SG VfR Bad Lobenstein/E. - SV Stahl Uborn  4:2 (1:2)

Am Ende gewannen die Lobensteiner auf Grund größerer Willensstärke verdient, die Gäste gaben eine gute Ausgangsposition zur Halbzeit äußerst leichtfertig aus der Hand. Dabei begann das Spiel für die Stahlwerker unter äußerst misslichen Umständen. Neben M.und T.Reichmann welche verletzt ausfielen, gingen Langhammer und Arper mit starken Erkältungen ins Spiel und der Einsatz von R.Kowalleck war mit Zerrung nach 17 Minuten beendet.Trozdem war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kugler hielt zwei mal überragend gegen Schüsse von Linke und Köcher, sein Pendant auf der Gegenseite klärte zwei mal im herauslaufen in höchster Not. Das 0:1 fiel in der 35.Minute als Arper einen Freistoß scharf nach innen brachte und Müller-Sachs einnetzte.Die Uhr hatte noch keine volle Umdrehung gemacht und schon stand es 1:1.Ein langer Ball,erst Spitzner, dann Gretsch verschätzen sich beim aufspringenden Ball, Linke spritzt dazwischen und versenkt die Kugel. Beim folgenden Zusammenprall mit dem Keeper verletzt sich Linke schwer und muss ins Krankenhaus. Gute Besserung. Kurz vor der Halbzeit gingen die Kumpel wieder in Führung, schön herausgespielt, über Heubach und P.Schultheiß stand Hohmuth völlig frei und verwandelte per Flachschuss. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste zwischen der 50.und 53.Minute klare Konterchancen, wenn denn Müller-Sachs und Hohmuth sauber angespielt worden wären. Die Pässe alle viel zu lang, Kessel konnte immer wieder am eigenen Strafraum klärend eingreifen. Wenig später ein Blackout von Spitzner, welcher einen 30 Meter Rückpass spielt, Hölzel spritzt dazwischen und erzielt in der 56.Minute das 2:2.Davon erholt sich das Spiel der Gäste eigentlich nicht mehr, obwohl Hohmuth nach Vorarbeit von Müller-Sachs mit Seitfallzieher dem Torerfolg nahe war. Das 3:2 bei dem die Abwehr wieder einmal nicht gut aussah, in der75.Minute, war dann der endgültige Genickbruch. Eine Eingabe von links geht an" Freund und Feind" vorbei und trudelt unhaltbar in die lange Ecke. Der SG gelang nun alles, ein Freistoß von Walther landet vier Minuten später im linken Angel. Kurz vor Schluss bewahrt Kugler die Mannschaft vor einer höheren Niederlage.
Das nächste Spiel steht nun am 1. Mai gegen den SV Roschütz an und man steht jetzt schon unter Zugzwang. Ein schwieriges Unterfangen gegen den sich in guter Form präsentierenden Aufsteiger. Von den verletzten Spielern kehrt keiner zurück, Langhammer ist arbeitsbedingt nicht dabei, nur Rühr kommt nach dem absitzen seiner Sperre zum Team. Alle müssen nun an einem Strang ziehen um diese schwierige Situation zu meistern.

Detlef Roth