1. Mannschaft - Saison 2006/07 - Landesklasse/Ost

Spielberichte - 1.Mannschaft Saison 2006/07

12.06.07 | Kein Hau-Ruck-Fußball

11.06.07 | Andreas Goretzky wird neuer Coach

09.06.07 | Stahl Unterwellenborn - FSV Sömmerda

02.06.07 | FC Erfurt-Nord - Stahl Unterwellenborn

26.05.07 | Pfingstturnier in Unterwellenborn

19.05.07 | Stahl Unterwellenborn - SV Empor Weimar

13.05.07 | BW Fahner Höhe - Stahl Unterwellenborn

04.05.07 | Stahl Unterwellenborn - SV Motor Altenburg

01.05.07 | Stahl Unterwellenborn - FC Motor Zeulenroda

28.04.07 | Stahl Unterwellenborn - FC BW Gera

21.04.07 | SV Empor Erfurt - Stahl Unterwellenborn

14.04.07 | Stahl Unterwellenborn - FC 03 Weißensee

07.04.07 | SV Empor Buttstädt - Stahl Unterwellenborn

17.03.07 | TSV Bad Blankenburg - Stahl Unterwellenborn

10.03.07 | Stahl Unterwellenborn - SV Blau Weiß Gebesee

03.03.07 | SV BW 90 Neustadt - Stahl Unterwellenborn

24.02.07 | SV Blau Weiss Niederpöllnitz - Stahl Unterwellenborn

23.02.07 | Stahl Unterwellenborn - TSV Zollhaus Kamsdorf

17.02.07 | VfR Bad Lobenstein - Stahl Unterwellenborn

10.02.07 | Hohndorfer Hallenturnier

03.02.07 | Hallenlandesmeisterschaften Endrunde

20.01.07 | Hallenlandesmeisterschaften Zwischenrunde

06.01.07 | Hallenlandesmeisterschaften Vorrunde

30.12.06 | Sparkassencup in Bad Blankenburg

23.12.06 | Pokal der Stahlwerker

20.12.06 | Rückblick Halbserie

16.12.06 | Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera II

09.12.06 | VfB Artern - Stahl Unterwellenborn

02.12.06 | FSV Sömmerda - Stahl Unterwellenborn

18.11.06 | Stahl Unterwellenborn - FC Erfurt-Nord

11.11.06 | FC Empor Weimar - Stahl Unterwellenborn

04.11.06 | Stahl Unterwellenborn - Blau-Weiß Fahner Höhe

28.10.06 | SV Motor Altenburg - Stahl Unterwellenborn

21.10.06 | FC Blau Weiß Gera - Stahl Unterwellenborn

14.10.06 | Stahl Unterwellenborn - SV Empor Erfurt

07.10.06 | FC Weißensee 03 - Stahl Unterwellenborn

30.09.06 | Stahl Unterwellenborn - SV Empor Buttstädt

23.09.06 | FC Motor Zeulenroda - Stahl Unterwellenborn

16.09.06 | Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg

10.09.06 | SV Blau-Weiß Gebesee - Stahl Unterwellenborn

02.09.06 | Stahl Unterwellenborn - Empor Buttstädt

27.08.06 | Stahl Unterwellenborn - Blau-Weiß Neustadt

20.08.06 | 1.FC Gera 03 II - Stahl Unterwellenborn

12.08.06 | Stahl Unterwellenborn - VfB Artern 1919

06.08.06 | SV Blau-Weiß Gera - Stahl Unterwellenborn

03.08.06 | Stahl Unterwellenborn - Blau Weiß Niederpöllnitz

31.07.06 | Saisonrückblick

30.07.06 | SV Geraberg/Elgersberg - Stahl Unterwellenborn

22.07.06 | WSV Neuhaus - Stahl Unterwellenborn

19.07.06 | SV Einheit Rudolstadt - Stahl Unterwellenborn

Kein Hau-Ruck-Fußball | 12.06.07

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Wie sich der neue Stahl-Trainer Andreas Goretzky auf die neue Saison vorbereitet Von Peter Scholz Unterwellenborn. Seelenruhig steht der Mann an der Seitenlinie. Immer mal zückt er sein Notizbuch, schreibt etwas hinein. Dann diskutiert er mit seinem Nachbarn, schüttelt den Kopf. Minuten später nickt er anerkennend, schreibt wieder etwas in sein Büchlein. Der Mann ist kein Spielerberater auf der Suche nach vermittelbaren Spielern. Der Mann ist Andreas Goretzky, der künftige Trainer des SV Stahl Unterwellenborn. Ab Juli wird er die sportliche Verantwortung des Sechstligisten tragen und damit den jetzigen Trainer Uwe Ellmer ablösen (OTZ berichtete). "Ich kenne viele der jetzigen Spieler", sagt Goretzky beim Blick auf das Spielfeld. Er wolle mit einer jungen, spielerisch guten Mannschaft zusammenarbeiten, erzählt er. Und die finde er in Unterwellenborn. Zum jetzigen Spielerstamm wolle er vielleicht noch drei, vier Leute holen - und er unterbricht das Gespräch. Es ist Halbzeitpause. Goretzky schüttelt in diesen 15 Minuten ein halbes Dutzend Hände, allein drei dürften möglichen neuen Spielern gehören. Aus Ranis werde einer nach Unterwellenborn kommen, tuscheln einige Zuschauer. "Ich will mit jungen Spielern arbeiten, die alle aus der Region kommen", verspricht Goretzky. Da würde wohl auch Ron Kowalleck gut rein passen. Der ehemalige Saalfelder, der unlängst noch im A-Junioren-Regionalligateam des FC Carl Zeiss spielte, soll auch ein Kandidat für den SV Stahl sein. Die Spielweise der Unterwellenborner dürfte schon heute der Fußball-Ideologie von Goretzky recht nahe kommen: "Ich will keinen Hau-Ruck-Fußball", sagt der 48-Jährige. Schon zu Bezirksliga-Zeiten galt der SV Stahl als auch technisch versierte Truppe, ganz anders als der Vorgänger-Aufsteiger SG Traktor Teichel. Während Letzterer vor allem kämpferisch überzeugte, schlugen die Unterwellenborner die deutlich feinere Klinge. Sicherlich auch ein Verdienst vom bisherigen Trainer Uwe Ellmer. Und das, obwohl zwischen dem Übungsleiter und der Mannschaft offensichtlich die Chemie in den letzten Monaten nicht mehr stimmte. Nach Informationen aus Spielerkreisen hatten sich die Kicker bereits vor der Saison für eine Trennung von Ellmer ausgesprochen. Das alles, so sagt der neue Trainer, interessiere ihn nicht. Er blickt nach vorn: freut sich über den schönen Rasen, ärgert sich über das häufig viel zu geringe Zuschauerinteresse, wünscht sich einen einstelligen Tabellenplatz für die kommende Saison. Allerdings weiß Goretzky nur zu genau, wie schwer das werden wird. Noch zwei Tage nach der Begegnung des TSV Bad Blankenburg gegen Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt (1:4) schwärmt er von der Leistung der Kurstädter: "Die haben richtig guten Fußball gespielt", lobt er den TSV. Und er muss es wissen: Das Freundschaftsspiel am vergangenen Donnerstagabend leitete er als Schiedsrichter - und beendete damit auch seine Karriere als Referee auf Landesebene. Nach dem 3: 1-Erfolg der Unterwellenborner gegen Sömmerda verschwindet das Notizbüchlein in der Tasche. Gefüllt mit einigen Informationen, die ab Juli in die Trainingsarbeit des Stahl-Teams einfließen werden. Zum Abschied ruft er den Spielern zu: "Denkt an die Laufschuhe beim ersten Training." Für Goretzky hat die neue Saison längst begonnen.

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Andreas Goretzky wird neuer Coach bei Stahl U´born | 11.06.07

Andreas Goretzky wird neuer Trainer beim Fußball-Landesklassist SV Stahl Unterwellenborn. Er löst damit Uwe Ellmer ab, der die Kumpel-Elf insgesamt sechs Jahre lang betreute und diese unter anderem im vergangenen Jahr auch in die sechste Liga führte. Goretzky kommt aus Ranis und ist in Pößneck Gymnasiallehrer für Sport und Biologie. Der 48-Jährige war bis vor Kurzem Coach beim abstiegsbedrohten Bezirksligist VfB 09 Pößneck II und betreute auch den Nachwuchs des Oberliga-Vereins. Erfahrungen sammelte er aber nicht nur als Trainer: Zum einen spielte er früher für den FC Carl Zeiss Jena, zum anderen war der Raniser bis zum Ende dieser Saison als Schiedsrichter im Landesmaßstab aktiv. Der künftige Coach, der sein Amt Anfang Juli offiziell antreten wird, erhält vom SV Stahl Unterwellenborn einen Zwei-Jahres-Vertrag und will mit dem Team in der nächsten Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben: "Ein einstelliger Tabellenplatz, vielleicht ein, zwei Plätze weiter oben als derzeit, ist mein Ziel für die kommende Saison."

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Steffen Schneider hält Sieg fest | 09.06.07

Stahl Unterwellenborn - FSV Sömmerda 3:1 (2:0)

Von Detlef Roth In einem tollen Landesklassenspiel mit offenem Visier gewannen die Stahlwerker nicht unverdient, aber zum Ende des Spiels nur auf Grund einer überragenden Leistung von Steffen Schneider im Tor. Es gab Chancen auf beiden Seiten, diese alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Die ersten Möglichkeiten hatte die Kumpel-Elf, welche ein aufmerksamer Keeper des FSV vereitelte. Nach 12 Minuten war aber auch dieser machtlos. Nach einer Eingabe von Perthun säbelte ein Verteidiger über den Ball, Mario Reichmann war zur Stelle und hämmerte das Leder unter die Latte. Der FSV nun aggressiv und motiviert, weiter nach vorne spielend, was den Unterwellenbornern durchaus entgegenkam. Jens Ölsner, der mit 35 Jahren an seinen Rücktritt denkt, bereitete in unnachahmlicher Art das 2:0 vor. Nach seinem Solo schob Reichmann überlegt ein. Einige Spieler dachten wohl zur Halbzeit, das Match ist entschieden, so unkonzentriert ging man zur Sache. Es dauerte keine vier Minuten und schon wurde ein schlampiges Abspiel von Christian Bauer bestraft. Stefan Kohlmann sagte danke und ließ Schneider keine Chance. Zum Glück antwortete die Stahl-Elf postwendend. Nach einer Ecke von Hohmuth war wiederum der Torjäger der Einheimischen zur Stelle, Mario machte per Kopf sein drittes Tor. Nach diesem Tor erlahmten bei tropischen Temperaturen auf beiden Seiten etwas die Kräfte. Die Unterwellenborner hätten in der Folgezeit den Sack zubinden müssen. Reichmann lief alleine auf den Torhüter zu, übersah den besser postierten Röppischer und scheiterte dann am glänzend reagierenden, neu eingewechselten Leimbach. Die Konzentration der Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges ließ immer mehr nach. Dies hätte bei besserer Chancenauswertung der Gäste noch den sicher geglaubten einstelligen Tabellenplatz kosten können. Anschließend gab es im Stahl-Lager viel Freude und Wehmuth. Zur Abschlussfeier, die mit dem Klassenerhalt der zweiten Mannschaft und dem Aufstieg der Dritten einherging, wurde der Trainer der ersten Mannschaft Uwe Ellmer nach sechs erfolgreichen Jahren mit zwei Aufstiegen, dem dritten Platz bei der Thüringenmeisterschaft in der Halle und dem Klassenerhalt dieses Jahr unter Applaus würdig verabschiedet. SV Stahl: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, F. Erdmann, Müller-Sachs, Perthun (73. Fliegner), Hohmuth, Ölsner (79. Röppischer), Reichmann (85. Birke), Gretsch

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Die drei Punkte sind das Erfreulichste für Stahl | 02.06.07

FC Erfurt-Nord - Stahl Unterwellenborn 1:3 (1:1)

Von Detlef Roth In einer auf ganz dürftigen Niveau geführten Partie gewannen die Stahlwerker auf Grund einer Steigerung in der zweiten Hälfte letztendlich noch verdient. In der ersten Halbzeit war vieles Stückwerk, ein Fehler reihte sich an den anderen. Sehenswerte Kombinationen waren Mangelware. Die einzige nennenswerte Aktion war, als Müller-Sachs Ölsner bediente und dieser über das Tor schoss. Kurz danach kam die nicht unverdiente Führung für den FC Erfurt-Nord. Müller-Sachs verlor den Ball im Mittelfeld, es folgte ein Pass der Gastgeber in die Tiefe, Wolter und Göllnitz wurden überlaufen, Losch spielte noch Birke aus und netzte zum 1:0 ein. Zwanzig Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Bis zur 43. Minute tat sich nun überhaupt nichts mehr. Man sollte den Mantel des Schweigens über diese Phase des Spiels legen. Unter gütiger Unterstützung der Nordler fiel der plötzliche Ausgleich für Stahl. Ölsner hatte im Erfurter Strafraum den Ball schon verloren, sein Gegenspieler war aber so nett, ihm den Ball wieder zu überlassen. Ölsner bediente dann Mario Reichmann, der den Ball nicht richtig traf und dieser zur Krönung der Sache dem Torhüter durch die Hosenträger ging. Nach der Kabienenpredigt schien es, dass die Unterwellenborner endlich einen Gang höher schalten würden. Es dauerte nicht lange und Thomas Fliegner machte sich selbst zu seinem 35. Geburtstag das schönste Geschenk. Auf der linken Seite tanzte er zwei Gegenspieler aus, zog aus 18 Metern ab und der Ball landete unhaltbar im linken oberen Eck. Wer nun dachte, das Spiel der Stahlwerker wird zwingender, sah sich getäuscht. Die Erfurter wurden immer besser und hatten mehrmals die Chance zum Ausgleich. Robert Birke im Tor der Kumpel-Elf ließ aber keinen weiteren Treffer zu. Die schönste Kombination des Spieles wurde dann nach 60 Minuten mit dem 1:3 belohnt. Nach sauberer Passfolge zwischen Müller-Sachs, F. Erdmann und Ölsner kam Fliegner an den Ball, dessen genaue Flanke köpfte Reichmann unbedrängt ins lange Eck. Die Erfurter gaben sich aber noch nicht geschlagen und hatten durchaus Chancen zum Anschlusstreffer. Klare Konterchancen für die Gäste in der Folgezeit brachten nichts ein, da der Finalpass durch mangelnde Konzentration oder Übersicht einfach nicht ankam. Letztendlich waren die drei Punkte aus Erfurt das Erfreulichste an diesem Sonnabend. SV Stahl Unterwellenborn: Birke, Bauer, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Müller-Sachs, Perthun (46. F.Erdmann), Hohmuth (77. Neubauer), Ölsner, Reichmann, Gretsch

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Stahlwerker gewinnen Pfingstturnier | 26.05.07

Von Detlef Roth, bei schönstem Fußballwetter bewarben sich auf dem Kleinfeld 16 Mannschaften um den Pokal des Bürgermeisters und den Sponsorenpokal des Stahlwerkes. Die Teams waren bunt gemischt, neben 5 Vertretungen von Betriebsmannschaften nahmen 5 Hobbyteams sowie 6 Vertretungen von verschiedenen Vereinen aus dem Kreisgebiet teil. Es gab von Beginn an schöne und spannende Spiele zu sehen bei denen vor allem die Betriebsmannschaften für einiges Aufsehen sorgten. In den vier Gruppen setzten sich CDK Zerspanungstechnik, Wacker 91, Lok 1, Jugendclub Uborn, Trumpf, TSV Zollhaus, All Stars sowie Stahlwerk 2 durch und bestritten das Viertelfinale. Dort konnten sich wiederrum CDK nach Neunmeterschießen, Lok 1, Stahlwerk 2 sowie der TSV Zollhaus fürs Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale setzten sich doch sehr überraschend die Betriebsmannschaften durch. CDK eliminierte den TSV Zollhaus und die Zweite vom Stahlwerk gewann nach Neunmeterschießen gegen die Erste vom FC Lok. Steffen Schneider hielt den letzten geschossenen Neunmeter von Warschitschka. Danach wurden per Neunmeterschießen die Plätze 5-8 vergeben. Im Spiel um Platz 3 behielt Lok mit 4:3 nach Neunmetern gegen Zollhaus die Oberhand. Im spannenden Finale gewannen die Stahlwerker nach einem Treffer von Jörg Stoll erstmals beide zu vergebenden Pokale. Als bester Torschütze wurde Mario Smirat der 6 Treffer für die All Stars erzielte geehrt. Einen Pokal sls bester Torhüter konnte Sebastian Georgie von CDK entgegennehmen. Sieger beim Jägermeister-Torwandschießen wurde Detlef Roth nach dreimaligen Stechen gegen Jirka Hogh aus Satow. Dank gilt den vielen Helfern, den Schiris sowie dem Gaststättenehepaar für die gute Bewirtung.

Ergebnisse:
Gruppe A: CDK - Stahlwerk I. 0:0 , - Wacker 1:0,
- TSV Maschine 1:0, Wacker - Maschine 0:0,
- Stahlwerk 1:0, Maschine - Stahlwerk 0:0
1.CDK 7P.
2.Wacker 91 4P.
3.Maschine 2P.
4.Stahlwerk 2P
Gruppe B: AllStars - Flotte Bierbäuche 1:1,
- Stahlwerk2. 2:0, - Stahl AH 5:2,
Stahlwerk 2. - AH 2:0, - Bierbäuche 3:1,
Bierbäuche - AH 4:1
1.All Stars 7P.
2.Stahlwerk 2. 6P.
3.Bierbäuche 4P.
4.Stahl AH 0P.
Gruppe C: Trumpf - DC Uborn - 2:0, - Zollhaus 1:0,
- Lok 2. 0:0, Zollhaus - Lok2. 5:0,
- DC 4:0, Lok 2. - DC 2:0
1.Trumpf 7P.
2.Zollhaus 6P.
3.Lok2. 3P.
4.DC 0P.
Gruppe D: Lok 1. - Jugendclub 1:0, - Sparkasse 1:0,
- SSV Satow 2:0, JC - Satow 4:0,
- Sparkasse 4:0, Sparkasse - Satow 1:0
1.Lok 9P.
2.JC 6P.
3.Sparkasse 3P.
4.SSV Satow 0P.
Viertelfinale: CDK - JC 3:1 n.N.
Wacker - Lok 1. 0:1
Trumpf - Stahlwerk 2. 1:2
Zollhaus - AllStars 2:0
Halbfinale: CDK - Zollhaus 1:0
Stahlwerk - Lok 1. 2:1 n.N.
Endspiele: Platz 7 JC - AllStars 2:3 n.N
Platz 5 Trumpf - Wacker 1:3 n.N
Platz 3 Zollhaus - Lok 3:4 n.N
Platz 1 CDK - Stahlwerk 2. 0:1

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Klassenerhalt gesichert | 19.05.07

SV Stahl Uborn - FC Empor Weimar 6:0 ( 1:0 )

Von Detlef Roth, Endlich geschafft! Auch wenn es wiederum in der ersten Halbzeit einige Nerven gekostet hat, ist der Klassenerhalt nach einigen schwierigen Wochen in trockenenen Tüchern. Empor versuchte dagegenzuhalten hatte aber nur Glück, das die Stahlwerker ihre vielen Chancen einfach nicht konsequent nutzten. Die größten vergaben Gretsch der den Torhüter, der schon auf dem Bauch lag anschoss, Hohmuth der wenig später auch beim Nachschuss am Torhüter scheiterte und F.Erdmann der seinen Direktschuss übers Tor jagte. Dazwischen gab es eigentlich nur zwei Situationen bei denen es gefährlich für das Tor der Kumpel-Elf wurde. Ein Schuss von Lange ging neben das Tor und als Spangenberg schneller als Christian Bauer war und dieser mit griff ins Trikot diesen aus dem Gleichgewicht brachte, hätte man auch anders entscheiden können. Es war kurz vor der Halbzeit als sich Heiko Perthun den Ball zum Freistoß zurechtlegte. Der Tormann irrte auf der Linie umher, Heiko entschied sich fürs Tormanneck und der Ball schlug zu einem phsychologisch wichtigen Zeitpunkt unten rechts ein. Wenig später fast noch das 2:0 als ein Schuss von Hohmuth abgefälscht wurde, aber Willing großartig reagierte. In der zweiten Halbzeit spielten die Unterwellenborner doch sichtlich befreit auf. Das 2:0 bereitete der gerade eingewechselte Mario Reichmann, der vor wenigen Tagen Vater eines gesunden Jungen wurde mit Kopfballverlängerung vor. Perthun passte nach innen und Martin Müller-Sachs schob ohne Mühe ein. Jetzt lief der Motor auf hochtouren und in kurzer Zeit waren die Weimaraner sozusagen "Schach Matt"! Das 3:0 durch Ken Langhammer der nach feinem Pass von Christian Gretsch überlegt einschiebt und eine Minute später Doppelpass zwischen Reichmann und Hohmuth, dessen Eingabe nutzt Müller-Sachs zu seinem zweiten Tor. Steffen Schneider mußte noch einmal ernsthaft eingreifen, hielt aber mit Glanzparade seine Kiste sauber. Eine starke Einzelleistung von Patrick Hohmuth über die linke Seite krönte dann Thomas Fliegner der denn Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters überlegt einschiebt. Nachdem Hohmuth wenig später einen sogenannten Riesen vergibt, macht er es wenig später besser. Eine tolle Vorarbeit von Kay Röppischer nutzt er mit Direktschuß nach 81 Minuten zum 6:0. Die Stahlwerker werden in den letzten beiden noch ausstehenden Spielen versuchen ihr gestecktes Ziel, einstelliger Tabellenplatz noch zu erreichen. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun( 70.Röppischer), F.Erdmann(70.Fliegner), Hohmuth, Ölsner(56.Reichmann), Gretsch

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Wieder unnötige Niederlage | 13.05.07

Blau-Weiß Fahner Höhe - Stahl Uborn 2:0 (1:0)

Von Detlef Roth, mit dem letzten Aufgebot zogen sich die Stahlwerker doch achtbar gegen diese Spitzenmannschaft aus der Affäre, dennoch muss man sich den Vorwurf gefallen lassen das an diesem Tag in Dachwig mehr möglich war. In der ersten Halbzeit begann das Spiel sehr ausgeglichen mit wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nur ein Kopfball von Torjäger Gensbügel sollte da erwähnt werden, den Christian Gretsch doch über weite strecken neutralisieren konnte. Erst nach 25 Minuten konnte der Favorit die Kumpel-Elf unter Druck setzen. Es ging kurzzeitig die Ordnung verloren und dies nutzten die Gastgeber aus. Foijtik kann über rechts vollkommen ungedeckt eine Flanke nach innen bringen. Nachdem Vanek noch vom Ball getrennt werden kann, springt dieser zu Laufer der trocken abzieht und Schneider keine Chance läßt. Nach schönem Konter hat wenig später Hohmuth eine gute Schußchance, trifft den Ball aber nicht richtig. Nun ging es auf und ab, einem Innenpfostenschuß von Blau-Weiß folgt eine herrliche Kombination der Stahlwerker die Müller-Sachs allerdings mit einem Schuß weit übers Tor abschliest. Kurz vor der Halbzeit noch einmal die Möglichkeit zum Ausgleich. Hohmuth setzt sich über links durch, versucht uneigennützig nach innen zu passen und wird im letzten Moment abgeblockt. Die Kumpel kamen mit frischem Mut aus der Kabine und setzten sich nun in der Hälfte der Dachwiger fest. Der Ausgleich schien eine Frage der Zeit. Sechs Minuten waren gespielt da wird Röppischer, der etwas zu lange zögert in bester Position noch gestört und der Ball wird über das Tor zur Ecke abgefälscht. Bei dem doch sehr kleinen Ersatztormann der Dachwiger wurde einfach versäumt zu schießen, es fehlte wie so oft einfach die Durchschlagskraft um den Kontrahenten noch mehr in Schwierigkeiten zu bringen.Dennoch hätte das 1:1 fallen müssen. 59 Minuten gespielt,F.Erdmann setzt zu einem Solo an und wird im Stafraum gelegt. Den Foulelfmeter schießt Müller-Sachs unkonzentriert am Tor vorbei.Zwei Minuten später zeigen die Gastgeber wie man Möglichkeiten nutzt. Schneider springt ein Ball vom Fuß ins Aus, die nachfolgende Ecke findet wiederum durch Laufer einen dankbaren Abnehmer der völlig unbedrängt einköpft. Die Stahlerker versuchten noch mal alles da sich die Hausherren durch Gelb-Rot für Rosenstengel auch noch deziemierten. Ölsners Schuss wurde groß gehalten, ein Freistoß von Hohmuth ging übers Dreiangel. Man spielte nun sehr offen, wodurch Dachwig die letzte Großchance im Spiel hatte, die Schneider aber vereitelte. Nun gilt es sich auf das Spiel Gegen Empor Weimar zu konzentrieren um endlich den Klassenerhalt feiern zu können. Aufstellung: Schneider, S.Erdmann(88.Hess), Göllnitz, Fliegner, Langhammer, Müller-Sachs, F.Erdmann, Röppischer(73.Spitzner), Ölsner, Gretsch

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Gerechte Punkteteilung in Unterwellenborn | 04.05.07

SV Stahl Unterwellenborn - SV Motor Altenburg 1:1 (1:1)

Von Henry Büttner, obwohl das seit Wochen schon fast beispiellose Verletzungspech der Stahlelf weiter anhält und kaum noch einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb zulässt, war von Beginn an der unbedingte Wille zu spüren, nach zuletzt drei knappen Niederlagen in Folge endlich wieder einmal zu punkten. Der Tabellenvierte aus Altenburg hatte in der ersten Halbzeit den Wind im Rücken und erspielte sich zunächst leichte Feldvorteile. U´born hielt läuferisch und kämpferisch sehr gut dagegen und war bei gefährlichen Angriffen der Gäste fast immer im Bilde. So entwickelte sich das Spiel meist zwischen den Strafräumen und gute Torchancen blieben Mangelware. Zuerst war Torwart St. Schneider bei zwei Altenburger Fernschüssen auf dem Posten und bei einem schnellen Gegenangriff der Stahlelf verzog F. Erdmann in aussichtreicher Position. In der 26.Min. konnte Altenburg mit einem weit geschlagenen und wohl etwas vom Wind begünstigten Freistoß, der weder vom Angreifer noch vom Verteidiger berührt wurde, die Führung erzielen. Die Stahlelf zeigte sich jedoch nicht geschockt vom kuriosen Gegentreffer und erzielte bereits in der 29.Min. mit präzisem Kopfball von J. Ölsner nach einer herrlichen Flanke des seit längerer Zeit sehr konstant spielenden F. Erdmann den wichtigen Ausgleich. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste, nur hatte jetzt U´born den Wind im Rücken und erarbeite sich leichte Feldvorteile. Altenburg musste wohl dem Tempo der ersten Halbzeit etwas Tribut zollen. Gute Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten nach wie vor Mangelware. Zunächst kam Ch. Gretsch nach einer Ecke von M. Müller-Sachs beim Kopfball nicht richtig hinter den Ball und kurz darauf flog ein scharfer Freistoß von P. Hohmuth nur knapp am Altenburger Tor vorbei. Dennoch musste die von M. Göllnitz gut organisierte Abwehr bei Kontern der Altenburger stets auf der Hut sein und so konnte der sehr auffällig spielende J. Wolter im letzten Moment den Schuss des Angreifers gerade noch abblocken. Die letzte Möglichkeit ergab sich dann für K. Röppischer, doch sein scharfer Flachschuss strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Insgesamt gesehen eine gerechte Punkteteilung, wobei die Mannschaft bewiesen hat, dass sie trotz aller momentanen Probleme in der Spielklasse, wo jeder jeden schlagen kann, in der Lage ist gut mit zu halten. U’born: Schneider, Bauer, Göllnitz, Gretsch, Wolter, F. Erdmann, Langhammer, Reichmann (68.Röppischer), Hohmuth, Ölsner, Müller-Sachs

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Bittere Niederlage | 01.05.07

Stahl Unterwellenborn - FC Motor Zeulenroda 0:2 (0:0)

Von Detlef Roth, fast 200 Zuschauer sahen bei schönstem Fußballwetter ein gutes Landesklassenspiel das am Ende einen glücklichen aber nicht unverdienten Sieger sah. Die Unterwellenborner hielten gegen den neuen Spitzenreiter lange dagegen und wenn Schiedsrichter Kluck aus Effelder nicht eine unmögliche Entscheidung getroffen hätte, wäre das Spiel vielleicht in anderen Bahnen gelaufen. Nach 8 Minuten die erste Gelegenheit für die Gäste als Schulz verzieht. Im Gegenzug fast das 1:0, als Perthun das linke Dreiangel anvisiert aber knapp verfehlt. Dann wohl der Kulminationspunkt der Partie. Einen tollen Pass aus dem Mittelfeld erläuft sich Heiko Perthun der mit seinen 1,65m Körpergröße per Kopf eher am Ball ist, als der Keeper von Motor Hutter. Der Ball rollt ins Tor und Hutter rennt Perthun einfach um. Statt Tor und Gelb für diesen Angriff gibt der Schiri zum entsetzen der Uborner Freistoß für die Gäste. Selbst die Zeulenrodaer konnten dies nicht nachvollziehen. Zu allem Überfluß mußte dann Perthun zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Es gab vor der Halbzeit einer ausgeglichenen Partie noch je eine Möglichkeit auf jeder Seite. Vier Minuten nach der Halbzeit wütende Proteste der Fans als nach Eingabe von Hohmuth, Langhammer im Strafraum umgestoßen wird. Eine weitere Möglichkeit vergab dann F.Erdmann allerdings aus schwieriger Position. Kurz danach das 0:1. Ein Freistoß eigentlich schon abgewehrt landet bei Maurer, der den Ball an mehreren Spielern vorbei im Netz unterbringt. Die Stahlwerker versuchten noch einmal alles aber Hutter war bei Schüssen von Hohmuth und Langhammer auf dem Posten. Zwölf Minuten vor Schluß die entgültige Entscheidung für den Favoriten. Ein Fehlabspiel wird aufgenommen und den Querpass schiebt Pohl ohne Mühe ein. Weitere Wehrmutstropfen zum Ende des Spiels waren die Verletzung von Julien Gabel der mit Kapselriss länger ausfallen wird, sowie das undisziplinierte verhalten einiger Zeulenrodaer Fans die die Bande unseres Hauptsponsors aus der Verankerung gerissen haben. Aufstellung: Birke, Gabel, Göllnitz, Wolter (75.Fliegner), Langhammer, Perthun( 46.St.Erdmann), F.Erdmann, Hohmuth, Ölsner(78.Röppischer), Reichmann, Gretsch

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Punkte verschenkt | 28.04.07

Stahl Unterwellenborn - FC Blau-Weiß Gera 0:1 (0:0)

Von Detlef Roth Nach einer enttäuschenden Leistung mit viel Sommerfußball verloren die Stahlwerker trotz Chancenvorteilen gegen eine ebenso schwach agierende Mannschaft aus Gera. Die Gäste konnten ihr Glück kaum fassen, da sie aus zwei ernsthaften Aktionen ein Tor erzielen konnten. Die Kumpel-Elf begann gut und hatte in den ersten fünfzehn Minuten über F. Erdmann, der als einziger Spieler überzeugen konnte, und Heiko Perthun gute Aktionen. Danach war von beiden Teams absolut nichts mehr zu sehen, Kein Feuer, kein Einsatz, das war einfach alles Null. Nach der Halbzeit kamen die Unterwellenborner kurzzeitig besser ins Spiel. Ein guter Pass von Perthun erreichte F. Erdmann, dessen Schuss vom Außenpfosten ins Aus trudelte. Danach gab es wieder viel Leerlauf, die Geraer merkten langsam, dass die Unterwellenborner an diesem Tag zu packen sind. Nach einem Warnschuss von Schumann, den Steffen Schneider mit großer Parade aus dem Dreiangel fischte, wurden die Stahlwerker noch einmal kurzzeitig wach. Es kam die 70. Minute und in Folge gab es drei riesige Chancen zur Führung. Nach Flanke von Wolter köpfte Müller-Sachs sieben Meter vor dem Tor völlig unbedrängt vorbei, der Schuss von Reichmann wurde im letzten Moment geblockt und nach der folgenden Ecke per Kopf von Wolter neben das Tor gesetzt. Danach wurden die Unterwellenborner immer schwächer, die Geraer taten ebenso wenig. Es war ein grottenschlechtes Fußballspiel. Zehn Minuten vor Schluss folgte die zweite Chance der Blau-Weißen, und diese nutzten sie. Wie so oft stand die Abwehr der Stahlwerker zu weit von ihren Gegenspielern weg. Leube ließ mit straffem Schuss Schneider keine Chance. Die letzte Möglichkeit zum Ausgleich hatte dann Perthun, der mit einem Fernschuss in der nun vielbeinigen Abwehr hängen blieb. Wenn sich die Mannschaft nicht besinnt, könnte es durchaus noch einmal eng werden. Der Klassenerhalt ist rechnerisch noch lange nicht in trockenen Tüchern. SV Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Gabel (ab 80. S. Erdmann), Göllnitz, F. Erdmann, Langhammer (ab 72. Ölsner), Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Reichmann, Hohmuth (ab 64. Wolter)

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Sieg von Empor Erfurt geht in Ordnung | 21.04.07

SV Empor Erfurt - Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

Von Detlef Roth In einem auf technisch hohem Niveau stehendem Landesklassenspiel war der Sieg von Empor auf Grund der größeren Anzahl an klaren Einschusschancen verdient. In der ersten Halbzeit war allerdings die Kumpel-Elf die aktivere Mannschaft und bestimmte das Spiel. Die ersten Möglichkeiten für Perthun und Müller-Sachs führten aber nicht zum Torerfolg. Erst nach einer Viertelstunde tauchten die Gastgeber zum ersten mal gefährlich vor dem Tor von Steffen Schneider auf. Eine große Möglichkeit zur Führung vergab dann Jens Ölsner, als er allein auf den Torhüter zulaufend, etwas zu früh quer spielte. Im Gegenzug der erste Riese für Empor, als der Schwarzafrikaner Jagana den Ball um Zentimeter am Tor vorbei schob. Dieser Jagana machte in der Folgezeit den Abwehrspielern der Unterwellenborner das Leben sehr schwer. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Einem Schuss ans Lattenkreuz von Gohles, folgte ein Solo von Perthun, der Müller-Sachs bediente, welcher jedoch den Ball nicht voll traf und dieser am Tor vorbei ging. 20 Sekunden nach der Halbzeit der Schock für die Kumpel-elf. Die Gäste waren wie so oft nach der Pause sehr unkonzentriert. Perthun verlor den Ball im Mittelfeld. Das nutzten die Gastgeber zu einem Pass in die Tiefe, es konnte nicht entscheidend geklärt werden und Jagana schob ein. Wenig später hielt Schneider einen Freistoß von Gohles großartig. Die Stahlwerker erholten sich aber wieder und setzten Empor unter Druck. In dieser Phase konnten Müller-Sachs und Meyer die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzen. Es folgten aus einem Konter heraus zwei klare Gelegenheiten für die Erfurter, die Steffen Schneider mit Blitzreaktionen entschärfte. Nach 75 Minuten waren dann alle Messen gelesen. Es gab ein weiteres schlampiges Abspiel im Mittelfeld, wie gehabt folgte ein Pass in die Spitze, Jagana wurde gefoult und es gab Freistoß. Der von Pfreimer geschossene Ball ging durch eine löchrige Mauer unhaltbar ins Tor. Stahl hatte durch Reichmann und Hohmuth noch Chancen zum Anschlusstreffer, doch am verdienten Sieg der Erfurter gab es nichts zu rütteln. SV Stahl: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun (79. Fliegner), Meyer (72. F. Erdmann), Ölsner (66. Hohmuth), Reichmann, Gretsch.

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Am Ende klarer Sieg | 14.04.07

SV Stahl Uborn - FC 03 Weißensee 5:1 (1:0)

Von Detlef Roth, es sah in der ersten Halbzeit nicht so aus als das man den FC 03 so klar distanzieren kann. Zu wenig viel den Stahlwerkern ein um die zwei Viererketten auszuhebeln. Dennoch gab es Chancen. Die größten hatten noch Christian Bauer per Kopf und Martin Müller-Sachs der am hervorragend reagierenden Keeper scheitert. Eine Musterkombination führt dann zum 1:0. Mehrmals wird Doppelpass gespielt und Müller-Sachs verwandelt mit sattem Direktschuss. Kurz nach der Halbzeit der Schock. Nach einer Ecke warf sich Robert Birke den schon gefangenen Ball ins eigene Tor. Fünf Minuten Verunsicherung folgten die Christian Gretsch mit sattem 25 Meter Schuß zum 2:1 beendete. Es folgten klare Chancen für Müller-Sachs, Göllnitz und Florian Erdmann. Nun lief es bei der Kumpel-Elf. Endlich traf Mario Reichmann auch wieder. Nach herrlicher Vorarbeit von Stefan Meyer hämmerte er den Ball nach 64 Minuten mit vehemenz ins Netz. Wenige Minuten später eine starke Kombination zum 4:1. Nach Pass von Reichmann hat Müller-Sachs die Übersicht und bedient Ölsner der mit herrlichem Flugkopfball verwandelt. Die Weißenseer gaben sich aber noch nicht geschlagen und Birke im Tor reagierte zwei mal prächtig. Endlich zeigte man nach langer Durststrecke den Kombinationsfußball den man von den Unterwellenbornern gewohnt war. Mit viel Selbstvertrauen erzielte Mario Reichmann mit Schuss an den Innenpfosten sogar das 5:1. Ein klarer Sieg mit dem man dem Ziel Klassenerhalt sehr nahe gerückt ist. Aufstellung: Birke, Bauer, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Meyer, Kaps(67.Ölsner), F.Erdmann(71.Fliegner), Reichmann, Gretsch(76.Gabel)

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Ein Punkt in Buttstädt | 07.04.07

SV Empor Buttstädt - Stahl Unterwellenborn 0:0

Von Detlef Roth, in einem gutklassigen Landesklassenspiel nahmen die Stahlwerker nicht ganz unverdient einen Punkt aus Buttstädt mit. Zwar hatte der Gastgeber sicher mehr vom Spiel und die größeren Chancen, aber die Kumpel-Elf hätte Sekunden vor Schluß auch noch gewinnen können. Aber der Reihe nach. Das Spiel begann von beiden Seiten sehr verhalten, erst nach einer Viertelstunde gab es so etwas wie Toraktionen von Seiten der Gastgeber. Die erste richtige Chance hatten Die Unterwellenborner nach 20 Minuten als Reichmann den Torhüter von Empor zu einer Glanztat zwang und der zu kurz abgewehrte Ball keinen Abnehmer fand. Das Spiel wurde in dieser Phase von den Gastgebern ziemlich hart geführt, was aber vom sehr großzügig leitenden Schiri toleriert wurde. Im Ergebniss mußte dann Stefan Meyer nach einer rüden Attacke zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Die Zwei größten Möglichkeiten für Buttstädt gab es noch vor der Pause. Sören Keil konnte diese in besten Schußpositionen zum Glück nicht nutzen. Aber auch die Stahlwerker hatten ihre Möglichkeiten, so durch den agielen Reichmann und durch Meyer. Einen Freistoß von Julian Gabel aus 30 Metern Entfernung kratzte Blose aus dem unteren Eck. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Verteiltes Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Den ersten Riesen vergaben nach 52 Minuten die Gastgeber. Nach einer Unaufmerksamkeit in der engeren Abwehr schoß Schuthe den Ball knapp am rechten Phosten vorbei. Die Kumpel spielten jetzt aber mutiger nach vorn, bei guten Aktionen von Göllnitz und F.Erdmann lag ein Tor in der Luft. Als sich alles schon auf ein 0:0 eigestellt hatte, schnellte in der Nachspielzeit der Adrenalinspiegel blitzschnell nach oben. Nach einem weiten Abschlag vom Keeper der Buttstädter, machte der bis dahin hervorragend Spielende 17jährige Libero der Uborner Julian Gabel seinen einzigen Fehler er unterlief den Ball. Der Stürmer von Empor war offentsichtlich so überrascht das er den Ball kläglich verstolperte. Im Gegenzug die Siegchance für die Gäste. Einen Fehler von Empor nutzt Stefan Erdmann der sofort abzieht, den Torschrei der mitgereisten Fans erstickte Blose mit einer großen Parade! Aufstellung: Schneider, Gabel, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (72.St.Erdmann), Ölsner,Meyer (46.Fliegner), F.Erdmann, Reichmann, Gretsch

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Bad Blankenburg Derbysieger | 17.03.07

TSV Bad Blankenburg - Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

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Von Tommy Ehrhardt Mit einem verdienten 1:0 revanchierte sich der TSV für die Derbyniederlage im Hinspiel. Dabei profitierten die Kurstädter von einer engagierten Leistung gegen eine personell gebeutelte Unterwellenborner Mannschaft, in der neben Baldauf, Kaps, Röppischer auch Bauer, Ölsner und Müller-Sachs fehlten. Ohne großes Abtasten ging es in dieser Begegnung gleich zur Sache. Einen Schuss von Albrecht konnte Stahl-Torwart Birke nur mühevoll nach vorn abklatschen, aber kein Blankenburger setzte nach (3.). Der Freistoß von Thorz zischte nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei (4.). Im Gegenzug segelte Hohmuths Flanke gefährlich durch den TSV-Fünfer, aber kein Gästestürmer brachte den Ball ins Netz. Wilde Proteste dann in der sechsten Minute. Nach einer Ecke brachte Thorz das Leder per Seitfallzieher Richtung Kumpel-Kasten, in dem Langhammer mit der Hand für den bereits geschlagenen Birke rettete. Schiri Eisenbrand erkannte es nicht und verzichtete auf die rote Karte und den fälligen Elfmeter. Auch danach dominierten die Kurstädter die Partie, aber Unterwellenborn brachte nun mehr Ordnung in die Defensive. Gerade als das Spiel der Blankenburger zunehmend ungenauer wurde, fiel der Treffer des Tages. Sandro Scholz flankte von der Seitenlinie in Richtung Tor, der querlaufende Jörg Botz irritierte Schlussmann Birke und der aufsetzende Ball sprang über den Keeper ins Netz (36.). Bis zur Pause gelang dem Aufsteiger keine Antwort auf das überlegene Spiel der Hausherren. Die zweite Hälfte begann die Botz-Elf ähnlich furios wie die erste. Erst schob Thorz den Ball völlig frei neben das Tor (46.), dann scheiterte Patrick Schulz aus kürzester Distanz am herausstürmenden Birke (47.). Spätestens als der Stahl-Torhüter auch den Versuch von Marr meisterte, war seine nervöse Vorpausenleistung vergessen. Mit der Hereinnahme von Reichmann zum Seitenwechsel sorgten die Gäste für größere Entlastung. Die beste Chance der Kumpel vergab Meyer nach einer knappen Stunde, als er Perthuns genaue Flanke aus fünf Metern über das Tor schoss. Auch danach zeigte sich die Ellmer-Elf verbessert, scheiterte gegen die gut stehende Blankenburger Abwehr aber oft schon im Ansatz. Der TSV hätte die Partie seinerseits nicht nur bei der besten Kombination des Spiels, die Thorz genau in Birkes Arme schoss (75.), entscheiden können. So blieb es beim knappen, aber hoch verdienten Sieg der Kurstädter in einem insgesamt fairen Derby. Daran änderte auch die unnötige Attacke des bereits verwarnten Reichmann an Patrick Schulz nichts. Schiedsrichter Eisenbrand verzichtete erneut auf einen Platzverweis. So erlebten die nur 190 Zuschauer einen Heimerfolg, der dank der größeren Chancenanteile für den TSV durchaus verdient war und die Kurstädter dem Saisonziel "Platzierung unter den besten Zehn" immer näher kommen lässt. TSV Bad Blankenburg: O. Jahn, T. Schmidhofer, N. Schulz, S. Scholz, S. Botz, C. Albrecht, P. Schulz, A. Marr, M. Leopold (90. S. Botz), M.Thorz (79. V. Schulze), S. Rupprecht (66. P. Röser) SV Stahl Unterwellenborn: R. Birke, J. Gabel, M. Göllnitz, J. Wolter, T. Fliegner (46. M. Reichmann), K. Langhammer, F. Erdmann, H. Perthun, S. Meyer, P. Hohmuth (77. S. Erdmann), C. Gretsch (77. K. Röppischer)

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Unglückliche Niederlage | 10.03.07

SV Slahl Uborn - SV Blau-Weiß Gebesee 1:3 (1:2)

Von Detlef Roth In einem guten Landesklassenspiel unterlagen die Stahlwerker am Ende doch etwas unglücklich gegen einen starken Spitzenreiter aus Gebesee. Neben den beiden Langzeitverletzten mußte die Kumpel-Elf kurzfristig auch noch auf Kaps und den erkrankten Müller-Sachs verzichten. Dennoch kniete sich das Team in seine Aufgabe um die schwache Leistung gegen Neustadt vergessen zu machen. Das Spiel gestaltete sich bis zur 15 Minute sehr ausgeglichen als Gebesee beim ersten zwingenden Angriff in Führung ging. Eine sehr schöne Kombination schloß Geier konsequent aus Nahdistanz ab. Schon da zeigte sich das die Abwehr der Unterwellenborner durch die vielen Umstellungen sichtliche Abstimmungsprobleme hatte. Man zeigte sich aber keineswegs geschockt und besaß wenig später die große Chance zum Ausgleich. Patrick Hohmuth der immer wieder an den Ketten zerrte, passte scharf nach innen, der Torhüter wehrte ungenügend ab, Heiko Perthun scheiterte mitte Tor bei seinem Schuß an einem im letzten Moment rettenden Verteidiger. Man setzte die Blau-Weißen weiter unter Druck und kam immer besser ins Spiel. Man legte die Angriffe aber immer wieder zu kompliziert an, bei einem nötigen Torschuß wurde oft die Verantwortung mit einem weiteren Querpass einfach weitergeschoben. In diese Drangphase platzte kurz vor der Halbzeit nach einem weiteren Aussetzer in der Abwehr das 0:2. Wiederum eine scharfe Eingabe über rechts, keiner von vier Roten fühlt sich verantwortlich und Cyriax köpft unbedrängt ein. Wenige Sekunden später war die Kumpel-Elf aber wieder im Spiel. Ken Langhammer erzielte mit herlichem Schuß ins linke Dreiangel den Anschlußtreffer. Die zweite Hälfte des Spiels agierten die Gäste aus einer leichten Konterstellung und setzten immer wieder Nadelstiche. Die Unterwellenborner nun feldüberlegen kämpften verbissen um den Ausgleich, Schüße von Florian Erdmann und Perthun verfehlen jedoch das Ziel. Als der Linienrichter eine Abseitsposition übersieht schob Geier zum Glück den Ball neben das Tor. Der Kulminationspunkt war sicherlich die 80 Minute. Freistoß für die Stahlwerker. Diesen führt Perthun aus, welcher die Mauer anschießt und der abprallende Ball Reichmann erreicht. Leider kann Mario diesen aus wenigen Metern nicht im Tor unterbringen, eine Riesenchance. Kurz danach zeigen die Gebeseer warum man zu recht da oben steht, als sie aus ihrer vierten Chance das dritte Tor machen.Preußes Schuß kann Birke nur noch hinterher schauen. Aufstellung Birke,Bauer,Göllnittz,Wolter,Fliegner (67.Ölsner),Langhammer,Perthun,F.Erdmann ( 75.S. Erdmann ),Hohmuth,Reichmann( 82.Gabel),Gretsch

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Stahl kann in Neustadt nicht punkten | 03.03.07

SV Blau Weiß Neustadt - Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

Von Henry Büttner Schon das Vorspiel auf dem schlechten Schlackeplatz ließ erahnen, was den Zuschauern an diesem Nachmittag bei miserablem Wetter für schmale Fußballkost geboten werden sollte. Obwohl die Kumpel-Elf sich viel vorgenommen hatte und sich für die Hinspielniederlage revanchieren wollte, kam die Mannschaft von Beginn an nicht richtig ins Spiel. Bereits der erste leichte Ballverlust der Stahlelf im Mittelfeld führte in der siebenten Minute zu einem schnellen Neustädter Konter, wobei unglücklicherweise für Stahl die präzise Eingabe vom Körper des Angreifers abprallte und zum 1:0 am entgegen kommenden Torwart R. Birke vorbei ins Tor trudelte. In der Folgezeit konnte sich Unterwellenborn leichte Feldvorteile erspielen, rannte sich aber immer wieder in der gut gestaffelten und aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr der Gastgeber fest und musste bei Kontern von Neustadt stets auf der Hut sein. Da das Spiel meist zwischen den Strafräumen verlief, waren gute Torgelegenheiten auf beiden Seiten Mangelware. Es dauerte sogar bis zur 42. Minute ehe Mario Reichmann nach Doppelpass zwischen Ken Langhammer und Patrick Hohmuth die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit knapp am Tor von Neustadt vorbei köpfte. In der zweiten Halbzeit kam Stahl zunächst besser zum Zuge. Doch Martin Müller-Sachs und Heiko Perthun wurden im letzten Moment noch gestört und konnten die Gelegenheiten nicht zum Ausgleich nutzen. Neustadt blieb mit Kontern stets gefährlich. Die Gäste hatten in der 65. Minute Riesenglück, als die Gastgeber einen Elfmeter nach ungeschickten Zweikampfverhalten von Hohmuth nicht verwandeln konnten. Stahl wechselte anschließend gleich drei Mal, konnte aber nur noch mit einem Kopfball von Ch. Gretsch und einem Fernschuss von Mario Reichmann für Gefahr sorgen. Insgesamt gesehen gelang es der Mannschaft nicht, sich auf die Verhältnisse einzustellen. Immer wieder wurde versucht, mit spielerischen Mitteln durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Meist war man zu weit vom Gegenspieler entfernt und hat zu selten den Kampf angenommen. Unverständlich auch die vielen Diskussionen und das häufige Reklamieren. Wie erfolgreich bei solchen Verhältnissen gespielt wird, hat Neustadt vorgemacht und nicht unverdient gewonnen. Unterwellenborn: Birke, Bauer, Göllnitz, Wolter, Kaps, Langhammer, Perthun (68. Gretsch), Hohmuth (68. Gabel), F. Erdmann (68. Ölsner), Reichmann, Müller-Sachs.

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Stahlelf schlägt sich achtbar | 24.02.07

SV Blau Weiss Niederpöllnitz - SV Stahl Uborn 0-0

Die stark ersatzgeschwächte Kumpel-Elf hatte es mit einem Landesligisten zu tun und auf Grund der vielen Umstellungen zog man sich achtbar aus der Affäre.Zu Beginn plätscherte das Spiel trotz sehenswertem Kombinationsfußball meist zwischen den Strafräumen hin und her.Nach 25 Minuten die ersten Torchancen auf beiden Seiten.Erst unterbindet Weißgerber einen gefährlichen Angriff der Stahlwerker,wenig später hohlt Felix Völke einen Ball nach strammen 25 Meter Schuß aus dem oberen Eck.5 Minuten später versiebt Müller-Sachs nach herrlichem Pass von Wolter allein vor dem Tor eine Riesenchance.Wenig später leistet sich Völke seine einzige Unsicherheit im Spiel.Nach einer Ecke läßt er den Ball fallen ,der nachfolgende Schuß wurde auf der Linie geklärt.Kurz vor der Halbzeit gab es noch je eine gute Gelegenheit für jedes Team.Erst Scheitert Reichmann nach Eingabe von Fliegner per Flugkopfball,danach verschätzt sich Wolter nach langem Pass und die nachfolgende Chance unterbindet Gretsch mit großem Einsatz.Mit Beginn der zweiten Halbzeit macht Niederpöllnitz mehr Druck und hat die besseren Chancen.Stefan Erdmann fabriziert fast ein Eigentor, der Ball wird aber noch von der Linie geschlagen, was Julian Gabel wenig später noch ein mal tun muß.Dann bekamen aber auch die Unterwellenborner ihre Möglichkeiten.Die größte vergab Jens Wolter nach herrlichem Diagonalpass von Christian Spitzner.Weißgärber mußte wenig später gegen Müller-Sachs ein weiteres mal ernsthaft eingreifen.Kurz vor Schluß fast noch das 1-0 als man es zum wiederholten mal mit den Rückspielen übertrieb ,der Ball verloren ging und der Schuß knapp über das Tor strich. Aufstellung: Völke,St.Erdmann,Gabel,Wolter,Fliegner,Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,F.Erdmann( Spitzner),Reichmann,( Röppischer ),Gretsch

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Stahl gewinnt verdient | 23.02.07

SV Stahl Uborn - TSV Zollhaus Kamsdorf 7:0 (2:0)

Am Freitag gewannen die Stahlwerker gegen eine sich in Halbzeit Eins tapfer wehrende Kamsdorfer Mannschaft ,am Ende auch in dieser Höhe überaus verdient.Der erste verheißungsvolle Angriff brachte auch gleich das 1-0 nach 6Minuten.Perthun wurde an der Grundlinie stehend frei gespielt,dessen hohe Eingabe beförderte Müller-Sachs per Kopf ins Netz.Es folgten Großchancen von Reichmann und Kaps denen aber die letzte Konsequenz fehlte um diese zu verwerten.Kurz danach die große Möglichkeit zum Ausgleich.Zemitzch lief nach Fehler von Gretsch allein auf Birke zu konnte diesen aber nicht überwinden.Es dauerte bis zur 35 Minute bevor das 2-0 viel .Florian Erdmann behält die Übersicht schiebt den Ball zu Müller-Sachs der überlegt einschiebt.Es dauerte zehn Minuten in Halbzeit zwo bis zum 3-0.Röppischer wird am Strafraum gefoult und Perthun verwandelt den Freistoß direkt.Die Zollhäuser ließen nun immer mehr nach und die Tore vielen in regelmäßigen Abständen.Nach Eingabe von Perthun fabrizierte zu allem Überfluß der Kamsdorfer Gabler ein blitzsauberes Eigentor.Nach 75 Minuten spielt Reichmann Kaps den Ball in den Lauf und dieser läßt sich die Chance nicht nehmen und schiebt zum 5-0 ein.Das schönste Tor des Tages erzielt dann Heiko Perthun als er mit Fallrückzieher Nasarewics im Tor keine Chance läßt.DasEhrentor für den TSV verhinderte der Außenpfosten den J.Groß aus Kurzer Entfernung traf.Den Schlußpunkt einer nun doch einseitigen partie setzte Langhammer mit Flachschuß zum 7-0. Aufstellung: Birke,Bauer,Gretsch( Gabel),Wolter,Fliegner(Röppischer),Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,Kaps,Reichmann,F.Erdmann

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Stahl-Elf nach Rückstand noch zum Ausgleich | 17.02.07

VfR Bad Lobenstein - Stahl Unterwellenborn 2:2 (0:0)

Von Detlef Roth Auf Schwarzer Schlacke trennten sich die alten Konkurrenten letztendlich leistungsgerecht unentschieden. Zu Beginn machten die Kurstädter mächtig Druck, die Unterwellenborner Abwehr hatte mit den quirligen Stürmern so seine Probleme. Robert Birke musste da mögliche Gegentreffer verhindern. Mit der Zeit kamen die Gäste aber besser ins Spiel und Mario Reichmann und Thomas Fliegner hatten nacheinander die Riesenchance zur Führung. Wenig Später scheitert nach einem Schuss von Perthun Reichmann drei Mal am immer wieder mit einer Hand an den Ball kommenden Kessel im Tor. Ein gefährlicher Freistoß von Fijolek mit toller Parade von Birke schloss die erste Halbzeit ab. Eine Minute nach dem Wechsel konnte Florian Erdmann seine Chance nicht nutzen. Danach kam eine doch recht schwache Phase der Stahlwerker, die sich auch völlig unnötige Tore einfingen. Erst verlor Fliegner unkonzentriert den Ball im Mittelfeld und zu allem Überfluss wurde dieser noch so unglücklich abgefälscht das er sich in hohem Bogen über Felix Völke hineinsenkte. Das 2:0 (73.) folgte, als sich zwei Unterwellenborner behinderten und Linke den Ball ins leere Tor schob. Wenig später erzielte Reichmann nach Vorarbeit von Hohmuth den Anschlusstreffer. Die Stahlwerker machten nun endlich Druck und wurden noch mit dem Ausgleich belohnt, Torschütze war erneut Reichmann nach Zuspiel von Gretsch.

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SV Stahl Turniersieger nach Neunmeterschießen | 10.02.07

Gast beim Hohndorfer SV

Von Detlef Roth Zum Ende einer langen Hallensaison war der SV Stahl Unterwellenborn beim befreundeten Hohndorfer SV zum Turnier und war als Favorit gehandelt. Zu Beginn taten sich die Unterwellenborner allerdings schwer. Nach zweimaliger Führung durch Maik Göllnitz und Martin Müller-Sachs bekamen sie gegen Concordia Plauen durch Leichtsinnsfehler den 2:2-Ausgleich. Der nächste Gegner SV Blau-Weiß 90 Greiz agierte sehr defensiv. Stahl nutzte die Chancen nicht und bei zwei gefährlichen Kontern hielt Christian Spitzner, der die angestammten Torhüter der Kumpel Klasse vertrat, hervorragend; Endstand: 0:0. Im letzten Vorrundenspiel gegen den Hohndorfer SV ging ein Ruck durchs Team und es zeigte, wie attraktiv Hallenfußball sein kann. Martin Müller-Sachs (2), Heiko Perthun und Maik Göllnitz waren die Torschützen zum 4:0. Im Halbfinale nahm Stahl den Gegner VSG 1960 Cossengrün offentsichtlich nicht ganz ernst und lag nach wenigen Sekunden schon in Rückstand, kam allerdings schnell zurück ins Spiel. Thomas Fliegner setzte mit dem Ausgleichstreffer ein Zeichen, danach führte Stahl schnell mit 3:1, pennte aber wiederum und gewann erst zum Schluss standesgemäß mit 5:2. Im Finale trafen die Unterwellenborner erneut auf die Gastgeber, und es war beste Spiel des Turniers. Die Stahlwerker gingen durch Heiko Perthun schnell in Führung, die durch Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit zu einem 1:2-Rückstand gerieten. Der Siegeswille war aber klar zu erkennen und sie schafften durch das siebente Tor von Müller-Sachs - der damit bester Schütze des Turnier wurde - den verdienten Ausgleich. Im Neunmeterschießen trafen für Unterwellenborn Müller-Sachs, Perthun und Göllnitz zum 5:4-Sieg. Christian Spitzner hielt den dritten geschossenen Neunmeter.

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Stahl Unterwellenborn erreichte einen Podestplatz bei der Landesmeisterschaft | 03.02.07

SV Stahl überzeugte/Schneider als „Bester Torhüter“ ausgezeichnet

Mit einer überzeugenden Leistung und am Ende Podestplatz drei erreichte der SV Stahl Unterwellenborn bei der Landesmeisterschaft des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV), den „Köstritzer Cup 2007“, am Samstagnachmittag in Ilmenau eine sehr gute Platzierung. Das sah auch Trainer Uwe Ellmer so. „Wir sind mit unserer Leistung zufrieden und haben uns gegen nur Thüringenligisten sehr gut präsentiert. Mehr war sicher nicht zu erwarten. Ich bin stolz auf die solide Mannschaftsleistung“, so der 46-jährige Übungsleiter. Dennoch ragte Schlussmann Steffen Schneider, immerhin auch schon 40., wohl noch ein wenig heraus. Deshalb wurde er auch als „Bester Torhüter“ ausgezeichnet. Mit Glanzparaden verhinderte er reihenweise, dass die Kugel einschlug. Eine weitere Ehrung nahm Martin-Müller-Sachs entgegen. Er gehörte zu den sieben Schützen des Finalturniers, die mit jeweils drei Treffern in dieser Kategorie am erfolgreichsten waren. Die Stahl-Fußballer legten einen beeindruckenden Start hin. Vor 160 Besuchern hatte Landesligavertreter 1. SC 1911 Heiligenstadt in der Ilm-Sporthalle beim 3:0 im ersten Vorrundenspiel keine Chance. Die Tore von Müller-Sachs, Perthun und Reichmann drückten die Überlegenheit des Landesklassisten entsprechend aus. Im zweiten Vergleich musste ein weiteres Team aus der höchsten Leistungsklasse des Freistaates „dran glauben“. Durch Treffer von Langhammer und Müller-Sachs wurde der SC 03 Weimar mit 2:1 bezwungen. Damit hatte sich Unterwellenborn vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Im dritten Vorrundenspiel genügte den Unterwellenbornern ein 0:0 gegen Ulstertal Geisa, gleichfalls Thüringenliga, um in der Staffel B Platz eins einzunehmen. Ganz spannend wurde es dann im Halbfinale. Müller-Sachs brachte seine Farben in Führung, aber der SV SCHOTT JENAer Glas glich aus in einer Partie, in der Unterwellenborn völlig gleichwertig war. Unmittelbar vor Ablauf der 14-minütigen Spielzeit schien alles auf ein Entscheidungsschießen hinzudeuten. Doch zwei Sekunden vor der Schlusssirene foulte Kaps Jenas Kaiser. In den berechtigten Pfiff des Unparteiischen ertönte das Signal für das Ende der Partie. Nach kurzer Ratlosigkeit dann die Entscheidung – der Neunmeter für die Glaswerker muss noch ausgeführt werden. Der brachte dem SV SCHOTT das 2:1 und dem SV Stahl die Begegnung um Platz drei. Die SV-Kicker und Offiziellen nahmen diese Entscheidung sportlich-fair hin und freuten sich auf das „kleine Finale“ Das brachte ein Wiedersehen mit Geisa. In einem gleichfalls ausgeglichen Spiel, in dem ein Klassenunterschied nicht erkennbar war, erzielten für die Ellmer-Truppe Göllnitz und Wolter die Tore beim 2:2. Nun musste ein Strafstoßschießen über die Vergabe der Plätze durchgeführt werden. Das wurde zu einer Zerreißprobe für Aktive und Stahl-Fans. Jeweils elf Schützen mussten für beide Mannschaften antreten, ehe mit einem 8:7 feststand, dass die Vertretung aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt der Sieger und damit der Drittplatzierte war. Damit hatte erneut eine Mannschaft die Region – im letzten Jahr wurde der FC Einheit Rudolstadt gar Landesmeister – würdig vertreten. Den Titel sicherte sich Gastgeber Germania Ilmenau, der im Neunmeterschießen SCHOTT JENA mit 3:2 (1:1) bezwang. Für Unterwellenborn waren an diesem Erfolg beteiligt: Schneider, Göllnitz (1 Tor), Wolter (1), Langhammer (1), Müller-Sachs (3), Perthun (1), Kaps, Fliegner, Reichmann (1) und Bauer. (Hartmut Gerlach)

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Stahl löst Ticket | 20.01.07

TFV-Hallenvorrunde: Unterwellenborn gewinnt Pokal, Preisgeld und Finalteilnahme

Von Hartmut Gerlach Rudolstadt. Das berühmte glückliche Händchen hatten die Ausrichter des "Volksbank-Cups um die Pokale von Mobau Bauer und der Betting AG vom FC Einheit, als sie die Ansetzungen des Turniers am Samstagnachmittag in der Rudolstädter Dreifelderhalle festlegten. Denn erst im vorletzten von insgesamt 21 Vergleichen fiel die Entscheidung über den Pokal, das Preisgeld und das Ticket für das Hallenfinale des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) in Ilmenau. Dank des um zwei Treffer besseren Torverhältnisses stieg der SV Stahl Unterwellenborn auf die höchste Stufe des Siegerpodestes. Im Kreisderby mit der bis zu diesem Zeitpunkt gleichfalls noch aussichtsreichen SG Traktor Teichel schafften die Stahl-Werker die nötige Trefferquote, um den Thüringenligisten FC Thüringen Weida noch auf Rang zwei zu verdrängen. Das war der Schlusspunkt unter ein spannendes Turnier, das aber nur selten höheren spielkulturellen Ansprüchen genügte. Dabei mussten die Organisatoren den bereits feststehenden Plan über den Haufen werfen, denn der Orkan "Kyrill" hatte ein Mitwirken der SG Mellenbach/Sitzendorf unmöglich gemacht. Die Fußballer aus dem Schwarzatal wurden zur Beseitigung der Schäden in ihren Heimorten dringender gebraucht als in der Halle und mussten ihre Zusage zurückziehen. Der Cup-Gewinner war mit zwei torlosen Remis gegen die SG Arnstadt Rudisleben und den FC Einheit gestartet. Eine erste Vorentscheidung über die Vergabe der Fahrkarten für die Hallenendrunde fiel bereits im dritten Spiel, als die Ellmer-Mannen den FC Thüringen Weida mit 4:2 besiegten. Nachdem man den FSV Sömmerda geschlagen hatte (3:0), schienen die Siegesträume der U´borner nach dem 1:1 gegen den Kreisligazweiten SV 1883 Schwarza geplatzt zu sein. Denn nun musste Stahl gegen Teichel mindestes vier Tore erzielen, um sich noch an Weida vorbeizuschießen. Dieses Soll übererfüllten die Stahl-Kicker sogar mit einem Treffer. Damit ging Platz eins verdient an das beste, als einziges ungeschlagene Team im Feld, das in Mario Reichmann (sechs Tore) seinen erfolgreichsten Torschützen hatte. Ganz stark auch Torhüter Steffen Schneider (40), der nur drei Gegentreffer zuließ und wie alle Schlussmänner zu den Aktivposten seiner Mannschaft gehörte. Am Ende entschied sich die Turnierleitung allerdings für die Ehrung von Christian Apel (SG Arnstadt Rudisleben) als "Besten Torwart". Für den FC Thüringen Weida bleibt als Trost, dass er den "Beste Torschützen" stellte. Niemand war beim Abschluss erfolgreicher als Hendrik Pohland, der neun Mal traf. Zufrieden dürfte auch die SG Traktor Teichel mit ihrem Abschneiden sein. Denn die bis zu ihrem letzten Auftreten unbezwungenen Männer aus dem Gornitztal hätten sich bei einem eigenen Sieg gegen Unterwellenborn selbst noch mit der Turnierkrone schmücken können. Auffälligster Akteur beim Dritten war, nicht nur wegen seiner drei Tore, Stefan Staskewitsch. Erwartungsgemäß konnte der Hallenlandesmeister 2006, der FC Einheit, nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen. Denn der Thüringenligazehnte bot die mit Abstand jüngste Mannschaft (Durchschnittsalter 19,5 Jahre) auf. In der standen gleich fünf A-Junioren. Aber die Rudolstädter hielten mit, wobei vor allem das Deckungsverhalten positiv auffiel, selbst wenn der Gastgeber bei einigen Pfostenknallern auch das nötige Quäntchen Glück hatte. Dass das Youngster-Ensemble nach vier Spielen und 40 Minuten Hallenfußball ein Torverhältnis von 0:0 besaß, war selbst für den hallenerfahrenen Turnierleiter Gerald Rössel (Sömmerda), den Spielobmann des TFV, nicht alltäglich. Erst im fünften Spiel, der Partie gegen den Ligakonkurrenten Weida, musste der bis dato zu Null haltende Torhüter Robert Müller im Einheit-Kasten erstmals hinter sich greifen. Der einzige Kreisligist, der SV 1883 Schwarza, blieb zwar ohne "Dreier" und belegte "nur" Rang sieben. Doch die Lorenz-Vertretung ging engagiert zur Sache, verkaufte sich in nahezu allen Begegnungen recht gut und trotzte dem späteren Cup-Gewinner sogar ein 1:1 ab. Erst im letzten Spiel gegen Rudolstadt war dann ein wenig die Luft heraus. Dabei verdienten sich die Schwarzaer Anerkennung dafür, dass sie trotz der sonntäglichen Zwischenrunde im Kreis ihre Teilnahme möglich machten. 260 Besucher erleben eine gut organisierte und zumeist faire Veranstaltung. An diesem Urteil ändern die wenigen Zeitstrafen (5) und auch die Tatsache nichts, dass die Kicker nicht mit allen Entscheidungen der Referees einverstanden waren. Spätestens als die Vorstände der Volksbank Saaletal eG und der Betting AG, Willi Obitz und Renè Just, die Auszeichnungen vornahmen, hatten die meisten Teams das Turnier als das abgehakt, was es sein sollte - eine interessante Abwechslung in der Winterpause mit hohem Unterhaltungswert. Der Dank des FC Einheit gilt neben den Partnern allen Helfern aus dem Verein, die zahlreicher als in der Vergangenheit dazu beitrugen, dass eine störungsfreie Veranstaltung ablaufen konnte.

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SV Stahl eine Runde weiter | 06.01.07

Vorrunde Hallenlandesmeisterschaften

Von Detlef Roth, in einem auf hohem Niveau stehendem Vorrundenturnier in Arnstadt setzten sich die Stahlwerker, nach ihrem besten Hallenturnier in dieser Saison, am Ende überaus verdient durch. Man startete gegen die SG Geraberg/ Elgersburg , die spielerisch volkommen überzeugten, mit einem 2:2. Kay Röppischer brachte Stahl in Führung, aber nach einigen vergebenen Chancen lag man auf einmal mit 1:2 zurück. Heiko Perthun sicherte mit straffem Flachschuß weigstens den einen Punkt. Im zweiten Turnierspiel kam der eigentliche Favorit der Gastgeber SG BC Arnstadt/Rudisleben. Die ca. 250 Zuschauer trauten ihren Augen kaum, nicht die Einheimischen sondern die Kumpel beherrschten Ball und Gegner. Nach toll herausgespielten Toren von Mario Reichmann(2), Patrick Hohmuth sowie Perthun und Röppischer führte man schon 5:0, ehe Arnstadt der Ehrentreffer gelang. Im dritten Spiel dieser Runde bekam man es mit dem FC Erfurt-Nord zu tun. Diese waren gut ins Turnier gestartet,hatten bis dahin drei Punkte auf ihrem Konto und besaßen noch gute Chancen. Diese hatten nur knapp zwei Minuten Bestand, da führten die Unterwellenborner bereits mit 2:0. Was danach kam war toller Hallenfußball, Erfurt wurde deklassiert, am Ende stand es 8:0. Die Treffer teilten sich Perthun (3), Reichmann (3), Hohmuth und Müller-Sachs. Im letzten und entscheidenden Spiel war Empor Erfurt der Gegner. In diesem Spiel tat man sich anfangs gegen das noch keinen Punkt gewonnene Team relativ schwer. Erfurt spielte einfach nicht mit und agierte sehr defensiv. Nachdem man durch Rene Baldauf in Führung ging, bekam man postwendend den Ausgleich. Man ließ sich an diesem Tag aber nicht aus der Ruhe bringen und Perthun, Röppischer und nochmal Baldauf sicherten das 4:1 und damit den Turniersieg. Damit hat man sich auch sportlich für das Zwischenrundenturnier in Rudolstadt am 20. Januar qualifiziert. Tabelle: 1. SV Stahl U-born 19:4 10 2. BC Arnstadt 12:8 7 3. Geraberg 9:6 7 4. Erfurt-Nord 7:15 4 5. Empor Erfurt 3:17 0 Mannschaftsaufstellung Stahl: Schneider, Perthun (6 Treffer), Reichmann (5), Röppischer (3), Hohmuth (2), Baldauf (2), Müller-Sachs (1), Göllnitz

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Die Überraschung ist Schwarzas Elf | 31.12.06

Rudisleben/ Arnstadt gewinnt Sparkassen-Cup

Von Tommy Ehrhardt Durch einen klaren 4:1-Erfolg im Finale gegen die Überraschungsmannschaft SV 1883 Schwarza sicherte sich die SG Rudisleben/ BC 07 Arnstadt zum zweiten Mal den Sieg beim Sparkassen-Cup des TSV. Sie löste damit die gastgebenden Blankenburger als Titelverteidiger ab. Die Kurstädter mussten sich nach dem knappen Vorrunden-Aus mit Rang fünf begnügen. Zu Beginn der Veranstaltung rauchten bei der Turnierleitung die Köpfe, denn neben der schlechten Wirkung der Lautsprecheranlage erschwerte auch die SG Traktor Teichel den geordneten Ablauf. Die Gornitztaler ignorierten einfach ihre vor Wochen zugesicherte Teilnahme und blieben ohne entschuldigende oder zumindest klärende Worte fern. Das in zwei Vierergruppen gedachte Turnier musste so kurzfristig modifiziert werden. In Gruppe A starteten nur drei Teams, während die Gruppe B planmäßig absolviert wurde. Im Anschluss entschied ein Miniturnier mit dem Dritten der Gruppe A und dem Dritten und Vierten der Gruppe B über die Plätze fünf, sechs und sieben. Dabei war die Vorrunde in Gruppe A an Dramatik kaum zu überbieten. Nachdem Titelverteidiger Bad Blankenburg I gegen Kreisligist Schwarza knapp mit 1:0 gewann, unterlag der TSV im zweiten Spiel gegen Rudisleben/ Arnstadt mit 0:1. Als die Arnstädter dann gegen Schwarza mit 2:3 verloren, hatten alle drei Teams je einen Sieg und ein ausgeglichenes Torverhältnis. Lediglich die erzielten Tore und nachrangig der direkte Vergleich entschieden über den Gruppensieg, den der Kreisligist bejubeln durfte. Für den TSV I blieb als Titelverteidiger dagegen nur das Vorrundenaus und die Trostrunde um Platz fünf. In Gruppe B waren die Fronten dagegen schnell geklärt. Topfavorit Rot-Weiß Erfurt II gab sich keinerlei Blöße und wurde ohne Gegentor souveräner Gruppensieger. Mit teils beeindruckenden Spielzügen zeigte der Oberligist die Möglichkeiten des Hallenfußballs auf. Ebenfalls den Sprung ins Halbfinale schaffte der SV Stahl Unterwellenborn, welcher nur gegen Erfurt II klein beigeben musste und mit Martin Müller-Sachs lange Zeit einen Anwärter auf den besten Torjäger besaß. Gut geschlagen hat sich die zweite Vertretung der Blankenburger, eine Mischung aus A-Junioren, erster und zweiter Mannschaft. Mit Nachwuchsspieler Benjamin Beyer stellte das Team auch den besten Torwart des Turniers, musste aber dennoch ebenso in die Trostrunde, wie der Uhlstädter SV. Dem Kreisliga-Spitzenreiter gelang außer einem einzigen Torerfolg sehr wenig. Enttäuschend auch das Auftreten des USV in der Trostrunde. Dem TSV Bad Blankenburg I bot man bei dessen 9:0-Erfolg kaum Gegenwehr, sodass die fünf Treffer, die allein Steffen Rupprecht in diesem Spiel erzielen konnte und die ihm den Titel "Bester Torjäger" einbrachten, einen schalen Beigeschmack hatten. Im vereinsinternen Duell der TSV-Teams setzte sich dann die erste Mannschaft mit 2:0 durch und wurde so mit nur einem Gegentreffer im gesamten Turnier Fünfter. Das abschließende 2:0 des TSV II gegen Uhlstädt brachte immerhin noch Rang sechs, während der USV Letzter wurde. Das Halbfinale Rudisleben/ Arnstadt gegen Erfurt II hätte auch prima als Endspiel getaugt. Gleich reihenweise brachte Arnstadts Keeper Apel die Blumenstädter zur Verzweiflung und mit dem goldenen Treffer von Moritz erreichte überraschend der Landesklassist das Finale. Im zweiten Halbfinale traf Unterwellenborn auf Schwarza und hier rächte sich die nachlassende Form der Stahlwerker. Beim 4:2-Sieg des kampfstarken Kreisligisten gingen allein drei traumhafte Tore auf das Konto von Schwarzas Steve Drehmann. Das kleine Finale zwischen Erfurt II und Unterwellenborn war eine klare Angelegenheit für den Oberligisten, der beim 4:0 noch einmal glänzen konnte. Auch das Endspiel um den dritten Sparkassen-Cup bot den 250 Zuschauern nur wenig Spannung. Beim SV 1883 Schwarza, im Vorjahr noch Letzter dieses Turnieres, fehlte nach den tollen Spielen die Kraft und so gewann die abgeklärte Mannschaft der SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt mit 4:1 souverän und verdient den Titel, den das Team im dritten Anlauf zum zweiten Mal holte. Ergebnisse Gruppe A TSV Bad Blankenburg I SV 1883 Schwarza 1:0 SG Rudisleben/ Arnstadt TSV Bad Blankenburg 1:0 SV 1883 Schwarza SG Rudisleben/ Arnstadt 3:2 Tabelle Gruppe A 1. SV 1883 Schwarza 3 3:3 2. Rudisleben/ Arnstadt 3 3:3 3. TSV Blankenburg I 3 1:1 Ergebnisse Gruppe B TSV Bad Blankenburg II FC Rot-Weiß Erfurt II 0:4 Stahl Unterwellenborn Uhlstädter SV 5:0 Uhlstädter SV TSV Bad Blankenburg II 1:2 FC Rot-Weiß Erfurt II Stahl Unterwellenborn 2:0 Stahl Unterwellenborn TSV Bad Blankenburg II 4:2 FC Rot-Weiß Erfurt II Uhlstädter SV 5:0 Tabelle Gruppe B 1. FC Rot-Weiß Erfurt II 9 11:0 2. Stahl U´born 6 9:4 3. TSV Blankenburg II 3 4:9 4. Uhlstädter SV 0 1:12 Ergebnisse Trostrunde TSV Bad Blankenburg I Uhlstädter SV 9:0 TSV Bad Blankenburg I TSV Bad Blankenburg II 2:0 TSV Bad Blankenburg II Uhlstädter SV 2:0 Tabelle Trostrunde 1. TSV Blankenburg I 6 11:0 2. TSV Blankenburg II 3 2:2 3. Uhlstädter SV 0 0:11 Halbfinale 1 SG Rudisleben/ BC 07 Arnstadt FC Rot-Weiß Erfurt II 1:0 Halbfinale 2 SV Stahl Unterwellenborn SV 1883 Schwarza 2:4 Spiel Platz 3 FC Rot-Weiß Erfurt II SV Stahl Unterwellenborn 4:0 Finale SV 1883 Schwarza Rudisleben/Arnstadt 1:4 Bester Torjäger Steffen Rupprecht (TSV I), sechs Treffer; Bester Torwart Benjamin Beyer (TSV II) Mannschaftsaufstellungen: 1. Platz: SG Rudisleben/ BC 07 Arnstadt: Apel, Schwulera, Seel (1), Gothe (2), Danneberg, Wedekind (1), Schneider, Moritz (3) 2. Platz: SV 1883 Schwarza: Liebelt, Keilhauer (2), Horn, M.Trautner (1), Rinke, Zoch, Stude (1), Drehmann (4), Fuchs, Schneider 3. Platz: FC Rot-Weiß Erfurt II: Bach, Habichhorst (1), D.Müller (3), Gerke (2), Weis (3), Kinne (3), R.Müller (2), Heim 4. Platz: SV Stahl Unterwellenborn: Schneider, - Reichmann (1), Wolter (1), Müller-Sachs (4), Göllnitz, Langhammer, Perthun (1), Hohmuth (1), Ölsner (2) 5. Platz: TSV Bad Blankenburg I: Reichardt, N.Schulz (1), H.Schmidhofer (1), Albrecht, S.Botz, Marr (4), Schulze, Leopold. Rupprecht (6) 6. Platz: TSV Bad Blankenburg II: Beyer, T.Schmidhofer, Thiel, Sobek, Grosser (3), Röser (1), Lohmann, Geißler, Jahn, Heinlein (1) 7. Platz: Uhlstädter SV: Rosen, Schneider, Vorwerk, Jahn, Schröter (1), Hamann, Kolb, Gundermann, Schöler, Pfeiffer

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Pokal der Stahlwerker | 23.12.06

Dreifelderhalle Gorndorf

Am Vorweinachtsabend fand in der Dreifelderhalle Gorndorf zum vierten mal das Turnier um den Pokal der Stahlwerker statt.Am Turnier nahmen einige nahmhafte Mannschaften aus der Region teil. In Staffel A traf Gastgeber Stahl Unterwellenborn auf Landesklassist TSV Bad Blankenburg und die Kreisligisten TSV Zollhaus sowie WSV 07 Neuhaus. In Staffel B traf Landesligist FC Einheit Rudolstadt auf den Hallenbezirksmeister Hohndorfer SV sowie die Kreisligisten TSG Kaulsdorf und die Zweite des Gastgebers. In den Gruppenspielen setzten sich dann auch die höhklassigen Teams erwartungsgemäß, mit zum Teil relativ deutlichen Ergebnissen durch. Etwas überraschend der Sieg von Hohndorf gegen die Einheit aus Rudolstadt. Der HSV leider nur mit fünf Feldspielern angereist, spielte solange die kräfte reichten einen erfrischenden Hallenfußball. Hier die Er gebnisse aus der Vorrunde Gr.A SV Stahl -TSV Zollhaus 7-1,- WSV Neuhaus 4-2,-TSV B.Blankenburg 1-0, TSV-WSV 6-0,-Zollhaus 2-0,Zollhaus-WSV 3-0 Gr.B HSV-Einheit 2-1,- Kaulsdorf 1-1,- Stahl 2. 2-0,Einheit-Kaulsdorf 5-0,-Stahl 2. 3-1,Kaulsdorf -Stahl 2. 4-3. In den Halbfinals traf der HSV auf die Kurstädter und musste dem Kräfteverschleiß deutlich tribut zollen. Der TSV spielte wie aus einem Guss und besiegte die Hohndorfer klar mit 4-0. Im zweiten Spiel gab es Spannung pur. Das umkämpfte Spiel zwischen der Ersten vom Gastgeber und der Einheit endete nach zweimaliger Führung der Unterwellenborner mit einem 2-2,wobei die Rudolstädter doch sichtlich mit dem Schiri haderten. Das fällige Neunmeterschießen gewann der Gastgeber mit 3-2 weil Steffen Schneider einen Ball halten konnte. Es wurden nun die weiteren Plazierungen ebenfalls vom ominösen Punkt ausgeschossen. Platz 7 belegte Neuhaus nach einem 4-3 gegen U-born2.,Platz 5ging nach Kaulsdorf nach einem 2-1 gegen den TSV. Um Platz 3 wurde wieder gespielt und nach einer Viertelstunde stand zu aller Überraschung Hohndorf mit 3-1 als verdienter Sieger fest. Das Finale zwischen den Kurstädtern und den Stahlwerkern wurde ebenso überraschend zu einer klaren Angelegenheit. Zwar hatte der Gastgeber die erste Chance aber dann revanchierte sich BB sehr deutlich für die Niederlage in der Vorrunde. Mit 4-0 wurden die nun sehr müde wirkenden Unterwellenborner vom Parkett geschickt und verloren so innerhalb von 24 Stunden ihr zweites Finale. Ein schönes Turnier fand einen würdigen Abschluß mit einem verdienten Sieger. Bester Torschütze wurde Alexander Marr vom Sieger mit 6Treffern und als bester Torhüter wurde Steffen Schneider vom Gastgeber ausgezeichnet. Vielen Dank an den Hallenwart und die vielen fleißigen Hände die zum gelingen der Veranstaltung beitrugen.(D.Roth)

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Rückblick Halbserie | 20.12.06

von Detlef Roth

Nach dem Aufstieg in die Landesklasse wurde sich der Nichtabstieg als großes Ziel auf die Fahnen geschrieben.Nach 17 absolvierten Spielen rangiert man mit 31-25 Toren sowie 28 Punkten auf Rang 6 des Klassements und hat doch realistische Chancen das Dieses erreicht werden kann.Die Platzierung sollte aber nicht zur Zufriedenheit verleiten denn der Weg zum Saisonende ist noch weit.Die zweite Halbserie von Traktor Teichel aus dem Vorjahr sollte Warnung genug sein.Man nahm die Punktspiele mit dem gleichen Team in Angriff mit dem man aufgestiegen ist.Nur die drei A-Junioren F.Erdmann,Gabel und Völke stießen zum Kader.Die erste Halbserie war sehr durchwachsen mit einem stetigen auf und ab.Leider hatte man keine kontinuität in den Aufstellungen,da viele Spieler im Schichtbetrieb tätig sind und man auch nach guten Leistungen die Mannschaft wieder umbauen mußte.Die Unbeständigkeit der Kumpel zeigte sich gleich zu Beginn der Punktspiele.Nach gutem Start mit einem Sieg gegen den starken VfB aus Artern und einem Unentschieden gegen die mit vielen Landesligaspielern verstärkten Geraer,kam die erste unnötige Niederlage.Gegen Neustadt versiebte man doch einige klare Chancen und verlor dann 1-2.Es folgten zwei Siege,gegen den jetzigen Spitzenreiter in Gebesee,dem wohl besten Spiel der Saison und zu hause gegen den Lokalrivalen Bad Blankenburg.Danach gab es die einzige ernsthafte Klatsche. Zeulenroda schickte die Kumpel- Elf mit 4-0 nach hause.Danach ging die Berg und Talfahrt erst richtig los.Nachdem man sich mit einem Sieg gegen das spielstarke Team von Empor Buttstädt zurückmeldete,verlor man postwendend gegen den Tabellenletzten in Weißensee sang und klanglos mit 2-0.Schon da sah man das es Probleme gibt,sobald man das Spiel selber gestalten muß und ein Gegner sehr devensiv agiert.Eine Woche später wieder eine spielerisch ansprechende Partie als man Empor Erfurt in einer emotionsgeladenen Partie mit 3-2 niederrang.Der nächste Tiefschlag ließ aber nicht lange auf sich warten.Wieder einmal der Tabellenletzte, diesmal Blau-Weiß Gera ,bezwang die schwach spielenden Unterwellenborner mit 2-1.Auffallend bis dahin und im weiteren Verlauf der Spiele, waren viele einfache Fehler in Mittelfeld und Abwehr die von Mannschaften in dieser Klasse eiskalt besraft wurden und zu völlig unnötigen Toren führten.Nach diesem Negativerlebniss folgte die Revanche für die Niederlage im Endspiel um die Meisterschaft des OTFB.Motor Altenburg auf dem Platz an der Sonne,bekam eine völlig andere Stahl-Elf zu sehen.Kampf und Leidenschaft sowie Spielwitz verhalfen zu einem für nie möglich gehaltenen 3-2 Auswärtssieg.In der Folge ein 1-1 gegen starke Dachwiger und ein 2-1 bei Empor Weimar die nur durch schwache Chancenauswertung der Stahlwerker einem Debakel entgingen.Das nächste Heimspiel gegen Erfurt-Nord war wieder zum davonlaufen.Erfurt wie sollte es anders sein mit 5 Punkten Tabellenletzter rang der Heimelf nicht mal unverdient ein 0-0 ab.Eine Steigerung gab es dann in Sömmerda,einige Chancen wurden nicht genutzt und so trennte man sich 1-1.So ging man die Rückrunde mit 24-23 Toren und 25 Punkten und Platz Sieben an.Das Rückspiel in Artern ging mit 1-0 verloren,das sah aber keiner als Beinbruch an, die Einstellung der Mannschaft stimmte.Im letzten Spiel des alten Jahres kam die Geraer Reserve,diesmal ohne Hilfe von "oben" und diese wurden mit 7-1 regelrecht deklassiert.Heiko Perthun erzielte in diesem Treffen einen lupenreinen Hattrick. Das man nun doch einigermaßen beruhigt in die wohlverdiente Winterpause gehen kann ,ist ein verdienst des gesamten Kaders der sehr ausgeglichen besetzt ist.Fielen Spieler aus konnten sie fast immer gleichwertig ersetzt werden und wenn Not am Mann war halfen Spieler der Zweiten uneigennützig aus.Leider verläßt Andre Zemitsch den Verein doch etwas überraschend in der Winterpause und wird sportlich wie menschlich eine Lücke hinterlassen.Der Verein und das Team werden mit Andre freundschaftlich verbunden bleiben und wünschen ihm viel Glück ! Statistik 21 Spieler kamen zum Einsatz Alle Spiele bestritten Patrick Hohmuth,Mario Reichmann weter kamen zum Einsatz Rene Baldauf ( 16Sp.), Thomas Fliegner, Jens Wolter ( 15 ), Jens Ölsner, Heiko Perthun ( 14 ), Christian Bauer, Maik Göllnitz, Ken Langhammer ( 13 ), Marcus Schultheiß, Martin Müller- Sachs, Florian Erdmann ( 12 ) Andre Zemitsch, Christian Kaps ( 11 ) Robert Birke ( 10 ) Kay Röppischer ( 9 ) Steffen Schneider (7) Julien Gabel (3) Stefan Meyer (2) Marcus Keil (1) In 31 Tore teilen sich 7 Reichmann,6Perthun,Müller-Sachs,4 Hohmuth,Ölsner,2 Kaps, 1 Langhammer, Wolter Es gab 8 Siege, 4 Unentschieden, 5 Niederlagen Es gab nur 27 Gelbe aber 2 mal Gelb-Rot ( beide male H.Perthun ! ) Insgesammt kamen 2281 Zuschauer ( Schnitt 134) ,Zu Hause 1110 ( 138 ) Größte Zuschauerzahlen zu Hause Bad Blankenburg ( 250), Neustadt, Erfurt-N. ( je 150) Auswärts in Altenburg ( 350 ),in Zeulenroda ( 210 )

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Sieben auf einen Streich | 16.12.06

SV Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera II 7:1 (2:1)

Von Detlef Roth Die Geraer reisten verspätet in Unterwellenborn an, hatten offensichtlich Besetzungsprobleme, welche sich zu Beginn des Spiels aber nur auf die Leistung der Stahlwerker auszuwirken schienen. Die Gastgeber waren gar nicht auf dem Platz, und so lagen sie schnell mit 0:1 in Rückstand. Schubert schloss einen schnellen Konter mit straffem Schuss erfolgreich ab. Als Andrè Zemitsch gefoult wurde und Christian Kaps nach 25 Minuten zum Ausgleich traf, wurde das Spiel der Kumpel-Elf endlich zwingender. Das 2:1 nach 29 Minuten kann sich Martin Müller-Sachs allerdings allein auf seine Fahnen schreiben, als er dem sehr erfahrenen Güther den Ball abnahm und eiskalt verwandelte. Das Spiel war aber längst noch nicht entschieden. Torwart Robert Birke musste noch vor dem Pausenpfiff Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. In der zweiten Halbzeit wurde nun endlich auch Fußball gespielt. Die Geraer hielten das Spiel noch eine Viertelstunde offen, um dann sang- und klanglos unterzugehen. Die Gastgeber vergaben am Anfang wie schon so oft klare Chancen. Heiko Perthun traf die Latte und den Pfosten, die abprallenden Bälle wurden aus kurzer Entfernung daneben gebolzt. Die Folge der ungenutzten Möglichkeiten war fast der Ausgleich, aber Torwart Birke war zur Stelle. Es folgte ein Traumtor von Perthun nach 60 Minuten, als er einen Diagonalpass von Müller-Sachs aufnahm und den Ball aus 25 Metern Entfernung über den Tormann lupfte. Nach einem Hammer von Langhammer, den Makowski großartig parierte, erzielte Perthun nach guter Vorarbeit von Müller-Sachs sein zweites Tor. Dazwischen hatte Gera noch eine klare Chance gegen die zu weit aufgerückte Abwehr. Es folgten nun Chancen für Stahl im Minutentakt, eine davon nutzte Heiko Perthun in seinem besten Saisonspiel zu einem lupenreinem Hattrick. Es folgten weitere toll herausgespielte Tore. Eine Flanke von Fliegner nahm Ölsner technisch sauber auf und schob mit Übersicht ein. Wenig später verlängerte Langhammer per Kopf eine Eingabe von Wolter und Reichmann machte sein siebentes Saisontor. Mit dem nach 17 Spieltagen erreichten beachtlichen sechsten Tabellenplatz geht der Aufsteiger Unterwellenborn nun in die verdiente Winterpause. Am 3. März gehen die Punktspiele weiter. Unterwellenborn: Birke, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (74. Fliegner), Perthun, Kaps, Hohmuth (68. F. Erdmann), Reichmann, Zemitsch (74. Ölsner). Zuschauer: 120.

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Unnötige Niederlage für Unterwellenborn | 09.12.06

VfB Artern - Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

Von Detlef Roth In der ersten Halbzeit boten beide Teams bei hohem Tempo den Zuschauern eine spannende und sehenswerte Partie, die trotz allem Einsatzes sehr fair verlief. Der VfB war insgesamt etwas bissiger, was letztendlich entscheidend war. Die ersten Möglichkeiten hatte das Team aus Artern, aber die Versuche aus 20 Metern gingen neben das Tor. Wenig später atmete die Bank der Unterwellenborner tief durch. Nach einem 30-Meter-Diagonalpass war Zemitsch nicht im Bilde, Dziony schwenkte geschickt nach innen, schoss aber über das Tor. Danach kam Stahl besser ins Spiel und hatte eine starke Phase, in der man die Heimelf in die eigene Hälfte drückte. Die größte Chance des Spiels für die Kumpel-Elf folgte in der 23. Minute. Einen Pass von Stefan Meyer, welcher den gesperrten Kaps gut vertrat, wollte Ölsner aufnehmen und wurde dabei von den Beinen geholt. Fliegner nahm den davon rollenden Ball auf, der Schiri gab Vorteil, doch Thomas schob das Leder knapp am langen Eck vorbei. Wenig später wurde Hohmuth nach schöner Kombination im letzten Moment am Torschuss gehindert. Ein Versuch von Zemitsch ging knapp über die Latte. Nach diesen guten Aktionen kam Artern wieder besser ins Spiel. Stahl verlor in zwei Situationen den Ball leichtfertig im Mittelfeld und dies sollte Folgen haben. Erst entschärfte Birke einen scharfen Schuss per Faustabwehr, wenig später folgte das 1:0. Meyer rutschte an der Mittellinie weg, danach ging es sehr schnell. Ein Pass in die Tiefe folgte, an der Grundlinie hätte Baldauf sicherlich zur Ecke klären können, rechnete aber nicht mit dem Tackling des Gegenspielers, der passte nach innen und Piesche verwandelte unhaltbar. Ein wiederum völlig unnötiges Tor. Keiner vermutete zu diesem Zeitpunkt, dass dies schon die Entscheidung war. Zur zweiten Halbzeit ist eigentlich nicht viel zu sagen. Der VfB, nun sehr defensiv, versuchte mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Die Stahlwerker machten das Spiel, kämpften und rackerten. Aber der Zug zum Tor wurde schmerzlich vermisst. Chancen in dieser Halbzeit waren Mangelware. Der VfB schaukelte den nicht ganz unverdienten Sieg über die Zeit. Unterwellenborn: Birke, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Fliegner (66. Müller-Sachs), Perthun, Meyer, Hohmuth (75. St. Erdmann), Ölsner (75. Röppischer), Reichmann, Zemitsch.

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Unterwellenborn lässt zwei Punkte liegen | 03.12.06

FSV Sömmerda - Stahl Unterwellenborn 1:1 (0:1)

Von Detlef Roth Vor dem Spiel wäre wohl jeder zufrieden gewesen, aus Sömmerda einen Punkt mitzunehmen. Letztendlich muss man sich die Kritik gefallen lassen, dass Stahl durch mangelnde Chancenauswertung einfach zwei Punkte liegen ließ. Auf einer gut bespielbaren "Roten Erde" begannen beide Teams sehr verhalten, tasteten sich ab. Nach zehn Minuten war dies vorbei, als Hohmuth nach innen passte, doch Reichmann in guter Position den Ball nicht kontrolliert traf. Wenige Minuten später spielte der verunsichert wirkende Torhüter Stahls Reichmann den Ball auf den Fuß, der zog etwas überhastet ab und traf nur die Latte. In einer Druckphase der Kumpel-Elf folgte das längst verdiente 1:0. Nach einer Ecke, die verlängert wurde, traf Mario Reichmann per Kopf ins Eck. Erst danach wurde der FSV wach. Sie versuchten die Unterwellenborner unter Druck zu setzen, scheiterten aber an ihren eigenen Unzulänglichkeiten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Sömmerda, weiter Druck aufzubauen. Die Stahlwerker - mit Kontern enorm gefährlich - hätten die Entscheidung herbeiführen müssen. Müller-Sachs scheiterte aus kurzer Entfernung am Keeper, der Freistoß von Langhammer ging knapp vorbei. Es kam wie es kommen musste. Nach Inkonsequenz im Mittelfeld gab man dem FSV die Möglichkeit zum Torschuss und Wendelin hämmerte den Ball ins Dreiangel. Endlich erwachte Stahl wieder und hätte noch gewinnen müssen. Eine Eingabe von Zemitsch fand kurz vor der Torlinie keinen Abnehmer, Müller-Sachs vergab aus zwölf Metern, ebenso Hohmuth aus bester Position. Am Ende gab es ein Unentschieden, mit dem Unterwellenborn leben kann, das aber bestimmt nicht glücklich macht.SV Stahl: Birke, Bauer, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (85. Ölsner), Kaps (63. Fliegner), Hohmuth, Reichmann, Zemitsch (80. Perthun).

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Kein Präsent für den Co-Trainer | 18.11.06

SV Stahl Unterwellenborn - FC Erfurt-Nord 0:0

Von Detlef Roth In einem niveauarmen Landesklassenspiel boten die Stahlwerker vor immerhin knapp 200 Zuschauern eine enttäuschende Leistung. Warum die Elf ausgerechnet gegen Mannschaften des hinteren Tabellendrittels regelmäßig schwache Spiele abliefert, das muss das Team selbst hinterfragen. Unterwellenborn kam über 90 Minuten kaum ins Spiel, Chancen waren Mangelware. Zwar bestimmte Stahl das Match klar, aber Ideenlosigkeit, mangelnde Laufbereitschaft und die altbekannte Abschlussschwäche verhinderten einen Sieg gegen äußerst harmlose Erfurter. In Halbzeit eins gab es eigentlich nur drei nennenswerte Aktionen. Nach acht Minuten wurde Patrick Hohmuth im letzten Moment am Torschuss gehindert und zur Ecke geklärt, die nichts einbrachte. Eine schöne Kombination über Reichmann und Ölsner schloss André Zemitsch mit straffem Schuss ans Außennetz ab. Da waren schon 21 Minuten gespielt. Die letzte Chance in der ersten Halbzeit hatte dann Martin Müller-Sachs, sein Drehschuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Wer dachte, die zweite Halbzeit bringt eine Wende zum Besseren, wurde vollkommen enttäuscht. Die Kumpel-Elf versuchte, Druck aufzubauen, aber Flanken von den Außenpositionen landeten regelmäßig hinter dem Tor. Gut gemeinte Aktionen fanden durch viele Unkonzentriertheiten ein jähes Ende. Die Erfurter kamen kaum zu eigenen Gelegenheiten, nur einige Fernschüsse waren zu registrieren. Die größte Möglichkeit des Spiels hatte nach 70 Minuten Mario Reichmann. Glänzend von Maik Göllnitz, dem man als einzigem Normalform bescheinigen kann, frei gespielt, ging sein Schuss am kurzen Pfosten vorbei. Co-Trainer Henry Büttner, der an diesem Tag Geburtstag hatte, hoffte immer noch auf einen Sieg, den ihm das Team eigentlich schenken wollte. Zum Ende lief der Mannschaft die Zeit weg. Versuche von Florian Erdmann und André Zemitsch, dessen halbhoher Schuss von Krumpholz im Tor der Erfurter abgewehrt wurde, brachten letztendlich nichts ein. Nach dem Schlusspfiff wurde der Punktgewinn von den Erfurtern wie ein Sieg gefeiert. Es war für Stahl das erste Spiel zu Null in der neuen Spielklasse, trotzdem gab nur enttäuschte Gesichter. Stahl Unterwellenborn: Birke, Bauer, Baldauf, Göllnitz, Wolter (60. Fliegner), Müller-Sachs, Zemitsch, Kaps, Hohmuth (F. Erdmann), Ölsner (60. Schultheiß), Reichmann.

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Stahlwerker gewinnen überlegen geführte Partie | 11.11.06

FC Empor Weimar - Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:1)

Von Detlef Roth In einem jederzeit überlegen geführten Landesklassenspiel gewannen die Stahlwerker knapp, aber von den Spielanteilen her gesehen hoch verdient, gegen eine an diesem Tag schwache Mannschaft aus Weimar. Schon zu Beginn setzte Unterwellenborn die Heimmannschaft richtig unter Druck. Marco Willing im Tor vom FC Empor hatte alle Hände voll zu tun um einen Rückstand zu verhindern. Eine Viertelstunde konnte er seinen Kasten sauber halten, aber dann klingelte es. Eine feine Einzelleistung von Mario Reichmann fand in Martin Müller-Sachs einen dankbaren Abnehmer, der den Ball mit Überlegung ins lange Eck schob. Empor versuchte sich zu wehren, aber große Probleme bekam Robert Birke im Tor der Kumpel-Elf eigentlich nie. Es folgten viele gut gemeinte Aktionen der Stahlwerker, welche durch Ungenauigkeit und eigene Konzentrationsfehler immer wieder im Sande verliefen. Mehrfach wurde in der ersten Halbzeit versucht den Ball ins Tor zu tragen. Kurz nach der Halbzeitpause suchte man endlich einmal den direkten Weg zum gegnerischen Tor. Einen genialen Pass von Jens Ölsner nahm Patrick Hohmuth auf und schoss den Ball unhaltbar zum 2:0 ins lange Eck. Danach hätte Stahl mit einem dritten Tor den Sack einfach zu machen müssen. Chancen dafür gab es in regelmäßiger Folge. Auf die Leichtfertigkeit mit der diese einhundertprozentigen Möglichkeiten vergeben wurden, reagierten die wenigen Fans vom FC Empor mit Hohn. Perthun, Hohmuth, Oelsner und der eingewechselte Röppischer hatten genügend Möglichkeiten, um mit einem klaren Sieg nach Hause zu fahren. Es wurde einfach zu oft die Verantwortung zum anderen geschoben, keiner traf das Tor was die Fans und den Trainerstab schier zur Verzweiflung brachte. Nach einer Ecke vom Gastgeber Empor pennte die gesamte Abwehr, Oliver Lange lief nach 78 Minuten in eine Flanke und verwandelte unhaltbar per Kopf zum Anschlusstreffer. Die kurzzeitige Konfusion konnten die Weimarer nicht nutzen und lösten zum Ende der Partie ihre Abwehr völlig auf. Die Chancen die man nun bekam, konnte man nicht aufzählen. In der 90. Minute bekam dann auch noch Heiko Perthun die gelb-rote Karte, als er sichtlich unzufrieden mit seiner Chancenauswertung den sehr gut leitenden Schiedsrichter Seifarth aus Gera verbal attackierte. Beim Schlusspfiff der Begegnung, der wenig später erfolgte, waren Trainer, Mannschaftsleiter und Fans von Unterwellenborn eher frustriert wie erfreut. Unterwellenborn: Birke, Bauer, Göllnitz, Baldauf, Kaps, Wolter, Perthun, Reichmann (57. Zemitsch), Hohmuth, Oelsner (70. F. Erdmann), Müller-Sachs (75. Röppischer), Zuschauer: 50.

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Unentschieden in hektischer Begegnung | 06.11.06

SV Stahl Unterwellenborn - Blau-Weiß Fahner Höhe 1:1 (0:1)

Von Detlef Roth Die Stahlwerker begannen in einem Nerven aufreibenden Landesklassenspiel überaus nervös und kamen die ersten 20 Minuten kaum aus der eigenen Hälfte heraus. In dieser Zeit hätten die Blau-Weißen durchaus in Führung gehen können, sogar müssen. Erst zischte nach drei Minuten ein Schuss von Kümmerling knapp am langen Pfosten vorbei, dann schaffte es Fojtik nicht, den Ball nach Musterkombination aus acht Metern im leeren Tor unterzubringen. Man merkte der Kumpel-Elf am Anfang der Partie durchaus an, dass einige Leistungsträger nicht mit auf dem Feld standen. Nach einer halben Stunde fingen sich die Unterwellenborner und hatten durch Patrick Hohmuth die große Chance zur Führung. Sein Schuss ging, nach schöner Vorarbeit von Perthun, am Pfosten vorbei. Gerade als man das Gefühl hatte, Stahl bekommt das Spiel in den Griff, nutzte Gensbügel einen kapitalen Abwehrfehler zum 0:1 (40.). Die Mannschaft zeigte aber keine Schockwirkung und hatte wenig später, als sich Hohmuth durchsetzte, die vermeintlich große Chance zum Ausgleich. Diese Aktion wurde vom nun immer mehr in den Mittelpunkt rückenden Schiedsrichter abgepfiffen.In Halbzeit zwei, mit starkem Wind im Rücken, fightete die Mannschaft mit viel Leidenschaft um den Ausgleich. Schüsse von Perthun und ein Kopfball von Hohmuth fanden nicht das Ziel. Die größte Chance zum Ausgleich vergab dann Christian Kaps, als Fienhold im Tor der Dachwiger einen Schuss von Perthun nicht festhielt und Kaps aus drei Metern vorbei schoss. Erst nach 70 Minuten befreiten sich die Dachwiger vom Dauerdruck, und Gensbügel wurde im letzten Moment am Torschuss gehindert. Eine Minute später fiel der längst fällige Ausgleich. Ein direkter Freistoß von Patrick Hohmuth wurde unhaltbar für Fienhold abgefälscht. Aber da regierte schon die Hektik auf dem Platz. Es gab insgesamt zehn gelbe Karten, verteilt auf beiden Seiten, zum Teil für Nichtigkeiten. Es gab mehrmals Rudelbildung und eine gelb-rote Karte für Hohmuth, die nur durch energisches Einschreiten des Linienrichters wieder zurückgenommen wurde. Das Spiel litt massiv darunter, und kurz vor Schluss hätte Unterwellenborn beinahe noch verloren. René Baldauf klärte einen Ball sicher zum Einwurf, der Schiri sah aber ein Foulspiel. Gensbügel legt sich 18 Meter vor dem Tor den Ball zurecht. Robert Birke kratzte den platzierten Schuss aus dem oberen Eck und hielt damit den Punkt fest.Birke, Baldauf, Schultheiß, Bauer, Erdmann, (68. Fliegner), Langhammer, Müller-Sachs, (85. Keil), Perthun (85. Röppischer), Kaps, Hohmuth, Reichmann

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Nicht unverdienter Unterwellenborner Sieg | 28.10.06

SV Motor Altenburg - Stahl Unterwellenborn 2:3 (1:3)

Von Detlef Roth In einem hochklassigen und spannenden Spiel behielten die Stahlwerker vor über 350 Zuschauern etwas glücklich, aber nicht unverdient die Oberhand. Die Kumpel-Elf legte los wie die Feuerwehr und ging bereits nach vier Minuten in Führung. Es war ein Konter über Ken Langhammer und Patrick Hohmuth, dessen Eingabe Martin Müller-Sachs erreichte, und sein Kopfball sprang vom Fuß eines Altenburgers ins Tor. Das eröffnete einen Schlagabtausch, der die Zuschauer in Atem hielt. Danach machten die Altenburger Druck, die Unterwellenborner waren zu inaktiv, agierten nur noch. Es setzte nach 20 Minuten ein starker Regenguss ein, der beiden Teams große Standprobleme bereitete. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Ein Schwenk von Weiße folgte nach innen, Schultheiß rutschte weg und der Schuss ins lange Eck war für Birke sehr schwer zu halten. Nach dem Ausgleich ließen die Bemühungen vom SV Motor sichtlich nach, man lehnte sich zurück. Christian Kaps wurde dann kurz vor dem Strafraum gefoult und Patrick Hohmuth hämmerte den Freistoß nach 32 Minuten unhaltbar ins Netz. Die Altenburger waren sichtlich geschockt und zeigten Wirkung. Zwar musste Robert Birke noch einmal in höchster Not retten, aber der folgende Konter saß. Ein Pass von Mario Reichman kam aus halblinker Position und Ken Langhammer sagte am langen Pfosten stehend nach 34 Minuten "Danke". Wütende Angriffe der Gastgeber folgten, aber sie verpufften an der aufopferungsvollen Abwehrarbeit der Kumpel-Elf. In Halbzeit zwei folgten klare Chancen für Müller-Sachs und Kay Röppischer, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Danach folgte ein Sturmlauf der Altenburger, welcher der Bank der Stahlwerker trotz ständigem Regen den Schweiß auf die Stirn drückte. Robert Birke musste mehrmals sein ganzes Können in die Waagschale werden, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Nach 75 Minuten war er machtlos. Einen Abschlag des Torwarts landete vor dem Strafraum der Kumpel-Elf, der Ball konnte nicht kontrolliert werden und Daniel erzielte aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer. Die Altenburger spielten die letzten zehn Minuten alles oder nichts. Patrick Hohmuth und Kay Röppischer hätten den Sack zumachen müssen, als sie allein vor Kolditz im Tor auftauchten, aber die Matchbälle nicht setzten konnten. Drei Minuten Nachspielzeit schienen wie eine Ewigkeit. Zum Schlusspfiff bedankten sich die Unterwellenborner bei ihren Fans mit einer "Rutschpartie". Birke, Bauer, Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (ab 55. Röppischer), Kaps, Hohmuth (ab 83. Fliegner), Reichmann (ab 73. Zemitsch).

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| 21.10.06

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Ein wichtiger Sieg zur Kirmes | 14.10.06

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Erfurt 3:2 (1:0)

Von Detlef Roth In einem harten und emotionsgeladenen Spiel gewannen die Stahlwerker auf Grund klarer Chancenvorteile durchaus verdient. Die Kumpel-Elf ging schnell in Führung, als Patrick Hohmuth nach Pass von Thomas Fliegner ein Solo mit Schuss ins kurze Eck abschloss. Es folgten wütende Gegenangriffe des SV Empor, welche aber wirkungslos verpufften. Die Unterwellenborner spielten klug und hatten mit schnellen Gegenangriffen tolle Chancen. Erst scheiterte Fliegner, welcher der überragende Mann auf dem Platz war, danach holte der Keeper der Erfurter Heimann einen Flugkopfball von Kaps aus der untersten Ecke. Weitere Möglichkeiten für Martin Müller-Sachs und Mario Reichmann folgten, wurden aber unkonzentriert vergeben. Kurz vor der Halbzeit hatten die Erfurter zwei Mal die Möglichkeit zum Ausgleich. Die schnellen Stürmer Gohles und der Afrikaner Jagana scheiterten aber am überragenden Steffen Schneider. Mit Beginn der zweiten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Eine Flanke von der rechten Seite schwebte in den Strafraum der Stahlwerker, der Kopfball von Gohles landete am Innenpfosten. Der Ball wurde aufgenommen und ein lehrbuchreifer Konter gefahren. Hohmuth wurde angespielt, welcher die Übersicht behielt und Thomas Fliegner bediente, dieser allein vor dem Torhüter, legte uneigennützig auf Müller-Sachs ab, der einschob. Das Spiel war aber längst nicht entschieden. Schiedsrichter Annemüller hatte die Begegnung nicht ganz im Griff; es gab ein Kartenfestival mit rüden Attacken auf beiden Seiten. Die Erfurter erzielten nach einer Ecke mit tollem Schuss von Wisocki unter die Latte nach 68 Minuten den Anschlusstreffer. Kurz danach hätte Reichmann die Führung ausbauen müssen, verzog aber knapp. Es folgte aber dennoch das 3:1. Einen herrlichen Diagonalpass über 40 Meter von Hohmuth nahm Müller-Sachs auf und dessen Schuss ging an beide Innenpfosten und von dort ins Tor. Danach spielte Empor alles oder nichts. Die Entscheidung hatte Jens Ölsner auf dem Fuß, als er allein auf den Torhüter zusteuernd den Ball übers Tor schoss. Die Quittung folgte prompt. Der Linienrichter hob bei einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht die Fahne und Wisocki traf zum zweiten Mal. Eine Großchance von Ölsner kurz vor Schluss blieb ungenutzt und so musste Stahl bis zum Schluss zittern. Großer Jubel herrschte am Ende, da zur Kirmes ein wichtiger Sieg gelang. Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Schultheiß, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Langhammer (70. Perthum), Müller-Sachs (78. - Ölsner), Kaps, Hohmuth, (78. - Baldauf), Reichmann.

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Schwache Leistung von Unterwellenborn | 07.10.06

FC Weißensee 03 - Stahl Unterwellenborn 2:1 (0:0)

Von Detlef Roth In einem ganz schwachen Spiel verloren die Stahlwerker gegen eine Mannschaft, die kein Landesklassenniveau besitzt. Damit ist eigentlich alles gesagt, was die Leistung der Kumpel-Elf an diesem Tag betrifft. Diese schwachen Leistungen gegen Mannschaften im unteren Tabellendrittel wiederholen sich jedes Jahr. Es sollte sich jeder im Team mal hinterfragen, warum das so ist. Die Mannschaft musste wiederum auf viele Positionen umgestellt werden, was allerdings als Ausrede keinen Bestand hat. Die schlechten Bedingungen mit Platzregen und kleinem Platz, der schwer zu bespielen war, hatten für beide Mannschaften Bestand. Der FC 03 begann sehr nervös, hatte im Tor Probleme, da der Stammkeeper verletzt war. Dieser faustete fast jeden Ball, um Sicherheit zu finden. Kapital schlug die Kumpel-Elf daraus nicht. Dennoch hatte Stahl in der ersten Halbzeit durchaus Chancen. Patrick Hohmuth hatte über links einige gute Aktionen. Bei einem Schuss scheiterte er am Keeper, eine schöne Eingabe verpasste Perthun knapp. Aber schon da setzten die Weißenseer, die fast jeden Ball lang schlugen, einige Nadelstiche. Eine Flanke, die als verunglückt zu bezeichnen war, senkte sich auf die Latte. Wenig später musste Birke gegen einen allein durchgebrochenen Stürmer klären. Vor der Pause gab es noch Möglichkeiten zur Führung. Heiko Perthuns Versuch wurde zur Ecke abgewehrt und der herrliche Direktschuss von Jens Wolter ging knapp über das Tor. In Halbzeit zwei wurde das trostlose Gekicke nicht besser. Ständige Unkonzentriertheiten im Spielaufbau animierten die Weißenseer zu mehr Mut nach vorne. Dazu kam noch, dass ein Tor von Ölsner zurückgepfiffen wurde. Das 1:0 für den FC Weißensee war mit Ansage. Nach einer Ecke bekam Unterwellenborn den Ball nicht aus der Gefahrenzone, die Eingabe köpfte Andy John unbedrängt ins Tor. Ausgleichsmöglichkeiten waren danach durchaus vorhanden. Der Versuch von Perthun landete am Außenpfosten, der Schuss von Baldauf strich knapp vorbei. Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss. Die Stahlwerker völlig daneben, lassen die Weißenseer ohne Gegenwehr kombinieren und John nahm die Einladung an und vollendete. Nach dem Anstoß gab es noch ein wenig Hoffnung, als Müller-Sachs eine gelungene Kombination zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte. Die letzte Chance im Spiel, welches mit Kerstin Wettmann eine Frau leitete, hatte Schultheiß, der an einem scharfen Freistoß von Fliegner vorbeirutschte. Unterwellenborn: Birke, Wolter, Schultheiß, Baldauf, Langhammer, Perthun, Kaps, Hohmuth (68. Fliegner), Ölsner (62. Müller-Sachs), Vorchmann, Zehmitsch (62. F. Erdmann).

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Unterwellenborn gewinnt verdient | 30.09.06

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Buttstädt 2:1 (1:0)

Von Detlef Roth In einem auf gutem Niveau stehendem Landesklassen-Spiel gewannen die Stahlwerker gegen eine stark aufspielende Buttstädter Mannschaft auf Grund der besseren Chancen etwas glücklich, aber nicht unverdient. Man merkte dem Team um Markus Schultheiß die Verunsicherung nach der herben Niederlage in Zeulenroda an. Wenn Steffen Schneider im Tor nicht sein ganzes Können in die Wagschale geworfen hätte, wäre der Gastgeber schnell in Rückstand geraten. Erst nach 15 Spielminuten kam man besser ins Spiel. Mario Reichmann prüfte den Keeper der Buttstädter erstmals. Wenige Minuten später ein genialer Angriff, den Christian Kaps mit schönem Pass auf Patrick Hohmuth einleitete, dessen Eingabe nahm Reichmann direkt und Marcel Assmann im Tor von Buttstädt sah keinen Stich. Wütende Angriffe der Gäste folgten, die im Abschluss aber immer wieder an der eigenen Ungenauigkeit scheiterten. Eine große Chance vergab Keil, als er am langen Pfosten stehend nur das Außennetz traf. Die letzten Gelegenheiten vor der Pause hatten allerdings die Unterwellenborner. Erst scheiterte Hohmuth, als ein Angriff überhastet abgeschlossen wurde, danach parierte Assmann einen Hammer von Jens Wolter. So ging es mit der knappen 1:0-Führung für die Kumpel-Elf in die Pause. In Halbzeit zwei sah man eine wesentlich verbesserte Stahlmannschaft, welche mit mehr Selbstvertrauen agierte. Reichmann scheiterte mit tollem Drehschluss am Außenpfosten und den Direktschuss von Fliegner hielt Assmann wiederum großartig. Der SV Empor machte aber trotz hartnäckiger Gegenwehr weiter Druck hatte einfach mehr vom Spiel. Was fehlte, waren die zwingenden Aktionen. Die kamen allerdings von der Kumpel-Elf. Viel Glück für Empor, als ein Schuss von Reichmann aus zirka 25 Meter Entfernung von der Lattenunterkante wieder ins Feld prallte. Wenig später machte er es besser. Er nutzte die Vorarbeit von Hohmuth zu einem trockenen Linksschuss, der unhaltbar in der rechten unteren Ecke zum umju- belten 2:0 einschlug. Es dauerte aber nicht lange und die Gäste aus Buttstädt waren wieder im Spiel. Die sehr dicht stehende Abwehr der Kumpel-Elf bekam einfach den Ball nicht weg und Richter ist zwei Minuten nach dem 2:0 zum Anschlusstreffer erfolgreich. In den letzten zehn Minuten war es eine reine Abwehrschlacht der Unterwellenborner, einige gut gemeinte Aktionen versandeten sehr schnell. Doch mit etwas Glück und Können behielt man drei enorm wichtige Punkte auf der Maxhütte. Nach sieben ausgetragenen Begegnungen hat der SV Stahl Unterwellenborn nun 13 Punkte auf dem Konto und das kann sich für einen Aufsteiger durchaus sehen lassen. SV Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Schultheiß, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Fliegner (67. F. Erdmann), Kaps, Hohmuth (90. J. Gabel), Ölsner, Reichmann (86. Röppischer).

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Schwache Vorstellung von Unterwellenborn | 23.09.06

FC Motor Zeulenroda - Stahl Unterwellenborn 4:0 (2:0)

Von Henry Büttner Dass in Zeulenroda eine äußerst schwere Aufgabe bevorstand, war von vornherein klar, zumal auf fünf Stammkräfte verzichtet werden musste. Die sehr konzentriert wirkenden Gastgeber legten von Beginn an richtig los und setzten die Stahlelf vom Anpfiff weg unter Druck. Der erste zaghafte Gegenangriff in der sechsten Minute führte nach einem leichtfertigen Fehlabspiel im Mittelfeld zum direkten Zeulenrodaer Konter, wobei M. Goebel gegen die aufgerückte Stahlabwehr keine Mühe hatte, die Eingabe zur Führung zu verwandeln. Bereits in der zehnten Minute konnte ein Zeulenrodaer Angreifer nach einem erneut krassen Fehlabspiel nur auf Kosten eines Fouls im Strafraum gestoppt werden. Beim Elfmeter ließ Seebauer Torwart St. Schneider keine Chance und verwandelte zur 2:0-Führung. Nach dem schnellen Rückstand gelang es der doch sichtlich geschockten Stahlelf, obwohl Zeulenroda stets gefährlich blieb, Mitte der ersten Halbzeit das Spiel offen zu gestalten und auch selbst vor dem Zeulenrodaer Tor aufzutauchen. Doch die guten Gelegenheiten von P. Hohmuth, J. Ölsner und M. Reichmann konnten gegen die nicht immer sattelfest wirkende Abwehr der Gastgeber nicht genutzt werden. Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da erzielte M. Schulz in der 51. Minute durch einen Freistoß, der zu allem Überfluss auch noch von der Mauer abgefälscht wurde, das 3:0. Danach stemmte sich Stahl besser gegen das nun drohende Debakel und erspielte sich zwei Großchancen durch P. Hohmuth, welche aber vom Torwart hervorragend vereitelt wurden. Auch die guten Fernschüsse von H. Perthun und F. Erdmann fanden nicht den Weg ins Tor. Die zwei Möglichkeiten des Gastgebers in dieser Phase brachten ebenfalls nichts ein. Gut ins Bild des schwarzen Tages passte dann auch noch das 4:0 für Zeulenroda, als R. Baldauf eine harmlose Eingabe über den Torwart ins eigene Tor köpfte. Trainer und Mannschaft wissen, dass mit so vielen einfachen Fehlern "kein Blumentopf" zu gewinnen ist. Stahl: Schneider, Bauer, Schultheiß, Baldauf, Wolter, Langhammer, Perthun, Hohmuth (79. Gabel), Zemitsch (63. Erdmann), Ölsner (46. Meyer), Reichmann.

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Stahl kämpft sich zurück | 16.09.06

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg 3:2 (1:1)

Von Thomas Wolfer Trotz eines 0:1-Rückstandes konnte Landesklasse-Aufsteiger SV Stahl Unterwellenborn am Samstag auf eigenem Platz den Tabellenführer aus Bad Blankenburg am Ende noch mit 3:2 bezwingen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Ellmer startete stürmisch in die erste Halbzeit, hatte aber vor dem Kasten von TSV-Torhüter Sebastian Reichardt kein Glück. Auf der Gegenseite nutzte dann Routinier Alexander Marr die erste Chance für die Kurstädter zur 0:1-Führung (10.). Auch die zweite Blankenburger Möglichkeit entstand fast aus dem Nichts heraus. Jedoch entschied Schiedsrichter Blöthner auf Abseits, nachdem Mike Thorz mit seinem Team schon das 0:2 bejubeln wollte. Im weiteren Verlauf spielte Unterwellenborn druckvoll, hatte aber kein Glück beim Abschluss. Ein Fehler der Blankenburger Abwehr wurde dann doch noch vor dem Halbzeitpfiff von Angreifer Heiko Perthun mit dem Ausgleichstreffer bestraft (44.). Unterwellenborn kam motivierter aus der Kabine und Christian Kaps erzielte kurz nach der Pause das Tor zum 2:1 (47.). Nur zwölf Minuten später erhöhte Jens Wolter mit einem Kopfball ins untere rechte Eck auf 3:1. Hingegen war vom Landesklassen-Tabellenführer aus Bad Blankenburg in der zweiten Hälfte bis zur 79. Minute nicht viel zu sehen, doch nach Ecke von Mike Thorz nutzte Patrick Schulz die Chance zum Anschlusstreffer. Fortan machte der TSV endlich Druck und die Stahl-Elf tat sich schwer damit, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu befördern. In der letzten Aktion des Spiels kam Stahl-Stürmer Mario Reichmann in der Schlussminute an der Strafraumgrenze zum Schuss - Torhüter Reichardt hielt sicher und der Aufsteiger gewann am Ende verdient. "Natürlich freuen wir uns über den Sieg", sagt Torschütze Jens Wolter nach dem Abpfiff. "Aber wir sind schwer ins Spiel gekommen und hatten auch am Ende eine kurze Schwächephase", fügt er an. Überrascht zeigte er sich auch vom bisherigen Saisonverlauf: "Wir haben eine sehr gute Mannschaft, aber dass wir in der Landesklasse so gut mithalten, überrascht schon ein wenig." Der SV Stahl steht jetzt mit zehn Punkten aus fünf Partien auf Rang sechs, Bad Blankenburg wurde von Altenburg auf den zweiten Platz in der Landesklasse Ost verdrängt. "Wir schauen nicht nach oben", sagte Wolter, "im oberen Mittelfeld fühlen wir uns sehr wohl." Birke, Schultheiss, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Parthun (75. Röppischer), Kaps, Hohmuth (82. Erdmann), Reichmann, Zehmitsch (63. Fliegner). Reichardt, Schmidhofer, N. Schulz, Scholz, P. Schulz, J. Botz (69. Schulze), Albrecht (59. S. Botz), Kummer, Marr, Thorz, Ruprecht (46. Röser). 0:1 Marr (10.), 1:1 Perthun (44.), 2:1 Kaps (47.), 3:1 Wolter (59.), 3:2 Schulz (79.) Schiri: Blöthner (Zeulenroda) 400.Dass wir in der Landesklasse so gut mithalten, überrascht schon ein wenig. Stahl-Torschütze Jens Wolter

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Auswärtssieg für Stahl | 10.09.06

SV Blau-Weiß Gebesee - Stahl Unterwellenborn 1:2 (1:2)

Von Detlef Roth In einem auf gutem Landesklassenniveau stehenden Spiel nahmen die Stahlwerker verdient drei Punkte aus Gebesee mit. Das Match wurde mit hohem Tempo geführt, beide Teams holten das letzte aus sich heraus. Schon zu Beginn versteckte sich keiner, ein Schuss der Blau-Weißen strich über das Tor und eine Eingabe von Patrick Hohmuth wurde knapp verpasst. Nach sieben Minuten ging die Kumpel-Elf in der Landesklasse zum ersten Mal in Führung. Hohmuth setzte sich energisch über Links durch, Jens Ölsner legte clever auf Heiko Perthun ab und dieser ließ mit äußerst platziertem Schuss Torhüter Arnold keine Chance. Die Stahlwerker setzten nach und hatten in der Folgezeit nach schönen Kombinationen durch Mario Reichmann und Jens Wolter per Kopf durchaus ihre Chancen. Die Blau-Weißen aus Gebesee gaben aber nicht auf und setzten die Unterwellenborner durch ihre bulligen Stürmer weiter unter Druck. Die größte Chance vergab allerdings nach 30 Minuten Florian Geier, dessen straffer Schuss nach einem mustergültigen Konter am langen Pfosten vorbeiging. Kurz vor der Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld führte zu einer Flanke von der linken Seite. Der Ball - gut getimet - landete auf dem Kopf von Geier, der hart bedrängt diesen als Bogenlampe im Tor der Kumpel-Elf unterbrachte. Ein wiederum völlig unnötiger Treffer. Die Stahlwerker waren kaum geschockt und schlugen quasi mit dem Halbzeitpfiff zurück. Ein Zuspiel von Heiko Perthun nahm Mario Reichmann auf, umkurvte seinen Gegenspieler und zog aus 20 Metern Entfernung mit Links ab. Der Ball schlug unhaltbar im rechten unteren Eck ein. Die Gebeseer versuchten in der zweiten Halbzeit alles, um die drohende Niederlage zu umgehen, hatten aber nur zwei nennenswerte Chancen. Einen Freistoß aus 25 Metern Entfernung faustete Robert Birke sicher weg und eine weitere Einschusschance des agilen Geier klärte er mit dem Fuß. Das bessere Team an diesem Tag waren doch die Stahlwerker, die eine sehr gute Partie ablieferten. Normalerweise hätten sie dieses Spiel rechtzeitig entscheiden müssen, doch Arnold im Tor reagierte bei einem Hammer von Reichmann nach toller Kombination über Hohmuth und Ölsner erstklassig. Gute Konterchancen blieben ebenso ungenutzt wie die große Chance von Ölsner nach Vorarbeit von Fliegner und Zemitsch kurz vor Schluss. Großer Jubel herrschte auf der Bank zum Ende des Spiels mit einem sichtlich zufriedenen Trainer über die geschlossene Leistung der Mannschaft. Birke, Bauer, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun (84. Fliegner), Kaps, Hohmuth (75. Zemitsch), Ölsner, Reichmann (79. Röppischer).

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Pokal-K.o. für Unterwellenborn | 02.09.06

SV Stahl Unterwellenborn - Empor Buttstädt 0:1 (0:0)

Von Detlef Roth Unterwellenborn. In einem auf mäßigen Niveau stehenden Spiel gab es für die Stahl-Elf nach schwacher Leistung den Pokal-K.o.. Die keineswegs überragenden Buttstädter zogen so in die nächste Runde ein. Die erste große Chance hatten allerdings die Unterwellenborner. Nach schönem Diagonalpass von Göllnitz, legte Zemitsch per Kopf auf, aber Röppischer scheiterte aus kurzer Entfernung am toll reagierenden Keeper der Buttstädter. Gleich im Gegenzug fiel fast das 0:1, aber Robert Birke lenkte den äußerst gefährlichen Schuss zur Ecke ab. Eine weitere gute Gelegenheit gab es nach 15 Minuten, als ein Drehschuss von Reichmann am langen Eck vorbei zischte. Es folgten viel Leerlauf, viele Abspielfehler und mangelhafte Laufbereitschaft hemmten immer wieder das Spiel der Kumpel-Elf. Nach 33 Minuten gab es eine weitere Großchance für die Heimmannschaft. Zemitsch setzte sich gegen drei Gegenspieler durch, legte auf Röppischer ab, dieser scheiterte jedoch völlig freistehend unkonzentriert an einem Gegenspieler auf der Linie. Es kam in der zweiten Halbzeit wie es kommen musste. Eine der wenigen Chancen von Empor wurde konsequent genutzt. Eine Flanke kam von rechts, zwei Verteidiger schauten zu und Richter netzte unhaltbar ein. Man hatte danach nie das Gefühl, dass die Mannschaft das Spiel noch drehen kann. Es gab aber noch einen Riesen zum Ausgleich. Müller-Sachs setzte sich durch, Reichmann legte mit viel Übersicht ab, doch Ölsner scheiterte völlig frei am schon liegenden Torhüter. Danach gelang den Hausherren wenig, der Biss der letzten Spiele war nicht zu erkennen. Es muss nun jeden klar sein, dass man sich keine Auszeit leisten kann. Stahl: Birke, Wolter (47. Bauer), Schultheiß, Baldauf, F. Erdmann (64. Fliegner), Zemitsch, Müller-Sachs, Hohmuth, Reichmann, Röppischer (64. Ölsner), Göllnitz.

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Völlig unnötige Niederlage für Stahl | 27.08.06

SV Stahl Unterwellenborn - Blau-Weiß Neustadt 1:2 (0:2)

Von Detlef Roth Die Unterwellenborner leisteten sich am Sonnabend eine völlig unnötige Niederlage gegen eine äußerst clever agierende Neustädter Mannschaft. Diese bestrafte schwerwiegende Fehler eiskalt, und Stahl lag relativ schnell in Rückstand. Nach sieben Minuten behinderten sich Göllnitz und Bauer gegenseitig, den abprallenden Ball schob Baldauf zu allem Unglück auch noch zu Nitzschke, der sich bedankte und ihn unter die Latte hämmerte. Die Stahlwerker, sichtlich geschockt, verloren für einige Zeit völlig die Linie. Steffen Schneider musste mehrmals einen höheren Rückstand verhindern. Die erste große Chance zum Ausgleich hatte Unterwellenborn nach 16 Minuten. Einen Pass von Reichmann nahm Oelsner auf, ließ den Ball per Hacke liegen, und Hohmuth scheiterte mit schönem Schuss am glänzend reagierenden Zoelsmann. Die Gastgeber hatten nun mehrere Gelegenheiten, um den Ausgleich zu erzielen, liefen allerdings nach guten Aktionen immer wieder in die kreuzgefährlichen Konter der Blau-Weißen. Schon in dieser Phase des Spiels war zu erkennen, dass die Hausherren an diesem Tag zu blauäugig agierten. Neustadt spielte äußerst routiniert, wartete auf die Fehler des Gegners und nutzte diese aus. Nach einer Ecke stand der Ball nach 41 Minuten im Fünf-Meter-Raum in der Luft, Steffen Schneider klebte auf der Linie, und Fritzsche köpfte unbedrängt ein. Die 150 Zuschauer waren sichtlich geschockt, hatten aber kurz nach der Halbzeit Grund zum Jubeln. Jens Oelsner nahm einen Pass von Patrick Hohmuth auf und schob den Ball in die lange Ecke. Es begann die beste Zeit der Kumpel-Elf. Eine Minute später folgte die Riesenchance für Heiko Perthun, welcher nach Eingabe von Reichmann aus drei Metern Entfernung den Ball auf den Torhüter schoss. Weitere gute Gelegenheiten folgten, aber der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Die Entscheidung hatten die Blau-Weißen nach 70 Minuten auf dem Fuß, trafen aber nur die Lattenunterkante. Die Stahl-Elf versuchte nun alles, man brachte, da kurzfristig Müller-Sachs und Wolter erkrankt ausfielen, mit Gabel einen weiteren A-Junioren und mit dem gerade im Aufbautraining befindlichen Andrè Zemitsch frische Kräfte. Der erhoffte Punktgewinn war aber nicht mehr zu realisieren. Es war eine bittere Niederlage, die das Team aber nicht umwerfen wird. Unterwellenborn: Schneider, Bauer (83. Zemitsch), Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Fliegner, (46. Erdmann), Langhammer (79. J. Gabel), Perthun, Hohmuth, Oelsner, Reichmann.

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Punkt am Ende nicht unverdient | 20.08.06

1. FC Gera 03 II - Stahl Unterwellenborn 1:1 (1:0)

Von Detlef Roth In einem auf gutem Niveau stehenden Fußball-Landesklasse-Spiel nahmen die Stahlwerker am Ende etwas glücklich aber nicht unverdient einen Punkt von diesem Punktspiel mit nach Hause. Die angeblich mit Besetzungsschwierigkeiten kämpfenden Geraer zogen aus dem "Nichts" mit Raab, Barich, Lippolt, Bangemann und Gruettner jedoch mehrere Akteure der ersten Mannschaften aus dem Ärmel. Dies war aber keine sonderliche Überraschung. Zu Beginn der Partie hatten die Unterwellenborner gleich zwei sehr gute Möglichkeiten durch Müller-Sachs. Einmal ging der Ball über das Tor, danach konnte der Torhüter beim Heranlaufen klären. In der Folgezeit spielten aber nun die Geraer ihre Stärken aus. Sie ließen Ball und Gegner laufen und hatten so ihre Möglichkeiten. Die Unterwellenborner waren in dieser Phase des Spiels jedoch zu inaktiv. Bei den Spielern wurde die notwendige Aggressivität vermisst und sie standen einfach zu weit von den Gegenspielern weg. Ein Tor war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Erst leistete sich Schneider einen Fehler, als er den Ball wegschlagen wollte und dieser beim Gegner landete. Glücklicherweise traf Lippolt das leere Tor nicht, danach krachte ein Hinterhaltsschuss an die Latte. Wenig später lag der Ball aber doch im Tor. Barich erlief sich einen schönen Pass in die Tiefe und platzierte den Ball unter die Latte. In der Folgezeit wurde das Spiel der Kumpel-Elf langsam besser und die Spieler hatten aus dem Konterspiel heraus sehr gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Müller-Sachs konnte aber per Kopf nicht verwandeln und Reichmann scheiterte zwei Mal am guten Torhüter der Geraer. In der zweiten Halbzeit wandelte sich das Bild mit fortschreitender Spieldauer doch merklich. Die Geraer zollten nun ihrem enormen Tempo in der ersten Halbzeit Tribut. Die Gastgeber bestimmten zwar weiterhin das Spiel, aber die klaren Chancen lagen nun auf Seiten der Stahlwerker. Erst scheitert Heiko Perthun nach schöner Einzelaktion an der Fußspitze des Tormanns und am Pfosten, dann setzt Reichmann einen Schuss knapp neben das Tor. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Den Ausgleich zum 1:1 nach 75 Minuten erzielte dann Jens Ölsner, der einen kapitalen Fehler der Geraer Abwehr nach einem Pass von Müller-Sachs nutzte und ins leere Tor einschob. Danach lag für die Unterwellenborner sogar ein Sieg im Bereich des Möglichen, als Ölsner und nochmal Müller-Sachs knapp scheiterten. Als Steffen Schneider Sekunden vor Schluss mit toller Parade den Ball festhielt, stockte der Bank der Atem und alle waren beim Schlusspfiff sichtlich zufrieden. Schneider, Bauer, Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Fliegner (ab 61. F. Erdmann), Müller-Sachs, Perthun (ab 61. Ölsner), Hohmuth, Reichmann (82. Röppischer).

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Landesklassenpremiere geglückt | 12.08.06

SV Stahl Unterwellenborn - VfB Artern 1919 3:1 (0:1)

Im 1.Punktspiel der Landesklasse erzielte der SV Stahl vor 120 Zuschauern einen verdienten 3 : 1 Sieg gegen Artern. Es ging allerdings nicht gut los für den Gastgeber, den schon nach zwei Minuten schlug es im Tor der Stahl-Elf ein. Die aufgerückte Abwehr konnte einen Konter der Gäste nicht verhindern und deren Kapitän J.Gollnow traf zum 0 : 1. Im Gegenzug eine Chance für den SV Stahl,aber mehr als eine Ecke kam nicht heraus. Dann wieder die Gäste, aber S.Schneider hält sicher. Der SV Stahl tut sich schwer und die Gäste spielen mit der Führung im Rücken sicher auf.Dann kommen die Unterwellenborner nach zahlreichen Ecken zu einer Chance, aberC.Bauer trifft nur den Pfosten. Nun bestimmt die Stahl-Elf das Spiel. Aus 15 m trifft M.Müller-Sachs aber nur den Pfosten. Es folgen weitere Ecken für die Heimmannschaft ohne zählbaren Erfolg. Die zweite Halbzeit beginnt mit einer Großchance für den SV Stahl. M.Reichmann scheitert jedoch am Torhüter. Danach der Gastgeber spielbestimment, doch noch hält Artern die Führung. Aber in der 65.Spielminute schlägt es dann doch bei H.Wagner ein.Nach einer schönen Flanke köpft M.Reichmann das Leder an den Innenpfosten und von dort springt der Ball ins Tor. Im Anschluß Doppelwechsel beim Gastgeber.Nun will der Aufsteiger alle drei Punkte und erarbeitet sich Chancen im Minutentakt.Der eingewechselte A-Junior F.Erdmann macht ein prima Spiel.Nach einer gefühlvollen Flanke von C.Bauer verwandelt H.Perthun gekonnt. Drei Minuten vor dem Ende nochmal Artern, aber S.Schneider pariert Klasse. In der letzten Spielminute konntert der SV Stahl, die Abwehr der Gäste war aurgerückt, K. Röppischer bedient M.Reichmann und der schiebt den Ball locker ein.Es war ein verdienter Sieg nach gutem Spiel der Stahl-Elf. SV Stahl:Schneider,Bauer,Schultheiß,Baldauf,Wolter,Fliegner(66.Langhammer),Müller-Sachs,Perthun,Hohmuth(84.Röppischer),Ölsner(66.Erdmann),Reichmann (von B.Walther)

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Verdienter Sieg der Stahlwerker | 06.08.06

SV Blau-Weiß Gera - Stahl Unterwellenborn 2:4 n.V.

In einem spannenden Pokalspiel, welches über 120 Minuten ging, behielten die Stahlwerker, bei denen sieben Stammspieler fehlten, verdient die Oberhand. Es entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Weder die Geraer Steiniger und Schroll noch die Unterwellenborner Reichmann und Müller-Sachs konnten diese nutzen. Das 1:0 fiel nach 34 Minuten für die Blau-Weißen, als nach einem Seitenwechsel Stallmann übersehen wurde und dieser unhaltbar ins lange Eck traf. Danach drückten die Stahlwerker auf den Ausgleich, den jedoch Torhüter Kontusch verhinderte. Dazu kam noch, dass ein Tor von Müller-Sachs wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Schon da begann sich herauszukristallisieren, dass Schiedsrichter Blöttner die Regeln doch sehr einseitig auslegte. Die zweite Halbzeit kam erst nach zehn Minuten so richtig ins Laufen. Unterwellenborn stand nun in der Abwehr sicher, in der Marcus Keil als Rechtsverteidiger eine starke Partie ablieferte. Chancen von Reichmann und Kaps konnten nicht genutzt werden, aber nach 68 Minuten war es soweit. Ein schöner Pass von Müller-Sachs kam auf Reichmann, der den Tormann umspielte und verwandelte. Als die Stahlwerker, nun klar überlegen, am Drücker waren, erwies Christian Kaps seiner Mannschaft einen Bärendienst. Nach Meckern sah er die gelbe und nach Zeigen des Scheibenwischers die rote Karte. In Unterzahl brachte man das Spiel bis in die Verlängerung. Als der Schiri zum wiederholten Mal einen zweifelhaften Freistoß pfiff, hämmerte Schroll den Ball in die lange Ecke. Die Geraer, nun siegessicher, wurden aber schnell aus den Träumen geholt. Die Kumpel-Elf konterte eiskalt. Ein schöner Pass von Göllnitz kam auf Perthun, dieser spielte den Tormann aus, und den Rückpass von der Grundlinie schob Reichmann ein. Da waren 112 Minuten gespielt. In der 113. Minute klingelte es wieder im Kasten der geschockten Geraer. Ein tolles Zuspiel von Baldauf nahm Dustin Bärschneider auf, ging bis zur Grundlinie, und den Rückpass hämmerte Maik Göllnitz unter die Latte. Dann erzielte Stahl noch das 2:4, welches Mario Reichmann nach einer Ecke von Müller-Sachs per Direktschuss besorgte. Es war ein Sieg einer Mannschaft mit hoher Moral. Unterwellenborn: Schneider, Keil, Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Meyer, (74. F. Erdmann), Fliegner, (86. D. Bärschneider), Müller-Sachs, Perthun, Kaps, Reichmann. (D.Roth)

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SV Stahl unentschieden gegen Landesligisten | 01.08.06

SV Stahl Unterwellenborn - B-W Niederpöllnitz 1:1 (0:1)

Beide Mannschaften boten den Zuschauern ein flottes attraktives Spiel. Zunächst bestimmte die Kumpelelf das Geschehen, nutzte ihre Gelegenheiten aber nicht. Nach 20 Minuten folgte der erste Warnschuss des Landesligisten Niederpöllnitz. Dieser bestimmte ohne Erfolg in den nächsten Minuten das Spiel. Danach folgten klare Möglichkeiten der Stahlwerker. Doch leider konnen Wolter und zwei Mal Müller-Sachs diese nicht nutzen. Auch Reichmann scheiterte am aufmerksamen Torhüter Funk. Das 0:1 fiel nach einer Standardsituation in der 41. Minute: Pohle verwandelt direkt aus 20 Metern unhaltbar. Nach dem Wechsel folgte ein weiterer "Riese" für Müller-Sachs, doch sein Schuss landete an der Lattenunterkante. Das Spiel verlagerte sich ständig, und es wurde hohes Tempo gegangen. Der Ausgleichstreffer für Stahl gelang nach 75 Minuten. Ein Solo von Ölsner wurde mit der Hand aufgehalten, den fälligen Elfmeter verwandelte Hohmuth sicher.(D.Roth)

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Stahl-Aufstieg nach viel Pech | 31.07.06

Bezirksliga Rückblick: Baldauf immer dabei - Reichmann bester Schütze

Nach einer bis zum vorletzten Spieltag enorm spannenden Saison konnte die Stahl-Elf mit 97:20 Toren und 81 Punkten den verdienten Aufstieg feiern. Eine Serie, bei der man einige Klippen umschiffen musste, fand so ein erfolgreiches Ende. Gerade in der ersten Halbserie hatte man enormes Verletzungspech, bis zu sechs Stammspieler fielen aus. Aber gerade da gewann man in Hohndorf, was in drei Serien vorher nie gelang. Der Dank geht daher an die Spieler der zweiten Mannschaft, Stefan Meyer und Marcus Keil, die der Mannschaft enorm geholfen haben. In vielen Spielen konnte das Team hohes Bezirksliganiveau an den Tag legen. Dennoch hatte man auch einige Wellentäler zu durchgehen. Spiele wie in Tanna, Kahla, Thüringen Jena und in Pößneck bleiben in unguter Erinnerung. Aber bei 26 gewonnenen Spielen wischt man dies relativ leicht vom Tisch. Die Mannschaft, in allen Mannschaftsteilen sehr gut besetzt, hat über die Saison mehrfach bewiesen, dass fast jeder Spieler gleichwertig ersetzt werden kann. Im Tor hat man mit Robert Birke und Steffen Schneider zwei sehr gute Leute, die sich perfekt ergänzen. Der Abwehrverbund, der im Schnitt pro Spiel nur 0,625 Tore zuließ, stand über die ganze Saison sehr stabil. Göllnitz, Baldauf, Schultheiß und Kaps fehlten auch sehr selten. Wenn es auf diesen Positionen Ausfälle gab, waren Wolter oder Bauer zur Stelle. Christian Bauer hatte in dieser Saison viel Pech. Verletzungen und berufliche Verpflichtungen warfen ihn immer wieder zurück. Im Mittelfeld hat das Team ein großes Angebot von sehr guten Spielern, was über die Länge der Saison sehr hilfreich war. Mit Zemitsch, Hohmuth, Fliegner, Langhammer, Perthun und Wolter hat man die Qual der Wahl. Besonders Andrè Zemitsch, vor der Saison vom TSV Zollhaus gekommen, fügte sich nahtlos ein und erwies sich als Verstärkung. Der Sturm war erfolgreich wie lange nicht. Mit Mario Reichmann, ebenfalls vom TSV Zollhaus gewechselt, hatte man endlich einmal einen richtigen Goalgetter. Aber auch Martin Müller-Sachs erzielte mit 13 Toren so viele wie noch nie. Ihnen zur Seite standen mit Jens Ölsner, welcher lange verletzt war, und Kay Röppischer wichtige Leute. Die Mannschaft wirkte sehr homogen und eingespielt. Gerade in den entscheidenden Spielen zeigte man die besten Leistungen. So wurde der FSV Schleiz von der Mannschaft regelrecht vom Platz gefegt. Weitere Höhepunkte in der doch recht langen Saison waren die Hallenbezirksmeisterschaft in Gorndorf, wo man ohne Niederlage nur dem Hohndorfer SV den Vortritt lassen musste. Letztlich das Endspiel um die Ostthüringer Bezirksmeisterschaft, bei dem man 2:3 in Altenburg verlor, dies aber nicht sonderlich hoch bewertete, da man den Aufstieg in der Tasche hatte. Letztlich möchte sich die Mannschaft um die Trainer Uwe Ellmer und Henry Büttner, Mannschaftsleiter Detlef Roth und Betreuer Benno Walther bei allen Sponsoren, insbesondere Arcelor Thüringen, der Firma exakt-autoglas, sowie Willi Hiller vom Anker Saalfeld bedanken. Nicht zu vergessen Torwarttrainer Manfred Pensel sowie Schwester Geli Hegenbarth. Dank gilt selbstverständlich den treuen Fans und Freunden des Teams, sowie den Spielerfrauen und Freundinnen, ohne die nichts ginge. Statistik 23 Spieler trugen das Trikot der ersten Mannschaft. Alle 32 Spiele bestritt nur Renè Baldauf. Weiter kamen zum Einsatz: Thomas Fliegner, Maik Göllnitz, Mario Reichmann, Andrè Zemisch (je 31), 30 Spiele: Patrick Hohmuth, Marcus Schultheiß (je 30), Christian Kaps, Ken Langhammer, Martin Müller-Sachs (je 29), Jens Wolter (28), Robert Birke (25), Heiko Perthun (19), Jens Ölsner (18), Kay Röppischer (13), Christian Bauer (12), Steffen Schneider (7), Stefan Meyer (5), Stefan Erdmann (4), Marcus Keil (2), Dustin und Mark Bärschneider sowie Kay Neubauer (je 1) In 97 Tore teilten sich Reichmann (28), Müller-Sachs (13), Kaps (11), Ölsner (10), Hohmuth (9), Perthun (7), Langhammer (5), Fliegner (4), Zemitsch (3), Wolter (2), Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Röppischer (je 1) und ein Eigentor von Mellenbach. Im Fairplay belegte man mit 285 Punkten Platz drei, 42 Gelbe und zwei Rote Karten stehen in der Statistik, wobei die rote Karte von Maik Göllnitz, die unberechtigt in Oettersdorf ausgesprochen wurde, den Sieg in dieser Kategorie verhinderte. Der SV Stahl gewann insgesamt 26 Spiele, spielte dreimal Unentschieden, und verlor dreimal. Siege gegen Uhlstädt (5:1 A, 3:0 H), Münchenbernsdorf (3:0 H, 7:1 A), Tanna (5:0), Triptis (2:0 H, 2:1 A), Mellenbach (7:0 H, 3:1 A), Oppurg (2:0 A), Pößneck II (4:0 H), Lobeda (3:1 A, 4:0 H), Bad Lobenstein (4:0 H, 3:0 A), Schleiz (4:0 A), Thüringen Jena (5:0 H), Oettersdorf (4:1 H, 3:1 A), Hohndorf (2:1 A, 3:2 H), Kahla (2:0 H), VfL 06 Saalfeld (1:0 A, 3:0 H), Jenapharm (4:0 H, 3:1 A). Unentschieden Thüringen Jena (1:1 A), Oppurg (2:2 H), Pößneck II (0:0 A). Die meisten Zuschauer kamen zu den Derbys gegen den VfL (450 in Saalfeld, 300 in Unterwellenborn) sowie beim vorentscheidenden Spiel in Schleiz 350. Auch zur Kirmes in Oppurg waren 400 Zuschauer zugegen. Der SV Stahl empfing zu Hause insgesamt 1815 Zuschauer, ein Durchschnitt von 114 pro Spiel.(D.Roth)

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Sehenswertes Spiel in Geraberg | 30.07.06

SV Geraberg/Elgersberg - SV Stahl Unterwellenborn 0:2

Die beiden Aufsteiger in die Landesklasse zeigten ein spielkulturell sehenswertes Spiel, welches die Kumpel-Elf letztendlich verdient gewann. Bereits in der ersten Hälfte hatte man einige Möglichkeiten. Aber weder Mario Reichmann, Patrick Hohmuth noch Jens Wolter konnten diese nutzen. Die Geraberger technisch und spielerisch auf gutem Niveau, hatten ihre Schwächen in der engeren Abwehr und die Durchschlagskraft der Stürmer ließ zu wünschen übrig. Die Stahlwerker konnten diese Schwächen aber zunächst nicht nutzen und vergaben auch in Halbzeit zwei einige gute Möglichkeiten. Die Entscheidung fiel in den letzten zehn Minuten. Erst wird Jens Ölsner mustergültig freigespielt und dieser verwandelt zum 0:1. Wenig später wird Robert Birke im Strafraum gelegt und Heiko Perthun verwandelt den fälligen Elfmeter sicher.(D.Roth)

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SV Stahl bei Kreisligisten | 22.07.06

WSV 07 Neuhaus - SV Stahl Unterwellenborn 0:7

Beim Kreiligisten aus Neuhaus legte man los wie die Feuerwehr. Kaum 30 Sekunden waren vergangen als Kay Röppischer auf Jens Ölsner flankte und dieser per Kopf traf. Danach ließ man es allerdings etwas schleifen, ließ viele Chancen liegen und bei einigen wenigen Kontern hatte der WSV durchaus seine Möglichkeiten. Der sehr holprige Platz und die extreme Hitze machten beiden Mannschaften sehr zu schaffen. Ein angebliches Abseitstor sowie ein Hammer von Göllnitz, welcher von der Unterkante der Latte zurücktropfte, folgten. Das 0:2, mit herrlichem Pass von Maik Göllnitz vorbereitet, vollendete Jens Ölsner, als er am Tormann vorbeilief und einnetzte. Im Laufe der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit noch deutlicher. Nach 52 Minuten erzielte Göllnitz nach schöner Vorarbeit das 0:3. Viele Chancen wurden danach vergeben, Christian Gretsch erzielte dann das 0:4. Nach einer sehr schönen Kombination scheitert Ölsner völlig frei am guten Torhüter des WSV, Jens Wolter nimmt den Ball auf und verwandelt aus zirka 25 Metern zum 0:5. Eine tolle Vorarbeit von Thomas Fliegner nutzt Jens Ölsner zum entscheidenden Pass und Christian Gretsch netzt ein. Das 0:7 erzielt Jens Ölsner selber, als er einen Pass von Florian Erdmann sicher aufnimmt und clever verwandelt. (D.Roth)

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Testspiel zweier gleichwertiger Kontrahenten | 19.07.06

FC Einheit Rudolstadt - Stahl Unterwellenborn 3:2 (1:2)

Ein Klassenunterschied war in diesem von großer Fairness geprägten Test zwischen dem mittlerweile langjährigen Thüringenligisten FC Einheit und dem Landesklasse-Aufsteiger Stahl Unterwellenborn nur in wenigen Phasen zu erkennen. Vor allem im ersten Durchgang mischte die "Hütte" munter mit, zeigte nach respektvollem Beginn ballsicheren Kombinationsfußball und ging auch mit einem 2:1 nicht unverdient in die Halbzeitkabine. Metsch hatte Rudolstadt mit einem Flachschuss ins Eck in Führung gebracht (9.). Schon im Gegenzug der Ausgleich durch Oelsner, der ein Zusammenspiel erfolgreich abschloss. Danach besaß der Gastgeber zwar durch Gäbler (Pfosten-20.) und Wachsmuth (24.) gute Möglichkeiten, aber der SV Stahl blieb keine Antwort schuldig und beschäftigte FC-Keeper Müller vor allem mit Schüssen aus der Distanz nicht wenig. Einer dieser Versuche landete schließlich im Netz. Hohmuth hatte überraschend abgezogen und ins kurze Eck getroffen. Nachdem Fliegner verzog (38.) und auch Metsch die Kugel neben das Unterwellenborner Gehäuse platzierte (42.), endete die erste Periode. Nach der Pause kam Rudolstadt, das auf zahlreiche Akteure verzichten musste, die nicht nur Trainer Thomas Giering zum Stammaufgebot zählt, etwas besser ins Spiel. Nun hatten die Grün-Gelben offensichtlich die schwere Trainingseinheit vom Vorabend mit Läufen bis zum "Erbrechen" verkraftet. Gleichzeitig merkte man dem Gast an, dass dies seine erste Übungseinheit überhaupt war. So glich Rudolstadt aus, als Thiele A-Junior Gäbler frei spielte (57.). Elf Minuten später war der Ex-Blankenburger erneut am dritten Treffer beteiligt, denn er servierte Metsch das Streitobjekt. Der Schütze war dadurch völlig frei und schob das Leder ins Tor. Erwähnenswert sind außerdem der Außennetzkopfball von Perthun (77.) und ein weiterer Kopfball eines Stahl-Akteurs, der den Müller-Kasten nur um Zentimeter verfehlte. (H.Gerlach)

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