1.FC Greiz - SV Stahl Uborn 4:3 (2:2)

In einem temposcharfen und alles bietenden Landesklassenspiel standen die Stahlwerker am Ende wieder einmal mit leeren Händen da. Man spielte wahrlich nicht wie der Tabellenletzte aber das Quäntchen fehlte am Ende und so behielten die Greizer, welche schnell eine Schwäche der Kumpel ausmachten am Ende die Punkte. Eine Viertelstunde war vergangen und man bekam das obligatorische Gegentor. Warum da der starke Rühr gegen Czerwenka völlig allein gelassen wurde müssen Ihm seine Mitspieler beantworten. Dieser umkurvt Christopher  und schießt den Ball ins lange Eck. Die Kumpel aber ungerührt, spielten weiter nach vorn und Ken Langhammer erzielt mit feinem Linksschuss nach 14.Minuten das 1:1. Als man dann in der 39.Minute durch einen Handstrafstoß durch Spitzner in Führung ging keimten sogar Hoffnungen auf. Diese wurden aber schnell zerstört, nur 30 Sekunden dauerte es bis zum 2:2. Ein Freistoß wird ungenügend geklärt, der Schuss von Himmer verunglückt eigentlich, landet aber im Strafraum,Neiß steht im Zentrum  frei und vollendet. Da muß man sich schon fragen wo waren die Spieler der linken Seite um diese Aktion zu verhindern und warum stand Neiß in der Mitte völlig frei? So ging es dann in die Pause. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, beide offensiv wollten den Sieg. Ein weiterer Handelfmeter, diesmal verursacht von den Unterwellenbornern, bringt Greiz in Führung. Himmer läßt Routinier Schneider keine Chance. Aber die Kumpel kommen wieder zurück ins Spiel. Schöner Pass von Meyer auf Zeitler, dessen scharfe Eingabe erreicht Arper, welcher unhaltbar verwandelt. Als dann in der 84.Minute wieder einmal die Greizer über die an diesem Tag völlig indisponierte linke Seite der Stahlwerker kamen, war die Niederlage besiegelt. Himmer setzt sich gegen drei Gegenspieler bis zur Grundlinie durch, ohne an der genauen Eingabe auch nur ansatzweise gestört zu werden, Czerwenka bedankt sich und lässt Schneider keine Chance. Eine weitere bittere Niederlage, welche aber aufzeigt das die Kumpel das Fußball spielen nicht verlernt haben und das wenn alle wieder an Bord sind auch mit ihnen zu rechnen sein wird.

Detlef Roth