SV Stahl Uborn - SV Roschütz 1:0 (0:0)

Einen nicht unverdienten Sieg fuhren die Stahlwerker mit einer stark dezimierten Mannschaft ein. Vor dem Match mussten auch noch Stefan Meyer und Christian Spitzner aus gesundheitlichen Gründen passen. Daher kam der Youngster Jan -Niklas Lorenz zu seinem ersten Einsatz und um es vorweg zu nehmen, er machte seine Sache sehr ordentlich. Beide Teams spielten sehr zurückhaltend warteten auf Fehler der Gegenpartei um diese dann auszunutzen. Daher waren Chancen Mangelwahre, am Anfang hatten die Stahlwerker die besseren. In der 8.Spielminute rutschte dem Keeper der Gäste der Ball nach einem Freistoß durch die Hände, Gretsch dahinterstehend war aber so überrascht das er nicht mehr entscheidend reagieren konnte. Wenig später erwischt Zeitler einen zu lasch getretenen Abschlag, umspielt zwei Gegner schiebt den Ball etwas zu schwach am Torhüter vorbei in Richtung Tor  ,so das ein Verteidiger den Ball von der Linie schlagen kann. Danach kamen die Roschützer nach einem Freistoß zur ersten Tormöglichkeit, das Leder klatscht an die Latte. Die beste Chance der Gäste kurz vor der Halbzeit ,als ein langer Pass Seidlitz erreicht. Dieser allein auf Schneider zusteuert aber der Routinier bleibt lange stehen und klärt in gewohnt starker Manier. Am Spielverlauf änderte sich bis zur 66.Minute kaum etwas, erst nach der Führung der Einheimischen nahm das Spiel fahrt auf. Nach einer Ecke verlängert Gretsch den Ball per Kopf zum langen Pfosten, dort steht Jan Zeitler nimmt das Leder aus 12 Metern Entfernung Volley und platziert dieses im entgegengesetzten Angel. Die Roschützer nun gezwungen mehr zu tun, kamen mit weiten und hohen Bällen zu wenig zwingendem, die Abwehr der Kumpel stand sehr sicher. Nun ergaben sich Räume zum kontern und da hätte man den Sack zu machen müssen.Jan Lorenz spielte Jan Zeitler völlig frei, dieser schießt aus 10 Meter Entfernung über den Kasten und Jan Lorenz kann allein vor dem Kasten den Querpass von P.Schultheiß nicht nutzen. Am Ende ein sicherlich nicht unbedingt zu erwartender Sieg, welcher dem Team weiteres Selbstvertrauen geben sollte.

Detlef Roth