Stahl Uborn - FSV Gräfinau-Angstedt 2:0 (1:0)

Bereits nach zwei Minuten gerieten die fast in Bestbesetzung antretenden Gäste in Rückstand, als Torwart Machleidt nach einem Risiko-Rückpass aus 30 m zum Pressschlag gezwungen wurde, der Abpraller landete bei Zeitler, der mühelos vollstreckte. Das kam den zweikampf- und spielstarken Platzbesitzern entgegen, die robust und teils überhart in die Zweikämpfe gingen. Gräfinau war davon beeindruckt, hatte aber dennoch Chancen: M. Zentgraf wurde nach schönem Zuspiel von Döring in letzter Sekunde noch gestört (12.), Zentgraf köpfte eine genaue Flanke frei stehend knapp vorbei (28.), Risch scheiterte frei vorm Stahl-Torwart (30.). Mit drei Neuzugängen auf dem Platz diktierte Unterwellenborn danach das Spiel bis zur Pause mit spielerischen Vorteilen, während die Gäste nur noch zu sporadischen Angriffen kamen. Nach dem Wechsel spielte Gräfinau noch 20 Minuten auf Augenhöhe mit und forderte nach einer zweifachen Attacke gegen Assinner im Strafraum vergeblich Strafstoß (65.). Generell gab es seitens der Gäste Kritik am Schiedsrichter, dem auch bei persönlichen Strafen (zweimal Gelb für Unterwellenborn, fünfmal für Gräfinau) zweierlei Maß vorgeworfen wurde. Unterwellenborn siegte dennoch, aufgrund der effektiveren Chancenverwertung, verdient. Der Absteiger traf noch Pfosten und Latte; schließlich sorgte Gretsch für die Entscheidung, als er eine Kopfballverlängerung nach Eckstoß zum 2:0 einköpfte (72.).

Gräfinau-Angstedt: Machleidt; C. Zentgraf, Döbele, Döring, Risch (76. N. Schmidt), Hoferichter, Illhardt (70. K. Lämmerzahl), Assinner, Springer (78. Gelb-Rot), M. Zentgraf, Langer

Unterwellenborn: Kugler; P. Reichmann, Zeitler (70. M. Bärschneider), Benz (61. Rühr), Langhammer, Müller-Sachs, T. Reichmann, Gretsch, Hohmut, D. Bärschneider, Querengässer (76. Erdmann)