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 Trainingslager bei Freunden

Von Detlef Roth, die ,, Alte Garde“ des SV Stahl Unterwellenborn weilte zu einem Trainingslager vor den Pfingstfeiertagen in Bulgarien und lernte dort die Orte Borovets im Rilagebirge und Tryavna auf dem Balkan kennen.Organisiert hatte den Trip, Christo Tzanev, welcher schon viele Jahre bei den Stahlwerkern ein unverzichtbarer Bestandteil der Mannschaft ist.In Borovets hielten sich die fußballerischen Aktivitäten in bescheidenen Grenzen, Kondition bolzte man aber trotzdem kräftig.Zwei ausgedehnte Klettertouren, eine vom Ausgangspunkt Borovets auf 1300 Metern Höhe liegend zum höchsten Berg Bulgariens den Musala(2990),welcher das Ziel war,wurde ob des vielen Schmelzwassers bei 2500 Metern Höhe abgebrochen und der folgende Abstieg durch ein Bachbett entwickelte sich zum Abenteuer.Die zweite Tour zu den Rilaseen begann harmlos,kurz vor der Gipfelbaude auf 2300 Metern entwickelte sich ein Schneesturm und womit keiner rechnete, die Baude war geöffnet.So entwickelte sich zwangsmäßig ein heiterer Umtrunk und als einzige Gäste wurde man fürstlich bedient.Ziemlich angeheitert nahm man dann den recht beschaulichen Abstieg in angriff.Nach 3 Tagen setzte sich der Tross in die Heimatstadt von Christo,das oben erwähnte Tryavna in Bewegung.Abseits von Touristenpfaden lernte man Land und Leute kennen,ein Abstecher zum Nationaldenkmal der Bulgaren am legendären Schipkapass,an dem die Türken Ende des 19. Jahrhunderts entscheidend geschlagen wurden,war auch dabei.In Tryavna wurde man von den Eltern des Organisators herzlich empfangen,danach bezog man das idyllische Hotel in der renovierten Altstadt. An dem Tag darauf gab es die erste Trainingseinheit auf einem kleinen Kunstrasenplatz und abends das erste Match gegen ein Team aus der Gastgeberstadt. Dieses Spiel fand sonderbarerweise nicht im Stadion statt, sondern auf einem privaten Fußballplatz, hoch über der Stadt.Diesen hatte sich ein Freund Christos, anstatt wie üblich einen Pool, direkt vor sein Haus gebaut. Dieses Match gewannen die Gäste nach großem Kampf und einem Rückstand von 4:1 gegen die technisch sehr versierten Gastgeber noch glücklich mit 11:10.Dazu muss gesagt werden das auf Kleinfeld 5zu 1 gespielt wurde. Mit dieser Niederlage weckte man den Ehrgeiz der Gastgeber und nachdem sich in der Stadt, welche selten ausländische Touristen beherbergt, herumgesprochen hatte das Deutsche da sind, wurde kurzfristig und das am Tag der Abreise ein Spiel auf Großfeld vereinbart. Das ging im Ort bis in die höchsten Kreise, Presse und Bürgermeister von Tryavna, welcher selber auch noch mitspielte, waren vor Ort.Das Spiel endete 7:6 für den FK Tryavna, großer ,, Bahnhof“ mit Ansprachen folgte und eine Einladung zum Volksfest, welches an diesem Tag im Ort stattfand.Bulgarische Gastfreundlichkeit kennt kaum Grenzen und so konnten die Gäste erst gegen 23 Uhr ihre beiden Kleinbusse in Richtung Flughafen Sofia in Bewegung setzen.Vielen Dank bei den bulgarischen Freunden, bei Christo, welcher mit viel Enthusiasmus alles organisierte, übersetzte,für seine Freunde jederzeit greifbar war, seiner Familie welche uns in Ihrem Haus in den Bergen unvergessliche Stunden bereitete und unserem Martin Hartmann, welcher uns neben Christo mit Kleinbussen in Engelsgeduld durch dieses schöne Land chauffierte. Folgende Spieler nahmen teil: Chr.Tzanev, M.Hartmann, F.Ellmer, E.Fritze, J.Rothe, U.Langhammer, W.Morawitzky, H.Büttner, U.Molata, J.Wolfram, U.Kränzel, T.Keil, D.Roth