SG Ober-/Unterweißb. – SV Stahl Uborn 0:3 (0:2)

Hohes Tempo und enormer Druck der Stahl-Elf von Beginn an hatten schon eine Signalwirkung. Nach zwei Minuten waren bereits zwei Eckbälle erkämpft und erste Chancen von Patrick Hohmuth (2.) und Kapitän Müller-Sachs (6.) standen auf dem Zettel. Vor allem über die linke Außenbahn wusste der schnelle Routinier Patrick Hohmuth zu überzeugen. Seine Hereingabe verpassten zunächst mehrere Gäste-Akteure, aber der rechts am Strafraum postierte Toni Reichmann (7.) sorgte mit platziertem Schuss für die Führung. Nach diesem ersten Schock versuchten die Einheimischen das Spiel etwas offener zu gestalten und kamen durch Marwin Glocke (9.) und einem Distanzschuss von Martin Böhm (15.) zu Chancen. Es folgte ein sehenswerter Konter, erneut über Hohmut. Nach präziser Flanke ließ der vorgeeilte Jan Zeitler (16.) Keeper Stephan Berger aus Nahdistanz keine Chance. Der zweite Treffer hatte für klare Fronten gesorgt. Die Hausherren hielten dennoch ordentlich dagegen, konnten aber vorerst keine ernsthafte Gefahr entfachen. Kurz vor der Pause hätte die Erfolgsvariante der Gäste mit Konter über Links und Diagonalpass fast noch einmal funktioniert. Toni Reichmann (43.) traf aber diesmal nur das Außennetz. Wer glaubte, Unterwellenborn würde es in Hälfte zwei etwas ruhiger angehen lassen, sah sich sofort nach Wiederanpfiff getäuscht. Die Attacke ging weiter, der Ball tanzte nach einem Zweikampf schon auf der Linie, aber irgendwie blieb Torwart Berger (46.) Sieger gegen den agilen Zeitler. Weitere Möglichkeiten der Gäste von Toni Reichmann (55.) und Martin Müller-Sachs (60.) blieben folgenlos. Dann bewiesen die Gastgeber Moral, und schafften es, vor heimischem Publikum für Hoffnung zu sorgen. Plötzlich, gelang es der SG Druck aufzubauen, und der Gäste-Torwart Heiko Kugler musste mehrfach eingreifen. Der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesene Anschlusstreffer nach einigen Versuchen von Steven Frank (63.), Sebastian Möller (69.) und Markus Fuhrmann (70. /81.) wollte aber nicht gelingen. Ein Handspiel im Unterwellenborner Strafraum wurde nicht geahndet. Wer weiß, was sonst möglich gewesen wäre. Von außen betrachtet, sah es ganz gut aus, wie sich die Hausherren gegen einen an diesem Tag einfach besseren Gegner, ganz achtbar aus der Affäre gezogen haben. Der dritte Treffer fiel nach einem Solo des überragenden Patrick Hohmuth (89.) und hatte keine weitere Bedeutung mehr.

SG:  Berger, Probst (C), Röpell, Möller (G), Schubert (G), Fuhrmann, Glocke (58. Frank), Matuschek (60. Dornberger), Anding, Böhm, Beyer

Stahl: Kugler, Reichmann P., Zeitler (G) (90. Lorenz), Rühr, Benz, Oppolzer, Langhammer, Müller-Sachs (C) (G), T. Reichmann (80. Lorber), Hohmuth, Querengässer (65. Schultheiß

Tore: 0:1 T. Reichmann (7.)  0:2 Zeitler (16.)  0:3 Hohmuth (89.)