Nach vielen vergebenen Großchancen noch klaren Auswärtsdreier eingefahren

SG FC Empor Weimar - SV Stahl Unterwellenborn  1:6    (1:1)

Gegen eine über weite Strecken der Partie doch sehr harmlose Weimarer Mannschaft, erzielte U‘born einen klaren Sieg, der bei Unmengen von vergebenen Großchancen leicht höher hätte ausfallen können. Mit Spielbeginn waren die Stahlwerker sofort im Vorwärtsgang und erspielten sich eine gute Gelegenheit nach der anderen. Die erste genaue Eingabe von Martin Querengässer setzt Ken Langhammer knapp neben das Gehäuse (2.) und Dustin Bärschneider zögert einen Moment zu lange, sodass ein Abwehrspieler seinen Schuss noch blocken kann (6.). Fast hätte Weimar eine Unachtsamkeit der Stahlabwehr bestraft, aber Stahlkeeper Steven Schlegel kann sich die Eingabe sicher vor Torjäger Steiner greifen (10.). Die Führung zum 0:1 erzielt Martin Müller-Sachs, der nach Vorarbeit von Patrick Reichmann die Kugel gekonnt über den am Boden liegenden Torwart ins Netz lupft (12.). Was die Gäste in der Folge für Hochkaräter ausließen, war kaum zu glauben. Drei Mal scheitert Jan Zeitler in besten Positionen (15./17./25.) und nachdem Martin Müller-Sachs über den halben Platz gestürmt war und Dominik Oppolzer in der Mitte einnetzte, hob plötzlich der Linienrichter die Fahne wegen Abseits (30.). Zu dem Zeitpunkt vollkommen überraschend, kann Oliver Otto nach einem Eckball zum 1:1 für Weimar ungestört per Kopf ausgleichen (32.). Nicht geschockt greift die Stahlelf weiter an. Den Flachschuss von Jan Zeitler (35.) sowie den Kopfball von Christian Spitzner (38.) meistert der Weimarer Keeper im großen Stil und Martin Müller-Sachs schiebt zentral voll-kommen frei das Leder am Tor der Gastgeber vorbei (40.).
Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da versenkte Patrick Reichmann mit beherztem Flachschuss die Kugel zum 1:2 nach Zuspiel von Martin Müller-Sachs im langen Eck (53.). Nach einer schnellen Kombination über Ken Langhammer und Martin Müller-Sachs behält Dustin Bärschneider den Kopf oben und schießt sicher zum 1:3 ein (68.). Ein Zuspiel erneut von Martin Müller-Sachs kann Jan Zeitler zum 1:4 verwandeln (71.) Die Gastgeber verteidigen jetzt ausschließlich, prüfen Steven Schlegel im Stahltor in der zweiten Halbzeit nicht einmal ernsthaft und können mit viel Glück sowie zahlreichen fragwürdigen Abseitsentscheidungen weitere Gegentreffer verhindern. Gegen Ende der Partie setzt erst Martin Müller-Sachs die sehenswerte Hackenablage von Jan Zeitler ins Netz 1:5 (80.), ein Schuss von Ken Langhammer zischt knapp am Kasten vorbei und dann schiebt Jan Zeitler eine weitere Eingabe von Martin Müller-Sachs zum 1:6 Endstand in die Maschen (89.).

U’born : Schlegel, Oppolzer, Spitzner (79.Bernhardt), Rühr, Lorber, (71.Lorenz),P.Reichmann, Querengässer, Langhammer, D.Bärschneider, Müller-Sachs, Zeitler

Henry Büttner