Stahlelf kann auswärts nicht gegen den Abstieg punkten

SpVgg Geratal 2. - SV Stahl Unterwellenborn   4:0  (1:0)

Gegen die favorisierte Gerataler Reserve hatte die abstiegsbedrohte Stahlelf einen schweren Stand und musste am Ende, obwohl man über weite Strecken durchaus passabel mithalten konnte, eine deutliche Niederlage einstecken.
Bei den Gastgebern lief zu Beginn nicht allzu viel zusammen und als nach einem Angriff über rechts Palmowski die Kugel nach innen brachte, behinderten sich zwei Gerataler gegenseitig, wobei der im Strafraum am Boden liegende Verteidiger zum Erstaunen aller das Leder einfach auffing. Anstatt Elfmeter für U`born entschied der Schiri auf Freistoß für Geratal (16.). Die Verwirrung hatte sich noch nicht richtig gelegt, da konnten sich die Platzbesitzer in der Mitte gut in Szene setzen und durch M. Hoffmann zum 1:0 einschießen (19.). In der Folge startete die Stahlelf einige im Ansatz durchaus gut gespielte Angriffe, aber wie das so ist, wenn man unten steht, es fehlten sowohl beim Rückpass von S.Grieser auf B.Kroll, beim Querpass von P.Schultheiß auf J. Lorenz und bei der Flanke von H.Palmowski auf P.Schultheiß Zentimeter sowie das nötige Quäntchen Glück. Nach dem zweiten gut gespielten Angriff der Gastgeber entschied diesmal nach Körperkontakt im Strafraum der Schiri sofort auf Elfmeter, doch Stahlkeeper H. Kugler behielt die Nerven und parierte den Elfer stark (44.). 
Die 2.Halbzeit hatte kaum begonnen, da bot sich P. Schultheiß die große Ausgleichs-möglichkeit, doch sein Schuss auf die lange Ecke wurde vom Torwart gut pariert (50.). Die Gastgeber steigerten sich jetzt deutlich, machten mehr Tempo und erhöhten nach dem nächsten sehr gut gespielten Angriff durch M. Hielscher auf 2:0 (57.). Die Stahlwerker gaben noch nicht auf, aber als die Pfeife des Schiris, nachdem N. Weih-rauch im Strafraum umgerannt wurde, erneut stumm blieb (62.) und spätestens als der Schuss von D. Oppolzer kurz vorm Tor erfolgreich abgeblockt werden konnte (68.), ließen die Kräfte bei U`born spürbar nach. Geratal hatte dann in der Schlussphase alles im Griff, zog sein Spiel immer besser auf und erhöhte durch M. Hielscher und O. Priefer fast mühelos auf  3:0 bzw. 4:0 (75./77.). So kam man am Ende über Ansätze, die zweifellos da waren, nicht hinaus und musste mit leeren Händen die Heimreise antreten.

U´born : Kugler, Oppolzer, Wolter, Spitzner, Lorber, Palmowski (46.Weihrauch), Lorenz, Grieser , Piastowski, Schultheiß, Kroll

Henry Büttner