Stahlelf kassiert deftige Packung

VfB Apolda - SV Stahl Unterwellenborn  6:1 (3:1)

Auf dem schwer zu bespielenden Kunstrasenplatz war die insgesamt glücklos wirkende Stahlelf am Ende überfordert und musste eine empfindliche Niederlage einstecken.
Von Beginn an entwickelten die Apoldaer mit schnellem Direktspiel viel Druck und erspielten sich klare Feldvorteile, wobei die Stahlelf zunächst mit gutem Abwehr-verhalten immer wieder rechtzeitig die Angriffe entscheidend stören konnte. Bei der besten Gelegenheit für Apolda steht dann allerdings ein eigener Mann im Weg (15.) und um ein Haar wäre U`born nach einer verunglückten Rückgabe eines Verteidigers sogar in Führung gegangen, doch das Leder rollte um Zentimeter am Apoldaer Tor vorbei (17.). Die Gastgeber machen weiter Druck und erzielen dann mit einem überraschenden Schuss aus der Drehung, der sich unerreichbar für Stahlkeeper H.Kugler ins untere Eck senkt, die 1:0 Führung (30.). Vom Rückstand nicht geschockt, gelangt das Leder nach guter Seitenverlagerung durch J.Wolter über B.Kroll zu D.Oppolzer, der platziert zum 1:1 einschießen kann (35.). Kurz vor der Halbzeit nimmt das Unheil dann seinen Lauf. Nach mehreren missglückten Abwehrversuchen rutscht das Leder zum 2:1 über die Linie (41.) und kurz vor dem Halbzeitpfiff springt ein Schuss vom Pfosten unglücklich an den am Boden liegenden H.Kugler und zum 3:1ins Netz (44.).
In der 2.Halbzeit lassen die Gastgeber am Anfang etwas nach und U`born ist um den Anschlusstreffer bemüht. Nach einem gut gespielten Angriff über J.Wolter und D.Oppolzer verpasst in der Mitte S.Bernhardt die Kugel nur knapp (60.) und ein Fernschuss von S. Erdmann landet knapp neben dem Tor (62.). Wie es gemacht wird, führten dann die Platzbesitzer vor. Ein als Aufsetzer geschossener Freistoß schlägt zum 4:1 ein (67.) und als S.Bernhardt von B.Kroll in bester Position das Leder serviert bekam, landete dessen Schuss über dem Kasten (71.). Es folgten bittere Schlussminuten. Die Körpersprache, Moral und Kraft ließen bei mehreren Spielern deutlich nach und folgerichtig kassierte man noch weitere Treffer. Nach einem Eckball wurde ein Angreifer vollkommen übersehen, der unbedrängt zum 5:1 einköpfen konnte (81.). Beim Versuch den Ball wegzuschlagen, traf  S. Erdmann den in den Ball springenden Angreifer unglücklich. Der folgende Elfmeter wurde dann sicher zum 6:1 Endstand verwandelt(85.).

U´born : Kugler, D.Oppolzer, Gretsch, Völke, Wolter, Straube, Erdmann, Spitzner, Schultheiß, Kroll, Rolle (52.Bernhardt)

Henry Büttner