1.Mannschaft - Saison 2009/10

Spielberichte Saison 2009/10

30.07.10 | 2009/2010 Saisonziel knapp verpasst

29.05.10 | SG Empor Buttstädt - SV Stahl U-born 3:3(0:0)

24.05.10 | SV Stahl U-born - FSV GW Stadtroda 2:1(1:0)

02.05.10 | ZFC Meuselwitz II - SV Stahl U-born 2:2(1:1)

24.04.10 | SV Stahl U-born - BW Neustadt 1:1

17.04.10 | SG Geraberg/Elgersburg - SV Stahl U-born 0:3(0:1)

10.04.10 | SV Stahl U-born - Kraftsdorfer SV 0:0

27.03.10 | SV Eintracht Eisenberg - SV Stahl U-born 2:1(1:0)

2009/2010 Saisonziel knapp verpasst

Mit 41 Punkten und 60:55 Toren belegte die Kumpel-Elf nach der unzufrieden stellenden ersten Halbserie wenigstens noch den 8.Tabellenplatz. Das Ziel, besser als die Platzierung des Vorjahres (7.), wurde damit verfehlt. Das Team und das ist in den zurückliegenden 15 Jahren erstmals der Fall, wurde in dieser Saison von zwei verschiedenen Trainern gecoacht. Zur Halbserie machte Andreas Goretzky sichtlich unzufrieden mit dem erreichten(19 Punkte,Rang 11) , den Weg frei für einen Neuanfang. Es übernahm Thomas Giering zur Winterpause und fuhr mit der Mannschaft zum Kennenlernen ins Trainingslager. Dort arbeitete das Team an taktischen Umstellungen, die Mannschaft zeigte sich hoch motiviert um die schlechte Vorrunde vergessen zu machen. In der Rückrunde verbuchte man bei den verbleibenden 14 Partien 22 Punkte, wobei eine größere Punktzahl leichtfertig verschenkt wurde. Dass es auch Rückschläge geben kann und wird, war jedem klar, eigentlich gab es nur eine wirklich schlechte Leistung und das war die hohe 5:1 Niederlage, ausgerechnet bei den Kurstädtern aus Bad Blankenburg. Es gab weitere Niederlagen so in Gera, Bischleben und Eisenberg, diese hätte man aber niemals verlieren müssen, zumindest Unentschieden wären machbar gewesen. Einerseits funktionierte die neue Viererkette nicht so, wie sie sollte zum anderen war es zum Haare raufen, was man an klarsten Chancen vergab. Anerkennung vom Gegner ob der guten Vorstellungen nutzt einem bekanntlich wenig. Weitere Punkte ließ man bei den Unentschieden gegen Kraftsdorf, in Meuselwitz und Buttstädt liegen, auch da hätte man alle drei Punkte buchen können und beim ZFC II und in Buttstädt auch müssen. Obwohl es doch einige Gegentore zu viel gab, erwies sich die Umstellung auf ein neues Spielsystem, also weg vom Libero, als richtiger Schritt. Dies zeigte sich besonders bei den Siegen bei Lok Erfurt (3:1), Niederpöllnitz (3:2), Teichel (2:0), in Geraberg (3:0), VfL 06 Saalfeld (5:0) und Stadtroda (2:1).Gerade gegen die um den Aufstieg kämpfenden Niederpöllnitzer und Stadtrodaer sah man erstklassige Leistungen. Beim Sieg gegen Stadtroda, welchen man dadurch die Chance zum Aufstieg nahm, war dies sicherlich auch eine Trotzreaktion auf die Blamage in BB. Das 1:1 gegen Aufsteiger und „Angstgegner“ Neustadt war sicherlich etwas glücklich aber nicht unverdient. Die Stahlwerker haben sich in der zweiten Halbserie fußballerisch weiterentwickelt und man hofft, dass es unter der Leitung von Thomas Giering weitere fortschritte gibt. Letztendlich ist aber die Mannschaft gefragt, welche den eingeschlagenen Weg mitgestaltet. Junge Spieler werden gefordert und gefördert. Ron Kowalleck, Kevin Buschmann und Patrick Reichmann sowie Max Lanz bekamen das Vetrauen, nutzten dieses und entwickelten sich weiter. Die erfahrenen Leistungsträger Ken Langhammer, Heiko Perthun, Patrick Hohmuth, Christian Gretsch und Mario Reichmann konnten nicht immer Ihr ganzes Potenzial, gerade in der ersten Halbserie abrufen,sind aber enorm wichtig für diese Mannschaft, welche sie mit Vorbildfunktion lenken und leiten sollen. Man hofft das in der neuen Saison das Team, welches wieder massives Verletzungspech hatte, von diesem verschont bleibt und Spieler wie Franz Eberitsch und Christian Benz wieder gesund zum Kader der Unterwellenborner stoßen. Durch die vielen Verletzungen kamen mit Jens Ölsner und Thomas Fliegner schon verabschiedete Routiniers wieder zum Einsatz, stellten sich uneigennützig zur Verfügung. Vielen Dank an Steffen Schneider und Christian Bauer, langjährige Stützen der ersten Mannschaft, welche aus dem Aufgebot aus unterschiedlichen Gründen ausscheiden, aber dem Verein erhalten bleiben. Des Weiteren Dank an die vielen Sponsoren, welche den Verein unterstützen, nicht zu vergessen die Frauen und Freundinnen der Spieler, welche für das Hobby Ihrer Männer viel Verständnis zeigen, unserer Schwester Geli, dem Busfahrer Mario und unseren Fans, vor allem unserem Fanclub „ Stahl-Feuer“!!
Statistik: Es kamen 26 Spieler zum Einsatz, in die Tore teilten sich 10 Akteure, die Kumpel bekamen 1 Rote, 1 Gelb/Rote und 62 Gelbe gezeigt. Es gab 11 Siege 8 Unentschieden und 11Niederlagen.
Zum Einsatz kamen: Langhammer, Ken (29/6) Hohmuth, Patrick (27/17) Reichmann, Mario(27/6) Stahl, Christian(27/2) Göllnitz, Maik (27) Lerche, Daniel (26/2) Perthun, Heiko Bauer, Christian(24) Reichmann, Patrick (24) Gretsch, Christian (22/7) Kowalleck, Ron(22/2) Schlegel, Steven (20) Baldauf, Rene (20) Buschmann, Kevin (18)Wolter, Jens (16/3) Gabel, Julian (6) Schultheiß, Pierre (3) Fliegner, Thomas (3) Erdmann, Stefan; Spitzner, Christian; Neubauer, Kay (je 1) von Detlef Roth

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SG Empor Buttstädt - SV Stahl U-born 3:3(0:0)

In der ersten Halbzeit gab es nicht viel zu berichten, das Wort Sommerfußball ist wohl zuteffend. Bezeichnenderweise hatte ein ausgemachter Defensivspieler nämlich Rene Baldauf die besten Chancen der Gäste. Erst schlug ein Verteidiger der Gastgeber den Ball von der Linie, dann beförderte Rene in bester Position den Ball übers Tor und zuletzt parierte Müller den Kopfball kurz vor der Pause großartig. In Halbzeit Zwei nahm die Partie fahrt auf und nachdem die Stahlerker 2:0 führten dachten wohl die Unterwellenborner das Spiel ist gelaufen. Beide Tore schön herausgespielt, erst bereitete Hohmuth vor und M.Reichmann traf, dann ein schöner Pass von Stahl und Hohmuth verwandelte im Alleingang sicher. Was man sich dann im Defensivverhalten leistete, erinnert an das blamable auftreten in Bad Blankenburg. Zwei Treffer durch die Mitte ermöglichten den Ausgleich der Gastgeber. Der Jubel verebbte schnell, als P.Schultheiß eine Ecke nach in den Strafraum brachte und Gretsch gegen den unglücklich aussehenden Keeper zum 2:3 traf. Als dann der Libero der Gastgeber mit Gelb-Rot vom Platz musste dachte man wieder, was soll noch passieren. Beste Gelegenheiten von Schultheiß und M.Reichmann vergab man zur Vorentscheidung und als man zum wiederholten mal in der Abwehr patzte, foulte Gretsch in der letzten Minute seinen Gegenspieler und der stark haltende Max Lanz hatte gegen den Penalty keine Chance. Direkt nach dem Anstoß stand M.Reichmann völlig frei vorm Keeper, doch zum wiederholten Mal konnte man den Matchball nicht verwerten. Das Jahr wurde trotzdem frohgelaunt mit den Fans bei einer zünftigen Poolparty beendet. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Kowalleck, Gretsch, Stahl, Baldauf(80.Fliegner), Langhammer, Göllnitz, M.Reichmann, Hohmuth, Lerche(75.P.Schultheiß)

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SV Stahl U-born - FSV GW Stadtroda 2:1(1:0)

In diesem Spiel sollte die langjährige Nummer 1 der Kumpel, Steffen Schneider, allseits bekannt als Schnippel, mit seinem letzten aktiven Match nach 25 Jahren Zugehörigkeit zur ersten Mannschaft verabschiedet werden. Zu allem Unglück verletzte er sich beim Warmmachen so dass er leider nicht auflaufen konnte. Sein Pendant Steven Schlegel machte, auch für Steffen, ein starkes Spiel und war einer der Garanten für den Sieg. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein Landesklassenspiel auf hohem Niveau, mit Torchancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten. Die Gastgeber hatten in der ersten halben Stunde klare Chancen zur Führung, doch Ken Langhammer und  Patrick Hohmuth versiebten beste Möglichkeiten. Vollkommen Verdient die Führung nach 21 Minuten. Ecke Göllnitz und der Kopfball vom völlig frei stehenden Gretsch landet unhaltbar im Tor. Der FSV antwortete mit wütenden Gegenangriffen, aber mehr als ein Hammer an den Pfosten sprang nicht heraus. In der zweiten Halbzeit warteten die Gastgeber auf Fehler der Gäste, um sie Auszukelternder FSV zeigte spielerisch eine starke Leistung, aber die zwei Viererketten der Stahlwerker kämpften vorbildlich. Wenn die Gastgeber die Großchancen von Hohmuth und Reichmann genutzt hätten, als man allein auf den Keeper lief und an Titzmann scheiterte, wäre das Spiel vielleicht schon entschieden gewesen, denn Schlegel musste in dieser Phase nur einmal eingreifen. Doch diesen Ball aus kurzer Entfernung hält auch nicht jeder. Wenn man große Chancen vergibt wird man meistens bestraft.62 Minuten gespielt, ein genauer Pass in die Mitte des Feldes und T.Krause zieht ungehindert ab. Schlegel hat gegen diesen Flachschuss keine Chance. Nun drohte das Spiel zu kippen, aber Schlegel hielt alles. Der Gastgeber erholte sich aber wieder und man hatte wieder beste Möglichkeiten. Hohmuth der immer wieder an den Ketten zerrte und M.Reichmann hätten das Spiel entscheiden können, da fehlte aber auch das Quäntchen Glück. Die eingewechselten Spieler brachten dann spürbar Entlastung gegen die vehement anrennenden Gäste und so war es auch nicht verwunderlich das ein frischer Spieler für die Entscheidung sorgte. Eine Eingabe von Hohmuth, Jens Wolter steht goldrichtig und netzt aus fünf Metern in der 83.Minute ein. Die Mannschaft zeigte nach der Packung in Bad Blankenburg Charakter und machte diese Niederlage vergessen. Aufstellung: Schlegel, Bauer, Baldauf(69.Lerche), Göllnitz, Kowalleck, Langhammer,Gretsch,Hohmuth,P.Reichmann,M.Reichmann(84.Fliegner), Stahl(73.Wolter)

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ZFC Meuselwitz II - SV Stahl U-born 2:2(1:1)

Beide Teams boten den gut 130 Zuschauern in der Blue-Chip Arena ein unterhaltsames Fußballspiel auf starkem Landesklassenniveau mit vielen Torraumszenen auf beiden Seiten. Die Gastgeber begannen druckvoll ,die Abwehr der Stahlwerker stand aber stabil und unterband die stürmischen Angriffe der Zipsendorfer immer wieder. Nach zehn Minuten kamen die Unterwellenborner immer besser ins Spiel und brachten den ZFC mehrfach in Verlegenheit. Erst hechtete Keeper Wesser einen Freistoß von Kowalleck aus der rechten unteren Ecke. Wenig später erzielte Perthun, nach feinem Pass des stark agierenden Buschmann, das vermeidliche 0:1 aber der nachträgliche Pfiff wegen Abseits verhinderte die Führung. Dies sollte nicht die einzige strittige Entscheidung des an diesem Tag doch sehr gastgeberfreundlich pfeifenden Schiris sein. Dies stachelte die Kumpel weiter an und nach 19 Minuten ging man in Führung. Mario Reichmann nutze eine Unkonzentriertheit in der engeren Abwehr der Gastgeber, spritzte dazwischen und spielte Patrick Hohmuth frei. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss scharf ins lange Eck. Leider konnte man sich der Führung nur 6 Minuten erfreuen bis der Gastgeber ausgeglichen hatte. Die Abwehr zu weit aufgerückt, ein schwacher Abschluss von Kowalleck in Strafraumnähe,Wesser nimmt den Ball auf und dann ging alles ganz schnell. Bei dem folgenden Diagonalpass von links wird Langhammer überflankt, Schmidt kommt frei zum Schuss welchen  Lanz noch prächtig pariert, aber den Nachschuss versenkt Daumann unhaltbar. Die Gäste aber mit weiteren Chancen.30 Minuten gespielt,Göllnitz passt sauber auf M.Reichmann,dieser scheitert am herauslaufenden Wesser,von dort kommt das Leder zu Hohmuth und Wesser hält mit tollem Reflex. Fünf Minuten später waren  ausnahmsweise die Gastgeber mal auf den Schiri sauer, als ein Tor wegen Abseits aberkannt wurde. Wenig später wieder Hektik, als sich M.Reichmann im liegen gegen den ebenfalls liegenden Gegenspieler fair den Ball erkämpft ,blitzschnell aufsteht und ein netzt, ertönt ein Pfiff. Freistoß für Meuselwitz mit der Begründung im Strafraum ist stochern nicht erlaubt. Dies hörten die Zuschauer auf der Tribüne ziemlich deutlich was Lachsalven und Kopfschütteln hervorrief. Die zweite Halbzeit genauso spannend und ereignisreich wie die erste, begann mit einer Großchance der Gäste.Chr.Gretsch spielt Daniel Lerche frei, dieser schiebt den Ball am Tormann vorbei, aber ein Verteidiger rettet auf der Linie. Der nächste Riese ließ nicht lange auf sich warten,Hohmtuh und Perthun gegen einen Gegenspieler, Hohmuth entscheidet sich für den Alleingang und schießt vorbei. Danach kam der ZFC besser ins Spiel und hatte zwei gute Gelegenheiten. Die zweite Möglichkeit der Einheimischen klärte Lanz mit starker Parade um gleich den Konter einzuleiten. Mario Reichmann bekommt den Ball, tanzt drei Gegenspieler aus und schiebt den Ball zu Heiko Perthun in die Gasse. Dieser lässt sich die Möglichkeit mit straffem Schuss nicht nehmen. Danach hätte man den Sack einfach zu machen müssen. Klarste Tormöglichkeiten wurden von Hohmtuh,Perthun und P.Reichmann  vergeben, da fehlt einfach der tick Kaltschnäuzigkeit und auch zum Teil ein wenig die Übersicht. So kam es wie es kommen musste, ein Kunstschuss vom regionalligaerfahrenen Mirco Graf kurz vor Toresschluss brachte das glückliche 2:2 für die Meuselwitzer.
Aufstellung: Lanz, Göllnitz, Kowalleck, Langhammer, Lerche, Perthun, Gretsch, Buschmann, Hohmuth, P.Reichmann, M.Reichmann (77.Bauer)

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SV Stahl U-born - BW Neustadt 1:1

Mit Blau-Weiß Neustadt kam der Spitzenreiter der Fußball-Landesklasse nach Unterwellenborn,und die Zuschauer erwarteten ein gutes Spiel. Beide Mannschaften konnten sich aber nicht mit Ruhm bekleckern und trennten sich leistungsgerecht 1:1. Unterwellenborn. In der ersten Viertelstunde spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab und der erste Angriff der Neustädter sollte gleich zur Führung langen. Auf der linken Außenbahn setzte sich Oppel in der 18. Minute durch, flankte auf den langen Pfosten und die Verteidiger behinderten sich selber. Wunderlich sprang der Ball vor die Füße, und der hatte keine Mühe die Kugel einzuschieben. Jeder hoffte, dass die Stahl-Elf jetzt wacher würde. Aber bis zur Halbzeit boten beide Mannschaften Magerkost. Das einzigste Highlight setzte der Schiri in der 38. Minute, als einen der wenigen Angriffe der Heim-Elf abpfiff. Lerche lief mit seinem Gegenspieler in den Strafraum, und nach einem harmlosen Pressschlag zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt. Perthun schnappte sich den Ball und ließ Müller im Gäste-Tor keine Chance. Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam Routinier Ölsner ins Spiel. Mit seiner Laufbereitschaft und dem Kampfeswillen brachte er viel Schwung in das Angriffsleben der Heim- Elf. Die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit spielten sich sehr turbulent ab, denn da passierte mehr als im ganzem Spiel. In der 46. Minute spielte die Stahl-Elf den Ball immer weiter nach hinten, bis die Neustädter sich den Ball erkämpften und nach innen brachten. Der frei stehende Gäste-Stürmer brachte den Ball aber nicht unter. Eine Minute später die Führungschance für die Heimelf. Nach schönem Doppelpass zwischen Lerche und Ölsner brachte letzterer den Ball aber nicht im Gäste-Tor unter. Im Gegenzug klärte Gretsch mit einem sauberem Teckling in letzter Sekunde vor Förster im 16-Meter-Raum. Zum Entsetzen der Zuschauer zeigte der Schiri schon wieder auf den Elfmeter-Punkt. Der junge Max Lanz parrierte den Ball aber in überragender Manier. Jeder hoffte nun, dass das Spiel nun an Klasse gewinnt. Aber das sollte es schon gewesen sein. Außer harmlosen Angriffen beider Mannschaften kam nichts mehr zustande. Dieses Spiel hatte an diesem Tag auch keinen Sieger verdient. Beide Teams waren am Ende auch mit diesem Punkt zufrieden.

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SG Geraberg/Elgersburg - SV Stahl U-born 0:3(0:1)

Die Stahl-Elf gewann auf dem Kunstrasen in Geraberg überzeugend 3 : 0.Die taktische Marschroute des Trainers wurde ordentlich umgesetzt. In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams ab und neutralisierten sich. Der erste Angriff der Stahl-Elf führte schon zum 1 : 0 durch P.Hohmuth. Dieser setzte sich gegen die Innenverteidiger durch, lief alleine aufs Tor und schob die Kugel ein. Die Heimelf versuchte nun mit Fernschüssen ins Spiel zu finden, aber mit dem jungen Max Lanz fanden sie ihren Meister. Ab der 20.min wurde die Stahl-Elf optisch überlegener. Erst scheiterte H.Perthun in der 30.min freistehend vor dem Tor und kurz vor der Halbzeit P.Hohmuth. Die Abwehr der Stahl-Elf ließ auch in der zweiten Halbzeit nichts zu und leitete immer wieder Gegenangriffe ein. In der 60.min ein weiterer Konter für den SV Stahl. H.Perthun setzte P.Hohmuth in Szene, aber der Heim-Torwart rettete in letzter Sekunde. Geraberg versuchte nun die Gäste mehr unter Druck zu setzen, aber sie fanden einfach kein Mittel. In einem schnellen Gegenzug von Stahl(80.) wurde die Abwehr überspielt und H.Perthun lief allen davon. Mit einem gekonnten Heber über den Torwart verwandelte er zum 2 : 0. Fortan gab es noch mehrere Möglichkeiten. In der 85.min wurde Lerche für seine gute Leistung fast belohnt. Er zog aus elf Metern ab, der Torwart konnte den Ball aber nur prallen lassen und M.Reichmann vollendete.(Thomas Fliegner)
Aufstellung: Lanz, Bauer, Kowalleck, Langhammer, Lerche, Perthun (80. Göllnitz), Buschmann, Reichmann P., Reichmann M., Stahl, Hohmuth

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SV Stahl U-born - Kraftsdorfer SV 0:0

Mit den Kraftsdorfern empfing der SV Stahl eine Mannschaft, gegen die in drei Speilen nicht gepunktet werden konnte. Im Tor der Stahlelf stand mit Lanz ein siebzehnjähriger, der den am Finger verletzten Schlegel sehr gut vertrat. Zu Beginn des Spieles keinerlei Höhepunkte, man hält sich meist im Mittelfeld auf. Bei Stahl war Perthun im Sturm meist auf sich allein gestellt. Dann ein 25m Freistoß für Kraftsdorf, doch Lanz pariert prächtig. Nach 12 min die erste Großchance für Kraftsdorf. Stahl unterläuft einen langen Seitenwechsel, der Ball gelangt zu Poser, dieser zieht direkt ab, aber Lanz lenkt den Ball mit einer Glanzparade um den rechten Pfosten. In der 15 min dann die erste Chance für den Gastgeber. Perthun schließt ein schönes Solo mit schwachem Schuss ab. Fast im Gegenzug das 0 : 1, ein Konter der Gäste kann nicht unterbunden werden. Der Ball wird quer über die Abwehr gespielt, Stahl erreicht ihn nicht mehr, doch der folgende Schuss geht zwei Meter übers Tor. Nach 25 min dann wieder mal die Gastgeber, der Ball wird zügig nach vorne gespielt, aber mit viel Glück können die Kraftsdorfer klären. Die nächste Aktion der Stahlelf dann nach 34 min. über Perthun gelangt der Ball zu Göllnitz, der spielt zu Lerche, doch dessen Schuss wird abgeblockt. Die Stahlabwehr erlaubt dann den Gästen zwei hundertprozentige Torchancen Fügemann steht frei vor Lanz, doch schiebt er den Ball neben das Tor. Nun sind wieder mal die Uborner an der Reihe, die sich durch die Mitte spielen, doch Wölk kann in letzter Sekunde klären. Dann stehen die Abwehrspieler von Stahl zu weit von ihren Gegenspielern und ermöglichen so die nächste Großchance der Gäste. Doch mit einer Glanzparade rettet Keeper Lanz. Kaum später der nächste Riese für unsere Gäste,doch zum Glück geht der Ball über das Tor.Eine schwache erste Halbzeit der Stahlelf, die sich bei ihrem jungen Tormann bedanken können, daß es noch 0 : 0 zur Pause steht. In der 57.min kam mit der Einwechslung von Hohmuth mehr Schwung in den Stahlangriff Kurze Zeit später dann die Führungschance für Uborn.Perthun paßt auf Hohmuth, doch dessen Eingabe verpassen Reichmann und Perthun. Dann ein 25 m Freistoß für Kraftsdorf, doch Lanz hält sicher. In der 75.min dann die Riesenchance für Hohmuth nach Doppelpass mit Perthun, doch er trifft den Ball nicht und ein Mitspieler steht danach im Abseits. Nach 78 min dann die erste Möglichkeit der Gäste in der 2.Halbzeit, aber zwei Spieler verpassen den Ball in der Mitte. 2 min vor dem Ende Freistoß für Stahl, doch Wölk kann sicher halten. In der letzten Minute noch zwei Riesen für Hohmuth Erst läuft er allein auf den Tormann zu,doch Wolk hält.Dann schießt er, nach herrlichem Pass von Perthun, über das Tor. Am Ende muß man mit dem Punkt zufrieden sein,da die Gäste in der 1.Halbzeit das Spiel entscheiden konnten.(Von Wolfgang Morawitzky)
Aufstellung: Lanz, Göllnitz, Kowalleck, Langhammer, Lerche(88.Bauer), Perthun, Gretsch, Buschnann, Reichmann P., Reichmann M., Stahl(57.Hohmuth)

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SV Eintracht Eisenberg - SV Stahl U-born 2:1(1:0)

Dieses hochklassige Landesklassenspiel sah einen glücklichen Sieger, an diesem Tag hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen. Beide Teams gingen ein enormes Tempo und das bis zum Ende der Spielzeit. Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit zwei Chancen. Vorher hätten die Gäste in Führung gehen müssen, nachdem Perthun einen feinen Pass aufnahm und der überragend haltende Arnold noch die Finger an den Ball bekam und diesen an die Latte beförderte, köpfte Hohmuth den zurückspringenden Ball an den Pfosten. Vorher gab es eine Situation welche Fans und Bank auf die Palme brachte. Der einseitig pfeifende Referee sah eine Abseitsposition, als Lerche von der Grundlinie flankte, ein Verteidiger den Ball an den eigenen Pfosten nagelt und Hohmuth im Rückraum frei stehend einschieben will. Rückfragen nach dem Spiel beim Linienrichter blieben unbeantwortet. Wer nicht trifft wird fast immer bestraft und so kam es auch. Einer der zweifelhaften Freistöße gegen die Gäste landete aus 45 Metern Entfernung im Tor. Verteidigung inklusive Keeper sahen alles andere als gut aus. Als Torschütze konnte sich Michael Schumacher feiern. Die Gäste ließen sich aber nicht entmutigen und spielten weiter nach vorn. Man setzte die Gastgeber in der zweiten Hälfte unter Druck und es gab Chancen. Wieder ein Innenpfostenschuss von Hohmuth, dieser springt heraus, Stahl scheitert an Arnold, bekommt den Ball vom vorbildlich kämpfenden Hohmuth vor die Füße, übersieht aber den freistehenden Perthun. Es war zum Haare raufen. Nach 74 Minuten der Ausgleich. Freistoß Perthun,25 Meter und diesmal geht das Leder vom Innenpfosten ins Tor. Danach muss man den Sack zu machen, tat es aber es nicht und man wird in der Nachspielzeit nach einem weiteren Standard bestraft. Einige Fans der Eintracht benahmen sich daneben ,es gab es eine Unterbrechung von einigen Minuten, die Zeit wurde berechtigt hinten an gehängt. Und diese einzige Möglichkeit der Gastgeber in der zweiten Halbzeit wurde der hervorragend spielenden Kumpel-Elf zum Verhängnis. Die letzte Ecke schwebt herein und wieder sieht die engere Abwehr nicht gut aus. Der oberligaerfahrene Markus Intek schraubt sich hoch und köpft die Eintracht zum Sieg. Die Stahlwerker waren nicht lange traurig, man weis das man sich auf einem guten Weg befindet und sich Erfolge bei dieser Stimmung im Team wieder einstellen werden.
Aufstellung: Schlegel, Göllnitz, Wolter(66.Stahl), Kowalleck, Langhammer, Lerche, Perthun, Gretsch, Buschmann, Hohmuth, M.Reichmann

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