SV Stahl Uborn - FC Thüringen Weida 2:1 (1:0)

Der Kumpel-Elf gelang es in einem ereignisreichen Fußballspiel die favorisierten Thüringer geschlagen nach Hause zu schicken und dies keinesfalls unverdient. Man war vor allem in Halbzeit Eins das klar bessere Team und man hätte bei besserer Chancenauswertung bereits zum Pausenpfiff deutlich führen können und vielleicht auch müssen. Aber der Reihe nach. Die Gastgeber agierten klug, spielten diszipliniert mit zwei Viererketten, ließen die Gäste spielen und kamen mit genauen Pässen in die Schnittstelle der Gästeabwehr immer wieder zu tollen Gelegenheiten. In der 10.Minute tauchte Zeitler des erste mal allein vor Dolecek auf, aber dieser vereitelte diese Möglichkeit. Zehn Minuten später war es Müller-Sachs welcher allein vorm Keeper scheitert, macht es aber sechs Minuten danach besser. Nach Pass von Zeitler steht er allein vor Dolecek, hat allerdings auch das Glück auf seiner Seite das der Ball vom Körper des Torhüters abgefälscht noch über die Linie trudelt. Weitere Großchancen folgten, Zeitler läuft zwei mal auf den Torhüter zu und als Müller-Sachs in der 45.Minute das Leder nicht an Dolecek vorbei bringt, sollte sich das rächen. In kurzer Folge ein weiter Ball auf Stankowski, dieser im Duell gegen Rühr, welcher seinen Gegenspieler als letzter Mann am Ärmel  hält und somit eine klare Chance verhindert. Dem umsichtigen Schiri Wittler aus Suhl, blieb nichts anderes übrig, als den Roten Karton zu ziehen. Der folgende Freistoß brachte nichts ein und der Schiri pfiff sofort zur Pause. Die Stahlwerker ließen sich auch in Unterzahl nicht aus der Ruhe bringen, setzten zu Beginn der zweiten Halbzeit einen letztendlich entscheidenden Konter. Einen genauen Pass von Ken Langhammer nahm Jan Zeitler auf, lupft den Ball über den Keeper hinweg, der Ball klatscht an den Pfosten und das zurückspringende Leder kann er endgültig versenken. Die Gäste ließen aber nicht locker, als man einmal auf der linken Seite die Flanke des schnellen  Kurz nicht unterbinden kann, schraubt sich Stankowski am höchsten und lässt Schlegel mit Kopfball keine Chance. Da waren gerade einmal 56 Minuten gespielt. Die Weidaer in der Folge überlegen, aber man ließ sich nicht viel einfallen. Einmal muß Schlegel im herauslaufen klären und ein Volleyschuß landet am linken Aussenpfosten,das war eigentlich alles. Die Gegenstöße der Gastgeber weiterhin eminent gefährlich, Müller-Sachs, Hille und wiederum Zeitler, hatten die Entscheidung auf dem Fuß, konnten den Deckel aber einfach nicht drauf machen. Am Ende dennoch großer Jubel, das Team machte Trainer Thomas Giering nachträglich zu seinem 50 .Geburtstag das schönste Geschenk.

Detlef Roth