Stahlelf defensiv zu schwach

FSV Gräfenroda -SV Stahl Unterwellenborn 4:0 (2:0)

Bei den Gästen fehlten wichtige Defensivkräfte, doch dies kann nicht als Ausrede für diese schwache Leistung herhalten. Man versuchte mit zwei 6ern  die Löcher im Mittelfeld zu schließen was letztendlich zu keiner Besserung führte. Bereits nach 13.Minuten lag man mit 2:0 zurück, beide Tore waren wie mit einer Schablone gezogen. Die Viererkette der Kumpel steht viel zu hoch in Nähe der Mittellinie, in beiden Fällen reicht ein Pass in die Schnittstelle, Gressler und Wolf sind einfach schneller als die Innenverteidiger, nutzen den angebotenen Raum und verwandeln
eiskalt. Im ersten Fall hätte ein energisches herauslaufen des Keepers schlimmeres verhindern können. Danach verletzte sich auch noch Oppolzer und in der Innenverteidigung musste wieder umgebaut werden. Die einzige nennenswerte Chance der Gäste hatte dann Erdmann nach einer Ecke in der 45.Minute, doch sein Kopfball strich haarscharf am rechten Pfosten vorbei. Man hoffte auf Besserung in der 2.Halbzeit, doch diese Hoffnung war kurz nach Anpfiff auch schon wieder Geschichte. Als ein Stürmer im Strafraum schon abdrehte Richtung Grundlinie, wurde dieser völlig unnötig von Keeper Lange gefoult. Den fälligen Elfmeter hielt er allerdings bravourös, aber da Spieler der Gäste in den Strafraum liefen, wurde dieser vom Schiri wiederholt. Diesmal trafen die Gastgeber. Diese ließen jetzt
etwas in der Konzentration nach und auch die Gäste kamen zu Chancen. Arper traf den Pfosten und Kohlbergs Versuch strich knapp über die Latte. Da man aber die eigene Fehlerquote nicht in den Griff bekam fing man sich auch noch das 4:0 ein.

DR