Nach schwacher Leistung kassiert Stahlelf bittere Heimpleite 

SV Stahl Unterwellenborn -  FSV Gräfinau Angstedt    0:3  (0:1)

Hatte man im Hinspiel in Gräfinau noch gewinnen können, so erwischte die Stahlelf dieses Mal einen schwarzen Tag und musste im Abstiegskampf eine bittere Heimniederlage einstecken.
Der Zeiger der Uhr hatte sich noch keine dreimal gedreht, da konnten die Gäste ohne jegliche Gegenwehr durch das Mittelfeld spazieren und durch O.Risch mit platziertem Flachschuss die 0:1 Führung erzielen (3.). Vom frühen Rückstand sichtlich geschockt, ging bei U`born zunächst einmal gar nichts. Gräfinau kontrollierte das Spiel, gewann die Zweikämpfe und war meistens einen Schritt schneller am Ball. Die Gastgeber konnten allenfalls nach zwei Schüssen von P.Schultheiß und als nach einer Flanke von N.Weihrauch B.Kroll knapp im Abseits stand etwas Gefahr versprühen. Immer wieder gelang es den Gästen, die zu ideenlos und zu durchsichtig vorgetragenen Angriffe von U´born rechtzeitig zu unterbinden. Fast mit dem Halbzeitpfiff ergab sich dann für D.Oppolzer die Riesenchance zum Ausgleich, doch in bester Position etwas in Rücklage geraten, setzte er die Kugel einen halben Meter über den Kasten.
Zu Beginn der 2.Halbzeit zeigten sich die Stahlwerker zumindest kurzzeitig entschlossen das Spiel zu drehen. Einen Schuss von P.Schultheiß konnte der Keeper gerade noch zur Ecke hechten, nach einem Eckball von S.Grieser bekam S.Erdmann den Kopfball nicht mehr richtig gedrückt und beim Gewühl im Gräfinauer Strafraum war kein Angreifer in der Lage, das Leder über die Linie zu befördern. Die Gäste überstanden die Phase des Spiels unbe-schadet, zeigten weiterhin mehr Einsatzbereitschaft und waren immer in der Lage mit Ball-gewinn schnell umzuschalten. Nachdem Stahlkeeper H.Kugler gerade noch einen Schuss zur Ecke abwehren konnte, war er dann bei den Treffern zum 0:2 durch N. Schmidt (67.) und  0:3 durch D.Schieleit (76.) machtlos, wobei beiden Treffern  jeweils katastrophale Ballverluste der Einheimischen voraus gingen. Nach der insgesamt schwachen Vorstellung muss sich U`born in den restlichen Spielen jedenfalls gewaltig strecken, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden.

U´Born : Kugler, D. Oppolzer, Spitzner, Wolter, Grieser, Weihrauch, Erdmann (79.Lorber), Lorenz, Schultheiß, Gretsch, Kroll (68.Franke)

Henry Büttner