SV Stahl Uborn - SG Traktor Teichel 0:0

Am Ende ein Unentschieden mit welchem die Traktoristen sicherlich sehr zufrieden waren, denn gerade in Halbzeit Zwei hätten sich die Stahlwerker die drei Punkte redlich verdient, doch leider ließ man wieder einmal klare Torchancen aus. In der ersten Halbzeit ein sicherlich ausgelichenes Spiel in der beide Seiten ihre Chancen hatten, aber auch da gab es schon ein Übergewicht für die Stahlwerker. Die erste Torchance für die Gastgeber hatte Spitzner nach schönem Pass von Langhammer, aber der Ball wurde aus spitzem Winkel geschossen im letzten Moment daran gehindert die Linie zu überqueren. Da waren gerade einmal 2 Minuten gespielt. Die nächste Möglichkeit ließ nicht lange auf sich warten, Ecke Müller-Sachs, M.Reichmann steht am langen Pfosten völlig frei, kann den Ball nicht drücken, so das er knapp über den Kasten segelt. Erst danach meldeten sich die Traktoristen zu Wort und hatten kurz nacheinander zwei gute Möglichkeiten. Gäbler wurde im letzten Moment von Arper und Schlegel am Einschuss gehindert und bei der nachfolgenden Ecke strich der Kopfball von Stark einen Meter am Pfosten vorbei. Das war es aber auch was die Traktoristen lange Zeit an torgefährlichen Aktionen boten. In der Folge noch eine große Chance für Spitzner, als sein Kopfball nach Ecke von M.Reichmann knapp neben dem linken Pfosten landete. Nach dem Pausentee hatten die Unterwellenborner mehrfach den Führungstreffer auf dem Fuss,scheiterten aber mehrfach am Keeper der Gäste Kevin Dörnfeld, welcher mit tollen Paraden die Gäste im Spiel hielt. Scharfschüsse aus kurzer Entfernung von Kowalleck und Müller-Sachs hielt er in großer Manier, ebenso den Flachschuss von M.Reichmann mit dem Fuß. Ärgerlich das man nicht einen der abprallenden Bälle im Nachschuss unterbringen Konnte. Er war beim Schuss von P.Schultheiß auf dem Posten, ebenso beim Freistoß von M.Reichmann, welchen nicht jeder Torhüter in dieser Liga hält. Kurz vor Schluss durchatmen auf der Bank von Stahl. Eben dieser Dörnfeld packte mit Windunterstützung einen Abschlag aus der Hand aus, als Schlegel mit Mühe das Leder um den Pfosten drehen konnte. Dies hätte sicherlich das Spiel auf den Kopf gestellt, Schlegel musste bis dahin nicht einen schweren Ball halten. Wenig später wurde das Match vom Schiri abgepfiffen, welcher bei zwei Aktionen im Strafraum gegen Spitzner und Arper, diese klar von hinten umgestoßen wurden, sich wahrlich nicht als Heimschiedsrichter erwies.
 
Detlef Roth