Stahlelf enttäuscht und kassiert bittere Heimniederlage

SV Stahl Unterwellenborn - SV Eintracht Wickerstedt   2:3   (1:2)

Dass die Gäste sich im Abstiegskampf noch lange nicht aufgegeben haben, bekam die Stahlelf im Heimspiel gegen die Wickerstedter schmerzlich zu spüren. Mit Spiel-beginn waren die Gäste sofort am Drücker und erzielten bereits beim ersten Angriff nach einem in den Rücken der Stahlabwehr gespielten Ball das frühe 0:1 durch Ch. Tschirner (3.), der mit seinem Flachschuss ins lange Eck Stahlkeeper M. Lieske keine Chance ließ. Vom Rückstand sichtlich geschockt, fand U’born einfach nicht in das Spiel und hätte um ein Haar durch T. Aßmann, dessen Schuss nur knapp sein Ziel verfehlte, den zweiten Treffer einstecken müssen (13.). Beim einzigen richtig gut gespielten Angriff in Halbzeit eins nimmt M. Müller-Sachs das Zuspiel von J. Zeitler geschickt mit, lässt seinen Gegenspieler aussteigen und platziert die Kugel zum 1:1 in den Winkel (28.). Doch auch danach kamen die Stahlwerker einfach nicht in Fahrt, ohne Tempo und Genauigkeit konnte die beherzt kämpfende Abwehr der Gäste kaum vor Probleme gestellt werden. Ja es kam sogar noch schlimmer, ein ehr harmloser Schuss von R. Wohlfahrt sprang durch einen Platzfehler über den bereits abgetauchten M. Lieske zum 1:2 Halbzeitstand ins Netz (35.).
Wer auf eine Steigerung der Stahlwerker in Halbzeit zwei hoffte, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Nach einer Viertelstunde Geplänkel, spielten sich bei einem Konter plötzlich zwei Wickerstedter durch und P. Reuter stellte mit platziertem Flachschuss auf 1:3 (59.). Kurz darauf, als die Gästeabwehr einmal patzte und den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone bekam, war M. Müller-Sachs zur Stelle, um mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 2:3 zu verkürzen (62.). Obwohl danach noch genug Zeit war, spielte U’born weiterhin viel zu harmlos und hatte kaum Chancen, um gegen eine aufmerksame und sehr solide stehende Gästeabwehr zu weiteren Treffern zu kommen. Am Ende nahmen die Gäste gegen eine auf der ganzen Linie enttäuschende Stahlelf auf alle Fälle nicht unverdient die Punkte mit.

U’born: Lieske, Frick, Göllnitz, Gretsch (77.Lange.), Lorber, Straube, Langhammer, Conrad, Unbehaun (68.Spitzner), Zeitler, Müller-Sachs,

Henry Büttner