Volleyball Verbandsliga Süd Damen | Saison 2025/26
4. Spieltag am 29.11.2025
Heimspieltag ohne Lohn – Stahl-Damen kämpfen stark, bleiben aber punktlos
Am vergangenen Samstag stand für die Volleyball-Damen des SV Stahl Unterwellenborn ein vorgezogener Rückrundenspieltag in eigener Halle auf dem Programm. Zu Gast waren der VC HiLa 08 I sowie der 1. Sonneberger VC 2004 II – zwei Teams aus dem oberen Drittel der Tabelle. Erneut musste Unterwellenborn mit nur einer etablierten Mittelblockerin antreten, sodass die Außenangreiferinnen Claudia Krämer und Tina Gröbner erneut viel Verantwortung auf der Mitte übernahmen und dort mit großem Einsatz überzeugten.
Zum Auftakt wartete die hoch platzierte Mannschaft aus Sonneberg, die schon in der Hinrunde ihre Stärke demonstriert hatte. Der erste Satz begann aus Sicht der Gastgeberinnen holprig: Sonneberg fand schnell ins Spiel, während sich Unterwellenborn erst sortieren musste.
Im zweiten Durchgang stellte das Gast-Trainerteam mit Michaela Henniger und Lena Koglin (vielen Dank an dieser Stelle!) um – der Start misslang allerdings, denn Sonneberg zog zunächst deutlich auf 11:2 davon. Doch Uborn fand über Kampfgeist und taktisch klügere Spielzüge zurück in die Partie, profitierte von einer Schwächephase in Sonnebergs Annahme und drehte den Satz beinahe komplett. Am Ende reichte es dennoch nicht, Sonneberg entschied auch diesen Satz für sich.
Der dritte Satz ging verdient an Unterwellenborn. Die Bälle wurden cleverer verteilt, die Gastgeberinnen setzten mehr Druck über gezielte Angriffe und profitierten von vermehrten Eigenfehlern der Gäste. Doch im vierten Satz lief dann plötzlich nichts mehr zusammen – Sonneberg nutzte die Unsicherheiten konsequent aus und machte den 3:1-Erfolg perfekt.
Nach der Niederlage der Vorwoche gegen Hildburghausen waren die Stahl-Damen hochmotiviert, das Rückspiel erfolgreicher zu gestalten. Und tatsächlich entwickelte sich ein echter Krimi, geprägt von langen Ballwechseln und engen Satzverläufen.
Immer wieder kämpfte sich Stahl heran, doch zu viele Aufschläge landeten im Netz oder im Aus. Auch kleine Patzer wurden von Hila eiskalt bestraft. So gingen die ersten beiden Sätze denkbar knapp – jeweils mit nur zwei Punkten Differenz – an die Gäste.
Im dritten Durchgang belohnte sich Unterwellenborn endlich: Mit mehr Entschlossenheit und weniger Eigenfehlern wurde der Satz souverän gewonnen.
Der vierte Satz war dann nichts für schwache Nerven. Bei 24:23 hatten die Stahl Frauen das Momentum auf seiner Seite – doch erneut fehlte das kleine Quäntchen Glück. Hila drehte den Satz mit 26:24 und sicherte sich damit den 3:1-Auswärtssieg.
Trotz starker kämpferischer Leistung, viel Flexibilität durch die improvisierte Mittelblock-Besetzung und mehreren guten Phasen in beiden Spielen blieb der verdiente Punktgewinn aus. Für die Stahl-Damen endet der Heimspieltag somit erneut ohne Zähler – trotz starker Moral und großem Einsatz.
Es spielten für Unterwellenborn:
Daniela Breuel, Tina Gröbner, Lea Fink, Nelli Koglin, Janine Burghause, Claudia Krämer, Martina Pfeiffer, Maxine Pfeiffer, Nadja Mosig