Rumpfelf kann am Ende Torflut nicht verhindern

Schöndorfer SV - SV Stahl Unterwellenborn II 9:0 (4:0)

Von den größten Personalsorgen geplagt, musste die Stahlelf am Feiertag auf dem ungeliebten Hartplatz in Schöndorf antreten und hatte ergänzt mit zahlreichen Spielern der dritten Mannschaft von Beginn an einen schier aussichtslosen Kampf zu führen. Das frühe 1:0 kassierte man, als direkt nach eigenem Abschlag der Ball zu schnell im Mittelfeld her geschenkt wurde und die Abwehr zu weit aufgerückt war (4.). Danach organisierte Breidel seine Abwehr, Ölsner hielt viele Bälle gut im Mittelfeld und wenn dennoch ein Schuss durchkam, wurde er sichere Beute von Keeper Schneider. So plätscherte das Spiel dahin, bis sich U`born plötzlich eine Auszeit nahm und innerhalb von kurzer Zeit drei Treffer zum 4:0 Halbzeitstand kassierte (27., 30.u. 33.).
Die zweite Halbzeit begannen die Einheimischen etwas lockerer und fabrizierten auch den ein oder anderen Fehler in ihrer Hintermannschaft. Nach gutem Solo verzieht zunächst Ölsner knapp (50.), dann übersieht Völke ebenfalls nach Solo den mitgelaufenen Zahoransky (52.). Nach vorangegangener Kombination über Ölsner und Völke kommt Bauer in der Mitte nur knapp zu spät (57.) und als der Freistoss von Ölsner um Zentimeter am Angel vorbei zischt (59.), zeigt der Torwart keinerlei Reaktion. Es folgt wieder wie in der ersten Hälfte eine Auszeit und die Platzbesitzer können zu einfach innerhalb von drei Minuten auf 7:0 erhöhen (62., 64.u. 65.). Trotz des jetzt klaren Rückstandes kämpfte jeder Spieler im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten weiter. Dennoch kassierte man auch noch mit etwas Pech in der Schlussphase zwei weitere Treffer zum etwas zu hoch ausgefallenen Endstand von 9:0 (72. u. 80.).

U`born : Schneider, Jahn , Breidel (65.Güthlein), Taubert, Heunemann, Völke, Ölsner, Schimmelschmidt, Zahoransky, Kröckel (73.R.Müller), D.Bauer,

Henry Büttner