Jugendteam U20 weiblich

Name Vorname Jahrgang Position

Bauer
Rößler
Mainusch
Roschlaub
Kahlfeld
Nickoll
Wegner
Matussek
Hegenbarth

Anika
Sina
Vanessa
Mandy
Cindy
Madeleine
Emma
Christina
Anny

1998
2000
2000
1998
1998
2000
2001

AA
MB
Z/D
MB (Kapitän)
AA
AA
D

Jugend vom SV Stahl Unterwellenborn gewinnt  Turnier in Hildburghausen
Die weibliche Volleyballjugend vom SV Stahl Unterwellenborn nahm am großen Kinder- und Jugendturnier  in Hildburghausen in der höchsten Altersklasse U20 teil. Gemeldet  waren  hier weiterhin Oberweißbach, Hildburghausen und Suhl mit zwei Teams. Vor Ort gab es dann eine leichte Korrektur. Da das Leistungszentrum Suhl keine 2 kompletten Teams stellen konnte, wurde als 5. Mannschaft kurzerhand eine Spielgemeinschaft mit jew. drei Spielerinnen aus Suhl und Hildburghausen formiert. Erster Kontrahent war Oberweißbach. Stahl konnte mit dem ersten Sechser auflaufen, der auch die Landesmeisterschaft bestritten hatte. Gespielt wurde in 5 Spielrunden über 2 Gewinnsätze, wobei der Tie Break bereits beim Stand von 8:8 beginnen sollte.
Vom Anpfiff weg dominierten sie die Partie nach Belieben. Die ersten 15 Punkte in Folge wurden in beeindruckender Vorstellung erspielt. Man ließ dem Kontrahenten keine Chance. So gab es ab dem 10. Punkt die Möglichkeit, den vier Reservespielern auf der Bank sofort Einsatzzeiten auf dem Feld zu geben. Mit 25:9 gelang ein klarer Satzgewinn. Im zweiten Satz fand Oberweißbach dann besser ins Spiel. Das Team hatte lange Zeit nicht in dieser Besetzung spielen können und nun versuchten sie, dagegen zu halten. Letztendlich konnte Stahl den Kontrahenten aber auf sichere Distanz halten und auch den zweiten Satzsieg einfahren. In der zweiten Partie war dann der Gastgeber der Kontrahent. Hier galt es, gegen eine eingespielte Mannschaft, Zweiter der Bezirksliga Süd zu bestehen. Im letzten Jahr hatte man diese Partie verloren. Doch in diesem Jahr wollte das Team die Partie gewinnen.
Mit gesundem Selbstvertrauen und einer erneut tollen Vorstellung  kaufte man den Gastgeberinnen sofort den Schneid ab und gewann hochverdient mit nur 14 Gegenpunkten den ersten Satz.
Auch im zweiten Satz ließen die Stahl Mädels nicht locker und bestimmten deutlich das Spielgeschehen. Leider verletzte sich Zuspielerin Vanessa Mainusch so sehr am Daumen, dass ein Weiterspielen nicht mehr möglich war. So durfte sich mit Lara Huse eine erst 13 jährige Zuspielerin beweisen, die auch sofort ins Spiel fand. Mit sechs Punkten Differenz gelang auch in dieser Partie ein Sieg in zwei Sätzen. Nun galt es gegen Suhl, dem südthüringer Leistungszentrum im Volleyball ein Duell auf Augenhöhe zuliefern. Stahl schafft es ja leider nicht in das A Finale der Landesmeisterschaft, für das die Suhler Mädels gesetzt waren, aber letztendlich dort nur den 4. Platz belegten.
Stahl, als Sieger des B – Finales kam auf den 5. Platz. Motivation im Team war dadurch zweifelsohne gegeben und die bisher an diesem Nachmittag gezeigten hervorragenden Leistungen schürten Hoffnung. Allerdings stand die Frage im Raum, hält die zweite Zuspielerin dem enormen Druck stand, oder müssen taktische Änderungen erfolgen. Lara meisterte diese schwere Aufgabe mit Bravour, das gesamte Team legte eine Meisterleistung hin und man überrollte die Suhler Mädels im ersten Satz (25:13). Da klappte nahezu alles, perfekte Aufschläge, Superannahmen, geschickte und fidele Feldabwehr und mit Anika Bauer hatte Stahl an diesem Tag eine Außenangreiferin mit 90prozentiger Erfolgsquote im Angriff.
Suhl nahm im zweiten Satz den Kampf an steigerte sich und erzielte zunächst Gleichwertigkeit in einem hochklassigen rasanten Spiel. Beim Stand von 10:10 gab es bei Stahl einen kleinen Konzentrationsabfall. Sofort konnte der Gegner dies nutzen und 5 Punkte in Folge erzielen.
Nach einer Auszeit steigerten sich die Stahl Mädel noch einmal famos. Sie wollten die Chance ergreifen und Suhl besiegen. Da gesamte Team harmonierte und Punkt für Punkte holte man den Rückstand auf. Bei 18:18 war die Partie wieder offen, aber Stahl zog gnadenlos weiter durch und gewann hochverdient nach einer abschließenden 7:1 Punktserie auch den zweiten Satz.
Der Trainer von Suhl ließ es sich nicht nehmen, den Stahl Mädels Respekt für eine herausragende Spielleistung zu erweisen. In der vierten Spielrunde gab es Zeit zur Erholung, das auf zwei Feldern das Schiedsgericht zustellen war, bevor es dann gegen die SG Suhl / Hibu galt, den Turniersieg einzufahren. Hier durften die Reservespieler, die im Alter von 13-16 sind,  die gesamte Partie bestreiten, unterstützt von zwei erfahrenen Spielerinnen.
In beiden Sätzen gelang ihnen ein ungefährdeter Sieg mit jeweils 25:14 Punkten und damit der hochverdiente Turniersieg.
SV Stahl spielte mit:
Mandy Roschlaub, Anika Bauer, Madeleine Nickoll, Sina Rößler,
Vanessa Mainusch, Lara Huse, Leonie Darr, Lena Koglin, Cindy und Kim Kahlfeld

Volleyball Kreisspielrunde Südthüringen weibliche Jugend U 18

 

Mädels U18 vom SV Stahl Unterwellenborn gewinnen ungeschlagen die Kreismeisterschaft Südthüringen.

Auch beim dritten Spieltag der Kreisspielrunde Südthüringen für Mädchen unter 18 Jahren ging
das junge Stahl Team wiederum in den vier Partien als Sieger vom Platz und verlor dieses Mal auch keinen Satz. Doch es ging knapp und mit etwas Glück zu. Im ersten Spiel gegen Meiningen kamen sie nur schwer auf Touren und der Gegner zeigte Kampfgeist und wollte wiederum einen Satz gegen Stahl gewinnen. Doch in der Verlängerung gelang Stahl mit dem 16. Punkt die nötige Differenz zum Satzsieg. Im zweiten Satz waren dann endlich alle hellwach und mit 5 Punkten Vorsprung gelang auch der der zweite Satzgewinn. Auch Oberweißbach erwies sich als schwere Hürde. Es schien so, als hätten sich alle Teams verschworen, dem Stahl Sechser zwei Niederlagen beizubringen, denn dann wäre der Gesamtsieg noch in Gefahr geraten.
So wurde es ein schönes kampfbetontes Spiel, in dem Stahl diesmal im zweiten Satz alles daran setzen musste, um einen drohenden Satzverlust zu verhindern. Nach dem 16.14 fiel den Mädels deutlich eine Last von den Schultern. Hildburghäuser Land als nächster und stärkster Gegner  hatte an langen Mädels alles aufgeboten und wollte im 3. Anlauf endlich den Stahl Sechser bezwingen.
Doch diese liefen zu Höchstform auf,  stellten öfters einen guten Block und die Bälle, die dennoch über das Netz gelangten, konnten meistens durch eine gute Raumaufteilung und Dynamik in eigene Angriffe umgemünzt werden.  Emma Wegner zeigte nicht nur in diesem Spiel sondern während des ganzen Tages ihre beste Saisonleistung und riss die anderen förmlich mit.  In beiden Sätzen lag Stahl stets in Führung und konnte den Vorsprung clever bis zum 15. Punkt verwalten. Die Gastgeberinnen zeigten dabei auch eine sehr starke Partie, ohne jedoch eine Chance auf einen Satzsieg zu bekommen.
Auch im letzten Spiel gegen Schmiedefeld ließ man sich nun nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.
Sehr konzentriert wurde im ersten Satz gearbeitet. Nur im letzten Satz ließ die Lauffreudigkeit dann nach und schon kamen einige unnötige Fehler  auf.  Der Kontrahent versuchte daraus Kapital zu schlagen, doch auch sie waren kräftemäßig am Ende, so dass Stahl insgesamt alle 12 Partien für sich entscheiden konnte und insgesamt nur 2 Sätze abgeben musste. Strahlend nahmen sie ihre Medaillen in Empfang.

 

Mädels U18 vom SV Stahl Unterwellenborn gewinnen auch das 2. Turnier.

Nach dem doch überraschenden Auftakterfolg zum 1. Spieltag, hieß es nun für das junge Team, die Favoritenbürde tragen zu müssen. Hinzu kam noch die Lösung des komplizierten Hilfeersuchens der Oberweißbacher Mannschaft, die morgens bei der Abreise nach Meiningen nach krankheitsbedingten Absagen nur noch zu viert waren. Keine leichte Aufgabe für Trainerin Mandy Roschlaub, von den 4 in Frage kommenden Spielerinnen aus einem Poll von 9 Stahl Mädels zwei zu bestimmen.
Wiederum fand sich  Lena Koglin bereit, auszuhelfen, nachdem sie schon beim  Fröbelturnier in Oberweißbach bei den Schmiedefelder Mädels aushalf. Sie zeigte mit ihren knapp 13 Jahren erneut eine sehr gute Leistung, so dass sie sie sich wärmsten empfahl, am dritten Spieltag im ersten Stahlsechser ihre Bewährungschance zu bekommen. Den anderen Platz teilten sich Leonie Darr und Kim Kahlfeld.
Nachdem in der ersten von 5 Spielrunden Stahl zwei Schiedsgericht stellen musste und die Mädels ihre Leistungen dort mit Bravour absolvierten, ging es dann ohne große Pause in 4 Begegnungen jeweils über 2 Gewinnsätze, allerdings nur bis 15
Meiningen war der erste Kontrahent.  Im Stahl Sechser standen  vier wettkampferprobte 16 jährige aus dem Stammsechser der U20 Mannschaft. Dazu gesellten sich die neuen weniger erfahrenen Spielerinnen im Alter von 12-16 Jahren.
Im ersten Satz lief es anfangs ganz gut, doch dann schlichen sich unnötige Fehler im Stellungsspiel
ein. Nach dem Gewinn des ersten Satzes konnte Meiningen dieses Manko bei Stahl ganz gut nutzen und überraschend den satzausgleich herstellen. Erst im Entscheidungssatz dominierte wieder Stahl.
Oberweißbach hieß der zweite Gegner, der wie am 1. Spieltag wiederum in zwei Sätzen besiegt werden konnte.
Anschließend kam es wieder zum Spitzenspiel gegen Hildburghausen. Der Kontrahent trumpfte richtig stark auf und zwang Stahl mit klugem Aufbauspiel in die Defensive. Nach einem 5:12 Rückstand sah alles nach einer klaren Satzniederlage auch. Doch Stahl fand über Kampf zum Spiel und zeigte nun die beste Turnierleistung. Mit viel Druck in den Aufgaben, endlich verbessertem Stellungsspiel sowie schöne Übersicht im Angriff konnte dieser Satz noch auf 16.14 gedreht werden. Der Schock saß tief beim Gegner. Deren Selbstvertrauen schien eingefroren und Stahl dreht weiter toll auf und gewann die Partie in zwei Sätzen.
Vor der letzten Partie  gegen Schmiedefeld gab es sowohl von der Trainerin als auch vom Kapitän Sina Rößler ein paar mahnende Worte an das Team. In der Partie am 1. Spieltag verloren sie den ersten Satz und standen danach mit dem Rücken zur Wand. Nur sehr mühsam gelang noch der Sieg in drei Sätzen. Diesmal ging alles glatt. Den Schwung nutzend spielten sie dort weiter, wo sie gegen Hildburghausen aufgehört hatten und gaben im ersten Satz lediglich 2 Pünktchen ab.
Anschließend sank zwar die Konzentration, aber ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg im zweiten Satz nicht mehr. Nun hat das junge Team sehr gute Karten, am dritten und letzten Spieltag den Sieg der Kreisspielrunde U18 weiblich Südostthüringen einzufahren.

 

Neu formiertes Team vom SV Stahl Unterwellenborn gewinnt gleich das 1. Turnier.

Da in dieser Saison keine Mannschaften der Altersklasse U20 aus Südthüringen gemeldet hatte, hieß es für die Mädels vom SV Stahl Unterwellenborn einen Neustart wagen, mit einer neu formierten Mannschaft in der Kategorie U18 weiblich. Angesetzt sind drei Turniertage.
Zum Auftakt ging es nach Hildburghausen. Gemeldet waren 5 Teams, also wurde in 5 Spielrunden auf 2 Feldern im System „Jeder gegen Jeden“ über 2 Gewinnsätze bis 15 Punkte um die Plätze gekämpft.
Als Trainerin durfte der Kapitän der U20 Mandy Roschlaub erste Erfahrungen sammeln.
Sie war sehr gut vorbereitet, kreierte clevere Spielvarianten und fand den richtigen Draht zum Team.
Meiningen war der erste Kontrahent.  Im Stahl Sechser standen  drei wettkampferprobte 16 jährige aus dem Stammsechser der U20 Mannschaft. Dazu gesellten sich die neuen weniger erfahrenen Spielrinnen im Alter von 12-15 Jahren. Erfreulicherweise funktionierte die neue Symbiose im Wettkampf schon erstaunlich gut. Die Führungsspieler trumpften ganz stark auf und bezogen ihre Gefährtinnen sofort aktiv in das Spielgeschehen ein.  Meiningen wurde in zwei Sätzen mit einstelligen Punkten klar beherrscht. Nicht minder erging es mit Oberweißbach dem zweiten Gegner.
Die Mädels aus der Fröbelstadt versuchten im zweiten Satz mitzuspielen, was ihnen auch einige Zeit gut gelang. Trotzdem schafften sie es nicht, in den zweistelligen Punktbereich zu kommen.
Im nächsten Spiel  traf man auf die Gastgeberinnen.
Da beide Teams bisher alles gewonnen hatten, bahnte sich hier eine Vorentscheidung zum Tagessieg an.
Der VC Hila (Hildburghäuser Land) spielt auch in der U18w Landesmeisterschaft mit und liegt dort nach 2 Spieltagen auf einem beachtlichen 4. Platz im Achterfeld. Man traf nun also auf eine eingespielte Mannschaft.
Doch die Stahl Mädels spielten so unbekümmert weiter, wie bisher und ließen wiederum nur acht Punkte liegen. Das Blatt wendete sich im 2. Satz. VC Hila nahm nun die Aufgaben konzentrierter an und bekam durch seine beiden sehr großen Angreiferinnen über die Mitte die Partie in den Griff.
Ein Tie break musste die Entscheidung bringen. Zwei taktische Schachzüge bei Stahl brachten den erhofften Erfolg.  Vor allem zeigte die jüngste Spielerin von Stahl, die noch 12jährige Lena Koglin eine beeindruckende  Aufgabenserie, die neben drei Assen noch zwei weitere Punkte für das Team holte. So wurden beim Stand von 8:2 zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Auch danach ließ man sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und fuhr einen wichtigen Sieg ein.
Wie stark Volleyball  auch Kopfsache ist, zeigte sich dann im letzten Spiel. Viel zu locker gingen die Mädels in die Partie gegen Schmiedefeld, die bisher zwar alles verloren hatten, aber mehrmals nur knapp mit 2 Punkten Differenz einen Satzsieg verpasst hatten. Auf der einen Seite lief nicht viel zusammen und den jungen Damen aus Schmiedefeld gelang nahezu alles. Folgerichtig war deren lautstark umjubelter, verdienter Satzgewinn. Nur mühsam gelang es den Stahl Mädels, die Konzentration wieder aufzubauen. Zu viele kleine Fehler bauten den Gegner immer wieder auf, der weiter heldenhaft um jeden Punkt kämpfte. Dennoch gelang es Stahl, den zweiten Satz für sich zu entscheiden und wiederum musste der Tie Break den Sieg bringen. Hierl lagen die Mädels beim letzten Wechsel mit 4:8 hinten, ehe sie sich noch einmal mächtig aufbäumten und aus einem 11:14 Rückstand nach 5 Punkten in Folge den unbequemen Kontrahenten hauchdünn besiegen konnten und damit Platz 1 beim ersten Turnier der Dreiserie einfuhren.

Thüringer Landesmeisterschaft im Volleyball

Volleyball Landesmeisterschaft weibliche Jugend U20
SV Stahl Unterwellenborn gewinnt B – Final und untermauert die Leistung aus dem Vorjahr
Als drittplatzierte Mannschaft der Vorrunde mit 8 Teams reichte es leider für die Mädels vom SV Stahl Unterwellenborn nicht für die Finalrunde. Die Teams aus Gotha und Gera waren leider etwas besser oder bzw. hatten mehr Glück. Die Partien gegeneinander waren jedenfalls gutklassig und sehr spannend.
Nichts desto trotz hieß es nun in diesem B – Finale, welches vom SV Einheit Sömmerda sehr gut organisiert worden war, kein Spiel zu verlieren. Nach einer Besprechung der Trainer wurde Einigung erzielt, die Ergebnisse der Vorrunde nicht zu berücksichtigen, sondern wieder bei null anzufangen.
So blieb die Spannung erhalten und die Mädels von Stahl stellten sich der Aufgabe ausgezeichnet. Nordhausen als erster Kontrahent konnte überhaupt nicht ins Spielgeschehen eingreifen und kam in beiden Sätzen gerade so zur zweistelligen Punktzahl.
Im zweiten Spiel wurde Stahl gegen die Gastgeberinnen etwas mehr gefordert, aber gerieten nie in Bedrängnis konnte. Mit 15 bzw. 14 Punkten konnte auch Sömmerda die Mädels von Stahl nicht gefährden.
Dies schaffte dann der eigene Trainer im zweiten Satz gegen Bad Salzungen. Nach dem souveränen 25:13 Sieg im ersten Satz stellte er das Team komplett um, mit dem Resultat, dass nichts mehr zusammenlief. Erst mit der Einwechslung von Christina Matussek, die bei diesem Turnier nicht als Libero aufgeboten wurde, sondern auch bei den Aufgaben und Angriffen ihr Können unter Beweis stellen sollte, gelang durch eine prächtige Aufgabenserie die Kehrtwende. Bad Salzungen führte bereits mit 20:12 und alles sah nach einer Entscheidung im Tie Break aus. Doch acht Aufgaben in Serie brachten das Team wieder heran und in einer kämpferischen Schlussphase und der Abwehr von 2 Satzbällen gelang mit dem 27. Punkt der nötige Zwei Punkt Vorsprung für den Satzgewinn und rettete damit den Sieg in zwei Sätzen.
Der Gegner im letzten Spiel hieß mal wieder Weimar, ein unbequem zu spielender Kontrahent.
Stahl begann in der Grundaufstellung und wie in allen Sätzen zuvor brachte die an diesem Tag beste Spielerin im Team, Zuspielerin Vanessa Mainusch, ihre sicheren und scharfen Aufgaben exakt wie ein Uhrwerk in das Feld des Kontrahenten, die vom Start weg chancenlos waren. Gerade mal 8 Punkte konnten sie erreichen. Doch die Warnungen vom Trainer nach dem ersten Satz wurden nicht beachtet. Wie so oft im Volleyball schaltete man einen Gang zurück, der Kontrahent findet ins Spiel beeindruckte nun seinerseits mit tollen Aufgaben und konnte mit der besten Spielleistung des Tages den Satzausgleich erzielen. Der Tie Break musste also die Entscheidung bringen und hier agierten die Mädels wieder stahlhart und führten beim letzten Wechsel schon mit fünf Punkten Vorsprung, den sie bis auf 8 Punkte noch ausbauen konnten.
Somit wurden sie ungeschlagen Sieger des B- Finales und erkämpften sich wiederum einen sehr guten 5. Platz in der Landesmeisterschaft.
Wie knapp das Team an einer möglichen Medaille vorbeigeschrammt ist, zeigt die Abschlusstabelle der A-Liga. Dort gewann wie erwartet das Leistungszentrum Erfurt. Vizemeister wurde verdient das Team vom VC Gotha vor Gera. Die ebenfalls für die Finalrunde gesetzte Mannschaft vom Leistungszentrum aus Suhl belegt lediglich den vierten Platz. Es wäre eine faire Geste vom TVV gewesen, die ersten 4 Teams aus der Vorrunde zum A-Finale zuzulassen, denn deren Leistungsunterschiede waren minimal.

 

Weibliche Jugendmannschaft des SV Stahl Unterwellenborn mit solider Leistung
Auch in diesem Jahr nimmt eine junge Mannschaft der Mädels vom SV Stahl Unterwellenborn in der Kategorie Unter 20 an den zwei Vorrundenturnieren zur Qualifikation für die Finalrunde A bzw. B teil. 8 Teams haben dafür gemeldet und es werden erstmalig nach normalem Modus im Spiel Jeder gegen jeden in 2 Gewinnsätzen verteilt auf die beiden Vorrundenspieltage die beiden Gruppenersten ermittelt. Diese Teams dürfen dann im A Finale gegen die Leistungszentren aus Suhl und Erfurt im Kampf um die Medaillen antreten. Die acht Teams der Vorrunde kommen neben Unterwellenborn aus Gotha, Gera, Bad Salzungen, Sömmerda, Nordhausen, Blankenhain und Weimar. Der erste Spieltag fand im Eichsfeld in Bleicherode statt. Zu bestreiten waren drei Spiele. Erster Gegner war der SV Blankenhain. Stahl erwischte einen Superstart, setzte den Kontrahenten sofort durch harte und platzierte Aufgaben derart unter Druck, dass ihnen kaum ein ordentliches Aufbauspiel gelang. Erst Mitte des Satzes fand Blankenhain ins Spiel, traute sich mehr zu, aber da war der Vorsprung schon groß genug und mit 25:16 gelang der erste Satzgewinn des Tages. Im zweiten fand Blankenhain besser ins Spiel und zeigte mit mehreren schönen Ballstafetten, dass sie auch ein kampfstarkes Team sind. Die Mädels vom SV Stahl nahmen den Kampf toll an, steigerten sich nochmals und erspielten sich durch gelungene Angriffsaktionen Mitte des Satzes einen Vorsprung von 4 Punkten, den sie bis zum Ende des Spiels clever verteidigten. Nächster Gegner hieß SV Sömmerda. Dort wird auch sehr gute Nachwuchsarbeit verrichtet. Jedoch hatte das Team an diesem Tag gegen glänzend aufgelegte spielfreudige- und kombinationsfreudige Stahl-Mädels keine Chance. Mit 17 und 15 kleinen Punkten war der Unterschied auch in Zahlen deutlich belegt. Zum Abschluss des Spieltages ging es dann gegen den HSV Weimar. Nach einer längeren Spielpause kam Stahl nur schwer in Tritt und die Weimarer Mädels schnupperten Morgenluft. Bei einem Rückstand von 7:13 drohte ein Satzverlust. Nach mahnenden Worten in der dringend benötigten Auszeit klappte es dann besser. Im Training wurde schließlich geübt, sich von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen zulassen, auf die eigene Spielstärke zu vertrauen und sich mit sicheren Spielzügen wieder heran zu kämpfen. Dies wurde erfolgreich praktiziert und beim Stand von 16:16 lagen beide Teams gleichauf. In der Schlussphase zeigten die Mädels vom SV Stahl eine imposante Spielsicherheit und gewannen mit 3 Punkten Vorsprung. Im letzen Satz konnten einem die tapfer kämpfenden Weimarer Mädels nur leidtun. Da zeigte Stahl in seinem besten Satz noch einmal sein ganzes Können und brillierte kompakt mit dem gesamten Team . Auch die Wechselspierinnen brachten sich sehr gut ein und hatten Anteil am nur einstelligen Punktgewinn der Kontrahentinnen.

Volleyball Frauen Thüringen Pokal 2016

Jugend vom SV Stahl Unterwellenborn chancenlos gegen den Regionalligavertreter im Landespokal

SV Stahl Unterwellenborn Jugend – SWE Volleyteam Erfurt II: 0 : 3 (-9,-8,-11)
Wie nicht anders zu erwarten, gewannen der haushohe Favorit die Ansetzung der 2.Runde um den Thüringer Landespokal nach Belieben.
Für die Mädels von Stahl war dieses Spiel sehr aufschlussreich, spürten sie mal am eigenen Leib,
welches Tempo und welche Schlaghärte in der Aufgabe und im Angriff in der vierthöchsten Liga auf der Tagesordnung stehen. In der Regionalliga liegen die Gäste im Elfer Feld auf einem guten 6. Platz.
Hut ab vor den Mädels, die sich dem übermächtigen Kontrahenten mit bravourösem Kampfgeist
stellten. So gelang ihnen die erste Führung im Spiel die sie sogar bis zu einer 5:2 Führung ausbauen konnten. Doch dann machte der Gegner ernst, spielte nun voll auf und zeigte seine dynamische und körperliche Überlegenheit in allen Bereichen. In ungewohnter Umgebung, es wurde dank der Unterstützung durch das Sportamt Saalfeld, dem Landratsamt und dem Hallenwart auf dem großen Feld in der Turnhalle der Grünen Mitte in Saalfeld gespielt, gelang es den Stahl Mädels mitunter auch zu direkten Punkten bei eigenem Aufschlag zu kommen. Meistens aber waren sie mit der Defensive beschäftigt, zeigten hier aber eine tolle Moral und holten viele Bälle in der Feldabwehr, so dass es zu mehreren langen Ballwechseln kam, die allerdings meist die Gäste erfolgreich abschließen konnten. Bei einigen Aufschlägen der Erfurter Mädels bekam man enorme Probleme in der Annahme. Hier wäre noch etwas mehr möglich gewesen und schenkte zu viele Punkte zu schnell her.
Gelang die Ballannahme, gingen dann zu viele erste Bälle wieder auf des Gegners Seite, so dass eigene Angriffe selten waren. Erfolgreiche Angriffe konnte man mitunter durch gelegte Bälle abschließen. Zwar spielte Erfurt auch ohne Libero, trotzdem sind da deutliche Unterschiede in der Beweglichkeit der Feldabwehr zu sehen.  So sahen die doch zahlreich erschienen Zuschauer eine interessante Partie, die immerhin 50 Minuten dauert und von den Mädels von Stahl nicht so schnell vergessen werden wird. Ein großes Dankeschön auch an die Mütter von Madeleine und Sina für die Bewirtung der Gäste und der Spielerinnen nach dem Spiel.
Bedanken möchte ich mich auch für die sehr gute, konfliktfreie Schiedsrichterleistung der beiden jungen Männer vom SV Fortuna Pößneck, die erstmals ein Spiel mit Regionalligabeteiligung schiedsen durften.

 

Jugend vom SV Stahl Unterwellenborn zieht überraschend in die nächst Pokalrunde ein

Erstmals nahmen die jungen Mädels (Alter 14-18) des SV Stahl Unterwellenborn an der vom Thüringer Volleyballverband ausgeschriebenen  Thüringenpokal teil.
Nachdem die Genehmigung erteilt wurde, dass das Team auch mit den Jugendpässen spielberechtigt ist, führte die Reise nach Altenburg. Dort waren 7 höherklassige Teams  bis hoch zur Verbandsliga als Kontrahenten in der ersten Spielrunde zu erwarten. Tatsächlich angereist waren nur 6 Teams, die den Kampf um die begehrten drei ersten Plätze und damit den Einzug in die nächste Pokalrunde aufnahmen.
Per Zufallsgenerator wurde ermittelt, dass sich Stahl mit dem Bezirksligisten HSV Weimar II und dem
Turnierfavoriten VfL Weimar I (Verbandsliga) in einer Gruppe auseinander setzen musste.
Zunächst erwischten sie aber rabenschwarzen Start gegen die zweite Mannschaft des HSV Weimar.
Bis Mitte des Satz betrug der Rückstand schon 10 Punkte, als die Mannschaft endlich ins Spiel fand und den Rückstand kontinuierlich verkürzen konnte. Leider brachten sie sich immer wieder durch Leichtsinnsfehler um den noch möglichen Satzgewinn.  Angesetzt waren nur 2 Sätze, also musste der Kontrahent im 2. Satz nun deutlicher besiegt werden und unter den 21 Punkten bleiben, die Stahl im ersten Satz noch gesammelt hatte.
Im zweiten Satz lief es dann besser und Mitte des Satzes war dann die vom Trainer geforderte Qualität endlich auch auf dem Parkett zu sehen. Das Ziel wurde mit 21:19 erreicht und damit der direkte Vergleich mit dem hauchdünnen Vorsprung von 2 kleinen Punkten gewonnen.
Gegen den VfL Weimar zeigten die Mädels dann im besten Spiel des Tages, dass sie auch hervorragend kämpfen können. Betrug der Rückstand im ersten Satz noch 5 Punkte, die sie gleich am Anfang verloren hatten, erzielten sie im 2. Satz volle Gleichwertigkeit und brachten den Kontrahenten in arge Schwierigkeiten. Der zog alle Register um, den Sieg von Stahl zu verhindern, was ihnen letztendlich in der Verlängerung mi t dem 26. Punkt gelang.
Aber Stahl war weiter im Rennen. Nun ging es gegen den Gruppenzweiten der anderen Gruppe um den noch einen zu vergebenden Platz für die 2. Pokalrunde. Der Gegner war die zweite Mannschaft des Gastebers VC Altenburg. Diese junge Truppe (Bezirksliga) war allerdings chancenlos. Stahl spielte so weiter wie gegen den VfL Weimar und dadurch konnten alle Wechselspierinnen zum Einsatz kommen und sich weiter bewähren.
Die Freude ob des Weiterkommens war groß und es gab viel Lob für das junge Team von anderen Mannschaften.

Spielberichte Spielunion Frauen Saison 2016/2017

Volleyball Spielunion Frauen
Jugend vom SV Stahl gewinnt in Schwarza und verteidigt damit die Meisterschaft

SV 1883 Schwarza – SV Stahl Unterwellenborn Jugend: 0 : 3 (-17,-12,-19)
In der Höhle der Löwinnen bewahrten die Gäste einen kühlen Kopf und konnten mit ihrem glatten Sieg in drei Sätzen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Dabei traten sie mit der nervlichen Bürde an, diese Partie in der ungeliebten kleinen Halle in Schwarza unbedingt gewinnen zu müssen. Ansonsten wäre der Meisterpokal an das Frauenteam von Stahl gewandert.  Im ersten Satz konterten die Gastgeberinnen den Blitzstart der Gäste von 6:1 souverän und führten ihrerseits bereits durch ihre gefährlichen Aufschläge mit  13:10. Leider verletzte sich dann die Schwarzaer Spielführerin ohne fremden Kontakt. Dieser Ausfall brachte zu viel Unruhe in die Reihen der Schwarzaerinnen. Zudem
zeigte ihnen die Stahl Jugend, dass mittlerweile fast alle Spielerinnen in der Lage sind, einen Kontrahenten mit Aufgaben in die Defensive zu zwängen. So wurden die Sätze eins und zwei sicher gewonnen, in dem sie den Kontrahenten faktisch mit deren eigenen Waffen unter Druck setzen konnten. Aber damit hatten sie den Titel noch nicht geholt. Dazu war noch ein dritter Satzgewinn nötig. Schwarza stemmte sich noch einmal mit aller Routine dagegen und hielt den Satz lange offen.
Erst als sich beide Teams der 20 Punkte Marke näherten, konnte sich Stahl leicht absetzen. Lena Koglin, die an diesem Tag ihren dreizehnten Geburtstag feierte, war es vergönnt, mit einem scharfen Matchball die Partie zu Gunsten der Gäste zu entscheiden.

13. Spieltag: TSG Bau Saalfeld – Remschütz – SV Stahl Unterwellenborn Jugend:  0 : 3 (-13,-21,-21)
Durch berufs- und verletzungsbedingten Ausfall konnten die Saalfelder Frauen nur zu viert auflaufen. Damit doch noch ein Wettkampfspiel in die Wertung kam, half Stahl mit dem Trainer und Michaela Henniger auf Saalfelder Seite aus.  Die Stahl Jugend war also gefordert und zeigte dem Kontrahenten im ersten Satz deutliche Grenzen auf. Doch danach lief es besser beim Gastgeber. Angestachelt durch viel e schön erkämpfte Punkte lag man in den Sätzen zwei und drei lange Zeit gleichauf und führt sogar zwischenzeitlich. Aber in den wichtigen Spielszenen, in den es um die zum Satzgewinn nötigen Punkte ging, spielte der Tabellenführer einfach cleverer und konnte Saalfeld auf der Zielgeraden
jeweils noch um 4 Punkte distanzieren.

12. Spieltag: SV Stahl Unterwellenborn Jugend – SV Stahl Unterwellenborn Frauen: 3 : 2 (-22,12,21,-23,8)
Das Spitzenspiel, angesetzt zum 12. Spieltag aber vorgezogen, - Vereinsderby von Stahl, hielt, was es versprach: 105 Minuten voller Spannung und Dramatik. Beim Schlusspfiff waren erste Flecke auf der bis dato weißen West zu sehen. Sie gewannen den Krimi in 5 Sätzen, mussten dabei allerdings einen Punkt und zwei Sätze dem Frauenteam überlassen.
Dem erfahreneren Team merkte man vom Start weg an, dass sie nicht noch einmal glatt in drei Sätzen verlieren wollten. Sie forderte das starke Jugendteam heraus und diese nahmen die Kampfansage an. So spielten beide Mannschaften mit vollem Einsatz, was die Jugend an Dynamik drauf hatte, kompensierte die Gegenseite mit tollem Stellungsspiel und klugen Angriffen. Gegenüber der Hinrunde gelang den Damen eine klare Steigerung und sie konnten sich auch wieder auf ihre Aufschlagstärken verlassen. Der Lohn war der Sieg im ersten Satz. Doch von dieser Niederlage angestachelt, spielte die Jugend im 2. Satz absolut souverän auf und ließ der Gegenseite keine Chance zum Spielaufbau. Zudem brachten noch einige unerzwungene Fehler zu viel Sand ins Getriebe, so dass dieser Satz deutlich zu Gunsten der Jugend ausging. Im dritten Satz gab es kaum einen Leistungsunterschied zu sehen, die Jugend schaffte aber die entscheidenden Punkte zum 2. Satzgewinn. In Führung liegend, ließ dann die Konzentration beim Spitzenreiter nach und lief folgerichtig stets einem Rückstand hinterher. Sieben Mal gelang ihnen der Ausgleich, beim 19:18 lagen sie erstmals in Führung. Doch die Frauen ließen nicht locker und drehten den Satz wieder zum Satzausgleich. Somit hatten sich beide Teams bereits einen Punkt verdient, der Tiebreak musste die Entscheidung über den Spielsieg bringen. Hier zeigte die Jugend von Beginn an eine tadelsfreie Leistung und setzte sich sofort deutlich ab. Bei 8:3 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.
Die Frauen versuchten mit den letzten Kraftreserven noch einmal heranzukommen, aber es gelang ihnen nicht mehr.

10. Spieltag: SV Siemens Rudolstadt – SV Stahl Unterwellenborn Jugend:  1 : 3 (-17,-14, 26,-17)
Die Gastgeberinnen konnten ihre Leistungssteigerung auch in dieser Partie unter Beweis stellen.
Beflügelt von ihrem ersten Saisonsieg zeigten sie sie sowohl im Angriff als auch in der Feldabwehr
Gute Leistungen. Der Tabellenführer trat ohne ihren erkrankten Kapitän an, so dass Sina Rößler als Kapitän des U18 Teams die Führungsrolle übernehmen durfte. Zwar hielten sie die spielfreudigen Siemenser Mädels auf Distanz, zeigten dabei aber nur eine durchschnittliche Leistung am Freitagnachmittag. So kam es fast erwartet zum Satzverlust nach den ersten beiden gewonnen Sätzen. Die Gastgeberinnen standen mit dem Rücken zur Wand und den Stahl Mädels fanden gegen den Widerstand nicht die richtigen spielerischen Mittel. Sie kämpften sich zwar noch in der Verlängerung, holten zum 24:24 auf, konnten dann aber 2 Matchbälle nicht verwandeln, während auf der anderen Seite nach dem ersten Satzball mächtiger Jubel erscholl. Den Erfolg im Rücken, versuchte Siemens gleich zu Beginn des 4. Satzes weiter Druck auf den Tabellenführer auszuüben.
Jetzt zeigte sich die Cleverness der Stahl Jugend, basierend auf der Grundlage ihrer zahlreichen Wettkämpfe. Die Führungsspielerinnen übernahmen Verantwortung und hämmerten ihre Aufschläge gnadenlos über das Netz und schlossen ihre Angriffe überlegt ab, so dass sie diesen Satz ungefährdet gewinnen konnten und die wichtigen drei Punkte mitnehmen durften.

9. Spieltag: SV Turbine Hohenwarte – SV Stahl Unterwellenborn Jugend:  1 : 3 (23,-14,-18,-16)
Was läuft in den Köpfen der jungen Mädels von Stahl ab? Ist die Selbstzufriedenheit beim Tabellenführer schon so groß. Sie boten an diesem Abend eine pomadige Vorstellung. Darüber können auch die klaren Satzgewinne nach dem verdienten Verlust des ersten Satzes nicht hinwegtäuschen. Mit dieser Leistung werden sie am Ende der Saison keinesfalls ihren Titel verteidigen können. Dazu sitzen ihnen Schwarza und die eigenen Frauen zu dicht auf den Fersen. Nun heißt es im Training wieder einen Zahn zuzulegen.
Turbine feierte den ersten Satzgewinn, konnte danach aber nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

 

8. Spieltag: SV Fortuna Pößneck Jugend  - SV Stahl Unterwellenborn Jugend: 0 : 3 (-17,-16,-17)
Die Gäste waren als ungeschlagener Spitzenreiter mit lupenreiner Weste angereist und behielten beides auch nach diesem Spiel. Vom Anpfiff weg zeigten sie dem Kontrahenten deutlich, warum sie an der Spitze stehen und spielten über weite Strecken druckvolles und dynamisch. Zudem konnten sie sich auf ihre Aufgaben verlassen, mit denen sie die gleichaltrigen Kontrahentinnen gehörig unter Druck setzen konnten. Die Gastgeberinnen konnten in den Sätzen 2 und 3 zweimal in Führung gehen, doch sobald die Mädels von Stahl en Druck verstärkten, fanden sie keine spielerischen Mittel um länger dagegen halten zu können und hatten dadurch auch keine Chance auf einen Satzgewinn.
Ein sehr gutes Debüt gab dabei auch die erst 14 jährige Melanie Darr, die mit sehr guten Aufgaben zu gefallen wusste und sich gut ins Team integrierte. Hervorzuheben wäre an diesem Abend auch noch Sina Rößler, die eine nahezu fehlerfreie Leistung bot und im Angriff die beste Quote erzielte.

 

7. Spieltag: SV Stahl Unterwellenborn Jugend – SV 1883 Schwarza: 1 : 3 (17,-18,-19-,21)
Im Nachholspiel des 7. Spieltages verdienten sich die Gäste mit einer sehr couragierten Spielweise einen wichtigen Auswärtssieg beim bisher ungeschlagenen Spitzenreiter. Der musste zwar das Handicap tragen, auf seinen ersten Zuspieler verzichten zu müssen, aber die überragende Vorstellung im ersten Satz zeigte, dass sie eigentlich bärenstark und clever auftrumpfen können und auch Pässe vom zweiten Zuspieler sehr gut verwerteten. Doch nach der Gala im ersten Satz ging kopfmäßig gar nichts mehr. Viel zu leicht ließen sie sich durch die starken Aufgaben der Gäste in die Defensive drängen, spielten zu hektisch und hielten ihre Positionen nicht. Das nutzten die erfahrenen Damen von Schwarza eiskalt aus und dominierten mit zunehmender Spielzeit auch im Angriff. Zu selten war der Block der Stahl Mädels erfolgreich und so ließen einen Punkt nach dem anderen liegen.
Auch die eigenen Aufgaben hatten nicht mehr das Niveau des ersten Satzes. Hinzu kamen zu viele erste verschlagene Aufgaben. Kurzum, das gesamte Team erwischte einen rabenschwarzen Tag und traf auf einen Kontrahenten, der an diesem Abend eine exzellente Leistung bot, viele Bälle in der Feldabwehr holte und der Jugend eindeutig den Schneid abkaufte.

6. Spieltag: SV Stahl Unterwellenborn Jugend  -  TSG Bau Saalfeld- Remschütz:  3:0 (8,15,23)
Im ersten Satz konnten einem die Gäste richtig leidtun. Gegen das wie entfesselt aufspielende
Jugendteam von Stahl hatten sie überhaupt keine Chance, ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Viel zu schnell und zu hart kamen die Aufschläge und die Angriffe über das Netz. So lieferten die jungen Gastgeberinnen bis zum Ende des Satzes eine hochkonzentrierte voll motivierte Leistung ab, in der kein Ball aufgegeben wurde. Im zweiten Satz stellten sich die Gäste mutiger ins Feld und wollten mehr Gegenwehr aufbieten, was ihnen auch mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr gelang. So schafften die Gäste eine deutliche Resultatverbesserung, ohne zunächst in die Entscheidung des zweiten Satzes eingreifen zu können.
Im dritten Satz lief die Jugend von Stahl zunächst ohne ihre Spielführerin auf, die eine wohlverdiente Pause verordnet bekam. Es gelang ihnen trotzdem mit einer konzentrierten Leistung die Damen aus der Kreisstadt bis zum Stand von 16:11 auf Distanz zu halten. Nach Rückkehr der Spielführerin Mandy Roschlaub auf das Feld brach die Konzentration völlig weg. Mit dem Hintergedanken, jetzt kann uns  ja gar nichts mehr passieren, lief es nicht mehr rund. Diese Chance nutzten die cleveren Gäste nun aus, schöpften noch mehr Mut und zeigten nun, was sie eigentlich richtig drauf haben. Beflügelt von eigenen scharfen Aufgaben brachten sie den Favoriten nun in arge Bedrängnis. Sie holten den Rückstand nicht nur auf, sondern gingen jenseits der 20 Punkte Marke zweimal leicht in Führung. Mit viel Glück rettete Stahl aber noch den dritten Satz und bleibt nach 4 Spielen weiterhin mit blütenweißer Weste in Front.

5. Spieltag: SV Unterwellenborn Frauen  – SV Stahl Unterwellenborn Jugend:  0:3 (-20,-22,-20)
Auf beiden Seiten war die Partie von enormer Nervosität begleitet. Darunter litt phasenweise die Qualität des Spiels. Keiner Mannschaft gelang es, die zuletzt gezeigten sehr guten Leistungen komplett wieder abzurufen. Sehr ausgeglichen gestaltete sich Satz eines. Selbst ein Vorsprung von 3 Punkten für die ältere Generation brachte keine Ruhe in ihren Spielablauf. Nahezu unbekümmert holte die Jugend den Vorsprung wieder auf und hatte in der entscheidenden Phase mit Madeleine Nickoll die beste Spielerin in ihren Reihen, die mit einer Serie von exzellenten Aufgaben den Damen keinen Angriffsvolleyball gestattete. Die unstete Aufgabenannahme im Frauenteam war an und für sich schon überraschend, kennen sich beide Teams aus unzähligen Trainingsstunden in und auswendig. Da war die Jugend deutlich besser auf die eigentlich gefährlichen Aufgaben der Frauen eingestellt. Erstaunlich wie abgezockt sie zu Werke gingen und zu beginn des zweiten Satzes mehrmals einen Rückstand von 4 Punkten aufholten. Hier konnten sie sich auf ihre Spielführerin Mandy Roschlaub bedanken, die mit granatenähnlichen Aufschlägen die Gegenseite verunsichern konnte. Die Jugend drehte den Satz und sah nach einer 17:11 Führung schon wie der sichere Satzgewinner aus. Doch nun kam Martina Pfeiffer mit einer tollen Aufschlagserie in Schwung und brachte die Frauen wiederum in Front.
Beide Teams lagen beim 22. Punkt gleichauf, die wichtigen Punkte erkämpfte jedoch wiederum die Jugend. Im dritten Satz sollte dann überraschenderweise schon die Entscheidung fallen. Immer wenn es eng wurde, dreht die Jugend auf und zeigte, was sie gelernt haben. Betrug der Vorsprung mehr als drei Punkte ließen sie es ruhiger angehen. Sie hatten Glück, dass diese Fahrlässigkeit nicht bestraft wurde. Im Training hatten die Frauen meist das bessere Ende für sich gehabt, nur nicht an diesem Abend.

3. Spieltag:SV Stahl Unterwellenborn Jugend – SV Siemens Rudolstadt: 3 : 0 (11,18,20)
In dem um eine Woche verschobenen Spiel ließ sich der Favorit nicht überraschen,
gewann in drei Sätzen und behält nach 3 Spielen weiter eine reine Weste.
Zu Beginn stand der neu zusammengesetzte erste Sechser bei Stahl Jugend auf dem
Parkett. Das klappte, wie vom Trainer auch erwartet, nahezu reibungslos, so dass Mitte des Satzes schon auf den Sechser für die U18 Kreisspielrunde hin gewechselt werden konnte, der dann auch bis zum Ende der Partie auf dem Feld stand.
Hier zeigte sich vor allem in den Sätzen zwei und drei, dass da bis zum Start Ende Januar noch viel harte Arbeit ansteht. Die Gäste witterten Morgenluft und hielten bis Mitte der Sätze sehr gut mit. Emma Wegner sicherte dem Stahl Team mit sehr guten Aufgaben und einer überzeugenden Spielweise auf der Diagonalposition den letztendlich verdienten Sieg der Gastgeberinnen.

2. Spieltag: SV Turbine Hohenwarte - SV Stahl Unterwellenborn Jugend: 0 : 3 (-16,-15-,-17)
Die Gäste waren ob des Sieges von Turbine bei Schwarza gewarnt und spielten von beginn an voll konzentriert und munter auf. Damit beeindruckten sie die Gastgerberinnen, die sich gegen den immensen Druck nur sporadisch zur Wehr setzen konnten. Der erste Sechser von Stahl spielte an diesem Abend auch für seine beiden mitgereisten jungen Nachwuchsspielerinnen, die jeweils zur Satzmitte ihre Einsatzchancen bekamen und Wettkampflust schnuppern durften. Auch eine Umstellung im dritten Satz tat der tadellosen Leistung der Gäste an diesem Abend keinen Abbruch, höchstens ein Stirnrunzeln beim Trainer, wie denn nun die optimale Aufstellung für die schweren Spiele zum nächsten Spieltag der Landesmeisterschaft aussehen könnte.

1. Spieltag: SV Stahl Unterwellenborn Jugend – SV Fortuna Pößneck Jugend: 3 : 0 (21,11,20)
Der Titelverteidiger wurde seiner Favoritenrolle gerecht und fuhr ohne Satzverlust seinen ersten Sieg. Die Mädels von Stahl hatten auch den besseren Start zu verzeichnen, brillierten an diesem Abend vor allem mit ihren Aufschlägen. Diese sind besonders gut  Madeleine Nickoll und Anika Bauer gelungen. Doch Fortuna fand im ersten Satz nach erheblichen Startschwierigkeiten ins Spiel. Sie lagen dabei allerdings schon mit 20:9 zurück, holten im Endspurt aber noch 12:5 Punkte für sich.
Im zweiten Satz gelang es den Gastgeberinnen, die Konzentration zu halten und es gelang ein deutlicher Sieg. Im dritten Satz erkämpften sich die Gäste beim Stand von 16:15 die einzige Führung in dem Spiel. Dadurch munter geworden, steigerte sich Stahl wieder und drehte die Führung  des Kontrahenten noch in den eigenen Satzgewinn und damit zum Gesamtsieg um.

Tabellenendstand Spielunion Frauen  Saison 2016 / 2017

Platz

Team

Spiele

Siege

Punkte

Sätze

1

SV Stahl Uborn Jugend

12

11

32

34:07

2

SV Stahl Uborn Frauen

12

10

31

32:08

3

SV 1883 Schwarza

12

08

25

27:16

4

SV Turbine Hohenwarte

12

05

14

17:24

5

SV Fortuna Pößneck

12

04

12

14:24

6

TSG Bau Saalfeld-Remschütz

12

02

07

10:31

7

SV Siemens Rudolstadt

12

02

05

09:33