1.Mannschaft - Saison 2011/12 - Landesklasse/Süd

Spielberichte Saison 2011/12

16.06.12 | TSV Germania Sonneberg - West -SV Stahl Uborn 1:2 (1:0)

09.06.12 | SV Stahl Uborn - SV Falke Sachsenbrunn 7:1 (2:0)

03.06.12 | Eintracht Hildburghausen - SV Stahl Uborn 3:1 ( 1:0 )

19.05.12 | SV Stahl Uborn - FSV Ulstertal Geisa 6:0 (2:0)

12.05.12 | SV 08 Steinach - SV Stahl Uborn 0:3 (0:1)

05.05.12 | SV Stahl Uborn - SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz 1:0 (1:0)

28.04.12 | Spvgg.Geratal - SV Stahl Uborn 3:1 ( 0:0)

21.04.12 | SV Germania Ilmenau - SV Stahl Uborn 1:1 (0:0)

14.04.12 | SV Stahl Uborn - 1.FC Sonneberg 04 1:0 (0:0)

07.04.12 | SV EK Veilsdorf - SV Stahl Uborn 2:1 (1:0)

31.03.12 | SV Stahl Uborn - Thüringia Struth-Helmershof 3:1 (1:0)

25.03.12 | FSV Fortuna Kaltennordheim/Fischbach - SV Stahl Uborn 0:0

17.03.12 | SV Stahl Uborn - 1. Suhler SV 0:1 (0:0)

10.03.12 | FC Lok Saalfeld - SV Stahl Uborn 1:0 (0:0)

03.03.12 | SV Stahl Uborn - FSV Grün-Weiß Steinbach/Herges-Hallenberg 3:0 (2:0)

06+07.01.12 |  Hallenfußball Rennsteig+Köstritzer Cup

03.12.11 | SV Stahl Uborn - TSV Germania Sonneberg-West 2:0 (0:0)

27.11.11 | SV Falke Sachsenbrunn - SV Stahl Uborn 4:3 (2:1)

19.10.11 | SV Stahl Unterwellenborn - FSV 06 Eintracht Hildburghausen 0 :0

06.11.11 | FSV Ulstertal Geisa - SV Stahl Uborn 1:2 (0:1)

29.10.11 | SV Stahl Uborn - SV 08 Steinach 1:3 ( 1:2)

23.10.11 | SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz - SV Stahl Uborn 2:2 (0:0)

15.10.11 | SV Stahl Uborn - Spvgg Geratal 1:3 (0:1)

08.10.11 | SV Stahl Uborn - SV Germania Ilmenau 0:1 (0:0)

01.10.11 | 1.FC Sonneberg 04 - SV Stahl Uborn 3:0 (1:0)

24.09.11 | SV Stahl Uborn - SV Elektrokeramik Veilsdorf 1:1 (1:1)

10.09.11 | SV Stahl Uborn - SG Fortuna Kaltennordheim/Fischbach 6:1 (2:0 )

07.09.11 | SV Stahl Uborn - FC Carl Zeiss Jena 1:4 ( 0:1)

04.09.11 | SV Thüringia Struth-Helmershof - SV Stahl Uborn 4:0 (2:0)

27.08.11 | 1.Suhler SV - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (2:0)

20.08.11 | SV Stahl Uborn - FC Lok Saalfeld 7:0 (4:0)

13.08.11 | FSV Grün -Weiß Herges/Steinb.-H.  - SV Stahl Uborn 0:3 (0:1)

06.08.11 | SV Stahl Uborn - BSV Eintracht Sondershausen 0:6 (0:3)

29.07.11 | SV Stahl Uborn - TSV Bad Blankenburg 2:1 (0:1,1:1,0:0,1:0)n.Vl.

24.07.11 | SV Stahl Uborn - SV 09 Arnstadt 1:0 (0:0)

22.07.11 | SV Stahl Uborn - FSV Martinroda 2:1 (2:1)

17.07.11 |  SV Stahl Unterwellenborn - FC Carl Zeiss Jena II 1:3 (0:2)

10.07.11 |  Gemischte Stahlelf in Satow zu Gast

16.06.12 | TSV Germania Sonneberg - West -SV Stahl Uborn 1:2 (1:0)

Im letzten Spiel der Saison fuhren die Kumpel  bei der Germania, auf dem wohl schlechtesten Platz der  Liga ,einen äußerst verdienten Sieg ein. Was man allerdings in diesem Spiel an Chancen ausließ ist wohl kaum mit Worten zu beschreiben. Schon in der ersten Hälfte, zählte allein  Linienrichter, bis zur 35. Spielminute sieben sogenannte Hundertprozentige. Dieser hatte ob dieser Inkonsequenz nur ein Kopfschütteln dafür übrig. Von den Westlern war bis zur 45.Minute nichts zu sehen. Der erste ernsthafte Angriff der Betelhecker führte sofort zum Torerfolg. Einen Schuss von der rechten Seite musste Lanz nach vorne abklatschen,Büchner kam an den Ball,schwenkte nach innen und T.Reichmann foulte diesen im Strafraum. Den fälligen und völlig berechtigten Elfmeter verwandelte Gögel sicher. Der unparteiische Beobachter fühlte sich wohl im falschen Film. Die Gäste machten in Halbzeit Zwo zunächst so weiter wie in Halbzeit Eins, nämlich im weiteren auslassen hochkarätigere Möglichkeiten. Gott sei Dank beendete man dies in der 55.Minute. Einen weiten Ball verlängerte Müller-Sachs auf Ehle welcher gekonnt per Lupfer den Ausgleich erzielte. Die Gäste weiter überlegen, hatten dann  auch mal das Glück des Tüchtigen . Müller -Sachs wurde im Sturmzentrum bedient und beförderte den Ball in der 72.Minute per Pressschlag über Keeper Bischoff, welcher mit einigen sehenswerten Paraden glänzte, ins Tor .Trotz der Führung bekam man keine Ruhe ins Spiel, weil man einfach versäumte nachzulegen. Weitere Möglichkeiten wurden leichtfertig vergeben, auch wenn man einiges den schlechten Platzbedingungen und einem Ball welcher mit wenig Luft ausgestattet war zuschreiben kann. Die Betelhecker in der zweiten Halbzeit besser, zwangen Lanz zu einer tollen Parade und in der Nachspielzeit stockte der Bank der Atem. Lanz ließ einen Ball fallen ,den Nachschuss hielt er allerdings glänzend und Arper klärte beim zweiten Nachschuss auf der Linie. Dieser Treffer hätte das Spiel auf den Kopf gestellt und fast noch die katastrophale Chancenauswertung bestraft. Mit diesem Sieg beendete man eine sicherlich nicht befriedigende Saison, in der man das wahre Leistungsvermögen erst in einigen Spielen zum Ende der zweiten Halbserie abrufen konnte.

Detlef Roth

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09.06.12 | SV Stahl Uborn - SV Falke Sachsenbrunn 7:1 (2:0)

Die Stahlwerker zeigten gegen den designierten Absteiger aus Sachsenbrunn eine gute Leistung und gewann auch in dieser Höhe überaus verdient. Das 1:0 fiel bereits nach 8 Minuten als der vor spielfreude strotzende Perthun, T.Reichmann mit glänzendem Pass in Szene setzte und dieser Mittenzwei im Tor keinerlei Abwehrmöglichkeit ließ. Bis zur 40.Minute ließ man noch einige klare Möglichkeiten liegen, bis sich die drei im Startaufgebot stehenden Reichmänner zu einer schönen Kombination fanden. Patrick spielte Toni an, welcher sich mit Mario zum Doppelpass fand und Toni schloss die herrliche Kombination mit straffem unhaltbaren Schuss ab. So ging es in die Pause und die Kumpel mussten wieder einmal unsanft geweckt werden. Die erste Chance der Falken führte in der 51.Minute prompt zum Anschlusstreffer. Ein gut getretener Freistoß wird mit dem Kopf von Steffan unhaltbar für Lanz verlängert. Die Stahlwerker ließen sich aber nicht beirren und zogen nun wieder ihr Kombinationsspiel auf. Das 3:1 fiel in der 58.Minute als Perthun eine genaue Flanke auf Müller-Sachs brachte, dieser uneigennützig  auf Ehle ablegte und dieser mit platziertem Kopfball erfolgreich war. Spätestens da waren alle Messen gelesen und die Tore fielen nun wie reife Früchte. Perthun selbst war in der 61.Minute erfolgreich als Müller-Sachs wiederum völlig uneigennützig ablegte. Die Vorlage leistete da mit schönem Pass in die Tiefe Ron Kowalleck. Den nächsten Treffer steuerte Marcus Arper bei, welcher in der 66.Minute von Langhammer mustergültig frei gespielt wurde und mit seiner ersten Ballberührung nach seiner Einwechslung sofort traf. Weitere 2 Minuten später tanzte Perthun im Strafraum 3 Gegenspieler aus, bediente Billy Heubach welcher keine Mühe hat das 6:1 zu erzielen. Den Schlusspunkt unter ein unterhaltsames Fußballspiel setzte Ron Kowalleck, welcher wiederum von Perthun glänzend frei gespielt wurde, mit dem 7:1.Eine überzeugende Leistung der Stahlwerker im letzten Heimspiel der Saison, welche sicherlich die Fans für weniger glänzende Auftritte in der Vergangenheit ein wenig entschädigte.
 
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz(64.Heubach), Rühr, T.Reichmann, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Ehle(69.Lerche), M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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03.06.12 | Eintracht Hildburghausen - SV Stahl Uborn 3:1 ( 1:0 )

Leider konnten die Stahlwerker, denen wieder einige Stammspieler fehlten, nicht an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Bei strömenden Regen welcher schwierige Platzverhältnisse schuf, zeigten beide Teams kein hochklassiges Spiel, welches unter diesen Bedingungen sicherlich auch nicht zu erwarten war. Die erste Möglichkeit hatten sogar die Gäste, aber der scharfe Schuss von Arper in der 5.Minute ging knapp vorbei. Danach waren die Gastgeber das bessere Team, da ihnen nicht so viele Abspielfehler im Spielaufbau unterliefen und man sich dadurch eine spielerische Überlegenheit erarbeitete. Dem 1:0 der Gastgeber in der 23.Minute durch Gottwald, ging ein krasser Abspielfehler voraus, Lanz hatte keine Abwehrmöglichkeit. Die Kumpel ließen sich nicht hängen, versuchten zum Ausgleich zu kommen, leider gelang wenig. Nach der Halbzeit, das gleiche Bild, die Eintracht einfach zielstrebiger, kam mit den schwierigen Bedingungen einfach besser zurecht. Folgerichtig auch das 2:0 in der 76.Minute durch Stanz, welchem wiederrum ein folgenreiches Fehlabspiel vorausging. Als dann Gleicke in der 86.Minute gar das 3:0 gelang, sah es schon nach einer herben Niederlage aus, aber Müller-Sachs konnte im Gegenzug im Nachschuss das Ehrentor erzielen und so das Ergebnis noch erträglicher gestalten.
 
Aufstellung: Lanz, Benz, Rühr, T.Reichmann ( 79.P.Reichmann), Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Heubach (70.Wolter), Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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19.05.12 | SV Stahl Uborn - FSV Ulstertal Geisa 6:0 (2:0)

Die Zuschauer sahen ein attraktives Fußballspiel mit vielen Torraumszenen und schön herausgespielten Toren. Die Geisaer waren zunächst sehr defensiv eingestellt und machten es den Gastgebern schwer gegen zwei massive Viererketten Torchancen herauszuarbeiten. Dennoch hatte man einige Möglichkeiten um bis zur 20.Minute in Führung zu gehen, doch es fehlte die letzte Konsequenz vorm Tor. Urplötzlich hatten die Gäste sogar die Chance in Führung zu gehen, aber Schlegel blieb lange stehen und Will schoss dem Keeper den Ball in die Arme. Wenig später aber die erlösende Führung. Tim Ehle fast sich ein Herz und trifft mit herrlichem Schuss aus 22 Metern Entfernung ins rechte obere Eck. Nun häuften sich die Chancen, aber der Keeper der Geisaer zeigte sich als Meister seines Fachs. Auch der zweite Treffer ging aufs Konto des agilen Ehle, diesmal schwenkte er von links ein und sein scharfer Flachschuss war in der 42.Minute nicht zu halten. In der zweiten Halbzeit nahm die Überlegenheit noch zu und diese Überlegenheit sollte sich dann auch in Treffern ausdrücken. In der 59.Minute finden sich Perthun und M.Reichmann zum Doppelpass und Perthun schießt den Ball unter die Latte zum 3:0. Danach wurden die Gastgeber im defensivverhalten etwas leichtsinnig und gaben den tapferen Gästen immer wieder die Möglichkeit eigene Treffer zu erzielen. Entweder scheiterten die Gäste am stark reagierenden Schlegel, am Pfosten oder am eigenen Unvermögen. Ungenutzte Chancen der Gäste wurden prompt mit Kontern bestraft und die Kumpel erzielten in regelmäßigen Abständen ihre Treffer. In der 70.Minute ist Hohmuth nach Querpass von Gretsch erfolgreich. In der Folge wird wiederrum Ehle zentral frei gespielt und erzielt in der 81.Minute sein drittes Tor. Den Schlusspunkt zum 6:0 setzt dann der lang verletzte Müller-Sachs nach Eingabe von P.Reichmann, ebenfalls bei seinem ersten Einsatz nach dem schweren Schlüsselbeinbruch. Beim ausnützen einiger weiterer hochkarätiger Chancen hätte das Ergebnis leicht höher ausfallen können, dennoch kann man mit dem Spiel insgesamt zufrieden sein.
 
Aufstellung: Schlegel, Benz, Rühr, Gretsch, Arper(59.Hohmuth), Lerche, Perthun, T.Reichmann(59.P.Reichmann), Ehle(81.Müller-Sachs), M.Reichmann, Kowalleck
 

Detlef Roth

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12.05.12 | SV 08 Steinach - SV Stahl Uborn 0:3 (0:1)

Mit einer Rumpftruppe erspielten sich die Gäste einen verdienten Sieg beim Aufstiegsanwärter. Den Steinachern fiel im gesamten Spiel eigentlich zu wenig ein um die in der Abwehr sehr stabil stehenden Gäste ernsthaft zu gefährden. Sicherlich gab es einige Schüsse aufs Tor von Lanz, welche aber mehr oder weniger weit vorbei strichen. Als dann der Keeper der Stahlwerker  in der 35.Minute einen weiten Ball auf Tim Ehle spielte, behielt dieser die Übersicht und bediente den frei stehenden Heiko Perthun und dieser schob überlegt unten rechts ein. Davon erholten sich die Gastgeber eigentlich nie. Die Kumpel an diesem Tag auch spielerisch die bessere Mannschaft legten in der 52. Minute noch nach. Und wieder bereitete Tim Ehle den Treffer vor. Er flankte auf  Toni Reichmann und dieser bedankt sich mit schönem Kopfball zum 0:2. Eng wurde es eigentlich erst ab der 79.Minute als Buschmann wegen einer Tätlichkeit berechtigter Weise die Rote Karte sah. Die Steinacher warfen nun alles nach vorn und hatten mit einem Lattenschuss die beste Möglichkeit. In der 87.Minute erzielten die Gastgeber den vermeintlichen Anschlusstreffer. Dieser wurde zuerst gegeben, nach Rücksprache mit dem Linienrichter wieder zurückgenommen, was Tumulte auf dem Spielfeld nach sich zog. Als das Spiel nach einiger Zeit der Spielunterbrechung fortgesetzt wurde, erzielte Toni Reichmann in der letzten Spielminute ein Traumtor aus 40 Metern Entfernung, als er den zu weit vorm Kasten stehenden Keeper überlopte. Dem Linienrichter wurde nach dem Spiel Alkoholgenuss vorgeworfen und die Gastgeber legten Protest ein, welcher eigentlich abgelehnt werden müsste, da es sich um eine klare Tatsachenentscheidung handelt und keinen Regelfehler. Aber dies wird der TFV entscheiden müssen.
Aufstellung: Lanz, Benz, Rühr, Arper, Lerche, T.Reichmann, Perthun, Buschmann, Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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05.05.12 | SV Stahl Uborn - SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz 1:0 (1:0)

In einem miserablen Landesklassenspiel holten die Gastgeber drei Punkte und haben nun ein gutes Polster zu den Abstiegsrängen, wohl wissend das man immer noch nicht durch ist. Die Gastgeber spielten an diesem Tag eine Viertelstunde ansehnlichen Fußball um danach zu vergessen wie man das tut. Die Gäste ohne ihren Spielmacher Motschmann zeigten ebenfalls nicht viel, man hatte nicht den Eindruck das die sympathischen Gäste um den Klassenerhalt fighten. Es gab in der ersten Hälfte wenige Torchancen, eine nutzte Tim Ehle in der 44.Minute zum  1:0.Nach einer Ecke köpfte ein Neuhäuser an den eigenen Pfosten den abprallenden Ball kann M.Reichmann nicht kontrollieren und in kurzer folge ist Ehle zur stelle und nagelt das Leder an die Lattenunterkante und von dort geht der Ball hinter die Linie.Was in der ersten Halbzeit schon nicht schön anzusehen war wurde für die äußerst geduldigen Fans zur Zumutung.Beide Teams konnten in keinster Weise nachweisen überhaupt Landesklassentauglich zu sein.Als sich dann auch noch Maik Göllnitz nach seiner Einwechslung, ohne gegnerischen Einfluss, schwer verletzte war das Spiel nur noch Nebensache.Die Sorgen um ihren Mitspieler ließ alles erstarren, die spieltragenden Kräfte hatten keine Normalform und ließen sich hängen .Nur Steven Schlegel und seinen Mitstreitern in der engeren Abwehr  sowie den schwachen Nerven der anstürmenden Gäste war es zu verdanken,das  die Schierschnitzer  nicht zum verdienten Ausgleich kamen.

Detlef Roth

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28.04.12 | Spvgg.Geratal - SV Stahl Uborn 3:1 ( 0:0)

Gegen einen starken Gastgeber verloren die Stahlwerker letztendlich noch klar, mussten die spielerische Überlegenheit der Spvgg. neidlos anerkennen. Dennoch waren die Gäste nicht Chancenlos und eine böse Überraschung für die Gastgeber war im Bereich des möglichen. Zunächst begannen die Gastgeber mit fließenden Kombinationen und setzten die aus Verletzungsgründen auf Libero umgestellte Abwehr unter Druck. Lanz musste bereits in der 7.Minute glänzend reagieren um einen frühen Rückstand zu verhindern. Danach aber die ersten Nadelstiche der Gäste. Erst scheitert M.Reichmann nach einer Ecke per Kopf und als Ehle nach Freistoß von Kowalleck völlig blank steht hätte es 0:1 stehen können, doch er köpft am kurzen Pfosten vorbei. Danach die Gastgeber die agilere Mannschaft mit tollen Möglichkeiten für Robin Keiner, der aber immer wieder am starken Lanz scheiterte. Dazwischen zwei gute Gelegenheiten für Hohmuth, einmal als der letzte Mann über den Ball schlug wurde zu früh abgeschlossen und bei der zweiten Chance hatte der Keeper Glück das das Leder knapp über den Kasten strich. So ging es Dank einer weiteren Parade von Lanz, der einen Kopfball aus Nahdistanz in der Nachspielzeit über die Latte lenkte mit 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit brachte man den angeschlagenen Rühr und stellte wieder auf Viererkette um. Die Gerataler machten nun noch mehr Druck und es entwickelte sich eine Abwehrschlacht, allerdings ohne das die Gastgeber sich zu diesem Zeitpunkt große Möglichkeiten erarbeiten konnten. Überraschend dann die Führung für die Gäste in der 67.Minute. Einen der wenigen aber gefährlichen Konter ,konnte nach Vorlage von Perthun Hohmuth mit Schuss in die lange Ecke abschließen. Wer weis was passiert wäre wenn Perthun zwei Minuten später in einer ähnlichen Situation konsequent in den Strafraum gegangen wäre, statt dem versuchten Abspiel. Und so kam es wie es kommen musste. Bereits in der 71.Minute nutzten die Gastgeber einen kapitalen Fehler auf der linken Abwehrseite durch Brandl zum 1:1.Dieser stand am langen Pfosten  unverständlich völlig frei. Dies stachelte die Gastgeber zusätzlich an und diese stießen immer wieder auf der ungenügend abgeschirmten linken Abwehrseite durch. Beim 2:1 wird ein Flankenball so unglücklich verlängert, das er Hoffmann auf den Fuß fällt und dieser eiskalt verwandelt. Da war der Kuchen gegessen und als kurz vor Schluss Kowalleck ein Foulspiel im Strafraum unterläuft, verwandelt Franz sicher zum Endstand. Trotzdem ein Kompliment ans Team ,welches seit Wochen durch Verletzungen mit einem Minikader auskommen muss und sich auch gegen Spitzenmannschaften teuer verkauft.
Aufstellung: Lanz, Benz, Arper, T.Reichmann, Perthun, Heubach, Buschmann(46.Rühr), Hohmuth, Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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21.04.12 | SV Germania Ilmenau - SV Stahl Uborn 1:1 (0:0)

Gegen einen sehr spielstarken Gegner holten die Stahlwerker einen glücklichen und dennoch nicht ganz unverdienten Punkt. Zu großen teilen des Matches waren die Gastgeber das Team welches  das Spiel bestimmte, aber zu Torchancen kam man erst kurz vor der Pause. Bis dahin hatten die Gäste sogar die größeren Chancen um in Führung zu gehen. Nach einer Ecke von Perthun in der 20.Minute wird der Ball verlängert und der sichtlich überraschte Ron Kowalleck schlug allein am langen Eck stehend über das Leder. In kurzer Folge ein schöner Pass von Perthun auf Ehle, welcher aber vom Gegenspieler im letzten Moment auf kosten einer Ecke vom Ball getrennt wird. Demgegenüber war nur ein Schuss von Jüngling der knapp daneben geht zu vermelden. Ab der 35.Minute bauten die Gastgeber enormen Druck auf und die Gäste konnten sich oft nur mit Foulspiel behelfen.Aus diesem Grund musste auch Chr.Benz stark Gelb-Rot gefährdet ausgetauscht werden. In dieser Phase musste sich das Team bei Keeper Lanz bedanken welcher mit zwei tollen Reflexen den Stahlwerkern das 0:0 zur Pause rettete. Kurz nach Wiederbeginn hatte aber auch Lanz keine Chance. Die Gäste wohl noch mit den Gedanken in der Kabine, wirkten völlig ungeordnet und Jüngling ließ sich nicht zwei mal bitten und versenkte die Kugel in der rechten unteren Ecke. Die Gastgeber nun klar überlegen, aber diese Phase hielt nur bis zur 55.Minute an, als Tim Ehle goldrichtig steht um die Vorlage der beiden Reichmänner zum 1:1 zu nutzen. Danach wurde Hohmuth eingewechselt welcher noch einmal für frischen Wind sorgte und nach zwei herrlichen Spielzügen gar das 1:2 auf dem Fuß hatte. Die Ilmenauer vom Ausgleich doch leicht geschockt, kamen nur noch sporadisch zu Torchancen. Die größte hatte wohl Fernando, als die Abwehr zu weit aufgerückt, diesen aus den Augen ließ, aber dieser den Ball weit übers Tor drosch. Letztendlich ein Unentschieden mit dem sicher beide Seiten leben können.
 
Aufstellung: Lanz, Benz ab 35.Lerche), Rühr, Arper, T.Reichmann(ab57.Hohmuth), Gretsch, Perthun, Heubach, Ehle, M.Reichmann(80.Buschmann), Kowalleck

Detlef Roth

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14.04.12 | SV Stahl Uborn - 1.FC Sonneberg 04 1:0 (0:0)

Einen nicht ganz unverdienten Sieg feierten die ersatzgeschwächten Gastgeber in einem enorm spannenden Spiel, mit vielen Torraumszenen. Bei den Gastgebern musste kurz vor Spielbeginn auch noch Daniel Lerche verletzungsbedingt passen, so das sogar Co-Trainer Jens Wolter ins Startaufgebot rutschte, da man nur noch angeschlagene Spieler auf der Bank hatte. In der ersten Halbzeit hatten die Sonneberger mit dem Wind im rücken erwartungsgemäß mehr Spielanteile und gleich die erste Chance. Den Hinterhaltsschuß konnte der stark haltende Lanz gedankenschnell nach vorne wegfausten. Wenig später die große Chance der Einheimischen in Führung zu gehen, doch Hess konnte den Ball von M.Reichmann aus Nahdistanz parieren. Es folgt ein Hammer aus 16 Metern von Büchner, aber Lanz verhindert den Einschlag mit toller Parade. Die größte Gelegenheit in Durchgang Eins vergab dann Christian Gretsch. Nach Ecke von Heiko Perthun stand Christian völlig frei vor Hess, köpfte aber leider in die Mitte des Tores so dass der Keeper mit Reflex klären konnte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde den Fans und Trainerstab doch ziemlich mulmig zu mute, denn Sonneberg machte Druck und hatten gegen in dieser Phase nachlassende Gastgeber ,drei Möglichkeiten zur Führung. Erst klärt Lanz mit tollem Reflex gegen Büchner, ein Freistoß zischt um Zentimeter über die Latte und als ein Sonneberger frei gespielt wurde Schoss er weit vorbei. Die Stahlwerker erholten sich allerdings wieder und kamen nun ihrerseits zu tollen Gelegenheiten. Allein Heiko Perthun hatte ab der 67.Minute in kurzem Abstand drei große Möglichkeiten um seine Farben in Führung zu schießen. Wiederrum Gretsch hatte nach den gefährlichen Ecken der Gastgeber eine gute Kopfballmöglichkeit. Der dritte Versuch von "Gretel" per Kopf brachte in der 78.Minute das erlösende 1:0. Vorausgegangen war wieder eine Ecke von Perthun mit folgender Kopfballverlängerung auf Gretsch, welcher Hess diesmal keine Chance ließ. Wenig später hätte Patrick Hohmuth  welcher stark erkältet ins Spiel ging, den Sack zubinden können, als er allein auf den Keeper stürmte, doch dieser hielt. Es wurden noch aufregende Schlussminuten,bei denen Unterwellenborn verpasste, bei klarsten Konterchancen das Spiel endgültig zu entscheiden und man musste bis zum Schlusspfiff bangen, da Sonneberg viel Druck aufbaute um zum Ausgleich zu kommen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung ,führte in dieser Konstellation zu einem nicht unbedingt erwarteten Erfolg.
Detlef Roth

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07.04.12 | SV EK Veilsdorf - SV Stahl Uborn 2:1 (1:0)

Die ersatzgeschwächten Gäste mussten in Veilsdorf eine bittere Niederlage hinnehmen welche letztendlich völlig überflüssig war. Die Gastgeber gewannen zwar nicht unverdient, aber mit gütiger mithilfe der Gäste. Die Stahlwerker begannen übernervös ,produzierten Abspielfehler in Größenordnung und als die Abwehr Spalier stand, lag man nach sattem Schuss von Trier bereits nach 4 Minuten hinten. Das Spiel welches auf keinem guten Niveau stand bot wenig Höhepunkte. Die erste Chance der Gäste folgte in der 27.Minute.Hohmuth schoß,Reimpell kann nur nach vorne abwehren, aber Ehle wie so oft ,einfach schon zu weit im Strafraum kann den Ball nicht kontrollieren. Es folgte in der zweiten Halbzeit erst einmal keine Steigerung, wobei die Gastgeber agiler wirkten und einen Großteil der Zweikämpfe gewannen, da man einfach mehr laufbereitschaft zeigte. Als dann Ehle mit Gelb-Rot vom Platz flog, wurden die Gäste wach, man nahm den Kampf an und das Spiel der Gastgeber kam durcheinander. Folgerichtig das 1:1,Hohmuth bereitet vor, ein Veilsdorfer schlägt übers Leder, Perthun ist in der 71.Minute mit Lupfer erfolgreich. Die Gäste wollten nun mehr, man negierte mehrfach taktische Anweisungen von der Bank und man lief prompt ins verderben. Das zentrale Mittelfeld bar jeglicher Abwehraufgaben ließ die Abwehr im Stich, hinten die gewohnte Unordnung und Trier nutzt das für einen Volleyschuss und das Leder schlägt in form einer Bogenlampe unter der Latte ein. Die Gäste nur kurz geschockt gaben nicht auf und haderten dann doch mit einigen umstrittenen Entscheidungen. War die Gelb-Rote für Ehle schon grenzwertig, damit hätte man aber leben können wenn so konsequent weiter gepfiffen worden wäre. Benz wurde nach einem Pfiff so brutal weggeräumt das er ausgewechselt werden musste, da gab es nicht einmal Gelb und zu dem noch Freistoß für den Gastgeber??.Ein Handspiel im Strafraum wurde nicht geahndet und dennoch hätte man das 2:2 erzielen müssen. In der Nachspielzeit legt Perthun uneigennützig auf Hohmuth ab, welcher aus wenigen Metern nur den linken Pfosten trifft. Im Konter fast das 3:1,Schlegel holt sich da außerhalb des Strafraumes Gelb ,war aber nicht letzter Mann und blieb von einem Feldverweis verschont. Allen sollte nun klar sein das man endgültig im Abstiegskampf angekommen ist.
Detlef Roth

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31.03.12 | SV Stahl Uborn - Thüringia Struth-Helmershof 3:1 (1:0)

Einen verdienten Erfolg fuhren die Stahlwerker gegen eine sich sicherlich nicht in Bestform befindliche Helmershofer Mannschaft ein. Die Gastgeber beherrschten weitestgehend den Gegner und hätte beim ausnutzen aller Chancen  einen weit höheren Sieg einfahren können. Die erste Möglichkeit ,bereits nach wenigen Minuten ,konnte Heiko Perthun nicht nutzen da Keeper Anding im herauslaufen klären konnte. Die Zweite führte aber bereits zum Erfolg. Ein Freistoß wurde ungenügend abgewehrt, Hohmuth nahm den Ball aus der Luft, Anding ließ durchrutschen und Toni Reichmann gab dem Leder den letzten kick über die Linie und erzielte sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Weitere Hochkaräter folgten, aber auch eine Schrecksekunde, als M.Reichmann in der eigenen Hälfte leichtfertig den Ball verlor aber die Struther die sich daraus eröffnete Chance unkonzentriert vergaben. Die zweite Halbzeit begann turbulent mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst Kopfballmöglichkeit von M.Reichmann, danach verstolpert ein Gästespieler vor Lanz den Ball. Im folgenden Konter steht Hohmuth allein vorm Keeper und scheitert. In dessen folge hielt Lanz einen Schuss aus Nahdistanz großartig und leitet den nächsten Konter ein, wobei Hohmuth an den Pfosten schießt. Den zurückspringenden Ball nimmt Buschmann auf und wird im Strafraum rüde von den Beinen geholt. Elfmeter und Rot eigentlich die Folge, der Schiri ließ Gnade vor Recht ergehen und beließ es bei Gelb. Den Elfmeter schießt Hohmuth schwach, der Keeper patscht den Ball nach vorne ab, aber Hohmuth nutzt auch die Möglichkeit beim Nachschuss nicht. Eine Minute später das dann erlösende 2:0.Hohmuth bedient mit schönem pass Arper, dieser behält die Übersicht spielt zurück und Toni Reichmann macht mit platziertem Flachschuss sein zweites Tor. Danach Chancen im Minutentakt, welche man bis zur 69.Minute alle vergab. Nach einer Ecke von M.Reichmann zeigte sich der Gästekeeper unsicher und Hohmuth machte per Kopf endlich sein Tor. Die Erleichterung war ihm sichtlich anzusehen. Im Gefühl des sicheren Sieges spielte man nun etwas leichtfertig und nach einem einfachen Ballverlust kam Struth in der 86.Minute durch Kessler zu ihrem Ehrentreffer. Ein enorm wichtiger Sieg der Selbstvertrauen geben sollte.

Detlef Roth

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25.03.12 | FSV Fortuna Kaltennordheim/Fischbach - SV Stahl Uborn 0:0

Die Stahlwerker holten sich bei den favorisierten Gastgebern verdient einen Punkt und waren in der zweiten Halbzeit  die tonangebe Mannschaft mit einigen Chancen. Wären Perthun und T.Reichmann nicht am Keeper gescheitert wäre sogar ein nicht mal unverdienter Sieg möglich gewesen. Vor einer schönen Zuschauerkulisse und bestem Fußballwetter übernahmen die Gastgeber erst mal das Konzept, aber ohne ihren Spielmacher Kai Kerschner fiel den Gastgebern gegen die kompakt wirkenden Kumpel nicht viel ein. So waren Chancen auf beiden Seiten mangelware. Nach der Halbzeit wurden die Gäste stärker und mutiger, merkten das an diesem Tag in Kaltennordheim doch mehr machbar ist. Leider konnte man aus einer doch überraschenden Feldüberlegenheit kein Kapital schlagen. Die Gastgeber hatten in dieser Phase eine einzige wirkliche Chance, was von der guten Abwehrarbeit der Unterwellenborner zeugt die ihre Gegenspieler gut im Griff hatten. Da man allerdings nun schon im dritten Spiel nacheinander ohne Torerfolg blieb, musste man mit dem einen Punkt zufrieden sein und verpasste eine kleine Sensation.

Detlef Roth

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17.03.12 | SV Stahl Uborn - 1. Suhler SV 0:1 (0:0)

Eine unglückliche Niederlage mussten die Stahlwerker gegen eine spielerisch starke Suhler Mannschaft hinnehmen. Die Gastgeber zeigten sich von der Niederlage im Derby erholt und zeigten trotz der massiven Personalprobleme eine ordentliche Leistung. Man hatte sogar die besserten Chancen um in Führung zu gehen, allerdings im ausnutzen dieser zeigte man an diesem Tag eklatante Schwächen, welche am Ende auch das Spiel entschieden. Bereits nach 10 Minuten spielte Perthun über die rechte Seite Langhammer frei, welchem völlig unbedrängt der Ball vom Fuß springt. Der selbe Spieler steht 2 Minuten später bei einem Freistoß von M.Reichmann wieder völlig ungedeckt aber der schwache Kopfball machte dem Keeper keinerlei Mühe. Die Suhler meldeten sich erstmals in der 20.Minute zu Wort aber Schlegel glänzt mit schöner Parade. Weitere Unterwellenborner Möglichkeiten folgen, Hohmuth auf und davon, versucht es mit rechts, statt sich den Ball auf sein starkes linkes Bein zu legen, was völlig misslang und eine Minute später eine Eingabe von Lerche welche M.Reichmann direkt nahm und ein Suhler Verteidiger den Ball in höchster Not zur Ecke lenkt. So ging es in die Pause, nach der die Kumpel weitere Möglichkeiten leichtfertig vergaben. Die größte hatte nach Eingabe von Arper sicherlich Hohmuth, welcher im Strafraum Mitte Tor völlig frei zum Schuss kommt und den Ball übers Tor drischt. Dann folgte was in so einem Spiel praktisch unausweichlich ist. Suhl geht in der 61.Minute in Führung. Die Abwehr schläft bei einer kurzen Ecke, der Ball wird ungenügend abgewehrt, ein Scharfschuss landet am Körper von Kowalleck, welcher liegen bleibt, die kurze Unordnung nutzen die Suhler zu einem Pass an Kowalleck vorbei und zu allem Unglück trifft Greiner den Ball so unorthodox das das Leder ins kurze Eck trudelt. Die Gastgeber nur kurz geschockt aber im Abschluss bleibt man weiter harmlos. Gute Grundliniendurchbrüche von Buschmann und Arper finden in der Mitte wenige Meter vor der Torlinie einfach keinen Abnehmer. Die Suhler nun bei Kontern brandgefährlich, bei einem Schuss an die Lattenunterkante und einem Drehschuss von Mantlick lag sogar das 0:2 in der Luft. Der Gastgeber versuchte alles um noch einen Punkt mitzunehmen mit dem sicherlich alle beteiligten hätten leben können, aber die Suhler holten sich clever die zum Schlusspfiff umjubelten Punkte.

Detlef Roth

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10.03.12 | FC Lok Saalfeld - SV Stahl Uborn 1:0 (0:0)

Von D.Girga, es war kein Spiel für Fußballästheten auf dem Nebengeläuf des Loksportplatzes. Die Giering-Schützlinge wollten nahtlos an die gute Partie gegen Steinbach/Hallenberg anknüpfen, doch zum einen war P. Hohmuth bei Saalfelds Innenverteidigern P. Müller und C. Warschitschka völlig abgemeldet und auch aus dem Uborner Mittelfeld lief an diesen Samstag rein garnichts zusammen. Das Ergebnis der Gäste war nach etwas über 90 gespielten Minuten keine einzig zwingende Torchance und zwei gelbe Karten für den ungestümen T. Ehle und Neuzugang C. Rühr. Auf der anderen Seite erkannte man die Salafelder im Vergleich zu letzter Woche in Sonneberg nicht wieder. Jeder kämpfte für jeden, keinem war ein Laufweg zu kurz und Saalfelds Verteidigung gläntzte mit einer fast fehlerfreien Partie. Einziges Manko trotz des knappen Sieges war die Chancenverwertung, weil die "Knippser" verletzt und gesperrt auf der Bank saßen. Somit blieb der Torschrei trotz 3-4 guter Möglichkeiten durch R. Neumann, F. Erdmann, H. Graber und C. Warschitschka in der ersten Halbzeit noch aus.
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein kleinen Powerplay auf M. Lanz Kasten. Immer wieder versuchte R. Neumann oder H. Graber über die Außenpositionen ihre Mitspieler in der Mitte zu bedienen. U-borns Abwehr wackelte, hielt aber, dank des hervorragend aufgelegten M. Lanz im Stahltor noch die Null. Das Eckenverhältnis nun auch klar auf Saalfelder Seite und nachdem C. Warschitschka, J. Heilmann und H. Graber am Spielgerät nur knapp vorbei flogen, traf endlich P. Müller per Kopf in der 66. Minute zum 1:0. Aus dem "Ein-Punkt-Ziel" könnte nun, auf Grund der Stahlelf-Schwäche doch drei werden und C. Warschitschka ordnete seine Abwehr und die Vorderleute. Man sah den Saalfeldern förmlich an, wie sehr sie sich diese drei Punkte gegen den drohenden Abstieg wünschten und auch die vielen Zuschauer fieberten dem Ende der Partie entgegen. Aber Unterwellenborn fand an diesen Spieltag kein Mittel, Saalfelds Abwehr zu knacken. Nur mit hohen und weiten Bällen ließ sich die Lokabwehr nicht mehr beeindrucken. Mit F. Deike, D. Rudolph und C. Schulz wechselte das FC-Trainergespann komplett durch. Nun war Platz für Konter, denn die Stahlwerker öffneten ihr Spiel. J. Heilmann war rechts durch, flache Eingabe, erster Ballkontakt D. Rudolph direkt und M. Lanz parriert...Wahnsinn!!! Nachspielzeit, Abpfiff vom gut harmonierenden Kollektiv um Schiedsrichter Thomä und Riesenjubel und Erleichterung bei den Gatgebern.

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03.03.12 | SV Stahl Uborn - FSV Grün-Weiß Steinbach/Herges-Hallenberg 3:0 (2:0)

Von Detlef Roth, einen doch in dieser Höhe, gerade durch die vielen Personalprobleme nicht erwarteten Sieg, feierten die Stahlwerker mit einer guten Partie gegen einen spielerisch starken Konkurenten.Die Mannschaft begann auf dem durch die Wetterbedingungen weichen Ausweichplatz verhalten, ließ die Gäste erst mal kommen, hatte man doch in dieser Aufstellung noch kein Pflichtspiel begonnen. Beide Teams hatten in den ersten 10 Minuten je eine Möglichkeit, welche aber  durch die aufmerksamen Abwehreihen im letzten Moment geklärt wurden. Ab der 20.Minute wurden die Gastgeber mutiger und hatten die wirklich erste große Chance als Lerche den Ball Hohmuth in den lauf spielt und dieser am starken Keeper Nattermann scheitert. Wenig später wird M.Reichmann 20 Meter vor dem Tor gefoult und Hohmuth zirkelt den Freistoß gekonnt über die Mauer zum 1:0 in den oberen rechten Giebel. Das Spiel blieb zunächst verteilt, aber bis zur 42.Minute ohne nennenswerte Höhepunkte. In dieser gab es Ecke von der linken Seite, welche Perthun ausführte. In höchster Not klärte man den hereinschwebenden Ball zur nächsten Ecke auf der anderen Seite. Diesmal tritt M.Reichmann an, dessen genaue Flanke bekommt Ehle auf den Kopf, dessen scharfen Kopfball klärte man auf der Linie, aber so das Hohmuth in Ballbesitz kam und dessen etwas abgefälschter Schuss landete zum 2:0 im Netz. So ging es dann auch zum Pausentee. Nach der Halbzeit hatten sich  die Grün -Weißen  stürmischer Angriffe der Kumpel-Elf zu erwehren, allerdings schluderten die Unterwellenborner beim ausnutzen hochkarätiger Torchancen. Zwischen 50.und 62.Minute hatte man allein 6 glasklare Möglichkeiten. Ehle trifft aus vollem Lauf den Pfosten, M.Reichmann hätte den schönsten Angriff des Spiels mit einem Flugkopfballtor krönen können, doch er trifft die Latte, welche auch Kowalleck bemüht als er nach einer Freistoßkombination abzieht. Danach noch ein Kopfball von Perthun welcher aus kurzer Entfernung ebenfalls das Ziel verfehlt. Zehn Minuten vor Schluss versuchten die Gäste noch einmal ins Spiel zu kommen und da hatten die Stahlwerker Glück das die Gäste zwei leichte Fehler von Keeper Lanz nicht ausnutzten. Die Gäste machten nun vollends auf und die Gastgeber ließen sich nicht lange bitten. Einen weiten Abschlag konnte der letzte Mann der Gäste nicht genügend klären, Hohmuth erläuft sich den Ball, schaut kurz und spielt uneigennützig zu Perthun ab, welcher überlegt den Ball ins lange Eck, gegen einen auf der Linie stehenden Abwehrspieler, schlenzt. Danach hätte man durchaus noch auf 4:0 erhöhen können, Hohmuth setzt T.Reichmann in Szene doch dieser schießt am Tor vorbei. Eine starke Mannschaftsleistung, in die sich die Neuzugänge Rühr und T.Reichmann nahtlos einfügten, wird mit einem verdienten Dreier belohnt.
 
Aufstellung: Lanz, Rühr, T.Reichmann, Arper, Lerche, Perthun, Buschmann, Hohmuth, Ehle(70.Heubach), M.Reichmann(66.Gretsch), Kowalleck

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06+07.01.12 |  Hallenfußball Rennsteig+Köstritzer Cup

Der SV Stahl nahm am Wochenende an zwei Hallenturnieren teil, welche auch den Abschluss der Hallensaison darstellten. Leider konnte man an die Leistungen der vorigen Saison  nicht ganz anknüpfen, als man in Neuhaus das Finale erreichte und bei der TFV-Hallenmeisterschaft ins Finale einzog. Ohne spezielle Vorbereitung auf die Hallenspiele enttäuschten die Kumpel aber keineswegs. In Neuhaus hatte man es auch schwer, da man in einer Hammergruppe landete, drei Oberligisten und der potentiellen Aufstiegskandidat in die Landesliga Sonneberg 04 waren da die Gegner. Als erstes hatte man es da mit Wacker Gotha zu tun und zur Überraschung aller gewann man klar mit 4:1.Im Spiel gegen Sonneberg zeigten die Kumpel ihr anderes Gesicht und enttäuschten da, bei einer zwar knappen 1:2 Niederlage. Im dritten Match war die Zweite des FC Carl Zeiss Jena der Gegner, gegen die man zum Ende hin zu viel wollte und in den letzten Sekunden ausgekontert wurde und noch 2:3 verlor. Im letzten Spiel war SV Eschwege 07 der Kontrahent und in einem Krimi setzte man sich kurz vor Schluss durch ein herrliches Tor von Perthun in Unterzahl spielend mit 2:1 durch. Leider nutzte dies nicht mehr viel, da Sonneberg gegen Eschwege am Ende der Gruppenspiele hoch verlor und so waren die Hessen weiter. Im Neunmeterschießen um Platz 5 gewann man gegen die WSG Zella-Mehlis. Das bestens organisierte Turnier gewann der FC Carl Zeiss im Neunmeterschießen gegen Steinach welches sich in der deutlich schwächer besetzten Gruppe mit Suhl durchgesetzt hatte. Dritter wurde die Mannschaft aus Eschwege. Bei der Vorrunde des Köstritzer Pokales spielte man einen Tag später in Schleiz. Der dritte Platz ist sicher nicht optimal wenn man sich die Begegnungen im einzelnen betrachtet. Eine bessere Chancenauswertung und das verletzungsbedingte ausscheiden von Müller-Sachs und Göllnitz verhinderten eine bessere Platzierung. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber verlor man unglücklich kurz vor ultimo durch einen umstrittenen Neunmeter mit 1:2, um im nächsten Match mächtig aufzutrumpfen. Die als Favorit eingestuften Weidaer wurden mit 5:1 besiegt und da Schleiz gegen Greiz verlor, hatte man den Turniersieg wieder in eigener Hand. Leider versiebte man gegen die Greizer 4 glasklare Chancen ,man traf drei mal den Pfosten um beim ersten Angriff der Greizer mit 0:1 zurückzuliegen. Dann erlitt Göllnitz einen Muskelfaserriss und kam dadurch nicht vom Parkett, das Spiel lief weiter und der 1.FC führte mit 0:2.Dies war die Entscheidung und der Turniersieg für Greiz. Die verbliebenen vier Feldspieler und Keeper Heiko Kugler, welcher ein starker Rückhalt war, kämpften im letzten Spiel über 14 Minuten noch die SG Bad Lobenstein/Eliasbrunn mit 4:3 nieder und konnten diese noch von Platz drei verdrängen.
Aufstellung Neuhaus: Schlegel, Lanz, Gretsch, P.Reichmann, M.Reichmann, Müller-Sachs, Perthun, Hohmuth, Langhammer
Aufstellung Schleiz: Kugler, Göllnitz, Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Spitzner
 

Detlef Roth

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03.12.11 | SV Stahl Uborn - TSV Germ. Sonneberg-West 2:0 (0:0)

Einen enorm wichtigen Sieg fuhren die Kumpel gegen die Germanen aus Sonneberg ein. Dabei begann das Spiel unter den ungünstigsten Bedingungen. Neben den arbeitsbedingt fehlenden Benz und Müller-Sachs fielen kurzfristig noch die erkrankten Kowalleck und verletzten Lerche und Heubach aus. Dadurch kam es zu einem Comeback von Jens Wolter in der Viererkette. Dieser sorgte für die dringend benötigte Stabilität in der Abwehr, welche an diesem Tag gut funktionierte und eigentlich nur eine Chance für die Gäste zuließ. Die Stahlwerker hatten in Halbzeit Eins zwei hundertprozentige Chancen ,beide vom vorbildlich kämpfenden Mario Reichmann vorbereitete. Doch weder Patrick Hohmuth noch Tim Ehle schafften es den Ball im leeren Tor unterzubringen. In der zweiten Halbzeit spielte der Gastgeber mit dem böigen Wind im Rücken vergab im gesamten Spielabschnitt wieder zu viele Chancen. Entweder fehlte das letzte Zuspiel oder man übersah den besser postierten Mann. In der 61. Minute dann doch der erlösende Führungstreffer. Ein herrlicher Pass von Maik Göllnitz auf Tim Ehle, dieser schwenkt kurz nach Innen und zieht ab,Bohnenstengel im Tor hat keine Abwehrmöglichkeit. Das 2:0 war ebenso sehenswert herausgespielt. Ein schöner Pass aus der Abwehr heraus auf Heiko Perthun welcher mit Direktspiel Patrick Hohmuth auf die Reise schickt und dieser mit kurzer Körpertäuschung dem Keeper keine Abwehrchance lässt. Da waren 75.Minuten gespielt. Die Betelheker versuchten noch einmal alles ,aber da die Defensive der Gastgeber diesmal  fast fehlerfrei agierte und man noch einige hochkarätige Konterchancen ausließ war der Sieg in jeder Beziehung verdient.

Detlef Roth

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27.11.11 | SV Falke Sachsenbrunn - SV Stahl Uborn 4:3 (2:1)

In der 91. Minute mussten die Gäste eine äußerst bittere und unnötige Niederlage hinnehmen ,die man aber nur sich selbst zu zuschreiben hat. Ohne drei Stammspieler lud man die Gastgeber über 90 Minuten regelmäßig zum Tore schießen ein und das muss man auch so knallhart sagen,die gesamte Defensive der Stahlwerker,ausgenommen Keeper Lanz, war ein Totalausfall! Die Gründe für diese Leistung am Sonntag müssen sich die Spieler selbst beantworten. Man begann eigentlich gut und hatte in den ersten zwei Minuten gute Möglichkeiten. Den ersten Treffer mit dem ersten Angriff erzielten die Gastgeber. Benz und Lerche stören halbherzig,eine scharfe Eingabe verlängert Steffan vor P.Reichmann ins Netz. Die Stahlwerker fanden die richtige Antwort und Ehle bereitet das 1:1 welches Hohmuth mit trockenem Linksschuss in der 10. Minute erzielte vor. Die Unterwellenborner versuchten nun Fußball zu spielen und hatten auch gute Szenen,zerstörten diese vielversprechende Phase mit einem weiteren Bock in der Abwehr selbst. Ein Freistoß schwebt relativ ungefährlich herein,Benz lässt diesen vor sich auftippen,die dahinter in Überzahl postierten Spieler rühren sich nicht von der Stelle, Steffan sagt Danke und schiebt ein. Danach verletzten sich bei normalen Zweikämpfen einheimische Spieler und Teile des Betreuerstabes, Ordner und Zuschauer drehten völlig durch. Zur Halbzeit  wurde der Schiedsrichter  von Ordnern bepöpelt und vom Kassierer wurde versucht den Mannschaftsleiter der Gäste tätlich anzugreifen, Spielern wurde Prügel angeboten. Der Einspruch und Drohung der Unterwellenborner Verantwortlichen das Spiel abzubrechen führte zu einem Gespräch des Schiedsrichters mit dem verantwortlichen Ordner,welcher selbst einer der Übeltäter war. So etwas haben die Gäste in dieser Form noch nicht erlebt und das Spiel wurde ohne das es größere Maßnahmen gab fortgesetzt. Die Gäste versuchten den Ausgleich zu erzielen, aber als ein weiterer Freistoß nach innen schwebte,glänzte die Unterwellenborner Abwehr mit bekannter Passivität und Schmidt erzielt mit Direktschuss wohl das Tor seines Lebens. Die Stahlwerker gaben aber nicht auf und dieser Kampfgeist wurde belohnt. Erst erzielte Hohmuth nach Hereingabe von P.Reichmann  in der 73. Minute das 3:2. Als dann Falke die Entscheidung verpasste, Lanz reagierte großartig, kamen die Gäste zu einer Ecke in der 83. Minute. Diese spielte Müller-Sachs herein und Buschmann war zur Stelle, markierte mit tollem Schuss das 3:3.Da war sogar der Siegtreffer noch  möglich, doch Mittenzwei entschärfte einen Ball von Spitzner in großer Manier. Dann kam die ominöse Minute. Lanz nimmt den Ball auf, entscheidet sich nicht aus der Hand zu schlagen, wirft den Ball zu P.Reichmann. Dieser kann den Ball auf die freien Spitzen der Stahlwerker spielen,  spielt aber völlig unverständlich einen Querpass auf den viel zu weit aufgerückten Benz. Der Ball landet im Rücken dessen, Göllnitz ebenfalls im Vorwärtsgang ( ? ) wird überlaufen und Steffan macht seinen dritten Treffer. Das Spiel wurde nicht mal mehr angepfiffen. Statt sich zu freuen das man das Spiel gewonnen hat gingen die Verbalattacken erst richtig los, Fäkalwörter, Stinkefinger und weitere Schmähwörter waren an der Tagesordnung, von Fairness keine Spur. Trainer und Mannschaftsleiter von Falke sind die einzigen Sportfreunde welche man von dem entgegengebrachten Hass ausnehmen muss. Das diese Vorkommnisse nicht mal auf dem Spielberichtsbogen vermerkt wurden ist doch sehr verwunderlich, eine Beschwerde beim Staffelleiter wird definitiv formuliert, so etwas gehört auf keinen Fußballplatz.

Detlef Roth

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19.11.11 | SV Stahl Unterwellenborn - FSV 06 Eintracht Hildburghausen 0:0

In den letzten Heimspielen musste die Stahl Elf bereits in der Anfangsphase des Spieles Gegentreffer hinnehmen. Im Spiel gegen den ungeschlagenen Vierten der Landesklasse Süd lag somit das Hauptaugenmerk auf einer disziplinierten Abwehrarbeit. Dies gelang über weite Strecken der Begegnung gut. Die Gäste mit viel Selbstbewusstsein aus ihrem bisherigen Abschneiden antretend, bemühten sich um einen kontrollierten Spielaufbau. Beide Mannschaften neutralisierten sich in der ersten Hälfte über weite Strecken im Mittelfeld. Ein Schuss von M. Reichmann in der Anfangsphase und zwei Flanken auf Tim Ehle blieben einzige  gute Gelegenheiten auf Seiten der Stahl Elf. Bei einem schönen Querpass von Ehle auf den mit gelaufenen M. Müller- Sachs klärte ein Gästespieler mit letztem Einsatz. Leider wurden einige Möglichkeiten durch Ungenauigkeiten im Passspiel, im versuchten schnellen Umkehrspiel nach Ballgewinn, vergeben. Auch die Gäste konnten sich mit Ihren Bemühungen nicht entscheidend in Szene setzen. Man versuchte es immer wieder die Flügel, aber bei den Ansätzen zeigte sich die Abwehr um den an diesem Tag starken M. Lanz diesmal auf dem Posten. Die personelle Besetzung der Innenverteidigung mit M. Göllnitz und Ch. Gretsch verlieh der Abwehr  die in letzter Zeit öfters fehlende Sicherheit. Somit blieben Chancen Mangelware und man wechselte torlos die Seiten. Nach der Pause wollte die Stahl Elf ihre Angriffsbemühungen verstärken. Aber gerade in dieser Phase wurde das Spiel durch einige Entscheidungen des Unparteiischen im Verbund mit seinem Linienrichtern zerfahrener. Eine Schrecksekunde für die Stahl Elf, als der abgefälschte Schuss vom Käpitän der Gäste an den Pfosten klatscht. Für den Gelb Rot gefährdeten M. Müller Sachs kam jetzt P. Hohmuth ins Spiel. Aber gegen die gut stehende Abwehr der Gäste gelang es nicht den erhofften Treffer zu erzielen. Bei einem guten Anspiel von R. Kowalleck auf den startenden P. Hohmuth war der sichere Torwart der Gäste rechtzeitig zur Stelle. Zwei Minuten vor dem Ende schienen aber dann die Gäste am Ziel Ihrer Wünsche. Bei einer ungefährlichen Situation im Strafraum von Unterwellenborn sprang der Ball, dem an diesem Tag kämpferisch ganz starken Ch. Benz, an die Hand. Es gab Elfmeter für die Gäste. M. Lanz ahnte die Ecke,  hielt den Strafstoß und parierte auch noch den Nachschuss mit einem großartigen Reflex. So blieb es bei einem insgesamt gerechten Remis. Die geforderte Leistungssteigerung im Abwehrverhalten wurde erreicht. Im Spiel nach vorn waren an diesem Tag sicher einige Reserven.

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06.11.11 | FSV Ulstertal Geisa - SV Stahl Uborn 1:2 (0:1)

Ein völlig  verdienter Sieg der Gäste der um einiges zu niedrig aus viel und man sich durch die wiederholt und das muss man schon so sagen katastrophale Chancenauswertung , am Ende des Spiels das Leben noch einmal selbst schwer machte. Die Stahlwerker bestimmten von Beginn an das Match, spielten ansehnlichen Fußball und hatten schon in den ersten Minuten gute Möglichkeiten. Folgerichtig das 0:1 in der 15.Minute als Mario Reichmann eine Ecke von Heiko Perthun per Kopf im Netz versengte. Weitere Hochkaräter folgten doch weder Müller-Sachs, Perthun oder Ehle brachten das Spielgerät im Tor unter. Die größte Möglichkeit versiebte dann Lerche mutterseelenallein vor Keeper Oettel, welcher das muss man aber auch erwähnen eine klasse Leistung über die 90 Minuten zeigte. So ging es in die Halbzeitpause, nach der sich das Spiel zunächst so fort setzte. Keine zwei Minuten waren vergangen, da setzte Perthun Müller-Sachs in Szene, welcher völlig unbedrängt in Höhe des Fünfmeterraumes zwei Meter über den Kasten schoss. Weitere gute Möglichkeiten reihten sich nahtlos aneinander, selbst der Linienrichter hatte nur ein fassungsloses Kopfschütteln übrig. Nachdem Mario Reichmann den Ball an den Pfosten hämmerte fiel wenig später das scheinbar erlösende 0:2.Vorgenannter sah den gut postierten Christian Benz, welcher kurz nach innen schwenkte und sein Linksschuss nicht scharf aber platziert  in der 66. Minute im kurzen Eck einschlug. Kurz nach dem Anstoß die erste Chance für die Gastgeber, aber den Fernschuss von D.Will parierte Lanz großartig. Danach verpassten die Gäste die endgültige Entscheidung als Perthun allein auf den Torhüter zusteuerte ,aber statt konsequent abzuschließen es mit einem Heber versuchte was völlig misslang. Danach schlichen sich viele Fehler ein, im Kopf der Spieler  schien das Spiel in Neuhaus-Schierschnitz herumzugeistern als man ein 0:2 noch verspielte.  Als dann auch noch M.Reichmann angeschlagen vom Platz musste war der Spielfaden komplett gerissen. Die Geisaer spürten die Verunsicherung und versuchten noch einmal alles und kamen dann in der 89.Minute nach einer Ecke per Kopfball durch D.Will zum Anschlusstreffer ,welcher allerdings zu spät kam und den Endstand bedeutete.


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29.10.11 | SV Stahl Uborn - SV 08 Steinach 1:3 ( 1:2)

Alle guten  Vorsätze für dieses wichtige Spiel waren bereits nach 4 Minuten über den Haufen geworfen ,als zwei Aussetzer in der Abwehr ,die Gastgeber innerhalb von zwei Minuten mit 0:2 in Rückstand geraten ließ. Nach einer Ecke ließen die am kurzen Pfosten postierten Spieler den Ball passieren statt ihn konsequent ins Aus zu befördern. Der überraschte  Telser bekam den Ball so glücklich auf den Fuss,das der Ball durch die Beine von Arper ins entlegene Eck trudelte. Wenig später ein Missverständnis zwischen P.Reichmann und Arper, Sommer nimmt den Ball dankend an passt auf den frei stehenden B.Sesselmann welcher mit platziertem Schuss trifft. Die Gastgeber sichtlich geschockt kamen eigentlich das gesamte Spiel nicht so richtig in Tritt. Es gab wenige Chancen und erst ein Standard sorgte für etwas Hoffnung auf Seiten der Gastgeber. Ehle bringt einen Freistoß nach innen und M.Reichmann steht goldrichtig und köpft unhaltbar für Möller in der 37.Minute ein. Eigentlich noch genug Zeit um eine Wende herbeizuführen, aber den Stahlwerkern gelang wenig. In der zweiten Halbzeit setzte sich das ideenlose Spiel der Kumpel fort, nur wenige Spieler zeigten Normalform. Die Steinacher verwalteten clever das Match, die umsichtigen Pflügner,Wachsmuth und B.Sesselmann ließen kaum etwas zu, ohne selbst übermäßig zu überzeugen. Ein einziger Angriff reichte den Gästen aus, um die Unterwellenborner in der 85.Minute "Schach Matt" zu setzen. B.Sesselmann erhält den Ball auf der linken Seite, ein kurzer schwenk nach innen und ein platzierter Schuss ins kurze Eck besiegelt eine weitere Heimniederlage der Stahlwerker, welche nun endgültig im unmittelbaren Abstiegskampf angekommen sind.

Detlef Roth

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23.10.11 | SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz - SV Stahl Uborn 2:2 (0:0)

Das einzige was an diesem Tag nicht stimmte war das Ergebnis, welches den Einheimischen schmeichelt und diese mit dem Punkt letzten Endes sehr zufrieden waren. Die Gäste präsentierten sich trotz vieler fehlender Stammspieler als Team, oder gerade darum. Die Stahlwerker begannen offensiv ließen dem Gastgeber kaum Raum zum Atmen, doch und dies sollte sich noch rächen, die Chancenauswertung war wie in den letzten Spielen mangelhaft. Bis in die 22.Minute hatte man einige klare Gelegenheiten und als der Ball von Ehle gelupft vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang kam auch noch Pech hinzu. In besagter Minute die erste Gelegenheit für die Gastgeber, ein Kopfball klatscht an die Latte. Ein weiteres mal kamen die Einheimischen gefährlich vors Tor, da hielt Lanz großartig. Der Führungstreffer für Isolator hätte den Spielverlauf allerdings völlig auf den Kopf gestellt. Danach weitere tolle Gelegenheiten der Gäste aber ein Tor sollte bis zur Pause nicht mehr fallen. Das gleiche Muster in der zweiten Halbzeit, die Kumpel berennen das Tor der Einheimischen aber diesmal wird die Mühe belohnt. Das 0:1 erzielt Ron Kowalleck per Kopf nach einer Ecke in der 50.Minute.Es spielt weiter eine Mannschaft und diese lässt weitere großartige Gelegenheiten leichtfertig liegen.M.Reichmanns Hammer klatscht an den Innenpfosten und geht wieder heraus. Müller-Sachs allein vorm Keeper schießt links vorbei,Arpers Schuss wird vom Torhüter über die Latte gelenkt. Als dann Tim Ehle nach klasse Vorarbeit von Heiko Perthun per Kopf das 0:2 in der 61.Minute erzielt, hoffte man darauf die Punkte mitnehmen zu können. Man machte aber den Fehler das Spiel nicht endgültig zu entscheiden. Die Gastgeber packten in Form vom angeschlagenen Spielmacher Motschmann, welcher eingewechselt wurde, die Brechstange aus und die Gäste kamen unter Druck. Der ansonsten gut leitende Schiri leistete aber etwas Schützenhilfe, als er einen strittigen Freistoß 20 Meter vor dem Tor für die Gastgeber verhängte. Der Ball landete an der nicht optimal stehenden Mauer vorbei, wie ein Strich in der Landschaft, im Giebel. Danach ein Spiel mit offenem Visier. Lanz rettete mit toller Parade gegen Motschmann und die Gäste versäumten es wiederholt den Deckel drauf zu machen. Zwei mal hielt Meusel großartig, doch als sich M.Reichmann im Strafraum um seinen Gegenspieler wand entschloss er sich statt den Ball ins Tor zu schießen zu einem Querpass auf Perthun. Warum da allerdings beim von hinten heranstürmenden Mittelfeldspieler die Abseitsfahne kommt, ist völlig unklar. Und so kam es wie es kommen musste. Ein Verzweiflungsschuß von Gelhaar aus 30 Meter Entfernung wird vom stark spielenden Göllnitz so unglücklich abgefälscht das Lanz im Tor keine Chance hat. Dennoch ein Kompliment an die Mannschaft die offensichtlich den ernst der Lage erkannt hat.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Göllnitz, Arper, Lerche, Müller-Sachs, Perthun, Heubach, Ehle(80.Benz), M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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15.10.11 | SV Stahl Uborn - Spvgg Geratal 1:3 (0:1)

Eine weitere enttäuschende Leistung der Stahlwerker zum Kirmeswochenende verhagelte den Fans doch sichtlich die Laune. Die Gäste gewannen verdient warteten auf die Fehler der Gastgeber und bestraften diese konsequent. Keine 6 Minuten gespielt, ein langer Ball in die Schnittzone der Viererkette reichte um die Abwehr der Gastgeber auszuhebeln. Robin Keiner der in den letzten Wochen regelmäßig getroffen hat, setzt sich durch und trifft mit platziertem Flachschuss. Man muss sich schon fragen ob diesen niemand auf der Liste hatte und warum solche Spieler welche in der Landesklasse auch nicht immer das Maß aller Dinge sind keine Beachtung finden. Die Gäste ließen  Unterwellenborn spielen und diese hatten kaum Antworten parat. Hohmuth hatte sicherlich die größte Chance zum Ausgleich, doch bei seiner Einzelleistung fehlte auch das Glück diese Aktion erfolgreich abzuschließen. Zwei Fernschüsse von Kowalleck und Bratke strichen um Zentimeter am Tor vorbei, dies war alles was in diesem dürftigen Spiel aus der ersten Hälfte zu berichten ist. In der zweiten Hälfte wurde dies nicht besser und als Lerche völlig unbedrängt den Ball nach hinten köpfte, ist wiederrum Robin Keiner zur Stelle und lässt Lanz beim zweiten Ball aufs Tor keine Abwehrmöglichkeit. Da war das Spiel in der 56 . Minute gefühlt entschieden. Die Gastgeber kommen in der 83.Minute noch einmal zurück ins Spiel als Ron Kowalleck ein abgefälschter Freistoßtreffer gelingt. Doch zu undiszipliniert und mit wenig Ruhe werden die letzten Minuten angegangen um vielleicht doch noch einen Punkt mitzunehmen. Ein weiterer Bock in der Abwehr besiegelt die Niederlage der Gastgeber, Fabian Heyer trifft in der 85.Minute zur Entscheidung. Frapierend ist die Effektivität der Gegner der Kumpel die jeden Fehler zu Treffern nutzen. Der bis dahin gut leitende Schiri Postel schickte nach einen angeblichen Foul von Langhammer (Trikotzupfer?) diesen völlig überzogen mit Gelb-Rot vom Feld, obwohl er die Situation selbst nicht war genommen hatte und auf das winken des Linienrichters reagierte. Dies darf aber nicht von der dürftigen Leistung der Gastgeber ablenken welche sich zu dem frühen Zeitpunkt der Saison bereits nach unten orientieren müssen.

Detlef Roth

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08.10.11 | SV Stahl Uborn - SV Germania Ilmenau 0:1 (0:0)

Die Stahlwerker spielten wegen der anhaltenden Regenfälle auf dem gut präparierten Ausweichplatz am Gelängeweg. Auf Grund der Größe des Platzes konnte man mit einem größtenteils vom Kampf geprägten Fußballspiel rechnen und so kam es auch. Der auf einigen Positionen umgestellte  Gastgeber bestimmte über weite Strecken das Spiel, ohne sich allerdings bis in die 22.Spielminute irgend eine Chance zu erspielen. Urplötzlich stand M.Reichmann von Gretsch glänzend frei gespielt allein vor dem Keeper,scheiterte aber an diesem. Die Gastgeber weiter auf dem Vormarsch und als ein Verteidiger der Ilmenauer nach Freistoß von Bratke das Leder an den eigenen Torwinkel setzt ,hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite. Die letzte große Chance vor der Pause hatte wiederrum M.Reichmann, doch sein Schuss, diesmal war er auf der anderen Seite frei gespielt, ging am langen Pfosten vorbei. Kurz nach der Pause und das wiederholt sich in letzter Zeit ständig, ein Aussetzer in der engeren Abwehr. Die bis dahin völlig chancenlosen Ilmenauer bringen einen Freistoß nach innen, der Ball geht vermutlich neben dem Pfosten ins Aus, Arper will das Leder weg schlagen, trifft den Ball nicht richtig und das Streitobjekt landet im eigenen Tor. Da waren gerade einmal 2 Minuten gespielt. Dies hinterließ einen deutlichen Bruch im Spiel der Gastgeber, das Geschehen spielte sich nun hauptsächlich im Mittelfeld ab. Die Ilmenauer verteidigten geschickt ihren Kasten und mussten bis zum Schluss wenige brenzlige Situationen überstehen. Fernando hatte noch eine Möglichkeit für die Gäste, aber Lanz fischte ihm den Ball vom Fuß.  Auf Seiten der Gastgeber war keiner in der Lage den sicheren Keeper der Gäste, bei den wenigen Möglichkeiten zu überwinden. Eine sicherlich bittere und unglückliche Niederlage der Gastgeber in einem Spiel welches  eigentlich keinen Sieger verdient hatte.

Detlef Roth

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01.10.11 | 1.FC Sonneberg 04 - SV Stahl Uborn 3:0 (1:0)

Die Zuschauer sahen gerade in der 1.Halbzeit ein sehr sehr schnelles und unterhaltsames Spiel mit zahlreichen Möglichkeiten auf beiden Seiten, bei dem sich über einen Halbzeitstand von 4:4 oder gar 5:5 keiner gewundert hätte und das Prädikat Spitzenspiel berechtigt war. Die Gäste begannen diesmal schwach und lagen bereits in der 8.Minute hinten. Ein Freistoß wurde Diagonal in den Strafraum geschlagen, Gretsch und Perthun waren sich nicht einig, keiner ging zum Ball und der aufgerückte Schug hebt den Ball gekonnt ins Tor. Danach konnten sich die Stahlwerker mehrmals bei ihrem Keeper Lanz bedanken, das man nicht höher in Rückstand geriet. Die Gäste erholten sich aber und hatten nun mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß. Was man da allerdings wieder an 100 prozentigen Chancen ausließ kann man nicht als normal bezeichnen. Heß erwies sich nach einer ersten Unsicherheit, welche beinahe zum Ausgleich geführt hätte im Nachhinein als Meister seines Fachs. Allein zwei Freistöße von Bratke welche hervorragend getreten waren, parierte er in großer Manier. Nach der Halbzeitpause verflachte das Spiel etwas und nachdem der Gastgeber nach einer weiteren Schlafeinlage der engeren Abwehr der Unterwellenborner das 2:0 bereits in der 51.Minute erzielte, war das Spiel praktisch entschieden. Schug erzielte seinen zweiten Treffer, welcher wiederrum nach einem Standard im Zentrum zwischen 4 Abwehrspielern an den Ball kommt und ohne Gegenwehr das Streitobjekt über die Linie befördert. Die Gäste trafen dann im weiteren Spielverlauf durch einen Freistoß von Bratke noch den Pfosten, viel mehr hatte man in der zweiten Halbzeit allerdings nicht zu bieten. Man versuchte alles um mehr Druck zu erzeugen, man löste die Viererkette auf, aber die Gäste waren nicht in der Lage die Sonneberger ernsthaft im Bedrängnis zu bringen. Die Gastgeber präsentierten sich als eingeschworenes Team, welches kämpft und rackert, Fehler der Mitspieler ohne Diskussion wettzumachen versucht und erzielten kurz vor Schluss  noch das 3:0 durch den agilen Winkler. Ein Ergebnis welches sicherlich zu hoch ausfällt, aber allemal verdient ist.

Detlef Roth

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24.09.11 | SV Stahl Uborn - SV Elektrokeramik Veilsdorf 1:1 (1:1)

Leichtfertig ließen die Kumpel zwei Punkte liegen, vergaben in diesem Match einfach zu viele Chancen und man wurde für einen weiteren groben Fehler in der engeren Abwehr und das eigentlich wie immer hart bestraft. Die Stahlwerker bis zur ominösen 41.Minute spielerisch klar besser beherrschten den Gegner klar und gingen nach drei Möglichkeiten durch Hohmuth und Müller-Sachs und M.Reichmann in der 12.Minute in Führung. Ein herrlich herausgespielter Treffer dem ein Diagonalpass von Kowalleck vorausging, welcher nach Kopfballverlängerung Arper errichte und dessen Eingabe Perthun per Kopf vollendet. Weitere Chancen folgten und mehrfach hatte man den Torschrei auf den Lippen aber Langhammer und Bratke trafen den Kasten aus besten Positionen nicht. Als in kurzer Folge dann Kowalleck den Ball in besagter Minute nicht entscheidend klärt, das Leder gegen Otto verliert lässt dieser sich nicht zwei mal bitten und hämmert den Ball allein vor Schlegel ins linke Dreiangel. Der Bruch ab dieser Minute im Spiel der Stahlwerker war unübersehbar, die Leichtigkeit war einfach weg. In der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichener, dennoch hätten die Unterwellenborner bei einigen glasklaren Möglichkeiten das Spiel entscheiden können und  auch müssen. Doch zwei mal das Gebälk und Torhüter Reimpell verhinderten das Hohmuth,Perthun oder Müller-Sachs trafen. Ehle wurde bei seinem Sturmlauf im letzten Moment am Strafraum gefoult und Hohmuth übersah den völlig frei stehenden Ehle. Nach diesen erstklassigen Gelegenheiten hätte man die Partie auch noch verlieren können, bei einem Konter stand ein Gästespieler völlig frei vor Schlegel, schoss den Ball aber weit übers Tor. Die nun angebotenen Räume nutzten die Gäste zum Glück nicht und so blieb es bis zum Ende bei diesem mageren Ergebnis. Bitter für die Stahlwerker das Kapitän Langhammer verletzt ausgewechselt werden musste, gute Besserung.

 Detlef Roth

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10.09.11 | SV Stahl Uborn - SG Fortuna Kaltennordheim/Fischbach 6 :1 (2:0 )

von Detlef Roth, einen vermeintlich klaren Sieg feierten die  Kumpel im zweiten Heimspiel. Das Ergebnis sagt aber nichts darüber aus, das das Spiel gegen einen direkten Mitkonkurrenten gerade gegen Ende der ersten Halbzeit arg auf der Kippe stand. Die Einheimischen begannen konzentriert, spielten auf Grund der letzten Pleiten erst einmal auf Sicherheit. Urplötzlich und dies war die erste sehenswerte Aktion führte man in der 8.Minute mit 1:0.Perthun schickte Hohmuth auf der linken Seite auf Reise, die scharfe Eingabe nimmt Tim Ehle direkt und Keeper Salzmann kann nicht mal reagieren. Bis etwa zur 30.Minute beherrschten die Gastgeber das Spiel und konnten in der 25.Minute das Ergebnis erhöhen. Wiederrum  flankt Hohmuth von der linken Seite und nach einer Zwischenberührung von Döll klatscht der Ball an den hinteren Innenpfosten und von dort ins Tor. Was die Gastgeber aber dann produzierten, ist schwer nachzuvollziehen. Man wollte offensichtlich noch mehr und statt mit gutem Defensivverhalten auf die Fehler der Gäste zu warten, machte man hinten auf und produzierte Fehlpässe in Größenordnung. Man kann froh sein das die Gäste die großzügige Einladung zu hochkarätigen Konterchancen nicht annahmen. Bei einem Griff von Bratke nach Ballverlust ans Trikot seines Gegenspielers, forderten die Gäste Rot da er letzter Mann gewesen sein soll, dabei übersahen sie aber den noch dahinter postierten Kowalleck und so war Gelb folgerichtig. Den folgenden Freistoß parierte Lanz prächtig. Nach der berechtigten Kritik des Trainers am fehlverhalten seiner Mannschaft ,zeigten die Stahlwerker ihren Fans eine spielstarke zweite Halbzeit mit tollen Toren. Bereits kurz nach dem Anpfiff hatte Hohmuth zwei klare Möglichkeiten zu einem Treffer. Es dauerte bis zur 56.Minute als Bratke nach einer abgewehrten Ecke  von M.Reichmann bedient wurde und mit schönem Kopfball erfolgreich war. Jetzt kamen die Kumpel richtig ins laufen und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Die daraus resultierenden  Tore waren allesamt herrlich herausgespielt. Erst flankt Müller-Sachs auf Hohmuth der per Kopf erfolgreich ist, dann wird Hohmuth welcher noch den Tormann ausspielt von Ehle glänzend in Szene gesetzt und nach dreifachen Doppelpass und dies war der schönste Spielzug der Begegnung, trifft Heiko Perthun ins lange Eck .Da waren gerade einmal 67 Minuten gespielt und es deutete sich ein Debakel an. Die Stahlwerker schalteten nun aber deutlich zurück, das Spiel vom Mittwoch gegen Jena hinterließ nun seine Spuren. Die Gäste kamen wieder besser ins Spiel und Lanz musste bei zwei Situationen sein ganzes Können aufbieten um ein Tor zu verhindern. Kurz vor Schluss doch noch der verdiente Ehrentreffer der Gäste. Als der sonst stark spielende Arper einen Ball zu Lanz zurück spielen will, gerät der Pass deutlich zu kurz , dies erahnt Torjäger Kerschner spritz dazwischen, spielt Lanz aus und trifft.
Aufstellung: Lanz,Bratke(71.Benz),Arper,Lerche,Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,Hohmuth,Ehle(65.Heubach),M.Reichmann,Kowalleck

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07.09.11 | SV Stahl Uborn - FC Carl Zeiss Jena 1:4 ( 0:1)

Von Detlef Roth, zirka 500 Zuschauer sahen ein beherztes Spiel der Stahlwerker gegen den hohen Favoriten aus Jena und erzielten ein durchaus achtbares Ergebnis. Unter den Augen der Ehrengäste der Kumpel -Elf, Stahlwerkschef Aresh Amir - Koshrovi ,Zeiss-Präsident Peter Zipfel und dem Vereinsvorsitzenden Michael Hirsch, hatte der Bundesligist viel Mühe ins Spiel zu kommen. Die Jenaer um die Erfahrenen Hähnge und Schmidt, hatten weitere 5 Stammspieler in der Startelf, schonten für Sonntag verständlicher Weise u.a. Simak und Voigt. Die Unterwellenborner verteidigten geschickt und setzten nach vorn immer wieder Nadelstiche. Klare Chancen der Blau-Gelb-Weißen konnte man an einer Hand abzählen, zu ungenau und ohne zündende Ideen spielten diese. Die erste hundertprozentige Chance hatte Neuzugang Edri, allerdings erst in der 25.Spielminute. Nach einer Flanke kommt er frei zum Kopfball, das Leder  streicht aber über das Gebälk. Weitere Möglichkeiten hatten Jovanovic mit Freistoß, Hähnge per Kopf und Siefkes mit Flachschuss. Max Lanz konnte sich dabei auszeichnen. Das 0:1 fiel dann in der 44.Minute als die Jenaer zum Ende der ersten Halbzeit doch mehr Druck aufbauten. Siefkes flankt von halblinks, Jovanovic ist einen tick schneller am Ball als Lerche und Lanz hat gegen den Aufsetzerkopfball keine Chance. Wenige Sekunden später hatten die Anhänger der Gastgeber den Torschrei auf den Lippen. Buschmann startet ein beherztes Solo, bedient Perthun welcher urplötzlich allein vor Braunsdorf steht. Leider kann Heiko diesen Riesen nicht nutzen, der Jenaer Keeper pariert prächtig mit dem Fuß. Zur zweiten Halbzeit wechselten die Gäste komplett durch, bei den Stahlwerkern kam Schlegel sofort und dann alle weiteren Spieler in kurzen Abständen. Bis zur 63.Minute halten die Gastgeber das Resultat, als der wirklich erste fliesende Angriff der Jenaer über 4 Stationen zum 0:2 führt. Torschütze war  Grünberg. Zehn Minuten später träumten einige Fans schon von einer Sensation, als Heiko Perthun nach schönem Pass von Langhammer der umjubelte Anschlusstreffer gelang. Die Jenaer nun plötzlich hellwach, führten eine Minute später einen Freistoß schnell aus,  der Pass in die Gasse erreicht Grünberg welcher unhaltbar seinen zweiten Treffer erzielt. Die Chancenanzahl der Gäste erhöhte sich nun doch, Hähnge und Pichinot treffen jeweils den Aussenpfosten.Gute Möglichkeiten zum zweiten Tor der Gastgeber haben Heubach, Ehle, Perthun und Bratke. Entweder scheitert man an Itri, welcher nun das Tor hütete, oder man verfehlt das Ziel. Den Schlusspunkt setzt dann Sebastian Hähnge mit einem abgefälschten Schuss aus 20 Metern Entfernung zum 1: 4. Zum abschließenden gemeinsamen Abendbrot wünschten die Unterwellenborner, größtenteils selbst Jena-Fans, Heiko Weber und seinem Team viel Erfolg für das vielleicht richtungsweisende Spiel am Sonntag gegen Chemnitz. 
Aufstellung:
Uborn: Lanz, Gretsch, Bratke, Göllnitz, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Arper, Buschmann, Hohmuth(Schlegel, Heubach, Ehle, Reichmann, Neubauer)
Jena: Braunsdorf, Schulz, Zickert, Krause, Schmidt, Chr.Siefkes, Hähnge, Edri, Doro, Jovanovic, Pichinot(Itri, Zolinski, Grünberg, Ullmann, Fries, Grob)

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04.09.11 | SV Thüringia Struth-Helmershof - SV Stahl Uborn 4:0 (2:0)

Eine deftige Niederlage bringen die Stahlwerker aus dem Thüringer Wald mit und diese  hat so manche parallelen mit dem verlorenen Spiel in Suhl. Man begann gut und flüssig und man arbeitete sich erste Chancen heraus. Perthun zielt zwei mal nicht genau genug und so gingen die Bälle neben bzw. über das Tor. In der 9. Minute wird Ehle herrlich frei gespielt, passt doch etwas zu uneigennützig zu Hohmuth, dieser schiebt ein aber der Linienrichter hebt die Fahne. Wenn man die Leistung des Trios um Hahn(Buttlar) übers ganze Spiel beurteilt, darf man diese Entscheidung so wie einige andere auch, bei der einseitigen Auslegung der Regeln der in Struth doch offensichtlich gut bekannten Referees anzweifeln. Die Fehler zu den Toren machten die Gäste allerdings selbst und luden die Gastgeber großzügig zum Tore schießen ein. Es begann in der 18.Minute, bis dahin hatten die Gastgeber keine einzige Möglichkeit. Der Trainer hatte darauf hingewiesen in brenzligen Situationen das einfache zu machen, doch befolgt wird dies nicht. Im 16 Meterraum muss Benz den Ball schlagen, versucht zu spielen und verliert das Leder. Zwei mal reagiert Lanz glänzend, aber Struth hat das Glück das sie die Abpraller wieder vor den Fuß bekommen.Keßler hat beim zweiten mal keine Mühe den Ball über die Linie zu schieben. Die Gäste versuchen zum Ausgleich zu kommen, haben ebenso wie die Gastgeber einige Chancen. Ein herrliche Schuss von Benz geht um Zentimeter am linken Dreiangel vorbei, die Gastgeber treffen kurz danach die Latte. Arpers Drehschuss geht aus kurzer Entfernung am langen Eck vorbei, Lanz klärt mit toller Parade. Leider machten sich die Gäste , durch viele Abseitsstellungen, in die man sich völlig überhastet begab, auch noch einige erfolgsverheisende Angriffe kaputt. Kurz vor der Pause, zu einem psychologisch äußerst ungünstigem Zeitpunkt fällt das 2:0.Arper bringt eine Eingabe von der Grundlinie nach innen, welche keiner erreicht. Struth  holt sich den Ball und spielt einen weiten Pass über die zu weit aufgerückte Gästeabwehr. Keßler schnappt sich das Leder, setzt sich robust  durch,läuft allein auf Lanz zu und versenkt unhaltbar. Wieder ein vermeidbarer Treffer bei dem die Defensive der Gäste Pate stand. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Gäste haben in der 57.Minute eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer, verlieren im Strafraum der Gastgeber das Leder. Ein genauer Pass auf den Aussenverteidiger der Gastgeber  und dieser spielt einen weiten Diagonalball in die Mitte. Benz wird überflankt, wiederrum schnappt sich Keßler das Streitobjekt und verwandelt überlegt. Die Frage ist, wo waren da die Innenverteidiger der Unterwellenborner Viererkette? Die Gäste straffen sich noch einmal, doch zwei Pfiffe ziehen den Gästen den letzten Zahn. Erst wird M.Reichmann in bester Position zurück gepfiffen, wobei wenige Minuten vorher die selbe Situation für Struth nicht unterbrochen wird. Und als Perthun, Kowalleck in Mittelstürmerposition frei spielt und allein vor dem Keeper steht, hebt der Linienrichter die Fahne. Dies war nicht mal annähernd Abseits und dies muss man schon in so deutlicher Form, als Frechheit bezeichnen. Spielentscheident war dies freilich nicht mehr und die Unterwellenborner Spieler müssen sich nach dem 4:0,welches Kirchner mit Solo um wie Schülerspieler herum stehende Gäste erzielt fragen, ob man alles getan hat um dieses Debakel zu verhindern. Einen faden Beigeschmack hatte diese Partie schon im Vorfeld, in dem die Unterwellenborner dieser Verlegung nicht zugestimmt haben und de facto zum Antritt gezwungen wurden. Offensichtlich können Vereine aus dem Thüringer Wald ihre Spiele legen wie man sie brauch und die Rote Bibel(Spielordnung) wie sie der Spielausschußvorsitzende Spfrd.Rössel gerne nennt ,spielt da auf einmal keine wesentliche Rolle mehr.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz (64.Göllnitz), Arper, Lerche, Langhammer, Perthun, Hohmuth, Ehle(68.Heubach), M.Reichmann, Kowalleck

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27.08.11 | 1.Suhler SV - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (2:0)

Von Detlef Roth, eine völlig unnötige Niederlage mussten die Stahlwerker in Suhl hinnehmen. Dabei begannen die Gäste stark, schnürten die Gastgeber in ihrer Hälfte ein und hatten auch klare Chancen. Leider nutzten Hohmuth per Seitfallzieher, M.Reichmann, dessen Lupfer über den Tormann hinweg in höchster Not von der Linie geschlagen wird und nochmals Hohmuth ihre Möglichkeiten nicht. Danach schlichen sich unerklärliche Aussetzer in der Defensive ein. Es begann mit einem schlampigen Rückpass von Ehle, da klärte man in höchster Not. Als dann Bratke das Leder in der 23.Minute auf Lanz zurück spielen muss, zögert er auf unerklärlicher Weise kurz hinter der Mittellinie mit dem Abspiel und verliert prompt den Ball. Die Einladung nehmen die Suhler dankend an, Lanz wird ausgespielt, der Querpass kommt genau und Greiner schiebt ins leere Tor. Die Gäste hatten zwar noch Ausgleichschancen, einen Kopfball von Ehle hält Richter großartig und der Nachschuss wird von mehreren Spielern vor der Torlinie aufgehalten, aber ein Bruch im Spiel war unübersehbar. In der 34. Minute erhöhen die Gastgeber auf 2:0, als inaktive Mittelfeldspieler Mantlick gewähren ließen, dieser einen feinen Pass in die Schnittstelle der Viererkette spielt und Wohlfahrt eiskalt einschiebt. Die Gäste versuchten in der zweiten Halbzeit noch einmal alles um das Blatt zu wenden, doch die Suhler nur noch auf Absicherung des Resultates aus, machten dies  geschickt und klug. Sie warteten auf Fehler der Gäste und hatten dadurch noch die ein oder andere Konterchance. Die Möglichkeiten der Gäste gegen die sehr eng stehenden Gastgeber hielten sich in Grenzen und als es Strafstoß hätte geben müssen, sah das der ansonsten gut leitende Schiri anders. Hohmuth war völlig frei gespielt, als ihn Keeper Richter mit beiden Füssen vorneweg in Kun-Fu Manier abräumte. Elfmeter und Rot hätten folgen müssen. Referee Schröder sah einen Ballkontakt, die Stollen auf dem Schienbein des Stürmers durch die Schützer hindurch, sprechen eine andere Sprache. Kurz vor Schluss, das Spiel war längst entschieden, ließ sich Buschmann noch zu einem Tritt gegen einen Suhler nach einem harten Zweikampf hinreißen und erwies sich und dem Team mit der Roten Karte einen Bärendienst.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann(58.Lerche), Bratke, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Buschmann, Hohmuth, Ehle(46.Arper), M.Reichmann, Kowalleck

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20.08.11 | SV Stahl Uborn - FC Lok Saalfeld 7:0 (4:0)

Von Detlef Roth, die zahlreichen Zuschauer sahen eine starke Leistung der Kumpel, welche dieses Spiel auch in dieser höhe verdient gewannen. Wer an diesem Tag zu spät kam verpasste zwei ganz schnelle Tore, von denen sich das junge Team der Gäste eigentlich nie mehr erholte. In der 3. Minute die erste Ecke der Stahlwerker, welche Mario Reichmann tritt und die zum entsetzen der Lok-Fans direkt im Tor einschlägt. Der Zeiger hatte noch keine volle Umdrehung gemacht und die Gäste lagen mit 2:0 in Rückstand. Die unsichere Viererkette der Gäste spielt auf Abseits, die Fahne des Linienrichters bleibt unten und dann ging es schnell. Müller-Sachs spielt quer auf Hohmuth und dieser lässt sich die Chance nicht entgehen. Die Gäste sichtlich bedient, mussten sich weiterer Angriffe der Gastgeber erwehren und als Arper mit sauberem Pass Hohmuth frei spielt, hat der Keeper der Gäste in der 15.Spielminute keine Abwehrchance und es steht 3:0. Wenig später hält der Torhüter den einschussbereiten Hohmuth an der Strafraumgrenze fest und Rauner zeigt auf den Punkt. Ron Kowalleck hämmert den Ball an die Lattenunterkante und die Kugel springt ins Netz. Erst nach 35 Minuten melden sich die Lokfußballer zu Wort, die Schüsse von Erdmann und Rudolph gehen aber am Tor vorbei und als Smirat mal frei gespielt war, ging zu seinem Verdruss strittig die Fahne hoch. In der 44. Minute ein tolles Solo von Perthun der drei Verteidiger stehen lässt , aber Avdija glänzt mit toller Parade. Die zweite Halbzeit gingen die Gastgeber bei der großen Hitze ruhiger an ,ließen die Gäste erst mal kommen. Es begann um die 60.Minute eine turbulente Zeit.Erst scheiterten Hohmuth und Müller-Sachs bei guten Gelegenheiten, dann trennte sich Keeper Schlegel zu spät vom Ball, schoss  das Leder an den Rücken eines Lok-Akteurs und dieser hebt den Ball neben das Tor. Wie man Chancen nutzt zeigt dann Heiko Perthun mit einem satten Schuss aus gut 20 Metern Entfernung. Der Ball schlägt unhaltbar im rechten unteren Eck zum umjubelten 5:0 ein. Perthuns erster Saisontreffer welchen er sich in diesem Spiel redlich verdient hat. Der FC hat in der Folge noch eine riesige Chance, aber es war  nicht der Tag der Gäste, der Ball geht vom Innenpfosten wieder aufs Feld zurück. Wie man Konter ausspielt zeigte der Gastgeber innerhalb von zwei Minuten. Tolle Pässe auf Heiko Perthun in den Minuten 88 und 89, dieser  spielt die Bälle zum richtigen Zeitpunkt ab und bereitet die Treffer 6 und 7 ,erzielt von Patrick Hohmuth, völlig uneigennützig vor.
Aufstellung:
SV Stahl: Schlegel, Bratke, Arper, Langhammer, Müller-Sachs(67.P.Reichmann), Perthun, Buschmann, Hohmuth, Ehle(80.Heubach), M.Reichmann(72.Lerche), Kowalleck
Lok: Avdija, Glombik, Weiße, Smirat(46.Sablowski), Müller, Gessner, Graber(68.Knopf), Rudolph, Erdmann, Neumann(46.Schulz), Heilmann

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13.08.11 | FSV Grün -Weiß Herges/Steinb.-H.  - SV Stahl Uborn 0:3 (0:1)

Von Detlef Roth, der Ausflug in den Thüringer Wald endete gegen einen spielstarken Gastgeber mit einem schwer erkämpften Sieg. Das klare Ergebnis sagt nichts über die Grün-Weißen aus, vor denen sich jede etablierte Mannschaft  in acht nehmen sollte. Die Ehrenbürgerin ihrer Stadt  Biathlon Weltmeisterin Kati Wilhelm führte den Ehrenanstoss aus und sorgte vor dem Spiel für ein echtes Highlight. Die Gastgeber begannen entsprechend motiviert und setzten die Gäste unter Druck. Die erste klare Chance nach 6 Minuten als ein Fehlabspiel im Mittelfeld zum Konter wird. Fischer steht allein vor Lanz und dieser lenkt den Ball mit toller Reaktion an den Pfosten. Die Stahlwerker erholen sich von diesem Schreck allerdings schnell und hätten in Führung gehen können. Ehle setzt sich über rechts durch, bedient Hohmuth, doch dessen Schuss geht völlig frei stehend am langen Eck vorbei. Die Gastgeber weiter druckvoll, zwingen die Gäste zu Fehlern und hätten nach einem schwachen Pass von Perthun in Führung gehen können und vielleicht auch müssen. Im Gegenzug macht Heiko seinen Fehler wett, spielt einen genialen Ball auf Hohmuth und dieser fackelt nicht lange, die Stahlerker führen mit 0:1 in der 24.Minute. Kurz vor der Halbzeit melden sich die Gastgeber noch einmal zu Wort, aber auch diese Chance vergeben sie leichtfertig. In der zweiten Halbzeit haben die Steinbacher noch eine große Chance zum Ausgleich, welche Lanz mit überragender Parade zu Nichte macht. Danach bekommen die Gäste die Partie mehr und mehr in den Griff und spätestens mit dem 0:2 war der Wiederstand gebrochen. In der 55 Minute ein weiter Freistoß von Lanz auf Müller-Sachs,dieser verlängert per Kopf,Hohmuth kommt an den Ball setzt sich energisch durch und vollstreckt. Im Anschluss gab es zahlreiche Chancen, doch auch Nattermann im Tor der Gastgeber zeigte sich als Meister seines Fachs. Gegen Perthun und Ehle reagierte er gedankenschnell und machte diese zu nichte. Als der wieder genesene Kevin Buschmann einen schönen Pass auf Müller-Sachs spielt ist er aber in der 85.minute chancenlos, der Ball schlägt im rechten Dreiangel ein und die Stahlerker feiern die Geburt des Sohnes von Teamplayer Mario Reichmann. Aus einem geschlossenen Team ragten Ron Kowalleck und Max Lanz an diesem Tag heraus.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun(70.Buschmann), Hohmuth, Ehle(77.Göllnitz), M.Reichmann, Kowalleck

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24.07.11 | SV Stahl Uborn - BSV Eintracht Sondershausen 0:6 (0:3)

Von Detlef Roth, einen rabenschwarzen Samstag erlebten die Stahlwerker in diesem Pokalspiel gegen die Gäste aus der Landesliga, welche mit eigenen Besetzungsproblemen angereist waren und nach diesem geschenkten Sieg auch nicht so recht wissen wo sie stehen. Eigentlich war das Match nach 17 Minuten gelaufen da die Gastgeber schon wie in der Vorwoche übernervös ins Spiel starteten. Bereits nach zwei Minuten stimmte in der Viererkette die Abstimmung nicht und Rothe steht allein vor Lanz, schießt aber am langen Pfosten vorbei. Als der BSV über rechts kommt und die Eingabe nach innen geschlagen wird unterläuft Bratke nach 11 Minuten ein Eigentor. Am langen Eck stehend will er völlig unbedrängt und ohne Not den Ball über die Grundlinie spielen, doch das misslingt völlig .Er schießt sich selbst an und der Ball landet neben dem verdutzten Keeper im Netz. Mangelhaft und das nicht zum ersten mal, war in dieser Situation die Kommunikation auf dem Spielfeld ,es bekommt einfach keiner den Mund auf!. Die Einheimischen nun  völlig von der Rolle, keiner erfüllt die gestellten Aufgaben und so war das 0:2 eine Frage der Zeit. Als Menke aus 20 Metern maß nimmt stehen vier Mittelfeldspieler in einer Reihe, doch keiner entschließt sich diesen zu stören. Die Folge, Lanz schaut dem scharf und äußerst platziert geschossenen Ball hilflos hinterher. Danach kamen die Gastgeber doch etwas besser ins Spiel und die keineswegs unverwundbaren Gäste ließen Chancen zu. Nun trat aber die zweite Schwäche der Kumpel zu Tage, das man beste Möglichkeiten liegen lässt.Hohmuth,Reichmann und Müller-Sachs vergaben gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Wie man das anders löst zeigten die Gäste fast mit dem Halbzeitpfiff. Einen weiteren völlig unkontrollierten Abwehrschlag nahmen die Sondershäuser auf, wechseln die Seite, Pass zur Grundlinie und wieder sind die Unterwellenborner gedanklich zu spät und Meyer schiebt sehr dynamisch ein. Nun ging es eigentlich nur noch darum die Ehre zu verteidigen und die Gastgeber  kamen mit diesem Willen aus der Kabine. Wieder wurden beste Chancen liegen gelassen, es war einfach nicht der Tag der Unterwellenborner und es kam wie es kommen musste. Was man da für Tore bekam war schon grausam und es entwickelte sich da schon  eine Eigendynamik. Das 0:4 eine Verkettung von Fehlern, der Ball  wird auf der Linie geklärt, landet wie nicht anders zu erwarten bei den Gästen und Meyer lässt sich nicht zwei mal bitten. Das 0:5,ein weiter Ball,man hört "Leo" von Keeper Lanz, dieser einfach zu spät schießt Meyer an den Rücken und von dort, das war schon klar geht der Ball ins Dreiangel. Ein Ebenbild das 0:6.Die Gastgeber völlig konfus, der Ball im Fünfmeterraum, Lanz klebt auf der Linie, Arper wartet zu lange um  den Ball aus dieser Zone zu befördern, als er dann schlägt, landet das Leder wiederrum an einem Rücken der Gäste. Der Ball fällt Spielmacher Duft vor die Füße und dieser vollendet zum ernüchternden Endstand. Man kann nur hoffen das dies zur richtigen Zeit der richtige Schuss vor den Bug war und die Gastgeber diese Schlappe als Motivation mit zum ersten schweren Punktspiel in Steinbach-Hallenberg nehmen.

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29.07.11 | SV Stahl Uborn - TSV Bad Blankenburg 2:1 (0:1,1:1,0:0,1:0)n.Vl.

Von Detlef Roth, die Zuschauer sahen sicherlich keinen hochklassigen, aber einen typisch bis zur letzten Minute spannenden und umkämpften Pokalfight. Beide Teams begannen offensiv und hatten erste Chancen. Eine Eingabe von Palmowski strich am langen Pfosten vorbei,ebenso wie der Fernschuss von M.Reichmann.Nach 22 Minuten die bis dahin klarste Möglichkeit des Spiels.Ein feiner Pass von M.Reichmann auf Müller-Sachs , der läuft allein auf Jahn zu,wird aber von Hohmuth gekreuzt und kommt dadurch aus dem Rhythmus.Jahn nutzt das aus und hat den Ball beim zweiten Zufassen sicher.Der TSV bekommt im Gegenzug nach einem Standard eine Schusschance,aber der Ball von Kapitän Schulz direkt genommen geht über den Querbalken.In der 35.Minute hatten die Stahlwerker welche gegen die starke Defensive der Gäste schwer ins Spiel kamen, die nächste Gelegenheit.Nach schöner Kombination über Ehle und Hohmuth kam Müller-Sachs in beste Position,wurde aber im letzten Moment abgeblockt und der Ball ging zur Ecke. Es folgte die turbulente 41. Minute.Als Hohmuth an der Strafraumgrenze zum Schuss kam,hatten die Fans der Stahlwerker den Torschrei auf den Lippen,aber der Ball prallte von der Unterkante der Latte ins Feld zurück.Aus dieser Situation heraus ging es ganz schnell in die andere Richtung.Der Ball kam zu Leopold,dieser flankte präzise auf den völlig frei stehenden Ali Marr und dieser versenkte die Kugel per Kopf unhaltbar im Netz.Nach der Halbzeit wurde das Spiel nicht besser,eher härter.Viele Freistoßsituationen waren die folge und daraus resultierte der Ausgleich für die Hausherren nach 52 Minuten.20 Meter vor dem Tor, Ehle schießt direkt und der nicht sonderlich platzierte Ball rutscht zum entsetzten der Bank der Kurstädter Oliver Jahn unter den Händen durch.Wer nun dachte das Spiel der Gastgeber wird  entschlossener sah sich erst einmal getäuscht. Unerklärliche  Unsicherheiten und Fehlabspiele prägten die Partie der Gastgeber.Torhüter Steven Schlegel für den angeschlagenen Max Lanz in der Halbzeit gekommen,zeigte vor allem beim Kopfball von Schulz seine Klasse. Bis zur 89. Minute spielte sich viel im Mittelfeld ab,kein Team konnte entscheidende Akzente setzten.Bei einem Schuss von Arper der nach Vorarbeit von Perthun den Ball in besagter Minute direkt nahm,stockte den Fans des TSV der Atem,da hätte Jahn keine Abwehrmöglichkeit gehabt.In der Verlängerung gab es wenige Chancen,die hatten es aber in sich.Beide Teams hatten in der ersten Hälfte je eine konnten diese aber nicht nutzen.Die letzte Viertelstunde gehörte zum Großteil den Gastgebern und diese hatten da auch die besseren Möglichkeiten.Als man sich so langsam mit dem Elfmeterschießen abfand, gab es kurz vor Schluss doch noch die Entscheidung. Ein schöner Pass von Perthun auf Müller-Sachs,dieser setzt sich gegen zwei Blankenburger im Strafraum durch,passt zum zwei Meter vor der Torlinie stehenden Hohmuth,dieser zögert zu lange und Wiefel kann den Ball mit dem Unterschenkel noch vor der Linie klären,zum Unglück des TSV segelt der Ball im hohen Bogen zum langen Eck,dort steigt Marcus Arper hoch und befördert die Kugel per Kopf ins Netz. Großer Jubel bei den Fans der Stahlwerker. Der TSV gab aber nicht auf und Schlegel musste in der unverständlicher weise langen Nachspielzeit noch einmal klärend eingreifen.Gute Besserung dem doch anscheinend schwerer verletzten Chris Palmowski.

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24.07.11 | SV Stahl Uborn - SV 09 Arnstadt 1:0 (0:0)

Von Detlef Roth, ein bemerkenswerter Sieg gelang den Stahlwerkern gegen einen weiteren Landesligisten innerhalb von 3 Tagen und das zum Ende hin gesehen nicht einmal unverdient. Die Arnstädtern vom Ex-DDR Nationalspieler Jürgen Heun trainiert und fast mit voller Kapelle angetreten, begannen mit hohem Tempo die erst einmal auf Konter ausgerichteten Kumpel unter Druck zu setzen. Die ersten klaren Möglichkeiten hatten dann auch die Gäste, aber Lippert Schoss frei stehend übers Tor und der agile A.Trübenbach scheiterte am im ganzen Spiel starken Max Lanz. Mit der Zeit trauten sich die Einheimischen mehr und so kam man auch zu Möglichkeiten. Erst scheitert Hohmuth bei einem Rückpass als Torhüter Pysall per Pressschlag klärt und nach einer Ecke können die Gäste die Situation in letzter Sekunde bereinigen. Wenig später hält Lanz nach einem Standard den Kopfball von Uslar aus Nahdistanz großartig. In der zweiten Halbzeit rechneten die Gäste offenbar damit das den Gastgebern die Luft aus geht, das Gegenteil war aber der Fall. Mehrere klug heraus gespielte Konter brachten enorme Gefahr vor dem Tor der Arnstädtern, so das man dann in der 53. Minute in Führung ging. Erst blieb M.Reichmann bei einem Angriff hängen und als die 09er den Gegenzug starten wollten, behielt Bratke die Übersicht spritzte dazwischen und spielte einen tollen Pass auf Ehle. Dieser sah den frei gelaufenen Hohmuth, spielte quer und Patrick schob unbedrängt ein. Die Gäste versuchten alles um zum Ausgleich zu kommen scheiterten im laufe der Spielzeit zwei mal an Lanz, liefen zwischenzeitlich aber immer wieder in gefährliche Angriffe der Einheimischen. Diese wurden flüssig heraus gespielt ,da fehlte des öfteren das letzte genauen Zuspiel um noch mehr Torgefahr zu entwickeln. In dieser Phase der Findung aber sicher normal und trotz dieser Mängel vergab man wie am Freitag klarste Chancen zur Vorentscheidung.Entweder man verfehlte das Tor, oder man scheiterte am großartig parierenden Keeper der Gäste. Ein guter Test für beide Teams und ein schönes Spiel welches mehr Zuschauer verdient hatte.
Aufstellung: Lanz, Bratke, Arper, Heubach(46.Göllnitz), Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Hohmuth, Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

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22.07.11 | SV Stahl Uborn - FSV Martinroda 2:1 (2:1)

Von Detlef Roth, beide Teams zeigten den Zuschauern am Freitag ein kurzweiliges und auf gutem Niveau stehendes Vorbereitungsspiel. Viele Torraumzehnen gab es zu sehen, einzig beim ausnutzen der vielen Torchancen zeigten beide Mannschaften doch einige Schwächen. Als es nach 17 Minuten bereits 2:1 stand hätte es keiner für möglich gehalten, das dies der Endstand sein würde. Das 0:1 bereits in der 8. Spielminute als Arper im Strafraum ein Foul unterlief und Jan Schmidt sicher verwandelte. Es dauerte keine 3 Minuten bis zum 1:1 und der Ball lag beim Martinrodaer Keeper im Kasten. Dieser Treffer doch sehr kurios, denn Schuss von Hohmuth wehrte Trefflich eher ungenügend ab, um den Ball vor dem nachsetzenden Spieler ins eigene Tor zu lenken. Der FSV blieb aber weiter am Drücker und Max Lanz musste die Gastgeber vor einem erneuten Rückstand bewahren. Der Gastgeber in dieser Phase des Spiels sehr konterstark ,immer wieder bekamen die Gäste mit den schnellen Stürmern der Stahlwerker Probleme. Das 2:1 über die Stationen Müller-Sachs, Hohmuth welcher Perthun frei spielte, dessen Schuss kann Trefflich nur zur Seite lenken ,Tim Ehle läuft durch und macht sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Keine zwei Minuten später die große Chance zum 3:1.Ehle setzt sich über rechts durch, bedient Perthun, welcher zum frei stehenden Hohmuth spielt, dieser wird von Trefflich im Strafraum gefoult. Heiko Perthun scheitert  leider per Elfmeter am Keeper, der den Ball zur Seite abwehren kann und als Sekunden danach der Schütze den Ball dennoch im Tor unterbringt, steht er im Abseits. Es ging weiter hin und her, Lanz musste  auch noch zwei mal parieren, doch die Kumpel hatten die klareren Chancen. In einigen Situationen wurde zu spät der Kopf gehoben um den besser positionierten Mitspieler zu sehen. Dies wurde in der zweiten Halbzeit verbessert, aber leider wurden auch mit sinkender Kraft und  Konzentration die Abschlusshandlungen nicht besser. Der FSV ließ in der zweiten Halbzeit noch mit einem Lattenkopfball aufhorchen, zum Ende des Spiels ließen beim von Verletzungen geplagten FSV die Kräfte nach und die Unterwellenborner hätten den Sieg deutlicher gestalten müssen. Nachträglich noch herzlichen Glückwunsch an die sympathischen Gäste zum Aufstieg in die Landesliga und viel Erfolg für diese schwierige Saison.
 
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Gretsch, Heubach, Ehle, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Arper, Hohmuth(M.Reichmann, Wolter, Neubauer, Weedermann)

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17.07.11 |  SV Stahl Uborn - FC Carl Zeiss Jena II 1:3 (0:2)

Von Detlef Roth, im ersten Vorbereitungsspiel mussten die Stahlwerker  gegen den Oberligisten welcher mit 4 Akteuren des Drittligakaders antrat eine 1:3 Niederlage hinnehmen. Damit hatte das Team die Vorgabe des Trainers ein ordentliches Ergebnis zu erzielen durchaus erfüllt. Der Oberligist war die ganze Zeit, wie zu erwarten spielbestimmend, die Gastgeber hatten sehr viel mit Abwehraufgaben zu tun. Dies machte die ersatzgeschwächte Truppe recht gut, gab den Jenaern wenig Entfaltungsmöglichkeiten und so hielten sich die klaren Torchancen in Grenzen. Das 0:1 fiel nach einem Standard von Links. Die Innenverteidigung sah da nicht unbedingt gut aus und das zögerliche Verhalten nutzte Bundesligakader Kevin Grob, spritzte dazwischen und traf nach 16 Spielminuten. Die erste nennenswerte Torchance der Gastgeber hatte dann in der 20 Minute Neuzugang Tim Ehle. Von Mario Reichmann schön in Szene gesetzt scheitert er an Torhüter Moritz. In der 36.Minute das 0:2,als sich die Jenaer mit feinem Doppelpass durch die Mitte spielen und wiederrum Kevin Grob unhaltbar für Lanz ins lange Eck trifft. Die große Chance zum Anschlusstreffer folgt in der 40.Minute.Martin Müller-Sachs wird mit tollem Pass auf die Reise geschickt und von Jenas letztem Mann im Strafraum von den Beinen geholt. Eigentlich hätte der Jenaer mit Rot vom Platz gemusst, aber Schiri Läsker sah in diesem Freundschaftspiel fairerweise davon ab. Den Elfer Schoss dann Martin leider nur an den Pfosten, was wiederrum eine alte Fußballerweisheit bestätigte. Die Gastgeber nun mit schönen Kombinationen in Richtung Jenaer Tor, ein Schuss von Müller-Sachs ging knapp über die Latte .In Halbzeit Zwei änderte sich am Spielablauf nicht viel, einige Spieler der Gastgeber hatten nach der vorherigen Trainingseinheit nun doch einige körperliche Probleme. Daraus resultierte auch das 0:3,als Benz ein folgenschwerer Stellungsfehler unterlief. Luge nahm den Ball auf umkurvte noch einen Gegenspieler und hämmerte das Leder in die Maschen. Die Kumpel wechselten nun mehrmals durch, es kam  der vor dem Spiel aus der Ersten Mannschaft verabschiedete Christian Bauer (der ab der Saison 2002/03 der Ersten Mannschaft des SV Stahl angehörte und bestritt 216 Spiele in den Farben der Stahlwerker.) zu einem echten Abschiedsspiel. In der 78. Minute kamen die Gastgeber zu Ihrem durchaus verdienten Ehrentor, als nach einer abgewehrten Ecke Mario Reichmann den Ball aufnahm, sauber nach innen flankte und Kay Neubauer mir Aufsetzerkopfball erfolgreich war. In den letzten Minuten hatten beide Mannschaften noch Chancen zu Treffern, am Ende ein jederzeit verdienter Sieg der Jenaer Reserve.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Gretsch, Benz, Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Heubach, M.Reichmann, Ehle( Bauer, Wolter, Neubauer, Weedermann)
Jena: Moritz, Brinkmann, Carl, Fischer, Gennermann, Grabinski, Häußler, Häring, Luge, Papst, Grob(Antoni,Schmidt)

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10.07.11 | Gemischte Stahlelf in Satow zu Gast

Von Detlef Roth, der SV Stahl Unterwellenborn startete das neue Spieljahr mit der traditionellen fahrt nach Satow an die Ostsee. Nun schon zum 16. mal verweilte man dort über ein verlängertes Wochenende. Neben Ausflügen an die Ostsee mit Beachvolleyball stand hauptsächlich der Spaß im Vordergrund. Fußball wurde natürlich auch gespielt, die gemischte Mannschaft nahm an einem Blitzturnier bei den Gastgebern teil. Bei den Satower waren an diesem Wochenende die Fußballer der Patnergemeinde aus der Slowakei der TJ Horny Strada zu Gast. Im ersten Spiel gewann der TSV Satow gegen die Gäste aus der Slowakei mit 3:2.Danach spielten die Stahlwerker gegen Horny und verloren nach vielen vergebenen Chancen mit 0:1.Im letzten Spiel gegen den TSV Satow das gleiche Bild. Hochkarätige Chancen wurden nicht genutzt und so lag man urplötzlich nach einem Tormannfehler und einem klaren Abseitstor  mit 0:2 zurück. Aber man gab nicht auf und man kam wieder ins Spiel. Das 1:2 erzielte Thomas Flieger mit herrlicher Direktabnahme nach einer Ecke, zum 2:2 traf Martin Hartmann nach einem Freistoß mit gefühlvollem Schlenzer ins Dreiangel. Der Siegtreffer blieb Heiko Perthun vorbehalten, welcher im Strafraum gefoult wurde und den Elfmeter selbst sicher verwandelte. Leider vergab man kurz vor Schluss noch zwei große Gelegenheiten zum möglichen Turniersieg. Ein schönes Wochenende nahm am Sonntag mit der Heimfahrt sein Ende.
In dieser Woche beginnt der SV Stahl Unterwellenborn seine Vorbereitung auf die neue Saison mit den Neuzugängen Tim Ehle und Marcus Arper sowie Rückkehrer Steven Schlegel vom VfL 06 Den Verein verlassen, hat doch sehr überraschend für die Unterwellenborner ,Christian Stark welcher nach Teichel zurückkehrte. Die Vorbereitungsspiele wurden schon pupliziert,am Sonntag 15 Uhr ist der erste Gegner  in Unterwellenborn die Oberligamannschaft vom FC Carl Zeiss Jena II.
 

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