SV Stahl Uborn - SG Motor Zeulenroda/Tr. 0:1 (0:0)

Durch Verletzungen, Sperren und privaten Gründen mit einer Rumpftruppe angetreten zogen sich die Kumpel noch achtbar aus der Affäre, konnten aber die Niederlage nicht abwenden obwohl ein Punkt greifbar schien. Die Gäste wie nicht anders zu erwarten das aktivere Team, die Stahlwerker versuchten durch eine starke Defensive den spielfluss der Gäste zu stören. Dies gelang über weite Strecken des Spiels recht gut und die Chancen der Gäste hielten sich in Grenzen. Nur bei Standards konnte die SG eigentlich für Gefahr vor dem Kasten von Steven Schlegel sorgen. Dieser  konnte die Null bis zur Halbzeit sicherstellen, auch wenn er nach einer Ecke bei einem Lattenkopfball  keine Chance gehabt hätte. In Halbzeit zwei trauten sich die Gastgeber mehr zu und hatten verheißungsvolle Konterchancen. Leider und das wie so oft in dieser Saison, kam der letzte Pass nicht oder man hatte nicht das Selbstvertrauen allein in den Strafraum zu ziehen. Zudem verwehrte der ansonsten gut leitende Schiri den Stahlwerkern einen klaren Handelfmeter. Nasarewicz auf rechts durch ,will zum frei stehenden Hohmuth passen, ein Zeulenrodaer wirft sich dazwischen, spielt das Leder klar mit der Hand und der dahinter stehende Hohmuth hat das nachsehen, da er dadurch den Ball nicht erreichen kann. Danach nahm das Schicksal seinen Lauf. 71.Minute, Freistoß für Zeulenroda an der linken Strafraumgrenze. Diese spielen den Ball links an der Mauer vorbei, Nasarewicz erkennt die Situation zu spät und die scharfe Eingabe von Schmidt lenkt Gretsch unglücklich in den eigenen Kasten. Danach entschärft Schlegel noch einen Kopfball, aber auch die Gastgeber haben durchaus noch die Chance auf den Ausgleich.Nasarewiczs Bogenlampe klatscht aufs Gebälk und Kuglers Versuch wird gerade noch abgewehrt. Insgesamt ist der Sieg der Gäste, welche mehr investierten aber verdient.
 
Detlef Roth