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Volleyball Verbandsliga Süd Damen | Saison 2023/24


7. Spieltag am 13.01.2024

SV Stahl Unterwellenborn chancenlos

Zum 7. Spieltag in dieser Saison waren die Damen des SV Stahl Unterwellenborn zu Gast in Eisfeld. Erst zwei Wochen zuvor stand man sich beim Heimspieltag gegenüber, zugunsten der Stahl Frauen. Ziel war es, diesen Erfolg zu wiederholen.

Der erste Satz begann mit einer erfolgreichen Aufgabenserie von Zuspielerin Daniela Breuel. Eisfeld schien sich noch zu sammeln, sodass Stahl deutlich in Führung gehen konnte. Doch Eisfeld kam zunehmend besser ins Spiel. Unterwellenborn kämpfte massiv mit dem direkten Sonneneinfall in der Halle. Stellenweise fiel der Ball vor die eigenen Füße, weil man ihn einfach nicht mehr sehen konnte. Stahl war damit chancenlos. In Satz zwei drehte sich das Spiel. Nun kämpfte Eisfeld gleichermaßen gegen das Sonnenlicht. Die Stahl Frauen führten deutlich, doch aufgrund eigener Fehler, einem zu passiven Spiel gelang es Eisfeld etliche Punkte aufzuholen. Doch der Satzgewinn ging diesmal auf das Konto von Stahl. Satz drei begann so, wie Satz eins endete: zu viele Bälle fielen ins Feld, weil man nach wie vor mit massivem Gegenlicht zu kämpfen hatte. Eisfeld fand immer besser ins Spiel, brillierte mit einer starken Feldabwehr sowie druckvollen Aufschlägen und Angriffen. Doch das Stahl-Team war in Satz vier hoch motiviert, den Spieß wieder herumzudrehen. Das Glück lag allerdings bei Eisfeld, die eine längere Sonnenpause für sich gewinnen konnten und somit ohne störendes Gegenlicht ihr harmonisches Spiel problemlos fortsetzen konnten. Stahl konnte kaum kontern, hatte deutliche Annahmeschwierigkeiten und agierte zu unüberlegt am Netz. Somit ging der Sieg verdient an Eisfeld mit 3:1.

Im zweiten Spiel gegen den Tabellenführer Gotha stellte Unterwellenborn taktisch um, um für sich neue Impulse zu setzen. Dies gelang stellenweise deutlich besser als gegen Eisfeld. So fand man gezielter Lücken beim Gegner und platzierte Angriffe wesentlich überlegter. Lea Fink, seit dieser Saison neu im Team, überzeugte auf ihrer Libera-Position mit großartigen Abwehraktionen. Unterwellenborn blieb lange auf Augenhöhe mit Gotha, doch stellenweise kam es zu massiven Annahmeproblemen, sodass Gotha jeden Satz davonziehen konnte. Das Ziel, gegen den Tabellenführer zumindest den ein oder anderen Satzgewinn zu holen, konnte Stahl demnach nicht erreichen.