SV Stahl Uborn - SG FC Motor Zeulenroda 1:1 (1:0)

Am Ende ein gerechtes Unentschieden welches den Zeulenrodaern auf dem Weg zum Klassenerhalt sicherlich helfen wird. In der ersten Halbzeit ein wirklich sehenswertes Spiel mit einigen Torszenen, wonach die zweite Hälfte deutlich abfiel, das lag aber nicht an den Gästen, die Stahlwerker spielten da sehr unkonzentriert und zerfahren. Das Match begann ob des Gewitters mit Zeitverzögerung und es dauerte bis zur 13.Minute bis es die erste klare Chance gab. Stefan Meyer nahm nach einem Abwehrfehler den Ball auf, versuchte aus sehr spitzem Winkel den Ball am Keeper vorbeizuspitzeln aber das Leder trudelt wenige Zentimeter vor der Linie am langen Pfosten vorbei und wird durch einen Verteidiger wieder ins Feld geschlagen. Meyer legt nach 36 Minuten nach, sein Fernschuß geht knapp neben den Kasten. Danach kam der FC zu ersten Möglichkeiten, doch Steffen Schneider im Tor klärte bei einem Freistoß und einem Hinterhaltschuss in großer Manier. Die Führung der Stahlwerker dann in der 41.Minute, welcher für die Gäste unglücklich fiel. Ein Befreiungsschlag prallt vom Rücken P.Schultheiß genau zu Jan Zeitler, dieser stoppt kurz um aus dem Fußgelenk unhaltbar abzuschließen. So ging es in die Pause, was in der zweiten Halbzeit folgte war viel Leerlauf. Motor bemüht um den Ausgleich  übernahm weitgehend das Kommando, ohne aber wirklich zwingend zu sein. Der Gastgeber hatte noch eine gute Szene als Meyer den Ball am Keeper vorbei spielen will kann dieser mit den Fingerspitzen klären und die folgende Eingabe von Zeitler köpft ein Zeulenrodaer fast ins eigene Tor. Demgegenüber muß Schneider beim herauslaufen Kopf und Kragen riskieren und sieht für seinen Einsatz an der Außenlinie Gelb, danach kratz er einen Freistoß von Sengewald aus dem Angel. Drei Minuten vor Schluss  aber doch noch der verdiente Ausgleich. Wieder war P.Schultheiß beteiligt , er bekommt den Ball bei einer harmlosen Flanke so unglücklich auf den Rücken, das dieser genau zu seinem direkten Gegenspieler springt und Kirsch lässt Schneider, welcher den Ball noch an den Innenpfosten lenkt, kaum eine Chance. Damit gaben sich beide Mannschaften zufrieden und spielten den Rest der Spielzeit ohne nennenswerte Aktionen herunter.

Detlef Roth