1. Mannschaft - Saison 2004/2005 - Bezirksliga

Spielberichte Saison 2004/05

11.06.05 | Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV

04.06.05 | SV Gräfenwarth - Stahl Unterwellenborn

21.05.05 | Stahl Unterwellenborn - SG Traktor Teichel

07.05.05 | SV 1924 Münchenbernsdorf - Stahl Unterwellenborn

30.04.05 | Stahl Unterwellenborn - TSV 1898 Oppurg

16.04.05 | Stahl Unterwellenborn - SV Grün Weiß Tanna

09.04.05 | FV Rodatal Zöllnitz - Stahl Unterwellenborn

03.04.05 | Stahl Unterwellenborn - VfB 09 Pößneck II

19.03.05 | Stahl Unterwellenborn - SV Jenapharm Jena

12.03.05 | SSV Jena Lobeda - Stahl Unterwellenborn

05.03.05 | SV 1910 Kahla - Stahl Unterwellenborn

26.02.05 | Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Triptis

19.02.05 | Bericht der 1.Halberserie 2004/05

06.02.05 | OTFB-Meisterschaft in Eisenberg

09.01.05 | Vorrunde der Hallenbezirksmeisterschaft

05.01.05 | Vorbereitungsspiel gegen ZFC Meuselwitz

28.12.04 | Hallenturnier um den Rennsteigpokal in Neuhaus

18.12.04 | Pokal der Stahlwerker geht an Saalfeld

11.12.04 | Vfl 06 Saalfeld - SV Stahl Unterwellenborn

04.12.04 | Hohndorfer SV - SV Stahl Unterwellenborn

28.11.04 | SV Stahl Unterwellenborn - SV Gräfenwarth

13.11.04 | TSV 1860 Ranis - Stahl Unterwellenborn | Testspiel

07.11.04 | SG Traktor Teichel - SV Unterwellenborn

30.10.04 | Stahl Unterwellenborn - SV Münchenbernsdorf

25.10.04 | TSV Oppurg - Stahl Unterwellenborn

18.10.04 | SV Stahl Unterwellenborn - LSV 49 Oettersdorf

11.10.04 | SV Grün-Weiß Tanna - SV Stahl Unterwellenborn

04.10.04 | SV Stahl Unterwellenborn - Rodatal Zöllnitz

27.09.04 | VfB 09 Pößneck II - SV Stahl Unterwellenborn

20.09.04 | SV Jenapharm Jena - SV Stahl Unterwellenborn


Ein Spiel mit vielen Höhepunkten beiderseits | 11.06.05

SV Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV 4:1 (3:0)

Vor dem Spiel wurde einer der verdienstvollsten Spieler der ersten Mannschaft, Dirk Haßmann, würdig verabschiedet. Der Verein wünscht "Haßi" für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Das Spiel war eine Werbung für den Bezirksligafußball mit vielen Höhepunkten auf beiden Seiten. Die Torchancen aufzuzählen, die beide Teams besaßen, würden den Rahmen sprengen. Offensiver Fußball von beiden Seiten bescherte den Fans ein schönes Spiel. Die Torhüter Paulitz und Schneider hatten Schwerstarbeit zu verrichten, besonders Steffen Schneider im Tor der Knaupel-Elf war in Höchstform. Die Stahl-Elf ging nach 14 Minuten in Führung. Haßmann und Langhammer fanden sich zum Doppelpass und Kay Röppischer verwandelte die Eingabe sicher. Danach meldete sich der HSV zu Wort, aber Schneider war einfach nicht zu überwinden. Nach 26 Minuten machte sich Dirk Haßmann das schönste Abschiedsgeschenk, als er einen Handelfmeter sicher verwandelte. Die Hohndorfer blieben weiter am Ball und brachten die wacklige Stahl-Abwehr ins Schwitzen. Das 3:0 fiel dann nach 38 Minuten, als Fliegner einen Freistoß schnell ausführte, Staskewitsch nach innen passte und Röppischer sagte danke. Auch in Halbzeit zwei war es ein tolles Spiel, aber es fielen nur noch zwei Tore. Das 4:0 nach 65 Minuten, als Patrick Hohmut einen Freistoß mit straffem Schuss direkt verwandelte. Kurze Zeit später erzielten die nimmermüden Hohndorfer durch einen verwandelten Elfmeter den verdienten Anschlußtreffer. Zehn Minuten vor dem Ende eine rote Karte die völlig unnötig war und einfach nicht ins Spiel passte. Nach einer Rangelei fuhr Hohmuth den Ellbogen aus und flog vom Platz. Trotz dieses Ausrasters setzte die Stahl-Elf noch einen schönen Schlusspunkt nach einer unter den Erwartungen gelaufenen Saison. (D.Roth)

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Trostloses Gekicke von Stahl beim Letzten | 04.06.05

SV Gräfenwarth - Stahl Unterwellenborn 2:2 (0:2)

Auf dem kleinen, holprigen Platz entwickelte sich kein ansehnliches Spiel. Die Stahlwerker beherrschten die Szenerie und gingen nach vier Minuten durch ein Freistoßtor von Fliegner in Führung. Der Gast war weiter am Drücker, konnte spielerisch aber wenige Akzente setzen. Auffällig waren schon in dieser Phase die Unsicherheiten in der Abwehr. Schneider im Tor musste bei einer Rückgabe schon Kopf und Kragen riskieren. Wenig später das 0:2, als Baldauf einen weiten Ball auf Staskewitsch schlug, dieser zwei Gegenspieler stehen ließ und verwandelte. Danach vergaß Stahl wie so oft in dieser Saison das Tore schießen. Was die Gäste in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit anboten war eine Frechheit. Kein Kampfgeist, Eigensinn, keine taktische Disziplin bestimmten diese Phase. Innerhalb von sechs Minuten stand es 2:2. Danach war Stahl am Rande einer Niederlage, als Schneider einen Ball aus dem Angel fischte. Unterwellenborn erholte sich schnell und hatte in den letzten zehn Minuten eine Unmenge von Chancen. Allein Röppischer scheiterte drei Mal am glänzend reagierenden Gellrich. Baldauf brachte den Ball von drei Metern nicht über die Linie, Meyer schoss am langen Pfosten vorbei. Unrühmlicher Schlusspunkt dieses trostlosen Gekickes beim Tabellenletzten war die Gelb-Rote Karte für Baldauf. (D.Roth)

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Traktor Teichel ist im Derby die bessere Mannschaft | 21.05.05

SV Stahl Unterwellenborn - SG Traktor Teichel 0:3 (0:2)

Die 250 Zuschauer erlebten ein hochklassiges, umkämpftes, aber immer faires Kreisderby. Am Ende setzte sich das an diesem Tag stärkere Team aus Teichel, wenn auch vom Ergebnis her zu hoch, verdient durch. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren zu gewinnen, Sie begannen mit hohem Tempo, welches zum größten Teil im Spiel gehalten wurde. Bereits nach 16 Minuten lag der Ball im Tor der Stahlwerker, dem allerdings eine strittige Situation voraus ging. Nach einer fairen Attacke von Baldauf wurde statt Einwurf auf Freistoß entschieden. Diesen gab Nordhaus scharf herein, keiner kam an den Ball, und Bob am langen Pfosten sagte danke, schob völlig unbedrängt ein. Diese Nachlässigkeiten in der Stahl-Abwehr sind in den letzten Wochen schon öfters bestraft worden. Die Kumpel-Elf, kaum geschockt, drängte nun auf den Ausgleich. Nach 21 Minuten hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, aber der herrliche Drehschuss von Staskewitsch ging äußerst knapp vorbei. Wenig später eine schöne Flanke von Staskewitsch, und Schoke im Tor der Traktoristen vollbrachte eine Glanztat gegen den Kopfball von Kaps. Danach verflachte das Spiel etwas, und als alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, fiel das 0:2 wie aus heiterem Himmel. Einen harmlosen Schuss von Stark ließ Birke im Tor der Stahlwerker durch Hände und Beine rutschen. Stahl stellte zur Halbzeit um und spielte mit drei Stürmern. Kurz nach Beginn eine schöne Aktion von Meyer, aber dessen Schuss ging knapp am Winkel vorbei. Die Traktoristen zogen sich nun etwas zurück und spielten auf Konter. Nach 58 Minuten eine Freistoßchance von Bob, der diese förmlich herausgeschunden hatte, aber Birke hielt. Der Gastgeber versuchte nun alles, aber die sichere Abwehr um Esselborn ließ nicht viel zu, war vor allem im Kopfballspiel überlegen. Die endgültige Entscheidung dann acht Minuten vor dem Ende. Eine weite Flanke in den Strafraum der Unterwellenborner nahm Bob per Fallrückzieher ab und verwandelte zum "Tor des Monats". Die letzten großen Chancen hatten die Stahlwerker, als nach schöner Flanke von Keil Ölsner am wiederum überragend reagierenden Schoke scheiterte sowie Müller-Sachs, der den Ball ans Außennetz bugsierte. Der Glückwunsch geht nach Teichel, das den Stahlwerkern zeigte, wie effektiv man Torchancen ausnutzen kann. (D.Roth)

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Eine Begegnung der vergebenen Torchancen | 07.05.05

SV Münchenbernsdorf - Stahl Unterwellenborn 0:0

In einem auf gutem Niveau stehenden Spiel trennten sich beide Teams mit diesem Remis letztendlich verdient. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Bei den Stahlwerkern war trotz der großen Personalprobleme ein deutlicher Ruck zur Vorwoche zu erkennen. Besonders in der ersten Halbzeit ließen sie spielerisch erahnen, welche Fähigkeiten in der Elf stecken. Gute Möglichkeiten blieben aber wie so oft ungenutzt. Aber auch die 1924-er hatten einen Riesen, der aber über das Tor geschossen wurde. Kurz nach der Halbzeitpause kam der mittlerweile obligatorische Hänger und die Gäste hätte sich nicht zu wundern brauchen, wenn die Gastgeber in Führung gegangen wären. Das ehemalige Prunkstück der Stahlwerker, die Abwehr, sah da alles andere als gut aus. Danach fing sich Stahl aber wieder und setzte den SV 1924 unter Druck. Erst wurde ein Elfmeter für die Kumpel-Elf, da er doch sehr geschunden aussah, nicht gegeben, dann scheiterte Staskewitsch bei seiner größten Chance am hervorragend reagierenden Torhüter. Im Gegenzug musste Birke sein Können aufbieten, um einen Kopfball zu entschärfen. Nach 77 Minuten die Riesenchance zur Führung, Maik Göllnitz setzte sich herrlich durch und hämmerte den Ball an den Innenpfosten. Aber da Unterwellenborn einfach kein Glück hatte, rollte der Ball die Torlinie entlang und wieder hinaus. In den letzten Minuten war es ein völlig offenes Spiel. Jeder wollte gewinnen und beide öffnete die Abwehrreihen. Torchancen waren die Folge, aber keiner konnte sie nutzen. (D.Roth)

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Eine weitere herbe Enttäuschung für Stahl | 30.04.05

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg 0:2 (0:1)

Eine weitere herbe Enttäuschung bereiteten die Stahlwerker ihren Fans gegen eine mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln kämpfende Oppurger Elf. Die zog sich zurück und überließ der Stahl-Elf das Spiel. Diese wirkte aber zu unkonzentriert. Bis zur 30. Minute hatte man zwei verheißungsvolle Situationen, bei denen Ölsner frei gespielt wurde, dieser einmal überhastet quer legte und beim Kopfball am Torhüter und am Innenpfosten scheiterte. Bei einem der wenigen Konter geriet Stahl in Rückstand (35.). Die zuletzt anfällige Abwehr wurde umorganisiert, und Wunderling, welcher später noch äußerst negativ auffiel, schob ein. In Hälfte zwei bemühten sich die Stahlwerker, das Spiel zu drehen. Es gab einige Chancen. Aber Staskewitsch und Göllnitz scheiterten am glänzend agierenden Klötzing. Danach kam viel Härte ins Spiel, welche durch Schiri Mayer nicht unterbunden wurde. Die Oppurger provozierten, wo sie nur konnten. Höhepunkt war, als Wunderling sein zweites grobes Foul beging, wenig später im Aus stehend den Ball über die Absperrung drosch. Statt Gelb-Rot zu bekommen, durfte er ausgewechselt werden. Er zeigte auch noch den Zuschauern den Stinkefinger. Sieben Minuten vor Ende die Chance zum Ausgleich, als Staskewitsch gefoult wurde. Klötzing hielt den Elfer von Langhammer. Wenig später die Entscheidung, als bei einem Konter Göllnitz über den Ball schlug und Schütze verwandelte. Mit dieser Leistung hat Stahl sich von den Spitzenteams verabschiedet. (D.Roth)

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Leistungsabfall bei Stahl ist einfach unerklärlich | 16.04.05

SV Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Tanna 1:2 (0:1)

Nach der ersten Niederlage in der Rückrunde stand die Enttäuschung in jedem Gesicht geschrieben. Unerklärlich war der Leistungsabfall zur Vorwoche. Das Spiel begann mit einer Chance für Tanna, als Baldauf einen Ball verstolperte und Birke zu einer Großtat zwang. Von da an herrschte Unsicherheit in der Abwehr. Die Gastgeber kamen nicht zu ihrem Spiel, hatten dennoch Chancen. Erst trat Ölsner in guter Position über den Ball, dann holte Friedel im Tannaer Kasten den Freistoß von Fliegner aus dem Angel. Die beste Gelegenheit vergab Staskewitsch, als er frei vor dem Tormann den Pfosten traf. Dies wurde in der 39. Minute bestraft. Ein schnell ausgeführter Einwurf gelangte zu Kaiser und dieser ließ Birke keine Chance. Allerdings übersah der auf beiden Seiten mit merkwürdigen Entscheidungen glänzende Schiri den falschen Einwurf von Grün-Weiß. Kurz vor der Halbzeit ein Wortgefecht zwischen dem Schiri und einem Tannaer, der mit Ampelkarte vom Platz flog. Wer nun dachte, dies beflügelt das Team in Hälfte zwei, sah sich getäuscht. Keinerlei Spielfluss, wenig kämpferischer Einsatz, kaum Laufbereitschaft waren zu sehen. Erst ein umstrittener Elfmeter, den Hohmuth verwandelte, ließ Hoffnung aufkommen. Ab der 65. Minute dachten alle, Stahl bekommt das Spiel in den Griff; Riesenmöglichkeiten für Röppischer sowie Staskewitsch und gleich danach Hohmuth, allerdings auf der anderen Seite. Dass sich die schwache Chancenauswertung rächen würde, war abzusehen. Kaps musste dann auch noch verletzt ausscheiden. So kam es wie es kommen musste. Der einzige nennenswerte Spielzug der Gäste führte zum Siegestreffer. Den Ausgleich vergab Klinkhart, als er alleinstehend an einer genauen Flanke vorbeiflog (89.). (D.Roth)

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Attraktiver Angriffsfußball mit sechs Toren belohnt | 09.04.05

FV Rodatal Zöllnitz - Stahl Unterwellenborn 0:6 (0:3)

In einem jederzeit überlegen geführten Spiel gewann die Kumpel-Elf überzeugend gegen eine schwache Zöllnitzer Mannschaft. Es gab auf dem holprigen Platz eine relativ lange Anlaufzeit, aber dann spielte Stahl attraktiven Angriffsfußball. Nach 35 Minuten das erste Erfolgserlebnis, als Martin Müller-Sachs überlegt einschob. Wenig später ein Freistoß von Maik Göllnitz aus 45 Metern, welcher vom Innenpfosten zum 2:0 einschlug. Nun lief das Spiel der Stahlwerker, und Stefan Staskewitsch ließ sich nicht mehrmals bitten. Er nahm den Ball herrlich aus der Luft und vollendete mit straffem Schuss unter die Latte zum 3:0-Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit knüpften die Stahlwerker an die gute Leistung an und gaben den Zöllnitzern keinerlei Chancen. Einen herrlichen Seitenwechsel von Thomas Fliegner übernahm Marcus Keil, der den Ball an den Innenpfosten schob, und Stefan Staskewitsch sagte danke zum 4:0. Danach hatte die Elf Möglichkeiten im Minutentakt, es trat aber wieder die altbekannte Abschlussschwäche zu Tage. Patrick Hohmann und Kay Röppischer vergaben hochkarätige Möglichkeiten. Kurz vor Schluss erzielte dann Kay Röppischer mit schöner Aktion das 5:0, und Christian Kaps gönnte mit großer Übersicht Stefan Staskewitsch sein drittes Tor. Eine überzeugende Leistung, bei der Stahl mit aller Konsequenz mehr Tore hätte erzielen müssen. (D. Roth)

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Schwaches Spiel aber drei Punkte für die Stahl-Elf | 03.04.05

SV Stahl Unterwellenborn - VfB 09 Pößneck II 3:0 (1:0)

In einem sehr schwachen Spiel gewann die Stahl-Elf auf Grund einer Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient. Was man allerdings in der ersten Halbzeit ablieferte, war mehr als schwach. Diese Leistung mit dem zurzeit doch sehr holprigen Hauptplatz in Unterwellenborn zu begründen, wäre zu einfach. Es wurden die Zweikämpfe nicht angenommen, spielerisch war nichts zu sehen, das Spiel wurde auf die leichte Schulter genommen. Kaum ein Spieler erreichte Normalform. Man muss sich noch beim keinesfalls überzeugenden VfB bedanken, der die großzügigen Einladungen zum Tore schießen nicht annahm. Die Kumpel-Elf erspielte sich in der ersten Halbzeit zwei Chancen, wovon eine genutzt wurde. Kay Röppischer verwertete in der Nachspielzeit ein sauberes Zuspiel von Staskewitsch mit Direktannahme. Nach der Kabinenpredigt kam man etwas entschlossener aufs Spielfeld zurück. Christian Kaps erzielte mit tollem Flugkopfball das 2:0 (51.). Danach kamen mit Ölsner und Keil frische Leute. Erst legte Ölsner für Hohmuth auf, kurz danach scheiterte er knapp per Kopf. Fünf Minuten später machte er es besser, als Göllnitz ihn schön frei spielte und "Honsa" den Ball clever über Wohlfarth ins Tor hob. (D.Roth)

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Stahl verschenkt wieder großzügig zwei Punkte | 19.03.05

SV Stahl Unterwellenborn - Jenapharm Jena 1:1 (0:0)

In einem auf gutem Niveau stehenden Spiel verschenkte Stahl wieder einmal großzügig zwei Punkte. Die Jenaer erwiesen sich allerdings als starker Gegner. Die Stahl-Elf begann gut und nach sechs Minuten hätte der schwache Schiri aus Tanna bei einem Foul an Staskewitsch auf Elfmeter entscheiden müssen. Im Gegenzug die erste Aufregung in der Hälfte der Stahlwerker. Ein schwaches Abspiel von Müller-Sachs nutzte ein Jenaer zu einem Rückpass von der Grundlinie. Baldauf konnte den Schuss mit dem Rücken zur Ecke klären. Danach spielte allerdings nur noch ein Team. Die Stahlwerker zeigten schöne Kombinationen, aber ein Tor wollte nicht fallen. Hinzu kamen noch unverständliche Pfiffe des Schiedsrichters, da seine Assistenten von passivem Abseits und gleicher Höhe noch nichts gehört hatten. Entscheidend ist allerdings, dass die Stahl-Elf einfach nicht in der Lage ist, beste Chancen zu nutzen. Kurz nach der Halbzeit wurde Müller-Sachs im Strafraum gelegt und diesmal ertönte der Pfiff. Hohmuth konnte den Ball im Nachschuss unterbringen. Es dauerte aber keine Minute, als der Ball nach einer Ecke gegen die indisponierte Abwehr ins unbesetzte lange Eck trudelte. Danach ein unübersehbarer Riss im Spiel der Unterwellenborner. Jenapharm hatte sogar die Chance zur Führung. Nach zehn Minuten kam Stahl wieder besser ins Spiel. Aber was sie auch versuchten, es glückte nichts. Chancen von Müller-Sachs und Meyer blieben ungenutzt, wobei Meyer mit technisch feiner Leistung nur knapp scheiterte. (D. Roth)

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Stahl nutzt Abwehrschwächen aus | 12.03.05

Fünf Tore auf Kunstrasen in Saalfeld
SV Stahl Unterwellenborn - SSV Jena-Lobeda 5:1 (3:1)

Nach einiger Hektik am Freitagabend, es änderte sich die Anstoßzeit mehrmals, begann die Begegnung 14 Uhr auf dem bestens präparierten Kunstrasen im Saalfelder Stadion. Unter den 100 Zuschauern, die den Weg ins Stadion fanden, waren allerdings auch Fans des VfL 06, die nicht schlecht staunten, als der SV Stahl auflief. Die Kumpel-Elf begann sehr druckvoll und es dauerte auch nicht lange, bis sie in Führung ging. Nachdem der Lobedaer Torhüter eine Flanke unterlief, war Jens Ölsner bei der folgenden Situation am schnellsten und beförderte den Ball per Picke in den Kasten. Unterwellenborn erkannte schnell die Schwäche der Lobedaer. Der kleine Tormann hatte so seine Probleme bei hohen Bällen und das nutzte Stahl schonungslos aus. Nach neun Minuten legte sich Fliegner den Ball 30 Meter vor dem Tor zurecht und schoss diesen zum 2:0 unter die Latte. Wer nun dachte, dieses Spiel wird ein Selbstläufer, sah sich getäuscht. Lobeda wurde stärker. Vor allem Knabe hatte zu viel Platz und kurbelte das Spiel immer wieder an. Dieser war es auch, welcher nach 15 Minuten Schneider im Tor der Stahlwerker mit Schuss ins Dreiangel keine Chance ließ. Die Gäste setzten nach und hatten drei Minuten später die Möglichkeit zum 2:2. Stahl erholte sich aber schnell und kam nach einem weiteren Standard zum 3:1. Hohmuth erzielte diesen Treffer nach 24 Minuten, als er den Ball um die Mauer ins Dreiangel zirkelte. In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften bis zur 70. Minute. Erst dann kam wieder mehr Zug ins Spiel. Fliegner schlug eine Flanke auf Ölsner, welcher den Ball aber per Kopf nicht im Tor unterbringen konnte. Der SSV versuchte noch einmal alles, um zum Anschlusstreffer zu kommen, aber die Abwehr um Göllnitz ließ nichts zu. Die letzten Minuten gehörten wieder den Stahlwerkern. Fliegner scheiterte mit einem 30-Meter-Freistoß am Lobedaer Keeper, kurz danach hieß es 4:1. Müller-Sachs machte sich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk, als er mit Flachschuss erfolgreich war. Den Schlusspunkt setzte Kaps mit einem verwandelten Foulelfmeter. (D.Roth)

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Unterwellenborn hat Chancen im Minutentakt | 05.03.05

SV 1910 Kahla - SV Stahl Unterwellenborn 0:0

Auf dem gut präparierten Platz war es eine temporeiche Partie. Der SV entwickelte sofort Druck und hatte sofort genügend Chancen, das Spiel zu entscheiden. Doch weder Fliegner, noch Keil oder Staskewitsch konnten aus ihren Möglichkeiten Kapital schlagen und den überragenden Torwart der Kahlaer überwinden. Turbulente Szenen spielten sich zwischen der 20. und 25. Minute vor dem Kahlaer Gehäuse ab. Die Stahlelf hatte jetzt Chancen im Minutentakt. Zuerst lief Staskewitsch allein auf das Tor zu, legte sich aber den Ball zu weit vor. Dann scheiterten Hohmut und Ölsner am Torwart und Baldauf verpasste eine Eingabe knapp. Auch die Direktabnahme von Fliegner nach Eingabe von Hohmut verfehlte ihr Ziel knapp. In der zweiten Halbzeit änderte sich nichts. Die Stahlelf hatte Kahla fest im Griff. Die von Göllnitz organisierte Abwehr stand sicher. In der 54. Minute scheiterte Hohmut mit einem Direktschuss. Der schönste Spielzug folgte in der 67. Minute. Hohmut setzte sich durch und spielte in den Rücken der Abwehr auf Fliegner, der entschloss sich zu einem Heber, doch der Ball landete Zentimeter neben dem Pfosten. Selbst in der Schlussminute hatte der auf die Reise geschickte Staskewitsch noch die Chance, doch sein Flachschuss strich vorbei. Kahla war nicht einmal in der Lage, Birke im Stahltor zu prüfen. Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen, denn wenn an diese Leistung angeknüpft wird, kehrt auch das nötige Glück zurück. (H.Büttner)

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Sieben Tore für die Kumpel-Elf nach vielen schönen Aktionen

26.02.2005

Tolle Leistung von Stahl Unterwellenborn Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Triptis 7:0 (3:0)

Auf dem sehr gut präparierten Rasenplatz an der Sportschule Bad Blankenburg gewann die Kumpel-Elf gegen eine keineswegs schwache Triptiser Elf verdient. Stahl begann wie die Feuerwehr und lag bereits nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung. Eine Ecke von Fliegner ließ Kaps geschickt passieren, und Jens Ölsner hatte am langen Pfosten wenig Mühe einzuschieben. Die Grün-Weißen zeigten sich keineswegs geschockt und hatten in der 13. Minute per Kopf die große Chance zum Ausgleich. Danach setzten die Unterwellenborner wichtige Akzente und erhöhten in wenigen Minuten auf 3:0. Erst setzte Langhammer nach einem Fehler eines Grün-Weißen per Kopf nach, und Staskewitsch platzierte den Ball am verdutzten Torhüter vorbei zum 2:0. Dem dritten Tor ging ein weiter Abschlag von Birke im Kasten der Stahl-Elf voraus, welchen Ölsner mustergültig weiterleitete und Fliegner sicher einschob. Aber auch nach diesem Spielstand gaben die Triptiser nicht auf. Sie wechselten zwei Mal und setzten die nun unkonzentriert wirkende Kumpel-Elf unter Druck. Diese Phase wurde dann durch den Halbzeitpfiff unterbrochen. Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einer Riesenchance von Staskewitsch für den SV Stahl. Es dauerte keine fünf Minuten, als Ölsner im Strafraum gefoult wurde. Patrick Hohmuth, neben Thomas Fliegner bester Spieler in einem homogenen Team, ließ sich die Chance nicht entgehen. Die Triptiser gaben sich immer noch nicht geschlagen und scheiterten nach 57 Minuten am großartig reagierenden Birke. Das 5:0 nach 62 Minuten bereitete wiederum Patrick Hohmuth vor, der Stefan Staskewitsch wunderbar frei spielte. Dieser vollstreckte eiskalt. Danach gab es viele schöne Aktionen, die zu Toren hätten führen müssen. Kapitän Ken Langhammer sorgte dann für das 6:0, als er von Staskewitsch und Hohmuth mustergültig frei gespielt wurde. Aber auch danach hätten die unermüdlich kämpfenden Triptiser ihr Ehrentor verdient gehabt. Das Highlight setzte dann in der 80. Minute wiederum das Duo Staskewitsch und Hohmuth. Stefan ließ den Ball abtropfen, und Patrick hämmerte diesen von der Lattenunterkante in die Kiste. Ein tolles Spiel für die wenigen Zuschauer, die zufrieden nach Hause gingen. Vielen Dank der Sportschule Bad Blankenburg um die Sportfreunde Milkoreit und Walenta für die unbürokratische Hilfe. (D.Roth)

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SV-Stahl auf gutem zweiten Platz | 19.02.2005

Unterwellenborner wollen am Ende unter den ersten drei bleiben

Der SV-Stahl Unterwellenborn platziert sich zur Halbserie der Saison 2004/2005 in der Fußball Bezirksliga, Staffel 3 mit 39:15-Toren und 31 Punkten auf einem gutem zweiten Platz. Durch die unnötige Niederlage in Hohndorf vergab die Mannschaft eine verheißungsvolle Ausgangsposition und mit dem 0:0, dem erstem Spiel der Rückrunde gegen den Vfl06, hat sie nun 32 Punkte auf dem Konto. Da Teichel noch einen vermeintlich leichten Nachholer hat, darf sich der SV-Stahl eigentlich nichts mehr erlauben, wenn er seine Chance auf den Staffelsieg erhalten will. Das Jahr begann unter keinem Stern. Marcus Schultheiß verletzte sich schwer und fehlte den Stahlwerkern bei einigen engen Spielen als Motivator doch sichtlich. Dennoch begannen sie gut, gewannen gegen den Vfl06 und gegen Triptis. Durch Bauarbeiten auf dem Sportplatz in Unterwellenborn mussten nun vier Spiele auswärts ausgetragen werden. Leider scheiterte die Mannschaft anfangs an eigenen Schwächen. Gegen starke Kahlaer verlor sie in Kamsdorf 0:1 und im wohl schlechtesten Spiel der Saison in Jena-Lobeda 0:2. Nun ging aber ein Ruck durch die Mannschaft und sie blieb neun Spiele ohne Niederlage. Nach dem Sieg im Spitzenspiel in Teichel und dem Kantersieg von 10:0 gegen Gräfenwarth fand sich die Elf sogar auf dem Spitzenrang wieder. Einen bitteren Punktverlust mussten die Unterwellenborner in Oppurg hinnehmen, als sie in der letzten Minute das 3:3 durch einen äußerst umstrittenen Elfmeter hinnehmen mussten. Aber auch da, wie in einigen anderen Spielen, war die ungenügende Chancenauswertung ein Grund, dass die Punkte nicht eingefahren werden konnten. Die Abwehr um Routinier Dirk Hassmann, der noch eine Saison anhängte, stand größtenteils sicher, was an nur 15 erhaltenen Gegentoren festzumachen ist. Nun gilt es, sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren, um auf jeden Fall eine Platzierung unter den ersten drei der Bezirksliga zu erreichen. An dieser Stelle einige statistische Details zur ersten Halbserie. Die Zuschauerzahlen sind rückläufig, da es nur noch zwei Derbys gibt. Nur 1200 Zuschauer, das ist ein Durchschnitt von 85, wollten die 14 Spiele sehen. Einen guten Zuspruch gab es nur gegen den Vfl06 mit 200, Münchenbernsdorf mit 120 und in Teichel mit 200 Zuschauern. Der SV-Stahl setzte in 14 Spielen 20 Aktive ein. Das sind im Einzelnen: Chr. Kaps (14 Spiele/ 9 Tore), Th. Fliegner (14/3), K. Langhammer (13/4), St. Meyer (13/4), J. Wolter (13/3), Chr. Bauer (13/0), M. Müller-Sachs (12/4), K. Röppischer (12/2), P. Hohmuth (12/0), M. Göllnitz (12/0), St. Staskewitsch (11/7), J. Ölsner (10/4), D. Hassmann (10/0), R. Birke (9/0), R. Baldauf (8/0), St. Schneider (5/0), Chr. Gretsch (4/1), O. Heunemann (2/0), Chr. Spitzner (2/0), Chr. Hegenbarth (1/0). Im Fairplay schnitt Unterwellenborn diesmal nicht so gut ab wie in den letzten Jahren. Von Disziplinlosigkeit kann allerdings keine Rede sein. Dennoch waren die rote Karte und die beiden gelb-roten, die durch Foulspiel zustande kamen, nicht nötig. 25 gelbe Karten kommen noch hinzu. Da muß allerdings eine Verbesserung her, da es bei dem kleinen Karder immer bitter ist, wenn ein Spieler nach fünf Gelben aussetzen muß. Der SV-Stahl Unterwellenborn gewann zehn Spiele, davon sechs zu Null, spielte einmal unentschieden und verlor nur drei Partien. (D.Roth)

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Stahl mit enttäuschendem vierten Platz | 06.02.05

Fußball, OTFB-Meisterschaft: Mangelnde Chancenverwertung

In einem fairen Turnier der OTFB-Meisterschaft in Einsenberg, in dem allerdings über weite Strecken die spielerische Klasse fehlte, belegte die Kumperl-Elf letztendlich einen doch enttäuschenden vierten Platz. Die Mannschaft hatte einen optimalen Start, gewann gegen die überraschend spielstarken Hohendorfer durch einen Treffer von Müller-Sachs 1:0. In der zweiten Begegnung gegen die Grün-Weißen aus Stadtroda führte man schnell 1:0, auch hier zeichnete sich Müller-Sachs als Torschütze aus. Danach gab es einen großen Kampf, der in den letzten Sekunden an Spannung nicht zu überbieten war. 25 Sekunden vor Schluss erzielte der FSV das 1:1 und vier Sekunden vor dem Ende schoss Hohenmuth das wichtige 2:1. Die Stahl-Fußballer befanden sich somit auf einem guten Weg, begannen nun aber wieder fahrlässiger zu werden. Gegen den 1.SV Gera war auch das Glück aus den ersten Spielen aufgebraucht und die Unterwellenborner verloren verdient mit 0:2. Dennoch war das Kapitel Meisterschaft noch nicht abgeschlossen, denn alle Teams hatten schon Federn gelassen. Gegen die Eurotrink-Kickers ging es schon um alles, aber wie die Mannschaft in diesem Spiel mit den Chancen umging, war einfach nicht normal. Das Team führte schnell durch Müller-Sachs mit 1:0 und hätten mehrfach nachlegen müssen. Wie es dann so ist, bekam der SV Stahl auch noch ein Tor, dem ein Foulspiel voranging. Um nun unter die ersten Drei zu kommen, musste gegen die bis dahin sieglosen Eisenberger gewonnen werden. Aber die Unterwellenborner wurden immer schwächer und lagen schnell 0:2 zurück. Durch Tore von Hohmuth und Müller-Sachs kam Unterwellenborn auf 2:2 heran, spielte dann alles oder nichts und verlor zwölf Sekunden vor Schluss noch mit 2:3. Am Ende konnte man nicht zufrieden sein, denn durch individuelle Fehler und mangelnde Chancenverwertung brachte sich die Mannschaft selbst um eine bessere Platzierung. Sieger wurde verdient der 1.SV Gera, der sich von Spiel zu Spiel steigerte und in Krügel den besten Spieler hatte. Platz zwei belegten die Eurotrink-Kickers vor den Hohendorfern. Im Neunmeterschießen um den besten Torschützen musste sich Martin Müller-Sachs dem Stadtrodaer Schalla geschlagen geben.

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Mit Unterwellenborn gewinnt spielerisch beste Mannschaft

Fußball, Vorrunde um die Hallenbezirksmeisterschaft

In einem vor allem sehr fairen Turnier sah es in der Anfangsphase nach einem spannenden Verlauf aus, denn Teichel und VfL Saalfeld gewannen ihre Eröffnungsspiele, wogegen die Unterwellenborner mit einem Unentschieden gegen die Reserve des VfB vorlieb nehmen mussten. Sehr stark spielte auch der Kreismeister vom Fußballkreis Saalfeld-Rudolstadt, die junge Reserve vom FC Einheit, mit und hatte nur Pech in der Verwertung ihrer Torchancen. Bei den Saalfeldern machte sich das Fehlen einiger Stammspieler sehr bemerkbar. Erst die Begegnungen der Bezirksligamannschaften des Kreises brachte die Entscheidung um den Staffelsieg. Da die Unterwellenborner beide Spiele gewannen, mussten sie nur noch auf das Abschneiden der Pößnecker achten, die dann gegen die Rudolstädter nur zu einem Unentschieden kamen. Bei Saalfeld und Teichel war zu sehen, dass sie den Turniererfolg abgehakt hatten, denn nur so waren die Niederlagen gegen Pößneck zu verstehen. Oppurg konnte im Verlauf des Turniers nicht als Bezirksligavertreter überzeugen und verlor gegen Rudolstadt II. Erst im letzten Spiel holte der TSV gegen Teichel einen knappen Sieg. Erfolgreichster Torschütze war Patrick Hohmuth von Unterwellenborn mit sechs Treffern. Einen Makel gab es bei diesem herrlichen Turnier, denn dem Spielausschuss wurde die gastronomische Versorgung durch den OTFB mit der Sportschule zugesichert, was aber von Beginn an nicht möglich war. Erst auf Initiative des verantwortlichen Vereins für das Turnier, den SV Stahl Unterwellenborn durch Detlef Roth, wurde die Versorgung durchgeführt. Die Turnierleitung möchte sich für die sportlich sehr faire Spielweise und das gute Verhalten der Aktiven, Betreuer und Zuschauer bedanken.(A.Schwenk)

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Stahl verliert beim Oberligisten

ZFC Meuselwitz - Stahl Unterwellenborn 4:0 (4:0)

In einem sehr fairen Vorbereitungsspiel siegte der Oberligist standesgemäß mit 4:0. Am Anfang musste man um den Bezirksligisten bangen, denn nach sechs Spielminuten lag er mit 0:2 im Rückstand. Die Stahl-Elf fand keinerlei Mittel gegen die eintrainierten Standards der Zipsendorfer. Nach Freistoß bzw. Ecke erzielten Heim und Andrusch per Kopfball diese Führung. Danach festigte sich die Abwehr der Kumpel-Elf ein wenig, trotzdem stand sie zu passiv gegen den stark spielenden ZFC. In der 20. Minute das erste Achtungszeichen der Kumpel-Elf, als Thomas Fliegner einen Querpass abfing, aber am aufmerksamen Eckstein im ZFC-Tor scheiterte. Danach wieder Einbahnstraßen-Fußball in Richtung des Unterwellenborner Tores, welcher noch mit zwei Treffern belohnt wurde. Heim erzielte sein zweites Tor per Abstauber, als Schneider einen gefährlichen Hinterhaltsschuss nicht festhalten konnte. Treffer Nummer vier ging auf das Konto von Miltzow, als dieser eine weitere Schaltpause in der Stahl-Abwehr eiskalt nutzte. Zur Halbzeit wurde die Kumpel-Elf auf einigen Positionen umgestellt, was sich durchaus bemerkbar machte. Zu Beginn machte der ZFC weiter Druck, konnte sich aber gegen die wesentlich aggressiver zupackende Abwehr nicht mehr so einfach durchsetzen. Göllnitz und Kaps stabilisierten diese zusehends und was durch kam, bereinigte Birke mit guten Reaktionen. Den ersten Riesen für Stahl hatte Ölsner nach 53 Minuten. Er steuerte allein auf den Keeper des ZFC zu, dieser reagierte prächtig. Nun häuften sich die Gelegenheiten für den Außenseiter. Nach zum Teil schönen Kombinationen, bei denen endlich einmal das spielerische Vermögen zutage trat, scheiterten sie allerdings wieder einmal an den eigenen Nerven. Allein Stefan Staskewitsch brachte drei Mal den Ball nicht im Tor unter. Aber auch die Meuselwitzer waren mit ihrer Chancenauswertung unzufrieden. Sie brachten es fertig, einen Ball aus fünf Meter Entfernung nicht ins leere Tor zu bringen. In einer für die Zuschauer tollen zweiten Halbzeit setzte Ölsner mit Lattenschuss den Schlusspunkt. Der ZFC stellte sich als eine gereifte Mannschaft vor, die in der Oberliga ihren Weg gehen wird.(D.Roth)

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VfL 06 Saalfeld als Dritter bestes Team aus dem Kreis

Mit einer faustdicken Überraschung endete das Hallenturnier des WSV Neuhaus/Rennsteig.

Nicht die angereisten Bezirksligisten, sondern der einheimische Kreisligist vom WSV Neuhaus konnte sich im Endspiel gegen die Vertretung vom FSV 07 Lauscha im Neunmeterschießen durchsetzen und sich somit für das Hallenturnier um den großen Rennsteigpokal am 7. Januar, Teilnehmer sind dort unter anderen der FC Carl Zeiss Jena, VfB Pößneck und weitere Thüringenligisten, durchsetzen. Aus dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt waren die Bezirksligisten Stahl Unterwellenborn (als Pokalverteidiger), der VfL 06 Saalfeld und der Kreisligist Blau-Weiß Lichte angetreten. Der VfL 06 konnte nach einem klaren 3:0-Sieg über die SG 1951 Sonneberg den dritten Platz belegen. Die Vorrunde meisterte die Mannschaft souverän mit drei Siegen gegen Unterwellenborn mit 4:3, Kleintettau 2:0 und Sonneberg mit 1:0. Im Halbfinalspiel gegen den Tabellenletzten der Bezirksliga Staffel II, den FSV Lauscha, verlor man etwas überraschend mit 2:4, wobei man die Wäldler offensichtlich unterschätzt hatte. Enttäuschend der Auftritt des großen Favoriten aus Unterwellenborn, der nur im ersten Spiel der Vorrunde gegen den VfL 06 eine gute Partie lieferte und am Ende etwas unglücklich den Sieg verspielte, denn man führte zwischenzeitlich durch drei Tore von Hohmuth mit 3:2, konnte aber diesen Vorsprung nicht über die Zeit retten. Die beiden anderen Vorrundenspiele verlor man ebenfalls und so wurde man Letzter in der Vorrundengruppe und traf im Spiel um Platz sieben auf Wacker Steinheid, die man dann mit 7:3 abfertigte. Trostpflaster für den SV Stahl, dass man mit Patrick Hohmuth (sechs Treffer) den besten Torschützen des Turniers stellte. Eine gute Rolle spielte die Vertretung aus Lichte, die am Ende den fünften Platz nach einem 4:1-Sieg über Kleintettau belegte. In der Vorrunde war man nur knapp gescheitert und belegte auf Grund der Niederlage gegen Lauscha punktgleich Rang drei. Die besten Torschützen waren für Stahl, wie bereits erwähnt, Patrick Hohmuth, für Blau-Weiß Lichte Dominik Rosenbaum mit fünf Treffern und für den VfL 06 Martin Lukavsky mit vier Treffern. (H.Uhlmann)

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Pokal der Stahlwerker geht an den VfL 06 Saalfeld | 18.12.04

Hallenfußball: TSV Zollhaus Überraschungszweiter- 200 Zuschauer

In einem spannungsgeladenen Turnier in der Gorndorfer Dreifelderhalle um den Pokal der Stahlwerker ging der VfL 06 Saalfeld als Sieger hervor. Die Organisatoren hatten mit dem Konzept "Mannschaften aus der Region" einen guten Griff getan. Über 200 Zuschauer waren dabei. Zu Beginn gab es einige klare Ergebnisse. Der FC Lok Saalfeld und die TSG Kaulsdorf konnten gegen Teams wie Blankenburg oder Stahl nicht mithalten, steigerten sich dann aber enorm. Das erste Highlight setzten der TSV Zollhaus und die Zweite der Gastgeber, welches der TSV mit 6:5 gewann. In Gruppe eins war das Rennen früh entschieden, denn die Kurstädter sowie die Erste der Gastgeber ließen nichts anbrennen. Im Spiel um Platz eins gewann der Landesklassist deutlich 4:1 gegen die Kumpel-Elf. In der anderen Gruppe setzten sich der VfL 06 und der TSV Zollhaus durch, hatten aber mit Neuhaus und der Zweiten der Gastgeber härtere Nüsse zu knacken. Der einzige Wermutstropfen waren viele Zwei-Minuten-Strafen, bei denen sich die Gastgeber sowie der VfL 06 und Zollhaus nicht gerade hervortaten. Im Halbfinale war die Spannung kaum zu überbieten. Die Zollhäuser schafften eine Sensation und schalteten nach Neun-Meter-Schießen die bis dahin überzeugenden Blankenburger aus. Im Derby zwischen dem VfL 06 und dem SV Stahl war Maik Meyer der Held. Nach ausgeglichenem Spiel stand es 1:1, nach drei Runden Neun-Meter-Schießen hielt Meyer den Schuss von Staskewitsch, und Vyskocil vom VfL band den Sack zu. Im Spiel um Platz drei revanchierten sich die Stahlwerker beim TSV Bad Blankenburg für die Vorrundenniederlage mit einem 1:0, welches Patrick Hohmuth erzielte, der mit sechs Toren Torschützenkönig wurde. Im Finale gab es ein Wiedersehen der alten Rivalen vom TSV Zollhaus und dem VfL 06. Zu Beginn führten die Zollhäuser mit 1:0, konnten dem Druck der Saalfelder aber nicht Stand halten und verloren mit 1:4. Die weiteren Plätze belegten der WSV 07 Neuhaus, der FC Lok, Stahl II und TSG Kaulsdorf. Der SV Stahl bedankt sich bei den vielen Helfern, beim Sponsor Stahlwerk Thüringen sowie bei Jens Gabel, der am Morgen das B-Junioren-Turnier, welches die SG VfL 06/FC Lok Saalfeld gewann, hervorragend organisierte. (D.Roth)

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Beide Abwehrreihen sind Garant für gerechtes Remis | 11.12.04

VfL 06 Saalfeld - SV Stahl Unterwellenborn 0:0

In einem sehr umkämpften Kreisderby vor über 300 Zuschauern mussten sich am Ende beide mit einer Punkteteilung begnügen, was im Kampf um den Aufstieg eigentlich keinem hilft. Die Partie wurde von Beginn an sehr verbissen und hart geführt, ohne die Grenzen der Fairness zu überschreiten. Beide Abwehrreihen waren an diesem Tag nicht zu überwinden und waren der Garant für das insgesamt gerechte Remis. Der VfL wollte nach fünf Niederlagen in Folge gegen Unterwellenborn den Bock endlich einmal umstoßen und wieder einmal einen Sieg landen, der bei Nutzung der wenigen Tormöglichkeiten, Saalfeld hatte insgesamt drei, auch möglich war. Die erste ergab sich erst kurz vor der Pause, als K. Rosenbusch nur knapp scheiterte. Nach der Pause mussten die Einheimischen auf den schon verletzt ins Spiel gegangenen J. Blaha verzichten und brachten den wieder genesenen S. Schlegel, der seine Sache ausgezeichnet machte, allerdings auch nicht ernsthaft geprüft wurde. Der VfL versuchte sich jetzt auch im Angriff etwas besser in Szene zu setzen und hatte auch eine große Möglichkeit, wiederum durch K. Rosenbusch, doch freistehend verfehlte er per Kopf das von R. Birke gut gehütete Tor der Gäste. Die 06er konnten sich im gegnerischen Strafraum einfach nicht entscheidend durchsetzen. Die Gäste setzten auch im zweiten Spielabschnitt keine nennenswerte Akzente im Spiel nach vorn. Die Sieger waren eigentlich beide Abwehrreihen. Für die zahlreichen Zuschauer beider Lager war es eigentlich das einzige Manko, dass das Spiel ohne Tore blieb. Eine große Enttäuschung war Schiedsrichter Seidel aus Schlegel, der mit seinen seltsamen Entscheidungen weit unter dem Niveau des Spieles lag. Vielleicht hat ihn auch die Anwesenheit des UEFA-Schiedsrichterbeobachters Adolf Prokop irritiert. Trainer Uwe Ellmer (Stahl Unterwellenborn): "Es war ein sehr hart umkämpftes Kreisderby, ohne spielerische Höhepunkte und wenig Torchancen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden und vor allem auch damit, dass meine junge Mannschaft sich gegen die sehr routinierten Saalfelder achtbar aus der Affäre gezogen hat". Christian Jäger (VfL 06 Saalfeld): "Trotz der wenigen vorhandenen Chancen haben wir es wieder nicht geschafft, das Spiel für uns zu entscheiden. Das Unentschieden ist insgesamt schon ein gerechtes Ergebnis". (H.Uhlmann)

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Stahl Unterwellenborn wird unsanft geweckt | 04.12.04

Hohndorfer SV - Stahl Unterwellenborn 3:2 (2:1)

Nach den zuletzt überzeugenden Leistungen wurde Stahl nun unsanft geweckt. In den ersten 15 Minuten waren die Stahlwerker einfach nicht auf dem Platz. Dies wurde bereits nach drei Minuten bestraft, als Weck in den Winkel traf. Selbst als die Kumpel-Elf besser ins Spiel fand, hatten die kampfstarken Hohndorfer noch Chancen. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde es dramatisch. Erst wurde ein Treffer wegen Abseits für Stahl nicht anerkannt (44.), aber bereits 30 Sekunden später lag der Ball wieder im Kasten des HSV. Nach einer Flanke von Fliegner bekam Wolter den Ball auf die Schulter gefaustet, und von dort ging der Ball über die Linie. Statt mit dem Unentschieden in die Kabine zu gehen, fabrizierten die Gäste wenig später einen unnötigen Freistoß. Dieser ging gegen den desorientiert wirkenden Schneider ins Tor. Zur Halbzeit gab es eine taktische Umstellung. Kaps spielte Mittelstürmer, und Stahl setzte auf Offensive. Dies zeigte Wirkung. Nach 52 Minuten legte sich Staskewitsch den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte diesen ins Eck. Kaps wurde nun ins Mittelfeld beordert, dies bekam der Mannschaft überhaupt nicht. Die an diesem Tag deckungsschwache Unterwellenborner Elf lud nun den HSV förmlich ein. Nach einer Ecke (70.) stand Müller völlig allein und hämmerte den Ball zum 3:2 ins Tor. Die Stahl-Elf, der man kämpferisch nichts absprechen konnte, versuchte nun alles, aber hatte einfach kein Glück. (D.Roth)

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Torefestival in Unterwellenborn | 28.11.04

SV Stahl Unterwellenborn - SV Gräfenwarth 10:0 (7:0)

Ein wahres Torefestival erlebten die Zuschauer gegen einen total überforderten Gegner, der nur in den Anfangsminuten mithalten konnte. Allerdings hatte Stahl da auch schon zwei Gelegenheiten, wobei ein Fernschuss von Maik Göllnitz an die Latte klatschte. Den Torreigen eröffnete Christian Kaps (10.), als sein Schuss aus 20 Metern unhaltbar einschlug. Wenig später gelang Jens Ölsner ein Traumtor. Einen ungenügend abgewehrten Ball nahm er volley und hämmerte ihn ins rechte Dreiangel. Danach schlichen sich Unachtsamkeiten in der engeren Deckung ein und Steffen Schneider im Tor musste nach zwei Fehlpässen von Bauer und Baldauf Kopf und Kragen riskieren. Es folgten zwei Chancen von Langhammer und Bauer, bei denen der Keeper von Gräfenwarth erstklassig reagierte. Beim 3:0 war er allerdings machtlos, als nach Flanke von Wolter Kaps einköpfte. Nun brach es über die Gäste herein. Das 4:0 erzielte Fliegner (38.), der eine Ablage von Göllnitz versenkte. Zwei Minuten später das 5:0, als Kaps eine Ecke von Staskewitsch per Kopf verwandelte. Wenig später nutzte Staskewitsch einen Abwehrfehler und erzielte das 6:0. Kurz vor der Halbzeitpause gar das 7:0, als Fliegner sich den Ball erkämpfte und Staskewitsch nach Pass keine Mühe hatte. Der schönste Angriff des Spieles folgte in der zweiten Halbzeit. Nach 49 Minuten spielte Wolter einen genialen Pass auf Fliegner, welcher den klug mitlaufenden Staskewitsch sah und dieser mit Überlegung seinen dritten Treffer in Folge machte. Danach ging die Kumpel-Elf die Sache etwas ruhiger an, erzielte aber noch schöne Treffer. Das 9:0 (63.) entsprang einer tollen Einzelleistung von Müller-Sachs, der drei Gegenspieler nebst Tormann stehen ließ und clever einschob. Danach gab es einen Elfmeter. Steffen Schneider im Tor wollte sich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen, schoss aber vorbei. Das 10:0 fiel nach 70 Minuten, als Meyer Langhammer freispielte, und dieser dem Keeper keine Chance ließ. Dieses Spiel sollte Stahl gegen einen schwachen Gegner nicht überbewerten. (D.Roth)

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Unterwellenborner tragen Testspiel aus | 13.11.04

TSV 1860 Ranis - Stahl Unterwellenborn 0:5 (0:3)

In dem kurzfristig in Hohenwarte ausgetragenen Testspiel gegen den Spitzenreiter der Kreisliga des Saale-Orla-Kreises hatte der souveräne Schiedsrichter A. Goretzky mit dem fairen Spiel beider Mannschaften keinerlei Mühe. Während Stahl sich noch auf Platz und Wetter einstellte, erwischte Ranis in der ersten Viertelstunde den besseren Start. Eine erste Großchance konnte Torwart St. Schneider mit glänzender Reaktion zur Ecke abwehren. Ab diesem Zeitpunkt bekam die Stahlelf das Spiel aber immer besser in den Griff und die Abwehr hatte wenig Mühe, die ungenau vorgetragenen Angriffe der Raniser abzufangen. Als Ch. Kaps im Strafraum gefoult wurde (20.), verwandelte M. Müller-Sachs den Elfmeter sicher zum 0:1. Bereits in der 25. Minute schloss er die gute Vorarbeit von K. Röppischer mit überlegtem Flachschuss zum 0:2 ab. Ranis hatte jetzt nur noch wenig entgegenzusetzen und als der Raniser Torwart einen Ball zu kurz abwehrte, erzielte Ch. Kaps den 0:3-Halbzeitstand (35.).
In der zweiten Halbzeit bemühte sich Ranis ständig um eine Resultatsverbesserung, konnte sich aber gegen die nun äußerst routiniert spielende Stahlelf keine Chancen mehr erarbeiten. Besonders K. Röppischer, M. Müller-Sachs und P. Hohmuth rissen mit viel Einsatz immer wieder Lücken in die Abwehr der Raniser und bereiteten so mehrere Chancen vor. St. Meyer erzielte nach schönem Solo das 0:4 (65.) und hätten Hohmuth, Röppischer, Langhammer und Ch. Kaps ihre Chancen genutzt, wäre ein deutlicheres Ergebnis fällig gewesen. K. Langhammer köpfte zum 0:5-Endstand (80.) ein. (H.Büttner)

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Unterwellenborn holt Dreier beim Spitzenreiter | 07.11.04

SG Traktor Teichel - SV Unterwellenborn 1:2 (1:1)

Es wurde die erwartet spannende Begegnung vor stattlicher Kulisse auf einem schmierigen Untergrund. Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie nicht als Punktelieferant in Erscheinung treten wollen. Teichel knabberte an dem Fehlen des Torjägers Bob sowie des Offensivakteurs Nordhauß. Unterwellenborn begann stark. Dann kam der Gastgeber besser ins Rennen. Doch Kirchhofs Versuch ging übers Tor, dann parierte der glänzend aufgelegte Stahl-Keeper Birke eine Granate von Ring und schließlich rutschte Kühnemund an M. Kämmers Eingabe vorbei (9., 13., 19.). Kurz danach verfehlte auf der Gegenseite Fliegner eine Staskewitsch-Flanke nur knapp. In der 32. Minute die Führung für Traktor durch Kirchhof. Die Freude währte nicht lange, denn Langhammer ließ sechs Minuten später den Ausgleich folgen. Die Schlüsselszene nach der Pause war wohl in der 65. Minute. Teichels Kirchner foulte Kaps im Strafraum. Weil kein Pfiff ertönt war, sah sich Stahls Göllnitz zu einem rüden Foul an Esselborn veranlasst, das diesen verletzt zum Ausscheiden zwang. Die Umstellung der Abwehr verkraftete Traktor nicht so recht. In der 72. Minute bewahrte aber wiederum Birke gegen Kirchner die Gäste vor dem neuerlichen Rückstand. Wenig später neue Warnung, denn Kaps jagte das Leder knapp am Teicheler Gehäuse vorbei. Die Entscheidung fiel vier Minuten vor dem Ende. Traktors Keeper Lemser entglitt der aus großer Distanz geschlagene Ball, Röppischer reagierte blitzschnell und delegierte die Kugel per Kopf in den Kasten. Völlig unnötig fing sich Hohmut kurz vor dem Ende noch Gelb-Rot ein. Für den Tabellenführer war dies zu spät, um noch Kapital daraus zu schlagen. (P.Zien)

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Unterwellenborn sündigt wieder mit den Chancen | 31.10.04

SV Stahl Unterwellenborn - SV Münchenbernsdorf 3:1 (1:0)

In einem nur mittelmäßigen Bezirksligaspiel behielten die Unterwellenborner verdient die Oberhand, obwohl sie sich das Leben wieder selbst schwer machten. In Halbzeit eins boten beide Teams den Zuschauern wenig an. In der zweiten Minute gab es aber schon so etwas wie eine Chance. Die nächste Gelegenheit brachte das 1:0. Ken Langhammer erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, ließ drei Gegenspieler stehen und passte auf Patrick Hohmuth. Dessen scharfe Eingabe nahm Christian Kaps in der 16. Minute auf und verwandelte im zweiten Nachsetzen clever. Am nächsten Highlight der Partie waren diese Spieler wieder beteiligt. Kaps setzte mustergültig Hohmuth in Szene und dieser hämmerte den Ball an den Außenpfosten.
In Halbzeit zwei sah man eine konzentriert zur Sache gehende Kumpel-Elf. Christian Kaps startete in der 50. Minute ein Solo und gab dem Münchenbernsdorfer Keeper keine Chance zur Abwehr. Im Anschluss fühlte Stahl sich zu sicher und die Gäste kamen zu Chancen. Eine davon entschärfte Birke im Tor in großer Manier. Danach hätte Stefan Meyer alles klar machen können, doch er scheiterte allein vor dem Schlussmann. Eine Minute später lag der Ball dann zum 2:1 im Stahltor. Der SV 1924 machte nun auf, dadurch hatten die Hausherren eine Unmenge von Chancen. Wie dabei gesündigt wurde, geht über die bekannte Hutschnur. Allein fünf Riesen wurden gezählt und Hohmuth hatte mit einem Pfostenschuss auch noch Pech. Erst Jens Ölsner erlöste mit dem 3:1 nach Pass von Staskewitsch die 100 treuen Fans. (D.Roth)

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Zwei wichtige Punkte gehen noch verloren | 25.10.04

TSV Oppurg - Stahl Unterwellenborn 3:3 (2:2)

In einem spannenden Spiel verloren die Stahl-Werker in den letzten Sekunden der Partie noch zwei wichtige Punkte. Zu Beginn schienen die Spieler von allen guten Geistern verlassen. Ohne jegliche Absicherung stürmten sie munter drauf los und schon nach zwei Minuten lag der Ball im Tor von Robert Birke. Nach 18 Minuten lagen die Unterwllenborner 0:2 hinten. Danach spielte allerdings nur noch der SV Stahl, und es war eine Frage der Zeit, bis der Anschlusstreffer fiel. Dieser gelang Martin Müller-Sachs per Kopf (31.). Dann dauerte es keine drei Minuten bis zum Ausgleich durch Stefan Meyer. Dann hatte Thomas Fliegner noch die Chance zur Führung.
Die zweite Halbzeit wurde äußerst hektisch geführt, wofür zum größten Teil der schwache Schiedsrichter Awanjan aus Jena verantwortlich war. Keinerlei Übersicht in der Spielleitung und Fehlentscheidungen waren nicht bezirksligatauglich. Der SV Stahl ging nach einem umstrittenen Foulstrafstoß durch Kaps in Führung (55.). Das Spiel nahm an Härte zu, vor allem die Oppurger übertrieben den Einsatz. Zwei Minuten vor Schluss gab es ein rüdes Foul an Thomas Fliegner, der dann noch im Liegen mit einem Tritt "belohnt" wird, aber der Schiedsrichter zeigte nur Gelb. Der Höhepunkt folgte in den letzten Minuten. Nach einem Schuss aus zwei Metern an die Hand von Jens Wolter verwandelte Christian Stahl vom TSV den Elfmeter. Als danach Stefan Staskewitsch im Strafraum klar gefoult wurde, blieb der Pfiff aus. Eine kämpferisch engagierte Leistung wurde am Ende leider nicht belohnt. (D.Roth)

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Überzeugende Leistung von Stahl Unterwellenborn | 18.10.04

SV Stahl Unterwellenborn - LSV 49 Oettersdorf 4:0 (1:0)

In einem jeder Zeit überlegen geführten Spiel gewann die Stahl-Elf hoch verdient gegen harmlose Oettersdorfer. Bereits nach 20 Minuten hätte der Gastgeber 3:0 führen können, jedoch Staskewitsch und zwei Mal Müller-Sachs vergaben. Oettersdorf beschränkten sich auf das Verteidigen und hatten nach 30 Minuten die erste erwähnenswerte Aktion in Richtung Stahl-Tor. Kurz danach eine gute Gelegenheit, doch Kaps brachte den Ball nicht im Tor unter. Beim 1:0 (39.) hatte Unterwellenborn das Glück des Tüchtigen, als der Oettersdorfer Schlussmann eine Flanke von Müller-Sachs fallen ließ und Wolter keine Mühe hatte. Bei dieser Aktion verletzte sich der LSV-Schlussmann so schwer, dass er gegen einen Feldspieler ausgetauscht werden musste.
In Halbzeit zwei hatte die Uhr noch keine volle Umdrehung gemacht und es stand 2:0. Stefan Staskewitsch setzte sich über links geschickt durch, sah den frei stehenden Müller-Sachs, welcher ohne Mühe einschob. Nun gab es Chance auf Chance, aber die Kumpel-Elf sündigte wieder einmal. Nach 65 Minuten fiel das toll herausgespielte 3:0, welches über Wolter und Müller-Sachs vorbereitet wurde, der von der Grundlinie mustergültig Staskewitsch freispielte. Oettersdorf hatte nun überhaupt nichts mehr entgegenzusetzen und folgerichtig fiel auch das 4:0. Kaps setzte sich nach schöner Vorarbeit von Fliegner und Ölsner durch und ließ dem Oettersdorfer Schlussmann keine Chance. Mit dieser überzeugenden Leistung setzte sich die Stahl-Elf in der Spitze fest und konnte die Kirmes in vollen Zügen genießen. (D.Roth)

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Hoch verdienter Sieg für Stahl Unterwellenborn | 11.10.04

SV Grün-Weiß Tanna - Stahl Unterwellenborn 2:3 (1:2)

In einem spannungsgeladenen Spiel gewannen die Stahlwerker hoch verdient. Die Kumpel-Elf legte mit einem Doppelpack nach 13 und 15 Minuten beeindruckend vor. Den genialen Pass von Meyer nahm Röppischer auf und verwandelte souverän. Wenig später spielte Fliegner einen Pass über 40 Meter, Langhammer sagte danke und schob clever ein. Danach hätte Ölsner alles klar machen müssen, aber ihm versagten in diesem Moment die Nerven. Im sicheren Gefühl begann der Gast Fehler zu machen. Die erste Chance der Tannaer saß zum 1:2. Über den rechten Flügel wurde nicht energisch gestört, und Rausch ließ Schneider im Tor keine Chance.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit standen die Unterwellenborner massiv unter Druck, ohne das die Grün-Weißen Chancen erarbeiten konnten. Ab der 70. Minute spielte nur noch ein Team. Das Problem der Chancenverwertung kam aber wieder massiv zum Tragen. Allein Ölsner hatte mehrfach Chancen auf dem Fuß.Als alle dachten, das Spiel ist entschieden, überschlugen sich die Ereignisse. Ein Tannaer sah nach heftigem Applaudieren nach gelb folgerichtig gelb-rot. Ölsner erzielte in der 91. Minute nach schwachem Querpass des völlig indisponierten Abwehrspielers das 1:3. Alle dachten, nun wird abgepfiffen. Die Stahl-Abwehr war im Tiefschlaf und Stiller erzielte das 2:3. Danach das Zeichen des Schiris aus dem SHK-Kreis, drei Minuten Nachspielzeit. Der Tormann der Tannaer ging mit nach vorn. Christian Gretsch erzielte das vermeintliche 2:4, welches nach einigem Hin und Her vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde. Eine wiederum überzeugende Kumpel-Elf muss einfach in der Chancenauswertung effektiver werden. (D.Roth)

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Klasse zweite Halbzeit von Stahl Unterwellenborn | 04.10.04

Unterwellenborn - Rodatal Zöllnitz 4:0 (0:0)

Die an diesem Tag wenigen Zuschauer sahen ein munteres Spiel, bei dem vornehmlich in der ersten Halbzeit die Rodataler gut mithielten. Chancen auf beiden Seiten hätten ein 2:2 oder sogar 3:3 ermöglicht. Bis zur 30. Minute stand die Stahl-Abwehr oft ungeordnet. Robert Birke im Tor, wie in den letzten Spielen ein großer Rückhalt seiner Mannschaft, verhinderte mit starken Reaktionen einen durchaus möglichen Rückstand. Aber auch die Stahlwerker hatten große Möglichkeiten. Ken Langhammer, Thomas Fliegner und Jens Ölsner fehlte aber das nötige Glück zum Torerfolg. Nach der Kabinenpredigt begann der Gastgeber wie die Feuerwehr. Innerhalb weniger Minute gelang dann auch die Führung. Jens Ölsner scheiterte erst mit einem schönen Schuss nach 46 Minuten nur knapp, um es dann drei Minuten später besser zu machen. Er nahm einen Pass von Ken Langhammer auf und verwandelte souverän. Danach legten sich die Rodataler immer mehr mit dem Schiedsrichter an und konzentrierten sich weniger auf ihr eigenes Spiel. Nach 79 Minuten gab dann Stahl dem Spiel eine klare Richtung. Thomas Fliegner spielte den wieder stark spielenden Stefan Meyer frei, der im Nachsetzen sein drittes Saisontor erzielte. Flüssige Angriffe folgten nun und Kay Röppischer bereitete mit starken Flankenläufen und guter Übersicht die folgenden Tore vor. Das 3:0 erzielte nach mehrfachen Nachsetzen Kaps (80.) und Ken Langhammer belohnte sich nach starker Partie mit dem 4:0. Wenn die zweite Halbzeit der Maßstab für die kommenden Begegnungen wird, kann Stahl optimistisch in die Zukunft blicken. (D.Roth)

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Unterwellenborn behält verdient die Oberhand | 27.09.04

VfB 09 Pößneck II - Stahl Unterwellenborn 0:2 (0:0)

In einem hektischen Spiel behielten die Stahlwerker verdient die Oberhand. Die Pößnecker begannen aggresiv und versuchten, mit Härte zu beeindrucken. Dies gelang eine Viertelstunde, danach kam Stahl zur ersten großen Chance durch Meyer. Eine weitere gute Aktion von Müller-Sachs folgte. Dann meldete sich der VfB wieder zu Wort, als er einen Konter startete und Baldauf den Ball in Richtung eigenes Tor schoß, den Birke aber großartig hielt. Dies war nur ein Strohfeuer, die Kumpel-Elf übernahm sofort wieder das Kommando. Doch die Unterwellenborner konnten beste Chancen von Kaps und Wolter nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit wurde die Begegnung noch hektischer, wofür Schiri Raue (Jena) mit verantwortlich war. Fouls des VfB wurden großzügig beurteilt, ständiges Zeit schinden war an der Tagesordnung. Dann gab es die gelb-rote Karte für Baldauf (53.). Die Stahl-Elf war kurz geschockt, es folgte ein katastrophaler Rückpass von Bauer, den sich ein Pößnecker erlief, aber Birke reagierte prächtig. Die Gäste waren trotz Unterzahl das bessere Team. Nach 75 Minuten war es soweit. Meyer erzielte mit 16-Meter-Schuß die Führung. Die Entscheidung fiel nach 85 Minuten, als Müller-Sachs Kaps frei spielte und diesere dem Torwart keine Chance ließ. Ein wichtiger Sieg für Unterwellenborn mit hoher Moral. (D. Roth)

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Starke Vorstellung von Stahl Unterwellenborn | 20.09.04

SV Jenapharm Jena - SV Unterwellenborn 1:3 (0:1)

Die Elf von Trainer U. Ellmer begann diese Partie äußerst konzentriert und signalisierte den mitgereisten Fans sofort, dass Wiedergutmachung für die zuletzt schwachen Leistungen angesagt war und bot eine sehr gute Vorstellung. Mit flüssigem Kombinationsspiel wurde der Gegner unter Druck gesetzt und Chancen ergaben sich fast im Minutentakt (Müller-Sachs, Kaps, Ölsner). Besser machte es dann Müller-Sachs, als er die präzise Eingabe von Staskewitsch zum 1:0 verwandelte (15.). In der 30. Minute gab es dann erneut eine Riesenchance für Ölsner, der allein vorm Torwart auftauchte, doch ein Abwehrspieler konnte seinen Schuss gerade noch von der Linie schlagen. Trotz weiterer Gelegenheiten für Stahl wären sie beinah bestraft worden, als ein Schuss an die Latte des von Birke souverän gehüteten Tores klatschte (42.).
Die zweite Halbzeit konnte für die Gäste nicht besser beginnen, denn bereits in der 46. Minute zog Meyer über links unwiderstehlich davon und schoss den Ball aus spitzem Winkel zum 2:0 ins lange Eck. In der 60. Minute meldete sich dann Jenapharm zurück, doch K. Langhammer schlug den Schuss noch von der Linie. Obwohl Jena jetzt das Spiel offener gestaltete, hatte die Stahl-Elf jede Menge Riesen. Doch weder Ölsner noch Langhammer vollendeten frei vor dem Torwart. So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe St. Staskewitsch mit herrlichem Freistoß das Spiel endgültig entschied. In der Nachspielzeit "schenkte" Stahl dem Gastgeber regelrecht noch den Ehrentreffer. (H. Büttner)

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