SV Stahl Uborn - Blau-Weiß Niederpöllnitz 2:1 (1:1)

Einen überaus verdienten Sieg fuhren die Stahlwerker in diesem Abstiegskrimi ein. Was man allerdings den treuen Fans in Beziehung  beim ausnützen bester Chancen bot, war haarsträubend und zur Nachahmung nicht empfohlen. Die Kumpel engagiert, waren lauffreudig und setzten die Blau-Weißen unter Druck. Mario Reichmann hatte die erste gute Möglichkeit aber der Keeper der Gäste klärte großartig. Gegen das 1:0 in der 20.Minute hatte er allerdings keine Chance. Die Ecke von Arper wird am kurzen Pfosten verlängert und Gretsch brauch nur einzuschieben. Danach versäumte man, wie so oft ,nachzulegen. Die Quittung dafür, kam fast mit dem Halbzeitpfiff. Eine scharfe Eingabe erreicht Wien und der lässt mit scharfem Schuss aus kurzer Distanz, Kugler keine Abwehrmöglichkeit. Die Unterwellenborner kamen  entschlossen aus der Kabine, wollten die Punkte und setzten das Vorhaben auf dem Spielfeld um. Man war das klar bessere Team ,wenn denn nicht die schon anfangs erwähnte Abschlussschwäche wäre. Vor dem 2:1,versiebten schon Spitzner und Gretsch beste Möglichketen.Der Führungstreffer der Stahlwerker fiel dann in der 65.Minute.M.Reichmann mit diagonalem Ball auf Langhammer und dieser schießt ins kurze Eck. In der Folge weitere Hochkaräter, Müller-Sachs zwei mal in bester Position,Homuth frei vorm leeren Tor an die Lattenunterkante, Gretsch allein vorm Keeper und einen von Müller-Sachs heraus geholten Foulelfmeter,verschießt Langhammer,Müller hält den Schuß.Das waren in der Aufzählung nur die 100 prozentigen Möglichkeiten. Zum Ende läßt der Schiri, warum auch immer 5Minuten nachspielen,da kam der Sieg bei zwei Ecken der Gäste noch einmal in Gefahr.Am Mittwoch müssen die Unterwellenborner nach Greiz zum Nachholespiel welches um 18.30 Uhr beginnt.Dahin fährt man durch viele Schichtarbeiter ersatzgeschwächt und man sieht diese Ansetzung,wenn man weis das einige Mannschaften bei 18 Spielen sind und man selber schon 22 hat, als klare Wettbewerbsverzerrung. So eine Ansetzung im Amateurbereich, selbst vor einem Feiertag das soll verstehen wer will.

Detlef Roth