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Volleyball Verbandsliga Süd Damen | Saison 2025/26


5. Spieltag Nachholspiel am 19.01.2026

Ilmenau nutzt Schwächen in der Schlussphase – Stahl-Damen verlieren erneut trotz guter Ansätze

Im nachgeholten Punktspiel aus dem Dezember unterlagen die Volleyball-Damen des SV Stahl Unterwellenborn am Montagabend auswärts beim Team aus Ilmenau mit 1:3. Wie bereits mehrfach in dieser Saison zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine spielerisch überzeugende Leistung, brachte ihre Führungen jedoch erneut nicht konsequent ins Ziel. Eine angespannte Personalsituation erschwerte den Spielverlauf zusätzlich.

Die Begegnung begann bereits vor dem ersten Aufschlag mit Rückschlägen. Von den acht angereisten Spielerinnen musste die eigentliche Kapitänin und Zuspielerin verletzungsbedingt kurzfristig passen. Sie unterstützte das Team in der Folge vom Spielfeldrand, somit standen von Beginn an nur sehr eingeschränkte Wechselmöglichkeiten zur Verfügung.

Der erste Satz machte trotz der Umstellungen deutlich, dass die Stahl-Damen spielerisch durchaus mithalten konnten. Mit mutigem Auftreten und gezielten Angriffen wurden immer wieder Lücken in der Ilmenauer Abwehr gefunden. Die Gäste aus Unterwellenborn setzten sich auf 15:11 ab und führten auch beim Stand von 22:19. Zwar glich Ilmenau noch einmal zum 22:22 aus, doch der Satz ging knapp mit 25:23 an die Damen aus Unterwellenborn.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Die Fehlerquote auf Seiten der Gäste nahm zu, während Ilmenau nun vermehrt die Lücken im Stahl-Sechser ausnutzte. Folgerichtig entschieden die Gastgeberinnen den Satz mit 25:17 für sich.

Auch der dritte Satz verlief lange ausgeglichen. Erneut zeigte sich, dass die Damen aus Unterwellenborn spielerisch auf Augenhöhe agierten. Gegen Satzende setzte sich Ilmenau jedoch ab, ehe die Gäste noch einmal bis auf zwei Punkte herankamen. Am Ende stand dennoch ein weiteres knappes 23:25. Zusätzlich musste nach dem zweiten Satz eine Mittelblockerin aufgrund von Schulterproblemen das Spiel beenden, sodass ab dem dritten Durchgang keinerlei Wechseloptionen mehr zur Verfügung standen.

Im vierten Satz wiederholte sich ein bekanntes Muster dieser Saison. Durch druckvolle Aufschläge und präzise Angriffe erspielten sich die Stahl-Damen eine deutliche 17:10-Führung und hatten den Satz zunächst unter Kontrolle. In der entscheidenden Phase schlichen sich jedoch erneut einfache Fehler ein, und die nötige mentale Stabilität fehlte. Ilmenau nutzte diese Schwäche, drehte den Satz und entschied schließlich auch das Spiel für sich.

Unterm Strich bestätigt die Partie einen wiederkehrenden Trend: Spielerisch können die Frauen aus Unterwellenborn mit den Teams der Liga mithalten, doch Führungen werden zu selten konsequent über die Ziellinie gebracht. Neben der angespannten Personalsituation ist es vor allem die fehlende Abgeklärtheit in Drucksituationen, die bislang bessere Ergebnisse verhindert. Bereits am kommenden Wochenende bietet sich jedoch die nächste Gelegenheit, die spielerischen Ansätze in Zählbares umzumünzen. Dann warten mit Tabellenführer Gotha sowie den Tabellennachbarinnen und Aufsteigerinnen aus Bad Salzungen zwei anspruchsvolle Aufgaben.

Es spielten für Unterwellenborn: Nelli Koglin, Anne Hedtke, Martina Pfeiffer, Tina Gröbner, Lea Fink, Maxine Pfeiffer, Daniela Breuel

/ geschrieben von Lea Fink