SV Stahl Uborn - TSV Gera-Westvororte 5:0 (2:0)

Die Stahlwerker zeigten sich gut erholt von der peinlichen Niederlage im Derby und zeigten sich von ihrer besten Seite. Flüssige Kombinationen und schön herausgespielte Tore versöhnten die Fans schnell mit ihrer Mannschaft. Die ersten beiden großen Gelegenheiten verpufften noch, aber in der 7.Spielminute hieß es 1:0.Arper setzte sich auf rechts durch und Müller-Sachs traf mit sehenswerter Aktion. Es spielte weiterhin nur eine Mannschaft nach vorn, von den Rand-Geraern war nichts zu sehen, die neu formierte Abwehr hatte wenig zu tun, stand souverän. Das 2:0 war die logische folge. Eine herrliche Kombination, eingeleitet von Gessner, tolle Übersicht von Langhammer welcher Zeitler bedient und dessen Abschluss mit Schuss an die Lattenunterkante. So wurden die Seiten getauscht, aber am Spielverlauf änderte sich nichts. Der Gastgeber mit einer großen Anzahl von Hochkarätern im Spiel und das ist der einzige Kritikpunkt, davon ließ man einfach zuviele aus. Trotzdem erzielte man noch drei schöne Treffer. Das 3:0 vorbereitet von Kowalleck, erzielte wiederum Müller-Sachs in der 56.Minute mit Linksschuss ins lange Eck. Dazwischen die wirklich einzige Chance der Geraer als Staps den Ball übers Tor hebt. In der 70.Minute Müller-Sachs mal als Torvorbereiter, erkämpft sich das Leder, stürmt in den Strafraum und spielt uneigennützig auf Zeitler, welcher nur noch einschieben brauch. Das letzte Tor, auf den seit Wochen bestens gepflegten Plätzen(Dank an die Gemeinde)erzielte wiederum Jan Zeitler, welcher eine genaue Flanke vom einige Zeit verletzt gewesenen Jens Wolter per Kopf unhaltbar versenkte. Ein Sieg welcher an diesem Tag in keiner Zeit in Gefahr war.

Detlef Roth