1.Mannschaft - Saison 2010/11 - Landesklasse/Süd

Spielberichte Saison 2010/11

04.06.11 |  1.FC 04 Sonneberg - SV Stahl Unterwellenborn 2:1 (0:0)

28.05.11 | SV Stahl Uborn - SV 08 Thüringia Struth-Helmershof 3:1 (1:1)

21.05.11 | Wacker Bad Salzungen - SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:1)

14.05.11 | SV Stahl Unterwellenborn - FSV Eintracht Hildburghausen 7:1 (2:0)

08.05.11 | 1.Suhler SV 06 - SV Stahl Unterwellenborn 0:2 (0:0)

01.05.11 | SV Struth-Helmershof  - SV Stahl Unterwellenborn 2:1 (2:0)

29.04.11 | SV Stahl Unterwellenborn - VfL 06 Saalfeld 2:0 (0:0)

25.04.11 | FSV Fortuna Kaltennordheim - SV Stahl Unterwellenborn 3:0 (1:0)

23.04.11 | Spvgg.Geratal - SV Stahl Unterwellenborn 3:3 (2:2)

16.04.11 | SV Stahl Unterwellenborn - SV 08 Steinach 1:1 (0:1)

10.04.11 | TSV Germania Sonneberg-West - SV Stahl Unterwellenborn 3:0 (2:0)

02.04.11 | SV Stahl Unterwellenborn - SGG Schweina  4:1 (1:0)

27.03.11 | Neuhaus-Schierschnitz - SV Stahl Unterwellenborn 0:0

25.03.11 | SV Stahl Unterwellenborn - 1.FC Sonneberg 04  1:0 (0:0)

19.03.11 | SV Stahl Unterwellenborn - SV EK Veilsdorf 1:4 (1:2)

26.02.11 | SV Stahl Unterwellenborn - FSV Martinroda 1:1 (0:1)

29.-30.01. | Landesmeisterschaft Endrunde + Test in Neustadt

29.01.11 | Köstritzer Pokal Landesmeisterschaft Endrunde

22.01.11 | FSV Schleiz-SV Stahl Unterwellenborn 2:4 (1:2)

16.01.11 | Volksbank-Cup Landesmeisterschaft Zwischenrunde

14.01.11 | Großer Rennsteigpokal (Hallenturnier)

30.12.10 | Kleiner Rennsteigpokal (Hallenturnier)

19.12.10 | Pokal der Stahlwerker (Hallenturnier)

1.Halbserie 2010/11 SV Stahl Unterwellenborn

13.11.10 | SV Stahl Unterwellenborn - SV Wacker Bad Salzungen 2:0 (1:0)

07.11.10 | SV Eintracht 06 Hildburghausen - SV Stahl Unterwellenborn 1:1 (0:1)

30.10.10 | SV Stahl Unterwellenborn - 1.Suhler SV 06 1:2 (0:0)

23.10.10 | Vfl 06 Saalfeld - SV Stahl Unterwellenborn 0:8 (0:3)

16.10.10 | SV Stahl Unterwellenborn - SpVgg.Geratal 2:2 (1:1)

02.10.10 | SV 08 Steinach - SV Stahl Unterwellenborn 2:1 (0:0)

25.09.10 | SV Stahl Unterwellenborn - TSV Germania Sonneberg-West 3:2 (1:1)

18.09.10 | SG Glücksbrunn Schweina - SV Stahl Unterwellenborn 2:3 (0:3)

11.09.10 | SV Stahl Unterwellenborn - SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz 3:2 (0:1)

04.09.10 | SV Stahl Unterwellenborn - 1.FC Gera 03 2:3 (2:1)

28.08.10 | SV EK Veilsdorf - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

14.08.10 | SV Stahl Unterwellenborn - FSV Fortuna Kaltennordheim 2:0 (0:0)

07.08.10 | FSV Martinroda- SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:1)

 

04.06.11 |  1.FC 04 Sonneberg - SV Stahl Unterwellenborn 2:1 (0:0)

Von Detlef Roth,das Spiel begann für die Gäste unter den ungünstigsten Bedingungen, nachdem schon einige wichtige Spieler ausfielen musste auch noch Müller-Sachs nach dem aufwärmen passen. Auf dem unebenen Geläuf entwickelte sich ein schwaches Spiel, beide Teams hatten mit den schlechten Bedingungen zu kämpfen, es gab wenig sehenswertes. Bei einer Chance auf jeder Seite gab es so etwas wie Torgefahr, die Gäste hätten in der letzten Minute der ersten Halbzeit sogar in Führung gehen können. Den Freistoß von M.Reichmann hielt Heß großartig, der Nachschuss von Hohmuth ging einen halben Meter vorbei. Die Gastgeber wurden in der zweiten Halbzeit agiler und hatten bei einigen Situationen auch den Schiri auf ihrer Seite. Den ersten strittigen Freistoß an der 16 Metermarke konnte Lanz noch um den Pfosten lenken, beim nächsten fall des theatralisch schreiend zu Boden gehenden Büchner und sofortigem Pfiff setzte dieser den Ball punktgenau neben den Pfosten. Es dauerte keine 3 Minuten und es gab den nächsten Standard 18 Meter vorm Tor. Diesmal ertönte der Pfiff völlig  berechtigt und Wild schießt den Ball  von der Strafraumgrenze als tückischen Aufsetzte zum 2:0 ins Netz. Die Gäste machten nun auf und Sonneberg hätte durchaus höher in Führung gehen können. Aber die Kumpel wehrten sich und kamen nach schönem Spielzug durch Hohmuth zum Anschlusstreffer. Auf einmal war der Ausgleich in Sichtweite ,Heß musste zweimal großartig reagieren und  sauer war man, als Schiri Stöcklein bei zwei Situationen am 16 Meterraum die er auf Seiten der Sonneberger als Freistoß bewertet Großmut zeigt und schnell bei der Hand ist Gelb zu zeigen wenn sich man über dieses Fehlverhalten berechtigt beschwert. Letztendlich ein nicht unverdienter Sieg der Gastgeber in einem fairen Spiel mit sympathischen Gastgebern.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz, Bratke, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Heubach(73.Kowalleck), Hohmuth, Stark(79.Neubauer), M.Reichmann

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28.05.11 | SV Stahl Uborn - SV 08 Thüringia Struth-Helmershof 3:1 (1:1)

Detlef Roth, einen verdienten Sieg feierten die Stahlwerker gegen gut spielende Gäste, obwohl man knapp 80 Minuten zu Zehnt auf dem Platz stand. Die Gastgeber begannen mit schnellen Angriffen und hätten bei guten Gelegenheiten früh in Führung gehen können. Dann kam die 11.Minute und der schwach leitende Unparteiische hatte seinen ersten Auftritt. Perthun wird im Strafraum zwei mal klar am Trikot gezogen, dies wird unverständlicher Weise nicht gepfiffen, im Konter haben die Gäste eine Riesenchance zur Führung. Die nachträgliche Beschwerde von Perthun wird unverzüglich mit Gelb-Rot geahndet. Die Gastgeber ließen sich wenig beeinflussen, lagen aber nach 22 Minuten durch einen Kopfball von Thorwart urplötzlich zurück. Das die Moral der Unterwellenborner intakt ist bewiesen die restlichen Minuten des Spiels. Die Kumpel bestimmten in Unterzahl das Match und M.Reichmann bereitete mustergültig den Ausgleich durch Müller-Sachs vor. Kurz vor der Pause hätte man in Führung gehen können, doch Anding lenkte den Schuss von Buschmann gedankenschnell an die Latte. Dazwischen lagen ein klares Handspiel im Strafraum der Gäste, allerdings ausgleichende Gerechtigkeit als der Schiri bei einem Foul im Strafraum der Gastgeber den Pfiff ebenfalls vermissen ließ. In der zweiten Halbzeit spielte man ob des kräfteverschleisses verhaltener und man versuchte Nadelstiche zu setzen. Dies gelang mir Erfolg, nach einer Flanke von Benz, ließ der Keeper den Ball aus den fingern rutschen und Billy Heubach stocherte das Leder in der 61.Minute ins Tor. Die Partie wurde nun und das hatte einen Grund immer ruppiger. Nach einer klaren Tätlichkeit gegen Stark, der vorher gefoult hatte, bekamen beide die Gelbe. Diese Entscheidung wie viele andere waren mehr als merkwürdig und undiskutabel. Die Gastgeber ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und legten einen Treffer nach. Benz spielt mit tollem Pass Ken Langhammer frei, dieser behält allein vor dem Torhüter die Nerven und schiebt den Ball ins Netz. Die Gäste versuchten noch einmal alles, waren aber an diesem Tag nicht in der Lage dem Spiel eine entscheidende Wende zu geben.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz, Bratke, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Heubach(70.Stark), Buschmann(61.Göllnitz), M.Reichmann

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21.05.11 | Wacker Bad Salzungen - SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:1)

Mit einem verdienten, aber letztlich nur knappen 2:1-Erfolg kehrte der SV Stahl Unterwellenborn am Sonnabend vom designierten Absteiger aus der Landesklasse, Staffel Süd, zurück.
Bei ganz schlechten Platzverhältnissen kam kein gutes Fußballspiel zustande: Technisch brillieren konnten die Gäste, die in dieser Hinsicht sicherlich mehr als der Gastgeber zu bieten hatten, überhaupt nicht. Dennoch kam die Elf von Trainer Thomas Giering bereits in der ersten Hälfte zu mehreren klaren Chancen, die jedoch nicht verwertet werden konnten. Nach einer reichlichen halben Stunde dann eine Hiobsbotschaft für die Stahl-Akteure: Daniel Lerche musste verletzungsbedingt den Platz räumen. Bei ihm besteht der Verdacht auf Bänderriss. Der junge Billy Heubach kam für ihn auf das Feld und legte Martin Müller- Sachs wenige Minuten später das 1:0 auf (38.). In der zweiten Hälfte dann ein weitgehend ausgeglichenes Spiel, bei dem aber die Gäste erneut die besseren Möglichkeiten hatten. Doch das zuversichtlich stimmende 2:0 fiel erst 16 Minuten vor dem Ende, als Heiko Perthun traf. Die Freude darüber war dann offenbar zu groß, denn postwendend verkürzten die Gastgeber nach einer Unachtsamkeit durch Adrian Hlawatschek (75.). Der Pflichtsieg schien in trockenen Tüchern, als Heubach kurze Zeit später zum 3:1 traf. Doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt. So mussten die Gäste doch noch aufmerksam die restlichen Minuten bis zum Abpfiff bleiben, um den knappen Sieg über die Zeit zu bringen. „Es war ein Arbeitssieg auf einem Acker“, sagte nach der Partie Stahl-Trainer Thomas Giering, dessen Team dadurch den vierten Platz in der Tabelle vor dem SV Geratal festigte. OTZ/ps
Stahl: Lanz − P. Reichmann, Bratke, Göllnitz, Wolter, Lerche (36. Heubach), Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Buschmann, M. Reichmann.

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14.05.11 | SV Stahl Unterwellenborn - FSV Eintracht Hildburghausen 7:1 (2:0)

Von Detlef Roth, eine hochmotivierte Kumpel-Elf die zum dritten mal in den alten Traditionsfarben der Hütte Weinrot-Weiß antrat, holte auch prompt den dritten Sieg im "alten" neuen Trikot. Der drei Punkte aus Suhl schienen die Stahlwerker regelrecht zu beflügeln. Es rollte Angriffswelle auf Angriffswelle in Richtung Tor der Gäste. Folgerichtig das 1:0 der Gastgeber nach 19 Minuten.Bratkes Seitenwechsel erreicht Perthun, welcher mit M.Reichmann Doppelpass spielt, Heiko mit kurzem schwenk nach innen und der scharfe Rechtsschuss landet unhaltbar im rechten Angel. Die Eintracht investierte jetzt mehr war aber selten torgefährlich. Als Benz in einen ungenauen Querpass spritzt wird er gefoult und der gute Schiri Drobe aus Hermsdorf gibt Elfmeter. Diesen verwandelt Martin Müller-Sachs sehr sicher. So ging es auch in die Pause. Leider und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison, kam man unkonzentriert aus der Kabine. Der Minutenzeiger hatte keine ganze Umdrehung gemacht und der Ball lag wieder auf dem ominösen Punkt. Holl ließ sich diese Chance nicht nehmen und die Gastgeber fingen kurzzeitig an zu schwimmen. Ein Freistoß der an den Pfosten klatschte war offenbar der Weckruf für einen Unterwellenborner Sturmlauf. Langhammer bereitete mit viel Übersicht bei einem Freistoß am 16 Meterraum das 3:1 vor, welches Perthun per Flugkopfball nach 61 Minuten erzielte. Vier Minuten später versetzte Kevin Buschmann, welcher das erste mal für die Kumpel traf, mit einem fulminanten Linksschuss ins  Dreiangel dem FSV den endgültigen k.o. Danach spielte man die Gäste völlig an die Wand. Herrliche Spielzüge wurden mit tollen Toren belohnt. Martin Müller-Sachs gelang in den Minuten 67.,71. und 88. ein lupenreiner Hattrick. Ein verdienter Sieg welcher der Truppe weiter Auftrieb geben sollte.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz(74.Heubach), Bratke (71.Kowalleck), Wolter, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Buschmann, M.Reichmann(80.Stark)

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08.05.11 | 1.Suhler SV 06 - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

Von Detlef Roth, im altehrwürdigen Auenstadion welches offensichtlich schon bessere Zeiten gesehen hat, schafften es die Kumpel eine seit gemeinsamen DDR-Ligazeiten währende Niederlagenserie zu beenden. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als glücklich. Erst musste Kowalleck krankheitsbedingt passen und als klar war das Lanz nicht im Tor stehen kann, verletzte sich die Nummer Zwei, Sebastian Lange, beim aufwärmen am schon mal lädierten Knie. Somit musste Torwarttrainer Steffen Schneider mit seinen 44 Jahren einspringen. Schnippel machte seine Sache hervorragend was schon die Null im Ergebnis zeigt. Die Stahlwerker begannen etwas unkonzentriert und als Bratke ein Querpass misslang musste Schneider das erste mal ernsthaft eingreifen. Auf dem sehr holprigen Platz hatten beide Teams Probleme beim Spielaufbau und so waren schöne Spielzüge Mangelware. Zwei Möglichkeiten auf beiden Seiten waren bis zur Pause zu verzeichnen, wobei die Suhler nach einer nicht erkannten Abseitstellung wohl die Größte hatten, aber wieder war Schneider zur Stelle. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste aber immer mehr das Kommando, folgerichtig auch die Führung in der 52.Minute. Nach einer Ecke von M.Reichmann ist Christian Benz zur Stelle und erzielt per Kopf sein erstes Punktspieltor für die Kumpel. Weitere Chancen folgten, Lerche scheitert mit straffem Schuss an Torwart Richter, der agile Heubach wird herrlich frei gespielt, allein vorm Keeper stehend im Strafraum klar gefoult, aber der Pfiff blieb aus. Das 0:2 ein weiterer Standard. Die Ecke wird von Perthun ausgeführt, Benz verlängert und Christopher Bratke steht goldrichtig und lenkt in der 62. Minute direkt ein. Die Suhler selten gefährlich, mussten dem Freitagabendspiel doch sichtlich Tribut zollen. Die Unterwellenborner vergaben noch eine Reihe guter Chancen, Müller-Sachs und Perthun hätten das Ergebnis höher gestalten können. Heubach wurde ein zweiter ebenfalls klarer Elfmeter verwehrt. Wieder allein auf den Torhüter zusteuernd wird er gefoult, aber der Tatort vom sonst ordentlich leitenden Schiri außerhalb des Strafraums gelegt. Beim folgendem Freistoß von M.Reichmann vollbrachte Richter seine größte Tat, als er das Leder um den Dreiangel lenkte. Ein Lob ans ganze Team für diese geschlossene Mannschaftsleistung.

Aufstellung: Schneider, P.Reichmann, Benz, Bratke, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Heubach(78.Stark), Buschmann(85.Göllnitz), M.Reichmann

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01.05.11 | SV Struth-Helmershof  - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

„Es war so wie in jeder Woche“, sagt Thomas Giering. Der Trainer des Fußball-Landesklassisten
SV Stahl Unterwellenborn musste am vergangenen Sonntag vom Auswärtsauftritt seiner Truppe punktlos nach Hause fahren − und dass, obwohl sein Team reihenweise hochkarätige Chancen besaß und den Platz eigentlich als Sieger hätte verlassen müssen. Die Gäste haderten vor allem in der ersten Hälfte mit der Spielweise des Kontrahenten auf dem kleinen Platz.  „Wenn die Bälle oft hoch und lang gespielt werden, fehlen uns anfangs immer erst einmal die Gegenmittel“, moniert Giering das Auftreten seiner Truppe in dieser Anfangsphase. Ansonsten absolvierte der Gast, der bereits am Freitagabend gegen den VfL 06 Saalfeld spielte, eine solide erste Halbzeit, in der er freilich zwei Gegentreffer hinnehmen musste: Das 1:0 (20.) „passiert halt“, so Giering, aber das 2:0 (38.) war nach seiner Einschätzung ein Treffer, der sich so nicht ankündigte. Torhüter Max Lanz ließ einen eher harmlosen Ball nach einer Ecke durchrutschen. Dagegen hatten die Unterwellenborner allein schon in der ersten Hälfte drei 100prozentige Chancen, die aber allesamt mehr oder weniger kläglich vergeben wurden. Und dieses Manko setzte sich in der zweiten Hälfte fort und gipfelte im vergebenen Elfmeter, den Heiko Perthun in der 50. Minute nicht im Tor unterbringen konnte. „Nicht nur beim ihm ist es derzeit vermutlich eine Sache des Selbstvertrauen“, sagt Thomas Giering, der das große Manko bei fast allen Feldspielern sieht: „Wir haben Probleme vor dem gegnerischen Tor.“ Und so ist es kaum verwunderlich, dass in der zweiten Hälfte die Stahl- Akteure zwar das Tor der Gastgeber berannten, aber letztlich nur noch einmal trafen: Billy Heubach, der kleinste und jüngste Unterwellenborner Akteur, traf in der 89. Minute per Kopf. „Der Anschlusstreffer kam zu spät, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen“, sagt Thomas Giering, der freilich ein Unentschieden als gerechtfertigt ansah. Mehr noch: „Wenn man den gesamten Spielverlauf sieht und wir kurz nach der Pause den Elfmeter verwandelt hätten, wären wir vielleicht sogar mit drei Punkten nach Hause gefahren.“
Am kommenden Montag können die Stahl-Akteure den nächsten Anlauf starten, um auswärts drei Punkte einzufahren: Dann trifft man im Thüringer Wald auf den Tabellenzehnten Suhler SV.
OTZ/Peter Scholz
Stahl: Lanz - Benz (59. Ölsner), Bratke, Wolter, Lerche, Müller-Sachs, Perthun, Buschmann, Stark (79. Heubach), Reichmann, Kowallek, Billy Heubach

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29.04.11 | SV Stahl Unterwellenborn - VfL 06 Saalfeld 2:0 (0:0)

Detlef Roth, in einem auf nicht sonderlich hohem Niveau stehenden  fairen Derby gewannen die Kumpel letztendlich  verdient ,ob der größeren Spielanteile und der doch besseren Torchancen. Der VfL mit argen Besetzungssorgen machte allerdings ein gutes Spiel und wenn diese ihre durchaus vorhandenen Möglichkeiten genutzt hätten, wäre ein anderes Ergebnis denkbar gewesen. In Halbzeit Eins standen die 06er sehr tief, waren am Anfang erst einmal auf Torsicherung bedacht. Die ersten Chancen ließen nicht lange auf sich warten, erst rutscht Müller-Sachs am langen Pfosten an einer scharfen Eingabe von Perthun vorbei und als Stark zentral im Strafraum völlig frei gespielt war rutscht dieser weg. Nach einem weiteren Schuss von Perthun welcher am Tor vorbei ging waren die Gastgeber offenbar mit ihrem Latein am Ende. Die Partie plätscherte so dahin und der VfL wurde auf einmal wach. Rosenbusch hatte die erste Möglichkeit nach 25 Minuten, doch sein Schuss ging übers Tor. Im Mittelfeld zog immer wieder Ehle an und brachte die Gastgeber in Schwierigkeiten. Nach einer Ecke und dreimaligen Abwehrversuch hatten die Stahlwerker Glück das der Ball am langen Pfosten vorbei zischte. Kurz vor der Halbzeit noch einmal eine gute Aktion von Müller-Sachs welcher Perthun auflegt, doch dessen Schuss geht neben das rechten Dreiangel .Offenbar hatte die laute Halbzeitansprache von Trainer Giering Wirkung hinterlassen, die Gastgeber kamen agiler aus der Kabine und erhöhten endlich das Tempo. Folgerichtig ging man dann auch in Führung. 49 Minuten gespielt, eine schöne Einzelaktion von Perthun über links, die genaue Flanke platziert Müller-Sachs per Kopf unhaltbar neben den rechten Pfosten. Dieses Tor verlieh aber keine Sicherheit und man hatte es Max Lanz zu verdanken der bei zwei Freistößen von Tim Ehle seine klasse zeigte und den Gästen nicht der Ausgleich gelang. Aber auch Tobias Jockiel im Tor der Kreisstädter konnte sein können nach einer Freistoßverlängerung von Bratke unter Beweis stellen. Er lenkte den Ball gedankenschnell über die Latte. Die endgültige Entscheidung viel 3 Minuten vor Schluß.Perthun nahm einen Abpraller von Hohmuth auf der linken Seite auf, dribbelte kurz und schob überlegt zum hereinlaufenden Langhammer. Dessen Schuss unter die Querlatte war für Jockiel unhaltbar. Schiri Aldegarmann war dem Derby ein souveräner Spielleiter.

Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Buschmann(70.Benz), Stark(64.Hohmuth), M.Reichmann, Kowalleck

VfL 06: Jockiel, Rockstroh, Ezold, Renner(53.Klingsporn), Engel(58.Meyer), Rosenbusch, Ehle, Arper, Palmowski, Alaj(71.Nickoll), Schubert

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25.04.11 | FSV Fortuna Kaltennordheim - SV Stahl Uborn 3:0 (1:0)

Von Detlef Roth, eine vom Ergebnis her klare Niederlage mussten die Stahlwerker in der Rhön hinnehmen, welche über den Spielverlauf aber hinwegtäuscht. Die Gäste trotz der fehlenden Torschützen vom Samstag gut eingestellt ,ließen in der ersten Hälfte so gut wie nichts zu. Die Gäste spielten auf dem Platz welcher an die alte Leutenberger Anlage erinnerte, erst bergauf. Es war klar das es auf diesem Geläuf nicht allzu viele Chancen geben wird, aber man hatte sie. Leider vergab erst Buschmann von Perthun völlig frei gespielt gegen Salzmann, dann hatte der Passgeber von Benz in Szene gesetzt eine tolle Gelegenheit, welche er aber etwas überhastet abschloss. Kurz vorm Pausenpfiff die erste und einzige Chance der Gastgeber und der Ball landet zum entsetzten der mitgereisten Anhänger im Tor. Die Defensive auf der rechten Außenbahn verhindert unentschlossen und viel zu passiv eine weite Flanke nicht, P.Reichmann verliert das Kopfballduell gegen Fehr und man liegt zum ungünstigsten Zeitpunkt zurück. Man ging mit einiger Hoffnung in die zweite Halbzeit,aber offenbar hörten einige Spieler den taktischen Anweisungen des Trainers nicht zu. Kai Kerschner, mit Abstand bester Spieler der Gastgeber, sollte in der eigenen Zone sofort attackiert werden. Dieser wird 20 Meter vor dem Tor frei gespielt, keiner stört den Mittelfeldspieler und sein Schuss landet nach 50 Minuten im rechten oberen Eck. Zweifellos ein herrliches Tor. Die Gäste gaben sich nicht auf und hatten Chancen zum Anschlusstreffer. Nach Kopfballverlängerung eines Freistoßes durch Bratke, schaffen es drei Schwarze nicht den Ball über die Linie zu drücken und  Perthun scheitert wenig später frei gespielt, am guten Salzmann im Tor der Gastgeber. Man brachte  mit Heubach einen weiteren Offensivspieler und versuchte alles. Als dann Lerche in der Vorwärtsbewegung ein folgenschwerer Fehler unterläuft, braucht Fehr nach 86 Minuten die scharfe Eingabe nur noch einzuschieben und die viel zu hohe Niederlage ist besiegelt.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann(63.Heubach), Benz, Bratke, Wolter, Lerche, Langhammer, Perthun, Buschmann, Stark, Kowalleck

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23.04.11 | Spvgg.Geratal - SV Stahl Uborn 3:3 ( 2:2)

Von Detlef Roth, in einem Spiel mit offenem Visier, hatten bei schönstem Fußballwetter beide Defensivverbände nicht ihren besten Tag. Die Gäste lagen wie in den letzten Spielen bereits nach 7 Minuten mit 1:0 zurück, als man im
Mittelfeld den Ball verlor und die Gastgeber schnell nach vorne spielten. Den ersten Versuch hielt Lanz noch glänzend, beim Nachschuss vom völlig frei stehenden Heyer hatte er keine Chance. Die Kumpel erholten sich aber schnell und hatten bei einem Lattenkopfball von Stark nach einer Ecke, die erste Möglichkeit. Stark war auch der Ausgangspunkt für den Ausgleich. Dieser bediente Perthun, welcher Mario Reichmann anspielte, ein kurzer Schwenk nach aussen und schon zappelte der Ball im langen Eck. Leider gab der Ausgleich nicht die nötige Sicherheit, obwohl Perthun kurze Zeit später mit herrlichem Schuss den Pfosten traf. Nach einem Bock der
Unterwellenborner Viererkette lag man wieder zurück. Entgegen aller taktischer Anweisungen, spielte man viel zu offensiv stehend auch noch auf Abseits, Heyer läuft allein durch und erzielt die erneute Führung der Spvgg. nach 36 Minuten. Aber auch diesmal wusste man eine Antwort. Perthun spielt M.Reichmann frei, welcher mit schönem Heber den Ausgleich erzielte. Nach der Halbzeitansprache schienen einige Akteure noch in der Kabine zu sein, anders ist es nicht erklärbar das die Gastgeber direkt nach Anstoss eine 100%tige Chance zur Führung haben. 5 Minuten später gehen die Gäste in Führung. Wieder waren Perthun und der überragende M.Reichmann der Ausgangspunkt. Martin Müller-Sachs schießt den quer gelegten Ball ins leere Tor.In den folgenden Minuten hätte man das Spiel entscheiden können und
vielleicht sogar müssen. Ein weiterer Aussetzer der Hintermannschaft beendet urplötzlich diese starke Phase. Die Gastgeber kommen über links, weder Bratke noch der heranstürzende Müller-Sachs welcher Foul spielt, können die Eingabe verhindern. Im Strafraum kein Spieler der Gastgeber, Kowalleck denkt Freistoß für Geratal und lenkt den Ball ins eigene Tor, blos es hatte keiner das Spiel unterbrochen, Folge Ausgleich und 5.Gelbe für Müller-Sachs. Nun waren die Gäste völlig von der Rolle und mussten einige brenzlige Situationen bereinigen. In der Nachspielzeit hatten beide Teams innerhalb von 20 Sekunden die Möglichkeit zum Matchball, erst schießt Geratal aus bester Position daneben, dann wird Langhammer nach schönem Solo von Heubach in letzter Sekunde am Einschuss gehindert. Der daraus resultierende Eckball wurde nicht mehr ausgeführt.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz, Bratke, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs(78.Wolter), Perthun, Stark(67.Buschmann), M.Reichmann(80.Heubach), Kowalleck

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16.04.11 | SV Stahl Uborn - SV 08 Steinach 1:1 (0:1)

Von Detlef Roth, in einem vor allem in der zweiten Halbzeit gutklassigem Spiel gab es auf Grund eines ausgeglichenen Verhältnisses an Chancen, ein gerechtes Unentschieden. Die ersatzgeschwächten Stahlwerker begannen gut, aber bereits der erste Standard der Gäste brachte diese nach 6 Minuten in Führung. Nach einer Ecke waren sich Torhüter und Verteidiger nicht einig und Wenke nutzte die Verwirrung und knallte das Leder unter die Latte. Danach spielte sich das geschehen meist im Mittelfeld ab, ohne nennenswerte Höhepunkte. Nach einer halben Stunde kamen die Gastgeber besser ins Spiel, hatten einige verheißungsvolle Szenen, doch nach Durchbrüchen von Lerche und Perthun, fand sich in der Mitte kein Abnehmer. In der zweiten Halbzeit wollten die Gäste die Führung verwalten und dies ging bis zur 61 Minute gut. Da fasste sich Daniel Lerche ein Herz, schwenkte an zwei Gegenspielern vorbei nach innen und überwand aus 18 Metern Entfernung Möller mit einem Flatterball unter die Latte. Danach war das Spiel am Kippen ,allein die schwache Chancenauswertung verhinderte die Führung der Gastgeber. Die größte Möglichkeit vergab Hohmuth, als sich Stark am Strafraum den Ball erkämpfte und allein auf den Keeper zusteuerte spielte Christian uneigennützig quer, doch Patrick schob das leder am leeren Tor vorbei. Einfach unfassbar. Nachdem die Kumpel die drei, vier Hochkaräter versiebt hatten kam der Tabellenführer wieder besser ins Spiel und hatten per Kopf  die große Chance das Match kurz vor Schluss noch für sich zu entscheiden, doch dies wäre dem Spielverlauf sicher nicht gerecht geworden. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz, Wolter, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Heubach, Stark (79 Kugler), Kowalleck(46 Hohmuth)

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10.04.11 | TSV Germania Sonneberg West - SV Stahl Uborn 3:0 (2:0)

Von Detlef Roth, die personell arg gebeutelten Stahlwerker verloren dieses Spiel verdient, fanden nie eine Einstellung zu Platz und Gegner. Dieser war zwar nicht übermächtig, aber die Westler spielten so wie es die Verhältnisse hergaben und nicht umsonst erzielten sie alle Tore aus Standards. Die Gäste vor dem Tor zu umständlich und bei vielen Freistößen strahlte man kaum einmal Torgefahr aus. Das Spiel unansehnlich, da fast nur mit langen Bällen gearbeitet werden konnte. Bis zur 22.Minute passierte fast nichts, der erste nennenswerte Freistoß für die Gastgeber und schon hatten diese Erfolg. Der Ball wird in den Strafraum geschlagen, Dorst ungedeckt, verlängert unhaltbar. Die beste Chance für die Gäste kurz danach, einen Schuss von Heubach kann der Keeper nicht festhalten, doch es fehlt der Stürmer welcher den Abpraller verwandelt. Kurz vor der Pause läuft man in einen Konter, Ditscheid im 1 zu 1 gegen Bratke, fällt gekonnt über dessen Bein, Elfmeter. Böhm verwandelt sicher. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Gastgeber die Führung, blieben bei zwei Kontern aber gefährlich. Die Kumpel versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen, brachten an diesem Tag aber einfach nichts konsequentes zu Stande. Am meisten und das ist bezeichnend prüften die eigenen Abwehrspieler ihren Torhüter bei gefährlichen Querschlägern.Die Gastgeber erzielten in der 73. Minute nach einer Ecke mit wuchtigem Kopfball gar noch das 3:0,Torschütze wiederum Böhm und damit war das Spiel endgültig entschieden.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Göllnitz(67.Baldauf), Wolter, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Heubach, Hohmuth, Kowalleck

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02.04.11 | SV Stahl Uborn - SG Glücksbrunn Schweina 4:1 (1:0)

Von Detlef Roth, In einem ereignisreichen Spiel gewannen die Gastgeber  verdient, obwohl man auch einige brenzlige Situationen überstehen musste. Die Gastgeber mit den ersten Chancen gingen dann auch folgerichtig nach 21 Minuten in Führung. Eine Flanke von der linken Seite durch Hohmuth bugsierte Müller-Sachs mit artistischem Flugkopfball gegen die Laufrichtung des Torhüters über die Linie. Als M.Reichmann allein vor dem Keeper die große Chance zum 2:0 nicht nutzte, kamen die Stahlwerker auf einmal ins Schwimmen. Ein Hammer aus 30 Metern Entfernung von Kolk klatschte an die Latte und als sich Harnack im Strafraum gegen Drei durchsetzte, rettete ebenfalls die Alustange.Weitere Chancen auf beiden Seiten blieben bis zur Halbzeit ungenutzt und so gingen die Gastgeber mit einer glücklichen Führung in die Pause. Nach der Pause spielten die Gastgeber konsequenter und man ging in der 55.Minute mit 2:0 in Führung. Hohmuth passt von rechts auf Perthun, dieser fasst sich aus 25 Metern ein Herz und trifft unhaltbar per Schrägschuss ins rechte obere Eck. Den schönsten Angriff des Spieles schloss dann Daniel Lerche mit dem 3:0 ab. Eine herrliche Kombination über M.Reichmann und folgendem Doppelpass zwischen Perthun und Lerche führt zum Erfolg nach 73 Minuten. Doch Schweina kommt zurück ins Spiel, als Kolk einen Freistoß in der 76.Minute direkt verwandelt. Die Unterwellenborner mussten da noch einige schwierige Situationen bereinigen, bis das erlösende 4:1 fiel. Ein öffnender Pass von Bratke auf Müller-Sachs, welcher allein auf den Keeper zu stürmt ,um dann uneigennützig auf Perthun abzulegen ,welcher ohne Mühe in der 89.Minute für den Endstand sorgt. Unnötig und unschön das brutale Foul an Langhammer ,für welches der beste Spieler der Gäste Kolk in letztet Minute die Rote Karte sah. Gute Besserung dem in der 14. Minute ohne Fremdeinwirkung verletzten Gästespieler Tobias Kley, welcher ins Krankenhaus transportiert werden musste.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann(80.Göllnitz), Bratke, Wolter, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Hohmuth(71.Kowalleck), Stark(46.Heubach), M.Reichmann

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27.03.11 | Neuhaus-Schierschn. - SV Stahl Uborn 0:0

Nach dem Kräfte zehrenden Sieg am Freitag hatte man sich auf Seiten der Stahl Elf vorwiegend eine Steigerung im spielerischen Bereich vorgenommen.
Mit Beginn des Spieles versuchte man den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten.
Dies gelang in der ersten Hälfte recht gut und so bestimmte man über weite Strecken das Spiel. Bei den wenigen Kontern der Gastgeber zeigte sich die Abwehr um Jens Wolter und Christopher Bratke auf der Höhe des Geschehens.
Aber wieder einmal gelang es nicht diese Überlegenheit in Zählbares umzusetzen. Teilweise klare Torchancen wurden vergeben. So scheiterte Heiko Perthun mit Kopfball und Torschuss aus guter Position und bei mehreren gefährlichen Eingaben fehlten die letzten Zentimeter zum Ball. So ging man torlos in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit begann auf Seiten des SV Stahl etwas verhaltener ohne das man dem Gastgeber größere Möglichkeiten gestattete. Ab der 60. Minute übernahm man dann wieder das Geschehen auf dem Platz. Mit großem Aufwand wollte man den Dreier. Aber gerade in dieser Phase fehlte auch der Blick für den besser postierten Mitspieler oder man scheiterte an der Ungenauigkeit  im letzten Abspiel um die gut organisierte Abwehr der Neuhaus Schierschnitzer auszuhebeln.
In der 85. Minute schien man aber doch am Ziel zu sein. Nach der Ablage im Strafraum stand P. Hohmuth  am langen Pfosten  zum Siegtreffer bereit. Doch auch Ihm gelang es nicht den Ball aus kürzester Entfernung über die Linie zu schieben.
Kurz vor Abpfiff wäre man für diesen Umgang in der Chancenverwertung beinah noch bestraft worden. Doch der Torschuss des Gastgebers, bei einem der wenigen Konter, ging knapp am Tor vorbei.
Aus Sicht der Stahlwerker hat man am Ende zwei Punkte liegen gelassen und es verpasst den Abstand auf die vor Ihnen platzierten Mannschaften zu verkürzen.

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25.03.11 | SV Stahl Uborn - 1.FC Sonneberg 04  1:0 (0:0)

Von Detlef Roth, die Zuschauer sahen unter Flutlicht ein intensives, schnelles aber sicherlich kein hochklassiges Match. Am Ende gab es ob des größeren Engagements auch einen letztendlich verdienten Sieg der Gastgeber, welche des öfteren mit einigen unverständlichen Entscheidungen des Schiedsrichters haderten. Die erste strittige Situation nach 14 Minuten als Christian Stark im Strafraum glasklar gefoult wurde, aber der Schiri einfach weiter spielen lies. Wenig später die erste Großchance der Stahlwerker als sich Stark und M.Reichmann zum Doppelpass fanden aber Mario am toll reagierenden Keeper der Spielzeugstädter scheiterte. Der nächste Aufreger in der 27.Minute.Ein Zusammenprall  zwischen Benz und seinem Gegenspieler ,was zugegebenermaßen nicht gut aussah bestrafte Schiri Kropfelder sofort mit Rot. Dies war völlig überzogen, man muss die Lichtverhältnisse in Betracht ziehen, beide Spieler konzentrierten sich da auf den Ball und sahen einander erst im letzten Moment. Die Gastgeber aber keineswegs geschockt gingen drei Minuten später in Führung. Einen scharfen Freistoß von Müller-Sachs konnte Funke nicht fest halten und Hohmuth staubte ab. Die Gastgeber trotz Unterzahl dem 2:0 näher. Eine weitere Situation im Strafraum, Lerche dringt in diesen  ein und kommt zu Fall, diese wird ebenfalls nicht als Foulspiel bewertet. Hohmuth mit Kopfball, nach toller Vorarbeit von Perthun, scheitert aus kurzer Entfernung und kurz vor der Halbzeit hält Funke einen Freistoß von M.Reichmann. In der zweiten Halbzeit wurde Sonneberg stärker und der agile Büchner zerrte immer wieder an den Ketten. Seine direkten Ecken waren kreuzgefährlich, aber Lanz stand immer goldrichtig.Ausser einem abgefälschten Flachschuß und einer Faustabwehr hatte der Keeper ob der aufopferungsvollen Abwehrarbeit seiner Vordermänner relativ wenig zu tun. Die Gastgeber versäumten es bei zwei, drei tollen Konterchancen die endgültige Entscheidung herbeizuführen.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz, Bratke, Wolter, Lerche, Müller-Sachs(88.Heubach), Perthun, Hohmuth, Stark(68.Göllnitz), M.Reichmann
 

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19.03.11 | SV Stahl Uborn - SV EK Veilsdorf 1:4 ( 1:2)

Von Detlef Roth, nach dem guten Spiel gegen Martinroda erlebten die Fans der Stahlwerker ein wahres Desaster. Von Beginn an lief im Spiel der Einheimischen nicht viel, die Veilsdorfer traten so auf wie man es sich von den Gastgebern gewünscht hätte. Die Führung auch verdient, Marcel Tuchenhagen zog nach einem der vielen Fehlabspiele aus 25Metern ab und traf ins untere linke Eck. Kurzzeitige Hoffnung auf Seiten der Gastgeber als Jens Wolter nach einer Ecke von der Strafraumgrenze zum Ausgleich traf. Zehn Minuten später nahmen die Gäste eine weitere Einladung des Unterwellenborner Mittelfeldes an. Ein weiteres Fehlabspiel wurde zu einem Pass in die Tiefe genutzt, Lanz zu spät draußen, lässt unnötigerweise das Bein stehen, Elfmeter. Lanz war noch dran doch Tuchenhagen traf wieder. Gift für das Spiel der Gastgeber war zusätzlich die Verletzung von Bratke, welcher beim aufwärmen umgeknickt war und ausgetauscht werden musste. In der zweiten Halbzeit setzte sich die grausame Vorstellung der Gastgeber fort. Man kann außer Daniel Lerche ,keinen Spieler nennen welcher in irgendeiner Weise  Normalform zeigte. Erschreckend was sogenannte Leistungsträger an diesem Tag anboten. Müller-Sachs bereitete mustergültig das 1:3 nach einer Ecke vor, der Direktschuss des Veilsdorfer Angreifers landete am Arm von Buschmann welcher mit Rot vom Platz flog. Den Elfer verwandelte Tuchenhagen sicher. Die Gastgeber müssen froh sein das Tuchenhagen nur zum Vierten traf und so den Gastgebern eine noch höhere Blamage ersparte.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke (40.Benz), Göllnitz, Wolter, Lerche, Müller-Sachs(64.Stark), Perthun, Buschmann, Hohmuth, M.Reichmann(84.Heubach)
 

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26.02.11 | SV Stahl Uborn - FSV Martinroda 1:1(0:1)

Von Detlef Roth, auf dem gut bespielbaren Nebenplatz holten die Gäste äußerst glücklich einen Punkt bei dem das Schiedsrichterkollektiv auch noch etwas Schützenhilfe leistete. Die Kumpel über das ganze Spiel die bessere Mannschaft muss sich nur den Vorwurf gefallen lassen aus einer Vielzahl an Chancen nur ein Tor geschossen zu haben. Beste Möglichkeiten von Perthun, Bratke per Kopf und Müller-Sachs brachten nichts ein und als Hohmuth mit herrlichem Pass von M.Reichmann allein auf den Torhüter zu stürmte hob der völlig falsch stehende Linienrichter unberechtigt die Fahne. Nach 38 Minuten zog Hohmuth auf der linken Seite seinem Gegenspieler davon, passte mit viel Übersicht auf Müller-Sachs doch dieser scheiterte an der Querlatte. Nur einmal musste Lanz eingreifen als er einen abgefälschten Schuss zur Ecke klärte. Als alle schon auf den Pausenpfiff warteten ertönte dieser, doch zur Verwunderung aller, auch dem angeblich gefoulten Baranowski, zeigte Schowtka auf den Punkt. Entsetzen und Fassungslosigkeit und am Ende auch Wut über diese Entscheidung. Der FSV nahm das Geschenk an und Florian Kah verwandelte sicher. Im direkten Gegenzug klärte ein Spieler des FSV beim Schuss von Perthun auf der Linie. Nach der Pause waren die Gastgeber weiter am Drücker und erspielten sich weitere Chancen. Nach einer tollen Parade von Trefflich gegen Perthun, übersah der Schiri ein klares Handspiel des letzten Mannes des FSV, ansonsten wäre Perthun frei durch gewesen. In kurzer Folge das 1:1 durch Hohmuth im zweiten nachsetzen und weitere Chancen. Perthun nach herrlichem Pass von Bratke, welcher ein hervorragendes Debut im Dress der Gastgeber zeigte und wiederrum Hohmuth der allein vorm Keeper am langen Eck vorbei schoss. Der agile Perthun zwang bei einem tückischen Aufsetzer Trefflich zur Glanzparade. Nach einem Freistoß hätte ein Kopfball von Baranowski das Spiel fast auf den Kopf gestellt, aber Göllnitz war zur stelle und rettete mit letztem Einsatz. Die letzte große Möglichkeit hatte dann Müller-Sachs doch sein Schuss im 16 meterraum war zu unplaziert. Als dann Stark im Strafraum fast der Kopf weggetreten wurde gab der Schiri, wen wunderts noch, Freistoß für den FSV und als es eine klare Tätlichkeit gegen Müller-Sachs 5 Minuten vor Schluss gab, sah der Spieler nur Gelb. In den Vorwochen und das hat nichts mit der Forderung zu tun für jede Aktion Rot zu zeigen, wurden die Stahlwerker für ähnliche Vergehen immer sehr hart bestraft und das muss man gerechterweise hinterfragen dürfen. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Göllnitz, Wolter(75.Stark), Lerche, Müller-Sachs(87Heubach), Perthun, Buschmann, Hohmuth, M.Reichmann

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29.-30.01. | Landesmeisterschaft Endrunde + Test in Neustadt

Dies war sicher nicht das Wochenende der Stahlwerker welche am Samstag die Endrunde um die Thüringer Landesmeisterschaft und am Sonntag bei Landesligist Blau-weiß Neustadt ein weiteres Vorbereitungsspiel absolvierten. In Arnstadt konnten die Kumpel nicht an die Leistungen der vergangenen Turniere anknüpfen und schieden mit drei Niederlagen vorzeitig aus.Gegen Blau-weiß Großwechsungen glich man einen Rückstand aus(Perthun) und hatte gute Chancen zur Führung, doch diese nutzte man nicht und wurde klassisch ausgekontert, Endstand 1:4.Nächster Gegner war der spätere Landesmeister Schott Jena. Diese hatten aus der Niederlage beim Großen Rennsteigcup gelernt, liefen nicht wieder ins offene Messer. Schott spielte flüssig und kombinierte gut und man gewann verdient mit 4:2(M.Reichmann, Stark).Im letzten Spiel war Landesligist Germania Ilmenau der Gegner und diese mussten gewinnen um ins Halbfinale einzuziehen. In diesem Match gab es merkwürdige und übertrieben harte Entscheidungen des Schiris, immer wenn Unterwellenborn ausgeglichen hatte fand er einen Grund um Spieler vom Platz zu stellen. So war es kein Wunder das Finn 6 Sekunden vor Schluss gegen zwei Feldspieler der Hütte keine Mühe hatte den Siegtreffer zu erzielen(Perthun, Müller-Sachs).Großschwabhausen war stinksauer und fühlte sich um den Halbfinalplatz betrogen, die Emotionen kochten weiter hoch, auch der dritte Landesklassist Siemerode fühlte sich in den folgenden Spielen von den Schiris massiv benachteiligt. Am Sonntag dann das Match in Neustadt. Um es kurz zu machen ,man verlor mit 4:0 und man bekam eine Lektion im auswerten von Torchancen. Man war über weite strecken des Spiels zumindest gleichwertig, aber was man da an Chancen liegen ließ war des guten einfach zu viel.3X Pfosten und weitere große Möglichkeiten die man vergab, brachten bei den Neustädter Fans nur ungläubiges Kopf schütteln hervor. Anders die Gastgeber die mit einigen Testspielern aus Tschechien angetreten waren, diese nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt und erzielten ihre Tore in regelmäßigen Abständen. (Detlef Roth)

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29.01.11 | Köstritzer Pokal Landesmeisterschaft Endrunde

SV SCHOTT Jena holte sich erstmals die TFV-Hallenmeisterschaft

Der SV SCHOTT Jena, derzeit Dritter der Verbandsliga, gewann erstmals die Hallenmeisterschaft des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) und hole sich damit den Köstritzer Hallenpokal. In einem spannenden Endspiel setzte sich die Mannschaft von Steffen Geisendorf in der Verlängerung gegen den Ligakonkurrenten SV 09 Arnstadt mit 2:1 durch. Der Siegtreffer für die Jenaer fiel dabei elf Sekunden vor Ablauf der dreiminütigen Verlängerung durch Marcus Hacker. Dass es jedoch überhaupt zu dieser Zugabe kam, verdankte der spätere Vizemeister Daniel Trübenbach. Der hatte den Ball nach einer Freistoßablage fünf Sekunden vor der Schlusssirene in der regulären Spielzeit (14 Minuten) in die Maschen gejagt und damit den Führungstreffer durch Steffen Beckert ausgeglichen. Zuvor war das Endspiel von der Taktik geprägt, wobei die Kontrahenten zunächst darauf aus waren, ja keinen Fehler zu machen. Als einzige Mannschaft zog der Titelverteidiger, der SV Grün-Weiß Siemerode, mit drei Siegen in das Halbfinale ein. Die Mannschaft von Spielertrainer Andrè Thüne stand bereits nach zwei Runden als Halbfinalist in der Gruppe A fest. Auch in der dritten Vorrundenbegegnung nahmen die Grün-Weißen nicht die Füße hoch und bezwangen den SV Eintracht Eisenberg mit 5:3. Damit zerstoben für die Eintracht die Hoffnungen auf einen Platz unter den besten vier Vertretungen. Gastgeber SV 09 Arnstadt war der Nutznießer und zog mit nur einem Dreier und zwei Remis in das Halbfinale ein. Eisenberg blieb so wie der FSV Eintracht Hildburghausen ohne Sieg und verabschiedete sich vorzeitig aus dem Turnier. Spannung pur gab es hingegen in der Vorrundengruppe B. Hier genügten der LSG Blau-Weiß Großwechsungen selbst sechs Punkte nicht für das Halbfinale. Der Landesklassist bezwang zwar in seinem letzten Spiel den SV SCHOTT mit 3:1, musste dann aber mit ansehen, wie Ilmenaus Marcus Finn im Vergleich mit dem SV Stahl Unterwellenborn sechs Sekunden vor dem Ende mit dem 3:2 seinen Teamgefährten das Halbfinale sicherte. In diesem Spiel schlugen die Wochen hoch, denn die Unterwellenborner, die als einzige Vertretung ohne Punkt blieben, sahen drei Mal die Rote Karte und haderten hinterher mit den Unparteiischen. Die hatten kein leichtes Amtieren und verteilten insgesamt jeweils fünf Rote Karten und fünf Zeitstrafen, wobei die Akteure oft ihre Zunge nicht im Zaum hatten. „Leider kam das spielerische Element zu kurz. Es wurde zu viel gegrätscht und gehalten“, resümierte Ulrich Hofmann, Mitglied des TFV-Spielausschusses und Turnierleiter der Veranstaltung, die in der Jahn-Sporthalle 280 Zuschauer sahen. „Die Mannschaften, die sich am Ende vorn platzierten, verdienten sich die spielerisch besten Noten und der SV SCHOTT Jena wurde nicht unverdient Landesmeister“, setzte Hofmann hinzu. Ähnlich hektisch verlief die Auseinandersetzung zwischen Arnstadt und Hildburghausen in der Vorrundengruppe A mit Rot für Wagenschwanz (Hildburghausen und Zeitstrafen für Trübenbach (Arnstadt) und Rottenbach (Hildburghausen). Knappe Ausgänge gab es in den beiden Halbfinals. Jena gewann gegen Siemerode mit 2:1 und im Spiel Ilmenau gegen Arnstadt, in dem es nach 14 Minuten 1:1 stand, fiel die Entscheidung sogar erst im Neunmeterschießen. Hier hielt Arnstadts Schlussmann Christian Streckenbach (Bild Mitte) zwei Strafstöße. Er wurde nicht nur wegen dieser Leistung als „Bester Torhüter“ ausgezeichnet. Das „kleine Finale“ zwischen Ilmenau und Siemerode war frühzeitig durch drei Tore der Germania in der Anfangsphase entschieden. Doch dann wurde die Partie hektisch auf und Thüne sah den roten Karton. Die meisten Tore (7) kamen auf das Konto von Peter Honek (Siemerode). Als „Bester Spieler“ wurde Thomas Wolter vom neuen Landesmeister geehrt. Für Jenas Trainer Steffen Geisendorf war die Erringung des Köstritzer Hallenpokals etwas Besonderes, denn er gewann mit dem 1. SV Gera vor zehn Jahren den Pott als Aktiver schon einmal. Der TFV bedankte sich bei Gastgeber SV 09 Arnstadt, der für endspielwürdige Bedingungen gesorgt hatte, recht herzlich.

Die Statistik: So traten die acht Endrundenteilnehmer an:

SV SCHOTT Jena (1.): Just, Tuche, Czernetzki (1), Schletzke, Beckert (2), Skara (1), Wolter (2), Voigt (3), Gleitsmann (1), Hacker (2) SV 09 Arnstadt (2.): Streckenbach, Eger (1), Pysall, Gothe, Hoffmann, D. Trübenbach (4), Leischner (1), Lux, Voigt.

SV Germania Ilmenau (3.): Kott, Jüngling , Rinn, Finn (4), Dobrocki, Heisch, Pilz (3), Fernando (5), Wank, Mantlik (3) SV Grün-Weiß Siemerode (4.): Gillich, Dölle, Klöppner (2), Wellmann, Grimm (2), Honek (7), Kleineberg, Schneemann, Thüne (2).

LSG Blau-Weiß Großwechsungen (5.): Helbing, Jany (1), Callies (1), Kiel, Facius (1), Mohrich, Teichmann (3), Kühn (1), Fritzsche, Benkenstein SV Eintracht Eisenberg (6.): Arnold, Frühauf, Schumacher (1), Thiele, Szudra (2), Bengs, Göldner (1), Raabe, Götze (2), Poppe

FSV Eintracht 06 Hildburghausen (7.): Eppler, Dötsch, Rottenbach, Schleicher, Kirchner (2), Hummel (1), Wagenschwanz (1), Schellhorn, Klemm

SV Stahl Unterwellenborn (8.) Lanz, Kugler, Bratke, Göllnitz (1), Langhammer, Müller-Sachs, Perthun (2), Hohmuth, Stark (1), Reichmann (1)

Schiedsrichter:Michael Jäntzsch, Marcel Kießling, Torsten Landgraf, Chris Rauschenberg

Ergebnisse Vorrunde Gruppe A: Arnstadt-Siemerode 1:2, Eisenberg-Hildburghausen 2:2, Eisenberg-Arnstadt 1:1, Hildburghausen-Siemerode 1:3, Arnstadt-Hildburghausen 2:1, Siemerode-Eisenberg 5:3 Endstand: 1. SV GW Siemerode 10:5/9; 2. SV 09 Arnstadt 4:4/4; 3. Eintracht Eisenberg 6:8/2; 4. Eintracht Hildburghausen 4:7/1.

Vorrunde Gruppe B: Jena-Ilmenau 3:2, Unterwellenborn-Großwechsungen 1:4, Unterwellenborn-Jena 2:4, Großwechsungen-Ilmenau 0:6, Jena-Großwechsungen 1:3, Ilmenau-Unterwellenborn 3:2, Endstand: 1.SV Germania Ilmenau 11:5/6; 2. SV SCHOTT Jena 8:7/6; 3. LSG BW Großwechsungen 7:8/6; 4. SV Stahl Unterwellenborn 5:11/0.

Halbfinale: Siemerode-Jena 1:2, Ilmenau-Arnstadt 3:5 (2:4) nach Neunmeterschießen

Spiel um Platz 3: SV Grün-Weiß Siemerode – SV Germania Ilmenau 2:6

Endspiel: SV SCHOTT Jena – SV 09 Arnstadt 2:1 nach Verlängerung

Hartmut Gerlach

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22.01.11 | FSV Schleiz-SV Stahl Unterwellenborn 2:4 (1:2)

Beide Teams konnten in dieser Begegnung nicht auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen, dennoch entwickelte sich zwischen dem Zweiten der Oststaffel und der Kumpel-Elf auf äußerst schwierigen Geläuf ein gutes Spiel. Die Gäste kamen auf dem gefrorenen Schlackeplatz etwas besser zu recht und hatten auch die ersten Chancen. Ein Schuss von Göllnitz ging übers Tor und nach einer Ecke, bekam Stark den Ball kurz vor der Torlinie nicht unter Kontrolle und so konnte er noch am Einschuss gehindert werden.. Folgerichtig und verdient das 0:1 welches Langhammer mit sattem Rechtsschuß ins lange Eck erzielte. Zwei Minuten später wird Perthun beim Dribbling gefoult und er selbst verwandelt den fälligen Elfer sicher. Weitere Chancen fogten,ein Hammer von Hohmuth landete am Lattenkreuz. Als Lanz im Tor einen Ball nicht kontrolliert spielen konnte, landete das Leder bei Gerisch und dieser nutzte die Chance eiskalt und erzielte den Anschluss. Der FSV kam nun besser ins Spiel und stand mehrmals vor dem Ausgleich. Dieser fiel mit Beginn der zweiten Halbzeit nach einem Abwehrfehler und folgendem Flachschuss von Kohl. Die Gäste zogen nun wieder an und erarbeiteten sich mehrere Großchancen. Der Keeper der Gastgeber hielt den FSV allerdings mit erstklassigen Paraden im Spiel. Als Stark eine scharfe Eingabe von Benz ins Tor lenkte, war aber auch er machtlos. Sehr erfreulich die Leistung in der zweiten Halbzeit von Christian Benz ,welcher nach langer Leidenszeit mit vielen Verletzungen seine Form wieder zu finden scheint. Die Stahlwerker zeigten nun immer wieder schöne Angriffszüge, ließen die agilen Gastgeber nicht mehr zu Entfaltung kommen. Das 2:4 nach 81 Minuten war über mehrere Stationen mit Hakenablage und Doppelpass herrlich herausgespielt. Langhammer behielt die Übersicht und traf mit Überlegung ins entlegene Eck. Ein überaus verdienter sieg gegen starke Gastgeber. Aufstellung: Lanz(Lange), Bratke, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Lerche, Langhammer, Perthun, Heubach(Benz), Hohmuth, Stark(Weedermann)
Detlef Roth

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16.01.11 | Volksbank-Cup Landesmeisterschaft Zwischenrunde

Stahl Unterwellenborn gewinnt Volksbank-Cup nach Neunmeterschießen
Gutklassiges und faires Turnier verlief sehr spannend

Ein ansehenswertes und sehr faires Turnier sahen die Besucher beim diesjährigen Volksbank-Cup, der gleichzeitig als Zwischenrunden (Gruppe C) um die Hallenlandesmeisterschaft des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) ausgetragen wurde, am Sonntagnachmittag in der Rudolstädter Dreifelderhalle. Nachdem bereits die Halbfinals erst im Schießen vom Punkt entschieden wurden, mussten die Endspielteilnehmer Einheit Rudolstadt und Stahl Unterwellenborn, nachdem es nach 12 Minuten nach Toren von Förster (Einheit) und Hohmuth (Stahl) 1:1 gestanden hatte, noch einmal zum Schießen von der Neunmetermarke. Hier parierte Unterwellenborns Keeper Kugler die Bälle von Wachsmuth und Staskewitsch. Da Müller-Sachs und Stark trafen, ging der große Wanderpokal der Volksbank Saaletal eG an den Landesklassedritten der Süd-Staffel. Die Gastgeber, die sich nach der klaren Auftaktniederlage gegen Geratal deutlich steigerten, hatten es in der regulären Spielzeit versäumt, den Vorsprung auszubauen, obwohl sie dazu mehrmals Gelegenheit hatten. Alle weiteren Plätze wurden nicht ausgespielt, sondern in Übereinstimmung mit den Mannschaften mit einem Strafstoßschießen entschieden. Die Mannschaft von Thomas Giering, der bereits mit seinem Team am Freitagabend beim Rennsteigpokal aufgetreten war, ist auf jeden Fall am 29. Januar im TFV-Finale in Arnstadt dabei. Ob das auch die Rudolstädter als einer von drei besten Zweiten schaffen, muss man abwarten. Die Statistik. Gruppe A: Neustadt-Unterwellenborn 0:3, Bad Salzungen-Schwarza 3:2, Bad Salzungen-Neustadt 3:1, Unterwellenborn-Schwarza 2:2. Schwarza-Neustadt 2:7, Unterwellenborn-Bad Salzungen 2:3. Der Endstand: 1.SV Wacker Bad Salzungen 9:5 Tore/9 Punkte; 2. SV Stahl Unterwellenborn 7:5/4; 3. SV BW 90 Neustadt 8:8/3; 4. SV 1883 Schwarza 6:12/1 Gruppe B: Rudolstadt-Geratal 0:3, Gebesee-Saalfeld 2:1, Gebesee-Rudolstadt 2:3, Geratal-Saalfeld 4:1, Saalfeld-Rudolstadt 1:4, Geratal-Gebesee 1:1 Der Endstand: 1. SpVgg Geratal 8:2/6; 2. FC Einheit Rudolstadt 7:6/6; 3. FC Gebesee 1921 5:5/4; 4. VfL 06 Saalfeld 3:10/0, Halbfinale: Bad Salzungen-Rudolstadt 2:3 n. N. (1:1), Geratal-Unterwellenborn 2:3 n. N. (1:1) Spiel um Platz 7 (nach Neunmeterschießen): SV 1883 Schwarza – VfL 06 Saafeld 3:2. Spiel um Platz 5 (nach Neunmeterschießen): SV Blau-Weiß 90 Neustadt – FC Gebesee 1921 3:2 Spiel um Platz 3 (nach Neunmeterschießen): SV Wacker Bad Salzungen – SpVgg. Geratal 2:1 Endspiel: FC Einheit Rudolstadt – SV Stahl Unterwellenborn 1:3 nach Neunmeterschießen (1:1) SV Stahl:Kugler,Lange,Reichmann(2),Bratke,Göllnitz,Langhammer(1), Müller-Sacha,Heubach,Hohmuth(6),Stark Hartmut Gerlach(Rudolstadt)

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14.01.11 | Großer Rennsteigpokal

Von D.Roth, nachdem die Stahlwerker sich schon den kleinen Rennsteigcup gesichert hatten, scheiterte man in einem sehr spannenden und emotionsgeladenen Turnier erst im Finale am Turniersieger SV 08 Steinach. Kapitän Ken Langhammer hatte die Kumpel in eine sehr schwere Gruppe gelost, mit der U23 von FC Rot -Weiß Erfurt, Landesligist Schott Jena und den hallenerprobten Suhlern waren die Chancen die Gruppenphase zu überstehen doch eher gering. Das erste Spiel gegen den Suhler SV war viel von Taktik geprägt und man ging wunschgemäß durch Hohmuth in front. Leider verpasste man die Führung bei guten Möglichkeiten auszubauen und so musste man 20 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen .Der Erfurter Oberligist hatte sein erstes Match gegen Schott mit 3:2 verloren und war gegen Unterwellenborn in Zugzwang. Der Favorit hatte einige Schwierigkeiten gewann aber verdient mit 3:2(Tore Buschmann,Hohmuth).Die Stahlwerker gaben sich aber nicht auf und es war schon eine kleine Sensation, man führte die sich zu sicher fühlenden Glaswerker regelrecht vor und man gewann mit 3:0. Dabei machte Christopher Bratke seinen ersten Treffer für seinen neuen Verein. Die weiteren Treffer erzielten Müller-Sachs und Perthun. Damit war Schott Jena draußen und das Favoriten sterben ging weiter. Die Suhler kickten die Rot-Weißen aus dem Turnier, welche völlig konsterniert am Schluss sogar das 9 Meterschießen gegen Neuhaus/Lauscha verloren und Letzter wurden. In der anderen Gruppe ging es ähnlich eng zu. Der VfB Pößneck lag schon 0:2 gegen Sonneberg hinten, musste unbedingt gewinnen und schaffte dies sogar in Unterzahl 10 Sekunden vor Schluss. Somit standen die Halbfinals fest. Steinach gegen Suhl und Pößneck gegen Unterwellenborn. Steinach gewann relativ sicher mit 3:1 und die Stahlwerker schafften es den Landesligisten auszuschalten. Man führte mit 2:0(2x Hohmuth) und musste nur noch den Anschlusstreffer hinnehmen. Über die beiden Finals legte sich bei der vom WSV Neuhaus vor 250 Zuschauern bestens organisierten Veranstaltung allerdings ein Schatten, woran die sehr einseitig für die Oberländer pfeifenden Schiedsrichter eine Mitverantwortung tragen. Zu einem großen Eklat kam es im Spiel um Platz 3.Nach einigen Fouls,fragwürdigen Entscheidungen gegen Pößneck und einem kurzen Disput mit dem Schiri holte Spielertrainer Faruk Hujdurovic beim stand von 1:0 für Suhl sein Team 5 Minuten vor Schluss vom Platz. Trotz aller Wut darf man als Fußballlehrer so nicht reagieren, das Nachspiel wird unausweichlich folgen. Die Suhler wurden nach kurzer Ratlosigkeit zum Sieger erklärt. Im Finale waren die Unterwellenborner die leidtragenden, obwohl es gut begann. Hohmuth brachte seine Farben in Führung doch zwei Unaufmerksamkeiten brachte die Steinacher durch ihren Schützen vom Dienst Björn Sesselmann in Vorhand. Was dann folgte war aber mehr als fragwürdig. Müller-Sachs wird brutal von hinten regelrecht weggeräumt, keine Rote Karte, nicht mal zwei Minuten mit der Begründung ,durch einen schnell ausgeführten Freistoß hätte man sich einen Vorteil verschafft. Wo ist die Verantwortung geblieben die Gesundheit der Spieler zu schützen? Die Steinacher merkten natürlich schnell wie das hier läuft, spielten clever auf Zeit, dies wurde großzügig toleriert und so liefen die Sekunden herunter ohne das die Stahlwerker den verdienten Ausgleich erzielen konnten. Nach dem Spiel legten sich Wut und Frust relativ schnell, in dem Bewusstsein ein gutes Turnier gespielt zu haben. Aufstellung:Lanz,P.Reichmann,Bratke,Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,Buschmann,Hohmuth,M.Reichmann

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30.12.10 | Kleiner Rennsteigpokal

Von D.Roth, die Kumpel-Elf nahm am Silvestervorabend am kleinen Rennsteigpokal teil und gewann dieses Traditionsturnier souverän ohne einen Punkt abzugeben. In der Vorrunde besiegte man Germania Judenbach nach einem 0:2 Rückstand wärend einer 2X6 minütigen Spielzeit noch mit 6:2.Danach fertigte man Regonalklassist und späteren Halbfinalteilnehmer Blau-Weiß Schalkau mit 6:0 ab. Die letzten beiden Spiele gewann man mit 1:0 gegen den SV Gehren und 3:0 gegen den ASV Kleintettau.Im Halbfinale hatte man mehr Probleme, aber man gewann nach vielen vergebenen Chancen gegen Landesklassist Isolator Neuhaus-Schierchnitz verdient mit 2:1.Im Finale war dann der bis dahin ebenfalls ungeschlagene VfB Steinach der Gegner und die Unterwellenborner gewannen nach taktisch disziplinierter Vorstellung sicher mit 2:0.Die Stahlwerker stellten mit Martin Müller-Sachs(6 Treffer)den besten Torschützen und auch den besten Spieler welcher von den teilnehmenden Vereinen mit Patrick Hohmuth auserkoren wurde. Nun nimmt man am großen Rennsteigcup teil welcher am 14 .Januar um 18 Uhr in der Guths-Muts Sporthalle in Neuhaus stattfindet. Die Gruppen wurden schon ausgelost und die Kumpel spielen gegen namhafte Konkurenz.Der FC Rot-Weiß Erfurt, Schott Jena und der 1.Suhler SV sind die Gegner. Aufstellung:Lanz,P.Reichmann,Buschmann( 2Treffer),Stark (2),Müller-Sachs( 6 ),Hohmuth( 4 ),Langhammer (3),Perthun(3)

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19.12.10 | Pokal der Stahlwerker

Von D.Roth, bei dem bestens organisierten 8. Pokalturnier um den Pokal der Stahlwerker sahen die zahlreichen Zuschauer in der Dreifelderhalle Gorndorf 90 zum großen Teil sehenswert heraus gespielte Tore. 7 Mannschaften hatten gemeldet und im Modus Jeder gegen Jeden mussten 21 Spiele zu je 12 Minuten bewältigt werden. Zum großen Teil wurden die Partien fair geführt, nur bei zwei Spielen kochten wieder mal die Emotionen hoch, so das die Schiedsrichter unvermeidlich mit Zeitstrafen und sogar einer Roten Karte arbeiten mussten. Souveräner Pokalsieger in diesem Jahr wurde die SG Traktor Teichel welche alle Partien gewann und nur gegen die II.Mannschaft der Stahlwerker vor einem Punktverlust stand, aber das Match letztendlich doch noch mit 1:0 siegreich gestaltete. Bei allen anderen Spielen siegte man relativ sicher und man hatte in Michael Schoke einen starken Rückhalt im Kasten, welcher alle wichtigen Bälle hielt und so einen großen Anteil daran hatte das die Traktoristen ihren alten Rivalen den SV Stahl I mit 3:1 besiegen konnten. Schoke wurde auch als bester Keeper mit einem Pokal geehrt. Den 2.Platz belegte die I.Mannschaft der Kumpel, welche nicht immer überzeugen konnte und 13 Punkte einfuhr. Trösten konnte man sich damit, das Patrick Hohmuth mit 9 Toren bester Torschütze wurde und ebenfalls mit einem Pokal ausgezeichnet wurde. Auf Platz 3 und das in einem richtigen Endspiel kam die II.der Gastgeber, welche in einem sehr harten Match die Remschützer im Endspurt noch mit 4:2 besiegen konnte. Auf Platz 4 kam die TSG Bau welche ein gutes Turnier spielte und gerade im Offensivbereich bemerkenswertes anbot. Den 5. Platz belegten die Kaulsdorfer welche an diesem Tag sicher nicht ihren besten Hallenfußball spielten, sicherlich auch wegen fehlender Leistungsträger. Den Sechsten Platz belegte die SG Lauscha/Neuhaus welche stark ins Turnier startete um danach einige wichtige Spiele knapp zu verlieren.Den letzten Platz belegte der FC Lok Saalfeld welcher doch etwas enttäuschend keinen Punkt holte. Der SV Stahl bedankt sich bei allen Sponsoren, der Stadt für die Bereitstellung der Halle und allen ehrenamtlichen Helfern welche den reibungslosen Ablauf garantierten. Ergebnisse: Traktor Teichel-Kauldorf 5:2,-Stahl II 1:0,-Stahl I 3:1,-Remschütz 6:1,-Neuhaus 5:0,- FC Lok 6:3 SV Stahl I-SV Stahl II 2:2, -Remschütz 5:2,-Neuhaus 2:1,- FC Lok 3:1,-Kaulsdorf 3:1 SV Stahl II -Neuhaus 2:2,-FC Lok 1:0,-Kaulsdorf 2:2,-Remschütz 4:2 TSG Bau-FC Lok 3:1,-TSG Kaulsdorf 4:1,-Neuhaus 1:1 TSG Kaulsdorf-Neuhaus 2:1,-FC Lok 2:1 SG Neuhaus/Lauscha -FC Lok 4:0

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1.Halbserie 2010/11 SV Stahl Unterwellenborn

Von Detlef Roth, nach einigen Ungereimtheiten bei der neuen Staffeleinteilung bei der offensichtlich der Süden in Bezug der Derbys die besseren Argumente hatte, wurde das Städtedreieck unverständlicher Weise auseinander gerissen. Man landete im Süden, was keiner so recht verstand. Man zog dann das Positive daraus, man lernt neue Menschen kennen und so manche (insg.8) Begegnungen fanden gegen völlig unbekannte Gegner statt. Nach Abschluss der ersten Runde überwintert nun die Kumpel-Elf auf Platz 3. Allerdings gibt die Tabelle ein sehr verzerrtes Bild wieder. Nur 5 Mannschaften konnten alle 14 Spiele austragen, die Stahl-Kicker stehen bei 12, haben also noch zwei Nachholer. Dass es Probleme beim ansetzen der Spiele geben wird, dürfte bei diesem Winter jedem klar sein. Die Unterwellenborner starteten optimal in die Saison, gewannen bei den starken Martinrodaern mit 2:1 und auch das Heimspiel gegen Kaltennordheim mit 2:0. Den ersten Dämpfer gab es im dritten Match, als man in Veilsdorf mit 2:0 unterlag. Dieses Spiel schürte das Vorurteil, das im Süden nur getreten wird massiv, was sich in der Folge aber nicht bestätigte. Diese Niederlage war genauso unnötig wie die gegen Steinach und Suhl, in keinem dieser Spiele war man das schlechtere Team. Man nutzte beste Torchancen nicht und machte in der Defensive einfachste Fehler, welche in dieser Klasse fast immer zu Gegentoren führen. Danach gab es drei Spiele, welche immer 3:2 endeten und immer mit dem besseren Ende für die Stahlwerker. Schon da zeigte sich das das spielerische Niveau der Teams vom "Wald" beachtlich ist. Die Spiele gegen Neuhaus-Schierschnitz, in Schweina und gegen Sonneberg-West waren eine Werbung für den Fußball, auch wenn die Bank der Unterwellenborner doch einige graue Haare mehr bekam. Leider können die Leistungen der meisten Schiedsrichter mit diesem Niveau nicht mithalten. Es sind einfach nicht genügend qualifizierte Referees vorhanden, die die Fülle an Spielen in 3 Landesklassen absichern können. Sonneberg-West legte sogar Protest gegen die Wertung des Spieles ein, scheiterte aber aufgrund einer Tatsachenentscheidung. Es folgten zwei Spitzenspiele. Steinach wurde schon erwähnt, vor 300 Zuschauern konterte der SV 08 im eigenen Stadion die Gäste aus und gewann glücklich mit 2:1. Gegen den Spitzenreiter Geratal war mehr als ein 2:2 drin, gerade in den letzten 5 Minuten hatte man den Siegtreffer mehrfach auf Fuß und Kopf. In den folgenden Spielen überzeugte man nur noch einmal. Mit 8:0 fegte man den Lokalrivalen VfL 06 aus dessen Stadion, ein wohl einmaliges Ergebnis in der Historie der alten Rivalen. Heiko Perthun erzielte in diesem Spiel allein 5 Treffer. Was danach kam, war allerdings mehr als ernüchternd. Damit sind nicht einmal die Ergebnisse gemeint sondern das Verhalten einiger Spieler, welche dem Verein mit diesem einigen Schaden zufügten. In drei Spielen drei Feldverweise sind eindeutig zu viel und die Sperren reichen zum Teil bis in die neue Serie hinein. Gegen Suhl verlor man dann auch prompt mit 1:2, da man 85 Minuten zu zehnt agieren musste. In Hildburghausen wurde man regelrecht verpfiffen, dennoch vergab man beste Chancen, dies wurde bestraft und man trennte sich 1:1 vom heimstärksten Team der Liga. Zu guter Letzt gewann man mit 2:0 gegen Bad Salzungen, welche mit dem zahlenmäßigen Vorteil überhaupt nichts anzufangen wussten. In der Fair-Play-Tabelle belegt man dadurch und folgerichtig den letzten Platz.28xGelb,2xGelb/Rot und 4xRot ist die ernüchternde Bilanz. Auf Trainer Th.Giering kommt unter dieser Konstellation ein schwieriger Start in die Rückrunde zu, denn mit Martinroda und Kaltennordheim sind die ärgsten Verfolger die nächsten Gegner. Statistik: 3.Platz mit 7 S/ 2 U/ 3 N und 28.16 Toren Einsätze/ Tore:19 Spieler kamen zum Einsatz Perthun 12/12;Lanz 12;Stark 11/3;Langhammer11/1;P.Reichmann10/1;M.Reichmann 10/1;Buschmann10;Kowalleck 10;Müller-Sachs9/3;Gretsch 9/2;Wolter 9;Göllnitz 9;Baldauf 8;Hohmuth 7/5;Lerche 6;Heubach 5;Benz 3;Spitzner und Ölsner 1

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13.11.10 | SV Stahl Unterwellenborn - SV Wacker Bad Salzungen 2:0 (1:0)

Von D.Roth, trotz des niemals gefährdeten Sieges zogen die Verantwortlichen der Gastgeber missmutig vom Platz, da sich wieder einmal ein Spieler, in dem Fall Kapitän Langhammer, nicht im Griff hatte. Zu Beginn rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen, liefen doch beide Mannschaften mit Dressen der Gastgeber auf. Die Erklärung war einfach, Wacker hatte seine Garnitur zu hause stehen lassen. Die Unterwellenborner kehrten auf Grund der prekären Personalsituation zum Spiel mit Libero zurück und um es vorweg zu nehmen Maik Göllnitz spielte diese Position gewohnt souverän. Es war sicherlich kein hochklassiges Spiel, die wenigen Chancen welche herausgespielt wurden lagen fast alle auf Seiten der Gastgeber. Bevor das 1:0 fiel hatten Perthun mit Schuss knapp übers rechte Dreiangel und Müller-Sachs nach Linksflanke von Perthun mit artistischem Flugkopfball erste Möglichkeiten. Nach 26 Minuten war es aber dann soweit. Ein weiter Ball auf Gretsch, der lässt mit der Brust abtropfen und Christian Stark hämmert den Ball förmlich ins Netz. Bei einem schön heraus gespielten Konter hätte Müller-Sachs durchaus noch vor der Pause für eine Vorentscheidung sorgen können. Kurz nach der Pause meldeten sich die Gäste erstmals zu Wort, aber der Ball wurde in aussichtsreicher Position übers Tor gehoben. Kurz danach kam es zu einer Rangelei zwischen Langhammer und zwei Spielern der Gäste und wie erwähnt flog Langhammer mit Rot vom Platz. Unschön und das muss man auch erwähnen war, das einige Spieler von Wacker bewusst weiter provozierten. Zu entschuldigen ist diese Rote Karte damit nicht. Wacker nun in Überzahl, konnte davon aber kaum profitieren. Zu einfallslos das Spiel der Gäste, Möglichkeiten Mangelwahre. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Gastgeber gefangen und als Müller-Sachs mit einem Solo gegen vier Gegenspieler das 2:0 erzielte waren alle Messen gelesen. Danach war man dem 3:0 mehrmals sehr nahe, es fehlte leider die letzte Konsequenz. Die Gäste hatten noch eine Gelegenheit als der Ball kurz vor Schluss auf der Latte tanzte.Ein verdienter und ungefährdeter Sieg der Gastgeber. Aufstellung: Stahl: Lanz, Baldauf, Göllnitz, Lerche, Langhammer, Müller-sachs, Perthun, Gretsch(84.Benz), Heubach, Stark, M.Reichmann Wacker: Hoffmann, Kruegel, Voelker, A.Hlawatschek, S.Hlawatschek, Zweigelt, Gross, Preissler, Lemke(46.Leimbach), Damaske(63.Luethke), Patz

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07.11.10 | SV Eintracht 06 Hildburghausen - SV Stahl Unterwellenborn 1:1 (0:1)

Von D.Roth, ein Unentschieden das keinem so richtig weiterhilft und für die Gäste am Ende des Spieles einen richtig bitteren Beigeschmack bekam. Die Zuschauer bekamen auf dem Kunstrasen ein schnelles Spiel zu sehen, bei dem beide Mannschaften zeigten das sie gewillt sind hier als Sieger vom Platz zu gehen. Zunächst hatten die Einheimischen zwei gute Gelegenheiten, die aber nichts einbrachten. Im laufe der Zeit wurden die Stahlwerker immer stärker, bestimmten das Spiel und hatten gute Chancen in Führung zu gehen. Leider vergab man einige davon leichtfertig. Beim Schuss von M.Reichmann welcher den Ball aus der Luft direkt nahm, wäre der Keeper allerdings machtlos gewesen, doch es fehlten die berühmten Zentimeter. Die verdiente Führung der Gäste erzielte dann Ken Langhammer nach 40.Munuten als Müller-Sachs abzog und der Torhüter prallen lassen musste. Ärgerlich das man zwei Minuten später sicherlich die Vorentscheidung verpasste. Müller-Sachs tankt sich durch, kann es sicherlich alleine machen spielt aber quer auf Perthun, doch dieser zeigt Nerven und der Ball aus 11 Metern Entfernung streift nur die Querlatte. In der zweiten Halbzeit und das muss man ganz klar ansprechen, verdiente sich der Schiedsrichter Schneider aus Viernau das Wort Unparteiischer nicht mehr. Die Fehlentscheidungen gegen die Gäste, waren nicht in Worte zu fassen. Das die Unterwellenborner Defensive wieder Pate stand beim Ausgleich steht auf einem anderen Blatt Papier. Vorher vergab allerdings M.Reichmann eine große Möglichkeit nach schöner Vorarbeit von Perthun und dies wurde postwendend bestraft. Eine Ecke schwebt herein, fünf Unterwellenborner springen nicht mal in die Höhe um die Eingabe zu klären und Flick hatte keine Mühe einzunicken. Wenig später muss nach einer weiteren Ecke Buschmann auf der Linie klären und Lanz beim Nachschuss eine Großtat vollbringen. Dies waren aber alle Möglichkeiten der Gastgeber die nun den Schiri als Partner ausgeschaut hatten und der bereitwillig die Fallsucht einiger Spieler großzügig unterstützte und das Spiel mit gelben Karten würzte, 7 an der Zahl! So schaukelte sich die ganze Sache hoch. Zwei Chancen für Müller-Sachs und Perthun gab es noch, man versuchte das Spiel zu gewinnen, aber wenn klare Ecken nicht gegeben werden, Freistöße vom Ort der Handlung um mehrere Meter nach hinten verlegt werden ist dies doch schwer. Unrühmlicher Höhepunkt und dies ist allein die Sache unserer Spieler, die sich nicht im Griff haben. Kowalleck lässt sich bei eigenem Ballbesitz auf eine Rangelei ein und fliegt in der 87. Minute mit Rot vom Platz. Wenig später folgt P.Reichmann mit Gelb-Rot nach völlig unnötigem Foulspiel am 16'er des Gegners. Nach dem Spiel schlugen die Wogen hoch, selbst einige Fans der Gastgeber konnten den angestauten Frust nachvollziehen, ist doch der Schiri kein Unbekannter in dieser Gegend. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Buschmann(80. Stark), M.Reichmann, Kowalleck

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30.10.10 | SV Stahl Uborn- 1.Suhler SV 06 1:2 (0:0)

Eine bittere Niederlage mussten die Gastgeber gegen die sicher nicht überragend spielenden Suhler hinnehmen, da man wieder einmal bei der nötigen Disziplin und letztendlich auch in der Defensivarbeit gravierende Schwächen zeigte. Trainer Giering musste zur Vorwoche die Mannschaft entscheidend umkrempeln, mit M.Reichmann und Buschmann fielen zwei wichtige Mittelfeldspieler aus, was aber nicht als Alibi zu verstehen ist. Die Gastgeber begannen wie aus einem Guss und nach zwei Minuten hätte Stark eigentlich das 1:0 erzielen müssen. Nach einer tollen Kombination flankte Gretsch perfekt auf den Stürmer, doch statt gegen die Laufrichtung zu köpfen strich der Ball am langen Pfosten vorbei. Nach vier Minuten der erste Schock für die Gastgeber, Hohmuth flog mit Rot vom Platz. Keiner hat etwas gesehen, doch der Linienrichter auf der gegenüberliegenden Seite des Geschehens, 70 Meter vom "Tatort" entfernt hob die Fahne und nach langer Diskussion mit dem Schiri zückte dieser Rot. Das Spiel plätscherte nun so dahin, die Suhler konnten zunächst aus ihrer numerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. Zwei weitere Chancen der Gastgeber standen zu Buche und Lanz musste einen Ball welcher auf den kurzen Pfosten gezogen war zur Ecke lenken. In der Halbzeitpause wurde über die Wichtigkeit des zu 0 gesprochen, was da in einigen Köpfen vorgeht ist schwer zu erklären, zwei Minuten auf dem Platz und schon liegt man zurück. Ein schwacher Pass aus der Abwehr genau in die Füße der Gäste, ein langer Ball und der gerade eingewechselte Volkmar überlupft den Keeper der Stahlwerker. Ab der 63.Minute gingen die Stahlerker volles Risiko, ein Verteidiger ausgewechselt und Perthun rückte trotz Unterzahl in die Spitze. Dies zahlte sich drei Minuten später aus, denn Heiko Perthun erzielte nach Diagonalpass den Ausgleich. Die Kumpel wollten mehr, aber viele Ungenauigkeiten, schwache Standarts und viele Flanken welche der doch unsicher wirkende Keeper der Suhler leicht klären konnte und der unbändige Kampfgeist der Gäste verhinderten den wohl entscheidenden Treffer. Kurz vor Schluss dann der k.o. für die Gastgeber. Wolter lässt im Zweikampf 1 gegen 1 das Bein stehen, Rienecker hakt geschickt ein, der Pfiff kam sofort. Den Elfer verwandelt L.Müller sicher, Freudentänze bei Suhl, betretene Gesichter bei der Kumpel-Elf. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann(63.Baldauf), Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Hohmuth, Stark(85.Heubach), Kowalleck

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23.10.10 | Vfl 06 Saalfeld - SV Stahl Unterwellenborn 0:8 (0:3)

Von H.Uhlmann, keiner der über 220 Zuschauer konnte sich erinnern, wann der VfL überhaupt seinen letzten Sieg gegen die Uborner eingefahren hat, aber ein solche Niederlage hat es bei bisher vielen Derbys noch nie gegeben. Mit dem Tabellenvierten war die Favoritenrolle ausgemacht. Die 06er waren sich der Schwere der Aufgabe bewusst, zumal für die Einheimischen das allerletzte Aufgebot auf dem Kunstrasen, das so auch noch nie zusammen gespielt hat, stand. Trotzdem hätte man von den Gastgebern etwas mehr Gegenwehr erwartet. Das Tore schießen wurde den Gästen sehr leicht gemacht, ohne ihre Leistung zu schmälern. Eine ganze Viertelstunde Gegenwehr war zu wenig, um die ständig nach vorn drängenden Stahlwerker in den Griff zu bekommen. Die 06er waren von Beginn an sofort mit Abwehraufgaben beschäftigt. Das hielt die Mannschaft 17 Minuten durch, dann wurde aber eine Querablage eines Saalfelder Abwehrspielers die Vorlage zur Führung der Gäste durch Müller-Sachs, der den Ball unhaltbar im Kasten von Schlegel, der wiederum bester Saalfelder an diesem Tage war, versenkte. Die Führung brachte die Gäste weiter in Fahrt und sie hatten auch weitere Tormöglichkeiten, denn sie spazierten förmlich durch die Saalfelder Abwehr, die immer mehr ihre Ordnung verlor, aber Schlegel konnte immer wieder mit Glanzparaden die Abwehrfehler seiner Vorderleute ausbügeln. Nach 37 Minuten war aber auch er machtlos, als der beste Uborner, Perthun eines seiner ersten fünf Treffer in diesem Spiel erzielte, als er einen vom Pfosten zurückspringenden Ball, allerdings stand er bei der Abgabe des Schusses im Abseits, ins leere Tor beförderte. Drei Minuten später war es dann Stark, der mit seinem Treffer, dem allerdings auch ein Foulspiel eines Stahl-Spielers vorraus ging, den Halbzeitstand herstellte. Vom Saalfelder Angriff war nichts zu sehen. Nach der Pause bemühten sich die Einheimischen, das Spiel etwas offener zu gestalten. Aber die Stahlwerker ließen nichts anbrennen und Perthun kam immer wieder in freie Schussbahn und nutzte diese auch und baute mit einem echten Hattrick die klare Führung aus. Erst danach ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen und die Einheimischen suchten jetzt mehr die Offensive, aber außer einem Lattentreffer und einem weiteren Distanzschuss brachte der VfL-Angriff nicht zustande. Eine Viertelstunde vor Schluss zogen die Gäste nochmal an und Gretsch und wiederrum Perthun machten mit zwei weiteren Treffern das Debakel perfekt. VfL 06: Schlegel, Rockstroh, Bratke, Ehle, Schubert, Birke, Suarez, Hille, Palmowski, Alaj (60. Meyer), L. Ajeti (71. Dressel). Stahl: Lanz, P. Reichmann, Göllnitz, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Buschmann, Stark (77. Heubach), M. Reichmann, Kowalleck SR.: Karsten Raue (Jena) Z.: 220 Tore: 0:1 Müller-Sachs (16.), 0:2 Perthun (36.), 0:3 Stark (39.), 0:4, 0:5, 0:6 Perthun (51., 54., 71.), 0:7 Gretsch (76.), 0:8 Perthun (85.)

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16.10.10 | SV Stahl Unterwellenborn - SpVgg.Geratal 2:2 (1:1)

Von D. Roth, die Zuschauer sahen ein bis zum Schluss spannendes Spitzenspiel, bei dem zum Ende des Spiels die Gastgeber drei Punkte verdient gehabt hätten. Für die Stahlwerker begann das Match sicherlich nicht unter den günstigsten Voraussetzungen, fielen doch kurzfristig noch wichtige Spieler aus. Mit Spitzner, Bauer und Weedermann saßen Sportfreunde auf der Bank, die schon im Vorspiel bei der II. aktiv waren. Bereits nach 6 Minuten hatten beide Teams die ersten klaren Chancen. Erst klärte Lanz im herauslaufen, dann war Müller-Sachs auf und davon, übersah den mitgelaufenen M.Reichmann und scheiterte in bester Position an Mentzel. Die Gäste gingen in der 13.Minute in Führung, als man im Vorwärtsgang den Ball verlor und ein genauer Pass Gothe erreichte und dieser mit scharfem Schuss ins lange Eck traf. Die Unterwellenborner bemühten sich nun den Rückstand aufzuholen und Mentzel musste beim Kopfball von Müller-Sachs eine Großtat vollbringen um den Ausgleich zu verhindern. Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann aber doch soweit. Müller-Sachs setzt sich über links gegen zwei Gegenspieler durch, sieht den gut postierten Stark welcher mit Linksschuss sein erstes Punktspieltor für die Kumpel erzielte. Mit Beginn der zweite Halbzeit wurde das Spiel der Gastgeber zielstrebiger, aber durch einen weiteren leichten Fehler geriet man nach 56 Minuten wieder in Rückstand. Nach eigenem Freistoß leistet man sich ein Fehlabspiel in der gegnerischen Hälfte und man wird gnadenlos ausgekontert. Über drei Stationen erzielt Keiner die Führung für Geratal. Die Unterwellenborner aber keineswegs geschockt schlugen 8 Minuten später zurück. Der letzte Mann der Gäste und sein Keeper sind sich eine Sekunde nicht einig, Perthun spritz dazwischen und lupft den Ball ins Tor. Die besseren Chancen zur Entscheidung hatten in der Folgezeit die Gastgeber. Müller-Sachs schießt Stark an, von ihm geht der Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters knapp neben den Pfosten. Bei einem Kopfball aus 7 Metern, der Zentimeter über die Querlatte ging und einem Flachschuss aus 13 Metern, welcher irgendwie noch abgewehrt wurde hatte man den Torschrei auf den Lippen und Christian Stark hätte seine gute Leistung krönen können. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Baldauf, Göllnitz(62.Heubach), Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Buschmann(78.Spitzner), Stark, M.Reichmann

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02.10.10 | SV 08 Steinach - SV Stahl Unterwellenborn 2:1 (0:0)

Von D. Roth, eine vollkommen unnötige Niederlage mussten die Stahlwerker im Spitzenspiel gegen die Steinacher hinnehmen. In der ersten Hälfte spielte nur eine Mannschaft und das waren die Gäste. Die 08er sehr tief stehend lauerten nur auf Konter, welche aber im überschaubahren Rahmen blieben. Die Kumpel vergaßen wie so oft das Tore schießen, für schön spielen gibt es nun mal keine Punkte. Gute Chancen zur Führung gab es, gegen sicherlich gut stehende Gastgeber nicht im Minutentakt, aber es gab sie. Ein Kopfball von Perthun nach Ecke wurde von der Linie geschlagen, als Hohmuth zwei mal links durchgebrochen war visierte er statt ins lange Eck zu treffen den kurzen Pfosten an. Als er allein auf den Keeper lief ,klärte dieser außerhalb des Strafraums in höchster Not, der Ball gelangte zu Müller-Sachs welcher statt den Ball mit Gefühl ins verwaiste Tor zu heben sich für einen scharfen Schuss entschied, der weit neben dem Tor landete. Die Steinacher hatten zwei gute Möglichkeiten, einmal klärte Lanz stark im herauslaufen und nach einem Abspielfehler, landete ein Schuss knapp neben dem Tor. Die zweite Halbzeit war kaum angepfiffen und schon lagen die Gäste zurück. Der Ball kommt nach dem Anstoß zum Strafraum, drei Schwarze versuchen Sommer zu stoppen,der Ball schien auch geklärt, doch Sommer kommt wieder ans Leder und lässt sich nicht lange bitten, ein Hammer an die Lattenunterkante,unhaltbar.Die Gäste sichtlich geschockt, man verlor völlig die Linie. Die eh schon zu hohe Fehlpassquote nahm noch zu, das Spiel in dieser Phase nur noch Stückwerk.10 Minuten später das 2:0.Und immer wieder die gleichen Fehler. Freistoß aus 50 Metern Entfernung ,hoch in den Strafraum geschlagen, Kopfballverlängerung Barthelmann und Stepanek trifft ebenfalls per Kopf aus nächster Nähe. Die Defensive der Unterwellenborner und das nicht zum ersten mal in den letzten Wochen, erfüllt ihr gestellte Aufgaben nicht. Der Trainer reagierte und wechselte einen Stürmer ein um mehr für die Offensive zu tun. Mit Stark kam endlich wieder Struktur ins Spiel der Gäste und er bereitete auch den Anschlusstreffer vor. Feiner Pass auf Perthun, dieser setzt sich über links durch und verwandelt mit Schuss ins lange Eck. Da waren noch 12 Minuten zu spielen und Hoffnung keimte auf, doch noch einen Punkt mitnehmen zu können. Die letzte Chance hatte Perthun um den sicherlich verdienten Punkt einzufahren, doch fast in selber Situation wie beim Tor versprang im der Ball kurz vorm Abschluss. Eine bittere Niederlage bei der klar sein sollte, in jedem Spiel zwei Gegentreffer, das ist zu viel und es war eine Frage der Zeit das man den Platz nicht als Sieger verlässt. Aufstellung: Lanz, Baldauf(66.Stark), Wolter, Langhammer(85.Göllnitz), Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Buschmann, Hohmuth, M.Reichmann, Kowalleck

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25.09.10 | SV Stahl Unterwellenborn - TSV Germania Sonneberg-West 3:2 (1:1)

Von D. Roth,bei Dauerregen sahen die Zuschauer wiederholt eine spannende und gutklassige Partie. Was die Gastgeber allerdings in der ersten Viertelstunde an Chancen vergaben war des Guten eindeutig zu viel. Toller Angriffsfußball wurde erst in der 16. Minute belohnt. Flanke von Perthun über links, herrlicher Kopfball von Hohmuth 1:0. Aber schon da zeigten die Germanen, wie gefährlich sie im Vorwärtsgang sind. Der überragende Büchner zeigte ein ums andere Mal sein Können und beschwor gefährliche Situationen herauf. Ein Kopfball von Ditscheid landete nach 20 Minuten am Pfosten. Man vergab weiter beste Chancen(Buschmann,M.Reichmann) um das Spiel vorzeitig in ruhigeres Gewässer zu führen und bekam prompt die Quittung. Büchner narrt die gesamte Abwehr der Stahlwerker, legt sich den Ball zurecht und schießt das Leder aus 20 Metern ins obere Eck. Die Westler merkten die Verunsicherung der Einheimischen und spielten weiter nach vorn, was den Gastgebern wiederum Kontermöglichkeiten brachte. Eine davon hätte Perthun, kurz vor der Halbzeit, völlig frei per Kopf nutzen müssen. Die Gastgeber kamen mit neuem Elan aus der Kabine, an der kläglichen Chancenauswertung änderte sich allerdings nichts. Zudem bewies Bohnenstengel im Tor der Sonneberger, das er nicht umsonst jahrelang in der Landesliga kickte. Nach 65 Minuten hat er aber auch Glück als nach Eingabe von Hohmuth und Schuss von Perthun, sein Mitspieler den Ball von der Linie schlagen kann. In der 75.Minute gingen die Gäste gar in Führung. Nachdem Kowalleck einen langen Ball noch zur Ecke klären konnte, schlief nach dieser die gesamte Abwehr und der frei stehende Kirchner hatte wenig Mühe einzunetzen. Die Unterwellenborner nur kurz geschockt kamen drei Minuten später zum Ausgleich. Eine präzise Eingabe von P.Reichmann köpft Gretsch genau unter die Latte. Die Partie wurde zunehmend hektisch und nach einem Wortwechsel wurde Kirchner mit Rot vom Platz gestellt. Als Hohmuth allein durchgebrochen war und zu Boden gerissen wurde, hatte sein Gegenspieler Glück, das er nur Gelb sah. Kurz vor Ende des Spiels gar noch das 3:2 für die Gastgeber. Eine Situation wurde kurzzeitig unterbrochen, dann deutete der Schiedsrichter für alle sichtbar, weiterspielen. Kurzes zögern bei den Sonnebergern, welche aber das Spiel sofort wieder aufnahmen. Der Ball kam über drei Stationen in die Mitte zu Buschmann, dieser bediente mit feinem Pass Hohmuth, welcher aus der Drehung das umjubelte Siegtor machte. Es folgten wüste Proteste der Gäste, welche darin mündeten das Kapitän Fischer mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Gäste wollen gegen die Wertung des Spieles Protest einlegen, am Verdienst der drei Punkte ob der klaren Chancenvorteile für die Gastgeber gibt es allerdings nichts zu deuteln. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Baldauf, Wolter, Langhammer, Perthun(88.Göllnitz), Buschmann, Hohmuth, Stark(72.Gretsch), M.Reichmann, Kowalleck

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18.09.10 | SG Glücksbrunn Schweina - SV Stahl Unterwellenborn 2:3 (0:3)

Von D. Roth, in einem guten Landesklassenspiel behielten die Stahlwerker auf der gepflegten Sportanlage in Schweina letztendlich doch verdient die Oberhand. Am Ende machte man sich nach einer klaren Führung das Leben noch einmal schwer und der Sieg kam noch ins wanken. Aber der Reihe nach. Das Spiel hätte nicht besser beginnen können, Doppelpass Perthun, Hohmuth, der Ball kommt mit Zwischenberührung zu Patrick Reichmann und der fackelt aus 20 Metern Entfernung nicht lange, hämmert den Ball unhaltbar unter die Latte. Die Kumpel spielten weiter nach vorn und hatten Erfolg. Nachdem man einige Chancen vergab, die beste hatte Perthun, doch dessen Ball ging vom Innenpfosten wieder aus dem Tor heraus, nach 34.Minuten das 0:2. Weiter Ball von Wolter, scharfe Eingabe von Perthun und Eckelt lenkt den Ball ins eigene Gehäuse. Kurz vor der Pause gar das 0:3, als sich M.Reichmann, Perthun und Hohmuth fanden und "Homer" eiskalt ins linke obere Eck verwandelt. Doch schon da zeigten die Stahlwerker schwächen und wäre Max Lanz nicht gewesen, welcher riskante Rückspiele von Hohmuth und Kowalleck entschärfte und einen Freistoß erstklassig hielt, hätte es diesen klaren Pausenstand nicht gegeben. Die Glücksbrunner kamen neu motiviert aus der Kabine und setzten nun auf ihre schräg abfallende Seite spielend die Gäste unter Druck. Nachdem Lerche und Heubach die Entscheidung auf dem Fuß hatten, verließen die Gäste immer mehr die taktischen Vorgaben des Trainers. In der 68.Minute hätten die Gastgeber zum Erfolg kommen müssen, eine harmlose Eingabe ins Zentrum der Unterwellenborner Abwehr verpassten zwei Gästespieler, Kolk nimmt den Ball auf, umkurvt Lanz und schießt den Ball vorm leeren Tor stehend an die Latte. Wer weis was passiert wäre wenn zu diesem frühen Zeitpunkt der Anschluss gelungen wäre. Der unbändige Kampfgeist der Hausherren wurde aber noch belohnt. Als P.Reichmann einen weiten Seitenwechsel unterlief, konnte Kowalleck die scharfe Eingabe von links nicht entscheidend klären und der Ball landete im eigenen Tor. Eine Kopie des Treffers für die Gäste aus der ersten Halbzeit. Zwei Minuten vor Schluss gar der Anschlusstreffer und man denkt man ist im falschen Film. Die Woche vorher gegen Neuhaus, jetzt wieder. Freistoß (wie gegen Neuhaus unberechtigt) 55m Torentfernung, der Ball wird in den Strafraum geschlagen, Kolk ohne Gegenspieler, Kopfball Tor. Zum Glück hatte dieser Treffer keine Folgen mehr und man schaukelte das Spiel ohne weiteren Gegentreffer über die restliche Zeit. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Baldauf, Wolter, Lerche(64.Heubach), Langhammer(76.Göllnitz), Perthun, Buschmann, Hohmuth, M.Reichmann(85.Benz), Kowalleck

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11.09.10 | SV Stahl Uborn - SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz 3:2 (0:1)

Von D.Roth, die Zuschauer sahen ein rassiges und auf hohem Niveau stehendes Landesklassenspiel bei dem die Gäste, zumindest in der ersten Halbzeit, den Stahlwerkern das Leben mehr als schwer machten. Der Kapitän der Gäste und Spielmacher Motschmann düpierte des Öfteren die Mittelfeldspieler der Hausherren und setzte die enorm schnellen Gelbricht und Schmidt geschickt ein. Gerade als die Kumpel glaubten das Spiel in den Griff zu bekommen, man hatte Chancen um in Führung zu gehen, nutzte Motschmann einen Ballverlust, tunnelte nacheinander Perthun und M.Reichmann spielt einen Pass ins zentrale Abwehrzentrum der Gastgeber, Kowalleck rutschte der Ball über den Scheitel, P.Reichmann hebt das Abseits auf und Gelbricht allein vorm Keeper lupft den Ball über Lanz hinweg und vollendet per Kopf. Mit diesem Ergebnis ging es in dann in die Pause. In der zweiten Halbzeit kam eine völlig verwandelte Mannschaft aus der Kabine, endlich zeigte man den Zug zum Tor den man sich wünscht, man erspielte sich Chancen im Minutentakt. Bereits nach 15 Sekunden hätte der eingewechselte Müller-Sachs den Ausgleich erzielen können und vielleicht auch müssen. Allein vor dem gut haltenden Brückner stehend schob er allerdings die Verantwortung weiter. Bis zur 78. Minute hielt das Bollwerk der nur noch hinten drin stehenden Gäste, als ein von der Freistoßmauer zurückspringender Ball "Schwung" erreicht und dieser mit trockenem Linksschuss den Keeper keine Chance lässt. Man sündigt weiter mit besten Chancen, diese alle aufzuzählen sprengt den Rahmen und es dauert bis zur 83.Minute als alle dachten jetzt hat man es endlich. Heiko Perthun über links, dessen Eingabe lässt Stark clever passieren, dies irritiert den Torhüter vollends und der Ball geht ohne Zwischenberührung ins Tor. Drei Minuten später Entsetzen in den Gesichtern der Fans der Gastgeber. Der einzige Ball welcher in der zweiten Halbzeit in Richtung Tor geht ist drin. Ein Freistoß aus 55 Metern Entfernung schwebt in den Strafraum, die Innenverteidirung schläft, ein relativ harmloser Kopfball Mitte Torgebälk überrascht Lanz, welcher den Ball Ehnes serviert und dieser nur noch einschiebt. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Neuhaus spielt verständlicherweise auf Zeit. Müller-Sachs lässt sich in der Nachspielzeit provozieren,Körperkontakt,ein Fall ein Schrei, Rote Karte. Die Kumpel zu Zehnt lösen alles auf. Kowalleck schafft es, als Ihm der Ball einem Meter vor der Torlinie vor die Füße fällt, diesen nicht zu versenken, hat 20 Sekunden später die nächste Chance, wird aber zur Ecke abgeblockt. Diese schwebt ohne große Gefahr herein, doch Unterwellenborn bleibt am Ball, Seitenwechsel auf Perthun, dieser schwenkt nach innen, zieht ab und der Ball schlägt am kurzen Eck ein, Tor.Was für ein Jubel. Der Schiri pfeift dieses nervenaufreibende Spiel nicht mehr an. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Wolter, Lerche(46.Müller-Sachs), Langhammer, Perthun, Buschmann, Hohmuth, Stark, M.Reichmann, Kowalleck

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04.09.10 | SV Stahl Uborn - 1.FC Gera 03 2:3 (2:1)

Von D.Roth, die ersatzgeschwächten Stahlwerker boten der favorisierten Multi-Kulti Truppe ein beherztes Spiel und hatten den Landesligisten am Rande der Niederlage. Die umformierte Abwehr, Ken Langhammer und Jens Wolter spielten in der Viererkette für beide ungewohnt in der Innenverteidigung, machten einen guten Job und ließen eigentlich wenig zu. Im Zentrum stopften Buschmann und M.Reichmann die Löcher und ließen Kapitän Marco Weißhaupt, welcher einige Jahre in der Bundesliga für Freiburg spielte, kaum zur Entfaltung kommen. Als sich Lerche und Perthun zum Doppelpass fanden, dieser P.Hohmuth anspielte fackelte "Homer" nicht lange und sein Schuss aus 25 Metern landete im linken Dreiangel. Die Geraer machten nun Druck aber die Abwehr der Kumpel stand bis zur 31. Minute. Das 1:1, eigentlich wie auch das später folgende 2:2, nicht herausgespielt, da hatte man das Pech gemietet. Kucera fällt der Ball von einem Unterwellenborner Körper vor die Füße, Lanz hat keine Chance. Aber die Gastgeber wehrten sich. 3 Minuten vor der Halbzeit, tolles Zusammenspiel, Perthun auf Hohmuth und wieder führte man. Der Trainer der Gäste ,sichtlich unzufrieden mit dem gezeigten seiner Truppe machte seiner Verärgerung Luft, aber das Spiel der Gäste wurde nicht besser. Doch die Geraer hatten letztendlich das Glück was man manchmal eben braucht. Sicherlich muss man sich das erarbeiten, die Geraer ständig im Vorwärtsgang, doch irgendwelche klar herausgespielte Chancen sah man nicht. Der Schuss welcher zum Ausgleich führte wäre sicherlich am Kulturhaus gelandet, aber da er vom Rücken eines Spielers der Gastgeber abgefälscht wurde landete dieser zum entsetzen der Fans im Tor. Kurz vor Schluss die Entscheidung für die Gäste. Eine Ecke wird ungenügend abgwehrt,die nun Müde werdende Abwehr der Gastgeber rückt nicht energisch aus dem Strafraum heraus und Ledig nickt aus wenigen Metern ein. Kurz vorm Abpfiff hätte man doch noch in die Verlängerung gehen können. Hohmuth setzt sich in der Mitte durch, doch kurz vor dem möglichen Ausgleich retten zwei mitgelaufene Verteidiger in letzter Sekunde. Zu Spielbeginn gedachten alle unserem verunglückten Sportfreund Ronny Ellmer.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Baldauf, Wolter, Lerche(78.Stark), Langhammer, Buschmann(78.Kowalleck), Müller-Sachs, Perthun,Hohmuth, M.Reichmann
Gera: Dolecek, Valicek, Misak, Weißhaupt, Ledig, Deugoue Leugoue(54.Wolfersdorf), Franz, Kalyoncu, Kucera, Moses, Warning

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SV EK Veilsdorf - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

Von D.Roth, so ein hartes Fußballspiel hat der Schreiber dieser Zeilen in drei Jahren Landesklasse Ost nicht gesehen, ist man nun im Alltag des Südens angekommen? Hoffentlich nicht. Stahl musste wieder einmal umstellen, neben Göllnitz welcher das Training abbrach und Kapitän Langhammer, fehlte auch noch Hohmuth, welcher sich kurzfristig krank meldete. Der Gastgeber kämpfte von Anbeginn mit allen Mitteln, man stand nach drei Niederlagen mit dem Rücken zur Wand. Nach 15 Minuten regierte auf dem Feld die blanke Hektik, welche auch auf die Zuschauerränge übergriff. Der Schiedsrichter brachte diese mit vielen Fehlentscheidungen ins Spiel und seine Assistenten zeigten mit ihren Abseitsentscheidungen wenig Sachverstand. Es hätten während des Spiels sicherlich einige Kandidaten auf beide Seiten mit Gelb-Rot vom Platz gehöhrt um Ruhe in die Partie zu bekommen. Die Gäste hatten trotzdem in der ersten Hälfte die besseren Chancen. Ein Geschoss von M.Reichmann landete am linken Pfosten, Schüsse von Kowalleck, Lerche und Perthun gingen neben das Tor. Zwei Kopfballverlängerungen von Stark nach Standards von Kowalleck, fanden ebenfalls nicht das Ziel. Demgegenüber standen zwei verheißungsvolle Möglichkeiten der Gastgeber.Trier spielte sich gekonnt durch und schoss den Ball am langen Pfosten vorbei, sowie eine Rettungstat von Kowalleck an der Torauslinie standen zu Buche. In der zweiten Halbzeit zogen sich die Gastgeber meist in die eigene Hälfte zurück, setzten immer wieder Nadelstiche durch gefährliche Konter. Zwei Kopfbälle gingen dabei in aussichtsreicher Position vorbei. In der 61.Spielminute ermöglichte ein Aussetzer der Defensive der Gäste den Veilsdorfern die Führung. Statt den Ball an der Grundlinie ins Aus zu befördern, ließ sich Baldauf auf einen Zweikampf ein und spielte den Ball in höchster Not zwei Meter neben dem Tor stehend zu Lanz zurück, dieser zögert ebenfalls das Streitobjekt ins Aus zu befördern, Tuchenhagen spritzt mit der Fußspitze dazwischen und netzt ein. Die Gäste gaben sich aber nicht geschlagen und hatten trotz einsetzenden Regens und starkem Gegenwind gute Chancen zum Ausgleich. Ein Kopfball von M.Reichmann geht an die Latte, statt dem einschussbereiten Stark vor die Füße zu fallen, landete der Ball noch einmal auf dem Gebälk und von dort auf dem Netzdach. Eine Großtat vollbrachte Reimpell im Tor, als er den Aufsetzerkopfball von Stark mit den Fingerspitzen irgendwie an die Lattenunterkante beförderte und dann geklärt werden konnte. Wenig später gab es dann Gelb-Rot, insgesamt viel zu spät, leider erwischte es sicherlich den Falschen, Langguth musste den Platz räumen. Mit 10 Mann erzielten die Einheimischen gar noch das 2:0. Ecke nach 83.Minuten, ein Gewühl und der abgefälschte Schuss, wiederum von Tuchenhagen findet das Ziel.Trotz des harten Matches ging man sehr freundschaftlich miteinander um.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann (75.Wolter), Baldauf, Lerche, Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Buschmann, Stark, M.Reichmann (85.Benz), Kowalleck

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SV Stahl Unterwellenborn - FSV Fortuna Kaltennordheim 2:0 (0:0)

Von D.Roth, das Spiel begann mit einiger Verspätung, da die Gäste nach 3stündiger Busfahrt erst gegen 14.30 eintrafen. Soviel zu Einsparungen an Zeit und Kilometern welche die Staffelreform bringen soll. Dazu kamen noch technische Probleme mit dem neuen E-Spielbericht, was genervte Trainer, Spieler und Zuschauer zur Folge hatte, die auf den Anpfiff warteten. Nun endlich zum Spiel. Der RSV zeigte sich als spielerisch stark und war in der ersten Phase des Matches sogar das bessere und aktivere Team. Den Gastgebern merkte man doch einige ungewollte Umstellungen an, Göllnitz und Baldauf vielen zusätzlich aus, der Spielfluss und vor allem die Laufbereitschaft ließen in dieser Phase zu wünschen übrig. Die Gäste hätten durchaus in Führung gehen können, doch Max Lanz rettete in zwei Situationen gedankenschnell und hielt sein Team im Spiel. Erst nach 25 Minuten wurde das Spiel der Stahlwerker besser, doch zwei Chancen von Perthun und Stark brachten nicht den gewünschten Erfolg. Nach der, „Kabinenpredigt“ welche heftig ausfiel, kamen die Kumpel mit mehr Elan auf den Platz. In dem Zeitraum zwischen 46 bis 47.Minute gab es drei Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Als Christian Stark den Ball an die Latte köpfte, musste im Gegenzug Lanz wieder eingreifen, welcher im Spiel mehr zu tun hatte als im lieb war. Die Begegnung nun auf gutem Niveau, beide Mannschaften wollten den Sieg und spielten entsprechend nach vorn. Einige merkwürdige Abseitsentscheidungen brachten Spieler und vor allem die Fans in Rage, dennoch lieferte der umsichtige Schiri eine starke Partie ab. Beim 1:0 reklamierten die Gäste prompt  Abseits, als Mario Reichmann auf Patrick Hohmuth passte und dieser in der 53.Minute seinen zweiten Saisontreffer markiert. Die Gastgeber bekamen nun die Räume und hatten viele Chancen zur Entscheidung. Ungeschickterweise und völlig unnötig stand man immer wieder im Abseits und beraubte sich damit selbst klarster Kontermöglichkeiten. Als der Ball im Tor lag, Stark bereitet vor und Perthun verwandelt, kam wieder die Fahne und ob diese berechtigt war, viele Fragezeichen. Nach 75 Minuten war es dann aber soweit. Hohmuth erkämpft sich im Mittelfeld den Ball, spielt einen feinen Pass auf Heiko Perthun, dieser lässt den Keeper aussteigen und schiebt ein. Noch fünf Minuten zu spielen und der Ball liegt auf dem Punkt im Unterwellenborner Strafraum. Gretsch umklammert seinen Gegenspieler ohne Not, dieser fällt und es ertönt der Pfiff. Den Elfmeter schoss Kerschner an den Innenpfosten von dort ging er Lanz an die Hacke und  zur Ecke, kurios. Damit war das Spiel entschieden, die Gastgeber sündigten zum Ende wieder einmal mit klarsten Einschussmöglichkeiten, aber ein 3:0 hätte auch nicht dem Spielverlauf entsprochen.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann(82.Wolter), Lerche, Langhammer, Perthun, Gretsch, Buschmann, Hohmuth, Stark(78.Ölsner), M.Reichmann, Kowalleck

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FSV Martinroda- SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:1)

Von D.Roth, die 100 Zuschauer sahen ein schönes Spiel auf hohem Landesklassenniveau, bis zum Schluss spannend, mit allem was ein Fußballspiel  so attraktiv macht.Beide Teams legten ein hohes Tempo vor und die Kumpel hätten nach drei Minuten schon in Führung gehen müssen.Nach schönem Doppelpass zwischen Buschmann und Perthun wird Hohmuth auf links eingesetzt und dessen genaue Eingabe befördert Müller-Sachs per Aufsetzerkopfball übers völlig verweiste Tor der Gastgeber. Die Antwort des FSV ließ nicht lange auf sich warten, eine Flanke von links wurde an die Querstange geköpft und den abprallenden Ball beförderte man in die Arme von Lanz. Weitere Gelegenheiten folgten auf beiden Seiten, doch die Schußgenauigkeit ließ doch einige Wünsche offen.Das 1:0 für die Gäste fiel dann in der 38.Minute.Einen weiten Ball nahm Christian Stark auf, schirmte diesen gut ab und spielte gekonnt auf Heiko Perthun, welcher frei vor dem Keeper ins lange Eck traf.Wütende Gegenangriffe folgten aber Max Lanz war nicht zu überwinden.Kurz vor der Halbzeit sogar die Chance, um zu erhöhen, wieder legte Stark auf,doch Hohmuth traf den Ball nicht voll.Nach der Halbzeit legte die Partie noch einmal zu, die Gastgeber wollten schnellstmöglich den Ausgleich. Dieser wäre auch gelungen hätte Lanz nach dem Solo von Berlt nicht sensationell gehalten. Danach hätten die Stahlwerker eine Vorentscheidung herbeiführen können.Ein Akteur der Gastgeber lieferte dabei die Vorarbeit, aber Hohmuth konnte dieses Geschenk nicht nutzen, scheiterte an der Fußspitze von Trefflich im Tor der Gastgeber.Wie es nun mal so ist, lag der Ball wenig später im Tor der Unterwellenborner.Ein Freistoß von Baranowski in der53.Minute schlug aus 25 Meter Entfernung im unteren Torwarteck ein.Aber es kam noch schlimmer für die Gäste.Wenig später wurde Müller-Sachs für sein zweites Foul im ganzen Spiel ,mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt.Dem sonst gut leitenden Referee fehlte da das nötige Fingerspitzengefühl.Der FSV erhöhte nun die Schlagzahl und wollte gegen aufopferungsvoll kämpfende Kumpel nun den Sieg.Lanz konnte sich auszeichnen und als die Anhänger des FSV den Torschrei auf den Lippen hatten,sprang die Kugel von einem Innenpfosten zum anderen und von da in die Hände des Keepers.Die Gäste setzten aber immer wieder Nadelstiche und in der 82.Minute klingelte es im Kasten der Gastgeber.Eine feine Einzelleistung von Perthun, welcher zwei Gegenspieler narrte, ein kurzer Pass in den Strafraum und Hohmuth tunnelt den Torhüter der Gastgeber.Der FSV versuchte alles um noch einen Punkt zu retten,die besseren Möglichkeiten zur Entscheidung hatten gegen die nun die Abwehr auflösenden Gastgeber sogar die Stahlwerker.Sicher am Ende ein etwas glücklicher Sieg gegen einen starken Gegner.
Aufstellung:Lanz,P.Reichmann,Baldauf,Göllnitz,Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,Buschmann,Hohmuth(83.Wolter),Stark(65.Lerche),Kowalleck

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