Stahlelf scheitert im Viertelfinale

FC Einheit Bad Berka - SV Stahl Unterwellenborn   1:0    (0:0)

Gegen die favorisierte Elf aus Bad Berka, die seit längerem auf einer Erfolgswelle schwimmt, hatte man, zumal erneut auf mehreren Positionen umgestellt werden musste, ohnehin nur Außenseiterchancen.
Die Gastgeber drückten mit Spielbeginn sofort auf das Tempo und erzwangen sich Feldvorteile. Allerdings schafften sie es dabei nur ganz selten, sich gegen eine immer wieder gut organisierte Stahlelf  echte Torchancen heraus zu spielen. Bad Berka hatte seine beste Gelegenheit mit einem Fernschuss, den aber Stahlkeeper S.Schneider aufmerksam zur Ecke lenkte. Bei den Gästen kämpften alle aufopferungsvoll und nach einem Freistoss von D.Oppolzer, den der Torwart prallen lassen musste, wäre fast die Führung gelungen.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Bad Berka spielte weiterhin mit viel Schwung, war aber dabei spätestens am Strafraum mit seinem Latein am Ende. Bei einem Fernschuss von J.Wolter, nach der guten Eingabe von J.Lorenz in der Mitte N.Weihrauch nur knapp verpasste, hätte mit etwas Glück sogar die Führung für die Gäste fallen können. Erst als einmal ein eher harmloser Ball der Stahlabwehr durchrutschte, hatte der kurz zuvor eingewechselte F.Billeb in der Mitte wenig Mühe zum 1:0 einzuschieben (65.). Im Anschluss gaben sich die Stahlwerker noch nicht geschlagen und starteten einige im Ansatz durchaus erfolgversprechende Angriffe. Die Fernschüsse von J.Wolter, K.Teuscher oder der Freistoss von D. Oppolzer verfehlten nur knapp ihr Ziel. Am Ende ist der Einzug der Gastgeber in das Halbfinale aufgrund der größeren Spielanteile gegen eine aufopferungsvoll kämpfende und gut spielende Stahlelf natürlich verdient.

U´born : Schneider, Oppolzer, Göllnitz, Spitzner, Lorber (21.Gessner), N.Weihrauch, Wolter, Lorenz, Grieser, Kroll, Rolle (73.Teuscher)
   
Henry Büttner