SV BW Niederpöllnitz - SV Stahl Uborn 1:2 (1:1)

Einen glücklichen aber eminent wichtigen Sieg feierten die Stahlwerker gegen einen stark aufspielenden Gegner. Die Kumpel stark ersatzgeschwächt antretend, hatten kurz nach Anpfiff Breits die erste brenzlige Situation zu überstehen. Ein weiter Ball bleibt in einer Pfütze liegen, Poser schnappt sich diesen und stürmt allein auf Schlegel zu, dieser pariert glänzend, wie in vielen Situationen danach auch. Im Gegenzug Freistoß Unterwellenborn, Gretsch wird im Strafraum gehalten.Elfmeter,welchen Spitzner sicher verwandelt. Aber keine Ruhe im Spiel der Gäste, man steht zu weit von den Leuten weg und Niederpöllnitz nutzt den Freiraum zu einem wahren Sturmlauf. Das man da nur das 1:1 durch Böttcher in der 24.Minute bekam, war Steven Schlegel und einer Portion Glück bei Latten und Innenpfostenschuß zu verdanken. Kurz vor der Halbzeit konterten die Gäste erstklassig über drei Stationen, Toni Reichmann urplötzlich in bester Position allein vorm Keeper,versucht es mit einem Heber was allerdings gründlich misslingt. Nach der Halbzeitansprache in der Trainer Giering deutlich Worte fand, kamen die Stahlwerker mit einer anderen Einstellung aus der Kabine. Man fand besser ins Spiel, auch weil der Gastgeber nach einer Halbzeit Tempofußball doch sichtlich durch schnaufen musste. Die weiteren Chancen der Gastgeber hielten sich in Grenzen, auch wenn zwei durchaus erfolgversprechend waren. Bessere Möglichkeiten hatten da  die Kumpel. Heubach ,dessen abgerutschte Flanke knapp am langen Pfosten  vorbeistrich, Ken Langhammer dem völlig frei stehend in der Mitte der Ball versprang und T.Reichmann welcher allein vor Franke an dessen toller Reaktion scheitert. Das 1:2 fiel dann nach herrlichem Doppelpass zwischen Langhammer und M.Reichmann. "Schwung "zieht nach innen und läßt Franke mit Flachschuss in der79.Minute keine Chance. Die Blau-Weißen versuchten noch einmal alles, hatten in ihren Aktionen aber einfach kein Glück. Bitter die Rote Karte für Arper nach Foulspiel, bei dem der ansonsten überzeugende Schowtka etwas Fingerspitzengefühl vermissen ließ, welches er in der ersten Halbzeit beim Foul von Steinborn an M.Reichmann zeigte.

Detlef Roth