Solide Leistung und Doppelpack von Zeitler sorgen für verdienten Dreier

VFB Apolda - SV Stahl Unterwellenborn     1:3  (1:1)       

Obwohl vor der Heimstärke der Gastgeber gewarnt wurde, verschlief die Stahlelf die Anfangsphase der Partie etwas und kassierte prompt nach dem zweiten Eckball der Apoldaer durch den vollkommen frei stehenden T.Doepel per Kopf das frühe 1:0 (4.).
Nach der Anfangsviertelstunde kamen die Stahlwerker aber zusehends besser in das Spiel und hatten durch Ch.Gretsch nach einem Eckball von M. Qurengässer die Doppelchance zum Ausgleich (14.). Nur wenig später spielte Ch. Rühr einen langen Ball, den ein Verteidiger mit dem Kopf nur zu kurz abwehren konnte. J.Zeitler ist zur Stelle und kann mit platziertem Schuss den 1:1 Ausgleich markieren (21.). In der Folge hatte U´born das Spiel klar unter Kontrolle und hätte eigentlich nach Riesenchancen durch M.Müller-Sachs (23./40.), J.Zeitler (28.), M.Querengässer (32.) und J.Lorenz (35.) zur Halbzeit bereits führen müssen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit meldete sich Apolda wieder, doch Routinier St. Schneider im Stahltor war beim abgefälschten Freistoß von N.Ludwig rechtzeitig abgetaucht und meisterte den Schuss souverän (48.). Wie zu Beginn der ersten Hälfte straffte sich U’born allerdings relativ schnell. Die Abwehr um Ch.Rühr und Ch.Gretsch hatte alles wieder sicher im Griff und im Mittelfeld bestimmten M. Querengässer und K. Langhammer das Spiel und sorgten für mehrere brandgefährliche Angriffe. Bei einem Angriff über die rechte Seite spielt T.Reichmann zu M. Müller-Sachs, der für J. Zeitler auflegt, welcher die Kugel sicher zur 1:2 Führung versenkt (56.). Die Zuschauer sehen jetzt viele gut gespielte Angriffe der Stahlelf, einzig die Chancenverwertung( T.Reichmann, M.Querengässer und J. Lorenz verziehen ihre Schüsse) lässt etwas zu wünschen übrig. Die größte Gelegenheit lässt dann aber der an diesem Tag etwas vom Pech verfolgte M.Müller-Sachs liegen. Nach Klasse Vorarbeit von Ch.Gretsch und T.Reichmann ballert er das Leder aus fünf Meter Entfernung vollkommen frei gespielt in die Wolken (69.). Apolda kann lediglich mit einem Freistoß, der nur knapp am Dreiangel vorbei fliegt, für Gefahr sorgen (77.). Allerdings wäre der Ausgleich zu dem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft für die Gastgeber gewesen. In den Schlussminuten trifft zunächst der eingewechselte P.Schultheiß nur den Pfosten (87.) Doch dann kann er den gut gespielten Steilpass von T.Unbehaun aufnehmen und mit genauer Eingabe P.Reichmann bedienen, der mit sattem Schuss den hoch verdienten 1:3 Endstand erzielt (90.).

U’born : Schneider, P.Reichmann, Rühr, Gretsch, Lorber (64.Unbehaun),Lorenz (77.Schultheiß), Langhammer,Querengässer, T.Reichmann, Müller-Sachs, Zeitler (80.Oppolzer)

Henry Büttner