SV Stahl Uborn - SV Rositz 1:3  (0:1)

Eine wiederum vermeidbare Niederlage mussten die Stahlwerker trotz permanenten Personalnotstands am Samstag gegen keineswegs überzeugende Rositzer hinnehmen. Leider geriet man wie so oft früh in Rückstand, da die Zuordnung und auch das zum wiederholten mal nach einem Standard haarsträubend war. Eine Ecke schwebt nach innen, offenbar konzentrieren sich einige Verteidiger nur auf den ballverlängernden Spieler, Undeutsch steht völlig blank und vollendet mit Dank. Viel weiteres ist aus der ersten Halbzeit kaum zu berichten, das Spiel plätschert so dahin. Dies ändert sich aber in der zweiten Halbzeit schlagartig. Relativ früh glichen die Gastgeber aus, Arper mit Sololauf über rechts sieht Schultheiß, dieser lässt mit schöner Finte seinen Gegenspieler aussteigen und vollendet mit Linksschuss. Nun schien das Spiel zu kippen, Müller-Sachs nach feinem Pass von Spitzner allein vor dem Rositzer Keeper,aber er schießt diesen an, ein flacher Ball unter dem springendem Torwart wäre sicherlich von Erfolg gekrönt gewesen. Danach macht man sich mit undisziplienrtheiten letztendlich alles kaputt. Diskusionen mit dem jungen Schiri bringen diesen gegen die Stahlwerker auf, die Quittung folgt prompt. Spitzner meckert nach Foul an ihm und Ballbesitz der Kumpel solange bis der Schiri Freistoß vor dem 16 Meterraum pfeift. Der Ball kann nicht geklärt werden, ein Rositzer dreht sich ein, der Schiri gibt einen sehr umstrittenen Strafstoß, welchen Reichel verwandelt. Fünf Minuten später ein Freistoß von Arper welcher völlig misslingt, ein Konter, man hätte trotzdem noch klären können, die Abwehraktion misslingt völlig und der Ball trudelt ins Tor. Danach gab es große Chancen für die Gastgeber, da Rositz sich zu sicher fühlte. Müller-Sachs zwei mal, sowie Spitzner scheitern bei besten Möglichkeiten am Keeper oder an sich selbst. Ein unschönes Ende nahm das Spiel als nacheinander Langhammer und der schon ausgewechselte Unbehaun mit Rot vom Platz flogen. Unverständnis bei der Roten Karte für Unbehaun, da passte dem Linienrichter nicht, das Langhammer nicht schnurstracks auf die Tribüne ging, die Reaktion vom Linienrichter bei einem harmlosen Wortwechsel doch auf viel Unverständnis stiess.

Detlef Roth