Stahlelf holt sich mit Klasse Leistung verdienten Auswärtsdreier

21.10.17 | FSV Gräfinau Angstedt - SV Stahl Unterwellenborn  0:2  (0:1)

Die Gastgeber starteten mit Rückenwind schwungvoll in das Spiel. Setzten U`born sofort unter Druck und Stahlkeeper B. Kroll, der den verletzten H. Kugler glänzend vertrat, musste gegen den frei vor ihm auftauchenden Angreifer schon alles geben, um einen Treffer zu verhindern (5.). Die Stahlwerker fanden dann aber zu ihrem Spiel und konnten die Angriffe der Gräfinauer meistens rechtzeitig stoppen. Nachdem B. Kroll zwei Schüsse aus kurzer Entfernung abgewehrt hatte, konnte D. Lorber den Nachschuss mit letztem Einsatz gerade noch von der Linie kratzen und machte so die größte Chance für die Heimelf zu Nichte (20.). D. Lorber war es dann auch, der mit einem Steilpass Ch. Gretsch bediente; der fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel mit sehenswertem Flachschuss unhaltbar zum 0:1 in den Kasten (35.).
In der zweiten Halbzeit hatte die Stahlelf dann den Wind im Rücken und bekam jetzt das Spiel vollkommen in den Griff. Die Stahlabwehr um den seit Wochen sehr stark spielenden F. Völke lies gar nichts mehr zu. Über das schnell nachrückende Mittelfeld wirbelten die vorn prächtig harmonierenden Ch. Gretsch und P. Schultheiß die Abwehr von Gräfinau mehrfach kräftig durcheinander. Fehlten beim Seitfallzieher von Ch. Gretsch noch Zentimeter (50.), konnte er kurz darauf den Abschlag von B. Kroll zu P. Schultheiß weiterleiten, der das Leder dem Torwart durch die Hosenträger zum 0:2 in die Maschen setzte (55.). Auch in der Folgezeit blieb die Stahlelf am Drücker, lies dabei allerdings immer wieder sehr gut heraus gespielte Riesenmöglichkeiten (Gretsch Innenpfosten, Straube u. Spitzner Zentimeter daneben) liegen. Die Gastgeber, die wohl auch dem eigenen Tempo Tribut zollen mussten, hatten eigentlich nur durch ihren Torjäger St. Assinner noch eine gute Möglichkeit, doch dessen Schuss konnte F. Völke im letzten Moment noch blocken (80.). Den letzten Riesen setzte dann Ch. Gretsch gegen den herausstürzenden Torwart neben das leere Tor (83.). Unter dem Strich bleibt eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, mit der man sich hochverdient etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen konnte.                                                                                 
 
U´Born : Kroll, P.Oppolzer, Völke, D. Oppolzer, Lorber, Grieser (87.Piastowski), Erdmann, Spitzner, Straube, Gretsch, Schultheiß                                                                                                                                                                                 

Henry Büttner