Stahlelf hält lange dagegen und verliert am Ende trotzdem knapp

SC 1903 Weimar II - SV Stahl Unterwellenborn I    2:1 (0:0)

In Weimar hingen in den letzten Jahren für U´born die Trauben immer sehr hoch und auch dieses Mal schienen die Vorzeichen auf Grund von Besetzungsproblemen nicht gerade besonders günstig zu stehen. Wie die Mannschaft sich aber in die Aufgabe kniete, die A Junioren T. Piastowski, T. Franke und N. Rolle in die Bresche sprangen, konnte sich durchaus sehen lassen. Die Gastgeber starteten furios und die Stahlelf hatte in der Phase Glück, dass der satte Fernschuss eines Angreifers vom Pfosten auf-gehalten wurde(5.). Doch in der Folge stellte sich U´born  besser auf die gegnerischen Angriffe ein und schaffte es immer wieder durch kluges Anlaufen und Verschieben den Spielfluss von Weimar oft rechtzeitig zu unterbrechen. Wenn doch einmal ein Ball durchkam, wurde er meist sichere Beute von Stahlkeeper St. Schneider und als er einmal geschlagen war, eilte D. Oppolzer zur Hilfe und klärte die Situation (30.). Bei der besten Gelegenheit für U´born in Halbzeit eins wurde N. Rolle etwas zu weit nach außen abgedrängt, um noch erfolgreich abzuschließen (38.).
Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da gelang N. Brömel nach einem zu kurz abgewehrten tückisch aufsetzenden Fernschuss aus Nahdistanz das 1:0 für Weimar (48.). Vom Rückstand nicht geschockt, wurden die Stahlwerker nun mutiger und als P. Schultheiß gekonnt T. Piastowski bediente, behielt dieser die Nerven und schob die Kugel zum 1:1 ins Netz (53.). Plötzlich wackelte Weimar leicht, konnte aber einen zu einfachen Ballverlust der Stahlelf im Vorwärtsgang mit einem Konter zur erneuten 2:1 Führung durch N. Brömel abschließen (59.). Im Anschluss hatten beide Mannschaften noch die Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Mit bemerkenswerter Moral versuchten die Gäste zum Ausgleich zu gelangen, aber kein Stahlangreifer bekam den Fuß an die scharfe flache Eingabe vom S. Grieser (75.). Der Heber von T. Piastowski landete hinter dem Weimarer Tor und B. Kroll setzte die Eingabe von T. Franke neben das Gehäuse (85.). Die Platzbesitzer ließen auch noch zwei gute Gelegenheiten liegen und so blieb es am Ende bei der knappen Niederlage für U´born.

U’born : Schneider, D. Oppolzer, Wolter (65.Lorber), Spitzner, Grieser, Franke, Hille, Erdmann, Schultheiß, Rolle (70.Kroll), Piastowski

Henry Büttner