1.Mannschaft Saison 2007/08

Spielberichte - 1.Mannschaft Saison 2007/08

07.06.08 | SV Gera Süd - Stahl Unterwellenborn

31.05.08 | Stahl Unterwellenborn - FC 1921 Gebesee

24.05.08 | SV Traktor Teichel - Stahl Unterwellenborn

17.05.08 | Stahl Unterwellenborn - SV Empor Erfurt

10.05.08 | Pfingstturnier in Unterwellenborn

03.05.08 | SV Motor Altenburg - Stahl Unterwellenborn

26.04.08 | Stahl Unterwellenborn - SV Empor Buttstädt

19.04.08 | FC Gera 03 II - Stahl Unterwellenborn

12.04.08 | SV BW Neustadt - Stahl Unterwellenborn

05.04.08 | Stahl Unterwellenborn - SV Dachwig/Döllstädt

29.03.08 | FSV Sömmerda - Stahl Unterwellenborn

24.03.08 | VfB Artern 1919 - Stahl Unterwellenborn

22.03.08 | Stahl Unterwellenborn - SV Blau-Weiß Niederpöllnitz

15.03.08 | TSV Bad Blankenburg - Stahl Unterwellenborn

08.03.08 | Stahl Unterwellenborn - FSV Grün -Weiß Blankenhain

17.02.08 | Stahl Unterwellenborn - SG Traktor Teichel

31.01.08 | Halbjahresrückblick

26.01.08 | TJ Depoltovice - Stahl Unterwellenborn

20.01.08 | Volksbank-Cup Zwischenrunde

12.01.08 | 1.FC Chemie Greiz - Stahl Unterwellenborn

22.12.07 | Hohndorfer Wertbau-Cup

15.12.07 | Stahl Unterwellenborn - ZFC Meuselwitz II

01.12.07 | Stahl Unterwellenborn - FC Gera Süd

24.11.07 | FC Gebesee 1921 - Stahl Unterwellenborn

10.11.07 | SV Empor Erfurt - Stahl Unterwellenborn

03.11.07 | Stahl Unterwellenborn - SV Motor Altenburg

27.10.07 | Empor Buttstädt - Stahl Unterwellenborn

20.10.07 | Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera 03 II

13.10.07 | Stahl Unterwellenborn - SV Blau-Weiß Neustadt

07.10.07 | SV Blau-Weiß Fahner Höhe - Stahl Unterwellenborn

03.10.07 | Stahl Unterwellenborn - FSV Sömmerda

21.09.07 | SV Blau-Weiß Niederpöllnitz - Stahl Unterwellenborn

08.09.07 | Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg

01.09.07 | FSV GW Blankenhain - Stahl Unterwellenborn

25.08.07 | Stahl Unterwellenborn - VfB Artern 1919

18.08.07 | ZFC Meuselwitz II - Stahl Unterwellenborn

15.08.07 | Vfl 06 Saalfeld - Stahl Unterwellenborn

11.08.07 | Stahl Unterwellenborn - SV Schmölln 1913

08.08.07 | Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg

04.08.07 | Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV

01.08.07 | Stahl Unterwellenborn - 1. FC CZ Jena

27.07.07 | FC Lok Saalfeld - Stahl Unterwellenborn

24.07.07 | Saisonrückblick

21.07.07 | FSV 07 Lauscha - Stahl Unterwellenborn

19.07.07 | Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera 03

14.07.07 | Turnier in Satow

08.07.07 | TSV 1911 Themar - Stahl Unterwellenborn


Fairnesspokal geht nach Unterwellenborn | 07.06.08

FV Gera-Süd - SV Unterwellenborn 2:1 (1:1)

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Von Detlef Roth Die Gäste waren über 65 Minuten das bessere Team. Doch man scheiterte wie so oft an den eigenen Schwächen, die Torausbeute und die engere Abwehr. Thomas Fliegner spielte einen starken Libero, konnte aber nicht alle Fehler seiner Vorderleute ausbügeln. Die Stahlwerker begannen mit gutem Kombinationsfußball und beeindruckten die Gastgeber, die mit Thieme im Tor einen starken Rückhalt hatten. Vor dem 0:1 hielt er schon einen fast Unhaltbaren, war aber nach 17 Minuten geschlagen. Eine Kombination landete bei Langhammer, der die Übersicht behielt und Ron Kowalleck netzte ein. Die Freude währt aber nicht sehr lange. Die Abwehr war sehr weit aufgerückt und den Konter musste Fliegner in höchster Not zur Ecke klären. Warum nach dieser ein Geraer völlig ungedeckt war, wird das Geheimnis der Gäste bleiben. Zu allem Unglück schoss Langhammer noch Kaiser an und der Ball trudelte ins Tor. Die Gäste keinesfalls geschockt spielten weiter mutig nach vorne. Kowalleck scheiterte am überragenden Thieme. Die Kumpel-Elf kam motiviert aus der Kabine. Der Kulminationspunkt lag zwischen der 62. und 64. Minute. Nach einer Ecke gab es die große Chance für die Gäste. Gretsch traf aber aus wenigen Metern per Aufsetzer nur die Lattenunterkante. Später war dieser Spieler an einer Schlafwageneinlage der gesamten Abwehr beteiligt. Lindner hämmerte die Kugel ins Eck. Davon erholten sich die Gäste nicht mehr. Gute Gelegenheiten der Südler wurden zum Teil kläglich vergeben. Am Ende feierten die über 350 Zuschauer, die diesem Spiel einen würdigen und fairen Rahmen gaben, frenetisch ihre Mannschaft zum Aufstieg. Dank an die Stahlwerker, die mit einer tollen Rückrunde einen fünften Platz belegten und den Fairnesspokal gewannen. Stahl: Schneider, Bauer, Kowalleck, Fliegner, Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmuth (78. Ölsner), F. Erdmann, Reichmann (69. Smirat),Stahl

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Tolles Spiel bei 3:1 nach 45 Minuten beendet | 31.05.08

SV Stahl Unterwellenborn - FC 1921 Gebesee abgebrochen

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Von Detlef Roth Ein tolles Fußballspiel fand nach 45 Minuten ein jähes Ende, als ein Hagelsturm hereinbrach. Auch ein einstündiges Warten half nichts. Es war unmöglich, die Partie wieder anzupfeifen. Beide Teams neutralisierten sich die erste Viertelstunde. Erst als sich Maik Göllnitz verletzte und ausgetauscht werden musste, ging das Spiel richtig los. Mario Smirat war keine Minute auf dem Platz, da erzielte er mit der ersten Ballberührung das 1:0. Vorausgegangen war eine tolle Vorarbeit von Patrick Hohmuth, der den Ball scharf nach innen spielte, welchen Mario direkt unter die Latte verwertete. Die Kumpel-Elf spielte nun wie aus einem Guss. Es dauerte nicht lange bis zum 2:0. Vorher hatte Smirat nach abermaliger Vorarbeit von Hohmuth einen Riesen auf dem Fuß, beim folgenden Tor war es genau andersherum. Smirat legte auf, und Hohmuth gelang ein herrliches Kopfballtor. Da waren 22 Minuten gespielt. Die Stahlwerker machten weiter Druck und kamen auch noch zum 3:0. Florian Erdmann spielte einen genauen Pass auf Hohmuth, der schüttelte seinen Gegenspieler ab und verwandelte mit straffem Schuss ins lange Eck. Nach 40 Minuten begann der leichte Regen sich zu verstärken, was wohl die Konzentrationsfähigkeit der Einheimischen beeinflusst hat. Denn inkonsequentes Abwehrverhalten und ein Tormannsfehler ermöglichten das 3:1 durch Urbach. Leider konnte dieses Match nicht mehr angepfiffen werden, was einige Fragezeichen hinterließ. Da die Gebeseer durch die Niederlage von Sömmerda gerettet ist, deuteten sie an, aus Kostengründen nicht noch einmal nach Unterwellenborn kommen zu wollen. Wenn das Spiel für den 14. Juni neu angesetzt wird, stehen die Einheimischen vor dem Problem, keinen Platz mehr zur Verfügung zu haben, da an diesem Wochenende die Bau- und Erneuerungsmaßnahmen an beiden Plätzen durchgeführt werden. Der Staffelleiter will beide Teams über die weitere Vorgehensweise informieren. Stahl: Schneider, Bauer, Göllnitz (18. Smirat), Wolter, Fliegner, Langhammer, Perthun, Gretsch, F. Hohmuth, Erdmann, Reichmann

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Ein Derby für den Fan | 24.05.08

SG Traktor Teichel - SV Unterwellenborn 3:3 (3:0)

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Von Peter Zien Ohne Bob, Stark, M. und St. Kämmer, Kirchhof, Gölitz, Sliskovic, Sorge und Morgenroth angetreten, war die Liste der Fehlenden länger als die der Anwesenden, so dass Traktor auf die Alten Herren zurückgreifen musste und von ihnen vier auch zum Einsatz brachte. Was dieses Notruf-Team dann aber vor allem in der ersten Hälfte zeigte, war aller Ehren wert und drückte sich in dem satten 3:0-Pausenstand aus, für den Sebastian Schröter mit einem lupenreinen Hat-Trick gesorgt hatte. Nachdem Birke schon zwei Mal mit Faustabwehr klären musste, Staskewitsch und Jähnisch hatten ihn dazu gezwungen, kam die Halbzeit des jungen Angreifers. Erst verwandelte er im Nachsetzen aus Nahdistanz und vorangegangener Torwart-Abwehr (15.), dann jagte er einen Nachschuss in die Maschen (22). Schließlich ließ er bei seinem Alleingang nach mustergültigem Steilpass Torwart Birke aussteigen und besorgte das sensationelle dritte Tor (44.). Die Gäste wurden in der ersten Hälfte meist schon am Strafraum ausgebremst, hatten allerdings eine Riesenchance in der 34. Minute, doch Rottstädt parierte den Versuch im Anschluss an eine Ecke aus fünf Metern. Mit Riesenbeifall begleitete man die Mannschaft in die Kabinen und glaubte schon, sie nimmt bittere Revanche für das mangelnde Entgegenkommen bei der Spielverlegung. Doch der Nachschlag sollte ausbleiben. In der Startphase von Halbzeit zwei zwang Erdmann Rottstädt zu einer Glanzparade. Nach genau einer Stunde hatte Teichel noch einmal Pech, als der Kopfball von S. Wolf an den Pfosten krachte und Birke den Freistoß von Staskewitsch mit der Faust abwehren konnte. Das ist wohl die entscheidende Phase gewesen. So aber übernahm Stahl die Regie und nutzte die fehlende Zuordnung bei Traktor, nachdem Poser verletzt ausscheiden musste, zum Anschlusstreffer durch Kowalleck (65.). Gleich danach ein Riese für Traktor, der völlig frei stehende Müller-Sachs schob die Kugel daneben. Und das baute die Gäste noch einmal auf. Zwei Mal schlich sich bei ihren Offensivaktionen Gretsch nach vorn und verwandelte jeweils aus Nahdistanz binnen drei Minuten (72., 75.). Beinahe wäre auch noch das vierte Tor gefolgt, aber Backhaus rettete auf der Linie. Die Gastgeber brachten aus drei Freistößen nichts mehr zusammen, Stahl konnte nur noch Rottstädt erschrecken, aber nicht mehr zu Abwehrtaten nötigen. So blieb es beim 3:3, welches die Einheimischen vorher als Riesenüberraschung gewertet hätten, nach dem klaren Vorsprung aber mit gedämpfter Freude betrachteten. Von ihren Fans ernteten sie Lob. Teichel: Rottstädt, Rebs, Jähnisch, Günsche, Wolf, S., Müller-Sachs, Esselborn, Poser (60. Liebchen), Staskewitsch, Schröter (75. M. Wolf), Backhaus, Unterwellenborn: Birke, Bauer, Kowalleck, Wolter, Fliegner, Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmut (46. Spitzner), Erdmann (62. Smirat), Reichmann

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Enttäuschung in Unterwellenborn | 17.05.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Erfurt 0:2 (0:1)

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Von Henry Büttner Die ersten 20 Minuten fand das Spiel zwischen den Strafräumen statt, da man sich gegenseitig neutralisierte. Danach fanden die Gastgeber etwas besser in die Partie. Mit Fernschüssen von Reichmann (22.) und Perthun (24.) hatte Stahl erste Gelegenheiten. Der beste Angriff der Stahlelf lief über die rechte Seite. Perthun spielte steil auf Erdmann, doch Wolter kam in der Mitte nicht an die flache Eingabe (30.). Immer wieder stellte sich bei beiden Mannschaften viel Leerlauf ein. Als die Stahlabwehr eine Flanke nicht klären konnte, wäre den Erfurtern fast die Führung geglückt (41.). Kurz vor der Pause wurde es dann turbulent. Erst erzielte Empor mit einem Freistoß, der zumindest nicht unhaltbar schien, aus 20 Metern die Führung (44.). Im Gegenzug lag dann der Ball im Erfurter Tor. Fliegner hatte das Zuspiel von Perthun ins Tor geschoben (45.). Doch der Ausgleichstreffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der zweiten Halbzeit erwischte die Stahlelf den besseren Start. Durch den Einsatz frischer Leute, Ölsner und Smirat kamen in die Partie, wurde jetzt mehr Druck auf den Gegner ausgeübt. Jeweils nach Eckbällen scheiterte Smirat zwei Mal kurz hintereinander mit Schüssen am Erfurter Torwart (51. und 54.). Die Gäste blieben mit Kontern gefährlich, und Torwart Birke konnte zwei Mal retten. In ihren Bemühungen wurden die Gastgeber dann in der 63. Minute erneut zurückgeworfen, als der zuvor schon verwarnte Göllnitz nach einer harmlosen Körperberührung mit Gelb-Rot vom Platz flog. Die entstandene Verwirrung konnte Empor beim nächsten Konter clever ausnutzen. Langhammer ließ im Strafraum das Bein stehen, und Pfreimer erzielte mit dem sicher verwandelten Elfmeter seinen zweiten Treffer (66.). In Unterzahl kämpfte die Stahlelf zwar weiter, doch viele gute Möglichkeiten, abgesehen von einem Freistoß von Perthun (83.) und einer Doppelchance von Stahl und Ölsner (88.), konnte sie nicht erarbeiten. Unterwellenborn: Birke, Gabel, Göllnitz (63. GRK), Bauer, Gretsch, (74. Stahl) Wolter, Langhammer, Fliegner (46. Ölsner), Erdmann (46. Smirat) Perthun, Reichmann.

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Pfingstturnier | 10.05.08

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Um den Pokal des Bürgermeisters und des Sponsorencups des Stahlwerkes Thüringen bewarben sich am Samstag bei herrlichem Fußballwetter 15 Mannschaften.Es wurde in drei Fünfergruppen gespielt und es gab eine spannende Gruppenphase auf gutem Niveau.Für das Viertelfinale qualifizierten sich die Vertretungen vom Jugenclub,den Heimwegbremsen Straußberg,die All Stars,der TSV Zollhaus,Malerbetrieb Weedermann,Wacker91,Alte Herren SV Stahl und TSV Maschine.Nach durchweg engen Spielen kamen der TSV Zollhaus,Die All Stars,Weedermann und der Jugendclub Unterwellenborn eine Runde weiter und bestritten das Halbfinale.Die anderen Teams spielten die Platzirungen 5-8 aus.Ins Finale zogen dann doch etwas überraschend der Jugendclub und der TSV Zollhaus ein ,der in der Vorrunde nur als Punktbester Dritter überhaupt weiter kam. Die Ergebnisse der Platzierungspiele: Um Platz 7: Maschine-Straußberg 4-2,um Platz 5: Alte Herren-Wacker 91 5-6 n.Neunmeter,um Platz 3 AllStars- Weedermann 3-1 Finale Zollhaus- Jugendclub 3-0 ,Damit konnte der TSV Zollhaus den Bürgermeisterpokal in Empfang nehmen.Den Sponsorencup des Stahlwerkes konnte als bestplatzierte Betriebsmannschaft der Malerfachbetrieb Weedermann in Empfang nehmen.Als bester Torschütze wurde mit 7 Treffern Heiko Kugler von den All Stars geehrt,bester Torhüter wurde Carsten Hopfe vom TSV Zollhaus.Eine rundum gelungene Veranstaltung ging so zu Ende ,die eine tolle Werbung für den Freizeitsport war.

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Altenburg willensstärker | 03.05.08

SV Motor Altenburg – SV Stahl Uborn 2:0 (1:0)

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Von Detlef Roth, in einem von viel Taktik geprägtem Spiel gewannen die Gastgeber auf Grund des größeren Willens und der größeren Agrissivität das Spiel verdient und zeigten den eigenenen Fans das man in die Landesliga aufsteigen will. In der ersten Halbzeit gab es wenige Chancen auf beiden Seiten, das Spiel plätscherte dahin, der Respekt voreinander war spürbar. Die Gäste durchaus mit Möglichkeiten nach vorne, kamen nach einer halben Stunde das erstemal ernsthaft unter Druck. Die Gäste standen zu diesem Zeitpunkt einfach zu passiv, die Bälle wurden zu kurz abgewehrt, man rückte aus dem Strafraum einfach nicht hinaus und so einen Blackout nutzte Eichelkraut der mit herrlichem Direktschuss an den linken Innenpfosten Erfolg hatte. Die beste Möglichkeit für die Kumpel-Elf versiebte dann Chr. Stahl, völlig frei trat er in die Erde und der Keeper der Gastgeber hatte leichtes Spiel. Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatte man einige brenzlige Situationen zu überstehen, aber Steffen Schneider zeigte sich als Meister seines Fachs. Mit dem wollen den Ausgleich zu erzielen, bekamen die Gastgeber ihre Konterchancen und eine dieser saß! Fehlabspiel im Mittelfeld, die Devensive pennt, Pass von links in die Mitte und Daniel hat keine mühe schiebt plaziert ein. Die Gäste gaben sich keinesfalls geschlagen, versuchten alles, der Gastgeber nur noch auf Konter aus, hätte vielleicht auch noch höher gewinnen können, doch auch die Fahne des Linienrichters der ein passive Abseitsposition völlig falsch bewertete verhinderte den Anschluss durch Hohmuth und da waren noch locker zehn Minuten zu spielen. Kopfbälle von Fliegner und Bauer verfehlen knapp das Ziel und die Gastgeber schaukeln das Match, da man einfach frischer wirkte verdient nach Hause. An diesem Tag konnte man den Ausfall einiger wichtiger Stammspieler einfach nicht kompensieren! Aufstellung: Schneider, Bauer, Gabel,(74.St.Erdmann), Göllnitz, Fliegner, Langhammer, Perthun(74.P.Schultheiß), Hohmuth, F.Erdmann, Reichmann, Stahl(46.Smirat)

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Mario Reichmann köpft Siegestor | 26.04.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Buttstädt 2:1 (1:1)

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Von Detlef Roth In einem auf hohem Niveau geführten Spiel gewannen die Gastgeber auf Grund einer überlegen geführten zweiten Halbzeit hoch verdient. Die Gäste aus Buttstädt hatten allerdings den besseren Start. Die Stahlwerker attackierten den Gast in dessen Hälfte, verloren den Ball und liefen in einen mustergültigen Konter der zum 1:0 für die Gäste führte. Die Gastgeber waren jedoch wenig irritiert, bliesen zum Angriff und man war mehrfach dem Ausgleich nahe. Hohmuths Schuss klatschte an den Pfosten, Gabels Versuche wurden im letzten Moment geklärt. Die dritte Möglichkeit saß. 18 Minuten waren gespielt. Perthun erkämpfte sich den Ball am Strafraum, spielte überlegt Fliegner an, der legte sich den Ball auf den linken Fuß und traf ins lange Eck. Danach entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Zum Ende der ersten Halbzeit übernahm die Kumpel-Elf aber wieder das Kommando. Hohmuth scheiterte an einem Gegenspieler, der in höchster Not rettete. Der Ball landete aber wieder bei Hohmuth, doch der Nachschuss ging um Zentimeter vorbei. Die Gastgeber kamen hochmotiviert aus der Kabine und hatten Chancen im Minutentakt. Erst ging ein Scharfschuss von Reichmann um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei, dann wurde F. Erdmann völlig frei gespielt, dessen Schlenzer hielt der Keeper mit dem Fuß und schließlich stand Gretsch allein im Strafraum, aber statt zu schießen schwenkte er nach innen und verlor prompt den Ball. Bis dahin waren gerade einmal 56 Minuten gespielt und es folgte der nächste Riese. Hohmuth tankte sich über rechts durch, dessen genaues Zuspiel erreichte F. Erdmann, doch dessen Schuss hielt der Tormann im Nachfassen. Nach 70 Minuten meldeten sich die Gäste wieder und sorgen für einige Aufregung im Strafraum der Gastgeber. Fünf Minuten später raufen sich die Unterwellenborner Fans wiederholt die Haare. Ölsner spielte mit Perthun frei, der zögerte zu lange und die Buttstädter klärten irgendwie noch auf der Linie. Die letzten zehn Minuten spielten beide Teams mit offenen Visier, beide wollten unbedingt den Sieg. In der 85. Minute legte sich Perthun den Ball zu einen Freistoß zurecht. Dieser schwebte nach innen und Mario Reichmann erzielte unnachahmlich mit hartem platziertem Kopfball das umjubelte 2:1. Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Gabel (72. Stahl), Göllnitz, Fliegner (69. Smirat), Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmuth (84.Ölsner), F. Erdmann, Reichmann

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Sieg durch zweite starke Hälfte | 19.04.08

FC Gera 03 II - SV Stahl Uborn 0:1 (0:0)

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Von Detlef Roth, in einem tollem Landesklassenspiel gewannen die Gäste auf Grund der zweiten starken Hälfte und der größeren Anzahl an klaren Chancen nicht unverdient. Die Gäste hatten den besseren Start und P.Hohmuth welcher einen Ball ablockte, hatte die erste große Chance. Doch anstatt es allein zu machen spielte er einen Alibipass ins Niemansland. Danach kamen die Gastgeber über den agilen Pfeiffer immer besser ins Spiel und machten Druck. Viele gute Angriffe über ihre schnellen Außen fanden in der Mitte keinen Abnehmer, oder es wurde im letzten Moment geklärt. Die Stahlweker meldeten sich erstmals nach 25 Minuten wieder. Nach einer Ecke köpft J.Gabel knapp neben den linken Pfosten. Die Geraer weiter spielfreudig aber ohne die nötige Durchschlagskraft um die dichtgefügte Deckung der Gäste ernsthaft zu gefährden. Mit Beginn der zweiten Halbzeit machten die Männer um M.Göllnitz einfach mehr nach vorn und bekamen so auch ihre Möglichkeiten. Erst fand M.Reichmann über die rechten Seite keinen Abnehmer und seinen Flügellauf über links verpasste Perthun in der Mitte um Zentimeter. Da waren 61 Minuten gespielt. Die Einheimischen hatten in der zweiten Halbzeit zwei gute Chancen, aber beide vergab man unkonzentriert. Demgegenüber standen einige Hochkaräter der Gäste, erst scheitert Kowalleck nach Pass von Smirat am Torhüter, dann scheitert Gretsch per Kopf und der dritte Anlauf saß. Ein sauber ausgespielter Konter über Langhammer der Kowalleck sieht, dessen genauer Pass erreicht den über die Mittellinie geilten Libero der Gäste M.Göllnitz, der mit trockenem Linksschuss ins lange Eck trifft. Wenige Minuten noch zu spielen aber es überschlagen sich die Ereignisse. Einmal muss die Kumpel-Elf noch zittern als Querschläger von Gabel und Göllnitz die Situation scharf machen aber Steffen Schneider per Fussabwehr klärt. Die Konter welche man in der letzten Minute sauber ausspielte, vergab Smirat in besten Positionen doch sehr überhastet, da hätte die endgültige Entscheidung fallen können. Aufstellung: Schneider, Bauer, Gabel, Göllnitz, Fliegner(75.Kowalleck), Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmuth (68.Smirat), F.Erdmann, Reichmann

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Tolles Derby | 12.04.08

SV Blau Weiß Neustadt - SV Stahl Uborn 0:1 (0:0)

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Von Detlef Roth, die 160 Zuschauer sahen ein tolles Derby mit einer fülle von Chancen auf beiden Seiten. Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr hatten Chancen im Minutentakt, man scheiterte zwei mal am toll reagierenden Schneider und zum Teil an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit. Aber auch in dieser Phase des Spiels hatten die Gäste bei zwei Situationen einen Treffer auf dem Fuß. Nach einer Viertelstunde verflachte das Spiel etwas, ohne aber langweilig zu werden. Die Kumpel-Elf kam besser in die Begegnung und erspielte sich drei verheißungsvolle Schusschancen. Doch F.Erdmann und Chr.Gretsch bleibt der Erfolg versagt. In diese Phase platzt ein Konter der Gäste, die scharfe Eingabe distanziert J.Gabel falsch, doch Nitzschke setzt den Ball aus vier Meter Entfenung neben das Tor. Nachdem Reichmann kurz vor dem Tor abgeblockt wird, vollbringt Steffen Schneider in der 35 Minute eine weitere Großtat. Scheuerl setzt sich im Duell gegen Göllnitz durch, aber Steffen pariert den Ball mit dem Fuß aus kurzer Entfernung. Eben dieser Göllnitz muss die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung bringen. Herrliche Vorarbeit von F.Erdmann aber der Kapitän scheitert Mitte Tor an Wölk. Die Gäste kamen besser aus der Kabine und gingen folgerichtig nach 52 Minuten in Führung. M.Smirat setzt sich über links durch, dessen genaue Eingabe nimmt H.Perthun direkt und Wölk hat bei dem Flachschuss keine Chance.Danach müssen die Gäste den Sack zu machen. Smirat verfehlt mit Flugkopfball knapp das Tor und Reichmann von Smirat völlig frei gespielt scheitert am Tormann. Danach fingen sich die Einheimischen wieder und man hatte bis zur 80.Minute noch zwei, drei brenzlige Situationen zu überstehen. Dann hätte Smirat das Spiel entscheiden können, nach Pass von Hohmuth verspringt ihm der Ball zwei Meter vorm leeren Tor. Dazu kam noch eine Gelb-Rote Karte für Ölsner, bei der in einem äußerst fairen Derby die Schiedsrichterin Heuschkel bei mehreren Situationen wie auch dieser, keinerlei Fingerspitzengefühl zeigte und vorschnell mit Gelben Karten hantierte. Wenig später bereitet Kowalleck den nächsten Riesen der Gäste mustergültig vor, doch Smirat kann den Keeper einfach nicht überwinden. Mit Glück und Geschick übersteht man die letzten Minuten und nimmt bei einem starken Gegner drei wichtige Punkte mit nach Hause. Aufstellung: Schneider, Kowalleck, Gabel, Göllnitz, Wolter(46.Ölsner), Fliegner, Smirat(84.Stahl), Perthun, Gretsch, F.Erdmann, Reichmann(74.Hohmuth)

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Unterwellenborn gewinnt glücklich | 05.04.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Dachwig/Döllst. 1:0 (0:0)

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Von Detlef Roth In einem spannenden Fußballspiel behielt die Kumpel-Elf, die ersatzgeschwächt ins Rennen ging, glücklich, aber auch nicht unverdient gegen einen starken Gast die Oberhand. Zusätzliche Motivation gab es, als vor der Partie Mario Reichmann auftauchte, sich für spielfähig erklärte und für das Team 83 Minuten alles gab. Die Gäste drückten die Stahlwerker von Beginn an in die eigene Hälfte, hatten aber gegen die gut organisierte Deckung einen schweren Stand. Vor allem Julian Gabel und Christian Bauer machten den Stoßstürmern das Leben schwer. Die erste Aktion der Einheimischen führte zum 1:0 (15.), und das war spektakulär. Ein Freistoß 25 Meter vor dem Tor, Julian Gabel lief an, der harte Schuss wurde von der Mauer abgefälscht, Specht im Tor bekam den Ball nicht zu fassen, lenkte ihn an den Pfosten, der Ball prallte zurück und ging vom Rücken ins Tor. Wütende Angriffe der Gäste folgten. Die Gastgeber waren bei Standards gefährlich. Einen Hammer von Gabel faustete der Torhüter zurück, und ein gefühlvoller Freistoß von Perthun ging um Zentimeter vorbei. Die Gäste ließen sich aber nicht beirren, spielten einen ansehnlichen Fußball. Was der überragende Steffen Schneider nicht klären konnte, machten seine Vorderleute wett. Christian Gretsch rettete in höchster Not auf der Linie (36.). Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber die Möglichkeit, den Gästen das Leben noch schwerer zu machen. Aber drei Großchancen blieben ungenutzt. Erst scheiterte Smirat am Torhüter, aber auch Perthun und Jens Ölsner machten es nicht besser. Die restliche Spielzeit gehörte den Gästen, die zum Teil überheblich durch verbale Äußerungen auftraten. Die Gastgeber hatten bei zwei Möglichkeiten von Dachwig Glück, aber auch das Können eines erstklassigen Keepers. Am Ende hatte man mit einer Rumpfelf dem Favoriten ein Schnippchen geschlagen. Stahl: Schneider, Bauer, Julien Gabel (78. St. Erdmann), Göllnitz, Fliegner, Langhammer, Smirat (61. Ölsner), Perthun, Gretsch, F. Erdmann, Reichmann (83. Stahl)

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Erschreckende Leistung | 29.03.08

FSV Sömmerda - SV Stahl Unterwellenborn 1:0 (0:0

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Von Detlef Roth, was man fünf Tage nach einer Top-Leistung in Artern, in Sömmerda anbot war einfach erschreckent. Kein Spieler bot Normalform an und die berechtigte Kritik in der Halbzeitpause verpuffte ungehört! Unterwellenborn begann druckvoll und hatte zwei verheißungsvolle Szenen, leider ließ man schnell nach und es mehrten sich einfache Abspielfehler und weitere Unkonzentriertheiten. Nach einer selbst provozierten Ecke muß Langhammer am Pfosten stehend auf der Linie retten. Die größte Möglichkeit im Spiel für die Gäste vergab nach präzieser Eingabe von Hohmuth, Erdmann der aus zehn Metern Mitte Tor darüber schoss. Danach hatte man keine großen Gelegenheiten mehr, die Sömmerdaer spielten die Bälle bei starker Windunterstützung meistens lang in die Spitze und hätten bei zwei Rettungsaktionen der Verteidiger der Gäste beinahe Erfolg gehabt. Was vor allen Dingen das Mittelfeld der Gäste anbot war mehr als schwach, zu allem überfluss mußte Reichmann der die wenigen Akzente setzte, zur Halbzeit auch noch wegen Verletzung ausgewechselt werden. Was beide Teams in der zweiten Hälfte anboten war einfach nur dünn. Die Gastgeber kämpften und rackerten ohne spielerisch etwas erkennen zu lassen, aber man merkte das diebse Mannschaft nicht absteigen will. Es kam wie es kommen mußte. 68.Minute, eine eigentlich geklärte Situation nach einem Konter, Christian Bauer hat an der Grundlinie den Ball zwischen den Beinen brauch nur ins Aus zu klären, übersieht einen Gegenspieler dieser spitzelt den Ball in die Mitte und Kohlmann steht da wo ein Torjäger stehen muss und schiebt ungestört ein. Die Gäste zeigten keinerlei Gegenwehr, keiner krempelte die Arme hoch, die harmlosen Gastgeber wurden sogar noch zu zwei Aktionen ermuntert welche das Spiel endgültig entschieden hätten. Die einzige Möglichkeit zum Ausgleich hatte dann Smirat der völlig frei gespielt, statt die Sache allein zu machen in die Mitte passt aber trotz angeblichem rufen keiner seiner Mitspieler mitgelaufen war. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter,(80.Stahl)Langhammer, Ölsner(78.Smirat), Perthun, Gretsch, Hohmuth, F.Erdmann, Reichmann(46.Fliegner)

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Sieg redlich verdient | 24.03.08

VfB Artern - SV Stahl Unterwellenborn 1:3 (0:2)

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Von Detlef Roth, die Gäste zeigten sich gut erholt von der samstäglichen Niederlage, boten ein ansehnliches Spiel und gewannen hochverdient. Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball im Netz der Gastgeber, als Heiko Perthun einen weiten Einwurf von Christian Bauer im Stafraum annahm und mit trockenem Schuss in die linke untere Ecke erfolgreich war. Die Gastgeber versuchten nun Druck zu machen, aber ihre Angriffe waren oft zu durchsichtig angelegt so das die Abwehr der Gäste immer wieder klären konnte. Die Stahlwerker zogen ein kluges Konterspiel auf und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Die Riesenchance zum 0:2 bot sich dann dem emsigen Perthun, welcher die genaue Eingabe statt zu kontrollieren direkt nahm und Mitte Tor am Keeper scheiterte. Weitere 5 Minuten später machte es Mario Reichmann besser. Herrlicher Pass von Perthun in die Tiefe, Reichmann steht allein vor dem Torhüter des VfB, brauch aber zwei Versuche um endgültig einzunetzen. Die Gastgeber kämpften aber unermüdlich weiter und kamen zu Möglichkeiten. Erst erlöste ein Abseitspfiff die Gäste, danach strich ein Schuss von Kinast knapp am Pfosten vorbei. Im Gegenzug hätten die Gäste schon eine Vorentscheidung herbeiführen können, aber Reinholt im Tor der Gastgeber verhinderte schlimmeres. Die erste Viertelstunde nach der Pause gehörte den Gastgebern, aber Youngster Felix Völke im Tor der Stahlwerker machte mit starken Paraden die Möglichkeiten der Gastgeber zu nichte. Die Kumpel-Elf erholte sich aber schnell und besann sich auf ihre Konterstärke. Erst vergab Hohmuth in aussichtsreicher Situation, dann setzte Perthun einen Freistoß an den Pfosten. Dies alles im Zeitfenster von drei Minuten. Eine weitere Minute später viel das längst fällige 0:3. Perthun legte sich an der selben Stelle den Ball zum Freistoß bereit, alle rechnen wiederrum mit einem Direktschuss, doch er schiebt den Ball rechts an der Mauer vorbei und Göllnitz der sich gelöst hatt schiebt den Ball unhaltbar ins lange Eck. Was man danach allerdings für Chancen ausließ war mehr als fahrlässig! Hohmuth, Ölsner und Reichmann versiebten klasklare Einschussmöglichkeiten und als Höhepunkt scheitert Perthun bei einem an Reichmann verwirkten Foulelfmeter am Keeper. Die unermüdlich rackernden Gastgeber kamen 9 Minuten vor Schluss zum Ehrentreffer den Dziony mit einem Heber über Völke erzielte. In der Nachspielzeit vergeben die Gäste einen höheren Sieg da man einen mustergültigen Konter wiedereinmal unkonzentriert abschließt. Dennoch ein Lob an das ganze Team das sich diesen Sieg redlich verdient hatt.

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Empfindliche Heimschlappe | 22.03.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Blau-Weiß Niederpöllnitz 0:3 (0:1)

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Von Detlef Roth, eine empfindliche Heimschlappe mußten die an diesem Tag völlig indisponierten Gastgeber gegen eine spielerisch starke Niederpöllnitzer Mannschaft hinnehmen. In der gesamten ersten Halbzeit fanden die Stahlwerker keinen Rhythmus, standen zu weit von ihren Gegenspielern weg, waren eigentlich gar nicht richtig auf dem Platz. Die erste Chance hatten allerdings die Gastgeber als Hohmuth mit seinem schwachen Bein mitte Tor knapp verzieht. Es dauerte wenige Minuten und schon lag man zurück. Eine Freistoßeingabe wird ungenügend abgewehrt, der Ball gelangt in den Fünfmeterraum und Schnacke steht völlig unverständlich zwischen vier Roten ungedeckt und schiebt ein. Davon erholte man sich überhaupt nicht mehr. Chancen im Minutentakt für die Gäste folgten, nur der überragende Robert Birke hielt die Gastgeber im Spiel. Kurz vor der Halbzeit fast noch der Ausgleich als Perthun einen Schuss an die Latte setzt. In Halbzeit zwo wird das Spiel mit dem Wind im Rücken etwas besser, aber ohne wirklich zu überzeugen. Man versuchte es aber und man hatte durchaus Chancen zum Ausgleich. Hohmuth, Kowalleck und besonders Perthun per Direktabnahme fehlte da auch das quentchen Glück. Die Blau-Weißen blieben aber eminent gefährlich insbesondere Mauldorf zog immer wieder an den Ketten. Nach 74 Minuten waren alle Messen gelesen. Man lief in einen Konter, die Eingabe sah die engere Abwehr wieder mal nicht im Bilde und Schnacke hatte wenig Mühe einzuschieben.Die Gastgeber gaben sich zwar nicht auf, aber es gelang sehr wenig. Mit dem Schlusspfiff bekam man auch noch das 0:3, welches Behling per direktem Freistoß erzielte. Jedem sollte jetzt klar sein das man sich in dieser Spielklasse jeden Sieg neu erkämpfen muss und nichts von alleine geht. Aufstellung: Birke, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter(40.Reichmann), Fliegner, Langhammer, Perthun(80.Gabel), Gretsch, Hohmuth(77.Ölsner), F.Erdmann

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Stahl gewinnt verdient | 15.03.08

TSV Bad Blankenburg - SV Unterwellenborn 1:2 (0:2)

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Von Tommy Ehrhardt Der TSV konnte die Steilvorlage der direkten Konkurrenz, die fast durchweg verlor, nicht nutzen und vergab durch eine schwache Leistung ein Vorankommen im Abstiegskampf. Nachdem die 240 Zuschauer pünktlich zum Anpfiff eine kalte Dusche von Petrus bekamen, erlebten die Blankenburger symbolisch das gleiche Schauspiel in der vierten Minute. Beim Freistoß von Wolter waren gleich zwei Stahl-Spieler völlig frei im Strafraum, sodass Perthun das Leder ohne Mühe per Kopf zum 0:1 ins Tor wuchten konnte. Der TSV antwortete mit einer Flanke, die Torwart Schneider gerade noch vor Marr klären konnte, aber im Nachsetzen wurde Schulze im Strafraum gelegt (12.). Den fälligen Strafstoß schoss Schmidhofer dem Stahltorhüter aber direkt in die Arme. Beim nächsten Versuch wählte Thorz in aussichtsreicher Position mit dem Abspiel ins Leere wohl die falsche Variante (19.), was sich kurz darauf rächte. Erdmanns ungefährliche Flanke wurde von keinem Abwehrspieler aufgehalten, und Reichmann schloss aus 16 Metern platziert ins lange Eck ab - 0:2 (21.). Und auch die nächste Torszene gehörte den Gästen. Dass auch die Hausherren bis zur Pause noch zwei große Chancen zum Anschluss hatten, täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Nach dem Wechsel war beim Gastgeber zumindest das Bemühen um Besserung zu erkennen. Ohne die notwendige Präzision gelang allerdings kaum Zwingendes. Einer von wenigen Aufregern blieb der Sturz des eingewechselten Leopold im Stahl-Strafraum, den Schiri Kleinschmidt mit Gelb beantwortete. Erst eine Eingabe von Jörg Botz, halb Flanke, halb Schuss, brachte noch einen Moment Spannung, denn Schneider konnte im Verbund mit dem Pfosten nicht entscheidend klären, sodass Marr im Nachsetzen das 1:2 gelang (89.). Wäre der Drehschuss von Thorz in der Nachspielzeit nicht knapp über die Querlatte gegangen, hätte sogar noch der allerdings kaum verdiente Ausgleich fallen können. Einziger Lichtblick auf Seiten der Blankenburger war der Kurzeinsatz des seit Monaten verletzten Kapitäns Patrick Schulz. TSV Bad Blankenburg: S. Reichardt, T. Schmidhofer, N. Schulz , J. Thiel (49. M. Leopold), C. Albrecht, P. Röser (86. H. Schmidhofer), J. Botz, A. Marr, S. Botz, M. Thorz, V. Schulze (76. P. Schulz) SV Stahl Unterwellenborn: S. Schneider, R. Kowalleck (84. P. Schultheiß), M. Göllnitz, J. Wolter, T. Fliegner, K. Langhammer, H. Perthun, C. Gretsch, P. Hohmuth, F. Erdmann, M. Reichmann (76. J .Gabel)

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Schwaches Spiel trotz vier Treffer | 08.03.08

SV Stahl Uborn - FSV Grün -Weiß Blankenhain 4:0 (1:0)

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Von Detlef Roth, in einem ganz schwachem Spiel welches keineswegs das Niveau hatte was man beansprucht, gewannen die Gastgeber am Ende sehr deutlich, da man das Wort Chancenauswertung im Moment sehr groß schreibt! In Halbzeit Eins hatten die Gastgeber ihre erste halbwegs nennenswerte Aktion, nach sage und schreibe 22 Minuten, als Mario Reichmann einen Kopfball vorbeisetzte. Kurz davor hatten die Gäste ihre einzige gefährliche Situation als ausgerechnet Kapitän Maik Göllnitz seinen eigenen Keeper prüfte. Nennenswert ist ein Distanzschuss von Gretsch der allerdings sicher gefangen wird. Der einzige zielstrebige Angriff der Gastgeber führt nach 30 Minuten zum 1:0. Perthun setzt nach, erkämpft gegen Kühnemund den Ball, bedient Ken Langhammer, der mit feinem Solo zwei Gegenspieler stehen läßt und Reichmann frei spielt. Dessen Schußversuch landet auf der rechten Seite bei Florian Erdmann,dieser nimmt den Kopf hoch sieht wiederrum den in die Mitte geeilten Langhammer, welcher mit zweifacher Körpertäuschung überlegt den Führungstreffer erzielt. Spielerisch wurde auch in Halbzeit Zwo nichts besser, leider sah man eine ganz schwache Partie der Hausherren da gibt es nichts zu beschönigen, aber man muß der engeren Abwehr ein Lob ausstellen die sehr sicher stand und den Gästen keine großen Torchancen ermöglichte. Nach 65 Minuten erlößte dann ausgerechnet Geburtstagskind Christian Gretsch die treuen Fans von ihrer Qual. Eine Freistoßeingabe von Perthun köpfte er aufs Tor, brauchte allerdings die gütige Mithilfe senes Gegenspielers der den Ball unhaltbar abfälscht. Die Gäste bäumten sich zwar noch einmal auf, waren aber außer dem agilen Michael Sturm einfach zu harmlos. Schöne Schüsse von Erdmann und Gretsch fanden nicht das Ziel und zum Ende des Spiels brach es dann massiv über den Tabellenletzten herein. Perthun spielte einen feinen Pass auf den eingewechselten Pierre Schultheiß, dieser dreht sich im Stafraum um seinen Gegenspieler und sein abgefälschter Schuss landet im kurzen Eck. Konterchancen im Minutentakt folgten, welche aber zum Teil jämmerlich ausgespielt wurden. In der Schlussminute nahm sich Patrick Hohmuth endlich mal ein Herz und nagelte den Ball aus spitzem Winkel ins rechte Dreiangel. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Fliegner(46.Gabel ), Langhammer, Perthun, Gretsch, F.Erdmann, Reichmann(83.P.Schultheiß), Hohmuth

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Stahl gewinnt tolles Derby | 16.02.08

SV Stahl Unterwellenborn SG Traktor Teichel 2:1 (2:0)

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Von Henry Büttner Beim ersten Derby der alten Rivalen erlebten die 200 Zuschauer bei herrlichem Fußballwetter eine temporeiche und spannende Partie. Nach kurzem Abtasten zeigten beide Mannschaften, dass sie mit offensiver Spielweise zum Erfolg kommen wollten. Zuerst meldete sich Teichel (8.) mit einem von Staskewitsch gefährlich geschossenen Freistoss, doch Torwart Schneider konnte den Ball mit einer Parade über die Latte lenken. Kurz darauf verpasste ein Teicheler am langen Pfosten nur knapp eine scharfe Eingabe. Stahl antwortete mit Distanzschüssen von Reichmann (10.) und Erdmann (11.). Als Schröter nach einer leichten Berührung im Strafraum der Stahlelf zu Boden ging (13.), forderten die Gäste Elfmeter. Doch der gut positionierte Schiedsrichter ließ weiter spielen. Im Gegenzug (14.) landete nach einer Eingabe von Fliegner der Kopfball von Gretsch auf der Latte des Teicheler Tores. In der Folgezeit präsentierten sich beide Teams weiterhin äußerst einsatzstark. Als Bauer einen langen Ball in den Rücken der Teicheler Abwehr spielte (39.), erfasste Perthun die Situation am schnellsten, erlief sich den Ball und schob überlegt am Torwart vorbei zum 1:0 ein. Die Stahlelf setzte jetzt beherzt nach. Erdmann (44.) lies mit einer überragenden Aktion im Strafraum seinen Gegenspieler stehen und wurde nach überlegtem Flachschuss mit dem 2:0 belohnt. Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit begann zunächst verhaltener. Teichel erhöhte danach das Risiko, war um den Anschlusstreffer bemüht, doch Stahl hielt dagegen. Zunächst verpasste der Teicheler Bob mit dem Kopf eine scharfe Eingabe (60.) und die Fernschüsse von Bob (77.) und Kämmer (80.) verfehlen nur knapp ihr Ziel. Die Stahlelf verpasste bei den Gelegenheiten von Reichmann (74.) und Langhammer (76.) die Chance, das Spiel endgültig zu entscheiden. Als Teichel dann nach einem Solo von Staskewitsch mit anschließender Flanke und Kopfball Dublette von Müller- Sachs und Jähnisch (84.) den verdienten Anschlusstreffer erzielte, kam noch einmal Spannung auf. Doch Torwart Schneider musste nur noch einmal beim Distanzschuss von Staskewitsch (87.) sein Können aufbieten. Kompliment an beide Mannschaften für das gute und äußerst faire Spiel. Stahl bot eine geschlossene Mannschaftsleistung. Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Göllnitz, Gretsch, Wolter, F. Erdmann, Langhammer (82. Smirat), Kowalleck, Fliegner (68. Hohmuth), Perthun, Reichmann (76. Dreyßig) Teichel: Rottstädt, Jähnisch, Wolf, Morgenroth, Müller-Sachs, Kämmer (80. Kochlowski), Staskewitsch, Schröter (59. Kirchhof), Sliskovic (46. Gölitz), Backhaus, Bob

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Halbjahresrückblick | 31.01.08

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Von Detlef Roth, die Unterwellenborner haben sich im zweiten Jahr der Zugehörigkeit zur Landesklasse eine einstellige Platzierung als Ziel gesetzt, mußten aber nach 15 Spielen erkennen das dies in dieser ausgeglichenen Liga sehr schwierig wird. Im Moment belegt man mit 20:28 Toren und 20 Punkten den 11.Platz. Man startete mit viel Schwung unter neuem Trainergespann in die Serie und man lag nach dem 5.Spieltag sogar auf Rang Drei. Das dies vergänglich ist merkte man schnell denn am 11.Spieltag nahm man auch diesen Platz ein. Natürlich gibt es auch Ursachen die zu dieser Talfahrt geführt haben. Nach den Abgängen von Müller-Sachs und Gretsch mußte man neue Leute einbauen, die zum Teil aus unterklassigen Mannschaften verpflichtet wurden und trotz allen Talents doch noch ihre Zeit brauchen. Am schlimmsten war jedoch das man eine unglaubliche Verletzungsmisere über sich ergehen lassen mußte, welche die Probleme des Vorjahres noch mal übertraf. Neben Baldauf und Kaps die überhaupt nicht zum Einsatz kamen, waren nacheinander und zum Schluss gleichzeitig 9 Spieler ausser Gefecht. An eine vernünftige Trainingsarbeit, da auch mehrere Spieler im Schichtbetrieb tätig sind, war kaum mehr zu denken. Aus der Not heraus konnten einige Spieler die ebenfalls angeschlagen waren, das beste Beispiel ist Mario Reichmann, einfach keine Pause machen und rieben sich auf. Es gab dann auch im Ergebnis dieser Probleme einige deftige Klatschen wie das 0:3 gegen Altenburg und das 0:4 gegen Gebesee wo man nicht den Hauch einer Chance hatte. Es gab aber auch eine 0:3 Niederlage in Buttstädt und ein 1:4 gegen Gera-Süd das ein weiteres Problem der Stahlwerker aufzeigte, die mangelnde Chancenverwertung. Man war jeweils das bessere Team besaß viele Chancen die man nicht nutzte und darauf knadenlos ausgekontert wurde. Das die Mannschaft einen guten Ball spielen kann ist eigentlich bekannt, nur leider sah man dies zu selten. Man hatte eine unwarscheinlich starke zweite Halbzeit gegen Artern als man 4:1 gewann, man zeigte ein gutes Spiel in Niederpöllnitz und auch Gerra 03 mußte mit einer Niederlage die Heimreise antreten. In Erfurt erzielte man fünf Tore aber die Abwehr wackelte, wie so oft in dieser Halbserie, bedenklich. Gegen Sömmerda gewann man daheim doch ziemlich glücklich, gegen den damaligen Spitzenreiter in Dachwig hatte man Dieses nach guter Leistung nicht. Ganz schwache Vorstellungen bot man gegen Neustadt und auch im Derby gegen die Kurstädter,obwohl man da wenigstens über den Kampf noch einen Punkt rettete. Die Partien gegen den ZFC hätten nicht gegensätzlicher sein können. In Meuselwitz überlegen verlor man 0:1, in Unterwellenborn gewann man recht glücklich kurz vor Toresschluss mit dem selben Ergebnis. Jedem in Unterwellenborn sollte klar sein das man sich mitten im Abstiegskampf befindet und man das Ziel Klassenerhalt nur mit vereinten Kräften schaffen kann. Es bleibt zu hoffen das sich nach der Winterpause einige Spieler wieder gesund zurückmelden und man in der zweiten Halbserie von schweren Verletzungen verschont bleibt.Christian Gretsch ist zur Winterpause zum Kader der Ersten Mannschaft aus Oppurg zurückgekehrt. Statistik: 24 Spieler kamen zum Einsatz. Alle 15 Spiele bestritt nur Maik Göllnitz. Weiter kamen zum Einsatz. Mario Reichmann, Ken Langhammer(je 14), Florian Erdmann, Patrick Hohmuth (je 13), Jens Wolter, Ron Kowalleck, Thomas Fliegner (je 12), Steffen Schneider, Heiko Perthun, Christian Bauer, Jens Ölsner (je 11), Mario Smirat, Christian Stahl (je 9), Christian Benz (8), Julien Gabel(7), Kay Röppischer(5), Robert Birke, Christian Dreyßig (je 4), Stefan Erdmann (2), Kay Neubauer, Pierre Schultheiß, Heiko Kugler, Christian Spitzner(je 1) In 20 Tore teilten sich Reichmann(5), Hohmuth (4), F.Erdmann (3), Kowalleck (3), Dreyßig, Perthun, Smirat, Stahl (je 1) und 1 Eigentor von Hagemann (Empor Erfurt) Es gab 6 Siege, 2 Unentschieden und 7 Niederlagen. Man erhielt 25 Gelbe Karten und man liegt im Fairplay mit 125 Punkten auf dem Dritten Platz. Insgesamt kamen 1546 Zuschauer was einen Schnitt von 103 bedeutet. Die meisten Zuschauer kamen zu Hause gegen Bad Blankenburg und FV Gera-Süd mit jeweils 150. In fremden Gefilden zogen die Stahlwerker mit je 160 Zahlenden in Buttstädt und Blankenhain die meisten Gäste.

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Test im Trainingslager | 26.01.08

TJ Depoltovice - SV Stahl Unterwellenborn 3:7 (2:4)

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Von Detlef Roth, im Rahmen des Trainingslagers der Stahlwerker in Tschechien führte man gegen den ortsansässigen Verein ein Testspiel durch, das man am Ende doch noch klar gewinnen konnte. Die laufstarken und emsigen Gastgeber machten es aber den höherklassigen Gästen doch recht schwer. Die Unterwellenborner gingen relativ schnell in Führung als Mario Smirat nach schönem Pass von Langhammer allein auf den Torhüter zulief und vollendete. Danach zeigten die Gäste Schwächen in der engeren Abwehr welche nach kapitalen Fehler mit dem 1:1 bestraft wurden. Danach straffte man sich ein wenig und man schien das Spiel in den Griff zu bekommen. Das 1:2 ließ nicht lange auf sich warten welches F.Erdmann mit schönem Schuss ins linke obere Eck erzielte. Zwei Minuten später spielte Fliegner Smirat frei und dieser nutzt die Chance in sicherer manier. Nach 30 Minuten war der Passgeber der Torschütze als er eine Eingabe von Ch.Stahl ins Tor schob. Danach bauten die Gäste rapide ab, man merkte ihnen nun die Trainingsbelastung der vorangegangenen Tage merklich an, die meisten Spieler hatten schwere Beine. Katastrophale Fehler führten dazu das Depoltovice auf 3:4 heran kam. Es wurde nun viel gewechselt und man erholte sich wieder, da auch die Gastgeber nicht mehr so kraftvoll agieren konnten. Das 3:5 erzielte dann Chr.Gretsch der nach einer Ecke mit tollem Schuss unter die Latte erfolgreich war. Kurz vor Schluss vielen noch zwei Treffer als Smirat nach Pass von F.Erdmann sein drittes Tor erzielte und Heiko Perthun nach tollem Solo den Schlusspunkt setzte. In einem rundherum gelungenen Trainingslager mußte man aber doch wieder eine bittere Pille schlucken, da bei Mario Reichmann und Jens Ölsner alte Verletzungen wieder auftraten und diese die Trainingseinheiten abbrechen mußten.

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Spannend, aber ohne Klasse | 20.01.08

TFV-Meisterschaft,Zwischenrunde

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Von Hartmut Gerlach Die knapp 350 Zuschauer erlebten am Sonntagnachmittag beim 6. Volksbank-Cup des FC Einheit, den die EVR Rudolstadt und die Mobau Bauer GmbH als weitere Partner unterstützten, zwar ein sehr spannendes, aber wohl nur bedingt gutklassiges Turnier. Das ist kaum verwunderlich, trainieren doch die meisten Teams kaum in der Halle. Und auch die Vorbereitung auf die Spiele der Rückrunde beginnt jetzt erst. Dennoch war allen Teilnehmern die Freude am Hallenkick anzumerken. Sie gingen zwar engagiert, aber doch sehr fair zu Werke. Nur eine Zeitstrafe in 21 Vergleichen, auch ein Resultat konsequenter Schiedsrichter, ist das beste Indiz dafür. Beim Erstellen des Turnierplans hatten die Organisatoren vom Landesligaverein aus der Heidecksburgstadt die richtige Ahnung, als sie die Partie der Ligakonkurrenten SC 03 Weimar gegen den FC Einheit als vorletztes Match ansetzten. Denn hier fiel die Entscheidung über den Turniersieg und damit die Qualifikation für das Finale um die Thüringer Landesmeisterschaft im Hallenfußball. Wenn sich beide Partner remis getrennt hätten, wäre die SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt der lachende Dritte gewesen. Der Gastgeber nutzte jedoch die Gunst der Stunde, bezwang die Nulldreier knapp mit 2:1 und holte sich den Siegerpokal und den größten Geldscheck. Rudolstadt hatte die Akteure aufgeboten, die gern in der Halle auflaufen. Neben Routinier Nico Thiele waren das mit Paul Burghause (17 Jahre), Tino Langhammer, Daniel Knäschke (18), Thomas Gäbler (19) ganz junge Spieler. Das Einheit-Team komplettierten Rene Rudolph, Michael Hermann und der gut haltende Torhüter Robert Müller. Die Rudolstädter waren mit zwei Siegen gestartet, schienen aber nach dem 1:1 gegen den Kreisligaspitzenreiter Schwarza, aber besonders nach dem 0:1 gegen Rudisleben/Arnstadt schon "weg vom Fenster". Vieles deutete darauf hin, dass nun der Landesklasse-West-Tabellenführer Rudisleben/Arnstadt das Rennen machen würde. Aber nach zwei torlosen Unentschieden und dem klaren 4:0 über Weimar stolperte die SG in der Partie mit Traktor Teichel (1:4) und musste trotz eines 3:1 über Schwarza tatenlos zusehen, wie sich Einheit den Turniersieg holte. Mit elf Punkten kam der Landesklassist aus dem Nachbarkreis auch nicht als einer der zwei besten Turnierzweiten aller Zwischenrunden in die Endrunde. Platz drei ging an den FSV Grün-Weiß Blankenhain. Das Schlusslicht der Landesklasse Ost wirkte, vielleicht auch bedingt durch den Trainerwechsel, sehr motiviert und hätte sich sogar den höchsten Platz auf dem Podest sichern können. Denn nach einer Niederlage und zwei Remis steigerte sich die Wagner-Truppe und gewann ihre drei letzten Spiele. Nur Vierter wurde der SC 03 Weimar, der beim 0:4 gegen Rudisleben/Arnstadt ein besseres Abschneiden vergab. Nichts mit dem Ausgang des Volksbank-Cups hatten die beiden Landesklasse-Vertreter SG Traktor Teichel und SV Stahl Unterwellenborn zu tun. Kleiner Trost für die Mannschaft von Matthias Zocher war der Pokal für Sebastian Schröter. Er erzielte vier Treffer und wurde damit gemeinsam mit den Rudolstädtern Dirk Wachsmuth und Paul Burghause "Bester Torschütze". Als "Bester Torhüter" wurde Sebastian Möller (Blankenhain) geehrt, wobei auch andere Schlussmänner in der engeren Wahl waren und die Torwarte noch am meisten zu überzeugen wussten. So suchten die Veranstalter und Trainer auch den herausragenden Spieler des Turniers vergeblich. Mit guten Leistungen in allen sechs Spielen empfahl sich schließlich Jens Lippert (SG Rudisleben/Arnstadt) für die Würdigung "Bester Spieler". Der FC Einheit erreichte damit nach 2006, wo man den Thüringer Landesmeistertitel holte, für eine Endrunde. Die findet am 2. Februar in Hermsdorf statt. Die Siegerehrung nahmen Volksbankvorstand Obitz und EVR-Vertriebsleiter Engel gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden vor. Ergebnisse: Blankenhain - Rudolstadt 1:2, Schwarza - Teichel 1:3, U´born - Rudisleben/A. 0:0, Weimar - Blankenhain 0:0, Rudolstadt - Teichel 2:1, Schwarza - U´born 0:4, Blankenhain - Rudisleben/A. 0:0, Teichel - Weimar 0:1, Rudolstadt - Schwarza 1:1, U´born - Blankenhain 0:2, Weimar - Schwarza 2:0, Rudisleben/A. - Rudolstadt 1:0, Blankenhain - Teichel 1:0, Rudisleben/A. - Weimar 4:0, Rudolstadt - U´born 3:1, Schwarza - Blankenhain 1:2, Teichel - Rudisleben/A. 4:1, U´born - Weimar 1:3, Rudisleben/A. - Schwarza 3:1, Weimar - Rudolstadt 1:2, Teichel - U´born 3:3. Tabelle: 1. FC Einheit Rudolstadt, 2. SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt, 3. FSV Grün-Weiß Blankenhain, 4. SC 03 Weimar, 5. SG Traktor Teichel, 6. SV Stahl Unterwellenborn, 7. SV 1883 Schwarza

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Unterwellenborn sündigt bei Chancenverwertung | 12.01.08

1.FC/Chemie Greiz - Stahl Unterwellenborn 3:3 (2:1)

Von Detlef Roth Im ersten Testspiel vor der zweiten Halbserie trennten sich die Stahlwerker bei tollem Fußballwetter auf nagelneuem Kunstrasen und vor einer stattlichen Zuschauerkulisse vom Bezirksligisten unentschieden. Die Zuschauer sahen ein gutklassiges Spiel, das mit offenem Visier geführt wurde, und viele Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste gingen lauf- und spielstark in diese Begegnung und beherrschten Ball und Gegner in der ersten halben Stunde klar. Einziger Kritikpunkt bis dahin war die katastrophale Chancenauswertung. Nur Pierre Schultheiß gelang es, mit schönem Linksschuß ins linke obere Eck nach 14 Minuten einen Treffer zu erzielen. Danach brachten es die Unterwellenborner fertig, innerhalb von zwei Minuten in Rückstand zu geraten. Erst fabrizierte Stefan Erdmann nach einer Eingabe ein klassisches Eigentor, was zur Folge hatte, dass die bis dahin sichere Abwehr vollkommen die Linie verlor. Sekunden später folgte eine kurze Ecke, der Passgeber wurde nicht attackiert, und fünf Unterwellenborner schauten zu, wie der Greizer Bauch unbedrängt einköpfte. Die Gäste waren aber keineswegs geschockt und drängten auf den Ausgleich, doch was Langhammer, Ölsner und Fliegner für Chancen ausließen, war einfach zu viel. Dies setzte sich in Halbzeit zwei nahtlos fort. Klare Möglichkeiten von Schultheiß und F. Erdmann wurden leichtfertig vergeben. Gneupel erzielte für Greiz dann nach einem Konter, als vergeblich Abseits reklamiert wurde, das 3:1. Jens Wolter fasste sich nach 65 Minuten ein Herz und schoss aus 25 Metern Entfernung den Anschlusstreffer. Die Gäste spielten schon jetzt "Alles oder nichts" und machten aus einem Gewühl im Strafraum heraus durch Ölsner den verdienten Ausgleich. Beide Teams hatten noch mehrfach die Möglichkeit zum Siegtreffer, welchen die Unterwellenborner auf Grund der Chancen sicherlich verdient gehabt hätten. F. Erdmann traf noch das Lattenkreuz, und ein regulärer Treffer von Ölsner wurde nicht gegeben. Unterwellenborn: Schneider, St. Erdmann, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Langhammer, Ölsner, Perthun, Gretsch, F. Erdmann, P. Schultheiß (Neubauer)

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Guter dritter Platz | 22.12.07

Beim befreundeten Hohndorfer SV nahmen die Stahlwerker am Freitag am gut besetzten Wertbau-Cup Pokalturnier teil. Einige Oberligisten wie der VFC Plauen und der FC Gera 03 traten allerdings zum leidwesen der Gastgeber und der 400 Zuschauer nur mit ihrer "zweiten" Reihe an, der FSV Zwickau ließ die rührigen Gastgeber ganz sitzen. Die Unterwellenborner hatten es gleich mit den Plauenern zu tun und man gewann in einem torreichen Spiel mit 6:3. Da der VFC danach gegen Hohndorf gewann, mußte man gegen die Gastgeber in dieser Dreiergruppe konzentriert zu werke gehen was nicht immer gelang, aber man gewann da Steffen Schneider unter anderem einen Neunmeter hielt mit 2:1. Im Halbfinale war dann der stark auftrumpfende TSV Daßlitz aus der Bezirksliga der Gegner. Etwa 100 Fans aus diesem kleinen Ort waren angereist, um ihrem Team den Rücken zu stärken und hatten auch allen Grund zum Jubeln. Die Stahlwerker vergaben wie so oft am Anfang klarste Chancen und bekamen prompt die Quittung in Form zweier Konter. Maik Göllnitz brachte die Truppe mit fulminantem Freistoß wieder heran, aber der letzte Konter der Daßlitzer saß und brachte die Halle zum kochen. Das Spiel um Platz 3 führte wieder den Oberligisten VFC, der in einem rüden Halbfinalspiel dem Landesligisten Motor Zeulenroda unterlag und die Unterwellenborner zusammen. Wieder hatten die Plauener Probleme mit dem Landesklassisten, lagen kurz vor Schluss mit 1:2 zurück und wurden dann knadenlos ausgekontert wobei Göllnitz aus einem homogenem Team herrausragte. Die Plauener verloren letztendlich mit 1:4. Das Finale dieser sehr gut organisierten Veranstaltung gewann Motor Zeulenroda ganz klar gegen Daßlitz mit 4:0. Steffen Schneider wurde zur Siegerehrung als bester Torhüter ausgezeichnet. Statistik: Gruppe A 1.Fc Gera 03-Zeulenroda 1:1,-Blau-Weiß Niederpöllnitz 1:2,-Daßlitz 2:3,Niederpöllnitz-Daßlitz 1:1,-Zeulenroda 1:3,Zeulenroda-Daßlitz 1:1 1.Motor Zeulenroda 2.Daßlitz 3.Niederpöllnitz 4.Gera03 GruppeB Stahl-VFC 6:3,-Hohndorf 2:1,VFC-HSV 2:1 1.SV Stahl 2.VFC 3.Hohndorf Endstand 1.Motor Zeulenroda 2.TSV Daßlitz 3.SV Stahl Uborn 4.VFC Plauen 5.HohndorferSV 6.Blau-Weiß Niederpöllnitz 7. FC Gera 03 Aufstellung: Schneider, Göllnitz(3), F.Erdmann(3), Perthun (2), Langhammer(2), Smirat(2), Fliegner(1). Am 28.Dezember nehmen die Unterwellenborner am Turnier um den kleinen Rennsteigpokal des WSV Neuhaus teil. Beginn dieser Veranstaltung ist in Neuhaus 17 Uhr! Detlef Roth

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Glücklicher Sieg gegen Meuselwitz | 15.12.07

SV Stahl Unterwellenborn - ZFC Meuselwitz II 1:0 (0:0)

In einem Spiel welches eigentlich keinen Sieger verdient hatte, weil beide Teams eigentlich nur darauf bedacht waren den Gegner möglichst weit vom Strafraum fern zu halten, traf Ron Kowalleck kurz vor Schluss zum äußerst glücklichen Sieg. Die Gastgeber begannen gut und schwungvoll und hatten nach schöner Kombination über Perthun und Hohmuth die erste klare Chance durch Erdmann. Es folgte eine weitere Möglichkeit durch Kowalleck der doch etwas überhastet abschließt und sich so dieser Möglichkeit selber beraubt. Danach traten vollkommen unverständlich aus dem Nichts die Unsicherheiten der letzten Spiele wieder auf. Mann kann froh sein, dass dies die Gäste einfach nicht nutzten und selber äußerst harmlos agierten. Nach 30 Minuten hatte der Gästekeeper wieder einmal etwas zu tun, als er den Scharfschuss von Mario Reichmann parierte. Danach gab es viel Leerlauf, erst Florian Erdmann prüfte den Tormann der Gäste kurz vor der Halbzeit noch einmal. Was man dann in den ersten fünfzehn Minuten der ersten Halbzeit ablieferte war ehrlich gesagt nicht tauglich für diese Liga. Unsicherheiten, unerklärliche Abspielfehler es war einfach nicht zu fassen was möglich ist. Ab der 65. Minute zeigte man allerdings das noch Leben im Team ist. Endich machte man Druck und versuchte etwas in Richtung Tor der Meuselwitzer. Aber in genau dieser Phase hätten die Gäste das Spiel entscheiden können. Der ZFC fuhr nach einem direkten Freistoß der Gastgeber einen mustergültigen Konter. Man schoss den Ball frei vor dem Tor stehend aber vorbei. Danach gab es wieder viel Leerlauf, erst in der Schlussphase kam wieder Spannung auf. Steffen Schneider verhinderte mit dem Knie das wohl entscheidente Tor, was wenig später auf der anderen Seite fiel. Patrick Hohmuth setzte sich energisch auf der linken Seite durch, dessen Eingabe wurde ungenügend abgewehrt und dadurch kam Kowalleck zum Schuss. Ron traf den Ball nicht voll, es reichte aber das dieser vom Innenpfosten ins Tor trudelte und er so dem Schreiber dieser Zeilen das schönste Geburtstagsgeschenk machte. Die letzten Minuten wurde noch mal gezittert, aber man brachte diesen enorm wichtigen Sieg über die Runden. Aufstellung: Schneider, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Smirat(59.Stahl), Perthun, F.Erdmann, Hohmuth, Reichmann(77.P.Schultheiß) Benz (56.Ölsner)

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Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf | 01.12.07

SV Stahl Unterwellenborn - FV Gera-Süd 1:4 (1:2)

Von Detlef Roth, das Ergebniss ist klar, doch man kann den Gastgebern nicht vorwerfen, keinen guten Fußball gespielt zu haben. Spielerisch war man ebenbürtig. Was fehlte, war wie so oft der erfolgreiche Abschluss. Fehler in der Abwehr kamen hinzu. Die Einheimischen begannen druckvoll und hatten die erste Möglichkeit, doch das erste Tor erzielten die Gäste. Zehn Minuten später fiel der Ausgleich. Eine Kopfballablage brachte Reichmann scharf in die Mitte und Dreyßig schob überlegt ein. Kurz vor der Halbzeit der nächste Tiefschlag mit dem 1:2. In Halbzeit zwei hatte man mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß doch Smirat, der schon in der ersten Halbzeit allein vor dem Torhüter scheiterte, machte es in dieser Situation nicht besser. Perthun tanzte im Strafraum drei Gegenspieler aus, allein der Abschluss fehlte. Wenig später entschied ein weiterer Fehler mit dem 1:3 das Spiel. Danach war das Spiel Nebensache, nachdem ein Fan der Stahlwerker auf der Tribüne zusammenbrach und mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden musste. Der SV Stahl hofft, ihn bald wieder begrüßen zu können. Die Geraer erzielten dann noch nach einem weiteren Standard per Kopf das 1:4, welches dem Spielverlauf nicht gerecht wird. SV Stahl: Schneider, Bauer, Kowal-leck, Göllnitz, Dreyßig (73. Röppischer), Langhammer, Smirat, Perthun, Hohmuth, Reichmann (80. St, Erdmann), Benz

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Bittere Niederlage | 24.11.07

FC Gebesee 1921 - SV Stahl Unterwellenborn 4:0 (1:0)

Von Detlef Roth, mit einer empfindlichen Niederlage kehrten die verletzungs und krankheitsbedingt arg gebeutelten Stahlwerker nach Hause. Dies allein als Ausrede stehen zu lassen wäre aber zu einfach. Ausser den starken Perthun und Kowalleck laufen einfach zu viele sogenannte Leistungsträger ihrer Form hinterher und waren nicht in der Lage diese dezimierte Mannschaft zu führen. In der ersten Halbzeit hielt das Team noch mit, bekam aber nach 10 Minuten wieder ein schnelles Gegentor. Das dies allerdings von dem sehr heimlastig pfeiffenden Schiri Mende aus Schlotheim gegeben wurde ist eine Frechheit. Eine Flanke von rechts schwebt in den Fünfmeterraum, Schneider will den Ball aufnehmen, wird von hinten gestoßen und der Ball rutscht ihm durch die Hände ins Tor. Klares Foulspiel, alle haben es gesehen blos einer nicht. Die Unterwellenborner haben durchaus ihre Möglichkeiten zum Ausgleich. Leider verfehlt nach schönem Pass von Kowalleck der Heber von Perthun das Gehäuse und Smirat ist zu eigensinnig, übersieht den völlig frei stehenden Kowalleck und versucht es aus der Drehung. Die Gastgeber immer brandgefährlich über den agilen Geier, der letztendlich die restlichen Tore erziehlen wird. In den ersten Sekunden der zweiten Halbzeit die große Chance zum Ausgleich. Kowalleck setzt sich über links durch, genaue Flanke auf Dreyßig der völlig frei steht, aber den Kopfball nicht platzieren kann. Dannach häufen sich die Chancen für Gebesee und es war nur eine Frage der Zeit bis zum 2:0. 56 Minuten gespielt, Ballverlust auf der rechten Seite, die Flanke schwebt nach innen, drei Rote sehen ehrfürchtig zu wie Geier den Ball annimmt, sich um Göllnitz dreht und ohne größere Gegenwehr einnetzen kann. Die Gastgeber nun klar überlegen schluderten zum Glück mit ihren Chancen, so das die Gäste ab und zu noch ein Lebenszeichen senden konnten. Zum Ende des Spiels bekam man dann noch zwei Tore die man getrost als Gastgeschenke bezeichnen kann. Geier schlägt einen Ball aus 35 Metern als Eingabe in den Strafraum, der Ball geht ohne Zwischenberührung in die lange Ecke. Beim 4:0 spielt Dreyßig den Ball einfach zu spät, ein Gebeseer gewinnt den Pressschlag und leitet dadurch einen schnellen Konter ein der zum Erfolg führt. Diese bittere Pille gilt es schnell weg zu stecken, um mit mehr Aggresivität und Kampfeswillen in die nächsten schweren Aufgaben zu gehen. Aufstellung: Schneider, Kowalleck, St.Erdmann, Göllnitz, Dreyßig, Smirat(65.Neubauer), Perthun, Hohmuth(79.Spitzner), F.Erdmann(75.Röppischer), Reichmann, Benz

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In einem Krimi den Bock umgestoßen | 10.11.07

SV Empor Erfurt - Stahl Unterwellenborn 3:5 ( 1:1)

Von Detlef Roth In einem an Spannung kaum zu übertreffenden Fußballkrimi konnten die Stahlwerker endlich wieder den Bock umstoßen und damit drei wichtige Zähler mit nach Hause nehmen. Das man durch Kampf ins Spiel kommen kann, zeigte dieses Treffen sehr anschaulich. In der ersten Hälfte begann eigentlich alles wie gehabt. Stahl lag nach einem Standard, den Wisocki völlig freistehend verwertete, wieder einmal mit 0:1 in Rückstand. Die Erfurter taten den Gästen aber den Gefallen mit einem klassischen Eigentor, nach Eingabe von Hohmuth, per Flugkopfball auszugleichen. In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel dann deutlich Fahrt auf. Es wurde zum Teil toller Offensivfußball geboten. Zunächst gingen die Gäste nach 57 Minuten mit 2:1 in Führung. Es war eine herrliche Aktion von Heiko Perthun, der zwei Gegenspieler im Strafraum stehen ließ, genau auf Mario Reichmann passte und dieser den Keeper mit Schuss in die lange Ecke überwand. Vier Minuten später überschlugen sich die Ereignisse. Nach einer Ecke kamen die Gastgeber nach einer weiteren Schlafwageneinlage der Unterwellenborner zum Ausgleich. Hagemann hämmerte den Ball völlig freistehend ins linke Dreiangel. 30 Sekunden später führte die Kumpel-Elf mit 3:2. Hohmuth lief allein auf den Tormann zu, dieser klärte in höchster Not, aber der Ball gelangte zu Reichmann und dieser netzte ein. Danach zeigt Steffen Schneider seine ganze Klasse, als er zwei Bälle hervorragend parrierte. 75 Minuten waren gespielt, als nach einem Seitenwechsel Reichmann nur den Pfosten traf. Wenig später lag der Ball zum 4:2 im Netz. Hohmuth wurde mustergültig freigespielt, ließ seinen Gegenspieler stehen, machte einen Schwenk um den Tormann und schob ein. Eine Minute danach nahm sich die Abwehr der Gäste die nächste Auszeit. Gohles wurde sträflich viel Raum gelassen, dessen Kopfball war für Schneider unhaltbar. Die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Gäste. Reichmann schoss an die Latte und der Schuss von Kowalleck wurde großartig gehalten. Erfurt dezimierte sich, als Hagemann mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt wurde. Für den 5:3-Endstand sorgte dann Florian Erdmann, der von Perthun und Ölsner in Position gebracht wurde und mit trockenem Schuss ins lange Eck traf. Ein enorm wichtiger Sieg für Unterwellenborn, der viel Selbstvertrauen zurückgebracht haben sollte. Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer (66. Fliegner), Perthun, F. Erdmann, Hohmuth (75. Smirat), Reichmann (83. Ölsner), Benz

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Stahl wieder enttäuschend | 03.11.07

SV Stahl Unterwellenborn - SV Motor Altenburg 0:3 (0:2)

Von Detlef Roth Nach dieser Leistung sollte allen klar sein, dass Stahl nun mitten im Kampf gegen den Abstieg steckt. Dabei begann man gar nicht schlecht. Beide Teams spielten die ersten 25 Minuten ansprechenden Fußball, bei dem die Stahlwerker sogar die Führung auf dem Kopf bzw. Fuß hatten. Es war die 13. Minute, als eine scharfe Eingabe von Wolter nach innen schwebte, aber Langhammer diese per Kopf verpasste und dadurch die hinter ihm frei stehenden Reichmann und Kowalleck so irritierte, dass auch diese nicht einnetzen konnten. Im Anschluss wurden die Altenburger spielbestimmend, da der Gastgeber seine spielerische Linie verlor. Der Ball wurde meist unkontrolliert nach vorn geschlagen, hinzu kamen unverständlich leichte Abspielfehler. Dennoch hatte man die Chance zur Führung (34.). Einen Diagonalpass von Hohmuth legte Kowalleck auf Perthun zurück, wurde postwendend wieder bedient, kam frei zum Kopfball, doch dieser strich vorbei. Im Gegenzug zeigen die Gäste wie man es besser macht, allerdings nach einem Geschenk der Gastgeber. Der Ball wurde Richtung Grundlinie gespielt, Göllnitz wollte diesen ins Aus trudeln lassen, doch Eichelkraut war gedanklich schneller, schnappte sich das Leder, schob es in die Mitte, und Kröber hämmerte den Ball unter die Latte. Die Gastgeber, nun völlig von der Rolle, schossen den nächsten Bock zum 0:2 bereits drei Minuten später. Mit Beginn der zweiten Halbzeit war keinerlei Besserung zu sehen, nur Steffen Schneider verhinderte einen höheren Rückstand. Nach 70 Minuten begannen die Gastgeber, sich kurz aufbäumen, doch die zwei, drei verheißungsvollen Spielszenen brachten nichts. Danach zeigte man sich wahrlich von seiner schlechtesten Seite. Es wurden unfassbare Stockfehler produziert. Das 0:3 war eine Frage der Zeit, als Kratzsch alleine auf Schneider zulief, den Ball an den Innenpfosten setzte und erst im Nachschuss vollendete, um damit einen für die Gastgeber grauenvollen Nachmittag zu beenden. Stahl: Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, Hohmuth (80. Dreyßig), Ölsner (46. Fliegner), Reichmann, Benz

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Stahl nutzt Chancen nicht | 27.10.07

Empor Buttstädt - SV Stahl Uborn 3:0 (0:0)

Von Detlef Roth, wer dieses Spiel gesehen hat, kann es eigentlich nicht fassen das man ein Match welches man nahezu beherrschte, letztendlich noch so klar verliert. Die Einheimischen hatten erhebliche Besetzungsprobleme was man auch jeden wissen ließ, das dies in Unterwellenborn schon gut eineinhalb Jahre so geht interressiert komischerweise Niemanden. Aber zurück zum wesentlichen. Das man das Spiel verlor hat man nur sich selbst zuzuschreiben, denn wer aus einer Hand voll klarster Möglichkeiten keinen Treffer macht braucht sich nicht zu wundern. Den ersten dieser Hochkaräter hatte Ölsner nach tollem Pass von Perthun, aber dessen Lupfer wurde nach 8 Minuten von der Linie geschlagen. Einige Minuten später die nächste Chance zur Führung. Indirekter Freistoß nach Rückgabe zum Tormann im Strafraum. Man ist sich nicht einig, statt den Ball auf dem holprigem Platz kurz zu spielen wird dieser 5 Meter quer gepasst und Göllnitz trifft Diesen aus kurzer Distanz nicht richtig, der Ball geht weit vorbei! Danach melden sich die Gastgeber einmal zu Wort, doch Birke kann den Fernschuss zur Ecke klären. Der nächste Riese folgt auf den Fuß. Eingabe von links durch Hohmuth, doch die Gäste bringen es fertig bei drei aufeinanderfolgenden Schüssen keinen im Tor unterzubringen. Die Gäste bleiben überlegen und haben nach 33 Minuten die nächste große Möglichkeit. Kowallecks Flanke auf die linke Seite wird von Hohmuth direkt nach innen gepaßt, doch Reichmann köpft den Ball nicht zentral ins leere Tor, sodern läßt diesen rutschen so das ein Spieler von Buttstädt am Torpfosten noch klären kann. Es war zum Haare ausraufen. Die letzte Chancen in Halbzeit Eins hatten wiederrum Reichmann, der von Erdmann freigespielt am Tormann scheitert sowie Erdmann selbst der am starken Keeper scheitert. Die Zweite begann wie die Erste mit einer Möglichkeit für die Gäste. Aber wenig später kommt das was kommen mußte. Die Gäste verlassen die taktische Marschroute, die Spieler der Buttstädter werden nicht mehr konsequent zugestellt, Schuhte steht 20 Meter vor dem Tor frei zieht ab und trifft. Die Gäste sichtlich geschockt fanden den Rythmus der ersten Hälfte nicht wieder.Trotzdem hatte man noch Chancen zum Ausgleich. Ölsner kann den Ball mitte Tor nicht kontrollieren, Hohmuths Schuss wird toll abgewehrt und der Kopfball von Benz ging um Zentimeter daneben. Dann kam es knüppeldick. Fehlabspiel im Mittelfeld, Pass in die Spitze, Benz kann seinen Mann nicht halten, Birke zögert kurz beim herrauslaufen, wird ausgespielt, Tor von Peter. Die Krönung dann in der Nachspielzeit. Reichmann verliert den Ball an der Außenlinie, Pass nach Innen, Scharfschuss von Schuthe 3:0. Eine völlig unnötige Niederlage die man sich nur selbst zuzuschreiben hat. Aufstellung: Birke, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, F.Erdmann, Hohmuth, Ölsner (67.Fliegner), Reichmann, Benz(84.Dreyßig)

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Schneider hält die drei Punkte fest | 20.10.07

SV Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera 03 II 1:0 (0:0)

Das für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand, spürten die Zuschauer von Beginn an deutlich. Die Stahlelf wollte die Heimpleite gegen Neustadt vergessen machen und die Gäste hatten die Absicht, sich mit einem Dreier von den Abstiegsplätzen fern zuhalten. Die ersten zwanzig Minuten fand das Spiel zwischen den Strafräumen statt. Danach fanden die Geraer zunächst besser in die Partie und hatten nach einem Eckball die erste gute Gelegenheit. Aber die Stahlabwehr konnte mit vereinten Kräften den Ball noch aus der Gefahrenzone befördern. Stahl versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Doch sowohl H. Perthun als auch P. Hohmuth wurden in aussichtsreicher Position wegen Abseits zurück gepfiffen. Auf der Gegenseite konnte zuerst M. Göllnitz und kurz darauf J. Wolter gegen einen einschussbereiten Geraer im letzten Moment klären. Die beste Gelegenheit für die Gastgeber dann kurz vor der Halbzeit. Der Freistoß von H. Perthun flog aber um Zentimeter am Tor des regungslosen Geraer Torwarts vorbei. In der zweiten Halbzeit erwischte Stahl den besseren Start. Zunächst lief H. Perthun in der 55. Minute allein auf das Geraer Tor zu, umkurvte den Torwart und wollte den Ball zu Ch. Stahl zurücklegen. Aber einem Verteidiger gelang es, das Leder wegzuspitzeln. Kurz darauf spielt H. Perthun einen Steilpass auf P. Hohmuth, der nicht lange fackelte, doch nur den Außenpfosten traf. Gera antwortete mit einer Freistoßgranate von Winterkorn, die Schneider in überragender Manier aus dem Eck hechtete. Danach war wieder der Gastgeber an der Reihe. Doch weder der Freistoß von Th. Fliegner noch der Drehschuss von R. Kowalleck fanden ihr Ziel. Gut war, dass Torwart Schneider mitspielte und im letzten Moment weit aus seinem Tor eilend klären konnte. In der 85. Minute war es dann aber soweit. F. Erdmann spielte zu M. Reichmann. Dessen Flanke gelangte über die Abwehr zu P. Hohmuth, der zum viel umjubelten 1:0 verwandelte. Im Gegenzug wäre Gera beinahe der Ausgleich geglückt, doch St. Schneider konnte den Distanzschuss an den Pfosten lenken. Stahl: Schneider, Gabel (35. F. Erdmann), Göllnitz, Benz, Wolter, Langhammer, Fliegner, Hohmuth, Kowalleck, Stahl (70. Ölsner), Perthun (70. Reichmann)

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Schlechte Leistung | 13.10.07

SV Stahl Uborn - SV Blau-Weiß Neustadt 1:2 (1:1)

Von Detlef Roth, über dieses Spiel sollte man lieber den Mantel des Schweigens legen, so schwach war die Leistung beider Teams einschließlich der des Schiedsrichters Schüler aus Auma. Die Neustädter jubelten allerdings zum Schluss zu recht, ist man doch mit großem kämpferischen Einsatz und einfachen Mitteln gegen harmlose Gastgeber zum Erfolg gekommen. Zu Beginn waren die Stahlwerker leicht überlegen, jedoch ohne große Torgefahr zu erzeugen. Einzig über die linke Seite strahlte Hohmuth ab und an Torgefahr aus. Bei den Neustädtern war Nitschke der auffälligste Spieler, der den Abwehrspielern der Gastgeber immer wieder erhebliche Probleme bereitete. Dennoch viel das 1:0 für die Gastgeber in der 28 Minute. Eine weite Eingabe von Wolter in den Strafraum wird zu Hohmuth weiter geleitet, der den Ball im langen Eck platziert. Eigentlich hätte dies Sicherheit verleihen müssen, aber weit gefehlt. Dennoch fast das 2:0 als ein Gewaltschuss von Wolter knapp am Tor vorbei strich. Acht Minuten später das 1:1. Voraus geht eine Fehlentscheidung des Schiris, welcher auf Freistoß für die Gäste entscheidet. Der Ball wird abgefälscht, die Abwehr schläft, läßt Meyer völlig frei und dieser hämmert den Ball ins Tor. Der Rest der Halbzeit war von planlosem Fußball beider Teams geprägt. Die Hoffnung auf Besserung in Halbzeit Zwei wurde schnell zerstört. Zwar hatte Wolter nach Freistoßeingabe per Kopf eine gute Möglichkeit, danach wurde das Spiel immer unansehnlicher. Ab der 53 Minute rückte der Schiri immer weiter in den Mittelpunkt und in die Kritik. Wieder Freistoß gegen die Gastgeber, wieder zweifelhaft, wieder Tor. Die Eingabe von rechts verlängert Kapitän Förster mit der Fußspitze ins Tor. Wiederrum sehen die Gastgeber schlecht aus, sind einfach gedanklich nicht auf der Höhe der Aufgabe. Die Neustäder hatten dann wiederholt die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, als schlampige Abspiele, katastrophale Ballverluste, zu gefährlichen Kontern führten. Die Einheimischen hatten in der zweiten Hälfte noch eine Möglichkeit zum Ausgleich, als einmal schnell gespielt wurde. Hohmuth tauchte frei vor Wölk auf, der aber abwehren konnte. Zum Abschluss des Spiels hat der Schiri noch einen großen Auftritt, als er den verwarnten Torschützen und Kapitän Förster nach Foul am Mittelkreis gleich mit Rot vom Platz schickt. Aufstellung : Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun(85.Röppischer), Stahl( 58,Ölsner), Hohmuth, F.Erdmann(70.Fliegner), Benz

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Gute Leistung reicht nicht | 07.10.07

SV Blau-Weiß Fahner Höhe - SV Stahl Unterwellenborn 3:1 (3:1)

Von Detlef Roth, das Spiel begann für die Gäste unter ungünstigen Vorzeichen, mußte man doch kurzfristig auf die verletzten Kowalleck und Benz verzichten. Allerdings ließ sich die Mannschaft davon nicht aus der Ruhe bringen und bot eine wesentlich bessere spielerische Leistung als zuletzt. Die Gastgeber zeigten sich doch überrascht, mit welch offensiver Einstellung die Unterwellenborner zu werke gingen. In den ersten zehn Minuten hatten die Gastgeber alle Hände voll zu tun um einen Treffer zu verhindern.Die kalte Dusche folgte aber prompt. Die erste Offensivaktion der Gastgeber führte zu einem Freistoß ca. 20 Meter vor dem Tor der Gäste. Der nicht sonderlich hart und platziert getretene Ball, rutschte zum entsetzen seiner Mitspieler, Robert Birke durch die Hände ins Tor. Dies war leider der Anfang einer Fehlerkette in der engeren Abwehr, die letztendlich der Kumpel-Elf die Punkte kosten sollte. Doch zunächst prüft Christian Stahl den Torhüter der Blau-Weißen der prächtig reagiert. Der nächste Lapsus folgt nach 25 Minuten. Fliegner wird neben dem Spielfeld behandelt, als sich Bauer auch noch verletzt. Statt das Spiel vom Schiri unterbrechen zu lassen, humpelt er übers ganze Spielfeld um zur Therapeutin zu gelangen. Das Spiel läuft weiter und dieses durcheinander nutzen die Gastgeber eiskalt aus. Pass von links in die zentrale Mittelstürmerposition und Geißler schiebt seelenruhig ein. Die Stahlwerker gaben aber zu keinem Zeitpunkt auf und hatten durch Perthun und Fliegner, per Flugkopfball, Chancen zum Anschlusstreffer.Der vermeintliche k.o. folgte in der 35 Minute. Ein Sonntagsschuss von Degner, welcher aber bei resolutem herraustreten eines Spielers aus dem Abwehrverbund zu verhindern gewesen wäre, landete unter der Latte. Wenig später aber der längst verdiente Anschlusstreffer. Eine Eingabe von F.Erdmann platziert Mario Reichmann ins linke untere Eck. Die zweite Halbzeit bot weitere gute Aktionen von beiden Mannschaften, welche aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Die Dachwiger hatten noch zwei Riesenmöglichkeiten unter gütiger Mithilfe der Abwehr der Gäste, verzogen aber jeweils knapp. Die Stahlwerker waren dem Anschlusstor bei Schüssen von Stahl, Hohmuth und vor allen Dingen von Erdmann dessen Kracher von der Linie gekratzt wurde sehr nahe. Die wenigen Zuschauer gingen zufrieden nach Hause, hatte man doch eine spielerisch hochklassige Landesklassenpartie unter der guten Leitung von Eisenbrand aus Sömmerda gesehen. Aufstellung: Birke, Bauer(28.Gabel), Göllnitz, Wolter, Fliegner(66.Smirat), Langhammer, Perthun(74.Ölsner), F.Erdmann, Hohmuth, Reichmann, Stahl

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| 03.10.07

 

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Glücklicher Sieg | 21.09.07

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz - SV Unterwellenborn 0:1 (0:0)

Von Detlef Roth In einem recht hochklassigen Spiel gewannen die Stahlwerker letztlich glücklich, aber keineswegs unverdient. Es entwickelte sich von Anfang an ein Spiel mit hohem Tempo und vielen Strafraumszenen. Nach 15 Minuten hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen. Bei einer Freistoßvariante pennte die gesamte Stahl-Abwehr, Schnacke schoss völlig frei gespielt übers Tor. Kurz danach eine klare Möglichkeit für Christian Stahl, der herrlich freigespielt zu lange zögerte. Es folgten Möglichkeiten für Ron Kowalleck und Mario Reichmann. Kurz nach der Halbzeit die Führung der Gäste. Patrick Hohmuth tankte sich durch, dessen Eingabe beförderte Kowalleck per Pressschlag über die Hände von Weißgärber ins Tor. Die Gäste waren in dieser Phase dem 0:2 sehr nahe. Stahl bestimmte bis zur 60. Minute das Spiel, dann bliesen die Blau-Weißen zum Endspurt. Hochachtung vor der Defensive der Kumpel-Elf, die nun Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Nach 66 Minuten machte Robert Birke im Tor eine Einhunderprozentige per Fußabwehr zunichte. Aber die Stahlwerker waren nicht untätig nach vorn. Hohmuth, Reichmann, Perthun und Smirat versetzten die Abwehr der Gastgeber in helle Aufregung. Trotzdem hatte Schnacke einen Riesen auf dem Fuss (73.), doch Christian Bauer war zur Stelle. In der Nachspielzeit hatten die Unterwellenborner klare Chancen durch Smirat und Perthun, welche der Pfosten und ein Spieler auf der Linie vereitelten. Stahl: Birke, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner (46. Perthun), Langhammer, Stahl, Hohmuth (80. Gabel), F. Erdmann, Reichmann (71. Smirat)

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Stahlelf am Ende kampfstark | 08.09.07

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg 2:2 (0:1)

Von Detlef Roth, nur in den letzten 30 Minuten sahen die 150 Zuschauer ein Derby welches diesen Namen auch verdient hatte. Bis dahin boten beide Teams fußballerische Magerkost, wobei man den Gästen bescheinigen muss diesen Umstand clever ausgenutzt zu haben. Der TSV zum großen Teil sehr defensiv ausgerichtet wartete auf die Fehler der Stahlwerker die dann auch gemacht wurden. Nach zaghaften Angriffsversuchen der Gastgeber hatten die Gäste ihre erste Ecke und der Ball lag nach 9 Minuten im Tor. Bezeichnend für dieses Spiel, das Unglücksrabe Kowalleck den Ball mit dem Hinterkopf ins eigene Tor beförderte. Dies war Wasser auf die Mühlen der Gäste, die kaum noch etwas nach vorn machten. Die Einheimischen wirkten teilweise hilflos gegen das dichte Abwehrbollwerk, es fehlte Leidenschaft und vor allen Dingen die nötige Laufbereitschaft. Zwei Situationen sind in Halbzeit Eins erwähnenswert, die man als Chancen bezeichnen kann. Ein Schuss von Fliegner ging knapp vorbei und Smirat versuchte es, statt den Ball zu kontrollieren, direkt was völlig misslang Man hoffte mit Beginn der zweiten Halbzeit auf eine deutliche Steigerung, welche allerdings zunächst ausblieb. Einen weiteren Fehlpass im Mittelfeld nutzten die Gäste in der 54 Minute gar zum 0:2. Die scharfe Eingabe von rechts nutzte Thorz eiskalt aus und schob völlig unbedrängt ein. Viele dachten nun alle Messen sind gelesen. Aber die Kumpel-Elf kam zurück. Als Glücksgriff erwiesen sich die Einwechslungen von Christian Stahl, Kay Röppischer und Julien Gabel. Dieser weckte sozusagen mit einem Freistoß aus 30 Metern, den Jahn großartig parierte, die gesamte Mannschaft zum Endspurt. Das 1:2 welches Reichmann nach Flachschuss von Stahl im nachsetzen erzielte, setzte die letzten Kraftreserven frei. Als Reichmann allein durch war, scheiterte er zunächst an Jahn, im nachsetzen wird er festgehalten doch der Pfiff des sonst sehr pingelig pfeiffenden Blöthner blieb aus. Dazwischen fast noch ein Eigentor von Bauer, welches aber Birke verhinderte. 4 Minuten vor Spielende viel der nun verdiente Ausgleich. Röppischer legt sauber mit der Brust auf, den scharfen Schuss von Kowalleck kann Jahn nur abklatschen und Stahl befördert das Streitobjekt mit Flugkopfball über die Linie. Es gab noch heiße Schlussminuten aber der Siegtreffer wollte nicht mehr gelingen. Aufstellung: Birke, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner (65.Gabel), Langhammer, Smirat (58.Röppischer), Ölsner (46.Stahl), F.Erdmann, Reichmann

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Erster Auswärtspunkt | 01.09.07

FSV Grün-Weiß Blankenhain - SV Stahl Unterwellenborn 1:1 (0:0)

Von Detlef Roth, in einem umkämpften Landesklassenspiel holten sich die Stahlwerker, gegen einen engagiert auftretenten Aufsteiger, verdient ihren ersten Auswärtspunkt. Auf dem kleinen Platz entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Vorteilen für die Gäste. Die erste große Chance bereitete Smirat mit schöner Flanke vor, doch Reichmann konnte diese per Kopf nicht nutzen. Die Antwort folgte prompt nach, einer Ecke mußte Steffen Schneider das erste mal ernsthaft eingreifen. Die Blankenhainer körperlich sehr groß gewachsen, waren immer wieder bei Standards brandgefährlich, aber eine am diesem Tag sehr disziplinierte Abwehrarbeit machte in Halbzeit Eins alle Bemühungen zunichte. Nach Wiederbeginn hatte man einige Schrecksekunden zu überstehen, als man nach einem Freistoß und einem Ball an die Lattenoberkante etwas das Glück bemühen mußte. Man kam danach aber wieder ins Spiel und es dauerte auch nicht lange bis der Ball zum erlösenden 0:1 im Netz lag. Einen schwacher Querpass der Gastgeber wird erlaufen, Reichmann setzt zu einem kurzen Solo an sieht den sich positionierenden Kowalleck der mit herrlichem Schuss Möller keine Chance läßt. Es waren 67 Minuten gespielt und die Gastgeber doch sichtlich geschockt. Man Machte aber nun den Fehler, statt weiter mutig nach vorn zu spielen, das Ergebniss zu sichern. Dadurch kamen die Gastgeber wieder ins Spiel und man erlebte eine turbulende Schlußphase.Es waren 81 Minuten gespielt, die Unterwellenborner stark unter Druck, können nur zur Ecke klären. Diese schwebt herein und Berger setzt sich im Luftkampf gegen drei Rot-Weiße durch und köpft unhaltbar für Schneider ein. Danach hätten beide Mannschaften das Spiel noch für sich entscheiden können und vielleicht sogar müssen. Die Gäste hatten in den letzten Fünf Minuten durch Reichmann und Ölsner zwei so genannte Riesen aber auch die Blankenhainer waren dem Siegtreffer nahe. Aufstellung: Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Stahl, Fliegner (83.Gabel), Langhammer, Smirat(62.Röppischer), Ölsner, Reichmann, F.Erdmann

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Sieg durch Steigerung in 2. Halbzeit | 25.08.07

Stahl Unterwellenborn - VfB Artern 1919 4:1 (1:1)

Von Detlef Roth In einem tollen Spiel gewannen die Gastgeber auf Grund einer enormen Steigerung in Halbzeit zwei. Was Stahl allerdings in den ersten zwanzig Minuten anbot, war mehr als kritikwürdig. Das 0:1 war mit Ansage. Nachdem Schneider mehrmals in höchster Not rettete, lag der Ball nach einem Abpraller im Tor (7.). Man merkte aber relativ schnell, dass der VfB im defensiven Bereich ebenfalls enorme Probleme hatte. Mario Smirat hatte gleich drei Mal die Chance zum Ausgleich, auch Jens Ölsner vergab einen Riesen. Was allerdings die Arterner gegen eine desolat wirkende Defensive an Möglichkeiten wegließen, war nicht fassbar. Der Ausgleich fiel nach einem Schrägschuss durch Youngster Florian Erdmann, der ein tolles Spiel machte. Kurz vor der Halbzeit hätte man in Führung gehen müssen, aber auch diese Chance wurde kläglich vergeben. Nach der Kabinenpredigt sah man eine wie umgewandelte Kumpel-Elf. Mit Patrick Hohmuth kam frischer Wind ins Spiel und es dauerte nicht lange und schon führte Stahl. Nach Solo von Smirat legte dieser auf Reichmann auf und der verwandelte. Wenig später spielte Mario Reichmann einen genialen Pass auf Hohmuth, dieser schob den Ball genau in den Strafraum und F. Erdmann netzte ein. Es dauerte noch zehn Minuten, bis die Unterwellenborner das Spiel entgültig entschieden hatten. Nach Abschlag von Schneider verlängerte Ölsner per Kopf auf Smirat, der sich gegen den wuchtigen Libero des VfB durchsetzte und verwandelte. Was Stahl danach an Chancen versiebte, war eigentlich unmöglich. Das galt allerdings auch für die Gäste. Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Kowaleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner (46. Hohmuth), Langhammer, Smirat,F. Erdmann, Ölsner (78. Stahl ), Reichmann

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Unnötige Niederlage zum Auftakt | 18.08.07

ZFC Meuselwitz II - SV Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

Mit einer unnötigen und sicherlich auch unverdienten Niederlage kehrten die Stahlwerker vom Aufsteiger aus Meuselwitz zurück. Leider entschied ein individueller Fehler die Partie, in der man in den folgenden 60 Minuten alles versuchte um diesen Rückstand wettzumachen. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer noch eine ausgeglichene Begegnung mit wenigen klaren Chancen für beide Parteien. Da Kowalleck sich im Freundschaftsspiel gegen den VfL verletzte, mußte im Mittelfeld wieder umgebaut werden, was sich in Halbzeit Eins nicht unbedingt positiv auswirkte. Immer wieder kam es zu Unstimmigkeiten im zentralen Mittelfeld und Abwehrbereich. Zwei gute Schussmöglichkeiten aus Mittelstürmerposition entschärfte aber Steffen Schneider. Aber auch die Gäste starteten erfolgsversprechende Angriffe. F.Erdmann tankte sich an drei Spielern vorbei, doch sein Schuss ging übers Tor und wenig später landete ein Versuch von Smirat an der Latte. Danach kam die stärkste Phase der Gastgeber. Erst hielt Schneider bei einem direkten Freistoß die Null, aber wenig später war es geschehen. Einen Querpass in Richtung Grundlinie der völlig ungefährlich war, nimmt Thomas Fliegner an, verliert postwendend den Ball und Müller sträflich frei, nimmt die genaue Eingabe auf und verwandelt unhaltbar. Die Gäste erholten sich aber ziemlich schnell und Fliegner hätte bei mehr Konzentration seinen Fehler selbst ausbügeln können. Eine genau getimte Eingabe von Hohmuth erreicht ihn nach 40 Minuten am Strafraum mitte Tor, doch es folgte ein vollkommen verunglückter Schuss der irgendwie noch Smirat erreichte, welcher aber halb im stolpern den Ball übers Tor hob. In der zweiten Halbzeit setzten die Stahlwerker die Gastgeber massiv unter Druck, versuchten alles aber der erlösende Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Der ZFC verteidigte mit viel Einsatz das wertvolle 1:0 und hatte in den zweiten 45 Minuten nur noch zwei verheißungsvolle Angriffe. Die Unterwellenborner nun aggresiv mit zug nach vorn, aber oft fehlten die berühmten Zentimeter. Ein Schuss von Florian Erdmann gingen links am Pfosten vorbei, seine Direktabnahme nach Flanke von Smirat flog neben den rechten Dreiangel und zu guter letzt legte nochmals Smirat für ihn auf, da hielt Kochler mit großer Fußparade. Mehrmals ärgerte man sich über die kleinlichen und überaus einseitigen Entscheidungen des jungen Schiedsrichters, der mit seinen Pfiffen des öfteren Angriffe der Unterwellenborner einfach unterband. Eine harte Attacke an Gabel welcher mit voller Wucht auf die Bande gestoßen wurde und sich dabei eine Hand aufschnitt, wurde in einem ansonsten fairen Spiel nicht mal mit Gelb bedacht. Leider wurde auch die letzte verheißungsvolle Gelegenheit als Reichmann abzog mit großem Einsatz vereitelt. Die Zipsendorfer bejubelten zum Schlusspfiff einen doch insgesamt glücklichen Heimsieg. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Fliegner (68.Gabel), Langhammer, Smirat(H.Kugler), F.Erdmann, Hohmuth, Reichmann, Stahl(46.Ölsner)

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Unterwellenborn mit schmeichelhaftem Remis | 15.08.07

Vfl 06 Saalfeld - SV Stahl Unterwellenborn 1:1 (1:0)

Von Herbert Uhlmann Im letzten Testspiel vor den Pokal-, bzw Meisterschaftsspielen erreichte der VfL 06 gegen den Landesklassisten ein Remis, welches für die Gäste äußerst schmeichelhaft war. Die Gäste waren kurzfristig für die Traktoristen aus Teichel eingesprungen, die ihr ausgefallenes Pokalspiel nachholen mussten. Die Partie begann vor zirka 100 Zuschauern bei sehr schwülen Temperaturen sehr flott und die Gäste setzten auch gleich die ersten Akzente und besaßen durch ihren Goalgetter M. Reichmann die erste Tormöglichkeit, die aber S.Schlegel im VfL-Tor vereiteln konnte. Die Einheimischen stellten sich jetzt immer besser auf die Gäste ein, die aber auf Grund von Verletzungen nicht mit ihrer besten Besetzung antreten konnten. Die Abwehr der Stahlwerker bekam jetzt alle Hände voll zutun, um nicht in Rückstand zu geraten. Zunächst konnte sie ein Solo von K. Rosenbusch noch schadlos überstehen. Kurze Zeit später war es aber dann doch passiert, als wiederum Rosenbusch allein vor dem Gäste-Keeper auftauchte, dieser aber den Ball noch abwehren konnte, aber im Nachsetzen war es wiedereinmal E. Wiefel, der den Ball über die Linie drückte. Bis zur Pause war das Spiel dann ausgeglichener. Im zweiten Spielabschnitt wurde die Partie immer einseitiger und es schien nur noch eine Frage der Zeit, wann die Gastgeber ihren Vorsprung ausbauen werden. Es folgten Chancen im Minutentakt, die der im zweiten Spielabschnitt haltende R. Birke im Stahl-Tor meist mit Glanzparaden vereiteln konnte oder der Pfosten stand den Gästen in dieser Phase Pate. Die VfL-Abwehr hatte da wenig Arbeit zu verrichten, aber das war auch gleich die große Gefahr für die Saalestädter. Als ein Abwehrspieler den Ball im Mittelfeld vertendelte, waren die Gäste sofort da und erzielten durch den Ex-Saalfelder M. Smirat den Ausgleich, der freistehend S. Schlegel im Tor keine Chance ließ. VfL: Schlegel, Wiefel, Neumann, König, Lindner (Kröber), Heidenreich, Suarez (Oelert), Schmied, K. Rosenbusch (Hertel), Weiße, Palmowski SV Stahl Unterwellenborn: Schneider (Birke), Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Smirat, Stahl, Hohmuth, F. Erdmann, Reichmann (Röppischer)

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Verdienter Sieg der Gäste | 11.08.07

SV Stahl Unterwellenborn - SV Schmölln 1913 1:3 (1:2)

Von Henry Büttner Dass der Landesligist aus Schmölln sich für das Pokalspiel einiges vorgenommen hatte, bekam die Stahlelf, bei der kurz vor Spielbeginn auch noch K. Langhammer verletzungsbedingt passen musste, schnell zu spüren. Schmölln übernahm sofort die Initiative und hätte bereits in der dritten Minute nach einem schönen Angriff über die rechte Seite die Führung erzielen können, doch St. Schneider im Tor der Gastgeber parierte den scharfen Flachschuss mit glänzender Fußabwehr. Zwei Minuten später die nächste Schrecksekunde für U`born. Ein Schmöllner Stürmer schob völlig frei aus kurzer Entfernung eine Eingabe von rechts ins Tor. Der Treffer wurde jedoch wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Kurz darauf meldete sich zum ersten Mal die Stahlelf. P. Hohmuth lief nach einem schönen Diagonalpass von F. Erdmann allein auf das Tor zu, aber der Schmöllner Torwart konnte den zu unplatzierten Scharfschuss über die Latte lenken. Als in der eine Schmöllner Ecke von links, von zwei Mann am kurzen Pfosten verpasst wird, hat M. Rettberg keine Mühe den Ball zum 0:1 über die Linie zu drücken (8.). Ab der 20.Min. kam der Gastgeber dann besser ins Spiel, musste aber bei den gut angelegten Kontern der Schmöllner immer "auf der Hut" sein. Leider konnte dann die Riesenchance zum Ausgleich nicht genutzt werden. Zuerst parierte der Schmöllner Torwart St. Mehlhorn den Schuss von P. Hohmuth und konnte dann auch noch den Nachschuss von Ch. Stahl aus kurzer Entfernung mit sensationeller Reaktion abwehren (27.). Besser machten es die Schmöllner. Ein schneller Gegenangriff mit präziser Eingabe wurde in der durch R. Neumaier zum 0:2 abgeschlossen (36.). Hoffnung keimte dann kurz vor der Halbzeit bei den Fans auf, als M. Reichmann die Eingabe von P. Hohmuth mit herrlichem Direktschuss zum Anschlusstreffer unter die Latte "hämmerte". In der zweiten Halbzeit hatte die Stahlelf etwas mehr Spielanteile, versuchte es aber zu oft mit langen Bällen, die entweder die Stürmer nicht erreichten oder nicht behauptet werden konnten. Schmölln stand hinten gut sortiert und konterte weiter stets gefährlich. Für größere Gefahr sorgten lediglich ein Freistoß von R. Kowalleck, der gerade noch von der Linie geschlagen werden konnte und ein Fernschuss von J. Wolter der allerdings knapp vorbei "zischte". In der 72.Min. dann die endgültige Entscheidung. Im Vorwärtsgang verlieren die Gastgeber zum wiederholten Male leichtfertig den Ball und nun ging es blitzschnell. Über zwei Stationen gelangt der Ball zum Schmöllner Torjäger P. Bartejs der sich die Chance nicht nehmen lässt und clever ins lange Eck verwandelt. Das Schiedsrichtergespann hatte mit dem schnellen und umkämpften, aber nie unfairen Pokalspiel keine Probleme und leitete die Partie souverän. Stahl U´born: Schneider, Gabel, Dreyßig, Wolter, Kowalleck, F. Erdmann, Fliegner, Reichmann Hohmuth, Ölsner (75. Smirat), Stahl

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Klarer Stahl-Erfolg trotz fehlender Akteure | 08.08.07

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg 5:2 (3:0)

Von Detlef Roth Im letzten Test vor dem Pokalspiel am Samstag gewannen die Gastgeber trotz einiger fehlender Spieler auf Grund einer guten ersten Hälfte verdient gegen den Bezirksligisten. Die Stahlwerker legten los wie die Feuerwehr und führten nach sechs Minuten bereits mit 2:0. Der ehemalige Oppurger Christian Stahl war nach Kopfballvorlage von Hohmuth, als er allein auf den Keeper zulief, und mit Kopfball nach feinem Doppelpass zwischen Ölsner und Hohmuth zwei Mal erfolgreich. Es folgten weitere tolle Gelegenheiten von Hohmuth und Kugler, doch zum einen strich der Ball um wenige Zentimeter am Tor vorbei, zum anderen parierte der Oppurger Torwart toll. Danach schlichen sich schon einige Unachtsamkeiten in das Devensivspiel der Unterwellenborner ein, so dass die Oppurger sich Möglichkeiten erspielen konnten. Zwischen diesen fiel aber erst einmal das 3:0. F. Erdmann startete zum Solo, den aufsetzenden Ball konnte Klötzing nur mit Mühe zur Seite abwehren, den Wolter aufnahm und dessen genaue Flanke beförderte Heiko Kugler per Flugkopfball ins Netz. Wenig später zeigte Steffen Schneider seine Klasse und lenkte einen Kopfball aus Nahdistanz über die Latte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit war der Schwung weitestgehend verflogen, man schien sich mit dem Ergebnis zufrieden zugeben. Viele Unkonzentriertheiten und eine immer schwächer werdende Arbeit des gesamten Teams im defensiven Bereich kennzeichnete die gesamte zweite Hälfte. Dennoch das 4:0 nach 58 Minuten: Reichmann nutzt einen Fehlpass im Mittelfeld der Gäste, um wiederum Stahl auf die Reise zu schicken, der aus 18 Metern abzieht und trifft. Nun kamen die Oppurger zu ihrem doch schon einige Zeit in der Luft liegenden Treffer. Nach ganz schwachem Pass von Hohmuth ging es dann ganz schnell. Ablage auf Rechts, Flanke, Kopfball und Treffer. Aber auch die Gäste produzierten weiter Fehler. Wiederum Reichmann erkennt die Situation, schickt Hohmuth auf links und dessen genaue Eingabe kann Ölsner sicher verwerten. Kurz vor Schluss ein weiteres Gastgeschenk, als sich die gesamte Mannschaft nach vorn orientiert, der Ball verloren geht und mit Gretsch ein ehemaliger Unterwellenborner die numerische Überlegenheit zum 5:2 nutzt.

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Sieg im Testspiel | 04.08.07

SV Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV 4:0 (0:0)

Von Detlef Roth In einem Vorbereitungsspiel gegen die befreundeten Hohndorfer gewann Stahl vom Ergebnis her klar, aber man hatte speziell in der zweiten Halbzeit viel Glück, dass der HSV die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzte. Zu Beginn der ersten Hälfte war die Kumpel-Elf klar überlegen. Aber schon da spielte man zu pomadig und statt den Ball zum schnellsten Mitspieler zu machen, kam meistens der berühmte Schwenk zu viel. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit machte Stahl Druck, doch die vielbeinige Abwehr des HSV wehrte mehrere Schüsse nacheinander ab. Nun verflachte das Spiel der Gastgeber, es taten sich zum Teil unerklärliche Lücken auf, die die Hohndorfer mit mehr Cleverness hätten nutzen müssen. Klare Chancen der Gäste und zur Krönung ein verschossener Elfmeter sind die Bestätigung dafür. Das 1:0 für die Gastgeber fiel praktisch aus dem Nichts. Grober Abspielfehler der Gäste, F.Erdmann erkennt die Situation und bedient Reichmann der mit Schuss unter die Latte erfolgreich ist. Nach Kopfballverlängerung durch Ölsner lief Mario Smirat allein auf den Torhüter zu, spielte diesen aus und netzte zum 2:0 ein. Das 3:0 nach Eingabe von Ron Kowalleck, die zu kurz abgewehrt wird, und Patrick Hohmuth ist mit straffem Schuss an den Innenpfosten erfolgreich. Zum Ende des Spiels gar noch das 4:0, als die schöne Eingabe von Thomas Fliegner von Hohmuth mit rechts verwertet wird. Mittwoch, 19 Uhr, erwartet Unterwellenborn den TSV Oppurg zum Freundschaftsspiel.

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Zeiss klar überlegen | 01.08.07

Unterwellenborn - FC Carl Zeiss Jena 9:0 (5:0).

Jena war in der Partie erwartungsgemäß klar überlegen. In der ersten Halbzeit standen zum größten Teil die Spieler auf dem Feld, die am Sonntag wohl im Pokalspiel gegen den 1. FC Gera 03 beginnen werden. Nach einer guten Viertelstunde überwand der Zweitligist erstmals die Abwehr des Sechstligisten aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Nach einer Eingabe traf Hansen aus Nahdistanz. Und ehe sich die Gastgeber vor etwa 1500 Zuschauer versahen, legte Ziegner mit einem Solo zum 2:0 nach. "So ein Spiel ist besser und sinnvoller als jedes Training", sagte Olaf Holetschek, der sich wohl besonders auf den Kick beim SV Stahl gefreut hatte. Der Jenaer Co-Trainer machte in Unterwellenborn seine ersten Schritte als Fußballer - und sah in der 27. Minute das erste Tor von Jan Simak für die Jenaer. Dieser traf mit einem Flachschuss. Holzner (40.) und Simak (45.) erhöhten zum 5:0-Halbzeitstand. In Hälfte zwei wurde die halbe Zeiss-Elf ausgetauscht. Neu dabei war auch Michael Stegmayer. "Es waren seine ersten Minuten für uns", sagte Trainer Frank Neubarth. Da sei es nicht verwunderlich, dass ihm noch die Bindung zum Spiel fehle. Enttäuscht sei er nicht vom Wolfsburger: "Es sieht gut aus mit einer Verpflichtung." Heute soll der Vertrag unterschrieben werden. Mann der zweiten Halbzeit war aber Nachwuchsstürmer Nils Petersen, der dreimal traf. Verteidiger Giorgi Oniani zeigte, dass er auch vorn für Torgefahr sorgt. "Wir wollten auf keinen Fall zweistellig verlieren", sagte Stahl-Kapitän Ken Langhammer. Das gelang, aber mit dem Ehrentor klappte es nicht. Zeiss-Keeper Person war bei den wenigen Chancen der Gastgeber nicht zu überwinden. "Dennoch wird am Sonntag Jensen im Tor stehen", betonte Holetschek, der nach dem Spiel die vielen technischen Fehler monierte: "Das darf Sonntag keinesfalls passieren."

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Sieg trotz schlechter Leistung | 27.07.07

FC Lok Saalfeld - SV Stahl Uborn 4:7 (1:1)

Von Detlef Roth, in einem kurzfristig angesetzten Vorbereitungsspiel bei dem über lange Zeit kaum ein Klassenunterschied zu spüren war, gewannen die Stahlwerker nach desolater Leistung, erst als die Kräfte der Gastgeber nachließen noch relativ klar. Besonders die Abwehr die das fehlen der Stammtorhüter und des Liberos Maik Göllnitz nicht kompensieren konnte, hatte enorme Probleme mit den äußerst gefährlichen Stürmern der blutjungen Lok Mannschaft. Dazu kam sicherlich auch eine gehörige Portion Selbstüberschätzung! Mit Dieser Einstellung dürfte man am Mittwoch gegen den Zweitbundesligisten FC Carl Zeiß Jena kaum um eine Zweistellige Niederlage herumkommen. Torfolge: 0:1 25.F.Erdmann, 1:1 35.Graber, 1:2 55.Kowalleck, 1:3 60.Chr.Stahl, 2:3 70.Graber, 2:4 72.Wolter, 3:4 75.Warschitschka, 3:5 80.Röppischer, 4:5 82.Sablowski, 4:6 85.Kowalleck, 4:7 87.Neubauer

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Saisonrückblick | 24.07.07

Von Detlef Roth, in der ersten Saison in der Landesklasse Ost erreichten die Stahlwerker ihr selbstgestecktes Ziel Klassenerhalt, mit Platz Neun bei 42 errungenen Punkten und einem Torverhältnis von 50:41 doch recht deutlich. Das man die Platzierung aus der Vorrunde mit Platz 6 nicht halten konnte ist sicherlich einer unglaublichen Verletztenliste zuzuschreiben. Marcus Schultheiß, Christian Kaps und Rene Baldauf sind immer noch nicht einsatzbereit, Marcus beendete sogar seine aktive Laufbahn. Das die Kumpel-Elf nicht weiter abstürzte ist der hervorragenden Moral der Truppe, sowie einigen Spielern zu verdanken die in die Lücken sprangen und die Mannschaft tatkräftig unterstützten. Zu nennen sind da Stefan Meyer bis zu seinem Fußbruch, Christian Gretsch, Stefan Erdmann und die Youngster Florian Erdmann und Julian Gabel. Die Mannschaft spielte aber auch zu unbeständig um eine bessere Platzierung zu erreichen. Tollen Leistungen gegen die Spitzenmannschaften folgten meist enttäuschende Darbietungen gegen vermeintlich schwächere Teams. Das Mannschaften in der Landesklasse alle Fußball spielen können, wurde den meisten Spielern erst nach völlig unnötigen und vermeidbaren Niederlagen klar. Dies zog sich leider durch die ganze Saison, so das man mal Himmelhochjauzend und eine Woche später zu Tode betrübt war. In keinem Spiel konnte man und das kristallisierte sich doch als ein kaum zu lösendes Problem heraus, mit der selben Aufstellung anfangen wie in der Vorwoche. Durch viele Schichtarbeiter wird sich dies auch in der Zukunft kaum ändern. Das man die schwere Saison ohne Neuzugänge gemeistert hat, zeigt auch die Stärke der letztjährigen Bezirksligamannschaft die auch noch zur Halbserie den Abgang von Andre Zemitzsch verkraften mußte. Es gab in dieser Serie nur 11 Spieler die mehr als 20 Einsätze zu verzeichnen hatten und diese Spieler kann mann getrost als die Leistungsträger der Mannschaft bezeichnen. Im Tor lösten sich Steffen Schneider und Robert Birke meist "fliegend" ab und zeigten oft starke Leistungen. In der engeren Abwehr waren Maik Göllnitz,Chirstian Bauer und Jens Wolter gesetzt, wobei Jens auf der ungeliebten Position des linken Verteidigers für Rene Baldauf nach dessen Kreuzbandriss einspringen mußte. Im Mittelfeld kamen Patrick Hohmuth, Ken Langhammer, Florian Erdmann, Heiko Perthun und Thomas Fliegner auf die meisten "Kappen" wobei Thomas mit seiner Rolle als Einwechsler alles andere als glücklich war. Im Sturm konnte man vor allen auf Mario Reichmann, welcher auch bester Torschütze des Teams wurde, Martin Müller-Sachs und Routinier Jens Ölsner bauen. Aber auch alle anderen eingesetzten Spieler taten alles dafür um das Unternehmen Klassenerhalt erfolgreich abzuschließen. Nach der schweren Verletzung von Marcus Schultheiß der die Mannschaft immer wieder motivierte fehlte der Mannschaft in der zweiten Halbserie ein Spieler, der die Ärmel hoch krämpelt wenns mal nicht so läuft und die Mannschaft mitreißen kann. Man kann nur hoffen das sich einer der jungen Leute zu einem solchen entwickelt. Am Ende der Saison war man doch sehr zufrieden mit dem erreichten, zumal man in der Winterpause erstmals auf dem Hallenparkett die Endrunde um die Thüringer Hallenmeisterschaft erreichte und dort erst im Halbfinale gegen Landesligist Schott Jena unglücklich ausschied. Mehr Glück hatte man im Spiel um Platz 3 als man gegen den Favoriten Ulstertal Geisa in einem extrem spannenden Neunmeterschießen gewann. Zudem belegte man im Fairplay einen guten zweiten Platz bei dem fünf Punkte zuviel den Sieg kosteten. Die Mannschaft bedankt sich zudem bei Uwe Ellmer für sechs Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit, mit zwei Aufstiegen in die nächst höheren Ligen. Vielen Dank an Torwarttrainer Manfred Penzel und den guten Geist der Mannschaft Geli Hegenbarth. Nicht zu vergessen unsere Sponsoren vor allem das Stahlwerk Thüringen, die Sparda Bank die für unseren Nachwuchs da war und die Firma Exakt-Autoglas sowie die vielen anderen Firmen die unseren Verein großzügig unterstützen. Dank an alle Fans, den vielen Freunden des Teams, den Spielerfrauen und Freundinnen für ihr Verständnis und ihre Unterstützung für unseren Sport. Statistik: 26 Spieler trugen das Trikot der Ersten Mannschaft. Die meisten Spiele bestritt Mario Reichmann mit 29. Weiter kamen zum Einsatz: Patrick Hohmuth(28), Jens Wolter(27), Maik Göllnitz, Jens Ölsner(je 26), Thomas Fliegner(25), Florian Erdmann, Ken Langhammer(je 24), Heiko Perthun(23), Christian Bauer, Martin Müller-Sachs(je 22), Robert Birke(17), Rene Baldauf, Kay Röppischer(je 16), Steffen Schneider(14), Christian Gretsch, Christian Kaps(je 13), Marcus Schultheiß(12), Andre Zemitsch(11), Julian Gabel(10), Stefan Erdmann(7), Stefan Meyer(6), Enrico Hess, Marcus Keil, Kay Neubauer, Christian Spitzner(je 1). In 50 Tore teilten sich 10 Spieler. Reichmann(14), Müller-Sachs(9), Perthun(7), Ölsner(6), Hohmuth(5), Langhammer(3), Kaps, Fliegner(je 2), Wolter, Gretsch(je 1) Beim Schumann Reisen Fairplay Cup erhielt man bei zwei Gelb/Roten für Perthun und 49 gelben Karten 245 Punkte, die wie schon erwähnt zum zweiten Platz reichten. Insgesamt gewannen die Stahlwerker 12 Spiele, spielten 6mal unentschieden und verloren 12 Begegnungen. Siege holte man gegen VfB Artern 3:1, 1.FC Gera 7:1, in Gebesee 1:2, gegen den TSV bad Blankenburg 3:2, Empor Buttstädt 2:1, FC Weißensee 5:1, Empor Erfurt 3:2, bei Motor Altenburg 2:3, bei Empor Weimar 1:2 und 6:0, bei Erfurt-Nord 1:3 und gegen den FSV Sömmerda 3:1. Die Mannschaft hatte ein Durchschnittsalter von 26,23 Jahren. Die Heimspiele der Kumpel sahen 1830 Zuschauer was einen Schnitt von 122 Besuchern bedeutet. Damit liegt man auf Platz Sieben in der Zuschauerstatistik der Landesklasse Ost. Die meisten Fans kamen gegen Bad Blankenburg(250), Zeulenroda(180), Neustadt und Erfurt-Nord(je 150)

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Test in Lauscha | 21.07.07

FSV 07 Lauscha-SV Stahl Uborn 1:4 (1:1)

Von Detlef Roth, entweder waren die Stahlwerker vom Donnerstagspiel noch platt oder man unterschätzte den Beziksligaaufsteiger gewaltig. Was man in Halbzeit Eins anbot war ziemlich dürftig. Das Team war ständig im Vorwärtsgang die Angriffe aber statisch, keine Bewegung im Spiel und keine Durchschlagskraft. Dennoch ging man nach 10 Minuten in Führung. Jens Wolter spielt Thomas Fliegner an, dieser schlägt einen Diagonalpass über 40 Meter und Christian Stahl erzielt mit Direktschuss sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Wenig später fand sich dieses Duo nocheinmal aber Stahl schießt am langen Pfosten vorbei. Danach schlichen sich immer mehr Ungenauigkeiten, Fehlabspiele und auch grobe Patzer ein. Einen Stockfehler von Benz, der für den verletzten Göllnitz Libero spielte, konnte Schneider mit großer Rettungstat noch ausbügeln, den Querpass von Fliegner konnte Benz nicht erreichen und Köstner sagt Danke und erzielt das 1:1. Das Spiel wurde einfach nicht besser und keiner hätte sich beschweren können wenn Lauscha in Führung gegangen wäre. Nach der Pause, welche mit deutlichen Worten des Trainers garniert war, standen vier neue Spieler auf dem Platz. Das Spiel wurde auf einmal druckvoller, es kam frischer Wind ins Spiel. Einen Flugkopfball von Röppischer parierte der Torhüter, ein Hammer aus 35 Meter Entfernung von Ron Kowalleck ging knapp übers Tor. Nach 58 Minuten die Führung durch Mario Smirat, der von Röppischer mit feinem Heber freigespielt wurde. Wenig später ein Riese für Chr.Stahl der eine feine Kombination über Kowalleck und Smirat nicht abschließen konnte. 65 Minuten gespielt, Ecke durch F.Erdmann der in Smirat einen dankbaren Abnehmer findet und dieser unhaltbar unter die Latte köpft. Die Lauschaer hatten trotzdem noch ihre Chancen aber Steffen Schneider war der gewohnt sichere Rückhalt. Weitere Möglichkeiten der Unterwellenborner folgen, ein Kopfball von Hohmuth wird von der Linie geschlagen bevor Kay Röppischer das 1:4 mit schönem Schuss ins lange Eck markiert. Die letzte Chance hatte dann Smirat kurz vor Schluss, als sein Aufsetzerkopfball übers Tor geht. Trotz der nicht berauschenden Leistung ein guter Test gegen eine Lauschaer Mannschaft, der man viel Glück für die neue Saison wünscht.

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Kurze Führung gegen Gera | 19.07.07

SV Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera 03 1:4 (1:2)

Von Detlef Roth Gegen den Oberligisten zeigten die Stahlwerker eine ansprechende Leistung und so lange die Kraft reichte, machte man es den Geraern doch recht schwer. Es dauerte keine zwei Minuten und schon lagen die Gäste hinten. Über Florian Erdmann kam Reichmann in Ballbesitz, der mit letztem Einsatz Hohmuth frei spielt und dieser dem Keeper der Geraer keine Chance lässt. Es dauert sieben Minuten, bis zur ersten Möglichkeit für die 03er, doch Wiedemann schießt drüber. Danach kratzt Schneider einen Freistoß von Sadlo aus dem Eck, gegen den Ausgleich von Schlachta nach zwölf Minuten hat er keine Chance. Langhammer wird ausgespielt, der Torschütze wird nicht angegriffen und der Flachschuß zischt ins lange Eck. Die Kumpel-Elf spielt weiter klug und hätte nach 22 Minuten wieder in Führung gehen können. Wieder die Doublette Reichmann/Hohmuth, doch diesmal pariert Roß großartig. Der nachfolgende Schuss von Erdmann geht übers Tor. Das 1:2 war dann völlig unnötig. Schneider, der sonst überragend hielt, machte da seinen einzigen Fehler. Bei einem Freistoß über 40 Meter lief er nicht heraus und Schlachta köpfte in der Nähe des Fünfmeterraumes unhaltbar ein. Kurz vor der Halbzeit hätte Langhammer noch den Ausgleich erzielen können, allerdings reagierte er auf ein Rufen und legte noch einmal ab, statt selbst zu schießen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Geraer die Gastgeber mächtig unter Druck. Mehrmals rettete Schneider und einmal der Pfosten. Aber auch diese Phase überstand man. Danach hätte man bei klaren Konterchancen den Ausgleich erzielen können. Zwei Mal fing Kraus nun im Tor die Eingaben gerade so ab. Beim Freistoß von Gabel, der von der Mauer zurückprallte und von ihm gleich wieder aufs Tor gezogen wurde, hatte er einfach nur Glück, es fehlten wenige Zentimeter am Dreiangel. Es wurde weiter durchgewechselt und die kurzzeitige Unordnung nutzten die Gäste rigoros. Bei einem Einwurf schenkte der Linienrichter den Geraern schnell mal zehn Meter, die Gastgeber reagierten darauf zu spät und liefen in einen Konter. Barich tanzte noch den Libero aus und ließ Schneider keine Chance. Die kurze Schockphase wurde zwei Minuten später in der 76. Minute mit einem sehenswerten Flugkopfball von Schlachta beendet. Die Gastgeber wollten sich nun auf keinen Fall abschlachten lassen und strafften sich noch einmal. Bei etwas mehr Konzentration wäre ein weiterer Treffer durchaus machbar gewesen. Am Ende war man mit dem gezeigten, nach harten Trainingseinheiten, durchaus zufrieden.

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Ostseeturnier mit gemischtem Team | 14.07.07

Von Detlef Roth, am Wochenende weilte eine gemischte Mannschaft des SV Stahl Unterwellenborn zum 13.mal bei ihren Freunden vom SSV Satow an der Ostsee.Das Team welches aus Spielern der Ersten,Zweiten und den Alten Herren bestand, belegte beim Turnier mit 8 teilnehmenden Mannschaften immerhin den Dritten Platz.In den Gruppenspielen gwann man sogar alle drei Partien.Im ersten Spiel schlug man den SSV Satow 2. durch Tore von Reichmann und Perthun,im zweiten das vom Gegner Grün-Weiß Jürgenshagen äußerst unfair geführt wurde durch ein Tor von Perthun 1-0.Im letzten Spiel gegen den SV Klein Beelitz ging es um den Gruppensieg.Heiko Perthun erzielte beide Treffer zum Endstand von 2-1.Im Halbfinale bei dem man den leicht angeschlagenen Göllnitz ersetzen mußte,hatte man die Riesenchance zur Führung.Erst klatschte der Freistoß von Perthun an die Latte,der folgende Kopfball von Reichmann landete an eben Dieser.Leider ließen durch Besetzungsprobleme die Kräfte etwas nach,bei einer der wenigen Chancen der Ersten von Satow pennte die gesamte Abwehr und durch ein Solo an fünf Mann vorbei gewannen die Gastgeber etwas glücklich 1-0.Im Spiel um Platz 3 wiederrum gegen Klein Beelitz lag man schnell 0-1 zurück.Aber die Mannschaft straffte sich noch einmal und durch Reichmann(2) und Heiko Perthun der mit fünf Treffern Torschützenkönig wurde, gewann man noch 3-1.Sieger des Turniers wurde das beste Team der Sievershäger SV aus Rostock.Respekt vor den Leistungen der Alten Herren allen voran der 52 jährige Uwe Molata ,die am Vortag auch schon im Einsatz waren und bei Zetor Benz klar mit 8-2 gewannen.Ein zünftiger Sportlerball beendete dieses schöne Wochenende.

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Erster Test in Themar | 08.07.07

TSV 1911 Themar - SV Stahl Uborn 2:5 (0:2)

Von Detlef Roth, im ersten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison gewannen die Stahlwerker insgesamt verdient gegen die einen guten Eindruck hinterlassenden Themaer. Beide Teams brauchten so ihre Zeit um warm zu werden, erst nach 20 Minuten gab es die ersten Torchancen. Die Kumpel-Elf mit fünf Neuzugängen angetreten, verbuchte die ersten Möglichkeiten für sich. Christian Dreyßig schoss nach schöner Kombination übers Tor, auch Heiko Kugler verfehlte mit Schrägschuss das Gehäuse knapp. Kurz danach das 0:1. Christian Stahl der nach erfolgreichem Takling an der Seite bis zur Grundlinie zieht, die Übersicht behält, Mario Reichmann anspielt und dieser mühelos einnetzt. Danach wurden die Gastgeber besser und Steffen Schneider im Tor mußte bei einigen Situationen sein ganzes Können in die Waagschale werfen um einen Gegentreffer zu verhindern. Allerdings hatten die Stahlwerker die in der Vorwärtsbewegung gute Ansätze zeigten, ebenfalls klare Gelegenheiten. Das 0:2 viel dann nach 32 Minuten. Schöne Kombination zwischen Hohmuth und Fliegner, der mit genauem Querpass Reichmann in Schußposition bringt und dieser aus 14 Metern trifft. Das 0:3 hatte dann Geburtstagskind Ch.Stahl auf dem Fuß schießt aber unglücklich einen Gegenspieler an. In der zweiten Halbzeit dauerte es sieben Minuten und der Ball lag wiederum im Netz. Einen mustergültigen Pass von Mario Smirat nahm Reichmann auf, blieb kurzzeitig im Rasen hängen traf aber dann platziert aus der Drehung. Themar blieb durch das schwache Abwehrverhalten der Gäste, welches Neu-Trainer A.Goretzky kritisierte aber immer gefährlich. Dennoch viel erst einmal das 0:4. Eine schöne Flanke von Hohmuth ließ Kugler sauber abtropfen und Smirat erzielte mit straffem Schuss das erste Tor für seinen neuen Verein. Wenig später klingelte es zum ersten mal im Kasten der Unterwellenborner. Robert Birke glitt ein harmloser Freistoß aus den Händen und Schallus nutzte diese Chance. Es folgten weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten von denen noch je eine genutzt wurde. Erst setzte Smirat zu einem Solo an, bediente mit Übersicht Kugler der aus 16 Metern unhaltbar abzog. Kurz vor Schluss hatte die Abwehr der Gäste ihre Arbeit völlig eingestellt und so hatte Reif keine Mühe um den Endstand zu markieren.

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