Stahlelf erneut in Obernissa unterlegen

Eintracht Obernissa - SV Stahl Unterwellenborn 2:1 (2:0)

Die Stahl-Elf verliert beim Angstgegner, nachdem man aber gefühlt 90 Prozent Ballbesitz hatte und vor allem in der zweiten Hälfte Einbahnstraßen-Fußball sah.
Anfangs war das Spiel noch ausgeglichen, ehe die Gastgeber nach einem Konter die Führung erzielten: Wie aus dem Nichts traf Tim Glöckner im Nachschuss (11.). Der zweite Treffer ähnelte fast dem Ersten: Auch hier ging ein Konter voraus, bevor Jan Glöckner das 2:0 für die Gastgeber erziehlte. Bereits in der ersten Hälfte hätten die Stahl-Akteure dann zumindest verkürzen können, aber Lorenz verfehlte das Ziel (30.).
In der zweiten Hälfte fällt dann früh der Anschlusstreffer durch Lorenz (54.), es blieb also genügend Zeit, das Spiel noch zu drehen. Doch das Anrennen brachte keinen zählbaren Erfolg: Weder Zeitler noch Müller-Sachs noch Spitzner trafen das gegnerische Gehäuse. Und so brachte eine katastrophale Chancenverwertung die Gäste um den verdienten Lohn eines Punktgewinnes und die Gastgeber zu einem glücklichen Heimsieg, wobei denen der Heimvorteil mehr als entgegenkam. Der holprige Platz sorgte bei den Stahlwerkern dafür, dass diese mit viel Pech agierten und nach dem letztjährigen 0:1 auch dieses Jahr mit 1:2 mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten.
Peter Scholz