SV Stahl Uborn - VfR Bad Lobenstein 0:3 (0:3)

In einem guten Landesklassenspiel mussten sich die Stahlwerker den cleveren Lobensteinern geschlagen geben. Bereits nach 26 Sekunden lag der Ball nach einem groben Patzer der Stahlwerker im Tor der Gastgeber. Die Kumpel steckten das aber weg und hatten in der Folge zwei gute Chancen durch P.Schultheiß zum Ausgleich. Den zweiten Fehler im Defensivverbund der Gastgeber folgte auch der zweite Treffer. Über links kann nicht geklärt werden, ein Diagonalpass mit dem Außenrist bringt Hölzel in Schuss Position und dieser schließt ohne Schnörkel ab. Wenige Sekunden nach Anstoß steht Müller-Sachs allein vor Kessel, scheitert aber am besten Lobensteiner an diesem Tag. Weitere Großchancen ließ man an diesem Tag liegen, Erdmann bereitet zwei mal für P.Schultheiß vor,erst trifft er das Außennetz, dann scheitert er in bester Position am überragenden Kessel.30 Minuten gespielt und der VfR angelt sich einen schlecht gespielten Ball von Gessner. Linke  dribbelt in den Strafraum ein sauberer Doppelpass und schon liegt das Leder zum 0:3 im Tor, das nennt man Effektivität. Kurze Zeit später ist Müller-Sachs wieder durch, wird im letzten Moment gestoppt, der Ball wird von seinem Gegenspieler unglücklich ins eigene Tor befördert, ebenso unglücklich die Aktion vom Schiri, welcher bevor der Ball im Tor war abpfiff und Freistoß für Unterwellenborn entschied. Die Stahlwerker gaben sich nicht geschlagen doch mit dem Tore schießen stand man auf Kriegsfuß. Zeitler tankt sich durch, wird im letzten Moment behindert, da kann Kessel aufnehmen und als Müller-Sachs allein durch war, war der Anschlusstreffer längst fällig. Kessel lag schon im anderen Eck, doch Martin knallt den Ball an die Latte. Fazit 6:3 Chancen, Ergebnis 0:3. Auch in der zweiten Halbzeit machten die Kumpel Druck. Zwei Freistöße von P.Schultheiß hielt Kessel glänzend, den zweiten lenkte er an den Pfosten, auch den zurück springenden Ball brachte man nicht im Gehäuse unter. Man spielte wahrlich nicht wie der Tabellenletzte aber es fehlt auch ein Quäntchen Glück um zum erhofften Torerfolg zu kommen. Der VfR kam in der zweiten Halbzeit gegen Ende des Spiels noch zu zwei verheißungsvollen Möglichkeiten welche man nicht nutzte. In der letzten Minute ein Gewaltschuss von T.Reichmann aber Kessel hielt wieder einmal großartig. Eine weitere bittere Niederlage  der Gastgeber, welche aber endlich wieder einmal zeigten, das man das Fußball spielen noch nicht ganz verlernt hat.

Detlef Roth