Leistungsgerechtes Unentschieden!

SG TSG Kaulsdorf  -  SV Stahl Unterwellenborn  0:0

In Kaulsdorf war wieder einmal Derbyzeit. Vor stattlicher Kulisse traf man auf den Tabellennachbarn aus Unterwellenborn. Beide Mannschaften verzichteten nach dem Anpfiff auf eine lange Abtastphase. Die Gäste hatten dabei den besseren Start. Müller- Sachs verpasste eine Hereingabe von der rechten Seite nur knapp (2‘). Eine Minute später ging ein Kopfball nach einer Ecke über das Kaulsdorfer Tor. Auf der Gegenseite war eine Flanke von Kühn zu scharf angesetzt (5‘). Ein Freistoß von Lerche aus 22m war kein Problem von TW Lange (10‘). In der 12‘ setzte sich Esefeld clever auf der rechten Seite durch. Sein Rückpass von der Grundlinie konnte gerade noch von der U-borner Abwehr geklärt werden. Das Spiel wog hin und her. Nach einem Befreiungsschlag der Gäste kam Ziermann in Bedrängnis; dessen zu kurze Abwehr brachte Zeitler in Schussposition. Sein Heber ging zum Glück neben das Gehäuse (15‘). Ein Fehler im TSG- Aufbauspiel nutzten die Gäste zum direkten Konter. Eine schnelle Kombination im Mittelfeld hebelte die Hintermannschaft der Gastgeber aus, so dass Spitzner freie Bahn auf das Kaulsdorfer Tor hatte. Ein Abseitspfiff entschärfte aber zur Unmut der Gäste die Situation (18‘). U-born blieb nun weiter am Drücker. Nach zweimaliger Vorarbeit von Langhammer konnte aber weder Conrad aus 16m noch Zeitler aus halbrechter Position ihre Möglichkeiten nutzen (23‘, 28‘). In der letzen Viertelstunde vor der Pause wurde Kaulsdorf wieder stärker. Die Schüsse von Walther und Merkl waren nach Zuspielen von Esefeld und Apel im Abschluss etwas zu ungenau (33‘, 36‘). Auch ein Kopfball von Walther, nach Lindow- Ecke, brachte nicht den gewünschten Erfolg (39‘). Die größte Einschussmöglichkeit zur Führung hatte dann Lerche auf dem Fuß. Merkl steckte hierbei klasse durch, doch Lerche verzog aus 10m (43‘). Auch im zweiten Spielabschnitt verteilten sich die Chancen auf beide Seiten. Erst Conrad nach Freistoß (47‘), später Spitzner allein auf das Tor zulaufend, nach Oppolzer- Fehler (54‘), fanden ihren Meister in TW Ziermann. Auf der Gegenseite - Apel per Kopf (60‘) und Esefeld frei rechts durch (72‘) konnten TW Lange nicht überwinden. Auch Walther kam den berühmten Schritt, nach Vorarbeit Esefeld, zu spät (76‘). Am Ende gab es in einem guten und jederzeit fairen Kreisoberligaspiel keinen Sieger.

TSG: Ziermann, Oppolzer, Bauer, Apel (77‘ Blume), Walther, Lerche, Lindow, Merkl (90‘ Krause), Esefeld, Kühn
SV Stahl: Lange, Zeitler, Rühr, Straube, Conrad, Langhammer, Müller- Sachs, Kroll (66‘ Unbehaun), Göllnitz (76‘ Oppolzer), Spitzner, Lorber

Reiner Jahn (TSG Kaulsdorf)