SV Stahl Uborn - SV Eintracht Eisenberg 2:1 (0:0)

In einem spielerisch gutem Landesklassenspiel behielten die Kumpel ebenso verdient wie überraschend die Oberhand. Allein in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber mehrfach die Führung auf dem Fuss,aber da kam wieder die alte Schwäche zu Tage, die Auswertung bester Möglichkeiten. Erst senkte sich in der 1. Minute ein Schuss von M.Reichmann auf die Latte, dann stand nach schöner Kombination in der 13.Minute der agile Arndt allein vor Keeper Marcel Arnold, der meisterte den unplatzierten Schuss. Wenig später ging ein satter Knaller von eben diesem Spieler um Zentimeter über die Latte. Danach folgte die wirklich einzige Großchance der Eisenberger im ganzen Spiel. Rühr versucht sich als letzter Mann im 1:1,verliert den Ball und Matthias Arnold allein aufs Tor zulaufend, scheitert am großartig reagierenden Schlegel. Der Gastgeber weiter die klar bessere Mannschaft erspielte sich weitere Möglichkeiten. Der Freistoß von Arper aus 18 Metern Entfernung ging übers Tor und als M.Reichmann nach Kopfballverlängerung von Arndt allein vorm Keeper stand,schloß er überhastet ab und der Ball ging neben das Tor. Die Gastgeber machten nach der Pause weiter wie sie aufgehört hatten. Sie bearbeiteten den Gegner um ihn nicht ins Spiel kommen zu lassen und das zeitigte Erfolg. Sie zwangen den Gegner zu Fehlern und erarbeiteten sich dadurch Chancen. Arnold hatte zu tun, fischte Gretschs Kopfball aus dem Angel und einen Hinterhaltsschuß konnte er gerade noch zur Ecke lenken. In der 55.Minute das endlich erlösende 1:0.Zugegeben unglücklich für die Eisenberger, das Göldner die Ecke von Langhammer ins eigene Tor verlängerte. Die Unterwellenborner blieben am Drücker und kamen nach 63 Minuten zu ihrem zweiten Treffer. Einen Freistoß von M.Reichmann klärte Arnold zur Ecke, M.Reichmann schlägt den Ball herein, Ron Kowalleck läuft in diese Eingabe und platziert das Leder im Netz. Großer Jubel welcher keine Minute später dem Unverständnis weicht. Die bis dahin unauffällig pfeifende Schiedsrichterin Schinkel, war der Meinung bei einer Eingabe ein Handspiel gesehen zu haben.Den Elfmeter verwandelte Matthias Arnold sicher. Die Gäste witterten noch mal Morgenluft, aber zu großen Möglichkeiten, abgesehen von zwei äußerst fragwürdigen Freistößen, kamen sie nie.Der Gastgeber hatte erstklassige Konterchancen, bei der ersten scheiterte Ron Kowalleck völlig frei gespielt von Hohmuth, mit schwachem Versuch an Arnold und als Langhammer frei durch gewesen wäre, hob der Linienrichter die Fahne, obwohl Hohmuth für alle ersichtlich im passiven Abseits stand. Ein tolles Spiel der Gastgeber welche sich ein Lob für die gezeigte Einstellung verdient haben.

D.Roth