Stahlelf verliert nach schwacher Vorstellung in den Schlussminuten

SG Eintracht Obernissa - SV Stahl Unterwellenborn 1:0  (0:0)

Die Stahlelf fand gegen die motivierte Eintracht auf einem sehr unebenen Geläuf über die gesamten neunzig Minuten nie richtig ihren Rhythmus und musste am Ende mit leeren Händen die Heimreise antreten. Auch wenn gegenüber der Vorwoche mehrfach umgestellt werden musste und unter der Woche einige Spieler mit Erkältungen pausierten, dürfte das allein nicht die schwache Gesamtleistung entschuldigen.
In der Anfangsphase versuchten die Gastgeber gleich U‘born zu überrumpeln, aber mehr als zwei Eckbälle sprangen zunächst nicht heraus. Für die Stahlwerker hatte M. Müller-Sachs die erste gute Gelegenheit, doch mit seinem Flachschuss konnte er den Keeper nicht überwinden (4.). Danach wogte das Spiel hin und her, echte Torgelegenheiten waren aber Fehlanzeige. Obernissa versuchte immer wieder über die rechte Seite mit M. Treuse zum Erfolg zu kommen, doch zum Glück für die Gäste konnte er mit seinen Möglichkeiten nicht viel anfangen. Ab Mitte der ersten Halbzeit verstärkte U’born seine Angriffsbemühungen. Ein Freistoß von Müller-Sachs, Schüsse von T. Reichmann und J. Zeitler die entweder über das Tor flogen bzw. gehalten wurden, waren allerdings zu wenig um in Führung zu gehen und so wurden torlos die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit scheint U´born besser in das Spiel zu finden, doch die Schüsse von M. Müller-Sachs und J. Zeitler (53./ 57.) waren wie in der ersten Halbzeit, zu hoch angesetzt und flogen erneut über das Tor der Gastgeber. Die Eintracht hatte auch ihre Möglichkeiten, wobei Ch. Rühr die beste nur mit einem Foulspiel, auf Kosten einer gelben Karte vereiteln konnte (66.). Nach einem Eckball von D. Lorber, traf zunächst T. Reichmann die Kugel nicht voll und im sich an-schließenden Gewühl vor dem Tor schafften es die Obernissaer mit vereinten Kräften das Leder mehrmals hintereinander erfolgreich abzuwehren (78.). Eigentlich hatte das insgesamt schwache Spiel keinen Sieger verdient und alle hatten sich bereits auf ein Unentschieden eingestellt, als sich der Kapitän der Gastgeber J. Glöckner gekonnt durchsetzte und aus spitzem Winkel den 1:0 Siegtreffer erzielte. (87.). Um weiterhin in der Spitzengruppe zu bleiben, muss U’born dringend wieder mit einer geschlosseneren Mannschaftsleistung aufwarten, am besten schon nächste Woche, wenn der Spitzenreiter SC 1903 Weimar 2. zu Gast ist.

U’born : Schlegel, Lorber, P.Reichmann, Rühr, Unbehaun (46.Oppolzer) D.Bärschneider, T.Reichmann, Lorenz, Müller-Sachs, Spitzner, Zeitler

Henry Büttner