Berichte der Männer Ü35

Ü35: SV Stahl Unterwellenborn : SC 1903 Weimar 3:2 (2:1)

Eigentlich sind wir von den Schlachtrössern des Vereins einen glatten Durchmarsch gewöhnt, wir wollten sogar die Anzeigetafel erweitern, damit mehr Tore drauf passen, aber zum Achtelfinale des Kreispokals waren es dann doch nicht die einfachsten Gegner. In den ersten 20 Minuten der Partie gegen den SC Weimar mutete es so an, als wären unsere Herren kurz vorher aus einem zu langen Mittagsschlaf erwacht – leicht verbimmelt versuchten sie sich zu sortieren und kassierten in dieser Zeit auch schon das erste Tor. In der fünften Minute gab der Schiri einen Freistoß für Weimar, der instant ins Tor flog. Sven im Tor und „stets bemüht“ (wenn man seinen Teamkameraden Glauben schenkt ) brillierte in diesem Moment leider gar nicht und war gezwungen, da schon hinter sich zu greifen. Danach hörte man den Hahn deutlich krähen, der die Mannschaft um Schinder-Trainer Schulle dann sachte weckte. Es dauerte 20 Minuten, bis diese dann ihre Betriebstemperatur erreichten und Fahrt aufnahmen. Rund um Ken und Meyerle kamen dann schöne Pässe zustande, Martin H. und Haxe gaben auf den Flügeln in der Abwehr Gas. Martin W. wie immer kämpferisch über Rechts (wehe, hier liest jemand was politisches raus ). Gretel war es dann, der den Ausgleich in der 26. Minute erzielte, Reichi tat es ihm dann wenige Minuten später gewohnt leichtfüßig nach, sodass es mit der 2:1-Führung in die Kabine ging. Die beiden heben wir an dieser Stelle mal als unsere „Abwehrwand“ hervor, sie bekommen heute mal ein großes Bienchen ins Bummiheft . Nach der Pause fand das Spiel dann beinahe ausnahmslos im gegnerischen Bereich statt, wobei sich unsere Herren mit der Chancenverwertung schwer taten. Der Torwart aus Weimar war ein beliebtes Zielobjekt, die Bälle wurden ihm fast ausnahmslos direkt in die Hände gespielt. In Minute 60 flog dann doch mal einer an ihm vorbei, Reichi netzt ein zum 3:1. Homer packte dann eine Portion Extra-Ehrgeiz: er zeigte uns dann auch noch eine riesen Chance, läuft allein aufs Tor, dribbelt vor dem Keeper auf und ab, von links nach rechts, vor und zurück, zeigt perfekte Ballführung und… schießt den letzten Mann der Weimarer direkt in die Arme. Auch Purzel, wie immer im Oversize-Look  zeigte einen guten Auftritt vor dem Tor, konnte das Runde aber nicht am Torwart vorbei schmuggeln. Bis kurz vor Schluss waren die U’borner Fans dann tiefenentspannt, schwitzten aber dann doch noch einmal leicht, als Weimar in der 90. Minute den Gegentreffer zum 3:2 durch unsere Unkonzentriertheit erzielte. Maxi Spitz, der ab Minute 14 als Torwart fungierte, war da wie gewohnt und wahrscheinlich einmal zuviel nicht aus der Ruhe zu bringen und verfehlte im Gerangel vor dem Tor den Ball. Danach warfen unsere Gegner alles was sie hatten auf unsere Hälfte, der Feierabendpfiff ertönte aber nach nur wenigen Nachspielminuten und genau zur rechten Zeit. Damit ziehen die Herren ins Viertelfinale ein, das am 23. April ebenso als Heimspiel gegen Oberweimar ausgetragen wird.
STAHL FEUER 
Dienstag: 8 November 2022

Ü35: TSV 1928 Kromsdorf : SV Stahl Unterwellenborn 2:7 (0:1)

Wir spoilern gleich Mal zu Beginn: HAAAALBFINAAALEEE . Die alten Herren besiegen im Viertelfinale die Herren aus Kromsdorf mit 7:2. Torschützen waren 4x Hohmuth und jeweils einmal Wolter, Gretsch und Ölsener. Es war größtenteils nur ein Spiel vor dem gegnerischen Tor. Außer ein paar Kontern war von der gastgebenden Mannschaft nix zu sehen. Dazu kam noch ein aus unserer Sicht unberechtigten Elfmeter, sodass nach neunzig Minuten das eindeutige Ergebnis feststand und nun das Halbfinale auf die Männer wartet.
STAHL FEUER
Samstag 23.April 2022
SPIELBERICHT HERREN Ü35 VS  BLAU-WEISS NEUSTADT 
Wir mussten ganz schön weit zurück blättern, um den letzten Spielbericht unserer betagten aber immer noch fantastisch aussehenden und brilliant spielenden Herren zu finden. Diese elf George Clooneys des Unterwellenborner Fußballs gaben sich vergangene Woche die Ehre in Neustadt an der Orla. Im Tor sahen wir Sven Jäger, die Verteidigung war besetzt mit Ronald Müller, Christian Spitzner und Thomas Fliegner, außerdem Christian Könitzer. Schöne Pässe waren zusehen im Mittelfeld von Martin Hartmann, Ken Langhammer, Stefan Mayer, Jens Klingsporn und Pierre Schultheiß. Als Stürmer stand Jens Ölsner dem gegnerischen Tor am nächsten gegenüber. Bei Schneegestöber ertönte dann der Anpfiff auf der roten Erde zu Neustadt. Wir sahen ein faires Spiel, das über weite Strecken von den Stahl-Herren dominiert wurde (Anmerkung der Redaktion: wir haben es bei unserer hochkarätigen Start-Elf nicht anders erwartet. Trotz der Dezimierung auf zehn Spieler zu Beginn der zweiten Halbzeit, war es eine klare Sache. Mit einem 5:2-Sieg trennten sich die Herren nach dieser winterlichen Partie. Hier die Tore: 1-0 Pierre Schultheiß, 2-0 Jens Ölsner, 2-1 Freistoßtor Neustadt, 3-1 Pierre Schultheiß, 4-1 Jens Klingsporn. Nach der Halbzeit ging es weiter: 5-1 Ronald Müller, 5-2 Neustadt. Wer Lust hat, unsere Herren beim Spielen anzufeuern, hat am 23. April in Kromsdorf die Chance. Wir freuen uns schon und feiern sie heute ersteinmal mit einem lauten
STAHL FEUER 
Sonntag 10. April 2022