1. Mannschaft - Saison 2005/2006 - Bezirksliga

Artikelübersicht - 1.Mannschaft Saison 2005/06

23.06.06 | SV Motor Altenburg - Stahl Unterwellenborn

21.06.06 | SV Jenapharm Jena - Stahl Unterwellenborn

13.06.06 | Interview mit Uwe Ellmer

10.06.06 | Stahl Unterwellenborn - Vfl 06 Saalfeld

03.06.06 | FSV Schleiz - Stahl Unterwellenborn

27.05.06 | SV 1910 Kahla - Stahl Unterwellenborn

20.05.06 | Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV

14.05.06 | LSV Oettersdorf - Stahl Unterwellenborn

10.05.06 | SV Grün Weiß Triptis - Stahl Unterwellenborn

06.05.06 | Stahl Unterwellenborn - FC Thüringen Jena

01.05.06 | Stahl Unterwellenborn - SV Grün Weiß Tanna

22.04.06 | VfR Bad Lobenstein - Stahl Unterwellenborn

17.04.06 | FSV Mellenbach/Sitzendorf - Stahl Unterwellenborn

15.04.06 | SV 1924 Münchenbernsdorf - Stahl Unterwellenborn

08.04.06 | SSV Jena-Lobeda - Stahl Unterwellenborn

01.04.06 | VfB 09 Pößneck II - Stahl Unterwellenborn

25.03.06 | Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg

25.02.06 | Stahl Unterwellenborn - SV Jenapharm

28.01.06 | Stahl Unterwellenborn - Uhlstädter SV

25.01.06 | Sparkassencup in Bad Blankenburg

22.01.06 | OTFB-Hallenmeisterschaft in Gorndorf

06.01.06 | Rennsteigcup in Neuhaus

10.12.05 | Vfl 06 Saalfeld - Stahl Unterwellenborn

03.12.05 | Stahl Unterwellenborn - SV 1910 Kahla

26.11.05 | Hohndorfer SV - Stahl Unterwellenborn

19.11.05 | Stahl Unterwellenborn - LSV 49 Oettersdorf

12.11.05 | FC Thüringen Jena - Stahl Unterwellenborn

05.11.05 | Stahl Unterwellenborn - FSV Schleiz

29.10.05 | Stahl Unterwellenborn - VfR Bad Lobenstein

16.10.05 | Stahl Unterwellenborn - VfB 09 Pößneck

03.10.05 | Kraftsdorfer SV - Stahl Unterwellenborn

01.10.05 | Stahl Unterwellenborn - FSV Mellenbach/Sitzendorf

17.09.05 | Stahl Unterwellenborn - SV Grün Weiß Triptis

13.09.05 | Stahl Unterwellenborn - 1. FC Carl Zeiss Jena

10.09.05 | SV Grün Weiß Tanna - Stahl Unterwellenborn

03.09.05 | Stahl Unterwellenborn - SV 1924 Münchenbernsdorf

29.08.05 | Sanierte Sportanlage des SV Stahl eingeweiht

27.08.05 | Uhlstädter SV - Stahl Unterwellenborn

20.08.05 | Stahl Unterwellenborn - Vfl 06 Saalfeld (Pokal)

13.08.05 | Stahl Unterwellenborn - Eurodrink Kickers Gera

12.08.05 | Stahl Unterwellenborn - TSG Kaulsdorf

10.08.05 | Stahl Unterwellenborn - SV 1883 Schwarza

06.08.05 | Großfeldturnier in Satow (Ostsee)


Unterwellenborn verliert Endspiel unglücklich | 23.06.06

SV Motor Altenburg - Stahl Unterwellenborn 3:2 (1:1)

Der SV Stahl Unterwellenborn hat am Freitag das Endspiel um die Ostthüringer Meisterschaft beim SV Motor Altenburg unglücklich verloren. Gegen eine in der ersten Halbzeit überraschend defensiv eingestellten Elf der Gastgeber machte die Stahl-Elf vor nur 150 Zuschauern, im 20 000 Mann fassenden Waldstadion, das Spiel und erarbeitete sich auch einige Chancen. Eine davon führte nach 20 Minuten auch zur verdienten Führung, als Rene Baldauf nach innen flankte, Jens Ölsner per Kopf verlängerte und Thomas Fliegner den Ball ins lange linke Eck schob. Die Altenburger wurden auch nach diesem Rückstand nicht offensiver, versuchten ihr Glück mit schnellen Kontern. Danach verflachte das Spiel. Man merkte doch beiden Mannschaften die Strapazen der langen Saison an. Als alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, nutzte der Altenburger Shala nach einer Ecke die Unaufmerksamkeit der Unterwellenborner Abwehr zum 1:1-Ausgleich. Nach der Halbzeit sahen die Zuschauer eine völlig veränderte Elf der Gastgeber. Sie setzten nun die Stahl-Elf mit herrlichen Kombinationen unter Druck und nur Steffen Schneider im Tor der Unterwellenborner war es zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Gegen einen fulminanten Weitschuss von Bohne war er nach 52 Minuten aber machtlos. Weitere Chancen der Motor-Elf folgten, darunter ein Lattenkracher (60.). Die Kumpel-Elf kam aber wieder ins Spiel zurück und erzielte nach einem Eckball von Hohmuth durch Christian Kaps den 2:2-Ausgleich (82.). Kulminationspunkt des Spiels war die 90. Minute. Als Heiko Perthun allein durchlief, kam völlig unberechtigt die Abseitsfahne. Die Altenburger schalteten nun schnell um, spielten den Ball nach vorne, ein Stürmer stand klar im Abseits, aber die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten kam nicht. Diese Chance lies sich Findeklee zum 3:2 nicht entgehen. Kurz danach erfolgte der Abpfiff in einem Spiel, über dessen Wertigkeit sich die Geister streiten. Stahl Unterwellenborn: Schneider, Baldauf, Bauer, Göllnitz, Kaps, Wolter, Fliegner, Lanhhammer, Reichmann, Ölsner, Röppischer (eingewechselt: Perthun. Hohmuth).(D.Roth)

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Stahl-Elf gewinnt verdient | 21.06.06

SV Jenapharm Jena - Stahl Unterwellenborn 1:3 (1:1)

Im letzten Punktspiel dieser Saison behielt die Stahl-Elf am Mittwoch letztendlich verdient die Oberhand. Die erste große Möglichkeit für die Unterwellenborner gab es nach 15 Minuten, als Thomas Fliegner nach einer Ecke mit Direktschuss am stark haltenden Conrad scheiterte. Die erste Unaufmerksamkeit der Abwehr der Stahlwerker wurde gleich mit dem 0:1 bestraft. Göllnitz verlor den Ball, Hilpert lief allein durch und ließ Schneider keine Chance. Die Kumpel-Elf war weiter überlegen und hatte gute Chancen. Das 1:1 fiel nach 43 Minuten, als Bauer einen schönen Pass auf Röppischer schlug, dieser die Übersicht behielt und Müller-Sachs den Ball in die lange Ecke schob. In Halbzeit zwei gab es reichlich Sommerfußball, allerdings mit schönen Toren der Stahlwerker. Das 1:2 erzielte Kapitän Ken Langhammer, der nach Vorarbeit von Fliegner und Hohmuth im Nachsetzen traf. Den Schlusspunkt setzte Mario Reichmann mit seinem 28. Saisontor, als er in der 90. Minute nach Vorarbeit von Müller-Sachs traf. (D.Roth)

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Stahl sucht die Nähe zu Zeiss | 13.06.06

Trainer Uwe Ellmer über die Unterwellenborner Zukunft in der Fußball-Landesklasse

Herr Ellmer, Glückwunsch zum Aufstieg! Sie haben Ihren Ruf als Erfolgstrainer in diesem Jahr alle Ehre gemacht. Geht es jetzt so weiter? Wir sind erst Mal froh, dass wir dieses Spieljahr so erfolgreich absolvierten. Doch nächste Saison wird sehr schwer, wenngleich wir uns sicherlich in einer der stärksten Bezirksliga-Staffeln durchgesetzt haben. Ab wann haben Sie denn selbst an den Aufstieg geglaubt? Nach den zwei Unentschieden gegen Oppurg und Pößneck gelang uns eine Siegesserie in neun Spielen. Da hatten wir auch den zwischenzeitlichen Rückstand auf Schleiz aufgeholt. Und als wir dann 4:0 beim Landesklassenabsteiger gewannen. . . Traktor Teichel ist nach dem Aufstieg gleich wieder abgestiegen. Haben Sie die Fehler des ehemaligen Bezirksliga-Konkurrenten gesehen, um ein ähnliches Schicksal zu umgehen? Nein, ich war weder in Teichel noch in Bad Blankenburg. Dafür hatte ich, ehrlich gesagt, gar keine Zeit. Ohne Neuzugänge wird es nicht gehen. Gibt es da schon konkrete Vorstellungen? Da haben Sie recht. Allerdings müssen wir erst einmal abwarten, ob und wie viele Spieler uns verlassen werden. Denn auch das könnte passieren. Jedenfalls haben wir zur Zeit 15 sehr, sehr gute Leute. Ich versuche es noch einmal: Haben Sie schon den einen oder anderen im Auge? Wir haben uns in der vergangenen Woche in der Abteilung zusammengesetzt und auch über das künftige Gesicht der Mannschaft gesprochen. Aber Namen möchte ich erst einmal nicht nennen. Mit dem Stahlwerk hat der SV Stahl einen starken Sponsor in der Hinterhand. Da lässt sich doch auf dem Spielermarkt eine ganze Menge machen. Glauben Sie nicht, dass wir deshalb im Ausland nach neuen Spielern suchen. Das würde sicherlich auch das Stahlwerk nicht mitmachen. Wir wollen uns eher in der Region umschauen und hier mit Akteuren sprechen. Arcelor ist auch beim FC Carl Zeiss engagiert. Könnten Sie sich vorstellen, dass es da zu einer Zusammenarbeit kommen könnte? Das ist durchaus vorstellbar und wird von uns auch angestrebt. Und nicht nur wegen der Verbindung über den gemeinsamen Sponsor. Bekanntlich ist ja auch der sportliche Leiter des FC Carl Zeiss, Olaf Holetschek, aus Unterwellenborn. Der Hauptsponsor, das spielerische Potenzial des SV Stahl - andere Fußballvereine sehen die Unterwellenborner schon als künftige Nummer 1 im Landkreis. Sie auch? Wir haben sicherlich recht gute Bedingungen. Eine perfekte Infrastruktur, einen gute Nachwuchsarbeit und begeisterungsfähige Fans kommen noch dazu. Ob das freilich noch zu mehr reicht, muss man abwarten. Die Spieler und Zuschauer würden sich sicherlich einmal freuen, wenn hier noch ganz andere Mannschaften auflaufen würden. Zurück zum Landesklassen-Aufstieg. Muss sich die Mannschaft jetzt auf ein härteres Training einstellen? Am Trainingsumfang wird sich zunächst einmal nicht viel ändern. Jetzt trainieren wir zwei Mal wöchentlich. Man muss ja immer daran denken, dass wir uns immer noch im Freizeitbereich befinden. Sie sind in den letzten fünf Jahren zwei Mal aufgestiegen, erst in die Bezirksliga und jetzt in die Landesklasse. Worauf freuen Sie sich hier besonders? Ein Highlight wird bestimmt das Kreisderby gegen Bad Blankenburg. Zumindest in Testspielen haben wir gegen die Kurstädter immer recht gut ausgesehen. Das zeigt mir, dass wir in der Landesklasse mithalten können. (Gespräch: Peter Scholz)

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Drei Treffer für den Aufstieg | 10.06.06

Unterwellenborn sichert sich mit 3:0 gegen Saalfeld den Staffelsieg

"Wir müssen nicht unbedingt aufsteigen", hat Trainer Uwe Ellmer vom SV Stahl Unterwellenborn im Laufe der Saison immer wieder gepredigt. Am Samstag war es dann aber so weit: Mit einem souveränen 3:0-Sieg über den VfL 06 Saalfeld fuhren die Stahl-Kicker frühzeitig die Bezirkligameisterschaft ein und dürfen nun in der kommenden Spielzeit in der Landesklasse Ost an der Start gehen. "Wir wollten gern schon heute alles klar machen und nicht noch länger warten", berichtet ein erleichterter Trainer Ellmer nach der Partie. Die erste Chance im Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Stahl und den drittplatzierten Saalfeldern blieb dem VfL vorbehalten. "Wir haben einfach viel zu nervös angefangen", erzählte Stahl-Kapitän Ken Langhammer. "Es ging um sehr viel für uns und wir wollten keine leichtsinnigen Fehler begehen." Die Erlösung für Unterwellenborn kam mit dem Tor durch Langhammer selbst in der 20. Spielminute. "Das hat uns Sicherheit gegeben", so der Torschütze. Im weiteren Verlauf machte Unterwellenborn dann deutlich, warum sie die Tabelle anführen. Immer wieder war es Patrick Hohmuth, der mit seinen Flanken Gefahr für die VfL-Abwehr brachte. Trotzdem haderte Hohmuth nach dem Abpfiff ein wenig mit seiner Leistung: "Es war nicht gerade meine bestes Spiel in dieser Saison. Aber die Hauptsache ist, dass wir am Ende gewinnen konnten und den Aufstieg geschafft haben." Eine weitere Großchance für den Spitzenreiter ergab sich in der 37. Minute durch Heiko Perthun, bevor Andre Zehmitsch nur zwei Minuten später einen Abpraller zur 2:0-Führung verwandelte. Mit einen beruhigenden Vorsprung für die Stahl-Elf gingen beide Teams in die Kabinen. Den ersten Eckball der zweiten Hälfte nutzte Abwehrspieler Christian Kaps mit einem platzierten Kopfball in die rechte Ecke zum 3:0. Trotz des sicheren Vorsprungs ließen die Unterwellenborner nicht nach und drängten die Kreisstädter immer mehr in die Defensive. So brach der eingewechselte Jens Oelsner mehrfach bis zur Grundlinie durch, um den Ball zurück vors Tor zu schlagen. Allerdings konnten seine Teamkollegen diese Bälle nicht verwerten. Weitere Chancen ergaben sich durch einen Freistoß von Thomas Fliegner (75.) und durch Jens Oelsner, der im Strafraum zwei Mal zum Schuss kam (77., 80.). Die letzte Aktion des Spiels war wiederum ein Unterwellenborner Eckball, den VfL-Torhüter Stephan Berger sicher parieren konnte. Bereits zehn Minuten vor dem Abpfiff brachten die Auswechselspieler reichlich Getränke zur Trainerbank, bevor mit dem Schlusspfiff endlich gejubelt werden durfte. "Jetzt freuen wir uns auf die nächste Saison in der Landesklasse", sagte Trainer Uwe Ellmer, bevor er sich zum feiern verabschiedete. Sein Gegenüber Ulf-Volker Probst aus Saalfeld war hingegen reichlich angefressen: "Mit dem 0:3 sind wir gut bedient. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können." Für den SV Stahl beginnt jetzt die Planung für die Landesklasse, in der sie neben Bad Blankenburg als einzige Mannschaft des Landkreises vertreten sein werden. Wer in Unterwellenborn bleibt und wer die Mannschaft verstärken wird, ist im Moment noch nicht klar. "Wir werden in den kommenden Wochen mit den Spielern reden und zwei bis drei Verstärkungen verpflichten", so Trainer Ellmer.(T.Wolfer)

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Bestes Saisonspiel von Stahl | 03.06.06

FSV Schleiz - Stahl Unterwellenborn 0:4 (0:1)

Im besten Spiel der Saison fegten die Stahlwerker die hochgehandelte Truppe von Schleiz regelrecht aus dem eigenen Stadion.Die 350 Zuschauer, davon 150 aus Unterwellenborn, Satow, Hohndorf und Oettersdorf auf der Seite der Stahlwerker, unterstützten die Truppe lautstark und mit viel Emotionen.Die Unterwellenborner waren in dieser Begegnung klug eingestellt und hatten auch gleich die erste Chance. Nach Vorarbeit vom überragenden Andre Zemitsch schoss Goalgetter Mario Reichmann über das Tor. Die Schleizer versuchten Druck aufzubauen, scheiterten aber an einer sicheren Abwehr, die in diesem Spiel ohne Fehl und Tadel agierte.Nach 17 Minuten schwebte eine Ecke von Jens Wolter in den Schleizer Strafraum, das Durcheinander nutzte Mario Reichmann in unnachahmlicher Art aus der Drehung zum 0:1. Wütende Angriffe des FSV folgten. Torwart Robert Birke musste aber nur einmal ernsthaft eingreifen. Es folgten nach kurzer Druckphase klare Einschussmöglichkeiten der Stahlwerker.Der tschechische Keeper Labay verhinderte gegen Zemitsch, Perthun und Reichmann Ärgeres.In der zweiten Halbzeit mussten die Schleizer ohne Spielmacher Bittner auskommen, welches dem Gastgeber sichtlich zu schaffen machte. Auch Marcus Schultheiß musste verletzt die Segel streichen. Der eingewechselte Patrick Hohmuth bereitete auf der linken Seite das 0:2 nach 62 Minuten vor, welches Martin Müller-Sachs per Flugkopfball erzielte. Der FSV Schleiz fing nun an, äußerst unsauber zu spielen, welches vom inkonsequenten Schiri großzügig geduldet wurde. Einige Attacken wurden nicht mit Gelb bestraft. Als Müller-Sachs allein durchlief und gefoult wurde, blieb Rot aus. Das 0:3 nach 68 Minuten war ein herrlicher Konter.Gute Vorteilsauslegung des Schiedsrichters nutzte Hohmuth zum Alleingang, spielte überlegt zu Reichmann, der einnetzte. Der Jubel auf Unterwellenborner Seite kannte nun keine Grenzen. Ein weiterer Höhepunkt war kurz vor Schluss, als Patrick Hohmuth abzog und der Ball über dem verdutzten Labay einschlug. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, welche auch die Schleizer neidvoll anerkannten.Am kommenden Sonnabend kommt es nun zum mit großer Spannung erwarteten Derby in Unterwellenborn gegen den VfL 06 Saalfeld. (D.Roth)

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Wichtige Punkte zum Aufstieg liegen gelassen | 27.05.06

SV 1910 Kahla - SV Unterwellenborn 2:1 (1:1)

Stahl ließ wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg leichtfertig liegen. Schon zu Beginn musste man feststellen, dass die sonst stabile Abwehr Schwächen offenbarte. Bereits nach sieben Minuten lag der Gast nach einer Ecke mit 0:1 im Rückstand. Diese wurde auf den kurzen Pfosten gezogen, von dort verlängert und Rauscher hatte keine Mühe, um zu vollenden. Die Stahlwerker, keineswegs geschockt, spielten energisch nach vorne. Der Lohn war der Ausgleich nach 14 Minuten. Der agile Hohmuth zog von links ab, Keilwerth im Tor der Kahlaer ließ den Ball abprallen und Ölsner vollendete. Kurz danach musste Birke sein Können aufbieten, um einen Kopfball zu entschärfen. Danach folgten gute Möglichkeiten für die Kumpel-Elf, doch der Pfosten verhinderte Tore von Ölsner und Perthun. Kurz nach der Halbzeit hatte Ölsner eine gute Chance nach Eingabe von Hohmuth, wurde aber abgeblockt. Nach 58 Minuten ein weiterer Blackout in der Abwehr. Nach einem Einwurf zog ein Kahlaer ohne Gegenwehr an drei Spielern vorbei, die Eingabe wurde von Birke unterschätzt und die ungenügende Abwehr nahm Krakowski auf und hämmerte den Ball ins Tor. Es folgte ein Sturmlauf der Stahlwerker mit klaren Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Ein Dank geht an Schleiz-Bezwinger Hohndorf, der den Stahlwerkern alle Chancen offen hielt. (D.Roth)

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Starke erste Halbzeit der Stahl-Elf reicht zum Sieg | 20.05.06

SV Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV 3:2 (3:0)

Die ersten zehn Minuten verliefen noch etwas verhalten, aber dann legten die Gastgeber richtig los. Gute Gelegenheiten von Ölsner und Reichmann wurden nicht zur Führung genutzt, wobei der Schuss von Reichmann im Strafraum von einem Abwehrspieler mit der Hand abgewehrt wurde. In der 14. Minute konnte der sehr gute Hohndorfer Torwart den Freistoß von Hohmuth nicht klären und der zum Nachschuss bereit stehende Kaps wurde von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte Kaps sicher zum 1:0. Unterwellenborn hatte das Spiel jetzt fest im Griff und kam zu sehenswerten Angriffen. Jedoch erst in der 35. Minute schlug ein Freistoß von Hohmuth zum 2:0 ein. Es folgte kurz darauf der schönste Angriff des gesamten Spiels, den Perthun nach Kombination über Wolter und Müller-Sachs zur 3:0-Pausenführung abschloss. Der Freistoß von Hohmuth, der im Dreiangel landete, konnte nicht gegeben werden, da der Schiedsrichter indirekten Freistoß angezeigt hatte. In der zweiten Halbzeit hatte sich Hohndorf besser auf das Spiel eingestellt und konnte die Partie offener gestalten. Die Stahl-Elf hatte zwar mehr Spielanteile, aber die Angriffe wurden nicht mehr so zielstrebig vorgetragen. Als Schultheiß in der 70. Minute im Strafraum einen Hohndorfer zum Fall brachte, konnte Birke den Elfmeter parieren, hatte dann aber gegen den Nachschuss keine Chance. Nachdem Zehmitsch mit guter Gelegenheit und Ölsner mit Abseitstor scheiterten, musste Torwart Birke sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball zu parieren. Nach einer Ecke (80.) erzielte Hohndorf aus dem Gewühl den Anschlusstreffer. So wurden die Schlussminuten noch zu einer unnötigen Zittereinlage. (H.Büttner)

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Stahl kommt spielerisch zu wichtigem Erfolg | 14.05.06

LSV Oettersdorf - Stahl Unterwellenborn 1:3 (0:2)

In einem auf gutem Niveau stehenden Spiel behielten die Stahlwerker die Oberhand, obwohl das Spiel noch eine bittere Note bekam. Der LSV, lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner, lebte von seiner Kampfkraft, konnte spielerisch aber nicht mithalten. Bereits nach neun Minuten das 0:1, als Christian Kaps nach Ecke von Patrick Hohmuth eine unübersichtliche Situation nutzte und überlegt einschob. Nach 33 Minuten eine Großchance der Kumpel-Elf, als nach scharfer Eingabe von Hohmuth nacheinander Mario Reichmann und Heiko Perthun scheitern. Danach wurde man etwas leichtsinnig und prompt hatten die Oettersdorfer den Ausgleich auf dem Fuß. Als alle auf den Halbzeitpfiff warteten, bekam die Stahl-Elf noch einen Freistoß zugesprochen. 18 Meter vor dem Tor schoss Heiko Perthun den Ball gekonnt über die Mauer in den linken Dreiangel. In Halbzeit zwei beherrschte man den LSV klar und hätte in der 46. Minute eigentlich das 0:3 erzielen müssen. Dieses fiel dann aber nach 61 Minuten, als Perthun Jens Ölsner freispielte und dieser mit Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Wenig später eine strittige Situation, welche die Bank der Stahlwerker zum Kochen brachte. Maik Göllnitz wird auf der Linie aus vier Metern auf die Brust geschossen und Birke nimmt den abtropfenden Ball auf. Der Schiri will weiter spielen lassen, da winkt auf einmal der Linienrichter mit der Fahne. Dieser stellte Handspiel fest und der Schiri gibt Elfmeter und Rot für Göllnitz. Selbst der LSV verstand diese Entscheidung nicht. (D.Roth)

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Unterwellenborn holt verdient drei Punkte | 10.05.06

Grün Weiß Triptis - Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:0)

In einem sehr spannenden Nachholer holte Unterwellenborn am Mittwoch verdient drei Punkte. Die Stahlwerker trafen auf einen sehr gut eingestellten Gegner. Sehr massiv stehend, überließ man den Gästen die Initiative und wartete auf Fehler, um die Kumpel-Elf auskontern zu können. In Halbzeit eins gab es kaum nennenswerte Chancen. Es blieb ein Spiel zwischen den Strafräumen. Ab der 55. Minute wurde der SV Stahl druckvoller und hinterließ Wirkung. Mehrere gefährliche Ecken wurden hereingegeben, aber Kaps scheiterte nach scharfer Eingabe am langen Pfosten stehend. Zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend ein zweifacher Blackout der Unterwellenborner. Nach Ballverlust in der Triptiser Hälfte erwischte ein Konter die ungeordnete Defensive. Der Lupfer des auf Birke allein zulaufenden Angreifers landete an der Latte. Statt die Abwehr neu zu ordnen, startete Baldauf ein Solo nach vorn, verlor den Ball und sechs Triptiser spielten gegen drei Unterwellenborner. Poser völlig frei gespielt schob seelenruhig ein (64.). Aber die Stahlelf gab nicht auf. Erst scheiterte Perthun mit Freistoß am glänzend reagierenden Schauerhammer, dann verlängerte Kaps in der 72. Minute eine Ecke auf Ölsner, der den Ball im Dreiangel platzierte. Eine weitere Schrecksekunde folgte, als Schultheiß einen schon gewonnenen Ball verlor und die Eingabe noch abgewehrt werden konnte. Der umjubelte Siegtreffer fiel nach 85 Minuten. Einen Freistoß verlängerte Ölsner mit dem Kopf, Langhammer nahm den Ball auf, umkurvte den Libero und ließ Schauerhammer keine Chance. (D.Roth)

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Unterwellenborner Angriffsfußball mit schönen Toren | 06.05.06

SV Stahl Unterwellenborn - FC Thüringen Jena 5:0 (4:0)

In der ersten Halbzeit zeigten die Stahlwerker effektiven Angriffsfußball mit schönen Toren gegen eine keineswegs schwache Mannschaft. Der Torreigen wurde bereits nach fünf Minuten eröffnet, als Jens Wolter eine Eingabe von Mario Reichmann, welcher sich an der Grundlinie durchsetzte, zum 1:0 einschob. Danach wurde der FC Thüringen aber mobiler und verzeichnete zwei Möglichkeiten, wobei Robert Birke beim Freistoß von Jens Sander reflexartig mit dem Fuß das 1:1 verhinderte. Nach 25 Minuten lag der Ball zum zweiten Mal im Tor des FC Thüringen. Eine Eingabe von Jens Wolter wurde von zwei Jenaern verpasst und Mario Reichmann nutzte diesen Fehler mit straffem Linksschuss ins lange Eck. Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Bereits drei Minuten später setzte sich Martin Müller-Sachs auf der rechten Seite durch und bediente Mario Reichmann, dessen abgewehrten Ball nahm André Zemitsch auf und verwandelte sicher zum 3:0. Weitere schöne Kombinationen folgten, Stahl ließ Ball und Gegner laufen. In Folge dessen das 4:0 nach 35 Minuten. Einen Seitenwechsel von André Zemitsch nahm Jens Wolter auf, passte in die Mitte, dort fanden sich Mario Reichmann und André Zemitsch zum Doppelpass und die Rückgabe von André schob Martin Müller-Sachs gekonnt ins Tor. Ein herrlicher Spielzug. Leider ließ die Kumpel-Elf dann, wie bereits in der Vorwoche, die Zügel etwas schleifen. Über weite Strecken bot man nun Sommerfußball, was sich auch in der zweiten Halbzeit fortsetzte. Die erste Aktion kam vom FC Thüringen, als Jens Sander wiederum mit Freistoß an Birke scheiterte. Da waren allerdings schon 72 Minuten gespielt. Wenige Minuten später fasste sich Marcus Schultheiß ein Herz, stürmte nach vorn, fand sich zum Doppelpass mit Reichmann und hämmerte den Ball zum 5:0 unter die Latte. In den letzten zehn Minuten hätte der Gastgeber das Ergebnis noch höher schrauben können, doch Reichmann nach Eingabe von Ölsner, Heiko Perthum nach Vorarbeit von Ölsner und nochmals Heiko Perthum nach Doppelpass mit Reichmann scheiterten knapp. Am Mittwoch tritt Stahl zum Nachholespiel in Triptis an, Anstoß ist 18.30 Uhr. Die Gastgeber haben zurzeit einen guten Lauf und haben den Stahlwerkern schon beim 2:0-Heimsieg das Leben schwer gemacht. Es könnte bei Unterwellenborn arbeitsbedingt personelle Probleme geben. (D.Roth)

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Klare Sache für Unterwellenborn | 01.05.06

SV Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Tanna 5:0 (2:0)

In einem auf keinem hohen Niveau stehenden Spiel behielten die Hausherren verdient die Oberhand. Stahl riss wahrlich keine Bäume aus, aber der Gegner war einfach zu schwach. Müller-Sachs hätte schon in Minute eins das 1:0 erzielen können. Nach sieben Minuten machte er es besser. Nach einem Freistoß von Hohmuth lies der Torhüter abklatschen und Martin traf im Nachsetzen. Weitere Chancen folgten. Das 2:0 fiel nach 35 Minuten, als Torjäger Reichmann nach Schuss von Wolter den zurückspringenden Ball einschob. Danach spielte der Gastgeber sehr unkonzentriert. Dies besserte sich bis zur 60. Minute kaum. Da hatte Ölsner eine herrliche Aktion, als er mit Fallrückzieher nur knapp vorbeischoss. Danach war wieder viel Leerlauf. Einen groben Abwehrschnitzer der Gäste nutzte Schultheiß zu einer Eingabe, welche Müller-Sachs zum 3:0 (76.) verwertete. Zwei Minuten später nutzte Reichmann eine weitere Schlafwageneinlage der Tannaer zu seinem zweiten Tor. Reichmann bereitete dann auch das 5:0 in der 88. Minute vor, welches Ölsner mit Schuss in den Dreiangel erzielte. Am Sonnabend wurde das Spitzenspiel gegen Schleiz wegen angeblicher Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Zuschauer und Schiris aus dem Landkreis, die nach Schleiz gefahren sind und dies beurteilen können, fanden einen intakten Platz vor. (D.Roth)

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Stahl Unterwellenborn mit verdientem Erfolg | 22.04.06

VfR Bad Lobenstein - Stahl Unterwellenborn 0:3 (0:1)

In einem auf sehr gutem Niveau stehenden Spiel sahen die knapp 200 Zuschauer am Ende einen verdienten Sieger. Der VfR, in Halbzeit eins vom Trainer Holger Leube taktisch sehr gut eingestellt, macht den Stahlwerkern doch einige Sorgen. Mit dem schnellen und vor allen Dingen flexiblen Konterspiel zeigte der Gastgeber, warum er in der Spitzengruppe vertreten ist. Trotz allem hatte Stahl nach elf Minuten den ersten Riesen. Nach Eingabe von Patrick Hohmuth konnte Mario Reichmann den Ball aber nicht verwerten. Zehn Minuten später machte er es besser. Einen herrlichen 40-Meter-Diagonalpass von Marcus Schultheiß nahm Mario gekonnt auf und hämmerte den Ball unter die Latte. Nachdem Mario mit Flugkopfball fast das 0:2 erzielt hätte, wurde der VfR immer gefährlicher. Maik Göllnitz rettete nach 30 Minuten für den schon geschlagenen Birke auf der Linie. In Halbzeit zwei wurde die Kumpel-Elf immer stärker und hatte gleich zu Beginn die große Möglichkeit zum 0:2. Nach glänzender Vorarbeit von Heiko Perthun beförderte Martin Müller-Sachs den Ball per Kopf am leeren Tor vorbei. Die Lobensteiner waren weiter sehr bemüht, jedoch ohne echte Torchance. Das 0:2 in der 54. Minute erzielte Torjäger Reichmann nach Ecke von Hohmuth per Kopf. Es folgten mehrere gute Möglichkeiten, doch Jens Wolter und Heiko Perthun nutzten diese nicht. Besser machte es dann nach 76 Minuten Andrè Zemitsch, welcher nach genialer Hackenvorlage von Thomas Fliegner per Lupfer sein erstes Punktspieltor erzielte. Jeder gönnte Andrè dieses Tor nach den guten Leistungen in dieser Saison. Die größte Chance in der Folgezeit vergab Heiko Perthun wenige Minuten vor Schluss, als er von Reichmann mustergültig freigespielt, völlig frei leichtfertig am Tor vorbei schob.Ein verdienter Sieg der Stahl-Elf, welche nun dem Spitzenspiel in der nächsten Woche in Schleiz entgegen fiebert. (D.Roth)

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Die Cleverness bringt Stahl auf die Siegerstraße | 17.04.06

FSV Mellenbach/Sitzendorf - Stahl Unterwellenborn1:3 (0:1)

Die Partie begann flott, bereits nach sechs Minuten hatte Köhler mit einem 18-m-Schuss das Gehäuse knapp verfehlt. Die Unterwellenborner konnten mit ihrer Feldüberlegenheit in der Anfangsphase nicht viel anfangen. Man konnte sehen, dass sie trotz des klaren Hinspielergebnisses mit Respekt ins Schwarzatal gereist waren. Der FSV stand gut und konnte mit seiner forschen, aber sehr fairen Spielweise die Räume eng machen und die spielerisch überlegenen Gäste ausbremsen. Die erste gefährliche Situation für das Tor von Körnig war ein Freistoß aus 16 Metern, der aber am Kasten vorbei ging (18.). Von jetzt an versuchten die Gäste ihr spielerisches Potenzial mehr umzusetzen und kamen zwangsläufig auch zu Gelegenheiten. In der 33. Minute hatten es die Mellenbacher Körnig zu verdanken, dass sie nach einem Schnitzer in der Abwehr nicht in Rückstand gerieten. Die Stahlwerker wollten jetzt unbedingt die Führung vor der Pause erzielen und hatten zumeist nach Ecken ihre Gelegenheiten, die aber allesamt nichts Zählbares einbrachten. Es musste schon mehr ein Zufallsprodukt sein, was dann doch die Führung für den Tabellenführer vor der Pause bedeutete (43.). Müller-Sachs marschierte durch das Mittelfeld und zog aus 25 Meter ab, der Ball setzte tückisch auf und sprang ins Eck des Mellenbacher Tores, Körnig war chancenlos. Nach der Pause wollte der Gastgeber schnell den Ausgleich erzielen und hatte durch einen Kopfball von Köhler auch eine gute Gelegenheit, doch der strich knapp am Tor vorbei (49.). In der 54. Minute war es der Keeper der Gäste, der einen 16-m-Knaller von Apel aus dem Winkel holte und so den Ausgleich verhinderte. Nur fünf Minuten später war es soweit: Danny Liebmann köpft einen Unterwellenborner im Strafraum an, der Ball springt zu Köhler und der vollendet aus zehn Metern. Von jetzt an wollten es die Mellenbacher wissen und versuchten die Unterwellenborner unter Druck zu setzen, doch spielten die ihren Stiefel routiniert runter und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Bis zur 71. Minute hielt das Remis, als Körnig einen Freistoß prallen ließ und Christian Liebmann unter Bedrängnis den Ball ins eigene Netz lenkte. Sechs Minuten später die endgültige Entscheidung, als Kapps einen Konter mit dem Kopf abschloss und unhaltbar einnetzte. Kurz vor Ultimo hätten die Gäste noch das 1:4 erzielen können, drei Akteure tauchten allein vor Körnig auf und schoben das Leder aber neben das Tor. Das wäre aber des Guten zuviel gewesen. (R.Schirmer)

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Kantersieg für die Gäste auf ungewohntem Sand | 15.04.06

SV Münchenbernsdorf - Stahl Unterwellenborn 1:7 (0:3)

Auf ungewohntem Sandplatz brauchte die Kumpel-Elf nur eine kurze Eingewöhnungsphase, um erfolgreichen Fußball zu zeigen. Die ersten Chancen verpufften noch erfolglos, aber nach 22 Minuten hieß es dann doch 0:1. Nach einem Freistoß von Patrick Hohmuth schaltete Heiko Perthun am schnellsten und ließ dem Schlussmann keine Chance. Es folgten weitere Möglichkeiten, eine davon nutzte Mario Reichman nach einem schönen Diagonalpass von Jens Wolter mit straffem Linksschuss zum 0:2. Nach 38 Minuten waren die Messen eigentlich schon gelesen, als Jens Wolter einen Einwurf von Ken Langhammer aufnahm, nach innen passte und Reichmann aus der Drehung das 0:3 erzielte. Etwas unkonzentriert kam Stahl aus der Pause und gestattete den Gastgebern ihre erste Möglichkeit. Dann zog man die Zügel aber wieder an und erzielte in der 54. Minute das 0:4. Einen Einwurf verlängerte Kaps per Kopf und Perthun schob am langen Pfosten stehend den Ball ins lange Eck. Wenig später kratzte Steffen Schneider im Tor der Stahlwerker einen Kopfball aus dem Angel. Das 0:5 fiel nach 59 Minuten, welches wiederum Reichmann nach Vorarbeit von Thomas Fliegner und Christian Kaps mit tollem Volleyschuss erzielte. Ein herrlicher Spielzug über Maik Göllnitz, welcher Hohmuth freispielte und dieser mit Übersicht zu Perthun passte, führte nach 74 Minuten zum 0:6. Das 0:7 blieb Kay Röppischer vorbehalten, der die Vorarbeit von Göllnitz und Perthun nutzte und acht Minuten vor Schluss erfolgreich war. In der 88. Minute folgte ein umstrittener Elfmeter des sonst so hervorragend leitenden Schiris Titze, welchen die Gastgeber zum Ehrentor nutzen. Insgesamt war es eine überzeugende Leistung des gesamten Teams. (D.Roth)

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Stahl wie ausgewechselt | 08.04.06

SV Stahl Unterwellenborn - SSV Jena-Lobeda 4:0 (2:0)

In einem auf sehr gutem Niveau stehendem Spiel gewann die Kumpel-Elf auch in dieser Höhe verdient. Wie ausgewechselt zu den letzten zwei Wochen präsentierten sich die Gastgeber gegen eine keineswegs schwache Mannschaft. Stahl setzte den SSV von Anfang an unter Druck und hatte gleich mehrere verheißungsvolle Situationen. Das 1:0 fiel, als Martin Müller-Sachs im Strafraum umgerissen wurde und Maik Göllnitz den Elfmeter sicher verwandelte. Es häuften sich die Möglichkeiten, besonders Patrick Hohmuth machte über links immer wieder Druck. Aber auch Steffen Schneider im Tor der Unterwellenborner zeichnete sich nach einem Gewaltschuss aus. Wenig später setzte sich Hohmuth wieder auf links durch, passte nach innen und Mario Reichmann macht äußerst clever das 2:0. In Halbzeit zwei versuchten die Jenaer, dem Spiel eine Wende zu geben, aber durch rüdes Spiel und verbale Attacken schwächten sie sich durch eine rote Karte selbst. Den Vogel schoss aber Jenas Knabe ab. Gerade aus Weida zurückgekommen, spottete sein Verhalten jeder Beschreibung. Die Quittung folgte wenig später. Nach Vorarbeit von Hohmuth startete Mario Reichmann ein Solo, welches er sehr überlegt zum 3:0 abschloss. Mario erzielte zehn Minuten später auch das 4:0, welches Kay Röppischer an der Außenlinie mit viel Übersicht vorbereitete. Bemängeln muss man aber bei Unterwellenborn wiederum die ungenügende Chancenauswertung; das muss einfach effektiver werden. (D.Roth)

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Enttäuschendes Unendschieden | 01.04.06

VfB 09 Pößneck II - SV Stahl Unterwellenborn 0:0

In einem niveauarmen Spiel verloren die Stahlwerker gegen Pößneck II weitere wichtige Punkte. Das Spiel fand unter Bedingungen statt, die einem Oberligaverein unwürdig sind. Trotz zwei bespielbaren Rasenplätzen fand das Match auf der roten Erde statt, mit der die Stahlwerker so ihre Probleme hatten. Es war eigentlich über 90 Minuten ein Spiel auf ein Tor, bloß der erlösende Treffer wollte nicht fallen. Der VfB bekämpfte die Kumpel- Elf mit einfachen Mitteln. Die Bälle wurden fast nur geschlagen, Zeit geschunden wo es nur ging. Ständig lagen schreiende Spieler auf dem Platz, die sich mitunter minutenlang umherwälzten. Trotzdem hätte Stahl diesen Gegner besiegen müssen, wenn man die sich bietenden Chancen genutzt hätte. Die besten Gelegenheiten in der ersten Halbzeit hatten Wolter und Müller-Sachs. Zudem wurden viele Freistoßchancen leichtfertig vergeben. In Halbzeit zwei dasselbe Bild. Die Stahlwerker bemühten sich redlich, aber es gelang einfach zu wenig. Kaps wurde nun nach vorne beordert, um den Libero unter Druck zu setzen. Bei einem Foul an Kaps im Strafraum blieb zu allem Überfluss die Pfeiffe des Schiris stumm. Den Stahlwerkern lief nun die Zeit davon, man konnte aus der drückenden Überlegenheit einfach kein Kapital schlagen. Als alle erwarteten, dass auf Grund des Zeitschindens der Pößnecker fünf Minuten nachgespielt werden, wurde pünktlich abgepfiffen. Die Enttäuschung im Lager der Stahlwerker war spürbar. (D.Roth)

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| 25.03.06

SV Stahl Unterwellenborn - Jenapharm Jena 4:0 (0:0)

In einem zum Ende dramatischen Spiel ließen die Stahlwerker leichtfertig zwei Punkte im Aufstiegskampf liegen. Von Beginn an berannte die Kumpel-Elf das Tor des TSV. Doch auf der anderen Seite zeigte sich auch, dass die Abwehr bei schnellen Gegenzügen sehr anfällig war. Bedingt durch übertriebenes Klein-Klein-Spiel, anstatt die Angriffe abzuschließen, wurde es einige Male brandgefährlich. Nach einer Doppelchance lief Stahl in einen Konter, welcher die Oppurger in der 22. Minute in Führung brachte. Birke konnte den ersten Schuss noch halten, doch im Nachsetzen patzte die Abwehr nochmals. Die passende Antwort folgte aber prompt, als Unterwellenborn die Abseitsfalle der Gäste ausschaltete und Patrick Hohmuth den Ball unter die Latte schoss. Es mehrten sich die Chancen, doch der Oppurger Keeper Költzing oder die vielbeinige Abwehr retteten immer wieder. Nach einer weiteren klaren Gelegenheit konterten die Oppurger wiederum eiskalt. Mit einem feinem Pass wurde Schütze freigespielt, dessen Ball von Pfosten zu Pfosten sprang und wieder heraus ging. Kurz vor der Halbzeit eine weitere Glanztat von Költzing, der Reichmanns Hammer entschärfte. In Halbzeit zwei zunächst eine klare Überlegenheit der Gastgeber. Die große Chance zur Führung vergab Hohmuth, der einen Elfmeter an den Pfosten schoss. Stahl ging wenig später trotzdem in Front, als Ölsner den sehr guten Müller-Sachs freispielte und dieser überlegt einschob. Der Gastgeber hatte noch die Chance zum 3:1 durch Reichmann, aber ein Bruch im Spiel war unübersehbar. Statt diszipliniert weiter zu spielen ging die Ordnung nun völlig verloren. Die Abwehr wurde nochmals umgestellt, als Baldauf verletzt vom Platz musste. Wenig später fiel das 2:2, weil Perthun seinen Mann hinter dem Rücken einfach laufen ließ. Die Stahl-Elf hatte aber weitere Chancen zur Führung. Ein Schuss von Fliegner klatschte an den Pfosten. Kurz vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse. Schiri Fritsch, der bis dahin klug leitete, verlor jegliches Fingerspitzengefühl. Torhüter Birke, welcher den Ellenbogen eines Oppurgers ins Gesicht geschlagen bekam, flog mit rot vom Platz, als er diesen wegstieß. Der Oppurger erhielt nur gelb-rot. Libero Göllnitz ging ins Tor. In den sechs Minuten Nachspielzeit gab es noch eine gelb-rote Karte für Oppurg, die sehr unsauber spielten. Auch mit zehn Mann hatte Stahl noch Siegchancen, als Schüsse von Reichmann und Schultheiß um Zentimeter vorbei gingen. Nun muss Unterwellenborn auf Fehler der Schleizer hoffen und kann sich keine eigenen mehr leisten. (D.Roth)

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Stahl lässt leichtfertig zwei Punkte liegen | 25.02.06

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg 2:2 (1:1)

In einem guten Bezirksligaspiel gewannen die Stahlwerker auf Grund einer klaren Steigerung in Halbzeit zwei auch in dieser Höhe verdient. Auf schwierigem Geläuf mussten sich beide Mannschaften erst einmal zurechtfinden, ständiges Schuhwechseln stand auf der Tagesordnung, bis man die vermeintlich richtigen "Treter" gefunden hatte. Der SV Jenapharm, sehr defensiv eingestellt, riegelte den Strafraum mit sechs Spielern ab und versuchte sein Heil in vereinzelten Kontern. Gute Chancen gab es für die Stahlwerker durch Patrick Hohmuth und vor allen Dingen für Andr- Zemitsch. Hohmuth scheiterte zwei Mal auf der linken Seite, als der Ball versprang und am kurzen Pfosten vorbeiging. Zemitsch klebte das Pech an den Stiefeln, als sein erster Schuss knapp am Pfosten vorbeizischte und der zweite an der Lattenunterkante landete. Beide Male legte Ken Langhammer auf. Mit Beginn der zweiten Halbzeit war Stahl fünf Minuten nicht auf der Höhe des Geschehens und gestattete den Jenaern zwei gute Möglichkeiten. Einmal musste Robert Birke ernsthaft eingreifen, hielt aber sicher. Danach bestimmte die Kumpel-Elf aber wieder das Spiel und kam zum erlösenden 1:0. Nach schöner Vorarbeit von Martin Müller-Sachs verwertete der Torschütze vom Dienst, Mario Reichmann, clever mit Schuss ins lange Eck. Nun lief der Angriffsmotor der Stahlwerker auf Hochtouren und ließ weitere Treffer folgen. In der 62. Minute erkämpfte sich Hohmuth den Ball, legte auf Christian Kaps, welcher mit straffem Schuss ins linke obere Eck erfolgreich war. Wenig später lief Hohmuth allein auf den Tormann zu und schob den Ball sicher ins kurze Eck. Kurz darauf eine kuriose Situation. Ein Schuss von Heiko Perthun sprang so tückisch auf, dass der Ball vom Kopf des Torhüters hinter ihn sprang, danach kurz vor dem Tor auf einen weiteren Sprunghügel ging und dann neben dem Tor landete. Das Gelächter der zirka 120 Zuschauer war groß. Das 4:0 blieb Jens Ölsner vorbehalten, welcher nach halbjähriger Verletzungspause eine tolle Eingabe von Martin Müller-Sachs mit Übersicht am Tormann vorbeischob. Die Zuschauer traten zufrieden nach einem schönen Spiel die Heimreise an. (D.Roth)

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Heimsieg gegen Uhlstädt | 28.01.06

SV Stahl Unterwellenborn - Uhlstädter SV 3:0 (0:0)

In einem doch sehr einseitigem Bezirksligaspiel gewannen die Stahlwerker letztendlich auch in dieser Höhe verdient. In der ersten halben Stunde gab es nicht eine nennenswerte Aktion, da beide Mannschaften doch sichtliche Probleme mit dem knüppelhart gefrorenen Geläuf hatten. Doch dann eine Großchance der Kumpel-Elf. Nach einer Ecke verlängert Mario Reichmann per Kopf auf den zweiten Pfosten und Ken Langhammer scheiterte ebenfalls per Kopf an zwei auf der Linie stehenden Verteidigern. Nun wurde das Spiel lebhafter, der SV Stahl machte weiter Druck. Patrick Hohmuth mit Fernschuss und Mario Reichmann mit Kopfball scheiterten aber vor der Pause. In Halbzeit zwei das selbe Spiel. Der USV sehr defensiv ausgerichtet, versuchte sein Glück mit langen Bällen, die Unterwellenborner bemüht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Endlich bekam man einige gelungene Aktionen zu sehen. Erst scheiterte Martin Müller-Sachs per Kopf, wenig später das 1:0. Christian Kaps, zur Halbzeit eingewechselt, setzte zu einem Solo an, ließ zwei Gegenspieler stehen und sein Schuss, welcher noch tückisch aufsetzte, ging nach 62 Minuten ins Tor. Weitere Chancen von Müller-Sachs und Jens Wolter folgten, konnten aber nicht genutzt werden. In der 66. Minute die einzige nennenswerte Aktion des USV, als nach einem abgewehrten Freistoß ein verheißungsvoller Konter gefahren wurde. Doch Gundermann konnte den Ball auf dem glatten Geläuf nicht kontrollieren. Das 2:0 ließ dann nicht lange auf sich warten. Eine scharfe Eingabe von Hohmuth erreichte Reichmann, der nach kurzer Drehung uneigennützig auf Langhammer passte und dieser sicher einschob. Damit war der Widerstand des USV endgültig gebrochen. Man arbeitete sich noch mehrere Chancen heraus, von denen nur noch eine genutzt wurde. Nach sehr schöner Vorarbeit von Christian Kaps scheiterte erst Ken Langhammer am toll reagierenden Keeper des USV, aber beim Nachschuss von Martin Müller-Sachs in der 83. Minute war er machtlos. Ein wohltuend faires Kreisderby, welches von Sportfreund Läsker aus Pößneck sehr gut geleitet wurde, fand somit einen verdienten Sieger. (D.Roth)

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Cup bleibt in Bad Blankenburg | 25.01.06

Zur zweiten Auflage des Sparkassen-Cups der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gab es am Mittwochabend in der Vierfelderhalle Hallenfußball in hoher Qualität und spannende Auseinandersetzungen. In der Vorrunde mussten sich die SG Arnstadt/Rudisleben als Titelverteidiger mit der SG Traktor Teichel, dem SV Stahl Unterwellenborn und einer zweiten Vertretung des TSV Bad Blankenburg auseinandersetzen. Der Favorit und Landesklassenzweite setzte sich eindrucksvoll mit drei Siegen in der Gruppe A durch und stand schon sehr schnell als Halbfinalist fest. Überraschend stark präsentierten sich die Gäste aus Unterwellenborn und die zweite Vertretung des Gastgebers. Beide sorgten zum Abschluss der Gruppenphase für ein packendes und dramatisches Entscheidungsspiel um den zweiten Halbfinalplatz. Mit einem knappen 2:1 behielten die Stahlwerker die Oberhand in einem Spiel, das keinen Verlierer verdient hätte. In der Staffel B ging es ebenso spannend und dramatisch zu. Jedes Spiel war ein Kreisderby. Den größten Paukenschlag landete die Einheit aus Rudolstadt mit ihrem 5: 1-Sieg gegen den Gastgeber Blankenburg I. Danach zeigte sich allerdings, dass die Saalestädter Mühe hatten, sich gegen den Uhlstädter SV (3:2) durchzusetzen. Mit ihrem Sieg gegen den Ortsrivalen SV 1883 Schwarza (6:2) meldeten sie allerdings als Halbfinalist Titelambitionen an. Der TSV Bad Blankenburg I hingegen kam immer besser ins Spiel und ließ mit seinen Siegen gegen Schwarza (2:0) und Uhlstädt (3:9) keinen Zweifel daran, auch Anwärter auf den Pokalsieg zu sein. In den nachfolgenden Halbfinals gab es nochmal eine Steigerung in den Leistungen der Akteure. Den Zuschauern wurde wiederum gutklassiger Hallenfußball geboten. Der TSV Bad Blankenburg setze sich in einem sehr engagierten Spiel mit 2:0 gegen Arnstadt/Rudisleben durch, in dem die Routiniers Thorz und Marr für die Torerfolge sorgten. Die bis dahin stark spielenden Unterwellenborner konnten am Ende den Rudolstädtern nicht Stand halten, so dass das Traumfinale feststand. Und die erste Vertretung des Gastgebers nahm erfolgreich Revanche für die Niederlage im Gruppenspiel. Die Blankenburger Scharfschützen Thorz und Kummer (vier Turniertore) sorgten nach verbissenem Kampf für das entscheidende 2:0, so dass der begehrte Pokal in diesem Jahr an der Schwarza blieb. Platzierungsspiele um Platz drei: Arnstadt/Rudisleben - Unterwellenborn 2:1; um Platz fünf: TSV Bad Blankenburg II - Uhlstädter SV 3:2; um Platz sieben: SG Traktor Teichel - SV 1883 Schwarza 3:0. Neben den Mannschaftsleistungen wurden als beste Einzelspieler Unterwellenborns Keeper R. Birke (bester Torwart) und Rudolstadts B. Stanev (bester Torschütze mit sechs Treffern) geehrt. Die Turnierleitung sprach den Dank der Aktiven an die Ehrengäste und Sponsoren aus, die das Turnier materiell unterstützten. Entsprechende Ehrungen nahmen Vertreterinnen der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt im Zuge ihrer Schirmherrschaft zusammen mit Bad Blankenburgs Bürgermeister Michael Pabst und dem TSV-Vorsitzenden Dr. Martin Maisel vor.

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Torlatte verhindert den Titel | 22.01.06

OTFB-Hallenendrunde: Hohmuth und Reichmann beste Stahl-Torschützen

In einer auf gutem Niveau stehenden Veranstaltung gewann etwas glücklich, aber nicht unverdient der Hohndorfer SV den Titel des Hallenbezirksmeisters des OTFB vor den Gastgebern vom SV Stahl Unterwellenborn. Das Turnier wurde erst im vorletzten Spiel entschieden, die Spannung war förmlich greifbar. Aber der Reihe nach: Zu Beginn verdeutlichten die Hohndorfer sehr schnell ihre Anwartschaft auf die Meisterschaft mit zum Teil klaren Siegen über die Oberligareserve des ZFC, die Stadtrodaer und den SV 1910 Kahla. Aber auch die Stahlwerker hielten mit, siegten über Kahla und Stadtroda sicher, ließen aber gegen die Geraer Ostvorstädter, die von Bernd Wiegner einem ehemaligen "Hüttenspieler" trainiert werden, 20 Sekunden vor dem Schluss beim 3:3 zwei Punkte liegen. Dieser Lapsus sollte sich zum Ende des Turniers rächen. Außer dem ZFC Meuselwitz konnten sich die anderen Mannschaften in der Folgezeit nicht entscheidend in Szene setzen, nahmen sich durch viele Unentschieden die Chance weiter oben mitzuspielen. Der OTG 1902 Gera hatte allerdings bei seinen drei Unentschieden auch ein wenig Pech. Das spannendste und beste Spiel des Turniers, welches zeigte, wie schön Hallenfußball sein kann, bestritten die Gastgeber gegen den Hohndorfer SV. Die ständige Führung der Kumpel glich der HSV immer wieder aus, herrliche Tore waren auf der Tagesordnung. Fünf Sekunden vor Schluss eine schöne Einzelleistung von Ken Langhammer an der Außenlinie, Eingabe und Martin Müller-Sachs stochert den Ball über die Linie. Großer Jubel beim Team und dem Großteil der 150 zahlenden Zuschauer. Aber wer dachte, dies ist die Entscheidung, sah sich getäuscht. Der HSV gewann sein letztes Spiel mit 5:3 gegen OTG und setzte Stahl damit gehörig unter Druck. Den Unmut der Zuschauer zog sich das Schiedsrichtertrio bei einigen strittigen Entscheidungen zu, zudem hätte man einige aufkommende Härten im Turnierverlauf eher unterbinden können. Es reifte die Entscheidung, denn nur ein Sieg gegen den ZFC hätten den Titel bedeutet. Stahl ging auch durch Mario Reichmann in Führung, bekam aber durch eine Unachtsamkeit den Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss hämmerte Patrick Hohmuth den Ball an die Lattenunterkante, aber dieser sprang von da wieder heraus. Alle weiteren Bemühungen, das erlösende Tor zu erzielen, blieben erfolglos und so musste man den starken Hohndorfern den Gesamtsieg überlassen. Eine klare Steigerung der Stahlwerker gegenüber den Turnieren in Neuhaus war aber unverkennbar. Bei der Siegerehrung, die vom Vorsitzenden des OTFB Manfred Lindenberg und Geschäftsführer Dieter Lippold durchgeführt wurde, zeigte sich der Hauptsponsor des Turniers, die Köstritzer Schwarzbierbrauerei, großzügig und verteilte nach Platzierung diverse Geldprämien und 130 Liter Freibier. Weitere Auszeichnungen gingen an den besten Torschützen Steffen Hellwig vom HSV mit zehn Treffern, den besten Spieler Patrick Hohmuth vom SV Stahl und den besten Torhüter Mike Keilwerth vom SV 1910 Kahla. Das bei einer Bezirksmeisterschaft für die Plätze eins bis drei keine Pokale zur Verfügung stehen, muss allerdings kritisiert werden. Der Dank des Veranstalters geht an alle Beteiligten, die dieses Turnier organisierten. Beim Vizemeister kamen zum Einsatz: Steffen Schneider, Maik Göllnitz (1 Tor), Jens Wolter, Thomas Fliegner (1), Ken Langhammer, Martin Müller-Sachs (2), Mario Reichmann (5), Christian Kaps, Patrick Hohmuth (7). Ergebnisse: HSV - Unterwellenborn 3:4, - Kahla 3:1, - Stadtroda 4:0, - ZFC II 3:2, - OTG 5:3, SV Stahl - Kahla 5:1, - Stadtroda 3:0, - ZFC II 1:1, - OTG 3:3, Kahla - Stadtroda 2:2, - ZFC II 1:1, - OTG 2:2, Stadtroda - ZFC II 0:1, - OTG 1:1, ZFC - OTG 2:1. (D.Roth)

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SV Stahl mit Führungstor gegen FC Carl Zeiss | 06.01.06

Fußball-Turnier in Neuhaus um Großen Rennsteigpokal - Unterwellenborn am Ende Fünfter

Bezirksligaspitzenreiter SV Stahl Unterwellenborn nahm als Vertreter des Kreises am Freitagabend am Turnier um den Großen Rennsteigpokal in Neuhaus am Rennweg teil und belegte am Ende den fünften Platz. Der Start in dieses Turnier mit je vier Spielen über 14 Minuten war für die Unterwellenborner fantastisch. Sie spielten gegen die Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena und nutzten die erste Torchance durch den spielintelligenten Mario Reichmann zur Führung. Sofort stand die Guts-Muths-Sporthalle Kopf. Der scheinbar Kleinere hatte sofort die Unterstützung der rund 550 Zuschauer. Doch weder dies, noch der großartige Kampfgeist der Unterwellenborner reichten aus, die nur mit Miroslav Jovic und Toni Wachsmuth aus der Regionalliga antretenden Jenaer in die Knie zu zwingen. Der in Unterwellenborn aufgewachsene Olaf Holetschek, für dieses Turnier wieder reaktiviert und bei Jena eingesetzt, sorgte mehr und mehr für Ordnung bei den Jenaern, so dass das 4:2 zu Gunsten der Jenaer normal erschien. Das zweite Tor für Stahl hatte Jens Oelsner erzielt. Nicht normal war dann das 0:6, das sich die Männer um Martin Müller-Sachs gegen den späteren Turniersieger, SV 08 Steinach einhandelten. Den Torjäger des Turniers, Björn Sesselmann (Steinach), von Rot-Weiß Erfurt in den Wald zurückgekehrt, ließ man schalten und walten. Er erzielte gegen den gewiss nicht schlecht haltenden Robert Birke drei seiner sechs Treffer. Es folgte die Überraschung des Turniers gegen die Suhler. Sie hatten zuvor Jena als auch Pößneck mit je 3:1 bezwungen. Schon glaubte man an eine Auferstehung der Suhler. Doch die Unterwellenborner bezwangen durch Tore von Jens Wolter und Mario Reichmann den plötzlich zum Turnierfavoriten aufgestiegenen 1. Suhler SV 06 mit 2:0. Im letzten Turnierspiel mussten die Stahlwerker gegen den Oberligisten VfB Pößneck antreten. Ein deutliches, dem Klassenunterschied angemessenes 1:4 war das Resultat. Jens Oelsner erzielte das Tor für Stahl. Allein die Tatsache, dass der SV Stahl Unterwellenborn an solch einem, für ihn hochklassigen Turnier teilnehmen durfte, rechtfertigt alles. Den Favoriten des Turniers war man zwar unterlegen, doch hatte man Suhl ein Bein stellen können. Und Erfahrungen konnten die Unterwellenborner einige sammeln. Robert Birke, Thomas Fliegner, Marcus Schultheiß, Rene Baldauf, Maik Göllnitz, Jens Wolter, Martin Müller-Sachs, Mario Reichmann, Kay Röppischer, Patrick Hochmuth, Jens Oelsner. - Jena 2:4, - Steinach 0:6, - Pößneck 1:4, - Suhl 2:0. 1. SV 08 Steinach 12:2 Tore/ 10 Punkte; 2. 1.Suhler SV 06 7:7/ 6; 3. FC Carl Zeiss Jena 7:7/ 5; 4. VfB Pößneck 8:9/ 4; 5. SV Stahl Unterwellenborn 5:14/ 3. (H.Felsch/OTZ)

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Unterwellenborn gewinnt beim VfL | 10.12.05

VfL 06 Saalfeld - Stahl Unterwellenborn 0:1 (0:1)

Mit einem Tor durch M. Reichmann entschied vor der Rekordkulisse von über 450 Zuschauern der SV Stahl am Ende etwas glücklich das sehr faire Kreisderby und übernahm damit die Tabellenführung, da das Spiel des FSV Schleiz in Kahla den schlechten Bodenverhältnissen zum Opfer gefallen war. Es entwickelte sich auf dem Kunstrasenplatz von Beginn an eine sehr flotte und kampfbetonte Partie, bei der das Spielerische zu kurz kam. Der VfL übernahm auch in der Anfangsphase die Initiative, ohne sich große Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Die Stahl-Abwehr stand in dieser Phase sehr gut und konnte alle gut gemeinten Angriffe der Gastgeber im Keime ersticken, denn vor dem Strafraum war meistens Endstation. Mitte der ersten Halbzeit wurden die Gäste auch nach vorn aktiver und kreuzten einige Male vor Nachwuchskeeper S. Berger, er bestritt für den plötzlich erkrankten S. Schlegel sein erstes Pflichtspiel in der Bezirksliga, auf . Er musste jetzt höllisch aufpassen und konnte zunächst mit zwei, drei Eingriffen das Ärgste verhindern. Gegen den Schrägschuss von M.Reichmann in der 33. Minute war auch er machtlos und musste tatenlos zuschauen. Die Gastgeber übernahmen jetzt wieder mehr das Kommando, verstanden es aber nicht, die Gäste unter Druck zu setzen. So hatte Torhüter R. Birke im ersten Spielabschnitt einen geruhsamen Nachmittag. Nach dem Pausentee versuchten die Einheimischen das Blatt zu wenden, waren auch die aktivere Mannschaft. Trainer V. Probst brachte für den noch nicht gesunden D. Krayzel und R. Burdak mit M. Smirat und A. Suarez zwei frische Leute die auch für Belebung sorgten, aber auch keine klare spielerische Linie ins Spiel brachten. Von den Gästen war, sieht man einmal von zwei Kontermöglichkeiten in der Schlussphase ab, vorn auch nicht mehr viel zu sehen. Der VfL hatte dann auch noch etwas Pech, als M. Lukavsky mit einem Distanzschuss nur die Latte traf und K. Rosenbusch mit einem Flachschuss am Gästetorhüter scheiterte, der den Ball reaktionsschnell an den Pfosten lenkte. Ansonsten gab es wenig gute Aktionen der Einheimischen und so mussten sie den Gästen am Ende den doch etwas glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg überlassen. Schiedsrichter Baumbach aus Jena hatte mit dem sehr fair geführten Kreisderby keine Probleme und leitete das Spiel gut. (H.Uhlmann)

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Unterwellenborner Erfolg in Spitzenbegegnung | 03.12.05

SV Stahl Unterwellenborn – SV 1910 Kahla 2:0 (1:0)

In einem auf Grund der Bodenverhältnisse niveauarmen Spitzenspiel behielt Stahl die Oberhand. Der vereiste Boden eröffnete dem Zufall Tür und Tor. Die Stahlwerker verstanden es nicht, sich zwingende Torchancen zu erspielen. Kahla beschränkte sich auf das Verteidigen, und Birke, nach Verletzung wieder im Kasten, musste nicht einmal eingreifen. Als sich die Zuschauer schon auf dem Weg zum Glühwein machten, führten die Stahlwerker mit dem Halbzeitpfiff 1:0. Einen Pass auf Hohmuth nutze dieser zu einer scharfen Eingabe. Müller-Sachs legte zu Reichmann ab und dieser hämmerte den Ball ins Dreiangel. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verschlechterten sich die Bedingungen. Stahl kam damit besser zurecht. Es dauerte nicht lange und es gab zählbare Erfolge. Einen Pass von Langhammer nahm Hohmuth auf, nach kurzem Dribbling kam die Eingabe und Reichmann schoss die Kugel unter die Latte. Wenig später musste Birke das erste Mal ernsthaft eingreifen, Der Schiri aus Tanna entdeckte nun sein Herz für die Kahla und pfiff nur noch in eine Richtung. In der 70. Minute eine brenzlige Situation, als Birke den Ball mit tollem Reflex aus dem Angel holte. Die Chance zur Entscheidung hatte dann Müller-Sachs, der sich den Ball zu weit vorlegte und Keilwerth im Tor noch klären konnte. Kahla zeigte sich als schlechter Verlierer, schlug den Sportgruß der Stahlwerker aus. (D.Roth)

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Unterwellenborn gewinnt mit Rumpfteam | 26.11.05

Hohendorf SV - SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:2)

In einem wichtigen Spiel gewann Stahl nach großem Kampf gegen einen starken motivierten HSV. Die Stahlwerker – mit einem Rumpfteam angetreten – zeigten eine tolle kämpferische Leistung und lagen nach drei Minuten in Führung. Eine „Kerze“ des Liberos nutzte Müller-Sachs zur Ablage auf Fliegner, welcher mit sattem Schuss unter die Latte Paulitz keine Chance ließ. Unterwellenborn bestimmte weiter das Spiel, dennoch blieb der HSV auf dem kleinen Platz mit weiten Bällen stets gefährlich. Die Hohndorfer schossen sich dann hauptsächlich auf den Schiedsrichter ein, bekamen viele gelbe Karten, und dies nutzte Stahl aus. Nach einem Freistoß folgte eine unübersichtliche Situation, welche Reichmann mit sattem Schuss zum 0:2 nutzte. Unterwellenborn hätte durchaus höher führen können, doch Paulitz im Tor der Hohendorfer kratzte einen Ball von Fliegner aus kürzester Entfernung aus der Ecke. In Halbzeit zwei spielten die Gäste gegen die tief stehende Sonne, und schon begann ein unverständliches Schwimmfest. In der 52. Minute kassierte Stahl das 1:2. Vollkommen unverständlich, dass die Gästeelf dieses Tor nach einer sicheren Führung im Konter bekam. Unterwellenborn hatte dann noch einige Chancen, um das Spiel endgültig zu entscheiden, aber auch Schneider im Tor der Kumpel-Elf zeigte seine Klasse. Zum Schlusspfiff gab es großen Jubel in den Reihen der Gäste, die eine schwarze Serie durchbrochen haben und zum ersten Mal drei Punkte aus Hohendorf entführten. (d.Roth)

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Erfolg für Unterwellenborn ist mehr als hochverdient | 19.11.05

SV Stahl Unterwellenborn - LSV 49 Oettersdorf 4:1 (1:0)

In einem auf guten Niveau stehenden Spiel gewann die Kumpel-Elf hochverdient. Die erste Viertelstunde war sehr zerfahren. Die erste Schrecksekunde schon nach einer Minute, als ein Kopfball knapp vorbei ging. Wenige Minuten später klärte Steffen Schneider im Tor im letzten Moment. Danach kam Stahl endlich ins Spiel. Zemitsch scheiterte knapp am Torhüter des LSV. Mehrere Distanzschüsse landeten neben dem Tor. Aber auch Schneider musste noch einmal auf der Hut sein. Nach 36 Minuten fiel endlich das 1:0. Ein schöner Pass von Müller-Sachs und Reichmann legte in diesen Hammer den Frust der letzten Wochen, der Torhüter hatte keine Chance. Wenig später die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch Fliegner verzog. In Halbzeit zwei legte der Gastgeber noch eine Schippe nach. Es dauerte keine vier Minuten und Stahl lag mit 2:0 in Front. Einen Freistoß über 40 Meter von Göllnitz verlängerte Müller-Sachs geschickt ins Tor. Danach kam die Zeit der unerfahreren Schiedsrichter aus Jena. Den Stahlwerkern wurden zwei klare Tore aberkannt. Danach wechselte die Kumpel-Elf, und dies tat dem Spiel gut. Meyer bereitete mit herrlicher Eingabe das 3:0 vor, welches Reichmann per Kopf erzielte (71.). Das 4:0 fiel fünf Minuten vor Schluss. Schultheiß bereitete mit großem Einsatz diesen Treffer vor, Reichmann stand goldrichtig und erzielte sein drittes Tor. Eine Minute später kamen die Gäste noch zum Ehrentreffer. (D.Roth)

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Mageres Unentschieden für Stahl Unterwellenborn | 12.11.05

FC Thüringen Jena - Stahl Unterwellenborn 1:1 (1:0)

In einem Spiel, in dem Stahl 80 Minuten das Geschehen bestimmte, kam auf einem "Acker"am Ende ein mageres 1:1 heraus. In den ersten 30 Minuten standen die Jenaer Gastgeber sehr massiv in der eigenen Hälfte. Gut gemeinte Angriffe der Stahlwerker scheiterten. Die erste Unachtsamkeit der Abwehr führte dann zum 1:0 für Jena. Wenig später hatten die Gastgeber gegen eine geschockt wirkende Mannschaft gar das 2:0 auf dem Kopf. Danach zogen die Unterwellenborner wieder an und hatten durch Schultheiß und Müller-Sachs gute Möglichkeiten. Zu allem Überfluss musste Wolter verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Keil, welcher frischen Wind brachte. Die erste Chance in Halbzeit zwei hatte Reichmann. Nach 56 Minuten das 1:1 durch Müller-Sachs. Danach eine Flaute im Spiel der Kumpel-Elf, welche sich erst in den letzten 15 Minuten zu einem Endspurt aufraffte. In der 83. Minute hätte Müller-Sachs alles klar machen müssen, aber dessen Kopfball flog knapp am Tor vorbei. In den Schlussminuten ging Stahl volles Risiko und hätte fast noch verloren. (D.Roth)

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Schleizer Sieg bei U´born am Ende nicht unverdient | 05.11.05

SV Stahl Unterwellenborn - FSV Schleiz 0:1 (0:1)

In einem spannenden Spitzenspiel behielten die Schleizer letztendlich nicht unverdient die Oberhand. Vor allem in der ersten Halbzeit konnten die Stahlwerker nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Zu wenig Biss, mangelnde Laufbereitschaft waren die Hauptgründe, welche den Schleizern das Agieren einfach machten. Aus einer kompakten Deckung starteten sie immer wieder gefährliche Angriffe. Einer dieser führte nach 14 Minuten zum 0:1. Bittners verunglückter Schuss, der zur Eingabe wurde, verwandelte Buding reaktionsschnell zwischen drei Verteidigern. Erst nach zwanzig Minuten fingen sich die Unterwellenborner etwas. Patrick Hohmuth zog immer wieder an den Ketten. Eine tolle Eingabe von ihm konnte Thomas Fliegner völlig frei aber nicht nutzen. Dies war aber die einzig große Gelegenheit für den SV Stahl in der ersten Halbzeit. Viel Glück hatte man, dass der Ukrainer Orshak und der Tscheche Mrvik ihre Chancen nicht nutzten. In Halbzeit zwei gingen die Stahlwerker mit neuem Mut ins Spiel. Man versuchte mit Auswechselungen, dem Spiel eine Wende zu geben. Stefan Erdmann reihte sich wenig später in die Reihe der Verletzten der Unterwellenborner ein. Gute Besserung kann man nur wünschen. Die Schleizer, nun über weite Strecken auf Resultatssicherung aus, setzten mit schnellen Kontern immer wieder Achtungszeichen. Die Stahlwerker machten nun endlich mehr Druck und kamen auch zu Chancen. Entweder rettete die vielbeinige Abwehr, oder Labay im Tor des FSV hatte seine Finger im Spiel. Dadurch blieben Möglichkeiten von Ölsner, Hohmuth und Reichmann ohne Wirkung. Diese Niederlage gibt es jetzt schnell abzuhaken, die nächsten schweren Aufgaben stehen vor der Tür. (D.Roth)

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Entscheidung schon in 1. Halbzeit | 29.10.05

SV Stahl Unterwellenborn - VfR Bad Lobenstein 4:0 (4:0)

Dass es für den VfR Bad Lobenstein in Unterwellenborn bei einem Titelaspiranten und dem aktuellen Tabellen-Zweiten schwer werden würde, darüber war man sich im Lager der Koseltaler schon früh einig. Außerdem musste Trainer Holger Leube ein weiteres Mal eine "Notelf" zusammen basteln, die so noch nie zusammen gespielt hatte.Ins Feuer der Bezirksliga musste von Beginn an auch Mike Rzoska springen. Am Ende der Partie waren es insgesamt vier Akteure der A-Junioren. Zwar waren mit Falk und Schmidt zwei Stammakteure wieder mit dabei, doch nach Bräunel mussten auch Häßner und Kaiser verletzungsbedingt passen. Hinzu kamen die Ausfälle von Gäbelein (Arbeit) sowie Popp und Fijolek (Urlaub). Trainer Leube versuchte sein sein Team stark zu reden. In der Aufgabenverteilung ging man von einer stabilen Deckung aus, die über ein schnelles und breites Spiel nach vorn für Entlastung sorgen sollte. Diese Taktik ging zunächst auch auf. Ein Fehlabspiel der Gastgeber im Mittelfeld wurde eine Beute von Michel. Sein Pass in die Spitze konnte Linke erlaufen, jedoch verfehlt sein Abschluss das Ziel (5). Die Stahlwerker erarbeiteten sich danach mehrere Standardsituationen, die sie planlos abschlossen. Die erste richtige Gefahr für das VfR-Tor dann nach 18 Minuten: Den Freistoß von Hohmuth meistert Kessel in großem Stil. Doch der VfR kann sich nun nicht mehr richtig befreien. Über links entwischt wiederum Hochmuth seinem Gegenspieler Rzoska, Kessel im VfR-Tor geht nicht konsequent zu seiner Hereingabe und hinter dem VfR-Keeper verwertet Müller-Sachs den flachen Ball zur Führung (20.). Der Doppelschlag dann drei Minuten später: Kessel lenkt einen Ball an den Querbalken, die zurückspringende Kugel bringt Falk nur zu Reichmann, der bedient Fliegner am langen Pfosten und es hieß 2:0. Dann hatte Linke eine Möglichkeit, doch sein Drehschuss kann zur Ecke abgelenkt werden. Hölzel versucht es aus der Distanz, doch hier ist Birke im Stahl-Tor ein sicherer Rückhalt. Anders der Gastgeber: Zunächst ist es Wolter, der unbedrängt abdrücken kann. Sein Aufsetzer schlägt im VfR-Gehäuse ein (30.). Dann krönt Hohmuth seine starke Vorstellung an diesem Tag mit dem 4:0 (37.). Pech für den VfR, als ein Schuss von Linke noch von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt wird (42.). In Anbetracht der sicheren Führung ließ es der Gastgeber in Hälfte 2 etwas ruhiger angehen, so dass sich der VfR Spielanteile erarbeiten konnte. Jedoch blieben Strafraumszenen auf beiden Seiten Mangelware. Erwähnenswert aus VfR-Sicht waren Schussversuche durch Becker (75.), Linke (83.) und zwei Freistoßmöglichkeiten durch Hölzel (77./86.). Letzten Endes trifft Köcher noch die Latte (90.). Dies war alles in allem zu wenig, um dem Spiel nochmals die Wende zu geben. Für den VfR war nicht mehr drin. Mit "voller Kapelle" hätte man bestimmt mehr "Musik" machen können.

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Unterwellenborner Sieg zum Kirmessonntag | 16.10.05

SV Stahl Unterwellenborn - VfB 09 Pößneck II 4:0 (2:0)

In einem einseitigen Spiel behielten die Stahlwerker vor 150 Zuschauern am Kirmessonntag auch in dieser Höhe verdient die Oberhand. Die ersten Chancen besaßen Fliegner, der an Wohlfarth scheiterte, und Reichmann, welcher aus kurzer Entfernung über das Tor schoss. Das längst verdiente 1:0 erzielte dann nach 18 Minuten Fliegner mit sattem Hinterhaltsschuss. Eine weitere Gelegenheit von Hohmuth machte dann Wohlfarth mit Fußabwehr zunichte. Folgerichtig fiel dann auch das 2:0. Müller-Sachs erkämpfte sich den Ball, schwenkte nach innen und schoss unhaltbar ins linke Dreiangel. Der selbe Spieler hatte dann auch die Chance zum 3:0, verpasste aber die Eingabe von Göllnitz knapp. Kurz nach der Halbzeit gab es weitere Gelegenheiten für Stahl. Hohmuth und Müller-Sachs scheiterten aber an Wohlfarth. Das 3:0 ließ dann aber nicht lange auf sich warten. Kaps und Langhammer bereiteten dieses vor und Reichmann war mit tollem Direktschuss erfolgreich. Eine weitere Chance vergab der gerade eingewechselte Meyer. Das Spiel bekam dann aber einen bitteren Beigeschmack, als Reichmann verletzt ausgewechselt werden musste. Den Schlusspunkt unter eine gute Leistung der gesamten Mannschaft setzte Fliegner nach 80 Minuten. Eine weite Flanke von Jens Wolter netzte Thomas per Kopf ein. (D.Roth)

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Pokalaus nach niveauarmen Spiel | 03.10.05

Kraftsdorfer SV - SV Stahl Unterwellenborn 3:2 (1:1)

Auf einem sehr kleinem Platz verlor Stahl in einem niveauarmen Spiel. Kraftsdorf ging nach 39 Minuten in Führung. Eine Minute später erzielte Schultheis den Ausgleich. Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit ging Kraftsdorf nach einer Ecke per Kopf mit 2:1 in Führung. Zehn Minuten später fiel sogar das 3:1. Stahl kam aber wieder zurück, als Rene Baldauf das 3:2 erzielte. Wenig später erzielte Markus Schultheis das vermeindliche 3:3 durch eine Ecke. Aber der schwach agierende Schiri erkannte das Tor nicht an. Wenig später wurde Maik Göllnitz, als er nach einem Freistoß den Schiedsrichter anschoss, mit gelb-rot vom Platz geschickt. Die Stahlelf versuchte alles, konnte aber nichts mehr ändern. (D.Roth)

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Stahl meldet sich eindrucksvoll wieder zurück | 01.10.05

SV Stahl Unterwellenborn - FSV Mellenbach/Sitz. 7:0 (3:0)

Nach einwöchiger Punktspielpause meldete sich die Kumpel-Elf mit eindrucksvoller Leistung zurück. Der Gast war kaum auf dem Platz, und schon lag man zurück. Schultheiß erkämpfte sich den Ball, schickte Hohmuth und dessen präzise Eingabe versenkte Mario Reichmann per Drehschuss im langen Eck. Es folgten viele verheißungsvolle Situationen, allein Patrick Hohmuth traf zwei Mal den Pfosten. Das längst verdiente 2:0 erzielte Martin Müller-Sachs nach schöner Vorarbeit von Reichmann. Es dauerte keine fünf Minuten bis zum 3:0. Christian Kaps bereitete dieses vor und Mario Reichmann erzielte sein zweites Tor. Weitere tolle Aktionen der wie aufgezogen spielenden Unterwellenborner folgten. Reichmann scheiterte nach perfektem Spielzug über Andre Zemitsch mit Kopfball am Pfosten. Die zweite Halbzeit begann etwas ruhiger, aber es entwickelte sich ein sehenswertes Fußballspiel. Der FSV stellte sich nicht hinten rein, und versuchte über den unermüdlichen Roberto Köhler mitzuspielen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit hatten die Mellenbacher zwei gute Chancen, welche Robert Birke in sicherer Manier entschärfte. Das vierte Tor für den Stahlwerker erzielte Christian Kaps, der einen Elfmeter nach Foul an Zemitsch sicher verwandelte. Danach hatte man Chancen im Minutentakt. Allein Martin Müller-Sachs sündigte mehrfach. Nach 78 Minuten fiel das längst fällige 5:0. Nach herrlichem Doppelpass zog Zemitsch den Ball nach innen und Hohmuth schoss überlegt ins lange Eck. Vier Minuten später ein schönes Tor von Ken Langhammer, der mit Körpertäuschung in den Strafraum eindrang und mit schönem Lupfer Torhüter Körnig überwand. Den Schlusspunkt setzte Renè Baldauf, welcher nach vier Jahren Bezirksliga, clever vorbereitet von Hohmuth, seinen ersten Treffer erzielte. Eine starke Leistung einer homogenen Mannschaft, in der Thomas Fliegner klug Regie führte. (D.Roth)

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Stahl Unterwellenborn gewinnt nervenaufreibendes Spiel | 17.09.05

SV Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Triptis 2:0 (0:0)

In einem nervenaufreibendem Spiel gewannen die Stahlwerker auf Grund klarer Chancenvorteile verdient. Bereits nach 50 Sekunden hätte Martin Müller-Sachs die Kumpel-Elf in Führung schießen müssen, doch er schob den Ball völlig frei am Tor vorbei. Stahl bestimmte weiterhin das Spiel, Unsicherheiten in der Abwehr waren nicht zu übersehen. Wenn Birke nicht in Topform gewesen wäre, hätte man auch in Rückstand geraten können. Nach Gelegenheiten von Reichmann, Zemitsch und Wolter kam bei den Kontern der Triptiser immer wieder Gänsehaut auf. In der zweiten Halbzeit drückten die Gastgeber die Grün-Weißen in die eigene Hälfte, es wurde allerdings das Flügelspiel vernachlässigt. Wiederholt ließ man hochkarätige Chancen aus. Die Stahlwerker erlöste in der 72. Minute Ölsner, welcher ein überragendes Spiel ablieferte, nach Vorarbeit von Reichmann mit Schuss ins kurze Eck. Wenig später stockte den 100 Zuschauern der Atem, als ein Spieler von Triptis nach einem Freistoß allein vor Birke auftauchte. Robert machte an diesem Tag alles richtig und war zur Stelle. Die Erlösung kam zehn Minuten vor Schluss. Reichmann nahm sich ein Herz, tanzte zwei Gegenspieler aus und zog aus 18 m zum 2:0 ab. Danach hätte man die Grün-Weißen höher besiegen können. Die dann befreit aufspielenden Stahlwerker konnten ihre Chancen aber nicht nutzen, der in der zweiten Halbzeit gekommene Hohmuth verzog mit schönen Schüssen knapp. Detlef Roth

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Ansprechendes Spiel zur Eröffnung des neuen Platzes | 13.09.05

SV Stahl Unterwellenborn - FC Carl Zeiss Jena 0:2 (0:0)

Zur Eröffnung des neuen Ausweichplatzes in Unterwellenborn sahen die 300 Zuschauer am Dienstag ein schönes, faires und sehr ansprechendes Spiel. Beim FC Carl Zeiss fehlten einige Akteure, was aber im Hinblick auf das Spiel am Freitag gegen Wattenscheid 09 durchaus verständlich ist. Das Team welches auf dem Platz stand - Olaf Holetschek nebst Co-Trainer Marco Kämpfe schnürten noch einmal die Töppen - verlangte der Kumpel-Elf alles ab. Die Stahlwerker größtenteils mit Abwehraufgaben beschäftigt, stemmten sich mit großem Einsatz gegen die Übermacht. Die erste Chance für den Regionalligisten gab es bereits nach drei Minuten, als ein Freistoß von Rushiti knapp am Pfosten vorbeiflog. Dann begannen die Jenaer Robert Birke im Tor warmzuschießen. Einen Kopfball von Sykora holte Robert mit tollem Reflex aus der unteren Ecke. Einen Freistoß von Holetschek lenkte er mit den Fingern über die Latte. Weitere Chancen vergab der agile Fiete Sykora aber zum Teil unkonzentriert. Die Stahlwerker waren in Halbzeit eins zwei Mal gefährlich vor dem Tor, welches vom A-Junioren Keeper Wahlfeld gehütet wurde, aber Martin Müller-Sachs und Mario Reichmann schossen vorbei. Als Michael Bochtler die letzte Chance für die Zeissianer vergab, gingen die Mannen um Ken Langhammer mit einem beachtlichen 0:0 in die Kabine. Wenige Minuten waren nach der Pause gespielt, als eine sehr schöne Kombination über Hohmuth, Langhammer, Zemitsch und Olsner in letzter Sekunde geklärt wurde. Dann übernahm Zeiss sehr schnell wieder das Kommando. und Manuel Endres scheiterte an dem jetzt im Tor stehenden Steffen Schneider. Folgerichtig fiel das 0:1 durch den eingewechselten A-Junior Renè Heger. Danach hatte der aus unserer Region stammende Nachwuchsnationalspieler Toni Wachsmuth eine Riesenchance, konnte diese aber nicht nutzen. Steffen Schneider musste nun öfters sein Können aufbieten. Nach dem 0:2 durch Endres befreiten sich die Gastgeber etwas und kamen zu Gelegenheiten. In der letzten Minute hätten sich die Stahlwerker den Anschlusstreffer redlich verdient, aber Müller-Sachs von Jens Wolter frei gespielt, übersah den besser postierten Andrè Zemitsch und scheiterte allein vor dem Torhüter, der glänzend hielt. (D.Roth)

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Niederlage in Tanna | 10.09.05

Grün Weiß Tanna - SV Unterwellenborn 3:2 (1:2)

Ihre erste Niederlage bezogen die Stahlwerker nicht unverdient. Eine Viertelstunde beherrschten die Unterwellenborner die Szenerie, aber dies war nicht mehr wie ein abtasten. Die Tannaer machten dann Druck und die schwache Abwehr der Kumpel-Elf begann zu wanken. Birke im Tor, einziger mit Normalform, verhinderte mehrfach einen Rückstand. Als Stiller in der 36. Minute vier Abwehrspieler wie Fahnenstangen stehen ließ, war er aber machtlos. Dieses Gegentor schien die Stahlwerker wach zu machen. Innerhalb von vier Minuten lagen sie in Front. Einen Einwurf von Bauer verlängerte Kaps und Müller-Sachs köpfte ins Eck. Kurz darauf ein 40-Meter-Pass von Göllnitz, Müller-Sachs legte per Kopf ab und Reichmann schob ein. Die Hoffnung auf Besserung in der zweiten Halbzeit währte nicht lange. Wiederum musste Birke mehrfach für seine Vorderleute klären. Dazwischen lagen einige gute Stahl-Aktionen. Innerhalb kürzester Zeit lag Stahl dann 2:3 (60.) zurück. Enorme Schwächen in der Abwehr begünstigten dies. In den letzten Minuten spielte man nur noch auf ein Tor, Chancen blieben Mangelware. Stahl kann nur hoffen, dass dies ein rechter Schuss vor den Bug war. (D.Roth)

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Unterwellenborn gewinnt verdient | 03.09.05

SV Stahl Unterwellenborn - SV Münchenbernsdorf 3:0 (0:0)

In einem keineswegs berauschenden Bezirksligaspiel gewannen die Stahlwerker verdient gegen eine sehr destruktiv eingestellte Münchenbernsdorfer Mannschaft. Diese meldete sich in der ersten Halbzeit nur einmal zu Wort, als ein Freistoß das Außennetz traf. Die Kumpel-Elf, ständig überlegen, hatte aber sichtlich Probleme mit der sehr dicht stehenden Abwehrkette der Gäste. Chancen waren daher auch Mangelware. Andrè Zemitsch verzog nach schönem Spielzug weit, Ken Langhammer traf nach direktem Freistoß den Außenpfosten. Schöne Aktionen gab es ab der 35. Minute über Links, als Patrick Hohmuth endlich auftaute. Jens Ölsner verzog knapp, es folgten über diese Seite mehrere brandgefährliche Situationen. Man ging nicht gerade glücklich mit dem 0:0 in die Halbzeit. Münchenbernsdorf wurde dann weiter unter Druck gesetzt, und das zeigte Wirkung. Es wurde mehr über die Außenpositionen gespielt, die 100 Zuschauer waren auf einmal voll da. Endlich gab es auch Chancen, die aber wie fast immer leichtfertig vergeben wurden. Eine schöne Flanke von Christian Bauer konnte der später verletzt ausscheidende Jens Wolter in bester Position per Kopf nicht verwerten. Als Maik Göllnitz nach schneller Freistoßausführung Andrè Zemitsch lang schickte und dieser von den Beinen geholt wurde, gab es nach 52 Minuten Elfmeter. Christian Kaps verwandelte diesen zum 1:0. Die Gastgeber hätten danach eigentlich den Sack zubinden müssen, aber Heiko Perthun, der beste Chancen besaß, muss einfach effektiver werden. Danach kam eine Phase, in der Stahl versuchte, das 1:0 zu verwalten. Unsicherheiten in der engeren Abwehr waren die Folge. Dass dies nicht funktionierte, merkte man allerdings schnell. Das 2:0 wurde sehr schön herausgespielt. Thomas Fliegner spielte mit langem Pass Jens Ölsner an, dieser ging mit kurzer Körperdrehung an seinem Gegenspieler vorbei, behielt die Übersicht, und Heiko Perthun verwandelte diesmal eiskalt. Nun waren die Gäste vollkommen platt und ergaben sich ihrem Schicksal. Als Jens Ölsner kurz vor dem Schlusspfiff gefoult wurde, nahm er sich kurz entschlossen die Kugel und versenkte diese zum doch auch in der Höhe verdienten 3:0. (D.Roth)

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Sanierte Sportanlage des SV Stahl eingeweiht

Langjähriger Wunsch geht in Erfüllung

Am Montagnachmittag wurde der sanierte Sportplatz in Unterwellenborn eingeweiht. "Mit der Neugestaltung des Spiel- und Traningsplatzes wird ein langjähriger Wunsch der 125 Fußballer unseres Sportvereins Stahl Wirklichkeit", freute sich Vorsitzender Marc Rasquin. Er bedankte sich im Namen des Vorstandes und der 531 Sportler des Sportvereins bei allen, die daran Anteil haben und stellte fest, "durch die häufige Nutzung war der Sportplatz vor allem in den letzten Jahren eine Unfallquelle und bleibt daher vielen Fußballern schmerzhaft in Erinnerung."Zuvor hatte schon Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) in diese Kerbe gehauen. "Der Rasenplatz verwandelte sich bei Regen regelmäßig in eine ,Seenplatte´, weil der Boden keine vernünftige Entwässerung hatte." Und er fügte schmunzelnd hinzu, das es ein Gerücht sei, dass der SV deshalb über die Einrichtung einer Sektion "Wasserball" nachgedacht habe.Bürgermeister Horst Sterzik (CDU) war sich in seinen Dankesworten bewusst, dass die Sportanlage moderner und pflegeärmer geworden ist, denn sie hat auch eine automatische Berieselungs- sowie eine Flutlichtanlage. Die neue Sportstätte lobte auch der erste Beigeordnete der Landrätin, Dr. Friedrich Folger (SPD). Im Beisein von Harald Stauch (MdL-CDU) zerschnitten die vier Genannten das Band am Eingang zum Platz. Der Posaunenchor Unterwellenborn umrahmte die Feier. (H.Rost)

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Unterwellenborn siegt in einseitiger Begegnung

Uhlstädter SV - Stahl Unterwellenborn 1:5 (1:2)

In einem am Ende doch sehr einseitigen Spiel gewannen die Stahlwerker das Kreisderby zum Bezirksliga-Saisonauftakt hoch verdient mit 5:1. Die erste Riesenchance dieser Begegnung vergab nach vier Minuten Heiko Perthun, als er nach feiner Eingabe von Jens Wolter frei vor dem Tor den Ball nicht traf. Den ersten Aufreger auf Seiten der Stahlwerker gab es nach zehn Minuten. Ein Uhlstädter setzte zum Schuss an und traf Maik Göllnitz aus zwei Metern Entfernung an der Hand. Schiedsrichter Awanjan zeigte zur Überraschung aller sofort auf den Elfmeterpunkt. Henry Lemser ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:0. Die Stahl-Elf war nach diesem Rückstand keineswegs geschockt, spielte weiterhin energisch in Richtung Tor des Uhlstädter SV. Nach einer schönen Flanke von Jens Wolter köpfte Martin Müller-Sachs den Ball auf das Tor der Gastgeber, Verteidiger Ralf Gundermann fischte diesen mit der Hand aus dem rechten oberen Eck. Die Folge war die rote Karte und Elfmeter für den Gast aus Unterwellenborn. Christian Kaps verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich in der 28. Spielminute. Wenig später eine Schrecksekunde für Stahl, als der Gastgeber eine Unstimmigkeit in der eigenen Abwehr fast zum 2:1 genutzt hätte. Der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei. Danach spielte aber nur noch die Kumpel-Elf, dominierte die Begegnung. Folgerichtig fiel auch noch vor der Pause das 1:2. Einen schönen Pass von Neuzugang Andrè Zemitsch nutzte Heiko Perthun mit herrlichem Direktschuss nach 38 Minuten. Zur Halbzeit wurde dann bei Unterwellenborn Jens Ölsner eingewechselt, welcher sich im Nachhinein als absoluter Glücksgriff für seine Elf erwies. Sein erstes Tor erzielte er nach schöner Kombination, nutzte eine scharfe Eingabe von Andrè Zemitsch aus kurzer Entfernung zum 1:3. In der 60. Minute eine spektakulären Situation. Mario Reichmann zog mit links ab, der Ball ging vom Innenpfosten wieder aus dem Tor heraus, den Nachschuss von Jens Ölsner hielt Torhüter Brückner großartig. Der Ball wurde aber nicht weit genug abgewehrt, das Streitobjekt wurde wieder nach innen geflankt, und Jens Ölsner köpfte den Ball zum wohl alles entscheidenden 1:4 in die Maschen. Danach überboten sich die Gäste wieder im Auslassen von hoch karätigen Möglichkeiten. Sie spielten nicht mehr zielstrebig und verstrickten sich teilweise im Klein-Klein-Spiel. Den Schlusspunkt setzte wiederum Jens Ölsner in der 88. Minute. Einen schönen Pass in die Tiefe von Jens Wolter versenkte er im langen Eck und erzielte damit einen lupenreinen Hattrick. (D.Roth)

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Kumpel-Elf gewinnt verdient

OTFB-Bezirkspokal: Martin Müller-Sachs schießt das Siegtor
SV Stahl Unterwellenborn - VfL 06 Saalfeld 2:1 (0:1)

Vor über 150 Zuschauern gewann die Kumpel-Elf letztendlich nicht unverdient dieses interessante Derby. Die Stahl-Elf begann konzentriert und hatte die ersten verheißungsvollen Situationen. Allerdings fiel das erste Tor auf der Gegenseite. Eine perfekt getretene Ecke verwandelte Neuzugang Enrico Wiefel mit herrlichem Kopfball zum 0:1. Die Stahlwerker hatten eine Minute später durch Mario Reichmann die Riesenchance zum Ausgleich. Leider behielt Mario nicht die Nerven und verzog. Es gab bis kurz vor der Halbzeit noch einige brenzlige Situationen vor dem Tor der 06´er, aber weder Martin Müller-Sachs und nochmals Mario Reichmann nutzten die Möglichkeiten. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Erst scheiterte Heiko Perthun nach schönem Pass von Martin Müller-Sachs am prächtig reagierenden Steven Schlegel, wenige Sekunden später fischte Steffen Schneider einen Hammer von Enrico Wiefel aus dem Eck. Kurz nach der Halbzeit das verdiente 1:1. Martin Müller-Sachs erzielt nach einer unübersichtlichen Situation per Rollerball den Ausgleich. Die Stahlwerker bekamen das Spiel nun besser in Griff, wären aber beinahe wieder in Rückstand geraten, als Ren- Baldauf einen Ball an die eigene Lattenoberkante bugsierte. Zum Matchwinner avancierte Martin Müller-Sachs. Nach sehr schönem Doppelpass zwischen Jens Wolter und Kapitän Ken Langhammer war Martin mit dem Kopf zur Stelle. Die Saalfelder waren nun gezwungen, mehr nach vorne zu tun, daraus ergaben sich Konterchancen. Christian Kaps, Jens Ölsner, Kay Neubauer und Heiko Perthun hätten den Sack zubinden müssen, scheiterten aber. Kurz vor Schluss hatte Enrico Wiefel die Chance zum Ausgleich. Steffen Schneider im Tor der Kumpel-Elf hielt glänzend. (D. Roth)

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Hohe Siege in Testspielen am Wochenende

Klare Erfolge für Unterwellenborn

SV Stahl Unterwellenborn - TSG Kaulsdorf 7:1 (4:0) In zwei Testspielen am Wochenende erzielte die Kumpel-Elf klare Siege und zeigte den Zuschauern ansprechende Fußballkost mit vielen schönen Toren.Am Freitagabend war Kreisligist TSG Kaulsdorf der Gegner, welcher sich nicht schlecht verkaufte. Die Kaulsdorfer immer bemüht, emsig, kämpferisch, versuchten sie, die Niederlage in Grenzen zu halten. Dennoch erzielten die Stahlwerker ihre Tore in regelmäßigen Abständen.Das 1:0 fiel nach drei Minuten, als Christian Kaps den Ball nach einer Ecke per Kopf unhaltbar versenkte. Auch das 2:0 wurde per Kopf erzielt. Patrick Hohmuth war nach acht Minuten zur Stelle. Das 3:0 (31.) ähnelte dem ersten Tor: Ecke Jens Wolter, Kopfballverlängerung und Christian Kaps trifft. Dazwischen lag die erste Chance von Kaulsdorf, welche aber im letzten Moment zu Nichte gemacht wurde. Das Halbzeitergebnis erzielte Mario Reichmann, der mit trockenem Linksschuss an den Innenpfosten erfolgreich war.Das 5:0 (56.) erzielte Renè Baldauf, welcher mit abgefälschtem Fernschuss traf. Sein erstes Tor in diesem Spiel erzielte dann Heiko Perthun, welcher nach schöner Kombination mit Linksschuss erfolgreich war. 20 Minuten vor Schluss erzielte der gleiche Spieler das 7:0, als er von Mario Reichmann mustergültig freigespielt wurde. Für die nimmermüden Kaulsdorfer erzielte Daniel Walther in der Schlussminute den Ehrentreffer.
SV Stahl Unterwellenborn - Eurotink Kickers Gera 10:1 (2:0) Am Sonnabend reisten die Eurotink Kickers nur mit elf Spielern an und erwiesen sich leider nicht als der erhoffte Prüfstein. Am Anfang hatten die Stahlwerker nach der Trainingseinheit am Vormittag sehr schwere Beine. Keine flüssigen Kombinationen, alles wirkte verkrampft, und die Geraer hatten nach 16 Minuten die erste Chance, die aber Steffen Schneider mit toller Reaktion vereitelte. Die Kumpel-Elf hatte zwei Chancen und nutzte sie zu 100 Prozent. Erst war Christian Kamps im Nachschuss erfolgreich und dann erzielte Heiko Perthun ein herrliches Tor per Dropkick aus zirka 18 Metern.Zur Halbzeit wechselte Unterwellenborn drei Mal und dies bekam dem Spiel sichtlich. Die Tore fielen jetzt wie reife Früchte. In der 47. Minute erzielte Heiko Perthun sein zweites Tor. Danach meldete sich Jens Ölsner zu Wort. Dieser erzielte innerhalb von 15 Minuten einen lupenreinen Hattrick. Das 7:0 war dann Mark Bärschneider vorbehalten, der im zweiten Zupacken traf. In der 75. Spielminute kamen die Geraer per Kopfball von Spielertrainer Gruner zum Ehrentreffer. Postwendend vom Anstoß weg das 8:1, welches Heiko Perthun mit schöner Aktion erzielte. Danach trug sich Maik Göllnitz in die Torschützenliste ein, welcher per Kopf nach Ecke von Jens Wolter erfolgreich war. Letztendlich fiel das 10:1 durch einen verwandelten Elfmeter in der letzten Minute durch Heiko Perthun, in einem doch einseitigem Spiel.Die Mannschaft kann sicherlich mit einigem Optimismus vorausschauen, aber wo sie steht, wird sie erst in der kommenden Woche wissen. (D.Roth)

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Testspielsieg für Stahl nicht allzu hoch bewertet

Stammspieler bei Schwarza fehlen

SV Stahl Unterwellenborn - SV 1883 Schwarza 8:0 (3:0) In einem weiteren Testspiel, welches aber nicht allzuhoch bewertet werden sollte, da beim Kreisligisten SV 1883 Schwarza wichtige Stammkräfte fehlten, gewannen die Stahlwerker auch in dieser Höhe verdient mit 8:0. Die Tore fielen in regelmäßigen Abständen, wobei die 1883-er nur mit Defensivarbeit beschäftigt waren und kaum Entlastung nach vorne brachten.In der ersten Halbzeit erzielten die wiedergenesenen Martin Müller-Sachs (2) und Heiko Perthun für Unterwellenborn die Tore, welche nach schönen Kombinationen erzielt wurden. Zu bemängeln ist wiederum über das ganze Spiel gesehen die schwache Chancenverwertung beim Gastgeber.Nach der Halbzeit waren in dieser Reihenfolge Christian Kaps, Heiko Perthun, Jens Wolter mit herrlichem Heber über den Tormann hinweg, Mark Bärschneider welcher nach seiner Rückkehr vom TSV Zollhaus mit Kopfball erfolgreich war, sowie Patrick Hohmuth die Unterwellenborner Torschützen.Am Samstag kommt es dann zu folgenden Begegnungen auf dem Gelände der Stahlwerker: 13 Uhr spielt Kreisligist SV Stahl Unterwellenborn II gegen die zweite Mannschaft des Uhlstädter SV und 15 Uhr sind die Eurotrink Kickers Gera aus der Bezirksligastaffel 4 zu Gast.Zu diesem Spiel haben die Stahlwerker außer den beiden Torhütern Birke und Schneider, sowie den mit Nasenbeinbruch länger ausfallenden Thomas Fliegner alle Spieler an Bord.Die Geraer dürften der erhoffte Prüfstein vor dem Start mit dem Knaller im Pokal gegen den VfL 06 Saalfeld sein. (D.Roth)

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Unterwellenborner zum zwölften Mal in Satow

Zweiter Platz nach Elfmeterschießen

Zum zwölften Mal reiste der SV Stahl Unterwellenborn zum Turnier nach Satow an die Ostsee. Leider konnte man auf Grund von Verletzungen und Urlaubern nur auf sieben Spieler der Ersten zurückgreifen, so dass Spieler der Zweiten und vom Altligateam, welches am Freitag gegen Satow spielte, die Mannschaft ergänzten. Von diesen Spielern zeigten besonders der aus Saaletal gewechselte Thomas Unbehaun und der nach sehr langer Verletzungspause wieder aufgelaufene Michael Kabacinski ansprechende Leistungen.Im ersten Gruppenspiel siegte Unterwellenborn gegen den SV Reinshagen mit 4:0. Als zweiter Gegner stellte sich der Kreisligist SSV Satow II den Stahlwerkern, die nicht allzu konzentriert an die Aufgabe gingen, kurz vor Schluss aber 2:1 gewannen. Im Halbfinale kam es zur zweiten Begegnung mit den Freunden aus Satow, diesmal gegen Bezirksklassist Satow. Nun sprühten die Unterwellenborner vor Spielfreude und hatten viele Chancen. Wie sie damit allerdings umgingen, war fahrlässig. Trotzdem gewannen sie hochverdient mit 3:1.Im Finale war der Bezirksligist Motor Neptun Rostock der Gegner, der sich in der anderen Gruppe durchsetzte. In einer spannenden Begegnung gingen die Rostocker zwei Mal durch Fehler in der Stahl-Abwehr in Führung, jedoch glichen die Stahlwerker schnell wieder aus. Leider versäumten sie es erneut, klarste Chancen auszunutzen. So blieb es beim 2:2. Im Strafstoßschießen hatte die Mannschaftsleitung schon im voraus ein ungutes Gefühl und so kam es auch. Die Rostocker verwandelten alle Elfmeter und der Keeper hielt einen, so dass sie mit 5:4 Turniersieger wurden. Ein kleines Trostpflaster war der Pokal für Martin Hartmann als besten Schützen mit sechs Treffern. Er war auch im Spiel der Altliga neben Jens Rothe der Beste und erzielte zwei Tore beim 3:2-Sieg gegen Satow. Den dritten Treffer in einem sehenswerten Spiel erzielte Thomas Weihrauch.Dieses schöne Wochenende, das nur durch das Aprilwetter zeitweise gestört wurde, klang mit einem gemütlichen Beisammensein mit den Gastgebern aus. Höhepunkt zum Abschluss war, als sich nach einer Wette Betreuer Benno Walther und der Trainer der Zweiten, Thomas Weihrauch, im Wettkampf beim 100-Meter-Sprint und Weitsprung stellten. (D.Roth)

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