TSV Gera -Westvororte - SV Stahl Uborn 1:2 (0:1)

In einem zerfahrenen Landesklassenmatch auf der idyllisch gelegenen Sportanlage behielten die Gäste etwas glücklich die drei Punkte, welche an diesem Tag keiner der beiden Vereine verdient hatte. Zu schwach war der Auftritt  beider Teams. Das lag zum Teil am holprigen Untergrund ,aber alles kann man darauf auch nicht schieben. Die ersten Möglichkeiten hatten die Gäste aber einen abgeblockten Ball von T.Reichmann, schloss Zeitler etwas überhastet ab und dann wird Arper im letzten Moment am Abschluss gehindert. Der TSV kam in der 16.Minute das erste mal gefährlich vor das von Routinier Steffen Schneider gehütete Gehäuse, der Schuss streicht aber an diesem vorbei. Danach gab es viel leerlauf mit trostlosem gebolze. Der erste wirklich vernünftige Angriff führte dann in der 40.Minute zum 0:1.T.Reichmann erkämpfte sich gegen zwei Gegenspieler an der Grundlinie den Ball, sah den frei stehenden Zeitler welcher nach kurzem Blick nach oben den heraneilenden Stefan Meyer sah und diesem den Ball zum sauber abgeschlossenem Torschuss servierte. Wer nach der Pause dachte dieses Erfolgserlebnis verbessert das spiel der Gäste, war schnell enttäuscht. Die Halbzeitansprache verpuffte vollends und so musste man sich nicht wundern das es in der 52.Spielminute plötzlich 1:1 stand. Winefeld spielt Gessner aus und läßt mit Scharfschuss Schneider keine Chance. Danach waren die Hausherren sogar das bessere Team und hätte Schneider einen Kopfball aus Nahdistanz nicht glänzend pariert ,wären die Nöte der Gäste noch größer geworden. Es folgte wieder eine Phase totalen Leerlaufs, bis sich die Ereignisse innerhalb einer Minute überschlugen. Nach einem Fehler des TSV Innenverteidigers war T.Reichmann allein durch, übersah den frei mitgelaufenen Zeitler und scheiterte mit schwachem Versuch am Keeper. Dieser reagiert schnell, überrascht die aufgerückte Abwehr der Kumpel, Winefeld allein durch und schießt aus bester Position an den Aussenpfosten. Die Stahlwerker hatten danach noch zwei gute Möglichkeiten nach Standards aber die Versuche per Kopf gingen über den Kasten. Der schönste Angriff des Spiels brachte dann in der 82.Minute die Entscheidung. Langhammer passt auf dem linken Flügel auf T.Reichmann, dessen genaue Flanke nimmt Jan Zeitler aus der Luft und nagelt das Leder ins linke Dreiangel. Alle Versuche des TSV auf den erneuten Ausgleich schlugen durch viele Ungenauigkeiten fehl und so konnten die Kumpel die Sieglosserie endlich beenden.

Detlef Roth