J. Straube und B. Kroll schießen U’born ins Halbfinale

SG TSV Magdala - SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (1:0)

Im Viertelfinale des Kreispokals musste die Stahlelf beim Kreisligisten in Magdala antreten und schaffte nach einigen Mühen, vornehmlich in der ersten Halbzeit, am Ende noch verdient den Einzug in das Halbfinale. Obwohl spätestens nach der Platzbesichtigung allen klar gewesen sein dürfte, was das Spiel für einen Verlauf nehmen könnte, tat sich U’born sehr schwer die Vorgaben seines Trainers J. Walther in die Tat umzusetzen. Durch zu wenig Bewegung und vor allem mit zu wenig Tempo ließ man den wacker kämpfenden Gastgebern immer wieder genügend Zeit die vorhandenen Lücken in ihrer Abwehr rechtzeitig zu schließen. Einzig der zweimal nach vorn geeilte Ch. Gretsch sorgte mit einem Flachschuss (12.), den der Torwart pariert und einem Kopfball (15.), der nur knapp sein Ziel verfehlt für echte Gefahr. Bei der ersten guten Gelegenheit für die Heimelf jagt ihr Kapitän F.Worbs die Kugel allerdings deutlich in die 2. Etage (17.). Nur kurz darauf, führte ein kompletter Aussetzer auf der linken Abwehrseite der Gäste dazu, das sich J.Martius einen viel zu kurzen Rückpass erlaufen konnte und mit platziertem Flachschuss Stahlkeeper M. Lieske zum 1:0 überwand (20.). Auch nach dem Rückstand schafften es die Stahlwerker bis zur Pause nicht, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen und hatten durch J. Zeitler (26.) und M. Müller-Sachs (42.) bestenfalls halbe Chancen zum Ausgleich.
In der zweiten Halbzeit gelingt es U’born dann endlich sich zu steigern und macht den Platzbesitzern frühzeitig klar, dass man nicht gewillt ist sich zu blamieren und auszuscheiden. Zuerst bekommt K. Langhammer zentral vorm Tor das Leder nicht unter Kontrolle (48.), dann scheitert J. Zeitler mit seinen Flachschuss am immer besser werdenden Torwart L. Eßer der Heimelf (51.). Den Ausgleich zum 1:1 schafft dann der durchlaufende J. Straube, der die Freistoßeingabe von K. Langhammer über den Keeper ins Netz heben kann (56.). Beim Volleyschuss von J. Zeitler ist der Schlussmann von Magdala wieder auf dem Posten (60.) und das Geschoss von K. Conrad verfehlt nur knapp sein Ziel (64.). Nachdem J. Zeitler beim Durchbruch fest gehalten wurde, gelangte das Leder beim folgenden Freistoß über mehrere Stationen zu B. Kroll, der die Kugel aus kurzer Entfernung zum 1:2 unter die Latte nagelte (70.). Während Stahltorwart M. Lieske nur bei einem Freistoß auf der Hut sein mus-ste, hatte die Stahlelf in der Schlussphase jede Menge bester Gelegenheiten. Das gute Zuspiel von B. Kroll vergibt J. Straube zu überhastet (78.) und die gefährlichen Schüsse von den frei gespielten K. Langhammer (85.), sowie M. Müller-Sachs (88.) kann erneut der Torwart klären. Um in das Finale einzuziehen, sollte man im Halb-finale bestrebt sein, über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung abzuliefern.

U’born : Lieske, Frick, Rühr, Gretsch, Unbehaun, Straube, Conrad, Langhammer, Kroll (85.Göllnitz) Zeitler, Müller-Sachs   

Henry Büttner