SG 1.FC/Chemie Greiz - SV Stahl Uborn 1:3 (1:2)

Die Gäste gewannen dieses Spiel mehr als verdient, auch wenn der Sieg im Hinblick auf die nächsten Spiele teuer "erkauft" wurde. Als die Gäste anreisten gab es die ersten Unstimmigkeiten. Man sollte bei bestem Wetter auf dem Kunstrasenplatz antreten, was an sich kein Problem gewesen wäre, wenn die Greizer einen Tag vorher angerufen hätten um dies mitzuteilen. Daher hatte ein Teil der Unterwellenborner inklusive Keeper Schlegel welcher quasi vom Flughafen anreiste, kein entsprechendes Schuhwerk mit. Die Schiris welche sich mit dem Staffelleiter berieten, teilten den Gastgebern mit, das auf Naturrasen gespielt werden muss. Da dieser nicht aufgezeichnet war, begann das Spiel entsprechend später und daraufhin war die Stimmung bei den Gastgebern nicht mehr allzu gut. Das Match begann und der Gast ging schnell in Führung und das mehr als kurios. Gretsch schlägt unkontrolliert den Ball aus 50 Metern Richtung Tor, die meisten der Zuschauer beschäftigen sich mit der Situation nicht mehr groß und das Leder ist plötzlich  drin.Keeper Petzold wollte das Leder mit dem Fuß stoppen ,trifft den Ball nicht, ist desorientiert und es steht 0:1.Die Gastgeber sichtlich geschockt, ermöglicht den Gästen weitere Chancen, welche jeweils im letzten Moment nicht zum erfolg führten. Erst nach ca. 20 Minuten erholten sich die Greizer. Erst klärt P.Reichmann auf der Linie, danach gleich das 1:1.Ein fulminanter Freistoß von Günther schlägt unhaltbar für Schlegel im rechten Dreiangel ein.Die Kumpel spielen aber weiter erfrischend nach vorn und der starke Müller-Sachs wird gefoult,Elfmeter und Spitzner lässt sich in der 30.Minute die Chance nicht entgehen, 1:2. Im Gegenzug fast der Ausgleich, aber Rühr klärt gegen Riesch, der Schlegel schon ausgespielt hatte sensationell auf der Linie. Dann der erste Schock, kurz vor der Halbzeit verletzt sich Müller-Sachs und muss zur Pause ausgewechselt werden, aber es sollte noch schlimmer kommen. Dennoch begannen die Gäste die zweite Halbzeit mit großer Chance von M.Reichmann, welcher die Vorarbeit von Arper, per Kopf nicht verwerten kann.  Weitere große Möglichkeiten der Gäste ließen danach nicht lange auf sich warten. Spitzner Schoss aus bester Position am langen Pfosten vorbei,  bediente aber in der 67.Minute Nasarewicz vorbildlich, welcher allein auf den Keeper zulaufend das 1:3 erzielt. Danach war viel Gift im Spiel, nach einem Tumult hob der Linienrichter die Fahne und Rühr sah Rot, warum war von der Bank nicht erkennbar. Wenig später trat Bauch beim Laufduell Hille so brutal aus dem Spiel, das dieser ebenfalls ausgewechselt werden musste. Bauch flog folgerichtig mit Rot vom Platz. Die Stahlwerker weiter das bessere Team, hätte durchaus noch erhöhen können, die beste Möglichkeit zum Ende hin vergab Neubauer frei stehend. Eine tolle Leistung der Gäste welche sich als wirkliches Team präsentierten und verdient diesen wichtigen Dreier mit nach hause nahmen.

Detlef Roth