Spielberichte Saison 2022/23

26.11.2022

SV Stahl : FC Saalfeld II
  • 3:1 (1:0)

    Am Samstag begrüßten wir zum Abschluss der Hinrunde die Zweite des FC Saalfeld auf heimischen Rasen zum Derby. Die Anspannung war groß, aber ebenso die Lust auf einen Sieg. Der sollte es am Ende auch werden, soviel können wir schon einmal spoilern. Das 1:0 in der Minute lies dann auch nicht lange auf sich warten. Der Ball hatte schon Berührungspunkte mit den Händen des Saalfelder Tormannes, als David Schmidt sich energisch dazwischen drängelte und per Kopf zur Führung traf. Bis zur Halbzeit lag die Kontrolle klar bei unseren Herren, allerdings vermochten sie es auch nicht, die gebotenen Chancen zu verwandeln. Mit dem 1:0 ging es in die Kabine. Nach der Pause grüßte dann das tägliche Murmeltier: die Herren brauchten eine gefühlte Ewigkeit, um erneut ins Spiel zu finden. Der Ausgleich fällt dann ganz unglücklich durch ein Eigentor von Klaus, der anstatt zum Tormann direkt zurück ins Tor spielte. Shit happens … Danach stieg die Spannung natürlich ins unermessliche, da Saalfeld zu diesem Zeitpunkt deutlich gestärkt im Spiel stand. Das 2:1 dann hatte auch wieder was mit Fußball zu tun: Nick passt auf Homer, der zur erneuten Führung verwandelt. Ebendieser schaffte es dann auch mit einem Elfmeter den Schlusspunkt zum 3:1 zu setzen. Ein verdienter und gerechtfertigter Sieg also zusammenfassend für unsere Erste, die sich mit drei Punkten und dem zweiten Platz in der Tabelle in die Winterpause verabschiedet.

    STAHL FEUER 

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12.11.2022

SV Stahl :  SG Germania Königsee/Rottenbach
7:1 (3:0)
  • 7:1 (3:0)

    Einen torreichen Augenschmaus für die Fans und den Trainer kredenzten unsere Herren der Ersten letzten Samstag auf heimischen Rasen. Bereits wenige Minuten nach Anpfiff brachten sie die Zuschauer mit dem ersten Tor zur Ekstase. Wobei unsere Elf rund um Kapitän Stefan „Kohle“ Kohlberg trotz der zeitigen Führung die ersten Minuten noch mit angezogener Handbremse startete. Unsere Gäste aus Königsee hatten da noch viel zu viel Raum, dominierten das Spiel und griffen sogar in der dritten Minute an. Wir hatten da Glück, dass der Ball nur die Latte traf – hintenrum sahen wir da ziemlich beschissen aus. Drei Minuten später dann spielte David Schmidt aus der Ecke heraus einen traumhaften Ball mitten in den Strafraum, Sandro Grieser visiert ihn an, springt hoch und verwandelt zum 1:0. Trotz des Führungstreffers gelang es den Männern nicht, die Nervosität aus dem Spiel zu nehmen: die Bälle gingen einfach zu leicht verloren, Pässe spielten sie viel zu spät. Den Rhythmus, bei dem jeder mit muss fanden sie erst einige Zeit später, trotzdem sollte es ein torreiches Spiel werden. Das 2:0 bereitete dann Leo vor, der über rechts den Ball führte und auf Homer weiterleitete. Dieser verwandelte wie gewohnt zielsicher. Beim Folgetor dann die gleich Choreo: Leo auf Homer, Homer aufs Tor. 3:0 also in der 41. Minute. Nach der Halbzeit dann dauerte es keine zwei Minuten, bis Sandro auf Homer passt, der auf 4:0 stellt. Zehn Minuten später trifft David zum 5:0. In der 63. Minute dann der Ehrentreffer für Königsee, bei dem unsere Abwehr deutlich schwamm. Auch bei zwei Angriffen unserer Gegner in der zweiten Halbzeit, die Alex allerdings gut hielt, waren einige Mängel augenscheinlich. Im Anschluss kam Nico für Felix, dieser läuft drei Minuten später mit dem Ball über die Seite, spielt auf Homer, der mittels semioptimal getroffenem Seitfallzieher auf 6:1 erhöht. Auch Homer setzte dann in der 90. Minute den Schlusspunkt zum 7:1, zum dritten Mal mit Hilfe von Leos Vorbereitung. Zusammenfassend sahen wir eine klare Überlegenheit unserer Herren, noch mehr Tore waren durchaus möglich gewesen.
    1:0 Sandro Grieser (6.)
    2:0 Patrick Hohmuth (31.)
    3:0 Patrick Hohmuth (41.)
    4:0 Patrick Hohmuth (47.)
    5:0 David Schmidt (57.)
    5:1 (63.)
    6:1 Patrick Hohmuth (67.)
    7:1 Patrick Hohmuth (90.)
    STAHL FEUER

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01.11.2022

TSV Langewiesen: Stahl U'born I
0:2 (0:1)

Also um ehrlich zu sein, schwitzten wir zu Beginn der Partie mächtig in der Unterhose: unsere Gastgeber spielten da deutlich agiler und kraftvoller und erwirtschaftete auch so schon zeitig zwei Chancen, die allerdings und glücklicherweise am Tor vorbei ging bzw gut von unserem Starkeeper Alex gehalten wurde. Wir sahen auch noch einen Angriff über links mit folgender Flanke, die Alex wieder gut hält. Nach dieser ersten Viertelstunde krähte dann der Hahn auch für unsere Jungs. David Schmidt und Patrick Hohmuth starteten dann mehrfach zum Angriff, zwei davon wurden allerdings vom Schiri mit dem Abseitspfiff unterbrochen (obwohl es Experten zufolge keins war, aber was solls). Das 1:0 dann zur Erleichterung aller in Minute 25: David läuft auf der Grundlinie entlang, spielt in den Strafraum auf Leo, der den Führungstreffer erzielt. Das Abseitsthema wurde in den folgenden Minuten des Öfteren von unseren Herren interpretiert. Zwei Chancen waren dann doch regelkonform, wurden aber vom gegnerischen Keeper gut gehalten. Mit dem 1:0 ging es dann in die Kabine. Nach der Pause sahen wir konzentrierte Stahl-Männer, die 45 Minuten nix zuließen. David spielte einen super Angriff bei dem er alleine aufs Tor zulief, den Torwart aber direkt anspielte und damit nicht verwerten konnte. Dieselbe Situation etwas später, dieses Mal spielte er allerdings ab… da lief aber leider keiner mit ein. In der 65. Minute dann die Erlösung durch Patrick Hohmuth der Dank Vorlage von Jan-Niklas Lorenz auf 2:0 erhöht. Coach Michel Hellwig zeigte sich sehr zufrieden insbesondere mit der zweiten Halbzeit. So kanns weitergehen, Jungs.

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30.10.2022

Stahl U'born I : FSV Martinroda
3:0 (1:0)

Da hat die Social-Media-Mutti letzte Woche geschimpft und was passiert: die Herren beider Mannschaften gewinnen ihre Heimspiele souverän am letzten Wochenende. Den Auftakt machte die Erste am Samstag. Die ersten 20 Minuten schwammen unsere Herren eher noch über den Rasen. Die Gäste der Zweiten aus Martinroda zeigten sich aggressiver und griffiger, ließen auch zwei Chancen gucken, die Alex aber problemlos hält. Die Führung sicherte dann Hohmer mit einem verwandelten Elfmeter, rausgeholt von Justin Löbe in der 34. Minute. Mit diesem Vorsprung und einem Quäntchen Glück, welches das 1:1 durch eine genau richtig hängende Latte verhinderte, gings dann in die Kabine. Die zweite Hälfte war gespickt von einigen Chancen unserer Herren, die aber erst in der 88. Minute belohnt wurden, als Hohmer zum 2:0 einschob und David mit einem Distanzschuss das dritte Tor erzielte (89. Minute). Die beiden sind übrigens auch die Führenden auf unserer Saison-Torschützenliste mit neun und sechs Toren. Jan-Niklas Lorenz kommentiert heute für uns voller Sachkunde: "Das Spiel wurde nicht durch spielerisches Können gewonnen sondern über die Zweikämpfe. Vor allem in Halbzeit zwei stand die Innenverteidigung sehr gut und hat alle Bälle weggefischt." Drei Tore – drei Punkte – Tabellenplatz 3… da müssen wir heute mal nicht schimpfen.

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15.10.2022

TSV Elgersburg : Stahl U'born I 
4:0 (2:0)

Wir hätten uns gern um die Spielberichte gedrückt… es war ein schwarzes Wochenende für die beiden Herrenmannschaften. Zwei Niederlagen und damit null Punkte sind das Resultat der beiden Partien.
Die Herren der Ersten traten personalgeschwächt am Samstag in Elgersburg an: deutlich an diesem Tag zu sehen war die komplette Unterlegenheit unserer Elf. Es erschien, als ob die Männer ständig einen Schritt zu spät waren. Die Elgersburger spielten lange Bälle, die ihr Ziel selten verfehlten und nicht unter Kontrolle zu bekommen waren. Beinahe chancenlos fiel dann ein Tor nach dem anderen, sodass es zum Schluss 4:0 stand (12., 22., 51., 67. Minute). Zwei Chancen unsererseits konnten wir nicht nutzen, deutlich merkte man auch die Abwesenheit einiger Stammspieler. Die verdiente Niederlage gegen den nun Tabellenersten tut natürlich trotzdem weh.
Die Zweite spielte zeitgleich in Oberweißbach gegen deren Dritte der Spielgemeinschaft und lieferte zwar ihre beste Saisonleistung ab, verlor die Partie aber unglücklich. Einige Chancen erarbeiteten sie sich, der Torwart konnte diese aber gut halten. Der Führungstreffer für die Gastgeber landete dann erst in der zweiten Halbzeit (54. Minute) in den Maschen. Der ausgeliehene Stürmer der oberweißbacher Ersten versenkte zwei Tore (78./84. Minute), in der 83. Minute erzielte Tobi Franke dann noch den Anschlusstreffer, sodass nach 90 Minuten das 3:1 eingebucht wurde. „Augenscheinlich die beste Saisonleistung..“, ließen wir uns sagen. Trotzdem noch sieglos – das muss sich unbedingt ändern.

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08.10.2022

Stahl U'born I : Einheit Rudolstadt II
2:1 (1:0)

Am Samstag traten unsere Herren der Ersten auf heimischen Rasen zum Derby an. Die Dominanz in der ersten Halbzeit lag dabei deutlich auf der Seite unserer Gäste, die die meiste Zeit klar am Mann standen, sich mehrere Chancen erarbeiteten und sich trotzdem nicht belohnten. Unsere Herren hatten Einiges zu tun, um einen Führungstreffer der Rudolstädter zu verhindern. Zum einen konnte Alex den Kasten gut verteidigen, ein anderes Mal gelang es David, den Ball überragend zu verteidigen und dann prallte das runde Leder etwas später an der Latte ab. Die Führung zu unseren Gunsten leitete David Schmidt in der 34. Minute ein, als er auf Patrick Hohmuth weiterleitet und damit die erste Chance für die Hütte generiert. Dieser schießt und verwandelt durch sein Geschick, aber auch zum Teil auf Grund eines Torwartfehlers zum 1:0. So ging es dann auch mit der mehr als glücklichen in die Kabine. Die zweite Halbzeit lief dann griffiger für unsere Erste, vor allem für das Gespann Schmidt/Hohmut, welches auch für das 2:0 sorgte: David flankt auf Hohmer, der mittels Kopfballs für die Belohnung in der 64. Minute sorgt. Der Gegentreffer folgte knappe 10 Minuten später dann durch ein Spiel durch die Mitte, bei dem unsererseits die Zuordnung fehlte. Die folgenden Angriffe durch Nick und Darius spielten die Herren dann auch eher semioptimal zuende – also auf Deutsch ohne Tor. Die drei Punkte sind also nach diesem Spiel eher großem Glück zuzuschreiben, eine Verbesserung also deutlich wünschenswert.

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01.10.2022

Stahl U'born : SV Unterpörlitz
2:4 n.V. (2:2, 1:0)

Mit einer Mischung aus beiden Herrenmannschaften startete am Samstag das Pokalspiel pünktlich 15 Uhr. Absagenbedingt sprangen Kevin Titscher, Dustin Meyer und Christian Eberhardt ein und verstärkten damit den Stammkader. Die Fans sahen bei schönstem Sonnenschein eine Partie auf Augenhöhe. Unsere Gegner aus Unterpörlitz erspielten sich bereits in der Anfangsphase schon zwei gute Chancen, um in Führung zu gehen, nutzen diese aber nicht für den Führungstreffer aus. In der 38. Minute dann ein traumhafter Spielzug von Kevin, der auf Jan-Niklas spielt, dieser verwandelt zum 1:0. Damit ging's in die Kabine. Mit Beginn der zweiten Halbzeit kamen unsere Gäste wieder besser ins Spiel und glichen beinahe aus: der Ball lag im Tor, allerdings kurz nach dem Schiripfiff, der das Abseits signalisierte. Paul ließ im Gegenzug dann eine Wahnsinnschance leider ungenutzt, bei der er mutterseelenallein vor dem Tor stand, den Kasten aber dann doch nicht traf, weil er direkt in die Arme des Tormanns spielte. In der 65. Minute dann ein Foulspiel unsererseits, der Elfmeter für Alex unhaltbar und damit der Ausgleich für Unterpörlitz. 13 Minuten später dann fressen wir erneut ein Tor heraus aus einem Eckball, der mittels Kopfball zum 1:2 führte. Jan-Niklas errettete uns dann kurz vor dem Abpfiff und glich zum 2:2 aus. Damit hieß es Verlängerung. In der zusätzlichen Spielzeit fielen dann die beiden Tore für unsere Gäste, die zum unglücklichen Endstand 2:4 führten und Folge individueller Fehler waren, die es nun heißt, im Training aufzugreifen.
1:0 Jan -Niklas Lorenz (38.)
1:1 (65.)
1:2 (82.)
2:2 Jan-Niklas Lorenz (83.)
2:3 n.V.
2:4 n. V.


24.09.2022

FSV Großbreitenbach 2 : Stahl U'born 
3:4 (1:2)

Schon zu Beginn des Spieles gegen die SG FSV Großbreitenbach II mutete es so an, als ob unsere Herren noch nicht wirklich auf der „Höhe“ angekommen waren. Der Gegner wurde gefühlt meterweit auf Abstand gehalten – wahrscheinlich übten sie die im Winter kommende Corona-Spielverordnung. Der Ball lief in dieser Anfangszeit, aber auch in weiten Teilen des Spiels nicht unbedingt fußgriffig. Damit erarbeiteten sich unsere Gastgeber Chance um Chance, denen es im Endeffekt aber an der Umsetzung fehlte. Wir sind geneigt, zu sagen, dass wir besonders in dieser Phase mehr Glück als Verstand hatten. Das 1:0 unsererseits fiel dann in Minute acht, als Patrick „Hohmer“ angriff, den Ball auf „Quick“ Nick in den Strafraum spielte, der den Ball gewohnt schick in die Maschen transportierte. An dem Punkt dachten alle, jetzt geht’s spielerisch bergauf, aber ……nein. Weiterhin erspielten sich die Gastgeber Chance um Chance, aus denen sie aber nichts machten. In der 28. Minute platzierte sich dann Stefan „Kohle“ zum Freistoß, trat den Ball in Richtung Tor, Sandro übernahm mit dem Kopf und erzielte damit das 2:0. 37. Minute: Hohmer legt das nächste Tor vor, Nick verwandelt, es steht 3:0. Kurz vor der Pause dann noch ein Wehrmutstropfen: ein unnötiges Foulspiel führt zum Freistoßtor für unsere Gegner. Mit dem 3:1 ging es in die Kabine, da wurde es dann zeugenberichten zufolge auch ziemlich laut. Nicht nur dem Trainer war bewusst, dass das Ergebnis anders aussehen könnte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit dann ein traumhafter Angriff von Nick, der auf David spielt. Dieser erzielt gewohnt lässig das vierte Tor. Der Drops schien damit eigentlich schon gelutscht, Großbreitenbach sorgte aber dafür, dass dieser uns kurzzeitig noch im Hals stecken blieb. Freistoß für die Heimmannschaft kurz vor der Strafraumgrenze in Minute 58: Justin, unser Tormann lässt abprallen, wir raffen es nicht schnell genug und es fällt das 4:2. Fünf Minuten vor Schluss in der 85. Minute: berechtigter Elfmeter durch ein Handspiel unsererseits, den Justin beinahe hielt… aber auch nur beinahe. Es steht 4:3, die Fingernägel der Mitgereisten waren da bis ins Nagelbett abgekaut. Passend zum Wetter schwammen unsere Herren da sichtlich über den Kunstrasen. Zum Ausgleich wäre es auch beinahe noch gekommen kurz vor Schluss, der Ball verfehlte das Tor aber dann knapp. Das Endergebnis 4:3 haben unsere Herren damit ehrlicherweise über die Zeit gerettet, an diesem Tag sehr glücklich verdiente 3 Punkte schieben sie auf Platz zwei der Tabelle. Spielerisch geglänzt haben wir an diesem Tag leider nicht, trotzdem freuen wir uns sehr über das Ergebnis, das Dank der individuellen Klasse nun eingebucht wird.


20.09.2022

Stahl U'born I : SG Griesheim
5:1 (3:0)

Nun denn – auf zum Spielbericht einer Partie gegen die SG Fort. Griesheim ganz nach Lehrbuch für unsere Herren. Hochüberlegen erlebten wir die Männer rund um Coach Michel Hellwig, der nach der letzten Niederlage in Kaule mit der Ersten wieder auf die Erfolgsspur einbiegt und dort richtig Gas gibt. „Start your Engines“ hieß es 15 Uhr auf heimischen Rasen. Unser Brummifahrer Nico nahms wörtlich, latschte da instant aufs Gas, zwiebelte 50 Sekunden später den Ball vor Bennis Quadratschädel, der mit diesem den Ball zum 1:0 in die Maschen beförderte und damit in den ersten Gang unserer Mannschaft schaltete. Patrick Hohmuth – sonst sehen wir ihn eher gemächlich mit dem Fahrrad zum Training fahren – spürte dann auch recht schnell den Fahrtwind im glattgestriegelten Haupthaar. Er beschleunigte in Minute 29 in den roten Drehzahlbereich und verwandelte nach einer Flanke von Benni dann zum 2:0. Der zweite Gang war drin, der Fahrtwind ließ selbst die Herzen der Fans Hochgefühle erleben. „Jetzt bin ich dran“ - Hohmer ließ das Steuer dann toremäßig bis zum 4:0 in der zweiten Halbzeit nicht los und brachte die Karre damit endgültig auf die Dreipunkte-Straße. Ausgereizt dann noch durch Sandro Grieser, der mit einem Distanzschuss in der 68. Minute auf die Zielgerade einbog. Da wiegten sich unsere Herren um Kapitän Kohlberg schon in Sicherheit, kurbelten das Fenster in Vorbereitung aufs Zielfoto runter und strauchelten kurz: sie kassierten noch einen Gegentreffer in Minute 85, der aus dieser Unachtsamkeit nicht hätte passieren dürfen und den Trainer dem Herzinfarkt nahebrachte. Trotzdem an dieser Stelle ein Bienchen ins Bummiheft für unseren neuen Tormann Justin Zeidler, der ein gutes erstes Spiel für die Hütte ablieferte. Zusammenfassend also ein schönes Spiel und sichere drei Punkte für die Erste. Sandro, der verletzte vom Feld musste, wünschen wir von hier aus alles Gute!

1:0 Benjamin Kroll (1.)
2:0 Patrick Hohmuth (29.)
3:0 Patrick Hohmuth (36.)
4:0 Patrick Hohmuth (61.)
5:0 Sandro Grieser (68.)
5:1 Kenny Le (85.)

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03.09.2022

TSG Kaulsdorf : Stahl U'born I
6:4 (3:3)

Hüstel hüstel… wir haben das Derby unglücklicherweise nicht für uns entscheiden können, die bisherige Siegesserie (zwei Siege in Folge) wurden am Kaulsdorfer Kirmeswochenende unterbrochen.Das zeichnete sich schon in den ersten Minuten ab: die Mannschaft fand einfach nicht so richtig ins Spiel, besonders in den ersten 15 Minuten erfolgte anstatt der Aktion nur eine Reaktion, die noch nicht einmal weltbewegend war. Die Kaulsdorfer schafften es in dieser Zeit – wahrscheinlich auch angetrieben vom Heimvorteil und der Kirmesvorfreude – bereits mit 3:0 in Führung zu gehen. Anders allerdings zu einigen Spielen der Vorsaison bewiesen die Herren dann aber noch in der ersten Halbzeit Moral und kämpften sich mit drei Toren in Folge also bis zum 3:3 heran (Patrick Hohmuth, 28. Minute / Sandro Grieser, 42. Minute / David Schmidt, 43. Minute).Mit Beginn der zweiten Halbzeit dann ein fragwürdiger Schirientscheid, der uns einen Elfer eingebracht hätte. Der Pfiff blieb allerdings aus. Im Gegenzug kassieren unsere Gastgeber diesen Strafstoß und verwandeln ihn zum 4:3. In den Folgeminuten versuchten unsere Herren druckvoll nach vorn zu arbeiten, ein Fehlpass und die falsche Reaktion unseres Tormannes führte dann aber zum 5:3. Eine Ecke mit anschließendem Kopfball in Richtung Tor konnte aber durch Kaulsdorfs Keeper gut gehalten werden. Im Anschluss nutzten die Kaulsdorfer noch die Chance zum 6:3. Kurz vor Schluss in der 90. Minute konnte Sandro dann den Abstand noch auf 6:4 verkürzen, uns bleibt aber nur, unseren Nachbarn zu diesem verdienten Erfolg zu gratulieren und die Gewissheit, der Sieg wurde zum Kirmeswochenende ordentlich begossen.


28.08.2022

Stahl U'born I : SG Gräfenthal
3:0 (2:0)

Mit Freudentränen in den Augen berichten wir überaus gerne vom zweiten Punktspiel unserer Ersten am Samstag gegen die SG SSV Grün-Weiß Gräfenthal auf heimischen Rasen. Die ersten dreißig Minuten sahen wir und die knapp 40 Fans Traumfußball nach Maß, der Ball lief, kurze schöne Pässe zierten das Spiel und wie in einer jungen Beziehung wurde auch richtig schön miteinander gesprochen und kommuniziert. In einer Beziehung entstehen dadurch Kinder, im Fußball eben Tore: in Minute zehn der Angriff über links und ein an diesem Tag äußerst gutgelaunter David, der die Pille unhaltbar in den rechten oberen Giebel versenkt. Knapp acht Minuten später dann das 2:0: Paul steppt über die Grundlinie, flankt den Ball gekonnt zu Jan-Niklas, der dann den Traumtreffer erzielt. Damit ging es dann auch in die Pause. Wir fragen uns an dieser Stelle immer wieder, was in den 15 Minuten in der Kabine so vor sich geht, denn danach sahen wir das alte Problem wie auch gegen Plaue... die Herren kamen superschlecht ins Spiel, ließen unseren Gegnern drei Chancen. Eine vereitelte Tormann Alex mit einer super Parade, die anderen verfehlten das heimische Tor. 25 Minuten dauerte es, bis überhaupt ein gescheiter Angriff der Stahl-Elf erkennbar war. Dieser wurde dann von Leo über Paul gestartet, blieb aber erfolglos. Patrick Hohmuth wollte aber dann auch nicht eher vom Platz bevor er nicht auch noch ein Tor geschossen hat – schließlich war er ja nicht zu Spaß hier. Zweimal nahm er Anlauf und schaffte dann das 3:0 in der 87. Minute. Fazit: ein überzeugender Sieg, der in Halbzeit zwei auch das eine oder andere Mal arg in Gefahr war. „Kriegen wir diese Schwächephasen nicht in den Griff, ist es nur ein Frage der Zeit, bis wir Gegentore kassieren, die uns dann den Sieg kosten.“, so Coach Hellwig. Recht hat er… Aber nun freuen wir uns über die nächsten drei Punkte und den aktuell zweiten Tabellenplatz. Nächsten Freitag erwartet euch dann das Derby gegen Kaule, die auch schon zwei Spiele gewannen.

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20.08.2022

FSV Plaue : Stahl U'born I
1:7 (0:2)

Zum ersten Mal in der neuen Saison dürfen wir von Spiel der Herren I, die nun in der Kreisliga auflaufen, berichten. Und freuen uns, Ihnen mitzuteilen… wir ham gewonnen… überraachn'd drei Punkte und Dank des Toresegens die Tabellenführung brachte uns das ein. Tabellenführer - was für ein wohlklingendes Wort Die Weichen dafür stellten bereits in den ersten Minuten David und Nick. Der Erstere flankte auf "Quick" Nick, der in Minute sechs zum 1:0 einschiebt. Wenige Minuten später das gleiche Manöver: Patrick Hohmuth auf Leo der drei Minuten später zum 2:0 verwandelt. Sandro und Florenz peilten wenige Minuten später ebenso das Tor an, verfehlten aber knapp. Im ersten Viertel also klare Überlegenheit unserer Männer, die dann aber im zweiten Viertel unsere Gegner zu oft zum Zug kommen ließen, es schien, sie hatten ihren roten Faden da Dank ihrer Führungstreffer im Tor liegen gelassen. Plaue fand besser ins Spiel, Dank der Unachtsamkeiten unserer Herren. Mit dem 2:0 ging es dann aber ersteinmal in die Pause. Die zweite Halbzeit begann mit einer Schwächephase unsererseits. Plaue erackerte sich mehrere Chancen, einen Pfostenschuss und zu guter Letzt auch noch ein Tor in Minute 55. Erst nach dem 3:1 und 4:1 durch David Schmidt innerhalb zwei Minuten endete die Zitterpartie. Nick und Florenz trugen sich dann in Minute 76 und 78 ins Trefferbuch ein, sowie Benni Kroll in der 88. Minute. In dieser Zeit merkte man aber auch deutlich, dass unserer Gastgeber einfach platt waren. Somit sahen wir einen starken Saisonauftakt, der uns Lust auf mehr macht.

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Spielberichte Saison 2021/22

Rückrunde 2021/22

1 Männer: FSV 1928 Gräfinau-Angstedt : SV Stahl Unterwellenborn 5:0 (2:0)

SPIELBERICHTE M1 UND M2

Die erste Herrenmannschaft unterlag erneut und trennte sich am Wochenende 0:5 (0:2) von den Herren aus Gräfinau-Angstedt. Es gibt wenig Positives zu erwähnen und auch die Personalnot der Mannschaft rechtfertigt kaum das Ergebnis. Die Herren der Zweiten lieferten sich am Samstag gegen Uhlstädt ein Duell auf Augenhöhe. Sie fühlten sich sichtlich wohl, gerade wahrscheinlich auch durch die Erfolge der Vergangenheit. In der 19. Minute ging dann unser Gegner allerdings in Führung: Eckball und rein ins Tor. "Eigentlich einen totale Gurke, ich hab's aber einfach zu spät gesehen.", ärgert sich Tormann Ebsen im Nachgang. In der 30. Minute macht das Nico Rolle wett, er schafft den Ausgleich und lässt Jubel auf der Stahl-Bank erklingen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann doch noch das nächste Gegentor der Uhlstädter: durch ein paar Fehler hintenrum gingen die eine Klasse höher spielenden Uhlstädter in Führung. In der zweiten Halbzeit ließen unsere Herren einige Chancen ungenutzt, das 2:2 hätte einfach fallen müssen. Es könnte bekanntlich so einfach sein, isses aber nicht - es blieb beim 1:2. Positives trotzdem aus dem Mund des Trainers, der war zufrieden mit dem Gezeigten. Aus diesem Match seht ihr auch die Bilder.

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Dienstag 29.03.2022

1 Männer: SV Stahl Unterwellenborn : TSV Oppurg 0:3 (0:1)

Nach langen 3 Monaten stand für die Mannschaft um Trainer Michel Hellwig das erste Testspiel gegen den TSV Oppurg (2. Platz der KL) an. Die ersten 15 Minuten davon gehörten klar der Stahl-Elf, bereits nach vier Minuten entbrannte schon der erste Jubel: nach einem starken Pass von Leo Ott auf "Quick" Nick Weihrauch sorgte dieser, der eigentlich nicht gerade als Torjäger bekannt ist, direkt die erste Chance. Keine zwei Minuten später hatte "Quick" Nick den Ball wieder am Fuß und spielte ihn in den Strafraum auf Florenz Büchner, der aber da nicht veredeln konnte. Dieser hatte heute seinen ersten Einsatz nach langer Verletzung und zeigte sich in guter Form. Eine weitere Chance konnte sich Leo erarbeiten der allerdings am Torwart scheiterte. Den Nachschuss von Ben aus knapp 20 Metern hielt der Torwart ebenfalls. Oppurg kam nach 15 Minuten besser ins Spiel und bekam in der 21. Minute einen Elfer zugesprochen, den Benny Kroll bravourös hielt. Unsere Abwehr dahingegen hatte größere Probleme und kassiere in der 41. Minute fast wieder den Ausgleich. Eine Latte verhinderte Schlimmeres.  So ging es mit einem 1:0 in die Pause. Mit Beginn der zweite Hälfte hatten wir das Spiel wieder voll im Griff und konnten uns gute Chancen erarbeiten. Leo Ott scheiterte erneut am Torwart, der eine gute Partie zeigte. In der 59. Minute brachte erneut eine Torvorlage von Leo Ott auf Nick Weihrauch die Stahl-Elf zum Jubeln. Nick Weihrauch verwandelt souverän zum 2:0, soviel Torgeschick sah man selten von ihm mit dem 2:0 schien das Spiel entschieden: Coachl Hellwig nahm dann in der 45. und 70. Minute Wechsel vor: Jakob für Felix Völke und Gessi für Ben. Die beiden Geheimwaffen durften dann auch nochmal ran ans Gerät. Eine Balleroberung von Florenz Büchner ermöglichte in der 70. Minute die dritte Chance für Leo Ott, der dann endlich sein Tor erzielte .Souverän verwandelte er zum 3:0 Endstand. Unter dem Strich ein gutes Testspiel, das ein paar Stellen aufzeigt, die verbessert werden müssen. Die Zuordnung steht hier ganz vorn.
Wir bedanken uns beim TSV Oppurg für das Testspiel und wünschen dem Team für die Rückrunde alles Gute.

STAHL FEUER 

2020/21 Kreisoberliga
hintere
Reihe v.l.:
Detlef Roth (ML), Nico Rolle, Jakob Weihrauch, Max Lindow, Maximilian Kühn, Paul Czekanowski, Daniel Lorber, Christian Spitzner, Sandro Grieser, Marc Köpke, Jens Wolter, Sebastian Bergner (Co-Tr.), Michel Hellwig (Trainer), Benno Walther (Abt.L)
vordere 
Reihe v.l.:

Tom Gessner, Stefan Kohlberg, Jan Lorenz, Tom Piastowski, Oskar Augustin, Benjamin Kroll, Leonhard Ott, Tobias Franke, Felix Poeser, Christian Eberhardt

es fehlen: Nick Weihrauch, David Schmidt, Dominik Oppolzer
2019/20 Kreisoberliga
hintere
Reihe v.l.:
Detlef Roth (ML), Nico Rolle, Jakob Weihrauch, Max Lindow, Maximilian Kühn, Paul Czekanowski, Daniel Lorber, Christian Spitzner, Sandro Grieser, Marc Köpke, Jens Wolter, Sebastian Bergner (Co-Tr.), Michel Hellwig (Trainer), Benno Walther (Abt.L)
vordere 
Reihe v.l.:

Tom Gessner, Stefan Kohlberg, Jan Lorenz, Tom Piastowski, Oskar Augustin, Benjamin Kroll, Leonhard Ott, Tobias Franke, Felix Poeser, Christian Eberhardt

es fehlen: Nick Weihrauch, David Schmidt, Dominik Oppolzer

31.08.2019

SV Stahl Unterwellenborn- SV 1889 Schwarza 1:3 (1:1)

Nach dem Rücktritt von Trainer Penzel in der Woche gab es leider eine weitere vermeidbare Niederlage. Die Stahlwerker durch viele Ausfälle an dem Wochenende mit einigen altgedienten Spielern angetreten, traten zu Beginn verunsichert auf und lagen bereits nach 7 Minuten zurück. Man ließ sich im Zentrum herauslocken, ein Pass in die Schnittstelle folgte und Zheligotov überlupfte Steven Schlegel im Tor. Der Gastgeber fing sich aber schnell und hatte bei glasklaren Möglichkeiten vor allem über Patrick Hohmuth einfach nicht das Glück welches man mal braucht. Dennoch gelang kurz vor der Pause der Ausgleich. Hohmuth wieder durchgebrochen scheitert am Keeper, den abprallenden Ball nimmt Lorenz auf und wird gefoult. Den Elfmeter verwandelt Hohmuth sicher. Leider leistet man sich wie in Halbzeit eins wieder einen folgenschweren Fehler. Nach Eingabe von links fabriziert Spitzner im Strafraum eine Kerze, Schlegel kann diesen Ball nicht entscheident klären und nachdem ein Schwarzaer den Ball kontrolliert wird er von Spitzner gefoult. Den Elfmeter verwandelt Oschmann sicher. Nachdem Schwarza dann in der 65.Minute das 1:3 durch Jäger erzielte, schienen die Messen gelesen. Die Stahlwerker rafften sich aber nochmal auf und hatten durch Lorenz und Spitzner tolle Möglichkeiten, aber die Abschlussschwäche der Unterwellenborner und eine fast 100 prozentige Chancenauswertung der Schwarzaer ermöglichte letztendlich den Sieg der Gäste.

DR

25.08.2019

Die Stahlwerker stark ersatzgeschwächt angereist mussten eine weitere bittere Niederlage einstecken, welche sicher zu hoch ausfiel.Bei großer Hitze und schlechten Platzbedingungen hatten beide Teams so ihre Probleme in einem schwachen Spiel. Die Kumpel sehr defensiv ausgerichtet hielten sich aber nicht an die taktischen Anweisungen tief zu stehen, rückten immer wieder an die Mittellinie vor und wurden von weiten Bällen der Einheimischen immer wieder überrascht.Einen davon unterlief der Keeper der Gäste so unglücklich das Trepanovski nur noch einschieben musste. In der zweiten Halbzeit kam zu den Unzulänglichkeiten der Gäste auch noch ein Schiri, der sehr einseitig pfiff und dadurch den Ilmtalern klare Vorteile verschaffte. Beim ersten Elfmeter in der 59.Minute kann man vielleicht noch mitgehen ,was danach folgte nicht. Zunächst hatten die Gäste zweimal das Anschlusstor auf dem Fuß, aber Piastowski scheitert per Lupfer an der Lattenunterkante und Opolzer hat nach der Eingabe von Bernhard Kein Schussglück. Kurz danach eine weitere Eingabe von rechts, ein Zottelstedter spielt den Ball klar mit ausgestreckten Armen im Strafraum,wütende Proteste, doch der pfiff blieb unverständlicher Weise aus. Wenig später Freistoß Zottelstedt, Griesser wird der Ball im angelegten Zustand an die Hand geschossen, der Pfiff kam prompt, Elfmeter und Gelb Rot dazu. Das ist einfach nicht in Ordnung und vollkommen Überzogen,das Geschenk wird dankend angenommen und in Unterzahl war die Moral der Mannschaft gebrochen, zwei weitere Treffer die Folge.

DR

2018/19 Kreisoberliga
hintere
Reihe v.l.:
Detlef Roth (ML), Sandro Grieser, Philipp Oppolzer, Adrian Groschner, Nico Rolle, Maximilian Krause, Tommy Kästner, Tom Gessner
mittlere Reihe v.l.: Benno Walther (Abt.L), Paul Czekanowski, Dominik Oppolzer, Daniel Lorber, Willi Weedermann, Markus Aper, Stefan Erdmann, Felix Völke, Timo Hartmann, Tom Piastowski, Thomas Unbehaun, Jens Uwe Penzel (Trainer)
vordere
Reihe v.l.:
Heiko Perthun, Nick Weihrauch, Tobias Franke, Benjamin Kroll, Sebastian Lange, Jan Lorenz, Stefan Kohlberg, Pierre Schultheiß
es fehlen: Christian Spitzner, Dominik Hille,

10.06.2019

SV Stahl Unterwellenborn - FC Einheit Bad Berka 0:4 (0:2)

Eine zu weitere Niederlage mussten die Stahlwerker gegen abgezokte Gäste
hinnehmen. Bei ausgeglichenen Chancenanteilen, trafen die Gäste immer im
richtigen Moment. Weihrauch und Lorenz vergaben gute Gelegenheiten, Erik
Tonkel traf in der 7.Minute eiskalt ins lange Eck. In der 27.Minute
nutzten die Berkaer die nächste Chance durch Christian Saul und es stand
0:2. In der zweiten Halbzeit passte sich das Match seiner Bedeutung an, es
gab nur Magerkost. Die Einheit schlug aber noch zweimal zu und erhöhte
durch Steiner und Grätscher auf 0:4, was in der Höhe etwas übertrieben war.

DR

25.05.2019

SV Stahl Unterwellenborn- Schöndorfer SV  5:1 ( 3:1)

In der ersten Halbzeit wurden die Stahlwerker bei starkem Regen bereits nach 17 Minuten von den Gästen bestraft, als nach einer Eingabe von rechts der völlig freie Torjäger Happe den Ball zum 0:1 ins Netz beförderte. Die kurze Schockstarre legte sich aber bald und die Gastgeber kamen immer besser ins Spiel. Nachdem Markus Arper zum 1:1  in der 28.Minute traf, häuften sich die Chancen. Mit einem Doppelpack nach schönen Spielzügen in der 30. und 41.Minute meldete sich Jan-Niklas Lorenz zu Wort und schraubte den Spielstand auf 3:1. Weitere klare Möglichkeiten folgten und die Schöndorfer mussten froh sein, das es bis zum Pausenpfiff auch so blieb. Nach der Halbzeit versuchten die Gäste alles, um nochmal heranzukommen, aber die Abwehr der Gastgeber stand sicher. Bei erfolgversprechenden Kontern blieb man zunächst erfolglos, da entweder der letzte Pass nicht ankam oder man zu unentschlossen beim Abschluss war. In der 65.Minute gab es einen Foulelfmeter für die Stahlwerker, welchen Spitzner an die Lattenunterkante setzte und erst im dritten Nachschuß von Arper ins Netz befördert wurde. Für den Schlusspunkt sorgte dann Thomas Unbehaun welcher eine scharfe Eingabe von Piastowski mit Direktschuss zum 5:1 abschloss. Gute Besserung den verletzten Spielern der Gäste.

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18.05.2019

FSV Großbreitenbach - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

In einem guten Kreisoberligaspiel verloren die Kumpel unglücklich, da man wieder einmal seine Chancen nicht nutzte. Ein Punkt wäre für die Stahlwerker, welche eine Hand voll Stammspieler ersetzen musste, mehr als verdient gewesen. In Halbzeit eins ein sehr verteiltes Spiel mit wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten und so ging man auch mit einem 0:0 in die Pause. Die erste große Möglichkeit hatten die Stahlwerker als Arper am stark reagierendem Keeper scheiterte. Doch der FSV kam jetzt besser in tritt und Schneider musste zwei mal seine immer noch vorhandene Klasse beweisen. Bei einem bildschönem Spielzug über drei Stationen mit Direktabnahme von Bernhardt lag wieder die Führung der Gäste in der Luft. Als man einmal Thomas Langguth aus den Augen verlor, war es dann in der 63.Minute geschehen. Die Kumpel gaben alles, aber der Ausgleich bei zwei schönen Aktionen wollte einfach nicht fallen. Letztendlich besiegelte Betz in der 86.Minute die Niederlage der Unterwellenborner.

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11.05.2019

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg 2:3 (0:2)

In einem nicht auf sonderlich hohen Niveau stehenden Derby setzten sich die Kurstädter in der Nachspielzeit durch. Viele Fehlpässe prägten das ganze Spiel, die ersten verheißungsvollen Situationen auf Seiten der Gastgeber konnten von Arper und Lorenz leider nicht genutzt werden. Mit fortschreitender Spielzeit wurden die Gäste stärker, nutzten vor allem die sich bietenden Räume, weil die Kumpel viel zu hoch standen und das wurde den Gastgebern dann auch zum Verhängnis. Vofrei und Nurali nutzten die Einladung der Gastgeber in der 37. und 40.Minute zur sicheren Führung. Aber die Kumpel gaben nicht auf. Als Weihrauch im Strafraum gefoult wird verwandelt Perthun in der 56.Minute sicher. Eine feine Einzelleistung von Arper bringt in der 86.Minute den verdienten Ausgleich mit dem auch beide Seiten hätten Leben können. Ein völlig unnötiger Querpass in die Mitte, bringt die Gastgeber so in Verlegenheit, das Nurali 25 Meter vor dem Tor gefoult wird. Der oberligaerfahrene Spielertrainer Rene Rudolph schnappt sich das Leder und schießt den Ball straff flach in die untere linke Ecke. Wieder einmal verliert man ein Spiel völlig unnötig kurz vor Schluss.

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04.05.2019

VfB Apolda - SV Stahl Unterwellenborn 2:2 (1:1)

Die ersatzgeschwächten Unterwellenborner machten in Apolda ein starkes Spiel holten verdient einen Punkt und bei Ausnutzung aller Chancen war eigentlich noch mehr drin. Bevor Apolda in die Gänge kam standen die Kumpel zweimal völlig frei vorm Keeper der Gastgeber, aber man brachte die Kugel nicht im Tor unter. Nach einem Missverständnis in der inneren Abwehr der Gäste gingen die Apoldaer durch Hädrich in Minute 16 in Führung. Danach wurden die Gastgeber auch besser, aber Georgi im Tor der Unterwellenborner hielt stark. Apolda weiter anfällig bei den Kontern der Gäste und als Heiko Perthun auf die Reise geschickt wird, erzielt er den verdienten Ausgleich in der 24.Minute. Mit Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste hellwach, versiebten aber kurz nacheinander in der 46.
und 47.Minute zwei Großchancen. Der VfB wurden wie in Halbzeit eins im laufe des Spiels immer stärker und setzten die Gäste unter Druck, erarbeitete sich auch Möglichkeiten, aber erst in der 80.Minute kam man zum Erfolg. Über rechts wird an der Grundlinie nicht energisch geklärt, die folgende Eingabe verwandelt der völlig blank stehende Hädrich. Aber die Kumpel kamen zurück. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze schlenzt Pierre Schultheiß in der 85.Minute den Ball über die Mauer, der Keeper hat keine Chance. Um den Lucky Punch zu setzen fehlte den Gästen in der Nachspielzeit bei einer weiteren Großchance die Übersicht und so blieb es bei einem letztendlich gerechten 2:2.

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28.04.2019

SV Wachsenburg Haarhausen - SV Stahl Unterwellenborn 5:2 (5:1)

Eine deutliche Niederlage musste man unnötiger Weise in Haarhausen hinnehmen.Bereits der erste Angriff der Gastgeber führte zum Rückstand.Ein weiter Ball über links eine scharfe Eingabe und Glass stand total blank. Der Gast aber keineswegs geschockt spielte mutig nach vorn und hatte Chancen. Weihrauch vergab die größte allein vorm Keeper stehend per Kopf. Wenig später der längst verdiente Ausgleich. Spitzner nimmt einen Ball 25 Meter vor dem Tor volley aus der Luft, was für ein herrlicher Treffer. Die Freude hielt nicht einmal eine Minute. Wieder ein weiter Ball, diesmal über rechts, Glass kann die Eingabe ungehindert annehmen und verwandelt im Stil eines Torjägers. Nach dem 3:1, wieder nach einem langen Ball, Elstner schoss straff ins kurze Eck, gingen die Köpfe schon merklich runter, was in der 44. und 45. Minute kulminierte und zu zwei weiteren Treffern führte.In der 2.Halbzeit fing man sich aber wieder durch eine Umstellung in der Abwehr und auch dadurch das die Gastgeber nur noch auf Konter spielten und abwartend agierten. Die Stahlwerker fast nur noch im Vorwärtsgang erzielten durch Perthun das 5:2 und hatten Pech als der Schuss von Lorenz vom Innenpfosten heraussprang und ein Tor durch Spitzner wegen Abseits aberkannt wurde. Um den gebrauchten Tag noch die Krone aufzusetzen, verletzten sich zwei Spieler der Gäste noch kurz vor Schluss.

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22.04.2019

SV Stahl Uborn - FSV Gräfenroda 4:1 (2:0)

Im Nachholespiel hatten beide Teams mit dem böigen Wind zu kämpfen ,gegen den die Gastgeber in der ersten Halbzeit anspielen mussten. Das Spielgeschehen gestaltete sich zäh bis der Gastgeber seine erste Chance hatte. Marcus Arper in bester Schußposition scheiterte aber am toll reagierenden Keeper. In der 27.Minute Chance Nummer zwei und diese ließ man sich nicht entgehen. Christian Spitzner wird im Strafraum angespielt, dieser dreht sich in seiner unnachahmlichen Art um seinen Gegenspieler und schießt unhaltbar ins kurze Eck. Vom FSV ist nicht viel zu sehen, die langen Bälle landen bei dem starken Wind fast alle im aus. Die Stahlwerker kommen da besser zurecht und erzielen in der 34.Minute das zweite Tor. Dies war eine gelungene Einzelaktion von Arper, welcher sich auf links den Ball erkämpft Geschwindigkeit aufnimmt im Strafraum noch einen Gegenspieler stehen lässt und der harte Schuss landet im Tor. Die einzige brenzlige Situation der Gäste kurz vor dem Pausenpfiff, als Benny Kroll den Ball nach einem Freistoß aus dem Eck hechten muss. In der zweiten Halbzeit schluderten die Gastgeber mit ihren Chancen, Arper spielt in bester Position noch mal quer und die Schüsse von Gessner und Spitzner finden nicht ihr Ziel. Erst Stefan Kohlberg sorgt mit Windunterstützung in der 73.Minute mit einem Freistoß aus 35 Metern für etwas Erlösung. Statt danach etwas fürs Torkonto zu tun, bekam man nach Unachtsamkeit bei einem ruhenden Ball durch Wolf per Kopf ein Gegentor, was wieder für einige Unruhe sorgte. Nach dem schönsten Angriff des Spiels über mehrere Stationen, war es Tom Piastowski mit überlegtem Schuss ins rechte obere Eck vorbehalten für den Endstand zu sorgen. Ein wichtiger und verdienter Sieg der Gastgeber.

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13.04.2019

SV Stahl Unterwellenborn - FSV Gräfinau-Angstedt 2:3 (2:1)

Eine weitere vermeidbare Niederlage im Abstiegskampf mussten die Stahlwerker am Samstag hinnehmen. Zum Anfang des Spiels waren die Unterwellenborner alles andere als wach. Die erste Chance gab es für die Gäste nach 30 Sekunden, da konnte Kroll mit toller Parade noch Schlimmeres verhindern. Bei der nachfolgenden Ecke hatte er keine Chance, Hartmann köpfte völlig ungehindert ein. Die Gastgeber kamen weiter schwer in die Gänge und mussten froh sein das es bei diesem Ergebnis blieb. Nach 15 Minuten wurde es besser und die Kumpel kamen zu Chancen. Nachdem der Keeper der Gäste einen Freistoß von Perthun aus dem Angel fischte, erzielte Arper beim nächsten Spielzug das 1:1. In der 28.Minute stand er wieder goldrichtig und brachte die Hausherren in Führung. Diese hielt dann bis zur Pause. In den ersten 25 Minuten der 2.Halbzeit passierte außer das Weihrauch die Chance zum 3:1 liegen ließ nicht viel. Dann griff Schiri Fehn massiv ins Spiel ein. Als Kohlberg im Strafraum der Ball im Vorwärtsgang von 50 Zentimetern an die angelegte Hand geschossen wurde, entschied er zum entsetzen der Gastgeber auf Elfmeter. Dieses Geschenk nahm Risch dankend an. Die Gastgeber wirkten geschockt und der FSV nutzte dies rigoros aus. Nach einer Ecke 4 Minuten später, kommt Büchner Mitte Tor frei zum Flugkopfball und lässt Kroll keine Chance. Als dann Spitzner im Strafraum mit beiden Händen umgestoßen wird, bleibt die Pfeiffe des Schiris stumm und die Punkte gehen nach Gräfinau.

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06.04.2019

SV Stahl Unterwellenborn - SC 1903 Weimar II 0:2( 0:1)

Leider versäumten die Stahlwerker in diesem wichtigen Spiel Big Points einzusammeln, da man leider nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnte. Es fehlte der leidenschaftliche Einsatz den man sonst an den Tag gelegt hatte. Die Unterwellenborner begannen gut und hatten durch Spitzner, der einen Tick zu spät kommt und Weihrauch dessen Linksschuß am Pfosten vorbei streicht erste Chancen. Nach 20 Minuten wurden die Weimaraner immer besser und setzten sich in der Hälfte der Einheimischen fest, ohne aber nennenswerte Chancen heraus zu spielen. Als sich die Kumpel mit einem verheißungsvollen Angriff wieder befreien konnten, dieser aber nicht energisch abgeschlossen wurde, lief man in einen Konter. Ein weit geschlagener Ball ins Zentrum der aufgerückten Abwehr konnte von Gretsch nicht geklärt werden, Märtin setzt sich im Laufduell durch und verwandelt in der 30.Minute unhaltbar. So ging es auch in die Pause. Mit Wiederanpfiff zwei Großchancen der Kumpel, Spitzner allein durch will nochmal abspielen anstatt es selbst zu machen, Weimar klärt zur Ecke. Der Ball schwebt herein, Spitzner verlängert auf Gretsch, das Leder streicht am langen Pfosten um Zentimeter vorbei. Eine viertel Stunde vor Schluss stellte man taktisch um, versuchte es mit zwei Stürmern und genau in diese Phase fällt das 0:2. Wieder ein weiter schlag aus der Abwehr, wieder wird der Ball falsch berechnet und ein Luftloch geschlagen, der linke Außenspieler läuft frei durch, bedient in der Mitte Johannes Märtin und dieser sagt zum zweiten Mal "Danke" und netzt ein. Es wurde in den verbleibenden Minuten alles versucht um noch mal heran zu kommen, aber der SC lies nichts mehr zu und so musste man die bittere Pille der Niederlage schlucken.

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30.03.2019

SV Stahl Uborn - SV 1883 Schwarza 3:2 (2:1)

In einem spannenden Kreisderby gewannen die Kumpel verdient, obwohl es so nicht vorhersehbar war. Ein halbes Dutzend Stammspieler fehlten den Unterwellenbornern und umso höher ist diese Ergebnis einzuschätzen. Den einzigen Vorwurf den man dem Team machen kann, das einfach zu viele klare Möglichkeiten liegen geblieben sind. Schon in der Anfangsphase gab es gute Gelegenheiten bis Spitzner im Strafraum gefoult wurde und Perthun den Elfmeter sicher verwandelte. 4 Minuten später der Ausgleich, Oschmann wird im Mittelfeld nicht energisch gestört, kann ein paar Meter laufen und sein Schrägschuss landet unhaltbar in der linken Ecke des Tores. Der Gastgeber aber weiter mit den besseren Möglichkeiten, zwei mal verhindert die Latte einen möglichen Treffer. Das zweite Tor erzielt dann Christian Spitzner in der 41.Spielminute, nach einer herrlichen Einzelaktion im Strafraum. Weitere Chancen folgen, doch das 3:1 vor der Pause will einfach nicht gelingen. in Halbzeit zwei zogen die Schwarzaer deutlich an und kämpften um den Ausgleich. Dazwischen Nadelstiche der Kumpel aber Korittke verhinderte die Vorentscheidung. In der 75.Minute der Ausgleich der Gäste durch Phillip Beetz, welchen man sich mit unermütlichem anlaufen auch verdient hatte. Viele dachten jetzt kippt das Spiel aber die Stahlwerker hatten noch einen in petto. 78.Minute, Ecke Pierre Schultheiss und der Kleinste auf dem Platz Heiko Perthun schraubt sich nach oben und erzielt einen herrlichen Kopfballtreffer. Die letzten Minuten waren schwer umkämpft, am Ende behalten die Kumpel die Oberhand.

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02.03.2019

SV Stahl Unterwellenborn - Spvgg.Geratal II 1:0 (1:0)

Einen völlig unerwarteten Sieg feierten die Kumpel gegen den klaren Favoriten aus Geratal. Mit dem Wissen das mit Perthun, Arper, Torwart Lange, Griesser, Unbehaun und Czekanowski wichtige Spieler fehlten, wurde das Team sehr defensiv eingestellt und auch aus taktischen Gründen auf den oberen Platz ausgewichen. Die Gerataler waren in diesem Spiel überlegen, doch hatte man mit den vielbeinigen und aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern im Herausspielen klarer Chancen so seine Probleme. Keiner weiß natürlich welchen Lauf das Spiel genommen hätte, wenn die Gäste einen Elfmeter, welchen sie zugesprochen bekamen, in der 33.Minute genutzt hätten. Dieser wurde aber am linken Pfosten vorbei geschossen. Nach dem verschossenen Elfmeter schöpften die Stahlwerker neuen Mut und kamen zu Chancen, zweimal rettete Torhüter König gegen Schultheiss aber gegen den Kopfball von Stefan Erdmann nach einer Ecke von rechts in der 41.Minute hatte er keine Abwehrmöglichkeit. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das Spiel wie zu erwarten in eine reine Abwehrschlacht. Der Platz wurde regelrecht umgegraben, die Stahlwerker um den 40 jährigen Wolter kämpften um jeden Ball. Die Gastgeber setzten nur noch Nadelstiche, Geratal versuchte nun mit Macht zum Ausgleich zu kommen. Möglichkeiten gab es dazu aber es fehlte bei zwei drei verheißungsvollen Aktionen immer ein Quentchen um erfolgreich zu sein. In der 88.Minute wurde dann Spitzner im Strafraum umgerissen, fast alle sahen da einen klaren Elfmeter, der gut leitende Schiri leider nicht. So musste man bis zur letzten Minute bangen, um die 3 Punkte bejubeln zu können. Ein enorm wichtiger Sieg im Abstiegskampf.

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09.02.2019

VfB Pößneck - SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (1:0)

Zwei Tage nach der katastrophalen Vorstellung in Saalfeld ging es um Wiedergutmachung gegen eine Spitzenmannschaft der KOL Saale-Orla. Dies musste mit einem Miniaufgebot gelingen und diesmal zeigten sich die Stahlwerker von einer anderen Seite. Der VfB war mit dem heftigen Wind im Rücken überlegen, aber die Kumpel standen diszipliniert und was durch kam bereinigte der blendend aufgelegte Benny Kroll im Tor. Den einzigen Fehler in der inneren Abwehr nutzte Pößneck zur Führung. Griesser vertändelte das Leder im 1:1, Neumann schnappt sich die Kugel und lässt Kroll keine Chance. Chancen zum Ausgleich gab es auch, der Keeper der Gastgeber ließ sich von Erdmann aber nicht überwinden. In der zweiten Halbzeit sah man weiterhin die Pößnecker im Vorwärtsgang, aber bei weitem nicht mehr so zwingend. Kroll musste noch einmal sein ganzes Können zeigen, in der Folge nahmen die Angriffsbemühungen der Gäste deutlich zu. Zweimal konnte der Keeper mit starken Paraden den Ausgleich verhindern, als sich Lorenz und Gessner im Zentrum zum Doppelpass trafen und Gessner trocken abschloss, war er allerdings machtlos. Als sich beide Seiten eigentlich mit dem 1:1 angefreundet hatten, schlugen die Kumpel mit dem Schlusspfiff noch einmal zu. Fast eine Wiederholung des Ausgleichs, doch diesmal lupfte Lorenz den Ball über den herauseilenden Torhüter hinweg.

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17.11.2018

SV Stahl Unterwellenborn - Eintracht Wickerstedt 3:1 (1:0)

Endlich ein Sieg in diesem wichtigen und hoffentlich auch wegweisenden Spiel. Die Kumpel begannen gut und hatten erste Chancen durch Arper und Perthun. Arper machte es zu kompliziert und Perthun scheitert am gut haltenden Keeper der Eintracht. Das diese nicht zum Punkte abliefern gekommen sind ,zeigten sie in zwei brandheißen Situationen, in denen Sebastian Lange der Retter in der Not war. Zum richtigen Zeitpunkt dann die Führung der Gastgeber. Piastowski spielte Arper in der 28.Minute völlig frei und dieser ließ mit einem Hammer ins rechte obere Eck dem Gästeschlussmann keine Chance. Kurze Zeit später war Gretsch alleine durch, wurde aber stark attakiert und konnte nicht vollenden. Ob es Elfmeterreif war? Der Schiri pfiff nicht. Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste mit neuem Mut und setzten die Einheimischen, welche begannen nervös zu werden, unter Druck. Es begann eine Fehlerkette welche zu zwei Großchancen der Eintracht führte. Der erste Ball strich haarscharf am langen Eck vorbei, der zweite saß. Tschirner erzielte nach 60.Minuten den Ausgleich. Aber anders wie in den letzten Spielen hatte man eine Antwort parat. Ein weiter Ball von Erdmann erreicht Gretsch, er verlängert per Kopf auf Perthun und dieser wuchtet die Kugel ebenfalls per Kopf ins Tor und machte noch unliebsame Bekanntschaft mit dem Pfosten. Da waren 65 Minuten gespielt. Die Eintracht machte nun auf und die Stahlwerker hatten einige hochkarätige Konterchancen. Diese wurden allerdings meist unkonzentriert und fahrlässig zu Ende gespielt. Unmut gab es als Gretsch von hinten gestoßen wurde und der Schiedsrichter bei diesem klaren Foul nicht auf Elfmeter entschied. Kurz vor ultimo die endgültige Entscheidung. Gretsch setzte sich im 1 zu 1 an der Außenlinie durch, sprintete in Richtung Strafraum, legt uneigennützig auf Perthun ab und dieser erzielt in der 88.Minute das 3:1. Mit diesem Sieg geht man nun in die lange Winterpause.

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10.11.2018

FC Einheit Bad Berka - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

Viel Lob der Bad Berkaer in Richtung der Spieler der Kumpel-Elf, letztendlich stand man wieder mit leeren Händen da und musste die Heimreise ohne Punkte antreten. Es entwickelte sich ein mit hohem Tempo geführtes Spiel, indem die Gastgeber zu Beginn enormen Druck ausübten. Die Stahl Abwehr um Jens Wolter stand aber sicher und ließ in dieser Phase außer einem Kopfball von Torjäger Steiner nichts zu. Mit fortlaufender Spielzeit kamen die Gäste immer besser ins Spiel und man erarbeitete sich gute Gelegenheiten welche aber leider wie zu oft nicht konsequent ausgespielt wurden. Mit dem 0:0 ging es in die Pause. Das Spiel in der zweiten Halbzeit blieb verteilt, aber die Stahlwerker machten in der 65.Minute den wohl spielentscheidenden Fehler. Als Jonathan Weise zu einem Solo ansetzte waren fünf Spieler nicht in der Lage ihn zu stoppen. Ein taktisches Foul wäre angebracht gewesen, man verhält sich da einfach zu naiv. Weise spielt Nickel an und dessen Abschluss ist perfekt. Die Kumpel versuchten alles, hatten auch durch Perthun und Lorenz Chancen zum Ausgleich, aber das Glück ist im Moment nicht unser Begleiter. Eine Ecke entschied das Spiel endgültig, unglücklich abgefälscht steht Block da wo ein Stürmer stehen muss und lässt Lange aus kurzer Entfernung kurz vor Schluss keine Chance.

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28.10.2018

Schöndorfer SV - SV Stahl Unterwellenborn 1:0 (0:0)

Wie in den letzten Spielen war man nicht das schlechtere Team, doch am
Ende stand man wieder ohne Punkte da. In der 1. Halbzeit bestimmte man
das Spiel, hatte Chancen welche wiederum nicht genutzt wurden. Mit beginn
der zweiten Hälfte wurden die Gastgeber besser und erzielten durch einen
Kopfball die Führung in der 56.Minute durch Große. Die Kumpel versuchten
alles um zum Ausgleich zu kommen, aber das Glück was man auch braucht ist
den Unterwellenbornern zur Zeit nicht hold. Letztendlich wieder eine
vermeidbare Niederlage und man kann nur hoffen das die Leistungen welche
man zeigt auch mal belohnt werden.

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20.10.2018

SV Stahl Unterwellenborn - FSV Großbreitenbach 0:1 (0:1)

Eine weitere unglückliche Niederlage mussten die Stahlwerker am Kirmeswochenende hinnehmen. Beide Teams mit viel Verletzungspech gehandicapt boten den Zuschauern ein spannendes Spiel, bei dem die Gäste schon in der 13.Minute in Führung gingen. Ein verlorener Zweikampf auf der rechten Abwehrseite, eine genaue Flanke und Döring war mit starker Direktabnahme erfolgreich. Danach spielten eigentlich nur noch die Gastgeber, aber selbst beste Chancen wurden wie so oft in letzter Zeit nicht genutzt. Mehrfach war man dem 1:1 nahe, eigene Unzulänglichkeiten und ein großartig haltender Keeper verhinderten dies. Das änderte sich in Halbzeit zwei leider auch nicht und so musste das Team ein weiteres mal bitteres Lehrgeld bezahlen und drei Punkte den glücklichen Gästen
überlassen.

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06.10.2018

SV Stahl Unterwellenborn - VfB Apolda 1:2 ( 1:1)

In einem guten KOL-Spiel verloren die Kumpel äußerst unglücklich gegen den VfB, da man eine Vielzahl hochkarätiger Möglichkeiten liegen ließ und auch im Abwehrbereich wieder einmal allzu nachlässig war. Man ging nach 16 Minuten durch einen Kopfball von Erdmann völlig verdient in Führung und man hätte nach zwei Glanztaten von Lange im Tor der Einheimischen diese Führung ausbauen können, vielleicht sogar müssen. Erst wird eine klare Chance von Weihrauch der allein auf den Torhüter zusteuert vom Linienrichter jäh unterbrochen, das war nie und nimmer Abseits, da Weihrauch in der eigenen Hälfte startete. In der Folge lief Schultheiss allein auf den Keeper zu, scheitert, Arper hämmert aus ca.10 Metern an die Latte, den zurückspringenden Ball schießt Schultheiß überhastet übers Tor. Kurz nach der Pause, der Uhrzeiger hatte keine volle Umdrehung gemacht, lag der Ball im Tor der Stahlwerker. Ein schwacher Abwehrschlag von Spitzner landet bei einem Gegenspieler, welcher sofort in den Strafraum eindringt. Der Ball trudelt Richtung Torlinie, Erdmann weis nicht so richtig wie er klären soll, versucht es mit der Hacke und trifft einen eigenen Spieler, von dem der Ball ins Tor springt. Fassungslosigkeit auf der Bank und im Stadion über diese Aktion. Aber die Kumpel fangen sich schnell und haben weitere Hochkaräter. Perthun allein auf den Keeper laufend, vorbei, Schultheiß an den Innnenpfosten schießend und bei der nächsten Chance von Schultheiß nahm das Schicksal seinen lauf. Der schwache Schuss mit rechts wird vom Keeper gefangen und dieser macht das Spiel schnell über die rechte Seite. Ein scharfer Pass nach innen hebelt die Innenverteidigung aus und Fauer nutzt die einzig wirkliche Chance des VfB in der 2.Halbzeit. Die Gastgeber versuchten zurück zukommen aber der Stachel des zweiten Gegentores saß tief. Weedermann verfehlte kurz vor Schluss mit einem halben Seitfallzieher knapp den Kasten und somit war zum Leidwesen der Gastgeber eine weitere Niederlage besiegelt.

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29.09.2018

SV Stahl Unterwellenborn - SG Wachsenburg Haarhausen 0:1 (0:1)

in einem mäßigen Kreisoberligaspiel behielten die Gäste auf Grund der größeren Chancenanteile verdient die Oberhand. Die wenigen Möglichkeiten beider Teams sind schnell aufgezählt, so verfahren war die Partie. Die Wachsenburger hatten die erste Möglichkeit aber der Ball landete zum Glück der Einheimischen auf dem Netzdach des Tores. Da waren 15 Minuten gespielt. Es dauerte weitere 15 Minuten und da lies sich Glass nicht zweimal bitten um das 0:1 zu erzielen. Ein Ballverlust im Mittelfeld, offentsichtlich erwarteten einige einen Pfiff des Schiedsrichters, die Gäste schalteten schnell und spielten ihren Stoßstürmer an. Dieser hatte wenig Mühe den überhaupt nicht im Bilde zu scheinenden Erdmann stehen zu lassen und als Perthun noch retten wollte war es zu spät. Der trockene Schuss schlug im rechten unteren Eck ein. So ging es dann auch in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel wurde das Spiel der Gastgeber etwas besser doch zwingende Chancen, mit Ausnahme der von Schultheiss dessen Schuss im Strafraum übers Tor ging, gab es kaum. Die Gäste hätten in der 82.Minute den Sack zu machen können doch da war Lange der Retter in höchster Not. Eine weitere verdiente aber unnötige Niederlage, welche man nicht auf die lange Verletztenliste schieben kann.

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22.09.2018

FSV Gräfinau-Angstedt - SV Stahl Unterwellenborn 2:1 ( 0:0)

Das es für die Stahlwerker, bei denen 7 Stammspieler fehlten, beim Spitzenreiter schwer werden würde, war bereits im Vorfeld klar. Dennoch machten die Kumpel ein ordentliches Spiel, auch wenn es nicht zum Punktgewinn reichte. Aus der ersten Halbzeit gibt es nicht viel zu berichten, es gab wenig Torchancen. Nur bei Standards wurde es ab und zu gefährlich, wobei Lange im Tor der Unterwellenborner in der 25.Minute stark parierte. In der zweiten Halbzeit wuchs allerdings der Druck auf das Unterwellenborner Gehäuse und da schlichen sich im Abwehrverbund erste Fehler ein. Diese nutzten die Gastgeber rigoros aus und kamen in der 56.Minute durch den starken Zentgraf und in der 79.Minute durch Assinner zu ihren Toren. Die Gäste gaben aber nicht auf und kamen durch ein schönes Freistoßtor von Heiko Perthun zum Anschlusstreffer. Dieser fiel aber leider zu spät und so konnten die Gastgeber auch nicht ganz unverdient die 3 Punkte für sich verbuchen.

DR

01.09.2018

SV Stahl Unterwellenborn- SG FSV Oberweissbach 1:0 (0:0)

Beide Teams mussten in dem Derby auf wichtige Leistungsträger verzichten
und so plätscherte die erste Halbzeit ohne nennenswerte Höhepunkte
dahin. Die Gastgeber meist spielbestimmend aber auch ohne zündende Ideen
nach vorne. Der FSV beschränkte sich weitestgehend auf Resultatssicherung
und so ging man mit dem 0:0 in die Pause. Kurz nach dem Wechsel die erste
große Chance der Gastgeber als Heiko Perthun nach weiter Flanke per
Kopf, Stephan Berger im Tor des FSV, zu einer Glanztat zwang. Der Ball
wurde mit den Fingerspitzen an die Latte gelenkt und von dort tropfte er
ins Feld zurück. Der Gastgeber nun zwingender aber viele Abspielfehler
unterbanden oft verheißungsvolle Situationen schon im Ansatz. In der
60.Minute dann doch das 1:0. Jan-Niklas Lorenz fasste sich ein Herz und
zog aus 25 Metern Entfernung ab, Berger konnte den Ball noch an die Latte
lenken,das zurück springende Leder netzte Nick Weihrauch gekonnt gegen
die Laufrichtung des Keepers per Kopf ein. Es folgten gute Chancen um das
Spiel  endgültig zu entscheiden, entweder war Berger nach toller Flanke
von T.Franke und Flugkopfball von Arper im Weg, oder man spielte
erstklassige Konterchancen völlig ungenügend aus. In der Nachspielzeit
hätte man sich fast noch die 3 Punkte entreißen lassen, als die
Oberweissbacher ihre einzige wirkliche Chance hatten. Sebastian Lange im
Unterwellenborner Tor sicherte mit toller Parade seinem Team den Sieg.

DR

25.08.2018

FSV Gräfenroda -SV Stahl Unterwellenborn 4:0 (2:0)

Bei den Gästen fehlten wichtige Defensivkräfte, doch dies kann nicht als Ausrede für diese schwache Leistung herhalten. Man versuchte mit zwei 6ern  die Löcher im Mittelfeld zu schließen was letztendlich zu keiner Besserung führte. Bereits nach 13.Minuten lag man mit 2:0 zurück, beide Tore waren wie mit einer Schablone gezogen. Die Viererkette der Kumpel steht viel zu hoch in Nähe der Mittellinie, in beiden Fällen reicht ein Pass in die Schnittstelle, Gressler und Wolf sind einfach schneller als die Innenverteidiger, nutzen den angebotenen Raum und verwandeln
eiskalt. Im ersten Fall hätte ein energisches herauslaufen des Keepers schlimmeres verhindern können. Danach verletzte sich auch noch Oppolzer und in der Innenverteidigung musste wieder umgebaut werden. Die einzige nennenswerte Chance der Gäste hatte dann Erdmann nach einer Ecke in der 45.Minute, doch sein Kopfball strich haarscharf am rechten Pfosten vorbei. Man hoffte auf Besserung in der 2.Halbzeit, doch diese Hoffnung war kurz nach Anpfiff auch schon wieder Geschichte. Als ein Stürmer im Strafraum schon abdrehte Richtung Grundlinie, wurde dieser völlig unnötig von Keeper Lange gefoult. Den fälligen Elfmeter hielt er allerdings bravourös, aber da Spieler der Gäste in den Strafraum liefen, wurde dieser vom Schiri wiederholt. Diesmal trafen die Gastgeber. Diese ließen jetzt
etwas in der Konzentration nach und auch die Gäste kamen zu Chancen. Arper traf den Pfosten und Kohlbergs Versuch strich knapp über die Latte. Da man aber die eigene Fehlerquote nicht in den Griff bekam fing man sich auch noch das 4:0 ein.

DR

18.08.2018

1.Männer: SV Stahl Unterwellenborn- TSG Kaulsdorf 2:2 ( 0:1)

Zum 70-jährigen Vereinsjubiläum musste sich die Kumpel-Elf mit einem
mageren Pünktchen begnügen und machte dem Großteil der 350 Zuschauer
nicht wirklich eine Freude damit. In einem zerfahrenen Spiel setzte sich
die Fehlerkette aus dem letzten Punktspiel nahtlos fort, sodass die Gäste
bereits in der 6.Minute zur Führung kamen. Ein fataler Fehlpass von
Griesser konnte im Mittelfeld nicht verarbeitet werden, die Kaulsdorfer
schalteten schnell und schickten Blume in die Gasse, Unbehaun verliert
das Laufduell und Blume schießt unhaltbar in die lange Ecke. Die
Gastgeber sichtlich geschockt kamen einfach nicht in die Gänge. Kein
Laufspiel, keine Körpersprache, verlorene Zweikämpfe so sahen die
folgenden 39 Minuten aus und wenn man doch mal zu Chancen kam wurden
diese kläglich vergeben. Die zweite Halbzeit brachte dann eine deutliche
Besserung, Schultheiß hätte kurz nach dem Anpfiff den Ausgleich erzielen
können jagte den Ball aber in die Wolken. In der 53.Minute machte er es
besser, von Arper frei gespielt verwandelte er halbhoch ins linke
Eck. Leider konnten die Gastgeber in der Folge verheisungsvolle Angriffe
nicht zu Ende spielen weil fast immer der letzte Pass nicht ankam oder
zu eigensinnig agiert wurde. Zum Ende des Spiels wurde es
turbulent, 90.Minute. Einen Rückpass von Lorenz zu Torhüter Lange brachte
den eigentlichen k.o. für die Gastgeber. Lange spielte den Ball zum
Kaulsdorfer Ruderisch, dieser versuchte sein Glück mit einem
Fernschuss, Kohlberg fälscht so unglücklich ab, das der Ball ins Tor
trudelt. Der Schiri zeigte 3 Minuten Nachspielzeit an, da bekamen die
Gastgeber noch einen Freistoß 25 Meter vor dem Tor zugesprochen. Perthun
brachte den Ball nach innen, Ziermann im Tor wollte ihn fangen, dieser
rutscht ihm aber durch die Hände, D.Oppolzer ist zur Stelle und spitzelt
das Streitobjekt in der 92.Minute ins Tor. Letztendlich ein gerechtes
Unentschieden.

Detlef Roth

12.08.2018

1.Männer: SpVgg Geratal II - SV Stahl Unterwellenborn 4:2 (1:0)

Mit einer herben Enttäuschung starteten die Kumpel in die neue
Saison. Leider konnte man an diesem Tag nichts von der guten
Saisonvorbereitung mitnehmen, man missachtete Anweisungen vom Trainer, man
war körperlich und taktisch nicht auf der Höhe der Aufgabe. Man begann
gut und hatte durch Willy Weedermann in der 3.Minute eine große
Chance. Diese vereitelte der Keeper im herauslaufen und auch den
Nachschuss traf Franke vor dem leeren Tor nicht richtig. Die Gastgeber nun
hellwach nutzten immer wieder Fehler um gefährlich vors
Unterwellenborner Tor zu kommen. Ein unnötiger Ballverlust  in der
eigenen Hälfte leitete das 1:0 ein. Der Ball ging quer durch den
Strafraum auf die rechte Seite, die folgende Eingabe beförderte
Czekanowski unglücklich ins eigene Tor. Das man in der Folge nicht höher
zurück lag, war vergebenen Chancen der Einheimischen zu verdanken, die
Kumpel setzten nach vorne kaum Akzente. Auch eine Umstellung in der
Abwehr zur Halbzeit brachte keine wirkliche Besserung. Zu viele Spieler
hatten an dem Tag keine Normalform um hier mithalten zu können. In der
60.Minute rannten sich Völke und Spitzner gegenseitig um, Heinze war der
lachende Dritte und erhöhte allein vor Lange auf 2:0. Danach brachen alle
Dämme, die Stahlwerker wurden von der mit 12 neuen Spielern verstärkten
Mannschaft, mustergültig ausgespielt. Das 3 und das 4:0 waren die
Folge. Am Ende lies bei den Gastgebern die Konzentration nach und die
Kumpel konnten durch zwei sicher verwandelte Elfmeter von Spitzner auf
4:2 verkürzen. Wenn Piastowski seine Chance in der 86.Minute allein auf
den Keeper zusteuernd genutzt hätte, wäre es eventuell in den letzten
Minuten nochmal spannend geworden, aber so fuhren die Gastgeber einen
völlig verdienten Sieg ein.

2017/18 Kreisoberliga
hintere  Maik Göllnitz (Co-Trainer), Jens Wolter, Sandro Grieser, Felix Völke,
Reihe v.l.: Christian Spitzner, Christian Gretsch, Sebastian Bernhardt,
  Philipp Oppolzer, Daniel Lorber, Dominik Oppolzer,
Henry Büttner (Trainer)
vordere
Jens Ölsner, Dominik Hille, Hannes Palmowski, Heiko Kugler,
Reihe v.l.: Steffen Schneider, Benjamin Kroll, Julien Straube, Pierre Schultheiß
es fehlen: Stefan Erdmann, Mark Bärschneider,
2016/17 Kreisoberliga
hintere  Jürgen Walther (Trainer), Dustin Bärschneider, Jan Zeitler,
Reihe v.l.: Christian Gretsch, Christian Spitzner, Christopher Rühr,
  Thomas Unbehaun, Daniel Lorber, Jan-Niklas Lorenz,
Benno Walther (Abt.-Leiter)
vordere
Andy Frick, Benjamin Kroll, Ken Langhammer,
Reihe v.l.: Martin Lieske, Christian Lange, Martin Müller-Sachs,
Kevin Conrad, Julien Straube
es fehlen: Maik Göllnitz (Co-Trainer), Toni Reichmann, Jan-Niklas Lorenz,
Patrick Hohmuth, Hannes Palmowski
2015/16 Kreisoberliga
hintere  Jürgen Walther (Trainer), Patrik Reichmann, Jan Zeitler,
Reihe v.l.: Toni Reichmann, Christian Spitzner, Patrick Hohmuth,
  Dominik Oppolzer, Daniel Lorber, Jan-Niklas Lorenz, Henry Büttner (ML)
vordere
Maik Göllnitz (Co-Trainer), Christopher Rühr, Martin Müller-Sachs,
Reihe v.l.: Heiko Kugler, Steven Schlegel, Pierre Schultheiß, Martin Querengässer,
Benjamin Kroll
es fehlen: Dominik Hille, Ken Langhammer, Christian Benz, Mark Bärschneider,
Dustin Bärschneider, Thomas Unbehaun, Florian Erdmann,
Stefan Erdmann
2011/12 Landesklasse Süd

16.06.12 | TSV Germania Sonneberg - West -SV Stahl Uborn 1:2 (1:0)

Im letzten Spiel der Saison fuhren die Kumpel  bei der Germania, auf dem wohl schlechtesten Platz der  Liga ,einen äußerst verdienten Sieg ein. Was man allerdings in diesem Spiel an Chancen ausließ ist wohl kaum mit Worten zu beschreiben. Schon in der ersten Hälfte, zählte allein  Linienrichter, bis zur 35. Spielminute sieben sogenannte Hundertprozentige. Dieser hatte ob dieser Inkonsequenz nur ein Kopfschütteln dafür übrig. Von den Westlern war bis zur 45.Minute nichts zu sehen. Der erste ernsthafte Angriff der Betelhecker führte sofort zum Torerfolg. Einen Schuss von der rechten Seite musste Lanz nach vorne abklatschen,Büchner kam an den Ball,schwenkte nach innen und T.Reichmann foulte diesen im Strafraum. Den fälligen und völlig berechtigten Elfmeter verwandelte Gögel sicher. Der unparteiische Beobachter fühlte sich wohl im falschen Film. Die Gäste machten in Halbzeit Zwo zunächst so weiter wie in Halbzeit Eins, nämlich im weiteren auslassen hochkarätigere Möglichkeiten. Gott sei Dank beendete man dies in der 55.Minute. Einen weiten Ball verlängerte Müller-Sachs auf Ehle welcher gekonnt per Lupfer den Ausgleich erzielte. Die Gäste weiter überlegen, hatten dann  auch mal das Glück des Tüchtigen . Müller -Sachs wurde im Sturmzentrum bedient und beförderte den Ball in der 72.Minute per Pressschlag über Keeper Bischoff, welcher mit einigen sehenswerten Paraden glänzte, ins Tor .Trotz der Führung bekam man keine Ruhe ins Spiel, weil man einfach versäumte nachzulegen. Weitere Möglichkeiten wurden leichtfertig vergeben, auch wenn man einiges den schlechten Platzbedingungen und einem Ball welcher mit wenig Luft ausgestattet war zuschreiben kann. Die Betelhecker in der zweiten Halbzeit besser, zwangen Lanz zu einer tollen Parade und in der Nachspielzeit stockte der Bank der Atem. Lanz ließ einen Ball fallen ,den Nachschuss hielt er allerdings glänzend und Arper klärte beim zweiten Nachschuss auf der Linie. Dieser Treffer hätte das Spiel auf den Kopf gestellt und fast noch die katastrophale Chancenauswertung bestraft. Mit diesem Sieg beendete man eine sicherlich nicht befriedigende Saison, in der man das wahre Leistungsvermögen erst in einigen Spielen zum Ende der zweiten Halbserie abrufen konnte.

Detlef Roth

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09.06.12 | SV Stahl Uborn - SV Falke Sachsenbrunn 7:1 (2:0)

Die Stahlwerker zeigten gegen den designierten Absteiger aus Sachsenbrunn eine gute Leistung und gewann auch in dieser Höhe überaus verdient. Das 1:0 fiel bereits nach 8 Minuten als der vor spielfreude strotzende Perthun, T.Reichmann mit glänzendem Pass in Szene setzte und dieser Mittenzwei im Tor keinerlei Abwehrmöglichkeit ließ. Bis zur 40.Minute ließ man noch einige klare Möglichkeiten liegen, bis sich die drei im Startaufgebot stehenden Reichmänner zu einer schönen Kombination fanden. Patrick spielte Toni an, welcher sich mit Mario zum Doppelpass fand und Toni schloss die herrliche Kombination mit straffem unhaltbaren Schuss ab. So ging es in die Pause und die Kumpel mussten wieder einmal unsanft geweckt werden. Die erste Chance der Falken führte in der 51.Minute prompt zum Anschlusstreffer. Ein gut getretener Freistoß wird mit dem Kopf von Steffan unhaltbar für Lanz verlängert. Die Stahlwerker ließen sich aber nicht beirren und zogen nun wieder ihr Kombinationsspiel auf. Das 3:1 fiel in der 58.Minute als Perthun eine genaue Flanke auf Müller-Sachs brachte, dieser uneigennützig  auf Ehle ablegte und dieser mit platziertem Kopfball erfolgreich war. Spätestens da waren alle Messen gelesen und die Tore fielen nun wie reife Früchte. Perthun selbst war in der 61.Minute erfolgreich als Müller-Sachs wiederum völlig uneigennützig ablegte. Die Vorlage leistete da mit schönem Pass in die Tiefe Ron Kowalleck. Den nächsten Treffer steuerte Marcus Arper bei, welcher in der 66.Minute von Langhammer mustergültig frei gespielt wurde und mit seiner ersten Ballberührung nach seiner Einwechslung sofort traf. Weitere 2 Minuten später tanzte Perthun im Strafraum 3 Gegenspieler aus, bediente Billy Heubach welcher keine Mühe hat das 6:1 zu erzielen. Den Schlusspunkt unter ein unterhaltsames Fußballspiel setzte Ron Kowalleck, welcher wiederum von Perthun glänzend frei gespielt wurde, mit dem 7:1.Eine überzeugende Leistung der Stahlwerker im letzten Heimspiel der Saison, welche sicherlich die Fans für weniger glänzende Auftritte in der Vergangenheit ein wenig entschädigte.
 
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz(64.Heubach), Rühr, T.Reichmann, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Ehle(69.Lerche), M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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03.06.12 | Eintracht Hildburghausen - SV Stahl Uborn 3:1 ( 1:0 )

Leider konnten die Stahlwerker, denen wieder einige Stammspieler fehlten, nicht an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Bei strömenden Regen welcher schwierige Platzverhältnisse schuf, zeigten beide Teams kein hochklassiges Spiel, welches unter diesen Bedingungen sicherlich auch nicht zu erwarten war. Die erste Möglichkeit hatten sogar die Gäste, aber der scharfe Schuss von Arper in der 5.Minute ging knapp vorbei. Danach waren die Gastgeber das bessere Team, da ihnen nicht so viele Abspielfehler im Spielaufbau unterliefen und man sich dadurch eine spielerische Überlegenheit erarbeitete. Dem 1:0 der Gastgeber in der 23.Minute durch Gottwald, ging ein krasser Abspielfehler voraus, Lanz hatte keine Abwehrmöglichkeit. Die Kumpel ließen sich nicht hängen, versuchten zum Ausgleich zu kommen, leider gelang wenig. Nach der Halbzeit, das gleiche Bild, die Eintracht einfach zielstrebiger, kam mit den schwierigen Bedingungen einfach besser zurecht. Folgerichtig auch das 2:0 in der 76.Minute durch Stanz, welchem wiederrum ein folgenreiches Fehlabspiel vorausging. Als dann Gleicke in der 86.Minute gar das 3:0 gelang, sah es schon nach einer herben Niederlage aus, aber Müller-Sachs konnte im Gegenzug im Nachschuss das Ehrentor erzielen und so das Ergebnis noch erträglicher gestalten.
 
Aufstellung: Lanz, Benz, Rühr, T.Reichmann ( 79.P.Reichmann), Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Heubach (70.Wolter), Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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19.05.12 | SV Stahl Uborn - FSV Ulstertal Geisa 6:0 (2:0)

Die Zuschauer sahen ein attraktives Fußballspiel mit vielen Torraumszenen und schön herausgespielten Toren. Die Geisaer waren zunächst sehr defensiv eingestellt und machten es den Gastgebern schwer gegen zwei massive Viererketten Torchancen herauszuarbeiten. Dennoch hatte man einige Möglichkeiten um bis zur 20.Minute in Führung zu gehen, doch es fehlte die letzte Konsequenz vorm Tor. Urplötzlich hatten die Gäste sogar die Chance in Führung zu gehen, aber Schlegel blieb lange stehen und Will schoss dem Keeper den Ball in die Arme. Wenig später aber die erlösende Führung. Tim Ehle fast sich ein Herz und trifft mit herrlichem Schuss aus 22 Metern Entfernung ins rechte obere Eck. Nun häuften sich die Chancen, aber der Keeper der Geisaer zeigte sich als Meister seines Fachs. Auch der zweite Treffer ging aufs Konto des agilen Ehle, diesmal schwenkte er von links ein und sein scharfer Flachschuss war in der 42.Minute nicht zu halten. In der zweiten Halbzeit nahm die Überlegenheit noch zu und diese Überlegenheit sollte sich dann auch in Treffern ausdrücken. In der 59.Minute finden sich Perthun und M.Reichmann zum Doppelpass und Perthun schießt den Ball unter die Latte zum 3:0. Danach wurden die Gastgeber im defensivverhalten etwas leichtsinnig und gaben den tapferen Gästen immer wieder die Möglichkeit eigene Treffer zu erzielen. Entweder scheiterten die Gäste am stark reagierenden Schlegel, am Pfosten oder am eigenen Unvermögen. Ungenutzte Chancen der Gäste wurden prompt mit Kontern bestraft und die Kumpel erzielten in regelmäßigen Abständen ihre Treffer. In der 70.Minute ist Hohmuth nach Querpass von Gretsch erfolgreich. In der Folge wird wiederrum Ehle zentral frei gespielt und erzielt in der 81.Minute sein drittes Tor. Den Schlusspunkt zum 6:0 setzt dann der lang verletzte Müller-Sachs nach Eingabe von P.Reichmann, ebenfalls bei seinem ersten Einsatz nach dem schweren Schlüsselbeinbruch. Beim ausnützen einiger weiterer hochkarätiger Chancen hätte das Ergebnis leicht höher ausfallen können, dennoch kann man mit dem Spiel insgesamt zufrieden sein.
 
Aufstellung: Schlegel, Benz, Rühr, Gretsch, Arper(59.Hohmuth), Lerche, Perthun, T.Reichmann(59.P.Reichmann), Ehle(81.Müller-Sachs), M.Reichmann, Kowalleck
 

Detlef Roth

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12.05.12 | SV 08 Steinach - SV Stahl Uborn 0:3 (0:1)

Mit einer Rumpftruppe erspielten sich die Gäste einen verdienten Sieg beim Aufstiegsanwärter. Den Steinachern fiel im gesamten Spiel eigentlich zu wenig ein um die in der Abwehr sehr stabil stehenden Gäste ernsthaft zu gefährden. Sicherlich gab es einige Schüsse aufs Tor von Lanz, welche aber mehr oder weniger weit vorbei strichen. Als dann der Keeper der Stahlwerker  in der 35.Minute einen weiten Ball auf Tim Ehle spielte, behielt dieser die Übersicht und bediente den frei stehenden Heiko Perthun und dieser schob überlegt unten rechts ein. Davon erholten sich die Gastgeber eigentlich nie. Die Kumpel an diesem Tag auch spielerisch die bessere Mannschaft legten in der 52. Minute noch nach. Und wieder bereitete Tim Ehle den Treffer vor. Er flankte auf  Toni Reichmann und dieser bedankt sich mit schönem Kopfball zum 0:2. Eng wurde es eigentlich erst ab der 79.Minute als Buschmann wegen einer Tätlichkeit berechtigter Weise die Rote Karte sah. Die Steinacher warfen nun alles nach vorn und hatten mit einem Lattenschuss die beste Möglichkeit. In der 87.Minute erzielten die Gastgeber den vermeintlichen Anschlusstreffer. Dieser wurde zuerst gegeben, nach Rücksprache mit dem Linienrichter wieder zurückgenommen, was Tumulte auf dem Spielfeld nach sich zog. Als das Spiel nach einiger Zeit der Spielunterbrechung fortgesetzt wurde, erzielte Toni Reichmann in der letzten Spielminute ein Traumtor aus 40 Metern Entfernung, als er den zu weit vorm Kasten stehenden Keeper überlopte. Dem Linienrichter wurde nach dem Spiel Alkoholgenuss vorgeworfen und die Gastgeber legten Protest ein, welcher eigentlich abgelehnt werden müsste, da es sich um eine klare Tatsachenentscheidung handelt und keinen Regelfehler. Aber dies wird der TFV entscheiden müssen.
Aufstellung: Lanz, Benz, Rühr, Arper, Lerche, T.Reichmann, Perthun, Buschmann, Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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05.05.12 | SV Stahl Uborn - SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz 1:0 (1:0)

In einem miserablen Landesklassenspiel holten die Gastgeber drei Punkte und haben nun ein gutes Polster zu den Abstiegsrängen, wohl wissend das man immer noch nicht durch ist. Die Gastgeber spielten an diesem Tag eine Viertelstunde ansehnlichen Fußball um danach zu vergessen wie man das tut. Die Gäste ohne ihren Spielmacher Motschmann zeigten ebenfalls nicht viel, man hatte nicht den Eindruck das die sympathischen Gäste um den Klassenerhalt fighten. Es gab in der ersten Hälfte wenige Torchancen, eine nutzte Tim Ehle in der 44.Minute zum  1:0.Nach einer Ecke köpfte ein Neuhäuser an den eigenen Pfosten den abprallenden Ball kann M.Reichmann nicht kontrollieren und in kurzer folge ist Ehle zur stelle und nagelt das Leder an die Lattenunterkante und von dort geht der Ball hinter die Linie.Was in der ersten Halbzeit schon nicht schön anzusehen war wurde für die äußerst geduldigen Fans zur Zumutung.Beide Teams konnten in keinster Weise nachweisen überhaupt Landesklassentauglich zu sein.Als sich dann auch noch Maik Göllnitz nach seiner Einwechslung, ohne gegnerischen Einfluss, schwer verletzte war das Spiel nur noch Nebensache.Die Sorgen um ihren Mitspieler ließ alles erstarren, die spieltragenden Kräfte hatten keine Normalform und ließen sich hängen .Nur Steven Schlegel und seinen Mitstreitern in der engeren Abwehr  sowie den schwachen Nerven der anstürmenden Gäste war es zu verdanken,das  die Schierschnitzer  nicht zum verdienten Ausgleich kamen.

Detlef Roth

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28.04.12 | Spvgg.Geratal - SV Stahl Uborn 3:1 ( 0:0)

Gegen einen starken Gastgeber verloren die Stahlwerker letztendlich noch klar, mussten die spielerische Überlegenheit der Spvgg. neidlos anerkennen. Dennoch waren die Gäste nicht Chancenlos und eine böse Überraschung für die Gastgeber war im Bereich des möglichen. Zunächst begannen die Gastgeber mit fließenden Kombinationen und setzten die aus Verletzungsgründen auf Libero umgestellte Abwehr unter Druck. Lanz musste bereits in der 7.Minute glänzend reagieren um einen frühen Rückstand zu verhindern. Danach aber die ersten Nadelstiche der Gäste. Erst scheitert M.Reichmann nach einer Ecke per Kopf und als Ehle nach Freistoß von Kowalleck völlig blank steht hätte es 0:1 stehen können, doch er köpft am kurzen Pfosten vorbei. Danach die Gastgeber die agilere Mannschaft mit tollen Möglichkeiten für Robin Keiner, der aber immer wieder am starken Lanz scheiterte. Dazwischen zwei gute Gelegenheiten für Hohmuth, einmal als der letzte Mann über den Ball schlug wurde zu früh abgeschlossen und bei der zweiten Chance hatte der Keeper Glück das das Leder knapp über den Kasten strich. So ging es Dank einer weiteren Parade von Lanz, der einen Kopfball aus Nahdistanz in der Nachspielzeit über die Latte lenkte mit 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit brachte man den angeschlagenen Rühr und stellte wieder auf Viererkette um. Die Gerataler machten nun noch mehr Druck und es entwickelte sich eine Abwehrschlacht, allerdings ohne das die Gastgeber sich zu diesem Zeitpunkt große Möglichkeiten erarbeiten konnten. Überraschend dann die Führung für die Gäste in der 67.Minute. Einen der wenigen aber gefährlichen Konter ,konnte nach Vorlage von Perthun Hohmuth mit Schuss in die lange Ecke abschließen. Wer weis was passiert wäre wenn Perthun zwei Minuten später in einer ähnlichen Situation konsequent in den Strafraum gegangen wäre, statt dem versuchten Abspiel. Und so kam es wie es kommen musste. Bereits in der 71.Minute nutzten die Gastgeber einen kapitalen Fehler auf der linken Abwehrseite durch Brandl zum 1:1.Dieser stand am langen Pfosten  unverständlich völlig frei. Dies stachelte die Gastgeber zusätzlich an und diese stießen immer wieder auf der ungenügend abgeschirmten linken Abwehrseite durch. Beim 2:1 wird ein Flankenball so unglücklich verlängert, das er Hoffmann auf den Fuß fällt und dieser eiskalt verwandelt. Da war der Kuchen gegessen und als kurz vor Schluss Kowalleck ein Foulspiel im Strafraum unterläuft, verwandelt Franz sicher zum Endstand. Trotzdem ein Kompliment ans Team ,welches seit Wochen durch Verletzungen mit einem Minikader auskommen muss und sich auch gegen Spitzenmannschaften teuer verkauft.
Aufstellung: Lanz, Benz, Arper, T.Reichmann, Perthun, Heubach, Buschmann(46.Rühr), Hohmuth, Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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21.04.12 | SV Germania Ilmenau - SV Stahl Uborn 1:1 (0:0)

Gegen einen sehr spielstarken Gegner holten die Stahlwerker einen glücklichen und dennoch nicht ganz unverdienten Punkt. Zu großen teilen des Matches waren die Gastgeber das Team welches  das Spiel bestimmte, aber zu Torchancen kam man erst kurz vor der Pause. Bis dahin hatten die Gäste sogar die größeren Chancen um in Führung zu gehen. Nach einer Ecke von Perthun in der 20.Minute wird der Ball verlängert und der sichtlich überraschte Ron Kowalleck schlug allein am langen Eck stehend über das Leder. In kurzer Folge ein schöner Pass von Perthun auf Ehle, welcher aber vom Gegenspieler im letzten Moment auf kosten einer Ecke vom Ball getrennt wird. Demgegenüber war nur ein Schuss von Jüngling der knapp daneben geht zu vermelden. Ab der 35.Minute bauten die Gastgeber enormen Druck auf und die Gäste konnten sich oft nur mit Foulspiel behelfen.Aus diesem Grund musste auch Chr.Benz stark Gelb-Rot gefährdet ausgetauscht werden. In dieser Phase musste sich das Team bei Keeper Lanz bedanken welcher mit zwei tollen Reflexen den Stahlwerkern das 0:0 zur Pause rettete. Kurz nach Wiederbeginn hatte aber auch Lanz keine Chance. Die Gäste wohl noch mit den Gedanken in der Kabine, wirkten völlig ungeordnet und Jüngling ließ sich nicht zwei mal bitten und versenkte die Kugel in der rechten unteren Ecke. Die Gastgeber nun klar überlegen, aber diese Phase hielt nur bis zur 55.Minute an, als Tim Ehle goldrichtig steht um die Vorlage der beiden Reichmänner zum 1:1 zu nutzen. Danach wurde Hohmuth eingewechselt welcher noch einmal für frischen Wind sorgte und nach zwei herrlichen Spielzügen gar das 1:2 auf dem Fuß hatte. Die Ilmenauer vom Ausgleich doch leicht geschockt, kamen nur noch sporadisch zu Torchancen. Die größte hatte wohl Fernando, als die Abwehr zu weit aufgerückt, diesen aus den Augen ließ, aber dieser den Ball weit übers Tor drosch. Letztendlich ein Unentschieden mit dem sicher beide Seiten leben können.
 
Aufstellung: Lanz, Benz ab 35.Lerche), Rühr, Arper, T.Reichmann(ab57.Hohmuth), Gretsch, Perthun, Heubach, Ehle, M.Reichmann(80.Buschmann), Kowalleck

Detlef Roth

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14.04.12 | SV Stahl Uborn - 1.FC Sonneberg 04 1:0 (0:0)

Einen nicht ganz unverdienten Sieg feierten die ersatzgeschwächten Gastgeber in einem enorm spannenden Spiel, mit vielen Torraumszenen. Bei den Gastgebern musste kurz vor Spielbeginn auch noch Daniel Lerche verletzungsbedingt passen, so das sogar Co-Trainer Jens Wolter ins Startaufgebot rutschte, da man nur noch angeschlagene Spieler auf der Bank hatte. In der ersten Halbzeit hatten die Sonneberger mit dem Wind im rücken erwartungsgemäß mehr Spielanteile und gleich die erste Chance. Den Hinterhaltsschuß konnte der stark haltende Lanz gedankenschnell nach vorne wegfausten. Wenig später die große Chance der Einheimischen in Führung zu gehen, doch Hess konnte den Ball von M.Reichmann aus Nahdistanz parieren. Es folgt ein Hammer aus 16 Metern von Büchner, aber Lanz verhindert den Einschlag mit toller Parade. Die größte Gelegenheit in Durchgang Eins vergab dann Christian Gretsch. Nach Ecke von Heiko Perthun stand Christian völlig frei vor Hess, köpfte aber leider in die Mitte des Tores so dass der Keeper mit Reflex klären konnte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde den Fans und Trainerstab doch ziemlich mulmig zu mute, denn Sonneberg machte Druck und hatten gegen in dieser Phase nachlassende Gastgeber ,drei Möglichkeiten zur Führung. Erst klärt Lanz mit tollem Reflex gegen Büchner, ein Freistoß zischt um Zentimeter über die Latte und als ein Sonneberger frei gespielt wurde Schoss er weit vorbei. Die Stahlwerker erholten sich allerdings wieder und kamen nun ihrerseits zu tollen Gelegenheiten. Allein Heiko Perthun hatte ab der 67.Minute in kurzem Abstand drei große Möglichkeiten um seine Farben in Führung zu schießen. Wiederrum Gretsch hatte nach den gefährlichen Ecken der Gastgeber eine gute Kopfballmöglichkeit. Der dritte Versuch von "Gretel" per Kopf brachte in der 78.Minute das erlösende 1:0. Vorausgegangen war wieder eine Ecke von Perthun mit folgender Kopfballverlängerung auf Gretsch, welcher Hess diesmal keine Chance ließ. Wenig später hätte Patrick Hohmuth  welcher stark erkältet ins Spiel ging, den Sack zubinden können, als er allein auf den Keeper stürmte, doch dieser hielt. Es wurden noch aufregende Schlussminuten,bei denen Unterwellenborn verpasste, bei klarsten Konterchancen das Spiel endgültig zu entscheiden und man musste bis zum Schlusspfiff bangen, da Sonneberg viel Druck aufbaute um zum Ausgleich zu kommen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung ,führte in dieser Konstellation zu einem nicht unbedingt erwarteten Erfolg.
Detlef Roth

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07.04.12 | SV EK Veilsdorf - SV Stahl Uborn 2:1 (1:0)

Die ersatzgeschwächten Gäste mussten in Veilsdorf eine bittere Niederlage hinnehmen welche letztendlich völlig überflüssig war. Die Gastgeber gewannen zwar nicht unverdient, aber mit gütiger mithilfe der Gäste. Die Stahlwerker begannen übernervös ,produzierten Abspielfehler in Größenordnung und als die Abwehr Spalier stand, lag man nach sattem Schuss von Trier bereits nach 4 Minuten hinten. Das Spiel welches auf keinem guten Niveau stand bot wenig Höhepunkte. Die erste Chance der Gäste folgte in der 27.Minute.Hohmuth schoß,Reimpell kann nur nach vorne abwehren, aber Ehle wie so oft ,einfach schon zu weit im Strafraum kann den Ball nicht kontrollieren. Es folgte in der zweiten Halbzeit erst einmal keine Steigerung, wobei die Gastgeber agiler wirkten und einen Großteil der Zweikämpfe gewannen, da man einfach mehr laufbereitschaft zeigte. Als dann Ehle mit Gelb-Rot vom Platz flog, wurden die Gäste wach, man nahm den Kampf an und das Spiel der Gastgeber kam durcheinander. Folgerichtig das 1:1,Hohmuth bereitet vor, ein Veilsdorfer schlägt übers Leder, Perthun ist in der 71.Minute mit Lupfer erfolgreich. Die Gäste wollten nun mehr, man negierte mehrfach taktische Anweisungen von der Bank und man lief prompt ins verderben. Das zentrale Mittelfeld bar jeglicher Abwehraufgaben ließ die Abwehr im Stich, hinten die gewohnte Unordnung und Trier nutzt das für einen Volleyschuss und das Leder schlägt in form einer Bogenlampe unter der Latte ein. Die Gäste nur kurz geschockt gaben nicht auf und haderten dann doch mit einigen umstrittenen Entscheidungen. War die Gelb-Rote für Ehle schon grenzwertig, damit hätte man aber leben können wenn so konsequent weiter gepfiffen worden wäre. Benz wurde nach einem Pfiff so brutal weggeräumt das er ausgewechselt werden musste, da gab es nicht einmal Gelb und zu dem noch Freistoß für den Gastgeber??.Ein Handspiel im Strafraum wurde nicht geahndet und dennoch hätte man das 2:2 erzielen müssen. In der Nachspielzeit legt Perthun uneigennützig auf Hohmuth ab, welcher aus wenigen Metern nur den linken Pfosten trifft. Im Konter fast das 3:1,Schlegel holt sich da außerhalb des Strafraumes Gelb ,war aber nicht letzter Mann und blieb von einem Feldverweis verschont. Allen sollte nun klar sein das man endgültig im Abstiegskampf angekommen ist.
Detlef Roth

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31.03.12 | SV Stahl Uborn - Thüringia Struth-Helmershof 3:1 (1:0)

Einen verdienten Erfolg fuhren die Stahlwerker gegen eine sich sicherlich nicht in Bestform befindliche Helmershofer Mannschaft ein. Die Gastgeber beherrschten weitestgehend den Gegner und hätte beim ausnutzen aller Chancen  einen weit höheren Sieg einfahren können. Die erste Möglichkeit ,bereits nach wenigen Minuten ,konnte Heiko Perthun nicht nutzen da Keeper Anding im herauslaufen klären konnte. Die Zweite führte aber bereits zum Erfolg. Ein Freistoß wurde ungenügend abgewehrt, Hohmuth nahm den Ball aus der Luft, Anding ließ durchrutschen und Toni Reichmann gab dem Leder den letzten kick über die Linie und erzielte sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Weitere Hochkaräter folgten, aber auch eine Schrecksekunde, als M.Reichmann in der eigenen Hälfte leichtfertig den Ball verlor aber die Struther die sich daraus eröffnete Chance unkonzentriert vergaben. Die zweite Halbzeit begann turbulent mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst Kopfballmöglichkeit von M.Reichmann, danach verstolpert ein Gästespieler vor Lanz den Ball. Im folgenden Konter steht Hohmuth allein vorm Keeper und scheitert. In dessen folge hielt Lanz einen Schuss aus Nahdistanz großartig und leitet den nächsten Konter ein, wobei Hohmuth an den Pfosten schießt. Den zurückspringenden Ball nimmt Buschmann auf und wird im Strafraum rüde von den Beinen geholt. Elfmeter und Rot eigentlich die Folge, der Schiri ließ Gnade vor Recht ergehen und beließ es bei Gelb. Den Elfmeter schießt Hohmuth schwach, der Keeper patscht den Ball nach vorne ab, aber Hohmuth nutzt auch die Möglichkeit beim Nachschuss nicht. Eine Minute später das dann erlösende 2:0.Hohmuth bedient mit schönem pass Arper, dieser behält die Übersicht spielt zurück und Toni Reichmann macht mit platziertem Flachschuss sein zweites Tor. Danach Chancen im Minutentakt, welche man bis zur 69.Minute alle vergab. Nach einer Ecke von M.Reichmann zeigte sich der Gästekeeper unsicher und Hohmuth machte per Kopf endlich sein Tor. Die Erleichterung war ihm sichtlich anzusehen. Im Gefühl des sicheren Sieges spielte man nun etwas leichtfertig und nach einem einfachen Ballverlust kam Struth in der 86.Minute durch Kessler zu ihrem Ehrentreffer. Ein enorm wichtiger Sieg der Selbstvertrauen geben sollte.

Detlef Roth

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25.03.12 | FSV Fortuna Kaltennordheim/Fischbach - SV Stahl Uborn 0:0

Die Stahlwerker holten sich bei den favorisierten Gastgebern verdient einen Punkt und waren in der zweiten Halbzeit  die tonangebe Mannschaft mit einigen Chancen. Wären Perthun und T.Reichmann nicht am Keeper gescheitert wäre sogar ein nicht mal unverdienter Sieg möglich gewesen. Vor einer schönen Zuschauerkulisse und bestem Fußballwetter übernahmen die Gastgeber erst mal das Konzept, aber ohne ihren Spielmacher Kai Kerschner fiel den Gastgebern gegen die kompakt wirkenden Kumpel nicht viel ein. So waren Chancen auf beiden Seiten mangelware. Nach der Halbzeit wurden die Gäste stärker und mutiger, merkten das an diesem Tag in Kaltennordheim doch mehr machbar ist. Leider konnte man aus einer doch überraschenden Feldüberlegenheit kein Kapital schlagen. Die Gastgeber hatten in dieser Phase eine einzige wirkliche Chance, was von der guten Abwehrarbeit der Unterwellenborner zeugt die ihre Gegenspieler gut im Griff hatten. Da man allerdings nun schon im dritten Spiel nacheinander ohne Torerfolg blieb, musste man mit dem einen Punkt zufrieden sein und verpasste eine kleine Sensation.

Detlef Roth

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17.03.12 | SV Stahl Uborn - 1. Suhler SV 0:1 (0:0)

Eine unglückliche Niederlage mussten die Stahlwerker gegen eine spielerisch starke Suhler Mannschaft hinnehmen. Die Gastgeber zeigten sich von der Niederlage im Derby erholt und zeigten trotz der massiven Personalprobleme eine ordentliche Leistung. Man hatte sogar die besserten Chancen um in Führung zu gehen, allerdings im ausnutzen dieser zeigte man an diesem Tag eklatante Schwächen, welche am Ende auch das Spiel entschieden. Bereits nach 10 Minuten spielte Perthun über die rechte Seite Langhammer frei, welchem völlig unbedrängt der Ball vom Fuß springt. Der selbe Spieler steht 2 Minuten später bei einem Freistoß von M.Reichmann wieder völlig ungedeckt aber der schwache Kopfball machte dem Keeper keinerlei Mühe. Die Suhler meldeten sich erstmals in der 20.Minute zu Wort aber Schlegel glänzt mit schöner Parade. Weitere Unterwellenborner Möglichkeiten folgen, Hohmuth auf und davon, versucht es mit rechts, statt sich den Ball auf sein starkes linkes Bein zu legen, was völlig misslang und eine Minute später eine Eingabe von Lerche welche M.Reichmann direkt nahm und ein Suhler Verteidiger den Ball in höchster Not zur Ecke lenkt. So ging es in die Pause, nach der die Kumpel weitere Möglichkeiten leichtfertig vergaben. Die größte hatte nach Eingabe von Arper sicherlich Hohmuth, welcher im Strafraum Mitte Tor völlig frei zum Schuss kommt und den Ball übers Tor drischt. Dann folgte was in so einem Spiel praktisch unausweichlich ist. Suhl geht in der 61.Minute in Führung. Die Abwehr schläft bei einer kurzen Ecke, der Ball wird ungenügend abgewehrt, ein Scharfschuss landet am Körper von Kowalleck, welcher liegen bleibt, die kurze Unordnung nutzen die Suhler zu einem Pass an Kowalleck vorbei und zu allem Unglück trifft Greiner den Ball so unorthodox das das Leder ins kurze Eck trudelt. Die Gastgeber nur kurz geschockt aber im Abschluss bleibt man weiter harmlos. Gute Grundliniendurchbrüche von Buschmann und Arper finden in der Mitte wenige Meter vor der Torlinie einfach keinen Abnehmer. Die Suhler nun bei Kontern brandgefährlich, bei einem Schuss an die Lattenunterkante und einem Drehschuss von Mantlick lag sogar das 0:2 in der Luft. Der Gastgeber versuchte alles um noch einen Punkt mitzunehmen mit dem sicherlich alle beteiligten hätten leben können, aber die Suhler holten sich clever die zum Schlusspfiff umjubelten Punkte.

Detlef Roth

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10.03.12 | FC Lok Saalfeld - SV Stahl Uborn 1:0 (0:0)

Von D.Girga, es war kein Spiel für Fußballästheten auf dem Nebengeläuf des Loksportplatzes. Die Giering-Schützlinge wollten nahtlos an die gute Partie gegen Steinbach/Hallenberg anknüpfen, doch zum einen war P. Hohmuth bei Saalfelds Innenverteidigern P. Müller und C. Warschitschka völlig abgemeldet und auch aus dem Uborner Mittelfeld lief an diesen Samstag rein garnichts zusammen. Das Ergebnis der Gäste war nach etwas über 90 gespielten Minuten keine einzig zwingende Torchance und zwei gelbe Karten für den ungestümen T. Ehle und Neuzugang C. Rühr. Auf der anderen Seite erkannte man die Salafelder im Vergleich zu letzter Woche in Sonneberg nicht wieder. Jeder kämpfte für jeden, keinem war ein Laufweg zu kurz und Saalfelds Verteidigung gläntzte mit einer fast fehlerfreien Partie. Einziges Manko trotz des knappen Sieges war die Chancenverwertung, weil die "Knippser" verletzt und gesperrt auf der Bank saßen. Somit blieb der Torschrei trotz 3-4 guter Möglichkeiten durch R. Neumann, F. Erdmann, H. Graber und C. Warschitschka in der ersten Halbzeit noch aus.
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein kleinen Powerplay auf M. Lanz Kasten. Immer wieder versuchte R. Neumann oder H. Graber über die Außenpositionen ihre Mitspieler in der Mitte zu bedienen. U-borns Abwehr wackelte, hielt aber, dank des hervorragend aufgelegten M. Lanz im Stahltor noch die Null. Das Eckenverhältnis nun auch klar auf Saalfelder Seite und nachdem C. Warschitschka, J. Heilmann und H. Graber am Spielgerät nur knapp vorbei flogen, traf endlich P. Müller per Kopf in der 66. Minute zum 1:0. Aus dem "Ein-Punkt-Ziel" könnte nun, auf Grund der Stahlelf-Schwäche doch drei werden und C. Warschitschka ordnete seine Abwehr und die Vorderleute. Man sah den Saalfeldern förmlich an, wie sehr sie sich diese drei Punkte gegen den drohenden Abstieg wünschten und auch die vielen Zuschauer fieberten dem Ende der Partie entgegen. Aber Unterwellenborn fand an diesen Spieltag kein Mittel, Saalfelds Abwehr zu knacken. Nur mit hohen und weiten Bällen ließ sich die Lokabwehr nicht mehr beeindrucken. Mit F. Deike, D. Rudolph und C. Schulz wechselte das FC-Trainergespann komplett durch. Nun war Platz für Konter, denn die Stahlwerker öffneten ihr Spiel. J. Heilmann war rechts durch, flache Eingabe, erster Ballkontakt D. Rudolph direkt und M. Lanz parriert...Wahnsinn!!! Nachspielzeit, Abpfiff vom gut harmonierenden Kollektiv um Schiedsrichter Thomä und Riesenjubel und Erleichterung bei den Gatgebern.

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03.03.12 | SV Stahl Uborn - FSV Grün-Weiß Steinbach/Herges-Hallenberg 3:0 (2:0)

Von Detlef Roth, einen doch in dieser Höhe, gerade durch die vielen Personalprobleme nicht erwarteten Sieg, feierten die Stahlwerker mit einer guten Partie gegen einen spielerisch starken Konkurenten.Die Mannschaft begann auf dem durch die Wetterbedingungen weichen Ausweichplatz verhalten, ließ die Gäste erst mal kommen, hatte man doch in dieser Aufstellung noch kein Pflichtspiel begonnen. Beide Teams hatten in den ersten 10 Minuten je eine Möglichkeit, welche aber  durch die aufmerksamen Abwehreihen im letzten Moment geklärt wurden. Ab der 20.Minute wurden die Gastgeber mutiger und hatten die wirklich erste große Chance als Lerche den Ball Hohmuth in den lauf spielt und dieser am starken Keeper Nattermann scheitert. Wenig später wird M.Reichmann 20 Meter vor dem Tor gefoult und Hohmuth zirkelt den Freistoß gekonnt über die Mauer zum 1:0 in den oberen rechten Giebel. Das Spiel blieb zunächst verteilt, aber bis zur 42.Minute ohne nennenswerte Höhepunkte. In dieser gab es Ecke von der linken Seite, welche Perthun ausführte. In höchster Not klärte man den hereinschwebenden Ball zur nächsten Ecke auf der anderen Seite. Diesmal tritt M.Reichmann an, dessen genaue Flanke bekommt Ehle auf den Kopf, dessen scharfen Kopfball klärte man auf der Linie, aber so das Hohmuth in Ballbesitz kam und dessen etwas abgefälschter Schuss landete zum 2:0 im Netz. So ging es dann auch zum Pausentee. Nach der Halbzeit hatten sich  die Grün -Weißen  stürmischer Angriffe der Kumpel-Elf zu erwehren, allerdings schluderten die Unterwellenborner beim ausnutzen hochkarätiger Torchancen. Zwischen 50.und 62.Minute hatte man allein 6 glasklare Möglichkeiten. Ehle trifft aus vollem Lauf den Pfosten, M.Reichmann hätte den schönsten Angriff des Spiels mit einem Flugkopfballtor krönen können, doch er trifft die Latte, welche auch Kowalleck bemüht als er nach einer Freistoßkombination abzieht. Danach noch ein Kopfball von Perthun welcher aus kurzer Entfernung ebenfalls das Ziel verfehlt. Zehn Minuten vor Schluss versuchten die Gäste noch einmal ins Spiel zu kommen und da hatten die Stahlwerker Glück das die Gäste zwei leichte Fehler von Keeper Lanz nicht ausnutzten. Die Gäste machten nun vollends auf und die Gastgeber ließen sich nicht lange bitten. Einen weiten Abschlag konnte der letzte Mann der Gäste nicht genügend klären, Hohmuth erläuft sich den Ball, schaut kurz und spielt uneigennützig zu Perthun ab, welcher überlegt den Ball ins lange Eck, gegen einen auf der Linie stehenden Abwehrspieler, schlenzt. Danach hätte man durchaus noch auf 4:0 erhöhen können, Hohmuth setzt T.Reichmann in Szene doch dieser schießt am Tor vorbei. Eine starke Mannschaftsleistung, in die sich die Neuzugänge Rühr und T.Reichmann nahtlos einfügten, wird mit einem verdienten Dreier belohnt.
 
Aufstellung: Lanz, Rühr, T.Reichmann, Arper, Lerche, Perthun, Buschmann, Hohmuth, Ehle(70.Heubach), M.Reichmann(66.Gretsch), Kowalleck

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06+07.01.12 |  Hallenfußball Rennsteig+Köstritzer Cup

Der SV Stahl nahm am Wochenende an zwei Hallenturnieren teil, welche auch den Abschluss der Hallensaison darstellten. Leider konnte man an die Leistungen der vorigen Saison  nicht ganz anknüpfen, als man in Neuhaus das Finale erreichte und bei der TFV-Hallenmeisterschaft ins Finale einzog. Ohne spezielle Vorbereitung auf die Hallenspiele enttäuschten die Kumpel aber keineswegs. In Neuhaus hatte man es auch schwer, da man in einer Hammergruppe landete, drei Oberligisten und der potentiellen Aufstiegskandidat in die Landesliga Sonneberg 04 waren da die Gegner. Als erstes hatte man es da mit Wacker Gotha zu tun und zur Überraschung aller gewann man klar mit 4:1.Im Spiel gegen Sonneberg zeigten die Kumpel ihr anderes Gesicht und enttäuschten da, bei einer zwar knappen 1:2 Niederlage. Im dritten Match war die Zweite des FC Carl Zeiss Jena der Gegner, gegen die man zum Ende hin zu viel wollte und in den letzten Sekunden ausgekontert wurde und noch 2:3 verlor. Im letzten Spiel war SV Eschwege 07 der Kontrahent und in einem Krimi setzte man sich kurz vor Schluss durch ein herrliches Tor von Perthun in Unterzahl spielend mit 2:1 durch. Leider nutzte dies nicht mehr viel, da Sonneberg gegen Eschwege am Ende der Gruppenspiele hoch verlor und so waren die Hessen weiter. Im Neunmeterschießen um Platz 5 gewann man gegen die WSG Zella-Mehlis. Das bestens organisierte Turnier gewann der FC Carl Zeiss im Neunmeterschießen gegen Steinach welches sich in der deutlich schwächer besetzten Gruppe mit Suhl durchgesetzt hatte. Dritter wurde die Mannschaft aus Eschwege. Bei der Vorrunde des Köstritzer Pokales spielte man einen Tag später in Schleiz. Der dritte Platz ist sicher nicht optimal wenn man sich die Begegnungen im einzelnen betrachtet. Eine bessere Chancenauswertung und das verletzungsbedingte ausscheiden von Müller-Sachs und Göllnitz verhinderten eine bessere Platzierung. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber verlor man unglücklich kurz vor ultimo durch einen umstrittenen Neunmeter mit 1:2, um im nächsten Match mächtig aufzutrumpfen. Die als Favorit eingestuften Weidaer wurden mit 5:1 besiegt und da Schleiz gegen Greiz verlor, hatte man den Turniersieg wieder in eigener Hand. Leider versiebte man gegen die Greizer 4 glasklare Chancen ,man traf drei mal den Pfosten um beim ersten Angriff der Greizer mit 0:1 zurückzuliegen. Dann erlitt Göllnitz einen Muskelfaserriss und kam dadurch nicht vom Parkett, das Spiel lief weiter und der 1.FC führte mit 0:2.Dies war die Entscheidung und der Turniersieg für Greiz. Die verbliebenen vier Feldspieler und Keeper Heiko Kugler, welcher ein starker Rückhalt war, kämpften im letzten Spiel über 14 Minuten noch die SG Bad Lobenstein/Eliasbrunn mit 4:3 nieder und konnten diese noch von Platz drei verdrängen.
Aufstellung Neuhaus: Schlegel, Lanz, Gretsch, P.Reichmann, M.Reichmann, Müller-Sachs, Perthun, Hohmuth, Langhammer
Aufstellung Schleiz: Kugler, Göllnitz, Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Spitzner
 

Detlef Roth

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03.12.11 | SV Stahl Uborn - TSV Germ. Sonneberg-West 2:0 (0:0)

Einen enorm wichtigen Sieg fuhren die Kumpel gegen die Germanen aus Sonneberg ein. Dabei begann das Spiel unter den ungünstigsten Bedingungen. Neben den arbeitsbedingt fehlenden Benz und Müller-Sachs fielen kurzfristig noch die erkrankten Kowalleck und verletzten Lerche und Heubach aus. Dadurch kam es zu einem Comeback von Jens Wolter in der Viererkette. Dieser sorgte für die dringend benötigte Stabilität in der Abwehr, welche an diesem Tag gut funktionierte und eigentlich nur eine Chance für die Gäste zuließ. Die Stahlwerker hatten in Halbzeit Eins zwei hundertprozentige Chancen ,beide vom vorbildlich kämpfenden Mario Reichmann vorbereitete. Doch weder Patrick Hohmuth noch Tim Ehle schafften es den Ball im leeren Tor unterzubringen. In der zweiten Halbzeit spielte der Gastgeber mit dem böigen Wind im Rücken vergab im gesamten Spielabschnitt wieder zu viele Chancen. Entweder fehlte das letzte Zuspiel oder man übersah den besser postierten Mann. In der 61. Minute dann doch der erlösende Führungstreffer. Ein herrlicher Pass von Maik Göllnitz auf Tim Ehle, dieser schwenkt kurz nach Innen und zieht ab,Bohnenstengel im Tor hat keine Abwehrmöglichkeit. Das 2:0 war ebenso sehenswert herausgespielt. Ein schöner Pass aus der Abwehr heraus auf Heiko Perthun welcher mit Direktspiel Patrick Hohmuth auf die Reise schickt und dieser mit kurzer Körpertäuschung dem Keeper keine Abwehrchance lässt. Da waren 75.Minuten gespielt. Die Betelheker versuchten noch einmal alles ,aber da die Defensive der Gastgeber diesmal  fast fehlerfrei agierte und man noch einige hochkarätige Konterchancen ausließ war der Sieg in jeder Beziehung verdient.

Detlef Roth

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27.11.11 | SV Falke Sachsenbrunn - SV Stahl Uborn 4:3 (2:1)

In der 91. Minute mussten die Gäste eine äußerst bittere und unnötige Niederlage hinnehmen ,die man aber nur sich selbst zu zuschreiben hat. Ohne drei Stammspieler lud man die Gastgeber über 90 Minuten regelmäßig zum Tore schießen ein und das muss man auch so knallhart sagen,die gesamte Defensive der Stahlwerker,ausgenommen Keeper Lanz, war ein Totalausfall! Die Gründe für diese Leistung am Sonntag müssen sich die Spieler selbst beantworten. Man begann eigentlich gut und hatte in den ersten zwei Minuten gute Möglichkeiten. Den ersten Treffer mit dem ersten Angriff erzielten die Gastgeber. Benz und Lerche stören halbherzig,eine scharfe Eingabe verlängert Steffan vor P.Reichmann ins Netz. Die Stahlwerker fanden die richtige Antwort und Ehle bereitet das 1:1 welches Hohmuth mit trockenem Linksschuss in der 10. Minute erzielte vor. Die Unterwellenborner versuchten nun Fußball zu spielen und hatten auch gute Szenen,zerstörten diese vielversprechende Phase mit einem weiteren Bock in der Abwehr selbst. Ein Freistoß schwebt relativ ungefährlich herein,Benz lässt diesen vor sich auftippen,die dahinter in Überzahl postierten Spieler rühren sich nicht von der Stelle, Steffan sagt Danke und schiebt ein. Danach verletzten sich bei normalen Zweikämpfen einheimische Spieler und Teile des Betreuerstabes, Ordner und Zuschauer drehten völlig durch. Zur Halbzeit  wurde der Schiedsrichter  von Ordnern bepöpelt und vom Kassierer wurde versucht den Mannschaftsleiter der Gäste tätlich anzugreifen, Spielern wurde Prügel angeboten. Der Einspruch und Drohung der Unterwellenborner Verantwortlichen das Spiel abzubrechen führte zu einem Gespräch des Schiedsrichters mit dem verantwortlichen Ordner,welcher selbst einer der Übeltäter war. So etwas haben die Gäste in dieser Form noch nicht erlebt und das Spiel wurde ohne das es größere Maßnahmen gab fortgesetzt. Die Gäste versuchten den Ausgleich zu erzielen, aber als ein weiterer Freistoß nach innen schwebte,glänzte die Unterwellenborner Abwehr mit bekannter Passivität und Schmidt erzielt mit Direktschuss wohl das Tor seines Lebens. Die Stahlwerker gaben aber nicht auf und dieser Kampfgeist wurde belohnt. Erst erzielte Hohmuth nach Hereingabe von P.Reichmann  in der 73. Minute das 3:2. Als dann Falke die Entscheidung verpasste, Lanz reagierte großartig, kamen die Gäste zu einer Ecke in der 83. Minute. Diese spielte Müller-Sachs herein und Buschmann war zur Stelle, markierte mit tollem Schuss das 3:3.Da war sogar der Siegtreffer noch  möglich, doch Mittenzwei entschärfte einen Ball von Spitzner in großer Manier. Dann kam die ominöse Minute. Lanz nimmt den Ball auf, entscheidet sich nicht aus der Hand zu schlagen, wirft den Ball zu P.Reichmann. Dieser kann den Ball auf die freien Spitzen der Stahlwerker spielen,  spielt aber völlig unverständlich einen Querpass auf den viel zu weit aufgerückten Benz. Der Ball landet im Rücken dessen, Göllnitz ebenfalls im Vorwärtsgang ( ? ) wird überlaufen und Steffan macht seinen dritten Treffer. Das Spiel wurde nicht mal mehr angepfiffen. Statt sich zu freuen das man das Spiel gewonnen hat gingen die Verbalattacken erst richtig los, Fäkalwörter, Stinkefinger und weitere Schmähwörter waren an der Tagesordnung, von Fairness keine Spur. Trainer und Mannschaftsleiter von Falke sind die einzigen Sportfreunde welche man von dem entgegengebrachten Hass ausnehmen muss. Das diese Vorkommnisse nicht mal auf dem Spielberichtsbogen vermerkt wurden ist doch sehr verwunderlich, eine Beschwerde beim Staffelleiter wird definitiv formuliert, so etwas gehört auf keinen Fußballplatz.

Detlef Roth

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19.11.11 | SV Stahl Unterwellenborn - FSV 06 Eintracht Hildburghausen 0:0

In den letzten Heimspielen musste die Stahl Elf bereits in der Anfangsphase des Spieles Gegentreffer hinnehmen. Im Spiel gegen den ungeschlagenen Vierten der Landesklasse Süd lag somit das Hauptaugenmerk auf einer disziplinierten Abwehrarbeit. Dies gelang über weite Strecken der Begegnung gut. Die Gäste mit viel Selbstbewusstsein aus ihrem bisherigen Abschneiden antretend, bemühten sich um einen kontrollierten Spielaufbau. Beide Mannschaften neutralisierten sich in der ersten Hälfte über weite Strecken im Mittelfeld. Ein Schuss von M. Reichmann in der Anfangsphase und zwei Flanken auf Tim Ehle blieben einzige  gute Gelegenheiten auf Seiten der Stahl Elf. Bei einem schönen Querpass von Ehle auf den mit gelaufenen M. Müller- Sachs klärte ein Gästespieler mit letztem Einsatz. Leider wurden einige Möglichkeiten durch Ungenauigkeiten im Passspiel, im versuchten schnellen Umkehrspiel nach Ballgewinn, vergeben. Auch die Gäste konnten sich mit Ihren Bemühungen nicht entscheidend in Szene setzen. Man versuchte es immer wieder die Flügel, aber bei den Ansätzen zeigte sich die Abwehr um den an diesem Tag starken M. Lanz diesmal auf dem Posten. Die personelle Besetzung der Innenverteidigung mit M. Göllnitz und Ch. Gretsch verlieh der Abwehr  die in letzter Zeit öfters fehlende Sicherheit. Somit blieben Chancen Mangelware und man wechselte torlos die Seiten. Nach der Pause wollte die Stahl Elf ihre Angriffsbemühungen verstärken. Aber gerade in dieser Phase wurde das Spiel durch einige Entscheidungen des Unparteiischen im Verbund mit seinem Linienrichtern zerfahrener. Eine Schrecksekunde für die Stahl Elf, als der abgefälschte Schuss vom Käpitän der Gäste an den Pfosten klatscht. Für den Gelb Rot gefährdeten M. Müller Sachs kam jetzt P. Hohmuth ins Spiel. Aber gegen die gut stehende Abwehr der Gäste gelang es nicht den erhofften Treffer zu erzielen. Bei einem guten Anspiel von R. Kowalleck auf den startenden P. Hohmuth war der sichere Torwart der Gäste rechtzeitig zur Stelle. Zwei Minuten vor dem Ende schienen aber dann die Gäste am Ziel Ihrer Wünsche. Bei einer ungefährlichen Situation im Strafraum von Unterwellenborn sprang der Ball, dem an diesem Tag kämpferisch ganz starken Ch. Benz, an die Hand. Es gab Elfmeter für die Gäste. M. Lanz ahnte die Ecke,  hielt den Strafstoß und parierte auch noch den Nachschuss mit einem großartigen Reflex. So blieb es bei einem insgesamt gerechten Remis. Die geforderte Leistungssteigerung im Abwehrverhalten wurde erreicht. Im Spiel nach vorn waren an diesem Tag sicher einige Reserven.

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06.11.11 | FSV Ulstertal Geisa - SV Stahl Uborn 1:2 (0:1)

Ein völlig  verdienter Sieg der Gäste der um einiges zu niedrig aus viel und man sich durch die wiederholt und das muss man schon so sagen katastrophale Chancenauswertung , am Ende des Spiels das Leben noch einmal selbst schwer machte. Die Stahlwerker bestimmten von Beginn an das Match, spielten ansehnlichen Fußball und hatten schon in den ersten Minuten gute Möglichkeiten. Folgerichtig das 0:1 in der 15.Minute als Mario Reichmann eine Ecke von Heiko Perthun per Kopf im Netz versengte. Weitere Hochkaräter folgten doch weder Müller-Sachs, Perthun oder Ehle brachten das Spielgerät im Tor unter. Die größte Möglichkeit versiebte dann Lerche mutterseelenallein vor Keeper Oettel, welcher das muss man aber auch erwähnen eine klasse Leistung über die 90 Minuten zeigte. So ging es in die Halbzeitpause, nach der sich das Spiel zunächst so fort setzte. Keine zwei Minuten waren vergangen, da setzte Perthun Müller-Sachs in Szene, welcher völlig unbedrängt in Höhe des Fünfmeterraumes zwei Meter über den Kasten schoss. Weitere gute Möglichkeiten reihten sich nahtlos aneinander, selbst der Linienrichter hatte nur ein fassungsloses Kopfschütteln übrig. Nachdem Mario Reichmann den Ball an den Pfosten hämmerte fiel wenig später das scheinbar erlösende 0:2.Vorgenannter sah den gut postierten Christian Benz, welcher kurz nach innen schwenkte und sein Linksschuss nicht scharf aber platziert  in der 66. Minute im kurzen Eck einschlug. Kurz nach dem Anstoß die erste Chance für die Gastgeber, aber den Fernschuss von D.Will parierte Lanz großartig. Danach verpassten die Gäste die endgültige Entscheidung als Perthun allein auf den Torhüter zusteuerte ,aber statt konsequent abzuschließen es mit einem Heber versuchte was völlig misslang. Danach schlichen sich viele Fehler ein, im Kopf der Spieler  schien das Spiel in Neuhaus-Schierschnitz herumzugeistern als man ein 0:2 noch verspielte.  Als dann auch noch M.Reichmann angeschlagen vom Platz musste war der Spielfaden komplett gerissen. Die Geisaer spürten die Verunsicherung und versuchten noch einmal alles und kamen dann in der 89.Minute nach einer Ecke per Kopfball durch D.Will zum Anschlusstreffer ,welcher allerdings zu spät kam und den Endstand bedeutete.

 

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29.10.11 | SV Stahl Uborn - SV 08 Steinach 1:3 ( 1:2)

Alle guten  Vorsätze für dieses wichtige Spiel waren bereits nach 4 Minuten über den Haufen geworfen ,als zwei Aussetzer in der Abwehr ,die Gastgeber innerhalb von zwei Minuten mit 0:2 in Rückstand geraten ließ. Nach einer Ecke ließen die am kurzen Pfosten postierten Spieler den Ball passieren statt ihn konsequent ins Aus zu befördern. Der überraschte  Telser bekam den Ball so glücklich auf den Fuss,das der Ball durch die Beine von Arper ins entlegene Eck trudelte. Wenig später ein Missverständnis zwischen P.Reichmann und Arper, Sommer nimmt den Ball dankend an passt auf den frei stehenden B.Sesselmann welcher mit platziertem Schuss trifft. Die Gastgeber sichtlich geschockt kamen eigentlich das gesamte Spiel nicht so richtig in Tritt. Es gab wenige Chancen und erst ein Standard sorgte für etwas Hoffnung auf Seiten der Gastgeber. Ehle bringt einen Freistoß nach innen und M.Reichmann steht goldrichtig und köpft unhaltbar für Möller in der 37.Minute ein. Eigentlich noch genug Zeit um eine Wende herbeizuführen, aber den Stahlwerkern gelang wenig. In der zweiten Halbzeit setzte sich das ideenlose Spiel der Kumpel fort, nur wenige Spieler zeigten Normalform. Die Steinacher verwalteten clever das Match, die umsichtigen Pflügner,Wachsmuth und B.Sesselmann ließen kaum etwas zu, ohne selbst übermäßig zu überzeugen. Ein einziger Angriff reichte den Gästen aus, um die Unterwellenborner in der 85.Minute "Schach Matt" zu setzen. B.Sesselmann erhält den Ball auf der linken Seite, ein kurzer schwenk nach innen und ein platzierter Schuss ins kurze Eck besiegelt eine weitere Heimniederlage der Stahlwerker, welche nun endgültig im unmittelbaren Abstiegskampf angekommen sind.

Detlef Roth

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23.10.11 | SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz - SV Stahl Uborn 2:2 (0:0)

Das einzige was an diesem Tag nicht stimmte war das Ergebnis, welches den Einheimischen schmeichelt und diese mit dem Punkt letzten Endes sehr zufrieden waren. Die Gäste präsentierten sich trotz vieler fehlender Stammspieler als Team, oder gerade darum. Die Stahlwerker begannen offensiv ließen dem Gastgeber kaum Raum zum Atmen, doch und dies sollte sich noch rächen, die Chancenauswertung war wie in den letzten Spielen mangelhaft. Bis in die 22.Minute hatte man einige klare Gelegenheiten und als der Ball von Ehle gelupft vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang kam auch noch Pech hinzu. In besagter Minute die erste Gelegenheit für die Gastgeber, ein Kopfball klatscht an die Latte. Ein weiteres mal kamen die Einheimischen gefährlich vors Tor, da hielt Lanz großartig. Der Führungstreffer für Isolator hätte den Spielverlauf allerdings völlig auf den Kopf gestellt. Danach weitere tolle Gelegenheiten der Gäste aber ein Tor sollte bis zur Pause nicht mehr fallen. Das gleiche Muster in der zweiten Halbzeit, die Kumpel berennen das Tor der Einheimischen aber diesmal wird die Mühe belohnt. Das 0:1 erzielt Ron Kowalleck per Kopf nach einer Ecke in der 50.Minute.Es spielt weiter eine Mannschaft und diese lässt weitere großartige Gelegenheiten leichtfertig liegen.M.Reichmanns Hammer klatscht an den Innenpfosten und geht wieder heraus. Müller-Sachs allein vorm Keeper schießt links vorbei,Arpers Schuss wird vom Torhüter über die Latte gelenkt. Als dann Tim Ehle nach klasse Vorarbeit von Heiko Perthun per Kopf das 0:2 in der 61.Minute erzielt, hoffte man darauf die Punkte mitnehmen zu können. Man machte aber den Fehler das Spiel nicht endgültig zu entscheiden. Die Gastgeber packten in Form vom angeschlagenen Spielmacher Motschmann, welcher eingewechselt wurde, die Brechstange aus und die Gäste kamen unter Druck. Der ansonsten gut leitende Schiri leistete aber etwas Schützenhilfe, als er einen strittigen Freistoß 20 Meter vor dem Tor für die Gastgeber verhängte. Der Ball landete an der nicht optimal stehenden Mauer vorbei, wie ein Strich in der Landschaft, im Giebel. Danach ein Spiel mit offenem Visier. Lanz rettete mit toller Parade gegen Motschmann und die Gäste versäumten es wiederholt den Deckel drauf zu machen. Zwei mal hielt Meusel großartig, doch als sich M.Reichmann im Strafraum um seinen Gegenspieler wand entschloss er sich statt den Ball ins Tor zu schießen zu einem Querpass auf Perthun. Warum da allerdings beim von hinten heranstürmenden Mittelfeldspieler die Abseitsfahne kommt, ist völlig unklar. Und so kam es wie es kommen musste. Ein Verzweiflungsschuß von Gelhaar aus 30 Meter Entfernung wird vom stark spielenden Göllnitz so unglücklich abgefälscht das Lanz im Tor keine Chance hat. Dennoch ein Kompliment an die Mannschaft die offensichtlich den ernst der Lage erkannt hat.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Göllnitz, Arper, Lerche, Müller-Sachs, Perthun, Heubach, Ehle(80.Benz), M.Reichmann, Kowalleck

Detlef Roth

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15.10.11 | SV Stahl Uborn - Spvgg Geratal 1:3 (0:1)

Eine weitere enttäuschende Leistung der Stahlwerker zum Kirmeswochenende verhagelte den Fans doch sichtlich die Laune. Die Gäste gewannen verdient warteten auf die Fehler der Gastgeber und bestraften diese konsequent. Keine 6 Minuten gespielt, ein langer Ball in die Schnittzone der Viererkette reichte um die Abwehr der Gastgeber auszuhebeln. Robin Keiner der in den letzten Wochen regelmäßig getroffen hat, setzt sich durch und trifft mit platziertem Flachschuss. Man muss sich schon fragen ob diesen niemand auf der Liste hatte und warum solche Spieler welche in der Landesklasse auch nicht immer das Maß aller Dinge sind keine Beachtung finden. Die Gäste ließen  Unterwellenborn spielen und diese hatten kaum Antworten parat. Hohmuth hatte sicherlich die größte Chance zum Ausgleich, doch bei seiner Einzelleistung fehlte auch das Glück diese Aktion erfolgreich abzuschließen. Zwei Fernschüsse von Kowalleck und Bratke strichen um Zentimeter am Tor vorbei, dies war alles was in diesem dürftigen Spiel aus der ersten Hälfte zu berichten ist. In der zweiten Hälfte wurde dies nicht besser und als Lerche völlig unbedrängt den Ball nach hinten köpfte, ist wiederrum Robin Keiner zur Stelle und lässt Lanz beim zweiten Ball aufs Tor keine Abwehrmöglichkeit. Da war das Spiel in der 56 . Minute gefühlt entschieden. Die Gastgeber kommen in der 83.Minute noch einmal zurück ins Spiel als Ron Kowalleck ein abgefälschter Freistoßtreffer gelingt. Doch zu undiszipliniert und mit wenig Ruhe werden die letzten Minuten angegangen um vielleicht doch noch einen Punkt mitzunehmen. Ein weiterer Bock in der Abwehr besiegelt die Niederlage der Gastgeber, Fabian Heyer trifft in der 85.Minute zur Entscheidung. Frapierend ist die Effektivität der Gegner der Kumpel die jeden Fehler zu Treffern nutzen. Der bis dahin gut leitende Schiri Postel schickte nach einen angeblichen Foul von Langhammer (Trikotzupfer?) diesen völlig überzogen mit Gelb-Rot vom Feld, obwohl er die Situation selbst nicht war genommen hatte und auf das winken des Linienrichters reagierte. Dies darf aber nicht von der dürftigen Leistung der Gastgeber ablenken welche sich zu dem frühen Zeitpunkt der Saison bereits nach unten orientieren müssen.

Detlef Roth

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08.10.11 | SV Stahl Uborn - SV Germania Ilmenau 0:1 (0:0)

Die Stahlwerker spielten wegen der anhaltenden Regenfälle auf dem gut präparierten Ausweichplatz am Gelängeweg. Auf Grund der Größe des Platzes konnte man mit einem größtenteils vom Kampf geprägten Fußballspiel rechnen und so kam es auch. Der auf einigen Positionen umgestellte  Gastgeber bestimmte über weite Strecken das Spiel, ohne sich allerdings bis in die 22.Spielminute irgend eine Chance zu erspielen. Urplötzlich stand M.Reichmann von Gretsch glänzend frei gespielt allein vor dem Keeper,scheiterte aber an diesem. Die Gastgeber weiter auf dem Vormarsch und als ein Verteidiger der Ilmenauer nach Freistoß von Bratke das Leder an den eigenen Torwinkel setzt ,hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite. Die letzte große Chance vor der Pause hatte wiederrum M.Reichmann, doch sein Schuss, diesmal war er auf der anderen Seite frei gespielt, ging am langen Pfosten vorbei. Kurz nach der Pause und das wiederholt sich in letzter Zeit ständig, ein Aussetzer in der engeren Abwehr. Die bis dahin völlig chancenlosen Ilmenauer bringen einen Freistoß nach innen, der Ball geht vermutlich neben dem Pfosten ins Aus, Arper will das Leder weg schlagen, trifft den Ball nicht richtig und das Streitobjekt landet im eigenen Tor. Da waren gerade einmal 2 Minuten gespielt. Dies hinterließ einen deutlichen Bruch im Spiel der Gastgeber, das Geschehen spielte sich nun hauptsächlich im Mittelfeld ab. Die Ilmenauer verteidigten geschickt ihren Kasten und mussten bis zum Schluss wenige brenzlige Situationen überstehen. Fernando hatte noch eine Möglichkeit für die Gäste, aber Lanz fischte ihm den Ball vom Fuß.  Auf Seiten der Gastgeber war keiner in der Lage den sicheren Keeper der Gäste, bei den wenigen Möglichkeiten zu überwinden. Eine sicherlich bittere und unglückliche Niederlage der Gastgeber in einem Spiel welches  eigentlich keinen Sieger verdient hatte.

Detlef Roth

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01.10.11 | 1.FC Sonneberg 04 - SV Stahl Uborn 3:0 (1:0)

Die Zuschauer sahen gerade in der 1.Halbzeit ein sehr sehr schnelles und unterhaltsames Spiel mit zahlreichen Möglichkeiten auf beiden Seiten, bei dem sich über einen Halbzeitstand von 4:4 oder gar 5:5 keiner gewundert hätte und das Prädikat Spitzenspiel berechtigt war. Die Gäste begannen diesmal schwach und lagen bereits in der 8.Minute hinten. Ein Freistoß wurde Diagonal in den Strafraum geschlagen, Gretsch und Perthun waren sich nicht einig, keiner ging zum Ball und der aufgerückte Schug hebt den Ball gekonnt ins Tor. Danach konnten sich die Stahlwerker mehrmals bei ihrem Keeper Lanz bedanken, das man nicht höher in Rückstand geriet. Die Gäste erholten sich aber und hatten nun mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß. Was man da allerdings wieder an 100 prozentigen Chancen ausließ kann man nicht als normal bezeichnen. Heß erwies sich nach einer ersten Unsicherheit, welche beinahe zum Ausgleich geführt hätte im Nachhinein als Meister seines Fachs. Allein zwei Freistöße von Bratke welche hervorragend getreten waren, parierte er in großer Manier. Nach der Halbzeitpause verflachte das Spiel etwas und nachdem der Gastgeber nach einer weiteren Schlafeinlage der engeren Abwehr der Unterwellenborner das 2:0 bereits in der 51.Minute erzielte, war das Spiel praktisch entschieden. Schug erzielte seinen zweiten Treffer, welcher wiederrum nach einem Standard im Zentrum zwischen 4 Abwehrspielern an den Ball kommt und ohne Gegenwehr das Streitobjekt über die Linie befördert. Die Gäste trafen dann im weiteren Spielverlauf durch einen Freistoß von Bratke noch den Pfosten, viel mehr hatte man in der zweiten Halbzeit allerdings nicht zu bieten. Man versuchte alles um mehr Druck zu erzeugen, man löste die Viererkette auf, aber die Gäste waren nicht in der Lage die Sonneberger ernsthaft im Bedrängnis zu bringen. Die Gastgeber präsentierten sich als eingeschworenes Team, welches kämpft und rackert, Fehler der Mitspieler ohne Diskussion wettzumachen versucht und erzielten kurz vor Schluss  noch das 3:0 durch den agilen Winkler. Ein Ergebnis welches sicherlich zu hoch ausfällt, aber allemal verdient ist.

Detlef Roth

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24.09.11 | SV Stahl Uborn - SV Elektrokeramik Veilsdorf 1:1 (1:1)

Leichtfertig ließen die Kumpel zwei Punkte liegen, vergaben in diesem Match einfach zu viele Chancen und man wurde für einen weiteren groben Fehler in der engeren Abwehr und das eigentlich wie immer hart bestraft. Die Stahlwerker bis zur ominösen 41.Minute spielerisch klar besser beherrschten den Gegner klar und gingen nach drei Möglichkeiten durch Hohmuth und Müller-Sachs und M.Reichmann in der 12.Minute in Führung. Ein herrlich herausgespielter Treffer dem ein Diagonalpass von Kowalleck vorausging, welcher nach Kopfballverlängerung Arper errichte und dessen Eingabe Perthun per Kopf vollendet. Weitere Chancen folgten und mehrfach hatte man den Torschrei auf den Lippen aber Langhammer und Bratke trafen den Kasten aus besten Positionen nicht. Als in kurzer Folge dann Kowalleck den Ball in besagter Minute nicht entscheidend klärt, das Leder gegen Otto verliert lässt dieser sich nicht zwei mal bitten und hämmert den Ball allein vor Schlegel ins linke Dreiangel. Der Bruch ab dieser Minute im Spiel der Stahlwerker war unübersehbar, die Leichtigkeit war einfach weg. In der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichener, dennoch hätten die Unterwellenborner bei einigen glasklaren Möglichkeiten das Spiel entscheiden können und  auch müssen. Doch zwei mal das Gebälk und Torhüter Reimpell verhinderten das Hohmuth,Perthun oder Müller-Sachs trafen. Ehle wurde bei seinem Sturmlauf im letzten Moment am Strafraum gefoult und Hohmuth übersah den völlig frei stehenden Ehle. Nach diesen erstklassigen Gelegenheiten hätte man die Partie auch noch verlieren können, bei einem Konter stand ein Gästespieler völlig frei vor Schlegel, schoss den Ball aber weit übers Tor. Die nun angebotenen Räume nutzten die Gäste zum Glück nicht und so blieb es bis zum Ende bei diesem mageren Ergebnis. Bitter für die Stahlwerker das Kapitän Langhammer verletzt ausgewechselt werden musste, gute Besserung.

 Detlef Roth

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10.09.11 | SV Stahl Uborn - SG Fortuna Kaltennordheim/Fischbach 6 :1 (2:0 )

von Detlef Roth, einen vermeintlich klaren Sieg feierten die  Kumpel im zweiten Heimspiel. Das Ergebnis sagt aber nichts darüber aus, das das Spiel gegen einen direkten Mitkonkurrenten gerade gegen Ende der ersten Halbzeit arg auf der Kippe stand. Die Einheimischen begannen konzentriert, spielten auf Grund der letzten Pleiten erst einmal auf Sicherheit. Urplötzlich und dies war die erste sehenswerte Aktion führte man in der 8.Minute mit 1:0.Perthun schickte Hohmuth auf der linken Seite auf Reise, die scharfe Eingabe nimmt Tim Ehle direkt und Keeper Salzmann kann nicht mal reagieren. Bis etwa zur 30.Minute beherrschten die Gastgeber das Spiel und konnten in der 25.Minute das Ergebnis erhöhen. Wiederrum  flankt Hohmuth von der linken Seite und nach einer Zwischenberührung von Döll klatscht der Ball an den hinteren Innenpfosten und von dort ins Tor. Was die Gastgeber aber dann produzierten, ist schwer nachzuvollziehen. Man wollte offensichtlich noch mehr und statt mit gutem Defensivverhalten auf die Fehler der Gäste zu warten, machte man hinten auf und produzierte Fehlpässe in Größenordnung. Man kann froh sein das die Gäste die großzügige Einladung zu hochkarätigen Konterchancen nicht annahmen. Bei einem Griff von Bratke nach Ballverlust ans Trikot seines Gegenspielers, forderten die Gäste Rot da er letzter Mann gewesen sein soll, dabei übersahen sie aber den noch dahinter postierten Kowalleck und so war Gelb folgerichtig. Den folgenden Freistoß parierte Lanz prächtig. Nach der berechtigten Kritik des Trainers am fehlverhalten seiner Mannschaft ,zeigten die Stahlwerker ihren Fans eine spielstarke zweite Halbzeit mit tollen Toren. Bereits kurz nach dem Anpfiff hatte Hohmuth zwei klare Möglichkeiten zu einem Treffer. Es dauerte bis zur 56.Minute als Bratke nach einer abgewehrten Ecke  von M.Reichmann bedient wurde und mit schönem Kopfball erfolgreich war. Jetzt kamen die Kumpel richtig ins laufen und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Die daraus resultierenden  Tore waren allesamt herrlich herausgespielt. Erst flankt Müller-Sachs auf Hohmuth der per Kopf erfolgreich ist, dann wird Hohmuth welcher noch den Tormann ausspielt von Ehle glänzend in Szene gesetzt und nach dreifachen Doppelpass und dies war der schönste Spielzug der Begegnung, trifft Heiko Perthun ins lange Eck .Da waren gerade einmal 67 Minuten gespielt und es deutete sich ein Debakel an. Die Stahlwerker schalteten nun aber deutlich zurück, das Spiel vom Mittwoch gegen Jena hinterließ nun seine Spuren. Die Gäste kamen wieder besser ins Spiel und Lanz musste bei zwei Situationen sein ganzes Können aufbieten um ein Tor zu verhindern. Kurz vor Schluss doch noch der verdiente Ehrentreffer der Gäste. Als der sonst stark spielende Arper einen Ball zu Lanz zurück spielen will, gerät der Pass deutlich zu kurz , dies erahnt Torjäger Kerschner spritz dazwischen, spielt Lanz aus und trifft.
Aufstellung: Lanz,Bratke(71.Benz),Arper,Lerche,Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,Hohmuth,Ehle(65.Heubach),M.Reichmann,Kowalleck

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07.09.11 | SV Stahl Uborn - FC Carl Zeiss Jena 1:4 ( 0:1)

Von Detlef Roth, zirka 500 Zuschauer sahen ein beherztes Spiel der Stahlwerker gegen den hohen Favoriten aus Jena und erzielten ein durchaus achtbares Ergebnis. Unter den Augen der Ehrengäste der Kumpel -Elf, Stahlwerkschef Aresh Amir - Koshrovi ,Zeiss-Präsident Peter Zipfel und dem Vereinsvorsitzenden Michael Hirsch, hatte der Bundesligist viel Mühe ins Spiel zu kommen. Die Jenaer um die Erfahrenen Hähnge und Schmidt, hatten weitere 5 Stammspieler in der Startelf, schonten für Sonntag verständlicher Weise u.a. Simak und Voigt. Die Unterwellenborner verteidigten geschickt und setzten nach vorn immer wieder Nadelstiche. Klare Chancen der Blau-Gelb-Weißen konnte man an einer Hand abzählen, zu ungenau und ohne zündende Ideen spielten diese. Die erste hundertprozentige Chance hatte Neuzugang Edri, allerdings erst in der 25.Spielminute. Nach einer Flanke kommt er frei zum Kopfball, das Leder  streicht aber über das Gebälk. Weitere Möglichkeiten hatten Jovanovic mit Freistoß, Hähnge per Kopf und Siefkes mit Flachschuss. Max Lanz konnte sich dabei auszeichnen. Das 0:1 fiel dann in der 44.Minute als die Jenaer zum Ende der ersten Halbzeit doch mehr Druck aufbauten. Siefkes flankt von halblinks, Jovanovic ist einen tick schneller am Ball als Lerche und Lanz hat gegen den Aufsetzerkopfball keine Chance. Wenige Sekunden später hatten die Anhänger der Gastgeber den Torschrei auf den Lippen. Buschmann startet ein beherztes Solo, bedient Perthun welcher urplötzlich allein vor Braunsdorf steht. Leider kann Heiko diesen Riesen nicht nutzen, der Jenaer Keeper pariert prächtig mit dem Fuß. Zur zweiten Halbzeit wechselten die Gäste komplett durch, bei den Stahlwerkern kam Schlegel sofort und dann alle weiteren Spieler in kurzen Abständen. Bis zur 63.Minute halten die Gastgeber das Resultat, als der wirklich erste fliesende Angriff der Jenaer über 4 Stationen zum 0:2 führt. Torschütze war  Grünberg. Zehn Minuten später träumten einige Fans schon von einer Sensation, als Heiko Perthun nach schönem Pass von Langhammer der umjubelte Anschlusstreffer gelang. Die Jenaer nun plötzlich hellwach, führten eine Minute später einen Freistoß schnell aus,  der Pass in die Gasse erreicht Grünberg welcher unhaltbar seinen zweiten Treffer erzielt. Die Chancenanzahl der Gäste erhöhte sich nun doch, Hähnge und Pichinot treffen jeweils den Aussenpfosten.Gute Möglichkeiten zum zweiten Tor der Gastgeber haben Heubach, Ehle, Perthun und Bratke. Entweder scheitert man an Itri, welcher nun das Tor hütete, oder man verfehlt das Ziel. Den Schlusspunkt setzt dann Sebastian Hähnge mit einem abgefälschten Schuss aus 20 Metern Entfernung zum 1: 4. Zum abschließenden gemeinsamen Abendbrot wünschten die Unterwellenborner, größtenteils selbst Jena-Fans, Heiko Weber und seinem Team viel Erfolg für das vielleicht richtungsweisende Spiel am Sonntag gegen Chemnitz. 
Aufstellung:
Uborn: Lanz, Gretsch, Bratke, Göllnitz, Lerche, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Arper, Buschmann, Hohmuth(Schlegel, Heubach, Ehle, Reichmann, Neubauer)
Jena: Braunsdorf, Schulz, Zickert, Krause, Schmidt, Chr.Siefkes, Hähnge, Edri, Doro, Jovanovic, Pichinot(Itri, Zolinski, Grünberg, Ullmann, Fries, Grob)

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04.09.11 | SV Thüringia Struth-Helmershof - SV Stahl Uborn 4:0 (2:0)

Eine deftige Niederlage bringen die Stahlwerker aus dem Thüringer Wald mit und diese  hat so manche parallelen mit dem verlorenen Spiel in Suhl. Man begann gut und flüssig und man arbeitete sich erste Chancen heraus. Perthun zielt zwei mal nicht genau genug und so gingen die Bälle neben bzw. über das Tor. In der 9. Minute wird Ehle herrlich frei gespielt, passt doch etwas zu uneigennützig zu Hohmuth, dieser schiebt ein aber der Linienrichter hebt die Fahne. Wenn man die Leistung des Trios um Hahn(Buttlar) übers ganze Spiel beurteilt, darf man diese Entscheidung so wie einige andere auch, bei der einseitigen Auslegung der Regeln der in Struth doch offensichtlich gut bekannten Referees anzweifeln. Die Fehler zu den Toren machten die Gäste allerdings selbst und luden die Gastgeber großzügig zum Tore schießen ein. Es begann in der 18.Minute, bis dahin hatten die Gastgeber keine einzige Möglichkeit. Der Trainer hatte darauf hingewiesen in brenzligen Situationen das einfache zu machen, doch befolgt wird dies nicht. Im 16 Meterraum muss Benz den Ball schlagen, versucht zu spielen und verliert das Leder. Zwei mal reagiert Lanz glänzend, aber Struth hat das Glück das sie die Abpraller wieder vor den Fuß bekommen.Keßler hat beim zweiten mal keine Mühe den Ball über die Linie zu schieben. Die Gäste versuchen zum Ausgleich zu kommen, haben ebenso wie die Gastgeber einige Chancen. Ein herrliche Schuss von Benz geht um Zentimeter am linken Dreiangel vorbei, die Gastgeber treffen kurz danach die Latte. Arpers Drehschuss geht aus kurzer Entfernung am langen Eck vorbei, Lanz klärt mit toller Parade. Leider machten sich die Gäste , durch viele Abseitsstellungen, in die man sich völlig überhastet begab, auch noch einige erfolgsverheisende Angriffe kaputt. Kurz vor der Pause, zu einem psychologisch äußerst ungünstigem Zeitpunkt fällt das 2:0.Arper bringt eine Eingabe von der Grundlinie nach innen, welche keiner erreicht. Struth  holt sich den Ball und spielt einen weiten Pass über die zu weit aufgerückte Gästeabwehr. Keßler schnappt sich das Leder, setzt sich robust  durch,läuft allein auf Lanz zu und versenkt unhaltbar. Wieder ein vermeidbarer Treffer bei dem die Defensive der Gäste Pate stand. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Gäste haben in der 57.Minute eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer, verlieren im Strafraum der Gastgeber das Leder. Ein genauer Pass auf den Aussenverteidiger der Gastgeber  und dieser spielt einen weiten Diagonalball in die Mitte. Benz wird überflankt, wiederrum schnappt sich Keßler das Streitobjekt und verwandelt überlegt. Die Frage ist, wo waren da die Innenverteidiger der Unterwellenborner Viererkette? Die Gäste straffen sich noch einmal, doch zwei Pfiffe ziehen den Gästen den letzten Zahn. Erst wird M.Reichmann in bester Position zurück gepfiffen, wobei wenige Minuten vorher die selbe Situation für Struth nicht unterbrochen wird. Und als Perthun, Kowalleck in Mittelstürmerposition frei spielt und allein vor dem Keeper steht, hebt der Linienrichter die Fahne. Dies war nicht mal annähernd Abseits und dies muss man schon in so deutlicher Form, als Frechheit bezeichnen. Spielentscheident war dies freilich nicht mehr und die Unterwellenborner Spieler müssen sich nach dem 4:0,welches Kirchner mit Solo um wie Schülerspieler herum stehende Gäste erzielt fragen, ob man alles getan hat um dieses Debakel zu verhindern. Einen faden Beigeschmack hatte diese Partie schon im Vorfeld, in dem die Unterwellenborner dieser Verlegung nicht zugestimmt haben und de facto zum Antritt gezwungen wurden. Offensichtlich können Vereine aus dem Thüringer Wald ihre Spiele legen wie man sie brauch und die Rote Bibel(Spielordnung) wie sie der Spielausschußvorsitzende Spfrd.Rössel gerne nennt ,spielt da auf einmal keine wesentliche Rolle mehr.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Benz (64.Göllnitz), Arper, Lerche, Langhammer, Perthun, Hohmuth, Ehle(68.Heubach), M.Reichmann, Kowalleck

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27.08.11 | 1.Suhler SV - SV Stahl Unterwellenborn 2:0 (2:0)

Von Detlef Roth, eine völlig unnötige Niederlage mussten die Stahlwerker in Suhl hinnehmen. Dabei begannen die Gäste stark, schnürten die Gastgeber in ihrer Hälfte ein und hatten auch klare Chancen. Leider nutzten Hohmuth per Seitfallzieher, M.Reichmann, dessen Lupfer über den Tormann hinweg in höchster Not von der Linie geschlagen wird und nochmals Hohmuth ihre Möglichkeiten nicht. Danach schlichen sich unerklärliche Aussetzer in der Defensive ein. Es begann mit einem schlampigen Rückpass von Ehle, da klärte man in höchster Not. Als dann Bratke das Leder in der 23.Minute auf Lanz zurück spielen muss, zögert er auf unerklärlicher Weise kurz hinter der Mittellinie mit dem Abspiel und verliert prompt den Ball. Die Einladung nehmen die Suhler dankend an, Lanz wird ausgespielt, der Querpass kommt genau und Greiner schiebt ins leere Tor. Die Gäste hatten zwar noch Ausgleichschancen, einen Kopfball von Ehle hält Richter großartig und der Nachschuss wird von mehreren Spielern vor der Torlinie aufgehalten, aber ein Bruch im Spiel war unübersehbar. In der 34. Minute erhöhen die Gastgeber auf 2:0, als inaktive Mittelfeldspieler Mantlick gewähren ließen, dieser einen feinen Pass in die Schnittstelle der Viererkette spielt und Wohlfahrt eiskalt einschiebt. Die Gäste versuchten in der zweiten Halbzeit noch einmal alles um das Blatt zu wenden, doch die Suhler nur noch auf Absicherung des Resultates aus, machten dies  geschickt und klug. Sie warteten auf Fehler der Gäste und hatten dadurch noch die ein oder andere Konterchance. Die Möglichkeiten der Gäste gegen die sehr eng stehenden Gastgeber hielten sich in Grenzen und als es Strafstoß hätte geben müssen, sah das der ansonsten gut leitende Schiri anders. Hohmuth war völlig frei gespielt, als ihn Keeper Richter mit beiden Füssen vorneweg in Kun-Fu Manier abräumte. Elfmeter und Rot hätten folgen müssen. Referee Schröder sah einen Ballkontakt, die Stollen auf dem Schienbein des Stürmers durch die Schützer hindurch, sprechen eine andere Sprache. Kurz vor Schluss, das Spiel war längst entschieden, ließ sich Buschmann noch zu einem Tritt gegen einen Suhler nach einem harten Zweikampf hinreißen und erwies sich und dem Team mit der Roten Karte einen Bärendienst.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann(58.Lerche), Bratke, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Buschmann, Hohmuth, Ehle(46.Arper), M.Reichmann, Kowalleck

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20.08.11 | SV Stahl Uborn - FC Lok Saalfeld 7:0 (4:0)

Von Detlef Roth, die zahlreichen Zuschauer sahen eine starke Leistung der Kumpel, welche dieses Spiel auch in dieser höhe verdient gewannen. Wer an diesem Tag zu spät kam verpasste zwei ganz schnelle Tore, von denen sich das junge Team der Gäste eigentlich nie mehr erholte. In der 3. Minute die erste Ecke der Stahlwerker, welche Mario Reichmann tritt und die zum entsetzen der Lok-Fans direkt im Tor einschlägt. Der Zeiger hatte noch keine volle Umdrehung gemacht und die Gäste lagen mit 2:0 in Rückstand. Die unsichere Viererkette der Gäste spielt auf Abseits, die Fahne des Linienrichters bleibt unten und dann ging es schnell. Müller-Sachs spielt quer auf Hohmuth und dieser lässt sich die Chance nicht entgehen. Die Gäste sichtlich bedient, mussten sich weiterer Angriffe der Gastgeber erwehren und als Arper mit sauberem Pass Hohmuth frei spielt, hat der Keeper der Gäste in der 15.Spielminute keine Abwehrchance und es steht 3:0. Wenig später hält der Torhüter den einschussbereiten Hohmuth an der Strafraumgrenze fest und Rauner zeigt auf den Punkt. Ron Kowalleck hämmert den Ball an die Lattenunterkante und die Kugel springt ins Netz. Erst nach 35 Minuten melden sich die Lokfußballer zu Wort, die Schüsse von Erdmann und Rudolph gehen aber am Tor vorbei und als Smirat mal frei gespielt war, ging zu seinem Verdruss strittig die Fahne hoch. In der 44. Minute ein tolles Solo von Perthun der drei Verteidiger stehen lässt , aber Avdija glänzt mit toller Parade. Die zweite Halbzeit gingen die Gastgeber bei der großen Hitze ruhiger an ,ließen die Gäste erst mal kommen. Es begann um die 60.Minute eine turbulente Zeit.Erst scheiterten Hohmuth und Müller-Sachs bei guten Gelegenheiten, dann trennte sich Keeper Schlegel zu spät vom Ball, schoss  das Leder an den Rücken eines Lok-Akteurs und dieser hebt den Ball neben das Tor. Wie man Chancen nutzt zeigt dann Heiko Perthun mit einem satten Schuss aus gut 20 Metern Entfernung. Der Ball schlägt unhaltbar im rechten unteren Eck zum umjubelten 5:0 ein. Perthuns erster Saisontreffer welchen er sich in diesem Spiel redlich verdient hat. Der FC hat in der Folge noch eine riesige Chance, aber es war  nicht der Tag der Gäste, der Ball geht vom Innenpfosten wieder aufs Feld zurück. Wie man Konter ausspielt zeigte der Gastgeber innerhalb von zwei Minuten. Tolle Pässe auf Heiko Perthun in den Minuten 88 und 89, dieser  spielt die Bälle zum richtigen Zeitpunkt ab und bereitet die Treffer 6 und 7 ,erzielt von Patrick Hohmuth, völlig uneigennützig vor.
Aufstellung:
SV Stahl: Schlegel, Bratke, Arper, Langhammer, Müller-Sachs(67.P.Reichmann), Perthun, Buschmann, Hohmuth, Ehle(80.Heubach), M.Reichmann(72.Lerche), Kowalleck
Lok: Avdija, Glombik, Weiße, Smirat(46.Sablowski), Müller, Gessner, Graber(68.Knopf), Rudolph, Erdmann, Neumann(46.Schulz), Heilmann

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13.08.11 | FSV Grün -Weiß Herges/Steinb.-H.  - SV Stahl Uborn 0:3 (0:1)

Von Detlef Roth, der Ausflug in den Thüringer Wald endete gegen einen spielstarken Gastgeber mit einem schwer erkämpften Sieg. Das klare Ergebnis sagt nichts über die Grün-Weißen aus, vor denen sich jede etablierte Mannschaft  in acht nehmen sollte. Die Ehrenbürgerin ihrer Stadt  Biathlon Weltmeisterin Kati Wilhelm führte den Ehrenanstoss aus und sorgte vor dem Spiel für ein echtes Highlight. Die Gastgeber begannen entsprechend motiviert und setzten die Gäste unter Druck. Die erste klare Chance nach 6 Minuten als ein Fehlabspiel im Mittelfeld zum Konter wird. Fischer steht allein vor Lanz und dieser lenkt den Ball mit toller Reaktion an den Pfosten. Die Stahlwerker erholen sich von diesem Schreck allerdings schnell und hätten in Führung gehen können. Ehle setzt sich über rechts durch, bedient Hohmuth, doch dessen Schuss geht völlig frei stehend am langen Eck vorbei. Die Gastgeber weiter druckvoll, zwingen die Gäste zu Fehlern und hätten nach einem schwachen Pass von Perthun in Führung gehen können und vielleicht auch müssen. Im Gegenzug macht Heiko seinen Fehler wett, spielt einen genialen Ball auf Hohmuth und dieser fackelt nicht lange, die Stahlerker führen mit 0:1 in der 24.Minute. Kurz vor der Halbzeit melden sich die Gastgeber noch einmal zu Wort, aber auch diese Chance vergeben sie leichtfertig. In der zweiten Halbzeit haben die Steinbacher noch eine große Chance zum Ausgleich, welche Lanz mit überragender Parade zu Nichte macht. Danach bekommen die Gäste die Partie mehr und mehr in den Griff und spätestens mit dem 0:2 war der Wiederstand gebrochen. In der 55 Minute ein weiter Freistoß von Lanz auf Müller-Sachs,dieser verlängert per Kopf,Hohmuth kommt an den Ball setzt sich energisch durch und vollstreckt. Im Anschluss gab es zahlreiche Chancen, doch auch Nattermann im Tor der Gastgeber zeigte sich als Meister seines Fachs. Gegen Perthun und Ehle reagierte er gedankenschnell und machte diese zu nichte. Als der wieder genesene Kevin Buschmann einen schönen Pass auf Müller-Sachs spielt ist er aber in der 85.minute chancenlos, der Ball schlägt im rechten Dreiangel ein und die Stahlerker feiern die Geburt des Sohnes von Teamplayer Mario Reichmann. Aus einem geschlossenen Team ragten Ron Kowalleck und Max Lanz an diesem Tag heraus.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun(70.Buschmann), Hohmuth, Ehle(77.Göllnitz), M.Reichmann, Kowalleck

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24.07.11 | SV Stahl Uborn - BSV Eintracht Sondershausen 0:6 (0:3)

Von Detlef Roth, einen rabenschwarzen Samstag erlebten die Stahlwerker in diesem Pokalspiel gegen die Gäste aus der Landesliga, welche mit eigenen Besetzungsproblemen angereist waren und nach diesem geschenkten Sieg auch nicht so recht wissen wo sie stehen. Eigentlich war das Match nach 17 Minuten gelaufen da die Gastgeber schon wie in der Vorwoche übernervös ins Spiel starteten. Bereits nach zwei Minuten stimmte in der Viererkette die Abstimmung nicht und Rothe steht allein vor Lanz, schießt aber am langen Pfosten vorbei. Als der BSV über rechts kommt und die Eingabe nach innen geschlagen wird unterläuft Bratke nach 11 Minuten ein Eigentor. Am langen Eck stehend will er völlig unbedrängt und ohne Not den Ball über die Grundlinie spielen, doch das misslingt völlig .Er schießt sich selbst an und der Ball landet neben dem verdutzten Keeper im Netz. Mangelhaft und das nicht zum ersten mal, war in dieser Situation die Kommunikation auf dem Spielfeld ,es bekommt einfach keiner den Mund auf!. Die Einheimischen nun  völlig von der Rolle, keiner erfüllt die gestellten Aufgaben und so war das 0:2 eine Frage der Zeit. Als Menke aus 20 Metern maß nimmt stehen vier Mittelfeldspieler in einer Reihe, doch keiner entschließt sich diesen zu stören. Die Folge, Lanz schaut dem scharf und äußerst platziert geschossenen Ball hilflos hinterher. Danach kamen die Gastgeber doch etwas besser ins Spiel und die keineswegs unverwundbaren Gäste ließen Chancen zu. Nun trat aber die zweite Schwäche der Kumpel zu Tage, das man beste Möglichkeiten liegen lässt.Hohmuth,Reichmann und Müller-Sachs vergaben gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Wie man das anders löst zeigten die Gäste fast mit dem Halbzeitpfiff. Einen weiteren völlig unkontrollierten Abwehrschlag nahmen die Sondershäuser auf, wechseln die Seite, Pass zur Grundlinie und wieder sind die Unterwellenborner gedanklich zu spät und Meyer schiebt sehr dynamisch ein. Nun ging es eigentlich nur noch darum die Ehre zu verteidigen und die Gastgeber  kamen mit diesem Willen aus der Kabine. Wieder wurden beste Chancen liegen gelassen, es war einfach nicht der Tag der Unterwellenborner und es kam wie es kommen musste. Was man da für Tore bekam war schon grausam und es entwickelte sich da schon  eine Eigendynamik. Das 0:4 eine Verkettung von Fehlern, der Ball  wird auf der Linie geklärt, landet wie nicht anders zu erwarten bei den Gästen und Meyer lässt sich nicht zwei mal bitten. Das 0:5,ein weiter Ball,man hört "Leo" von Keeper Lanz, dieser einfach zu spät schießt Meyer an den Rücken und von dort, das war schon klar geht der Ball ins Dreiangel. Ein Ebenbild das 0:6.Die Gastgeber völlig konfus, der Ball im Fünfmeterraum, Lanz klebt auf der Linie, Arper wartet zu lange um  den Ball aus dieser Zone zu befördern, als er dann schlägt, landet das Leder wiederrum an einem Rücken der Gäste. Der Ball fällt Spielmacher Duft vor die Füße und dieser vollendet zum ernüchternden Endstand. Man kann nur hoffen das dies zur richtigen Zeit der richtige Schuss vor den Bug war und die Gastgeber diese Schlappe als Motivation mit zum ersten schweren Punktspiel in Steinbach-Hallenberg nehmen.

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29.07.11 | SV Stahl Uborn - TSV Bad Blankenburg 2:1 (0:1,1:1,0:0,1:0)n.Vl.

Von Detlef Roth, die Zuschauer sahen sicherlich keinen hochklassigen, aber einen typisch bis zur letzten Minute spannenden und umkämpften Pokalfight. Beide Teams begannen offensiv und hatten erste Chancen. Eine Eingabe von Palmowski strich am langen Pfosten vorbei,ebenso wie der Fernschuss von M.Reichmann.Nach 22 Minuten die bis dahin klarste Möglichkeit des Spiels.Ein feiner Pass von M.Reichmann auf Müller-Sachs , der läuft allein auf Jahn zu,wird aber von Hohmuth gekreuzt und kommt dadurch aus dem Rhythmus.Jahn nutzt das aus und hat den Ball beim zweiten Zufassen sicher.Der TSV bekommt im Gegenzug nach einem Standard eine Schusschance,aber der Ball von Kapitän Schulz direkt genommen geht über den Querbalken.In der 35.Minute hatten die Stahlwerker welche gegen die starke Defensive der Gäste schwer ins Spiel kamen, die nächste Gelegenheit.Nach schöner Kombination über Ehle und Hohmuth kam Müller-Sachs in beste Position,wurde aber im letzten Moment abgeblockt und der Ball ging zur Ecke. Es folgte die turbulente 41. Minute.Als Hohmuth an der Strafraumgrenze zum Schuss kam,hatten die Fans der Stahlwerker den Torschrei auf den Lippen,aber der Ball prallte von der Unterkante der Latte ins Feld zurück.Aus dieser Situation heraus ging es ganz schnell in die andere Richtung.Der Ball kam zu Leopold,dieser flankte präzise auf den völlig frei stehenden Ali Marr und dieser versenkte die Kugel per Kopf unhaltbar im Netz.Nach der Halbzeit wurde das Spiel nicht besser,eher härter.Viele Freistoßsituationen waren die folge und daraus resultierte der Ausgleich für die Hausherren nach 52 Minuten.20 Meter vor dem Tor, Ehle schießt direkt und der nicht sonderlich platzierte Ball rutscht zum entsetzten der Bank der Kurstädter Oliver Jahn unter den Händen durch.Wer nun dachte das Spiel der Gastgeber wird  entschlossener sah sich erst einmal getäuscht. Unerklärliche  Unsicherheiten und Fehlabspiele prägten die Partie der Gastgeber.Torhüter Steven Schlegel für den angeschlagenen Max Lanz in der Halbzeit gekommen,zeigte vor allem beim Kopfball von Schulz seine Klasse. Bis zur 89. Minute spielte sich viel im Mittelfeld ab,kein Team konnte entscheidende Akzente setzten.Bei einem Schuss von Arper der nach Vorarbeit von Perthun den Ball in besagter Minute direkt nahm,stockte den Fans des TSV der Atem,da hätte Jahn keine Abwehrmöglichkeit gehabt.In der Verlängerung gab es wenige Chancen,die hatten es aber in sich.Beide Teams hatten in der ersten Hälfte je eine konnten diese aber nicht nutzen.Die letzte Viertelstunde gehörte zum Großteil den Gastgebern und diese hatten da auch die besseren Möglichkeiten.Als man sich so langsam mit dem Elfmeterschießen abfand, gab es kurz vor Schluss doch noch die Entscheidung. Ein schöner Pass von Perthun auf Müller-Sachs,dieser setzt sich gegen zwei Blankenburger im Strafraum durch,passt zum zwei Meter vor der Torlinie stehenden Hohmuth,dieser zögert zu lange und Wiefel kann den Ball mit dem Unterschenkel noch vor der Linie klären,zum Unglück des TSV segelt der Ball im hohen Bogen zum langen Eck,dort steigt Marcus Arper hoch und befördert die Kugel per Kopf ins Netz. Großer Jubel bei den Fans der Stahlwerker. Der TSV gab aber nicht auf und Schlegel musste in der unverständlicher weise langen Nachspielzeit noch einmal klärend eingreifen.Gute Besserung dem doch anscheinend schwerer verletzten Chris Palmowski.

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24.07.11 | SV Stahl Uborn - SV 09 Arnstadt 1:0 (0:0)

Von Detlef Roth, ein bemerkenswerter Sieg gelang den Stahlwerkern gegen einen weiteren Landesligisten innerhalb von 3 Tagen und das zum Ende hin gesehen nicht einmal unverdient. Die Arnstädtern vom Ex-DDR Nationalspieler Jürgen Heun trainiert und fast mit voller Kapelle angetreten, begannen mit hohem Tempo die erst einmal auf Konter ausgerichteten Kumpel unter Druck zu setzen. Die ersten klaren Möglichkeiten hatten dann auch die Gäste, aber Lippert Schoss frei stehend übers Tor und der agile A.Trübenbach scheiterte am im ganzen Spiel starken Max Lanz. Mit der Zeit trauten sich die Einheimischen mehr und so kam man auch zu Möglichkeiten. Erst scheitert Hohmuth bei einem Rückpass als Torhüter Pysall per Pressschlag klärt und nach einer Ecke können die Gäste die Situation in letzter Sekunde bereinigen. Wenig später hält Lanz nach einem Standard den Kopfball von Uslar aus Nahdistanz großartig. In der zweiten Halbzeit rechneten die Gäste offenbar damit das den Gastgebern die Luft aus geht, das Gegenteil war aber der Fall. Mehrere klug heraus gespielte Konter brachten enorme Gefahr vor dem Tor der Arnstädtern, so das man dann in der 53. Minute in Führung ging. Erst blieb M.Reichmann bei einem Angriff hängen und als die 09er den Gegenzug starten wollten, behielt Bratke die Übersicht spritzte dazwischen und spielte einen tollen Pass auf Ehle. Dieser sah den frei gelaufenen Hohmuth, spielte quer und Patrick schob unbedrängt ein. Die Gäste versuchten alles um zum Ausgleich zu kommen scheiterten im laufe der Spielzeit zwei mal an Lanz, liefen zwischenzeitlich aber immer wieder in gefährliche Angriffe der Einheimischen. Diese wurden flüssig heraus gespielt ,da fehlte des öfteren das letzte genauen Zuspiel um noch mehr Torgefahr zu entwickeln. In dieser Phase der Findung aber sicher normal und trotz dieser Mängel vergab man wie am Freitag klarste Chancen zur Vorentscheidung.Entweder man verfehlte das Tor, oder man scheiterte am großartig parierenden Keeper der Gäste. Ein guter Test für beide Teams und ein schönes Spiel welches mehr Zuschauer verdient hatte.
Aufstellung: Lanz, Bratke, Arper, Heubach(46.Göllnitz), Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Hohmuth, Ehle, M.Reichmann, Kowalleck

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22.07.11 | SV Stahl Uborn - FSV Martinroda 2:1 (2:1)

Von Detlef Roth, beide Teams zeigten den Zuschauern am Freitag ein kurzweiliges und auf gutem Niveau stehendes Vorbereitungsspiel. Viele Torraumzehnen gab es zu sehen, einzig beim ausnutzen der vielen Torchancen zeigten beide Mannschaften doch einige Schwächen. Als es nach 17 Minuten bereits 2:1 stand hätte es keiner für möglich gehalten, das dies der Endstand sein würde. Das 0:1 bereits in der 8. Spielminute als Arper im Strafraum ein Foul unterlief und Jan Schmidt sicher verwandelte. Es dauerte keine 3 Minuten bis zum 1:1 und der Ball lag beim Martinrodaer Keeper im Kasten. Dieser Treffer doch sehr kurios, denn Schuss von Hohmuth wehrte Trefflich eher ungenügend ab, um den Ball vor dem nachsetzenden Spieler ins eigene Tor zu lenken. Der FSV blieb aber weiter am Drücker und Max Lanz musste die Gastgeber vor einem erneuten Rückstand bewahren. Der Gastgeber in dieser Phase des Spiels sehr konterstark ,immer wieder bekamen die Gäste mit den schnellen Stürmern der Stahlwerker Probleme. Das 2:1 über die Stationen Müller-Sachs, Hohmuth welcher Perthun frei spielte, dessen Schuss kann Trefflich nur zur Seite lenken ,Tim Ehle läuft durch und macht sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Keine zwei Minuten später die große Chance zum 3:1.Ehle setzt sich über rechts durch, bedient Perthun, welcher zum frei stehenden Hohmuth spielt, dieser wird von Trefflich im Strafraum gefoult. Heiko Perthun scheitert  leider per Elfmeter am Keeper, der den Ball zur Seite abwehren kann und als Sekunden danach der Schütze den Ball dennoch im Tor unterbringt, steht er im Abseits. Es ging weiter hin und her, Lanz musste  auch noch zwei mal parieren, doch die Kumpel hatten die klareren Chancen. In einigen Situationen wurde zu spät der Kopf gehoben um den besser positionierten Mitspieler zu sehen. Dies wurde in der zweiten Halbzeit verbessert, aber leider wurden auch mit sinkender Kraft und  Konzentration die Abschlusshandlungen nicht besser. Der FSV ließ in der zweiten Halbzeit noch mit einem Lattenkopfball aufhorchen, zum Ende des Spiels ließen beim von Verletzungen geplagten FSV die Kräfte nach und die Unterwellenborner hätten den Sieg deutlicher gestalten müssen. Nachträglich noch herzlichen Glückwunsch an die sympathischen Gäste zum Aufstieg in die Landesliga und viel Erfolg für diese schwierige Saison.
 
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Gretsch, Heubach, Ehle, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun, Arper, Hohmuth(M.Reichmann, Wolter, Neubauer, Weedermann)

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17.07.11 |  SV Stahl Uborn - FC Carl Zeiss Jena II 1:3 (0:2)

Von Detlef Roth, im ersten Vorbereitungsspiel mussten die Stahlwerker  gegen den Oberligisten welcher mit 4 Akteuren des Drittligakaders antrat eine 1:3 Niederlage hinnehmen. Damit hatte das Team die Vorgabe des Trainers ein ordentliches Ergebnis zu erzielen durchaus erfüllt. Der Oberligist war die ganze Zeit, wie zu erwarten spielbestimmend, die Gastgeber hatten sehr viel mit Abwehraufgaben zu tun. Dies machte die ersatzgeschwächte Truppe recht gut, gab den Jenaern wenig Entfaltungsmöglichkeiten und so hielten sich die klaren Torchancen in Grenzen. Das 0:1 fiel nach einem Standard von Links. Die Innenverteidigung sah da nicht unbedingt gut aus und das zögerliche Verhalten nutzte Bundesligakader Kevin Grob, spritzte dazwischen und traf nach 16 Spielminuten. Die erste nennenswerte Torchance der Gastgeber hatte dann in der 20 Minute Neuzugang Tim Ehle. Von Mario Reichmann schön in Szene gesetzt scheitert er an Torhüter Moritz. In der 36.Minute das 0:2,als sich die Jenaer mit feinem Doppelpass durch die Mitte spielen und wiederrum Kevin Grob unhaltbar für Lanz ins lange Eck trifft. Die große Chance zum Anschlusstreffer folgt in der 40.Minute.Martin Müller-Sachs wird mit tollem Pass auf die Reise geschickt und von Jenas letztem Mann im Strafraum von den Beinen geholt. Eigentlich hätte der Jenaer mit Rot vom Platz gemusst, aber Schiri Läsker sah in diesem Freundschaftspiel fairerweise davon ab. Den Elfer Schoss dann Martin leider nur an den Pfosten, was wiederrum eine alte Fußballerweisheit bestätigte. Die Gastgeber nun mit schönen Kombinationen in Richtung Jenaer Tor, ein Schuss von Müller-Sachs ging knapp über die Latte .In Halbzeit Zwei änderte sich am Spielablauf nicht viel, einige Spieler der Gastgeber hatten nach der vorherigen Trainingseinheit nun doch einige körperliche Probleme. Daraus resultierte auch das 0:3,als Benz ein folgenschwerer Stellungsfehler unterlief. Luge nahm den Ball auf umkurvte noch einen Gegenspieler und hämmerte das Leder in die Maschen. Die Kumpel wechselten nun mehrmals durch, es kam  der vor dem Spiel aus der Ersten Mannschaft verabschiedete Christian Bauer (der ab der Saison 2002/03 der Ersten Mannschaft des SV Stahl angehörte und bestritt 216 Spiele in den Farben der Stahlwerker.) zu einem echten Abschiedsspiel. In der 78. Minute kamen die Gastgeber zu Ihrem durchaus verdienten Ehrentor, als nach einer abgewehrten Ecke Mario Reichmann den Ball aufnahm, sauber nach innen flankte und Kay Neubauer mir Aufsetzerkopfball erfolgreich war. In den letzten Minuten hatten beide Mannschaften noch Chancen zu Treffern, am Ende ein jederzeit verdienter Sieg der Jenaer Reserve.
Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Bratke, Gretsch, Benz, Arper, Langhammer, Müller-Sachs, Heubach, M.Reichmann, Ehle( Bauer, Wolter, Neubauer, Weedermann)
Jena: Moritz, Brinkmann, Carl, Fischer, Gennermann, Grabinski, Häußler, Häring, Luge, Papst, Grob(Antoni,Schmidt)

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10.07.11 | Gemischte Stahlelf in Satow zu Gast

Von Detlef Roth, der SV Stahl Unterwellenborn startete das neue Spieljahr mit der traditionellen fahrt nach Satow an die Ostsee. Nun schon zum 16. mal verweilte man dort über ein verlängertes Wochenende. Neben Ausflügen an die Ostsee mit Beachvolleyball stand hauptsächlich der Spaß im Vordergrund. Fußball wurde natürlich auch gespielt, die gemischte Mannschaft nahm an einem Blitzturnier bei den Gastgebern teil. Bei den Satower waren an diesem Wochenende die Fußballer der Patnergemeinde aus der Slowakei der TJ Horny Strada zu Gast. Im ersten Spiel gewann der TSV Satow gegen die Gäste aus der Slowakei mit 3:2.Danach spielten die Stahlwerker gegen Horny und verloren nach vielen vergebenen Chancen mit 0:1.Im letzten Spiel gegen den TSV Satow das gleiche Bild. Hochkarätige Chancen wurden nicht genutzt und so lag man urplötzlich nach einem Tormannfehler und einem klaren Abseitstor  mit 0:2 zurück. Aber man gab nicht auf und man kam wieder ins Spiel. Das 1:2 erzielte Thomas Flieger mit herrlicher Direktabnahme nach einer Ecke, zum 2:2 traf Martin Hartmann nach einem Freistoß mit gefühlvollem Schlenzer ins Dreiangel. Der Siegtreffer blieb Heiko Perthun vorbehalten, welcher im Strafraum gefoult wurde und den Elfmeter selbst sicher verwandelte. Leider vergab man kurz vor Schluss noch zwei große Gelegenheiten zum möglichen Turniersieg. Ein schönes Wochenende nahm am Sonntag mit der Heimfahrt sein Ende.
In dieser Woche beginnt der SV Stahl Unterwellenborn seine Vorbereitung auf die neue Saison mit den Neuzugängen Tim Ehle und Marcus Arper sowie Rückkehrer Steven Schlegel vom VfL 06 Den Verein verlassen, hat doch sehr überraschend für die Unterwellenborner ,Christian Stark welcher nach Teichel zurückkehrte. Die Vorbereitungsspiele wurden schon pupliziert,am Sonntag 15 Uhr ist der erste Gegner  in Unterwellenborn die Oberligamannschaft vom FC Carl Zeiss Jena II.

2009/10 Landesklasse Ost

2009/2010 Saisonziel knapp verpasst

Mit 41 Punkten und 60:55 Toren belegte die Kumpel-Elf nach der unzufrieden stellenden ersten Halbserie wenigstens noch den 8.Tabellenplatz. Das Ziel, besser als die Platzierung des Vorjahres (7.), wurde damit verfehlt. Das Team und das ist in den zurückliegenden 15 Jahren erstmals der Fall, wurde in dieser Saison von zwei verschiedenen Trainern gecoacht. Zur Halbserie machte Andreas Goretzky sichtlich unzufrieden mit dem erreichten(19 Punkte,Rang 11) , den Weg frei für einen Neuanfang. Es übernahm Thomas Giering zur Winterpause und fuhr mit der Mannschaft zum Kennenlernen ins Trainingslager. Dort arbeitete das Team an taktischen Umstellungen, die Mannschaft zeigte sich hoch motiviert um die schlechte Vorrunde vergessen zu machen. In der Rückrunde verbuchte man bei den verbleibenden 14 Partien 22 Punkte, wobei eine größere Punktzahl leichtfertig verschenkt wurde. Dass es auch Rückschläge geben kann und wird, war jedem klar, eigentlich gab es nur eine wirklich schlechte Leistung und das war die hohe 5:1 Niederlage, ausgerechnet bei den Kurstädtern aus Bad Blankenburg. Es gab weitere Niederlagen so in Gera, Bischleben und Eisenberg, diese hätte man aber niemals verlieren müssen, zumindest Unentschieden wären machbar gewesen. Einerseits funktionierte die neue Viererkette nicht so, wie sie sollte zum anderen war es zum Haare raufen, was man an klarsten Chancen vergab. Anerkennung vom Gegner ob der guten Vorstellungen nutzt einem bekanntlich wenig. Weitere Punkte ließ man bei den Unentschieden gegen Kraftsdorf, in Meuselwitz und Buttstädt liegen, auch da hätte man alle drei Punkte buchen können und beim ZFC II und in Buttstädt auch müssen. Obwohl es doch einige Gegentore zu viel gab, erwies sich die Umstellung auf ein neues Spielsystem, also weg vom Libero, als richtiger Schritt. Dies zeigte sich besonders bei den Siegen bei Lok Erfurt (3:1), Niederpöllnitz (3:2), Teichel (2:0), in Geraberg (3:0), VfL 06 Saalfeld (5:0) und Stadtroda (2:1).Gerade gegen die um den Aufstieg kämpfenden Niederpöllnitzer und Stadtrodaer sah man erstklassige Leistungen. Beim Sieg gegen Stadtroda, welchen man dadurch die Chance zum Aufstieg nahm, war dies sicherlich auch eine Trotzreaktion auf die Blamage in BB. Das 1:1 gegen Aufsteiger und „Angstgegner“ Neustadt war sicherlich etwas glücklich aber nicht unverdient. Die Stahlwerker haben sich in der zweiten Halbserie fußballerisch weiterentwickelt und man hofft, dass es unter der Leitung von Thomas Giering weitere fortschritte gibt. Letztendlich ist aber die Mannschaft gefragt, welche den eingeschlagenen Weg mitgestaltet. Junge Spieler werden gefordert und gefördert. Ron Kowalleck, Kevin Buschmann und Patrick Reichmann sowie Max Lanz bekamen das Vetrauen, nutzten dieses und entwickelten sich weiter. Die erfahrenen Leistungsträger Ken Langhammer, Heiko Perthun, Patrick Hohmuth, Christian Gretsch und Mario Reichmann konnten nicht immer Ihr ganzes Potenzial, gerade in der ersten Halbserie abrufen,sind aber enorm wichtig für diese Mannschaft, welche sie mit Vorbildfunktion lenken und leiten sollen. Man hofft das in der neuen Saison das Team, welches wieder massives Verletzungspech hatte, von diesem verschont bleibt und Spieler wie Franz Eberitsch und Christian Benz wieder gesund zum Kader der Unterwellenborner stoßen. Durch die vielen Verletzungen kamen mit Jens Ölsner und Thomas Fliegner schon verabschiedete Routiniers wieder zum Einsatz, stellten sich uneigennützig zur Verfügung. Vielen Dank an Steffen Schneider und Christian Bauer, langjährige Stützen der ersten Mannschaft, welche aus dem Aufgebot aus unterschiedlichen Gründen ausscheiden, aber dem Verein erhalten bleiben. Des Weiteren Dank an die vielen Sponsoren, welche den Verein unterstützen, nicht zu vergessen die Frauen und Freundinnen der Spieler, welche für das Hobby Ihrer Männer viel Verständnis zeigen, unserer Schwester Geli, dem Busfahrer Mario und unseren Fans, vor allem unserem Fanclub „ Stahl-Feuer“!!
Statistik: Es kamen 26 Spieler zum Einsatz, in die Tore teilten sich 10 Akteure, die Kumpel bekamen 1 Rote, 1 Gelb/Rote und 62 Gelbe gezeigt. Es gab 11 Siege 8 Unentschieden und 11Niederlagen.
Zum Einsatz kamen: Langhammer, Ken (29/6) Hohmuth, Patrick (27/17) Reichmann, Mario(27/6) Stahl, Christian(27/2) Göllnitz, Maik (27) Lerche, Daniel (26/2) Perthun, Heiko Bauer, Christian(24) Reichmann, Patrick (24) Gretsch, Christian (22/7) Kowalleck, Ron(22/2) Schlegel, Steven (20) Baldauf, Rene (20) Buschmann, Kevin (18)Wolter, Jens (16/3) Gabel, Julian (6) Schultheiß, Pierre (3) Fliegner, Thomas (3) Erdmann, Stefan; Spitzner, Christian; Neubauer, Kay (je 1) von Detlef Roth

 

SG Empor Buttstädt - SV Stahl U-born 3:3(0:0)

In der ersten Halbzeit gab es nicht viel zu berichten, das Wort Sommerfußball ist wohl zuteffend. Bezeichnenderweise hatte ein ausgemachter Defensivspieler nämlich Rene Baldauf die besten Chancen der Gäste. Erst schlug ein Verteidiger der Gastgeber den Ball von der Linie, dann beförderte Rene in bester Position den Ball übers Tor und zuletzt parierte Müller den Kopfball kurz vor der Pause großartig. In Halbzeit Zwei nahm die Partie fahrt auf und nachdem die Stahlerker 2:0 führten dachten wohl die Unterwellenborner das Spiel ist gelaufen. Beide Tore schön herausgespielt, erst bereitete Hohmuth vor und M.Reichmann traf, dann ein schöner Pass von Stahl und Hohmuth verwandelte im Alleingang sicher. Was man sich dann im Defensivverhalten leistete, erinnert an das blamable auftreten in Bad Blankenburg. Zwei Treffer durch die Mitte ermöglichten den Ausgleich der Gastgeber. Der Jubel verebbte schnell, als P.Schultheiß eine Ecke nach in den Strafraum brachte und Gretsch gegen den unglücklich aussehenden Keeper zum 2:3 traf. Als dann der Libero der Gastgeber mit Gelb-Rot vom Platz musste dachte man wieder, was soll noch passieren. Beste Gelegenheiten von Schultheiß und M.Reichmann vergab man zur Vorentscheidung und als man zum wiederholten mal in der Abwehr patzte, foulte Gretsch in der letzten Minute seinen Gegenspieler und der stark haltende Max Lanz hatte gegen den Penalty keine Chance. Direkt nach dem Anstoß stand M.Reichmann völlig frei vorm Keeper, doch zum wiederholten Mal konnte man den Matchball nicht verwerten. Das Jahr wurde trotzdem frohgelaunt mit den Fans bei einer zünftigen Poolparty beendet. Aufstellung: Lanz, P.Reichmann, Kowalleck, Gretsch, Stahl, Baldauf(80.Fliegner), Langhammer, Göllnitz, M.Reichmann, Hohmuth, Lerche(75.P.Schultheiß)

 

SV Stahl U-born - FSV GW Stadtroda 2:1(1:0)

In diesem Spiel sollte die langjährige Nummer 1 der Kumpel, Steffen Schneider, allseits bekannt als Schnippel, mit seinem letzten aktiven Match nach 25 Jahren Zugehörigkeit zur ersten Mannschaft verabschiedet werden. Zu allem Unglück verletzte er sich beim Warmmachen so dass er leider nicht auflaufen konnte. Sein Pendant Steven Schlegel machte, auch für Steffen, ein starkes Spiel und war einer der Garanten für den Sieg. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein Landesklassenspiel auf hohem Niveau, mit Torchancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten. Die Gastgeber hatten in der ersten halben Stunde klare Chancen zur Führung, doch Ken Langhammer und  Patrick Hohmuth versiebten beste Möglichkeiten. Vollkommen Verdient die Führung nach 21 Minuten. Ecke Göllnitz und der Kopfball vom völlig frei stehenden Gretsch landet unhaltbar im Tor. Der FSV antwortete mit wütenden Gegenangriffen, aber mehr als ein Hammer an den Pfosten sprang nicht heraus. In der zweiten Halbzeit warteten die Gastgeber auf Fehler der Gäste, um sie Auszukelternder FSV zeigte spielerisch eine starke Leistung, aber die zwei Viererketten der Stahlwerker kämpften vorbildlich. Wenn die Gastgeber die Großchancen von Hohmuth und Reichmann genutzt hätten, als man allein auf den Keeper lief und an Titzmann scheiterte, wäre das Spiel vielleicht schon entschieden gewesen, denn Schlegel musste in dieser Phase nur einmal eingreifen. Doch diesen Ball aus kurzer Entfernung hält auch nicht jeder. Wenn man große Chancen vergibt wird man meistens bestraft.62 Minuten gespielt, ein genauer Pass in die Mitte des Feldes und T.Krause zieht ungehindert ab. Schlegel hat gegen diesen Flachschuss keine Chance. Nun drohte das Spiel zu kippen, aber Schlegel hielt alles. Der Gastgeber erholte sich aber wieder und man hatte wieder beste Möglichkeiten. Hohmuth der immer wieder an den Ketten zerrte und M.Reichmann hätten das Spiel entscheiden können, da fehlte aber auch das Quäntchen Glück. Die eingewechselten Spieler brachten dann spürbar Entlastung gegen die vehement anrennenden Gäste und so war es auch nicht verwunderlich das ein frischer Spieler für die Entscheidung sorgte. Eine Eingabe von Hohmuth, Jens Wolter steht goldrichtig und netzt aus fünf Metern in der 83.Minute ein. Die Mannschaft zeigte nach der Packung in Bad Blankenburg Charakter und machte diese Niederlage vergessen. Aufstellung: Schlegel, Bauer, Baldauf(69.Lerche), Göllnitz, Kowalleck, Langhammer,Gretsch,Hohmuth,P.Reichmann,M.Reichmann(84.Fliegner), Stahl(73.Wolter)

 

ZFC Meuselwitz II - SV Stahl U-born 2:2(1:1)

Beide Teams boten den gut 130 Zuschauern in der Blue-Chip Arena ein unterhaltsames Fußballspiel auf starkem Landesklassenniveau mit vielen Torraumszenen auf beiden Seiten. Die Gastgeber begannen druckvoll ,die Abwehr der Stahlwerker stand aber stabil und unterband die stürmischen Angriffe der Zipsendorfer immer wieder. Nach zehn Minuten kamen die Unterwellenborner immer besser ins Spiel und brachten den ZFC mehrfach in Verlegenheit. Erst hechtete Keeper Wesser einen Freistoß von Kowalleck aus der rechten unteren Ecke. Wenig später erzielte Perthun, nach feinem Pass des stark agierenden Buschmann, das vermeidliche 0:1 aber der nachträgliche Pfiff wegen Abseits verhinderte die Führung. Dies sollte nicht die einzige strittige Entscheidung des an diesem Tag doch sehr gastgeberfreundlich pfeifenden Schiris sein. Dies stachelte die Kumpel weiter an und nach 19 Minuten ging man in Führung. Mario Reichmann nutze eine Unkonzentriertheit in der engeren Abwehr der Gastgeber, spritzte dazwischen und spielte Patrick Hohmuth frei. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss scharf ins lange Eck. Leider konnte man sich der Führung nur 6 Minuten erfreuen bis der Gastgeber ausgeglichen hatte. Die Abwehr zu weit aufgerückt, ein schwacher Abschluss von Kowalleck in Strafraumnähe,Wesser nimmt den Ball auf und dann ging alles ganz schnell. Bei dem folgenden Diagonalpass von links wird Langhammer überflankt, Schmidt kommt frei zum Schuss welchen  Lanz noch prächtig pariert, aber den Nachschuss versenkt Daumann unhaltbar. Die Gäste aber mit weiteren Chancen.30 Minuten gespielt,Göllnitz passt sauber auf M.Reichmann,dieser scheitert am herauslaufenden Wesser,von dort kommt das Leder zu Hohmuth und Wesser hält mit tollem Reflex. Fünf Minuten später waren  ausnahmsweise die Gastgeber mal auf den Schiri sauer, als ein Tor wegen Abseits aberkannt wurde. Wenig später wieder Hektik, als sich M.Reichmann im liegen gegen den ebenfalls liegenden Gegenspieler fair den Ball erkämpft ,blitzschnell aufsteht und ein netzt, ertönt ein Pfiff. Freistoß für Meuselwitz mit der Begründung im Strafraum ist stochern nicht erlaubt. Dies hörten die Zuschauer auf der Tribüne ziemlich deutlich was Lachsalven und Kopfschütteln hervorrief. Die zweite Halbzeit genauso spannend und ereignisreich wie die erste, begann mit einer Großchance der Gäste.Chr.Gretsch spielt Daniel Lerche frei, dieser schiebt den Ball am Tormann vorbei, aber ein Verteidiger rettet auf der Linie. Der nächste Riese ließ nicht lange auf sich warten,Hohmtuh und Perthun gegen einen Gegenspieler, Hohmuth entscheidet sich für den Alleingang und schießt vorbei. Danach kam der ZFC besser ins Spiel und hatte zwei gute Gelegenheiten. Die zweite Möglichkeit der Einheimischen klärte Lanz mit starker Parade um gleich den Konter einzuleiten. Mario Reichmann bekommt den Ball, tanzt drei Gegenspieler aus und schiebt den Ball zu Heiko Perthun in die Gasse. Dieser lässt sich die Möglichkeit mit straffem Schuss nicht nehmen. Danach hätte man den Sack einfach zu machen müssen. Klarste Tormöglichkeiten wurden von Hohmtuh,Perthun und P.Reichmann  vergeben, da fehlt einfach der tick Kaltschnäuzigkeit und auch zum Teil ein wenig die Übersicht. So kam es wie es kommen musste, ein Kunstschuss vom regionalligaerfahrenen Mirco Graf kurz vor Toresschluss brachte das glückliche 2:2 für die Meuselwitzer.
Aufstellung: Lanz, Göllnitz, Kowalleck, Langhammer, Lerche, Perthun, Gretsch, Buschmann, Hohmuth, P.Reichmann, M.Reichmann (77.Bauer)

 

SV Stahl U-born - BW Neustadt 1:1

Mit Blau-Weiß Neustadt kam der Spitzenreiter der Fußball-Landesklasse nach Unterwellenborn,und die Zuschauer erwarteten ein gutes Spiel. Beide Mannschaften konnten sich aber nicht mit Ruhm bekleckern und trennten sich leistungsgerecht 1:1. Unterwellenborn. In der ersten Viertelstunde spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab und der erste Angriff der Neustädter sollte gleich zur Führung langen. Auf der linken Außenbahn setzte sich Oppel in der 18. Minute durch, flankte auf den langen Pfosten und die Verteidiger behinderten sich selber. Wunderlich sprang der Ball vor die Füße, und der hatte keine Mühe die Kugel einzuschieben. Jeder hoffte, dass die Stahl-Elf jetzt wacher würde. Aber bis zur Halbzeit boten beide Mannschaften Magerkost. Das einzigste Highlight setzte der Schiri in der 38. Minute, als einen der wenigen Angriffe der Heim-Elf abpfiff. Lerche lief mit seinem Gegenspieler in den Strafraum, und nach einem harmlosen Pressschlag zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt. Perthun schnappte sich den Ball und ließ Müller im Gäste-Tor keine Chance. Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam Routinier Ölsner ins Spiel. Mit seiner Laufbereitschaft und dem Kampfeswillen brachte er viel Schwung in das Angriffsleben der Heim- Elf. Die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit spielten sich sehr turbulent ab, denn da passierte mehr als im ganzem Spiel. In der 46. Minute spielte die Stahl-Elf den Ball immer weiter nach hinten, bis die Neustädter sich den Ball erkämpften und nach innen brachten. Der frei stehende Gäste-Stürmer brachte den Ball aber nicht unter. Eine Minute später die Führungschance für die Heimelf. Nach schönem Doppelpass zwischen Lerche und Ölsner brachte letzterer den Ball aber nicht im Gäste-Tor unter. Im Gegenzug klärte Gretsch mit einem sauberem Teckling in letzter Sekunde vor Förster im 16-Meter-Raum. Zum Entsetzen der Zuschauer zeigte der Schiri schon wieder auf den Elfmeter-Punkt. Der junge Max Lanz parrierte den Ball aber in überragender Manier. Jeder hoffte nun, dass das Spiel nun an Klasse gewinnt. Aber das sollte es schon gewesen sein. Außer harmlosen Angriffen beider Mannschaften kam nichts mehr zustande. Dieses Spiel hatte an diesem Tag auch keinen Sieger verdient. Beide Teams waren am Ende auch mit diesem Punkt zufrieden.

 

SG Geraberg/Elgersburg - SV Stahl U-born 0:3(0:1)

Die Stahl-Elf gewann auf dem Kunstrasen in Geraberg überzeugend 3 : 0.Die taktische Marschroute des Trainers wurde ordentlich umgesetzt. In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams ab und neutralisierten sich. Der erste Angriff der Stahl-Elf führte schon zum 1 : 0 durch P.Hohmuth. Dieser setzte sich gegen die Innenverteidiger durch, lief alleine aufs Tor und schob die Kugel ein. Die Heimelf versuchte nun mit Fernschüssen ins Spiel zu finden, aber mit dem jungen Max Lanz fanden sie ihren Meister. Ab der 20.min wurde die Stahl-Elf optisch überlegener. Erst scheiterte H.Perthun in der 30.min freistehend vor dem Tor und kurz vor der Halbzeit P.Hohmuth. Die Abwehr der Stahl-Elf ließ auch in der zweiten Halbzeit nichts zu und leitete immer wieder Gegenangriffe ein. In der 60.min ein weiterer Konter für den SV Stahl. H.Perthun setzte P.Hohmuth in Szene, aber der Heim-Torwart rettete in letzter Sekunde. Geraberg versuchte nun die Gäste mehr unter Druck zu setzen, aber sie fanden einfach kein Mittel. In einem schnellen Gegenzug von Stahl(80.) wurde die Abwehr überspielt und H.Perthun lief allen davon. Mit einem gekonnten Heber über den Torwart verwandelte er zum 2 : 0. Fortan gab es noch mehrere Möglichkeiten. In der 85.min wurde Lerche für seine gute Leistung fast belohnt. Er zog aus elf Metern ab, der Torwart konnte den Ball aber nur prallen lassen und M.Reichmann vollendete.(Thomas Fliegner)
Aufstellung: Lanz, Bauer, Kowalleck, Langhammer, Lerche, Perthun (80. Göllnitz), Buschmann, Reichmann P., Reichmann M., Stahl, Hohmuth

 

SV Stahl U-born - Kraftsdorfer SV 0:0

Mit den Kraftsdorfern empfing der SV Stahl eine Mannschaft, gegen die in drei Speilen nicht gepunktet werden konnte. Im Tor der Stahlelf stand mit Lanz ein siebzehnjähriger, der den am Finger verletzten Schlegel sehr gut vertrat. Zu Beginn des Spieles keinerlei Höhepunkte, man hält sich meist im Mittelfeld auf. Bei Stahl war Perthun im Sturm meist auf sich allein gestellt. Dann ein 25m Freistoß für Kraftsdorf, doch Lanz pariert prächtig. Nach 12 min die erste Großchance für Kraftsdorf. Stahl unterläuft einen langen Seitenwechsel, der Ball gelangt zu Poser, dieser zieht direkt ab, aber Lanz lenkt den Ball mit einer Glanzparade um den rechten Pfosten. In der 15 min dann die erste Chance für den Gastgeber. Perthun schließt ein schönes Solo mit schwachem Schuss ab. Fast im Gegenzug das 0 : 1, ein Konter der Gäste kann nicht unterbunden werden. Der Ball wird quer über die Abwehr gespielt, Stahl erreicht ihn nicht mehr, doch der folgende Schuss geht zwei Meter übers Tor. Nach 25 min dann wieder mal die Gastgeber, der Ball wird zügig nach vorne gespielt, aber mit viel Glück können die Kraftsdorfer klären. Die nächste Aktion der Stahlelf dann nach 34 min. über Perthun gelangt der Ball zu Göllnitz, der spielt zu Lerche, doch dessen Schuss wird abgeblockt. Die Stahlabwehr erlaubt dann den Gästen zwei hundertprozentige Torchancen Fügemann steht frei vor Lanz, doch schiebt er den Ball neben das Tor. Nun sind wieder mal die Uborner an der Reihe, die sich durch die Mitte spielen, doch Wölk kann in letzter Sekunde klären. Dann stehen die Abwehrspieler von Stahl zu weit von ihren Gegenspielern und ermöglichen so die nächste Großchance der Gäste. Doch mit einer Glanzparade rettet Keeper Lanz. Kaum später der nächste Riese für unsere Gäste,doch zum Glück geht der Ball über das Tor.Eine schwache erste Halbzeit der Stahlelf, die sich bei ihrem jungen Tormann bedanken können, daß es noch 0 : 0 zur Pause steht. In der 57.min kam mit der Einwechslung von Hohmuth mehr Schwung in den Stahlangriff Kurze Zeit später dann die Führungschance für Uborn.Perthun paßt auf Hohmuth, doch dessen Eingabe verpassen Reichmann und Perthun. Dann ein 25 m Freistoß für Kraftsdorf, doch Lanz hält sicher. In der 75.min dann die Riesenchance für Hohmuth nach Doppelpass mit Perthun, doch er trifft den Ball nicht und ein Mitspieler steht danach im Abseits. Nach 78 min dann die erste Möglichkeit der Gäste in der 2.Halbzeit, aber zwei Spieler verpassen den Ball in der Mitte. 2 min vor dem Ende Freistoß für Stahl, doch Wölk kann sicher halten. In der letzten Minute noch zwei Riesen für Hohmuth Erst läuft er allein auf den Tormann zu,doch Wolk hält.Dann schießt er, nach herrlichem Pass von Perthun, über das Tor. Am Ende muß man mit dem Punkt zufrieden sein,da die Gäste in der 1.Halbzeit das Spiel entscheiden konnten.(Von Wolfgang Morawitzky)
Aufstellung: Lanz, Göllnitz, Kowalleck, Langhammer, Lerche(88.Bauer), Perthun, Gretsch, Buschnann, Reichmann P., Reichmann M., Stahl(57.Hohmuth)

 

SV Eintracht Eisenberg - SV Stahl U-born 2:1(1:0)

Dieses hochklassige Landesklassenspiel sah einen glücklichen Sieger, an diesem Tag hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen. Beide Teams gingen ein enormes Tempo und das bis zum Ende der Spielzeit. Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit zwei Chancen. Vorher hätten die Gäste in Führung gehen müssen, nachdem Perthun einen feinen Pass aufnahm und der überragend haltende Arnold noch die Finger an den Ball bekam und diesen an die Latte beförderte, köpfte Hohmuth den zurückspringenden Ball an den Pfosten. Vorher gab es eine Situation welche Fans und Bank auf die Palme brachte. Der einseitig pfeifende Referee sah eine Abseitsposition, als Lerche von der Grundlinie flankte, ein Verteidiger den Ball an den eigenen Pfosten nagelt und Hohmuth im Rückraum frei stehend einschieben will. Rückfragen nach dem Spiel beim Linienrichter blieben unbeantwortet. Wer nicht trifft wird fast immer bestraft und so kam es auch. Einer der zweifelhaften Freistöße gegen die Gäste landete aus 45 Metern Entfernung im Tor. Verteidigung inklusive Keeper sahen alles andere als gut aus. Als Torschütze konnte sich Michael Schumacher feiern. Die Gäste ließen sich aber nicht entmutigen und spielten weiter nach vorn. Man setzte die Gastgeber in der zweiten Hälfte unter Druck und es gab Chancen. Wieder ein Innenpfostenschuss von Hohmuth, dieser springt heraus, Stahl scheitert an Arnold, bekommt den Ball vom vorbildlich kämpfenden Hohmuth vor die Füße, übersieht aber den freistehenden Perthun. Es war zum Haare raufen. Nach 74 Minuten der Ausgleich. Freistoß Perthun,25 Meter und diesmal geht das Leder vom Innenpfosten ins Tor. Danach muss man den Sack zu machen, tat es aber es nicht und man wird in der Nachspielzeit nach einem weiteren Standard bestraft. Einige Fans der Eintracht benahmen sich daneben ,es gab es eine Unterbrechung von einigen Minuten, die Zeit wurde berechtigt hinten an gehängt. Und diese einzige Möglichkeit der Gastgeber in der zweiten Halbzeit wurde der hervorragend spielenden Kumpel-Elf zum Verhängnis. Die letzte Ecke schwebt herein und wieder sieht die engere Abwehr nicht gut aus. Der oberligaerfahrene Markus Intek schraubt sich hoch und köpft die Eintracht zum Sieg. Die Stahlwerker waren nicht lange traurig, man weis das man sich auf einem guten Weg befindet und sich Erfolge bei dieser Stimmung im Team wieder einstellen werden.
Aufstellung: Schlegel, Göllnitz, Wolter(66.Stahl), Kowalleck, Langhammer, Lerche, Perthun, Gretsch, Buschmann, Hohmuth, M.Reichmann

2008/09 Landesklasse Ost

Hochkarätige Chancen vergeben | 13.06.09

SV Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera 03 II 1:1 (1:0)

Von Detlef Roth Vor dem Spiel wurden mit Marcus Schultheiß und Thomas Fliegner zwei verdienstvolle Spieler, die wesentlichen Anteil daran haben, dass Stahljetzt in der Landesklasse kickt, aus dem aktuellen Kader verabschiedet. Beide bleiben dem Verein allerdings in verantwortungsvollen Positionen erhalten. Die Gastgeber wollten im letzten Spiel unbedingt drei Punkte einfahren. Leider schluderte man mit einer Reihe hochkarätiger Chancen und musste sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben. Die Geraer waren in Halbzeit eins ein gleichwertiger Gegner und diese hatten nach dem Führungstreffer von Christian Gretsch, der in der 13. Minute nach schöner Vorarbeit von Hohmuth mit straffem Schuss ins entlegene Eck fiel, auch Chancen zum Ausgleich. Aber auch in dieser Phase hatten die Einheimischen ein klares Plus an Spielanteilen. Die Oberligareserve hatte mit Phillip Ziegenbein im Kasten einen starken Rückhalt, der gerade in Halbzeit zwei den Punkt festhielt. Bitter der Ausgleich, der im Konter nach einer klaren Möglichkeit der Gastgeber, durch unhaltbaren Flachschuss an den Innenpfosten in der 50. Minute fiel. Die Gastgeber gingen weiter äußerst leichtfertig mit ihren Chancen um. Thomas Fliegner, dem es besonders zu gönnen gewesen wäre, Christian Stahl, Mario Smirat, der allerdings schon 90 Minuten in der "Zweiten" in den Beinen hatte und dem immer wieder an den Ketten zerrenden Patrick Hohmuth gelang es nicht, das Runde ins Eckige zu befördern. Die Fans rauften sich die Haare, waren aber spätestens bei der stimmungsvollen Abschlussfeier wieder versöhnt. Bei dieser konnte man Bürgermeisterin Andrea Wende begrüßen, welche spontan ein 50-Liter-Fass Bier spendierte und viele gute Neuigkeiten hatte. So wird im August damit begonnen, dass die Tribüne komplett erneuert wird. Weiterhin hat man berechtigte Hoffnungen auf eine Sanierung des Sportlerheims und einen eventuellen Bau eines Kunstrasenplatzes auf der Fläche der "Roten Erde . Dies ist sicherlich von vielen Komponenten abhängig. Fördermittel von Land und Kreis und das Wohlwollen der Ratsmitglieder der Gemeinde spielen da eine entscheidende Rolle. Hauptsächlich der Nachwuchs wäre über so eine Lösung glücklich. Thomas Fliegner wird ab der neuen Saison für Detlef Roth, welcher das Team 13 Jahre in Kreisliga, Bezirksliga und Landesklasse führte, als Mannschaftsleiter tätig werden. "Rothel bleibt als Korrespondent erhalten und wird sich mehr seinen Aufgaben in der Abteilung Fußball und im Vorstand widmen. Nun geht man in die überaus kurze Sommerpause, mit dem Ziel, sich in der kommenden Saison nach der Neustrukturierung für die neuen Landesligen zu qualifizieren. Stahl Unterwellenborn: Birke, Bauer, Baldauf (46. Wolter), Göllnitz, Fliegner (83. Schultheiß), Benz, Gretsch, Gabel, Hohmuth, Reichmann, Stahl (70. Smirat)

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Unverdiente Niederlage für Unterwellenborn | 06.06.09

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz - Stahl Unterwellenborn 2:1 (1:0)

Von Detlef Roth Eine ebenso unnötige wie sicherlich auch unverdiente Niederlage mussten die Stahlwerker in Niederpöllnitz hinnehmen. Trotz des Fehlens der ganzen Kreativabteilung um Perthun, Langhammer, F. Erdmann und Kowalleck sowie der Stammspieler Wolter und Lerche machten die Gäste, die in dieser Formation noch nie zusammen gespielt hatten, eine ordentliche Partie. Schneider musste zu Beginn einen scharfen Ball zur Ecke klären. Aber dann übernahmen die Gäste das Kommando. Wiederum versäumte man, in Führung zu gehen. Entweder hielt der Torhüter, es rettete das Lattenkreuz oder der besser postierte Spieler wurde einfach übersehen. Die Quittung folgte prompt. Ein schlampiger Pass im Mittelfeld, die Blau-Weißen spielten gegen die zu weit aufgerückte Abwehr der Gäste den Ball in die Tiefe und R. Franke hatte wenig Mühe, nach 32 Minuten die überraschende Führung zu erzielen. Eine Minute später die Riesenchance zum Ausgleich. Hohmuth setzte sich über links durch, bediente den frei stehenden Gretsch, doch dieser zog den Ball überhastet am langen Eck vorbei. Zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel und setzten die wacklige Defensive der Kumpel-Elf unter Druck. Aber auch den Gastgebern fehlte die Durchschlagskraft. Die Unterwellenborner kamen nach 53 Minuten zum Ausgleich. Gretsch setzte sich über links energisch durch und Thomas Fliegner, der nach langer Verletzungspause sein erstes Spiel machte, setzte nach scharfer Eingabe den Ball in die Ecke. Beide Teams hatten nun ihre Chancen zur Führung. Nachdem Schneider einen Freistoß über die Latte lenkte nahm das Unheil seinen Lauf. Die nachfolgende Ecke schwebte herein, Schneider unterlief diese und R. Franke köpfte den Ball an den wie erstarrt stehenden Gästespielern per Aufsetzer ins Tor. Stahl macht sich ansprechende Spiele in letzter Zeit, durch eigene haarstäubende Fehler selbst kaputt. Die restlichen 22 Minuten versuchten die Gäste noch einmal alles. Reichmann hatte die Möglichkeit, aber Keeper Funk hielt mit Glanzparade den knappen Sieg fest. Stahl: Schneider, Bauer, Gabel, Baldauf, Göllnitz, Benz (74. St. Erdmann), Fliegner (88. Birke), Gretsch, Hohmuth (68. Smirat), Reichmann, Stahl

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Zeulenroda mit besserer Chancenverwertung | 24.05.09

SV Stahl Uborn - FC Motor Zeulenroda 0:1 ( 0:1 )

In einem guten Landesklassenspiel verloren die ersatzgeschwächten Gastgeber dieses Heimspiel sehr unglücklich.Drei Chancen der Gäste reichten aus um die dritte Niederlage in Folge zu besiegeln.Die Gastgeber auf vielen Positionen umgestellt ,begannen überraschend flüssig,mit vielen guten Kombinationen und ließen den Favoriten kaum ins Spiel kommen.Gute Möglichkeiten durch Hohmuth ,der sicherlich zu früh abschloß und dann scheiterte,sowie zwei eminent gefährliche Freistöße von Perthun die um haaresbreite verpaßt wurden,hätten zur Führung führen können.Eine scharfe Eingabe von Hohmuth fand einfach keinen Abnehmer,da vermisste man einfach den letzten Biss ein Tor erzielen zu wollen.So kam es wie es kommen mußte.Ein billiger Fehler von Birke leitete die Führung der Gäste maßgeblich mit ein.Einen Pass des FC Motor ließ Gretsch nach Kommando passieren,der Ball ist ausserhalb des Strafraums und Birke will ihn in den 16Meterraum spielen.Dort kommt der Ball nicht an,denn Zeulenroda bekommt eineEcke geschenkt.Die Gastgeber offenbar noch mit diesem Fauxpass beschäftigt,Motor führt aus und Seebauer völlig unbewacht hämmert den Ball per Direktabnahme ins Tor.Da waren 38 Minuten gespielt.Es gab noch zwei verheißungsvlolle Szenen vor der Pause,aber beide brachten wieder nichts ein.Die Gastgeber gaben nicht auf und hatten kurz nach der Halbzeit durch Erdmann und Hohmuth Chancen zum Ausgleich,aber beide male parierte Hutter sicher.Danach kamen die Gäste zwei mal gefährlich vors Tor der Kumpel-Elf,eine klare Chance die Führung auszubauen vereitelte Birke mit dem Fuß und eine abgerutschte Flanke landete am hinteren Innenpfosten,auch da machte der Keeper keine glückliche Figur.Die Gastgeber versuchten bis zum Schluß alles,aber Hutter im Tor verhinderte bei Chancen von Hohmuth und Florian Erdmann,dessen Schuß hielt er erstklassig den verdienten Ausgleich.Von dieser Stelle beste Genesungswünsche an Daniel Lerche, der sich im Spiel gegen Buttstädt einen doppelten Bänderriss zuzog und diese Saison nicht mehr für die Unterwellenborner auflaufen kann. Aufstellung: Birke,Bauer,Baldauf,Meyer,Benz(46.Spitzner),Perthun,Gretsch,Hohmuth,Erdmann,Reichmann(83.Klinkhart),Stahl (87.Smirat)

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| 16.05.09

 

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Enttäuschende Leistung | 10.05.09

SV Stahl Unterwellenborn-Kraftsdorfer SV03 1:3 (1:0)

Eine weitere Heimpleite mussten die Stahlwerker nach enttäuschender Leistung,welche die selbst so treuen Fans in Rage brachte,hinnehmen.Bereits in der ersten Viertelstunde hätte man nach haarsträubenden Fehlern schon in Rückstand geraten müssen.Die großzügigen Einladungen wurden aber dankenswerterweise von den Gästen nicht angenommen.Danach fingen sich die Gastgeber und kamen besser ins Spiel.Nach schöner Kombination scheiterte Ron Kowalleck knapp.Es kam noch besser,nach tollem Pass von Heiko Perthun zog Patrick Hohmuth von der Strafraumgrenze ab und erzielte nach 17 Minute die Führung.Man zeigte nun was man kann,aber es versäumten Stahl und Langhammer die Führung auszubauen.Leider war dies nur eine kurze Phase der Unterwellenborner Fußballherrlichkeit.Was man danach anbot war mehr als ernüchternt..Steffen Schneider verhinderte mit schöner Parade den Ausgleich und so ging man in die Pause.Die vielen Fehler wurden deutlich angesprochen, bloß zugehört hat offenbar keiner.Was dann geschah ist schwer zu erklären.Wenige Minuten gespielt und urplötzlich hat Heiko Perthun nach einem Fehler der Gäste die Riesenchance zum 2:0.Statt auf den Tormann zuzulaufen,schließt er völlig allein und viel zu früh unnötig ab und der schwache Schuß landet in den armen des KeepersAus den Händen des Torhüters folgt der Gegenzug und das 1:1..Die Unterwellenborner Abwehr im Tiefschlaf,Fügemann allein gegen Drei,nimmt den Ball an und versenkt diesen ohne jegliche Gegenwehr im Dreiangel.Die Gastgeber sichtlich geschockt,erholten sich nur schwer.In der 62. Minute ein schöner Pass auf Ron Kowalleck, dieser zog an seinem Gegenspieler vorbei und hätte freie Schußbahn gehabt.Kowalleck wird recht unfair von den Beinen geholt und die ersten Streitgespräche mit dem nicht fehlerfreien Schiri begannen.Viele forderten den roten Karton und Ron bekam auch noch wegen Meckerns seine fünfte Gelbe, ist dadurch fürs nächste Spiel gesperrt.Nun zogen die Gastgeber noch einmal an den Ketten und es gab Chancen zum 2:1.Mit viel Glück und der Latte als Verbündeten blieb es bis dahin beim Unentschieden.Diese Phase war aber wieder nur ein Strohfeuer und man verfiel in unerklärliche Lethargie.Die Kraftsdorfer spürten dies und nutzten das knadenlos aus.Chris Fügemann für den in der rissigen Abwehr der Gastgeber offentsichtlich keiner zuständig war, bestrafte diese Nachlässigkeiten knallhart.Erst düpierte er Libero Maik Göllnitz im 1:1 und versenkte die Kugel unhaltbar und kurz vor Schluß verwertete er eine scharfe Eingabe zwischen drei Unterwellenborner stehend zum 1:3.Nach Ende des Spiels gab es noch ein Streitgespräch zwischen Schiri und Ken Langhammer,Vermerk auf dem Spielformular fogte,Ausgang?Man ist einfach nicht in der Lage,wenn es um eine bessere Platzierung geht, den Hebel umzulegen.Mann wird einiges zu bereden haben. Aufstellung: Schneider,Stahl,Baldauf(52.F.Erdmann),Göllnitz,Gabel,Wolter,Lerche,Langhammer,Perthun.Kowalleck(65.Reichmann),Hohmuth

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Sieg verschenkt | 03.05.09

FC Blau-Weiß Dachwig/Döllstädt - SV Stahl U-born 2:2 (1:0)

Die gut 150 Zuschauer sahen an diesem Sonntag ein ansprechendes Fußballspiel,welches vor allem in Halbzeit Zwei Spannung und eine Vielzahl an Toraktionen zu bieten hatte.In den ersten zwanzig Minuten neutralisierten sich beide Teams nahezu,es gab wenige gelungene Aktionen zu bewundern.Stück für Stück übernahmen dann die Gastgeber das Kommando,erhöhten das Tempo und setzten die Unterwellenborner mehr unter Druck.Die Fehler der Gäste häuften sich und nach vorn gelang kaum noch etwas.Folgerichtig viel dann nach 41 Minuten das 1:0 für die Gastgeber.Ein Angriff über rechts kann nicht unterbunden werden,ein einfacher Doppelpass reichte aus um Degner frei zu spielen und den nicht einmal scharf geschossenen Ball musste Birke passieren lassen.Die Gäste nun urplötzlich wachgrüttelt,antworteten mit einem gefährlichen Freistoß von Perthun,den Specht erstklassig parierte.Nach wenigen Minuten in der zweiten Halbzeit gab es eine Riesenchance für die Gastgeber..Einen schlampigen Querpass von R.Baldauf nimmt Degner auf,läuft allein auf Birke zu,hebt den Ball zum Glück aber übers Tor.Danach wurden die Gäste aber immer besser und erarbeiteten sich Möglichkeiten.Ron Kowalleck war es nach 52 Minuten vorbehalten, nach schönem Pass von Perthun,mit Flachschuß den Gleichstand herzustellen.Es hätte noch besser kommen können,als Ron wenig später mutterseelenallein auf den Tormann zusteuerte,aber den Ball verstolperte.Aber auch Dachwig spielte auf Sieg und so landete ein Freistoß an der Latte und einen Schuß aus kurzer Enfernung hielt Birke.In Führung gingen aber die Gäste.Einen mustergültigen Angriff über die Stationen Hohmuth,Kowlleck und Langhammer,schließt Perthun nach 65 Minuten mit schönem Schuß unter die Latte ab.Danach folgten wohl die Kulminationspunkte im Spiel.Hohmuth dringt wenig später in den Strafraum ein ,wird gefoult spielt aber im fallen noch den Ball der dadurch ans Aussennetz geht.Der Schiri wertet das als genutzten Vorteil und entscheidet auf Abstoß.Die zweite Fehlentscheidung folgt auf den Fuss.Langhammer begeht ein Foul an der Mittellinie, im fallen gibt es einen üblen Tritt vom gefoulten Degner.Der unsicher und überfordert wirkende Schiri zeigt unverständlicher Weise nur zwei mal Gelb.Die Gastgeber erhöhen weiter den Druck und bringen nach 85 Minuten eine Ecke nach Innen.Der Ball kann im Fünfmeterraum nicht geklärt werden,da Robert Birke unentschlossen auf der Linie verharrt.Den Kopfball aus kurzer Distanz aufs lange Eck kann Chr.Gretsch nur mit der Hand klären,die Folge Elfmeter und die Rote Karte.Den Elfmeter verwandelt Kümmerling sicher.Die Gäste überstehen die letzten Bemühungen der Gastgeber und nehmen zum ersten Mal einen Punkt aus Dachwig mit. Aufstellung:Birke,Kowalleck(82.Gretsch,85.RK)Baldauf(65.Lerche),Göllnitz,Wolter,Langhammer,Gabel,Perthun,Hohmuth,Reichmann(70.F.Erdmann),Stahl

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Altenburg am Ende besser | 01.05.09

SV Stahl Unterwellenborn - SV Motor Altenburg 0:3 (0:0)

Vor 250 Zuschauern entwickelte sich in der 1.Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel, mit wenigen Chancen für beide Mannschaften.Zum Großteil spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab,beide Abwehrreihen gaben sich kaum eine Blöse.Auf Seiten der Gäste sind zwei Schüsse aus der zweiten Reihe zu erwähnen,die Steffen Schneider aber sicher meisterte.Die gefährlichste Situation entsprang aber einem Pressschlag zwischen Maik Göllnitz und seinem Gegenspieler an der Grundlinie,als der Ball von dort an den Pfosten sprang, dann aber weggeschlagen werden konnte.Die Gastgeber hätten bei zwei großen Chancen von Kowalleck und Lerche,in Führung gehen können und vielleicht sogar müssen.In der ersten Situation klärte Kolditz mit Glanzparade,als aber Lerche allein aufs Tor zusteuerte und das war in der 43.Minute, versagten ihm die Nerven und den schwach geschossenen Ball konnte der Torhüter ohne Mühe halten.In Halbzeit Zwei kamen die Gäste immer besser in Fahrt und setzten die Gastgeber mächtig unter Druck.Da Kowalleck zur Halbzeit ausgewechselt werden musste,tat sich nach vorn fast gar nichts mehr und es war abzusehen was da kommen würde.Steffen Schneider hielt was zu halten war,aber den Hammer von Böhme ins Dreiangel musste auch er passieren lassen.Die Gastgeber wurden nun klassisch ausgespielt,das 0:2 nach 74Minuten von Rolle war die logische Folge.Als man dann das 0:3 nach 83 Minuten selbst vorbereitete, war das Spiel endgültig verloren.Nachdem Lerche,Reichmann und Wolter dem Anschlußtor sehr nahe waren,muß man froh sein im darauffolgenden Konter nicht das 0:4 bekommen zu haben, als Chr. Stahl im letzten Moment den Ball von der Linie schlug.Ein jederzeit faires Spiel,welches in Dirk Heiland einen hervorragenden Leiter hatte,fand einen verdienten Sieger. Aufstellung:Schneider,Kowlleck(F.Erdmann),Baldauf,Göllnitz,Wolter,Langhammer,Gabel(63.Gretsch),Perthun,Lerche,Reichmann,Stahl

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Durch Endspurt zum Sieg | 26.04.09

SV Stahl U-born - SC 1903 WeimarII 4:2 (2:2)

In diesem Landesklassenspiel setzten sich die Gastgeber kurz vor Schluß, doch noch ,gegen einen aufopfrungsvoll kämpfenden Gast, durch.Was man allerdings den sehr geduldigen Fans an diesem Sonntag anbot war mehr als dürftig.Eigentlich begann man gut und es dauerte nur 11 Minuten bis zum 1:0.Ein weiter Einwurf wird zwei mal per Kopf verlängert,Weimar kann nicht entscheident klären und Jens Wolter trifft in die kurze Ecke. Sicherlich dachte man jetzt geht alles von alleine, aber der SC wehrte sich. Die völlig sorglos, lagen nach zwei eklatanten Deckungsfehlern urplötzlich 1:2 hinten(15.,21.).Erst pennte die gesamte Abwehr nach einer Ecke,dann tanzte Riedel drei Mann auf einfachste Weise aus und erzielte nach schönem Schrägschuß die umjubelte Führung.Trotz der schwachen Leistung der Einheimischen,hatten die Gastgeber ausreichend Chancen zum Ausgleich.Doch 2malGabel per Kopf,Stahl mit Hinterhaltsschuß sowie Hohmuth mit einem Hammer an den Pfosten nutzten diese nichtErst Ron Kowalleck der aus 16 Metern abzog und dabei Torhüter Müller sehr unglücklich aussehen ließ erzielte nach 33 Minuten den Ausgleich.Wer dachte die Gastgeber würden sich in der zweiten Halbzeit steigern,sah sich getäuscht.Wenig Laufbereitschaft,viele Fehlpässe prägten das Spiel.Die wenigen Chancen,dafür aber klare,vergab man zum Teil kläglich.Die sehr wacklige Defensive der Gastgeber ermöglichte nach 68 Minuten fast das 2:3.Nach einem Freistoß schoß man sich gegenseitig an,der Ball springt wie eine Flipperkugel zum Glück neben das Tor.Als kaum noch einer mit einem Sieg rechnete,schlugen die Stahlwerker aber doch noch zu.Eine der vielen Ecken versenkte Florian Erdmann,goldrichtig am langen Pfosten stehend,im Netz.In der letzten Minute setzte Patrick Hohmuth im Konter noch einen drauf,spielte seinen Gegenspieler und den Tormann aus und schob ein. Aufstellung: Schneider,Bauer(46.Lerche),Kowalleck,Baldauf ( 71.Reichmann),Göllnitz,Wolter,Langhammer,Gabel(75.F.Erdmann),Perthun,Hohmuth,Stahl

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Derby geht klar an Unterwellenborn | 18.04.09

VfL 06 Saalfeld - SV Stahl U´born 2:4 (0:2)

Von Herbert Uhlmann Über 350 Zuschauer sahen in diesem immer wieder jungen Kreisderby einen klaren und an diesem Tage verdienten Sieg der Stahl-Elf. Sie wurden in diesem Spiel von den stark ersatzgeschwächten 06ern, Trainer Volker Probst musste aus unterschiedlichen Gründen auf fünf seiner Stammspieler verzichten, kaum gefordert. Der VfL hatte sich viel vorgenommen und wollte nach Jahren endlich wieder einmal gegen die Stahl-Elf einen Dreier einfahren. Aber daraus wurde wieder einmal nichts. Dabei begann es für die 06er verheißungsvoll. Denn gleich in der Anfangsphase gab es zwei gute Möglichkeiten durch den diesmal im offensiven Mittelfeld eingesetzten J. Neumann und C. Bratke, der einen Distanzschuss etwas zu hoch ansetzte. Der erste Angriff der Stahlwerker brachte dann aber gleich die Führung durch den wohl in dieser Begegnung besten Spieler auf dem Platz, H. Perthun. Nach einem Anspiel auf der rechten Seite am Strafraumeck zog er sofort ab und der Ball schlug unhaltbar für S. Schlegel im Gehäuse ein. Keine 60 Sekunden später war es R. Kowalleck, der diesmal zur Überraschung der Platzbesitzer als Sturmspitze aufgeboten wurde, der bei einer scharfen Eingabe von P. Hohmuth die VfL-Abwehr wieder alt aussehen ließ und den Ball flach ins Tor schob. Jetzt musste man nach fünf gespielten Minuten um die 06er fürchten, ein Debakel zu erleben. Langsam erholte sich der VfL aber wieder etwas von diesem Schock, ohne nach vorn etwas Entscheidendes zu bewegen. Die Stahlwerker kontrollierten weiter dieses Spiel und blieben auch immer eminent gefährlich, spielten aber nicht mehr so konzentriert wie bei den beiden Treffern. So blieb es zur Pause bei der verdienten Zwei-Tore-Führung. Den Platzbesitzern sah man zu Beginn des zweiten Spielabschnittes an, dem Spiel noch eine Wende geben zu wollen. Das schien dann auch zu gelingen. Nach einer Ecke von T. Heidenreich, dessen Ball gegen den Außenpfosten klatschte, war J. Neumann zur Stelle und drückte das zurückspringende Leder über die Linie. Es keimte wieder Hoffnung auf. Gleich im nächsten Angriff stand die Elf vor dem Ausgleich. Das wäre fast ein Selbsttor gewesen, der Ball ging aber knapp vorbei zur Ecke. Diese Hoffnung währte aber nicht lange. Erneut war es H. Perthun, der mit seinem zweiten Tor diese zunichte machte, als er einen Freistoß, der aber nicht unhaltbar schien, direkt ins Tor zirkelte. Das war so etwas wie eine Vorentscheidung, denn von diesem Rückschlag erholten sich die Einheimischen kaum noch. Es kam sogar noch schlimmer, als J. Wolter bei einer Eingabe von links den Ball nur noch über die Linie drücken brauchte. Trotzdem bewiesen die 06er Moral und drängten auf eine Resultatsverbesserung. Das gelang ihnen durch den eingewechselten Youngster F. Walther, als er sich an der Strafraumgrenze energisch durchsetzte und die an diesem Tage auch nicht immer überzeugende Stahlabwehr überwinden konnte. In seinem ersten Einsatz erzielte er gleich einen Treffer. Am Ende konstatierte man einen verdienten Sieg für die Gäste und eine bittere Niederlage für die Einheimischen, die das Ziel Klassenerhalt in weite Ferne rücken lässt. Trotzdem sollte man in den Reihen des VfL 06 die Köpfe oben behalten und alles versuchen, das Unmögliche, sprich Klassenerhalt, noch möglich zu machen. Die Stahlwerker waren an diesem Tag einfach eine Nummer zu groß. Schiri Wenzel aus Gombertshausen hatte mit dieser sehr fair geführten Partie (nur zwei gelbe Karten) keine Probleme. VfL 06 Saalfeld: Schlegel, Rockstroh, Neumann, König, Lindner, Heidenreich, Heilmann (ab. 73. Walther), Suarez, Matuschek, Bratke, Schmied. SV Stahl Unterwellenborn: Birke, Bauer, Kowalleck (ab 76. Reichmann), Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Gabel (ab 63. F. Erdmann), Perthun (ab 83. Lerche), Hohmuth, Stahl.

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Unnötige Niederlage | 13.04.09

SV Stahl Unterwellenborn - FC Gebesee 1921 1:2 (0:0)

Eine enttäuschende wie unnötige Niederlage mussten die Stahlwerker am Ostermontag gegen die gegen den Abstieg kämpfende Gebeseer Mannschaft hinnehmen.Zu Beginn der ersten Hälfte setzten die Gäste die Akzente und Robert Birke entschärfte mit toller Parade einen Hinterhaltsschuß.Diese Phase des Spiels währte aber nicht lange, die Gastgeber übernahmen immer mehr das Kommando und kamen zu einer Vielzahl an Chancen.Leider konnte man diese wie so oft nicht nutzen,entweder zog man die Bälle nach tollen Kombinationen am Tor vorbei bzw.man schoß drüber(Gabel,Perthun).Desweiteren scheiterte man einige male am glänzend reagierendem Arnold(Kowalleck,Perthun und Hohmuth).Als dann Arnold fast geschlagen war,sprang der Ball von Perthun aufs Tor gezogen, zu allem Unglück vom Innenpfosten aufs Feld zurück.Dies sollte den Gastgebern in der zweiten Hälfte zum Verhängniss werden.Man begann in den ersten Minuten wieder gut,hatte eine tolle Schußchance von Hohmuth,doch der zögert zu lange.Was dann geschah verstand auf der Tribüne keiner.Der FC 1921 war auf einmal klar überlegen ,die Stahlwerker wurden immer schwächer.Erster Warnschuß nach58 Minuten als ein Freistoß an den Innenpfosten klatschte.Die Gastgeber bettelten nun förmlich um ein Gegentor.Offentsichtlich hatten die Gäste bei dem tollen Wetter ihre Kräfte besser eingeteilt.In der 66 Minute war es aber so weit.Eine Eingabe in den Strafraum kann Preuße völlig ungedeckt zur Führung verwandeln.Nach dem Wiederanpfiff beraubten sich die Gastgeber selbst einer Riesenchance.Perthun war allein durch,doch Hohmuth aus dem Abseits kommend kreuzt den Laufweg von Heiko und nimmt ihm den Ball ab,der Pfiff folgt prompt.Die Gebeseer zeigen wie es geht,wenig später steht Urbach frei und erzielt das 0:2.Dies nennt man effektive Chancenauswertung.Die Gastgeber nun völlig von der Rolle,nach einer Riesenchance die vergeben wird, muß Robert Birke mit Reflex nochmals das 0:3 verhindern.Nach vorn geht bei den Gastgebern nicht mehr viel,ausser das man auffällig oft im Abseits seht.Dennoch kommt man noch einmal zurück ins Spiel.Hohmuth erzielt nach 78.Minuten durch einen Flachschuß den Anschlußtreffer und man hatte durchaus Möglichkeiten zum Ausgleich.Aber Arnold im Tor der Gebeseer erwies sich an diesem Tag als Meister seines Faches, als er die letzten Chancen durch Hohmuth per Kopf und von Perthun ,welcher noch einmal durchgebrochen war,zunichte machte.Ein nach der zweiten Halbzeit nicht einmal unverdienter Sieg der Gäste in einer Partie,die in Thomä aus Dillstädt einen hervorragenden Leiter hatte. Aufstellung:Birke,Bauer,Baldauf,Göllnitz,Kowlleck(73.Reichmann),Wolter.Langhammer,Perthun,Hohmuth.F.Erdmann,Gabel

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Stahlelf gewinnt Heimderby | 04.04.09

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg 2:0 (1:0)

Von Wolfgang Morawitzky Der SV Stahl gewinnt vor 120 Zuschauern sein drittes Spiel in Folge. Der Gastgeber hatte die ersten zehn Minuten mehr vom Spiel. Doch zahlreiche Standarts verliefen ohne Erfolg. Dann verstolperte der TSV seine erste Torchance nach einer Grundlinieneingabe von P. Röser. Vier Minuten später klärte Torwart Schneider einen Freistoß zur Ecke. Beide Mannschaften zeigten im Spiel nach vorn zu viele Ungenauigkeiten. Doch in der 23. Minute fiel das 1:0 für Unterwellenborn durch einen Kopfball von F. Erdmann. Die Stahlelf hatte eine weitere gute Gelegenheit, doch Torwart Reichardt klärte vor Kowalleck. Auch der TSV hatte seine Chance, doch ein Kopfball strich knapp am Pfosten vorbei. Nach 32 Minuten die große Ausgleichchance für den TSV, doch S. Botz schoss, völlig frei vor Schneider, über das Tor. Nun waren die Gastgeber wieder an der Reihe. Den 18-Meter-Schuss von F. Erdmann klärte der Bad Blankenburger Torwart zur Ecke. Die Stahlelf blieb am Drücker. H. Perthun schoss knapp am Tor vorbei. Blankenburg hielt dagegen und M. Thorz hatte zwei Chancen. Erst schoss er neben das Tor, dann einen Freistoß über den Kasten. Zur Halbzeit wechselten beide Teams aus. Kurz nach der Pause klärte der Bad Blankenburgs Torwart vor R. Kowalleck. Kurz danach verhinderte er das 2:0, als er mit einer Glanzparade den Schlenzer von R. Kowalleck entschärfte. Zahlreiche Freistöße auf beiden Seiten blieben ohne Erfolg. Der SV Stahl bestimmte das Spiel, ohne allerdings zwingende Torchancen zu haben. Dann wieder eine Möglichkeit für Unterwellenborn, doch F. Erdmannn zögerte zu lange mit dem Schuss. Der TSV meldete sich zurück mit einem Freistoß von M. Thorz, er ging neben das Tor. Die Stahlelf drängte nun auf das zweite Tor. Ein Freistoß von H. Perthun strich am langen Pfosten vorbei. Danach konterte Bad Blankenburg, doch Torwart Schneider hielt. Auch den folgenden Freistoß bereinigte er. In der 83. Minute dann die Spielentscheidung. Nach Pass von der Grundlinie zögerte Perthun und hatte Glück, dass ihm der Ball noch vor die Füße fiel. Er hämmerte den Ball zum 2:0 unter die Latte. Am Ostermontag gilt es für die Kumpel-Elf den positiven Trend im Nachholespiel gegen Gebesee fortzusetzen. SV Stahl: Schneider, Bauer, Kowalleck, Baldauf (ab 78. Stahl), Wolter, Göllnitz, Langhammer, Perthun, Reichardt, Lerche (ab 67. Reichmann), Gabel (ab 46. Gretsch), Erdmann TSV: Reichardt, Thiel (ab 83. Müller), Albrecht, Lohmann (ab 76. Geissler), Scholz, Botz, Röser (ab 46. Schmidhofer), Leopold, Marr, Thorz, Stauche

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Stahl verschenkt fast noch Auswärtssieg | 21.03.09

ZFC Meuselwitz II - SV Unterwellenborn 3:4 (0:1)

Von Detlef Roth In einem auf hohem Niveau stehenden Spiel gewannen die Stahlwerker verdient, obwohl man zum Ende des Spiels mächtig ins Schwimmen kam. Schon in den ersten sieben Minuten hatte Stahl drei klare Chancen. Die Gastgeber kamen schwer ins Spiel und hatten erst in der 18. Minute ihre erste Möglichkeit. Zwingender blieben allerdings die Gäste, welche durch Langhammer die nächste Möglichkeit versiebten. Nach 25 Minuten brach Lerche durch, wollte den Tormann überlupfen und wurde dabei regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Heiko Perthun sicher. Es folgten wütende Angriffe der Gastgeber, bei denen sich Steffen Schneider einmal mehr als Meister seines Fachs erwies. Kurz vor der Halbzeit vergaben die Gäste noch zwei Hochkaräter, erst scheiterte Hohmuth, dann Perthun am Torwart. Die Oberligareserve begann in der zweiten Halbzeit druckvoll, mit Glück und Geschick konnte man den Ausgleich verhindern. Die Kumpel-Elf startete danach immer wieder brandgefährliche Konter. Ein herrlicher Pass kam von Langhammer auf Perthun, dieser behielt die Übersicht und Hohmuth schob ein (55.). Nach dem Anstoß postwendend die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, aber Schneider hielt glänzend. Die Stahlwerker waren nun in ihrer Chancenauswertung abgezockt, Heiko Perthun verlängerte per Kopf und Hohmuth schob zum 0:3 (67.) ein. Wiederum nach Anstoß musste Schneider seine nächste Glanztat vollbringen. Nach 73 Minuten wurde Mario Reichmann eingewechselt und dieser schoss mit seiner ersten Ballberührung gar das 0:4. Alle dachten das war´s, und so schlichen sich Fehler ein. Das 1:4 (86.) nahm man noch gelassen hin. Als Gabel eine Minute später ein dummes Foul beging und Torjäger Daumann sein zweites Tor erzielte war´s damit vorbei. Und als just dieser Spieler wenig später gar das 3:4 erzielte war die Hektik groß. Als Gretsch dann den Ball vertändelte, hatten die Gastgeber die Chance zum Ausgleich (92.), doch der überragende Schneider hielt mit seiner Parade die drei Punkte fest. Stahl: Schneider, Bauer, Gabel, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer (78. Stahl), Perthun (73.) Reichmann), Gretsch, Lerche (69. F. Erdmann), Hohmuth

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Glücklicher Stahl-Sieg im Derby | 14.03.09

SV Stahl Unterwellenborn - SG Traktor Teichel 3:1 (0:1)

Von Detlef Roth In einem Wahnsinns-Derby vor 200 emotionsgeladenen und begeisterten Fans gewannen die Gastgeber mehr als glücklich dieses brisante Duell. Hauptakteure waren Teichels Stürmer Bernhard Bob und Steffen Schneider, der 42jährige Keeper der Kumpel-Elf. In der entscheidenden Phase rettete Schneider seinem Team das Spiel. Den Gastgebern war nach zuletzt schwachen Leistungen das Selbstvertrauen ziemlich abhanden gekommen. Die Traktoristen machten nach acht Minuten klar, mit welchem Ziel sie an den Gelängeweg gekommen sind. Eine ungenügende Abwehr nahm Backhaus ungehindert auf und schoss den Ball mit Vehemenz ins Eck. Die Gäste machten weiter Druck und versäumten, aus ihrer guten Leistung Kapital zu schlagen. Die Unterwellenborner fassten dadurch neuen Mut und hatten gute Chancen zum Ausgleich. Die beste Möglichkeit ließ Julien Gabel aus sieben Metern leichtfertig liegen. Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Traktor war klar besser, das 0:2 eine Frage der Zeit. Da begann das Duell der vorgenannten Spieler. Nachdem die Gastgeber mit Stellungsfehlern die Gäste zum Toreschießen geradezu einluden, nutzten diese klarste Chancen nicht. Dies rächte sich später. Aus dem Nichts fiel plötzlich der Ausgleich. Christian Bauer, einer der besten auf dem Platz, leitete diesen mit einem weiten Einwurf ein. Dieser erreichte Patrick Hohmuth. Er drehte sich und traf per Schlenzer ins lange Eck. Dieser Treffer brachte den Traktor ins Stottern und die beste Phase der Gastgeber folgte. Einer der gefährlichen Freistöße von Ron Kowalleck leitete die Führung der Kumpel-Elf ein. Hohmuth verlängerte im Strafraum per Kopf und Christian Gretsch hämmerte den Ball unter die Latte. Was für ein Jubel. Doch die Traktoristen erholten sich schnell und durch weitere Fehler im zentralen Abwehrbereich brach "Bobi noch zwei mal allein durch, doch am Torhüter der Gastgeber biss er sich die Zähne aus. Es wunderte keinen mehr, dass nach einem Konter Hohmuth sogar das 3:1 erzielte. Da waren 76 Minuten gespielt. Die Gastgeber spielten befreit auf, und man zeigte in Ansätzen, dass man es kann. Es gab noch Möglichkeiten zu einer höheren Führung, doch auch Rottstädt zeigte, nachdem Lerche durchgebrochen war, seine ganze Klasse. Die Zuschauer hatten ihr Kommen sicherlich nicht bereut und auch die Spieler beider Teams diskutierten noch lange. Stahl: Schneider, Bauer, Kowalleck, Baldauf, Wolter, Langhammer, Perthun, Hohmuth (80. Lerche), Gretsch, Reichmann (46. F. Erdmann), Gabel (83. Göllnitz) Teichel: Rottstädt, Minks, Kühnemund, Morgenroth, Stark, Müller-Sachs, Staskewitsch, Sorge, Backhaus, Bob, Sämann (Kirchhof, Gölitz, Schröter, Zellmer)

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Unterwellenborn enttäuscht mit einem torlosen Remis | 07.03.09

FSV Sömmerda - Stahl Unterwellenborn 0:0

Von Detlef Roth Das Ergebniss des SV Stahl Unterwellenborn beim Tabellenletzten Sömmerda sagt schon vieles aus und es gibt eigentlich nicht viel berichtenswertes. Ein auf höchstem Niveau befindliches Spielfeld hätte beide Teams zu Höchstleistungen befügeln müssen, doch weit gefehlt. Die wenigen klaren Chancen vergab Unterwellenborn unkonzentriert und man musste noch froh sein, dass Gastgeber Sömmerda zwei klare Gelegenheiten gen Himmel abschloss. Ein großes Lob geht an Michael Duch im Tor des FSV Sömmerda, der einen sogenagennten Unahltbaren mit der Piecke entschärfte. Jedem im Team der Kumpel-Elf sollte eigentlich klar sein, dass man in den nächsten schwierigen Spielen wie im Kreisderby gegen Traktor Teichel, Meuselwitz II und Altenburg kaum punkten kann, wenn man endlich nicht nur redet sondern auch dementsprechend handelt. SV Stahl Unterwellenborn: Schneiider, Bauer, Kowalleck, Baldauf, Wolter, Langhammer, Perthun. Lerche (46. Gretsch), Hohmuth (78. Göllnitz), F. Erdmann, Reichmann (78. Stahl)

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Stellungnahme der 1.Mannschaft zu Trainerurteil des TFV | 05.03.09

Die 1. Mannschaft des SV Stahl Unterwellenborn möchte hiermit eine Stellungnahme zu den Vorkommnissen beim Großen Rennsteigcup am 09.01.2009 in Neuhaus und den danach folgenden Vorwürfen gegen unseren Trainer Andreas Goretzky abgeben. Jeder der Andreas Goretzky kennt, weiß das er kein gewalttätiger Mensch ist und solche Anschuldigungen niemals zu seinem Persönlichkeitsprofil passen würden. Er ist stets darauf bedacht, dass unsere Mannschaft ein Vorbild als faires Team darstellt. Nicht zuletzt durch sein Engagement sind wir immer wieder auf den vorderen Plätzen der Fairplay -Wertung zu finden. Andreas Goretzky ist privat und in seinem beruflichen Umfeld als Lehrer auch noch nie als gewalttätig aufgefallen. Umso unverständlicher ist für unsere Mannschaft das verhängte Urteil vom 20.02.2009, welches unseren Trainer als aggressiv und gewalttätig beschreibt. Diese Beschreibung trifft auf Andreas Goretzky definitiv nicht zu und kann vielfältig von anderen Spielern, Trainern und Schiedsrichtern bestätigt werden. Jeder Misserfolg im Spiel wendet er stets von den Schiedsrichtern und verteidigt nach den Spielen deren Leistungen. Sowohl im Training, als auch im Spiel schlichtet er Auseinandersetzungen und ermahnt uns Spieler zur Sachlichkeit und Fairness. Die Beschuldigung sich einem Schiedsrichter gegenüber zum Rennsteigpokal aggressiv verhalten zu haben, entspricht nicht der Richtigkeit. Vielmehr hat er zwischen unserem aufgebrachten Mannschaftsleiter und dem Schiedsrichter zu vermitteln versucht und wollte die Situation friedlich lösen. Unser Mannschaftsleiter hat sein unsportliches Verhalten eingesehen und sich dafür entschuldigt!
Wir als Mannschaft bitten Sie die Vorkommnisse noch einmal gründlich zu prüfen und auch noch weitere unabhängige Meinungen einzuholen, um ein objektives Urteil über die Geschehnisse fällen zu können. Das verkündete Urteil ist in unseren Augen stark überzogen und in keiner Weise gerechtfertigt. Unabhängig von Ihrer Entscheidung steht die 1. Mannschaft des SV Stahl Unterwellenborn geschlossen hinter ihrem Trainer Andreas Goretzky.

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Stahl verliert erstmals gegen Oberliga-Reserve | 21.02.09

1. FC Gera II 03 - SV Stahl U´wellenborn 2:0 (1:0)

Von Detlef Roth Eine völlig unnötige Niederlage kassierten die Stahlwerker auf dem gut zu bespielenden Kunstrasen in Gera-Heinrichsgrün. Das man in Gera leichtfertig Punkte liegen lässt, hat man sich nur selbst zuzuschreiben. Die größten Chancen vergaben in einem Spiel, welches die Gäste zum Großteil bestimmten, Daniel Lerche und Ken Langhammer aus kürzester Entfernung. Die Gastgeber wiederum nutzten die wenigen Chancen konsequent und so kamen sie nach einem Fehler in der engeren Abwehr der Gäste nach 40 Minuten durch Pfeifer zum glücklichen 1:0. Nachdem kurzfristig mit Fliegner durch Verletzung und Kowalleck mit fiebrigem Infekt zwei wichtige Spieler ausfielen, musste auch der gerade wiedergenesene Julian Gabel kurz vor der Halbzeit ausgetauscht werden. Allerdings war das nicht der Grund, warum man letztlich sdie Punkte in Gera ließ. Auch in der zweiten Halbzeit überzeugte man nicht und war nicht in der Lage, die Oberligareserve so unter Druck zu setzen, dass diese entscheidente Fehler macht. Die wenigen Chancen, und dies waren wie erwähnt Hundertprozentige, wurden äußerst fahrlässig vergeben.Es wunderte dann keinen mehr, dass die Geraer einen weiteren Fehler der Gäste sechs Minuten vor Schluss zum entscheidenden 2:0 durch Scheizer nutzten.Damit holten die 03er erstmals drei Punkte gegen die Stahlwerker und das letztendlich auch nicht unverdient. Es bleibt viel Arbeit für das Team, um an die Ergebnisse der ersten Halbserie anzuknüpfen.Stahl: Schneider, Bauer, Gabel (ab 44. F. Erdmann), Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, Lerche, Hohmuth (ab 74. Stahl), Reichmann (ab 85. Hertel)

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Schwarza überrascht SV Stahl | 07.02.09

SV Stahl Unterwellenborn - SV 1883 Schwarza 3:3

Zum ersten Vorbereitungsspiel im Jahr 2009 weilte der SV 1883 Schwarza im Stadion "An den Saalewiesen in Saalfeld. Um es vorweg zu nehmen: Schwarza zeigte gegen den Landesklassenvertreter eine couragierte Leistung. Die Anfangsminuten zeigte eine gut aufspielende Schwarzaer Mannschaft. Ohne Respekt spielte man zielstrebig auf das Schneider-Tor. Der agile Jaworek wirbelte die Abwehr der Stahlwerker mächtig durcheinander und der SV 1883 hatte zum Erstaunen der Zuschauer die ersten Möglichkeiten. Unterwellenborn kam nach einer Viertelstunde besser ins Spiel und erspielte sich nun auch Möglichkeiten im Strafraum der Schwarzaer. In Minute 18 aber vergab Mann die erste große Chance für den SV 1883. Im Gegenzug war es Reichmann, der über das Liebelt-Gehäuse einen Kopfball setzte. Weiter ging es mit Unterwellenborn, als Langhammer einen von der Lattenunterkante zurückspringenden Ball im Tor unterbrachte (23.). Fünf Minuten später war Mann zur Stelle und erzielte den Ausgleich. Unterwellenborn wollte mehr und machte durch Perthun, Langhammer, Hohmuth und Reichmann Druck auf das Schwarzaer Tor. Die Abwehr um Libero Rothe und Torwart Liebelt stand gut bis zur 43. Minute. Nach einem Eckball war es Kowalleck, der zum 2:1 für Unterwellenborn traf. Einen Freistoß noch von Mann am 16er, der knapp am langen Eck vorbei ging und einen Pfostenschuss des Unterwellenborner Göllnitz waren die letzten Torraumszenen in Halbzeit eins. In Halbzeit zwei war es Liebelt, der mit einer Rettungstat gegen einen Unterwellenborner das 3:1 verhinderte. Die 83er blieben aber gefährlich, Just bediente Jaworek, dessen Kopfball konnte Schneider parieren. In Minute 64 ein Freistoß an der Mittellinie von Just, den der schnelle Drehmann an der Grundlinie erlief und zu Jaworek passte, der zum 2:2 traf. Und Schwarza legte nach: Geburtstagskind Rene Mann wurde von Jaworek bedient und erzielte das 3:2. Unterwellenborn wollte nun wenigstens noch das Remis und stürmten Richtung Liebelt-Gehäuse. Wieder war es der SV 1883, der Unterwellenborn zum Unentschieden verhalf. Nach einen Freistoß von rechts knallte der durchs Flutlicht geblendete Pezold platziert den Ball mit dem Kopf in das Liebelt-Tor. Stahl: Schneider - Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, Lerche, Hohmuth, Erdmann, Reichmann, Baldauf, Fliegner, Smirat, Gretsch, Gabel SV 1883: Liebelt - Rothe, R. Trautner, Bresigke, Pezold, Jaworek, Just, Mann, Bauer, M. Trautner, Drehmann, Kummer, Vogel, Kröckel

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Stahl – Fußballer im Trainingslager in Österreich | 26.01.09

Auch wenn nur 14 Spieler aus dem Kader der 1. Männermannschaft aus den verschiedensten Gründen am 4 – tägigen Trainingslager in Österreichs drittgrößter Stadt Linz teilnehmen konnten, am Ende waren sich alle, Trainer, Funktionäre und Spieler einig, dass der Auftakt der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Landesklasse Ost sehr erfolgreich verlief und man durchaus optimistisch in die nähere Zukunft blicken kann. Unter optimalen Trainingsbedingungen konnte ein anspruchsvoller Trainingsplan umgesetzt werden. So gehörte ein kräftezehrender Torschusstest, ein umfangreicher Kraftkreis, der Besuch in der Soccer - Arena oder ein Testspiel gegen die sehr spielstarke und leichtfüßige Mannschaft von Admira Linz, das leider mit 1:5 trotz überragender Leistung von Routinier Steffen Schneider verloren ging, zum absolvierten Programm. Am Ende zeigten die beiden Jüngsten Ron Kowalleck und Daniel Lerche die besten Leistungen und unterstrichen eindeutig eine Anwartschaft auf einen Stammplatz. Aber auch erfahrene Spieler wie Christian Bauer, Mario Reichmann oder Ken Langhammer wussten zu überzeugen und zeigten eine vorbildliche Einstellung. Natürlich kamen die Geselligkeit und teambildende Maßnahmen wie zwei Saunagänge, ein Kegelabend, bei dem die Jungen den Alten knapp überlegen waren oder ein Discobesuch nicht zu kurz. Auch konnte in geselliger Runde das eine oder andere Problem geklärt und so manche Erinnerung an vergangene Zeiten aufgefrischt werden. (A.Goretzky/Trainer)

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Pokal der Mecklenburger Versicherung in Reichenbach i.V. | 10.01.09

Am Tag nach dem Rennsteigcup setzten sich die Unterwellenborner am Samstag morgen Richtung Reichenbach i.V. in Bewegung um einer Einladung des Reichenbacher FC zu folgen.Im erstklassig besetzten Turnier trafen 9 Mannschaften aufeinander,leider mußte die II. vom 1.FC Lok Leipzig wegen eines Nachholespiels absagen und wiederum hatten die Stahlwerker eine die Hammergruppe erwischt.Im ersten Spiel traf man auf den einzigen Bezirksligisten in dieser Gruppe, den befreundeten Hohndorfer SV.Man gewann sehr glücklich mit 2:1 und man merkte den Stahlwerkern an ,das es sichtliche Probleme mit den Hallenregeln in Sachsen gab.Beim SFV darf der Tormann als Feldspieler mitwirken und auch Tore erzielen.Schmerzliche Erfahrung machte man im darauffolgenden Spiel gegen eine Auswahl von SIAD Most in der auch Thomas Heidenreich vom Lokalrivalen VfL 06 mitwirkte.Man bekam eine 1:7 Klatsche die die Stahlwerker später noch mächtig ärgern sollte.Man änderte nun endlich das eigene System,Robert Birke im Tor und Maik Göllnitz als spielender Tormann wechselnden nun ständig und dies zeigte Wirkung.Gegen den Gastgeber Reichenbacher FC denen man in Hohndorf noch nach den Regeln des TFV unterlag,gewann man verdient mit 3:1 und man hatte noch die Chance um Platz 3 und die Preisgelder zu spielen.Ein Unentschieden reichte den Stahlwerkern ob des misserrablen Torverhälnisses nicht, man mußte siegen.Der Gegner war kein geringerer als der SC Borea Dresden der alle Spiele davor gewann und tollen Hallenfußball präsentierte.Die Stahlwerker hochkonzentreiert gingen mit 1:0 in Führung und spielten weiter sehr geschickt.Man hatte bei einem Pfostenschuß die große Chance zur Entscheidung,doch eine kurze Unachtsamkeit nutzte der Torhüter von Borea nach einer Ecke mit staffem Hinterhaltsschuß zum Ausgleich.Es sollte der einzige Punktverlust des Oberligisten im ganzen Turnier bleiben.Die Stahlwerker mußten nun mit dem Spiel um Platz 5 vorlieb nehmen.Es gab bei diesem Turnier kein Halbfinale, so das die Gruppenplatzierten gegeneinander um die Platzierung spielten.Nur die Plätze 7-9 wurden untereinander ausgespielt.Letzter wurde überraschend der SV Schott Jenaer Glas,auf Platz 8 kam der Hohndorfer SV und siebenter wurden die Gastgeber vom RFC.Der SV Stahl gewann überzeugend das Spiel um Platz 5 gegen das Traditionsteam vom RFC mit 4:2.Eindeutig gingen die beiden Finals aus.SIAD Most schlug Motor Zwickau-Süd mit 4:1 und der SC Borea hatte mit Beziksligist FSV Schleiz keine Mühe und gewann das Turnier äußerst verdient mit 5:1.Bester Torschütze wurde Dillner vom RFC welcher auch den besten Torhüter mit Max Romanow stellte.Als bester Spieler wurde Kesner von SIAD Most ausgezeichnet. Ein bestens organisiertes Turnier vor fast ausverkaufter Halle mit erstklassigen Schiedsrichterleistungen, was will man mehr. Aufstellung SV Stahl: Birke, Göllnitz ( 2 Tore), St.Erdmann, Lerche ( 2), Perthun (4), Gabel, Fliegner(1), Langhammer (1) (Von Detlef Roth)

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Großer Rennsteigcup in Neuhaus | 09.01.09

Als zweiter Vertreter des Landkreises ,nahm der SV Stahl Unterwellenborn,mit allerdings durchwachsenem Erfolg an dieser traditionsreichen Veranstaltung teil.In der Vorrundengruppe B hatte es man ausnamslos mit höherklassigen Gegnern zu tun und da die Stahlwerker auf einige Leistungsträger verzichten mußten,waren die Chancen gering eine Runde weiter zu kommen.Im ersten Spiel hatte man es mit Oberligist VfB 09 Pößneck zu tun und man begann sehr gut.Das 1:0 für die Rot-Weißen erziehlte F.Erdmann mit herrlichem Schuß ins Dreiangel,aber statt dann taktisch kontrolliert zu spielen lief man ins offene Messer.Ergebniss war eine klare 1:4 Niederlage.Daraus hatte man im folgenden Spiel gegen Wacker Gotha aber gelernt.Die auf dem Sprung in die Oberliga stehenden Gothaer in deren Reihen der ehemalige Bundesligastürmer Daniel Bärwolf mitwirkte,staunten nicht schlecht als man durch ein Tor von Fliegner mit 0:1 zurücklag.Die Kumpel diesmal clever, ließen sich diemal nicht locken und hielten die Führung trotz einiger Fehlentscheidungen von Schiri Reuther bis Sekunden vor Schluß.Nach einem Konter erzielte Hohmuth gar das 2:0,die Halle tobte.Urplötzlich hatte man gar die Chance auf erreichen des Halbfinals.Gegner war der Landesligist vom SV 08 Steinach.Dieses Spiel war mehr als unerfreulich, da das Match nach knapp zwei Minuten entschieden war.In den Mittelpunkt rückte dabei der vorher erwähnte Schiri,der seiner Linie treu blieb und permanent gegen die Stahlwerker pfiff.Ein Neunmeter und eine weitere Fehlentscheidung führten zum schnellen 2:0, von dem sich das Team nie mehr erholte.Man mußte auf machen und verlor klar mit 1:5.Nach einem Streit mit dem Schiri nach nach Spielschluß wurden Mannschaftsleiter und Trainer mit Rot verabschiedet und möchten sich auf diesem Weg für ihre Unbeherschtheit entschuldigen.Im Spiel um Platz 7 hatten es die Unterwellenborner mit dem Team von Jürgen Heun,Landesligist SG Arnstadt/Rudisleben zu tun.Diese wurden förmlich an die Wand gespielt und verloren mit 7:2. Endergebnis.1.1.Suhler SV 2.FC Einheit Rudolstadt3.Wacker Gotha 4.SV 08 Steinach 5.VfB Pößneck 6.FC Sonneberg 04 7.SV Stahl 8. BC Arnstadt/ Rudisleben Aufstellung:Schneider, Wolter ( 1 Tor ), F.Erdmann(2), Langhammer, Gabel, Fliegner( 2 ), Perthun ( 2 ), Hohmuth ( 4 ) (Von Detlef Roth)

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Kleiner Rennsteigcup in Neuhaus | 02.01.09

Acht Mannschaften bewarben sich in der Neuhäuser GutsMuts Sporthalle um den Sieg im "Kleinen Rennsteigcup" und die damit verbundene Qualifikation zum "Großen Rennsteigcup".Um es vorwegzunehmen es gab einige von Unfairness geprägte Spiele ,wobei einige Teams aus dem LK Sonneberg die Härte von Anfang an ins Turnier brachten.Allein für Effelder gab es im ersten Spiel schon einige Zeitstrafen.Im zehnten Spiel eskalierte das Geschehen völlig als sich der VfL 06 Saalfeld und Effelder gegenüber standen.Zum teil brutale Spielweise wurde vom schwachen Schiri nicht unterbunden,zuguterletzt gab es nach Spielschluß noch eine Schlägerei,die erst der Ordnungsdienst beendete.So etwas will keiner sehen,die Akteure sollten sich mal selbst hinterfragen was sie da tun.Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt stellte neben dem VfL 06 mit SV Blau-Weiss Lichte und dem SV Stahl Unterwellenborn drei Teilnehmer mit unterschiedlichem Erfolg.Der VfL, zum Ärger der Gastgeber mit einer Ausnahme(C.Bratke)mit den A-Junioren angetreten,begann relativ gut gewann gegen die Gastgeber mit 2:1,verloren dann aber gegen Seltendorf mit dem gleichen Ergebniss und im schon beschriebenen Spiel gegen Effelder mit 3:4.Im Spiel um Platz 7 verlor man auch noch gegen Lichte mit 1:2.Die Blau-Weißen spielten leider ein schwaches Turnier, was die einzelnen Erbebnisse deutlich belegen.Gegen den SV Stahl 0:8,gegen Lauscha 0:3 und gegen ASV Kleintettau 1:4.Die Kumpel-Elf ausUborn,sicherlich auch als Favorit gehandelt,begann gegen Lichte konzentriert und gewann auch gegen Kleintettau deutlich mit 5:1.Genauso deutlich aber auch die Niederlage gegen Kreisligaspitzenreiter FSV 07 Lauscha mit 0:4.Schwache Chancenauswertung und eine undiskutable Abwehrleistung waren hier die Gründe dafür.Im Halbfinale gewannen die Lauschaer mit 2:0 gegen den WSV 07 Neuhaus,die Stahlwerker hatten es mit dem SV 1960 Seltendorf zu tun.Eine schnelle 2:0 Führung verschenkte man leichtfertig ,aber man brachte das Spiel dennoch sicher mit 5:3 nach Hause.Im Finale lag man schnell mit 0:1 zurück, spielte dann aber sehr konzentriert und man revanchierte sich für die Vorrundenniederlage mit einem deutlichen 5:1 Erfolg.Es mußte noch der beste Torschütze ermittelt werden,aber Mario Reichmann vom SV Stahl der 7 Treffer erzielte verlor das Neunmeterschießen gegen Mario Funke aus Effelder.Als bester Keeper wurde der Torhüter aus Lauscha geehrt und als bester Spieler wurde Heiko Perthun vom SV Stahl ausgezeichnet.Am Freitag dem 9.Januar werden nun die Stahlwerker am Großen Rennsteigcup teilnehmen und treffen in der Vorrunde u.a. auf den VfB Pößneck und Wacker Gotha. Aufstellung SV Stahl: Schneider, F.Erdmann(2 Tore), Reichmann(7), Langhammer(1), Hohmuth(6), Perthun(4), Kowalleck(1), Göllnitz(1) Endplatzierung: 1.SV Stahl Unterwellenborn 2.FSV Lauscha 3.WSV Neuhaus 4.SV 1960 Seltendorf 5.SC 09 Effelder 6.ASV Kleintettau 7.Blau-Weiss Lichte 8.VfL 06 Saalfeld

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Pokalturnier um den Stahlwerkercup | 19.12.08

Am Samstag fand in der neuen Dreifelderhalle "Grüne Mitte" das traditionelle Turnier um den Pokal der Stahlwerker statt.Die Zuschauer sahen ein kurzweiliges Turnier mit spannenden Partien bei denen es doch einige faustdicke Überraschungen gab.Leider sagten kurz vor dem Turnier die Bezirksligisten aus Ranis und von Erfurt-Nord ab und dies kann man getrost als grob unsportlich gegenüber dem Veranstalter bezeichnen.Der Turniermodus wurde geändert und so spielten die sechs Teams nun jeder gegen jeden.Die Landesklassisten Teichel und die Erste des Gastgebers starteten souverän ins Turnier,aber die Gastgeber sollten schnell eine böse Überraschung erleben.Die TSG Kaulsdorf die ein tolles Turnier spielte fegte den großen Favoriten mit 3:0 vom Parkett.Die Gastgeber konnten an diesem Tag kaum überzeugen, nur gegen Teichel ließ man beim 5:3 Sieg bis zum Zwischenstand von 4:0, das wahre Leistungsvermögen einmal aufblitzen.Dennoch gewann man die restlichen Spiele,um aber Turniersieger zu werden brauchte man die Hilfe von anderen Teams.Die Kausdorfer hatten es nun mit Teichel zu tun und beide brannten ein Feuerwerk ab.Ein spannendes und hochklassiges Match mit vielen tollen Toren endete mit 5:5.Die Zweite der Gastgeber sollte zum Zünglein an der Waage werden.Diese steigerte sich wärend des Turnierverlaufs und machte nach einem 2:0 Rückstand gegen Kaulsdorf noch den Ausgleich und machte so den Weg frei für den Turniersieg der Ersten.Man vergab eine bessere Plazierung als man gegen Teichel bei eigener 2:1 Führung klarste Chancen versiebte und 10 Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich bekam.Der TSV Zollhaus vergab in fast allen Spielen zum Anfang viele Chancen und verlor dann am Ende meist sehr klar und konnte nur gegen den WSV Neuhaus gewinnen.Als bester Torhüter wurde Marcus Langhammer vom WSV Neuhaus ausgezeichnet,bester Torschütze wurde mit 9 Treffern Mario Reichmann vom SV Stahl. Abschlußtabelle: 1, SV Stahl Unterwellenborn I 12 Punkte/25:8 Tore2.TSG Kaulsdorf 9P./12:8 T.3.SG Traktor Teichel 8P./17.14 T.4.SV StahlII 8P./10:13 T.5.TSV Zollhaus 4P./3:8 T.6.WSV 07 Neuhaus0P./1:17 T. (Von Detlef Roth)

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Stahl verliert verdient | 14.12.08

SV Blau-Weiß Neustadt - SV Unterwellenborn 3:1 (1:0)

Von Detlef Roth Die Kumpel-Elf konnte nicht an die zuletzt gezeigten Auswärtsleistungen anknüpfen und verabschiedete sich mit einer verdienten Niederlage in die Winterpause. Die Zuschauer sahen auf dem neuen Kunstrasenplatz ein auf schwachem Niveau stehendes Spitzenspiel mit wenigen Höhepunkten. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste über weite Strecken sogar mehr vom Spiel, konnten aus dieser Überlegenheit aber kein Kapital schlagen. Schon da zeigten die Blau-Weißen ihre Cleverness, ließen den Gästen keinen Raum und brachten ihre Antreiber Opel und Scheuerl immer wieder ins Spiel. Die Gäste ließen die beiden fast immer gewähren, und diese Inkonsequenz sollte das Spiel entscheiden. Ab der 30. Minute nahm die Begegnung etwas Fahrt auf, und die ersten Möglichkeiten hatten die Gäste. Einen Freistoß von Hohmuth kratzte Wölk aus dem Eck, und seine größte Tat vollbrachte er gegen einen Schuss von Langhammer aus wenigen Metern. Wie man Chancen ausnutzt, musste Stahl später erfahren. Opel setzte sich zum wiederholten Mal auf der rechten Seite, und das immer mit demselben Trick, durch, passte nach innen, und Förster köpfte unbedrängt ein (42.). Wo da die Stahl-Abwehr war, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Die erste Möglichkeit nach der Halbzeit hatten die Gäste, als F. Erdmann auf Langhammer passte und dessen Linksschuss mit großer Parade von Wölk entschärft wurde. Das war lange Zeit das einzige Zeichen der Stahlwerker. Die Neustädter taten auch nicht viel nach vorn, waren aber immer aggressiv. Bei den wenigen Aktionen nach vorn konnte Schneider im Tor immer klären. Es begann die 86. Minute, und die Gäste verteilten weiter frühe Weihnachtsgeschenke. Einen Querpass nahm Göllnitz in Liberoposition auf und verlor diesen ohne Not an Kaeppnick. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und schob ein. Wenig später der Anschlusstreffer: Jens Wolter zog aus 25 Metern ab, traf den Innenpfosten, und von dort sprang der Ball ins Tor. Urplötzlich war noch die Chance zum 2:2. René Baldauf, beim ersten Einsatz nach zwei Jahren Verletzungspause, tankte sich über Links durch. Fliegner konnte den schwierig zu nehmenden Ball aber nicht im Tor unterbringen. In der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung mit dem 3:1 durch Scheuerl, ein weiteres Gastgeschenk. Jetzt gilt, es alle Verletzungen auszukurieren, und wenn man die enorme Heimschwäche abstellen kann, sollte man optimistisch ins neue Jahr schauen. Stahl: Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, Lerche (46. Baldauf), Hohmuth (65. Smirat), F. Erdmann (73. Fliegner), St. Erdmann

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Sturmflaute bei Stahl Unterwellenborn | 29.11.08

SV Stahl Unterwellenborn - Blau-Weiß Niederpöllnitz 0:0

Von Detlef Roth Die Blau-Weißen aus Niederpöllnitz erwiesen sich in Unterwellenborn als der erwartete schwere Gegner und hätten, wenn man das ganze Spiel betrachtet, sicherlich auch einen Sieg verdient gehabt. Dem entgegen stellte sich die vielgescholtene Abwehr der Gastgeber, die endlich auch einmal ein Sonderlob verdient hat. Leider konnte die Kumpel-Elf die Form der Vorwoche nicht ganz bestätigen, aber - und damit muss man nun leben -wird nach Top-Leistungen mit anderen Maßstäben gemessen. Der Sturm der Gastgeber konnte in keinster Weise an die Leistungen der letzten Wochen anschließen. Daran krankte das Spiel der Gastgeber. In der ersten und zweiten Halbzeit gab es kaum Chancen zu vermelden. Smirat und Hohmuth waren bei Niederpöllnitz in guten Händen und wenn diese sich einmal gelöst hatten sah man den besser postierten Nebenmann nicht. So hatten die Kowalleck, Bauer, Stefan Erdmann und Jens Wolter Schwerstarbeit zu verrichten. Und wenn der überragende Marcel Peters einmal nicht zu stoppen war, gab es im Tor der Stahlwerker einen Steffen Schneider in Topform, der schwierigste Bälle mit Blitzreaktionen zu nichte machte.Warum diese Niederpöllnitzer Elf im Tabellenkeller der Landesklasse Ost steht und immer noch gegen den Abstieg spielt, war den wenigen Fans, die diese ansprechende Partie am Sonnabend sahen, ein Rätsel. SV Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Kowalleck, Wolter, Fliegner(46. F. Erdmann), Langhammer, Smirat (52. Reichmann), Perthun, Lerche, Hohmuth (76. Hertel), St. Erdmann

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Verdienter Auswärtssieg der Kumpel-Elf | 22.11.08

FC Motor Zeulenroda - SV Unterwellenborn 2:3 (2:2)

Von Detlef Roth Auf dem trotz Schneefall gut bespielbaren Nebenplatz entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Die Gäste mussten wegen Verletzungsproblemen ihr Team umstellen und dadurch rückte Ron Kowalleck auf die Liberoposition. Es waren wenige Minuten gespielt, als Hohmuth nach Pass von Perthun frei durchbrach, das Leder an die Latte hob und den abprallenden Ball per Kopf nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Die Quittung folgte nach vier Minuten auf den Fuß. Ein weiter Ball wurde im Strafraum nicht kontrolliert, Milde stand völlig frei und netzte unhaltbar ein. Die Kumpel-Elf war keineswegs geschockt und schlug postwendend zurück. Hohmuth setzte sich durch, schoss den Ball an den Pfosten und Perthun staubte ab. Das Spiel war nun verteilt, aber die Zeulenrodaer nutzten einen weiteren Fehler der Gäste zur erneuten Führung. Scholz startete an der Mittellinie ein Solo, flankte nach innen und Robert Birke sah alles andere als gut aus. Der zum langen Pfosten verlängernde Ball wurde per Kopf von Lehmann zum 2:1 nach 17 Minuten genutzt. Doch die Stahlwerker kamen zurück ins Spiel. Der verdiente Ausgleich fiel nach 29 Minuten. Ein Freistoß von Kowalleck wurde per Kopf von Hohmuth verlängert, Langhammer kam dran und Perthun traf zum zweiten Mal. In der zweiten Halbzeit bestimmten die Unterwellenborner das Spiel und man hatte klare Torchancen. Der Torhüter des FC Motor, Matthias Hutter, erwies sich aber als Meister seines Faches und kaufte allein Patrick Hohmuth drei Mal den Schneid ab. Er hielt einen Fernschuss von Daniel Lerche in goßer Manier, war aber gegen den Siegtreffer von Florian Erdmann machtlos. Erdmann wurde nach 75 Minuten eingewechselt und nutzte einen Pass von Perthun eiskalt mit seiner ersten Ballberührung zum Führungstreffer. Die Gastgeber wehrten sich vehement gegen die Niederlage, aber die einzige große Chance machte Birke zunichte. Am Ende stand ein verdienter Sieg, der laut Statistik in den letzten 20 Jahren die ersten Punkte gegen Zeulenroda einbrachte. Stahl: Birke, Bauer, Kowalleck, Wolter, Fliegner (75. F.Erdmann, 90. Hertel), Langhammer, Smirat (80. Spitzner), Perthun, Lerche, Hohmuth, St. Erdmann

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Schwaches Duell | 15.11.08

SV Stahl Unterwellenborn - Buttstädt/Großbr. 1:1 (1:1)

Von Detlef Roth In einem schwachen Landesklassenduell enttäuschten die Gastgeber auf ganzer Linie. Dabei begann man gut und führte sehr schnell. Nach sieben Minuten sorgte Christian Gretsch dafür, dass Daniel Lerche ins Spiel kam. Nachdem er zunächst am Torhüter scheiterte, konnte Jens Wolter den abprallenden Ball im langen Eck unterbringen. Danach schienen einige Akteure das Spiel schon abgehakt zu haben, anders sind zwei klare Einschussmöglichkeiten der Gäste nicht zu erklären. Zu allem Unglück verletzte sich Christian Gretsch so schwer, dass er vom Platz musste. Wenig später folgte das 1:1, Franz schob nach einem Freistoß ungedeckt in aller Seelenruhe den Ball ins lange Eck. Danach hatten die Gastgeber wenige, aber dafür klare Chancen, die von Lerche und Hohmuth nicht genutzt wurden. Die Hoffnung auf Besserung in der zweiten Halbzeit war groß, aber die Fans wurden herb enttäuscht. Die Buttstädter, offensichtlich zufrieden mit dem Spielstand, taten auch nichts für das Spiel und verwalteten mehr oder wenig das Ergebnis. Außenstehende Beobachter fragten sich, wie es beide Teams geschafft haben, Motor Altenburg zu schlagen. Kurz vor Schluss hätte Thomas Fliegner das Spiel noch entscheiden Können, nach Eingabe von Florian Erdmann schoss er den schwer zu nehmenden Ball aber über das Tor. Stahl: Birke, Bauer, Langhammer, St.Erdmann, Wolter, Gretsch (21.Fliegner), Lerche, Reichmann, Perthun, Hohmuth, Smirat (63.F.Erdmann)

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U-born im Pech | 08.11.08

Kraftsdorfer SV 03 – SV Stahl Unterwellenborn 3:2 (2:0)

Von Detlef Roth, in einem umkämpften Landesklassenspiel welches in der 91.Minute entschieden wurde,waren die 03er sicherlich die glücklichen aber auch nicht unverdienten Sieger.Stark ersatzgeschwächt waren die Gäste am Anfang des Spiels gar nicht auf dem Platz.Die Kraftsdorfer Einsatz und Kampfstark setzten die Gäste gehörig unter Druck und nach dem mehrmalig auf der Linie geklärt wurde ,war Fügemann nach 3 Minuten erfolgreich.Nachdem ein abgefälschter Schuss an der Latte landete,hatten die Gäste ihre erste Möglichkeit.Der Schuß von Florian Erdmann wurde aber von Eulitz klasse pariert.Danach gab es aber nur noch Möglichkeiten für die Gastgeber,einzig Robert Birke war es zu verdanken das dieses Spiel nicht schon vorzeitig entschieden wurde.Gegen das 2:0 war aber auch er machtlos.Ein Freistoß schwebt nach inne ,die Gäste sehen erfurchtsvoll zu und Schindelar köpft unbedrängt ein.Schon zu diesem Zeitpunkt muss erwähnt werden, das Schiedsrichter Telle aus Blankenhain diesem Spiel ,wie vielen anderen in dieser Klasse die unter seiner Leitung standen kein guter Leiter war.Bis zur Halbzeit konnte man mit diesem Ergebnis noch leben,an der schwachen Leistung der Gäste hatte der Schiedsrichter keinerlei Anteil.Nach einem überraschenderweise ruhigem Gespräch in der Kabine, kamen die Stahlwerker wie umgewandelt auf den Platz.Endlich nahm man die Zweikämpfe an und spielte so wie es der kleine unebene Platz hergibt.Endlich erarbeitete man sich Chancen,welche aber ein starker Keeper auf Seiten der Kraftsdorfer öfters zu nichte machte.Zum teil tumultartige Szenen im Stafraum der Gastgeber,ein Ball wird in der 60.Minute nach aussen abgewehrt,Patrick Hohmuth nimmt diesen auf und schießt unhaltbar ins lange Eck.Wenig später eine unschöne Szene.Einen langen Ball nimmt Birke sicher auf und wird im nachhinein von Lange äußerst Brutal von den Beinen geholt.Telle und das ist völlig unklar und nicht nachvollziehbar, zeigt nur die Gelbe Karte. Die Gäste ließen sich durch diese einseitige pfeifferei nicht entmutigen und kämpften weiter.Der Trainer zog die letzten Trumpfkarten und wechselte noch Meyer und Spitzner ein und dies schien auch zu fruchten .Erst scheitert Meyer am großartig reagierenden Eulitz,dann bereitet Spitzner mit Kopfballverlängerung das 2:2,welches Hohmuth mit Heber in der 91.Minute erziehlt vor.Die Rechnung machte man allerdings ohne die Gastgeber,diese hellwach überraschten die Gäste mit einer Flanke über rechts und Fügemann völlig alleingelassen köpfte per Flugkopfball unhaltbar für Birke ins rechte Angel.Eine unnötiger Punktverlust,trozdem kann man stolz auf dieses Team sein ,was sich trotz der vielen Verletzten als Einheit zeigt und sich nie aufgibt Aufstellung: Birke,St.Erdmann,Wolter,Fliegner,Smirat(85.Spitzner),Perthun.Gretsch,Lerche(85.Meyer),Hohmuth,F.Erdmann,Reichmann

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Glücklicher Sieg | 01.11.08

SV Stahl Unterwellenborn- FC BW Dachwig/Döllstädt 2:1 ((1:0)

Von Detlef Roth, nun hat es auch die bisher ungeschlagenen Dachwiger erwischt.In einem spannenden Spiel gewannen die Einheimischen, auf Grund der größeren Anzahl an klaren Torgelegenheiten etwas glücklich, aber keineswegs unverdient.Der Uhrzeiger hatte noch keine ganze Umdrehung gemacht und schon führten die Stahlwerker mit 1:0. Wer anderes als Patrick Hohmuth nutzt einen Fehler der Gäste aus und bringt seine Farben mit Flachschuß in Führung.Bei verteiltem Spiel sind ein Fernschuß von Florian Erdmann und eine scharfe Eingabe von Hohmuth, die der Torhüter mit Mühe nach vorne abwehrt zu nennen.In der Folge die Riesenchance für die Gäste zum Ausgleich.Nach einem Fehlpass von Stefan Erdmann an der Mittelinie, ging es ganz schnell.Ein Pass in die Tiefe und Steffen Schneider vollbrachte gegen den frei durchgebrochenen Dachwiger Geier eine Glanztat.Beide Mannschaften weiter offensiv und die Kumpel-Elf hätte ihre Führung in der 22. Minute ausbauen können.Einen genialen Pass von Hohmuth nimmt Smirat auf, steuert allein auf den Keeper zu und dieser rettet ebenso stark wie sein Gegenüber.Danach ein sichtlicher Bruch im Spiel der Gastgeber,man versuchte das Ergebniss zu verwalten.Trotz Feldüberlegenheit fällt den Gästen aber nicht viel ein,nur einen Kopfball muß Schneider gedankenschnell um den Pfosten lenken.In dieser Phase des Spiels gab es nur noch eine Möglichkeit für die Gastgeber,als Perthun eine Ecke direkt aufs Tor zieht und der Ball vom Keeper auf die Querlatte gelenkt wird.Mit Beginn der zweiten Halbzeit schien neuer Schwung bei den Hausherren einzuziehen,aber der Kopfball von Smirat erwies sich schnell als Strohfeuer.Die Gäste bestimmten nun das Spiel und kamen auch zu Gelegenheiten.Die beste vereitelte wieder Schneider,den Aufsetzerball lenkte er um den Torpfosten.Weitere Fernschüsse fanden nicht das Ziel und so brauchte man die gütige Mithilfe der Stahlwerker um zum Ausgleich zu kommen.Der eigentlich hervorragend spielende Christian Bauer, versuchte ohne Blickkontakt den Ball zu Schneider zurückzuköpfen, aber dies misslang gründlich.Geier hatte aufgepasst,nahm den Ball herunter und schob unter Schneiders Körper zum verdienten Ausgleich in der 75.Spielminute ein.Alle dachten nun das Spiel kippt , aber die Gastgeber hatten zwei Minuten später die passende Antwort.Ein Solo von Kapitän und Libero Ken Langhammer schließt dieser mit einem herrlichen Pass auf Heiko Perthun ab,dieser spielt noch den Tormann aus und schiebt ein.Die Gäste sichtlich geschockt hätten nun vollends k.o.gehen müssen.Chancen von zweimal Smirat,Perthun und Lerche,allesamt Hochkaräter wurden entweder vom erstklassigen Keeper der Gäste entschärft,oder auch unkonzentriert vergeben.So musste man bei den letzten energischen Bemühungen einer starken Dachwiger Mannschaft noch um den Sieg bangen. Aufstellung: Schneider, Bauer, St.Erdmann, Langhammer, Smirat(85.Spitzner), Perthun, Gretsch, Lerche, Hohmuth(80.Hertel), F.Erdmann(67.Fliegner), Reichmann

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Stahl-Elf gewinnt auch in Weimar! | 26.10.08

SC 1903 WeimarII – SV Stahl Unterwellenborn 0:4 (0:2)

Leider mußten die Stahlwerker durch die Verletzung von Kapitän Maik Göllnitz,der sicherlich drei Wochen ausfallen wird,die Mannschaft wiederrum einmal umstellen.Auf die Position des Liberos rutschte dadurch Ken Langhammer,der seine Aufgabe hervorragend löste.Die Gäste waren in diesem Match klar überlegen,nur in einer kurzen Phase des Spiels zeigte man einige Schwächen.Schon nach vier Minuten ging man in Führung.Einen Hinterhaltsschuss von Langhammer nahm Mario Smirat auf und dessen Schuss aus der Drehung konnte der Torhüter der Gastgeber nur mit Mühe halten,den abprallenden Ball nahm Christian Gretsch auf um den Torhüter aus kürzester Entfernung zu tunneln.Es folgte eine Reihe hervorragender Möglichkeiten aber zweimal Smirat und einmal Perthun können diese nicht nutzen.Schon zu diesem Zeitpunkt hätte man alles klar machen können oder sogar müssen.Dann schlichen sich erste Fehler ein,die Konzentration und die Laufbereitschaft ließen sichtlich nach.Nach35 Minuten wäre dies fast bestraft worden.Robert Birke fliegt nach einer Ecke am Ball vorbei und die Unterwellenborner können mit Mühe auf der Linie klären.Dies wirkte wie ein Hallowachsignal und die Gäste setzten die Weimarer wieder unter Druck.Nachdem Smirat einen vom Tormann abprallenden Ball aus kurzer Entfernung nicht im Tor unterbringt,macht er es kurz vor dem Pausenpfiff besser.Heiko Perthun schlägt eine Ecke scharf nach innen und Smirat netzt mit herrlichem Kopfball ein.In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit war Trainer Andreas Goretzky sichtlich unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft,die das schnelle Passspiel völlig vermissen lies und sich oft in sinnlosen Dribblings aufrieb.Erst als er genervt die Auswechselspieler zum aufwärmen schickte,wurden seine Spieler wieder zielstrebiger.Daniel Lerche spielte einen genauen Pass über vierzig Meter auf Smirat,dieser legte den Ball Patrick Hohmuth mit feinem Hackentrick auf und dieser hämmerte den Ball in den linken Winkel.Danach wieder eine Reihe klarer Chancen,die wie so oft nicht genutzt wurden.Das 0:4 erzielte dann Mario Reichmann nach herrlicher Vorarbeit von Lerche,der den Ball sauber in die Gasse spielte und Mario in der 70.Spielminute allein vorm Keeper wenig Mühe hatte.Dieses Tor gönnte man dem Torschützen von ganzem Herzen.Weitere Möglichkeiten von Smirat und Gretsch blieben ungenutzt und beinahe wären die Weimarer noch zum Ehrentreffer gekommen.Einen etwas unmotivierten Querpass von Bauer nahm man im Abwehrzentrum nicht sauber an,dies nutzte ein Stürmer der Gastgeber und spritzte dazwischen ,zum Glück konnte Wolter diesen im letzten Moment noch abdrängen,so das Birke noch relativ sicher aufnehmen konnte.Diesen Sieg sollte man nicht überbewerten,der SC 1903 war an diesem Tag nicht in der Lage ernsthaft dagegen zu halten. Aufstellung: Birke, Bauer, Wolter, Smirat(75.Hertel), Perthun, Gretsch(82.Fliegner), Lerche, Hohmuth, F.Erdmann, Reichmann(83.St.Erdmann)

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Starke Leistung im Derby | 18.10.08

SV Stahl Unterwellenborn - VfL 06 Saalfeld 5:2 ( 2:0 )

Von Detlef Roth, pünktlich zum 60 jährigem Jubiläum lieferten die Stahlwerker eine wirklich starke Leistung ab und die Gäste aus der Kreisstadt sind ohne Übertreibung mit diesem Ergebniss gut bedient.Zum Ende des Spiels kann man die vielen Chancen gar nicht mehr aufzählen ,aber dies mußte man sich bis dahin auch schwer erarbeiten.Der VfL versuchte die gefährlichen Stürmer der Gastgeber zuzustellen,dies gelang ihnen aber mit wenig Erfolg.Die ersten Möglichkeiten wurden noch vergeben und auch die Gäste tauchten bis dahin des öfteren gefährlich vor dem Gehäuse von Steffen Schneider auf.Doch die erste Unachtsamkeit nutzte Patrick Hohmuth aus und netzte nach 14 Minuten ein.Großer Jubel beim Großteil der 350 Zuschauer.Danach vergab Mario Reichmann die Möglichkeit zu erhöhen und fast wäre den Gästen der Ausgleich gelungen,zum Glück ging der Kopfball knapp über die Latte.Eine kleine Vorentscheidung gab es in der 45 Spielminute.Ein herrlicher Spielzug,Heiko Perthun legt mit der Hacke ab und der 19jährige Daniel Lerche zieht zum Tor und schließt eiskalt ab.Nach der Pause dauerte es keine fünf Minuten und Daniel Lerche lief den Abwehrspielern der Gäste einfach davon und ließ Steven Schlegel keine Chance.Wenig später,die Uhr hatte keine volle Umdrehung gemacht,hatte der große Anhang der Kreisstädter wieder Hoffnung.Schneider und Göllnitz sind sich nicht einig und der Kapitän der Gastgeber schenkt Karsten Rosenbusch den Anschlußtreffer.Die Kumpel-Elf zeigte sich aber wenig beeindruckt und man spielte weiter nach vorn.Die Gastgeber zeigten sich von ihrer besten Seite und erspielten sich Chancen im Minutentakt.Das vierte Tor erzielte Heiko Perthun und das fünfte Ken Langhammer.Vorausgegangen waren herrliche Spielzüge, die Fans der Stahlwerker waren hellauf begeistert.Das Spiel hätte zum Debakel für den VfL weden können,doch ließ man großzügig eine Reihe von klarsten Chancen aus.Eine bittere Pille mußten die Gastgeber in einem wirklich fairen Derby doch noch schlucken.Nach vielen gelben Karten für beide Teams,flog zu allem Überfluß Torwart Steffen Schneider nach einem Foul außerhalb des Strafraums mit Rot vom Platz.Schiedsrichterin Julia Heuschkel wertete dieses als Foul als letzter Mann,obwohl Spieler der Gastgeber mit gelaufen waren..Fingerspitzengefühl wäre da angesagt gewesen und mit der letzten Aktion des Spiels verkürzte Amberg gegen den ins Tor gerückten Feldspieler Christian Spitzner mit direktem Freistoß zum 5:2.Ein tolles Derby mit enem verdienten Sieger,die Kirmes und die Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der " Hütte" sahen nur fröhliche Gesichter. Aufstellung : Schneider,Bauer,Göllnitz,Wolter,Gretsch( 78.Hertel),Langhammer,Lerche,F.Erdmann,Reichmann,Perthun(85.Spitzner),Hohmuth

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Unterwellenborn dominiert Kreisderby | 05.10.08

TSV Bad Blankenburg - SV Unterwellenborn 2:6 (0:3)

Von Enrico Just 250 Zuschauer sahen am Sonntag bei starkem Wind ein torreiches Kreisderby zwischen den auswärtsstarken Gästen vom SV Stahl Unterwellenborn und dem TSV Bad Blankenburg. Dabei konnte der Stahl-Anhang gar sechs Mal einen Torerfolg bejubeln. Für den Gastgeber reichte es allenfalls zu zwei Ehrentreffern. Dabei ging das Spiel für die Schwarzataler ganz gut los. Gästetorhüter Schneider bewahrte seine Elf mit einer Fußabwehr gegen Marrs platzierten Flachschuss vor einen frühen Rückstand (8.). Auch als Thorz aus sieben Metern den Pfosten traf war der TSV-Anhang noch frohen Mutes (10.). Doch danach nahm die dritte Heimniederlage ihren brutalen Lauf. Bei einem Freistoß verharrte Reichardt auf der Linie und ausgerechnet Mannschaftskapitän P. Schulz lenkte den Ball per Kopf ins eigene Tor (0:1/16.). Beim vermeintlichen 1: 1-Ausgleichstreffer wurde Marr im Abseits gesehen (20.). Ein 30-Meter-Schuss senkte sich über Reichardt zum 0:2 ins Netz (37.). Vier Minuten später hatte Hohmuth nach einem Konter das Spiel entschieden (40.). Mit einem 0:3 wurden die Seiten gewechselt. Mit drei Großchancen von Perthun (48., 50. und 51.) bei Tempo-Gegenstößen der gedanklich schnelleren Unterwellenborner begann der zweite Spielabschnitt. Letztere wurde zum 0:4 verwandelt (54.). Als Hammer von links flankte waren die Bemühungen des Gastgebers um den Anschlusstreffer erfolgreich. Thorz traf zum 1:4 (65.). Perthuns Lattenschuss (67.) und Reichardts Parade gegen Hohmuth (69.) waren Vorboten des 2: 6-Debakels. Beim 1:5 startete Hohmuth in vorderster Linie und hämmerte den Ball in den linken Winkel (77.). Das 1:6 gelang Fliegner aus abseitsverdächtiger Position (81.). Den Schlusspunkt setzte Hammer, welcher nach Rösers Kopfballvorlage mit seinem ersten Punktspieltreffer für den TSV den Endstand herstellte (86.). Am verdienten Auswärts-Sieg der Unterwellenborner gegen desolate Blankenburger war nichts zu deuteln. TSV: Reichardt - Leopold, N. Schulz, Albrecht, Thiel (46. Schulze), P. Schulz, J. Botz, Röser, Marr, Thorz, Stauche (46. Hammer) Stahl: Schneider - Kowalleck (66. Gretsch), Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, Lerche, Hohmuth, F. Erdmann (75. Fliegner), Reichmann, Stahl (17. Hertel)

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Stahl gewinnt in Altenburg | 27.09.08

Motor Altenburg - SV Unterwellenborn 1:3 (1:1)

Von Detlef Roth Zu den schon fehlenden Stammspielern kamen noch kurzfristig die Ausfälle von Bauer, Fliegner und Birke, so dass die eigentliche Nummer drei im Tor, Felix Voelke, zum Einsatz kam und die Aufgabe überzeugend löste. Die Stahlwerker begannen gut, die Gastgeber waren sehr nervös. Was den Gästen in den ersten 20 Minuten fehlte, war der zwingende Zug zum Tor. Damit machte man die Gastgeber wieder stark, und diese kamen dann richtig ins Spiel. Die Gäste waren zu passiv, vieles erinnerte an die Vorwoche, und Motor ließ sich nicht lange bitten. Eine Flanke erreichte den völlig ungedeckten Pein, der einköpfte. Die Kumpel-Elf ließ sich aber nicht hängen und hatte nach einer Parade von Voelke die Chance zum Ausgleich. Nach schöner Vorarbeit von Geburtstagskind Lerche schoss aber Kowalleck vorbei. Wenige Sekunden vorm Halbzeitpfiff legte sich dieser den Ball zur Ecke zurecht, schlug den Ball auf den langen Pfosten, und Florian Erdmann köpfte zum Ausgleich ein. In der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel mit viel Tempo, vielen Fehlpässen und wenig Chancen. Nach 78 Minuten wohl die Schlüsselszene: Nach zweimaligem Wechsel der Gäste rückte Perthun hinter die Spitzen, ihm misslang ein Pass an der eigenen Grundlinie. Die folgende Flanke bekam ein Altenburger auf den Kopf serviert, aber Felix Voelke hielt sein Team mit großartigem Reflex im Spiel. Die Unterwellenborner, jetzt hellwach, fuhren nun einige äußerst gefährliche Konter. Beim 1:2 hatte man allerdings auch ein wenig Glück, als sich der Torhüter und ein Verteidiger umrannten und Hohmuth locker einnetzen konnte. Zwei Minuten später die Entscheidung, als Hohmuth nach feinem Pass von Florian Erdmann zum 1:3 vollstreckte. Fast fiel noch das dritte Tor von Hohmuth, diesmal wurde er von Smirat auf die Reise geschickt, aber Kolditz reagiert glänzend. Unterwellenborn: Voelke, Kowalleck (80. Hertel), Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, Lerche, Hohmuth, F. Erdmann, Reichmann (76. Smirat, Stahl

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Schwache Stahl-Elf | 20.09.08

SV Stahl Unterwellenborn - ZFC Meuselwitz II 0:1 (0:0)

Von Detlef Roth Die Gastgeber boten eine schwache Leistung. Von Beginn an bestimmten die Gäste das Spiel. Schon zu Beginn ließen die Meuselwitzer klare Chancen aus oder scheiterten am überragenden Steffen Schneider im Tor. In dieser Phase hatten die Stahlwerker aber auch einige lichte Momente. Fliegner schoss an den Außenpfosten. Nach einer Ecke verlängerte Lerche, aber Bauer bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Nach diesen Aktionen brannte es im Gegenangriff lichterloh im Strafraum der Gastgeber und da die Gäste es nicht schafften Schneider zu überwinden, besorgten das die Gastgeber selbst. Eine Eingabe beförderte Wolter ins eigene Tor (22.). Vier Minuten vor der Halbzeit der schönste Spielzug: Hohmuth tankte sich durch, Fliegner legte ab und der Schuss von Lerche ging neben das Tor. Es folgte noch ein Drehschuss von Hohmuth, der knapp das Ziel verfehlte. Was in der zweiten Halbzeit folgte war eine einzige Enttäuschung. Nur Steffen Schneider und Christian Stahl konnte man eine überzeugende Leistung bescheinigen. Der ZFC übte sich in der Kunst, reihenweise klarste Chancen auszulassen und das wäre fast noch bestraft worden, als sich Thomas Fliegner ein Herz nahm und den Ball ans Lattenkreuz hämmerte. Stahl: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter (28. Hertel), Fliegner, Langhammer (69. Kowalleck), Perthun, Lerche, Hohmuth, F. Erdmann (56. Smirat), Stahl

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Schwaches Derby ohne Sieger | 13.09.08

SG Traktor Teichel - Stahl U´wellenborn 1:1 (1:1)

Von Peter Scholz In einem schwachen Kreisderby, in dem sich die Spieler mehr auf den Schiedsrichter als das Spiel konzentrierten, gab es verdientermaßen keinen Sieger. "Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit zu blöd, gleich zu Beginn für klare Fronten zu sorgen", sagte Stahl-Trainer Andreas Goretzky. Erneut zeichnete sich da der in bestechender Form spielende Teicheler Torwart Uwe Rottstädt aus. Und wenn er dann doch einmal geschlagen war, scheiterte der potenzielle Torschütze. Als jeder mit der Gäste-Führung rechnete, traf Teichel: Zelmer schaltete in der 14. Minute am schnellsten. Auch danach hatte Stahl wohl die größeren Chancen, ohne jedoch eine davon zu verwerten. Ein Teicheler Einwurf sorgt dann dafür, dass Unterwellenborn doch zum Ausgleich kommt: Dieser wird von den Gästen an der Mittellinie abgefangen, Sturmspitze Perthun bekommt den Ball und lässt sich weder von der aufgerückten Abwehr noch von Rottstädt aufhalten (39.). "Wir müssen so gut wie alles besser machen", sagte Teichel-Trainer Holger Jähnisch, der in der Halbzeitpause in der Kabine richtig laut wird. Doch das Derby wird auf beiden Seiten nicht wirklich besser: Spielerisch auf unterem Niveau verkommt es zu einem Kick-and-rush, wobei es nur noch von der Spannung lebt. Die größten Tormöglichkeiten entstehen durch Einzelaktionen, wobei vor allem Schröter nach seinem Volleyschuss aus 15 Metern, der an den Pfosten klatscht, für Raunen unter den 200 Zuschauern sorgt. "Wir hatten in dieser Partie drei, vier gute Akteure, aber auch drei, vier schlechte", räumt Jähnisch ein, der mit dem Punkt nicht so recht zufrieden war. Anders dürfte es sein Stahl-Kollege Goretzky sehen, der sich trotz einer traditionell schlechten Abwehr über den einen Punkt freuen konnte. Teichel: Rottstädt - Minks, Kühnemund (ab 20. S. Wolf), Morgenroth, Müller-Sachs, M. Kämmer, Staskewitsch, Schröter, Sliskovic (GK), Backhaus (GK; ab 85. Poser), Zelmer (ab 87. Frank) Unterwellenborn: Schneider - Bauer, Kowalleck (ab 72. Hertel), Göllnitz, Wolter, Fliegner, Perthun (GK), Lerche, F. Erdmann (GK), Reichmann (ab 45. Smirat), Stahl (GK)

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Glücklicher Sieg mit neun Mann | 30.08.08

SV Stahl Unterwellenborn - FSV Sömmerda 2:1 (2:0)

Von Detlef Roth, in einem zum Schluß nervenaufreibendem Spiel gewannen die Gastgeber letztendlich verdient ,obwohl die Gäste in der zweiten Halbzeit dem Ausgleich zwei mal sehr nahe waren.Zu Beginn der Partie spielte nur eine Mannschaft und das waren die Gastgeber.Innerhalb kürzester Zeit hatte man gute Chancen zur Führung.Es dauerte auch nur bis zur sechsten Minute als sich Patrick Hohmuth ein Herz nahm,aus 18 Metern abzog und der Ball im linken oberen Eck landete.Bis zur 25 Minute spielte man ohne Fehl und Tadel um die Gäste durch Unkonzentriertheiten wieder ins Spiel zu bringen.Ein Querschläger von Lerche im eigenen Strafraum bringt einen Sömmerdaer in Schußposition,Schneider kann mit Mühe zur Ecke klären.Der FSV wurde nun stärker,aber in diese Phase viel das 2:0.Heiko Perthun,welcher ein starkes Spiel ablieferte,erkämpft sich an der Grundlinie den Ball, tanzte zwei Gegenspieler aus und wird im Strafraum gefoult.Den fälligen Elfmeter verwandelt dann Hohmuth sicher.Eben dieser Hohmuth erwies der Mannschaft einen Bärendienst als er übermotiviert nach zwei Fouls im gegnerischen Strafraum Gelb-Rot sah.War dies durchaus vertretbar,waren das mehrere Entscheidung des sehr selbstsicher auftetenten Schiris Lumm aus Klengel-Serba in der zweiten Halbzeit kaum.Zunächst merkte man den Gastgebern die numerische Unterlegenheit nicht an,man hatte nach 50 gespielten Minuten die große Chance zum erhöhen des Resultates.Statt konsequent abzuschließen wurde drei mal quer gespielt,letztendlich scheitert Reichmann aus wenigen Metern am Schlußmann der Gäste.Dann kamen die großen Auftritte des Schiris.Erst übersah er ein klares Handspiel im Strafraum,der Linienrichter zeigte dies auch an ,aber mit einer Handbewegung wurde dies großzügig vom Tisch gewischt.Wenig später eine klare Tätlichkeit eines Sömmerdaers,Langhammer lag waagerecht in der Luft und zur Überraschung aller zog Lumm nicht Rot sondern Gelb für beide. Dies sollte noch Konsequenzen für den Unterwellenborner haben.Der FSV wurde nun immer stärker und setzten die Gastgeber unter Druck.Großes Glück bei einem Innenpfostenschuß der Gäste.Bis zum Anschlußtreffer dauerte es 61 Minuten und diesen leiteten die Gastgeber mit gütiger Unterstützung von F.Erdmann selbst ein.Ein unnötiger Ballverlust per Hake an der Mittellinie führt zu einem Konter welchen Seele ohne Mühe abschließt.Es gab nun nur noch einige sporadische Angriffe der Gastgeber, welche aber gefärlich waren.Reichmann wird herrlich frei gespielt,ein Foul folgt, aber wie konnte es anders sein der Tatort wird auserhalb des Strafraums gelegt.Viel Glück hatte man kurz vor Schluß als ein mächtiger Schuß aus dem Hinterhalt ans Lattenkreuz klatscht.Den unrümlichen Schlußpunkt setzt wieder der Schiri.Langhammer läuft auf den Tormann zu, hat sich den Ball etwas zu weit vorgelegt und es kommt zu einem unbeabsichtigten Zusammenprall mit dem Torhüter am Strafraumeck.Lumm zögert nicht und schickt Langhammer völlig überzogen mit Gelb-Rot zum duschen. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Fliegner (46.F.Erdmann), Langhammer, Perthun (79.Smirat), Lerche, Hohmuth, Reichmann (84.Hertel), Stahl

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Hart erkämpfter Sieg | 25.08.08

FC 1921 Gebesee - SV Stahl Unterwellenborn 0:1 ( 0:0 )

Von Detlef Roth, einen hart erkämpften Sieg feierten die Stahlwerker in Gebesee, der nach Steigerung in der zweiten Hälfte des Spiels zwar glücklich aber auch nicht ganz unverdient war. Zu Beginn merkte man den Gästen die Verunsicherung nach der klaren Heimniederlage doch an,es dauerte gerade einmal drei Minuten bis zur ersten Chance der Einheimischen.Nach einer Eingabe wurde der Ball aber am kurzen Pfosten vorbeigeschoben.Man brauchte ca. eine Viertelstunde bis man die Gebeseer besser in den Griff bekam,vor allem Zeudmi nutzte den Platz den die Abwehrspieler der Gäste boten zu einigen gefährlichen Dribblings.Danach startete man erste Angiffe auf das Tor der Gastgeber,vor allem Patrick Hohmuth zog immer wieder an den Ketten.Dazwischen noch eine verheißungsvolle Situation der Gastgeber,als nach schönem Angriff über links sich der folgende Schrägschuß auf die Querlatte senkte.Kurze Zeit später startete wiederrum Hohmuth über links und dessen satten Schuß parierte Arnold in großem Stil.Die folgende Ecke verpasste Gretsch per Kopf um Zentimeter.Mit Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste hellwach und brachten die Abwehr der Einheimischen in starke Bedrängniss. Zweimal kam man innerhalb kürzester Zeit bis zur Grundlinie durch,doch die Gastgeber klärten jeweils in höchster Not.Nach 57 Minuten war die Führung der Stahlwerker eigentlich fällig,einen groben Fehler der Gastgeber nutzte Langhammer um allein aufs Tor zuzulaufen aber er scheiterte am stark reagierendem Schlußmann.Was für eine Chance.Die größte Möglichkeit zur Führung der Gastgeber leiteten die Gäste mit einem katastrophalen Abspiel auch selber ein.Den ersten Schuß muß Schneider prallen lassen,um den Nachschuß aus wenigen Metern mit Reflex zu entschärfen,da waren gerade 66 Minuten gespielt.Es dauerte dann noch vier Minuten bis zum ersten Saisontreffer der Kumpel-Elf.Ein schöner Angriff über rechts,Daniel Lerche dringt in den Strafraum ein und wird gefoult.Der Pfiff ertönt sofort ,aber zur Verwunderung aller wird der Tatort aus dem Strafraum herausverlegt.Dies nutzte den Einheimischen aber wenig,denn Hohmuth schießt den Ball mit leichter Zwischenberührung der Mauer scharf ins lange Eck.Es ergaben sich nun Räume für die Gäste die diese auch nutzen wollten.Zwei mal hatte man sich mit Direktablagen durchgespielt und man wäre allein auf den Torhüter gelaufen,doch die Linienrichterin hatte in mangelnder Kenntniss der Abseitsregel jedesmal die Fahne oben.Dem guten Schiri Leinhos aus Gotha blieb da keine Wahl und dieser pfiff die Angriffe zurück.Es folgte eine extrem hecktische Schlußphase nachdem Klöppner von den Gastgebern nach Tätlichkeit vom Platz gestellt wurde.Die Gäste, obwohl in Überzahl ,verloren in den letzen zehn Minuten jegliche Ordnung.Statt das Spiel zu kontrollieren regierten nun Hektik und mangelnde Übersicht.In dieser Phase lag der Ausgleich zwei mal in der Luft und man atmete tief durch als der Schlußpfiff ertönte Aufstellung: Schneider, Göllnitz, Wolter, Fliegner(72.Hertel), Langhammer, Perthun, Gretsch, Lerche, Hohmuth( 83.St.Erdmann), Reichmann( 79.Smirat), Stahl

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Heimklatsche für Stahl | 16.08.08

SV Stahl Unterwellenborn - Blau -Weiß Neustadt 0:3 (0:3)

Von Detlef Roth Mit einem klassischen Fehlstart begannen die Stahlwerker die Saison gegen Angstgegner Neustadt. Die erste Viertelstunde spielte man gut und druckvoll und hätte in Führung gehen müssen. Nach neun Minuten befördert Gretsch eine Eingabe von Perthun an den Pfosten, den zurückprallenden Ball bekommt Langhammer vor die Füße, wird leicht behindert und bekommt den Ball aus zwei Metern nicht im leeren Tor unter. Dann zeigten die Neustädter, wie man es besser macht und entschieden unter gütiger Mithilfe der Gastgeber innerhalb von zehn Minuten das Spiel. Nach 16 Minuten waren die Gäste das erste Mal vor dem Tor der Kumpel-Elf und schon klingelte es. Ein scharf getretener Freistoß von links fand in Nitschke einen dankbaren Abnehmer, die Abwehr der Unterwellenborner stand Spalier. Dass die Neustädter einen extrem gefährlichen Torjäger haben, hat sich offensichtlich bis Unterwellenborn nicht herumgesprochen und so traf dieser wie er wollte. Ein langer Pass über links, Nitschke ließ Wolter stehen und traf ins kurze Eck (22.). 26 Minuten gespielt, Freistoß von rechts, scharf getreten, vier Weiß-Rote stehen Pate, als Nitschke hineinspritzt und mit Flugkopfball zum 0:3 trifft. Damit war das Spiel schon vorzeitig entschieden. Die Gastgeber mühten sich redlich, aber es gelang nicht viel. Vielleicht hätte die gute Gelegenheit für Reichmann, der nach toller Vorarbeit von Gretsch kurz vor der Halbzeitpause nicht den Kasten traf, noch einmal für Hoffnung gesorgt. Die Gäste schaukelten den Vorsprung sicher nach Hause. Stahl: Schneider, Bauer (ab 46. Stahl), Kowalleck (59.Fliegner), Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun (ab 74.Smirat), Gretsch, Lerche, Hohmuth, Reichmann.

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Ansehnliches Pokalspiel | 10.08.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Schott Jena 0:2 (0:0)

Von Detlef Roth In einem ansehnlichen Pokalspiel verkauften sich die Einheimischen gut und machten dem Vizemeister des Landes Thüringen das Leben so schwer wie möglich. Die Stahlwerker standen tief, um den Gästen nicht ihr gefährliches Flügelspiel zu gestatten. Diese taktische Maßnahme zeigte Wirkung, die Gastgeber verengten geschickt die Räume, so dass die Glaswerker kaum zu klaren Möglichkeiten kamen. Nur einmal musste Schneider in der ersten Viertelstunde eingreifen. Die Stahlwerker wurden mit der Zeit etwas mutiger und setzten erste Akzente nach vorn. Eismann parierte einen Schuss von Reichmann und Gretsch segelte in bester Position nach einer Ecke am Ball vorbei. Nach ca. 25 Minuten mussten die Glaswerker tief durchatmen, als nach schöner Kombination der scharfe Schuss von Perthun um Zentimeter am linken Pfosten vorbei pfiff. Es folgte nach einer halben Stunde die erste große Chance der Gäste. Im Vorwärtsgang verloren die Gastgeber den Ball und wurden ausgekontert. Dieser schnelle Spielzug wurde mit einem knallhartem Schuss abgeschlossen, den Schneider in toller Manier aus dem Angel kratzte. Die Gäste wurden nun immer stärker und erspielten sich einige Möglichkeiten, doch die tapfer kämpfende Abwehr klärte mehrmals im letzten Moment. So ging es mit dem 0:0 und das nicht unverdient in die Pause. Die Glaswerker machten nach der Halbzeit weiter Druck, um die Kumpel-Elf zu Fehlern zu zwingen. Leider wurde ein solcher schon nach 54 Minuten bestraft. Das erste Mal verließ man die taktische Marschroute, die rechte Abwehrseite war gänzlich offen, ein Flügellauf über links, eine scharfe Eingabe und der Bundesliga-erfahrene Andreas Schwesinger war in der Mitte schneller als Gretsch am Ball und netzte mit dem Knie unhaltbar ein. Danach verflachte die Partie zusehends, die Gäste machten nur das Nötigste um die Partie sicher herunterzuspielen. Die Gastgeber hatten in dieser Phase zwei Gelegenheiten, welche aber durch Hertel und Stahl überhastet vergeben wurden.

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Zweistelliger Sieg für Stahlelf im Test gegen die Raniser | 07.08.08

SV Stahl Unterwellenborn - TSV 1860 Ranis 10:2 (3:2)

Von Detlef Roth, im letzten Vorbereitungsspiel gewannen die Stahlwerker gegen den Bezirksligaaufsteiger noch klar, als deren Kräfte schon sichtlich zu Ende gingen. In der ersten Hälfte passte bei den Gastgebern wenig zusammen. Haarsträubende Abspielfehler, keine Ideen und mangelnde Laufbereitschaft prägten das Spiel. Die Elf ging immer in Führung, aber postwendend kam der Ausgleich, den Stahl mit Fehlpässen selbst einleitete. Die Tore für die Gastgeber erzielten Spitzner (2) und Klinkhardt. Für die tapferen Gäste trafen Hagelmoser und Loth. Zur zweiten Halbzeit wurden einige wichtige Stammkräfte eingewechselt und das Spiel nahm zunehmend Fahrt auf. Ab der 53. Minute fielen die Tore wie reife Früchte. Der Gastgeber war nun läuferisch und spieltechnisch klar überlegen. Allerdings konnte die Abwehrarbeit in der zweiten Hälfte auch keinen überzeugen. Stahl spielte leichtsinnig und oft unkonzentriert. So kamen die Raniser immer wieder zu Chancen. Gut ausgespielt wurden die schnellen Gegenangriffe, welche regelmäßig zu Toren führten. In die Treffer teilten sich Reichmann (3), Hohmuth (2) und Kowalleck (2). Dieser Test hatte kaum Aussagekraft.

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Unterwellenborner gewinnen zwei Mal an der Ostsee | 04.08.08

Von Detlef Roth, am Wochenende besuchten die Fußballer des SV Stahl Unterwellenborn nun schon zum 14. Mal den SSV Satow. Neben verschiedenen Freizeitaktivitäten wurde natürlich auch Fußball gespielt.

Am Freitagabend waren zuerst die Oldies der Stahlwerker gefragt, die auf dem Gelände der Satower den Mulchower SV 07 als Gegner hatten. Nach ausgeglichener erster Halbzeit wurden beim Stand von 1:1 die Seiten gewechselt. Torschütze für die Unterwellenborner war da per Kopf Ellmar Fritze. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Kumpel immer mehr das Kommando und gewannen dank der besseren Kondition noch mit 5:3. Die restlichen Tore teilten sich Detlef Roth (zwei), nochmals Ellmar Fritze sowie Udo Langhammer. Beim MSV war unter anderem der ehemalige Stahlspieler Veit Schwech erfolgreich. Am Samstag trafen die Gäste dann auf die erste Mannschaft des SSV Satow, die in der vergangenen Saison den dritten Platz in der Bezirksklasse belegte. Die Unterwellenborner, mit einer gemischten Mannschaft angetreten (vom aktuellen Landesklassenteam spielten fünf Akteure), beherrschten Ball und Gegner ziemlich deutlich. Bereits nach knapp einer halben Stunde führte man mit 4:0. Torschützen waren bis dahin drei Mal Mario Reichmann und der nach kompliziertem Beinbruch das erste Mal wieder spielende Stefan Meyer. Mit Beginn der zweiten Halbzeit lief es nicht mehr ganz so flüssig, die Satower kamen zum Anschlusstor. Kiefer im Tor verhinderte danach weitere Treffer. Diese Phase beendete dann Heiko Perthun mit dem 1:5. Die Gastgeber verkürzten nochmals auf 2:5, wurden dann in der Schlussphase aber ausgekontert. Für die Treffer sechs und sieben zeichneten wieder Reichmann und Perthun verantwortlich.

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Wechselnder Erfolg für die Stahlwerker | 17.+19.07.08

TSG Bau Remschütz - SV Stahl U´born 2:4 (1:1)
Germania Ilmenau - Stahl Unterwellenborn 3:2 (2:0)

Von Detlef Roth, am Donnerstag gewann man in Krölpa gegen die Oberliga-Reserve des VfB verdient. Auf dem unebenen Platz hatte Stahl nach drei Minuten die erste klare Chance durch Smirat, doch dessen Schuss wurde auf der Linie gestoppt. Das 0:1 dann durch Kowalleck, der mit einem Schuss aus der Drehung ins lange Eck trifft. Danach vergab man viele Chancen und musste das 1:1 nach einem Standard hinnehmen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel der Stahl-Elf zwingender. Nach Chancen von Lerche und Smirat trifft dann Christian Stahlzum 1:2 (60.), vier Minuten später erhöhte Neubauer auf 1:3. Aber der VfB kam zurück und verkürzt. Doch kurz vor Schluss schließt Smirat einen Konter zum Endstand ab. Beim Landesligist in Ilmenau sah man dann keinen Klassenunterschied. Zunächst arbeiteten sich die Gäste klarste Chancen heraus, ohne jedoch zu treffen. Dagegen verwertete Germania zwei Konter und führte 2:0. Stahl vergab dagegen Chancen von Perthun, Smirat und Kowalleck in der ersten und Klinkhard, Fliegner und Lerche in der zweiten Halbzeit. Dann endlich der Anschlusstreffer durch Klinkhard, der eine Perthun-Flanke verwertet. Die Gäste waren weiter feldüberlegen und kamen verdient zum Ausgleich, als nach einer weiteren Perthun-Flanke Spitzner per Köpf trifft. Die Ilmenauer verlegen sich aufs Kontern, wobei Stahl-Torwart Lange zwei Mal toll parieren kann. Und die im Spielverlauf vergebenen Chancen der Stahlwerker rächen sich, als der Landesligist doch noch zum Siegtreffer kommt (82.).

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Stahl erst in zweiter Hälfte erfolgreich | 12.07.08

TSG Bau Remschütz - SV Stahl U´born 2:8 (2:2)

Von Detlef Roth, was die Gäste in der ersten Halbzeit gegen ehrgeizige Gastgeber ablieferten, war gelinde gesagt einfach unter der Gürtellinie. Nach zwölf Minuten wurde man dafür bestraft. Ein schwacher Schuss vom starken Mike Ensenbach rutschte Schneider zu allem Überfluss durch die Hände. Es folgte nach dem Anstoß ein Pfostenschuß von Lerche, aber keine Besserung in der Folge, Remschütz hatte sogar die besseren Chancen. Der Ausgleich fiel nach 20 Minuten, als man endlich einmal schnell kombinierte und der Linksschuss von Perthun im langen Eck landete. Es gab danach noch einen Pfostensschuss von Kowalleck, doch der Gastgeber ließ sich dadurch nicht irritieren und spielte weiter mutig nach vorn. Der 40jährige Ensenbach zeigte noch einmal seine Klasse im Strafraum, Drehung um den Mann, Schuss ins rechte Angel, Tor. Kurz vor der Halbzeit noch der Ausgleich, als nach Ecke von P.Schultheiß Spitzner per Kopf trifft. Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielte man etwas zwingender und man bekam dann auch entsprechende Chancen. Die erste wirklich gelungene Aktion über mehrere Stationen schloss Reichmann gegen den überragenden Kirchner im Tor mit Schuss ins linke Dreiangel ab. Wer dachte, jetzt bricht Remschütz ein, sah sich getäuscht. Mehrfach hatte die Abwehr der Gäste enorme Schwierigkeiten, um Gefahrensituationen zu klären.Mit der Zeit konnten die Remschützer dann aber doch nicht mehr mithalten, zumal die Gäste umstellten und Gretsch den Remschützer Ensenbach in Griff bekam und dieser dann ausgewechselt wurde. Nun fielen noch einige gut herausgespielte Tore. Das 2:4 erzielt Perthun nach Solo im Stafraum, es folgte das 2:5 nach Pass von Hohmuth, den Spitzner aufnimmt, die Übersicht behält und Gretsch unbedrängt einschiebt. Nach schwerem Schnitzer der Remschützer Hintermannschaft schiebt Smirat unbedrängt ein und erzielt damit das sechste Tor für die Gäste. Sehenswert das 2:7, als Reichmann eine Ecke von Göllnitz ins Dreiangel köpft. Den Endstand erzielt dann Klinkhart nach schöner Vorarbeit von Smirat und Stahl.

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Saisonrückblick SV Stahl Unterwellenborn | 10.07.08

Von Detlef Roth, nach dem neunten Platz in der Vorsaison startete man mit dem Ziel ins neue Spieljahr dieses Ergebnis zu verbessern. Das dies mit Platz Fünf mit 43:46 Toren und 48 Punkten gelang ist vor allem der erfolgreichen zweiten Halbserie zuzuschreiben. Dort holte man allein 10 Punkte mehr als in der Hinrunde. Das dies gelang, lag zum großen Teil daran das man die Verletzungsmisere überwand und zum großen Teil die Stammformation zur Verfügung hatte. Das Chr.Kaps, der seine aktive Laufbahn sogar beenden musste und Chr.Benz nicht mehr zum Einsatz kamen, konnte die Mannschaft kompensieren. Wichtig fürs Team war auch die Rückkehr von Chr.Gretsch aus Oppurg, der sich sofort wieder einen Stammplatz sicherte. Nach dem glücklichen Sieg zum Rückrundenauftakt gegen ZFC Meuselwitz 2.,kam die Winterpause wie gerufen. Die meisten Spieler meldeten sich nach und nach wieder gesund und so startete man eine richtige Siegesserie. Diese begann mit einem Nachholer, dem brisanten Derby gegen Traktor Teichel. Man gewann 2:1 und man holte weitere Siege in Folge. Artern und Blankenhain verloren sehr deutlich, ein wichtiger Dreier gelang in einem weiteren Derby in Bad Blankenburg. Es ging aber nicht so weiter, die Niederpöllnitzer holten die Stahlwerker unsanft auf den Hosenboden zurück. Es gab eine derbe 0:3 Heimniederlage. Als einen der Tiefpunkte in dieser Halbserie muss man das Spiel in Sömmerda bezeichnen, was man da ablieferte war undiskutabel. Nachdem man sich die Köpfe gewaschen hatte, sah man wieder ein Kollektiv auf dem Platz welches den Erfolg erzwingen wollte. So startete man wiederum eine Serie die das Team sogar in die Nähe der Aufstiegsplätze brachte. So schlug man die auf Grund großer Verstärkungen in der Halbserie als Topfavoriten gehandelten Dachwiger mit 1:0, gewann gegen den vermeintlichen Angstgegner Neustadt ein weiteres Derby mit dem gleichen Resultat. Auch die Oberligareserve der 03er aus Gera bekam die neue Auswärtsstärke der Kumpel-Elf zu spüren. Nachdem die Buttstädter daheim niedergerungen wurden fand man sich auf einmal auf Platz 2 wieder. Es folgte das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter in Altenburg und bei einem Sieg hätte man die Tabellenführung übernehmen können. Leider konnten die Gäste in diesem Spiel ihr Leistungsvermögen nicht abrufen und verloren mit 0:2. Es folgte ein weiterer Tiefpunkt in dieser Halbserie, die Heimniederlage gegen Absteiger Empor Erfurt, als man völlig neben sich stand. Es folgte das vieldiskutierte Spiel in Teichel, als Verantwortliche der Traktoristen unseren Verein in der Zeitung mehrfach wegen der verweigerten Spielverlegung unter der Gürtellinie angingen. Unsere Mannschaft hat 9 Schichtarbeiter, davon 5 im rollenden Vierschichtbetrieb die über Wochen die Spiele planen müssen, wer schwächt sich freiwillig? Am Sonntag hätten den Unterwellenbornern deswegen 7 Spieler gefehlt und das wusste Teichel. Die ersatzgeschwächten Teicheler lieferten den Stahlwerkern dennoch einen großen Kampf und führten sogar 3:0, mussten in der zweiten Halbzeit aber noch den Ausgleich hinnehmen. Es folgte ein denkwürdiges Spiel gegen Gebesee. Man führte zur Halbzeit mit 3:1 als ein sagenhaftes Unwetter hereinbrach. Es war unmöglich das Spiel noch einmal anzupfeiffen. Da es um nichts mehr ging und man Kosten sparen wollte, einigte man sich mit dem Spielausschuss und den Gebeseern auf eben dieses Ergebnis welches in die Wertung ging. Im letzten Punktspiel war man das Zünglein an der Waage zum Aufstieg in die Landesliga. Der FV Gera-Süd gewann sehr glücklich mit 2:1 und feierte den Aufstieg. Das man in der nächsten Saison einige Schwächen beheben muss weis man. Das negative Torverhältnis sagt schon einiges aus. Dennoch kann man mit der Saison sehr zufrieden sein, ist der fünfte Platz und der Gewinn des Fairplay-Pokals ein schöner Beitrag zu den Feierlichkeiten des 60jährigen Vereinsjubiläums. Statistik: 1520 Zuschauer besuchten die Heimspiele im Schnitt 101 pro Spiel. Die meisten Zuschauer kamen gegen Teichel 220, gegen B.Blankenburg und Gera-Süd 150. Von 30 Spielen gewann man 15, 3 unentschieden und man verlor 12. Zu Hause gewann man 9, 1 unentschieden, 5 verlor man, Auswärts 6xG 2xU 7xV Man kassierte zwei Gelb/rote Karten und 42 Gelbe Punktzahl 250, damit Erster Platz vor Buttstädt 270 Punkte und Artern 280 Punkte. Eingesetzte Spieler: 26
Spieler/Einsätze/Tore M.Reichmann 29/8, F.Erdmann 28/4, M.Göllnitz 28/1, K.Langhammer 27/1, T.Fliegner 26/1, P.Hohmuth 26/7, H.Perthun 26/5, Chr.Bauer 24, R.Kowalleck 22/6, St.Schneider 22, J.Wolter 22, M.Smirat 21/2, J.Ölsner 19, J.Gabel 17/1, Chr,Stahl 17/1, Chr.Gretsch 14/3, Chr.Benz 9, R.Birke 7, Chr.Dreyßig 5/1, K.Röppischer 5, P.Schultheiß 5/1, St.Erdmann 4, Chr.Spitzner 2, H.Kugler, K.Neubauer, F.Völke je 1 Vielen dank an die vielen Sponsoren die unseren Verein unterstützen, an die Spielerfrauen die viel Verständnis für das Hobby ihrer Männer aufbringen und natürlich vielen Dank an unsere treuen Fans !

2007/08 Landesklasse Ost

Fairnesspokal geht nach Unterwellenborn | 07.06.08

FV Gera-Süd - SV Unterwellenborn 2:1 (1:1)

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Von Detlef Roth Die Gäste waren über 65 Minuten das bessere Team. Doch man scheiterte wie so oft an den eigenen Schwächen, die Torausbeute und die engere Abwehr. Thomas Fliegner spielte einen starken Libero, konnte aber nicht alle Fehler seiner Vorderleute ausbügeln. Die Stahlwerker begannen mit gutem Kombinationsfußball und beeindruckten die Gastgeber, die mit Thieme im Tor einen starken Rückhalt hatten. Vor dem 0:1 hielt er schon einen fast Unhaltbaren, war aber nach 17 Minuten geschlagen. Eine Kombination landete bei Langhammer, der die Übersicht behielt und Ron Kowalleck netzte ein. Die Freude währt aber nicht sehr lange. Die Abwehr war sehr weit aufgerückt und den Konter musste Fliegner in höchster Not zur Ecke klären. Warum nach dieser ein Geraer völlig ungedeckt war, wird das Geheimnis der Gäste bleiben. Zu allem Unglück schoss Langhammer noch Kaiser an und der Ball trudelte ins Tor. Die Gäste keinesfalls geschockt spielten weiter mutig nach vorne. Kowalleck scheiterte am überragenden Thieme. Die Kumpel-Elf kam motiviert aus der Kabine. Der Kulminationspunkt lag zwischen der 62. und 64. Minute. Nach einer Ecke gab es die große Chance für die Gäste. Gretsch traf aber aus wenigen Metern per Aufsetzer nur die Lattenunterkante. Später war dieser Spieler an einer Schlafwageneinlage der gesamten Abwehr beteiligt. Lindner hämmerte die Kugel ins Eck. Davon erholten sich die Gäste nicht mehr. Gute Gelegenheiten der Südler wurden zum Teil kläglich vergeben. Am Ende feierten die über 350 Zuschauer, die diesem Spiel einen würdigen und fairen Rahmen gaben, frenetisch ihre Mannschaft zum Aufstieg. Dank an die Stahlwerker, die mit einer tollen Rückrunde einen fünften Platz belegten und den Fairnesspokal gewannen. Stahl: Schneider, Bauer, Kowalleck, Fliegner, Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmuth (78. Ölsner), F. Erdmann, Reichmann (69. Smirat),Stahl

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Tolles Spiel bei 3:1 nach 45 Minuten beendet | 31.05.08

SV Stahl Unterwellenborn - FC 1921 Gebesee abgebrochen

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Von Detlef Roth Ein tolles Fußballspiel fand nach 45 Minuten ein jähes Ende, als ein Hagelsturm hereinbrach. Auch ein einstündiges Warten half nichts. Es war unmöglich, die Partie wieder anzupfeifen. Beide Teams neutralisierten sich die erste Viertelstunde. Erst als sich Maik Göllnitz verletzte und ausgetauscht werden musste, ging das Spiel richtig los. Mario Smirat war keine Minute auf dem Platz, da erzielte er mit der ersten Ballberührung das 1:0. Vorausgegangen war eine tolle Vorarbeit von Patrick Hohmuth, der den Ball scharf nach innen spielte, welchen Mario direkt unter die Latte verwertete. Die Kumpel-Elf spielte nun wie aus einem Guss. Es dauerte nicht lange bis zum 2:0. Vorher hatte Smirat nach abermaliger Vorarbeit von Hohmuth einen Riesen auf dem Fuß, beim folgenden Tor war es genau andersherum. Smirat legte auf, und Hohmuth gelang ein herrliches Kopfballtor. Da waren 22 Minuten gespielt. Die Stahlwerker machten weiter Druck und kamen auch noch zum 3:0. Florian Erdmann spielte einen genauen Pass auf Hohmuth, der schüttelte seinen Gegenspieler ab und verwandelte mit straffem Schuss ins lange Eck. Nach 40 Minuten begann der leichte Regen sich zu verstärken, was wohl die Konzentrationsfähigkeit der Einheimischen beeinflusst hat. Denn inkonsequentes Abwehrverhalten und ein Tormannsfehler ermöglichten das 3:1 durch Urbach. Leider konnte dieses Match nicht mehr angepfiffen werden, was einige Fragezeichen hinterließ. Da die Gebeseer durch die Niederlage von Sömmerda gerettet ist, deuteten sie an, aus Kostengründen nicht noch einmal nach Unterwellenborn kommen zu wollen. Wenn das Spiel für den 14. Juni neu angesetzt wird, stehen die Einheimischen vor dem Problem, keinen Platz mehr zur Verfügung zu haben, da an diesem Wochenende die Bau- und Erneuerungsmaßnahmen an beiden Plätzen durchgeführt werden. Der Staffelleiter will beide Teams über die weitere Vorgehensweise informieren. Stahl: Schneider, Bauer, Göllnitz (18. Smirat), Wolter, Fliegner, Langhammer, Perthun, Gretsch, F. Hohmuth, Erdmann, Reichmann

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Ein Derby für den Fan | 24.05.08

SG Traktor Teichel - SV Unterwellenborn 3:3 (3:0)

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Von Peter Zien Ohne Bob, Stark, M. und St. Kämmer, Kirchhof, Gölitz, Sliskovic, Sorge und Morgenroth angetreten, war die Liste der Fehlenden länger als die der Anwesenden, so dass Traktor auf die Alten Herren zurückgreifen musste und von ihnen vier auch zum Einsatz brachte. Was dieses Notruf-Team dann aber vor allem in der ersten Hälfte zeigte, war aller Ehren wert und drückte sich in dem satten 3:0-Pausenstand aus, für den Sebastian Schröter mit einem lupenreinen Hat-Trick gesorgt hatte. Nachdem Birke schon zwei Mal mit Faustabwehr klären musste, Staskewitsch und Jähnisch hatten ihn dazu gezwungen, kam die Halbzeit des jungen Angreifers. Erst verwandelte er im Nachsetzen aus Nahdistanz und vorangegangener Torwart-Abwehr (15.), dann jagte er einen Nachschuss in die Maschen (22). Schließlich ließ er bei seinem Alleingang nach mustergültigem Steilpass Torwart Birke aussteigen und besorgte das sensationelle dritte Tor (44.). Die Gäste wurden in der ersten Hälfte meist schon am Strafraum ausgebremst, hatten allerdings eine Riesenchance in der 34. Minute, doch Rottstädt parierte den Versuch im Anschluss an eine Ecke aus fünf Metern. Mit Riesenbeifall begleitete man die Mannschaft in die Kabinen und glaubte schon, sie nimmt bittere Revanche für das mangelnde Entgegenkommen bei der Spielverlegung. Doch der Nachschlag sollte ausbleiben. In der Startphase von Halbzeit zwei zwang Erdmann Rottstädt zu einer Glanzparade. Nach genau einer Stunde hatte Teichel noch einmal Pech, als der Kopfball von S. Wolf an den Pfosten krachte und Birke den Freistoß von Staskewitsch mit der Faust abwehren konnte. Das ist wohl die entscheidende Phase gewesen. So aber übernahm Stahl die Regie und nutzte die fehlende Zuordnung bei Traktor, nachdem Poser verletzt ausscheiden musste, zum Anschlusstreffer durch Kowalleck (65.). Gleich danach ein Riese für Traktor, der völlig frei stehende Müller-Sachs schob die Kugel daneben. Und das baute die Gäste noch einmal auf. Zwei Mal schlich sich bei ihren Offensivaktionen Gretsch nach vorn und verwandelte jeweils aus Nahdistanz binnen drei Minuten (72., 75.). Beinahe wäre auch noch das vierte Tor gefolgt, aber Backhaus rettete auf der Linie. Die Gastgeber brachten aus drei Freistößen nichts mehr zusammen, Stahl konnte nur noch Rottstädt erschrecken, aber nicht mehr zu Abwehrtaten nötigen. So blieb es beim 3:3, welches die Einheimischen vorher als Riesenüberraschung gewertet hätten, nach dem klaren Vorsprung aber mit gedämpfter Freude betrachteten. Von ihren Fans ernteten sie Lob. Teichel: Rottstädt, Rebs, Jähnisch, Günsche, Wolf, S., Müller-Sachs, Esselborn, Poser (60. Liebchen), Staskewitsch, Schröter (75. M. Wolf), Backhaus, Unterwellenborn: Birke, Bauer, Kowalleck, Wolter, Fliegner, Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmut (46. Spitzner), Erdmann (62. Smirat), Reichmann

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Enttäuschung in Unterwellenborn | 17.05.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Erfurt 0:2 (0:1)

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Von Henry Büttner Die ersten 20 Minuten fand das Spiel zwischen den Strafräumen statt, da man sich gegenseitig neutralisierte. Danach fanden die Gastgeber etwas besser in die Partie. Mit Fernschüssen von Reichmann (22.) und Perthun (24.) hatte Stahl erste Gelegenheiten. Der beste Angriff der Stahlelf lief über die rechte Seite. Perthun spielte steil auf Erdmann, doch Wolter kam in der Mitte nicht an die flache Eingabe (30.). Immer wieder stellte sich bei beiden Mannschaften viel Leerlauf ein. Als die Stahlabwehr eine Flanke nicht klären konnte, wäre den Erfurtern fast die Führung geglückt (41.). Kurz vor der Pause wurde es dann turbulent. Erst erzielte Empor mit einem Freistoß, der zumindest nicht unhaltbar schien, aus 20 Metern die Führung (44.). Im Gegenzug lag dann der Ball im Erfurter Tor. Fliegner hatte das Zuspiel von Perthun ins Tor geschoben (45.). Doch der Ausgleichstreffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der zweiten Halbzeit erwischte die Stahlelf den besseren Start. Durch den Einsatz frischer Leute, Ölsner und Smirat kamen in die Partie, wurde jetzt mehr Druck auf den Gegner ausgeübt. Jeweils nach Eckbällen scheiterte Smirat zwei Mal kurz hintereinander mit Schüssen am Erfurter Torwart (51. und 54.). Die Gäste blieben mit Kontern gefährlich, und Torwart Birke konnte zwei Mal retten. In ihren Bemühungen wurden die Gastgeber dann in der 63. Minute erneut zurückgeworfen, als der zuvor schon verwarnte Göllnitz nach einer harmlosen Körperberührung mit Gelb-Rot vom Platz flog. Die entstandene Verwirrung konnte Empor beim nächsten Konter clever ausnutzen. Langhammer ließ im Strafraum das Bein stehen, und Pfreimer erzielte mit dem sicher verwandelten Elfmeter seinen zweiten Treffer (66.). In Unterzahl kämpfte die Stahlelf zwar weiter, doch viele gute Möglichkeiten, abgesehen von einem Freistoß von Perthun (83.) und einer Doppelchance von Stahl und Ölsner (88.), konnte sie nicht erarbeiten. Unterwellenborn: Birke, Gabel, Göllnitz (63. GRK), Bauer, Gretsch, (74. Stahl) Wolter, Langhammer, Fliegner (46. Ölsner), Erdmann (46. Smirat) Perthun, Reichmann.

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Pfingstturnier | 10.05.08

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Um den Pokal des Bürgermeisters und des Sponsorencups des Stahlwerkes Thüringen bewarben sich am Samstag bei herrlichem Fußballwetter 15 Mannschaften.Es wurde in drei Fünfergruppen gespielt und es gab eine spannende Gruppenphase auf gutem Niveau.Für das Viertelfinale qualifizierten sich die Vertretungen vom Jugenclub,den Heimwegbremsen Straußberg,die All Stars,der TSV Zollhaus,Malerbetrieb Weedermann,Wacker91,Alte Herren SV Stahl und TSV Maschine.Nach durchweg engen Spielen kamen der TSV Zollhaus,Die All Stars,Weedermann und der Jugendclub Unterwellenborn eine Runde weiter und bestritten das Halbfinale.Die anderen Teams spielten die Platzirungen 5-8 aus.Ins Finale zogen dann doch etwas überraschend der Jugendclub und der TSV Zollhaus ein ,der in der Vorrunde nur als Punktbester Dritter überhaupt weiter kam. Die Ergebnisse der Platzierungspiele: Um Platz 7: Maschine-Straußberg 4-2,um Platz 5: Alte Herren-Wacker 91 5-6 n.Neunmeter,um Platz 3 AllStars- Weedermann 3-1 Finale Zollhaus- Jugendclub 3-0 ,Damit konnte der TSV Zollhaus den Bürgermeisterpokal in Empfang nehmen.Den Sponsorencup des Stahlwerkes konnte als bestplatzierte Betriebsmannschaft der Malerfachbetrieb Weedermann in Empfang nehmen.Als bester Torschütze wurde mit 7 Treffern Heiko Kugler von den All Stars geehrt,bester Torhüter wurde Carsten Hopfe vom TSV Zollhaus.Eine rundum gelungene Veranstaltung ging so zu Ende ,die eine tolle Werbung für den Freizeitsport war.

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Altenburg willensstärker | 03.05.08

SV Motor Altenburg – SV Stahl Uborn 2:0 (1:0)

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Von Detlef Roth, in einem von viel Taktik geprägtem Spiel gewannen die Gastgeber auf Grund des größeren Willens und der größeren Agrissivität das Spiel verdient und zeigten den eigenenen Fans das man in die Landesliga aufsteigen will. In der ersten Halbzeit gab es wenige Chancen auf beiden Seiten, das Spiel plätscherte dahin, der Respekt voreinander war spürbar. Die Gäste durchaus mit Möglichkeiten nach vorne, kamen nach einer halben Stunde das erstemal ernsthaft unter Druck. Die Gäste standen zu diesem Zeitpunkt einfach zu passiv, die Bälle wurden zu kurz abgewehrt, man rückte aus dem Strafraum einfach nicht hinaus und so einen Blackout nutzte Eichelkraut der mit herrlichem Direktschuss an den linken Innenpfosten Erfolg hatte. Die beste Möglichkeit für die Kumpel-Elf versiebte dann Chr. Stahl, völlig frei trat er in die Erde und der Keeper der Gastgeber hatte leichtes Spiel. Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatte man einige brenzlige Situationen zu überstehen, aber Steffen Schneider zeigte sich als Meister seines Fachs. Mit dem wollen den Ausgleich zu erzielen, bekamen die Gastgeber ihre Konterchancen und eine dieser saß! Fehlabspiel im Mittelfeld, die Devensive pennt, Pass von links in die Mitte und Daniel hat keine mühe schiebt plaziert ein. Die Gäste gaben sich keinesfalls geschlagen, versuchten alles, der Gastgeber nur noch auf Konter aus, hätte vielleicht auch noch höher gewinnen können, doch auch die Fahne des Linienrichters der ein passive Abseitsposition völlig falsch bewertete verhinderte den Anschluss durch Hohmuth und da waren noch locker zehn Minuten zu spielen. Kopfbälle von Fliegner und Bauer verfehlen knapp das Ziel und die Gastgeber schaukeln das Match, da man einfach frischer wirkte verdient nach Hause. An diesem Tag konnte man den Ausfall einiger wichtiger Stammspieler einfach nicht kompensieren! Aufstellung: Schneider, Bauer, Gabel,(74.St.Erdmann), Göllnitz, Fliegner, Langhammer, Perthun(74.P.Schultheiß), Hohmuth, F.Erdmann, Reichmann, Stahl(46.Smirat)

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Mario Reichmann köpft Siegestor | 26.04.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Buttstädt 2:1 (1:1)

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Von Detlef Roth In einem auf hohem Niveau geführten Spiel gewannen die Gastgeber auf Grund einer überlegen geführten zweiten Halbzeit hoch verdient. Die Gäste aus Buttstädt hatten allerdings den besseren Start. Die Stahlwerker attackierten den Gast in dessen Hälfte, verloren den Ball und liefen in einen mustergültigen Konter der zum 1:0 für die Gäste führte. Die Gastgeber waren jedoch wenig irritiert, bliesen zum Angriff und man war mehrfach dem Ausgleich nahe. Hohmuths Schuss klatschte an den Pfosten, Gabels Versuche wurden im letzten Moment geklärt. Die dritte Möglichkeit saß. 18 Minuten waren gespielt. Perthun erkämpfte sich den Ball am Strafraum, spielte überlegt Fliegner an, der legte sich den Ball auf den linken Fuß und traf ins lange Eck. Danach entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Zum Ende der ersten Halbzeit übernahm die Kumpel-Elf aber wieder das Kommando. Hohmuth scheiterte an einem Gegenspieler, der in höchster Not rettete. Der Ball landete aber wieder bei Hohmuth, doch der Nachschuss ging um Zentimeter vorbei. Die Gastgeber kamen hochmotiviert aus der Kabine und hatten Chancen im Minutentakt. Erst ging ein Scharfschuss von Reichmann um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei, dann wurde F. Erdmann völlig frei gespielt, dessen Schlenzer hielt der Keeper mit dem Fuß und schließlich stand Gretsch allein im Strafraum, aber statt zu schießen schwenkte er nach innen und verlor prompt den Ball. Bis dahin waren gerade einmal 56 Minuten gespielt und es folgte der nächste Riese. Hohmuth tankte sich über rechts durch, dessen genaues Zuspiel erreichte F. Erdmann, doch dessen Schuss hielt der Tormann im Nachfassen. Nach 70 Minuten meldeten sich die Gäste wieder und sorgen für einige Aufregung im Strafraum der Gastgeber. Fünf Minuten später raufen sich die Unterwellenborner Fans wiederholt die Haare. Ölsner spielte mit Perthun frei, der zögerte zu lange und die Buttstädter klärten irgendwie noch auf der Linie. Die letzten zehn Minuten spielten beide Teams mit offenen Visier, beide wollten unbedingt den Sieg. In der 85. Minute legte sich Perthun den Ball zu einen Freistoß zurecht. Dieser schwebte nach innen und Mario Reichmann erzielte unnachahmlich mit hartem platziertem Kopfball das umjubelte 2:1. Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Gabel (72. Stahl), Göllnitz, Fliegner (69. Smirat), Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmuth (84.Ölsner), F. Erdmann, Reichmann

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Sieg durch zweite starke Hälfte | 19.04.08

FC Gera 03 II - SV Stahl Uborn 0:1 (0:0)

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Von Detlef Roth, in einem tollem Landesklassenspiel gewannen die Gäste auf Grund der zweiten starken Hälfte und der größeren Anzahl an klaren Chancen nicht unverdient. Die Gäste hatten den besseren Start und P.Hohmuth welcher einen Ball ablockte, hatte die erste große Chance. Doch anstatt es allein zu machen spielte er einen Alibipass ins Niemansland. Danach kamen die Gastgeber über den agilen Pfeiffer immer besser ins Spiel und machten Druck. Viele gute Angriffe über ihre schnellen Außen fanden in der Mitte keinen Abnehmer, oder es wurde im letzten Moment geklärt. Die Stahlweker meldeten sich erstmals nach 25 Minuten wieder. Nach einer Ecke köpft J.Gabel knapp neben den linken Pfosten. Die Geraer weiter spielfreudig aber ohne die nötige Durchschlagskraft um die dichtgefügte Deckung der Gäste ernsthaft zu gefährden. Mit Beginn der zweiten Halbzeit machten die Männer um M.Göllnitz einfach mehr nach vorn und bekamen so auch ihre Möglichkeiten. Erst fand M.Reichmann über die rechten Seite keinen Abnehmer und seinen Flügellauf über links verpasste Perthun in der Mitte um Zentimeter. Da waren 61 Minuten gespielt. Die Einheimischen hatten in der zweiten Halbzeit zwei gute Chancen, aber beide vergab man unkonzentriert. Demgegenüber standen einige Hochkaräter der Gäste, erst scheitert Kowalleck nach Pass von Smirat am Torhüter, dann scheitert Gretsch per Kopf und der dritte Anlauf saß. Ein sauber ausgespielter Konter über Langhammer der Kowalleck sieht, dessen genauer Pass erreicht den über die Mittellinie geilten Libero der Gäste M.Göllnitz, der mit trockenem Linksschuss ins lange Eck trifft. Wenige Minuten noch zu spielen aber es überschlagen sich die Ereignisse. Einmal muss die Kumpel-Elf noch zittern als Querschläger von Gabel und Göllnitz die Situation scharf machen aber Steffen Schneider per Fussabwehr klärt. Die Konter welche man in der letzten Minute sauber ausspielte, vergab Smirat in besten Positionen doch sehr überhastet, da hätte die endgültige Entscheidung fallen können. Aufstellung: Schneider, Bauer, Gabel, Göllnitz, Fliegner(75.Kowalleck), Langhammer, Perthun, Gretsch, Hohmuth (68.Smirat), F.Erdmann, Reichmann

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Tolles Derby | 12.04.08

SV Blau Weiß Neustadt - SV Stahl Uborn 0:1 (0:0)

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Von Detlef Roth, die 160 Zuschauer sahen ein tolles Derby mit einer fülle von Chancen auf beiden Seiten. Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr hatten Chancen im Minutentakt, man scheiterte zwei mal am toll reagierenden Schneider und zum Teil an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit. Aber auch in dieser Phase des Spiels hatten die Gäste bei zwei Situationen einen Treffer auf dem Fuß. Nach einer Viertelstunde verflachte das Spiel etwas, ohne aber langweilig zu werden. Die Kumpel-Elf kam besser in die Begegnung und erspielte sich drei verheißungsvolle Schusschancen. Doch F.Erdmann und Chr.Gretsch bleibt der Erfolg versagt. In diese Phase platzt ein Konter der Gäste, die scharfe Eingabe distanziert J.Gabel falsch, doch Nitzschke setzt den Ball aus vier Meter Entfenung neben das Tor. Nachdem Reichmann kurz vor dem Tor abgeblockt wird, vollbringt Steffen Schneider in der 35 Minute eine weitere Großtat. Scheuerl setzt sich im Duell gegen Göllnitz durch, aber Steffen pariert den Ball mit dem Fuß aus kurzer Entfernung. Eben dieser Göllnitz muss die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung bringen. Herrliche Vorarbeit von F.Erdmann aber der Kapitän scheitert Mitte Tor an Wölk. Die Gäste kamen besser aus der Kabine und gingen folgerichtig nach 52 Minuten in Führung. M.Smirat setzt sich über links durch, dessen genaue Eingabe nimmt H.Perthun direkt und Wölk hat bei dem Flachschuss keine Chance.Danach müssen die Gäste den Sack zu machen. Smirat verfehlt mit Flugkopfball knapp das Tor und Reichmann von Smirat völlig frei gespielt scheitert am Tormann. Danach fingen sich die Einheimischen wieder und man hatte bis zur 80.Minute noch zwei, drei brenzlige Situationen zu überstehen. Dann hätte Smirat das Spiel entscheiden können, nach Pass von Hohmuth verspringt ihm der Ball zwei Meter vorm leeren Tor. Dazu kam noch eine Gelb-Rote Karte für Ölsner, bei der in einem äußerst fairen Derby die Schiedsrichterin Heuschkel bei mehreren Situationen wie auch dieser, keinerlei Fingerspitzengefühl zeigte und vorschnell mit Gelben Karten hantierte. Wenig später bereitet Kowalleck den nächsten Riesen der Gäste mustergültig vor, doch Smirat kann den Keeper einfach nicht überwinden. Mit Glück und Geschick übersteht man die letzten Minuten und nimmt bei einem starken Gegner drei wichtige Punkte mit nach Hause. Aufstellung: Schneider, Kowalleck, Gabel, Göllnitz, Wolter(46.Ölsner), Fliegner, Smirat(84.Stahl), Perthun, Gretsch, F.Erdmann, Reichmann(74.Hohmuth)

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Unterwellenborn gewinnt glücklich | 05.04.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Dachwig/Döllst. 1:0 (0:0)

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Von Detlef Roth In einem spannenden Fußballspiel behielt die Kumpel-Elf, die ersatzgeschwächt ins Rennen ging, glücklich, aber auch nicht unverdient gegen einen starken Gast die Oberhand. Zusätzliche Motivation gab es, als vor der Partie Mario Reichmann auftauchte, sich für spielfähig erklärte und für das Team 83 Minuten alles gab. Die Gäste drückten die Stahlwerker von Beginn an in die eigene Hälfte, hatten aber gegen die gut organisierte Deckung einen schweren Stand. Vor allem Julian Gabel und Christian Bauer machten den Stoßstürmern das Leben schwer. Die erste Aktion der Einheimischen führte zum 1:0 (15.), und das war spektakulär. Ein Freistoß 25 Meter vor dem Tor, Julian Gabel lief an, der harte Schuss wurde von der Mauer abgefälscht, Specht im Tor bekam den Ball nicht zu fassen, lenkte ihn an den Pfosten, der Ball prallte zurück und ging vom Rücken ins Tor. Wütende Angriffe der Gäste folgten. Die Gastgeber waren bei Standards gefährlich. Einen Hammer von Gabel faustete der Torhüter zurück, und ein gefühlvoller Freistoß von Perthun ging um Zentimeter vorbei. Die Gäste ließen sich aber nicht beirren, spielten einen ansehnlichen Fußball. Was der überragende Steffen Schneider nicht klären konnte, machten seine Vorderleute wett. Christian Gretsch rettete in höchster Not auf der Linie (36.). Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber die Möglichkeit, den Gästen das Leben noch schwerer zu machen. Aber drei Großchancen blieben ungenutzt. Erst scheiterte Smirat am Torhüter, aber auch Perthun und Jens Ölsner machten es nicht besser. Die restliche Spielzeit gehörte den Gästen, die zum Teil überheblich durch verbale Äußerungen auftraten. Die Gastgeber hatten bei zwei Möglichkeiten von Dachwig Glück, aber auch das Können eines erstklassigen Keepers. Am Ende hatte man mit einer Rumpfelf dem Favoriten ein Schnippchen geschlagen. Stahl: Schneider, Bauer, Julien Gabel (78. St. Erdmann), Göllnitz, Fliegner, Langhammer, Smirat (61. Ölsner), Perthun, Gretsch, F. Erdmann, Reichmann (83. Stahl)

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Erschreckende Leistung | 29.03.08

FSV Sömmerda - SV Stahl Unterwellenborn 1:0 (0:0

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Von Detlef Roth, was man fünf Tage nach einer Top-Leistung in Artern, in Sömmerda anbot war einfach erschreckent. Kein Spieler bot Normalform an und die berechtigte Kritik in der Halbzeitpause verpuffte ungehört! Unterwellenborn begann druckvoll und hatte zwei verheißungsvolle Szenen, leider ließ man schnell nach und es mehrten sich einfache Abspielfehler und weitere Unkonzentriertheiten. Nach einer selbst provozierten Ecke muß Langhammer am Pfosten stehend auf der Linie retten. Die größte Möglichkeit im Spiel für die Gäste vergab nach präzieser Eingabe von Hohmuth, Erdmann der aus zehn Metern Mitte Tor darüber schoss. Danach hatte man keine großen Gelegenheiten mehr, die Sömmerdaer spielten die Bälle bei starker Windunterstützung meistens lang in die Spitze und hätten bei zwei Rettungsaktionen der Verteidiger der Gäste beinahe Erfolg gehabt. Was vor allen Dingen das Mittelfeld der Gäste anbot war mehr als schwach, zu allem überfluss mußte Reichmann der die wenigen Akzente setzte, zur Halbzeit auch noch wegen Verletzung ausgewechselt werden. Was beide Teams in der zweiten Hälfte anboten war einfach nur dünn. Die Gastgeber kämpften und rackerten ohne spielerisch etwas erkennen zu lassen, aber man merkte das diebse Mannschaft nicht absteigen will. Es kam wie es kommen mußte. 68.Minute, eine eigentlich geklärte Situation nach einem Konter, Christian Bauer hat an der Grundlinie den Ball zwischen den Beinen brauch nur ins Aus zu klären, übersieht einen Gegenspieler dieser spitzelt den Ball in die Mitte und Kohlmann steht da wo ein Torjäger stehen muss und schiebt ungestört ein. Die Gäste zeigten keinerlei Gegenwehr, keiner krempelte die Arme hoch, die harmlosen Gastgeber wurden sogar noch zu zwei Aktionen ermuntert welche das Spiel endgültig entschieden hätten. Die einzige Möglichkeit zum Ausgleich hatte dann Smirat der völlig frei gespielt, statt die Sache allein zu machen in die Mitte passt aber trotz angeblichem rufen keiner seiner Mitspieler mitgelaufen war. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter,(80.Stahl)Langhammer, Ölsner(78.Smirat), Perthun, Gretsch, Hohmuth, F.Erdmann, Reichmann(46.Fliegner)

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Sieg redlich verdient | 24.03.08

VfB Artern - SV Stahl Unterwellenborn 1:3 (0:2)

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Von Detlef Roth, die Gäste zeigten sich gut erholt von der samstäglichen Niederlage, boten ein ansehnliches Spiel und gewannen hochverdient. Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball im Netz der Gastgeber, als Heiko Perthun einen weiten Einwurf von Christian Bauer im Stafraum annahm und mit trockenem Schuss in die linke untere Ecke erfolgreich war. Die Gastgeber versuchten nun Druck zu machen, aber ihre Angriffe waren oft zu durchsichtig angelegt so das die Abwehr der Gäste immer wieder klären konnte. Die Stahlwerker zogen ein kluges Konterspiel auf und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Die Riesenchance zum 0:2 bot sich dann dem emsigen Perthun, welcher die genaue Eingabe statt zu kontrollieren direkt nahm und Mitte Tor am Keeper scheiterte. Weitere 5 Minuten später machte es Mario Reichmann besser. Herrlicher Pass von Perthun in die Tiefe, Reichmann steht allein vor dem Torhüter des VfB, brauch aber zwei Versuche um endgültig einzunetzen. Die Gastgeber kämpften aber unermüdlich weiter und kamen zu Möglichkeiten. Erst erlöste ein Abseitspfiff die Gäste, danach strich ein Schuss von Kinast knapp am Pfosten vorbei. Im Gegenzug hätten die Gäste schon eine Vorentscheidung herbeiführen können, aber Reinholt im Tor der Gastgeber verhinderte schlimmeres. Die erste Viertelstunde nach der Pause gehörte den Gastgebern, aber Youngster Felix Völke im Tor der Stahlwerker machte mit starken Paraden die Möglichkeiten der Gastgeber zu nichte. Die Kumpel-Elf erholte sich aber schnell und besann sich auf ihre Konterstärke. Erst vergab Hohmuth in aussichtsreicher Situation, dann setzte Perthun einen Freistoß an den Pfosten. Dies alles im Zeitfenster von drei Minuten. Eine weitere Minute später viel das längst fällige 0:3. Perthun legte sich an der selben Stelle den Ball zum Freistoß bereit, alle rechnen wiederrum mit einem Direktschuss, doch er schiebt den Ball rechts an der Mauer vorbei und Göllnitz der sich gelöst hatt schiebt den Ball unhaltbar ins lange Eck. Was man danach allerdings für Chancen ausließ war mehr als fahrlässig! Hohmuth, Ölsner und Reichmann versiebten klasklare Einschussmöglichkeiten und als Höhepunkt scheitert Perthun bei einem an Reichmann verwirkten Foulelfmeter am Keeper. Die unermüdlich rackernden Gastgeber kamen 9 Minuten vor Schluss zum Ehrentreffer den Dziony mit einem Heber über Völke erzielte. In der Nachspielzeit vergeben die Gäste einen höheren Sieg da man einen mustergültigen Konter wiedereinmal unkonzentriert abschließt. Dennoch ein Lob an das ganze Team das sich diesen Sieg redlich verdient hatt.

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Empfindliche Heimschlappe | 22.03.08

SV Stahl Unterwellenborn - SV Blau-Weiß Niederpöllnitz 0:3 (0:1)

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Von Detlef Roth, eine empfindliche Heimschlappe mußten die an diesem Tag völlig indisponierten Gastgeber gegen eine spielerisch starke Niederpöllnitzer Mannschaft hinnehmen. In der gesamten ersten Halbzeit fanden die Stahlwerker keinen Rhythmus, standen zu weit von ihren Gegenspielern weg, waren eigentlich gar nicht richtig auf dem Platz. Die erste Chance hatten allerdings die Gastgeber als Hohmuth mit seinem schwachen Bein mitte Tor knapp verzieht. Es dauerte wenige Minuten und schon lag man zurück. Eine Freistoßeingabe wird ungenügend abgewehrt, der Ball gelangt in den Fünfmeterraum und Schnacke steht völlig unverständlich zwischen vier Roten ungedeckt und schiebt ein. Davon erholte man sich überhaupt nicht mehr. Chancen im Minutentakt für die Gäste folgten, nur der überragende Robert Birke hielt die Gastgeber im Spiel. Kurz vor der Halbzeit fast noch der Ausgleich als Perthun einen Schuss an die Latte setzt. In Halbzeit zwo wird das Spiel mit dem Wind im Rücken etwas besser, aber ohne wirklich zu überzeugen. Man versuchte es aber und man hatte durchaus Chancen zum Ausgleich. Hohmuth, Kowalleck und besonders Perthun per Direktabnahme fehlte da auch das quentchen Glück. Die Blau-Weißen blieben aber eminent gefährlich insbesondere Mauldorf zog immer wieder an den Ketten. Nach 74 Minuten waren alle Messen gelesen. Man lief in einen Konter, die Eingabe sah die engere Abwehr wieder mal nicht im Bilde und Schnacke hatte wenig Mühe einzuschieben.Die Gastgeber gaben sich zwar nicht auf, aber es gelang sehr wenig. Mit dem Schlusspfiff bekam man auch noch das 0:3, welches Behling per direktem Freistoß erzielte. Jedem sollte jetzt klar sein das man sich in dieser Spielklasse jeden Sieg neu erkämpfen muss und nichts von alleine geht. Aufstellung: Birke, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter(40.Reichmann), Fliegner, Langhammer, Perthun(80.Gabel), Gretsch, Hohmuth(77.Ölsner), F.Erdmann

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Stahl gewinnt verdient | 15.03.08

TSV Bad Blankenburg - SV Unterwellenborn 1:2 (0:2)

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Von Tommy Ehrhardt Der TSV konnte die Steilvorlage der direkten Konkurrenz, die fast durchweg verlor, nicht nutzen und vergab durch eine schwache Leistung ein Vorankommen im Abstiegskampf. Nachdem die 240 Zuschauer pünktlich zum Anpfiff eine kalte Dusche von Petrus bekamen, erlebten die Blankenburger symbolisch das gleiche Schauspiel in der vierten Minute. Beim Freistoß von Wolter waren gleich zwei Stahl-Spieler völlig frei im Strafraum, sodass Perthun das Leder ohne Mühe per Kopf zum 0:1 ins Tor wuchten konnte. Der TSV antwortete mit einer Flanke, die Torwart Schneider gerade noch vor Marr klären konnte, aber im Nachsetzen wurde Schulze im Strafraum gelegt (12.). Den fälligen Strafstoß schoss Schmidhofer dem Stahltorhüter aber direkt in die Arme. Beim nächsten Versuch wählte Thorz in aussichtsreicher Position mit dem Abspiel ins Leere wohl die falsche Variante (19.), was sich kurz darauf rächte. Erdmanns ungefährliche Flanke wurde von keinem Abwehrspieler aufgehalten, und Reichmann schloss aus 16 Metern platziert ins lange Eck ab - 0:2 (21.). Und auch die nächste Torszene gehörte den Gästen. Dass auch die Hausherren bis zur Pause noch zwei große Chancen zum Anschluss hatten, täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Nach dem Wechsel war beim Gastgeber zumindest das Bemühen um Besserung zu erkennen. Ohne die notwendige Präzision gelang allerdings kaum Zwingendes. Einer von wenigen Aufregern blieb der Sturz des eingewechselten Leopold im Stahl-Strafraum, den Schiri Kleinschmidt mit Gelb beantwortete. Erst eine Eingabe von Jörg Botz, halb Flanke, halb Schuss, brachte noch einen Moment Spannung, denn Schneider konnte im Verbund mit dem Pfosten nicht entscheidend klären, sodass Marr im Nachsetzen das 1:2 gelang (89.). Wäre der Drehschuss von Thorz in der Nachspielzeit nicht knapp über die Querlatte gegangen, hätte sogar noch der allerdings kaum verdiente Ausgleich fallen können. Einziger Lichtblick auf Seiten der Blankenburger war der Kurzeinsatz des seit Monaten verletzten Kapitäns Patrick Schulz. TSV Bad Blankenburg: S. Reichardt, T. Schmidhofer, N. Schulz , J. Thiel (49. M. Leopold), C. Albrecht, P. Röser (86. H. Schmidhofer), J. Botz, A. Marr, S. Botz, M. Thorz, V. Schulze (76. P. Schulz) SV Stahl Unterwellenborn: S. Schneider, R. Kowalleck (84. P. Schultheiß), M. Göllnitz, J. Wolter, T. Fliegner, K. Langhammer, H. Perthun, C. Gretsch, P. Hohmuth, F. Erdmann, M. Reichmann (76. J .Gabel)

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Schwaches Spiel trotz vier Treffer | 08.03.08

SV Stahl Uborn - FSV Grün -Weiß Blankenhain 4:0 (1:0)

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Von Detlef Roth, in einem ganz schwachem Spiel welches keineswegs das Niveau hatte was man beansprucht, gewannen die Gastgeber am Ende sehr deutlich, da man das Wort Chancenauswertung im Moment sehr groß schreibt! In Halbzeit Eins hatten die Gastgeber ihre erste halbwegs nennenswerte Aktion, nach sage und schreibe 22 Minuten, als Mario Reichmann einen Kopfball vorbeisetzte. Kurz davor hatten die Gäste ihre einzige gefährliche Situation als ausgerechnet Kapitän Maik Göllnitz seinen eigenen Keeper prüfte. Nennenswert ist ein Distanzschuss von Gretsch der allerdings sicher gefangen wird. Der einzige zielstrebige Angriff der Gastgeber führt nach 30 Minuten zum 1:0. Perthun setzt nach, erkämpft gegen Kühnemund den Ball, bedient Ken Langhammer, der mit feinem Solo zwei Gegenspieler stehen läßt und Reichmann frei spielt. Dessen Schußversuch landet auf der rechten Seite bei Florian Erdmann,dieser nimmt den Kopf hoch sieht wiederrum den in die Mitte geeilten Langhammer, welcher mit zweifacher Körpertäuschung überlegt den Führungstreffer erzielt. Spielerisch wurde auch in Halbzeit Zwo nichts besser, leider sah man eine ganz schwache Partie der Hausherren da gibt es nichts zu beschönigen, aber man muß der engeren Abwehr ein Lob ausstellen die sehr sicher stand und den Gästen keine großen Torchancen ermöglichte. Nach 65 Minuten erlößte dann ausgerechnet Geburtstagskind Christian Gretsch die treuen Fans von ihrer Qual. Eine Freistoßeingabe von Perthun köpfte er aufs Tor, brauchte allerdings die gütige Mithilfe senes Gegenspielers der den Ball unhaltbar abfälscht. Die Gäste bäumten sich zwar noch einmal auf, waren aber außer dem agilen Michael Sturm einfach zu harmlos. Schöne Schüsse von Erdmann und Gretsch fanden nicht das Ziel und zum Ende des Spiels brach es dann massiv über den Tabellenletzten herein. Perthun spielte einen feinen Pass auf den eingewechselten Pierre Schultheiß, dieser dreht sich im Stafraum um seinen Gegenspieler und sein abgefälschter Schuss landet im kurzen Eck. Konterchancen im Minutentakt folgten, welche aber zum Teil jämmerlich ausgespielt wurden. In der Schlussminute nahm sich Patrick Hohmuth endlich mal ein Herz und nagelte den Ball aus spitzem Winkel ins rechte Dreiangel. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Fliegner(46.Gabel ), Langhammer, Perthun, Gretsch, F.Erdmann, Reichmann(83.P.Schultheiß), Hohmuth

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Stahl gewinnt tolles Derby | 16.02.08

SV Stahl Unterwellenborn SG Traktor Teichel 2:1 (2:0)

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Von Henry Büttner Beim ersten Derby der alten Rivalen erlebten die 200 Zuschauer bei herrlichem Fußballwetter eine temporeiche und spannende Partie. Nach kurzem Abtasten zeigten beide Mannschaften, dass sie mit offensiver Spielweise zum Erfolg kommen wollten. Zuerst meldete sich Teichel (8.) mit einem von Staskewitsch gefährlich geschossenen Freistoss, doch Torwart Schneider konnte den Ball mit einer Parade über die Latte lenken. Kurz darauf verpasste ein Teicheler am langen Pfosten nur knapp eine scharfe Eingabe. Stahl antwortete mit Distanzschüssen von Reichmann (10.) und Erdmann (11.). Als Schröter nach einer leichten Berührung im Strafraum der Stahlelf zu Boden ging (13.), forderten die Gäste Elfmeter. Doch der gut positionierte Schiedsrichter ließ weiter spielen. Im Gegenzug (14.) landete nach einer Eingabe von Fliegner der Kopfball von Gretsch auf der Latte des Teicheler Tores. In der Folgezeit präsentierten sich beide Teams weiterhin äußerst einsatzstark. Als Bauer einen langen Ball in den Rücken der Teicheler Abwehr spielte (39.), erfasste Perthun die Situation am schnellsten, erlief sich den Ball und schob überlegt am Torwart vorbei zum 1:0 ein. Die Stahlelf setzte jetzt beherzt nach. Erdmann (44.) lies mit einer überragenden Aktion im Strafraum seinen Gegenspieler stehen und wurde nach überlegtem Flachschuss mit dem 2:0 belohnt. Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit begann zunächst verhaltener. Teichel erhöhte danach das Risiko, war um den Anschlusstreffer bemüht, doch Stahl hielt dagegen. Zunächst verpasste der Teicheler Bob mit dem Kopf eine scharfe Eingabe (60.) und die Fernschüsse von Bob (77.) und Kämmer (80.) verfehlen nur knapp ihr Ziel. Die Stahlelf verpasste bei den Gelegenheiten von Reichmann (74.) und Langhammer (76.) die Chance, das Spiel endgültig zu entscheiden. Als Teichel dann nach einem Solo von Staskewitsch mit anschließender Flanke und Kopfball Dublette von Müller- Sachs und Jähnisch (84.) den verdienten Anschlusstreffer erzielte, kam noch einmal Spannung auf. Doch Torwart Schneider musste nur noch einmal beim Distanzschuss von Staskewitsch (87.) sein Können aufbieten. Kompliment an beide Mannschaften für das gute und äußerst faire Spiel. Stahl bot eine geschlossene Mannschaftsleistung. Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Göllnitz, Gretsch, Wolter, F. Erdmann, Langhammer (82. Smirat), Kowalleck, Fliegner (68. Hohmuth), Perthun, Reichmann (76. Dreyßig) Teichel: Rottstädt, Jähnisch, Wolf, Morgenroth, Müller-Sachs, Kämmer (80. Kochlowski), Staskewitsch, Schröter (59. Kirchhof), Sliskovic (46. Gölitz), Backhaus, Bob

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Halbjahresrückblick | 31.01.08

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Von Detlef Roth, die Unterwellenborner haben sich im zweiten Jahr der Zugehörigkeit zur Landesklasse eine einstellige Platzierung als Ziel gesetzt, mußten aber nach 15 Spielen erkennen das dies in dieser ausgeglichenen Liga sehr schwierig wird. Im Moment belegt man mit 20:28 Toren und 20 Punkten den 11.Platz. Man startete mit viel Schwung unter neuem Trainergespann in die Serie und man lag nach dem 5.Spieltag sogar auf Rang Drei. Das dies vergänglich ist merkte man schnell denn am 11.Spieltag nahm man auch diesen Platz ein. Natürlich gibt es auch Ursachen die zu dieser Talfahrt geführt haben. Nach den Abgängen von Müller-Sachs und Gretsch mußte man neue Leute einbauen, die zum Teil aus unterklassigen Mannschaften verpflichtet wurden und trotz allen Talents doch noch ihre Zeit brauchen. Am schlimmsten war jedoch das man eine unglaubliche Verletzungsmisere über sich ergehen lassen mußte, welche die Probleme des Vorjahres noch mal übertraf. Neben Baldauf und Kaps die überhaupt nicht zum Einsatz kamen, waren nacheinander und zum Schluss gleichzeitig 9 Spieler ausser Gefecht. An eine vernünftige Trainingsarbeit, da auch mehrere Spieler im Schichtbetrieb tätig sind, war kaum mehr zu denken. Aus der Not heraus konnten einige Spieler die ebenfalls angeschlagen waren, das beste Beispiel ist Mario Reichmann, einfach keine Pause machen und rieben sich auf. Es gab dann auch im Ergebnis dieser Probleme einige deftige Klatschen wie das 0:3 gegen Altenburg und das 0:4 gegen Gebesee wo man nicht den Hauch einer Chance hatte. Es gab aber auch eine 0:3 Niederlage in Buttstädt und ein 1:4 gegen Gera-Süd das ein weiteres Problem der Stahlwerker aufzeigte, die mangelnde Chancenverwertung. Man war jeweils das bessere Team besaß viele Chancen die man nicht nutzte und darauf knadenlos ausgekontert wurde. Das die Mannschaft einen guten Ball spielen kann ist eigentlich bekannt, nur leider sah man dies zu selten. Man hatte eine unwarscheinlich starke zweite Halbzeit gegen Artern als man 4:1 gewann, man zeigte ein gutes Spiel in Niederpöllnitz und auch Gerra 03 mußte mit einer Niederlage die Heimreise antreten. In Erfurt erzielte man fünf Tore aber die Abwehr wackelte, wie so oft in dieser Halbserie, bedenklich. Gegen Sömmerda gewann man daheim doch ziemlich glücklich, gegen den damaligen Spitzenreiter in Dachwig hatte man Dieses nach guter Leistung nicht. Ganz schwache Vorstellungen bot man gegen Neustadt und auch im Derby gegen die Kurstädter,obwohl man da wenigstens über den Kampf noch einen Punkt rettete. Die Partien gegen den ZFC hätten nicht gegensätzlicher sein können. In Meuselwitz überlegen verlor man 0:1, in Unterwellenborn gewann man recht glücklich kurz vor Toresschluss mit dem selben Ergebnis. Jedem in Unterwellenborn sollte klar sein das man sich mitten im Abstiegskampf befindet und man das Ziel Klassenerhalt nur mit vereinten Kräften schaffen kann. Es bleibt zu hoffen das sich nach der Winterpause einige Spieler wieder gesund zurückmelden und man in der zweiten Halbserie von schweren Verletzungen verschont bleibt.Christian Gretsch ist zur Winterpause zum Kader der Ersten Mannschaft aus Oppurg zurückgekehrt. Statistik: 24 Spieler kamen zum Einsatz. Alle 15 Spiele bestritt nur Maik Göllnitz. Weiter kamen zum Einsatz. Mario Reichmann, Ken Langhammer(je 14), Florian Erdmann, Patrick Hohmuth (je 13), Jens Wolter, Ron Kowalleck, Thomas Fliegner (je 12), Steffen Schneider, Heiko Perthun, Christian Bauer, Jens Ölsner (je 11), Mario Smirat, Christian Stahl (je 9), Christian Benz (8), Julien Gabel(7), Kay Röppischer(5), Robert Birke, Christian Dreyßig (je 4), Stefan Erdmann (2), Kay Neubauer, Pierre Schultheiß, Heiko Kugler, Christian Spitzner(je 1) In 20 Tore teilten sich Reichmann(5), Hohmuth (4), F.Erdmann (3), Kowalleck (3), Dreyßig, Perthun, Smirat, Stahl (je 1) und 1 Eigentor von Hagemann (Empor Erfurt) Es gab 6 Siege, 2 Unentschieden und 7 Niederlagen. Man erhielt 25 Gelbe Karten und man liegt im Fairplay mit 125 Punkten auf dem Dritten Platz. Insgesamt kamen 1546 Zuschauer was einen Schnitt von 103 bedeutet. Die meisten Zuschauer kamen zu Hause gegen Bad Blankenburg und FV Gera-Süd mit jeweils 150. In fremden Gefilden zogen die Stahlwerker mit je 160 Zahlenden in Buttstädt und Blankenhain die meisten Gäste.

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Test im Trainingslager | 26.01.08

TJ Depoltovice - SV Stahl Unterwellenborn 3:7 (2:4)

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Von Detlef Roth, im Rahmen des Trainingslagers der Stahlwerker in Tschechien führte man gegen den ortsansässigen Verein ein Testspiel durch, das man am Ende doch noch klar gewinnen konnte. Die laufstarken und emsigen Gastgeber machten es aber den höherklassigen Gästen doch recht schwer. Die Unterwellenborner gingen relativ schnell in Führung als Mario Smirat nach schönem Pass von Langhammer allein auf den Torhüter zulief und vollendete. Danach zeigten die Gäste Schwächen in der engeren Abwehr welche nach kapitalen Fehler mit dem 1:1 bestraft wurden. Danach straffte man sich ein wenig und man schien das Spiel in den Griff zu bekommen. Das 1:2 ließ nicht lange auf sich warten welches F.Erdmann mit schönem Schuss ins linke obere Eck erzielte. Zwei Minuten später spielte Fliegner Smirat frei und dieser nutzt die Chance in sicherer manier. Nach 30 Minuten war der Passgeber der Torschütze als er eine Eingabe von Ch.Stahl ins Tor schob. Danach bauten die Gäste rapide ab, man merkte ihnen nun die Trainingsbelastung der vorangegangenen Tage merklich an, die meisten Spieler hatten schwere Beine. Katastrophale Fehler führten dazu das Depoltovice auf 3:4 heran kam. Es wurde nun viel gewechselt und man erholte sich wieder, da auch die Gastgeber nicht mehr so kraftvoll agieren konnten. Das 3:5 erzielte dann Chr.Gretsch der nach einer Ecke mit tollem Schuss unter die Latte erfolgreich war. Kurz vor Schluss vielen noch zwei Treffer als Smirat nach Pass von F.Erdmann sein drittes Tor erzielte und Heiko Perthun nach tollem Solo den Schlusspunkt setzte. In einem rundherum gelungenen Trainingslager mußte man aber doch wieder eine bittere Pille schlucken, da bei Mario Reichmann und Jens Ölsner alte Verletzungen wieder auftraten und diese die Trainingseinheiten abbrechen mußten.

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Spannend, aber ohne Klasse | 20.01.08

TFV-Meisterschaft,Zwischenrunde

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Von Hartmut Gerlach Die knapp 350 Zuschauer erlebten am Sonntagnachmittag beim 6. Volksbank-Cup des FC Einheit, den die EVR Rudolstadt und die Mobau Bauer GmbH als weitere Partner unterstützten, zwar ein sehr spannendes, aber wohl nur bedingt gutklassiges Turnier. Das ist kaum verwunderlich, trainieren doch die meisten Teams kaum in der Halle. Und auch die Vorbereitung auf die Spiele der Rückrunde beginnt jetzt erst. Dennoch war allen Teilnehmern die Freude am Hallenkick anzumerken. Sie gingen zwar engagiert, aber doch sehr fair zu Werke. Nur eine Zeitstrafe in 21 Vergleichen, auch ein Resultat konsequenter Schiedsrichter, ist das beste Indiz dafür. Beim Erstellen des Turnierplans hatten die Organisatoren vom Landesligaverein aus der Heidecksburgstadt die richtige Ahnung, als sie die Partie der Ligakonkurrenten SC 03 Weimar gegen den FC Einheit als vorletztes Match ansetzten. Denn hier fiel die Entscheidung über den Turniersieg und damit die Qualifikation für das Finale um die Thüringer Landesmeisterschaft im Hallenfußball. Wenn sich beide Partner remis getrennt hätten, wäre die SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt der lachende Dritte gewesen. Der Gastgeber nutzte jedoch die Gunst der Stunde, bezwang die Nulldreier knapp mit 2:1 und holte sich den Siegerpokal und den größten Geldscheck. Rudolstadt hatte die Akteure aufgeboten, die gern in der Halle auflaufen. Neben Routinier Nico Thiele waren das mit Paul Burghause (17 Jahre), Tino Langhammer, Daniel Knäschke (18), Thomas Gäbler (19) ganz junge Spieler. Das Einheit-Team komplettierten Rene Rudolph, Michael Hermann und der gut haltende Torhüter Robert Müller. Die Rudolstädter waren mit zwei Siegen gestartet, schienen aber nach dem 1:1 gegen den Kreisligaspitzenreiter Schwarza, aber besonders nach dem 0:1 gegen Rudisleben/Arnstadt schon "weg vom Fenster". Vieles deutete darauf hin, dass nun der Landesklasse-West-Tabellenführer Rudisleben/Arnstadt das Rennen machen würde. Aber nach zwei torlosen Unentschieden und dem klaren 4:0 über Weimar stolperte die SG in der Partie mit Traktor Teichel (1:4) und musste trotz eines 3:1 über Schwarza tatenlos zusehen, wie sich Einheit den Turniersieg holte. Mit elf Punkten kam der Landesklassist aus dem Nachbarkreis auch nicht als einer der zwei besten Turnierzweiten aller Zwischenrunden in die Endrunde. Platz drei ging an den FSV Grün-Weiß Blankenhain. Das Schlusslicht der Landesklasse Ost wirkte, vielleicht auch bedingt durch den Trainerwechsel, sehr motiviert und hätte sich sogar den höchsten Platz auf dem Podest sichern können. Denn nach einer Niederlage und zwei Remis steigerte sich die Wagner-Truppe und gewann ihre drei letzten Spiele. Nur Vierter wurde der SC 03 Weimar, der beim 0:4 gegen Rudisleben/Arnstadt ein besseres Abschneiden vergab. Nichts mit dem Ausgang des Volksbank-Cups hatten die beiden Landesklasse-Vertreter SG Traktor Teichel und SV Stahl Unterwellenborn zu tun. Kleiner Trost für die Mannschaft von Matthias Zocher war der Pokal für Sebastian Schröter. Er erzielte vier Treffer und wurde damit gemeinsam mit den Rudolstädtern Dirk Wachsmuth und Paul Burghause "Bester Torschütze". Als "Bester Torhüter" wurde Sebastian Möller (Blankenhain) geehrt, wobei auch andere Schlussmänner in der engeren Wahl waren und die Torwarte noch am meisten zu überzeugen wussten. So suchten die Veranstalter und Trainer auch den herausragenden Spieler des Turniers vergeblich. Mit guten Leistungen in allen sechs Spielen empfahl sich schließlich Jens Lippert (SG Rudisleben/Arnstadt) für die Würdigung "Bester Spieler". Der FC Einheit erreichte damit nach 2006, wo man den Thüringer Landesmeistertitel holte, für eine Endrunde. Die findet am 2. Februar in Hermsdorf statt. Die Siegerehrung nahmen Volksbankvorstand Obitz und EVR-Vertriebsleiter Engel gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden vor. Ergebnisse: Blankenhain - Rudolstadt 1:2, Schwarza - Teichel 1:3, U´born - Rudisleben/A. 0:0, Weimar - Blankenhain 0:0, Rudolstadt - Teichel 2:1, Schwarza - U´born 0:4, Blankenhain - Rudisleben/A. 0:0, Teichel - Weimar 0:1, Rudolstadt - Schwarza 1:1, U´born - Blankenhain 0:2, Weimar - Schwarza 2:0, Rudisleben/A. - Rudolstadt 1:0, Blankenhain - Teichel 1:0, Rudisleben/A. - Weimar 4:0, Rudolstadt - U´born 3:1, Schwarza - Blankenhain 1:2, Teichel - Rudisleben/A. 4:1, U´born - Weimar 1:3, Rudisleben/A. - Schwarza 3:1, Weimar - Rudolstadt 1:2, Teichel - U´born 3:3. Tabelle: 1. FC Einheit Rudolstadt, 2. SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt, 3. FSV Grün-Weiß Blankenhain, 4. SC 03 Weimar, 5. SG Traktor Teichel, 6. SV Stahl Unterwellenborn, 7. SV 1883 Schwarza

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Unterwellenborn sündigt bei Chancenverwertung | 12.01.08

1.FC/Chemie Greiz - Stahl Unterwellenborn 3:3 (2:1)

Von Detlef Roth Im ersten Testspiel vor der zweiten Halbserie trennten sich die Stahlwerker bei tollem Fußballwetter auf nagelneuem Kunstrasen und vor einer stattlichen Zuschauerkulisse vom Bezirksligisten unentschieden. Die Zuschauer sahen ein gutklassiges Spiel, das mit offenem Visier geführt wurde, und viele Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste gingen lauf- und spielstark in diese Begegnung und beherrschten Ball und Gegner in der ersten halben Stunde klar. Einziger Kritikpunkt bis dahin war die katastrophale Chancenauswertung. Nur Pierre Schultheiß gelang es, mit schönem Linksschuß ins linke obere Eck nach 14 Minuten einen Treffer zu erzielen. Danach brachten es die Unterwellenborner fertig, innerhalb von zwei Minuten in Rückstand zu geraten. Erst fabrizierte Stefan Erdmann nach einer Eingabe ein klassisches Eigentor, was zur Folge hatte, dass die bis dahin sichere Abwehr vollkommen die Linie verlor. Sekunden später folgte eine kurze Ecke, der Passgeber wurde nicht attackiert, und fünf Unterwellenborner schauten zu, wie der Greizer Bauch unbedrängt einköpfte. Die Gäste waren aber keineswegs geschockt und drängten auf den Ausgleich, doch was Langhammer, Ölsner und Fliegner für Chancen ausließen, war einfach zu viel. Dies setzte sich in Halbzeit zwei nahtlos fort. Klare Möglichkeiten von Schultheiß und F. Erdmann wurden leichtfertig vergeben. Gneupel erzielte für Greiz dann nach einem Konter, als vergeblich Abseits reklamiert wurde, das 3:1. Jens Wolter fasste sich nach 65 Minuten ein Herz und schoss aus 25 Metern Entfernung den Anschlusstreffer. Die Gäste spielten schon jetzt "Alles oder nichts" und machten aus einem Gewühl im Strafraum heraus durch Ölsner den verdienten Ausgleich. Beide Teams hatten noch mehrfach die Möglichkeit zum Siegtreffer, welchen die Unterwellenborner auf Grund der Chancen sicherlich verdient gehabt hätten. F. Erdmann traf noch das Lattenkreuz, und ein regulärer Treffer von Ölsner wurde nicht gegeben. Unterwellenborn: Schneider, St. Erdmann, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Langhammer, Ölsner, Perthun, Gretsch, F. Erdmann, P. Schultheiß (Neubauer)

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Guter dritter Platz | 22.12.07

Beim befreundeten Hohndorfer SV nahmen die Stahlwerker am Freitag am gut besetzten Wertbau-Cup Pokalturnier teil. Einige Oberligisten wie der VFC Plauen und der FC Gera 03 traten allerdings zum leidwesen der Gastgeber und der 400 Zuschauer nur mit ihrer "zweiten" Reihe an, der FSV Zwickau ließ die rührigen Gastgeber ganz sitzen. Die Unterwellenborner hatten es gleich mit den Plauenern zu tun und man gewann in einem torreichen Spiel mit 6:3. Da der VFC danach gegen Hohndorf gewann, mußte man gegen die Gastgeber in dieser Dreiergruppe konzentriert zu werke gehen was nicht immer gelang, aber man gewann da Steffen Schneider unter anderem einen Neunmeter hielt mit 2:1. Im Halbfinale war dann der stark auftrumpfende TSV Daßlitz aus der Bezirksliga der Gegner. Etwa 100 Fans aus diesem kleinen Ort waren angereist, um ihrem Team den Rücken zu stärken und hatten auch allen Grund zum Jubeln. Die Stahlwerker vergaben wie so oft am Anfang klarste Chancen und bekamen prompt die Quittung in Form zweier Konter. Maik Göllnitz brachte die Truppe mit fulminantem Freistoß wieder heran, aber der letzte Konter der Daßlitzer saß und brachte die Halle zum kochen. Das Spiel um Platz 3 führte wieder den Oberligisten VFC, der in einem rüden Halbfinalspiel dem Landesligisten Motor Zeulenroda unterlag und die Unterwellenborner zusammen. Wieder hatten die Plauener Probleme mit dem Landesklassisten, lagen kurz vor Schluss mit 1:2 zurück und wurden dann knadenlos ausgekontert wobei Göllnitz aus einem homogenem Team herrausragte. Die Plauener verloren letztendlich mit 1:4. Das Finale dieser sehr gut organisierten Veranstaltung gewann Motor Zeulenroda ganz klar gegen Daßlitz mit 4:0. Steffen Schneider wurde zur Siegerehrung als bester Torhüter ausgezeichnet. Statistik: Gruppe A 1.Fc Gera 03-Zeulenroda 1:1,-Blau-Weiß Niederpöllnitz 1:2,-Daßlitz 2:3,Niederpöllnitz-Daßlitz 1:1,-Zeulenroda 1:3,Zeulenroda-Daßlitz 1:1 1.Motor Zeulenroda 2.Daßlitz 3.Niederpöllnitz 4.Gera03 GruppeB Stahl-VFC 6:3,-Hohndorf 2:1,VFC-HSV 2:1 1.SV Stahl 2.VFC 3.Hohndorf Endstand 1.Motor Zeulenroda 2.TSV Daßlitz 3.SV Stahl Uborn 4.VFC Plauen 5.HohndorferSV 6.Blau-Weiß Niederpöllnitz 7. FC Gera 03 Aufstellung: Schneider, Göllnitz(3), F.Erdmann(3), Perthun (2), Langhammer(2), Smirat(2), Fliegner(1). Am 28.Dezember nehmen die Unterwellenborner am Turnier um den kleinen Rennsteigpokal des WSV Neuhaus teil. Beginn dieser Veranstaltung ist in Neuhaus 17 Uhr! Detlef Roth

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Glücklicher Sieg gegen Meuselwitz | 15.12.07

SV Stahl Unterwellenborn - ZFC Meuselwitz II 1:0 (0:0)

In einem Spiel welches eigentlich keinen Sieger verdient hatte, weil beide Teams eigentlich nur darauf bedacht waren den Gegner möglichst weit vom Strafraum fern zu halten, traf Ron Kowalleck kurz vor Schluss zum äußerst glücklichen Sieg. Die Gastgeber begannen gut und schwungvoll und hatten nach schöner Kombination über Perthun und Hohmuth die erste klare Chance durch Erdmann. Es folgte eine weitere Möglichkeit durch Kowalleck der doch etwas überhastet abschließt und sich so dieser Möglichkeit selber beraubt. Danach traten vollkommen unverständlich aus dem Nichts die Unsicherheiten der letzten Spiele wieder auf. Mann kann froh sein, dass dies die Gäste einfach nicht nutzten und selber äußerst harmlos agierten. Nach 30 Minuten hatte der Gästekeeper wieder einmal etwas zu tun, als er den Scharfschuss von Mario Reichmann parierte. Danach gab es viel Leerlauf, erst Florian Erdmann prüfte den Tormann der Gäste kurz vor der Halbzeit noch einmal. Was man dann in den ersten fünfzehn Minuten der ersten Halbzeit ablieferte war ehrlich gesagt nicht tauglich für diese Liga. Unsicherheiten, unerklärliche Abspielfehler es war einfach nicht zu fassen was möglich ist. Ab der 65. Minute zeigte man allerdings das noch Leben im Team ist. Endich machte man Druck und versuchte etwas in Richtung Tor der Meuselwitzer. Aber in genau dieser Phase hätten die Gäste das Spiel entscheiden können. Der ZFC fuhr nach einem direkten Freistoß der Gastgeber einen mustergültigen Konter. Man schoss den Ball frei vor dem Tor stehend aber vorbei. Danach gab es wieder viel Leerlauf, erst in der Schlussphase kam wieder Spannung auf. Steffen Schneider verhinderte mit dem Knie das wohl entscheidente Tor, was wenig später auf der anderen Seite fiel. Patrick Hohmuth setzte sich energisch auf der linken Seite durch, dessen Eingabe wurde ungenügend abgewehrt und dadurch kam Kowalleck zum Schuss. Ron traf den Ball nicht voll, es reichte aber das dieser vom Innenpfosten ins Tor trudelte und er so dem Schreiber dieser Zeilen das schönste Geburtstagsgeschenk machte. Die letzten Minuten wurde noch mal gezittert, aber man brachte diesen enorm wichtigen Sieg über die Runden. Aufstellung: Schneider, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Smirat(59.Stahl), Perthun, F.Erdmann, Hohmuth, Reichmann(77.P.Schultheiß) Benz (56.Ölsner)

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Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf | 01.12.07

SV Stahl Unterwellenborn - FV Gera-Süd 1:4 (1:2)

Von Detlef Roth, das Ergebniss ist klar, doch man kann den Gastgebern nicht vorwerfen, keinen guten Fußball gespielt zu haben. Spielerisch war man ebenbürtig. Was fehlte, war wie so oft der erfolgreiche Abschluss. Fehler in der Abwehr kamen hinzu. Die Einheimischen begannen druckvoll und hatten die erste Möglichkeit, doch das erste Tor erzielten die Gäste. Zehn Minuten später fiel der Ausgleich. Eine Kopfballablage brachte Reichmann scharf in die Mitte und Dreyßig schob überlegt ein. Kurz vor der Halbzeit der nächste Tiefschlag mit dem 1:2. In Halbzeit zwei hatte man mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß doch Smirat, der schon in der ersten Halbzeit allein vor dem Torhüter scheiterte, machte es in dieser Situation nicht besser. Perthun tanzte im Strafraum drei Gegenspieler aus, allein der Abschluss fehlte. Wenig später entschied ein weiterer Fehler mit dem 1:3 das Spiel. Danach war das Spiel Nebensache, nachdem ein Fan der Stahlwerker auf der Tribüne zusammenbrach und mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden musste. Der SV Stahl hofft, ihn bald wieder begrüßen zu können. Die Geraer erzielten dann noch nach einem weiteren Standard per Kopf das 1:4, welches dem Spielverlauf nicht gerecht wird. SV Stahl: Schneider, Bauer, Kowal-leck, Göllnitz, Dreyßig (73. Röppischer), Langhammer, Smirat, Perthun, Hohmuth, Reichmann (80. St, Erdmann), Benz

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Bittere Niederlage | 24.11.07

FC Gebesee 1921 - SV Stahl Unterwellenborn 4:0 (1:0)

Von Detlef Roth, mit einer empfindlichen Niederlage kehrten die verletzungs und krankheitsbedingt arg gebeutelten Stahlwerker nach Hause. Dies allein als Ausrede stehen zu lassen wäre aber zu einfach. Ausser den starken Perthun und Kowalleck laufen einfach zu viele sogenannte Leistungsträger ihrer Form hinterher und waren nicht in der Lage diese dezimierte Mannschaft zu führen. In der ersten Halbzeit hielt das Team noch mit, bekam aber nach 10 Minuten wieder ein schnelles Gegentor. Das dies allerdings von dem sehr heimlastig pfeiffenden Schiri Mende aus Schlotheim gegeben wurde ist eine Frechheit. Eine Flanke von rechts schwebt in den Fünfmeterraum, Schneider will den Ball aufnehmen, wird von hinten gestoßen und der Ball rutscht ihm durch die Hände ins Tor. Klares Foulspiel, alle haben es gesehen blos einer nicht. Die Unterwellenborner haben durchaus ihre Möglichkeiten zum Ausgleich. Leider verfehlt nach schönem Pass von Kowalleck der Heber von Perthun das Gehäuse und Smirat ist zu eigensinnig, übersieht den völlig frei stehenden Kowalleck und versucht es aus der Drehung. Die Gastgeber immer brandgefährlich über den agilen Geier, der letztendlich die restlichen Tore erziehlen wird. In den ersten Sekunden der zweiten Halbzeit die große Chance zum Ausgleich. Kowalleck setzt sich über links durch, genaue Flanke auf Dreyßig der völlig frei steht, aber den Kopfball nicht platzieren kann. Dannach häufen sich die Chancen für Gebesee und es war nur eine Frage der Zeit bis zum 2:0. 56 Minuten gespielt, Ballverlust auf der rechten Seite, die Flanke schwebt nach innen, drei Rote sehen ehrfürchtig zu wie Geier den Ball annimmt, sich um Göllnitz dreht und ohne größere Gegenwehr einnetzen kann. Die Gastgeber nun klar überlegen schluderten zum Glück mit ihren Chancen, so das die Gäste ab und zu noch ein Lebenszeichen senden konnten. Zum Ende des Spiels bekam man dann noch zwei Tore die man getrost als Gastgeschenke bezeichnen kann. Geier schlägt einen Ball aus 35 Metern als Eingabe in den Strafraum, der Ball geht ohne Zwischenberührung in die lange Ecke. Beim 4:0 spielt Dreyßig den Ball einfach zu spät, ein Gebeseer gewinnt den Pressschlag und leitet dadurch einen schnellen Konter ein der zum Erfolg führt. Diese bittere Pille gilt es schnell weg zu stecken, um mit mehr Aggresivität und Kampfeswillen in die nächsten schweren Aufgaben zu gehen. Aufstellung: Schneider, Kowalleck, St.Erdmann, Göllnitz, Dreyßig, Smirat(65.Neubauer), Perthun, Hohmuth(79.Spitzner), F.Erdmann(75.Röppischer), Reichmann, Benz

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In einem Krimi den Bock umgestoßen | 10.11.07

SV Empor Erfurt - Stahl Unterwellenborn 3:5 ( 1:1)

Von Detlef Roth In einem an Spannung kaum zu übertreffenden Fußballkrimi konnten die Stahlwerker endlich wieder den Bock umstoßen und damit drei wichtige Zähler mit nach Hause nehmen. Das man durch Kampf ins Spiel kommen kann, zeigte dieses Treffen sehr anschaulich. In der ersten Hälfte begann eigentlich alles wie gehabt. Stahl lag nach einem Standard, den Wisocki völlig freistehend verwertete, wieder einmal mit 0:1 in Rückstand. Die Erfurter taten den Gästen aber den Gefallen mit einem klassischen Eigentor, nach Eingabe von Hohmuth, per Flugkopfball auszugleichen. In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel dann deutlich Fahrt auf. Es wurde zum Teil toller Offensivfußball geboten. Zunächst gingen die Gäste nach 57 Minuten mit 2:1 in Führung. Es war eine herrliche Aktion von Heiko Perthun, der zwei Gegenspieler im Strafraum stehen ließ, genau auf Mario Reichmann passte und dieser den Keeper mit Schuss in die lange Ecke überwand. Vier Minuten später überschlugen sich die Ereignisse. Nach einer Ecke kamen die Gastgeber nach einer weiteren Schlafwageneinlage der Unterwellenborner zum Ausgleich. Hagemann hämmerte den Ball völlig freistehend ins linke Dreiangel. 30 Sekunden später führte die Kumpel-Elf mit 3:2. Hohmuth lief allein auf den Tormann zu, dieser klärte in höchster Not, aber der Ball gelangte zu Reichmann und dieser netzte ein. Danach zeigt Steffen Schneider seine ganze Klasse, als er zwei Bälle hervorragend parrierte. 75 Minuten waren gespielt, als nach einem Seitenwechsel Reichmann nur den Pfosten traf. Wenig später lag der Ball zum 4:2 im Netz. Hohmuth wurde mustergültig freigespielt, ließ seinen Gegenspieler stehen, machte einen Schwenk um den Tormann und schob ein. Eine Minute danach nahm sich die Abwehr der Gäste die nächste Auszeit. Gohles wurde sträflich viel Raum gelassen, dessen Kopfball war für Schneider unhaltbar. Die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Gäste. Reichmann schoss an die Latte und der Schuss von Kowalleck wurde großartig gehalten. Erfurt dezimierte sich, als Hagemann mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt wurde. Für den 5:3-Endstand sorgte dann Florian Erdmann, der von Perthun und Ölsner in Position gebracht wurde und mit trockenem Schuss ins lange Eck traf. Ein enorm wichtiger Sieg für Unterwellenborn, der viel Selbstvertrauen zurückgebracht haben sollte. Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer (66. Fliegner), Perthun, F. Erdmann, Hohmuth (75. Smirat), Reichmann (83. Ölsner), Benz

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Stahl wieder enttäuschend | 03.11.07

SV Stahl Unterwellenborn - SV Motor Altenburg 0:3 (0:2)

Von Detlef Roth Nach dieser Leistung sollte allen klar sein, dass Stahl nun mitten im Kampf gegen den Abstieg steckt. Dabei begann man gar nicht schlecht. Beide Teams spielten die ersten 25 Minuten ansprechenden Fußball, bei dem die Stahlwerker sogar die Führung auf dem Kopf bzw. Fuß hatten. Es war die 13. Minute, als eine scharfe Eingabe von Wolter nach innen schwebte, aber Langhammer diese per Kopf verpasste und dadurch die hinter ihm frei stehenden Reichmann und Kowalleck so irritierte, dass auch diese nicht einnetzen konnten. Im Anschluss wurden die Altenburger spielbestimmend, da der Gastgeber seine spielerische Linie verlor. Der Ball wurde meist unkontrolliert nach vorn geschlagen, hinzu kamen unverständlich leichte Abspielfehler. Dennoch hatte man die Chance zur Führung (34.). Einen Diagonalpass von Hohmuth legte Kowalleck auf Perthun zurück, wurde postwendend wieder bedient, kam frei zum Kopfball, doch dieser strich vorbei. Im Gegenzug zeigen die Gäste wie man es besser macht, allerdings nach einem Geschenk der Gastgeber. Der Ball wurde Richtung Grundlinie gespielt, Göllnitz wollte diesen ins Aus trudeln lassen, doch Eichelkraut war gedanklich schneller, schnappte sich das Leder, schob es in die Mitte, und Kröber hämmerte den Ball unter die Latte. Die Gastgeber, nun völlig von der Rolle, schossen den nächsten Bock zum 0:2 bereits drei Minuten später. Mit Beginn der zweiten Halbzeit war keinerlei Besserung zu sehen, nur Steffen Schneider verhinderte einen höheren Rückstand. Nach 70 Minuten begannen die Gastgeber, sich kurz aufbäumen, doch die zwei, drei verheißungsvollen Spielszenen brachten nichts. Danach zeigte man sich wahrlich von seiner schlechtesten Seite. Es wurden unfassbare Stockfehler produziert. Das 0:3 war eine Frage der Zeit, als Kratzsch alleine auf Schneider zulief, den Ball an den Innenpfosten setzte und erst im Nachschuss vollendete, um damit einen für die Gastgeber grauenvollen Nachmittag zu beenden. Stahl: Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, Hohmuth (80. Dreyßig), Ölsner (46. Fliegner), Reichmann, Benz

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Stahl nutzt Chancen nicht | 27.10.07

Empor Buttstädt - SV Stahl Uborn 3:0 (0:0)

Von Detlef Roth, wer dieses Spiel gesehen hat, kann es eigentlich nicht fassen das man ein Match welches man nahezu beherrschte, letztendlich noch so klar verliert. Die Einheimischen hatten erhebliche Besetzungsprobleme was man auch jeden wissen ließ, das dies in Unterwellenborn schon gut eineinhalb Jahre so geht interressiert komischerweise Niemanden. Aber zurück zum wesentlichen. Das man das Spiel verlor hat man nur sich selbst zuzuschreiben, denn wer aus einer Hand voll klarster Möglichkeiten keinen Treffer macht braucht sich nicht zu wundern. Den ersten dieser Hochkaräter hatte Ölsner nach tollem Pass von Perthun, aber dessen Lupfer wurde nach 8 Minuten von der Linie geschlagen. Einige Minuten später die nächste Chance zur Führung. Indirekter Freistoß nach Rückgabe zum Tormann im Strafraum. Man ist sich nicht einig, statt den Ball auf dem holprigem Platz kurz zu spielen wird dieser 5 Meter quer gepasst und Göllnitz trifft Diesen aus kurzer Distanz nicht richtig, der Ball geht weit vorbei! Danach melden sich die Gastgeber einmal zu Wort, doch Birke kann den Fernschuss zur Ecke klären. Der nächste Riese folgt auf den Fuß. Eingabe von links durch Hohmuth, doch die Gäste bringen es fertig bei drei aufeinanderfolgenden Schüssen keinen im Tor unterzubringen. Die Gäste bleiben überlegen und haben nach 33 Minuten die nächste große Möglichkeit. Kowallecks Flanke auf die linke Seite wird von Hohmuth direkt nach innen gepaßt, doch Reichmann köpft den Ball nicht zentral ins leere Tor, sodern läßt diesen rutschen so das ein Spieler von Buttstädt am Torpfosten noch klären kann. Es war zum Haare ausraufen. Die letzte Chancen in Halbzeit Eins hatten wiederrum Reichmann, der von Erdmann freigespielt am Tormann scheitert sowie Erdmann selbst der am starken Keeper scheitert. Die Zweite begann wie die Erste mit einer Möglichkeit für die Gäste. Aber wenig später kommt das was kommen mußte. Die Gäste verlassen die taktische Marschroute, die Spieler der Buttstädter werden nicht mehr konsequent zugestellt, Schuhte steht 20 Meter vor dem Tor frei zieht ab und trifft. Die Gäste sichtlich geschockt fanden den Rythmus der ersten Hälfte nicht wieder.Trotzdem hatte man noch Chancen zum Ausgleich. Ölsner kann den Ball mitte Tor nicht kontrollieren, Hohmuths Schuss wird toll abgewehrt und der Kopfball von Benz ging um Zentimeter daneben. Dann kam es knüppeldick. Fehlabspiel im Mittelfeld, Pass in die Spitze, Benz kann seinen Mann nicht halten, Birke zögert kurz beim herrauslaufen, wird ausgespielt, Tor von Peter. Die Krönung dann in der Nachspielzeit. Reichmann verliert den Ball an der Außenlinie, Pass nach Innen, Scharfschuss von Schuthe 3:0. Eine völlig unnötige Niederlage die man sich nur selbst zuzuschreiben hat. Aufstellung: Birke, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun, F.Erdmann, Hohmuth, Ölsner (67.Fliegner), Reichmann, Benz(84.Dreyßig)

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Schneider hält die drei Punkte fest | 20.10.07

SV Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera 03 II 1:0 (0:0)

Das für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand, spürten die Zuschauer von Beginn an deutlich. Die Stahlelf wollte die Heimpleite gegen Neustadt vergessen machen und die Gäste hatten die Absicht, sich mit einem Dreier von den Abstiegsplätzen fern zuhalten. Die ersten zwanzig Minuten fand das Spiel zwischen den Strafräumen statt. Danach fanden die Geraer zunächst besser in die Partie und hatten nach einem Eckball die erste gute Gelegenheit. Aber die Stahlabwehr konnte mit vereinten Kräften den Ball noch aus der Gefahrenzone befördern. Stahl versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Doch sowohl H. Perthun als auch P. Hohmuth wurden in aussichtsreicher Position wegen Abseits zurück gepfiffen. Auf der Gegenseite konnte zuerst M. Göllnitz und kurz darauf J. Wolter gegen einen einschussbereiten Geraer im letzten Moment klären. Die beste Gelegenheit für die Gastgeber dann kurz vor der Halbzeit. Der Freistoß von H. Perthun flog aber um Zentimeter am Tor des regungslosen Geraer Torwarts vorbei. In der zweiten Halbzeit erwischte Stahl den besseren Start. Zunächst lief H. Perthun in der 55. Minute allein auf das Geraer Tor zu, umkurvte den Torwart und wollte den Ball zu Ch. Stahl zurücklegen. Aber einem Verteidiger gelang es, das Leder wegzuspitzeln. Kurz darauf spielt H. Perthun einen Steilpass auf P. Hohmuth, der nicht lange fackelte, doch nur den Außenpfosten traf. Gera antwortete mit einer Freistoßgranate von Winterkorn, die Schneider in überragender Manier aus dem Eck hechtete. Danach war wieder der Gastgeber an der Reihe. Doch weder der Freistoß von Th. Fliegner noch der Drehschuss von R. Kowalleck fanden ihr Ziel. Gut war, dass Torwart Schneider mitspielte und im letzten Moment weit aus seinem Tor eilend klären konnte. In der 85. Minute war es dann aber soweit. F. Erdmann spielte zu M. Reichmann. Dessen Flanke gelangte über die Abwehr zu P. Hohmuth, der zum viel umjubelten 1:0 verwandelte. Im Gegenzug wäre Gera beinahe der Ausgleich geglückt, doch St. Schneider konnte den Distanzschuss an den Pfosten lenken. Stahl: Schneider, Gabel (35. F. Erdmann), Göllnitz, Benz, Wolter, Langhammer, Fliegner, Hohmuth, Kowalleck, Stahl (70. Ölsner), Perthun (70. Reichmann)

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Schlechte Leistung | 13.10.07

SV Stahl Uborn - SV Blau-Weiß Neustadt 1:2 (1:1)

Von Detlef Roth, über dieses Spiel sollte man lieber den Mantel des Schweigens legen, so schwach war die Leistung beider Teams einschließlich der des Schiedsrichters Schüler aus Auma. Die Neustädter jubelten allerdings zum Schluss zu recht, ist man doch mit großem kämpferischen Einsatz und einfachen Mitteln gegen harmlose Gastgeber zum Erfolg gekommen. Zu Beginn waren die Stahlwerker leicht überlegen, jedoch ohne große Torgefahr zu erzeugen. Einzig über die linke Seite strahlte Hohmuth ab und an Torgefahr aus. Bei den Neustädtern war Nitschke der auffälligste Spieler, der den Abwehrspielern der Gastgeber immer wieder erhebliche Probleme bereitete. Dennoch viel das 1:0 für die Gastgeber in der 28 Minute. Eine weite Eingabe von Wolter in den Strafraum wird zu Hohmuth weiter geleitet, der den Ball im langen Eck platziert. Eigentlich hätte dies Sicherheit verleihen müssen, aber weit gefehlt. Dennoch fast das 2:0 als ein Gewaltschuss von Wolter knapp am Tor vorbei strich. Acht Minuten später das 1:1. Voraus geht eine Fehlentscheidung des Schiris, welcher auf Freistoß für die Gäste entscheidet. Der Ball wird abgefälscht, die Abwehr schläft, läßt Meyer völlig frei und dieser hämmert den Ball ins Tor. Der Rest der Halbzeit war von planlosem Fußball beider Teams geprägt. Die Hoffnung auf Besserung in Halbzeit Zwei wurde schnell zerstört. Zwar hatte Wolter nach Freistoßeingabe per Kopf eine gute Möglichkeit, danach wurde das Spiel immer unansehnlicher. Ab der 53 Minute rückte der Schiri immer weiter in den Mittelpunkt und in die Kritik. Wieder Freistoß gegen die Gastgeber, wieder zweifelhaft, wieder Tor. Die Eingabe von rechts verlängert Kapitän Förster mit der Fußspitze ins Tor. Wiederrum sehen die Gastgeber schlecht aus, sind einfach gedanklich nicht auf der Höhe der Aufgabe. Die Neustäder hatten dann wiederholt die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, als schlampige Abspiele, katastrophale Ballverluste, zu gefährlichen Kontern führten. Die Einheimischen hatten in der zweiten Hälfte noch eine Möglichkeit zum Ausgleich, als einmal schnell gespielt wurde. Hohmuth tauchte frei vor Wölk auf, der aber abwehren konnte. Zum Abschluss des Spiels hat der Schiri noch einen großen Auftritt, als er den verwarnten Torschützen und Kapitän Förster nach Foul am Mittelkreis gleich mit Rot vom Platz schickt. Aufstellung : Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun(85.Röppischer), Stahl( 58,Ölsner), Hohmuth, F.Erdmann(70.Fliegner), Benz

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Gute Leistung reicht nicht | 07.10.07

SV Blau-Weiß Fahner Höhe - SV Stahl Unterwellenborn 3:1 (3:1)

Von Detlef Roth, das Spiel begann für die Gäste unter ungünstigen Vorzeichen, mußte man doch kurzfristig auf die verletzten Kowalleck und Benz verzichten. Allerdings ließ sich die Mannschaft davon nicht aus der Ruhe bringen und bot eine wesentlich bessere spielerische Leistung als zuletzt. Die Gastgeber zeigten sich doch überrascht, mit welch offensiver Einstellung die Unterwellenborner zu werke gingen. In den ersten zehn Minuten hatten die Gastgeber alle Hände voll zu tun um einen Treffer zu verhindern.Die kalte Dusche folgte aber prompt. Die erste Offensivaktion der Gastgeber führte zu einem Freistoß ca. 20 Meter vor dem Tor der Gäste. Der nicht sonderlich hart und platziert getretene Ball, rutschte zum entsetzen seiner Mitspieler, Robert Birke durch die Hände ins Tor. Dies war leider der Anfang einer Fehlerkette in der engeren Abwehr, die letztendlich der Kumpel-Elf die Punkte kosten sollte. Doch zunächst prüft Christian Stahl den Torhüter der Blau-Weißen der prächtig reagiert. Der nächste Lapsus folgt nach 25 Minuten. Fliegner wird neben dem Spielfeld behandelt, als sich Bauer auch noch verletzt. Statt das Spiel vom Schiri unterbrechen zu lassen, humpelt er übers ganze Spielfeld um zur Therapeutin zu gelangen. Das Spiel läuft weiter und dieses durcheinander nutzen die Gastgeber eiskalt aus. Pass von links in die zentrale Mittelstürmerposition und Geißler schiebt seelenruhig ein. Die Stahlwerker gaben aber zu keinem Zeitpunkt auf und hatten durch Perthun und Fliegner, per Flugkopfball, Chancen zum Anschlusstreffer.Der vermeintliche k.o. folgte in der 35 Minute. Ein Sonntagsschuss von Degner, welcher aber bei resolutem herraustreten eines Spielers aus dem Abwehrverbund zu verhindern gewesen wäre, landete unter der Latte. Wenig später aber der längst verdiente Anschlusstreffer. Eine Eingabe von F.Erdmann platziert Mario Reichmann ins linke untere Eck. Die zweite Halbzeit bot weitere gute Aktionen von beiden Mannschaften, welche aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Die Dachwiger hatten noch zwei Riesenmöglichkeiten unter gütiger Mithilfe der Abwehr der Gäste, verzogen aber jeweils knapp. Die Stahlwerker waren dem Anschlusstor bei Schüssen von Stahl, Hohmuth und vor allen Dingen von Erdmann dessen Kracher von der Linie gekratzt wurde sehr nahe. Die wenigen Zuschauer gingen zufrieden nach Hause, hatte man doch eine spielerisch hochklassige Landesklassenpartie unter der guten Leitung von Eisenbrand aus Sömmerda gesehen. Aufstellung: Birke, Bauer(28.Gabel), Göllnitz, Wolter, Fliegner(66.Smirat), Langhammer, Perthun(74.Ölsner), F.Erdmann, Hohmuth, Reichmann, Stahl

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| 03.10.07

 

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Glücklicher Sieg | 21.09.07

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz - SV Unterwellenborn 0:1 (0:0)

Von Detlef Roth In einem recht hochklassigen Spiel gewannen die Stahlwerker letztlich glücklich, aber keineswegs unverdient. Es entwickelte sich von Anfang an ein Spiel mit hohem Tempo und vielen Strafraumszenen. Nach 15 Minuten hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen. Bei einer Freistoßvariante pennte die gesamte Stahl-Abwehr, Schnacke schoss völlig frei gespielt übers Tor. Kurz danach eine klare Möglichkeit für Christian Stahl, der herrlich freigespielt zu lange zögerte. Es folgten Möglichkeiten für Ron Kowalleck und Mario Reichmann. Kurz nach der Halbzeit die Führung der Gäste. Patrick Hohmuth tankte sich durch, dessen Eingabe beförderte Kowalleck per Pressschlag über die Hände von Weißgärber ins Tor. Die Gäste waren in dieser Phase dem 0:2 sehr nahe. Stahl bestimmte bis zur 60. Minute das Spiel, dann bliesen die Blau-Weißen zum Endspurt. Hochachtung vor der Defensive der Kumpel-Elf, die nun Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Nach 66 Minuten machte Robert Birke im Tor eine Einhunderprozentige per Fußabwehr zunichte. Aber die Stahlwerker waren nicht untätig nach vorn. Hohmuth, Reichmann, Perthun und Smirat versetzten die Abwehr der Gastgeber in helle Aufregung. Trotzdem hatte Schnacke einen Riesen auf dem Fuss (73.), doch Christian Bauer war zur Stelle. In der Nachspielzeit hatten die Unterwellenborner klare Chancen durch Smirat und Perthun, welche der Pfosten und ein Spieler auf der Linie vereitelten. Stahl: Birke, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner (46. Perthun), Langhammer, Stahl, Hohmuth (80. Gabel), F. Erdmann, Reichmann (71. Smirat)

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Stahlelf am Ende kampfstark | 08.09.07

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg 2:2 (0:1)

Von Detlef Roth, nur in den letzten 30 Minuten sahen die 150 Zuschauer ein Derby welches diesen Namen auch verdient hatte. Bis dahin boten beide Teams fußballerische Magerkost, wobei man den Gästen bescheinigen muss diesen Umstand clever ausgenutzt zu haben. Der TSV zum großen Teil sehr defensiv ausgerichtet wartete auf die Fehler der Stahlwerker die dann auch gemacht wurden. Nach zaghaften Angriffsversuchen der Gastgeber hatten die Gäste ihre erste Ecke und der Ball lag nach 9 Minuten im Tor. Bezeichnend für dieses Spiel, das Unglücksrabe Kowalleck den Ball mit dem Hinterkopf ins eigene Tor beförderte. Dies war Wasser auf die Mühlen der Gäste, die kaum noch etwas nach vorn machten. Die Einheimischen wirkten teilweise hilflos gegen das dichte Abwehrbollwerk, es fehlte Leidenschaft und vor allen Dingen die nötige Laufbereitschaft. Zwei Situationen sind in Halbzeit Eins erwähnenswert, die man als Chancen bezeichnen kann. Ein Schuss von Fliegner ging knapp vorbei und Smirat versuchte es, statt den Ball zu kontrollieren, direkt was völlig misslang Man hoffte mit Beginn der zweiten Halbzeit auf eine deutliche Steigerung, welche allerdings zunächst ausblieb. Einen weiteren Fehlpass im Mittelfeld nutzten die Gäste in der 54 Minute gar zum 0:2. Die scharfe Eingabe von rechts nutzte Thorz eiskalt aus und schob völlig unbedrängt ein. Viele dachten nun alle Messen sind gelesen. Aber die Kumpel-Elf kam zurück. Als Glücksgriff erwiesen sich die Einwechslungen von Christian Stahl, Kay Röppischer und Julien Gabel. Dieser weckte sozusagen mit einem Freistoß aus 30 Metern, den Jahn großartig parierte, die gesamte Mannschaft zum Endspurt. Das 1:2 welches Reichmann nach Flachschuss von Stahl im nachsetzen erzielte, setzte die letzten Kraftreserven frei. Als Reichmann allein durch war, scheiterte er zunächst an Jahn, im nachsetzen wird er festgehalten doch der Pfiff des sonst sehr pingelig pfeiffenden Blöthner blieb aus. Dazwischen fast noch ein Eigentor von Bauer, welches aber Birke verhinderte. 4 Minuten vor Spielende viel der nun verdiente Ausgleich. Röppischer legt sauber mit der Brust auf, den scharfen Schuss von Kowalleck kann Jahn nur abklatschen und Stahl befördert das Streitobjekt mit Flugkopfball über die Linie. Es gab noch heiße Schlussminuten aber der Siegtreffer wollte nicht mehr gelingen. Aufstellung: Birke, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner (65.Gabel), Langhammer, Smirat (58.Röppischer), Ölsner (46.Stahl), F.Erdmann, Reichmann

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Erster Auswärtspunkt | 01.09.07

FSV Grün-Weiß Blankenhain - SV Stahl Unterwellenborn 1:1 (0:0)

Von Detlef Roth, in einem umkämpften Landesklassenspiel holten sich die Stahlwerker, gegen einen engagiert auftretenten Aufsteiger, verdient ihren ersten Auswärtspunkt. Auf dem kleinen Platz entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Vorteilen für die Gäste. Die erste große Chance bereitete Smirat mit schöner Flanke vor, doch Reichmann konnte diese per Kopf nicht nutzen. Die Antwort folgte prompt nach, einer Ecke mußte Steffen Schneider das erste mal ernsthaft eingreifen. Die Blankenhainer körperlich sehr groß gewachsen, waren immer wieder bei Standards brandgefährlich, aber eine am diesem Tag sehr disziplinierte Abwehrarbeit machte in Halbzeit Eins alle Bemühungen zunichte. Nach Wiederbeginn hatte man einige Schrecksekunden zu überstehen, als man nach einem Freistoß und einem Ball an die Lattenoberkante etwas das Glück bemühen mußte. Man kam danach aber wieder ins Spiel und es dauerte auch nicht lange bis der Ball zum erlösenden 0:1 im Netz lag. Einen schwacher Querpass der Gastgeber wird erlaufen, Reichmann setzt zu einem kurzen Solo an sieht den sich positionierenden Kowalleck der mit herrlichem Schuss Möller keine Chance läßt. Es waren 67 Minuten gespielt und die Gastgeber doch sichtlich geschockt. Man Machte aber nun den Fehler, statt weiter mutig nach vorn zu spielen, das Ergebniss zu sichern. Dadurch kamen die Gastgeber wieder ins Spiel und man erlebte eine turbulende Schlußphase.Es waren 81 Minuten gespielt, die Unterwellenborner stark unter Druck, können nur zur Ecke klären. Diese schwebt herein und Berger setzt sich im Luftkampf gegen drei Rot-Weiße durch und köpft unhaltbar für Schneider ein. Danach hätten beide Mannschaften das Spiel noch für sich entscheiden können und vielleicht sogar müssen. Die Gäste hatten in den letzten Fünf Minuten durch Reichmann und Ölsner zwei so genannte Riesen aber auch die Blankenhainer waren dem Siegtreffer nahe. Aufstellung: Schneider, Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Stahl, Fliegner (83.Gabel), Langhammer, Smirat(62.Röppischer), Ölsner, Reichmann, F.Erdmann

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Sieg durch Steigerung in 2. Halbzeit | 25.08.07

Stahl Unterwellenborn - VfB Artern 1919 4:1 (1:1)

Von Detlef Roth In einem tollen Spiel gewannen die Gastgeber auf Grund einer enormen Steigerung in Halbzeit zwei. Was Stahl allerdings in den ersten zwanzig Minuten anbot, war mehr als kritikwürdig. Das 0:1 war mit Ansage. Nachdem Schneider mehrmals in höchster Not rettete, lag der Ball nach einem Abpraller im Tor (7.). Man merkte aber relativ schnell, dass der VfB im defensiven Bereich ebenfalls enorme Probleme hatte. Mario Smirat hatte gleich drei Mal die Chance zum Ausgleich, auch Jens Ölsner vergab einen Riesen. Was allerdings die Arterner gegen eine desolat wirkende Defensive an Möglichkeiten wegließen, war nicht fassbar. Der Ausgleich fiel nach einem Schrägschuss durch Youngster Florian Erdmann, der ein tolles Spiel machte. Kurz vor der Halbzeit hätte man in Führung gehen müssen, aber auch diese Chance wurde kläglich vergeben. Nach der Kabinenpredigt sah man eine wie umgewandelte Kumpel-Elf. Mit Patrick Hohmuth kam frischer Wind ins Spiel und es dauerte nicht lange und schon führte Stahl. Nach Solo von Smirat legte dieser auf Reichmann auf und der verwandelte. Wenig später spielte Mario Reichmann einen genialen Pass auf Hohmuth, dieser schob den Ball genau in den Strafraum und F. Erdmann netzte ein. Es dauerte noch zehn Minuten, bis die Unterwellenborner das Spiel entgültig entschieden hatten. Nach Abschlag von Schneider verlängerte Ölsner per Kopf auf Smirat, der sich gegen den wuchtigen Libero des VfB durchsetzte und verwandelte. Was Stahl danach an Chancen versiebte, war eigentlich unmöglich. Das galt allerdings auch für die Gäste. Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Kowaleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner (46. Hohmuth), Langhammer, Smirat,F. Erdmann, Ölsner (78. Stahl ), Reichmann

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Unnötige Niederlage zum Auftakt | 18.08.07

ZFC Meuselwitz II - SV Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

Mit einer unnötigen und sicherlich auch unverdienten Niederlage kehrten die Stahlwerker vom Aufsteiger aus Meuselwitz zurück. Leider entschied ein individueller Fehler die Partie, in der man in den folgenden 60 Minuten alles versuchte um diesen Rückstand wettzumachen. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer noch eine ausgeglichene Begegnung mit wenigen klaren Chancen für beide Parteien. Da Kowalleck sich im Freundschaftsspiel gegen den VfL verletzte, mußte im Mittelfeld wieder umgebaut werden, was sich in Halbzeit Eins nicht unbedingt positiv auswirkte. Immer wieder kam es zu Unstimmigkeiten im zentralen Mittelfeld und Abwehrbereich. Zwei gute Schussmöglichkeiten aus Mittelstürmerposition entschärfte aber Steffen Schneider. Aber auch die Gäste starteten erfolgsversprechende Angriffe. F.Erdmann tankte sich an drei Spielern vorbei, doch sein Schuss ging übers Tor und wenig später landete ein Versuch von Smirat an der Latte. Danach kam die stärkste Phase der Gastgeber. Erst hielt Schneider bei einem direkten Freistoß die Null, aber wenig später war es geschehen. Einen Querpass in Richtung Grundlinie der völlig ungefährlich war, nimmt Thomas Fliegner an, verliert postwendend den Ball und Müller sträflich frei, nimmt die genaue Eingabe auf und verwandelt unhaltbar. Die Gäste erholten sich aber ziemlich schnell und Fliegner hätte bei mehr Konzentration seinen Fehler selbst ausbügeln können. Eine genau getimte Eingabe von Hohmuth erreicht ihn nach 40 Minuten am Strafraum mitte Tor, doch es folgte ein vollkommen verunglückter Schuss der irgendwie noch Smirat erreichte, welcher aber halb im stolpern den Ball übers Tor hob. In der zweiten Halbzeit setzten die Stahlwerker die Gastgeber massiv unter Druck, versuchten alles aber der erlösende Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Der ZFC verteidigte mit viel Einsatz das wertvolle 1:0 und hatte in den zweiten 45 Minuten nur noch zwei verheißungsvolle Angriffe. Die Unterwellenborner nun aggresiv mit zug nach vorn, aber oft fehlten die berühmten Zentimeter. Ein Schuss von Florian Erdmann gingen links am Pfosten vorbei, seine Direktabnahme nach Flanke von Smirat flog neben den rechten Dreiangel und zu guter letzt legte nochmals Smirat für ihn auf, da hielt Kochler mit großer Fußparade. Mehrmals ärgerte man sich über die kleinlichen und überaus einseitigen Entscheidungen des jungen Schiedsrichters, der mit seinen Pfiffen des öfteren Angriffe der Unterwellenborner einfach unterband. Eine harte Attacke an Gabel welcher mit voller Wucht auf die Bande gestoßen wurde und sich dabei eine Hand aufschnitt, wurde in einem ansonsten fairen Spiel nicht mal mit Gelb bedacht. Leider wurde auch die letzte verheißungsvolle Gelegenheit als Reichmann abzog mit großem Einsatz vereitelt. Die Zipsendorfer bejubelten zum Schlusspfiff einen doch insgesamt glücklichen Heimsieg. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Fliegner (68.Gabel), Langhammer, Smirat(H.Kugler), F.Erdmann, Hohmuth, Reichmann, Stahl(46.Ölsner)

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Unterwellenborn mit schmeichelhaftem Remis | 15.08.07

Vfl 06 Saalfeld - SV Stahl Unterwellenborn 1:1 (1:0)

Von Herbert Uhlmann Im letzten Testspiel vor den Pokal-, bzw Meisterschaftsspielen erreichte der VfL 06 gegen den Landesklassisten ein Remis, welches für die Gäste äußerst schmeichelhaft war. Die Gäste waren kurzfristig für die Traktoristen aus Teichel eingesprungen, die ihr ausgefallenes Pokalspiel nachholen mussten. Die Partie begann vor zirka 100 Zuschauern bei sehr schwülen Temperaturen sehr flott und die Gäste setzten auch gleich die ersten Akzente und besaßen durch ihren Goalgetter M. Reichmann die erste Tormöglichkeit, die aber S.Schlegel im VfL-Tor vereiteln konnte. Die Einheimischen stellten sich jetzt immer besser auf die Gäste ein, die aber auf Grund von Verletzungen nicht mit ihrer besten Besetzung antreten konnten. Die Abwehr der Stahlwerker bekam jetzt alle Hände voll zutun, um nicht in Rückstand zu geraten. Zunächst konnte sie ein Solo von K. Rosenbusch noch schadlos überstehen. Kurze Zeit später war es aber dann doch passiert, als wiederum Rosenbusch allein vor dem Gäste-Keeper auftauchte, dieser aber den Ball noch abwehren konnte, aber im Nachsetzen war es wiedereinmal E. Wiefel, der den Ball über die Linie drückte. Bis zur Pause war das Spiel dann ausgeglichener. Im zweiten Spielabschnitt wurde die Partie immer einseitiger und es schien nur noch eine Frage der Zeit, wann die Gastgeber ihren Vorsprung ausbauen werden. Es folgten Chancen im Minutentakt, die der im zweiten Spielabschnitt haltende R. Birke im Stahl-Tor meist mit Glanzparaden vereiteln konnte oder der Pfosten stand den Gästen in dieser Phase Pate. Die VfL-Abwehr hatte da wenig Arbeit zu verrichten, aber das war auch gleich die große Gefahr für die Saalestädter. Als ein Abwehrspieler den Ball im Mittelfeld vertendelte, waren die Gäste sofort da und erzielten durch den Ex-Saalfelder M. Smirat den Ausgleich, der freistehend S. Schlegel im Tor keine Chance ließ. VfL: Schlegel, Wiefel, Neumann, König, Lindner (Kröber), Heidenreich, Suarez (Oelert), Schmied, K. Rosenbusch (Hertel), Weiße, Palmowski SV Stahl Unterwellenborn: Schneider (Birke), Bauer, Kowalleck, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Smirat, Stahl, Hohmuth, F. Erdmann, Reichmann (Röppischer)

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Verdienter Sieg der Gäste | 11.08.07

SV Stahl Unterwellenborn - SV Schmölln 1913 1:3 (1:2)

Von Henry Büttner Dass der Landesligist aus Schmölln sich für das Pokalspiel einiges vorgenommen hatte, bekam die Stahlelf, bei der kurz vor Spielbeginn auch noch K. Langhammer verletzungsbedingt passen musste, schnell zu spüren. Schmölln übernahm sofort die Initiative und hätte bereits in der dritten Minute nach einem schönen Angriff über die rechte Seite die Führung erzielen können, doch St. Schneider im Tor der Gastgeber parierte den scharfen Flachschuss mit glänzender Fußabwehr. Zwei Minuten später die nächste Schrecksekunde für U`born. Ein Schmöllner Stürmer schob völlig frei aus kurzer Entfernung eine Eingabe von rechts ins Tor. Der Treffer wurde jedoch wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Kurz darauf meldete sich zum ersten Mal die Stahlelf. P. Hohmuth lief nach einem schönen Diagonalpass von F. Erdmann allein auf das Tor zu, aber der Schmöllner Torwart konnte den zu unplatzierten Scharfschuss über die Latte lenken. Als in der eine Schmöllner Ecke von links, von zwei Mann am kurzen Pfosten verpasst wird, hat M. Rettberg keine Mühe den Ball zum 0:1 über die Linie zu drücken (8.). Ab der 20.Min. kam der Gastgeber dann besser ins Spiel, musste aber bei den gut angelegten Kontern der Schmöllner immer "auf der Hut" sein. Leider konnte dann die Riesenchance zum Ausgleich nicht genutzt werden. Zuerst parierte der Schmöllner Torwart St. Mehlhorn den Schuss von P. Hohmuth und konnte dann auch noch den Nachschuss von Ch. Stahl aus kurzer Entfernung mit sensationeller Reaktion abwehren (27.). Besser machten es die Schmöllner. Ein schneller Gegenangriff mit präziser Eingabe wurde in der durch R. Neumaier zum 0:2 abgeschlossen (36.). Hoffnung keimte dann kurz vor der Halbzeit bei den Fans auf, als M. Reichmann die Eingabe von P. Hohmuth mit herrlichem Direktschuss zum Anschlusstreffer unter die Latte "hämmerte". In der zweiten Halbzeit hatte die Stahlelf etwas mehr Spielanteile, versuchte es aber zu oft mit langen Bällen, die entweder die Stürmer nicht erreichten oder nicht behauptet werden konnten. Schmölln stand hinten gut sortiert und konterte weiter stets gefährlich. Für größere Gefahr sorgten lediglich ein Freistoß von R. Kowalleck, der gerade noch von der Linie geschlagen werden konnte und ein Fernschuss von J. Wolter der allerdings knapp vorbei "zischte". In der 72.Min. dann die endgültige Entscheidung. Im Vorwärtsgang verlieren die Gastgeber zum wiederholten Male leichtfertig den Ball und nun ging es blitzschnell. Über zwei Stationen gelangt der Ball zum Schmöllner Torjäger P. Bartejs der sich die Chance nicht nehmen lässt und clever ins lange Eck verwandelt. Das Schiedsrichtergespann hatte mit dem schnellen und umkämpften, aber nie unfairen Pokalspiel keine Probleme und leitete die Partie souverän. Stahl U´born: Schneider, Gabel, Dreyßig, Wolter, Kowalleck, F. Erdmann, Fliegner, Reichmann Hohmuth, Ölsner (75. Smirat), Stahl

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Klarer Stahl-Erfolg trotz fehlender Akteure | 08.08.07

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg 5:2 (3:0)

Von Detlef Roth Im letzten Test vor dem Pokalspiel am Samstag gewannen die Gastgeber trotz einiger fehlender Spieler auf Grund einer guten ersten Hälfte verdient gegen den Bezirksligisten. Die Stahlwerker legten los wie die Feuerwehr und führten nach sechs Minuten bereits mit 2:0. Der ehemalige Oppurger Christian Stahl war nach Kopfballvorlage von Hohmuth, als er allein auf den Keeper zulief, und mit Kopfball nach feinem Doppelpass zwischen Ölsner und Hohmuth zwei Mal erfolgreich. Es folgten weitere tolle Gelegenheiten von Hohmuth und Kugler, doch zum einen strich der Ball um wenige Zentimeter am Tor vorbei, zum anderen parierte der Oppurger Torwart toll. Danach schlichen sich schon einige Unachtsamkeiten in das Devensivspiel der Unterwellenborner ein, so dass die Oppurger sich Möglichkeiten erspielen konnten. Zwischen diesen fiel aber erst einmal das 3:0. F. Erdmann startete zum Solo, den aufsetzenden Ball konnte Klötzing nur mit Mühe zur Seite abwehren, den Wolter aufnahm und dessen genaue Flanke beförderte Heiko Kugler per Flugkopfball ins Netz. Wenig später zeigte Steffen Schneider seine Klasse und lenkte einen Kopfball aus Nahdistanz über die Latte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit war der Schwung weitestgehend verflogen, man schien sich mit dem Ergebnis zufrieden zugeben. Viele Unkonzentriertheiten und eine immer schwächer werdende Arbeit des gesamten Teams im defensiven Bereich kennzeichnete die gesamte zweite Hälfte. Dennoch das 4:0 nach 58 Minuten: Reichmann nutzt einen Fehlpass im Mittelfeld der Gäste, um wiederum Stahl auf die Reise zu schicken, der aus 18 Metern abzieht und trifft. Nun kamen die Oppurger zu ihrem doch schon einige Zeit in der Luft liegenden Treffer. Nach ganz schwachem Pass von Hohmuth ging es dann ganz schnell. Ablage auf Rechts, Flanke, Kopfball und Treffer. Aber auch die Gäste produzierten weiter Fehler. Wiederum Reichmann erkennt die Situation, schickt Hohmuth auf links und dessen genaue Eingabe kann Ölsner sicher verwerten. Kurz vor Schluss ein weiteres Gastgeschenk, als sich die gesamte Mannschaft nach vorn orientiert, der Ball verloren geht und mit Gretsch ein ehemaliger Unterwellenborner die numerische Überlegenheit zum 5:2 nutzt.

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Sieg im Testspiel | 04.08.07

SV Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV 4:0 (0:0)

Von Detlef Roth In einem Vorbereitungsspiel gegen die befreundeten Hohndorfer gewann Stahl vom Ergebnis her klar, aber man hatte speziell in der zweiten Halbzeit viel Glück, dass der HSV die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzte. Zu Beginn der ersten Hälfte war die Kumpel-Elf klar überlegen. Aber schon da spielte man zu pomadig und statt den Ball zum schnellsten Mitspieler zu machen, kam meistens der berühmte Schwenk zu viel. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit machte Stahl Druck, doch die vielbeinige Abwehr des HSV wehrte mehrere Schüsse nacheinander ab. Nun verflachte das Spiel der Gastgeber, es taten sich zum Teil unerklärliche Lücken auf, die die Hohndorfer mit mehr Cleverness hätten nutzen müssen. Klare Chancen der Gäste und zur Krönung ein verschossener Elfmeter sind die Bestätigung dafür. Das 1:0 für die Gastgeber fiel praktisch aus dem Nichts. Grober Abspielfehler der Gäste, F.Erdmann erkennt die Situation und bedient Reichmann der mit Schuss unter die Latte erfolgreich ist. Nach Kopfballverlängerung durch Ölsner lief Mario Smirat allein auf den Torhüter zu, spielte diesen aus und netzte zum 2:0 ein. Das 3:0 nach Eingabe von Ron Kowalleck, die zu kurz abgewehrt wird, und Patrick Hohmuth ist mit straffem Schuss an den Innenpfosten erfolgreich. Zum Ende des Spiels gar noch das 4:0, als die schöne Eingabe von Thomas Fliegner von Hohmuth mit rechts verwertet wird. Mittwoch, 19 Uhr, erwartet Unterwellenborn den TSV Oppurg zum Freundschaftsspiel.

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Zeiss klar überlegen | 01.08.07

Unterwellenborn - FC Carl Zeiss Jena 9:0 (5:0).

Jena war in der Partie erwartungsgemäß klar überlegen. In der ersten Halbzeit standen zum größten Teil die Spieler auf dem Feld, die am Sonntag wohl im Pokalspiel gegen den 1. FC Gera 03 beginnen werden. Nach einer guten Viertelstunde überwand der Zweitligist erstmals die Abwehr des Sechstligisten aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Nach einer Eingabe traf Hansen aus Nahdistanz. Und ehe sich die Gastgeber vor etwa 1500 Zuschauer versahen, legte Ziegner mit einem Solo zum 2:0 nach. "So ein Spiel ist besser und sinnvoller als jedes Training", sagte Olaf Holetschek, der sich wohl besonders auf den Kick beim SV Stahl gefreut hatte. Der Jenaer Co-Trainer machte in Unterwellenborn seine ersten Schritte als Fußballer - und sah in der 27. Minute das erste Tor von Jan Simak für die Jenaer. Dieser traf mit einem Flachschuss. Holzner (40.) und Simak (45.) erhöhten zum 5:0-Halbzeitstand. In Hälfte zwei wurde die halbe Zeiss-Elf ausgetauscht. Neu dabei war auch Michael Stegmayer. "Es waren seine ersten Minuten für uns", sagte Trainer Frank Neubarth. Da sei es nicht verwunderlich, dass ihm noch die Bindung zum Spiel fehle. Enttäuscht sei er nicht vom Wolfsburger: "Es sieht gut aus mit einer Verpflichtung." Heute soll der Vertrag unterschrieben werden. Mann der zweiten Halbzeit war aber Nachwuchsstürmer Nils Petersen, der dreimal traf. Verteidiger Giorgi Oniani zeigte, dass er auch vorn für Torgefahr sorgt. "Wir wollten auf keinen Fall zweistellig verlieren", sagte Stahl-Kapitän Ken Langhammer. Das gelang, aber mit dem Ehrentor klappte es nicht. Zeiss-Keeper Person war bei den wenigen Chancen der Gastgeber nicht zu überwinden. "Dennoch wird am Sonntag Jensen im Tor stehen", betonte Holetschek, der nach dem Spiel die vielen technischen Fehler monierte: "Das darf Sonntag keinesfalls passieren."

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Sieg trotz schlechter Leistung | 27.07.07

FC Lok Saalfeld - SV Stahl Uborn 4:7 (1:1)

Von Detlef Roth, in einem kurzfristig angesetzten Vorbereitungsspiel bei dem über lange Zeit kaum ein Klassenunterschied zu spüren war, gewannen die Stahlwerker nach desolater Leistung, erst als die Kräfte der Gastgeber nachließen noch relativ klar. Besonders die Abwehr die das fehlen der Stammtorhüter und des Liberos Maik Göllnitz nicht kompensieren konnte, hatte enorme Probleme mit den äußerst gefährlichen Stürmern der blutjungen Lok Mannschaft. Dazu kam sicherlich auch eine gehörige Portion Selbstüberschätzung! Mit Dieser Einstellung dürfte man am Mittwoch gegen den Zweitbundesligisten FC Carl Zeiß Jena kaum um eine Zweistellige Niederlage herumkommen. Torfolge: 0:1 25.F.Erdmann, 1:1 35.Graber, 1:2 55.Kowalleck, 1:3 60.Chr.Stahl, 2:3 70.Graber, 2:4 72.Wolter, 3:4 75.Warschitschka, 3:5 80.Röppischer, 4:5 82.Sablowski, 4:6 85.Kowalleck, 4:7 87.Neubauer

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Saisonrückblick | 24.07.07

Von Detlef Roth, in der ersten Saison in der Landesklasse Ost erreichten die Stahlwerker ihr selbstgestecktes Ziel Klassenerhalt, mit Platz Neun bei 42 errungenen Punkten und einem Torverhältnis von 50:41 doch recht deutlich. Das man die Platzierung aus der Vorrunde mit Platz 6 nicht halten konnte ist sicherlich einer unglaublichen Verletztenliste zuzuschreiben. Marcus Schultheiß, Christian Kaps und Rene Baldauf sind immer noch nicht einsatzbereit, Marcus beendete sogar seine aktive Laufbahn. Das die Kumpel-Elf nicht weiter abstürzte ist der hervorragenden Moral der Truppe, sowie einigen Spielern zu verdanken die in die Lücken sprangen und die Mannschaft tatkräftig unterstützten. Zu nennen sind da Stefan Meyer bis zu seinem Fußbruch, Christian Gretsch, Stefan Erdmann und die Youngster Florian Erdmann und Julian Gabel. Die Mannschaft spielte aber auch zu unbeständig um eine bessere Platzierung zu erreichen. Tollen Leistungen gegen die Spitzenmannschaften folgten meist enttäuschende Darbietungen gegen vermeintlich schwächere Teams. Das Mannschaften in der Landesklasse alle Fußball spielen können, wurde den meisten Spielern erst nach völlig unnötigen und vermeidbaren Niederlagen klar. Dies zog sich leider durch die ganze Saison, so das man mal Himmelhochjauzend und eine Woche später zu Tode betrübt war. In keinem Spiel konnte man und das kristallisierte sich doch als ein kaum zu lösendes Problem heraus, mit der selben Aufstellung anfangen wie in der Vorwoche. Durch viele Schichtarbeiter wird sich dies auch in der Zukunft kaum ändern. Das man die schwere Saison ohne Neuzugänge gemeistert hat, zeigt auch die Stärke der letztjährigen Bezirksligamannschaft die auch noch zur Halbserie den Abgang von Andre Zemitzsch verkraften mußte. Es gab in dieser Serie nur 11 Spieler die mehr als 20 Einsätze zu verzeichnen hatten und diese Spieler kann mann getrost als die Leistungsträger der Mannschaft bezeichnen. Im Tor lösten sich Steffen Schneider und Robert Birke meist "fliegend" ab und zeigten oft starke Leistungen. In der engeren Abwehr waren Maik Göllnitz,Chirstian Bauer und Jens Wolter gesetzt, wobei Jens auf der ungeliebten Position des linken Verteidigers für Rene Baldauf nach dessen Kreuzbandriss einspringen mußte. Im Mittelfeld kamen Patrick Hohmuth, Ken Langhammer, Florian Erdmann, Heiko Perthun und Thomas Fliegner auf die meisten "Kappen" wobei Thomas mit seiner Rolle als Einwechsler alles andere als glücklich war. Im Sturm konnte man vor allen auf Mario Reichmann, welcher auch bester Torschütze des Teams wurde, Martin Müller-Sachs und Routinier Jens Ölsner bauen. Aber auch alle anderen eingesetzten Spieler taten alles dafür um das Unternehmen Klassenerhalt erfolgreich abzuschließen. Nach der schweren Verletzung von Marcus Schultheiß der die Mannschaft immer wieder motivierte fehlte der Mannschaft in der zweiten Halbserie ein Spieler, der die Ärmel hoch krämpelt wenns mal nicht so läuft und die Mannschaft mitreißen kann. Man kann nur hoffen das sich einer der jungen Leute zu einem solchen entwickelt. Am Ende der Saison war man doch sehr zufrieden mit dem erreichten, zumal man in der Winterpause erstmals auf dem Hallenparkett die Endrunde um die Thüringer Hallenmeisterschaft erreichte und dort erst im Halbfinale gegen Landesligist Schott Jena unglücklich ausschied. Mehr Glück hatte man im Spiel um Platz 3 als man gegen den Favoriten Ulstertal Geisa in einem extrem spannenden Neunmeterschießen gewann. Zudem belegte man im Fairplay einen guten zweiten Platz bei dem fünf Punkte zuviel den Sieg kosteten. Die Mannschaft bedankt sich zudem bei Uwe Ellmer für sechs Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit, mit zwei Aufstiegen in die nächst höheren Ligen. Vielen Dank an Torwarttrainer Manfred Penzel und den guten Geist der Mannschaft Geli Hegenbarth. Nicht zu vergessen unsere Sponsoren vor allem das Stahlwerk Thüringen, die Sparda Bank die für unseren Nachwuchs da war und die Firma Exakt-Autoglas sowie die vielen anderen Firmen die unseren Verein großzügig unterstützen. Dank an alle Fans, den vielen Freunden des Teams, den Spielerfrauen und Freundinnen für ihr Verständnis und ihre Unterstützung für unseren Sport. Statistik: 26 Spieler trugen das Trikot der Ersten Mannschaft. Die meisten Spiele bestritt Mario Reichmann mit 29. Weiter kamen zum Einsatz: Patrick Hohmuth(28), Jens Wolter(27), Maik Göllnitz, Jens Ölsner(je 26), Thomas Fliegner(25), Florian Erdmann, Ken Langhammer(je 24), Heiko Perthun(23), Christian Bauer, Martin Müller-Sachs(je 22), Robert Birke(17), Rene Baldauf, Kay Röppischer(je 16), Steffen Schneider(14), Christian Gretsch, Christian Kaps(je 13), Marcus Schultheiß(12), Andre Zemitsch(11), Julian Gabel(10), Stefan Erdmann(7), Stefan Meyer(6), Enrico Hess, Marcus Keil, Kay Neubauer, Christian Spitzner(je 1). In 50 Tore teilten sich 10 Spieler. Reichmann(14), Müller-Sachs(9), Perthun(7), Ölsner(6), Hohmuth(5), Langhammer(3), Kaps, Fliegner(je 2), Wolter, Gretsch(je 1) Beim Schumann Reisen Fairplay Cup erhielt man bei zwei Gelb/Roten für Perthun und 49 gelben Karten 245 Punkte, die wie schon erwähnt zum zweiten Platz reichten. Insgesamt gewannen die Stahlwerker 12 Spiele, spielten 6mal unentschieden und verloren 12 Begegnungen. Siege holte man gegen VfB Artern 3:1, 1.FC Gera 7:1, in Gebesee 1:2, gegen den TSV bad Blankenburg 3:2, Empor Buttstädt 2:1, FC Weißensee 5:1, Empor Erfurt 3:2, bei Motor Altenburg 2:3, bei Empor Weimar 1:2 und 6:0, bei Erfurt-Nord 1:3 und gegen den FSV Sömmerda 3:1. Die Mannschaft hatte ein Durchschnittsalter von 26,23 Jahren. Die Heimspiele der Kumpel sahen 1830 Zuschauer was einen Schnitt von 122 Besuchern bedeutet. Damit liegt man auf Platz Sieben in der Zuschauerstatistik der Landesklasse Ost. Die meisten Fans kamen gegen Bad Blankenburg(250), Zeulenroda(180), Neustadt und Erfurt-Nord(je 150)

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Test in Lauscha | 21.07.07

FSV 07 Lauscha-SV Stahl Uborn 1:4 (1:1)

Von Detlef Roth, entweder waren die Stahlwerker vom Donnerstagspiel noch platt oder man unterschätzte den Beziksligaaufsteiger gewaltig. Was man in Halbzeit Eins anbot war ziemlich dürftig. Das Team war ständig im Vorwärtsgang die Angriffe aber statisch, keine Bewegung im Spiel und keine Durchschlagskraft. Dennoch ging man nach 10 Minuten in Führung. Jens Wolter spielt Thomas Fliegner an, dieser schlägt einen Diagonalpass über 40 Meter und Christian Stahl erzielt mit Direktschuss sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Wenig später fand sich dieses Duo nocheinmal aber Stahl schießt am langen Pfosten vorbei. Danach schlichen sich immer mehr Ungenauigkeiten, Fehlabspiele und auch grobe Patzer ein. Einen Stockfehler von Benz, der für den verletzten Göllnitz Libero spielte, konnte Schneider mit großer Rettungstat noch ausbügeln, den Querpass von Fliegner konnte Benz nicht erreichen und Köstner sagt Danke und erzielt das 1:1. Das Spiel wurde einfach nicht besser und keiner hätte sich beschweren können wenn Lauscha in Führung gegangen wäre. Nach der Pause, welche mit deutlichen Worten des Trainers garniert war, standen vier neue Spieler auf dem Platz. Das Spiel wurde auf einmal druckvoller, es kam frischer Wind ins Spiel. Einen Flugkopfball von Röppischer parierte der Torhüter, ein Hammer aus 35 Meter Entfernung von Ron Kowalleck ging knapp übers Tor. Nach 58 Minuten die Führung durch Mario Smirat, der von Röppischer mit feinem Heber freigespielt wurde. Wenig später ein Riese für Chr.Stahl der eine feine Kombination über Kowalleck und Smirat nicht abschließen konnte. 65 Minuten gespielt, Ecke durch F.Erdmann der in Smirat einen dankbaren Abnehmer findet und dieser unhaltbar unter die Latte köpft. Die Lauschaer hatten trotzdem noch ihre Chancen aber Steffen Schneider war der gewohnt sichere Rückhalt. Weitere Möglichkeiten der Unterwellenborner folgen, ein Kopfball von Hohmuth wird von der Linie geschlagen bevor Kay Röppischer das 1:4 mit schönem Schuss ins lange Eck markiert. Die letzte Chance hatte dann Smirat kurz vor Schluss, als sein Aufsetzerkopfball übers Tor geht. Trotz der nicht berauschenden Leistung ein guter Test gegen eine Lauschaer Mannschaft, der man viel Glück für die neue Saison wünscht.

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Kurze Führung gegen Gera | 19.07.07

SV Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera 03 1:4 (1:2)

Von Detlef Roth Gegen den Oberligisten zeigten die Stahlwerker eine ansprechende Leistung und so lange die Kraft reichte, machte man es den Geraern doch recht schwer. Es dauerte keine zwei Minuten und schon lagen die Gäste hinten. Über Florian Erdmann kam Reichmann in Ballbesitz, der mit letztem Einsatz Hohmuth frei spielt und dieser dem Keeper der Geraer keine Chance lässt. Es dauert sieben Minuten, bis zur ersten Möglichkeit für die 03er, doch Wiedemann schießt drüber. Danach kratzt Schneider einen Freistoß von Sadlo aus dem Eck, gegen den Ausgleich von Schlachta nach zwölf Minuten hat er keine Chance. Langhammer wird ausgespielt, der Torschütze wird nicht angegriffen und der Flachschuß zischt ins lange Eck. Die Kumpel-Elf spielt weiter klug und hätte nach 22 Minuten wieder in Führung gehen können. Wieder die Doublette Reichmann/Hohmuth, doch diesmal pariert Roß großartig. Der nachfolgende Schuss von Erdmann geht übers Tor. Das 1:2 war dann völlig unnötig. Schneider, der sonst überragend hielt, machte da seinen einzigen Fehler. Bei einem Freistoß über 40 Meter lief er nicht heraus und Schlachta köpfte in der Nähe des Fünfmeterraumes unhaltbar ein. Kurz vor der Halbzeit hätte Langhammer noch den Ausgleich erzielen können, allerdings reagierte er auf ein Rufen und legte noch einmal ab, statt selbst zu schießen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Geraer die Gastgeber mächtig unter Druck. Mehrmals rettete Schneider und einmal der Pfosten. Aber auch diese Phase überstand man. Danach hätte man bei klaren Konterchancen den Ausgleich erzielen können. Zwei Mal fing Kraus nun im Tor die Eingaben gerade so ab. Beim Freistoß von Gabel, der von der Mauer zurückprallte und von ihm gleich wieder aufs Tor gezogen wurde, hatte er einfach nur Glück, es fehlten wenige Zentimeter am Dreiangel. Es wurde weiter durchgewechselt und die kurzzeitige Unordnung nutzten die Gäste rigoros. Bei einem Einwurf schenkte der Linienrichter den Geraern schnell mal zehn Meter, die Gastgeber reagierten darauf zu spät und liefen in einen Konter. Barich tanzte noch den Libero aus und ließ Schneider keine Chance. Die kurze Schockphase wurde zwei Minuten später in der 76. Minute mit einem sehenswerten Flugkopfball von Schlachta beendet. Die Gastgeber wollten sich nun auf keinen Fall abschlachten lassen und strafften sich noch einmal. Bei etwas mehr Konzentration wäre ein weiterer Treffer durchaus machbar gewesen. Am Ende war man mit dem gezeigten, nach harten Trainingseinheiten, durchaus zufrieden.

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Ostseeturnier mit gemischtem Team | 14.07.07

Von Detlef Roth, am Wochenende weilte eine gemischte Mannschaft des SV Stahl Unterwellenborn zum 13.mal bei ihren Freunden vom SSV Satow an der Ostsee.Das Team welches aus Spielern der Ersten,Zweiten und den Alten Herren bestand, belegte beim Turnier mit 8 teilnehmenden Mannschaften immerhin den Dritten Platz.In den Gruppenspielen gwann man sogar alle drei Partien.Im ersten Spiel schlug man den SSV Satow 2. durch Tore von Reichmann und Perthun,im zweiten das vom Gegner Grün-Weiß Jürgenshagen äußerst unfair geführt wurde durch ein Tor von Perthun 1-0.Im letzten Spiel gegen den SV Klein Beelitz ging es um den Gruppensieg.Heiko Perthun erzielte beide Treffer zum Endstand von 2-1.Im Halbfinale bei dem man den leicht angeschlagenen Göllnitz ersetzen mußte,hatte man die Riesenchance zur Führung.Erst klatschte der Freistoß von Perthun an die Latte,der folgende Kopfball von Reichmann landete an eben Dieser.Leider ließen durch Besetzungsprobleme die Kräfte etwas nach,bei einer der wenigen Chancen der Ersten von Satow pennte die gesamte Abwehr und durch ein Solo an fünf Mann vorbei gewannen die Gastgeber etwas glücklich 1-0.Im Spiel um Platz 3 wiederrum gegen Klein Beelitz lag man schnell 0-1 zurück.Aber die Mannschaft straffte sich noch einmal und durch Reichmann(2) und Heiko Perthun der mit fünf Treffern Torschützenkönig wurde, gewann man noch 3-1.Sieger des Turniers wurde das beste Team der Sievershäger SV aus Rostock.Respekt vor den Leistungen der Alten Herren allen voran der 52 jährige Uwe Molata ,die am Vortag auch schon im Einsatz waren und bei Zetor Benz klar mit 8-2 gewannen.Ein zünftiger Sportlerball beendete dieses schöne Wochenende.

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Erster Test in Themar | 08.07.07

TSV 1911 Themar - SV Stahl Uborn 2:5 (0:2)

Von Detlef Roth, im ersten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison gewannen die Stahlwerker insgesamt verdient gegen die einen guten Eindruck hinterlassenden Themaer. Beide Teams brauchten so ihre Zeit um warm zu werden, erst nach 20 Minuten gab es die ersten Torchancen. Die Kumpel-Elf mit fünf Neuzugängen angetreten, verbuchte die ersten Möglichkeiten für sich. Christian Dreyßig schoss nach schöner Kombination übers Tor, auch Heiko Kugler verfehlte mit Schrägschuss das Gehäuse knapp. Kurz danach das 0:1. Christian Stahl der nach erfolgreichem Takling an der Seite bis zur Grundlinie zieht, die Übersicht behält, Mario Reichmann anspielt und dieser mühelos einnetzt. Danach wurden die Gastgeber besser und Steffen Schneider im Tor mußte bei einigen Situationen sein ganzes Können in die Waagschale werfen um einen Gegentreffer zu verhindern. Allerdings hatten die Stahlwerker die in der Vorwärtsbewegung gute Ansätze zeigten, ebenfalls klare Gelegenheiten. Das 0:2 viel dann nach 32 Minuten. Schöne Kombination zwischen Hohmuth und Fliegner, der mit genauem Querpass Reichmann in Schußposition bringt und dieser aus 14 Metern trifft. Das 0:3 hatte dann Geburtstagskind Ch.Stahl auf dem Fuß schießt aber unglücklich einen Gegenspieler an. In der zweiten Halbzeit dauerte es sieben Minuten und der Ball lag wiederum im Netz. Einen mustergültigen Pass von Mario Smirat nahm Reichmann auf, blieb kurzzeitig im Rasen hängen traf aber dann platziert aus der Drehung. Themar blieb durch das schwache Abwehrverhalten der Gäste, welches Neu-Trainer A.Goretzky kritisierte aber immer gefährlich. Dennoch viel erst einmal das 0:4. Eine schöne Flanke von Hohmuth ließ Kugler sauber abtropfen und Smirat erzielte mit straffem Schuss das erste Tor für seinen neuen Verein. Wenig später klingelte es zum ersten mal im Kasten der Unterwellenborner. Robert Birke glitt ein harmloser Freistoß aus den Händen und Schallus nutzte diese Chance. Es folgten weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten von denen noch je eine genutzt wurde. Erst setzte Smirat zu einem Solo an, bediente mit Übersicht Kugler der aus 16 Metern unhaltbar abzog. Kurz vor Schluss hatte die Abwehr der Gäste ihre Arbeit völlig eingestellt und so hatte Reif keine Mühe um den Endstand zu markieren.

2006/07 Landesklasse Ost

Kein Hau-Ruck-Fußball | 12.06.07

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Wie sich der neue Stahl-Trainer Andreas Goretzky auf die neue Saison vorbereitet Von Peter Scholz Unterwellenborn. Seelenruhig steht der Mann an der Seitenlinie. Immer mal zückt er sein Notizbuch, schreibt etwas hinein. Dann diskutiert er mit seinem Nachbarn, schüttelt den Kopf. Minuten später nickt er anerkennend, schreibt wieder etwas in sein Büchlein. Der Mann ist kein Spielerberater auf der Suche nach vermittelbaren Spielern. Der Mann ist Andreas Goretzky, der künftige Trainer des SV Stahl Unterwellenborn. Ab Juli wird er die sportliche Verantwortung des Sechstligisten tragen und damit den jetzigen Trainer Uwe Ellmer ablösen (OTZ berichtete). "Ich kenne viele der jetzigen Spieler", sagt Goretzky beim Blick auf das Spielfeld. Er wolle mit einer jungen, spielerisch guten Mannschaft zusammenarbeiten, erzählt er. Und die finde er in Unterwellenborn. Zum jetzigen Spielerstamm wolle er vielleicht noch drei, vier Leute holen - und er unterbricht das Gespräch. Es ist Halbzeitpause. Goretzky schüttelt in diesen 15 Minuten ein halbes Dutzend Hände, allein drei dürften möglichen neuen Spielern gehören. Aus Ranis werde einer nach Unterwellenborn kommen, tuscheln einige Zuschauer. "Ich will mit jungen Spielern arbeiten, die alle aus der Region kommen", verspricht Goretzky. Da würde wohl auch Ron Kowalleck gut rein passen. Der ehemalige Saalfelder, der unlängst noch im A-Junioren-Regionalligateam des FC Carl Zeiss spielte, soll auch ein Kandidat für den SV Stahl sein. Die Spielweise der Unterwellenborner dürfte schon heute der Fußball-Ideologie von Goretzky recht nahe kommen: "Ich will keinen Hau-Ruck-Fußball", sagt der 48-Jährige. Schon zu Bezirksliga-Zeiten galt der SV Stahl als auch technisch versierte Truppe, ganz anders als der Vorgänger-Aufsteiger SG Traktor Teichel. Während Letzterer vor allem kämpferisch überzeugte, schlugen die Unterwellenborner die deutlich feinere Klinge. Sicherlich auch ein Verdienst vom bisherigen Trainer Uwe Ellmer. Und das, obwohl zwischen dem Übungsleiter und der Mannschaft offensichtlich die Chemie in den letzten Monaten nicht mehr stimmte. Nach Informationen aus Spielerkreisen hatten sich die Kicker bereits vor der Saison für eine Trennung von Ellmer ausgesprochen. Das alles, so sagt der neue Trainer, interessiere ihn nicht. Er blickt nach vorn: freut sich über den schönen Rasen, ärgert sich über das häufig viel zu geringe Zuschauerinteresse, wünscht sich einen einstelligen Tabellenplatz für die kommende Saison. Allerdings weiß Goretzky nur zu genau, wie schwer das werden wird. Noch zwei Tage nach der Begegnung des TSV Bad Blankenburg gegen Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt (1:4) schwärmt er von der Leistung der Kurstädter: "Die haben richtig guten Fußball gespielt", lobt er den TSV. Und er muss es wissen: Das Freundschaftsspiel am vergangenen Donnerstagabend leitete er als Schiedsrichter - und beendete damit auch seine Karriere als Referee auf Landesebene. Nach dem 3: 1-Erfolg der Unterwellenborner gegen Sömmerda verschwindet das Notizbüchlein in der Tasche. Gefüllt mit einigen Informationen, die ab Juli in die Trainingsarbeit des Stahl-Teams einfließen werden. Zum Abschied ruft er den Spielern zu: "Denkt an die Laufschuhe beim ersten Training." Für Goretzky hat die neue Saison längst begonnen.

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Andreas Goretzky wird neuer Coach bei Stahl U´born | 11.06.07

Andreas Goretzky wird neuer Trainer beim Fußball-Landesklassist SV Stahl Unterwellenborn. Er löst damit Uwe Ellmer ab, der die Kumpel-Elf insgesamt sechs Jahre lang betreute und diese unter anderem im vergangenen Jahr auch in die sechste Liga führte. Goretzky kommt aus Ranis und ist in Pößneck Gymnasiallehrer für Sport und Biologie. Der 48-Jährige war bis vor Kurzem Coach beim abstiegsbedrohten Bezirksligist VfB 09 Pößneck II und betreute auch den Nachwuchs des Oberliga-Vereins. Erfahrungen sammelte er aber nicht nur als Trainer: Zum einen spielte er früher für den FC Carl Zeiss Jena, zum anderen war der Raniser bis zum Ende dieser Saison als Schiedsrichter im Landesmaßstab aktiv. Der künftige Coach, der sein Amt Anfang Juli offiziell antreten wird, erhält vom SV Stahl Unterwellenborn einen Zwei-Jahres-Vertrag und will mit dem Team in der nächsten Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben: "Ein einstelliger Tabellenplatz, vielleicht ein, zwei Plätze weiter oben als derzeit, ist mein Ziel für die kommende Saison."

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Steffen Schneider hält Sieg fest | 09.06.07

Stahl Unterwellenborn - FSV Sömmerda 3:1 (2:0)

Von Detlef Roth In einem tollen Landesklassenspiel mit offenem Visier gewannen die Stahlwerker nicht unverdient, aber zum Ende des Spiels nur auf Grund einer überragenden Leistung von Steffen Schneider im Tor. Es gab Chancen auf beiden Seiten, diese alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Die ersten Möglichkeiten hatte die Kumpel-Elf, welche ein aufmerksamer Keeper des FSV vereitelte. Nach 12 Minuten war aber auch dieser machtlos. Nach einer Eingabe von Perthun säbelte ein Verteidiger über den Ball, Mario Reichmann war zur Stelle und hämmerte das Leder unter die Latte. Der FSV nun aggressiv und motiviert, weiter nach vorne spielend, was den Unterwellenbornern durchaus entgegenkam. Jens Ölsner, der mit 35 Jahren an seinen Rücktritt denkt, bereitete in unnachahmlicher Art das 2:0 vor. Nach seinem Solo schob Reichmann überlegt ein. Einige Spieler dachten wohl zur Halbzeit, das Match ist entschieden, so unkonzentriert ging man zur Sache. Es dauerte keine vier Minuten und schon wurde ein schlampiges Abspiel von Christian Bauer bestraft. Stefan Kohlmann sagte danke und ließ Schneider keine Chance. Zum Glück antwortete die Stahl-Elf postwendend. Nach einer Ecke von Hohmuth war wiederum der Torjäger der Einheimischen zur Stelle, Mario machte per Kopf sein drittes Tor. Nach diesem Tor erlahmten bei tropischen Temperaturen auf beiden Seiten etwas die Kräfte. Die Unterwellenborner hätten in der Folgezeit den Sack zubinden müssen. Reichmann lief alleine auf den Torhüter zu, übersah den besser postierten Röppischer und scheiterte dann am glänzend reagierenden, neu eingewechselten Leimbach. Die Konzentration der Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges ließ immer mehr nach. Dies hätte bei besserer Chancenauswertung der Gäste noch den sicher geglaubten einstelligen Tabellenplatz kosten können. Anschließend gab es im Stahl-Lager viel Freude und Wehmuth. Zur Abschlussfeier, die mit dem Klassenerhalt der zweiten Mannschaft und dem Aufstieg der Dritten einherging, wurde der Trainer der ersten Mannschaft Uwe Ellmer nach sechs erfolgreichen Jahren mit zwei Aufstiegen, dem dritten Platz bei der Thüringenmeisterschaft in der Halle und dem Klassenerhalt dieses Jahr unter Applaus würdig verabschiedet. SV Stahl: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, F. Erdmann, Müller-Sachs, Perthun (73. Fliegner), Hohmuth, Ölsner (79. Röppischer), Reichmann (85. Birke), Gretsch

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Die drei Punkte sind das Erfreulichste für Stahl | 02.06.07

FC Erfurt-Nord - Stahl Unterwellenborn 1:3 (1:1)

Von Detlef Roth In einer auf ganz dürftigen Niveau geführten Partie gewannen die Stahlwerker auf Grund einer Steigerung in der zweiten Hälfte letztendlich noch verdient. In der ersten Halbzeit war vieles Stückwerk, ein Fehler reihte sich an den anderen. Sehenswerte Kombinationen waren Mangelware. Die einzige nennenswerte Aktion war, als Müller-Sachs Ölsner bediente und dieser über das Tor schoss. Kurz danach kam die nicht unverdiente Führung für den FC Erfurt-Nord. Müller-Sachs verlor den Ball im Mittelfeld, es folgte ein Pass der Gastgeber in die Tiefe, Wolter und Göllnitz wurden überlaufen, Losch spielte noch Birke aus und netzte zum 1:0 ein. Zwanzig Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Bis zur 43. Minute tat sich nun überhaupt nichts mehr. Man sollte den Mantel des Schweigens über diese Phase des Spiels legen. Unter gütiger Unterstützung der Nordler fiel der plötzliche Ausgleich für Stahl. Ölsner hatte im Erfurter Strafraum den Ball schon verloren, sein Gegenspieler war aber so nett, ihm den Ball wieder zu überlassen. Ölsner bediente dann Mario Reichmann, der den Ball nicht richtig traf und dieser zur Krönung der Sache dem Torhüter durch die Hosenträger ging. Nach der Kabienenpredigt schien es, dass die Unterwellenborner endlich einen Gang höher schalten würden. Es dauerte nicht lange und Thomas Fliegner machte sich selbst zu seinem 35. Geburtstag das schönste Geschenk. Auf der linken Seite tanzte er zwei Gegenspieler aus, zog aus 18 Metern ab und der Ball landete unhaltbar im linken oberen Eck. Wer nun dachte, das Spiel der Stahlwerker wird zwingender, sah sich getäuscht. Die Erfurter wurden immer besser und hatten mehrmals die Chance zum Ausgleich. Robert Birke im Tor der Kumpel-Elf ließ aber keinen weiteren Treffer zu. Die schönste Kombination des Spieles wurde dann nach 60 Minuten mit dem 1:3 belohnt. Nach sauberer Passfolge zwischen Müller-Sachs, F. Erdmann und Ölsner kam Fliegner an den Ball, dessen genaue Flanke köpfte Reichmann unbedrängt ins lange Eck. Die Erfurter gaben sich aber noch nicht geschlagen und hatten durchaus Chancen zum Anschlusstreffer. Klare Konterchancen für die Gäste in der Folgezeit brachten nichts ein, da der Finalpass durch mangelnde Konzentration oder Übersicht einfach nicht ankam. Letztendlich waren die drei Punkte aus Erfurt das Erfreulichste an diesem Sonnabend. SV Stahl Unterwellenborn: Birke, Bauer, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Müller-Sachs, Perthun (46. F.Erdmann), Hohmuth (77. Neubauer), Ölsner, Reichmann, Gretsch

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Stahlwerker gewinnen Pfingstturnier | 26.05.07

Von Detlef Roth, bei schönstem Fußballwetter bewarben sich auf dem Kleinfeld 16 Mannschaften um den Pokal des Bürgermeisters und den Sponsorenpokal des Stahlwerkes. Die Teams waren bunt gemischt, neben 5 Vertretungen von Betriebsmannschaften nahmen 5 Hobbyteams sowie 6 Vertretungen von verschiedenen Vereinen aus dem Kreisgebiet teil. Es gab von Beginn an schöne und spannende Spiele zu sehen bei denen vor allem die Betriebsmannschaften für einiges Aufsehen sorgten. In den vier Gruppen setzten sich CDK Zerspanungstechnik, Wacker 91, Lok 1, Jugendclub Uborn, Trumpf, TSV Zollhaus, All Stars sowie Stahlwerk 2 durch und bestritten das Viertelfinale. Dort konnten sich wiederrum CDK nach Neunmeterschießen, Lok 1, Stahlwerk 2 sowie der TSV Zollhaus fürs Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale setzten sich doch sehr überraschend die Betriebsmannschaften durch. CDK eliminierte den TSV Zollhaus und die Zweite vom Stahlwerk gewann nach Neunmeterschießen gegen die Erste vom FC Lok. Steffen Schneider hielt den letzten geschossenen Neunmeter von Warschitschka. Danach wurden per Neunmeterschießen die Plätze 5-8 vergeben. Im Spiel um Platz 3 behielt Lok mit 4:3 nach Neunmetern gegen Zollhaus die Oberhand. Im spannenden Finale gewannen die Stahlwerker nach einem Treffer von Jörg Stoll erstmals beide zu vergebenden Pokale. Als bester Torschütze wurde Mario Smirat der 6 Treffer für die All Stars erzielte geehrt. Einen Pokal sls bester Torhüter konnte Sebastian Georgie von CDK entgegennehmen. Sieger beim Jägermeister-Torwandschießen wurde Detlef Roth nach dreimaligen Stechen gegen Jirka Hogh aus Satow. Dank gilt den vielen Helfern, den Schiris sowie dem Gaststättenehepaar für die gute Bewirtung.

Ergebnisse:
Gruppe A: CDK - Stahlwerk I. 0:0 , - Wacker 1:0,
- TSV Maschine 1:0, Wacker - Maschine 0:0,
- Stahlwerk 1:0, Maschine - Stahlwerk 0:0
1.CDK 7P.
2.Wacker 91 4P.
3.Maschine 2P.
4.Stahlwerk 2P
Gruppe B: AllStars - Flotte Bierbäuche 1:1,
- Stahlwerk2. 2:0, - Stahl AH 5:2,
Stahlwerk 2. - AH 2:0, - Bierbäuche 3:1,
Bierbäuche - AH 4:1
1.All Stars 7P.
2.Stahlwerk 2. 6P.
3.Bierbäuche 4P.
4.Stahl AH 0P.
Gruppe C: Trumpf - DC Uborn - 2:0, - Zollhaus 1:0,
- Lok 2. 0:0, Zollhaus - Lok2. 5:0,
- DC 4:0, Lok 2. - DC 2:0
1.Trumpf 7P.
2.Zollhaus 6P.
3.Lok2. 3P.
4.DC 0P.
Gruppe D: Lok 1. - Jugendclub 1:0, - Sparkasse 1:0,
- SSV Satow 2:0, JC - Satow 4:0,
- Sparkasse 4:0, Sparkasse - Satow 1:0
1.Lok 9P.
2.JC 6P.
3.Sparkasse 3P.
4.SSV Satow 0P.
Viertelfinale: CDK - JC 3:1 n.N.
Wacker - Lok 1. 0:1
Trumpf - Stahlwerk 2. 1:2
Zollhaus - AllStars 2:0
Halbfinale: CDK - Zollhaus 1:0
Stahlwerk - Lok 1. 2:1 n.N.
Endspiele: Platz 7 JC - AllStars 2:3 n.N
Platz 5 Trumpf - Wacker 1:3 n.N
Platz 3 Zollhaus - Lok 3:4 n.N
Platz 1 CDK - Stahlwerk 2. 0:1

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Klassenerhalt gesichert | 19.05.07

SV Stahl Uborn - FC Empor Weimar 6:0 ( 1:0 )

Von Detlef Roth, Endlich geschafft! Auch wenn es wiederum in der ersten Halbzeit einige Nerven gekostet hat, ist der Klassenerhalt nach einigen schwierigen Wochen in trockenenen Tüchern. Empor versuchte dagegenzuhalten hatte aber nur Glück, das die Stahlwerker ihre vielen Chancen einfach nicht konsequent nutzten. Die größten vergaben Gretsch der den Torhüter, der schon auf dem Bauch lag anschoss, Hohmuth der wenig später auch beim Nachschuss am Torhüter scheiterte und F.Erdmann der seinen Direktschuss übers Tor jagte. Dazwischen gab es eigentlich nur zwei Situationen bei denen es gefährlich für das Tor der Kumpel-Elf wurde. Ein Schuss von Lange ging neben das Tor und als Spangenberg schneller als Christian Bauer war und dieser mit griff ins Trikot diesen aus dem Gleichgewicht brachte, hätte man auch anders entscheiden können. Es war kurz vor der Halbzeit als sich Heiko Perthun den Ball zum Freistoß zurechtlegte. Der Tormann irrte auf der Linie umher, Heiko entschied sich fürs Tormanneck und der Ball schlug zu einem phsychologisch wichtigen Zeitpunkt unten rechts ein. Wenig später fast noch das 2:0 als ein Schuss von Hohmuth abgefälscht wurde, aber Willing großartig reagierte. In der zweiten Halbzeit spielten die Unterwellenborner doch sichtlich befreit auf. Das 2:0 bereitete der gerade eingewechselte Mario Reichmann, der vor wenigen Tagen Vater eines gesunden Jungen wurde mit Kopfballverlängerung vor. Perthun passte nach innen und Martin Müller-Sachs schob ohne Mühe ein. Jetzt lief der Motor auf hochtouren und in kurzer Zeit waren die Weimaraner sozusagen "Schach Matt"! Das 3:0 durch Ken Langhammer der nach feinem Pass von Christian Gretsch überlegt einschiebt und eine Minute später Doppelpass zwischen Reichmann und Hohmuth, dessen Eingabe nutzt Müller-Sachs zu seinem zweiten Tor. Steffen Schneider mußte noch einmal ernsthaft eingreifen, hielt aber mit Glanzparade seine Kiste sauber. Eine starke Einzelleistung von Patrick Hohmuth über die linke Seite krönte dann Thomas Fliegner der denn Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters überlegt einschiebt. Nachdem Hohmuth wenig später einen sogenannten Riesen vergibt, macht er es wenig später besser. Eine tolle Vorarbeit von Kay Röppischer nutzt er mit Direktschuß nach 81 Minuten zum 6:0. Die Stahlwerker werden in den letzten beiden noch ausstehenden Spielen versuchen ihr gestecktes Ziel, einstelliger Tabellenplatz noch zu erreichen. Aufstellung: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun( 70.Röppischer), F.Erdmann(70.Fliegner), Hohmuth, Ölsner(56.Reichmann), Gretsch

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Wieder unnötige Niederlage | 13.05.07

Blau-Weiß Fahner Höhe - Stahl Uborn 2:0 (1:0)

Von Detlef Roth, mit dem letzten Aufgebot zogen sich die Stahlwerker doch achtbar gegen diese Spitzenmannschaft aus der Affäre, dennoch muss man sich den Vorwurf gefallen lassen das an diesem Tag in Dachwig mehr möglich war. In der ersten Halbzeit begann das Spiel sehr ausgeglichen mit wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nur ein Kopfball von Torjäger Gensbügel sollte da erwähnt werden, den Christian Gretsch doch über weite strecken neutralisieren konnte. Erst nach 25 Minuten konnte der Favorit die Kumpel-Elf unter Druck setzen. Es ging kurzzeitig die Ordnung verloren und dies nutzten die Gastgeber aus. Foijtik kann über rechts vollkommen ungedeckt eine Flanke nach innen bringen. Nachdem Vanek noch vom Ball getrennt werden kann, springt dieser zu Laufer der trocken abzieht und Schneider keine Chance läßt. Nach schönem Konter hat wenig später Hohmuth eine gute Schußchance, trifft den Ball aber nicht richtig. Nun ging es auf und ab, einem Innenpfostenschuß von Blau-Weiß folgt eine herrliche Kombination der Stahlwerker die Müller-Sachs allerdings mit einem Schuß weit übers Tor abschliest. Kurz vor der Halbzeit noch einmal die Möglichkeit zum Ausgleich. Hohmuth setzt sich über links durch, versucht uneigennützig nach innen zu passen und wird im letzten Moment abgeblockt. Die Kumpel kamen mit frischem Mut aus der Kabine und setzten sich nun in der Hälfte der Dachwiger fest. Der Ausgleich schien eine Frage der Zeit. Sechs Minuten waren gespielt da wird Röppischer, der etwas zu lange zögert in bester Position noch gestört und der Ball wird über das Tor zur Ecke abgefälscht. Bei dem doch sehr kleinen Ersatztormann der Dachwiger wurde einfach versäumt zu schießen, es fehlte wie so oft einfach die Durchschlagskraft um den Kontrahenten noch mehr in Schwierigkeiten zu bringen.Dennoch hätte das 1:1 fallen müssen. 59 Minuten gespielt,F.Erdmann setzt zu einem Solo an und wird im Stafraum gelegt. Den Foulelfmeter schießt Müller-Sachs unkonzentriert am Tor vorbei.Zwei Minuten später zeigen die Gastgeber wie man Möglichkeiten nutzt. Schneider springt ein Ball vom Fuß ins Aus, die nachfolgende Ecke findet wiederum durch Laufer einen dankbaren Abnehmer der völlig unbedrängt einköpft. Die Stahlerker versuchten noch mal alles da sich die Hausherren durch Gelb-Rot für Rosenstengel auch noch deziemierten. Ölsners Schuss wurde groß gehalten, ein Freistoß von Hohmuth ging übers Dreiangel. Man spielte nun sehr offen, wodurch Dachwig die letzte Großchance im Spiel hatte, die Schneider aber vereitelte. Nun gilt es sich auf das Spiel Gegen Empor Weimar zu konzentrieren um endlich den Klassenerhalt feiern zu können. Aufstellung: Schneider, S.Erdmann(88.Hess), Göllnitz, Fliegner, Langhammer, Müller-Sachs, F.Erdmann, Röppischer(73.Spitzner), Ölsner, Gretsch

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Gerechte Punkteteilung in Unterwellenborn | 04.05.07

SV Stahl Unterwellenborn - SV Motor Altenburg 1:1 (1:1)

Von Henry Büttner, obwohl das seit Wochen schon fast beispiellose Verletzungspech der Stahlelf weiter anhält und kaum noch einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb zulässt, war von Beginn an der unbedingte Wille zu spüren, nach zuletzt drei knappen Niederlagen in Folge endlich wieder einmal zu punkten. Der Tabellenvierte aus Altenburg hatte in der ersten Halbzeit den Wind im Rücken und erspielte sich zunächst leichte Feldvorteile. U´born hielt läuferisch und kämpferisch sehr gut dagegen und war bei gefährlichen Angriffen der Gäste fast immer im Bilde. So entwickelte sich das Spiel meist zwischen den Strafräumen und gute Torchancen blieben Mangelware. Zuerst war Torwart St. Schneider bei zwei Altenburger Fernschüssen auf dem Posten und bei einem schnellen Gegenangriff der Stahlelf verzog F. Erdmann in aussichtreicher Position. In der 26.Min. konnte Altenburg mit einem weit geschlagenen und wohl etwas vom Wind begünstigten Freistoß, der weder vom Angreifer noch vom Verteidiger berührt wurde, die Führung erzielen. Die Stahlelf zeigte sich jedoch nicht geschockt vom kuriosen Gegentreffer und erzielte bereits in der 29.Min. mit präzisem Kopfball von J. Ölsner nach einer herrlichen Flanke des seit längerer Zeit sehr konstant spielenden F. Erdmann den wichtigen Ausgleich. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste, nur hatte jetzt U´born den Wind im Rücken und erarbeite sich leichte Feldvorteile. Altenburg musste wohl dem Tempo der ersten Halbzeit etwas Tribut zollen. Gute Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten nach wie vor Mangelware. Zunächst kam Ch. Gretsch nach einer Ecke von M. Müller-Sachs beim Kopfball nicht richtig hinter den Ball und kurz darauf flog ein scharfer Freistoß von P. Hohmuth nur knapp am Altenburger Tor vorbei. Dennoch musste die von M. Göllnitz gut organisierte Abwehr bei Kontern der Altenburger stets auf der Hut sein und so konnte der sehr auffällig spielende J. Wolter im letzten Moment den Schuss des Angreifers gerade noch abblocken. Die letzte Möglichkeit ergab sich dann für K. Röppischer, doch sein scharfer Flachschuss strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Insgesamt gesehen eine gerechte Punkteteilung, wobei die Mannschaft bewiesen hat, dass sie trotz aller momentanen Probleme in der Spielklasse, wo jeder jeden schlagen kann, in der Lage ist gut mit zu halten. U’born: Schneider, Bauer, Göllnitz, Gretsch, Wolter, F. Erdmann, Langhammer, Reichmann (68.Röppischer), Hohmuth, Ölsner, Müller-Sachs

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Bittere Niederlage | 01.05.07

Stahl Unterwellenborn - FC Motor Zeulenroda 0:2 (0:0)

Von Detlef Roth, fast 200 Zuschauer sahen bei schönstem Fußballwetter ein gutes Landesklassenspiel das am Ende einen glücklichen aber nicht unverdienten Sieger sah. Die Unterwellenborner hielten gegen den neuen Spitzenreiter lange dagegen und wenn Schiedsrichter Kluck aus Effelder nicht eine unmögliche Entscheidung getroffen hätte, wäre das Spiel vielleicht in anderen Bahnen gelaufen. Nach 8 Minuten die erste Gelegenheit für die Gäste als Schulz verzieht. Im Gegenzug fast das 1:0, als Perthun das linke Dreiangel anvisiert aber knapp verfehlt. Dann wohl der Kulminationspunkt der Partie. Einen tollen Pass aus dem Mittelfeld erläuft sich Heiko Perthun der mit seinen 1,65m Körpergröße per Kopf eher am Ball ist, als der Keeper von Motor Hutter. Der Ball rollt ins Tor und Hutter rennt Perthun einfach um. Statt Tor und Gelb für diesen Angriff gibt der Schiri zum entsetzen der Uborner Freistoß für die Gäste. Selbst die Zeulenrodaer konnten dies nicht nachvollziehen. Zu allem Überfluß mußte dann Perthun zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Es gab vor der Halbzeit einer ausgeglichenen Partie noch je eine Möglichkeit auf jeder Seite. Vier Minuten nach der Halbzeit wütende Proteste der Fans als nach Eingabe von Hohmuth, Langhammer im Strafraum umgestoßen wird. Eine weitere Möglichkeit vergab dann F.Erdmann allerdings aus schwieriger Position. Kurz danach das 0:1. Ein Freistoß eigentlich schon abgewehrt landet bei Maurer, der den Ball an mehreren Spielern vorbei im Netz unterbringt. Die Stahlwerker versuchten noch einmal alles aber Hutter war bei Schüssen von Hohmuth und Langhammer auf dem Posten. Zwölf Minuten vor Schluß die entgültige Entscheidung für den Favoriten. Ein Fehlabspiel wird aufgenommen und den Querpass schiebt Pohl ohne Mühe ein. Weitere Wehrmutstropfen zum Ende des Spiels waren die Verletzung von Julien Gabel der mit Kapselriss länger ausfallen wird, sowie das undisziplinierte verhalten einiger Zeulenrodaer Fans die die Bande unseres Hauptsponsors aus der Verankerung gerissen haben. Aufstellung: Birke, Gabel, Göllnitz, Wolter (75.Fliegner), Langhammer, Perthun( 46.St.Erdmann), F.Erdmann, Hohmuth, Ölsner(78.Röppischer), Reichmann, Gretsch

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Punkte verschenkt | 28.04.07

Stahl Unterwellenborn - FC Blau-Weiß Gera 0:1 (0:0)

Von Detlef Roth Nach einer enttäuschenden Leistung mit viel Sommerfußball verloren die Stahlwerker trotz Chancenvorteilen gegen eine ebenso schwach agierende Mannschaft aus Gera. Die Gäste konnten ihr Glück kaum fassen, da sie aus zwei ernsthaften Aktionen ein Tor erzielen konnten. Die Kumpel-Elf begann gut und hatte in den ersten fünfzehn Minuten über F. Erdmann, der als einziger Spieler überzeugen konnte, und Heiko Perthun gute Aktionen. Danach war von beiden Teams absolut nichts mehr zu sehen, Kein Feuer, kein Einsatz, das war einfach alles Null. Nach der Halbzeit kamen die Unterwellenborner kurzzeitig besser ins Spiel. Ein guter Pass von Perthun erreichte F. Erdmann, dessen Schuss vom Außenpfosten ins Aus trudelte. Danach gab es wieder viel Leerlauf, die Geraer merkten langsam, dass die Unterwellenborner an diesem Tag zu packen sind. Nach einem Warnschuss von Schumann, den Steffen Schneider mit großer Parade aus dem Dreiangel fischte, wurden die Stahlwerker noch einmal kurzzeitig wach. Es kam die 70. Minute und in Folge gab es drei riesige Chancen zur Führung. Nach Flanke von Wolter köpfte Müller-Sachs sieben Meter vor dem Tor völlig unbedrängt vorbei, der Schuss von Reichmann wurde im letzten Moment geblockt und nach der folgenden Ecke per Kopf von Wolter neben das Tor gesetzt. Danach wurden die Unterwellenborner immer schwächer, die Geraer taten ebenso wenig. Es war ein grottenschlechtes Fußballspiel. Zehn Minuten vor Schluss folgte die zweite Chance der Blau-Weißen, und diese nutzten sie. Wie so oft stand die Abwehr der Stahlwerker zu weit von ihren Gegenspielern weg. Leube ließ mit straffem Schuss Schneider keine Chance. Die letzte Möglichkeit zum Ausgleich hatte dann Perthun, der mit einem Fernschuss in der nun vielbeinigen Abwehr hängen blieb. Wenn sich die Mannschaft nicht besinnt, könnte es durchaus noch einmal eng werden. Der Klassenerhalt ist rechnerisch noch lange nicht in trockenen Tüchern. SV Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Gabel (ab 80. S. Erdmann), Göllnitz, F. Erdmann, Langhammer (ab 72. Ölsner), Müller-Sachs, Perthun, Gretsch, Reichmann, Hohmuth (ab 64. Wolter)

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Sieg von Empor Erfurt geht in Ordnung | 21.04.07

SV Empor Erfurt - Stahl Unterwellenborn 2:0 (0:0)

Von Detlef Roth In einem auf technisch hohem Niveau stehendem Landesklassenspiel war der Sieg von Empor auf Grund der größeren Anzahl an klaren Einschusschancen verdient. In der ersten Halbzeit war allerdings die Kumpel-Elf die aktivere Mannschaft und bestimmte das Spiel. Die ersten Möglichkeiten für Perthun und Müller-Sachs führten aber nicht zum Torerfolg. Erst nach einer Viertelstunde tauchten die Gastgeber zum ersten mal gefährlich vor dem Tor von Steffen Schneider auf. Eine große Möglichkeit zur Führung vergab dann Jens Ölsner, als er allein auf den Torhüter zulaufend, etwas zu früh quer spielte. Im Gegenzug der erste Riese für Empor, als der Schwarzafrikaner Jagana den Ball um Zentimeter am Tor vorbei schob. Dieser Jagana machte in der Folgezeit den Abwehrspielern der Unterwellenborner das Leben sehr schwer. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Einem Schuss ans Lattenkreuz von Gohles, folgte ein Solo von Perthun, der Müller-Sachs bediente, welcher jedoch den Ball nicht voll traf und dieser am Tor vorbei ging. 20 Sekunden nach der Halbzeit der Schock für die Kumpel-elf. Die Gäste waren wie so oft nach der Pause sehr unkonzentriert. Perthun verlor den Ball im Mittelfeld. Das nutzten die Gastgeber zu einem Pass in die Tiefe, es konnte nicht entscheidend geklärt werden und Jagana schob ein. Wenig später hielt Schneider einen Freistoß von Gohles großartig. Die Stahlwerker erholten sich aber wieder und setzten Empor unter Druck. In dieser Phase konnten Müller-Sachs und Meyer die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzen. Es folgten aus einem Konter heraus zwei klare Gelegenheiten für die Erfurter, die Steffen Schneider mit Blitzreaktionen entschärfte. Nach 75 Minuten waren dann alle Messen gelesen. Es gab ein weiteres schlampiges Abspiel im Mittelfeld, wie gehabt folgte ein Pass in die Spitze, Jagana wurde gefoult und es gab Freistoß. Der von Pfreimer geschossene Ball ging durch eine löchrige Mauer unhaltbar ins Tor. Stahl hatte durch Reichmann und Hohmuth noch Chancen zum Anschlusstreffer, doch am verdienten Sieg der Erfurter gab es nichts zu rütteln. SV Stahl: Schneider, Bauer, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Perthun (79. Fliegner), Meyer (72. F. Erdmann), Ölsner (66. Hohmuth), Reichmann, Gretsch.

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Am Ende klarer Sieg | 14.04.07

SV Stahl Uborn - FC 03 Weißensee 5:1 (1:0)

Von Detlef Roth, es sah in der ersten Halbzeit nicht so aus als das man den FC 03 so klar distanzieren kann. Zu wenig viel den Stahlwerkern ein um die zwei Viererketten auszuhebeln. Dennoch gab es Chancen. Die größten hatten noch Christian Bauer per Kopf und Martin Müller-Sachs der am hervorragend reagierenden Keeper scheitert. Eine Musterkombination führt dann zum 1:0. Mehrmals wird Doppelpass gespielt und Müller-Sachs verwandelt mit sattem Direktschuss. Kurz nach der Halbzeit der Schock. Nach einer Ecke warf sich Robert Birke den schon gefangenen Ball ins eigene Tor. Fünf Minuten Verunsicherung folgten die Christian Gretsch mit sattem 25 Meter Schuß zum 2:1 beendete. Es folgten klare Chancen für Müller-Sachs, Göllnitz und Florian Erdmann. Nun lief es bei der Kumpel-Elf. Endlich traf Mario Reichmann auch wieder. Nach herrlicher Vorarbeit von Stefan Meyer hämmerte er den Ball nach 64 Minuten mit vehemenz ins Netz. Wenige Minuten später eine starke Kombination zum 4:1. Nach Pass von Reichmann hat Müller-Sachs die Übersicht und bedient Ölsner der mit herrlichem Flugkopfball verwandelt. Die Weißenseer gaben sich aber noch nicht geschlagen und Birke im Tor reagierte zwei mal prächtig. Endlich zeigte man nach langer Durststrecke den Kombinationsfußball den man von den Unterwellenbornern gewohnt war. Mit viel Selbstvertrauen erzielte Mario Reichmann mit Schuss an den Innenpfosten sogar das 5:1. Ein klarer Sieg mit dem man dem Ziel Klassenerhalt sehr nahe gerückt ist. Aufstellung: Birke, Bauer, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs, Meyer, Kaps(67.Ölsner), F.Erdmann(71.Fliegner), Reichmann, Gretsch(76.Gabel)

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Ein Punkt in Buttstädt | 07.04.07

SV Empor Buttstädt - Stahl Unterwellenborn 0:0

Von Detlef Roth, in einem gutklassigen Landesklassenspiel nahmen die Stahlwerker nicht ganz unverdient einen Punkt aus Buttstädt mit. Zwar hatte der Gastgeber sicher mehr vom Spiel und die größeren Chancen, aber die Kumpel-Elf hätte Sekunden vor Schluß auch noch gewinnen können. Aber der Reihe nach. Das Spiel begann von beiden Seiten sehr verhalten, erst nach einer Viertelstunde gab es so etwas wie Toraktionen von Seiten der Gastgeber. Die erste richtige Chance hatten Die Unterwellenborner nach 20 Minuten als Reichmann den Torhüter von Empor zu einer Glanztat zwang und der zu kurz abgewehrte Ball keinen Abnehmer fand. Das Spiel wurde in dieser Phase von den Gastgebern ziemlich hart geführt, was aber vom sehr großzügig leitenden Schiri toleriert wurde. Im Ergebniss mußte dann Stefan Meyer nach einer rüden Attacke zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Die Zwei größten Möglichkeiten für Buttstädt gab es noch vor der Pause. Sören Keil konnte diese in besten Schußpositionen zum Glück nicht nutzen. Aber auch die Stahlwerker hatten ihre Möglichkeiten, so durch den agielen Reichmann und durch Meyer. Einen Freistoß von Julian Gabel aus 30 Metern Entfernung kratzte Blose aus dem unteren Eck. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Verteiltes Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Den ersten Riesen vergaben nach 52 Minuten die Gastgeber. Nach einer Unaufmerksamkeit in der engeren Abwehr schoß Schuthe den Ball knapp am rechten Phosten vorbei. Die Kumpel spielten jetzt aber mutiger nach vorn, bei guten Aktionen von Göllnitz und F.Erdmann lag ein Tor in der Luft. Als sich alles schon auf ein 0:0 eigestellt hatte, schnellte in der Nachspielzeit der Adrenalinspiegel blitzschnell nach oben. Nach einem weiten Abschlag vom Keeper der Buttstädter, machte der bis dahin hervorragend Spielende 17jährige Libero der Uborner Julian Gabel seinen einzigen Fehler er unterlief den Ball. Der Stürmer von Empor war offentsichtlich so überrascht das er den Ball kläglich verstolperte. Im Gegenzug die Siegchance für die Gäste. Einen Fehler von Empor nutzt Stefan Erdmann der sofort abzieht, den Torschrei der mitgereisten Fans erstickte Blose mit einer großen Parade! Aufstellung: Schneider, Gabel, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (72.St.Erdmann), Ölsner,Meyer (46.Fliegner), F.Erdmann, Reichmann, Gretsch

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Bad Blankenburg Derbysieger | 17.03.07

TSV Bad Blankenburg - Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

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Von Tommy Ehrhardt Mit einem verdienten 1:0 revanchierte sich der TSV für die Derbyniederlage im Hinspiel. Dabei profitierten die Kurstädter von einer engagierten Leistung gegen eine personell gebeutelte Unterwellenborner Mannschaft, in der neben Baldauf, Kaps, Röppischer auch Bauer, Ölsner und Müller-Sachs fehlten. Ohne großes Abtasten ging es in dieser Begegnung gleich zur Sache. Einen Schuss von Albrecht konnte Stahl-Torwart Birke nur mühevoll nach vorn abklatschen, aber kein Blankenburger setzte nach (3.). Der Freistoß von Thorz zischte nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei (4.). Im Gegenzug segelte Hohmuths Flanke gefährlich durch den TSV-Fünfer, aber kein Gästestürmer brachte den Ball ins Netz. Wilde Proteste dann in der sechsten Minute. Nach einer Ecke brachte Thorz das Leder per Seitfallzieher Richtung Kumpel-Kasten, in dem Langhammer mit der Hand für den bereits geschlagenen Birke rettete. Schiri Eisenbrand erkannte es nicht und verzichtete auf die rote Karte und den fälligen Elfmeter. Auch danach dominierten die Kurstädter die Partie, aber Unterwellenborn brachte nun mehr Ordnung in die Defensive. Gerade als das Spiel der Blankenburger zunehmend ungenauer wurde, fiel der Treffer des Tages. Sandro Scholz flankte von der Seitenlinie in Richtung Tor, der querlaufende Jörg Botz irritierte Schlussmann Birke und der aufsetzende Ball sprang über den Keeper ins Netz (36.). Bis zur Pause gelang dem Aufsteiger keine Antwort auf das überlegene Spiel der Hausherren. Die zweite Hälfte begann die Botz-Elf ähnlich furios wie die erste. Erst schob Thorz den Ball völlig frei neben das Tor (46.), dann scheiterte Patrick Schulz aus kürzester Distanz am herausstürmenden Birke (47.). Spätestens als der Stahl-Torhüter auch den Versuch von Marr meisterte, war seine nervöse Vorpausenleistung vergessen. Mit der Hereinnahme von Reichmann zum Seitenwechsel sorgten die Gäste für größere Entlastung. Die beste Chance der Kumpel vergab Meyer nach einer knappen Stunde, als er Perthuns genaue Flanke aus fünf Metern über das Tor schoss. Auch danach zeigte sich die Ellmer-Elf verbessert, scheiterte gegen die gut stehende Blankenburger Abwehr aber oft schon im Ansatz. Der TSV hätte die Partie seinerseits nicht nur bei der besten Kombination des Spiels, die Thorz genau in Birkes Arme schoss (75.), entscheiden können. So blieb es beim knappen, aber hoch verdienten Sieg der Kurstädter in einem insgesamt fairen Derby. Daran änderte auch die unnötige Attacke des bereits verwarnten Reichmann an Patrick Schulz nichts. Schiedsrichter Eisenbrand verzichtete erneut auf einen Platzverweis. So erlebten die nur 190 Zuschauer einen Heimerfolg, der dank der größeren Chancenanteile für den TSV durchaus verdient war und die Kurstädter dem Saisonziel "Platzierung unter den besten Zehn" immer näher kommen lässt. TSV Bad Blankenburg: O. Jahn, T. Schmidhofer, N. Schulz, S. Scholz, S. Botz, C. Albrecht, P. Schulz, A. Marr, M. Leopold (90. S. Botz), M.Thorz (79. V. Schulze), S. Rupprecht (66. P. Röser) SV Stahl Unterwellenborn: R. Birke, J. Gabel, M. Göllnitz, J. Wolter, T. Fliegner (46. M. Reichmann), K. Langhammer, F. Erdmann, H. Perthun, S. Meyer, P. Hohmuth (77. S. Erdmann), C. Gretsch (77. K. Röppischer)

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Unglückliche Niederlage | 10.03.07

SV Slahl Uborn - SV Blau-Weiß Gebesee 1:3 (1:2)

Von Detlef Roth In einem guten Landesklassenspiel unterlagen die Stahlwerker am Ende doch etwas unglücklich gegen einen starken Spitzenreiter aus Gebesee. Neben den beiden Langzeitverletzten mußte die Kumpel-Elf kurzfristig auch noch auf Kaps und den erkrankten Müller-Sachs verzichten. Dennoch kniete sich das Team in seine Aufgabe um die schwache Leistung gegen Neustadt vergessen zu machen. Das Spiel gestaltete sich bis zur 15 Minute sehr ausgeglichen als Gebesee beim ersten zwingenden Angriff in Führung ging. Eine sehr schöne Kombination schloß Geier konsequent aus Nahdistanz ab. Schon da zeigte sich das die Abwehr der Unterwellenborner durch die vielen Umstellungen sichtliche Abstimmungsprobleme hatte. Man zeigte sich aber keineswegs geschockt und besaß wenig später die große Chance zum Ausgleich. Patrick Hohmuth der immer wieder an den Ketten zerrte, passte scharf nach innen, der Torhüter wehrte ungenügend ab, Heiko Perthun scheiterte mitte Tor bei seinem Schuß an einem im letzten Moment rettenden Verteidiger. Man setzte die Blau-Weißen weiter unter Druck und kam immer besser ins Spiel. Man legte die Angriffe aber immer wieder zu kompliziert an, bei einem nötigen Torschuß wurde oft die Verantwortung mit einem weiteren Querpass einfach weitergeschoben. In diese Drangphase platzte kurz vor der Halbzeit nach einem weiteren Aussetzer in der Abwehr das 0:2. Wiederum eine scharfe Eingabe über rechts, keiner von vier Roten fühlt sich verantwortlich und Cyriax köpft unbedrängt ein. Wenige Sekunden später war die Kumpel-Elf aber wieder im Spiel. Ken Langhammer erzielte mit herlichem Schuß ins linke Dreiangel den Anschlußtreffer. Die zweite Hälfte des Spiels agierten die Gäste aus einer leichten Konterstellung und setzten immer wieder Nadelstiche. Die Unterwellenborner nun feldüberlegen kämpften verbissen um den Ausgleich, Schüße von Florian Erdmann und Perthun verfehlen jedoch das Ziel. Als der Linienrichter eine Abseitsposition übersieht schob Geier zum Glück den Ball neben das Tor. Der Kulminationspunkt war sicherlich die 80 Minute. Freistoß für die Stahlwerker. Diesen führt Perthun aus, welcher die Mauer anschießt und der abprallende Ball Reichmann erreicht. Leider kann Mario diesen aus wenigen Metern nicht im Tor unterbringen, eine Riesenchance. Kurz danach zeigen die Gebeseer warum man zu recht da oben steht, als sie aus ihrer vierten Chance das dritte Tor machen.Preußes Schuß kann Birke nur noch hinterher schauen. Aufstellung Birke,Bauer,Göllnittz,Wolter,Fliegner (67.Ölsner),Langhammer,Perthun,F.Erdmann ( 75.S. Erdmann ),Hohmuth,Reichmann( 82.Gabel),Gretsch

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Stahl kann in Neustadt nicht punkten | 03.03.07

SV Blau Weiß Neustadt - Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

Von Henry Büttner Schon das Vorspiel auf dem schlechten Schlackeplatz ließ erahnen, was den Zuschauern an diesem Nachmittag bei miserablem Wetter für schmale Fußballkost geboten werden sollte. Obwohl die Kumpel-Elf sich viel vorgenommen hatte und sich für die Hinspielniederlage revanchieren wollte, kam die Mannschaft von Beginn an nicht richtig ins Spiel. Bereits der erste leichte Ballverlust der Stahlelf im Mittelfeld führte in der siebenten Minute zu einem schnellen Neustädter Konter, wobei unglücklicherweise für Stahl die präzise Eingabe vom Körper des Angreifers abprallte und zum 1:0 am entgegen kommenden Torwart R. Birke vorbei ins Tor trudelte. In der Folgezeit konnte sich Unterwellenborn leichte Feldvorteile erspielen, rannte sich aber immer wieder in der gut gestaffelten und aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr der Gastgeber fest und musste bei Kontern von Neustadt stets auf der Hut sein. Da das Spiel meist zwischen den Strafräumen verlief, waren gute Torgelegenheiten auf beiden Seiten Mangelware. Es dauerte sogar bis zur 42. Minute ehe Mario Reichmann nach Doppelpass zwischen Ken Langhammer und Patrick Hohmuth die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit knapp am Tor von Neustadt vorbei köpfte. In der zweiten Halbzeit kam Stahl zunächst besser zum Zuge. Doch Martin Müller-Sachs und Heiko Perthun wurden im letzten Moment noch gestört und konnten die Gelegenheiten nicht zum Ausgleich nutzen. Neustadt blieb mit Kontern stets gefährlich. Die Gäste hatten in der 65. Minute Riesenglück, als die Gastgeber einen Elfmeter nach ungeschickten Zweikampfverhalten von Hohmuth nicht verwandeln konnten. Stahl wechselte anschließend gleich drei Mal, konnte aber nur noch mit einem Kopfball von Ch. Gretsch und einem Fernschuss von Mario Reichmann für Gefahr sorgen. Insgesamt gesehen gelang es der Mannschaft nicht, sich auf die Verhältnisse einzustellen. Immer wieder wurde versucht, mit spielerischen Mitteln durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Meist war man zu weit vom Gegenspieler entfernt und hat zu selten den Kampf angenommen. Unverständlich auch die vielen Diskussionen und das häufige Reklamieren. Wie erfolgreich bei solchen Verhältnissen gespielt wird, hat Neustadt vorgemacht und nicht unverdient gewonnen. Unterwellenborn: Birke, Bauer, Göllnitz, Wolter, Kaps, Langhammer, Perthun (68. Gretsch), Hohmuth (68. Gabel), F. Erdmann (68. Ölsner), Reichmann, Müller-Sachs.

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Stahlelf schlägt sich achtbar | 24.02.07

SV Blau Weiss Niederpöllnitz - SV Stahl Uborn 0-0

Die stark ersatzgeschwächte Kumpel-Elf hatte es mit einem Landesligisten zu tun und auf Grund der vielen Umstellungen zog man sich achtbar aus der Affäre.Zu Beginn plätscherte das Spiel trotz sehenswertem Kombinationsfußball meist zwischen den Strafräumen hin und her.Nach 25 Minuten die ersten Torchancen auf beiden Seiten.Erst unterbindet Weißgerber einen gefährlichen Angriff der Stahlwerker,wenig später hohlt Felix Völke einen Ball nach strammen 25 Meter Schuß aus dem oberen Eck.5 Minuten später versiebt Müller-Sachs nach herrlichem Pass von Wolter allein vor dem Tor eine Riesenchance.Wenig später leistet sich Völke seine einzige Unsicherheit im Spiel.Nach einer Ecke läßt er den Ball fallen ,der nachfolgende Schuß wurde auf der Linie geklärt.Kurz vor der Halbzeit gab es noch je eine gute Gelegenheit für jedes Team.Erst Scheitert Reichmann nach Eingabe von Fliegner per Flugkopfball,danach verschätzt sich Wolter nach langem Pass und die nachfolgende Chance unterbindet Gretsch mit großem Einsatz.Mit Beginn der zweiten Halbzeit macht Niederpöllnitz mehr Druck und hat die besseren Chancen.Stefan Erdmann fabriziert fast ein Eigentor, der Ball wird aber noch von der Linie geschlagen, was Julian Gabel wenig später noch ein mal tun muß.Dann bekamen aber auch die Unterwellenborner ihre Möglichkeiten.Die größte vergab Jens Wolter nach herrlichem Diagonalpass von Christian Spitzner.Weißgärber mußte wenig später gegen Müller-Sachs ein weiteres mal ernsthaft eingreifen.Kurz vor Schluß fast noch das 1-0 als man es zum wiederholten mal mit den Rückspielen übertrieb ,der Ball verloren ging und der Schuß knapp über das Tor strich. Aufstellung: Völke,St.Erdmann,Gabel,Wolter,Fliegner,Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,F.Erdmann( Spitzner),Reichmann,( Röppischer ),Gretsch

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Stahl gewinnt verdient | 23.02.07

SV Stahl Uborn - TSV Zollhaus Kamsdorf 7:0 (2:0)

Am Freitag gewannen die Stahlwerker gegen eine sich in Halbzeit Eins tapfer wehrende Kamsdorfer Mannschaft ,am Ende auch in dieser Höhe überaus verdient.Der erste verheißungsvolle Angriff brachte auch gleich das 1-0 nach 6Minuten.Perthun wurde an der Grundlinie stehend frei gespielt,dessen hohe Eingabe beförderte Müller-Sachs per Kopf ins Netz.Es folgten Großchancen von Reichmann und Kaps denen aber die letzte Konsequenz fehlte um diese zu verwerten.Kurz danach die große Möglichkeit zum Ausgleich.Zemitzch lief nach Fehler von Gretsch allein auf Birke zu konnte diesen aber nicht überwinden.Es dauerte bis zur 35 Minute bevor das 2-0 viel .Florian Erdmann behält die Übersicht schiebt den Ball zu Müller-Sachs der überlegt einschiebt.Es dauerte zehn Minuten in Halbzeit zwo bis zum 3-0.Röppischer wird am Strafraum gefoult und Perthun verwandelt den Freistoß direkt.Die Zollhäuser ließen nun immer mehr nach und die Tore vielen in regelmäßigen Abständen.Nach Eingabe von Perthun fabrizierte zu allem Überfluß der Kamsdorfer Gabler ein blitzsauberes Eigentor.Nach 75 Minuten spielt Reichmann Kaps den Ball in den Lauf und dieser läßt sich die Chance nicht nehmen und schiebt zum 5-0 ein.Das schönste Tor des Tages erzielt dann Heiko Perthun als er mit Fallrückzieher Nasarewics im Tor keine Chance läßt.DasEhrentor für den TSV verhinderte der Außenpfosten den J.Groß aus Kurzer Entfernung traf.Den Schlußpunkt einer nun doch einseitigen partie setzte Langhammer mit Flachschuß zum 7-0. Aufstellung: Birke,Bauer,Gretsch( Gabel),Wolter,Fliegner(Röppischer),Langhammer,Müller-Sachs,Perthun,Kaps,Reichmann,F.Erdmann

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Stahl-Elf nach Rückstand noch zum Ausgleich | 17.02.07

VfR Bad Lobenstein - Stahl Unterwellenborn 2:2 (0:0)

Von Detlef Roth Auf Schwarzer Schlacke trennten sich die alten Konkurrenten letztendlich leistungsgerecht unentschieden. Zu Beginn machten die Kurstädter mächtig Druck, die Unterwellenborner Abwehr hatte mit den quirligen Stürmern so seine Probleme. Robert Birke musste da mögliche Gegentreffer verhindern. Mit der Zeit kamen die Gäste aber besser ins Spiel und Mario Reichmann und Thomas Fliegner hatten nacheinander die Riesenchance zur Führung. Wenig Später scheitert nach einem Schuss von Perthun Reichmann drei Mal am immer wieder mit einer Hand an den Ball kommenden Kessel im Tor. Ein gefährlicher Freistoß von Fijolek mit toller Parade von Birke schloss die erste Halbzeit ab. Eine Minute nach dem Wechsel konnte Florian Erdmann seine Chance nicht nutzen. Danach kam eine doch recht schwache Phase der Stahlwerker, die sich auch völlig unnötige Tore einfingen. Erst verlor Fliegner unkonzentriert den Ball im Mittelfeld und zu allem Überfluss wurde dieser noch so unglücklich abgefälscht das er sich in hohem Bogen über Felix Völke hineinsenkte. Das 2:0 (73.) folgte, als sich zwei Unterwellenborner behinderten und Linke den Ball ins leere Tor schob. Wenig später erzielte Reichmann nach Vorarbeit von Hohmuth den Anschlusstreffer. Die Stahlwerker machten nun endlich Druck und wurden noch mit dem Ausgleich belohnt, Torschütze war erneut Reichmann nach Zuspiel von Gretsch.

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SV Stahl Turniersieger nach Neunmeterschießen | 10.02.07

Gast beim Hohndorfer SV

Von Detlef Roth Zum Ende einer langen Hallensaison war der SV Stahl Unterwellenborn beim befreundeten Hohndorfer SV zum Turnier und war als Favorit gehandelt. Zu Beginn taten sich die Unterwellenborner allerdings schwer. Nach zweimaliger Führung durch Maik Göllnitz und Martin Müller-Sachs bekamen sie gegen Concordia Plauen durch Leichtsinnsfehler den 2:2-Ausgleich. Der nächste Gegner SV Blau-Weiß 90 Greiz agierte sehr defensiv. Stahl nutzte die Chancen nicht und bei zwei gefährlichen Kontern hielt Christian Spitzner, der die angestammten Torhüter der Kumpel Klasse vertrat, hervorragend; Endstand: 0:0. Im letzten Vorrundenspiel gegen den Hohndorfer SV ging ein Ruck durchs Team und es zeigte, wie attraktiv Hallenfußball sein kann. Martin Müller-Sachs (2), Heiko Perthun und Maik Göllnitz waren die Torschützen zum 4:0. Im Halbfinale nahm Stahl den Gegner VSG 1960 Cossengrün offentsichtlich nicht ganz ernst und lag nach wenigen Sekunden schon in Rückstand, kam allerdings schnell zurück ins Spiel. Thomas Fliegner setzte mit dem Ausgleichstreffer ein Zeichen, danach führte Stahl schnell mit 3:1, pennte aber wiederum und gewann erst zum Schluss standesgemäß mit 5:2. Im Finale trafen die Unterwellenborner erneut auf die Gastgeber, und es war beste Spiel des Turniers. Die Stahlwerker gingen durch Heiko Perthun schnell in Führung, die durch Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit zu einem 1:2-Rückstand gerieten. Der Siegeswille war aber klar zu erkennen und sie schafften durch das siebente Tor von Müller-Sachs - der damit bester Schütze des Turnier wurde - den verdienten Ausgleich. Im Neunmeterschießen trafen für Unterwellenborn Müller-Sachs, Perthun und Göllnitz zum 5:4-Sieg. Christian Spitzner hielt den dritten geschossenen Neunmeter.

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Stahl Unterwellenborn erreichte einen Podestplatz bei der Landesmeisterschaft | 03.02.07

SV Stahl überzeugte/Schneider als „Bester Torhüter“ ausgezeichnet

Mit einer überzeugenden Leistung und am Ende Podestplatz drei erreichte der SV Stahl Unterwellenborn bei der Landesmeisterschaft des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV), den „Köstritzer Cup 2007“, am Samstagnachmittag in Ilmenau eine sehr gute Platzierung. Das sah auch Trainer Uwe Ellmer so. „Wir sind mit unserer Leistung zufrieden und haben uns gegen nur Thüringenligisten sehr gut präsentiert. Mehr war sicher nicht zu erwarten. Ich bin stolz auf die solide Mannschaftsleistung“, so der 46-jährige Übungsleiter. Dennoch ragte Schlussmann Steffen Schneider, immerhin auch schon 40., wohl noch ein wenig heraus. Deshalb wurde er auch als „Bester Torhüter“ ausgezeichnet. Mit Glanzparaden verhinderte er reihenweise, dass die Kugel einschlug. Eine weitere Ehrung nahm Martin-Müller-Sachs entgegen. Er gehörte zu den sieben Schützen des Finalturniers, die mit jeweils drei Treffern in dieser Kategorie am erfolgreichsten waren. Die Stahl-Fußballer legten einen beeindruckenden Start hin. Vor 160 Besuchern hatte Landesligavertreter 1. SC 1911 Heiligenstadt in der Ilm-Sporthalle beim 3:0 im ersten Vorrundenspiel keine Chance. Die Tore von Müller-Sachs, Perthun und Reichmann drückten die Überlegenheit des Landesklassisten entsprechend aus. Im zweiten Vergleich musste ein weiteres Team aus der höchsten Leistungsklasse des Freistaates „dran glauben“. Durch Treffer von Langhammer und Müller-Sachs wurde der SC 03 Weimar mit 2:1 bezwungen. Damit hatte sich Unterwellenborn vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Im dritten Vorrundenspiel genügte den Unterwellenbornern ein 0:0 gegen Ulstertal Geisa, gleichfalls Thüringenliga, um in der Staffel B Platz eins einzunehmen. Ganz spannend wurde es dann im Halbfinale. Müller-Sachs brachte seine Farben in Führung, aber der SV SCHOTT JENAer Glas glich aus in einer Partie, in der Unterwellenborn völlig gleichwertig war. Unmittelbar vor Ablauf der 14-minütigen Spielzeit schien alles auf ein Entscheidungsschießen hinzudeuten. Doch zwei Sekunden vor der Schlusssirene foulte Kaps Jenas Kaiser. In den berechtigten Pfiff des Unparteiischen ertönte das Signal für das Ende der Partie. Nach kurzer Ratlosigkeit dann die Entscheidung – der Neunmeter für die Glaswerker muss noch ausgeführt werden. Der brachte dem SV SCHOTT das 2:1 und dem SV Stahl die Begegnung um Platz drei. Die SV-Kicker und Offiziellen nahmen diese Entscheidung sportlich-fair hin und freuten sich auf das „kleine Finale“ Das brachte ein Wiedersehen mit Geisa. In einem gleichfalls ausgeglichen Spiel, in dem ein Klassenunterschied nicht erkennbar war, erzielten für die Ellmer-Truppe Göllnitz und Wolter die Tore beim 2:2. Nun musste ein Strafstoßschießen über die Vergabe der Plätze durchgeführt werden. Das wurde zu einer Zerreißprobe für Aktive und Stahl-Fans. Jeweils elf Schützen mussten für beide Mannschaften antreten, ehe mit einem 8:7 feststand, dass die Vertretung aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt der Sieger und damit der Drittplatzierte war. Damit hatte erneut eine Mannschaft die Region – im letzten Jahr wurde der FC Einheit Rudolstadt gar Landesmeister – würdig vertreten. Den Titel sicherte sich Gastgeber Germania Ilmenau, der im Neunmeterschießen SCHOTT JENA mit 3:2 (1:1) bezwang. Für Unterwellenborn waren an diesem Erfolg beteiligt: Schneider, Göllnitz (1 Tor), Wolter (1), Langhammer (1), Müller-Sachs (3), Perthun (1), Kaps, Fliegner, Reichmann (1) und Bauer. (Hartmut Gerlach)

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Stahl löst Ticket | 20.01.07

TFV-Hallenvorrunde: Unterwellenborn gewinnt Pokal, Preisgeld und Finalteilnahme

Von Hartmut Gerlach Rudolstadt. Das berühmte glückliche Händchen hatten die Ausrichter des "Volksbank-Cups um die Pokale von Mobau Bauer und der Betting AG vom FC Einheit, als sie die Ansetzungen des Turniers am Samstagnachmittag in der Rudolstädter Dreifelderhalle festlegten. Denn erst im vorletzten von insgesamt 21 Vergleichen fiel die Entscheidung über den Pokal, das Preisgeld und das Ticket für das Hallenfinale des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) in Ilmenau. Dank des um zwei Treffer besseren Torverhältnisses stieg der SV Stahl Unterwellenborn auf die höchste Stufe des Siegerpodestes. Im Kreisderby mit der bis zu diesem Zeitpunkt gleichfalls noch aussichtsreichen SG Traktor Teichel schafften die Stahl-Werker die nötige Trefferquote, um den Thüringenligisten FC Thüringen Weida noch auf Rang zwei zu verdrängen. Das war der Schlusspunkt unter ein spannendes Turnier, das aber nur selten höheren spielkulturellen Ansprüchen genügte. Dabei mussten die Organisatoren den bereits feststehenden Plan über den Haufen werfen, denn der Orkan "Kyrill" hatte ein Mitwirken der SG Mellenbach/Sitzendorf unmöglich gemacht. Die Fußballer aus dem Schwarzatal wurden zur Beseitigung der Schäden in ihren Heimorten dringender gebraucht als in der Halle und mussten ihre Zusage zurückziehen. Der Cup-Gewinner war mit zwei torlosen Remis gegen die SG Arnstadt Rudisleben und den FC Einheit gestartet. Eine erste Vorentscheidung über die Vergabe der Fahrkarten für die Hallenendrunde fiel bereits im dritten Spiel, als die Ellmer-Mannen den FC Thüringen Weida mit 4:2 besiegten. Nachdem man den FSV Sömmerda geschlagen hatte (3:0), schienen die Siegesträume der U´borner nach dem 1:1 gegen den Kreisligazweiten SV 1883 Schwarza geplatzt zu sein. Denn nun musste Stahl gegen Teichel mindestes vier Tore erzielen, um sich noch an Weida vorbeizuschießen. Dieses Soll übererfüllten die Stahl-Kicker sogar mit einem Treffer. Damit ging Platz eins verdient an das beste, als einziges ungeschlagene Team im Feld, das in Mario Reichmann (sechs Tore) seinen erfolgreichsten Torschützen hatte. Ganz stark auch Torhüter Steffen Schneider (40), der nur drei Gegentreffer zuließ und wie alle Schlussmänner zu den Aktivposten seiner Mannschaft gehörte. Am Ende entschied sich die Turnierleitung allerdings für die Ehrung von Christian Apel (SG Arnstadt Rudisleben) als "Besten Torwart". Für den FC Thüringen Weida bleibt als Trost, dass er den "Beste Torschützen" stellte. Niemand war beim Abschluss erfolgreicher als Hendrik Pohland, der neun Mal traf. Zufrieden dürfte auch die SG Traktor Teichel mit ihrem Abschneiden sein. Denn die bis zu ihrem letzten Auftreten unbezwungenen Männer aus dem Gornitztal hätten sich bei einem eigenen Sieg gegen Unterwellenborn selbst noch mit der Turnierkrone schmücken können. Auffälligster Akteur beim Dritten war, nicht nur wegen seiner drei Tore, Stefan Staskewitsch. Erwartungsgemäß konnte der Hallenlandesmeister 2006, der FC Einheit, nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen. Denn der Thüringenligazehnte bot die mit Abstand jüngste Mannschaft (Durchschnittsalter 19,5 Jahre) auf. In der standen gleich fünf A-Junioren. Aber die Rudolstädter hielten mit, wobei vor allem das Deckungsverhalten positiv auffiel, selbst wenn der Gastgeber bei einigen Pfostenknallern auch das nötige Quäntchen Glück hatte. Dass das Youngster-Ensemble nach vier Spielen und 40 Minuten Hallenfußball ein Torverhältnis von 0:0 besaß, war selbst für den hallenerfahrenen Turnierleiter Gerald Rössel (Sömmerda), den Spielobmann des TFV, nicht alltäglich. Erst im fünften Spiel, der Partie gegen den Ligakonkurrenten Weida, musste der bis dato zu Null haltende Torhüter Robert Müller im Einheit-Kasten erstmals hinter sich greifen. Der einzige Kreisligist, der SV 1883 Schwarza, blieb zwar ohne "Dreier" und belegte "nur" Rang sieben. Doch die Lorenz-Vertretung ging engagiert zur Sache, verkaufte sich in nahezu allen Begegnungen recht gut und trotzte dem späteren Cup-Gewinner sogar ein 1:1 ab. Erst im letzten Spiel gegen Rudolstadt war dann ein wenig die Luft heraus. Dabei verdienten sich die Schwarzaer Anerkennung dafür, dass sie trotz der sonntäglichen Zwischenrunde im Kreis ihre Teilnahme möglich machten. 260 Besucher erleben eine gut organisierte und zumeist faire Veranstaltung. An diesem Urteil ändern die wenigen Zeitstrafen (5) und auch die Tatsache nichts, dass die Kicker nicht mit allen Entscheidungen der Referees einverstanden waren. Spätestens als die Vorstände der Volksbank Saaletal eG und der Betting AG, Willi Obitz und Renè Just, die Auszeichnungen vornahmen, hatten die meisten Teams das Turnier als das abgehakt, was es sein sollte - eine interessante Abwechslung in der Winterpause mit hohem Unterhaltungswert. Der Dank des FC Einheit gilt neben den Partnern allen Helfern aus dem Verein, die zahlreicher als in der Vergangenheit dazu beitrugen, dass eine störungsfreie Veranstaltung ablaufen konnte.

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SV Stahl eine Runde weiter | 06.01.07

Vorrunde Hallenlandesmeisterschaften

Von Detlef Roth, in einem auf hohem Niveau stehendem Vorrundenturnier in Arnstadt setzten sich die Stahlwerker, nach ihrem besten Hallenturnier in dieser Saison, am Ende überaus verdient durch. Man startete gegen die SG Geraberg/ Elgersburg , die spielerisch volkommen überzeugten, mit einem 2:2. Kay Röppischer brachte Stahl in Führung, aber nach einigen vergebenen Chancen lag man auf einmal mit 1:2 zurück. Heiko Perthun sicherte mit straffem Flachschuß weigstens den einen Punkt. Im zweiten Turnierspiel kam der eigentliche Favorit der Gastgeber SG BC Arnstadt/Rudisleben. Die ca. 250 Zuschauer trauten ihren Augen kaum, nicht die Einheimischen sondern die Kumpel beherrschten Ball und Gegner. Nach toll herausgespielten Toren von Mario Reichmann(2), Patrick Hohmuth sowie Perthun und Röppischer führte man schon 5:0, ehe Arnstadt der Ehrentreffer gelang. Im dritten Spiel dieser Runde bekam man es mit dem FC Erfurt-Nord zu tun. Diese waren gut ins Turnier gestartet,hatten bis dahin drei Punkte auf ihrem Konto und besaßen noch gute Chancen. Diese hatten nur knapp zwei Minuten Bestand, da führten die Unterwellenborner bereits mit 2:0. Was danach kam war toller Hallenfußball, Erfurt wurde deklassiert, am Ende stand es 8:0. Die Treffer teilten sich Perthun (3), Reichmann (3), Hohmuth und Müller-Sachs. Im letzten und entscheidenden Spiel war Empor Erfurt der Gegner. In diesem Spiel tat man sich anfangs gegen das noch keinen Punkt gewonnene Team relativ schwer. Erfurt spielte einfach nicht mit und agierte sehr defensiv. Nachdem man durch Rene Baldauf in Führung ging, bekam man postwendend den Ausgleich. Man ließ sich an diesem Tag aber nicht aus der Ruhe bringen und Perthun, Röppischer und nochmal Baldauf sicherten das 4:1 und damit den Turniersieg. Damit hat man sich auch sportlich für das Zwischenrundenturnier in Rudolstadt am 20. Januar qualifiziert. Tabelle: 1. SV Stahl U-born 19:4 10 2. BC Arnstadt 12:8 7 3. Geraberg 9:6 7 4. Erfurt-Nord 7:15 4 5. Empor Erfurt 3:17 0 Mannschaftsaufstellung Stahl: Schneider, Perthun (6 Treffer), Reichmann (5), Röppischer (3), Hohmuth (2), Baldauf (2), Müller-Sachs (1), Göllnitz

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Die Überraschung ist Schwarzas Elf | 31.12.06

Rudisleben/ Arnstadt gewinnt Sparkassen-Cup

Von Tommy Ehrhardt Durch einen klaren 4:1-Erfolg im Finale gegen die Überraschungsmannschaft SV 1883 Schwarza sicherte sich die SG Rudisleben/ BC 07 Arnstadt zum zweiten Mal den Sieg beim Sparkassen-Cup des TSV. Sie löste damit die gastgebenden Blankenburger als Titelverteidiger ab. Die Kurstädter mussten sich nach dem knappen Vorrunden-Aus mit Rang fünf begnügen. Zu Beginn der Veranstaltung rauchten bei der Turnierleitung die Köpfe, denn neben der schlechten Wirkung der Lautsprecheranlage erschwerte auch die SG Traktor Teichel den geordneten Ablauf. Die Gornitztaler ignorierten einfach ihre vor Wochen zugesicherte Teilnahme und blieben ohne entschuldigende oder zumindest klärende Worte fern. Das in zwei Vierergruppen gedachte Turnier musste so kurzfristig modifiziert werden. In Gruppe A starteten nur drei Teams, während die Gruppe B planmäßig absolviert wurde. Im Anschluss entschied ein Miniturnier mit dem Dritten der Gruppe A und dem Dritten und Vierten der Gruppe B über die Plätze fünf, sechs und sieben. Dabei war die Vorrunde in Gruppe A an Dramatik kaum zu überbieten. Nachdem Titelverteidiger Bad Blankenburg I gegen Kreisligist Schwarza knapp mit 1:0 gewann, unterlag der TSV im zweiten Spiel gegen Rudisleben/ Arnstadt mit 0:1. Als die Arnstädter dann gegen Schwarza mit 2:3 verloren, hatten alle drei Teams je einen Sieg und ein ausgeglichenes Torverhältnis. Lediglich die erzielten Tore und nachrangig der direkte Vergleich entschieden über den Gruppensieg, den der Kreisligist bejubeln durfte. Für den TSV I blieb als Titelverteidiger dagegen nur das Vorrundenaus und die Trostrunde um Platz fünf. In Gruppe B waren die Fronten dagegen schnell geklärt. Topfavorit Rot-Weiß Erfurt II gab sich keinerlei Blöße und wurde ohne Gegentor souveräner Gruppensieger. Mit teils beeindruckenden Spielzügen zeigte der Oberligist die Möglichkeiten des Hallenfußballs auf. Ebenfalls den Sprung ins Halbfinale schaffte der SV Stahl Unterwellenborn, welcher nur gegen Erfurt II klein beigeben musste und mit Martin Müller-Sachs lange Zeit einen Anwärter auf den besten Torjäger besaß. Gut geschlagen hat sich die zweite Vertretung der Blankenburger, eine Mischung aus A-Junioren, erster und zweiter Mannschaft. Mit Nachwuchsspieler Benjamin Beyer stellte das Team auch den besten Torwart des Turniers, musste aber dennoch ebenso in die Trostrunde, wie der Uhlstädter SV. Dem Kreisliga-Spitzenreiter gelang außer einem einzigen Torerfolg sehr wenig. Enttäuschend auch das Auftreten des USV in der Trostrunde. Dem TSV Bad Blankenburg I bot man bei dessen 9:0-Erfolg kaum Gegenwehr, sodass die fünf Treffer, die allein Steffen Rupprecht in diesem Spiel erzielen konnte und die ihm den Titel "Bester Torjäger" einbrachten, einen schalen Beigeschmack hatten. Im vereinsinternen Duell der TSV-Teams setzte sich dann die erste Mannschaft mit 2:0 durch und wurde so mit nur einem Gegentreffer im gesamten Turnier Fünfter. Das abschließende 2:0 des TSV II gegen Uhlstädt brachte immerhin noch Rang sechs, während der USV Letzter wurde. Das Halbfinale Rudisleben/ Arnstadt gegen Erfurt II hätte auch prima als Endspiel getaugt. Gleich reihenweise brachte Arnstadts Keeper Apel die Blumenstädter zur Verzweiflung und mit dem goldenen Treffer von Moritz erreichte überraschend der Landesklassist das Finale. Im zweiten Halbfinale traf Unterwellenborn auf Schwarza und hier rächte sich die nachlassende Form der Stahlwerker. Beim 4:2-Sieg des kampfstarken Kreisligisten gingen allein drei traumhafte Tore auf das Konto von Schwarzas Steve Drehmann. Das kleine Finale zwischen Erfurt II und Unterwellenborn war eine klare Angelegenheit für den Oberligisten, der beim 4:0 noch einmal glänzen konnte. Auch das Endspiel um den dritten Sparkassen-Cup bot den 250 Zuschauern nur wenig Spannung. Beim SV 1883 Schwarza, im Vorjahr noch Letzter dieses Turnieres, fehlte nach den tollen Spielen die Kraft und so gewann die abgeklärte Mannschaft der SG Rudisleben/BC 07 Arnstadt mit 4:1 souverän und verdient den Titel, den das Team im dritten Anlauf zum zweiten Mal holte. Ergebnisse Gruppe A TSV Bad Blankenburg I SV 1883 Schwarza 1:0 SG Rudisleben/ Arnstadt TSV Bad Blankenburg 1:0 SV 1883 Schwarza SG Rudisleben/ Arnstadt 3:2 Tabelle Gruppe A 1. SV 1883 Schwarza 3 3:3 2. Rudisleben/ Arnstadt 3 3:3 3. TSV Blankenburg I 3 1:1 Ergebnisse Gruppe B TSV Bad Blankenburg II FC Rot-Weiß Erfurt II 0:4 Stahl Unterwellenborn Uhlstädter SV 5:0 Uhlstädter SV TSV Bad Blankenburg II 1:2 FC Rot-Weiß Erfurt II Stahl Unterwellenborn 2:0 Stahl Unterwellenborn TSV Bad Blankenburg II 4:2 FC Rot-Weiß Erfurt II Uhlstädter SV 5:0 Tabelle Gruppe B 1. FC Rot-Weiß Erfurt II 9 11:0 2. Stahl U´born 6 9:4 3. TSV Blankenburg II 3 4:9 4. Uhlstädter SV 0 1:12 Ergebnisse Trostrunde TSV Bad Blankenburg I Uhlstädter SV 9:0 TSV Bad Blankenburg I TSV Bad Blankenburg II 2:0 TSV Bad Blankenburg II Uhlstädter SV 2:0 Tabelle Trostrunde 1. TSV Blankenburg I 6 11:0 2. TSV Blankenburg II 3 2:2 3. Uhlstädter SV 0 0:11 Halbfinale 1 SG Rudisleben/ BC 07 Arnstadt FC Rot-Weiß Erfurt II 1:0 Halbfinale 2 SV Stahl Unterwellenborn SV 1883 Schwarza 2:4 Spiel Platz 3 FC Rot-Weiß Erfurt II SV Stahl Unterwellenborn 4:0 Finale SV 1883 Schwarza Rudisleben/Arnstadt 1:4 Bester Torjäger Steffen Rupprecht (TSV I), sechs Treffer; Bester Torwart Benjamin Beyer (TSV II) Mannschaftsaufstellungen: 1. Platz: SG Rudisleben/ BC 07 Arnstadt: Apel, Schwulera, Seel (1), Gothe (2), Danneberg, Wedekind (1), Schneider, Moritz (3) 2. Platz: SV 1883 Schwarza: Liebelt, Keilhauer (2), Horn, M.Trautner (1), Rinke, Zoch, Stude (1), Drehmann (4), Fuchs, Schneider 3. Platz: FC Rot-Weiß Erfurt II: Bach, Habichhorst (1), D.Müller (3), Gerke (2), Weis (3), Kinne (3), R.Müller (2), Heim 4. Platz: SV Stahl Unterwellenborn: Schneider, - Reichmann (1), Wolter (1), Müller-Sachs (4), Göllnitz, Langhammer, Perthun (1), Hohmuth (1), Ölsner (2) 5. Platz: TSV Bad Blankenburg I: Reichardt, N.Schulz (1), H.Schmidhofer (1), Albrecht, S.Botz, Marr (4), Schulze, Leopold. Rupprecht (6) 6. Platz: TSV Bad Blankenburg II: Beyer, T.Schmidhofer, Thiel, Sobek, Grosser (3), Röser (1), Lohmann, Geißler, Jahn, Heinlein (1) 7. Platz: Uhlstädter SV: Rosen, Schneider, Vorwerk, Jahn, Schröter (1), Hamann, Kolb, Gundermann, Schöler, Pfeiffer

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Pokal der Stahlwerker | 23.12.06

Dreifelderhalle Gorndorf

Am Vorweinachtsabend fand in der Dreifelderhalle Gorndorf zum vierten mal das Turnier um den Pokal der Stahlwerker statt.Am Turnier nahmen einige nahmhafte Mannschaften aus der Region teil. In Staffel A traf Gastgeber Stahl Unterwellenborn auf Landesklassist TSV Bad Blankenburg und die Kreisligisten TSV Zollhaus sowie WSV 07 Neuhaus. In Staffel B traf Landesligist FC Einheit Rudolstadt auf den Hallenbezirksmeister Hohndorfer SV sowie die Kreisligisten TSG Kaulsdorf und die Zweite des Gastgebers. In den Gruppenspielen setzten sich dann auch die höhklassigen Teams erwartungsgemäß, mit zum Teil relativ deutlichen Ergebnissen durch. Etwas überraschend der Sieg von Hohndorf gegen die Einheit aus Rudolstadt. Der HSV leider nur mit fünf Feldspielern angereist, spielte solange die kräfte reichten einen erfrischenden Hallenfußball. Hier die Er gebnisse aus der Vorrunde Gr.A SV Stahl -TSV Zollhaus 7-1,- WSV Neuhaus 4-2,-TSV B.Blankenburg 1-0, TSV-WSV 6-0,-Zollhaus 2-0,Zollhaus-WSV 3-0 Gr.B HSV-Einheit 2-1,- Kaulsdorf 1-1,- Stahl 2. 2-0,Einheit-Kaulsdorf 5-0,-Stahl 2. 3-1,Kaulsdorf -Stahl 2. 4-3. In den Halbfinals traf der HSV auf die Kurstädter und musste dem Kräfteverschleiß deutlich tribut zollen. Der TSV spielte wie aus einem Guss und besiegte die Hohndorfer klar mit 4-0. Im zweiten Spiel gab es Spannung pur. Das umkämpfte Spiel zwischen der Ersten vom Gastgeber und der Einheit endete nach zweimaliger Führung der Unterwellenborner mit einem 2-2,wobei die Rudolstädter doch sichtlich mit dem Schiri haderten. Das fällige Neunmeterschießen gewann der Gastgeber mit 3-2 weil Steffen Schneider einen Ball halten konnte. Es wurden nun die weiteren Plazierungen ebenfalls vom ominösen Punkt ausgeschossen. Platz 7 belegte Neuhaus nach einem 4-3 gegen U-born2.,Platz 5ging nach Kaulsdorf nach einem 2-1 gegen den TSV. Um Platz 3 wurde wieder gespielt und nach einer Viertelstunde stand zu aller Überraschung Hohndorf mit 3-1 als verdienter Sieger fest. Das Finale zwischen den Kurstädtern und den Stahlwerkern wurde ebenso überraschend zu einer klaren Angelegenheit. Zwar hatte der Gastgeber die erste Chance aber dann revanchierte sich BB sehr deutlich für die Niederlage in der Vorrunde. Mit 4-0 wurden die nun sehr müde wirkenden Unterwellenborner vom Parkett geschickt und verloren so innerhalb von 24 Stunden ihr zweites Finale. Ein schönes Turnier fand einen würdigen Abschluß mit einem verdienten Sieger. Bester Torschütze wurde Alexander Marr vom Sieger mit 6Treffern und als bester Torhüter wurde Steffen Schneider vom Gastgeber ausgezeichnet. Vielen Dank an den Hallenwart und die vielen fleißigen Hände die zum gelingen der Veranstaltung beitrugen.(D.Roth)

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Rückblick Halbserie | 20.12.06

von Detlef Roth

Nach dem Aufstieg in die Landesklasse wurde sich der Nichtabstieg als großes Ziel auf die Fahnen geschrieben.Nach 17 absolvierten Spielen rangiert man mit 31-25 Toren sowie 28 Punkten auf Rang 6 des Klassements und hat doch realistische Chancen das Dieses erreicht werden kann.Die Platzierung sollte aber nicht zur Zufriedenheit verleiten denn der Weg zum Saisonende ist noch weit.Die zweite Halbserie von Traktor Teichel aus dem Vorjahr sollte Warnung genug sein.Man nahm die Punktspiele mit dem gleichen Team in Angriff mit dem man aufgestiegen ist.Nur die drei A-Junioren F.Erdmann,Gabel und Völke stießen zum Kader.Die erste Halbserie war sehr durchwachsen mit einem stetigen auf und ab.Leider hatte man keine kontinuität in den Aufstellungen,da viele Spieler im Schichtbetrieb tätig sind und man auch nach guten Leistungen die Mannschaft wieder umbauen mußte.Die Unbeständigkeit der Kumpel zeigte sich gleich zu Beginn der Punktspiele.Nach gutem Start mit einem Sieg gegen den starken VfB aus Artern und einem Unentschieden gegen die mit vielen Landesligaspielern verstärkten Geraer,kam die erste unnötige Niederlage.Gegen Neustadt versiebte man doch einige klare Chancen und verlor dann 1-2.Es folgten zwei Siege,gegen den jetzigen Spitzenreiter in Gebesee,dem wohl besten Spiel der Saison und zu hause gegen den Lokalrivalen Bad Blankenburg.Danach gab es die einzige ernsthafte Klatsche. Zeulenroda schickte die Kumpel- Elf mit 4-0 nach hause.Danach ging die Berg und Talfahrt erst richtig los.Nachdem man sich mit einem Sieg gegen das spielstarke Team von Empor Buttstädt zurückmeldete,verlor man postwendend gegen den Tabellenletzten in Weißensee sang und klanglos mit 2-0.Schon da sah man das es Probleme gibt,sobald man das Spiel selber gestalten muß und ein Gegner sehr devensiv agiert.Eine Woche später wieder eine spielerisch ansprechende Partie als man Empor Erfurt in einer emotionsgeladenen Partie mit 3-2 niederrang.Der nächste Tiefschlag ließ aber nicht lange auf sich warten.Wieder einmal der Tabellenletzte, diesmal Blau-Weiß Gera ,bezwang die schwach spielenden Unterwellenborner mit 2-1.Auffallend bis dahin und im weiteren Verlauf der Spiele, waren viele einfache Fehler in Mittelfeld und Abwehr die von Mannschaften in dieser Klasse eiskalt besraft wurden und zu völlig unnötigen Toren führten.Nach diesem Negativerlebniss folgte die Revanche für die Niederlage im Endspiel um die Meisterschaft des OTFB.Motor Altenburg auf dem Platz an der Sonne,bekam eine völlig andere Stahl-Elf zu sehen.Kampf und Leidenschaft sowie Spielwitz verhalfen zu einem für nie möglich gehaltenen 3-2 Auswärtssieg.In der Folge ein 1-1 gegen starke Dachwiger und ein 2-1 bei Empor Weimar die nur durch schwache Chancenauswertung der Stahlwerker einem Debakel entgingen.Das nächste Heimspiel gegen Erfurt-Nord war wieder zum davonlaufen.Erfurt wie sollte es anders sein mit 5 Punkten Tabellenletzter rang der Heimelf nicht mal unverdient ein 0-0 ab.Eine Steigerung gab es dann in Sömmerda,einige Chancen wurden nicht genutzt und so trennte man sich 1-1.So ging man die Rückrunde mit 24-23 Toren und 25 Punkten und Platz Sieben an.Das Rückspiel in Artern ging mit 1-0 verloren,das sah aber keiner als Beinbruch an, die Einstellung der Mannschaft stimmte.Im letzten Spiel des alten Jahres kam die Geraer Reserve,diesmal ohne Hilfe von "oben" und diese wurden mit 7-1 regelrecht deklassiert.Heiko Perthun erzielte in diesem Treffen einen lupenreinen Hattrick. Das man nun doch einigermaßen beruhigt in die wohlverdiente Winterpause gehen kann ,ist ein verdienst des gesamten Kaders der sehr ausgeglichen besetzt ist.Fielen Spieler aus konnten sie fast immer gleichwertig ersetzt werden und wenn Not am Mann war halfen Spieler der Zweiten uneigennützig aus.Leider verläßt Andre Zemitsch den Verein doch etwas überraschend in der Winterpause und wird sportlich wie menschlich eine Lücke hinterlassen.Der Verein und das Team werden mit Andre freundschaftlich verbunden bleiben und wünschen ihm viel Glück ! Statistik 21 Spieler kamen zum Einsatz Alle Spiele bestritten Patrick Hohmuth,Mario Reichmann weter kamen zum Einsatz Rene Baldauf ( 16Sp.), Thomas Fliegner, Jens Wolter ( 15 ), Jens Ölsner, Heiko Perthun ( 14 ), Christian Bauer, Maik Göllnitz, Ken Langhammer ( 13 ), Marcus Schultheiß, Martin Müller- Sachs, Florian Erdmann ( 12 ) Andre Zemitsch, Christian Kaps ( 11 ) Robert Birke ( 10 ) Kay Röppischer ( 9 ) Steffen Schneider (7) Julien Gabel (3) Stefan Meyer (2) Marcus Keil (1) In 31 Tore teilen sich 7 Reichmann,6Perthun,Müller-Sachs,4 Hohmuth,Ölsner,2 Kaps, 1 Langhammer, Wolter Es gab 8 Siege, 4 Unentschieden, 5 Niederlagen Es gab nur 27 Gelbe aber 2 mal Gelb-Rot ( beide male H.Perthun ! ) Insgesammt kamen 2281 Zuschauer ( Schnitt 134) ,Zu Hause 1110 ( 138 ) Größte Zuschauerzahlen zu Hause Bad Blankenburg ( 250), Neustadt, Erfurt-N. ( je 150) Auswärts in Altenburg ( 350 ),in Zeulenroda ( 210 )

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Sieben auf einen Streich | 16.12.06

SV Stahl Unterwellenborn - 1. FC Gera II 7:1 (2:1)

Von Detlef Roth Die Geraer reisten verspätet in Unterwellenborn an, hatten offensichtlich Besetzungsprobleme, welche sich zu Beginn des Spiels aber nur auf die Leistung der Stahlwerker auszuwirken schienen. Die Gastgeber waren gar nicht auf dem Platz, und so lagen sie schnell mit 0:1 in Rückstand. Schubert schloss einen schnellen Konter mit straffem Schuss erfolgreich ab. Als Andrè Zemitsch gefoult wurde und Christian Kaps nach 25 Minuten zum Ausgleich traf, wurde das Spiel der Kumpel-Elf endlich zwingender. Das 2:1 nach 29 Minuten kann sich Martin Müller-Sachs allerdings allein auf seine Fahnen schreiben, als er dem sehr erfahrenen Güther den Ball abnahm und eiskalt verwandelte. Das Spiel war aber längst noch nicht entschieden. Torwart Robert Birke musste noch vor dem Pausenpfiff Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. In der zweiten Halbzeit wurde nun endlich auch Fußball gespielt. Die Geraer hielten das Spiel noch eine Viertelstunde offen, um dann sang- und klanglos unterzugehen. Die Gastgeber vergaben am Anfang wie schon so oft klare Chancen. Heiko Perthun traf die Latte und den Pfosten, die abprallenden Bälle wurden aus kurzer Entfernung daneben gebolzt. Die Folge der ungenutzten Möglichkeiten war fast der Ausgleich, aber Torwart Birke war zur Stelle. Es folgte ein Traumtor von Perthun nach 60 Minuten, als er einen Diagonalpass von Müller-Sachs aufnahm und den Ball aus 25 Metern Entfernung über den Tormann lupfte. Nach einem Hammer von Langhammer, den Makowski großartig parierte, erzielte Perthun nach guter Vorarbeit von Müller-Sachs sein zweites Tor. Dazwischen hatte Gera noch eine klare Chance gegen die zu weit aufgerückte Abwehr. Es folgten nun Chancen für Stahl im Minutentakt, eine davon nutzte Heiko Perthun in seinem besten Saisonspiel zu einem lupenreinem Hattrick. Es folgten weitere toll herausgespielte Tore. Eine Flanke von Fliegner nahm Ölsner technisch sauber auf und schob mit Übersicht ein. Wenig später verlängerte Langhammer per Kopf eine Eingabe von Wolter und Reichmann machte sein siebentes Saisontor. Mit dem nach 17 Spieltagen erreichten beachtlichen sechsten Tabellenplatz geht der Aufsteiger Unterwellenborn nun in die verdiente Winterpause. Am 3. März gehen die Punktspiele weiter. Unterwellenborn: Birke, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (74. Fliegner), Perthun, Kaps, Hohmuth (68. F. Erdmann), Reichmann, Zemitsch (74. Ölsner). Zuschauer: 120.

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Unnötige Niederlage für Unterwellenborn | 09.12.06

VfB Artern - Stahl Unterwellenborn 1:0 (1:0)

Von Detlef Roth In der ersten Halbzeit boten beide Teams bei hohem Tempo den Zuschauern eine spannende und sehenswerte Partie, die trotz allem Einsatzes sehr fair verlief. Der VfB war insgesamt etwas bissiger, was letztendlich entscheidend war. Die ersten Möglichkeiten hatte das Team aus Artern, aber die Versuche aus 20 Metern gingen neben das Tor. Wenig später atmete die Bank der Unterwellenborner tief durch. Nach einem 30-Meter-Diagonalpass war Zemitsch nicht im Bilde, Dziony schwenkte geschickt nach innen, schoss aber über das Tor. Danach kam Stahl besser ins Spiel und hatte eine starke Phase, in der man die Heimelf in die eigene Hälfte drückte. Die größte Chance des Spiels für die Kumpel-Elf folgte in der 23. Minute. Einen Pass von Stefan Meyer, welcher den gesperrten Kaps gut vertrat, wollte Ölsner aufnehmen und wurde dabei von den Beinen geholt. Fliegner nahm den davon rollenden Ball auf, der Schiri gab Vorteil, doch Thomas schob das Leder knapp am langen Eck vorbei. Wenig später wurde Hohmuth nach schöner Kombination im letzten Moment am Torschuss gehindert. Ein Versuch von Zemitsch ging knapp über die Latte. Nach diesen guten Aktionen kam Artern wieder besser ins Spiel. Stahl verlor in zwei Situationen den Ball leichtfertig im Mittelfeld und dies sollte Folgen haben. Erst entschärfte Birke einen scharfen Schuss per Faustabwehr, wenig später folgte das 1:0. Meyer rutschte an der Mittellinie weg, danach ging es sehr schnell. Ein Pass in die Tiefe folgte, an der Grundlinie hätte Baldauf sicherlich zur Ecke klären können, rechnete aber nicht mit dem Tackling des Gegenspielers, der passte nach innen und Piesche verwandelte unhaltbar. Ein wiederum völlig unnötiges Tor. Keiner vermutete zu diesem Zeitpunkt, dass dies schon die Entscheidung war. Zur zweiten Halbzeit ist eigentlich nicht viel zu sagen. Der VfB, nun sehr defensiv, versuchte mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Die Stahlwerker machten das Spiel, kämpften und rackerten. Aber der Zug zum Tor wurde schmerzlich vermisst. Chancen in dieser Halbzeit waren Mangelware. Der VfB schaukelte den nicht ganz unverdienten Sieg über die Zeit. Unterwellenborn: Birke, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Fliegner (66. Müller-Sachs), Perthun, Meyer, Hohmuth (75. St. Erdmann), Ölsner (75. Röppischer), Reichmann, Zemitsch.

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Unterwellenborn lässt zwei Punkte liegen | 03.12.06

FSV Sömmerda - Stahl Unterwellenborn 1:1 (0:1)

Von Detlef Roth Vor dem Spiel wäre wohl jeder zufrieden gewesen, aus Sömmerda einen Punkt mitzunehmen. Letztendlich muss man sich die Kritik gefallen lassen, dass Stahl durch mangelnde Chancenauswertung einfach zwei Punkte liegen ließ. Auf einer gut bespielbaren "Roten Erde" begannen beide Teams sehr verhalten, tasteten sich ab. Nach zehn Minuten war dies vorbei, als Hohmuth nach innen passte, doch Reichmann in guter Position den Ball nicht kontrolliert traf. Wenige Minuten später spielte der verunsichert wirkende Torhüter Stahls Reichmann den Ball auf den Fuß, der zog etwas überhastet ab und traf nur die Latte. In einer Druckphase der Kumpel-Elf folgte das längst verdiente 1:0. Nach einer Ecke, die verlängert wurde, traf Mario Reichmann per Kopf ins Eck. Erst danach wurde der FSV wach. Sie versuchten die Unterwellenborner unter Druck zu setzen, scheiterten aber an ihren eigenen Unzulänglichkeiten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Sömmerda, weiter Druck aufzubauen. Die Stahlwerker - mit Kontern enorm gefährlich - hätten die Entscheidung herbeiführen müssen. Müller-Sachs scheiterte aus kurzer Entfernung am Keeper, der Freistoß von Langhammer ging knapp vorbei. Es kam wie es kommen musste. Nach Inkonsequenz im Mittelfeld gab man dem FSV die Möglichkeit zum Torschuss und Wendelin hämmerte den Ball ins Dreiangel. Endlich erwachte Stahl wieder und hätte noch gewinnen müssen. Eine Eingabe von Zemitsch fand kurz vor der Torlinie keinen Abnehmer, Müller-Sachs vergab aus zwölf Metern, ebenso Hohmuth aus bester Position. Am Ende gab es ein Unentschieden, mit dem Unterwellenborn leben kann, das aber bestimmt nicht glücklich macht.SV Stahl: Birke, Bauer, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (85. Ölsner), Kaps (63. Fliegner), Hohmuth, Reichmann, Zemitsch (80. Perthun).

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Kein Präsent für den Co-Trainer | 18.11.06

SV Stahl Unterwellenborn - FC Erfurt-Nord 0:0

Von Detlef Roth In einem niveauarmen Landesklassenspiel boten die Stahlwerker vor immerhin knapp 200 Zuschauern eine enttäuschende Leistung. Warum die Elf ausgerechnet gegen Mannschaften des hinteren Tabellendrittels regelmäßig schwache Spiele abliefert, das muss das Team selbst hinterfragen. Unterwellenborn kam über 90 Minuten kaum ins Spiel, Chancen waren Mangelware. Zwar bestimmte Stahl das Match klar, aber Ideenlosigkeit, mangelnde Laufbereitschaft und die altbekannte Abschlussschwäche verhinderten einen Sieg gegen äußerst harmlose Erfurter. In Halbzeit eins gab es eigentlich nur drei nennenswerte Aktionen. Nach acht Minuten wurde Patrick Hohmuth im letzten Moment am Torschuss gehindert und zur Ecke geklärt, die nichts einbrachte. Eine schöne Kombination über Reichmann und Ölsner schloss André Zemitsch mit straffem Schuss ans Außennetz ab. Da waren schon 21 Minuten gespielt. Die letzte Chance in der ersten Halbzeit hatte dann Martin Müller-Sachs, sein Drehschuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Wer dachte, die zweite Halbzeit bringt eine Wende zum Besseren, wurde vollkommen enttäuscht. Die Kumpel-Elf versuchte, Druck aufzubauen, aber Flanken von den Außenpositionen landeten regelmäßig hinter dem Tor. Gut gemeinte Aktionen fanden durch viele Unkonzentriertheiten ein jähes Ende. Die Erfurter kamen kaum zu eigenen Gelegenheiten, nur einige Fernschüsse waren zu registrieren. Die größte Möglichkeit des Spiels hatte nach 70 Minuten Mario Reichmann. Glänzend von Maik Göllnitz, dem man als einzigem Normalform bescheinigen kann, frei gespielt, ging sein Schuss am kurzen Pfosten vorbei. Co-Trainer Henry Büttner, der an diesem Tag Geburtstag hatte, hoffte immer noch auf einen Sieg, den ihm das Team eigentlich schenken wollte. Zum Ende lief der Mannschaft die Zeit weg. Versuche von Florian Erdmann und André Zemitsch, dessen halbhoher Schuss von Krumpholz im Tor der Erfurter abgewehrt wurde, brachten letztendlich nichts ein. Nach dem Schlusspfiff wurde der Punktgewinn von den Erfurtern wie ein Sieg gefeiert. Es war für Stahl das erste Spiel zu Null in der neuen Spielklasse, trotzdem gab nur enttäuschte Gesichter. Stahl Unterwellenborn: Birke, Bauer, Baldauf, Göllnitz, Wolter (60. Fliegner), Müller-Sachs, Zemitsch, Kaps, Hohmuth (F. Erdmann), Ölsner (60. Schultheiß), Reichmann.

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Stahlwerker gewinnen überlegen geführte Partie | 11.11.06

FC Empor Weimar - Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:1)

Von Detlef Roth In einem jederzeit überlegen geführten Landesklassenspiel gewannen die Stahlwerker knapp, aber von den Spielanteilen her gesehen hoch verdient, gegen eine an diesem Tag schwache Mannschaft aus Weimar. Schon zu Beginn setzte Unterwellenborn die Heimmannschaft richtig unter Druck. Marco Willing im Tor vom FC Empor hatte alle Hände voll zu tun um einen Rückstand zu verhindern. Eine Viertelstunde konnte er seinen Kasten sauber halten, aber dann klingelte es. Eine feine Einzelleistung von Mario Reichmann fand in Martin Müller-Sachs einen dankbaren Abnehmer, der den Ball mit Überlegung ins lange Eck schob. Empor versuchte sich zu wehren, aber große Probleme bekam Robert Birke im Tor der Kumpel-Elf eigentlich nie. Es folgten viele gut gemeinte Aktionen der Stahlwerker, welche durch Ungenauigkeit und eigene Konzentrationsfehler immer wieder im Sande verliefen. Mehrfach wurde in der ersten Halbzeit versucht den Ball ins Tor zu tragen. Kurz nach der Halbzeitpause suchte man endlich einmal den direkten Weg zum gegnerischen Tor. Einen genialen Pass von Jens Ölsner nahm Patrick Hohmuth auf und schoss den Ball unhaltbar zum 2:0 ins lange Eck. Danach hätte Stahl mit einem dritten Tor den Sack einfach zu machen müssen. Chancen dafür gab es in regelmäßiger Folge. Auf die Leichtfertigkeit mit der diese einhundertprozentigen Möglichkeiten vergeben wurden, reagierten die wenigen Fans vom FC Empor mit Hohn. Perthun, Hohmuth, Oelsner und der eingewechselte Röppischer hatten genügend Möglichkeiten, um mit einem klaren Sieg nach Hause zu fahren. Es wurde einfach zu oft die Verantwortung zum anderen geschoben, keiner traf das Tor was die Fans und den Trainerstab schier zur Verzweiflung brachte. Nach einer Ecke vom Gastgeber Empor pennte die gesamte Abwehr, Oliver Lange lief nach 78 Minuten in eine Flanke und verwandelte unhaltbar per Kopf zum Anschlusstreffer. Die kurzzeitige Konfusion konnten die Weimarer nicht nutzen und lösten zum Ende der Partie ihre Abwehr völlig auf. Die Chancen die man nun bekam, konnte man nicht aufzählen. In der 90. Minute bekam dann auch noch Heiko Perthun die gelb-rote Karte, als er sichtlich unzufrieden mit seiner Chancenauswertung den sehr gut leitenden Schiedsrichter Seifarth aus Gera verbal attackierte. Beim Schlusspfiff der Begegnung, der wenig später erfolgte, waren Trainer, Mannschaftsleiter und Fans von Unterwellenborn eher frustriert wie erfreut. Unterwellenborn: Birke, Bauer, Göllnitz, Baldauf, Kaps, Wolter, Perthun, Reichmann (57. Zemitsch), Hohmuth, Oelsner (70. F. Erdmann), Müller-Sachs (75. Röppischer), Zuschauer: 50.

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Unentschieden in hektischer Begegnung | 06.11.06

SV Stahl Unterwellenborn - Blau-Weiß Fahner Höhe 1:1 (0:1)

Von Detlef Roth Die Stahlwerker begannen in einem Nerven aufreibenden Landesklassenspiel überaus nervös und kamen die ersten 20 Minuten kaum aus der eigenen Hälfte heraus. In dieser Zeit hätten die Blau-Weißen durchaus in Führung gehen können, sogar müssen. Erst zischte nach drei Minuten ein Schuss von Kümmerling knapp am langen Pfosten vorbei, dann schaffte es Fojtik nicht, den Ball nach Musterkombination aus acht Metern im leeren Tor unterzubringen. Man merkte der Kumpel-Elf am Anfang der Partie durchaus an, dass einige Leistungsträger nicht mit auf dem Feld standen. Nach einer halben Stunde fingen sich die Unterwellenborner und hatten durch Patrick Hohmuth die große Chance zur Führung. Sein Schuss ging, nach schöner Vorarbeit von Perthun, am Pfosten vorbei. Gerade als man das Gefühl hatte, Stahl bekommt das Spiel in den Griff, nutzte Gensbügel einen kapitalen Abwehrfehler zum 0:1 (40.). Die Mannschaft zeigte aber keine Schockwirkung und hatte wenig später, als sich Hohmuth durchsetzte, die vermeintlich große Chance zum Ausgleich. Diese Aktion wurde vom nun immer mehr in den Mittelpunkt rückenden Schiedsrichter abgepfiffen.In Halbzeit zwei, mit starkem Wind im Rücken, fightete die Mannschaft mit viel Leidenschaft um den Ausgleich. Schüsse von Perthun und ein Kopfball von Hohmuth fanden nicht das Ziel. Die größte Chance zum Ausgleich vergab dann Christian Kaps, als Fienhold im Tor der Dachwiger einen Schuss von Perthun nicht festhielt und Kaps aus drei Metern vorbei schoss. Erst nach 70 Minuten befreiten sich die Dachwiger vom Dauerdruck, und Gensbügel wurde im letzten Moment am Torschuss gehindert. Eine Minute später fiel der längst fällige Ausgleich. Ein direkter Freistoß von Patrick Hohmuth wurde unhaltbar für Fienhold abgefälscht. Aber da regierte schon die Hektik auf dem Platz. Es gab insgesamt zehn gelbe Karten, verteilt auf beiden Seiten, zum Teil für Nichtigkeiten. Es gab mehrmals Rudelbildung und eine gelb-rote Karte für Hohmuth, die nur durch energisches Einschreiten des Linienrichters wieder zurückgenommen wurde. Das Spiel litt massiv darunter, und kurz vor Schluss hätte Unterwellenborn beinahe noch verloren. René Baldauf klärte einen Ball sicher zum Einwurf, der Schiri sah aber ein Foulspiel. Gensbügel legt sich 18 Meter vor dem Tor den Ball zurecht. Robert Birke kratzte den platzierten Schuss aus dem oberen Eck und hielt damit den Punkt fest.Birke, Baldauf, Schultheiß, Bauer, Erdmann, (68. Fliegner), Langhammer, Müller-Sachs, (85. Keil), Perthun (85. Röppischer), Kaps, Hohmuth, Reichmann

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Nicht unverdienter Unterwellenborner Sieg | 28.10.06

SV Motor Altenburg - Stahl Unterwellenborn 2:3 (1:3)

Von Detlef Roth In einem hochklassigen und spannenden Spiel behielten die Stahlwerker vor über 350 Zuschauern etwas glücklich, aber nicht unverdient die Oberhand. Die Kumpel-Elf legte los wie die Feuerwehr und ging bereits nach vier Minuten in Führung. Es war ein Konter über Ken Langhammer und Patrick Hohmuth, dessen Eingabe Martin Müller-Sachs erreichte, und sein Kopfball sprang vom Fuß eines Altenburgers ins Tor. Das eröffnete einen Schlagabtausch, der die Zuschauer in Atem hielt. Danach machten die Altenburger Druck, die Unterwellenborner waren zu inaktiv, agierten nur noch. Es setzte nach 20 Minuten ein starker Regenguss ein, der beiden Teams große Standprobleme bereitete. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Ein Schwenk von Weiße folgte nach innen, Schultheiß rutschte weg und der Schuss ins lange Eck war für Birke sehr schwer zu halten. Nach dem Ausgleich ließen die Bemühungen vom SV Motor sichtlich nach, man lehnte sich zurück. Christian Kaps wurde dann kurz vor dem Strafraum gefoult und Patrick Hohmuth hämmerte den Freistoß nach 32 Minuten unhaltbar ins Netz. Die Altenburger waren sichtlich geschockt und zeigten Wirkung. Zwar musste Robert Birke noch einmal in höchster Not retten, aber der folgende Konter saß. Ein Pass von Mario Reichman kam aus halblinker Position und Ken Langhammer sagte am langen Pfosten stehend nach 34 Minuten "Danke". Wütende Angriffe der Gastgeber folgten, aber sie verpufften an der aufopferungsvollen Abwehrarbeit der Kumpel-Elf. In Halbzeit zwei folgten klare Chancen für Müller-Sachs und Kay Röppischer, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Danach folgte ein Sturmlauf der Altenburger, welcher der Bank der Stahlwerker trotz ständigem Regen den Schweiß auf die Stirn drückte. Robert Birke musste mehrmals sein ganzes Können in die Waagschale werden, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Nach 75 Minuten war er machtlos. Einen Abschlag des Torwarts landete vor dem Strafraum der Kumpel-Elf, der Ball konnte nicht kontrolliert werden und Daniel erzielte aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer. Die Altenburger spielten die letzten zehn Minuten alles oder nichts. Patrick Hohmuth und Kay Röppischer hätten den Sack zumachen müssen, als sie allein vor Kolditz im Tor auftauchten, aber die Matchbälle nicht setzten konnten. Drei Minuten Nachspielzeit schienen wie eine Ewigkeit. Zum Schlusspfiff bedankten sich die Unterwellenborner bei ihren Fans mit einer "Rutschpartie". Birke, Bauer, Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Müller-Sachs (ab 55. Röppischer), Kaps, Hohmuth (ab 83. Fliegner), Reichmann (ab 73. Zemitsch).

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| 21.10.06

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Ein wichtiger Sieg zur Kirmes | 14.10.06

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Erfurt 3:2 (1:0)

Von Detlef Roth In einem harten und emotionsgeladenen Spiel gewannen die Stahlwerker auf Grund klarer Chancenvorteile durchaus verdient. Die Kumpel-Elf ging schnell in Führung, als Patrick Hohmuth nach Pass von Thomas Fliegner ein Solo mit Schuss ins kurze Eck abschloss. Es folgten wütende Gegenangriffe des SV Empor, welche aber wirkungslos verpufften. Die Unterwellenborner spielten klug und hatten mit schnellen Gegenangriffen tolle Chancen. Erst scheiterte Fliegner, welcher der überragende Mann auf dem Platz war, danach holte der Keeper der Erfurter Heimann einen Flugkopfball von Kaps aus der untersten Ecke. Weitere Möglichkeiten für Martin Müller-Sachs und Mario Reichmann folgten, wurden aber unkonzentriert vergeben. Kurz vor der Halbzeit hatten die Erfurter zwei Mal die Möglichkeit zum Ausgleich. Die schnellen Stürmer Gohles und der Afrikaner Jagana scheiterten aber am überragenden Steffen Schneider. Mit Beginn der zweiten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Eine Flanke von der rechten Seite schwebte in den Strafraum der Stahlwerker, der Kopfball von Gohles landete am Innenpfosten. Der Ball wurde aufgenommen und ein lehrbuchreifer Konter gefahren. Hohmuth wurde angespielt, welcher die Übersicht behielt und Thomas Fliegner bediente, dieser allein vor dem Torhüter, legte uneigennützig auf Müller-Sachs ab, der einschob. Das Spiel war aber längst nicht entschieden. Schiedsrichter Annemüller hatte die Begegnung nicht ganz im Griff; es gab ein Kartenfestival mit rüden Attacken auf beiden Seiten. Die Erfurter erzielten nach einer Ecke mit tollem Schuss von Wisocki unter die Latte nach 68 Minuten den Anschlusstreffer. Kurz danach hätte Reichmann die Führung ausbauen müssen, verzog aber knapp. Es folgte aber dennoch das 3:1. Einen herrlichen Diagonalpass über 40 Meter von Hohmuth nahm Müller-Sachs auf und dessen Schuss ging an beide Innenpfosten und von dort ins Tor. Danach spielte Empor alles oder nichts. Die Entscheidung hatte Jens Ölsner auf dem Fuß, als er allein auf den Torhüter zusteuernd den Ball übers Tor schoss. Die Quittung folgte prompt. Der Linienrichter hob bei einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht die Fahne und Wisocki traf zum zweiten Mal. Eine Großchance von Ölsner kurz vor Schluss blieb ungenutzt und so musste Stahl bis zum Schluss zittern. Großer Jubel herrschte am Ende, da zur Kirmes ein wichtiger Sieg gelang. Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Schultheiß, Göllnitz, Wolter, Fliegner, Langhammer (70. Perthum), Müller-Sachs (78. - Ölsner), Kaps, Hohmuth, (78. - Baldauf), Reichmann.

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Schwache Leistung von Unterwellenborn | 07.10.06

FC Weißensee 03 - Stahl Unterwellenborn 2:1 (0:0)

Von Detlef Roth In einem ganz schwachen Spiel verloren die Stahlwerker gegen eine Mannschaft, die kein Landesklassenniveau besitzt. Damit ist eigentlich alles gesagt, was die Leistung der Kumpel-Elf an diesem Tag betrifft. Diese schwachen Leistungen gegen Mannschaften im unteren Tabellendrittel wiederholen sich jedes Jahr. Es sollte sich jeder im Team mal hinterfragen, warum das so ist. Die Mannschaft musste wiederum auf viele Positionen umgestellt werden, was allerdings als Ausrede keinen Bestand hat. Die schlechten Bedingungen mit Platzregen und kleinem Platz, der schwer zu bespielen war, hatten für beide Mannschaften Bestand. Der FC 03 begann sehr nervös, hatte im Tor Probleme, da der Stammkeeper verletzt war. Dieser faustete fast jeden Ball, um Sicherheit zu finden. Kapital schlug die Kumpel-Elf daraus nicht. Dennoch hatte Stahl in der ersten Halbzeit durchaus Chancen. Patrick Hohmuth hatte über links einige gute Aktionen. Bei einem Schuss scheiterte er am Keeper, eine schöne Eingabe verpasste Perthun knapp. Aber schon da setzten die Weißenseer, die fast jeden Ball lang schlugen, einige Nadelstiche. Eine Flanke, die als verunglückt zu bezeichnen war, senkte sich auf die Latte. Wenig später musste Birke gegen einen allein durchgebrochenen Stürmer klären. Vor der Pause gab es noch Möglichkeiten zur Führung. Heiko Perthuns Versuch wurde zur Ecke abgewehrt und der herrliche Direktschuss von Jens Wolter ging knapp über das Tor. In Halbzeit zwei wurde das trostlose Gekicke nicht besser. Ständige Unkonzentriertheiten im Spielaufbau animierten die Weißenseer zu mehr Mut nach vorne. Dazu kam noch, dass ein Tor von Ölsner zurückgepfiffen wurde. Das 1:0 für den FC Weißensee war mit Ansage. Nach einer Ecke bekam Unterwellenborn den Ball nicht aus der Gefahrenzone, die Eingabe köpfte Andy John unbedrängt ins Tor. Ausgleichsmöglichkeiten waren danach durchaus vorhanden. Der Versuch von Perthun landete am Außenpfosten, der Schuss von Baldauf strich knapp vorbei. Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss. Die Stahlwerker völlig daneben, lassen die Weißenseer ohne Gegenwehr kombinieren und John nahm die Einladung an und vollendete. Nach dem Anstoß gab es noch ein wenig Hoffnung, als Müller-Sachs eine gelungene Kombination zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte. Die letzte Chance im Spiel, welches mit Kerstin Wettmann eine Frau leitete, hatte Schultheiß, der an einem scharfen Freistoß von Fliegner vorbeirutschte. Unterwellenborn: Birke, Wolter, Schultheiß, Baldauf, Langhammer, Perthun, Kaps, Hohmuth (68. Fliegner), Ölsner (62. Müller-Sachs), Vorchmann, Zehmitsch (62. F. Erdmann).

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Unterwellenborn gewinnt verdient | 30.09.06

SV Stahl Unterwellenborn - SV Empor Buttstädt 2:1 (1:0)

Von Detlef Roth In einem auf gutem Niveau stehendem Landesklassen-Spiel gewannen die Stahlwerker gegen eine stark aufspielende Buttstädter Mannschaft auf Grund der besseren Chancen etwas glücklich, aber nicht unverdient. Man merkte dem Team um Markus Schultheiß die Verunsicherung nach der herben Niederlage in Zeulenroda an. Wenn Steffen Schneider im Tor nicht sein ganzes Können in die Wagschale geworfen hätte, wäre der Gastgeber schnell in Rückstand geraten. Erst nach 15 Spielminuten kam man besser ins Spiel. Mario Reichmann prüfte den Keeper der Buttstädter erstmals. Wenige Minuten später ein genialer Angriff, den Christian Kaps mit schönem Pass auf Patrick Hohmuth einleitete, dessen Eingabe nahm Reichmann direkt und Marcel Assmann im Tor von Buttstädt sah keinen Stich. Wütende Angriffe der Gäste folgten, die im Abschluss aber immer wieder an der eigenen Ungenauigkeit scheiterten. Eine große Chance vergab Keil, als er am langen Pfosten stehend nur das Außennetz traf. Die letzten Gelegenheiten vor der Pause hatten allerdings die Unterwellenborner. Erst scheiterte Hohmuth, als ein Angriff überhastet abgeschlossen wurde, danach parierte Assmann einen Hammer von Jens Wolter. So ging es mit der knappen 1:0-Führung für die Kumpel-Elf in die Pause. In Halbzeit zwei sah man eine wesentlich verbesserte Stahlmannschaft, welche mit mehr Selbstvertrauen agierte. Reichmann scheiterte mit tollem Drehschluss am Außenpfosten und den Direktschuss von Fliegner hielt Assmann wiederum großartig. Der SV Empor machte aber trotz hartnäckiger Gegenwehr weiter Druck hatte einfach mehr vom Spiel. Was fehlte, waren die zwingenden Aktionen. Die kamen allerdings von der Kumpel-Elf. Viel Glück für Empor, als ein Schuss von Reichmann aus zirka 25 Meter Entfernung von der Lattenunterkante wieder ins Feld prallte. Wenig später machte er es besser. Er nutzte die Vorarbeit von Hohmuth zu einem trockenen Linksschuss, der unhaltbar in der rechten unteren Ecke zum umju- belten 2:0 einschlug. Es dauerte aber nicht lange und die Gäste aus Buttstädt waren wieder im Spiel. Die sehr dicht stehende Abwehr der Kumpel-Elf bekam einfach den Ball nicht weg und Richter ist zwei Minuten nach dem 2:0 zum Anschlusstreffer erfolgreich. In den letzten zehn Minuten war es eine reine Abwehrschlacht der Unterwellenborner, einige gut gemeinte Aktionen versandeten sehr schnell. Doch mit etwas Glück und Können behielt man drei enorm wichtige Punkte auf der Maxhütte. Nach sieben ausgetragenen Begegnungen hat der SV Stahl Unterwellenborn nun 13 Punkte auf dem Konto und das kann sich für einen Aufsteiger durchaus sehen lassen. SV Stahl Unterwellenborn: Schneider, Bauer, Schultheiß, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Fliegner (67. F. Erdmann), Kaps, Hohmuth (90. J. Gabel), Ölsner, Reichmann (86. Röppischer).

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Schwache Vorstellung von Unterwellenborn | 23.09.06

FC Motor Zeulenroda - Stahl Unterwellenborn 4:0 (2:0)

Von Henry Büttner Dass in Zeulenroda eine äußerst schwere Aufgabe bevorstand, war von vornherein klar, zumal auf fünf Stammkräfte verzichtet werden musste. Die sehr konzentriert wirkenden Gastgeber legten von Beginn an richtig los und setzten die Stahlelf vom Anpfiff weg unter Druck. Der erste zaghafte Gegenangriff in der sechsten Minute führte nach einem leichtfertigen Fehlabspiel im Mittelfeld zum direkten Zeulenrodaer Konter, wobei M. Goebel gegen die aufgerückte Stahlabwehr keine Mühe hatte, die Eingabe zur Führung zu verwandeln. Bereits in der zehnten Minute konnte ein Zeulenrodaer Angreifer nach einem erneut krassen Fehlabspiel nur auf Kosten eines Fouls im Strafraum gestoppt werden. Beim Elfmeter ließ Seebauer Torwart St. Schneider keine Chance und verwandelte zur 2:0-Führung. Nach dem schnellen Rückstand gelang es der doch sichtlich geschockten Stahlelf, obwohl Zeulenroda stets gefährlich blieb, Mitte der ersten Halbzeit das Spiel offen zu gestalten und auch selbst vor dem Zeulenrodaer Tor aufzutauchen. Doch die guten Gelegenheiten von P. Hohmuth, J. Ölsner und M. Reichmann konnten gegen die nicht immer sattelfest wirkende Abwehr der Gastgeber nicht genutzt werden. Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da erzielte M. Schulz in der 51. Minute durch einen Freistoß, der zu allem Überfluss auch noch von der Mauer abgefälscht wurde, das 3:0. Danach stemmte sich Stahl besser gegen das nun drohende Debakel und erspielte sich zwei Großchancen durch P. Hohmuth, welche aber vom Torwart hervorragend vereitelt wurden. Auch die guten Fernschüsse von H. Perthun und F. Erdmann fanden nicht den Weg ins Tor. Die zwei Möglichkeiten des Gastgebers in dieser Phase brachten ebenfalls nichts ein. Gut ins Bild des schwarzen Tages passte dann auch noch das 4:0 für Zeulenroda, als R. Baldauf eine harmlose Eingabe über den Torwart ins eigene Tor köpfte. Trainer und Mannschaft wissen, dass mit so vielen einfachen Fehlern "kein Blumentopf" zu gewinnen ist. Stahl: Schneider, Bauer, Schultheiß, Baldauf, Wolter, Langhammer, Perthun, Hohmuth (79. Gabel), Zemitsch (63. Erdmann), Ölsner (46. Meyer), Reichmann.

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Stahl kämpft sich zurück | 16.09.06

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Bad Blankenburg 3:2 (1:1)

Von Thomas Wolfer Trotz eines 0:1-Rückstandes konnte Landesklasse-Aufsteiger SV Stahl Unterwellenborn am Samstag auf eigenem Platz den Tabellenführer aus Bad Blankenburg am Ende noch mit 3:2 bezwingen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Ellmer startete stürmisch in die erste Halbzeit, hatte aber vor dem Kasten von TSV-Torhüter Sebastian Reichardt kein Glück. Auf der Gegenseite nutzte dann Routinier Alexander Marr die erste Chance für die Kurstädter zur 0:1-Führung (10.). Auch die zweite Blankenburger Möglichkeit entstand fast aus dem Nichts heraus. Jedoch entschied Schiedsrichter Blöthner auf Abseits, nachdem Mike Thorz mit seinem Team schon das 0:2 bejubeln wollte. Im weiteren Verlauf spielte Unterwellenborn druckvoll, hatte aber kein Glück beim Abschluss. Ein Fehler der Blankenburger Abwehr wurde dann doch noch vor dem Halbzeitpfiff von Angreifer Heiko Perthun mit dem Ausgleichstreffer bestraft (44.). Unterwellenborn kam motivierter aus der Kabine und Christian Kaps erzielte kurz nach der Pause das Tor zum 2:1 (47.). Nur zwölf Minuten später erhöhte Jens Wolter mit einem Kopfball ins untere rechte Eck auf 3:1. Hingegen war vom Landesklassen-Tabellenführer aus Bad Blankenburg in der zweiten Hälfte bis zur 79. Minute nicht viel zu sehen, doch nach Ecke von Mike Thorz nutzte Patrick Schulz die Chance zum Anschlusstreffer. Fortan machte der TSV endlich Druck und die Stahl-Elf tat sich schwer damit, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu befördern. In der letzten Aktion des Spiels kam Stahl-Stürmer Mario Reichmann in der Schlussminute an der Strafraumgrenze zum Schuss - Torhüter Reichardt hielt sicher und der Aufsteiger gewann am Ende verdient. "Natürlich freuen wir uns über den Sieg", sagt Torschütze Jens Wolter nach dem Abpfiff. "Aber wir sind schwer ins Spiel gekommen und hatten auch am Ende eine kurze Schwächephase", fügt er an. Überrascht zeigte er sich auch vom bisherigen Saisonverlauf: "Wir haben eine sehr gute Mannschaft, aber dass wir in der Landesklasse so gut mithalten, überrascht schon ein wenig." Der SV Stahl steht jetzt mit zehn Punkten aus fünf Partien auf Rang sechs, Bad Blankenburg wurde von Altenburg auf den zweiten Platz in der Landesklasse Ost verdrängt. "Wir schauen nicht nach oben", sagte Wolter, "im oberen Mittelfeld fühlen wir uns sehr wohl." Birke, Schultheiss, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Parthun (75. Röppischer), Kaps, Hohmuth (82. Erdmann), Reichmann, Zehmitsch (63. Fliegner). Reichardt, Schmidhofer, N. Schulz, Scholz, P. Schulz, J. Botz (69. Schulze), Albrecht (59. S. Botz), Kummer, Marr, Thorz, Ruprecht (46. Röser). 0:1 Marr (10.), 1:1 Perthun (44.), 2:1 Kaps (47.), 3:1 Wolter (59.), 3:2 Schulz (79.) Schiri: Blöthner (Zeulenroda) 400.Dass wir in der Landesklasse so gut mithalten, überrascht schon ein wenig. Stahl-Torschütze Jens Wolter

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Auswärtssieg für Stahl | 10.09.06

SV Blau-Weiß Gebesee - Stahl Unterwellenborn 1:2 (1:2)

Von Detlef Roth In einem auf gutem Landesklassenniveau stehenden Spiel nahmen die Stahlwerker verdient drei Punkte aus Gebesee mit. Das Match wurde mit hohem Tempo geführt, beide Teams holten das letzte aus sich heraus. Schon zu Beginn versteckte sich keiner, ein Schuss der Blau-Weißen strich über das Tor und eine Eingabe von Patrick Hohmuth wurde knapp verpasst. Nach sieben Minuten ging die Kumpel-Elf in der Landesklasse zum ersten Mal in Führung. Hohmuth setzte sich energisch über Links durch, Jens Ölsner legte clever auf Heiko Perthun ab und dieser ließ mit äußerst platziertem Schuss Torhüter Arnold keine Chance. Die Stahlwerker setzten nach und hatten in der Folgezeit nach schönen Kombinationen durch Mario Reichmann und Jens Wolter per Kopf durchaus ihre Chancen. Die Blau-Weißen aus Gebesee gaben aber nicht auf und setzten die Unterwellenborner durch ihre bulligen Stürmer weiter unter Druck. Die größte Chance vergab allerdings nach 30 Minuten Florian Geier, dessen straffer Schuss nach einem mustergültigen Konter am langen Pfosten vorbeiging. Kurz vor der Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld führte zu einer Flanke von der linken Seite. Der Ball - gut getimet - landete auf dem Kopf von Geier, der hart bedrängt diesen als Bogenlampe im Tor der Kumpel-Elf unterbrachte. Ein wiederum völlig unnötiger Treffer. Die Stahlwerker waren kaum geschockt und schlugen quasi mit dem Halbzeitpfiff zurück. Ein Zuspiel von Heiko Perthun nahm Mario Reichmann auf, umkurvte seinen Gegenspieler und zog aus 20 Metern Entfernung mit Links ab. Der Ball schlug unhaltbar im rechten unteren Eck ein. Die Gebeseer versuchten in der zweiten Halbzeit alles, um die drohende Niederlage zu umgehen, hatten aber nur zwei nennenswerte Chancen. Einen Freistoß aus 25 Metern Entfernung faustete Robert Birke sicher weg und eine weitere Einschusschance des agilen Geier klärte er mit dem Fuß. Das bessere Team an diesem Tag waren doch die Stahlwerker, die eine sehr gute Partie ablieferten. Normalerweise hätten sie dieses Spiel rechtzeitig entscheiden müssen, doch Arnold im Tor reagierte bei einem Hammer von Reichmann nach toller Kombination über Hohmuth und Ölsner erstklassig. Gute Konterchancen blieben ebenso ungenutzt wie die große Chance von Ölsner nach Vorarbeit von Fliegner und Zemitsch kurz vor Schluss. Großer Jubel herrschte auf der Bank zum Ende des Spiels mit einem sichtlich zufriedenen Trainer über die geschlossene Leistung der Mannschaft. Birke, Bauer, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Langhammer, Perthun (84. Fliegner), Kaps, Hohmuth (75. Zemitsch), Ölsner, Reichmann (79. Röppischer).

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Pokal-K.o. für Unterwellenborn | 02.09.06

SV Stahl Unterwellenborn - Empor Buttstädt 0:1 (0:0)

Von Detlef Roth Unterwellenborn. In einem auf mäßigen Niveau stehenden Spiel gab es für die Stahl-Elf nach schwacher Leistung den Pokal-K.o.. Die keineswegs überragenden Buttstädter zogen so in die nächste Runde ein. Die erste große Chance hatten allerdings die Unterwellenborner. Nach schönem Diagonalpass von Göllnitz, legte Zemitsch per Kopf auf, aber Röppischer scheiterte aus kurzer Entfernung am toll reagierenden Keeper der Buttstädter. Gleich im Gegenzug fiel fast das 0:1, aber Robert Birke lenkte den äußerst gefährlichen Schuss zur Ecke ab. Eine weitere gute Gelegenheit gab es nach 15 Minuten, als ein Drehschuss von Reichmann am langen Eck vorbei zischte. Es folgten viel Leerlauf, viele Abspielfehler und mangelhafte Laufbereitschaft hemmten immer wieder das Spiel der Kumpel-Elf. Nach 33 Minuten gab es eine weitere Großchance für die Heimmannschaft. Zemitsch setzte sich gegen drei Gegenspieler durch, legte auf Röppischer ab, dieser scheiterte jedoch völlig freistehend unkonzentriert an einem Gegenspieler auf der Linie. Es kam in der zweiten Halbzeit wie es kommen musste. Eine der wenigen Chancen von Empor wurde konsequent genutzt. Eine Flanke kam von rechts, zwei Verteidiger schauten zu und Richter netzte unhaltbar ein. Man hatte danach nie das Gefühl, dass die Mannschaft das Spiel noch drehen kann. Es gab aber noch einen Riesen zum Ausgleich. Müller-Sachs setzte sich durch, Reichmann legte mit viel Übersicht ab, doch Ölsner scheiterte völlig frei am schon liegenden Torhüter. Danach gelang den Hausherren wenig, der Biss der letzten Spiele war nicht zu erkennen. Es muss nun jeden klar sein, dass man sich keine Auszeit leisten kann. Stahl: Birke, Wolter (47. Bauer), Schultheiß, Baldauf, F. Erdmann (64. Fliegner), Zemitsch, Müller-Sachs, Hohmuth, Reichmann, Röppischer (64. Ölsner), Göllnitz.

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Völlig unnötige Niederlage für Stahl | 27.08.06

SV Stahl Unterwellenborn - Blau-Weiß Neustadt 1:2 (0:2)

Von Detlef Roth Die Unterwellenborner leisteten sich am Sonnabend eine völlig unnötige Niederlage gegen eine äußerst clever agierende Neustädter Mannschaft. Diese bestrafte schwerwiegende Fehler eiskalt, und Stahl lag relativ schnell in Rückstand. Nach sieben Minuten behinderten sich Göllnitz und Bauer gegenseitig, den abprallenden Ball schob Baldauf zu allem Unglück auch noch zu Nitzschke, der sich bedankte und ihn unter die Latte hämmerte. Die Stahlwerker, sichtlich geschockt, verloren für einige Zeit völlig die Linie. Steffen Schneider musste mehrmals einen höheren Rückstand verhindern. Die erste große Chance zum Ausgleich hatte Unterwellenborn nach 16 Minuten. Einen Pass von Reichmann nahm Oelsner auf, ließ den Ball per Hacke liegen, und Hohmuth scheiterte mit schönem Schuss am glänzend reagierenden Zoelsmann. Die Gastgeber hatten nun mehrere Gelegenheiten, um den Ausgleich zu erzielen, liefen allerdings nach guten Aktionen immer wieder in die kreuzgefährlichen Konter der Blau-Weißen. Schon in dieser Phase des Spiels war zu erkennen, dass die Hausherren an diesem Tag zu blauäugig agierten. Neustadt spielte äußerst routiniert, wartete auf die Fehler des Gegners und nutzte diese aus. Nach einer Ecke stand der Ball nach 41 Minuten im Fünf-Meter-Raum in der Luft, Steffen Schneider klebte auf der Linie, und Fritzsche köpfte unbedrängt ein. Die 150 Zuschauer waren sichtlich geschockt, hatten aber kurz nach der Halbzeit Grund zum Jubeln. Jens Oelsner nahm einen Pass von Patrick Hohmuth auf und schob den Ball in die lange Ecke. Es begann die beste Zeit der Kumpel-Elf. Eine Minute später folgte die Riesenchance für Heiko Perthun, welcher nach Eingabe von Reichmann aus drei Metern Entfernung den Ball auf den Torhüter schoss. Weitere gute Gelegenheiten folgten, aber der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Die Entscheidung hatten die Blau-Weißen nach 70 Minuten auf dem Fuß, trafen aber nur die Lattenunterkante. Die Stahl-Elf versuchte nun alles, man brachte, da kurzfristig Müller-Sachs und Wolter erkrankt ausfielen, mit Gabel einen weiteren A-Junioren und mit dem gerade im Aufbautraining befindlichen Andrè Zemitsch frische Kräfte. Der erhoffte Punktgewinn war aber nicht mehr zu realisieren. Es war eine bittere Niederlage, die das Team aber nicht umwerfen wird. Unterwellenborn: Schneider, Bauer (83. Zemitsch), Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Fliegner, (46. Erdmann), Langhammer (79. J. Gabel), Perthun, Hohmuth, Oelsner, Reichmann.

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Punkt am Ende nicht unverdient | 20.08.06

1. FC Gera 03 II - Stahl Unterwellenborn 1:1 (1:0)

Von Detlef Roth In einem auf gutem Niveau stehenden Fußball-Landesklasse-Spiel nahmen die Stahlwerker am Ende etwas glücklich aber nicht unverdient einen Punkt von diesem Punktspiel mit nach Hause. Die angeblich mit Besetzungsschwierigkeiten kämpfenden Geraer zogen aus dem "Nichts" mit Raab, Barich, Lippolt, Bangemann und Gruettner jedoch mehrere Akteure der ersten Mannschaften aus dem Ärmel. Dies war aber keine sonderliche Überraschung. Zu Beginn der Partie hatten die Unterwellenborner gleich zwei sehr gute Möglichkeiten durch Müller-Sachs. Einmal ging der Ball über das Tor, danach konnte der Torhüter beim Heranlaufen klären. In der Folgezeit spielten aber nun die Geraer ihre Stärken aus. Sie ließen Ball und Gegner laufen und hatten so ihre Möglichkeiten. Die Unterwellenborner waren in dieser Phase des Spiels jedoch zu inaktiv. Bei den Spielern wurde die notwendige Aggressivität vermisst und sie standen einfach zu weit von den Gegenspielern weg. Ein Tor war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Erst leistete sich Schneider einen Fehler, als er den Ball wegschlagen wollte und dieser beim Gegner landete. Glücklicherweise traf Lippolt das leere Tor nicht, danach krachte ein Hinterhaltsschuss an die Latte. Wenig später lag der Ball aber doch im Tor. Barich erlief sich einen schönen Pass in die Tiefe und platzierte den Ball unter die Latte. In der Folgezeit wurde das Spiel der Kumpel-Elf langsam besser und die Spieler hatten aus dem Konterspiel heraus sehr gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Müller-Sachs konnte aber per Kopf nicht verwandeln und Reichmann scheiterte zwei Mal am guten Torhüter der Geraer. In der zweiten Halbzeit wandelte sich das Bild mit fortschreitender Spieldauer doch merklich. Die Geraer zollten nun ihrem enormen Tempo in der ersten Halbzeit Tribut. Die Gastgeber bestimmten zwar weiterhin das Spiel, aber die klaren Chancen lagen nun auf Seiten der Stahlwerker. Erst scheitert Heiko Perthun nach schöner Einzelaktion an der Fußspitze des Tormanns und am Pfosten, dann setzt Reichmann einen Schuss knapp neben das Tor. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Den Ausgleich zum 1:1 nach 75 Minuten erzielte dann Jens Ölsner, der einen kapitalen Fehler der Geraer Abwehr nach einem Pass von Müller-Sachs nutzte und ins leere Tor einschob. Danach lag für die Unterwellenborner sogar ein Sieg im Bereich des Möglichen, als Ölsner und nochmal Müller-Sachs knapp scheiterten. Als Steffen Schneider Sekunden vor Schluss mit toller Parade den Ball festhielt, stockte der Bank der Atem und alle waren beim Schlusspfiff sichtlich zufrieden. Schneider, Bauer, Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Wolter, Fliegner (ab 61. F. Erdmann), Müller-Sachs, Perthun (ab 61. Ölsner), Hohmuth, Reichmann (82. Röppischer).

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Landesklassenpremiere geglückt | 12.08.06

SV Stahl Unterwellenborn - VfB Artern 1919 3:1 (0:1)

Im 1.Punktspiel der Landesklasse erzielte der SV Stahl vor 120 Zuschauern einen verdienten 3 : 1 Sieg gegen Artern. Es ging allerdings nicht gut los für den Gastgeber, den schon nach zwei Minuten schlug es im Tor der Stahl-Elf ein. Die aufgerückte Abwehr konnte einen Konter der Gäste nicht verhindern und deren Kapitän J.Gollnow traf zum 0 : 1. Im Gegenzug eine Chance für den SV Stahl,aber mehr als eine Ecke kam nicht heraus. Dann wieder die Gäste, aber S.Schneider hält sicher. Der SV Stahl tut sich schwer und die Gäste spielen mit der Führung im Rücken sicher auf.Dann kommen die Unterwellenborner nach zahlreichen Ecken zu einer Chance, aberC.Bauer trifft nur den Pfosten. Nun bestimmt die Stahl-Elf das Spiel. Aus 15 m trifft M.Müller-Sachs aber nur den Pfosten. Es folgen weitere Ecken für die Heimmannschaft ohne zählbaren Erfolg. Die zweite Halbzeit beginnt mit einer Großchance für den SV Stahl. M.Reichmann scheitert jedoch am Torhüter. Danach der Gastgeber spielbestimment, doch noch hält Artern die Führung. Aber in der 65.Spielminute schlägt es dann doch bei H.Wagner ein.Nach einer schönen Flanke köpft M.Reichmann das Leder an den Innenpfosten und von dort springt der Ball ins Tor. Im Anschluß Doppelwechsel beim Gastgeber.Nun will der Aufsteiger alle drei Punkte und erarbeitet sich Chancen im Minutentakt.Der eingewechselte A-Junior F.Erdmann macht ein prima Spiel.Nach einer gefühlvollen Flanke von C.Bauer verwandelt H.Perthun gekonnt. Drei Minuten vor dem Ende nochmal Artern, aber S.Schneider pariert Klasse. In der letzten Spielminute konntert der SV Stahl, die Abwehr der Gäste war aurgerückt, K. Röppischer bedient M.Reichmann und der schiebt den Ball locker ein.Es war ein verdienter Sieg nach gutem Spiel der Stahl-Elf. SV Stahl:Schneider,Bauer,Schultheiß,Baldauf,Wolter,Fliegner(66.Langhammer),Müller-Sachs,Perthun,Hohmuth(84.Röppischer),Ölsner(66.Erdmann),Reichmann (von B.Walther)

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Verdienter Sieg der Stahlwerker | 06.08.06

SV Blau-Weiß Gera - Stahl Unterwellenborn 2:4 n.V.

In einem spannenden Pokalspiel, welches über 120 Minuten ging, behielten die Stahlwerker, bei denen sieben Stammspieler fehlten, verdient die Oberhand. Es entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Weder die Geraer Steiniger und Schroll noch die Unterwellenborner Reichmann und Müller-Sachs konnten diese nutzen. Das 1:0 fiel nach 34 Minuten für die Blau-Weißen, als nach einem Seitenwechsel Stallmann übersehen wurde und dieser unhaltbar ins lange Eck traf. Danach drückten die Stahlwerker auf den Ausgleich, den jedoch Torhüter Kontusch verhinderte. Dazu kam noch, dass ein Tor von Müller-Sachs wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Schon da begann sich herauszukristallisieren, dass Schiedsrichter Blöttner die Regeln doch sehr einseitig auslegte. Die zweite Halbzeit kam erst nach zehn Minuten so richtig ins Laufen. Unterwellenborn stand nun in der Abwehr sicher, in der Marcus Keil als Rechtsverteidiger eine starke Partie ablieferte. Chancen von Reichmann und Kaps konnten nicht genutzt werden, aber nach 68 Minuten war es soweit. Ein schöner Pass von Müller-Sachs kam auf Reichmann, der den Tormann umspielte und verwandelte. Als die Stahlwerker, nun klar überlegen, am Drücker waren, erwies Christian Kaps seiner Mannschaft einen Bärendienst. Nach Meckern sah er die gelbe und nach Zeigen des Scheibenwischers die rote Karte. In Unterzahl brachte man das Spiel bis in die Verlängerung. Als der Schiri zum wiederholten Mal einen zweifelhaften Freistoß pfiff, hämmerte Schroll den Ball in die lange Ecke. Die Geraer, nun siegessicher, wurden aber schnell aus den Träumen geholt. Die Kumpel-Elf konterte eiskalt. Ein schöner Pass von Göllnitz kam auf Perthun, dieser spielte den Tormann aus, und den Rückpass von der Grundlinie schob Reichmann ein. Da waren 112 Minuten gespielt. In der 113. Minute klingelte es wieder im Kasten der geschockten Geraer. Ein tolles Zuspiel von Baldauf nahm Dustin Bärschneider auf, ging bis zur Grundlinie, und den Rückpass hämmerte Maik Göllnitz unter die Latte. Dann erzielte Stahl noch das 2:4, welches Mario Reichmann nach einer Ecke von Müller-Sachs per Direktschuss besorgte. Es war ein Sieg einer Mannschaft mit hoher Moral. Unterwellenborn: Schneider, Keil, Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Meyer, (74. F. Erdmann), Fliegner, (86. D. Bärschneider), Müller-Sachs, Perthun, Kaps, Reichmann. (D.Roth)

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SV Stahl unentschieden gegen Landesligisten | 01.08.06

SV Stahl Unterwellenborn - B-W Niederpöllnitz 1:1 (0:1)

Beide Mannschaften boten den Zuschauern ein flottes attraktives Spiel. Zunächst bestimmte die Kumpelelf das Geschehen, nutzte ihre Gelegenheiten aber nicht. Nach 20 Minuten folgte der erste Warnschuss des Landesligisten Niederpöllnitz. Dieser bestimmte ohne Erfolg in den nächsten Minuten das Spiel. Danach folgten klare Möglichkeiten der Stahlwerker. Doch leider konnen Wolter und zwei Mal Müller-Sachs diese nicht nutzen. Auch Reichmann scheiterte am aufmerksamen Torhüter Funk. Das 0:1 fiel nach einer Standardsituation in der 41. Minute: Pohle verwandelt direkt aus 20 Metern unhaltbar. Nach dem Wechsel folgte ein weiterer "Riese" für Müller-Sachs, doch sein Schuss landete an der Lattenunterkante. Das Spiel verlagerte sich ständig, und es wurde hohes Tempo gegangen. Der Ausgleichstreffer für Stahl gelang nach 75 Minuten. Ein Solo von Ölsner wurde mit der Hand aufgehalten, den fälligen Elfmeter verwandelte Hohmuth sicher.(D.Roth)

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Stahl-Aufstieg nach viel Pech | 31.07.06

Bezirksliga Rückblick: Baldauf immer dabei - Reichmann bester Schütze

Nach einer bis zum vorletzten Spieltag enorm spannenden Saison konnte die Stahl-Elf mit 97:20 Toren und 81 Punkten den verdienten Aufstieg feiern. Eine Serie, bei der man einige Klippen umschiffen musste, fand so ein erfolgreiches Ende. Gerade in der ersten Halbserie hatte man enormes Verletzungspech, bis zu sechs Stammspieler fielen aus. Aber gerade da gewann man in Hohndorf, was in drei Serien vorher nie gelang. Der Dank geht daher an die Spieler der zweiten Mannschaft, Stefan Meyer und Marcus Keil, die der Mannschaft enorm geholfen haben. In vielen Spielen konnte das Team hohes Bezirksliganiveau an den Tag legen. Dennoch hatte man auch einige Wellentäler zu durchgehen. Spiele wie in Tanna, Kahla, Thüringen Jena und in Pößneck bleiben in unguter Erinnerung. Aber bei 26 gewonnenen Spielen wischt man dies relativ leicht vom Tisch. Die Mannschaft, in allen Mannschaftsteilen sehr gut besetzt, hat über die Saison mehrfach bewiesen, dass fast jeder Spieler gleichwertig ersetzt werden kann. Im Tor hat man mit Robert Birke und Steffen Schneider zwei sehr gute Leute, die sich perfekt ergänzen. Der Abwehrverbund, der im Schnitt pro Spiel nur 0,625 Tore zuließ, stand über die ganze Saison sehr stabil. Göllnitz, Baldauf, Schultheiß und Kaps fehlten auch sehr selten. Wenn es auf diesen Positionen Ausfälle gab, waren Wolter oder Bauer zur Stelle. Christian Bauer hatte in dieser Saison viel Pech. Verletzungen und berufliche Verpflichtungen warfen ihn immer wieder zurück. Im Mittelfeld hat das Team ein großes Angebot von sehr guten Spielern, was über die Länge der Saison sehr hilfreich war. Mit Zemitsch, Hohmuth, Fliegner, Langhammer, Perthun und Wolter hat man die Qual der Wahl. Besonders Andrè Zemitsch, vor der Saison vom TSV Zollhaus gekommen, fügte sich nahtlos ein und erwies sich als Verstärkung. Der Sturm war erfolgreich wie lange nicht. Mit Mario Reichmann, ebenfalls vom TSV Zollhaus gewechselt, hatte man endlich einmal einen richtigen Goalgetter. Aber auch Martin Müller-Sachs erzielte mit 13 Toren so viele wie noch nie. Ihnen zur Seite standen mit Jens Ölsner, welcher lange verletzt war, und Kay Röppischer wichtige Leute. Die Mannschaft wirkte sehr homogen und eingespielt. Gerade in den entscheidenden Spielen zeigte man die besten Leistungen. So wurde der FSV Schleiz von der Mannschaft regelrecht vom Platz gefegt. Weitere Höhepunkte in der doch recht langen Saison waren die Hallenbezirksmeisterschaft in Gorndorf, wo man ohne Niederlage nur dem Hohndorfer SV den Vortritt lassen musste. Letztlich das Endspiel um die Ostthüringer Bezirksmeisterschaft, bei dem man 2:3 in Altenburg verlor, dies aber nicht sonderlich hoch bewertete, da man den Aufstieg in der Tasche hatte. Letztlich möchte sich die Mannschaft um die Trainer Uwe Ellmer und Henry Büttner, Mannschaftsleiter Detlef Roth und Betreuer Benno Walther bei allen Sponsoren, insbesondere Arcelor Thüringen, der Firma exakt-autoglas, sowie Willi Hiller vom Anker Saalfeld bedanken. Nicht zu vergessen Torwarttrainer Manfred Pensel sowie Schwester Geli Hegenbarth. Dank gilt selbstverständlich den treuen Fans und Freunden des Teams, sowie den Spielerfrauen und Freundinnen, ohne die nichts ginge. Statistik 23 Spieler trugen das Trikot der ersten Mannschaft. Alle 32 Spiele bestritt nur Renè Baldauf. Weiter kamen zum Einsatz: Thomas Fliegner, Maik Göllnitz, Mario Reichmann, Andrè Zemisch (je 31), 30 Spiele: Patrick Hohmuth, Marcus Schultheiß (je 30), Christian Kaps, Ken Langhammer, Martin Müller-Sachs (je 29), Jens Wolter (28), Robert Birke (25), Heiko Perthun (19), Jens Ölsner (18), Kay Röppischer (13), Christian Bauer (12), Steffen Schneider (7), Stefan Meyer (5), Stefan Erdmann (4), Marcus Keil (2), Dustin und Mark Bärschneider sowie Kay Neubauer (je 1) In 97 Tore teilten sich Reichmann (28), Müller-Sachs (13), Kaps (11), Ölsner (10), Hohmuth (9), Perthun (7), Langhammer (5), Fliegner (4), Zemitsch (3), Wolter (2), Schultheiß, Baldauf, Göllnitz, Röppischer (je 1) und ein Eigentor von Mellenbach. Im Fairplay belegte man mit 285 Punkten Platz drei, 42 Gelbe und zwei Rote Karten stehen in der Statistik, wobei die rote Karte von Maik Göllnitz, die unberechtigt in Oettersdorf ausgesprochen wurde, den Sieg in dieser Kategorie verhinderte. Der SV Stahl gewann insgesamt 26 Spiele, spielte dreimal Unentschieden, und verlor dreimal. Siege gegen Uhlstädt (5:1 A, 3:0 H), Münchenbernsdorf (3:0 H, 7:1 A), Tanna (5:0), Triptis (2:0 H, 2:1 A), Mellenbach (7:0 H, 3:1 A), Oppurg (2:0 A), Pößneck II (4:0 H), Lobeda (3:1 A, 4:0 H), Bad Lobenstein (4:0 H, 3:0 A), Schleiz (4:0 A), Thüringen Jena (5:0 H), Oettersdorf (4:1 H, 3:1 A), Hohndorf (2:1 A, 3:2 H), Kahla (2:0 H), VfL 06 Saalfeld (1:0 A, 3:0 H), Jenapharm (4:0 H, 3:1 A). Unentschieden Thüringen Jena (1:1 A), Oppurg (2:2 H), Pößneck II (0:0 A). Die meisten Zuschauer kamen zu den Derbys gegen den VfL (450 in Saalfeld, 300 in Unterwellenborn) sowie beim vorentscheidenden Spiel in Schleiz 350. Auch zur Kirmes in Oppurg waren 400 Zuschauer zugegen. Der SV Stahl empfing zu Hause insgesamt 1815 Zuschauer, ein Durchschnitt von 114 pro Spiel.(D.Roth)

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Sehenswertes Spiel in Geraberg | 30.07.06

SV Geraberg/Elgersberg - SV Stahl Unterwellenborn 0:2

Die beiden Aufsteiger in die Landesklasse zeigten ein spielkulturell sehenswertes Spiel, welches die Kumpel-Elf letztendlich verdient gewann. Bereits in der ersten Hälfte hatte man einige Möglichkeiten. Aber weder Mario Reichmann, Patrick Hohmuth noch Jens Wolter konnten diese nutzen. Die Geraberger technisch und spielerisch auf gutem Niveau, hatten ihre Schwächen in der engeren Abwehr und die Durchschlagskraft der Stürmer ließ zu wünschen übrig. Die Stahlwerker konnten diese Schwächen aber zunächst nicht nutzen und vergaben auch in Halbzeit zwei einige gute Möglichkeiten. Die Entscheidung fiel in den letzten zehn Minuten. Erst wird Jens Ölsner mustergültig freigespielt und dieser verwandelt zum 0:1. Wenig später wird Robert Birke im Strafraum gelegt und Heiko Perthun verwandelt den fälligen Elfmeter sicher.(D.Roth)

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SV Stahl bei Kreisligisten | 22.07.06

WSV 07 Neuhaus - SV Stahl Unterwellenborn 0:7

Beim Kreiligisten aus Neuhaus legte man los wie die Feuerwehr. Kaum 30 Sekunden waren vergangen als Kay Röppischer auf Jens Ölsner flankte und dieser per Kopf traf. Danach ließ man es allerdings etwas schleifen, ließ viele Chancen liegen und bei einigen wenigen Kontern hatte der WSV durchaus seine Möglichkeiten. Der sehr holprige Platz und die extreme Hitze machten beiden Mannschaften sehr zu schaffen. Ein angebliches Abseitstor sowie ein Hammer von Göllnitz, welcher von der Unterkante der Latte zurücktropfte, folgten. Das 0:2, mit herrlichem Pass von Maik Göllnitz vorbereitet, vollendete Jens Ölsner, als er am Tormann vorbeilief und einnetzte. Im Laufe der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit noch deutlicher. Nach 52 Minuten erzielte Göllnitz nach schöner Vorarbeit das 0:3. Viele Chancen wurden danach vergeben, Christian Gretsch erzielte dann das 0:4. Nach einer sehr schönen Kombination scheitert Ölsner völlig frei am guten Torhüter des WSV, Jens Wolter nimmt den Ball auf und verwandelt aus zirka 25 Metern zum 0:5. Eine tolle Vorarbeit von Thomas Fliegner nutzt Jens Ölsner zum entscheidenden Pass und Christian Gretsch netzt ein. Das 0:7 erzielt Jens Ölsner selber, als er einen Pass von Florian Erdmann sicher aufnimmt und clever verwandelt. (D.Roth)

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Testspiel zweier gleichwertiger Kontrahenten | 19.07.06

FC Einheit Rudolstadt - Stahl Unterwellenborn 3:2 (1:2)

Ein Klassenunterschied war in diesem von großer Fairness geprägten Test zwischen dem mittlerweile langjährigen Thüringenligisten FC Einheit und dem Landesklasse-Aufsteiger Stahl Unterwellenborn nur in wenigen Phasen zu erkennen. Vor allem im ersten Durchgang mischte die "Hütte" munter mit, zeigte nach respektvollem Beginn ballsicheren Kombinationsfußball und ging auch mit einem 2:1 nicht unverdient in die Halbzeitkabine. Metsch hatte Rudolstadt mit einem Flachschuss ins Eck in Führung gebracht (9.). Schon im Gegenzug der Ausgleich durch Oelsner, der ein Zusammenspiel erfolgreich abschloss. Danach besaß der Gastgeber zwar durch Gäbler (Pfosten-20.) und Wachsmuth (24.) gute Möglichkeiten, aber der SV Stahl blieb keine Antwort schuldig und beschäftigte FC-Keeper Müller vor allem mit Schüssen aus der Distanz nicht wenig. Einer dieser Versuche landete schließlich im Netz. Hohmuth hatte überraschend abgezogen und ins kurze Eck getroffen. Nachdem Fliegner verzog (38.) und auch Metsch die Kugel neben das Unterwellenborner Gehäuse platzierte (42.), endete die erste Periode. Nach der Pause kam Rudolstadt, das auf zahlreiche Akteure verzichten musste, die nicht nur Trainer Thomas Giering zum Stammaufgebot zählt, etwas besser ins Spiel. Nun hatten die Grün-Gelben offensichtlich die schwere Trainingseinheit vom Vorabend mit Läufen bis zum "Erbrechen" verkraftet. Gleichzeitig merkte man dem Gast an, dass dies seine erste Übungseinheit überhaupt war. So glich Rudolstadt aus, als Thiele A-Junior Gäbler frei spielte (57.). Elf Minuten später war der Ex-Blankenburger erneut am dritten Treffer beteiligt, denn er servierte Metsch das Streitobjekt. Der Schütze war dadurch völlig frei und schob das Leder ins Tor. Erwähnenswert sind außerdem der Außennetzkopfball von Perthun (77.) und ein weiterer Kopfball eines Stahl-Akteurs, der den Müller-Kasten nur um Zentimeter verfehlte. (H.Gerlach)

2005/06 Landesklasse Ost

Unterwellenborn verliert Endspiel unglücklich | 23.06.06

SV Motor Altenburg - Stahl Unterwellenborn 3:2 (1:1)

Der SV Stahl Unterwellenborn hat am Freitag das Endspiel um die Ostthüringer Meisterschaft beim SV Motor Altenburg unglücklich verloren. Gegen eine in der ersten Halbzeit überraschend defensiv eingestellten Elf der Gastgeber machte die Stahl-Elf vor nur 150 Zuschauern, im 20 000 Mann fassenden Waldstadion, das Spiel und erarbeitete sich auch einige Chancen. Eine davon führte nach 20 Minuten auch zur verdienten Führung, als Rene Baldauf nach innen flankte, Jens Ölsner per Kopf verlängerte und Thomas Fliegner den Ball ins lange linke Eck schob. Die Altenburger wurden auch nach diesem Rückstand nicht offensiver, versuchten ihr Glück mit schnellen Kontern. Danach verflachte das Spiel. Man merkte doch beiden Mannschaften die Strapazen der langen Saison an. Als alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, nutzte der Altenburger Shala nach einer Ecke die Unaufmerksamkeit der Unterwellenborner Abwehr zum 1:1-Ausgleich. Nach der Halbzeit sahen die Zuschauer eine völlig veränderte Elf der Gastgeber. Sie setzten nun die Stahl-Elf mit herrlichen Kombinationen unter Druck und nur Steffen Schneider im Tor der Unterwellenborner war es zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Gegen einen fulminanten Weitschuss von Bohne war er nach 52 Minuten aber machtlos. Weitere Chancen der Motor-Elf folgten, darunter ein Lattenkracher (60.). Die Kumpel-Elf kam aber wieder ins Spiel zurück und erzielte nach einem Eckball von Hohmuth durch Christian Kaps den 2:2-Ausgleich (82.). Kulminationspunkt des Spiels war die 90. Minute. Als Heiko Perthun allein durchlief, kam völlig unberechtigt die Abseitsfahne. Die Altenburger schalteten nun schnell um, spielten den Ball nach vorne, ein Stürmer stand klar im Abseits, aber die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten kam nicht. Diese Chance lies sich Findeklee zum 3:2 nicht entgehen. Kurz danach erfolgte der Abpfiff in einem Spiel, über dessen Wertigkeit sich die Geister streiten. Stahl Unterwellenborn: Schneider, Baldauf, Bauer, Göllnitz, Kaps, Wolter, Fliegner, Lanhhammer, Reichmann, Ölsner, Röppischer (eingewechselt: Perthun. Hohmuth).(D.Roth)

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Stahl-Elf gewinnt verdient | 21.06.06

SV Jenapharm Jena - Stahl Unterwellenborn 1:3 (1:1)

Im letzten Punktspiel dieser Saison behielt die Stahl-Elf am Mittwoch letztendlich verdient die Oberhand. Die erste große Möglichkeit für die Unterwellenborner gab es nach 15 Minuten, als Thomas Fliegner nach einer Ecke mit Direktschuss am stark haltenden Conrad scheiterte. Die erste Unaufmerksamkeit der Abwehr der Stahlwerker wurde gleich mit dem 0:1 bestraft. Göllnitz verlor den Ball, Hilpert lief allein durch und ließ Schneider keine Chance. Die Kumpel-Elf war weiter überlegen und hatte gute Chancen. Das 1:1 fiel nach 43 Minuten, als Bauer einen schönen Pass auf Röppischer schlug, dieser die Übersicht behielt und Müller-Sachs den Ball in die lange Ecke schob. In Halbzeit zwei gab es reichlich Sommerfußball, allerdings mit schönen Toren der Stahlwerker. Das 1:2 erzielte Kapitän Ken Langhammer, der nach Vorarbeit von Fliegner und Hohmuth im Nachsetzen traf. Den Schlusspunkt setzte Mario Reichmann mit seinem 28. Saisontor, als er in der 90. Minute nach Vorarbeit von Müller-Sachs traf. (D.Roth)

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Stahl sucht die Nähe zu Zeiss | 13.06.06

Trainer Uwe Ellmer über die Unterwellenborner Zukunft in der Fußball-Landesklasse

Herr Ellmer, Glückwunsch zum Aufstieg! Sie haben Ihren Ruf als Erfolgstrainer in diesem Jahr alle Ehre gemacht. Geht es jetzt so weiter? Wir sind erst Mal froh, dass wir dieses Spieljahr so erfolgreich absolvierten. Doch nächste Saison wird sehr schwer, wenngleich wir uns sicherlich in einer der stärksten Bezirksliga-Staffeln durchgesetzt haben. Ab wann haben Sie denn selbst an den Aufstieg geglaubt? Nach den zwei Unentschieden gegen Oppurg und Pößneck gelang uns eine Siegesserie in neun Spielen. Da hatten wir auch den zwischenzeitlichen Rückstand auf Schleiz aufgeholt. Und als wir dann 4:0 beim Landesklassenabsteiger gewannen. . . Traktor Teichel ist nach dem Aufstieg gleich wieder abgestiegen. Haben Sie die Fehler des ehemaligen Bezirksliga-Konkurrenten gesehen, um ein ähnliches Schicksal zu umgehen? Nein, ich war weder in Teichel noch in Bad Blankenburg. Dafür hatte ich, ehrlich gesagt, gar keine Zeit. Ohne Neuzugänge wird es nicht gehen. Gibt es da schon konkrete Vorstellungen? Da haben Sie recht. Allerdings müssen wir erst einmal abwarten, ob und wie viele Spieler uns verlassen werden. Denn auch das könnte passieren. Jedenfalls haben wir zur Zeit 15 sehr, sehr gute Leute. Ich versuche es noch einmal: Haben Sie schon den einen oder anderen im Auge? Wir haben uns in der vergangenen Woche in der Abteilung zusammengesetzt und auch über das künftige Gesicht der Mannschaft gesprochen. Aber Namen möchte ich erst einmal nicht nennen. Mit dem Stahlwerk hat der SV Stahl einen starken Sponsor in der Hinterhand. Da lässt sich doch auf dem Spielermarkt eine ganze Menge machen. Glauben Sie nicht, dass wir deshalb im Ausland nach neuen Spielern suchen. Das würde sicherlich auch das Stahlwerk nicht mitmachen. Wir wollen uns eher in der Region umschauen und hier mit Akteuren sprechen. Arcelor ist auch beim FC Carl Zeiss engagiert. Könnten Sie sich vorstellen, dass es da zu einer Zusammenarbeit kommen könnte? Das ist durchaus vorstellbar und wird von uns auch angestrebt. Und nicht nur wegen der Verbindung über den gemeinsamen Sponsor. Bekanntlich ist ja auch der sportliche Leiter des FC Carl Zeiss, Olaf Holetschek, aus Unterwellenborn. Der Hauptsponsor, das spielerische Potenzial des SV Stahl - andere Fußballvereine sehen die Unterwellenborner schon als künftige Nummer 1 im Landkreis. Sie auch? Wir haben sicherlich recht gute Bedingungen. Eine perfekte Infrastruktur, einen gute Nachwuchsarbeit und begeisterungsfähige Fans kommen noch dazu. Ob das freilich noch zu mehr reicht, muss man abwarten. Die Spieler und Zuschauer würden sich sicherlich einmal freuen, wenn hier noch ganz andere Mannschaften auflaufen würden. Zurück zum Landesklassen-Aufstieg. Muss sich die Mannschaft jetzt auf ein härteres Training einstellen? Am Trainingsumfang wird sich zunächst einmal nicht viel ändern. Jetzt trainieren wir zwei Mal wöchentlich. Man muss ja immer daran denken, dass wir uns immer noch im Freizeitbereich befinden. Sie sind in den letzten fünf Jahren zwei Mal aufgestiegen, erst in die Bezirksliga und jetzt in die Landesklasse. Worauf freuen Sie sich hier besonders? Ein Highlight wird bestimmt das Kreisderby gegen Bad Blankenburg. Zumindest in Testspielen haben wir gegen die Kurstädter immer recht gut ausgesehen. Das zeigt mir, dass wir in der Landesklasse mithalten können. (Gespräch: Peter Scholz)

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Drei Treffer für den Aufstieg | 10.06.06

Unterwellenborn sichert sich mit 3:0 gegen Saalfeld den Staffelsieg

"Wir müssen nicht unbedingt aufsteigen", hat Trainer Uwe Ellmer vom SV Stahl Unterwellenborn im Laufe der Saison immer wieder gepredigt. Am Samstag war es dann aber so weit: Mit einem souveränen 3:0-Sieg über den VfL 06 Saalfeld fuhren die Stahl-Kicker frühzeitig die Bezirkligameisterschaft ein und dürfen nun in der kommenden Spielzeit in der Landesklasse Ost an der Start gehen. "Wir wollten gern schon heute alles klar machen und nicht noch länger warten", berichtet ein erleichterter Trainer Ellmer nach der Partie. Die erste Chance im Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Stahl und den drittplatzierten Saalfeldern blieb dem VfL vorbehalten. "Wir haben einfach viel zu nervös angefangen", erzählte Stahl-Kapitän Ken Langhammer. "Es ging um sehr viel für uns und wir wollten keine leichtsinnigen Fehler begehen." Die Erlösung für Unterwellenborn kam mit dem Tor durch Langhammer selbst in der 20. Spielminute. "Das hat uns Sicherheit gegeben", so der Torschütze. Im weiteren Verlauf machte Unterwellenborn dann deutlich, warum sie die Tabelle anführen. Immer wieder war es Patrick Hohmuth, der mit seinen Flanken Gefahr für die VfL-Abwehr brachte. Trotzdem haderte Hohmuth nach dem Abpfiff ein wenig mit seiner Leistung: "Es war nicht gerade meine bestes Spiel in dieser Saison. Aber die Hauptsache ist, dass wir am Ende gewinnen konnten und den Aufstieg geschafft haben." Eine weitere Großchance für den Spitzenreiter ergab sich in der 37. Minute durch Heiko Perthun, bevor Andre Zehmitsch nur zwei Minuten später einen Abpraller zur 2:0-Führung verwandelte. Mit einen beruhigenden Vorsprung für die Stahl-Elf gingen beide Teams in die Kabinen. Den ersten Eckball der zweiten Hälfte nutzte Abwehrspieler Christian Kaps mit einem platzierten Kopfball in die rechte Ecke zum 3:0. Trotz des sicheren Vorsprungs ließen die Unterwellenborner nicht nach und drängten die Kreisstädter immer mehr in die Defensive. So brach der eingewechselte Jens Oelsner mehrfach bis zur Grundlinie durch, um den Ball zurück vors Tor zu schlagen. Allerdings konnten seine Teamkollegen diese Bälle nicht verwerten. Weitere Chancen ergaben sich durch einen Freistoß von Thomas Fliegner (75.) und durch Jens Oelsner, der im Strafraum zwei Mal zum Schuss kam (77., 80.). Die letzte Aktion des Spiels war wiederum ein Unterwellenborner Eckball, den VfL-Torhüter Stephan Berger sicher parieren konnte. Bereits zehn Minuten vor dem Abpfiff brachten die Auswechselspieler reichlich Getränke zur Trainerbank, bevor mit dem Schlusspfiff endlich gejubelt werden durfte. "Jetzt freuen wir uns auf die nächste Saison in der Landesklasse", sagte Trainer Uwe Ellmer, bevor er sich zum feiern verabschiedete. Sein Gegenüber Ulf-Volker Probst aus Saalfeld war hingegen reichlich angefressen: "Mit dem 0:3 sind wir gut bedient. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können." Für den SV Stahl beginnt jetzt die Planung für die Landesklasse, in der sie neben Bad Blankenburg als einzige Mannschaft des Landkreises vertreten sein werden. Wer in Unterwellenborn bleibt und wer die Mannschaft verstärken wird, ist im Moment noch nicht klar. "Wir werden in den kommenden Wochen mit den Spielern reden und zwei bis drei Verstärkungen verpflichten", so Trainer Ellmer.(T.Wolfer)

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Bestes Saisonspiel von Stahl | 03.06.06

FSV Schleiz - Stahl Unterwellenborn 0:4 (0:1)

Im besten Spiel der Saison fegten die Stahlwerker die hochgehandelte Truppe von Schleiz regelrecht aus dem eigenen Stadion.Die 350 Zuschauer, davon 150 aus Unterwellenborn, Satow, Hohndorf und Oettersdorf auf der Seite der Stahlwerker, unterstützten die Truppe lautstark und mit viel Emotionen.Die Unterwellenborner waren in dieser Begegnung klug eingestellt und hatten auch gleich die erste Chance. Nach Vorarbeit vom überragenden Andre Zemitsch schoss Goalgetter Mario Reichmann über das Tor. Die Schleizer versuchten Druck aufzubauen, scheiterten aber an einer sicheren Abwehr, die in diesem Spiel ohne Fehl und Tadel agierte.Nach 17 Minuten schwebte eine Ecke von Jens Wolter in den Schleizer Strafraum, das Durcheinander nutzte Mario Reichmann in unnachahmlicher Art aus der Drehung zum 0:1. Wütende Angriffe des FSV folgten. Torwart Robert Birke musste aber nur einmal ernsthaft eingreifen. Es folgten nach kurzer Druckphase klare Einschussmöglichkeiten der Stahlwerker.Der tschechische Keeper Labay verhinderte gegen Zemitsch, Perthun und Reichmann Ärgeres.In der zweiten Halbzeit mussten die Schleizer ohne Spielmacher Bittner auskommen, welches dem Gastgeber sichtlich zu schaffen machte. Auch Marcus Schultheiß musste verletzt die Segel streichen. Der eingewechselte Patrick Hohmuth bereitete auf der linken Seite das 0:2 nach 62 Minuten vor, welches Martin Müller-Sachs per Flugkopfball erzielte. Der FSV Schleiz fing nun an, äußerst unsauber zu spielen, welches vom inkonsequenten Schiri großzügig geduldet wurde. Einige Attacken wurden nicht mit Gelb bestraft. Als Müller-Sachs allein durchlief und gefoult wurde, blieb Rot aus. Das 0:3 nach 68 Minuten war ein herrlicher Konter.Gute Vorteilsauslegung des Schiedsrichters nutzte Hohmuth zum Alleingang, spielte überlegt zu Reichmann, der einnetzte. Der Jubel auf Unterwellenborner Seite kannte nun keine Grenzen. Ein weiterer Höhepunkt war kurz vor Schluss, als Patrick Hohmuth abzog und der Ball über dem verdutzten Labay einschlug. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, welche auch die Schleizer neidvoll anerkannten.Am kommenden Sonnabend kommt es nun zum mit großer Spannung erwarteten Derby in Unterwellenborn gegen den VfL 06 Saalfeld. (D.Roth)

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Wichtige Punkte zum Aufstieg liegen gelassen | 27.05.06

SV 1910 Kahla - SV Unterwellenborn 2:1 (1:1)

Stahl ließ wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg leichtfertig liegen. Schon zu Beginn musste man feststellen, dass die sonst stabile Abwehr Schwächen offenbarte. Bereits nach sieben Minuten lag der Gast nach einer Ecke mit 0:1 im Rückstand. Diese wurde auf den kurzen Pfosten gezogen, von dort verlängert und Rauscher hatte keine Mühe, um zu vollenden. Die Stahlwerker, keineswegs geschockt, spielten energisch nach vorne. Der Lohn war der Ausgleich nach 14 Minuten. Der agile Hohmuth zog von links ab, Keilwerth im Tor der Kahlaer ließ den Ball abprallen und Ölsner vollendete. Kurz danach musste Birke sein Können aufbieten, um einen Kopfball zu entschärfen. Danach folgten gute Möglichkeiten für die Kumpel-Elf, doch der Pfosten verhinderte Tore von Ölsner und Perthun. Kurz nach der Halbzeit hatte Ölsner eine gute Chance nach Eingabe von Hohmuth, wurde aber abgeblockt. Nach 58 Minuten ein weiterer Blackout in der Abwehr. Nach einem Einwurf zog ein Kahlaer ohne Gegenwehr an drei Spielern vorbei, die Eingabe wurde von Birke unterschätzt und die ungenügende Abwehr nahm Krakowski auf und hämmerte den Ball ins Tor. Es folgte ein Sturmlauf der Stahlwerker mit klaren Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Ein Dank geht an Schleiz-Bezwinger Hohndorf, der den Stahlwerkern alle Chancen offen hielt. (D.Roth)

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Starke erste Halbzeit der Stahl-Elf reicht zum Sieg | 20.05.06

SV Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV 3:2 (3:0)

Die ersten zehn Minuten verliefen noch etwas verhalten, aber dann legten die Gastgeber richtig los. Gute Gelegenheiten von Ölsner und Reichmann wurden nicht zur Führung genutzt, wobei der Schuss von Reichmann im Strafraum von einem Abwehrspieler mit der Hand abgewehrt wurde. In der 14. Minute konnte der sehr gute Hohndorfer Torwart den Freistoß von Hohmuth nicht klären und der zum Nachschuss bereit stehende Kaps wurde von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte Kaps sicher zum 1:0. Unterwellenborn hatte das Spiel jetzt fest im Griff und kam zu sehenswerten Angriffen. Jedoch erst in der 35. Minute schlug ein Freistoß von Hohmuth zum 2:0 ein. Es folgte kurz darauf der schönste Angriff des gesamten Spiels, den Perthun nach Kombination über Wolter und Müller-Sachs zur 3:0-Pausenführung abschloss. Der Freistoß von Hohmuth, der im Dreiangel landete, konnte nicht gegeben werden, da der Schiedsrichter indirekten Freistoß angezeigt hatte. In der zweiten Halbzeit hatte sich Hohndorf besser auf das Spiel eingestellt und konnte die Partie offener gestalten. Die Stahl-Elf hatte zwar mehr Spielanteile, aber die Angriffe wurden nicht mehr so zielstrebig vorgetragen. Als Schultheiß in der 70. Minute im Strafraum einen Hohndorfer zum Fall brachte, konnte Birke den Elfmeter parieren, hatte dann aber gegen den Nachschuss keine Chance. Nachdem Zehmitsch mit guter Gelegenheit und Ölsner mit Abseitstor scheiterten, musste Torwart Birke sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball zu parieren. Nach einer Ecke (80.) erzielte Hohndorf aus dem Gewühl den Anschlusstreffer. So wurden die Schlussminuten noch zu einer unnötigen Zittereinlage. (H.Büttner)

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Stahl kommt spielerisch zu wichtigem Erfolg | 14.05.06

LSV Oettersdorf - Stahl Unterwellenborn 1:3 (0:2)

In einem auf gutem Niveau stehenden Spiel behielten die Stahlwerker die Oberhand, obwohl das Spiel noch eine bittere Note bekam. Der LSV, lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner, lebte von seiner Kampfkraft, konnte spielerisch aber nicht mithalten. Bereits nach neun Minuten das 0:1, als Christian Kaps nach Ecke von Patrick Hohmuth eine unübersichtliche Situation nutzte und überlegt einschob. Nach 33 Minuten eine Großchance der Kumpel-Elf, als nach scharfer Eingabe von Hohmuth nacheinander Mario Reichmann und Heiko Perthun scheitern. Danach wurde man etwas leichtsinnig und prompt hatten die Oettersdorfer den Ausgleich auf dem Fuß. Als alle auf den Halbzeitpfiff warteten, bekam die Stahl-Elf noch einen Freistoß zugesprochen. 18 Meter vor dem Tor schoss Heiko Perthun den Ball gekonnt über die Mauer in den linken Dreiangel. In Halbzeit zwei beherrschte man den LSV klar und hätte in der 46. Minute eigentlich das 0:3 erzielen müssen. Dieses fiel dann aber nach 61 Minuten, als Perthun Jens Ölsner freispielte und dieser mit Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Wenig später eine strittige Situation, welche die Bank der Stahlwerker zum Kochen brachte. Maik Göllnitz wird auf der Linie aus vier Metern auf die Brust geschossen und Birke nimmt den abtropfenden Ball auf. Der Schiri will weiter spielen lassen, da winkt auf einmal der Linienrichter mit der Fahne. Dieser stellte Handspiel fest und der Schiri gibt Elfmeter und Rot für Göllnitz. Selbst der LSV verstand diese Entscheidung nicht. (D.Roth)

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Unterwellenborn holt verdient drei Punkte | 10.05.06

Grün Weiß Triptis - Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:0)

In einem sehr spannenden Nachholer holte Unterwellenborn am Mittwoch verdient drei Punkte. Die Stahlwerker trafen auf einen sehr gut eingestellten Gegner. Sehr massiv stehend, überließ man den Gästen die Initiative und wartete auf Fehler, um die Kumpel-Elf auskontern zu können. In Halbzeit eins gab es kaum nennenswerte Chancen. Es blieb ein Spiel zwischen den Strafräumen. Ab der 55. Minute wurde der SV Stahl druckvoller und hinterließ Wirkung. Mehrere gefährliche Ecken wurden hereingegeben, aber Kaps scheiterte nach scharfer Eingabe am langen Pfosten stehend. Zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend ein zweifacher Blackout der Unterwellenborner. Nach Ballverlust in der Triptiser Hälfte erwischte ein Konter die ungeordnete Defensive. Der Lupfer des auf Birke allein zulaufenden Angreifers landete an der Latte. Statt die Abwehr neu zu ordnen, startete Baldauf ein Solo nach vorn, verlor den Ball und sechs Triptiser spielten gegen drei Unterwellenborner. Poser völlig frei gespielt schob seelenruhig ein (64.). Aber die Stahlelf gab nicht auf. Erst scheiterte Perthun mit Freistoß am glänzend reagierenden Schauerhammer, dann verlängerte Kaps in der 72. Minute eine Ecke auf Ölsner, der den Ball im Dreiangel platzierte. Eine weitere Schrecksekunde folgte, als Schultheiß einen schon gewonnenen Ball verlor und die Eingabe noch abgewehrt werden konnte. Der umjubelte Siegtreffer fiel nach 85 Minuten. Einen Freistoß verlängerte Ölsner mit dem Kopf, Langhammer nahm den Ball auf, umkurvte den Libero und ließ Schauerhammer keine Chance. (D.Roth)

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Unterwellenborner Angriffsfußball mit schönen Toren | 06.05.06

SV Stahl Unterwellenborn - FC Thüringen Jena 5:0 (4:0)

In der ersten Halbzeit zeigten die Stahlwerker effektiven Angriffsfußball mit schönen Toren gegen eine keineswegs schwache Mannschaft. Der Torreigen wurde bereits nach fünf Minuten eröffnet, als Jens Wolter eine Eingabe von Mario Reichmann, welcher sich an der Grundlinie durchsetzte, zum 1:0 einschob. Danach wurde der FC Thüringen aber mobiler und verzeichnete zwei Möglichkeiten, wobei Robert Birke beim Freistoß von Jens Sander reflexartig mit dem Fuß das 1:1 verhinderte. Nach 25 Minuten lag der Ball zum zweiten Mal im Tor des FC Thüringen. Eine Eingabe von Jens Wolter wurde von zwei Jenaern verpasst und Mario Reichmann nutzte diesen Fehler mit straffem Linksschuss ins lange Eck. Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Bereits drei Minuten später setzte sich Martin Müller-Sachs auf der rechten Seite durch und bediente Mario Reichmann, dessen abgewehrten Ball nahm André Zemitsch auf und verwandelte sicher zum 3:0. Weitere schöne Kombinationen folgten, Stahl ließ Ball und Gegner laufen. In Folge dessen das 4:0 nach 35 Minuten. Einen Seitenwechsel von André Zemitsch nahm Jens Wolter auf, passte in die Mitte, dort fanden sich Mario Reichmann und André Zemitsch zum Doppelpass und die Rückgabe von André schob Martin Müller-Sachs gekonnt ins Tor. Ein herrlicher Spielzug. Leider ließ die Kumpel-Elf dann, wie bereits in der Vorwoche, die Zügel etwas schleifen. Über weite Strecken bot man nun Sommerfußball, was sich auch in der zweiten Halbzeit fortsetzte. Die erste Aktion kam vom FC Thüringen, als Jens Sander wiederum mit Freistoß an Birke scheiterte. Da waren allerdings schon 72 Minuten gespielt. Wenige Minuten später fasste sich Marcus Schultheiß ein Herz, stürmte nach vorn, fand sich zum Doppelpass mit Reichmann und hämmerte den Ball zum 5:0 unter die Latte. In den letzten zehn Minuten hätte der Gastgeber das Ergebnis noch höher schrauben können, doch Reichmann nach Eingabe von Ölsner, Heiko Perthum nach Vorarbeit von Ölsner und nochmals Heiko Perthum nach Doppelpass mit Reichmann scheiterten knapp. Am Mittwoch tritt Stahl zum Nachholespiel in Triptis an, Anstoß ist 18.30 Uhr. Die Gastgeber haben zurzeit einen guten Lauf und haben den Stahlwerkern schon beim 2:0-Heimsieg das Leben schwer gemacht. Es könnte bei Unterwellenborn arbeitsbedingt personelle Probleme geben. (D.Roth)

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Klare Sache für Unterwellenborn | 01.05.06

SV Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Tanna 5:0 (2:0)

In einem auf keinem hohen Niveau stehenden Spiel behielten die Hausherren verdient die Oberhand. Stahl riss wahrlich keine Bäume aus, aber der Gegner war einfach zu schwach. Müller-Sachs hätte schon in Minute eins das 1:0 erzielen können. Nach sieben Minuten machte er es besser. Nach einem Freistoß von Hohmuth lies der Torhüter abklatschen und Martin traf im Nachsetzen. Weitere Chancen folgten. Das 2:0 fiel nach 35 Minuten, als Torjäger Reichmann nach Schuss von Wolter den zurückspringenden Ball einschob. Danach spielte der Gastgeber sehr unkonzentriert. Dies besserte sich bis zur 60. Minute kaum. Da hatte Ölsner eine herrliche Aktion, als er mit Fallrückzieher nur knapp vorbeischoss. Danach war wieder viel Leerlauf. Einen groben Abwehrschnitzer der Gäste nutzte Schultheiß zu einer Eingabe, welche Müller-Sachs zum 3:0 (76.) verwertete. Zwei Minuten später nutzte Reichmann eine weitere Schlafwageneinlage der Tannaer zu seinem zweiten Tor. Reichmann bereitete dann auch das 5:0 in der 88. Minute vor, welches Ölsner mit Schuss in den Dreiangel erzielte. Am Sonnabend wurde das Spitzenspiel gegen Schleiz wegen angeblicher Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Zuschauer und Schiris aus dem Landkreis, die nach Schleiz gefahren sind und dies beurteilen können, fanden einen intakten Platz vor. (D.Roth)

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Stahl Unterwellenborn mit verdientem Erfolg | 22.04.06

VfR Bad Lobenstein - Stahl Unterwellenborn 0:3 (0:1)

In einem auf sehr gutem Niveau stehenden Spiel sahen die knapp 200 Zuschauer am Ende einen verdienten Sieger. Der VfR, in Halbzeit eins vom Trainer Holger Leube taktisch sehr gut eingestellt, macht den Stahlwerkern doch einige Sorgen. Mit dem schnellen und vor allen Dingen flexiblen Konterspiel zeigte der Gastgeber, warum er in der Spitzengruppe vertreten ist. Trotz allem hatte Stahl nach elf Minuten den ersten Riesen. Nach Eingabe von Patrick Hohmuth konnte Mario Reichmann den Ball aber nicht verwerten. Zehn Minuten später machte er es besser. Einen herrlichen 40-Meter-Diagonalpass von Marcus Schultheiß nahm Mario gekonnt auf und hämmerte den Ball unter die Latte. Nachdem Mario mit Flugkopfball fast das 0:2 erzielt hätte, wurde der VfR immer gefährlicher. Maik Göllnitz rettete nach 30 Minuten für den schon geschlagenen Birke auf der Linie. In Halbzeit zwei wurde die Kumpel-Elf immer stärker und hatte gleich zu Beginn die große Möglichkeit zum 0:2. Nach glänzender Vorarbeit von Heiko Perthun beförderte Martin Müller-Sachs den Ball per Kopf am leeren Tor vorbei. Die Lobensteiner waren weiter sehr bemüht, jedoch ohne echte Torchance. Das 0:2 in der 54. Minute erzielte Torjäger Reichmann nach Ecke von Hohmuth per Kopf. Es folgten mehrere gute Möglichkeiten, doch Jens Wolter und Heiko Perthun nutzten diese nicht. Besser machte es dann nach 76 Minuten Andrè Zemitsch, welcher nach genialer Hackenvorlage von Thomas Fliegner per Lupfer sein erstes Punktspieltor erzielte. Jeder gönnte Andrè dieses Tor nach den guten Leistungen in dieser Saison. Die größte Chance in der Folgezeit vergab Heiko Perthun wenige Minuten vor Schluss, als er von Reichmann mustergültig freigespielt, völlig frei leichtfertig am Tor vorbei schob.Ein verdienter Sieg der Stahl-Elf, welche nun dem Spitzenspiel in der nächsten Woche in Schleiz entgegen fiebert. (D.Roth)

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Die Cleverness bringt Stahl auf die Siegerstraße | 17.04.06

FSV Mellenbach/Sitzendorf - Stahl Unterwellenborn1:3 (0:1)

Die Partie begann flott, bereits nach sechs Minuten hatte Köhler mit einem 18-m-Schuss das Gehäuse knapp verfehlt. Die Unterwellenborner konnten mit ihrer Feldüberlegenheit in der Anfangsphase nicht viel anfangen. Man konnte sehen, dass sie trotz des klaren Hinspielergebnisses mit Respekt ins Schwarzatal gereist waren. Der FSV stand gut und konnte mit seiner forschen, aber sehr fairen Spielweise die Räume eng machen und die spielerisch überlegenen Gäste ausbremsen. Die erste gefährliche Situation für das Tor von Körnig war ein Freistoß aus 16 Metern, der aber am Kasten vorbei ging (18.). Von jetzt an versuchten die Gäste ihr spielerisches Potenzial mehr umzusetzen und kamen zwangsläufig auch zu Gelegenheiten. In der 33. Minute hatten es die Mellenbacher Körnig zu verdanken, dass sie nach einem Schnitzer in der Abwehr nicht in Rückstand gerieten. Die Stahlwerker wollten jetzt unbedingt die Führung vor der Pause erzielen und hatten zumeist nach Ecken ihre Gelegenheiten, die aber allesamt nichts Zählbares einbrachten. Es musste schon mehr ein Zufallsprodukt sein, was dann doch die Führung für den Tabellenführer vor der Pause bedeutete (43.). Müller-Sachs marschierte durch das Mittelfeld und zog aus 25 Meter ab, der Ball setzte tückisch auf und sprang ins Eck des Mellenbacher Tores, Körnig war chancenlos. Nach der Pause wollte der Gastgeber schnell den Ausgleich erzielen und hatte durch einen Kopfball von Köhler auch eine gute Gelegenheit, doch der strich knapp am Tor vorbei (49.). In der 54. Minute war es der Keeper der Gäste, der einen 16-m-Knaller von Apel aus dem Winkel holte und so den Ausgleich verhinderte. Nur fünf Minuten später war es soweit: Danny Liebmann köpft einen Unterwellenborner im Strafraum an, der Ball springt zu Köhler und der vollendet aus zehn Metern. Von jetzt an wollten es die Mellenbacher wissen und versuchten die Unterwellenborner unter Druck zu setzen, doch spielten die ihren Stiefel routiniert runter und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Bis zur 71. Minute hielt das Remis, als Körnig einen Freistoß prallen ließ und Christian Liebmann unter Bedrängnis den Ball ins eigene Netz lenkte. Sechs Minuten später die endgültige Entscheidung, als Kapps einen Konter mit dem Kopf abschloss und unhaltbar einnetzte. Kurz vor Ultimo hätten die Gäste noch das 1:4 erzielen können, drei Akteure tauchten allein vor Körnig auf und schoben das Leder aber neben das Tor. Das wäre aber des Guten zuviel gewesen. (R.Schirmer)

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Kantersieg für die Gäste auf ungewohntem Sand | 15.04.06

SV Münchenbernsdorf - Stahl Unterwellenborn 1:7 (0:3)

Auf ungewohntem Sandplatz brauchte die Kumpel-Elf nur eine kurze Eingewöhnungsphase, um erfolgreichen Fußball zu zeigen. Die ersten Chancen verpufften noch erfolglos, aber nach 22 Minuten hieß es dann doch 0:1. Nach einem Freistoß von Patrick Hohmuth schaltete Heiko Perthun am schnellsten und ließ dem Schlussmann keine Chance. Es folgten weitere Möglichkeiten, eine davon nutzte Mario Reichman nach einem schönen Diagonalpass von Jens Wolter mit straffem Linksschuss zum 0:2. Nach 38 Minuten waren die Messen eigentlich schon gelesen, als Jens Wolter einen Einwurf von Ken Langhammer aufnahm, nach innen passte und Reichmann aus der Drehung das 0:3 erzielte. Etwas unkonzentriert kam Stahl aus der Pause und gestattete den Gastgebern ihre erste Möglichkeit. Dann zog man die Zügel aber wieder an und erzielte in der 54. Minute das 0:4. Einen Einwurf verlängerte Kaps per Kopf und Perthun schob am langen Pfosten stehend den Ball ins lange Eck. Wenig später kratzte Steffen Schneider im Tor der Stahlwerker einen Kopfball aus dem Angel. Das 0:5 fiel nach 59 Minuten, welches wiederum Reichmann nach Vorarbeit von Thomas Fliegner und Christian Kaps mit tollem Volleyschuss erzielte. Ein herrlicher Spielzug über Maik Göllnitz, welcher Hohmuth freispielte und dieser mit Übersicht zu Perthun passte, führte nach 74 Minuten zum 0:6. Das 0:7 blieb Kay Röppischer vorbehalten, der die Vorarbeit von Göllnitz und Perthun nutzte und acht Minuten vor Schluss erfolgreich war. In der 88. Minute folgte ein umstrittener Elfmeter des sonst so hervorragend leitenden Schiris Titze, welchen die Gastgeber zum Ehrentor nutzen. Insgesamt war es eine überzeugende Leistung des gesamten Teams. (D.Roth)

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Stahl wie ausgewechselt | 08.04.06

SV Stahl Unterwellenborn - SSV Jena-Lobeda 4:0 (2:0)

In einem auf sehr gutem Niveau stehendem Spiel gewann die Kumpel-Elf auch in dieser Höhe verdient. Wie ausgewechselt zu den letzten zwei Wochen präsentierten sich die Gastgeber gegen eine keineswegs schwache Mannschaft. Stahl setzte den SSV von Anfang an unter Druck und hatte gleich mehrere verheißungsvolle Situationen. Das 1:0 fiel, als Martin Müller-Sachs im Strafraum umgerissen wurde und Maik Göllnitz den Elfmeter sicher verwandelte. Es häuften sich die Möglichkeiten, besonders Patrick Hohmuth machte über links immer wieder Druck. Aber auch Steffen Schneider im Tor der Unterwellenborner zeichnete sich nach einem Gewaltschuss aus. Wenig später setzte sich Hohmuth wieder auf links durch, passte nach innen und Mario Reichmann macht äußerst clever das 2:0. In Halbzeit zwei versuchten die Jenaer, dem Spiel eine Wende zu geben, aber durch rüdes Spiel und verbale Attacken schwächten sie sich durch eine rote Karte selbst. Den Vogel schoss aber Jenas Knabe ab. Gerade aus Weida zurückgekommen, spottete sein Verhalten jeder Beschreibung. Die Quittung folgte wenig später. Nach Vorarbeit von Hohmuth startete Mario Reichmann ein Solo, welches er sehr überlegt zum 3:0 abschloss. Mario erzielte zehn Minuten später auch das 4:0, welches Kay Röppischer an der Außenlinie mit viel Übersicht vorbereitete. Bemängeln muss man aber bei Unterwellenborn wiederum die ungenügende Chancenauswertung; das muss einfach effektiver werden. (D.Roth)

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Enttäuschendes Unendschieden | 01.04.06

VfB 09 Pößneck II - SV Stahl Unterwellenborn 0:0

In einem niveauarmen Spiel verloren die Stahlwerker gegen Pößneck II weitere wichtige Punkte. Das Spiel fand unter Bedingungen statt, die einem Oberligaverein unwürdig sind. Trotz zwei bespielbaren Rasenplätzen fand das Match auf der roten Erde statt, mit der die Stahlwerker so ihre Probleme hatten. Es war eigentlich über 90 Minuten ein Spiel auf ein Tor, bloß der erlösende Treffer wollte nicht fallen. Der VfB bekämpfte die Kumpel- Elf mit einfachen Mitteln. Die Bälle wurden fast nur geschlagen, Zeit geschunden wo es nur ging. Ständig lagen schreiende Spieler auf dem Platz, die sich mitunter minutenlang umherwälzten. Trotzdem hätte Stahl diesen Gegner besiegen müssen, wenn man die sich bietenden Chancen genutzt hätte. Die besten Gelegenheiten in der ersten Halbzeit hatten Wolter und Müller-Sachs. Zudem wurden viele Freistoßchancen leichtfertig vergeben. In Halbzeit zwei dasselbe Bild. Die Stahlwerker bemühten sich redlich, aber es gelang einfach zu wenig. Kaps wurde nun nach vorne beordert, um den Libero unter Druck zu setzen. Bei einem Foul an Kaps im Strafraum blieb zu allem Überfluss die Pfeiffe des Schiris stumm. Den Stahlwerkern lief nun die Zeit davon, man konnte aus der drückenden Überlegenheit einfach kein Kapital schlagen. Als alle erwarteten, dass auf Grund des Zeitschindens der Pößnecker fünf Minuten nachgespielt werden, wurde pünktlich abgepfiffen. Die Enttäuschung im Lager der Stahlwerker war spürbar. (D.Roth)

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| 25.03.06

SV Stahl Unterwellenborn - Jenapharm Jena 4:0 (0:0)

In einem zum Ende dramatischen Spiel ließen die Stahlwerker leichtfertig zwei Punkte im Aufstiegskampf liegen. Von Beginn an berannte die Kumpel-Elf das Tor des TSV. Doch auf der anderen Seite zeigte sich auch, dass die Abwehr bei schnellen Gegenzügen sehr anfällig war. Bedingt durch übertriebenes Klein-Klein-Spiel, anstatt die Angriffe abzuschließen, wurde es einige Male brandgefährlich. Nach einer Doppelchance lief Stahl in einen Konter, welcher die Oppurger in der 22. Minute in Führung brachte. Birke konnte den ersten Schuss noch halten, doch im Nachsetzen patzte die Abwehr nochmals. Die passende Antwort folgte aber prompt, als Unterwellenborn die Abseitsfalle der Gäste ausschaltete und Patrick Hohmuth den Ball unter die Latte schoss. Es mehrten sich die Chancen, doch der Oppurger Keeper Költzing oder die vielbeinige Abwehr retteten immer wieder. Nach einer weiteren klaren Gelegenheit konterten die Oppurger wiederum eiskalt. Mit einem feinem Pass wurde Schütze freigespielt, dessen Ball von Pfosten zu Pfosten sprang und wieder heraus ging. Kurz vor der Halbzeit eine weitere Glanztat von Költzing, der Reichmanns Hammer entschärfte. In Halbzeit zwei zunächst eine klare Überlegenheit der Gastgeber. Die große Chance zur Führung vergab Hohmuth, der einen Elfmeter an den Pfosten schoss. Stahl ging wenig später trotzdem in Front, als Ölsner den sehr guten Müller-Sachs freispielte und dieser überlegt einschob. Der Gastgeber hatte noch die Chance zum 3:1 durch Reichmann, aber ein Bruch im Spiel war unübersehbar. Statt diszipliniert weiter zu spielen ging die Ordnung nun völlig verloren. Die Abwehr wurde nochmals umgestellt, als Baldauf verletzt vom Platz musste. Wenig später fiel das 2:2, weil Perthun seinen Mann hinter dem Rücken einfach laufen ließ. Die Stahl-Elf hatte aber weitere Chancen zur Führung. Ein Schuss von Fliegner klatschte an den Pfosten. Kurz vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse. Schiri Fritsch, der bis dahin klug leitete, verlor jegliches Fingerspitzengefühl. Torhüter Birke, welcher den Ellenbogen eines Oppurgers ins Gesicht geschlagen bekam, flog mit rot vom Platz, als er diesen wegstieß. Der Oppurger erhielt nur gelb-rot. Libero Göllnitz ging ins Tor. In den sechs Minuten Nachspielzeit gab es noch eine gelb-rote Karte für Oppurg, die sehr unsauber spielten. Auch mit zehn Mann hatte Stahl noch Siegchancen, als Schüsse von Reichmann und Schultheiß um Zentimeter vorbei gingen. Nun muss Unterwellenborn auf Fehler der Schleizer hoffen und kann sich keine eigenen mehr leisten. (D.Roth)

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Stahl lässt leichtfertig zwei Punkte liegen | 25.02.06

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg 2:2 (1:1)

In einem guten Bezirksligaspiel gewannen die Stahlwerker auf Grund einer klaren Steigerung in Halbzeit zwei auch in dieser Höhe verdient. Auf schwierigem Geläuf mussten sich beide Mannschaften erst einmal zurechtfinden, ständiges Schuhwechseln stand auf der Tagesordnung, bis man die vermeintlich richtigen "Treter" gefunden hatte. Der SV Jenapharm, sehr defensiv eingestellt, riegelte den Strafraum mit sechs Spielern ab und versuchte sein Heil in vereinzelten Kontern. Gute Chancen gab es für die Stahlwerker durch Patrick Hohmuth und vor allen Dingen für Andr- Zemitsch. Hohmuth scheiterte zwei Mal auf der linken Seite, als der Ball versprang und am kurzen Pfosten vorbeiging. Zemitsch klebte das Pech an den Stiefeln, als sein erster Schuss knapp am Pfosten vorbeizischte und der zweite an der Lattenunterkante landete. Beide Male legte Ken Langhammer auf. Mit Beginn der zweiten Halbzeit war Stahl fünf Minuten nicht auf der Höhe des Geschehens und gestattete den Jenaern zwei gute Möglichkeiten. Einmal musste Robert Birke ernsthaft eingreifen, hielt aber sicher. Danach bestimmte die Kumpel-Elf aber wieder das Spiel und kam zum erlösenden 1:0. Nach schöner Vorarbeit von Martin Müller-Sachs verwertete der Torschütze vom Dienst, Mario Reichmann, clever mit Schuss ins lange Eck. Nun lief der Angriffsmotor der Stahlwerker auf Hochtouren und ließ weitere Treffer folgen. In der 62. Minute erkämpfte sich Hohmuth den Ball, legte auf Christian Kaps, welcher mit straffem Schuss ins linke obere Eck erfolgreich war. Wenig später lief Hohmuth allein auf den Tormann zu und schob den Ball sicher ins kurze Eck. Kurz darauf eine kuriose Situation. Ein Schuss von Heiko Perthun sprang so tückisch auf, dass der Ball vom Kopf des Torhüters hinter ihn sprang, danach kurz vor dem Tor auf einen weiteren Sprunghügel ging und dann neben dem Tor landete. Das Gelächter der zirka 120 Zuschauer war groß. Das 4:0 blieb Jens Ölsner vorbehalten, welcher nach halbjähriger Verletzungspause eine tolle Eingabe von Martin Müller-Sachs mit Übersicht am Tormann vorbeischob. Die Zuschauer traten zufrieden nach einem schönen Spiel die Heimreise an. (D.Roth)

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Heimsieg gegen Uhlstädt | 28.01.06

SV Stahl Unterwellenborn - Uhlstädter SV 3:0 (0:0)

In einem doch sehr einseitigem Bezirksligaspiel gewannen die Stahlwerker letztendlich auch in dieser Höhe verdient. In der ersten halben Stunde gab es nicht eine nennenswerte Aktion, da beide Mannschaften doch sichtliche Probleme mit dem knüppelhart gefrorenen Geläuf hatten. Doch dann eine Großchance der Kumpel-Elf. Nach einer Ecke verlängert Mario Reichmann per Kopf auf den zweiten Pfosten und Ken Langhammer scheiterte ebenfalls per Kopf an zwei auf der Linie stehenden Verteidigern. Nun wurde das Spiel lebhafter, der SV Stahl machte weiter Druck. Patrick Hohmuth mit Fernschuss und Mario Reichmann mit Kopfball scheiterten aber vor der Pause. In Halbzeit zwei das selbe Spiel. Der USV sehr defensiv ausgerichtet, versuchte sein Glück mit langen Bällen, die Unterwellenborner bemüht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Endlich bekam man einige gelungene Aktionen zu sehen. Erst scheiterte Martin Müller-Sachs per Kopf, wenig später das 1:0. Christian Kaps, zur Halbzeit eingewechselt, setzte zu einem Solo an, ließ zwei Gegenspieler stehen und sein Schuss, welcher noch tückisch aufsetzte, ging nach 62 Minuten ins Tor. Weitere Chancen von Müller-Sachs und Jens Wolter folgten, konnten aber nicht genutzt werden. In der 66. Minute die einzige nennenswerte Aktion des USV, als nach einem abgewehrten Freistoß ein verheißungsvoller Konter gefahren wurde. Doch Gundermann konnte den Ball auf dem glatten Geläuf nicht kontrollieren. Das 2:0 ließ dann nicht lange auf sich warten. Eine scharfe Eingabe von Hohmuth erreichte Reichmann, der nach kurzer Drehung uneigennützig auf Langhammer passte und dieser sicher einschob. Damit war der Widerstand des USV endgültig gebrochen. Man arbeitete sich noch mehrere Chancen heraus, von denen nur noch eine genutzt wurde. Nach sehr schöner Vorarbeit von Christian Kaps scheiterte erst Ken Langhammer am toll reagierenden Keeper des USV, aber beim Nachschuss von Martin Müller-Sachs in der 83. Minute war er machtlos. Ein wohltuend faires Kreisderby, welches von Sportfreund Läsker aus Pößneck sehr gut geleitet wurde, fand somit einen verdienten Sieger. (D.Roth)

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Cup bleibt in Bad Blankenburg | 25.01.06

Zur zweiten Auflage des Sparkassen-Cups der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gab es am Mittwochabend in der Vierfelderhalle Hallenfußball in hoher Qualität und spannende Auseinandersetzungen. In der Vorrunde mussten sich die SG Arnstadt/Rudisleben als Titelverteidiger mit der SG Traktor Teichel, dem SV Stahl Unterwellenborn und einer zweiten Vertretung des TSV Bad Blankenburg auseinandersetzen. Der Favorit und Landesklassenzweite setzte sich eindrucksvoll mit drei Siegen in der Gruppe A durch und stand schon sehr schnell als Halbfinalist fest. Überraschend stark präsentierten sich die Gäste aus Unterwellenborn und die zweite Vertretung des Gastgebers. Beide sorgten zum Abschluss der Gruppenphase für ein packendes und dramatisches Entscheidungsspiel um den zweiten Halbfinalplatz. Mit einem knappen 2:1 behielten die Stahlwerker die Oberhand in einem Spiel, das keinen Verlierer verdient hätte. In der Staffel B ging es ebenso spannend und dramatisch zu. Jedes Spiel war ein Kreisderby. Den größten Paukenschlag landete die Einheit aus Rudolstadt mit ihrem 5: 1-Sieg gegen den Gastgeber Blankenburg I. Danach zeigte sich allerdings, dass die Saalestädter Mühe hatten, sich gegen den Uhlstädter SV (3:2) durchzusetzen. Mit ihrem Sieg gegen den Ortsrivalen SV 1883 Schwarza (6:2) meldeten sie allerdings als Halbfinalist Titelambitionen an. Der TSV Bad Blankenburg I hingegen kam immer besser ins Spiel und ließ mit seinen Siegen gegen Schwarza (2:0) und Uhlstädt (3:9) keinen Zweifel daran, auch Anwärter auf den Pokalsieg zu sein. In den nachfolgenden Halbfinals gab es nochmal eine Steigerung in den Leistungen der Akteure. Den Zuschauern wurde wiederum gutklassiger Hallenfußball geboten. Der TSV Bad Blankenburg setze sich in einem sehr engagierten Spiel mit 2:0 gegen Arnstadt/Rudisleben durch, in dem die Routiniers Thorz und Marr für die Torerfolge sorgten. Die bis dahin stark spielenden Unterwellenborner konnten am Ende den Rudolstädtern nicht Stand halten, so dass das Traumfinale feststand. Und die erste Vertretung des Gastgebers nahm erfolgreich Revanche für die Niederlage im Gruppenspiel. Die Blankenburger Scharfschützen Thorz und Kummer (vier Turniertore) sorgten nach verbissenem Kampf für das entscheidende 2:0, so dass der begehrte Pokal in diesem Jahr an der Schwarza blieb. Platzierungsspiele um Platz drei: Arnstadt/Rudisleben - Unterwellenborn 2:1; um Platz fünf: TSV Bad Blankenburg II - Uhlstädter SV 3:2; um Platz sieben: SG Traktor Teichel - SV 1883 Schwarza 3:0. Neben den Mannschaftsleistungen wurden als beste Einzelspieler Unterwellenborns Keeper R. Birke (bester Torwart) und Rudolstadts B. Stanev (bester Torschütze mit sechs Treffern) geehrt. Die Turnierleitung sprach den Dank der Aktiven an die Ehrengäste und Sponsoren aus, die das Turnier materiell unterstützten. Entsprechende Ehrungen nahmen Vertreterinnen der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt im Zuge ihrer Schirmherrschaft zusammen mit Bad Blankenburgs Bürgermeister Michael Pabst und dem TSV-Vorsitzenden Dr. Martin Maisel vor.

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Torlatte verhindert den Titel | 22.01.06

OTFB-Hallenendrunde: Hohmuth und Reichmann beste Stahl-Torschützen

In einer auf gutem Niveau stehenden Veranstaltung gewann etwas glücklich, aber nicht unverdient der Hohndorfer SV den Titel des Hallenbezirksmeisters des OTFB vor den Gastgebern vom SV Stahl Unterwellenborn. Das Turnier wurde erst im vorletzten Spiel entschieden, die Spannung war förmlich greifbar. Aber der Reihe nach: Zu Beginn verdeutlichten die Hohndorfer sehr schnell ihre Anwartschaft auf die Meisterschaft mit zum Teil klaren Siegen über die Oberligareserve des ZFC, die Stadtrodaer und den SV 1910 Kahla. Aber auch die Stahlwerker hielten mit, siegten über Kahla und Stadtroda sicher, ließen aber gegen die Geraer Ostvorstädter, die von Bernd Wiegner einem ehemaligen "Hüttenspieler" trainiert werden, 20 Sekunden vor dem Schluss beim 3:3 zwei Punkte liegen. Dieser Lapsus sollte sich zum Ende des Turniers rächen. Außer dem ZFC Meuselwitz konnten sich die anderen Mannschaften in der Folgezeit nicht entscheidend in Szene setzen, nahmen sich durch viele Unentschieden die Chance weiter oben mitzuspielen. Der OTG 1902 Gera hatte allerdings bei seinen drei Unentschieden auch ein wenig Pech. Das spannendste und beste Spiel des Turniers, welches zeigte, wie schön Hallenfußball sein kann, bestritten die Gastgeber gegen den Hohndorfer SV. Die ständige Führung der Kumpel glich der HSV immer wieder aus, herrliche Tore waren auf der Tagesordnung. Fünf Sekunden vor Schluss eine schöne Einzelleistung von Ken Langhammer an der Außenlinie, Eingabe und Martin Müller-Sachs stochert den Ball über die Linie. Großer Jubel beim Team und dem Großteil der 150 zahlenden Zuschauer. Aber wer dachte, dies ist die Entscheidung, sah sich getäuscht. Der HSV gewann sein letztes Spiel mit 5:3 gegen OTG und setzte Stahl damit gehörig unter Druck. Den Unmut der Zuschauer zog sich das Schiedsrichtertrio bei einigen strittigen Entscheidungen zu, zudem hätte man einige aufkommende Härten im Turnierverlauf eher unterbinden können. Es reifte die Entscheidung, denn nur ein Sieg gegen den ZFC hätten den Titel bedeutet. Stahl ging auch durch Mario Reichmann in Führung, bekam aber durch eine Unachtsamkeit den Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss hämmerte Patrick Hohmuth den Ball an die Lattenunterkante, aber dieser sprang von da wieder heraus. Alle weiteren Bemühungen, das erlösende Tor zu erzielen, blieben erfolglos und so musste man den starken Hohndorfern den Gesamtsieg überlassen. Eine klare Steigerung der Stahlwerker gegenüber den Turnieren in Neuhaus war aber unverkennbar. Bei der Siegerehrung, die vom Vorsitzenden des OTFB Manfred Lindenberg und Geschäftsführer Dieter Lippold durchgeführt wurde, zeigte sich der Hauptsponsor des Turniers, die Köstritzer Schwarzbierbrauerei, großzügig und verteilte nach Platzierung diverse Geldprämien und 130 Liter Freibier. Weitere Auszeichnungen gingen an den besten Torschützen Steffen Hellwig vom HSV mit zehn Treffern, den besten Spieler Patrick Hohmuth vom SV Stahl und den besten Torhüter Mike Keilwerth vom SV 1910 Kahla. Das bei einer Bezirksmeisterschaft für die Plätze eins bis drei keine Pokale zur Verfügung stehen, muss allerdings kritisiert werden. Der Dank des Veranstalters geht an alle Beteiligten, die dieses Turnier organisierten. Beim Vizemeister kamen zum Einsatz: Steffen Schneider, Maik Göllnitz (1 Tor), Jens Wolter, Thomas Fliegner (1), Ken Langhammer, Martin Müller-Sachs (2), Mario Reichmann (5), Christian Kaps, Patrick Hohmuth (7). Ergebnisse: HSV - Unterwellenborn 3:4, - Kahla 3:1, - Stadtroda 4:0, - ZFC II 3:2, - OTG 5:3, SV Stahl - Kahla 5:1, - Stadtroda 3:0, - ZFC II 1:1, - OTG 3:3, Kahla - Stadtroda 2:2, - ZFC II 1:1, - OTG 2:2, Stadtroda - ZFC II 0:1, - OTG 1:1, ZFC - OTG 2:1. (D.Roth)

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SV Stahl mit Führungstor gegen FC Carl Zeiss | 06.01.06

Fußball-Turnier in Neuhaus um Großen Rennsteigpokal - Unterwellenborn am Ende Fünfter

Bezirksligaspitzenreiter SV Stahl Unterwellenborn nahm als Vertreter des Kreises am Freitagabend am Turnier um den Großen Rennsteigpokal in Neuhaus am Rennweg teil und belegte am Ende den fünften Platz. Der Start in dieses Turnier mit je vier Spielen über 14 Minuten war für die Unterwellenborner fantastisch. Sie spielten gegen die Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena und nutzten die erste Torchance durch den spielintelligenten Mario Reichmann zur Führung. Sofort stand die Guts-Muths-Sporthalle Kopf. Der scheinbar Kleinere hatte sofort die Unterstützung der rund 550 Zuschauer. Doch weder dies, noch der großartige Kampfgeist der Unterwellenborner reichten aus, die nur mit Miroslav Jovic und Toni Wachsmuth aus der Regionalliga antretenden Jenaer in die Knie zu zwingen. Der in Unterwellenborn aufgewachsene Olaf Holetschek, für dieses Turnier wieder reaktiviert und bei Jena eingesetzt, sorgte mehr und mehr für Ordnung bei den Jenaern, so dass das 4:2 zu Gunsten der Jenaer normal erschien. Das zweite Tor für Stahl hatte Jens Oelsner erzielt. Nicht normal war dann das 0:6, das sich die Männer um Martin Müller-Sachs gegen den späteren Turniersieger, SV 08 Steinach einhandelten. Den Torjäger des Turniers, Björn Sesselmann (Steinach), von Rot-Weiß Erfurt in den Wald zurückgekehrt, ließ man schalten und walten. Er erzielte gegen den gewiss nicht schlecht haltenden Robert Birke drei seiner sechs Treffer. Es folgte die Überraschung des Turniers gegen die Suhler. Sie hatten zuvor Jena als auch Pößneck mit je 3:1 bezwungen. Schon glaubte man an eine Auferstehung der Suhler. Doch die Unterwellenborner bezwangen durch Tore von Jens Wolter und Mario Reichmann den plötzlich zum Turnierfavoriten aufgestiegenen 1. Suhler SV 06 mit 2:0. Im letzten Turnierspiel mussten die Stahlwerker gegen den Oberligisten VfB Pößneck antreten. Ein deutliches, dem Klassenunterschied angemessenes 1:4 war das Resultat. Jens Oelsner erzielte das Tor für Stahl. Allein die Tatsache, dass der SV Stahl Unterwellenborn an solch einem, für ihn hochklassigen Turnier teilnehmen durfte, rechtfertigt alles. Den Favoriten des Turniers war man zwar unterlegen, doch hatte man Suhl ein Bein stellen können. Und Erfahrungen konnten die Unterwellenborner einige sammeln. Robert Birke, Thomas Fliegner, Marcus Schultheiß, Rene Baldauf, Maik Göllnitz, Jens Wolter, Martin Müller-Sachs, Mario Reichmann, Kay Röppischer, Patrick Hochmuth, Jens Oelsner. - Jena 2:4, - Steinach 0:6, - Pößneck 1:4, - Suhl 2:0. 1. SV 08 Steinach 12:2 Tore/ 10 Punkte; 2. 1.Suhler SV 06 7:7/ 6; 3. FC Carl Zeiss Jena 7:7/ 5; 4. VfB Pößneck 8:9/ 4; 5. SV Stahl Unterwellenborn 5:14/ 3. (H.Felsch/OTZ)

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Unterwellenborn gewinnt beim VfL | 10.12.05

VfL 06 Saalfeld - Stahl Unterwellenborn 0:1 (0:1)

Mit einem Tor durch M. Reichmann entschied vor der Rekordkulisse von über 450 Zuschauern der SV Stahl am Ende etwas glücklich das sehr faire Kreisderby und übernahm damit die Tabellenführung, da das Spiel des FSV Schleiz in Kahla den schlechten Bodenverhältnissen zum Opfer gefallen war. Es entwickelte sich auf dem Kunstrasenplatz von Beginn an eine sehr flotte und kampfbetonte Partie, bei der das Spielerische zu kurz kam. Der VfL übernahm auch in der Anfangsphase die Initiative, ohne sich große Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Die Stahl-Abwehr stand in dieser Phase sehr gut und konnte alle gut gemeinten Angriffe der Gastgeber im Keime ersticken, denn vor dem Strafraum war meistens Endstation. Mitte der ersten Halbzeit wurden die Gäste auch nach vorn aktiver und kreuzten einige Male vor Nachwuchskeeper S. Berger, er bestritt für den plötzlich erkrankten S. Schlegel sein erstes Pflichtspiel in der Bezirksliga, auf . Er musste jetzt höllisch aufpassen und konnte zunächst mit zwei, drei Eingriffen das Ärgste verhindern. Gegen den Schrägschuss von M.Reichmann in der 33. Minute war auch er machtlos und musste tatenlos zuschauen. Die Gastgeber übernahmen jetzt wieder mehr das Kommando, verstanden es aber nicht, die Gäste unter Druck zu setzen. So hatte Torhüter R. Birke im ersten Spielabschnitt einen geruhsamen Nachmittag. Nach dem Pausentee versuchten die Einheimischen das Blatt zu wenden, waren auch die aktivere Mannschaft. Trainer V. Probst brachte für den noch nicht gesunden D. Krayzel und R. Burdak mit M. Smirat und A. Suarez zwei frische Leute die auch für Belebung sorgten, aber auch keine klare spielerische Linie ins Spiel brachten. Von den Gästen war, sieht man einmal von zwei Kontermöglichkeiten in der Schlussphase ab, vorn auch nicht mehr viel zu sehen. Der VfL hatte dann auch noch etwas Pech, als M. Lukavsky mit einem Distanzschuss nur die Latte traf und K. Rosenbusch mit einem Flachschuss am Gästetorhüter scheiterte, der den Ball reaktionsschnell an den Pfosten lenkte. Ansonsten gab es wenig gute Aktionen der Einheimischen und so mussten sie den Gästen am Ende den doch etwas glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg überlassen. Schiedsrichter Baumbach aus Jena hatte mit dem sehr fair geführten Kreisderby keine Probleme und leitete das Spiel gut. (H.Uhlmann)

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Unterwellenborner Erfolg in Spitzenbegegnung | 03.12.05

SV Stahl Unterwellenborn – SV 1910 Kahla 2:0 (1:0)

In einem auf Grund der Bodenverhältnisse niveauarmen Spitzenspiel behielt Stahl die Oberhand. Der vereiste Boden eröffnete dem Zufall Tür und Tor. Die Stahlwerker verstanden es nicht, sich zwingende Torchancen zu erspielen. Kahla beschränkte sich auf das Verteidigen, und Birke, nach Verletzung wieder im Kasten, musste nicht einmal eingreifen. Als sich die Zuschauer schon auf dem Weg zum Glühwein machten, führten die Stahlwerker mit dem Halbzeitpfiff 1:0. Einen Pass auf Hohmuth nutze dieser zu einer scharfen Eingabe. Müller-Sachs legte zu Reichmann ab und dieser hämmerte den Ball ins Dreiangel. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verschlechterten sich die Bedingungen. Stahl kam damit besser zurecht. Es dauerte nicht lange und es gab zählbare Erfolge. Einen Pass von Langhammer nahm Hohmuth auf, nach kurzem Dribbling kam die Eingabe und Reichmann schoss die Kugel unter die Latte. Wenig später musste Birke das erste Mal ernsthaft eingreifen, Der Schiri aus Tanna entdeckte nun sein Herz für die Kahla und pfiff nur noch in eine Richtung. In der 70. Minute eine brenzlige Situation, als Birke den Ball mit tollem Reflex aus dem Angel holte. Die Chance zur Entscheidung hatte dann Müller-Sachs, der sich den Ball zu weit vorlegte und Keilwerth im Tor noch klären konnte. Kahla zeigte sich als schlechter Verlierer, schlug den Sportgruß der Stahlwerker aus. (D.Roth)

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Unterwellenborn gewinnt mit Rumpfteam | 26.11.05

Hohendorf SV - SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:2)

In einem wichtigen Spiel gewann Stahl nach großem Kampf gegen einen starken motivierten HSV. Die Stahlwerker – mit einem Rumpfteam angetreten – zeigten eine tolle kämpferische Leistung und lagen nach drei Minuten in Führung. Eine „Kerze“ des Liberos nutzte Müller-Sachs zur Ablage auf Fliegner, welcher mit sattem Schuss unter die Latte Paulitz keine Chance ließ. Unterwellenborn bestimmte weiter das Spiel, dennoch blieb der HSV auf dem kleinen Platz mit weiten Bällen stets gefährlich. Die Hohndorfer schossen sich dann hauptsächlich auf den Schiedsrichter ein, bekamen viele gelbe Karten, und dies nutzte Stahl aus. Nach einem Freistoß folgte eine unübersichtliche Situation, welche Reichmann mit sattem Schuss zum 0:2 nutzte. Unterwellenborn hätte durchaus höher führen können, doch Paulitz im Tor der Hohendorfer kratzte einen Ball von Fliegner aus kürzester Entfernung aus der Ecke. In Halbzeit zwei spielten die Gäste gegen die tief stehende Sonne, und schon begann ein unverständliches Schwimmfest. In der 52. Minute kassierte Stahl das 1:2. Vollkommen unverständlich, dass die Gästeelf dieses Tor nach einer sicheren Führung im Konter bekam. Unterwellenborn hatte dann noch einige Chancen, um das Spiel endgültig zu entscheiden, aber auch Schneider im Tor der Kumpel-Elf zeigte seine Klasse. Zum Schlusspfiff gab es großen Jubel in den Reihen der Gäste, die eine schwarze Serie durchbrochen haben und zum ersten Mal drei Punkte aus Hohendorf entführten. (d.Roth)

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Erfolg für Unterwellenborn ist mehr als hochverdient | 19.11.05

SV Stahl Unterwellenborn - LSV 49 Oettersdorf 4:1 (1:0)

In einem auf guten Niveau stehenden Spiel gewann die Kumpel-Elf hochverdient. Die erste Viertelstunde war sehr zerfahren. Die erste Schrecksekunde schon nach einer Minute, als ein Kopfball knapp vorbei ging. Wenige Minuten später klärte Steffen Schneider im Tor im letzten Moment. Danach kam Stahl endlich ins Spiel. Zemitsch scheiterte knapp am Torhüter des LSV. Mehrere Distanzschüsse landeten neben dem Tor. Aber auch Schneider musste noch einmal auf der Hut sein. Nach 36 Minuten fiel endlich das 1:0. Ein schöner Pass von Müller-Sachs und Reichmann legte in diesen Hammer den Frust der letzten Wochen, der Torhüter hatte keine Chance. Wenig später die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch Fliegner verzog. In Halbzeit zwei legte der Gastgeber noch eine Schippe nach. Es dauerte keine vier Minuten und Stahl lag mit 2:0 in Front. Einen Freistoß über 40 Meter von Göllnitz verlängerte Müller-Sachs geschickt ins Tor. Danach kam die Zeit der unerfahreren Schiedsrichter aus Jena. Den Stahlwerkern wurden zwei klare Tore aberkannt. Danach wechselte die Kumpel-Elf, und dies tat dem Spiel gut. Meyer bereitete mit herrlicher Eingabe das 3:0 vor, welches Reichmann per Kopf erzielte (71.). Das 4:0 fiel fünf Minuten vor Schluss. Schultheiß bereitete mit großem Einsatz diesen Treffer vor, Reichmann stand goldrichtig und erzielte sein drittes Tor. Eine Minute später kamen die Gäste noch zum Ehrentreffer. (D.Roth)

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Mageres Unentschieden für Stahl Unterwellenborn | 12.11.05

FC Thüringen Jena - Stahl Unterwellenborn 1:1 (1:0)

In einem Spiel, in dem Stahl 80 Minuten das Geschehen bestimmte, kam auf einem "Acker"am Ende ein mageres 1:1 heraus. In den ersten 30 Minuten standen die Jenaer Gastgeber sehr massiv in der eigenen Hälfte. Gut gemeinte Angriffe der Stahlwerker scheiterten. Die erste Unachtsamkeit der Abwehr führte dann zum 1:0 für Jena. Wenig später hatten die Gastgeber gegen eine geschockt wirkende Mannschaft gar das 2:0 auf dem Kopf. Danach zogen die Unterwellenborner wieder an und hatten durch Schultheiß und Müller-Sachs gute Möglichkeiten. Zu allem Überfluss musste Wolter verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Keil, welcher frischen Wind brachte. Die erste Chance in Halbzeit zwei hatte Reichmann. Nach 56 Minuten das 1:1 durch Müller-Sachs. Danach eine Flaute im Spiel der Kumpel-Elf, welche sich erst in den letzten 15 Minuten zu einem Endspurt aufraffte. In der 83. Minute hätte Müller-Sachs alles klar machen müssen, aber dessen Kopfball flog knapp am Tor vorbei. In den Schlussminuten ging Stahl volles Risiko und hätte fast noch verloren. (D.Roth)

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Schleizer Sieg bei U´born am Ende nicht unverdient | 05.11.05

SV Stahl Unterwellenborn - FSV Schleiz 0:1 (0:1)

In einem spannenden Spitzenspiel behielten die Schleizer letztendlich nicht unverdient die Oberhand. Vor allem in der ersten Halbzeit konnten die Stahlwerker nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Zu wenig Biss, mangelnde Laufbereitschaft waren die Hauptgründe, welche den Schleizern das Agieren einfach machten. Aus einer kompakten Deckung starteten sie immer wieder gefährliche Angriffe. Einer dieser führte nach 14 Minuten zum 0:1. Bittners verunglückter Schuss, der zur Eingabe wurde, verwandelte Buding reaktionsschnell zwischen drei Verteidigern. Erst nach zwanzig Minuten fingen sich die Unterwellenborner etwas. Patrick Hohmuth zog immer wieder an den Ketten. Eine tolle Eingabe von ihm konnte Thomas Fliegner völlig frei aber nicht nutzen. Dies war aber die einzig große Gelegenheit für den SV Stahl in der ersten Halbzeit. Viel Glück hatte man, dass der Ukrainer Orshak und der Tscheche Mrvik ihre Chancen nicht nutzten. In Halbzeit zwei gingen die Stahlwerker mit neuem Mut ins Spiel. Man versuchte mit Auswechselungen, dem Spiel eine Wende zu geben. Stefan Erdmann reihte sich wenig später in die Reihe der Verletzten der Unterwellenborner ein. Gute Besserung kann man nur wünschen. Die Schleizer, nun über weite Strecken auf Resultatssicherung aus, setzten mit schnellen Kontern immer wieder Achtungszeichen. Die Stahlwerker machten nun endlich mehr Druck und kamen auch zu Chancen. Entweder rettete die vielbeinige Abwehr, oder Labay im Tor des FSV hatte seine Finger im Spiel. Dadurch blieben Möglichkeiten von Ölsner, Hohmuth und Reichmann ohne Wirkung. Diese Niederlage gibt es jetzt schnell abzuhaken, die nächsten schweren Aufgaben stehen vor der Tür. (D.Roth)

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Entscheidung schon in 1. Halbzeit | 29.10.05

SV Stahl Unterwellenborn - VfR Bad Lobenstein 4:0 (4:0)

Dass es für den VfR Bad Lobenstein in Unterwellenborn bei einem Titelaspiranten und dem aktuellen Tabellen-Zweiten schwer werden würde, darüber war man sich im Lager der Koseltaler schon früh einig. Außerdem musste Trainer Holger Leube ein weiteres Mal eine "Notelf" zusammen basteln, die so noch nie zusammen gespielt hatte.Ins Feuer der Bezirksliga musste von Beginn an auch Mike Rzoska springen. Am Ende der Partie waren es insgesamt vier Akteure der A-Junioren. Zwar waren mit Falk und Schmidt zwei Stammakteure wieder mit dabei, doch nach Bräunel mussten auch Häßner und Kaiser verletzungsbedingt passen. Hinzu kamen die Ausfälle von Gäbelein (Arbeit) sowie Popp und Fijolek (Urlaub). Trainer Leube versuchte sein sein Team stark zu reden. In der Aufgabenverteilung ging man von einer stabilen Deckung aus, die über ein schnelles und breites Spiel nach vorn für Entlastung sorgen sollte. Diese Taktik ging zunächst auch auf. Ein Fehlabspiel der Gastgeber im Mittelfeld wurde eine Beute von Michel. Sein Pass in die Spitze konnte Linke erlaufen, jedoch verfehlt sein Abschluss das Ziel (5). Die Stahlwerker erarbeiteten sich danach mehrere Standardsituationen, die sie planlos abschlossen. Die erste richtige Gefahr für das VfR-Tor dann nach 18 Minuten: Den Freistoß von Hohmuth meistert Kessel in großem Stil. Doch der VfR kann sich nun nicht mehr richtig befreien. Über links entwischt wiederum Hochmuth seinem Gegenspieler Rzoska, Kessel im VfR-Tor geht nicht konsequent zu seiner Hereingabe und hinter dem VfR-Keeper verwertet Müller-Sachs den flachen Ball zur Führung (20.). Der Doppelschlag dann drei Minuten später: Kessel lenkt einen Ball an den Querbalken, die zurückspringende Kugel bringt Falk nur zu Reichmann, der bedient Fliegner am langen Pfosten und es hieß 2:0. Dann hatte Linke eine Möglichkeit, doch sein Drehschuss kann zur Ecke abgelenkt werden. Hölzel versucht es aus der Distanz, doch hier ist Birke im Stahl-Tor ein sicherer Rückhalt. Anders der Gastgeber: Zunächst ist es Wolter, der unbedrängt abdrücken kann. Sein Aufsetzer schlägt im VfR-Gehäuse ein (30.). Dann krönt Hohmuth seine starke Vorstellung an diesem Tag mit dem 4:0 (37.). Pech für den VfR, als ein Schuss von Linke noch von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt wird (42.). In Anbetracht der sicheren Führung ließ es der Gastgeber in Hälfte 2 etwas ruhiger angehen, so dass sich der VfR Spielanteile erarbeiten konnte. Jedoch blieben Strafraumszenen auf beiden Seiten Mangelware. Erwähnenswert aus VfR-Sicht waren Schussversuche durch Becker (75.), Linke (83.) und zwei Freistoßmöglichkeiten durch Hölzel (77./86.). Letzten Endes trifft Köcher noch die Latte (90.). Dies war alles in allem zu wenig, um dem Spiel nochmals die Wende zu geben. Für den VfR war nicht mehr drin. Mit "voller Kapelle" hätte man bestimmt mehr "Musik" machen können.

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Unterwellenborner Sieg zum Kirmessonntag | 16.10.05

SV Stahl Unterwellenborn - VfB 09 Pößneck II 4:0 (2:0)

In einem einseitigen Spiel behielten die Stahlwerker vor 150 Zuschauern am Kirmessonntag auch in dieser Höhe verdient die Oberhand. Die ersten Chancen besaßen Fliegner, der an Wohlfarth scheiterte, und Reichmann, welcher aus kurzer Entfernung über das Tor schoss. Das längst verdiente 1:0 erzielte dann nach 18 Minuten Fliegner mit sattem Hinterhaltsschuss. Eine weitere Gelegenheit von Hohmuth machte dann Wohlfarth mit Fußabwehr zunichte. Folgerichtig fiel dann auch das 2:0. Müller-Sachs erkämpfte sich den Ball, schwenkte nach innen und schoss unhaltbar ins linke Dreiangel. Der selbe Spieler hatte dann auch die Chance zum 3:0, verpasste aber die Eingabe von Göllnitz knapp. Kurz nach der Halbzeit gab es weitere Gelegenheiten für Stahl. Hohmuth und Müller-Sachs scheiterten aber an Wohlfarth. Das 3:0 ließ dann aber nicht lange auf sich warten. Kaps und Langhammer bereiteten dieses vor und Reichmann war mit tollem Direktschuss erfolgreich. Eine weitere Chance vergab der gerade eingewechselte Meyer. Das Spiel bekam dann aber einen bitteren Beigeschmack, als Reichmann verletzt ausgewechselt werden musste. Den Schlusspunkt unter eine gute Leistung der gesamten Mannschaft setzte Fliegner nach 80 Minuten. Eine weite Flanke von Jens Wolter netzte Thomas per Kopf ein. (D.Roth)

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Pokalaus nach niveauarmen Spiel | 03.10.05

Kraftsdorfer SV - SV Stahl Unterwellenborn 3:2 (1:1)

Auf einem sehr kleinem Platz verlor Stahl in einem niveauarmen Spiel. Kraftsdorf ging nach 39 Minuten in Führung. Eine Minute später erzielte Schultheis den Ausgleich. Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit ging Kraftsdorf nach einer Ecke per Kopf mit 2:1 in Führung. Zehn Minuten später fiel sogar das 3:1. Stahl kam aber wieder zurück, als Rene Baldauf das 3:2 erzielte. Wenig später erzielte Markus Schultheis das vermeindliche 3:3 durch eine Ecke. Aber der schwach agierende Schiri erkannte das Tor nicht an. Wenig später wurde Maik Göllnitz, als er nach einem Freistoß den Schiedsrichter anschoss, mit gelb-rot vom Platz geschickt. Die Stahlelf versuchte alles, konnte aber nichts mehr ändern. (D.Roth)

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Stahl meldet sich eindrucksvoll wieder zurück | 01.10.05

SV Stahl Unterwellenborn - FSV Mellenbach/Sitz. 7:0 (3:0)

Nach einwöchiger Punktspielpause meldete sich die Kumpel-Elf mit eindrucksvoller Leistung zurück. Der Gast war kaum auf dem Platz, und schon lag man zurück. Schultheiß erkämpfte sich den Ball, schickte Hohmuth und dessen präzise Eingabe versenkte Mario Reichmann per Drehschuss im langen Eck. Es folgten viele verheißungsvolle Situationen, allein Patrick Hohmuth traf zwei Mal den Pfosten. Das längst verdiente 2:0 erzielte Martin Müller-Sachs nach schöner Vorarbeit von Reichmann. Es dauerte keine fünf Minuten bis zum 3:0. Christian Kaps bereitete dieses vor und Mario Reichmann erzielte sein zweites Tor. Weitere tolle Aktionen der wie aufgezogen spielenden Unterwellenborner folgten. Reichmann scheiterte nach perfektem Spielzug über Andre Zemitsch mit Kopfball am Pfosten. Die zweite Halbzeit begann etwas ruhiger, aber es entwickelte sich ein sehenswertes Fußballspiel. Der FSV stellte sich nicht hinten rein, und versuchte über den unermüdlichen Roberto Köhler mitzuspielen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit hatten die Mellenbacher zwei gute Chancen, welche Robert Birke in sicherer Manier entschärfte. Das vierte Tor für den Stahlwerker erzielte Christian Kaps, der einen Elfmeter nach Foul an Zemitsch sicher verwandelte. Danach hatte man Chancen im Minutentakt. Allein Martin Müller-Sachs sündigte mehrfach. Nach 78 Minuten fiel das längst fällige 5:0. Nach herrlichem Doppelpass zog Zemitsch den Ball nach innen und Hohmuth schoss überlegt ins lange Eck. Vier Minuten später ein schönes Tor von Ken Langhammer, der mit Körpertäuschung in den Strafraum eindrang und mit schönem Lupfer Torhüter Körnig überwand. Den Schlusspunkt setzte Renè Baldauf, welcher nach vier Jahren Bezirksliga, clever vorbereitet von Hohmuth, seinen ersten Treffer erzielte. Eine starke Leistung einer homogenen Mannschaft, in der Thomas Fliegner klug Regie führte. (D.Roth)

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Stahl Unterwellenborn gewinnt nervenaufreibendes Spiel | 17.09.05

SV Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Triptis 2:0 (0:0)

In einem nervenaufreibendem Spiel gewannen die Stahlwerker auf Grund klarer Chancenvorteile verdient. Bereits nach 50 Sekunden hätte Martin Müller-Sachs die Kumpel-Elf in Führung schießen müssen, doch er schob den Ball völlig frei am Tor vorbei. Stahl bestimmte weiterhin das Spiel, Unsicherheiten in der Abwehr waren nicht zu übersehen. Wenn Birke nicht in Topform gewesen wäre, hätte man auch in Rückstand geraten können. Nach Gelegenheiten von Reichmann, Zemitsch und Wolter kam bei den Kontern der Triptiser immer wieder Gänsehaut auf. In der zweiten Halbzeit drückten die Gastgeber die Grün-Weißen in die eigene Hälfte, es wurde allerdings das Flügelspiel vernachlässigt. Wiederholt ließ man hochkarätige Chancen aus. Die Stahlwerker erlöste in der 72. Minute Ölsner, welcher ein überragendes Spiel ablieferte, nach Vorarbeit von Reichmann mit Schuss ins kurze Eck. Wenig später stockte den 100 Zuschauern der Atem, als ein Spieler von Triptis nach einem Freistoß allein vor Birke auftauchte. Robert machte an diesem Tag alles richtig und war zur Stelle. Die Erlösung kam zehn Minuten vor Schluss. Reichmann nahm sich ein Herz, tanzte zwei Gegenspieler aus und zog aus 18 m zum 2:0 ab. Danach hätte man die Grün-Weißen höher besiegen können. Die dann befreit aufspielenden Stahlwerker konnten ihre Chancen aber nicht nutzen, der in der zweiten Halbzeit gekommene Hohmuth verzog mit schönen Schüssen knapp. Detlef Roth

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Ansprechendes Spiel zur Eröffnung des neuen Platzes | 13.09.05

SV Stahl Unterwellenborn - FC Carl Zeiss Jena 0:2 (0:0)

Zur Eröffnung des neuen Ausweichplatzes in Unterwellenborn sahen die 300 Zuschauer am Dienstag ein schönes, faires und sehr ansprechendes Spiel. Beim FC Carl Zeiss fehlten einige Akteure, was aber im Hinblick auf das Spiel am Freitag gegen Wattenscheid 09 durchaus verständlich ist. Das Team welches auf dem Platz stand - Olaf Holetschek nebst Co-Trainer Marco Kämpfe schnürten noch einmal die Töppen - verlangte der Kumpel-Elf alles ab. Die Stahlwerker größtenteils mit Abwehraufgaben beschäftigt, stemmten sich mit großem Einsatz gegen die Übermacht. Die erste Chance für den Regionalligisten gab es bereits nach drei Minuten, als ein Freistoß von Rushiti knapp am Pfosten vorbeiflog. Dann begannen die Jenaer Robert Birke im Tor warmzuschießen. Einen Kopfball von Sykora holte Robert mit tollem Reflex aus der unteren Ecke. Einen Freistoß von Holetschek lenkte er mit den Fingern über die Latte. Weitere Chancen vergab der agile Fiete Sykora aber zum Teil unkonzentriert. Die Stahlwerker waren in Halbzeit eins zwei Mal gefährlich vor dem Tor, welches vom A-Junioren Keeper Wahlfeld gehütet wurde, aber Martin Müller-Sachs und Mario Reichmann schossen vorbei. Als Michael Bochtler die letzte Chance für die Zeissianer vergab, gingen die Mannen um Ken Langhammer mit einem beachtlichen 0:0 in die Kabine. Wenige Minuten waren nach der Pause gespielt, als eine sehr schöne Kombination über Hohmuth, Langhammer, Zemitsch und Olsner in letzter Sekunde geklärt wurde. Dann übernahm Zeiss sehr schnell wieder das Kommando. und Manuel Endres scheiterte an dem jetzt im Tor stehenden Steffen Schneider. Folgerichtig fiel das 0:1 durch den eingewechselten A-Junior Renè Heger. Danach hatte der aus unserer Region stammende Nachwuchsnationalspieler Toni Wachsmuth eine Riesenchance, konnte diese aber nicht nutzen. Steffen Schneider musste nun öfters sein Können aufbieten. Nach dem 0:2 durch Endres befreiten sich die Gastgeber etwas und kamen zu Gelegenheiten. In der letzten Minute hätten sich die Stahlwerker den Anschlusstreffer redlich verdient, aber Müller-Sachs von Jens Wolter frei gespielt, übersah den besser postierten Andrè Zemitsch und scheiterte allein vor dem Torhüter, der glänzend hielt. (D.Roth)

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Niederlage in Tanna | 10.09.05

Grün Weiß Tanna - SV Unterwellenborn 3:2 (1:2)

Ihre erste Niederlage bezogen die Stahlwerker nicht unverdient. Eine Viertelstunde beherrschten die Unterwellenborner die Szenerie, aber dies war nicht mehr wie ein abtasten. Die Tannaer machten dann Druck und die schwache Abwehr der Kumpel-Elf begann zu wanken. Birke im Tor, einziger mit Normalform, verhinderte mehrfach einen Rückstand. Als Stiller in der 36. Minute vier Abwehrspieler wie Fahnenstangen stehen ließ, war er aber machtlos. Dieses Gegentor schien die Stahlwerker wach zu machen. Innerhalb von vier Minuten lagen sie in Front. Einen Einwurf von Bauer verlängerte Kaps und Müller-Sachs köpfte ins Eck. Kurz darauf ein 40-Meter-Pass von Göllnitz, Müller-Sachs legte per Kopf ab und Reichmann schob ein. Die Hoffnung auf Besserung in der zweiten Halbzeit währte nicht lange. Wiederum musste Birke mehrfach für seine Vorderleute klären. Dazwischen lagen einige gute Stahl-Aktionen. Innerhalb kürzester Zeit lag Stahl dann 2:3 (60.) zurück. Enorme Schwächen in der Abwehr begünstigten dies. In den letzten Minuten spielte man nur noch auf ein Tor, Chancen blieben Mangelware. Stahl kann nur hoffen, dass dies ein rechter Schuss vor den Bug war. (D.Roth)

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Unterwellenborn gewinnt verdient | 03.09.05

SV Stahl Unterwellenborn - SV Münchenbernsdorf 3:0 (0:0)

In einem keineswegs berauschenden Bezirksligaspiel gewannen die Stahlwerker verdient gegen eine sehr destruktiv eingestellte Münchenbernsdorfer Mannschaft. Diese meldete sich in der ersten Halbzeit nur einmal zu Wort, als ein Freistoß das Außennetz traf. Die Kumpel-Elf, ständig überlegen, hatte aber sichtlich Probleme mit der sehr dicht stehenden Abwehrkette der Gäste. Chancen waren daher auch Mangelware. Andrè Zemitsch verzog nach schönem Spielzug weit, Ken Langhammer traf nach direktem Freistoß den Außenpfosten. Schöne Aktionen gab es ab der 35. Minute über Links, als Patrick Hohmuth endlich auftaute. Jens Ölsner verzog knapp, es folgten über diese Seite mehrere brandgefährliche Situationen. Man ging nicht gerade glücklich mit dem 0:0 in die Halbzeit. Münchenbernsdorf wurde dann weiter unter Druck gesetzt, und das zeigte Wirkung. Es wurde mehr über die Außenpositionen gespielt, die 100 Zuschauer waren auf einmal voll da. Endlich gab es auch Chancen, die aber wie fast immer leichtfertig vergeben wurden. Eine schöne Flanke von Christian Bauer konnte der später verletzt ausscheidende Jens Wolter in bester Position per Kopf nicht verwerten. Als Maik Göllnitz nach schneller Freistoßausführung Andrè Zemitsch lang schickte und dieser von den Beinen geholt wurde, gab es nach 52 Minuten Elfmeter. Christian Kaps verwandelte diesen zum 1:0. Die Gastgeber hätten danach eigentlich den Sack zubinden müssen, aber Heiko Perthun, der beste Chancen besaß, muss einfach effektiver werden. Danach kam eine Phase, in der Stahl versuchte, das 1:0 zu verwalten. Unsicherheiten in der engeren Abwehr waren die Folge. Dass dies nicht funktionierte, merkte man allerdings schnell. Das 2:0 wurde sehr schön herausgespielt. Thomas Fliegner spielte mit langem Pass Jens Ölsner an, dieser ging mit kurzer Körperdrehung an seinem Gegenspieler vorbei, behielt die Übersicht, und Heiko Perthun verwandelte diesmal eiskalt. Nun waren die Gäste vollkommen platt und ergaben sich ihrem Schicksal. Als Jens Ölsner kurz vor dem Schlusspfiff gefoult wurde, nahm er sich kurz entschlossen die Kugel und versenkte diese zum doch auch in der Höhe verdienten 3:0. (D.Roth)

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Sanierte Sportanlage des SV Stahl eingeweiht

Langjähriger Wunsch geht in Erfüllung

Am Montagnachmittag wurde der sanierte Sportplatz in Unterwellenborn eingeweiht. "Mit der Neugestaltung des Spiel- und Traningsplatzes wird ein langjähriger Wunsch der 125 Fußballer unseres Sportvereins Stahl Wirklichkeit", freute sich Vorsitzender Marc Rasquin. Er bedankte sich im Namen des Vorstandes und der 531 Sportler des Sportvereins bei allen, die daran Anteil haben und stellte fest, "durch die häufige Nutzung war der Sportplatz vor allem in den letzten Jahren eine Unfallquelle und bleibt daher vielen Fußballern schmerzhaft in Erinnerung."Zuvor hatte schon Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) in diese Kerbe gehauen. "Der Rasenplatz verwandelte sich bei Regen regelmäßig in eine ,Seenplatte´, weil der Boden keine vernünftige Entwässerung hatte." Und er fügte schmunzelnd hinzu, das es ein Gerücht sei, dass der SV deshalb über die Einrichtung einer Sektion "Wasserball" nachgedacht habe.Bürgermeister Horst Sterzik (CDU) war sich in seinen Dankesworten bewusst, dass die Sportanlage moderner und pflegeärmer geworden ist, denn sie hat auch eine automatische Berieselungs- sowie eine Flutlichtanlage. Die neue Sportstätte lobte auch der erste Beigeordnete der Landrätin, Dr. Friedrich Folger (SPD). Im Beisein von Harald Stauch (MdL-CDU) zerschnitten die vier Genannten das Band am Eingang zum Platz. Der Posaunenchor Unterwellenborn umrahmte die Feier. (H.Rost)

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Unterwellenborn siegt in einseitiger Begegnung

Uhlstädter SV - Stahl Unterwellenborn 1:5 (1:2)

In einem am Ende doch sehr einseitigen Spiel gewannen die Stahlwerker das Kreisderby zum Bezirksliga-Saisonauftakt hoch verdient mit 5:1. Die erste Riesenchance dieser Begegnung vergab nach vier Minuten Heiko Perthun, als er nach feiner Eingabe von Jens Wolter frei vor dem Tor den Ball nicht traf. Den ersten Aufreger auf Seiten der Stahlwerker gab es nach zehn Minuten. Ein Uhlstädter setzte zum Schuss an und traf Maik Göllnitz aus zwei Metern Entfernung an der Hand. Schiedsrichter Awanjan zeigte zur Überraschung aller sofort auf den Elfmeterpunkt. Henry Lemser ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:0. Die Stahl-Elf war nach diesem Rückstand keineswegs geschockt, spielte weiterhin energisch in Richtung Tor des Uhlstädter SV. Nach einer schönen Flanke von Jens Wolter köpfte Martin Müller-Sachs den Ball auf das Tor der Gastgeber, Verteidiger Ralf Gundermann fischte diesen mit der Hand aus dem rechten oberen Eck. Die Folge war die rote Karte und Elfmeter für den Gast aus Unterwellenborn. Christian Kaps verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich in der 28. Spielminute. Wenig später eine Schrecksekunde für Stahl, als der Gastgeber eine Unstimmigkeit in der eigenen Abwehr fast zum 2:1 genutzt hätte. Der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei. Danach spielte aber nur noch die Kumpel-Elf, dominierte die Begegnung. Folgerichtig fiel auch noch vor der Pause das 1:2. Einen schönen Pass von Neuzugang Andrè Zemitsch nutzte Heiko Perthun mit herrlichem Direktschuss nach 38 Minuten. Zur Halbzeit wurde dann bei Unterwellenborn Jens Ölsner eingewechselt, welcher sich im Nachhinein als absoluter Glücksgriff für seine Elf erwies. Sein erstes Tor erzielte er nach schöner Kombination, nutzte eine scharfe Eingabe von Andrè Zemitsch aus kurzer Entfernung zum 1:3. In der 60. Minute eine spektakulären Situation. Mario Reichmann zog mit links ab, der Ball ging vom Innenpfosten wieder aus dem Tor heraus, den Nachschuss von Jens Ölsner hielt Torhüter Brückner großartig. Der Ball wurde aber nicht weit genug abgewehrt, das Streitobjekt wurde wieder nach innen geflankt, und Jens Ölsner köpfte den Ball zum wohl alles entscheidenden 1:4 in die Maschen. Danach überboten sich die Gäste wieder im Auslassen von hoch karätigen Möglichkeiten. Sie spielten nicht mehr zielstrebig und verstrickten sich teilweise im Klein-Klein-Spiel. Den Schlusspunkt setzte wiederum Jens Ölsner in der 88. Minute. Einen schönen Pass in die Tiefe von Jens Wolter versenkte er im langen Eck und erzielte damit einen lupenreinen Hattrick. (D.Roth)

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Kumpel-Elf gewinnt verdient

OTFB-Bezirkspokal: Martin Müller-Sachs schießt das Siegtor
SV Stahl Unterwellenborn - VfL 06 Saalfeld 2:1 (0:1)

Vor über 150 Zuschauern gewann die Kumpel-Elf letztendlich nicht unverdient dieses interessante Derby. Die Stahl-Elf begann konzentriert und hatte die ersten verheißungsvollen Situationen. Allerdings fiel das erste Tor auf der Gegenseite. Eine perfekt getretene Ecke verwandelte Neuzugang Enrico Wiefel mit herrlichem Kopfball zum 0:1. Die Stahlwerker hatten eine Minute später durch Mario Reichmann die Riesenchance zum Ausgleich. Leider behielt Mario nicht die Nerven und verzog. Es gab bis kurz vor der Halbzeit noch einige brenzlige Situationen vor dem Tor der 06´er, aber weder Martin Müller-Sachs und nochmals Mario Reichmann nutzten die Möglichkeiten. Danach überschlugen sich die Ereignisse. Erst scheiterte Heiko Perthun nach schönem Pass von Martin Müller-Sachs am prächtig reagierenden Steven Schlegel, wenige Sekunden später fischte Steffen Schneider einen Hammer von Enrico Wiefel aus dem Eck. Kurz nach der Halbzeit das verdiente 1:1. Martin Müller-Sachs erzielt nach einer unübersichtlichen Situation per Rollerball den Ausgleich. Die Stahlwerker bekamen das Spiel nun besser in Griff, wären aber beinahe wieder in Rückstand geraten, als Ren- Baldauf einen Ball an die eigene Lattenoberkante bugsierte. Zum Matchwinner avancierte Martin Müller-Sachs. Nach sehr schönem Doppelpass zwischen Jens Wolter und Kapitän Ken Langhammer war Martin mit dem Kopf zur Stelle. Die Saalfelder waren nun gezwungen, mehr nach vorne zu tun, daraus ergaben sich Konterchancen. Christian Kaps, Jens Ölsner, Kay Neubauer und Heiko Perthun hätten den Sack zubinden müssen, scheiterten aber. Kurz vor Schluss hatte Enrico Wiefel die Chance zum Ausgleich. Steffen Schneider im Tor der Kumpel-Elf hielt glänzend. (D. Roth)

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Hohe Siege in Testspielen am Wochenende

Klare Erfolge für Unterwellenborn

SV Stahl Unterwellenborn - TSG Kaulsdorf 7:1 (4:0) In zwei Testspielen am Wochenende erzielte die Kumpel-Elf klare Siege und zeigte den Zuschauern ansprechende Fußballkost mit vielen schönen Toren.Am Freitagabend war Kreisligist TSG Kaulsdorf der Gegner, welcher sich nicht schlecht verkaufte. Die Kaulsdorfer immer bemüht, emsig, kämpferisch, versuchten sie, die Niederlage in Grenzen zu halten. Dennoch erzielten die Stahlwerker ihre Tore in regelmäßigen Abständen.Das 1:0 fiel nach drei Minuten, als Christian Kaps den Ball nach einer Ecke per Kopf unhaltbar versenkte. Auch das 2:0 wurde per Kopf erzielt. Patrick Hohmuth war nach acht Minuten zur Stelle. Das 3:0 (31.) ähnelte dem ersten Tor: Ecke Jens Wolter, Kopfballverlängerung und Christian Kaps trifft. Dazwischen lag die erste Chance von Kaulsdorf, welche aber im letzten Moment zu Nichte gemacht wurde. Das Halbzeitergebnis erzielte Mario Reichmann, der mit trockenem Linksschuss an den Innenpfosten erfolgreich war.Das 5:0 (56.) erzielte Renè Baldauf, welcher mit abgefälschtem Fernschuss traf. Sein erstes Tor in diesem Spiel erzielte dann Heiko Perthun, welcher nach schöner Kombination mit Linksschuss erfolgreich war. 20 Minuten vor Schluss erzielte der gleiche Spieler das 7:0, als er von Mario Reichmann mustergültig freigespielt wurde. Für die nimmermüden Kaulsdorfer erzielte Daniel Walther in der Schlussminute den Ehrentreffer.
SV Stahl Unterwellenborn - Eurotink Kickers Gera 10:1 (2:0) Am Sonnabend reisten die Eurotink Kickers nur mit elf Spielern an und erwiesen sich leider nicht als der erhoffte Prüfstein. Am Anfang hatten die Stahlwerker nach der Trainingseinheit am Vormittag sehr schwere Beine. Keine flüssigen Kombinationen, alles wirkte verkrampft, und die Geraer hatten nach 16 Minuten die erste Chance, die aber Steffen Schneider mit toller Reaktion vereitelte. Die Kumpel-Elf hatte zwei Chancen und nutzte sie zu 100 Prozent. Erst war Christian Kamps im Nachschuss erfolgreich und dann erzielte Heiko Perthun ein herrliches Tor per Dropkick aus zirka 18 Metern.Zur Halbzeit wechselte Unterwellenborn drei Mal und dies bekam dem Spiel sichtlich. Die Tore fielen jetzt wie reife Früchte. In der 47. Minute erzielte Heiko Perthun sein zweites Tor. Danach meldete sich Jens Ölsner zu Wort. Dieser erzielte innerhalb von 15 Minuten einen lupenreinen Hattrick. Das 7:0 war dann Mark Bärschneider vorbehalten, der im zweiten Zupacken traf. In der 75. Spielminute kamen die Geraer per Kopfball von Spielertrainer Gruner zum Ehrentreffer. Postwendend vom Anstoß weg das 8:1, welches Heiko Perthun mit schöner Aktion erzielte. Danach trug sich Maik Göllnitz in die Torschützenliste ein, welcher per Kopf nach Ecke von Jens Wolter erfolgreich war. Letztendlich fiel das 10:1 durch einen verwandelten Elfmeter in der letzten Minute durch Heiko Perthun, in einem doch einseitigem Spiel.Die Mannschaft kann sicherlich mit einigem Optimismus vorausschauen, aber wo sie steht, wird sie erst in der kommenden Woche wissen. (D.Roth)

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Testspielsieg für Stahl nicht allzu hoch bewertet

Stammspieler bei Schwarza fehlen

SV Stahl Unterwellenborn - SV 1883 Schwarza 8:0 (3:0) In einem weiteren Testspiel, welches aber nicht allzuhoch bewertet werden sollte, da beim Kreisligisten SV 1883 Schwarza wichtige Stammkräfte fehlten, gewannen die Stahlwerker auch in dieser Höhe verdient mit 8:0. Die Tore fielen in regelmäßigen Abständen, wobei die 1883-er nur mit Defensivarbeit beschäftigt waren und kaum Entlastung nach vorne brachten.In der ersten Halbzeit erzielten die wiedergenesenen Martin Müller-Sachs (2) und Heiko Perthun für Unterwellenborn die Tore, welche nach schönen Kombinationen erzielt wurden. Zu bemängeln ist wiederum über das ganze Spiel gesehen die schwache Chancenverwertung beim Gastgeber.Nach der Halbzeit waren in dieser Reihenfolge Christian Kaps, Heiko Perthun, Jens Wolter mit herrlichem Heber über den Tormann hinweg, Mark Bärschneider welcher nach seiner Rückkehr vom TSV Zollhaus mit Kopfball erfolgreich war, sowie Patrick Hohmuth die Unterwellenborner Torschützen.Am Samstag kommt es dann zu folgenden Begegnungen auf dem Gelände der Stahlwerker: 13 Uhr spielt Kreisligist SV Stahl Unterwellenborn II gegen die zweite Mannschaft des Uhlstädter SV und 15 Uhr sind die Eurotrink Kickers Gera aus der Bezirksligastaffel 4 zu Gast.Zu diesem Spiel haben die Stahlwerker außer den beiden Torhütern Birke und Schneider, sowie den mit Nasenbeinbruch länger ausfallenden Thomas Fliegner alle Spieler an Bord.Die Geraer dürften der erhoffte Prüfstein vor dem Start mit dem Knaller im Pokal gegen den VfL 06 Saalfeld sein. (D.Roth)

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Unterwellenborner zum zwölften Mal in Satow

Zweiter Platz nach Elfmeterschießen

Zum zwölften Mal reiste der SV Stahl Unterwellenborn zum Turnier nach Satow an die Ostsee. Leider konnte man auf Grund von Verletzungen und Urlaubern nur auf sieben Spieler der Ersten zurückgreifen, so dass Spieler der Zweiten und vom Altligateam, welches am Freitag gegen Satow spielte, die Mannschaft ergänzten. Von diesen Spielern zeigten besonders der aus Saaletal gewechselte Thomas Unbehaun und der nach sehr langer Verletzungspause wieder aufgelaufene Michael Kabacinski ansprechende Leistungen.Im ersten Gruppenspiel siegte Unterwellenborn gegen den SV Reinshagen mit 4:0. Als zweiter Gegner stellte sich der Kreisligist SSV Satow II den Stahlwerkern, die nicht allzu konzentriert an die Aufgabe gingen, kurz vor Schluss aber 2:1 gewannen. Im Halbfinale kam es zur zweiten Begegnung mit den Freunden aus Satow, diesmal gegen Bezirksklassist Satow. Nun sprühten die Unterwellenborner vor Spielfreude und hatten viele Chancen. Wie sie damit allerdings umgingen, war fahrlässig. Trotzdem gewannen sie hochverdient mit 3:1.Im Finale war der Bezirksligist Motor Neptun Rostock der Gegner, der sich in der anderen Gruppe durchsetzte. In einer spannenden Begegnung gingen die Rostocker zwei Mal durch Fehler in der Stahl-Abwehr in Führung, jedoch glichen die Stahlwerker schnell wieder aus. Leider versäumten sie es erneut, klarste Chancen auszunutzen. So blieb es beim 2:2. Im Strafstoßschießen hatte die Mannschaftsleitung schon im voraus ein ungutes Gefühl und so kam es auch. Die Rostocker verwandelten alle Elfmeter und der Keeper hielt einen, so dass sie mit 5:4 Turniersieger wurden. Ein kleines Trostpflaster war der Pokal für Martin Hartmann als besten Schützen mit sechs Treffern. Er war auch im Spiel der Altliga neben Jens Rothe der Beste und erzielte zwei Tore beim 3:2-Sieg gegen Satow. Den dritten Treffer in einem sehenswerten Spiel erzielte Thomas Weihrauch.Dieses schöne Wochenende, das nur durch das Aprilwetter zeitweise gestört wurde, klang mit einem gemütlichen Beisammensein mit den Gastgebern aus. Höhepunkt zum Abschluss war, als sich nach einer Wette Betreuer Benno Walther und der Trainer der Zweiten, Thomas Weihrauch, im Wettkampf beim 100-Meter-Sprint und Weitsprung stellten. (D.Roth)

2004/05 Bezirksliga

Ein Spiel mit vielen Höhepunkten beiderseits | 11.06.05

SV Stahl Unterwellenborn - Hohndorfer SV 4:1 (3:0)

Vor dem Spiel wurde einer der verdienstvollsten Spieler der ersten Mannschaft, Dirk Haßmann, würdig verabschiedet. Der Verein wünscht "Haßi" für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Das Spiel war eine Werbung für den Bezirksligafußball mit vielen Höhepunkten auf beiden Seiten. Die Torchancen aufzuzählen, die beide Teams besaßen, würden den Rahmen sprengen. Offensiver Fußball von beiden Seiten bescherte den Fans ein schönes Spiel. Die Torhüter Paulitz und Schneider hatten Schwerstarbeit zu verrichten, besonders Steffen Schneider im Tor der Knaupel-Elf war in Höchstform. Die Stahl-Elf ging nach 14 Minuten in Führung. Haßmann und Langhammer fanden sich zum Doppelpass und Kay Röppischer verwandelte die Eingabe sicher. Danach meldete sich der HSV zu Wort, aber Schneider war einfach nicht zu überwinden. Nach 26 Minuten machte sich Dirk Haßmann das schönste Abschiedsgeschenk, als er einen Handelfmeter sicher verwandelte. Die Hohndorfer blieben weiter am Ball und brachten die wacklige Stahl-Abwehr ins Schwitzen. Das 3:0 fiel dann nach 38 Minuten, als Fliegner einen Freistoß schnell ausführte, Staskewitsch nach innen passte und Röppischer sagte danke. Auch in Halbzeit zwei war es ein tolles Spiel, aber es fielen nur noch zwei Tore. Das 4:0 nach 65 Minuten, als Patrick Hohmut einen Freistoß mit straffem Schuss direkt verwandelte. Kurze Zeit später erzielten die nimmermüden Hohndorfer durch einen verwandelten Elfmeter den verdienten Anschlußtreffer. Zehn Minuten vor dem Ende eine rote Karte die völlig unnötig war und einfach nicht ins Spiel passte. Nach einer Rangelei fuhr Hohmuth den Ellbogen aus und flog vom Platz. Trotz dieses Ausrasters setzte die Stahl-Elf noch einen schönen Schlusspunkt nach einer unter den Erwartungen gelaufenen Saison. (D.Roth)

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Trostloses Gekicke von Stahl beim Letzten | 04.06.05

SV Gräfenwarth - Stahl Unterwellenborn 2:2 (0:2)

Auf dem kleinen, holprigen Platz entwickelte sich kein ansehnliches Spiel. Die Stahlwerker beherrschten die Szenerie und gingen nach vier Minuten durch ein Freistoßtor von Fliegner in Führung. Der Gast war weiter am Drücker, konnte spielerisch aber wenige Akzente setzen. Auffällig waren schon in dieser Phase die Unsicherheiten in der Abwehr. Schneider im Tor musste bei einer Rückgabe schon Kopf und Kragen riskieren. Wenig später das 0:2, als Baldauf einen weiten Ball auf Staskewitsch schlug, dieser zwei Gegenspieler stehen ließ und verwandelte. Danach vergaß Stahl wie so oft in dieser Saison das Tore schießen. Was die Gäste in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit anboten war eine Frechheit. Kein Kampfgeist, Eigensinn, keine taktische Disziplin bestimmten diese Phase. Innerhalb von sechs Minuten stand es 2:2. Danach war Stahl am Rande einer Niederlage, als Schneider einen Ball aus dem Angel fischte. Unterwellenborn erholte sich schnell und hatte in den letzten zehn Minuten eine Unmenge von Chancen. Allein Röppischer scheiterte drei Mal am glänzend reagierenden Gellrich. Baldauf brachte den Ball von drei Metern nicht über die Linie, Meyer schoss am langen Pfosten vorbei. Unrühmlicher Schlusspunkt dieses trostlosen Gekickes beim Tabellenletzten war die Gelb-Rote Karte für Baldauf. (D.Roth)

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Traktor Teichel ist im Derby die bessere Mannschaft | 21.05.05

SV Stahl Unterwellenborn - SG Traktor Teichel 0:3 (0:2)

Die 250 Zuschauer erlebten ein hochklassiges, umkämpftes, aber immer faires Kreisderby. Am Ende setzte sich das an diesem Tag stärkere Team aus Teichel, wenn auch vom Ergebnis her zu hoch, verdient durch. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren zu gewinnen, Sie begannen mit hohem Tempo, welches zum größten Teil im Spiel gehalten wurde. Bereits nach 16 Minuten lag der Ball im Tor der Stahlwerker, dem allerdings eine strittige Situation voraus ging. Nach einer fairen Attacke von Baldauf wurde statt Einwurf auf Freistoß entschieden. Diesen gab Nordhaus scharf herein, keiner kam an den Ball, und Bob am langen Pfosten sagte danke, schob völlig unbedrängt ein. Diese Nachlässigkeiten in der Stahl-Abwehr sind in den letzten Wochen schon öfters bestraft worden. Die Kumpel-Elf, kaum geschockt, drängte nun auf den Ausgleich. Nach 21 Minuten hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, aber der herrliche Drehschuss von Staskewitsch ging äußerst knapp vorbei. Wenig später eine schöne Flanke von Staskewitsch, und Schoke im Tor der Traktoristen vollbrachte eine Glanztat gegen den Kopfball von Kaps. Danach verflachte das Spiel etwas, und als alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, fiel das 0:2 wie aus heiterem Himmel. Einen harmlosen Schuss von Stark ließ Birke im Tor der Stahlwerker durch Hände und Beine rutschen. Stahl stellte zur Halbzeit um und spielte mit drei Stürmern. Kurz nach Beginn eine schöne Aktion von Meyer, aber dessen Schuss ging knapp am Winkel vorbei. Die Traktoristen zogen sich nun etwas zurück und spielten auf Konter. Nach 58 Minuten eine Freistoßchance von Bob, der diese förmlich herausgeschunden hatte, aber Birke hielt. Der Gastgeber versuchte nun alles, aber die sichere Abwehr um Esselborn ließ nicht viel zu, war vor allem im Kopfballspiel überlegen. Die endgültige Entscheidung dann acht Minuten vor dem Ende. Eine weite Flanke in den Strafraum der Unterwellenborner nahm Bob per Fallrückzieher ab und verwandelte zum "Tor des Monats". Die letzten großen Chancen hatten die Stahlwerker, als nach schöner Flanke von Keil Ölsner am wiederum überragend reagierenden Schoke scheiterte sowie Müller-Sachs, der den Ball ans Außennetz bugsierte. Der Glückwunsch geht nach Teichel, das den Stahlwerkern zeigte, wie effektiv man Torchancen ausnutzen kann. (D.Roth)

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Eine Begegnung der vergebenen Torchancen | 07.05.05

SV Münchenbernsdorf - Stahl Unterwellenborn 0:0

In einem auf gutem Niveau stehenden Spiel trennten sich beide Teams mit diesem Remis letztendlich verdient. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Bei den Stahlwerkern war trotz der großen Personalprobleme ein deutlicher Ruck zur Vorwoche zu erkennen. Besonders in der ersten Halbzeit ließen sie spielerisch erahnen, welche Fähigkeiten in der Elf stecken. Gute Möglichkeiten blieben aber wie so oft ungenutzt. Aber auch die 1924-er hatten einen Riesen, der aber über das Tor geschossen wurde. Kurz nach der Halbzeitpause kam der mittlerweile obligatorische Hänger und die Gäste hätte sich nicht zu wundern brauchen, wenn die Gastgeber in Führung gegangen wären. Das ehemalige Prunkstück der Stahlwerker, die Abwehr, sah da alles andere als gut aus. Danach fing sich Stahl aber wieder und setzte den SV 1924 unter Druck. Erst wurde ein Elfmeter für die Kumpel-Elf, da er doch sehr geschunden aussah, nicht gegeben, dann scheiterte Staskewitsch bei seiner größten Chance am hervorragend reagierenden Torhüter. Im Gegenzug musste Birke sein Können aufbieten, um einen Kopfball zu entschärfen. Nach 77 Minuten die Riesenchance zur Führung, Maik Göllnitz setzte sich herrlich durch und hämmerte den Ball an den Innenpfosten. Aber da Unterwellenborn einfach kein Glück hatte, rollte der Ball die Torlinie entlang und wieder hinaus. In den letzten Minuten war es ein völlig offenes Spiel. Jeder wollte gewinnen und beide öffnete die Abwehrreihen. Torchancen waren die Folge, aber keiner konnte sie nutzen. (D.Roth)

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Eine weitere herbe Enttäuschung für Stahl | 30.04.05

SV Stahl Unterwellenborn - TSV Oppurg 0:2 (0:1)

Eine weitere herbe Enttäuschung bereiteten die Stahlwerker ihren Fans gegen eine mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln kämpfende Oppurger Elf. Die zog sich zurück und überließ der Stahl-Elf das Spiel. Diese wirkte aber zu unkonzentriert. Bis zur 30. Minute hatte man zwei verheißungsvolle Situationen, bei denen Ölsner frei gespielt wurde, dieser einmal überhastet quer legte und beim Kopfball am Torhüter und am Innenpfosten scheiterte. Bei einem der wenigen Konter geriet Stahl in Rückstand (35.). Die zuletzt anfällige Abwehr wurde umorganisiert, und Wunderling, welcher später noch äußerst negativ auffiel, schob ein. In Hälfte zwei bemühten sich die Stahlwerker, das Spiel zu drehen. Es gab einige Chancen. Aber Staskewitsch und Göllnitz scheiterten am glänzend agierenden Klötzing. Danach kam viel Härte ins Spiel, welche durch Schiri Mayer nicht unterbunden wurde. Die Oppurger provozierten, wo sie nur konnten. Höhepunkt war, als Wunderling sein zweites grobes Foul beging, wenig später im Aus stehend den Ball über die Absperrung drosch. Statt Gelb-Rot zu bekommen, durfte er ausgewechselt werden. Er zeigte auch noch den Zuschauern den Stinkefinger. Sieben Minuten vor Ende die Chance zum Ausgleich, als Staskewitsch gefoult wurde. Klötzing hielt den Elfer von Langhammer. Wenig später die Entscheidung, als bei einem Konter Göllnitz über den Ball schlug und Schütze verwandelte. Mit dieser Leistung hat Stahl sich von den Spitzenteams verabschiedet. (D.Roth)

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Leistungsabfall bei Stahl ist einfach unerklärlich | 16.04.05

SV Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Tanna 1:2 (0:1)

Nach der ersten Niederlage in der Rückrunde stand die Enttäuschung in jedem Gesicht geschrieben. Unerklärlich war der Leistungsabfall zur Vorwoche. Das Spiel begann mit einer Chance für Tanna, als Baldauf einen Ball verstolperte und Birke zu einer Großtat zwang. Von da an herrschte Unsicherheit in der Abwehr. Die Gastgeber kamen nicht zu ihrem Spiel, hatten dennoch Chancen. Erst trat Ölsner in guter Position über den Ball, dann holte Friedel im Tannaer Kasten den Freistoß von Fliegner aus dem Angel. Die beste Gelegenheit vergab Staskewitsch, als er frei vor dem Tormann den Pfosten traf. Dies wurde in der 39. Minute bestraft. Ein schnell ausgeführter Einwurf gelangte zu Kaiser und dieser ließ Birke keine Chance. Allerdings übersah der auf beiden Seiten mit merkwürdigen Entscheidungen glänzende Schiri den falschen Einwurf von Grün-Weiß. Kurz vor der Halbzeit ein Wortgefecht zwischen dem Schiri und einem Tannaer, der mit Ampelkarte vom Platz flog. Wer nun dachte, dies beflügelt das Team in Hälfte zwei, sah sich getäuscht. Keinerlei Spielfluss, wenig kämpferischer Einsatz, kaum Laufbereitschaft waren zu sehen. Erst ein umstrittener Elfmeter, den Hohmuth verwandelte, ließ Hoffnung aufkommen. Ab der 65. Minute dachten alle, Stahl bekommt das Spiel in den Griff; Riesenmöglichkeiten für Röppischer sowie Staskewitsch und gleich danach Hohmuth, allerdings auf der anderen Seite. Dass sich die schwache Chancenauswertung rächen würde, war abzusehen. Kaps musste dann auch noch verletzt ausscheiden. So kam es wie es kommen musste. Der einzige nennenswerte Spielzug der Gäste führte zum Siegestreffer. Den Ausgleich vergab Klinkhart, als er alleinstehend an einer genauen Flanke vorbeiflog (89.). (D.Roth)

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Attraktiver Angriffsfußball mit sechs Toren belohnt | 09.04.05

FV Rodatal Zöllnitz - Stahl Unterwellenborn 0:6 (0:3)

In einem jederzeit überlegen geführten Spiel gewann die Kumpel-Elf überzeugend gegen eine schwache Zöllnitzer Mannschaft. Es gab auf dem holprigen Platz eine relativ lange Anlaufzeit, aber dann spielte Stahl attraktiven Angriffsfußball. Nach 35 Minuten das erste Erfolgserlebnis, als Martin Müller-Sachs überlegt einschob. Wenig später ein Freistoß von Maik Göllnitz aus 45 Metern, welcher vom Innenpfosten zum 2:0 einschlug. Nun lief das Spiel der Stahlwerker, und Stefan Staskewitsch ließ sich nicht mehrmals bitten. Er nahm den Ball herrlich aus der Luft und vollendete mit straffem Schuss unter die Latte zum 3:0-Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit knüpften die Stahlwerker an die gute Leistung an und gaben den Zöllnitzern keinerlei Chancen. Einen herrlichen Seitenwechsel von Thomas Fliegner übernahm Marcus Keil, der den Ball an den Innenpfosten schob, und Stefan Staskewitsch sagte danke zum 4:0. Danach hatte die Elf Möglichkeiten im Minutentakt, es trat aber wieder die altbekannte Abschlussschwäche zu Tage. Patrick Hohmann und Kay Röppischer vergaben hochkarätige Möglichkeiten. Kurz vor Schluss erzielte dann Kay Röppischer mit schöner Aktion das 5:0, und Christian Kaps gönnte mit großer Übersicht Stefan Staskewitsch sein drittes Tor. Eine überzeugende Leistung, bei der Stahl mit aller Konsequenz mehr Tore hätte erzielen müssen. (D. Roth)

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Schwaches Spiel aber drei Punkte für die Stahl-Elf | 03.04.05

SV Stahl Unterwellenborn - VfB 09 Pößneck II 3:0 (1:0)

In einem sehr schwachen Spiel gewann die Stahl-Elf auf Grund einer Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient. Was man allerdings in der ersten Halbzeit ablieferte, war mehr als schwach. Diese Leistung mit dem zurzeit doch sehr holprigen Hauptplatz in Unterwellenborn zu begründen, wäre zu einfach. Es wurden die Zweikämpfe nicht angenommen, spielerisch war nichts zu sehen, das Spiel wurde auf die leichte Schulter genommen. Kaum ein Spieler erreichte Normalform. Man muss sich noch beim keinesfalls überzeugenden VfB bedanken, der die großzügigen Einladungen zum Tore schießen nicht annahm. Die Kumpel-Elf erspielte sich in der ersten Halbzeit zwei Chancen, wovon eine genutzt wurde. Kay Röppischer verwertete in der Nachspielzeit ein sauberes Zuspiel von Staskewitsch mit Direktannahme. Nach der Kabinenpredigt kam man etwas entschlossener aufs Spielfeld zurück. Christian Kaps erzielte mit tollem Flugkopfball das 2:0 (51.). Danach kamen mit Ölsner und Keil frische Leute. Erst legte Ölsner für Hohmuth auf, kurz danach scheiterte er knapp per Kopf. Fünf Minuten später machte er es besser, als Göllnitz ihn schön frei spielte und "Honsa" den Ball clever über Wohlfarth ins Tor hob. (D.Roth)

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Stahl verschenkt wieder großzügig zwei Punkte | 19.03.05

SV Stahl Unterwellenborn - Jenapharm Jena 1:1 (0:0)

In einem auf gutem Niveau stehenden Spiel verschenkte Stahl wieder einmal großzügig zwei Punkte. Die Jenaer erwiesen sich allerdings als starker Gegner. Die Stahl-Elf begann gut und nach sechs Minuten hätte der schwache Schiri aus Tanna bei einem Foul an Staskewitsch auf Elfmeter entscheiden müssen. Im Gegenzug die erste Aufregung in der Hälfte der Stahlwerker. Ein schwaches Abspiel von Müller-Sachs nutzte ein Jenaer zu einem Rückpass von der Grundlinie. Baldauf konnte den Schuss mit dem Rücken zur Ecke klären. Danach spielte allerdings nur noch ein Team. Die Stahlwerker zeigten schöne Kombinationen, aber ein Tor wollte nicht fallen. Hinzu kamen noch unverständliche Pfiffe des Schiedsrichters, da seine Assistenten von passivem Abseits und gleicher Höhe noch nichts gehört hatten. Entscheidend ist allerdings, dass die Stahl-Elf einfach nicht in der Lage ist, beste Chancen zu nutzen. Kurz nach der Halbzeit wurde Müller-Sachs im Strafraum gelegt und diesmal ertönte der Pfiff. Hohmuth konnte den Ball im Nachschuss unterbringen. Es dauerte aber keine Minute, als der Ball nach einer Ecke gegen die indisponierte Abwehr ins unbesetzte lange Eck trudelte. Danach ein unübersehbarer Riss im Spiel der Unterwellenborner. Jenapharm hatte sogar die Chance zur Führung. Nach zehn Minuten kam Stahl wieder besser ins Spiel. Aber was sie auch versuchten, es glückte nichts. Chancen von Müller-Sachs und Meyer blieben ungenutzt, wobei Meyer mit technisch feiner Leistung nur knapp scheiterte. (D. Roth)

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Stahl nutzt Abwehrschwächen aus | 12.03.05

Fünf Tore auf Kunstrasen in Saalfeld
SV Stahl Unterwellenborn - SSV Jena-Lobeda 5:1 (3:1)

Nach einiger Hektik am Freitagabend, es änderte sich die Anstoßzeit mehrmals, begann die Begegnung 14 Uhr auf dem bestens präparierten Kunstrasen im Saalfelder Stadion. Unter den 100 Zuschauern, die den Weg ins Stadion fanden, waren allerdings auch Fans des VfL 06, die nicht schlecht staunten, als der SV Stahl auflief. Die Kumpel-Elf begann sehr druckvoll und es dauerte auch nicht lange, bis sie in Führung ging. Nachdem der Lobedaer Torhüter eine Flanke unterlief, war Jens Ölsner bei der folgenden Situation am schnellsten und beförderte den Ball per Picke in den Kasten. Unterwellenborn erkannte schnell die Schwäche der Lobedaer. Der kleine Tormann hatte so seine Probleme bei hohen Bällen und das nutzte Stahl schonungslos aus. Nach neun Minuten legte sich Fliegner den Ball 30 Meter vor dem Tor zurecht und schoss diesen zum 2:0 unter die Latte. Wer nun dachte, dieses Spiel wird ein Selbstläufer, sah sich getäuscht. Lobeda wurde stärker. Vor allem Knabe hatte zu viel Platz und kurbelte das Spiel immer wieder an. Dieser war es auch, welcher nach 15 Minuten Schneider im Tor der Stahlwerker mit Schuss ins Dreiangel keine Chance ließ. Die Gäste setzten nach und hatten drei Minuten später die Möglichkeit zum 2:2. Stahl erholte sich aber schnell und kam nach einem weiteren Standard zum 3:1. Hohmuth erzielte diesen Treffer nach 24 Minuten, als er den Ball um die Mauer ins Dreiangel zirkelte. In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften bis zur 70. Minute. Erst dann kam wieder mehr Zug ins Spiel. Fliegner schlug eine Flanke auf Ölsner, welcher den Ball aber per Kopf nicht im Tor unterbringen konnte. Der SSV versuchte noch einmal alles, um zum Anschlusstreffer zu kommen, aber die Abwehr um Göllnitz ließ nichts zu. Die letzten Minuten gehörten wieder den Stahlwerkern. Fliegner scheiterte mit einem 30-Meter-Freistoß am Lobedaer Keeper, kurz danach hieß es 4:1. Müller-Sachs machte sich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk, als er mit Flachschuss erfolgreich war. Den Schlusspunkt setzte Kaps mit einem verwandelten Foulelfmeter. (D.Roth)

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Unterwellenborn hat Chancen im Minutentakt | 05.03.05

SV 1910 Kahla - SV Stahl Unterwellenborn 0:0

Auf dem gut präparierten Platz war es eine temporeiche Partie. Der SV entwickelte sofort Druck und hatte sofort genügend Chancen, das Spiel zu entscheiden. Doch weder Fliegner, noch Keil oder Staskewitsch konnten aus ihren Möglichkeiten Kapital schlagen und den überragenden Torwart der Kahlaer überwinden. Turbulente Szenen spielten sich zwischen der 20. und 25. Minute vor dem Kahlaer Gehäuse ab. Die Stahlelf hatte jetzt Chancen im Minutentakt. Zuerst lief Staskewitsch allein auf das Tor zu, legte sich aber den Ball zu weit vor. Dann scheiterten Hohmut und Ölsner am Torwart und Baldauf verpasste eine Eingabe knapp. Auch die Direktabnahme von Fliegner nach Eingabe von Hohmut verfehlte ihr Ziel knapp. In der zweiten Halbzeit änderte sich nichts. Die Stahlelf hatte Kahla fest im Griff. Die von Göllnitz organisierte Abwehr stand sicher. In der 54. Minute scheiterte Hohmut mit einem Direktschuss. Der schönste Spielzug folgte in der 67. Minute. Hohmut setzte sich durch und spielte in den Rücken der Abwehr auf Fliegner, der entschloss sich zu einem Heber, doch der Ball landete Zentimeter neben dem Pfosten. Selbst in der Schlussminute hatte der auf die Reise geschickte Staskewitsch noch die Chance, doch sein Flachschuss strich vorbei. Kahla war nicht einmal in der Lage, Birke im Stahltor zu prüfen. Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen, denn wenn an diese Leistung angeknüpft wird, kehrt auch das nötige Glück zurück. (H.Büttner)

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Sieben Tore für die Kumpel-Elf nach vielen schönen Aktionen

26.02.2005

Tolle Leistung von Stahl Unterwellenborn Stahl Unterwellenborn - Grün-Weiß Triptis 7:0 (3:0)

Auf dem sehr gut präparierten Rasenplatz an der Sportschule Bad Blankenburg gewann die Kumpel-Elf gegen eine keineswegs schwache Triptiser Elf verdient. Stahl begann wie die Feuerwehr und lag bereits nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung. Eine Ecke von Fliegner ließ Kaps geschickt passieren, und Jens Ölsner hatte am langen Pfosten wenig Mühe einzuschieben. Die Grün-Weißen zeigten sich keineswegs geschockt und hatten in der 13. Minute per Kopf die große Chance zum Ausgleich. Danach setzten die Unterwellenborner wichtige Akzente und erhöhten in wenigen Minuten auf 3:0. Erst setzte Langhammer nach einem Fehler eines Grün-Weißen per Kopf nach, und Staskewitsch platzierte den Ball am verdutzten Torhüter vorbei zum 2:0. Dem dritten Tor ging ein weiter Abschlag von Birke im Kasten der Stahl-Elf voraus, welchen Ölsner mustergültig weiterleitete und Fliegner sicher einschob. Aber auch nach diesem Spielstand gaben die Triptiser nicht auf. Sie wechselten zwei Mal und setzten die nun unkonzentriert wirkende Kumpel-Elf unter Druck. Diese Phase wurde dann durch den Halbzeitpfiff unterbrochen. Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einer Riesenchance von Staskewitsch für den SV Stahl. Es dauerte keine fünf Minuten, als Ölsner im Strafraum gefoult wurde. Patrick Hohmuth, neben Thomas Fliegner bester Spieler in einem homogenen Team, ließ sich die Chance nicht entgehen. Die Triptiser gaben sich immer noch nicht geschlagen und scheiterten nach 57 Minuten am großartig reagierenden Birke. Das 5:0 nach 62 Minuten bereitete wiederum Patrick Hohmuth vor, der Stefan Staskewitsch wunderbar frei spielte. Dieser vollstreckte eiskalt. Danach gab es viele schöne Aktionen, die zu Toren hätten führen müssen. Kapitän Ken Langhammer sorgte dann für das 6:0, als er von Staskewitsch und Hohmuth mustergültig frei gespielt wurde. Aber auch danach hätten die unermüdlich kämpfenden Triptiser ihr Ehrentor verdient gehabt. Das Highlight setzte dann in der 80. Minute wiederum das Duo Staskewitsch und Hohmuth. Stefan ließ den Ball abtropfen, und Patrick hämmerte diesen von der Lattenunterkante in die Kiste. Ein tolles Spiel für die wenigen Zuschauer, die zufrieden nach Hause gingen. Vielen Dank der Sportschule Bad Blankenburg um die Sportfreunde Milkoreit und Walenta für die unbürokratische Hilfe. (D.Roth)

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SV-Stahl auf gutem zweiten Platz | 19.02.2005

Unterwellenborner wollen am Ende unter den ersten drei bleiben

Der SV-Stahl Unterwellenborn platziert sich zur Halbserie der Saison 2004/2005 in der Fußball Bezirksliga, Staffel 3 mit 39:15-Toren und 31 Punkten auf einem gutem zweiten Platz. Durch die unnötige Niederlage in Hohndorf vergab die Mannschaft eine verheißungsvolle Ausgangsposition und mit dem 0:0, dem erstem Spiel der Rückrunde gegen den Vfl06, hat sie nun 32 Punkte auf dem Konto. Da Teichel noch einen vermeintlich leichten Nachholer hat, darf sich der SV-Stahl eigentlich nichts mehr erlauben, wenn er seine Chance auf den Staffelsieg erhalten will. Das Jahr begann unter keinem Stern. Marcus Schultheiß verletzte sich schwer und fehlte den Stahlwerkern bei einigen engen Spielen als Motivator doch sichtlich. Dennoch begannen sie gut, gewannen gegen den Vfl06 und gegen Triptis. Durch Bauarbeiten auf dem Sportplatz in Unterwellenborn mussten nun vier Spiele auswärts ausgetragen werden. Leider scheiterte die Mannschaft anfangs an eigenen Schwächen. Gegen starke Kahlaer verlor sie in Kamsdorf 0:1 und im wohl schlechtesten Spiel der Saison in Jena-Lobeda 0:2. Nun ging aber ein Ruck durch die Mannschaft und sie blieb neun Spiele ohne Niederlage. Nach dem Sieg im Spitzenspiel in Teichel und dem Kantersieg von 10:0 gegen Gräfenwarth fand sich die Elf sogar auf dem Spitzenrang wieder. Einen bitteren Punktverlust mussten die Unterwellenborner in Oppurg hinnehmen, als sie in der letzten Minute das 3:3 durch einen äußerst umstrittenen Elfmeter hinnehmen mussten. Aber auch da, wie in einigen anderen Spielen, war die ungenügende Chancenauswertung ein Grund, dass die Punkte nicht eingefahren werden konnten. Die Abwehr um Routinier Dirk Hassmann, der noch eine Saison anhängte, stand größtenteils sicher, was an nur 15 erhaltenen Gegentoren festzumachen ist. Nun gilt es, sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren, um auf jeden Fall eine Platzierung unter den ersten drei der Bezirksliga zu erreichen. An dieser Stelle einige statistische Details zur ersten Halbserie. Die Zuschauerzahlen sind rückläufig, da es nur noch zwei Derbys gibt. Nur 1200 Zuschauer, das ist ein Durchschnitt von 85, wollten die 14 Spiele sehen. Einen guten Zuspruch gab es nur gegen den Vfl06 mit 200, Münchenbernsdorf mit 120 und in Teichel mit 200 Zuschauern. Der SV-Stahl setzte in 14 Spielen 20 Aktive ein. Das sind im Einzelnen: Chr. Kaps (14 Spiele/ 9 Tore), Th. Fliegner (14/3), K. Langhammer (13/4), St. Meyer (13/4), J. Wolter (13/3), Chr. Bauer (13/0), M. Müller-Sachs (12/4), K. Röppischer (12/2), P. Hohmuth (12/0), M. Göllnitz (12/0), St. Staskewitsch (11/7), J. Ölsner (10/4), D. Hassmann (10/0), R. Birke (9/0), R. Baldauf (8/0), St. Schneider (5/0), Chr. Gretsch (4/1), O. Heunemann (2/0), Chr. Spitzner (2/0), Chr. Hegenbarth (1/0). Im Fairplay schnitt Unterwellenborn diesmal nicht so gut ab wie in den letzten Jahren. Von Disziplinlosigkeit kann allerdings keine Rede sein. Dennoch waren die rote Karte und die beiden gelb-roten, die durch Foulspiel zustande kamen, nicht nötig. 25 gelbe Karten kommen noch hinzu. Da muß allerdings eine Verbesserung her, da es bei dem kleinen Karder immer bitter ist, wenn ein Spieler nach fünf Gelben aussetzen muß. Der SV-Stahl Unterwellenborn gewann zehn Spiele, davon sechs zu Null, spielte einmal unentschieden und verlor nur drei Partien. (D.Roth)

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Stahl mit enttäuschendem vierten Platz | 06.02.05

Fußball, OTFB-Meisterschaft: Mangelnde Chancenverwertung

In einem fairen Turnier der OTFB-Meisterschaft in Einsenberg, in dem allerdings über weite Strecken die spielerische Klasse fehlte, belegte die Kumperl-Elf letztendlich einen doch enttäuschenden vierten Platz. Die Mannschaft hatte einen optimalen Start, gewann gegen die überraschend spielstarken Hohendorfer durch einen Treffer von Müller-Sachs 1:0. In der zweiten Begegnung gegen die Grün-Weißen aus Stadtroda führte man schnell 1:0, auch hier zeichnete sich Müller-Sachs als Torschütze aus. Danach gab es einen großen Kampf, der in den letzten Sekunden an Spannung nicht zu überbieten war. 25 Sekunden vor Schluss erzielte der FSV das 1:1 und vier Sekunden vor dem Ende schoss Hohenmuth das wichtige 2:1. Die Stahl-Fußballer befanden sich somit auf einem guten Weg, begannen nun aber wieder fahrlässiger zu werden. Gegen den 1.SV Gera war auch das Glück aus den ersten Spielen aufgebraucht und die Unterwellenborner verloren verdient mit 0:2. Dennoch war das Kapitel Meisterschaft noch nicht abgeschlossen, denn alle Teams hatten schon Federn gelassen. Gegen die Eurotrink-Kickers ging es schon um alles, aber wie die Mannschaft in diesem Spiel mit den Chancen umging, war einfach nicht normal. Das Team führte schnell durch Müller-Sachs mit 1:0 und hätten mehrfach nachlegen müssen. Wie es dann so ist, bekam der SV Stahl auch noch ein Tor, dem ein Foulspiel voranging. Um nun unter die ersten Drei zu kommen, musste gegen die bis dahin sieglosen Eisenberger gewonnen werden. Aber die Unterwellenborner wurden immer schwächer und lagen schnell 0:2 zurück. Durch Tore von Hohmuth und Müller-Sachs kam Unterwellenborn auf 2:2 heran, spielte dann alles oder nichts und verlor zwölf Sekunden vor Schluss noch mit 2:3. Am Ende konnte man nicht zufrieden sein, denn durch individuelle Fehler und mangelnde Chancenverwertung brachte sich die Mannschaft selbst um eine bessere Platzierung. Sieger wurde verdient der 1.SV Gera, der sich von Spiel zu Spiel steigerte und in Krügel den besten Spieler hatte. Platz zwei belegten die Eurotrink-Kickers vor den Hohendorfern. Im Neunmeterschießen um den besten Torschützen musste sich Martin Müller-Sachs dem Stadtrodaer Schalla geschlagen geben.

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Mit Unterwellenborn gewinnt spielerisch beste Mannschaft

Fußball, Vorrunde um die Hallenbezirksmeisterschaft

In einem vor allem sehr fairen Turnier sah es in der Anfangsphase nach einem spannenden Verlauf aus, denn Teichel und VfL Saalfeld gewannen ihre Eröffnungsspiele, wogegen die Unterwellenborner mit einem Unentschieden gegen die Reserve des VfB vorlieb nehmen mussten. Sehr stark spielte auch der Kreismeister vom Fußballkreis Saalfeld-Rudolstadt, die junge Reserve vom FC Einheit, mit und hatte nur Pech in der Verwertung ihrer Torchancen. Bei den Saalfeldern machte sich das Fehlen einiger Stammspieler sehr bemerkbar. Erst die Begegnungen der Bezirksligamannschaften des Kreises brachte die Entscheidung um den Staffelsieg. Da die Unterwellenborner beide Spiele gewannen, mussten sie nur noch auf das Abschneiden der Pößnecker achten, die dann gegen die Rudolstädter nur zu einem Unentschieden kamen. Bei Saalfeld und Teichel war zu sehen, dass sie den Turniererfolg abgehakt hatten, denn nur so waren die Niederlagen gegen Pößneck zu verstehen. Oppurg konnte im Verlauf des Turniers nicht als Bezirksligavertreter überzeugen und verlor gegen Rudolstadt II. Erst im letzten Spiel holte der TSV gegen Teichel einen knappen Sieg. Erfolgreichster Torschütze war Patrick Hohmuth von Unterwellenborn mit sechs Treffern. Einen Makel gab es bei diesem herrlichen Turnier, denn dem Spielausschuss wurde die gastronomische Versorgung durch den OTFB mit der Sportschule zugesichert, was aber von Beginn an nicht möglich war. Erst auf Initiative des verantwortlichen Vereins für das Turnier, den SV Stahl Unterwellenborn durch Detlef Roth, wurde die Versorgung durchgeführt. Die Turnierleitung möchte sich für die sportlich sehr faire Spielweise und das gute Verhalten der Aktiven, Betreuer und Zuschauer bedanken.(A.Schwenk)

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Stahl verliert beim Oberligisten

ZFC Meuselwitz - Stahl Unterwellenborn 4:0 (4:0)

In einem sehr fairen Vorbereitungsspiel siegte der Oberligist standesgemäß mit 4:0. Am Anfang musste man um den Bezirksligisten bangen, denn nach sechs Spielminuten lag er mit 0:2 im Rückstand. Die Stahl-Elf fand keinerlei Mittel gegen die eintrainierten Standards der Zipsendorfer. Nach Freistoß bzw. Ecke erzielten Heim und Andrusch per Kopfball diese Führung. Danach festigte sich die Abwehr der Kumpel-Elf ein wenig, trotzdem stand sie zu passiv gegen den stark spielenden ZFC. In der 20. Minute das erste Achtungszeichen der Kumpel-Elf, als Thomas Fliegner einen Querpass abfing, aber am aufmerksamen Eckstein im ZFC-Tor scheiterte. Danach wieder Einbahnstraßen-Fußball in Richtung des Unterwellenborner Tores, welcher noch mit zwei Treffern belohnt wurde. Heim erzielte sein zweites Tor per Abstauber, als Schneider einen gefährlichen Hinterhaltsschuss nicht festhalten konnte. Treffer Nummer vier ging auf das Konto von Miltzow, als dieser eine weitere Schaltpause in der Stahl-Abwehr eiskalt nutzte. Zur Halbzeit wurde die Kumpel-Elf auf einigen Positionen umgestellt, was sich durchaus bemerkbar machte. Zu Beginn machte der ZFC weiter Druck, konnte sich aber gegen die wesentlich aggressiver zupackende Abwehr nicht mehr so einfach durchsetzen. Göllnitz und Kaps stabilisierten diese zusehends und was durch kam, bereinigte Birke mit guten Reaktionen. Den ersten Riesen für Stahl hatte Ölsner nach 53 Minuten. Er steuerte allein auf den Keeper des ZFC zu, dieser reagierte prächtig. Nun häuften sich die Gelegenheiten für den Außenseiter. Nach zum Teil schönen Kombinationen, bei denen endlich einmal das spielerische Vermögen zutage trat, scheiterten sie allerdings wieder einmal an den eigenen Nerven. Allein Stefan Staskewitsch brachte drei Mal den Ball nicht im Tor unter. Aber auch die Meuselwitzer waren mit ihrer Chancenauswertung unzufrieden. Sie brachten es fertig, einen Ball aus fünf Meter Entfernung nicht ins leere Tor zu bringen. In einer für die Zuschauer tollen zweiten Halbzeit setzte Ölsner mit Lattenschuss den Schlusspunkt. Der ZFC stellte sich als eine gereifte Mannschaft vor, die in der Oberliga ihren Weg gehen wird.(D.Roth)

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VfL 06 Saalfeld als Dritter bestes Team aus dem Kreis

Mit einer faustdicken Überraschung endete das Hallenturnier des WSV Neuhaus/Rennsteig.

Nicht die angereisten Bezirksligisten, sondern der einheimische Kreisligist vom WSV Neuhaus konnte sich im Endspiel gegen die Vertretung vom FSV 07 Lauscha im Neunmeterschießen durchsetzen und sich somit für das Hallenturnier um den großen Rennsteigpokal am 7. Januar, Teilnehmer sind dort unter anderen der FC Carl Zeiss Jena, VfB Pößneck und weitere Thüringenligisten, durchsetzen. Aus dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt waren die Bezirksligisten Stahl Unterwellenborn (als Pokalverteidiger), der VfL 06 Saalfeld und der Kreisligist Blau-Weiß Lichte angetreten. Der VfL 06 konnte nach einem klaren 3:0-Sieg über die SG 1951 Sonneberg den dritten Platz belegen. Die Vorrunde meisterte die Mannschaft souverän mit drei Siegen gegen Unterwellenborn mit 4:3, Kleintettau 2:0 und Sonneberg mit 1:0. Im Halbfinalspiel gegen den Tabellenletzten der Bezirksliga Staffel II, den FSV Lauscha, verlor man etwas überraschend mit 2:4, wobei man die Wäldler offensichtlich unterschätzt hatte. Enttäuschend der Auftritt des großen Favoriten aus Unterwellenborn, der nur im ersten Spiel der Vorrunde gegen den VfL 06 eine gute Partie lieferte und am Ende etwas unglücklich den Sieg verspielte, denn man führte zwischenzeitlich durch drei Tore von Hohmuth mit 3:2, konnte aber diesen Vorsprung nicht über die Zeit retten. Die beiden anderen Vorrundenspiele verlor man ebenfalls und so wurde man Letzter in der Vorrundengruppe und traf im Spiel um Platz sieben auf Wacker Steinheid, die man dann mit 7:3 abfertigte. Trostpflaster für den SV Stahl, dass man mit Patrick Hohmuth (sechs Treffer) den besten Torschützen des Turniers stellte. Eine gute Rolle spielte die Vertretung aus Lichte, die am Ende den fünften Platz nach einem 4:1-Sieg über Kleintettau belegte. In der Vorrunde war man nur knapp gescheitert und belegte auf Grund der Niederlage gegen Lauscha punktgleich Rang drei. Die besten Torschützen waren für Stahl, wie bereits erwähnt, Patrick Hohmuth, für Blau-Weiß Lichte Dominik Rosenbaum mit fünf Treffern und für den VfL 06 Martin Lukavsky mit vier Treffern. (H.Uhlmann)

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Pokal der Stahlwerker geht an den VfL 06 Saalfeld | 18.12.04

Hallenfußball: TSV Zollhaus Überraschungszweiter- 200 Zuschauer

In einem spannungsgeladenen Turnier in der Gorndorfer Dreifelderhalle um den Pokal der Stahlwerker ging der VfL 06 Saalfeld als Sieger hervor. Die Organisatoren hatten mit dem Konzept "Mannschaften aus der Region" einen guten Griff getan. Über 200 Zuschauer waren dabei. Zu Beginn gab es einige klare Ergebnisse. Der FC Lok Saalfeld und die TSG Kaulsdorf konnten gegen Teams wie Blankenburg oder Stahl nicht mithalten, steigerten sich dann aber enorm. Das erste Highlight setzten der TSV Zollhaus und die Zweite der Gastgeber, welches der TSV mit 6:5 gewann. In Gruppe eins war das Rennen früh entschieden, denn die Kurstädter sowie die Erste der Gastgeber ließen nichts anbrennen. Im Spiel um Platz eins gewann der Landesklassist deutlich 4:1 gegen die Kumpel-Elf. In der anderen Gruppe setzten sich der VfL 06 und der TSV Zollhaus durch, hatten aber mit Neuhaus und der Zweiten der Gastgeber härtere Nüsse zu knacken. Der einzige Wermutstropfen waren viele Zwei-Minuten-Strafen, bei denen sich die Gastgeber sowie der VfL 06 und Zollhaus nicht gerade hervortaten. Im Halbfinale war die Spannung kaum zu überbieten. Die Zollhäuser schafften eine Sensation und schalteten nach Neun-Meter-Schießen die bis dahin überzeugenden Blankenburger aus. Im Derby zwischen dem VfL 06 und dem SV Stahl war Maik Meyer der Held. Nach ausgeglichenem Spiel stand es 1:1, nach drei Runden Neun-Meter-Schießen hielt Meyer den Schuss von Staskewitsch, und Vyskocil vom VfL band den Sack zu. Im Spiel um Platz drei revanchierten sich die Stahlwerker beim TSV Bad Blankenburg für die Vorrundenniederlage mit einem 1:0, welches Patrick Hohmuth erzielte, der mit sechs Toren Torschützenkönig wurde. Im Finale gab es ein Wiedersehen der alten Rivalen vom TSV Zollhaus und dem VfL 06. Zu Beginn führten die Zollhäuser mit 1:0, konnten dem Druck der Saalfelder aber nicht Stand halten und verloren mit 1:4. Die weiteren Plätze belegten der WSV 07 Neuhaus, der FC Lok, Stahl II und TSG Kaulsdorf. Der SV Stahl bedankt sich bei den vielen Helfern, beim Sponsor Stahlwerk Thüringen sowie bei Jens Gabel, der am Morgen das B-Junioren-Turnier, welches die SG VfL 06/FC Lok Saalfeld gewann, hervorragend organisierte. (D.Roth)

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Beide Abwehrreihen sind Garant für gerechtes Remis | 11.12.04

VfL 06 Saalfeld - SV Stahl Unterwellenborn 0:0

In einem sehr umkämpften Kreisderby vor über 300 Zuschauern mussten sich am Ende beide mit einer Punkteteilung begnügen, was im Kampf um den Aufstieg eigentlich keinem hilft. Die Partie wurde von Beginn an sehr verbissen und hart geführt, ohne die Grenzen der Fairness zu überschreiten. Beide Abwehrreihen waren an diesem Tag nicht zu überwinden und waren der Garant für das insgesamt gerechte Remis. Der VfL wollte nach fünf Niederlagen in Folge gegen Unterwellenborn den Bock endlich einmal umstoßen und wieder einmal einen Sieg landen, der bei Nutzung der wenigen Tormöglichkeiten, Saalfeld hatte insgesamt drei, auch möglich war. Die erste ergab sich erst kurz vor der Pause, als K. Rosenbusch nur knapp scheiterte. Nach der Pause mussten die Einheimischen auf den schon verletzt ins Spiel gegangenen J. Blaha verzichten und brachten den wieder genesenen S. Schlegel, der seine Sache ausgezeichnet machte, allerdings auch nicht ernsthaft geprüft wurde. Der VfL versuchte sich jetzt auch im Angriff etwas besser in Szene zu setzen und hatte auch eine große Möglichkeit, wiederum durch K. Rosenbusch, doch freistehend verfehlte er per Kopf das von R. Birke gut gehütete Tor der Gäste. Die 06er konnten sich im gegnerischen Strafraum einfach nicht entscheidend durchsetzen. Die Gäste setzten auch im zweiten Spielabschnitt keine nennenswerte Akzente im Spiel nach vorn. Die Sieger waren eigentlich beide Abwehrreihen. Für die zahlreichen Zuschauer beider Lager war es eigentlich das einzige Manko, dass das Spiel ohne Tore blieb. Eine große Enttäuschung war Schiedsrichter Seidel aus Schlegel, der mit seinen seltsamen Entscheidungen weit unter dem Niveau des Spieles lag. Vielleicht hat ihn auch die Anwesenheit des UEFA-Schiedsrichterbeobachters Adolf Prokop irritiert. Trainer Uwe Ellmer (Stahl Unterwellenborn): "Es war ein sehr hart umkämpftes Kreisderby, ohne spielerische Höhepunkte und wenig Torchancen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden und vor allem auch damit, dass meine junge Mannschaft sich gegen die sehr routinierten Saalfelder achtbar aus der Affäre gezogen hat". Christian Jäger (VfL 06 Saalfeld): "Trotz der wenigen vorhandenen Chancen haben wir es wieder nicht geschafft, das Spiel für uns zu entscheiden. Das Unentschieden ist insgesamt schon ein gerechtes Ergebnis". (H.Uhlmann)

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Stahl Unterwellenborn wird unsanft geweckt | 04.12.04

Hohndorfer SV - Stahl Unterwellenborn 3:2 (2:1)

Nach den zuletzt überzeugenden Leistungen wurde Stahl nun unsanft geweckt. In den ersten 15 Minuten waren die Stahlwerker einfach nicht auf dem Platz. Dies wurde bereits nach drei Minuten bestraft, als Weck in den Winkel traf. Selbst als die Kumpel-Elf besser ins Spiel fand, hatten die kampfstarken Hohndorfer noch Chancen. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde es dramatisch. Erst wurde ein Treffer wegen Abseits für Stahl nicht anerkannt (44.), aber bereits 30 Sekunden später lag der Ball wieder im Kasten des HSV. Nach einer Flanke von Fliegner bekam Wolter den Ball auf die Schulter gefaustet, und von dort ging der Ball über die Linie. Statt mit dem Unentschieden in die Kabine zu gehen, fabrizierten die Gäste wenig später einen unnötigen Freistoß. Dieser ging gegen den desorientiert wirkenden Schneider ins Tor. Zur Halbzeit gab es eine taktische Umstellung. Kaps spielte Mittelstürmer, und Stahl setzte auf Offensive. Dies zeigte Wirkung. Nach 52 Minuten legte sich Staskewitsch den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte diesen ins Eck. Kaps wurde nun ins Mittelfeld beordert, dies bekam der Mannschaft überhaupt nicht. Die an diesem Tag deckungsschwache Unterwellenborner Elf lud nun den HSV förmlich ein. Nach einer Ecke (70.) stand Müller völlig allein und hämmerte den Ball zum 3:2 ins Tor. Die Stahl-Elf, der man kämpferisch nichts absprechen konnte, versuchte nun alles, aber hatte einfach kein Glück. (D.Roth)

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Torefestival in Unterwellenborn | 28.11.04

SV Stahl Unterwellenborn - SV Gräfenwarth 10:0 (7:0)

Ein wahres Torefestival erlebten die Zuschauer gegen einen total überforderten Gegner, der nur in den Anfangsminuten mithalten konnte. Allerdings hatte Stahl da auch schon zwei Gelegenheiten, wobei ein Fernschuss von Maik Göllnitz an die Latte klatschte. Den Torreigen eröffnete Christian Kaps (10.), als sein Schuss aus 20 Metern unhaltbar einschlug. Wenig später gelang Jens Ölsner ein Traumtor. Einen ungenügend abgewehrten Ball nahm er volley und hämmerte ihn ins rechte Dreiangel. Danach schlichen sich Unachtsamkeiten in der engeren Deckung ein und Steffen Schneider im Tor musste nach zwei Fehlpässen von Bauer und Baldauf Kopf und Kragen riskieren. Es folgten zwei Chancen von Langhammer und Bauer, bei denen der Keeper von Gräfenwarth erstklassig reagierte. Beim 3:0 war er allerdings machtlos, als nach Flanke von Wolter Kaps einköpfte. Nun brach es über die Gäste herein. Das 4:0 erzielte Fliegner (38.), der eine Ablage von Göllnitz versenkte. Zwei Minuten später das 5:0, als Kaps eine Ecke von Staskewitsch per Kopf verwandelte. Wenig später nutzte Staskewitsch einen Abwehrfehler und erzielte das 6:0. Kurz vor der Halbzeitpause gar das 7:0, als Fliegner sich den Ball erkämpfte und Staskewitsch nach Pass keine Mühe hatte. Der schönste Angriff des Spieles folgte in der zweiten Halbzeit. Nach 49 Minuten spielte Wolter einen genialen Pass auf Fliegner, welcher den klug mitlaufenden Staskewitsch sah und dieser mit Überlegung seinen dritten Treffer in Folge machte. Danach ging die Kumpel-Elf die Sache etwas ruhiger an, erzielte aber noch schöne Treffer. Das 9:0 (63.) entsprang einer tollen Einzelleistung von Müller-Sachs, der drei Gegenspieler nebst Tormann stehen ließ und clever einschob. Danach gab es einen Elfmeter. Steffen Schneider im Tor wollte sich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen, schoss aber vorbei. Das 10:0 fiel nach 70 Minuten, als Meyer Langhammer freispielte, und dieser dem Keeper keine Chance ließ. Dieses Spiel sollte Stahl gegen einen schwachen Gegner nicht überbewerten. (D.Roth)

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Unterwellenborner tragen Testspiel aus | 13.11.04

TSV 1860 Ranis - Stahl Unterwellenborn 0:5 (0:3)

In dem kurzfristig in Hohenwarte ausgetragenen Testspiel gegen den Spitzenreiter der Kreisliga des Saale-Orla-Kreises hatte der souveräne Schiedsrichter A. Goretzky mit dem fairen Spiel beider Mannschaften keinerlei Mühe. Während Stahl sich noch auf Platz und Wetter einstellte, erwischte Ranis in der ersten Viertelstunde den besseren Start. Eine erste Großchance konnte Torwart St. Schneider mit glänzender Reaktion zur Ecke abwehren. Ab diesem Zeitpunkt bekam die Stahlelf das Spiel aber immer besser in den Griff und die Abwehr hatte wenig Mühe, die ungenau vorgetragenen Angriffe der Raniser abzufangen. Als Ch. Kaps im Strafraum gefoult wurde (20.), verwandelte M. Müller-Sachs den Elfmeter sicher zum 0:1. Bereits in der 25. Minute schloss er die gute Vorarbeit von K. Röppischer mit überlegtem Flachschuss zum 0:2 ab. Ranis hatte jetzt nur noch wenig entgegenzusetzen und als der Raniser Torwart einen Ball zu kurz abwehrte, erzielte Ch. Kaps den 0:3-Halbzeitstand (35.).
In der zweiten Halbzeit bemühte sich Ranis ständig um eine Resultatsverbesserung, konnte sich aber gegen die nun äußerst routiniert spielende Stahlelf keine Chancen mehr erarbeiten. Besonders K. Röppischer, M. Müller-Sachs und P. Hohmuth rissen mit viel Einsatz immer wieder Lücken in die Abwehr der Raniser und bereiteten so mehrere Chancen vor. St. Meyer erzielte nach schönem Solo das 0:4 (65.) und hätten Hohmuth, Röppischer, Langhammer und Ch. Kaps ihre Chancen genutzt, wäre ein deutlicheres Ergebnis fällig gewesen. K. Langhammer köpfte zum 0:5-Endstand (80.) ein. (H.Büttner)

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Unterwellenborn holt Dreier beim Spitzenreiter | 07.11.04

SG Traktor Teichel - SV Unterwellenborn 1:2 (1:1)

Es wurde die erwartet spannende Begegnung vor stattlicher Kulisse auf einem schmierigen Untergrund. Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie nicht als Punktelieferant in Erscheinung treten wollen. Teichel knabberte an dem Fehlen des Torjägers Bob sowie des Offensivakteurs Nordhauß. Unterwellenborn begann stark. Dann kam der Gastgeber besser ins Rennen. Doch Kirchhofs Versuch ging übers Tor, dann parierte der glänzend aufgelegte Stahl-Keeper Birke eine Granate von Ring und schließlich rutschte Kühnemund an M. Kämmers Eingabe vorbei (9., 13., 19.). Kurz danach verfehlte auf der Gegenseite Fliegner eine Staskewitsch-Flanke nur knapp. In der 32. Minute die Führung für Traktor durch Kirchhof. Die Freude währte nicht lange, denn Langhammer ließ sechs Minuten später den Ausgleich folgen. Die Schlüsselszene nach der Pause war wohl in der 65. Minute. Teichels Kirchner foulte Kaps im Strafraum. Weil kein Pfiff ertönt war, sah sich Stahls Göllnitz zu einem rüden Foul an Esselborn veranlasst, das diesen verletzt zum Ausscheiden zwang. Die Umstellung der Abwehr verkraftete Traktor nicht so recht. In der 72. Minute bewahrte aber wiederum Birke gegen Kirchner die Gäste vor dem neuerlichen Rückstand. Wenig später neue Warnung, denn Kaps jagte das Leder knapp am Teicheler Gehäuse vorbei. Die Entscheidung fiel vier Minuten vor dem Ende. Traktors Keeper Lemser entglitt der aus großer Distanz geschlagene Ball, Röppischer reagierte blitzschnell und delegierte die Kugel per Kopf in den Kasten. Völlig unnötig fing sich Hohmut kurz vor dem Ende noch Gelb-Rot ein. Für den Tabellenführer war dies zu spät, um noch Kapital daraus zu schlagen. (P.Zien)

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Unterwellenborn sündigt wieder mit den Chancen | 31.10.04

SV Stahl Unterwellenborn - SV Münchenbernsdorf 3:1 (1:0)

In einem nur mittelmäßigen Bezirksligaspiel behielten die Unterwellenborner verdient die Oberhand, obwohl sie sich das Leben wieder selbst schwer machten. In Halbzeit eins boten beide Teams den Zuschauern wenig an. In der zweiten Minute gab es aber schon so etwas wie eine Chance. Die nächste Gelegenheit brachte das 1:0. Ken Langhammer erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, ließ drei Gegenspieler stehen und passte auf Patrick Hohmuth. Dessen scharfe Eingabe nahm Christian Kaps in der 16. Minute auf und verwandelte im zweiten Nachsetzen clever. Am nächsten Highlight der Partie waren diese Spieler wieder beteiligt. Kaps setzte mustergültig Hohmuth in Szene und dieser hämmerte den Ball an den Außenpfosten.
In Halbzeit zwei sah man eine konzentriert zur Sache gehende Kumpel-Elf. Christian Kaps startete in der 50. Minute ein Solo und gab dem Münchenbernsdorfer Keeper keine Chance zur Abwehr. Im Anschluss fühlte Stahl sich zu sicher und die Gäste kamen zu Chancen. Eine davon entschärfte Birke im Tor in großer Manier. Danach hätte Stefan Meyer alles klar machen können, doch er scheiterte allein vor dem Schlussmann. Eine Minute später lag der Ball dann zum 2:1 im Stahltor. Der SV 1924 machte nun auf, dadurch hatten die Hausherren eine Unmenge von Chancen. Wie dabei gesündigt wurde, geht über die bekannte Hutschnur. Allein fünf Riesen wurden gezählt und Hohmuth hatte mit einem Pfostenschuss auch noch Pech. Erst Jens Ölsner erlöste mit dem 3:1 nach Pass von Staskewitsch die 100 treuen Fans. (D.Roth)

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Zwei wichtige Punkte gehen noch verloren | 25.10.04

TSV Oppurg - Stahl Unterwellenborn 3:3 (2:2)

In einem spannenden Spiel verloren die Stahl-Werker in den letzten Sekunden der Partie noch zwei wichtige Punkte. Zu Beginn schienen die Spieler von allen guten Geistern verlassen. Ohne jegliche Absicherung stürmten sie munter drauf los und schon nach zwei Minuten lag der Ball im Tor von Robert Birke. Nach 18 Minuten lagen die Unterwllenborner 0:2 hinten. Danach spielte allerdings nur noch der SV Stahl, und es war eine Frage der Zeit, bis der Anschlusstreffer fiel. Dieser gelang Martin Müller-Sachs per Kopf (31.). Dann dauerte es keine drei Minuten bis zum Ausgleich durch Stefan Meyer. Dann hatte Thomas Fliegner noch die Chance zur Führung.
Die zweite Halbzeit wurde äußerst hektisch geführt, wofür zum größten Teil der schwache Schiedsrichter Awanjan aus Jena verantwortlich war. Keinerlei Übersicht in der Spielleitung und Fehlentscheidungen waren nicht bezirksligatauglich. Der SV Stahl ging nach einem umstrittenen Foulstrafstoß durch Kaps in Führung (55.). Das Spiel nahm an Härte zu, vor allem die Oppurger übertrieben den Einsatz. Zwei Minuten vor Schluss gab es ein rüdes Foul an Thomas Fliegner, der dann noch im Liegen mit einem Tritt "belohnt" wird, aber der Schiedsrichter zeigte nur Gelb. Der Höhepunkt folgte in den letzten Minuten. Nach einem Schuss aus zwei Metern an die Hand von Jens Wolter verwandelte Christian Stahl vom TSV den Elfmeter. Als danach Stefan Staskewitsch im Strafraum klar gefoult wurde, blieb der Pfiff aus. Eine kämpferisch engagierte Leistung wurde am Ende leider nicht belohnt. (D.Roth)

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Überzeugende Leistung von Stahl Unterwellenborn | 18.10.04

SV Stahl Unterwellenborn - LSV 49 Oettersdorf 4:0 (1:0)

In einem jeder Zeit überlegen geführten Spiel gewann die Stahl-Elf hoch verdient gegen harmlose Oettersdorfer. Bereits nach 20 Minuten hätte der Gastgeber 3:0 führen können, jedoch Staskewitsch und zwei Mal Müller-Sachs vergaben. Oettersdorf beschränkten sich auf das Verteidigen und hatten nach 30 Minuten die erste erwähnenswerte Aktion in Richtung Stahl-Tor. Kurz danach eine gute Gelegenheit, doch Kaps brachte den Ball nicht im Tor unter. Beim 1:0 (39.) hatte Unterwellenborn das Glück des Tüchtigen, als der Oettersdorfer Schlussmann eine Flanke von Müller-Sachs fallen ließ und Wolter keine Mühe hatte. Bei dieser Aktion verletzte sich der LSV-Schlussmann so schwer, dass er gegen einen Feldspieler ausgetauscht werden musste.
In Halbzeit zwei hatte die Uhr noch keine volle Umdrehung gemacht und es stand 2:0. Stefan Staskewitsch setzte sich über links geschickt durch, sah den frei stehenden Müller-Sachs, welcher ohne Mühe einschob. Nun gab es Chance auf Chance, aber die Kumpel-Elf sündigte wieder einmal. Nach 65 Minuten fiel das toll herausgespielte 3:0, welches über Wolter und Müller-Sachs vorbereitet wurde, der von der Grundlinie mustergültig Staskewitsch freispielte. Oettersdorf hatte nun überhaupt nichts mehr entgegenzusetzen und folgerichtig fiel auch das 4:0. Kaps setzte sich nach schöner Vorarbeit von Fliegner und Ölsner durch und ließ dem Oettersdorfer Schlussmann keine Chance. Mit dieser überzeugenden Leistung setzte sich die Stahl-Elf in der Spitze fest und konnte die Kirmes in vollen Zügen genießen. (D.Roth)

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Hoch verdienter Sieg für Stahl Unterwellenborn | 11.10.04

SV Grün-Weiß Tanna - Stahl Unterwellenborn 2:3 (1:2)

In einem spannungsgeladenen Spiel gewannen die Stahlwerker hoch verdient. Die Kumpel-Elf legte mit einem Doppelpack nach 13 und 15 Minuten beeindruckend vor. Den genialen Pass von Meyer nahm Röppischer auf und verwandelte souverän. Wenig später spielte Fliegner einen Pass über 40 Meter, Langhammer sagte danke und schob clever ein. Danach hätte Ölsner alles klar machen müssen, aber ihm versagten in diesem Moment die Nerven. Im sicheren Gefühl begann der Gast Fehler zu machen. Die erste Chance der Tannaer saß zum 1:2. Über den rechten Flügel wurde nicht energisch gestört, und Rausch ließ Schneider im Tor keine Chance.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit standen die Unterwellenborner massiv unter Druck, ohne das die Grün-Weißen Chancen erarbeiten konnten. Ab der 70. Minute spielte nur noch ein Team. Das Problem der Chancenverwertung kam aber wieder massiv zum Tragen. Allein Ölsner hatte mehrfach Chancen auf dem Fuß.Als alle dachten, das Spiel ist entschieden, überschlugen sich die Ereignisse. Ein Tannaer sah nach heftigem Applaudieren nach gelb folgerichtig gelb-rot. Ölsner erzielte in der 91. Minute nach schwachem Querpass des völlig indisponierten Abwehrspielers das 1:3. Alle dachten, nun wird abgepfiffen. Die Stahl-Abwehr war im Tiefschlaf und Stiller erzielte das 2:3. Danach das Zeichen des Schiris aus dem SHK-Kreis, drei Minuten Nachspielzeit. Der Tormann der Tannaer ging mit nach vorn. Christian Gretsch erzielte das vermeintliche 2:4, welches nach einigem Hin und Her vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde. Eine wiederum überzeugende Kumpel-Elf muss einfach in der Chancenauswertung effektiver werden. (D.Roth)

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Klasse zweite Halbzeit von Stahl Unterwellenborn | 04.10.04

Unterwellenborn - Rodatal Zöllnitz 4:0 (0:0)

Die an diesem Tag wenigen Zuschauer sahen ein munteres Spiel, bei dem vornehmlich in der ersten Halbzeit die Rodataler gut mithielten. Chancen auf beiden Seiten hätten ein 2:2 oder sogar 3:3 ermöglicht. Bis zur 30. Minute stand die Stahl-Abwehr oft ungeordnet. Robert Birke im Tor, wie in den letzten Spielen ein großer Rückhalt seiner Mannschaft, verhinderte mit starken Reaktionen einen durchaus möglichen Rückstand. Aber auch die Stahlwerker hatten große Möglichkeiten. Ken Langhammer, Thomas Fliegner und Jens Ölsner fehlte aber das nötige Glück zum Torerfolg. Nach der Kabinenpredigt begann der Gastgeber wie die Feuerwehr. Innerhalb weniger Minute gelang dann auch die Führung. Jens Ölsner scheiterte erst mit einem schönen Schuss nach 46 Minuten nur knapp, um es dann drei Minuten später besser zu machen. Er nahm einen Pass von Ken Langhammer auf und verwandelte souverän. Danach legten sich die Rodataler immer mehr mit dem Schiedsrichter an und konzentrierten sich weniger auf ihr eigenes Spiel. Nach 79 Minuten gab dann Stahl dem Spiel eine klare Richtung. Thomas Fliegner spielte den wieder stark spielenden Stefan Meyer frei, der im Nachsetzen sein drittes Saisontor erzielte. Flüssige Angriffe folgten nun und Kay Röppischer bereitete mit starken Flankenläufen und guter Übersicht die folgenden Tore vor. Das 3:0 erzielte nach mehrfachen Nachsetzen Kaps (80.) und Ken Langhammer belohnte sich nach starker Partie mit dem 4:0. Wenn die zweite Halbzeit der Maßstab für die kommenden Begegnungen wird, kann Stahl optimistisch in die Zukunft blicken. (D.Roth)

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Unterwellenborn behält verdient die Oberhand | 27.09.04

VfB 09 Pößneck II - Stahl Unterwellenborn 0:2 (0:0)

In einem hektischen Spiel behielten die Stahlwerker verdient die Oberhand. Die Pößnecker begannen aggresiv und versuchten, mit Härte zu beeindrucken. Dies gelang eine Viertelstunde, danach kam Stahl zur ersten großen Chance durch Meyer. Eine weitere gute Aktion von Müller-Sachs folgte. Dann meldete sich der VfB wieder zu Wort, als er einen Konter startete und Baldauf den Ball in Richtung eigenes Tor schoß, den Birke aber großartig hielt. Dies war nur ein Strohfeuer, die Kumpel-Elf übernahm sofort wieder das Kommando. Doch die Unterwellenborner konnten beste Chancen von Kaps und Wolter nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit wurde die Begegnung noch hektischer, wofür Schiri Raue (Jena) mit verantwortlich war. Fouls des VfB wurden großzügig beurteilt, ständiges Zeit schinden war an der Tagesordnung. Dann gab es die gelb-rote Karte für Baldauf (53.). Die Stahl-Elf war kurz geschockt, es folgte ein katastrophaler Rückpass von Bauer, den sich ein Pößnecker erlief, aber Birke reagierte prächtig. Die Gäste waren trotz Unterzahl das bessere Team. Nach 75 Minuten war es soweit. Meyer erzielte mit 16-Meter-Schuß die Führung. Die Entscheidung fiel nach 85 Minuten, als Müller-Sachs Kaps frei spielte und diesere dem Torwart keine Chance ließ. Ein wichtiger Sieg für Unterwellenborn mit hoher Moral. (D. Roth)

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Starke Vorstellung von Stahl Unterwellenborn | 20.09.04

SV Jenapharm Jena - SV Unterwellenborn 1:3 (0:1)

Die Elf von Trainer U. Ellmer begann diese Partie äußerst konzentriert und signalisierte den mitgereisten Fans sofort, dass Wiedergutmachung für die zuletzt schwachen Leistungen angesagt war und bot eine sehr gute Vorstellung. Mit flüssigem Kombinationsspiel wurde der Gegner unter Druck gesetzt und Chancen ergaben sich fast im Minutentakt (Müller-Sachs, Kaps, Ölsner). Besser machte es dann Müller-Sachs, als er die präzise Eingabe von Staskewitsch zum 1:0 verwandelte (15.). In der 30. Minute gab es dann erneut eine Riesenchance für Ölsner, der allein vorm Torwart auftauchte, doch ein Abwehrspieler konnte seinen Schuss gerade noch von der Linie schlagen. Trotz weiterer Gelegenheiten für Stahl wären sie beinah bestraft worden, als ein Schuss an die Latte des von Birke souverän gehüteten Tores klatschte (42.).
Die zweite Halbzeit konnte für die Gäste nicht besser beginnen, denn bereits in der 46. Minute zog Meyer über links unwiderstehlich davon und schoss den Ball aus spitzem Winkel zum 2:0 ins lange Eck. In der 60. Minute meldete sich dann Jenapharm zurück, doch K. Langhammer schlug den Schuss noch von der Linie. Obwohl Jena jetzt das Spiel offener gestaltete, hatte die Stahl-Elf jede Menge Riesen. Doch weder Ölsner noch Langhammer vollendeten frei vor dem Torwart. So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe St. Staskewitsch mit herrlichem Freistoß das Spiel endgültig entschied. In der Nachspielzeit "schenkte" Stahl dem Gastgeber regelrecht noch den Ehrentreffer. (H. Büttner)

SV Stahl Unterwellenborn e. V.
Gelängeweg 2 | 07333 Unterwellenborn


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