Heimniederlage im Kellerduell

SV Stahl Uborn II - SG Wachsenburg Haarhausen 2:3 (2:1)

Im Spiel der beiden stark vom Abstieg bedrohten Mannschaften hatte sich die Stahlelf viel vorgenommen und startete zunächst mit großem Elan.
Erst landet ein Heber von Poßner hinter dem Tor (2.), dann wird Ölsner im Strafraum vom Torwart gelegt. Den Elfmeter verwandelt Bärschneider sicher zum 1:0 (5.). U`born setzt nach, doch Schüsse von Ölsner und Bärschneider verfehlen ihr Ziel. Kurz darauf wird Unbehaun im Strafraum von den Beinen geholt und es gibt erneut Elfmeter, den Ölsner ebenso sicher zum 2:0 (14.) einschießt. Mit der Führung im Rücken ging plötzlich der Spielfaden komplett verloren und Unsicherheit zog in die Aktionen der Platzbesitzer ein. Nach einem katastrophalen Fehlpass in die Mitte nahm der Gästestürmer Ritz das Geschenk dankend an und hämmerte das Leder zum 2:1 Anschlusstreffer unter die Latte (21.). Erst kurz vor der Pause fingen sich die Stahlwerker wieder etwas und hatten durch Klingsporn und Unbehaun zwei gute Möglichkeiten, die allerdings nicht genutzt werden konnten.
In die zweite Halbzeit startet U´born mit einem sehenswerten Angriff. Ölsner bedient Poßner, dessen genaue Flanke köpft Unbehaun an den Innenpfosten, von wo das Leder über die gesamte Breite des Tores an den anderen Pfosten der Haarhäuser trudelt und zurück ins Feld springt (47.). Wie in der ersten Hälfte kommen die Wachsenburger danach besser in das Spiel. Nach einem erneut krassen Abspielfehler zentral vor dem eigenen Strafraum, kommt Glas vollkommen frei vor Stahlkeeper Schneider zum Schuss und erzielt den Ausgleich zum 2:2 (54.). Mit letztem Einsatz können D. Bauer auf der Linie (63.) und Ch. Bauer mit Tackling (75.) einen weiteren Treffer der Gäste gerade noch verhindern. Nach einem Pressschlag an der Strafraumgrenze entscheidet der Schiri auf Elfmeter für Haarhausen. Diese Chance lässt sich Ritz nicht entgehen und erzielt die Führung zum 2:3 für die Gäste (79.). Heftige Diskussionen gab es dann, nachdem der Treffer von Hegenbarth zum 3:3 (81.) wegen einer Abseitsstellung von D. Bauer, der an der Seitenlinie im passiven Abseits stand, nicht anerkannt wurde. U`born kämpfte weiter um den Ausgleich, aber ein Treffer wollte einfach nicht mehr gelingen. Vollkommen überflüssig flog dann Bärschneider nach einer Rangelei an der Seitenlinie noch mit Rot vom Platz und erwies seiner Mannschaft damit keinen guten Dienst (85.).

U’born : Schneider, Jahn, Hartmann, Ch. Bauer, Völke, Unbehaun, Bärschneider, Klingsporn, D.Bauer, Poßner (60.Hegenbarth), Ölsner

Henry Büttner