Unglückliche Niederlage in allerletzter Minute

SV Stahl Unterwellenborn II - SV 1883 Schwarza   0:1  (0:0)

Die Gastgeber zeigten über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung und verlangten dem Spitzenreiter alles ab. Bereits beim ersten Angriff hatten die Stahlfans den Torschrei auf den Lippen, über St.Erdmann, H.Palmowski gelangte das Leder zu D.Bärschneider, doch dessen Flachschuss rollte um Zentimeter am Schwarzaer Kasten vorbei (4.). Die Gäste hielten dagegen, aber Stahlkeeper H.Kugler parierte ebenfalls einen Flachschuss aufmerksam per Fußabwehr (10.). U’born übernahm nun immer mehr das Kommando, doch T.Dietzel kam bei der scharfen Eingabe von H.Palmowski einen Schritt zu spät (15.). Es folgten drei Riesenmöglichkeiten für Torjäger M.Bärschneider. Erst setzt er einen Flachschuss knapp daneben (17.), dann schießt er vollkommen frei vorm Torwart etwas überhastet, so dass dieser klären kann (23.) und zu guter letzt wird er erneut frei vorm Tor nach knapper Abseitsentscheidung zurück gepfiffen (30.). Kurz vor der Halbzeit wird F.Völke ebenfalls nach äußerst knapper Abseitsentscheidung zurückgeholt (42.). Fast hätten die Gäste nach einem Eckball mit einer Direktabnahme den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, doch H.Kugler parierte den satten Schuss souverän (44.).
Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spielverlauf. Die Stahlwerker erspielten sich weiterhin die besseren Möglichkeiten. Zwei Freistösse von S.Erdmann und H.Palmowski aus guter Position brachten allerdings nichts ein.
Die Riesenchance zur Führung für die Gastgeber dann durch F.Völke, doch der Schwarzaer Torwart kann den Heber aus bester Position mit den Fingerspitzen gerade noch neben das Tor lenken (67.). Weitere gute Möglichkeiten für U’born waren von F.Völke ein Drehschuss (71.), D.Bärschneider bekommt beim Konter den Ball nicht unter Kontrolle (74.) und M.Bärschneider ist zu überrascht, um die Eingabe von D.Bärschneider zu verwerten (76.). Nach einem Eckball von D.Oppolzer klärt ein Schwarzaer Abwehrspieler den Kopfball von St.Erdmann auf der Linie (80.). Im Anschluss kommt der Spitzenreiter wieder etwas besser ins Spiel, kann aber das Gehäuse von H.Kugler kaum ernsthaft in Bedrängnis bringen. Wie bitter Fussball sein kann, erfährt die Heimelf dann in der Nachspielzeit. Nach einem weiten Freistossball prallen im Strafraum von U’born mehrere Spieler zusammen, doch R.Pezold gelingt es den Ball zum glücklichen 0:1 Auswärtssieg für Schwarza ins Netz zu köpfen (90. +2). Schade für die Stahlelf, dass man am Ende trotz starker Leistung von allen Spielern mit leeren Händen da stand.

U’born : Kugler, Jahn, Gölitz, Völke, Lorber, Palmowski, D.Bärschneider, Erdmann, Oppolzer, M.Bärschneider, Dietzel (85.Hopfe)

Henry Büttner