Verdienter Heimsieg im Spitzenspiel

SV Stahl Unterwellenborn - SC 1903 Weimar II  2:0  (1:0)

Obwohl gegen den Spitzenreiter kurzfristig einige Spieler ersetzt werden mussten, spielten die Stahlwerker über die gesamten neunzig Minuten ansehnlichen Fußball und fuhren vollkommen verdient die wichtigen drei Punkte ein.
Nach einer kurzen Abtastphase kamen die Platzbesitzer immer besser in Schwung und ließen den Gästen nur sehr wenig Platz, um ihr Spiel aufzuziehen. Zunächst können die Weimarer einen Schuss von M. Müller-Sachs aus spitzem Winkel gerade noch abblocken (9.) und nach einem Steilpass von P. Reichmann kommt J. Lorenz gegen den heraus laufenden Keeper einen Tick zu spät (12.). Weimar hat seine beste Gelegenheit nach einem weiten Einwurf, allerdings jagt der Angreifer das Leder aus der Drehung deutlich über das von S. Lange umsichtig gehütete Stahltor (18). Als J. Lorenz die gut getimte Flanke von D. Oppolzer gekonnt auf Ch. Spitzner ablegte, fackelte der nicht lange und platzierte die Kugel mit sattem Flachschuss zum 1:0 unerreichbar für den Torhüter im unteren Eck (28.). U‘born bleibt auch in der Folge am Drücker. Hinten steht man sehr sicher, im Mittelfeld bestimmen K. Langhammer und D. Bärschneider den Rhythmus und vorn stellen die beweglichen J. Lorenz und M. Müller-Sachs die Abwehr der Gäste immer wieder vor Probleme. Kurz vor der Pause hat zweimal Ch. Spitzner die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Erst setzt er den Freistoß von K. Langhammer aus der Drehung über die Kiste (41.) und dann steht er nach der präzisen Eingabe von D. Bärschneider zwar vollkommen frei vorm Tor, aber wohl knapp im Abseits (43.).
Die erste gute Gelegenheit für Stahl in der 2. Halbzeit hat dann der frei gespielte Th. Unbehaun, doch seinen Flachschuss kann der Torwart per Fußabwehr klären (48.). Weimar versucht nun etwas mehr für den Ausgleich zu tun, kann aber die gut gestaffelte Gastgeberabwehr kaum in Verlegenheit bringen. Die besseren Gelegenheiten, jeweils nach schnell gespielten Gegenstößen, ergeben sich weiterhin für die Stahlelf. Nach einem langen Ball von D. Lorber übersah der Schiri, dass die Eingabe von J. Lorenz im Strafraum mit der Hand abgewehrt wurde (63.). Ein Fernschuss (66.) sowie ein Heber (70.) von M. Müller-Sachs fanden ebenfalls nicht ihren Weg ins Ziel. Dann musste leider nach einem unglücklichen Zusammenprall in der ansonsten sehr fairen Partie Ch. Rühr mit gebrochener Nase ausscheiden. Auf diesem Wege gute Besserung wünscht die gesamte Mannschaft. Das 2:0 erzielte dann Torjäger M. Müller-Sachs, der den vom Pfosten zurück springenden Freistoß von K. Langhammer überlegt ins Netz setzte (84.). Kurz vor Spielschluss hechtete Stahltorwart S. Lange noch einen Gewaltschuss aus dem Eck und sorgte dafür, dass am Ende die Null stand. Insgesamt eine starke geschlossene Mannschaftsleistung, auf die nächste Woche aufgebaut werden sollte.

U’born : Lange, Oppolzer, P.Reichmann, Rühr (75. Gretsch), Lorber, D.Bärschneider, Unbehaun, Langhammer, Müller-Sachs (90. Schultheiß), Lorenz, Spitzner
                                       
Henry Büttner